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#59 - Politik trifft Rettungsdienst: Gerhard Kaniak (FPÖ) über die Zukunft des österreichischen Rettungswesens

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#59 - Politik trifft Rettungsdienst: Gerhard Kaniak (FPÖ) über die Zukunft des österreichischen Rettungswesens

Gerhard Kahnjack, Mitglied des Nationalrats und Gesundheitsvertreter der FPÖ, teilt seine Erfahrungen als Apotheker und Bundespolitiker mit, um die Notwendigkeit einer tiefgreifenden Reform des Rettungswesens zu verdeutlichen. Sein Weg in die Politik wurde durch die Beobachtung von Defiziten im Gesundheitssystem, insbesondere im Rettungsdienst, motiviert. Er betont, dass das heutige System durch föderale Zersplitterung, fehlende Anerkennung von Ausbildungen und unzureichende Qualifikationsstandards schwer beeinträchtigt ist. Der Rettungsdienst wird derzeit als bloßer Kostenfaktor in der Gesundheitsreform gesehen, was seinen zentralen Beitrag zur Patientenversorgung unterschätzt. Eine grundlegende Neugestaltung des Sanitätsrechts ist notwendig, um eine standardisierte, professionelle und qualitativ hochwertige Rettungskette zu schaffen. Dazu gehört die Anerkennung von Rettungssanitätern als Beruf mit entsprechender Ausbildung, Absicherung und rechtlicher Rückendeckung. Zudem wird kritisiert, dass Arbeitsbedingungen, insbesondere bei Heben und Tragen, nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Der Mangel an politischer Einheit und klaren Kompromissen erschwert konstruktive Lösungen. Kahnjack sieht Hoffnung in einem bewussten Wandel der Politik, der das System auf Anreize und Flexibilität richtet und den Fokus auf die tatsächliche Patientenversorgung legt. Er ruft dazu auf, junge Menschen zum Rettungsdienst zu ermutigen, da dies nicht nur eine berufliche, sondern auch eine soziale und persönliche Bereicherung darstellt.

Transcription

6081 Words, 40782 Characters

German
Das ist der Podcast des Bundesverband Rettungstienst. Wir fühlen spannende Gespräche und Diskussionen und um das Thema Rettungswesen. Weil es um Menschen leben geht. Willkommen zu einer neuen Folge des BVRD-Botcasts. Heute sprechen wir wieder über Politik-Drift-Rettungsdienst und zu Gast sind wir heute bei Gerhard Kahnjack von der FPÖ, herzlich willkommen in unserem Podcast. Danke für die Einladung. Gerhard, du bist seit 2017 abgeordnete zum Nationalrat und seit November 2019 gesundertsprecher der FPÖ, aus dem Finanzreferent des freiheitlichen Parlamentgruppen. Du bist gelernte Apotheker und führst eine Apotheke in Lackierchen, habe ich gehört. Ja, das ist richtig. Mein Weg ist vielleicht insofern etwas ungewöhnlich, weil ich mehr als zehn Jahre in der Berufspraxis als Apotheker eben war. Und für mich tatsächlich die Missstände im Gesundheitssystem und die Erlebnisse und Eindrücke, die ich da gewonnen habe, die Irrewege, die Patienten aus sich nehmen, man müsse und die Probleme mit denen an die Dienstleister und die Ärztem-Gesundheitswesen konfrontiert sind, was mich dann motiviert hat, überhaupt bundespolitisch aktiv zu werden. Erzählen Sie ein bisschen was über dich ganz kurz zum Einstieg. Wie bist du denn die Politik gekommen, was machst du als Herres Apotheker? Da haben wir auch nicht Stellen, nicht Punkte zum Rettungsdienst, wahrscheinlich auch, aber zerstört mal vielleicht ein bisschen was über dich, was du uns sehr zählen kannst. Ja, also ich glaube, ich hab in Wien-Famazistudiert, leber aber in Oberösterreich, bin gebürtig quasi aus Wien, also meine Großelternmütterlicherseits sind Wiener gewesen. Da war wahrscheinlich die wilde Studienortsoch ein bisschen naheliegend. Kommen aus einer Apotheker-Familie, da würden viele sagen, ja ist ja ein bisschen naheliegend, dass man dann diese Ausbildung auch tatsächlich annimmt. Bei mir ist eigentlich so gewesen, nach der Madura hätte ich eigentlich hier ein BVL-Studium oder ein wirtschaftliches Studium für uns präferiert. Dann bin ich aber ein Jahr bei Militär gewesen, hab die Ausbildung zum Militsoffizier gemacht, ein Jahr freiwillig, bin ursprünglich manzer Grenadier gewesen, also ganz andere Waffengradungen, aber bei Militärten haben wir in viel Zeit nachzudenken, was man tatsächlich machen möchte, dann habe ich mich dann doch für die Pharmazie entschieden, weil die einfach sehr viele Möglichkeiten dann auch für nach dem Studium geboten hat und seit 2006 bin ich dann immer so Apotheke in Lackierchen tätig gewesen und habe dann auch beim Her, auf den Heresapotheker umschulen lassen und wollte eigentlich gar nicht in die Politik. Ich bin schon gar nicht in die Bundespolitik, wenn man mal selber unternehmern aufbaut und dann auf Familie gründert und gerne Kinder hat, dann sieht man da eigentlich keine Zeit, wo man da einen Bundespolitisches auch mal noch unterbringen kann und soll. Es ist aber dann 2017 tatsächlich relativ kurz vor der Wahl, so gewesen, dass ich gerade bin, mein Schwager, der auch Apotheker ist, da diskutiert habe ich immer sehr viel diskutiert haben über die aktuelligen politischen Gegebenheiten und natürlich über das Gesundheitssystem und die Probleme, die wir da haben und da haben mich damals selber gefragt, aber wenn man dich fragen würde, dass du da in die Politik ist und was Änderste würde es dir auch nein sagen, und ich habe damals voller Infrastruktur, natürlich würde ich da nein sagen, weil mit kleine Kinder und Betrieb keine Zeit für sowas und zwar doch später kriege ich einen Anruf und bin gefragt, wann ob ich nicht doch tatsächlich kandidieren möchte für den Nationalrat. Da bin ich ein bisschen grübeln gekommen und habe mir gedacht, wenn man dir die Chance gibt, dass du tatsächlich Bundespolitischer Ebene deine Expertise einbringt und da vielleicht tatsächlich etwas ändern kannst, dann gibt es eine zwar Möglichkeit, eine Entweder du nimmst das jetzt auch und probierst das oder du musst für immer schweigen und das mit dem Schweigen, sieht man jetzt so, also habe ich diesen Weg eingeschlagen und die hat mich bisher gebraucht, weil ich heute sitz. Und das Nein sagen habe ich ja auch dazu geführt, dass der nicht nur Gesundheitsbrecher der FPÖ bist, sondern auch Vorsitzender des Gesundheitsausschusses. Wie kann man sich das vorstellen, was gehört dazu, deinem Kernaufgaben als Parlamentarier, als Gesundheitsbrecher und im Gesundheitsausschuss, was dann da deine Prioritäten? Also grundsätzlich muss man mal sagen, als Bundesgesundheitsbrecher, die ich für die FPÖ bin, kann ich tatsächlich massgeblich unsere gesundes politische Linie mitbestimmen. Ich bin sozusagen der Internexperte, der immer zuerst am Rad gefragt wird und ich glaube, das sieht man auch ganz gut in der politischen Agenda und in den politischen Vorderungen, die wir seit 2019 aufgestellt haben, dass ich da ein sehr breites Bild auf das Gesundheitssystem habe, eben auch grundmärner fachlichen Kenntnisse und der Oppen des Gesundheitsausschusses, den ich ebenfalls seit Zeit 2020 da ist der Gesundheitsausschuss, hat sich erst etwas nach der Wahl dann konstituiert, den ich seit dem Inneren habe, der ist natürlich insofern spannend, als dass das auf der ersten Seite eine vermittelnde Funktion ist zwischen den Funktionen, aber auch natürlich die Möglichkeit bietet gewisse thematische Schwerpunkte zu setzen, bestimmte Sonderformate im Gesundheitsausschuss zu diskutieren, so wie wir das aktuell versuchen, dass wir eben auch das Thema Sanitätsdienst im Rahmen einer Expertenrunde im Gesundheitsausschuss auf höchster Ebene zu diskutieren, um hier ein Schub in die thematikgesetzes Novelle hinein zu bekommen. Zum Sanitätsgesetz kommen wir dann, aber es ist natürlich ein wichtiges Thema auch für uns, das ist ja bekannt. Was hast du in den vergangenen Jahren, das finde ich hier schon mitten rein, ist Thema über das Rettungswiesen gelernt, in deiner Funktion, was dir vorher vielleicht gar nicht zu bewusst war, was das Rettungswiesen ist und kann. Also persönlich habe ich es gerade zu sagen, dass ich ein einziges meine, wenn wir das den Anspruch nehmen müssen und daran am Zustand, wo ihr nicht für mitten bekommen habt davon, da hat es gerade gesagt, alles funktioniert grundsätzlich, was mir bis vor kurzem gar nicht so bewusst war, dass im Endeffekt des Sanitäts, wir sind auch so stark unter dieser föderalen Zersplitterung und den unterschiedlichen Ausbildungsstandards und auch den unterschiedlichen Wünschchen und Forderungen der verschiedenen Rettungsorganisationen erleitet. Das heißt, dass wir hier weit entfernt sind von einem standardisierten einheitlichen System und leider wird es auch mittlerweile weit entfernt von den internationalen Standards, die sich etabliert haben. Das heißt, also der Reformbedarf ist hier ein sehr großer aus meiner Sicht und um nochmal so ein bisschen die Brücke auch zu meiner Vergangenheit zu schlagen, dass der Unterschied zwischen dem, was vor allem Notfallsanitäter oder eben sehr gut ausgebildetes Sanitäter können und dem, was sie dürfen, diese Diskrabanz, die hat mir schon zu Bundesjahrzeiten beschäftigt und da schon klar ersichtlich und das ist natürlich ein Missstand, der in den letzten Jahren immer größer geworden ist, die Möglichkeiten, was einem vor allem Notfallsanitäter entsprechend ausgebildet davor hat, machen könnte und was eine Österreich machen darf. Das wird einfach immer größer diese Diskrabanz und die sichlich einer der großen der großen Punkte, die geändert werden müssen, wenn wir in Österreich ein gesamtes Gesundheitssystem und eine Rettungskette haben wollen, die wirklich die bestmögliche Versorgung für die Patienten zum frühtemöglichen Zeitpunkt auch bringt. Was wir jetzt tut als auch als Apotheker, die größten Schnittpunkte, wo überschneiden sich die Facherkendnisse. Also in den Fachkenntnissen sind wir die Überschneidungen jetzt gar nicht so groß sind, aber die Problematik, dass die individuellen Kompetenzen einfach mit den Berufsgesetzen und den rechtlichen Erlaubtenteetigkeiten einfach nicht mehr zusammenpassen. Diese Diskrabanz gibt es einfach in vielen Gesundheitsberufen. Da ist unser System einfach in den letzten 20, 30 Jahren einfach zu stark gewesen und ist einfach nicht mehr mit der Zeit gegangen. Da ist auch die Logistik nicht mit der Zeit gegangen und deshalb ist der Reformbedarf da so groß. Einzelne kleine Anpassung bei manchen Berufsgesetzen hat sie in den letzten Jahren gegeben. Stichwort in der Pflege zum Beispiel auch ganz leicht bei den Apothekern zum Beispiel, aber weit nicht in dem Ausmaß, wie es erforderlich wäre, für ein modernes zukunftsfähiges Gesundheitssystem und den Sanitätsin ist, hat man leider, wo das bis jetzt komplett rechsligen lassen. Du hast ja auch eine parlamentarische Anfrage eingebracht, weil Retiatifizierungen von Sanitätern zwischen Organisationen und dem Bundesjahr teils nicht gegenseitig anerkannt werden, was war das Ergebnis? Der Auslöser war, dass tatsächlich die Rückmeldung gekommen ist, dass Retiatifizierungskursity und da und zum Beispiel beim Österreichischen Bundes her absolviert worden sind, von den Trägerorganisationen nicht anerkannt worden sind, beziehungsweise das zwischen den Trägerorganisationen und wechselseitig die Retiatifizierungen nicht anerkannt worden sind, was natürlich ein vorkommert absur dazustand ist und ich habe damals an den Bundesminister auch der damalseitige Gesundheitsagenten gehabt, habe die entsprechende Anfrage gerichtet und der hat sich in unwissenheit geübt und hat aber man sich angekündigt, dass das Gesetz jetzt schon in Überarbeitung sei und dann sind wir Jahre später und die Sanitätsgesetz noch erlaubt, gibt es noch immer nicht. Für uns jetzt mitten ins Thema hinein, weil das Sanitätsgesetz stand ja aus dem Jahr 2002, also es ist schon einige Jahre alt und es ist ja kein Geheimnis, dass der BVRD sich dafür einsetzt, das Gesetz sollte noventiert werden und dann eben einer Adoption der bestehenden Ausbildungsmöglichkeiten auch eine dreierige Ausbildungsschiene zur Profisionalisierung vorgesehen sein soll, so wie es heute in allen europäischen Nachbarländern etabliert ist, was während da aus deiner Sicht die wichtigsten Änderungen, die einen neue gesetzliche Regelung braucht? Ja, ich möchte gar nicht auf die Details oder auf den Wörtler eigentlich, sondern das wiesentliche Schlagwort ist ja tatsächlich diese Profisionalisierung, das Heben der Ausbildung auf ein Niveau, das dann tatsächlich auch in der Vergleichbarkeit mit anderen Gesundheitsberufen einfach auch die Auswertung, diese notwendige Auswertung der Berufskompetenzen beinhaltet. Das ist das eine und das zweite ist, dass damit ja auch eine durchlässigkeit hin zur andere gesundheitsberufung stich vorzuhalten. zum Beispiel in dem Pflegebereich, aber auch vielleicht in anderen Assistenzberufe erleichtert und hergestellt werden sollte es momentan neben nicht kippt. Und das Vierige, und das ist glaube ich auch in der Diskussion, bislang immer so das Gegenargument oder der Hemschu gewesen, dass man das ganz eben zugestalten muss, dass der Zugang und auch die Ausbildungsmöglichheit für ehrenamtliche erhalten bleibt. Wenn man das alles unter einer Hutt bekommt, dann hat man glaube ich eine Sanitätsgesetz-Norwelle, die man auch verdient und die tatsächlich das System massgeblich verbessern kann. Mehr Ausbildung, ehrenamtlichkeit, Professionalisierung, unser nächstes Thema. Oft haben Leute Angst für mehr Ausbildung und Professionalisierung des Rettungsdienstes und dabei muss der Rettungsdienst im Anspruch immer professionell sein. Und auch habe ich davon bezahlt oder unpretalt, weil der Patient zucht sich ja nicht aus. Wir kommt, der ruft den Rettungsdienst und darf so die beste Versorgung erwarten. Wieso ist das bei uns so ein großes Thema und wie stehst du zu dieser Debatte im Detail? Ja, ich habe leider den Eindruck, dass der bei uns einfach sehr viel im Protektionismus gedacht wird und nicht im Sinne der Qualität, weil ich glaube, dass es im Vorkommolen irrelevante ist, ob jemand das ehrenamtlich macht oder dafür bezahlt wird. Die Qualifikationen müssen soll logischerweise immer dieselbe sein für einen bestimmten Ausbildungsgrad. Da kann man nicht unterscheiden, aber dafür bezahlt wird oder nicht. Da kann man keine Abstriche machen bei der Qualität der Ausbildung. Ich glaube aber eben, dass das auch nicht der Hemmschutz, sondern dass das ganz im Gegenteil eine hochwertige Ausbildung auch eine Motivation ist und ja auch eine Form der Anerkennung für einen ehrenamtlich tätigen Ur- oder war man so sagen, vielleicht nicht nur Anerkennung sondern es ist auch ein Mehrwert, den der einzelne bekommt, wenn das sich höher qualifizieren kann. Es ist auch eine persönliche Qualifikation, die da erworben wird. Also ich sehe da keine Notwendigkeit hier irgendwelche Abstriche zu machen, sondern ganz im Gegenteil. Ich glaube, dass sich das gut vereinbaren lässt, wenn man das auch transparent und durchlässig gestaltet und plant. Das, was natürlich schon eine Veränderung mit sich bringt ist, wenn man diese zum Beispiel eine flächendeckende Anerkennung von Ausbildungen und Rechzertifizierungen verlangt von allen Rettungsorganisationen, dann endet immer auch dieser Protektionismus und dieses Besitz denken gegenüber den eigenen Mitarbeitern, dann ist es tatsächlich auch ein flexibles System, wo der einzelne Mehrfreiheit und eine Leistung durchzubringen, wo er sich vielleicht wohlfühlt oder vielleicht auch in einem anderen Bundesland oder in einer anderen Organisation. Ja, es geht ja auch, oder nicht nur um die Reform des Sanitätergesetzes, sondern jetzt wieder auch die erzeitige Gesundheitsreform diskutiert in der aktuellen Diskussion und dem, was wir jetzt aus einer Gesundheitsreform wissen, erwähnt man den Rettungsdienst oder wird der Rettungsdienst mit keinem Wort erwähnt dabei, es hat auch für die Menschen im medizinischen Notfall das entscheidende System. An was liegt es, dass der Rettungsdienst in der Gesundheitsreform eigentlich überhaupt nicht vorkommt? Es gibt eine einzige Stelle, wo der Rettungsdienst tatsächlich vorkommt, zweitens nicht in den aktuellen Reform verschlingen, sondern bereits in den Maßnahmen der vergangenen Monate, nämlich als Kostenfaktor bei Punktor Krankentransport. Also, da sieht man eigentlich, wie die aktuelle Politik eben den Rettungsdienst momentan waren, nämlich als kleines Beiragert, dass eigentlich nur eine Kostenstelle oder ein Kostenfaktor ist und wo man sprach. Das trifft den Rettungsdienst gemeinsam mit vielen anderen Bereichen, die einfach auch nur als Kostenbelastung im System gesehen werden. Der gesamte Fokus auf das Gesundheitssystem ist von der Politik einfach sehr arztlastig und alles, was darunter mal dumm ist, das wird gerne mal übersehen oder finde ich zu wichtig genommen. Aber wissen wir natürlich eben zum Beispiel für eine funktionierende Rettungskette, vollkommen unalässlich und genau das Thema Krankentransport kährt eigentlich gar nicht dorthin, sondern müsste eigentlich gesondert geregelt werden. Das hat beim Rettungsdienst eigentlich nichts verloren, hast du ja Rettungsdienst und nicht Krankentransport Dienst, also um das auch den Punkt zu bringen und deshalb bin ich leider gut, dass etwas pessimistisch und was die Bereitschaft für eine tatsächliche strukturellere Form im Gesundheitswesen anbelangt, die eben nicht nur diese föderale Zersplitterung in Österreich zwischen den Bundesländern aufheb, sondern die auch tatsächlich das Potenzial, was in einem funktionierenden Rettungsdienst mit der weiteren Kompetenzen drinnen liegt, dass es überhaupt nur gesehen wird und auch tatsächlich über die entsprechenden Nervälen gehoben wird. Jetzt wissen wir ja, dass die Reform des StG im Regierungsprogrammen zumindest drinnen steht, und dass das kommen soll oder heute umgesetzt werden soll. Du kritisierst aber auch seit Jahren, dass notwendige Reformen im Gesundheitsbereich plukiert werden, woran hakt das aus deiner Sicht konkrete und warum da an sich gesetzwertungsprozesse aus deiner Sicht auch so lange, weil wenn wir mit politikern sprechen oder auch mit den Gesundheitsprechern anderer Parteien sagen alle ja, das ist notwendig, dass wir kommen, das machen wir und dann passiert nix. Ich habe ja beide Phasen erlebt, ich habe 2017 bis 2019 meine Abgeordnetendätigkeit einer Regierungspartei ausgeübt und danach aus der Oppositionssicht und grundsätzlich muss man sagen jeder logistische Prozess dauert einfach hier größer das G-Setzes umso länger dauert, es im Endeffekt bis es fertig ausverhandeltes und je mehr Betroffenes gibt, vor allem dann auch die Bundesländer und große Organisationen betroffen sind, bis das dort einmal entsprechend abgestimmt ist und man idealerweise einen Kompromiss gefunden hat, den alle gut finden. Und wenn man keinen Kompromiss finden kann, den alle gut finden, weil die einst Interessen zu weit auseinanderstehen, dann hilft es, wenn man eine Regierung hat, die zumindest eine geschlossene Linie hat und das Problem seit 2019, aus meiner Sicht ist, dass wir seit dem Regierungen haben, die keine einheitliche Interessen haben, keine einheitliche Linie haben und deshalb sich auch unheimlich schwer tun, Kompromisse zu finden, die funktionieren. Und beim Gesundheitssystem sieht man, das hat besonders deutlich, da gibt es ja dann eben nicht nur die Bundesäbene, sondern die Länder, die Sozialversicherungen, die sonst die Organisationen an und alle wollen mitreden, alle haben eigenen Interessen und wenn es von oben keine klare Linie gibt, dann gibt es auch keine Linie, die man auf diese ganzen Organisationen ausvollen kann und deshalb ist ein Kompromiss oder ein funktionierender Kompromiss so schwer zu finden und ich habe tatsächlich die große Befürchtung, dass das, was sonst oder vielleicht noch Richtung Jahresende dann als Sangehnovelle präsentiert wird, dass das ein minimales Kompromiss ist, der zwar gewisse Dinge verändern wird, aber wahrscheinlich keine tatsächliche Verbesserungen bringen wird und viele Missstände, die im System noch immer drin sind, nicht angreifen wird vor allem, ist eines nicht zu erwarten, dass tatsächlich diese Kompetenz zur Splitterung und diese Problematiken der neuen Landesgesetz und der nicht der Erkennung von Ausbildung und ein anderes, dass das aufgehoben wird, dass ich leider gut schwarz. Und sprichst du von Kompromissen, da muss ich natürlich auch fragen, darf die Versorgung von Patienten natürlich auch in der Pharmatie, aber auch in der Meditin oder im Rettungstins darf das überhaupt Kompromiss sein für unsere Bevölkerung. Ja, also ich verstehe die Frage sehr gut und ich muss sagen, ich stehe da auch oft mit einem Kopfschütteln vor der Unfähigkeit hier eine gute Lösung herbeizuführen und sich einfach auf Dinge zu einigen, aber es scheitert in vielen Dingen auch schon darum, dass man gar nicht tatsächlich bereit ist, in der Breite zu diskutieren und dass es einfach offensichtlich gerade auch bei der jetzigen Regierung zu viel Angst gibt, irgendeinigen anderen einer politischen Erfolg oder ein politisches Mitwirken überhaupt zu ermöglichen, als dass man bereit wäre, hier tatsächlich eine breite Mehrheit zu suchen. Ich kann aus meiner Sicht sagen, ich versuche, es hat vielen Monaten eigentlich schon seit Jahren hier tatsächlich auch konstruktiv in den Neugestaltungen des Sangesetzes mitzuwirken und ich habe bis jetzt noch keine Einladung und noch noch bis jetzt keinen Entwurf gesehen, der an gewischen Satz 2022 im Ministerium herum kugelt und meine Initiativen, dein Expertenkremium in den Gesundheitsausschuss zu berufen, dass tatsächlich mehr auf fachlicher Ebene zu diskutieren und dann eben auch die Erkenntnis, die wir aus diesem Gespräch haben, politisch aus der Streit zu stellen, wird auch immer weiter vertröstet, ich bin neugierig, ob wir vor Beschluss des neuen Sanitätsgesetzes, beziehungsweise noch Gelegenheit haben, wenn hier tatsächlich die Betroffenen und der Experten zu Wort kommen zu lassen, oder ob es eine reine politische Entscheidung der Regierung wird. Lass uns über den Rettungstinst noch sprechen, aus Sicht beruflichen oder die dort angestellt in den Rettungstinst, warum fallen Sanitäterinnen nicht unter die Nachtschwerbetter Regelung, wer entscheidet das und warum ist es so? Gott, das ist eine sozialrechtliche Angelegenheit oder Arbeitsrechtliche Angelegenheit. Ich glaube, dass die Diskussion um Privilegien für einzelne Berufsgruppen grundsätzlich eine falsche ist. Ich persönlich würde mir wünschen, dass jeder Beschäftigte im Gesundheitssystem, eigentlich jeder Beschäftigte im öffentlichen Bereich oder auch in jeder Firma, Grundqualitätsstandards hat die für alle Gleichgelten und gleichzeitig aber die Möglichkeiten vorhanden sind für die persönliche Weiterentwicklung ohne zu starke Einschränkungen. Das heißt, wenn wir jetzt auf den Sanitätsnis im Speziellenschau dann würde ich mir wünschen, dass es selbstverständlich ist, dass es da eben zum Beispiel eine entsprechende logistische, aber auch zum Beispiel vielleicht Versicherungsrechtliche Absicherung gibt für das, was der Mann oder die Frau da im Einsatz tut. was die Gesellschaft von ihm haben möchte, was an Leistung und bringt für die allgemeinheit, dann muss es aber auch gra sein, dass er das machen darf und dass wenn Fehler oder unvorher siebares Sachen passieren, dass deine eine Absicherung da ist, dass da keine persönliche Haftung aus so etwas entsteht, dass der dann nicht überbleibt als Letzter in der Kette und dann die Verantwortung dafür tragen soll, sondern dass er dafür entsprechende Rückendeckung hat oder vielleicht auch eine Art Kollektivversicherung. Ich glaube, das ist, dass diese Punkte nämlich eine tatsächliche Anerkennung, eine Absicherung und auch ein anständiges Gehalt, für die du das Hauptberuflich machen, viel wichtiger ist, als dass man sagt, okay, kann ich da jetzt irgendeiner sozialen Sonderbonus irgendwie rausholen und das Sondergut, sie für eine einzelne Gruppe, weil im Endeffekt brauchen wir bessere Arbeitsbedingungen für alle, die da sowieso jetzt wissen oder im öffentlichen Bereich tätig sind. Aber wo Arbeitsbedingungen, es gibt es seit 2025 und 20 auch die Erkenntnis des Arbeitsinspektorats, zum Thema Heben und Tragen. Da wissen wir, Arbeitgeberinnen im Rettungsdienst halten sich nicht an die Angegebenen oder vorgegebenen Arbeitnehmerinnen Schutzgesetzes, das betrifft, es mangelt immer noch an elektrohörtralischen Fahrtragen für die Mitarbeiterinnen an den ganzen Robbesesselungen, die es mittlerweile gebe. Wie siehst du das, warum müssen sich hier Arbeitgeberinnen offensichtlich nicht ans Gesetz sein? Ja, da kann ich nur vermuten, warum sie das nicht machen, wahrscheinlich auch aus Budgetär gründen, weil sie wahrscheinlich einfach nicht ausgeht, dass es sich das leisten. Auch in diesem Bereich glaube, dass es wichtig ist, dass man Regelungen findet und Vorgampfindet, die auf der Ehrmannseite den Einzelnen schützen. Es kann jetzt sein, dass das notwendige Werkzeug, was man benötigt für seine Arbeit einfach nicht zur Verfügung gestellt bekommt und dann vielleicht sogar selber einen gesundheitlichen Schaden nimmt. Auf der anderen Seite muss auch sicher gestört sein, dass es nämlich ein Problem, ohne entsprechende Unterstützungsgeräte bewältigen kann, dass auch das zulässig ist. Also das ist eben eine zwei schneide Gesache, weil was ist mit den zwei gräftigen Büschen, die vielleicht den Patienten ohne Probleme hindisch runter tragen könnten und dann vielleicht muss man warten, wie es ein mechanisches Gerät kommt, weil das die Arbeitsverschriften verlangern würden und die das gar nicht machen dürfen, obwohl sie physisch dazu in der Lage wären. Also ich glaube, es geht darum, dass wir einfach den Haus verstanden und auch die Einzelentscheidungskompetenz bei den Menschen vorat beläst, die auch den entsprechenden Lage besser einschätzen können, weil sie es selber sehen und ihre eigenen Fiekheten besser einschätzen können. Und für die Dienstgeber ist der Auftrag ganz klar, auch gesetzlich, das zur Verfügung zu stellen an Material und Ausrüstung, was benötigt wird, um die Arbeit ordentlicher ledigen zu können. Da geht sie auch in weiterer Folge um die Belastung in dem Rettungsdienst und ein Riesen-Thema ist ja auch für die, die dort angestellt sind, wenn sie aus irgendeinem Grund gesundheitlich nicht mehr der Dettigkeit nachkommen können, fallen sie in den Hilfsarbeiterstatus, da gibt es berühmt des O.K. Howard Dell, das er sagt, angelegende Hilfskräfte. Wir voller Zeit langen, dass sozusagen der Rettungsdienst, ähnliches Gesundheitsdienstleister, anerkennthürt. Wie siehst du das, schaff man das, dass man das Rettungsdienst gesundheitsdienstleister werden und auch einen anerkannten Beruf kriegen, freundlichen für diejenigen, die das dann auch im Angestelltenverhältnis machen? Ja, das ist ja ganz erwiesenlicher Punkt und ich habe es ja schon gesagt eben, ich halte genau diese gesellschaftliche und rechtliche Anerkennung der Gesundheitsberufe für so wichtig und da gehört der Rettungsdienst genauso dazu, wie die Pflege. Da haben wir das selbe Problem bei der Pflegeassistenz zum Beispiel. Das heißt, das aus meiner Sicht ja, ganz klar, diese Berufsgruppen gehören für mich, als gesondert anerkannt, das sind keine Hilfsarbeitertätigkeiten, sondern da steckt auch viel Ausbildung dahinter und da steckt auch eine Tätigkeit für die Allgemeinheit dahinter, die auch eine entsprechende Anerkennung und Absicherung verdient. Das Gesundheitswesen sagt man oder hören wir immer wieder auch in den Medien sehr überfordert, lange O-B-Zeiten, keine Facharztermine, fehlende Hausärztinnen. Du selbst hast die steigende Zahl, da war allärztinnen als Wahnsignal bezeichnet. Worte Zeiten und Versorgungen hängen zunehmend von Einkommen und von Wundert ab, was wäre deine konkrete Maßnahme um das zu stoppen und welche Dämilien dir hier besonders am Herzen? Ja, da wird um das System tatsächlich dazu reformieren, braucht es natürlich ein ganzes Maßnahmenpaket. Tatsächlich habe ich einen vollständig ausgearbeitet, das Gesundheitsreformkonzept, das in den nächsten Monaten Schritt für Schritt auch präsentieren werden. Für den Niedergelassenen Bereich ist es ja noch verhältnismäßig einfach, weil es da ja tatsächlich primär daumen gibt, die vorhanden an ein Erster, die halt jetzt als Wahlerster tätig sind, wieder in die öffentliche Gesundheitsversorgung einzubinden und den Patienten an Sachleistungsanspruch dort zu ermöglichen. Also die Ärzte sind da, die Ordinationen sind da, die Kompetenzen sind da, das einzige, was fehlt ist, dass es eben eine korsten, eine direkte korsten Übernahme durch die Krankenkassen gibt. Und da wird man eben auch neue Modelle finden müssen, wie man hier eine Lösung gemeinsam mit den Ärzten findet, das, was sich in den letzten Jahren abgespielt hat, zwischen vor allem der ÖGK und den Niedergelassenen Ärzten, wo er im Endeffekt ein getrennte Wege gehen, wenn man es höchlich beschreiben möchte. Das Schulterzug, den ich sogar wieder mit einem kleinen Lachen in den Orgel verzeiten, dass sozialversicherungen zu Kenntnis genommen worden ist, weil es natürlich auch einfach darum geht, Kosten auf den einzelnen Patienten abzuwälzen, so wie es jeder, der es an der Wahl hat, geht, kriegt eine 80% vom Kassentagif, als jetzt das ist ein Vielfälle, der da mal die Hälfte von dem, was er tatsächlich bezahlt hat und das Geld spart sich die Krankenkasse. Du hast ja im Zusammenhang mit der Krankenstand Debatte gesagt, das Gesundheitssystem müsse den Menschen dienen, nicht die kontrollieren, wir lässt sich das ändern. Ja, wir haben generell ein gesunder System, was versucht, über Vorschriften und teilweise auch Verbute oder Einschränkungen zu agieren und ich bin der Meinung, ein funktionierendes Gesundheitssystem muss einfach auf allen eben in die richtigen Anreize setzen, dass sich die Menschen freiwillig in die richtige Richtung bewegen. Ob das jetzt bei dem Beispiel, wo wir vor waren, bei den Niedelgelassenen Ärzten, ist ob jemand an der öfflichen Versorgung teilnimmt oder nicht? Ist eine Frage der Anreize, der Rahmenbedingungen, die das System im Anbiet hat und genauso ist es bei den Patienten. Ja, wenn ich ein System habe, da hat es keine Anreize für gesundes Leben und für die Erhaltung der eigenen Gesundheitssetzt, dann werde ich auch kein entsprechendes Verhalten beim Einzelnen erzielen und das setzt sich eben über alle Bereiche in fort. Das heißt, aus meiner Sicht brauchen wir eben ein komplettes Umdenken, sowohl was den Versicherten anbelangt, als auch was die Dienstleister im Gesundheitswesen anbelangt, dass man mehr dahin kommt, positive Entwicklungen und richtiges Verhalten und Systemdienliches Verhalten wird ist, so schön heißt zu belohnen und nicht mit Verboten und Ausgrenzungen zu arbeiten, weil die Erfahrung zeigt, können dann immer umgangern werden oder können, dass kann immer in die falsche Richtung auch losgehen. Perfektes Beispiel, was da aus der Nierend vergangen hätte, ist, wenn man das Impfpflichtgesetz denkt, wo man geglaubt hat, man kann Menschen zu Impfungen gesetzlich verpflichten und die tatsächliche Konsequenz war, dass sich immer weniger Menschen impfen lassen, weil sie diesen Zwang einfach ablegnan. Ich möchte es nur zur zwei Fragen kommen, die ich allen Gästen im Podcast stelle, also allen politischen Vertretern, was unterscheidet, die FBI-Gesundheitspolitik von der SBÜVB, Nier, oder von den der Grünen. Das ist eigentlich ganz einfach, weil für die Gesundheitspolitik tatsächlich aus der Sicht der Menschen im System sind sowohl aus der Sicht der Patienten, also der Beschäftigten im Gesundheitswesen und nicht aus Sicht der Systemdräger oder des Systems. Wir haben einfach praktisch keine Vertreter oder keine relevanten Strukturen in der Sozialversicherung oder in den Krankenanstaltsträgern. Deshalb müssen wir auf diese Strukturen nicht zu viel Rücksicht nehmen wie andere Parteien, sondern wir sind frei genug sozusagen, Gesundheitspolitik tatsächlich neu und frei, freiheitlich zu denken und sehen einfach die fehlentwicklungen, die dazu geführt haben, dass unser System in der jetzigen Form fast nicht mehr reformiert ist. Es ist zwar sehr viel Geld kostet, aber die Leistungen für die Versicherten immer schlechter werden und die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten immer schlechter werden. Und beide die Patienten und die Beschäftigten stimmen mit den Füßen ab und verlassen das öffentliche System und organisieren sich im Privatversicherungs- und Privatversorgungsbereich. Das ist eine Entwicklung, die man glaub ich, gesamtstaatlich nicht gut heissen kann, weil die Schwächsten bleiben bei dieser Entwicklung immer auf der Strecke. Die zweite Frage dazu ist, warum sollte jemand der im Rettungsdienst arbeitet, bei einer Wahl die FPÖ will? Grundsätzlich gibt es viele Gründe, die FPÖ zu wählen, aber ich glaube, das entscheidend ist, dass wir einfach sehr stark an den Einzelnen, obwohl an die Freie des Einzelnen, also auch an die Leistungsfähigkeit und an den Entwicklungsmöglichkeiten des Einzelnen denken. Und wenn man jetzt gerade die Gesundheitsberufe hernimmt, dann glaube ich, dass die FPÖ eine Partei ist, die dafür eintritt das Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass jeder im Bereich seiner Profession nicht mehr anerkannt wird, sondern einfach auch Entwicklungsmöglichkeiten hat. Das heißt, Aufstiegsmöglichkeiten hat zusätzliche Kompetenzen, aber ihr habt einen kann in andere Bereiche mit hineinwirken kann. Und das Ganze eben nicht als kleiner Beschäftigter eingestellt der kleines Redchen im gesamten, sondern mit der Möglichkeit, einfach auch zur Weiterentwicklung und dort, wo es möglich ist, vielleicht auch diese Tätigkeit frei beruflich oder selbstständig ausüben kann, nicht immer unter Aussicht oder in einer öffentlichen Struktur. Ich glaube, das ist eine Position, das sind wir, relativ alleinstehend. Du hast wollen auch von der Ergverantwortung der Patientinnen gesprochen, wo soll der Staat im Gesundheitssystem eingreifen und wo nicht und wo tust du persönlich die Grenze zwischen notwendiger Regulieren und zu viel staatlicher Kontrolle? Aus meiner Sicht sollten gesetzliche Regulierungen nicht wie eine Einbahn oder wie ein Schienenstreng sein, die alles ganz konkret aufs Gernste festlegen, sondern aus meiner Sicht sollten das Leitschienen sein, die zwei in die richtige Richtung weisen, wo aber gewisse Flexibilität und Freiheit erhalten bleibt, eben um eine erstens eine Entwicklung zu ermöglichen, um auch auf Fehler oder Hindernisse reagieren zu können. Aber man braucht sich das nur gedanklich vorstellen zwischen der Situation, wo man auf einem Gehleis festgefahren ist im wahrsten Sinne des Wortes und wenn ein Hindernis auftaucht, kann man gar nicht ausweichen, sondern bleibt vor dem vielleicht dann einfach stehen, im Vergleich zu einer dreispurigen Autobahn, wo ich hin und her spuren kann und wenn ein Hindernis ist, kann ich dem ausweichen und vielleicht finde ich so eine Abfahrt, wo ich runter fahre und danach wieder auffahre, kann man einen kleinen Umweg nehmen und das Ziel trotzdem rasch und effizient erreichen. Also so sollten Gesetze aus meiner Sicht auch sein, dass Regeln was notwendig ist, aber nicht alles einschränken, was vielleicht ebenfalls notwendig und gewünscht ist. Also wir sind einfach in vielen Bereichen massiv überreguliert aus meiner Sicht. Da kommen wir auch zur politischen Verantwortung und das ist auch was, was immer wieder zu hören ist, auch im Rettungsdienst, hier haben wir es ja oft, die Politik müsste doch endlich punkt, punkt oder dafür sind die Länder zuständig, die Länder sagen dann dafür ist der Punkt zuständig, also dieses Punkt-Länder-Spiel dafür gibt es keine Mehrheit, kein Geld, keine Zustimmung aus den Ländern, etc. Wer trägt aus deiner Sicht am Ende die Verantwortung, wenn ein Patient oder einen Patient daraus entdeffiziert entsteht. Also mein persönlicher Eindruck jetzt nach mehr als acht Jahren in der Bundespolitik ist das politische Verantwortung sehr gerne in Grimmien und in größere Kollektive verschoben wird, wo dann schließlich gar keine Verantwortung hat und gerade des Gesundheitswesen ist ein wunderschönes Beispiel dafür, durch die unglaubliche Kompetenz zur Splitterung, sowohl was die Entscheidungen aus auch die Finanzierungs-Ebene anbelang, ist ja tatsächlich gar keiner zuständig, weil man findet immer, dutzend andere, die eigentlich schult sind und deshalb ist ein ganz erwesentlicher Punkt auch in meiner Gesundheitsreform konzept, dass ich sage die Verantwortung muss gebündelt werden und das muss zusammengeführt werden und zwar sowohl was die Entscheidung für die gewünschten Strukturen anbelangt, also sprich für die Versorgungsleistungen die gewünscht sind, also auch was die Finanzierung anbelangt, weil durch, also nur wenn ich sagen kann, was ich möchte und auch das Geld dafür zur Verfügung stehle, dann wird ein Schutt raus oder dann passt es zusammen, also auch da kann keiner, keiner so nahe liegen stattfinden, aber davon sind wir wie gesagt noch sehr weit entfernt. Frustrierte das, was frustrierte in der Gesundheitspolitik am meisten oder ist das, was dich am ersten frustriert, dass wir da offensichtlich nicht weiterkommen? Ja, in der Tat, also es ist ja wirklich so, man muss sagen, die Gesundheitspolitik ist ja eigentlich ein relativ unpolitischer Bereich, also wo Partei-Politik relativ wenig alles spielt, weil ich glaube jeder, der in der Gesundheitspolitik tätig ist, möchte primär mal das Verbesserungen da sein und dass es die Menschen in den Land gut geht, dass sie sichere Versorgung haben und dass sehr möglichst gute Leistungen bekommen. Und das frustrierend ist, dass in der Problemanalyse fast immer ein Konsens, um nicht zu sagen, ein einstimmiger Konsens, sondern das sehr besicht zu finden ist. Manchmal auch, oder gar nicht so selten, gibt es auch bei dem Ziel einen Konsens, aber bei dem Weg zu dem Ziel hinteren, da scheiden sich die Geistern und da tauchen, dann affären wir die Hindernisse auf, die für manche unüberwimpfer sind und wo sie einfach nicht drüber können, aus welchem politischen Gründen auch immer. Und das ist eigentlich das frustrierende, ja. Man sieht die Probleme, man hat vielleicht sogar ein gemeinsames Ziel und dann gibt es einzelner Hinderungsgründe vor allem in den Strukturen, wo einfach dann, ob das jetzt von Länderseiten ist, ob das Kompetenzen sind, die nicht abgegeben werden wollen oder Organisationen, die ja wieder einlegen oder standespolitische Dünken. Und dann kann man das, was eigentlich alles sagen, was gescheit wäre, auch nicht umsetzen. Und ich glaube, da müssen man einfach wegkommen. Ich glaube, wenn es ein ernsthaftes Bemühen gibt, wenn man auch versteht, das Gesundheitspolitik nicht bei Teilpolitik sein muss, sondern es ist ja wirklich um die Versorgung der Menschen in diesem Land geht und dass wir das ja erhalten müssen, trotz der demografischen Entlegungen, trotz der Herausforderungen, verdienen, wir stehen trotz der knappen Budgetes, trotz der unglaublichen medizinischen Fortschritte, die passieren, die aber auch viel Geld kosten. Wenn man das, wenn man das alles sieht, dann fragt man sie wirklich, warum schaffen wir es nicht? Hier rasch eine gemeinsame Lösung zu finden. Was gibt da trotzdem Hoffnung, was gibt da trotzdem das Gefühl, dass Veränderung möglich ist? Na ja, ich glaube, grundsätzlich bin immer idealist, sonst werde ich auch nicht mehr da. Ich will das gar nicht anzutreten. Die Hoffnung ist, dass die Einsicht, dass eine Konsensfindung und eine tatsächlich große Reform unseres Gesundheitssystems notwendig ist, vorher eintritt bevor der Schaden so groß ist, dass das System einfach kollabiert oder die Menschen einfach wirklich nicht mehr die Versorgung haben, die sie eigentlich verdienen und bezahlt haben. Also es ist ein Kampf gegen die Zeit, kann man sagen, und das Prinzip Hoffnung, was auch bei mir weiterlebt, dass auf der einen Seite der Leidensdruck im Laufe der Zeit immer größer wird und die Bereitschaft sozusagen eine neue Lösung auch anzudenken und die Hürden zu überwinden, die sich da oft tun. Und da glaube ich daran, da einen konstruktiven Beitrag leisten zu können. Wir kommen schon langsam zum Abfluss des Gesprächs. Ich habe nur zwei Fragen, wenn du heute einen jungen Menschen gegen Überstehst, am Rekruten oder einem anderen, der sich vielleicht überlegt, auch Rettungsanitäter oder Rettungsanitäterin zu werden, würdest du ihm aus heutiger Sicht für die Zukunft eher zureden oder abratten? Ich würde mal jedenfalls zureden. Erstens einmal ist jeder, ihren anglichen Detigkeit hochzuschätzen und unterstützern das Wert. Und der zweite Punkt ist, dass ich glaube, dass die persönliche Bereicherung, die Steigerung in die Ausbildung der Krieg, die Anerkennung der Krieg, der Selbstwertgefühl, was man mit der Tätigkeit bekommt, den Dank. Und die Anerkennung, die man auch von jedem Einzelnen mit immer zu tun hat, returbekommt, dass es das einfach wert ist. Und das ist ja fahrend, sollte jeder junge Mensch schon mehr gemacht haben, ob das jetzt dann in der Fahrwehr oder in der Rettung oder sonst wo es sei dahingestellt. Ich glaube, dass eben ein Dienst für die Gesellschaft, einen Mehrwert darstellt, der einer noch selber sehr viel zurückgibt. Was müsste sich ändern, um das noch gar befürwirten zu können? Ja, tatsächlich eben nicht nur im Ummittelbahnumfeld oder von den Menschen, mit denen man bei dieser Tätigkeit zu tun hat, sondern eben auch auf der politischen Ebene und auf der gesetzlichen, rechtlichen Ebene einfach mehr Anerkennung und bessere Rahmenbedingungen, eine bessere Absicherung. Wir haben diese Punkte alle schon besprochen, dass ich wäre, glaube ich, etwas, was den Menschen einfach noch mehr Sicherheit geben würde und was im Falle des Falles oder wenn irgendwelche unerwarteten Dinge passieren, dass nicht da einzelne dann vollkommen zu Unrecht, mit negativen Konsequenzen errechnen muss oder bedroht ist, sondern dass einfach gut abgesichert ist und seine ehrenamtliche Tätigkeit auch in der Gewissheit machen kann, dass die Gesellschaft in Ungekehrt, wenn er dann Hilfe benötigt, auch nicht hängern lässt. Levergär Kaniag, danke, dass wir heute hier sein durften bei euch in Wien. Danke für die implikente vielen Aufgaben, die du hast, hast aus Gesundheitsprecher als Nationalerzoggeortenerter, ist oben an des Gesundheitsausschusses. Vielen Dank noch für das Gespräch. Danke für das gute Gespräch, ja. Wenn dir dieser Podcast gefällt, freuen wir uns über ein like und positive Rezensionen. Unsere Arbeit kannst du am besten mit einer Mitgliedschaft im Bundesverband rettungsdienst unterstützen. Danke fürs dabei sein, wir freuen uns auf's nächste Mal. Welche Themen interessieren euch? Schreibt uns auf Instagram unter "Bi für eine Diabont-Ati". [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Gerhard Kahnjack, ein gelernter Apotheker und bisheriger Gesundheitsvertreter der FPÖ, kam in die Politik aus der Erfahrung mit dem Gesundheitssystem und dem Mangel an Fachkompetenz im Rettungsdienst.
  2. Er betont die Notwendigkeit einer umfassenden Reform des Sanitätsrechts, um eine standardisierte, professionelle und qualitätsorientierte Rettungskette im gesamten Bundesgebiet zu schaffen.
  3. Die gegenwärtige föderale Zersplitterung, unterschiedliche Ausbildungsstandards und fehlende gegenseitige Anerkennung von Retiatisierungen führen zu einem gravierenden Mangel an Transparenz und Qualität.
  4. Der Rettungsdienst wird in der aktuellen Gesundheitsreform vernachlässigt und nur als Kostenfaktor betrachtet, was seine wertvolle Rolle als zentrales Element des Notfallversorgungssystems unterschätzt.
  5. Es fehlt an klaren, umsetzbaren Kompromissen, da die Bundesländer, Organisationen und Parteien unterschiedliche Interessen verfolgen und keine einheitliche politische Linie haben.
  6. Ein wesentlicher Forderung ist die gesetzliche Anerkennung und Absicherung der Rettungssanitäter als Beruf, nicht als Hilfsarbeit, mit entsprechender Qualifikation und rechtlicher Rückendeckung.
  7. Die Arbeitsbedingungen im Rettungsdienst sind unzureichend, insbesondere bei der Bereitstellung von Trag- und Hebeausrüstung, was zu Gesundheitsrisiken für die Mitarbeiter führt.
  8. Die Hoffnung auf Veränderung liegt in einem endlich gewachsenen politischen Verständnis, dass Gesundheitssysteme auf Anreize und Flexibilität basieren müssen, nicht auf Kontrolle und Regulierung.

Summary:

Gerhard Kahnjack, Mitglied des Nationalrats und Gesundheitsvertreter der FPÖ, teilt seine Erfahrungen als Apotheker und Bundespolitiker mit, um die Notwendigkeit einer tiefgreifenden Reform des Rettungswesens zu verdeutlichen. Sein Weg in die Politik wurde durch die Beobachtung von Defiziten im Gesundheitssystem, insbesondere im Rettungsdienst, motiviert. Er betont, dass das heutige System durch föderale Zersplitterung, fehlende Anerkennung von Ausbildungen und unzureichende Qualifikationsstandards schwer beeinträchtigt ist.

Der Rettungsdienst wird derzeit als bloßer Kostenfaktor in der Gesundheitsreform gesehen, was seinen zentralen Beitrag zur Patientenversorgung unterschätzt. Eine grundlegende Neugestaltung des Sanitätsrechts ist notwendig, um eine standardisierte, professionelle und qualitativ hochwertige Rettungskette zu schaffen. Dazu gehört die Anerkennung von Rettungssanitätern als Beruf mit entsprechender Ausbildung, Absicherung und rechtlicher Rückendeckung.

Zudem wird kritisiert, dass Arbeitsbedingungen, insbesondere bei Heben und Tragen, nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Der Mangel an politischer Einheit und klaren Kompromissen erschwert konstruktive Lösungen. Kahnjack sieht Hoffnung in einem bewussten Wandel der Politik, der das System auf Anreize und Flexibilität richtet und den Fokus auf die tatsächliche Patientenversorgung legt.

Er ruft dazu auf, junge Menschen zum Rettungsdienst zu ermutigen, da dies nicht nur eine berufliche, sondern auch eine soziale und persönliche Bereicherung darstellt.

FAQs

Die Professionalisierung des Rettungsdienstes ist notwendig, um die Qualifikationen der Sanitäter auf ein gleiches Niveau zu bringen, was die Qualität der Patientenversorgung sicherstellt. Derzeit besteht eine große Diskrepanz zwischen den Fähigkeiten und den erlaubten Tätigkeiten, was eine systemische Verbesserung erfordert.

Retitulierungen werden nicht gegenseitig anerkannt, weil die Ausbildungsstandards und die Qualifikationen zwischen den Organisationen variieren. Dies führt zu einer fehlenden Gleichheit und behindert die flächendeckende Anerkennung und den Austausch von Fachkompetenzen.

Die Sanitätsreform fördert eine bessere Zusammenarbeit durch die Einführung einer dreistufigen Ausbildungsschiene und die Anerkennung von Kompetenzen, was den Austausch zwischen Sanitätern, Pflegekräften und anderen Gesundheitsberufen erleichtert.

Der Rettungsdienst wird als bloßer Kostenfaktor betrachtet und nicht als zentraler Bestandteil eines funktionierenden Gesundheitssystems. Er wird daher oft außen vor gelassen, obwohl er entscheidend für die medizinische Notversorgung ist.

Eine standardisierte Ausbildung führt zu einer höheren Qualifikation und Anerkennung der Sanitäter. Dies verbessert die Sicherheit und Effizienz im Notfall und ermöglicht eine bessere Integration in das gesamte Gesundheitssystem.

Eine gesetzliche Absicherung schützt Sanitäter vor persönlicher Haftung bei Fehlern und sorgt dafür, dass sie ihre Arbeit ohne Angst ausführen können. Dies fördert die Motivation und die Qualität der Versorgung.

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