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#6: 7 Dinge, die ich grundlegend anders mache, seit ich nicht mehr trinke (Part 2)

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#6: 7 Dinge, die ich grundlegend anders mache, seit ich nicht mehr trinke (Part 2)

In dieser zweiten Folge der Reihe „7 Dinge, die ich grundlegend anders mache, seit ich nicht mehr trinke“ spricht die Podcasterin über den vierten Punkt: das bewusste Verlassen der Komfortzone. Früher habe sie Alkohol genutzt, um Unsicherheiten und soziale Ängste zu betäuben und sich damit eine künstliche Komfortzone zu schaffen, etwa bei Reden auf Veranstaltungen oder in unbekannten sozialen Situationen. Seit sie nicht mehr trinke, nehme sie diese Gefühle der Verletzlichkeit und Unsicherheit bewusst wahr und setze sich ihnen aus, um ihre Toleranz dafür zu erhöhen. Dies tue sie durch verschiedene Übungen: kalte Duschen und Baden in kalten Gewässern, öffentliches Auftreten auf Instagram, das Lernen neuer Instrumente oder das Eingehen von Konfrontationen mit Angehörigen. Auch neue Körpertherapien wie Atemtherapie oder Pulsing habe sie ausprobiert, um aus ihrer Komfortzone zu treten. Dadurch erlebe sie soziale Situationen ohne Alkoholfilter, könne Menschen besser einschätzen und sich authentischer präsentieren. Sie betont, dass das Überwinden innerer Widerstände nicht nur für den Alkoholverzicht wichtig sei, sondern auch für andere Lebensveränderungen wie einen Jobwechsel oder Umzug. Das bewusste Verlassen der Komfortzone führe zu persönlichem Wachstum, tieferen Bekanntschaften und einem erfüllteren Leben, auch wenn es anfangs unangenehm sei – ein zentraler Bestandteil ihres nüchternen Lebensstils.

Transcription

5975 Words, 37066 Characters

German
Willkommen beim Frau Bremer trinkt nicht mehr Podcast. Ich bin Maria, die, die nicht mehr trinkt. In diesem Podcast geht es um die Themen persönliche Weiterentwicklung, Algoholfreies leben und nüchtern Alive-Style. Als Algoholfrei-Coach unterstütze ich Menschen darin, ihren zufriedenen und gesunden Alltag ohne Algohol zu erschaffen. Lasst uns diesen Weg gemeinsam gehen. [Musik] Willkommen du wundervoller Mensch. Zu Part 2 der Folge 7 Dinge, die ich grundlegend anders mache, sei ich nicht mehr trinke. Wenn du Part 1 dieser Folge noch nicht gehört hast, empfehle ich dir das natürlich. Aber du musst sie nicht gehört haben, um in diese Folge einsteigen zu können. Ich verlinke dir Part 1 in der Beschreibung unten und du klickst einfach rein, wenn du die ersten drei Dinge hören möchtest, die ich anders mache, sei ich nicht mehr trinke. In Part 2 also werde ich dir die kommenden 30 bis 45 Minuten die nächsten vier Dinge vorstellen. Es sind wichtige Dinge. Es sind richtig, richtig, wichtige Dinge. Darum konnte ich diese sieben Dinge auch nicht in eine Folge packen. Und wenn dich immer noch die Unsicherheit plagt, wie denn das Leben ohne Algohol aussehen wird und ob das nicht anstrengend komisch oder total befremdlich oder alles zusammen ist, wenn du dich ständig rechtfertigen musst oder zumindest das Gefühl hast, du wirst dich dann ständig rechtfertigen müssen. Wenn du das Gefühl hast, dass es sich andauernd nach der Verzicht anfühlen wird und du dir wie ein Alien vorkommst, wenn du in geselliger Runde vor deiner Cola oder deinem Glas Wasser sitzt, dann ist diese Folge genau richtig für dich. Denn ja, ich bin ehrlich zu dir, manche Dinge sind schon komisch, wenn du aufhörst zu trinken. Und das, was ich da eben beschrieben habe, wie du dich vielleicht mal wie ein Alien fühlen könntest, das kann vorkommen. Ja, das kann vorkommen. Und es ist so, wenn wir nicht wissen, was uns in der Zukunft erwartet, also wenn wir eine gewisse Unsicherheit im Bezug auf unsere Zukunft erwarten, dann macht uns das ja auch ein bisschen ängstlich. Und diese Änglichkeit, diese Unsicherheit führt dazu, ja, dass wir lieber alles beim Alten lassen. Das ist eine normale menschliche Reaktion, ja, indem ich dir aus meinem Leben ohne Alkohol erzähle, möchte ich dieser normalen menschlichen Reaktion ein bisschen entgegenkommen. Denn ich möchte mir dir damit zumindest einen Teil deiner Unsicherheit nehmen können. Informationen über das, was dich erwarten könnte, soll deine Unsicherheit in Bezug auf das, was du noch nicht weißt, was dich erwartet, etwas mindern. Ich möchte, dass du in deinem Kopf so Erkenntnisse entstehen lassen kannst, wie, "Ai, ja, schau einer an, das Leben ohne Alkohol ist ja machbar." Ich wünsche mir für dich, dass du genau dieses Gefühl in dir entwickeln kannst. Ja, das ist machbar. Ich möchte, dass du dieses Gefühl entwickeln kannst von, "Hey, vielleicht ist es ja sogar richtig gut." "Vorst du es ja auch, vielleicht wird das ja richtig gut, sogar noch besser als ich mir das im Moment vorstellen." Und ich möchte aber auch, dass du weißt und dazu konsultiere gerne auch meine vergangenen Folgen. Ich möchte auch, das auf für ein Alkohol zu trinken, nicht bedeutet, dass immer gleich alles viel besser wird. Ja, dass alles besser wird und alle eine Probleme gelöst sind. Denn das wird es auch nicht. Ich möchte dich möglichst aufklären auf das, also über das, was dich erwartet. Und je damit diese Unsicherheiten, diese Befürchtungen nehmen können. Und diese Folge, wieder mal eine sehr lange Einführung, soll genau auf dieses Konto einzahlen. Es soll darauf einzahlen, dass du für dich denken kannst, dir vorstellen kannst, dass ein Leben ohne Alkohol richtig, richtig, richtig gut ist. Also kommen wir zum ersten Punkt, der letzten vier Punkte, bzw. der weiteren vier Punkte. Und er hat genau damit zu tun, was ich eben beschrieben habe. Ein Leben ohne oder mit sehr viel weniger Alkohol liegt außerhalb deiner momentanen Komfortzone. Ja, deine Komfortzone ist das, wo du dich oder der Bereich in deinem Alltagsleben, sagen wir mal so, in dem du dich sicher fühlst. Du fühlst dich sicher, weil du weißt, wie jeder Hase läuft. Sicher fühlen heißt aber nicht immer auch gleichzeitig, dass du dich immer 100% wohlfühlt dort. Gerade auch in Bezug auf deinen Alkoholkonsum kannst du dich sehr wohl in deiner Komfortzone bewegen mit einem gewissen Alkoholkonsum oder einer gewissen Gewohnheit oder Regelmessigkeit, mit der du dich aber gar nicht mehr wohlfühltst, die dir eigentlich gar nicht mehr geheuer bist. Du möchtest da eigentlich ausbrechen, jetzt liegt aber dein Leben mit sehr viel weniger oder ohne Alkohol außerhalb deiner Komfortzone. Und alles, was außerhalb unserer Komfortzone liegt, scheint uns auch erst einmal anstrengend da neu, anstrengend oder vielleicht ein bisschen gefährlich da eben unsicher unbekannt. Uns Menschen macht es unsicher, wenn wir Gebiet betreten, dass wir nicht kennen, also wenn wir außerhalb unserer Komfortzone uns bewegen. Aber eben, wenn ich mich aber weiterentwickeln möchte, oder wenn ich gewisse Dinge in meinem Leben grundlegend verändern möchte, dann muss ich aus meiner Komfortzone steppen. Ja, ich muss aus ihr heraus treten, in größeren oder aber natürlich auch in kleineren Schritten. Und genau das mache ich heute, seit ich nicht mehr trinke, immer noch regelmäßig. Punkt 4, der Dinge, die ich grundlegend anders mache, seit ich nicht mehr trinke, ich verlasse bewusst meine Komfortzone. Und ich kann noch dahin dahängen vielleicht und ich feiere mich dafür. Alkohol trinken hat für mich immer bedeutet, mir überall eine Komfortzone eine Richten zu können. Sobald mir etwas unangenehm war, zum Beispiel, wenn ich unter Leuten war, die ich nicht kannte. Ja, und wo ich mich vielleicht deswegen etwas unsicher gefühlt habe, dann konnte ich mir einen Glas Wein bestellen, einen Prosecco. Egal wo ich gerade bin, ja, ist ja meistens überall möglich. Und so konnte ich diese etwas unangenehmen Situation für mich in eine etwas angenehmende Situation verwandeln, indem ich zum Beispiel meine soziale Ängstlichkeit durch ein Glas zwei, drei Prosecco einfach abstumpfen oder abtöten konnte. Ich habe mich abgestumpft, um dieses neue komische oder unliebsame Gefühl nicht empfinden zu müssen. Wenn ich mich unter Leute begeben habe, die ich nicht kannte und die mich in einer gewissen Art und Weise herausgefordert habe, dann war das früher schon außerhalb meiner Komfortzone. Ja, das heißt, wenn man so will, ich bin auch früher schon als ich noch getrunken habe, aus meiner Komfortzone immer wieder herausgekommen. Aber ich habe mir, um dieses Bild zu erschaffen, eine neue Komfortzone kreiert, indem ich etwas getrunken habe. Und indem ich dieses Gefühl von, ich bin gerade außerhalb meiner Komfortzone fühle mich etwas unsicher, vielleicht sogar ängstlich, nicht fühlen zu müssen. Hab ich einfach etwas getrunken. Ist recht logisch plausibel und da merkt man auch wieder, wie gut und vielfältig Alkohol einsetzbar ist. Ich habe mir einfach eine neue Komfortzone geschaffen durch ihn. Ich kann mich auch noch gut erinnern, früher, ich habe öfter mal an größeren Veranstaltungen als Rednerin, wenn ich da auf der Bühne gestanden. Und das hat mich immer sehr sehr nervös gemacht. Und ich war im Vorfeld sehr verunsichert, ob ich auch alles richtig mache und ob ich gut angezogen bin, ob mein Liebenstift sitzt und whatever. Ich habe es gern gemacht, aber ich war immer sehr, sehr unsicher. Und diese Unsicherheit hat er oft auch nicht aufgehört, nachdem ich diese Rede dann durchhatte. Ich bin dann nach der Rede in die Veranstaltung irgendwann vorbei und ich bin in die Menschenmenge gegangen. Und ich war so aufgeputzt, so voller Adrenalin, aber gleichzeitig auch so voller Unsicherheit, dass ich das einfach nur mit ein paar Gläsern abstumpfen musste. Und ich habe mich wieder in meiner sicheren Zone gefühlt. Mögliche Kritik prallte einfach an mir ab, ich fühlte mich stärker und ich dachte jetzt bin ich ganz ich. Jetzt kann mir niemand mehr was. Ohne Alkohol spür ich meine Verletzlichkeit und meine Unsicherheit. Und das ist ja das Wesen der Komfortzone, Sicherheit empfinden. Außerhalb der Komfortzone, Unsicherheit empfinden. Und sich heute anders machen, ist ich nehme bewusst wahr, wenn ich mich außerhalb meiner Komfortzone bewege. Und es geht sogar so weit, dass ich mich hin und wieder ganz bewusst dieser Unsicherheit aussetze, weil das meine Unsicherheitstoleranz, wenn man so möchte, erhöht. Das ist wichtig, denn ich habe nichts mehr um meine Unsicherheiten, die hin und wieder kommen. Weil ich so gestrickt bin, auch wenn ich da dann arbeite, aber die sind in mir drin, die übrigens fast jeder Mensch kennt, ja, wenn wir ehrlich sind, du ja vielleicht auch. Ich habe ja aber dadurch, dass ich nicht mehr trinken, nichts mehr um diese Unsicherheiten von einer Sekunde auf die anderen, andere quasi wegzumachen. Ich habe den Alkohol nicht mehr, um mich in diesen Phasen, in denen ich mich zum Beispiel sozial ängstlich fühle, zu betäuben. Es nicht mehr spüren zu müssen. Also, über ich das. Ich übe es. Genau das, wie ich in Punkt 3 in der letzten Folge in Part 1 gesagt habe, ich übe mich im Verzicht, weil ich wissen möchte, wie sich das anfühlt, weil ich mich da drin stärken möchte, weil ich meine frustrations tolleranz stärken möchte. Stärke ich, auch meine Unsicherheits tolleranz beziehungsweise, challenger ich meine Unsicherheitsgefühle immer wieder, indem ich mich in den Aussätze. Das heißt, ich übe mich da drin, aus meiner Komfortzone herauszutreten, um besser da drin zu werden, um aus meiner Komfortzone herauszutreten. Denn wenn wir ehrlich sind, und ich weiß nicht, ob du dieses Gefühl auch kennst, aber jedenfalls aus den Gesprächen mit meinen Klientinnen und meinen Klienten, weiß ich, sehr viele, die regelmäßig Alkohol konsumiert haben. Ich würde jetzt mal sagen, dazu neigen, sich außerhalb ihrer Komfortzone zu fühlen, vielleicht sogar überdurchschnittlich oft. Ja, zum Beispiel, wenn du irgendwo im Urlaub bist, vielleicht und die Gegend nicht kennst, oder die Menschen nicht kennst, oder die Sprache nicht kennst, du kannst es mögen, du kannst es toll und reizvoll finden, und gleichzeitig kannst du dich aber auch unwohl fühlen. Dabei, weil du vielleicht das Gefühl hast, du kannst nicht jede Situation, die dich jetzt in dieser neuen Umgebung betrifft, so easy-pisi-bewältigen. Ängstlichkeit und Sicherheitshinterdien-Emotionen, die dann da auftauchen können. In dem du die Funktion des Alkohols immer grifft, bedeutet hast, kannst du dieses unangenehme Gefühl, der Unsicherheit und der Ängstlichkeit einfach wegmachen. Ich hoffe, du hast es jetzt verstanden, wie ich das meine. Es ist ja aber, das kann ich auch immer wieder zu mir sagen. Es ist ja aber ehrlich gesagt nichts wirklich schlimmes, wenn ich außerhalb meiner Komfortzone eine leichte Unsicherheit oder Ängstlichkeit empfinde. Ja, es sind unangenehme Gefühle, aber sie machen mir ja nicht wirklich was. Es passiert ja nichts mit mir und sein wir ehrlich, diese sozialen Ängstlichkeit, die hält mich ja nur zurück, zum Beispiel neue Bekanntschaften zu schließen, nicht zu verwechseln mit. Ich muss nicht alles tolerieren, was man mir entgegenbringt. Ich muss also Übergriffigkeit in welcher Form auch immer oder in welcher Intensität auch immer nicht tolerieren müssen. Aber gewisse Dinge verbaule ich mir auch, indem ich vielleicht eben, mich nicht so in die Gruppe hineinschmeißen möchte, sagen wir mal so. Ich mach das aber bewusst, um außerhalb meiner Komfortzone auch die positiven Dinge erfahren zu dürfen und die eher unangenehm wie eben diese Unsicherheit, die lerne ich zu tolerieren, indem ich es immer und immer wieder mache. Ja. Ich weiß nicht, ob man das so nennen kann, wenn ich sage, okay, der Algol hat mir ermöglicht, gewisse Kontakte zu knüpfen, weil ich vielleicht etwas mutiger, kontaktfreudiger Locker war. Ja, das kann sein. Aber wenn ich ehrlich bin, so mir selbst, wenn ich zurück denke, was ist aus diesen Bekanntschaften denn jemals geworden? Sind da draußen tiefer Bekanntschaften geworden? Hab ich wirkliche Freundschaften geknüpft. Eher nein. Es ging einzig und allein damals um die Momente, um die Stunden, die ich mit fremden Menschen oder halb bekannten Menschen zusammen war. Und die ja vielleicht in der einen oder anderen Weise angenehm waren, aber nachhaltig hat mir das eigentlich nichts gebracht, außer, dass ich die Situation besser tolerieren konnte. Und für mich angenehmer gestaltet habe. Heute, wenn ich jetzt am Beispiel dieser Geselligkeit, dass ich die manchmal außerhalb meiner Komfortzone liegt, wenn ich jetzt, dass dieses Beispiel nehme, dann erlebe ich das ja ganz anders, dass ich mich das wirklich klar bei Cladem verstand und ohne Filter, ohne Alkoholfilter erlebe, erlebe ich das ganz anders. Ich kann die Leute anders einschätzen. Ich kann mich anders präsentieren, weil ich ganz bei Cladem verstand bin und nicht eine Show abziehen muss, sondern ich kann eben, war haftig mich selbst sein. Viel mehr als so, wie ich das früher war, wenn ich mich beduselt und betäubt habe in solchen Situationen. Und damals dachte ich aber jetzt bin ich wirklich mich selbst. Das ist ein großer Trugschluss. Und das musste ich feststellen, nachdem ich aufgehört habe, zu trinken. Es gibt auch andere Möglichkeiten, um sich kurz oder längerfristig aus der Komfortzone zu bewegen und auch diese Möglichkeiten, die nutze ich, waren immer möglich, weil sie machen mir mittlerweile einfach unheimlich viel Spaß. Ich find's total befriedigend, wenn ich merke, ich habe da einen inneren Widerstand, wegen über etwas, das ich eigentlich gerne tun würde, weil eigentlich irgendetwas in mir drinnen sagt, "Ich möchte das" und vielleicht kennst du dieses Gefühl auch aus deinem Wunsch oder von deinem Wunsch, nicht mehr trinken zu müssen oder zu wollen. Du hast das ja vielleicht in dir drin. Aber irgendetwas einen inneren Widerstand spürst du dir, dir sagt, "Ja, komm aber". Nee, vielleicht doch nicht. Vielleicht ist es doch besser, da zu bleiben, wo ich jetzt bin. Und das gibt's bei so großen Lebensthemen, wie zum Beispiel vielleicht, dass du auch den Wunsch irgendwo in ein andere Stadt zu ziehen oder noch einen neuen Job auszuüben, weiter Bildung zu machen, was auch immer, aber irgendetwas in dir drin sagt, "Ja, nee, aber das ist mit Aufwand verbunden und du weißt ja dann nicht und wird das dann gut und kenn ich dann da Leute oder finde ich einen Job überhaupt mit der Ausbildung und so weiter. Das sind so diese inneren kritischen Stimmen, die inneren Widerstände, die da auftauchen. Und das gibt es natürlich auch im Kleinerin. Ja, was ich immer wieder auch gerne nenne, ich habe darüber auch schon mal geschrieben in dem Blogtext, ist, dass ich mich regelmäßig der Kälte aussetze. Also ich dusche jeden Morgen kalt, wann immer möglich gehe ich auch im Winter, im Herbst oder auch im Frühling in gewässer, in natürliche Gewässer baden, die da noch sehr kühl sind. Und natürlich, das ist etwas, da ist am Anfang eine riesiger Widerstand da, da ins kalte Wasser rein zu hübsen oder langsam reinzugleiten. Aber wenn ich es mache, ist es einfach ein unfassbar gutes Gefühl. Ich weiß, es ist nur zu meiner Gesundheit. Ich weiß, wenn ich rauskomme, fühle ich mich gut. Es steckt mein Immunsystem. Ich fühle mich lebendig und so sehr im hier und jetzt, wenn ich im kalten Wasser schwimmen, beziehungsweise kurz baden gehen kann. Ein unglaublich gutes Gefühl. Aber absolut klar außerhalb meiner Komfortzone in dem Moment. Meine Komfortzone ist, bleib in der warmen Jacke, schmink dich noch ein bisschen mehr in deinem Kraschmier-Poly und ja, verändere an dieser Situation ja nichts. Aber ich überwinde diesen Widerstand und mache es. Und das fühlt sich sehr, sehr, sehr gut an. Andere kleine Dinge zum Beispiel, ein, wie ich vorhin schon gesagt habe, es sind auch eher größere Dinge gewesen, aber die kleine Dinge, die zahlen auch auf dieses Konto ein. Ein neues Instrument lernen zum Beispiel, singen, lernen oder Gesangstunden nehmen. Mich öffentlich zum Beispiel zeigen, das mache ich jetzt in im Rahmen auch meines Jobs als Algolfrei-Coach. Ich habe einen Instagram-Kanal, wenn es wieder mal vorbeischauen möchte, @frauunterschtlich. Bremer, BR-E-H-M-E-R. Und da zeige ich mich immer wieder auch vor der Kamera. Ja, ich bin ein introvertierter Mensch. Deswegen habe ich diese soziale, leichte soziale Ängstlichkeit. Aber ich zeige mich immer wieder, weil ich weiß, dass das Menschen etwas geben kann, weil ich damit etwas in die Welt hinaus tragen kann, das mir wichtig ist. Und das im Spüre, ich jedes Mal ein klein Widerstand in mir drinnen. Ich stelle mich zum Beispiel auch Konfrontationen, die ich lange vermieden habe, zum Beispiel mit An verwanden oder auch Freundinnen oder Freunden. Ich gehe Ihnen nicht mehr aus dem Weg, ich betäube Sie ja auch schon lange nicht mehr mit Alkohol, wenn ich mich in so einer Situation befinde, sondern ich konfrontiere die Menschen damit. Ja, ich konfrontiere auch mich damit, nicht zuletzt. Natürlich konfrontiere ich auch mich damit. Aber ich konfrontiere auch Menschen damit. Und auch hier vielleicht noch den Verweis auf den Part 1 dieser Folge. Auch da rede ich darüber, dass, du wirst nicht drum rumkommen, hin und wieder Menschen zu enttäuschen, wenn du nicht mehr trinkst. Und anderen Menschen eine Enttäuschung zu bereiten, das ist auch außerhalb deiner Komfortzone. Da bin ich ziemlich sicher. Ich bin ziemlich sicher, dass du dich sehr, sehr viel wohler fühlst damit, wenn du es anderen Menschen recht machst. Ja, ich kenne meine Klientin und Klientin. Und deswegen vielleicht auch dich ein bisschen, wenn ich das mal so wagen darf zu behaupten. Aber wenn du ein Leben führen möchtest, ohne Alkohol, aber dafür näher an deinen Waren Bedürfnissen, dann wirst du Konflikte nicht vermeiden können. Auch wenn sie außerhalb deiner Komfortzone liegen. Auch wenn du sie lieber vermeiden würdest. Deswegen, vermeidung, Challenge, also dich immer mal wieder selbst heraus fordern. Ich außerhalb deiner Komfortzone bewegen, natürlich immer in dem Rahmen, wo es für dich machbar ist und wo du nicht verletzt wirst, wo du nicht tief erschüttert wirst oder wo vielleicht andere Dinge passieren können, die einschneiden für deine psychische Verfassung sind. Ja, etwas, was ich auch immer wieder gerne empfehle. Klientinnen und Klientinnen oder auch in meinem Programm, wo es am Ende des Programms, wenn du es durchgemacht hast, auch darum geht noch mal anzuschauen, in welchen Lebensbereichen möchtest du denn gerne etwas verändern, so, damit dein Leben sich mehr nach deinen Wünschen und Bedürfnissen gestaltet. Da empfehle ich auch immer mal wieder neue Therapie oder Behandlungsformen auszuprobieren. Ich finde das super spannend und ich weiß, dass es vielen Menschen etwas bringen kann, wenn sie körperliche, mentale Erlebnisse, Sensationen erleben, die neu für sie sind. Ja, ich probiere immer mal wieder neue, so Körpertherapien, zum Beispiel auch aus wie zum Beispiel Atemtherapie oder in diesem Jahr habe ich das Tee, ich weiß gar nicht richtig wie ich es ausspricht auf Englisch, tut mir leid, das Teebieten Pulsing oder Teebätisches Pulsing auf Deutsch, vielleicht auch, habe ich ausprobiert, das ist mit sehr, sehr viel Körperkontakt verbunden und mit körperwärme Austausch und mit, ja, wenn man das auch so nennen möchte, Energieübertragung von Körber zu Körber, wenn sie aneinanderliegen, also ich kann nur so viel sagen, es ist eine sehr, sehr intensive Therapieform und es hat mich sehr stark aus meiner Komfortzone rausgelockt, aber was ich dadurch auch wieder über mich selber, über meinen Körper und über meine mentale Gesundheit oder Verfassung lernen durfte, war einfach großartig. Das heißt dadurch, dass ich es gewagt habe, aus meiner Komfortzone herauszukommen, durfte ich neue für mich unfassbar tolle Erfahrungen machen. Und wenn ich das jetzt gerade schon so enthousiastisch hier so erzähle, stell dir vor, du überwindest diese inneren Widerstände, tritzst aus deiner Komfortzone heraus, wo Alkohol gerade noch eine große Rolle spielt und tritzst einen Bereich, in dem Alkohol keine Rolle mehr spielt oder eine sehr viel kleine Rolle spielt. Und du überwindest diese inneren Widerstände, du überwindest auch einige unangenehme Situationen, die zum Beispiel durch Cravings, durch das verlange nach Alkohol auftreten können, du überwindest diese Zustände und erntest dafür, dass tiefe zufriedenstellende Gefühl der Alkoholfreiheit. Das außerhalb, das jetzt noch außerhalb deiner Komfortzone liegt. Stell dir vor, du könntest das für dich umsetzen, was da alles auf dich warten würde. Weil außerhalb unserer Komfortzone da, where the magic happens, da wartet das Leben. Wenn man so will, da wartet das Leben. Und noch einmal zur Wiederholung in deiner Komfortzone, auch wenn es deiner Komfortzone ist, musst du dich nicht jederzeit zu 100% wohlfühlen. Natürlich in deiner Komfortzone gibt es viele Dinge, in denen du dich wohlfühltst. Deine Wohnung, dein Haus hoffentlich fühlst du dich da drehen wohl, das wünsche ich mir für dich. Das ist auch deine Komfortzone. Dein Arbeitsumfeld vielleicht. Deine Partnerschaft, Dinge, in denen du dich die meiste Zeit wohlfühltst, hoffentlich das wünsche ich mir für dich. Das ist deine Komfortzone. Aber es können auch Dinge zu deiner Komfortzone gehören, mit denen du dich nicht mehr wohlfühltst. Zum Beispiel vielleicht die abendliche Flasche wein. Sie gehört dazu, sie gehört in deinen sicheren Rahmen. Aber du willst sie da eigentlich gar nicht mehr drin behalten. Das heißt, die Idee aus deiner Komfortzone herauszutreten sollte mit der Motivation einhergehen, dass außerhalb deiner Komfortzone etwas besseres, etwas Gutes, etwas positives auf dich wartet. Und um noch mal den Kreis zu Punkt 4 zu schließen, ich trete regelmäßig aus meiner Komfortzone heraus, weil ich spätestens seit ich aufgehört habe zu trinken weiß, ganz sicher weiß, dass außerhalb meiner Komfortzone wunderbare Dinge auf mich warten. Mal sind es kleinere, mal sind es größere Dinge, mal sind es Dinge, die mich für den Moment glücklich machen, mal sind es Dinge, die meine Gesundheit nachhaltig beeinflussen wie zum Beispiel das kaltbaren Mal sind es größere Dinge, die mein Leben nachhaltig verändern wie zum Beispiel eine neue Ausbildung beginnt und eine neue Arbeit beginnt. Jetzt sind diesem Fall als psychologische Beraterin und Alkoholfrei-Coach. Einen Podcast starten. Lack außerhalb meiner Komfortzone definitiv und ich liebe es, ich liebe es, wie du siehst, ich bin seit 25 Minuten bei Punkt 4 hängen geblieben, vielleicht muss ich sogar drei Teile aus diesem 7-Deen machen, ich sehe es kommen, ich sehe es kommen. Ja gut, vielleicht werde ich jetzt hier Punkt 4 an dieser Stelle abschließen. Ich hoffe, du verstehst was ich meine, wie wichtig es ist, aus der Komfortzone herauszutreten, nicht nur dann, wenn du schon aufgehört hast zu trinken, sondern gerade wenn du jetzt an dem Punkt stehst, wo du es für dich in Frage kommen könnt, wo der Wunsch in dir aufkommt, dass du aufhören möchtest zu trinken, dass Alkohol keine Rolle mehr spielen soll in deinem Leben. Da ist es wichtig dir bewusst zu machen, dass ja, dass das außerhalb deiner Komfortzone liegt, dass der Erfüllung deines Wunsch ist, außerhalb deiner Komfortzone liegt. Und dass es immer, immer, dass immer Unsicherheiten diesen Schritt begleiten, außerhalb deiner Komfortzone zu trinken, ist immer, immer, immer, immer mit Unsicherheiten verbunden. Also wenn du jetzt Unsicherheiten verspürst, dann wüsse einfach ganz genau, das ist total normal. Das gehörter zu ist, ist sogar eine Bedingung. Wenn du dich 100% wohlfühlen würdest bei der Entscheidung, keinen Alkohol mehr zu trinken und es einfach so aus dir rausflutschen würde, quasi diese Entscheidung, dann kannst du fast sicher sein, dass irgendwas ein bisschen faul ist. Weil immerhin begiebst du dich ja, wenn du es wirklich ernsthaft angibst, angehst. Wir gibt es dich ja wirklich auf neues Terrain. Du begiebst dich auf neuen Boden, auf Rentenboden. Und das fühlt sich immer, immer erst einmal etwas komisch an. Aber wenn es sich so anfühlt, dann wüsse du bis auf gutem Wege, denn wenn du jetzt da durchgehst, wenn du diese Unsicherheiten überwindest und das kann sein, dass du das in ein paar Minuten wirst, in ein paar Tage, in ein paar Monaten, du wirst diese Unsicherheiten überwinden, dann wartet, dann wartet das gute, gute Leben ohne Alkohol auf dich. Ich möchte hier spontan in kurzen Einschub machen, wenn dich dieser Weg interessiert, wenn du auch aus deiner Komfortzone herausreden möchtest, vielleicht aber auch mit Begleitung, mit jemandem, der weiß, wie das funktioniert und der weiß, wo und wie du abgeholt werden muss, damit du genau weiß, am Weg, punkt du gerade stehst, um den Weg in die Alkoholfreiheit sicher, um mit einem guten Gefühl weitergehen zu können, auch wenn es manchmal vielleicht etwas unangenehm wird, dann lege ich dir natürlich mein zehn Wochen Online-Programm Heile, deine innere Trinkerin ans Herz, dass du jederzeit buchen kannst und dass du jederzeit 100% anonym und in deinem Tempo durchmachen kannst. Also wenn du länger als zehn Wochen brauchst, hast du selbstverständlich länger als zehn Wochen Zeit, du hast einen drei Jahreszugriff auf alle Inhalte, weil ich ganz sicher bin, dass du also nicht länger als drei Jahre brauchst und höchst wahrscheinlich auch nicht länger als ein halbes Jahr, aber ich möchte, dass du jederzeit Zugriff auf die wertvollen Inhalte hast, also auf all die Videos, die Couching Videos, das Workbook, die Worksheets, die Aufgaben und auf einfach alle Tools, die ich dir mit an die Hand gebe, damit du deinen Weg in die Alkoholfreiheit gehen kannst. Hast du Interesse daran, dann findest du den Link zum Programm unten in der Beschreibung des Podcasts und selbstverständlich schreibe mir jederzeit, solltest du eine Frage haben oder sollten noch Unklarheiten bei dir auftauchen. Und ja, das ist auch noch wichtig zu sagen, du bist in diesem Programm nicht alleine, egal wo du gerade stehst, du kannst dich jederzeit an mich wenden. Ich beantworte alle Fragen, die im Rahmen des Programms an mich gestellt werden. Ich gebe regelmäßig neuen Input, du bekommst von mir, laufend auch Updates quasi zu den Inhalten und du bist in keine Moment in diesem Programm alleine, auch wenn du es, wie gesagt, anonym durchmachen möchtest, du musst dich natürlich nicht melden und auch wenn du dich bei mir meldest, natürlich ist alles 100% anonym, ich unterliege der Schweigepflicht, die ich selbstverständlich auch immer beachte. Das waren kleine Einschub, jetzt sind wir schon bei 30 Minuten und ich komme zum 5. Und ich sehe schon, ja, es wird einen 3. Teil geben und ich bin dafür wieder sehr sehr in die Tiefe getaucht in diesen Folm, weil das sind die Knackpunkte, das sind die Stellschrauben auf deinem Weg in die Alkoholfreiheit, wenn du das für dich verinnerlichen kannst und wenn du das für dich verstehst, das reduziert deine Unsicherheit und das reduziert, beziehungsweise nein, dass du ziehst deine Unsicherheit und es pushed deine Motivation, diesen Weg jetzt wirklich und tatsächlich gehen zu wollen. Ein weiterer Punkt, ich atmen mit Hiefdurch, Siehst du, das ist so einen Körper der Flex, den ich da in dem Moment habe, ich atmen mit Hiefdurch, denn der 5. Der ist mir enorm wichtig und da habe ich, ich sag dir, wirklich lange mitgehadert, dass ich das umsetzen konnte, was ich ja in so so so unfassbar vielen Radgebern gelesen habe. Ich meine, ich habe sogar, ich habe, ich bin zertifizierte Stressberaterin und Stressmanagerin. Einfach, dass ich das an diese Stelle auch noch sage, ich habe diese Zusatzausbildung auch noch gemacht, dass ich Menschen mitgehen kann, wie sie mit Stress umgehen, wie sie Stress regulieren können und wie sie sich selbst vor allem in stressigen Situationen regulieren können. Und natürlich, auch das habe mir geholfen, dass für mich selbst anzuwenden, die ganze Ausbildung war auf der Selbsterfahrung auch aufgebaut und dennoch, je nachdem, was Menschen für Typen sind, tun sie sich einfach schwer damit wirklich regelmäßig pausen zu machen. Das kann verschiedene Gründe haben. Ja, ich soll es vielleicht noch sagen, Punkt 5. Ich befolge mein körperliches Bedürfnis, Pausen einzulegen, Pausen einlegen, Erholungen gönnen, ja, Pausen und Erholung. Ein ganz ganz wichtiger Punkt, pausen auch insofern, dass ich, ja, dass ich einfach weiß, wann ich einen Schritt zurücktreten muss, um nicht da meine Batterien aufzuladen, sondern auch einfach mich wieder mal so zu entkoppeln, wenn man so will. Ich entkopple mich dann von gewissen Dingen, in die ich mich sehr stark reingeben kann. Und ich kann das hier von mir ein bisschen erzählen, aber ich kann auch Beispiele aus den Gesprächen mit meinen Klientinnen und Klienten bringen, weil ich es einfach weiß, wie es ist aus den Gesprächen. Ich bin selber keine Mutter, aber aus den Gesprächen mit vielen Müttern, wie zum Beispiel die Verkoppelung ganz logischerweise mit der Familie entsteht und man immer sehr, sehr engagiert, sehr viel rein, gibt sehr viel Drennen ist und wie wichtig ist da, ist auch eine Pause von zu machen und sich zu entkoppeln und man nur für sich selbst kurze Zeit ist. Und ich weiß im Leben einer vielbeschäftigten Mutter und sehr engagierten Mutter, Hausfrau, Arbeitskraft, wenn man so möchte, es ist natürlich wichtig, auf derziehungsweise, wie soll ich sagen, es ist nicht so einfach, sich vier Stunden auszeit zu nehmen, aber vielleicht fünf Minuten oder zehn Minuten oder 30 Sekunden. Es ist wichtig, diese Entkoppelung hinzubekommen, um den Kopf frei zu bekommen, um kurz im Moment der Achtsamkeit mit sich selbst spüren zu können. Weil hier können wir innehalten und hier können wir merken, ob wir gerade drauf und dann sind in einen Autopilotin reinzuerresseln, indem wir unser Verhalten nicht mehr so gut steuern können. Und du kannst dir vorstellen, was passiert, wenn du da ein Verhalten nicht mehr so gut steuern kannst, wenn du zum Beispiel gerade noch frisch aufgehört hast, Algo holzutrinken. Wenn du da dein Verhalten nicht so gut steuern und regulieren kannst, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du in gewohnte Muster zurückfällst und in einer stessigen Situation zum Beispiel die Einglas-Wein-Anhängst natürlich viel, viel größer als wenn du dich zwischendurch entkoppelst und eine Pause einlegst und realisiert, wie ist dir gerade geht und realisiert, was du in dem Moment vielleicht gerade brauchst und tun kannst, um eben nicht zur Flasche Wein zu greifen. Das ist sehr, sehr wichtig und hier auch noch mal auf mein Programm zurückzukommen. Es bietet sich gerade sehr an, aber du siehst all das, was ich in meinem Programm lehre, das mache ich in meinem Leben so. Ich entkopple mich regelmäßig und in meinem Programm eine deine inden Tränke, den geht es im ersten Modul nur darum, zu lernen, dich zu entkoppeln und aus dem Autopiloten auszusteigen. Ein so-so-wichtiges Tool, um dein Leben nach deinen Bedürfnissen gestalten zu können. Weil ich bin mir fast sicher, du kennst dieses Gefühl, dass du einfach morgens aufstehst und plötzlich ist Abend. Ich kenne es von mir, ich kenne es von meinem Leben früher, wie ich einfach so durch den Tag und durch geflutscht bin und obwohl ich und dazu empfehle ich dir natürlich auch noch, wenn du sie noch nicht gehört hast, meine erste Folge, obwohl ich in den verschiedenen Phasen meines Alkoholkonsums angefangen habe mit Yoga, mit Sport, mit Meditationen sogar. Ich habe sogar diese Dinge manchmal unbewusst gemacht, einfach weil ich sie damit sie gemacht war. Natürlich haben sie mir auch was geholfen, aber dieses wirkliche Tiefe entkoppeln war es nicht. Eine wirkliche, wahrhaftige Pause zu machen war es nicht. Und wenn ich von Pausen redet, die ich einerseits mein clientin und clienten empfehle und auch in meinem Programm darauf hinweise, so rede ich aber auch von Pausen von vielen anderen Dingen auch von denen wir vielleicht manchmal glauben, dass wir gar keine Pause brauchen. Zum Beispiel von unserer Beziehung, falls du in einer Beziehung bist. Auch da braucht es manchmal eine Pause, eine Entkoppelung, um sich selbst denken zu hören, um die Verschmelzung vielleicht je nachdem, wie du die Beziehung führesst, auch mal wieder kurz aufzulösen und zu realisieren, ja ja, hier bin ich, das bin ich, das bin ich, so geht es mir. Und da stehe ich gerade und das brauche ich gerade. Eine Pause vom Job, eine Entkoppelung vom Job heißt nicht, sich auf so far zu setzen und zwei Stunden Film zu schauen und nebenbei ständig auf Instagram zu scrollen. Das ist höchst wahrscheinlich keine Entkoppelung. Einen Waldspaziergang machen und ständig darüber nachdenken, was der nächste Schritt im Job sein wird oder was du noch alles einkaufen musst für deine Kinder oder möchtest, das ist wahrscheinlich keine Entkoppelung. Und da empfehle ich wirklich und das mache ich selber auch so, lieber eine ganz kurze Entkoppelung, eine ganz kurze Pause, wo du wirklich für dich sein kannst, als einen Yoga-Re-Treat von einer Woche zu machen, indem du nicht wirklich abschalten kannst, weil du das Gefühl hast, du hast ihn vielleicht nicht verdient, du kannst ihn dir nicht leisten, deine Familie kommt nicht ohne dich, klar, was auch immer. Wichtig ist zu lernen, wie du wirklich, wirklich kurzzeitig abschalten kannst und eine Pause machen kannst. Gerade jetzt auch in der Zeit, in der auf der Welt sehr viel passiert, dass allen Grund zur Beunruhigung liefert und dass auch sehr viel Empathy in uns Menschen glücklicher weise in uns hervorruft, ja, mit Kriegen und auseinandersetzungen, Konflikten, verletzten und Toten von denen, wir immer wieder hören und sehen, auch hier von sich ab und zu mal eine Pause zu gönnen. Also sprich, ich nenne das manchmal gerne Pause vom Welch-März, weil ich bin sehr guter, da drehen den Welch-März zu empfinden, um es mal sozusagen und eine Pause von dieser Empfindung einzulegen bedeutet nicht, dass du dich komplett zurückziehen musst und dir alles egal sein soll, was auf dieser Welt passiert. Aber hier auch ab und zu mal bewusst durchzuatmen und zu schauen, was gut, zum Beispiel, in deinem Leben ist, wofür du dankbar sein kannst, dass es dir eben nicht so geht, wie den Menschen in den Konflikt gebieten. Z.B. hier auch einfach mal dich im guten Gefühl wiegen zu können, dass du in Sicherheit lebst und ein Dach über dem Kopf hast und Wasser aus dem Wasserhahn kommt. Dankbarkeit ist natürlich ja auch ein Thema. Und es muss nicht getzwungen sein, es muss nicht als wungenermaßen sein, sondern es darf einfach auch mal in einem Wohlgefühl enden, indem du dich einfach mal gehen lassen kannst und du dich wohlfühlen kannst und das heißt, in dem Moment eine Pause machen kannst, von Pflichten, Aufgaben von Empathie, von Mitfühl, Mitgefühl von deinem Job, von deiner Beziehung, einfach von all dem, dass etwas von dir abverlangt. Es muss nicht sein, dass diese Dinge dich belasten in erster Linie. Es muss nicht sein, dass das alles Dinge sind, die schwer und schwierig sind in deinem Leben. Und das vergessen wir eben manchmal. Wir glauben, wir brauchen nur die Pause von Dingen, die schwer und schwierig sind. Aber es kann auch einfach sein, dass du eine Pause brauchst von den Dingen, die dich einfach beschäftigen, die Energie von dir abziehen, weil das in der Natur der Sache liegt. Das ist völlig normal, dass wir Menschen ab und zu mal auf diesen Pausen knapp drücken müssen, um nicht Energie abzugeben, sondern durch etwas Energie auch tanken zu dürfen. Dafür müssen wir nicht zuletzt oft wissen, was wir überhaupt brauchen, um uns aufzutangen, um uns eine Pause zu gönnen, die wirklich sich wie eine Pause anfühlt. Und da ist es, wie gesagt, wichtig, sich wirklich zu entkoppeln. Ehrlich gesagt bin ich schon etwas fasziniert, dass ich jetzt wirklich, es war keine Absicht, dass ich in diese Folge wieder nur zwei Punkte hinein packen konnte. Und das bedeutet, dass noch mal zwei Warten für die nächste Folge, die werde ich jetzt gleich aufnehmen, damit ich im Flow drinbleibe. Und ich die nächsten zwei Punkte, die ich grundlegend anders mache, seid ich nicht mehr trinke, euch in der nächsten Podcastfolge kommende Woche mitgeben kann. Solltest du irgendeine Anregung haben, eine Frage oder auch einen Themenvorschlag, dann schreibe mir super gerne eine E-Mail an "Hello@frau-Bremar" drink nicht mehr.com oder auf Instagram @frau-Understrich-Bremar. Ich freue mich über jegliche Kontaktaufnahme, dann weiß ich besser, was euch beschäftigt. Dann kann ich meine Podcastfolge "Punkgenau" für euch formulieren, damit ihr eure Unsicherheiten abbauen könnt, die ihr vielleicht jetzt noch habt, vor einem Leben ohne Alkohol. Ich wünsche mir für dich, für euch, dass ihr mit einem guten Gefühl, wenn auch ein paar Unsicherheiten noch bleiben werden. Aber dass ihr mit einem guten Gefühl in eure Alkoholfreie Zukunft schreiten könnt, weil es sich so, so, so sehr lohnt. Es liegt. und sich unfassbar. Schön, dass du es hier hinzugehört hast. Tschüss!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Podcast-Folge ist Teil 2 von „7 Dinge, die ich grundlegend anders mache, seit ich nicht mehr trinke“. Sie behandelt die Punkte 4 bis
  2. Ein Leben ohne Alkohol liegt außerhalb der gewohnten Komfortzone. Früher wurde Alkohol genutzt, um Unsicherheiten und soziale Ängste zu betäuben und sich künstlich eine Komfortzone zu schaffen.
  3. Heute verlässt die Sprecherin bewusst ihre Komfortzone, um ihre Toleranz gegenüber Unsicherheit zu stärken und echte, ungefilterte Erfahrungen zu machen.
  4. Sie praktiziert dies durch kleine und große Herausforderungen
  5. Das bewusste Verlassen der Komfortzone ermöglicht persönliches Wachstum, tiefere Beziehungen und ein authentischeres Leben ohne Alkohol als Betäubungsmittel.

Summary:

In dieser zweiten Folge der Reihe „7 Dinge, die ich grundlegend anders mache, seit ich nicht mehr trinke“ spricht die Podcasterin über den vierten Punkt: das bewusste Verlassen der Komfortzone. Früher habe sie Alkohol genutzt, um Unsicherheiten und soziale Ängste zu betäuben und sich damit eine künstliche Komfortzone zu schaffen, etwa bei Reden auf Veranstaltungen oder in unbekannten sozialen Situationen. Seit sie nicht mehr trinke, nehme sie diese Gefühle der Verletzlichkeit und Unsicherheit bewusst wahr und setze sich ihnen aus, um ihre Toleranz dafür zu erhöhen.

Dies tue sie durch verschiedene Übungen: kalte Duschen und Baden in kalten Gewässern, öffentliches Auftreten auf Instagram, das Lernen neuer Instrumente oder das Eingehen von Konfrontationen mit Angehörigen. Auch neue Körpertherapien wie Atemtherapie oder Pulsing habe sie ausprobiert, um aus ihrer Komfortzone zu treten. Dadurch erlebe sie soziale Situationen ohne Alkoholfilter, könne Menschen besser einschätzen und sich authentischer präsentieren.

Sie betont, dass das Überwinden innerer Widerstände nicht nur für den Alkoholverzicht wichtig sei, sondern auch für andere Lebensveränderungen wie einen Jobwechsel oder Umzug. Das bewusste Verlassen der Komfortzone führe zu persönlichem Wachstum, tieferen Bekanntschaften und einem erfüllteren Leben, auch wenn es anfangs unangenehm sei – ein zentraler Bestandteil ihres nüchternen Lebensstils.

FAQs

Weil das Leben ohne Alkohol außerhalb deiner aktuellen Komfortzone liegt. Indem du bewusst aus ihr heraustrittst, erhöhst du deine Toleranz für Unsicherheit und stärkst dich für den neuen Lebensstil.

Alkohol wurde genutzt, um unangenehme Gefühle wie soziale Ängstlichkeit zu betäuben und eine künstliche Komfortzone zu schaffen. Dadurch musste man diese Unsicherheiten nicht spüren.

Ohne Alkohol erlebst du Menschen und Situationen klarer und ohne Filter. Du kannst dich authentischer präsentieren und echte Verbindungen knüpfen, statt nur oberflächliche Bekanntschaften.

Indem du dich bewusst und regelmäßig Unsicherheiten aussetzt, zum Beispiel durch kalte Duschen oder neue Aktivitäten. Das erhöht deine Unsicherheitstoleranz und zeigt dir, dass diese Gefühle nicht schlimm sind.

Beispiele sind tägliche kalte Duschen, ein neues Instrument lernen oder sich öffentlich zeigen, wie auf Instagram. Diese kleinen Herausforderungen stärken dein Selbstvertrauen.

Weil du ohne Alkohol Konflikte nicht mehr betäuben kannst. Indem du sie direkt ansprichst, bleibst du näher an deinen wahren Bedürfnissen und vermeidest Vermeidungsverhalten.

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