#59 Das Parship-Prinzip im B2B: Mit KI Empfehlungen & persönlichen Begegnungen zum perfekten Messe-Match
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Im Podcast-Interview erläutert Hartwig von Sass von der Deutschen Messe AG die Evolution von Messen und Events. Ausgangspunkt ist seine anhaltende Faszination für den physischen Austausch, der Innovationen und professionelle Kontakte befördert. Die Entwicklung neuer Formate wie der erfolgreichen „Real Estate Arena“ basiert heute nicht mehr auf internen Ideen, sondern auf Co-Creation: Potenzielle Aussteller werden früh eingebunden, um gemeinsam bedarfsgerechte Formate zu entwickeln und eine starke Gemeinschaftsidentität („unsere Messe“) aufzubauen. Die Pandemie unterbrach den Betrieb, verdeutlichte aber gleichzeitig den unersetzlichen Wert persönlicher Begegnungen. Die Digitalisierung hat Messen verändert – einige Märkte wanderten ins Internet ab –, doch sie bietet auch Chancen zur Optimierung, etwa durch KI-gestütztes Matching von Ausstellern und Besuchern. Im B2B-Bereich sind thematische Ernsthaftigkeit und ein tiefes Branchenverständnis entscheidend, um Fachpublikum anzuziehen. Erfolg misst sich letztlich an generierten Geschäftskontakten, weshalb die zielgenaue Aktivierung der richtigen Besuchergruppen eine Kernaufgabe des Veranstalters bleibt.
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts. Heute begrüßen wir einen Gast der die Messe und Eventlandschaft wie kaum ein anderer Kind. Hartwig von Sass, Abteilungsleiter, neue Messe und Events bei der deutschen Messe AG und seit fast sechs Jahren maßgeblicher Treiber für innovative Messeformate. Im Team 207 entwickelt er und testet neue Konzepte die Messe Erlebnisse neu denken. Mit seiner langjährigen Erfahrung in Kommunikation, Markenentwicklung und Eventstrategie bringt Hartwig eine klare Perspektive auf die Frage mit, welche Rolle spielen Messen und Events 20 25 und welche werden sie in Zukunft spielen? E2B Marketing Rules Wir sprechen über Digital-Marketing, Vertrieb und die besonderen Herausforderungen in B2B Unternehmen. Dabei lassen sich unsere Experten in und Weste in die Karten schauen und geben Einblicke in die B2B Marketing-Praxis. Dieser Podcast wird präsentiert von Digitly, der B2B Digital-Agentur, B2B Marketing Rules. Hat mich schön, dass du da bist. Ja, vielen Dank für ein Tier, dass ich hier sein darf. Ich freue mich auch richtig und an erster Stelle interessiert mich vor allem, wie würdest du eigentlich dein Weg in die Messe Welt hinein beschreiben in drei Sätzen? Mit Messen habe ich schon zu tun, seitdem ich in Hannover bin, seit 1986, weil ich das erste Mal auf die Messe gelände war, mit einem Kumpel mit dem ich Zivildienst machte und er sagte, da ist irgendwie die Zeebe, ich habe auch noch nicht so richtig davon gehört, aber die gibt es abends tolle Standpartys, lassen es mal hingehen und umsonsten wir trinken. Das waren 1986 und 2007 bin ich dann bei der Messe eingestiegen, weil mich das Messe-Geschäft immer wieder gereizt hat. Ich war fast zehn Jahre lang bei der deutschen Presse-Agentur und habe als Wirtschaftskorrosband den viel auch über Messen berichtet. Bessen ist ein tolles Kommunikationsformat, hat mich immer fasziniert und als es die Möglichkeit gab, bei der deutschen Messe AG einzusteigen und da maßgeblich auch die Zeebe mit voranzutreiben und zu kommunizieren und das ganze Unternehmen auch, dann habe ich gerne ja gesagt. Ja, und jetzt bist du dort schon seit einigen Jahren? Seit 18 schon, ja, wahnsinn. Heftig. Das sind einige Entwicklungen, die du damit gemacht hast. Ja. Wir können gerne auch noch mal in die Vergangenheit schauen, aber jetzt was freut sich eigentlich allgemein an neuen Messen und Eventformaten, wenn du da am Arbeiten konzipiert und du nachdenken bist. Also, in Messen grundsätzlich fasziniert mich immer noch das Gleiche, nämlich der Moment, wenn Menschen aufeinander treffen und wenn Innovationen und Ideen entstehen können, wenn Menschen sich unterhalten über ein Thema, was sie verbindet, häufig bei uns ist der berufliche Kontext und dann plötzlich so ein Funken kommt und eine Idee entsteht und bei uns entstehen professionell Ideen, Kontakte und der Austausch von Menschen und das ist das, was mich immer noch fasziniert und was ich immer noch ganz spannend finde und dafür den richtigen Rahmen zu entwickeln, der zeitgemäß ist und attraktiv genug, damit Menschen nachher nur vorkommen oder auch in andere Städte und dann mit Konferenzen, an Events oder an Messen teilnehmen, das ist eine große Herausforderung und Zeiten zu nehmen und immer stärkerer Digitalisierung, aber umso spannender. Ich stelle mir das extrem herausfordernd vor, da was zu entwickeln, wo man genau weiß, das trifft den zeitgeiskute, kann man teilweise Entwicklungen mit Einarbeiten nehmen kann, aber wie geht ihr daran an so eine Idee? Das hat sich über die Jahre auch tatsächlich verändert und früher war es so, dass sich den Kamerlein Menschen ausgedacht haben, wir machen mal eine Messe zu irgendeinem Thema und entwickeln Quadratmeterpreise und Beteiligungsformate, machen Teilnahmebedingungen und schicken Niedern an Kunden und so machen wir es jetzt nicht mehr, weil wir auch davon überzeugt sind, dass es nicht so funktioniert. Mittlerweile machen wir das sehr intensiv mit dem Co-Creation-Prozess und reden eigentlich schon mit potentiellen Kunden, also potentiellen Ausstellern und Beteiligten, bevor wir überhaupt die Entscheidung treffen, eine Messe zu machen. Also, wir haben eine Idee, nehmen wir das mal am Beispiel unserer erfolgreichen Neugren- und Beryleste Darina, die ich ja auch in den Markt getragen habe, da haben wir, bevor wir überhaupt im Vorstand darüber haben, entscheiden lassen, ob wir diese Messe machen oder nicht und dafür auch BG's freigeben, Investitions, Investitionen tätigen und so weiter. Haben wir 20 Menschen eingeladen, die in der Immobilienbranche unterwegs sind und haben die richtige Fracht, braucht ihr eigentlich eine Messe in Hannover zum Thema Immobilien und alle haben unisono Nein gesagt. Das ist spannend. Und dann haben wir die Diskussion weitergeführt und geguckt, warum denn nicht und haben das so versucht, ein bisschen zu drehen und am Ende dieses klappt reichlichen Termins, stand dann ja, wir wollen eine Messe gemeinsam machen in Hannover und weil sie, weil es an einer Stelle einen Bedarf gab, den diese Gruppe von Immobilien-Experten so noch gar nicht. Für sich entdeckt hatte. Wir haben das dann kristallisiert und haben zusammen mit diesem Kreis, der sich immer wieder trifft, über die ganze Jahre hinweg jetzt auch im November nochmal immer wieder weiter entwickelt und das ist ein großes, großes Glück mit dem Markt zusammen, solche Formate zu entwickeln, weil man dadurch sicher stellt, dass man nicht am Markt und an den Kunden vorbeiplan, die am Ende des Tages die Party bezahlen müssen. Ja, das stimmt, und das ist ja einfach spannend, gerade die Realist Heterina, die ist ja seit 2022 super erfolgreich, also eigentlich ja auch so gefühlt mitten in Corona drin, wo vielleicht auch mal die Tendenz dazu bestand zu sagen, ja, messen sind gerade am absteigenden Ast oder sind fast tot gesagt, wie kommt man da in so einer Krise, hat darauf zu sagen, ja, lass mit einer neuen Messe starten. Ja, also in Corona gab es keine Messen, die waren nachvollziehbarer Weise verboten, weil sie eben auch dazu führen, dass viele Menschen auf einen Punkt kommen und dann ist halt Infektionsgefahr auch gegeben und besonders groß. Wir hatten eigentlich vor, die Realist Heterina 2021 das erste zu machen und haben sie dann verschoben auf 2022 damals auch in der Hoffnung, dass es dann wieder geht und die Entscheidung sie zu machen ist eigentlich schon im spätsamen 2019, also vor Corona noch gefallen. Ja, das hat uns jetzt auch meine Frage gewesen, wie viel Vorlaufzeit braucht es eigentlich so. Also aus der Erfahrung der Realist Heterina hat es nicht geschadet, dass wir sie verschoben haben um das eine Jahr, weil das mir insbesondere die Möglichkeit gegeben hat, die Branche noch ein bisschen besser zu verstehen, mich noch stärker zu vernetzen, in der Branche aktiv zu werden, Leute zu treffen, Leute kennenzulernen und auf diese Messe oder für dieses Projekt zu gewinnen, gerade beim ersten Mal ist es kritisch, weil man eigentlich nur eine Idee verkauft. Also man muss die Leute wirklich sehr überzeugen, man kann eigentlich nichts zeigen, sondern man sagt eigentlich nur, wir haben da was vor, kommen zu einer Part, das ist ungefähr so, als sollte man sich karten für ein Konzert kaufen von einem Musiker, dem man nicht kennt. Ja. Und man muss ein bisschen auf den Menschen vertrauen, der sagt, das ist wirklich coole Musik und das macht dir wirklich Spaß und so kam ich mir manchmal vor, als wir die Realist Heterina verkauft haben und deswegen hat es ganz gut, glaube ich im Nachhinein, ganz gut getan, dass wir von 21 auf 22 geschoben haben, wir waren dann die erste Messe bei uns auf die Messe gelände nach Corona, die stattgefunden hat, das gab wahnsinnige Anlaufschwierigkeiten bis hin zu der Situation, dass der Techniker, der am Vorabend die Klimaanlage hätte anstellen sollen, in May ausgefallen ist, wegen eines positiven Corona-Tests und wir hatten keine Klimaanlage, alle Leute haben wahnsinnig geschwitzt, kann sich vor, wie in der Sauna, ja. Und das Pommes-Fett, der Krieg in der Ukraine oder der Angriff der Russlands auf die Ukraine, hatte gerade begonnen, das Fett für Pommes war gerade knapp geworden, gab ja so eine Phase, dann hieß es, wir können keine Pommes anbieten beim Kettering auch vorstellbar eigentlich mal so eine Veranstaltung, das waren so die Hürden, aber es ist da was entstanden, auf der ersten Wille steht Arena, was viele Kunden immer noch als einen besonderen Scham dieser Veranstaltung beschreiben, oder das haben wir uns auch erhalten können. Und ja, es ist so, Corona hat diese Messebranche ziemlich durcheinander gewirbelt und wir haben auch Veranstaltungen, die nach wie vor sehr hart unter den Folgen von Corona leiden, was Corona aber auch gezeigt hat, ist die Wertigkeit von menschlichen Zusammenkünften. Also wir sehen das auch in anderen Feldern, wenn man sich anguckt, Herr Dell, hat den München über 10 Konzerte, 100.000 von Leuten begeistert, oder ich pahnte alle hinkommen aus der ganzen Welt und wollen dabei sein und dieses Fomo bei guten Events kann man auch beim Essen erleben. Du hast gerade auch von einem gewissen Scham gesprochen, den ihr auch erhalten konntet. Wie ist euch das gelungen, so einen Scham überhaupt aufzubauen, ist das planbar? Ja, das ist eine gute Frage, ob das planbar ist, es ist zumindest glaube ich ein bisschen im Lachen, nein, verstehbar und deswegen kann man vielleicht auch darauf achten, dass man das bei neuen Veranstaltungen genauso macht. Das hängt viel damit zusammen, wie man mit den Kunden, also mit denen zusammenarbeitet, die dann als Aussteller aktiv sind oder auf den Bühnen stehen und da moderieren oder auch andere Beiträge machen, eine ernst zu nehmende Einbindung und eine gewisse Geisterungsfähigkeit gehört dazu und was diese Kreis von Ausstellern auch verbindet ist, das Gefühl, dass das nicht eine Veranstaltung ist, die irgendeinem Nümerveranstalt macht, sondern die wir gemeinsam machen. Also viele Menschen, die aus diesem ersten Initialkreis kommen, die sprechen nicht von der Realestet Arena, sondern die sprechen von unserer Realestet Arena, weil es so ein Gemeinschaftsgefühl gibt, dass das unsere Veranstaltung ist und diese Veranstaltung hat für jede andere Bedeutung, aber sie hat eine Bedeutung und auch eine emotionale Wertigkeit und das führt dazu, dass alle sich Mühe geben auf dieser Veranstaltung und wollen, dass sie gut fährt. Ja, gibt es zu in da eigentlich auch Themen oder Bereiche, wo du sagst, ja daran merken wir auch, dass sich auch das Ausstellerverhalten ändert mit der Zeit. Also es gibt bei vielen Ausstellern, wenn wir jetzt genau konkret auf die Realestet Arena gucken, es gibt bei vielen Ausstellern gar nicht die Frage, ob sie nichts es mal dabei sind oder nicht, sondern es ist nur die Frage, wie sie dabei sind, ob sie noch kreativere Konzepte entwickeln können, teilzunehmen, bei anderen Veranstaltungen sehen wir, dass Aussteller sehr stärk auf Kosten und Nutzen gucken natürlich, dass du die Aussteller der Realestet Arena auch und je größer und je professioneller ein Unternehmen so eine Messe vorbereitet, desto erfolgreicher ist es auch, aber desto klar, man muss die Messe auch liefern, was sie verspricht. Also die Währung, die gezählt wird, sind Geschäftskontakte, also Lieds und die werden generiert, indem die richtigen Zielgruppen auf der, auf jeder Messe, auf der entsprechenden Messe sind und wenn sie kommen, die Zielgruppen und die Fachbesucher, die man treffen will als Unternehmen, dann ist sie Messe gut, also nicht kommen, dann ist sie nicht gut und deswegen ist es die Aufgabe des Messeveranstalters, diese Zielgruppen, als Besucher zu aktivieren und auf das Messegelände zu holen. Bei der Realestet Arena und auch bei den anderen neuen Messen, die wir machen, verstehen wir, dass sie ja als gemeinschaftliche Aufgabe mit den Ausstellern zusammen, das ist aber nicht bei allen Produkten so, bei vielen Produkten oder bei vielen Messen, desto, dass die Aussteller sagen, wir zahlen hier unseren Quadratmeterpreis, jetzt orkt ihr mal dafür, dass die Besucher kommen. Was gerade einen wichtigen Punkt angesprochen, den wir als Digitalagentur für Vitubi-Unternehmen auch sehr gut kennen, das sind vor allem Lieds und gerade der Punkt richtige Zielgruppen anzusprechen, hast du denn Erfahrung darin, ob es einen Unterschied gibt in darin, wie Vitubi oder Vitusimessen funktionieren und entsprechend, dann die Zielgruppenansprache funktionieren, kann. Also erstmal seid ihr glaube ich ein bisschen im Vorteil, weil mal bei euch vieles intensiver und genauer und exakt amessen kann. Also ich kann sehen, wie performant gewisse Äts auf LinkedIn funktionieren und kann das im Verhältnis zu der Investitionen, also was kostet nicht in LinkedIn@ und welche Tagetgroups will ich eigentlich adressieren, da muss ich, kann ich mir per Clip zusammenstellen. Bei Messe lässt sich nicht alles messen, das hier von Messe ist leider entzieht sich einer Messbarkeit, das ist ein bisschen glauben und Überzeugung und auch Intuition braucht gefühlt, was richtig ist, was Berechtigung hat, aber sich schlecht in der Exeterpelle darstellen lässt. Hab ich Erfahrung in dem Unterschied zwischen Vitubi und Vitusim, klar, wir haben ja auch mehrere Vitusimessen, also Konsumafers bei uns in Portfolio, da ist die Ansprache der Zielgruppen sehr digital, funktioniert viel über und im Wesentlichen über Social Media, wir haben machen da Kampagnen über Insta und über LinkedIn und über Facebook und auch über TikTok und im Vitubi-Bereich sehen wir vor allem stark LinkedIn als Kanal, aber der Newsletter hat immer noch nicht ausgedehnt. Also wir haben jetzt gerade mal geguckt, ob wir bei einer unserer Messen, da haben wir ungefähr genauso viele gleich viele LinkedIn-Follower wie Newsletter-Abonnenten. Und wir haben ja gedacht, wir können ja vielleicht die Newsletter weglassen, wenn das die gleichen Menschen sind und wir haben eine Stichprobe gezogen von 500 Menschen und haben geguckt, 500 Follower von LinkedIn, geguckt, ob die sich bei uns in den Newsletter verteilt haben, wieder finden, tun Sie nicht. Ja, spannend. Tun Sie nicht. Also nur zu einem gewissen Teil, weit um 20 Prozent, also ich glaube 18 Prozent kam raus oder so. Und das heißt natürlich der Newsletter, der alte Newsletter, hat den es schon seit 100 Jahren im digitalen Marketing-Gipad immer noch eine totale Berechtigung oder auch immer noch eine gewisse Performance, also kann man immer noch machen. Ja, also viel, auch viel digitale Kommunikation im Vitubi-Bereich, da sind beide gleich, aber die Kanäle sind natürlich unterschiedlich und die Ansprache und die Nutzenargumentation ist auch noch mal viel wichtiger. Also dann kommt man in die nächsten Läger, erste Läger ist Kanal, zweiter Läger ist Content und da muss die Ansprache natürlich anders funktionieren, weil für ein Businessbesucher ist die Anreise häufig viel, viel aufwendiger, mit zusätzlichen Kosten wie Anreise per Flugzeug, zum Beispiel hohe Teurotellübernachtungen verbunden, so dass da die Rechtsfertigungsnotwendigkeit eine andere ist als jemand der, ich sag mal, aus dem Süden von Hannover aus dem Norden, von Hannover dann zum Messegelände fährt, um eine Verbrauchermesse zu besuchen. Ja und jetzt dachte ich gerade so dran, okay, jetzt haben wir unsere Zielgruppe erreicht, die sind eingeladen, sie kommen zu unserer Messe. Wenn ich jetzt Vitu-C oder auch Vitubi-Kunde bin, dann, also ich sag jetzt mal, das Besucher-Rin, gibt es da eigentlich unterschiedliche Erwartungen, also womit die Besucher-Rinnen rein laufen? Da gibt es wahrscheinlich gar nicht die Erwartung, also es ist ja eine bewusste Erentscheidung zu einer Willerstedarena oder zu unserer neuen Fliege-Messe-Prokehr zu gehen, ist ja eine bewusste Erentscheidung und ich habe natürlich ein Ziel, das ich erfüllt sehen möchte, als Besucher und auf einer Infa möchte ich mich rund um meinen Garten beispielsweise informieren oder meine Weihnachtsdekob kaufen und da ist es aber auch wichtig in der Kommunikation, Stichwort Content, dass ich versuche, die Erwartungen eines Besuchers richtig einzustellen und nicht dafür zu sorgen und dass es Erwartungen, dass Erwartungen geweckt werden, die dann nicht erfüllt werden. Also klassische, klassische Thema ist Auftritt von irgendwelchen Ponys, da es gibt Leute, die kommen dann gezielt an dem Tach, weil sie den und den Spitzenkoch sehen wollen, im Privatbereich beispielsweise, wenn der dann ausfällt, dann merkt man schon Enttäuschung und Enttäuschte Kunden sind keine guten Kunden, also das ist und man muss schon das auch einlösen und da sind am Ende des Tages B2B und B2C, also Fachbesucher aus dem Businessbereich und Consumer genau identisch. Gibt es denn eigentlich etwas Gratos, Auftritt von Promis erwähnt, was sind noch so Lockmittel, sage ich mal, damit man gut Besucherinnen anziehen kann? Ich glaube, ja auch da gilt es natürlich zu trennen zwischen B2B und B2C, weil die Märkte wirklich komplett unterschiedlich funktionieren. Wenn wir auf den B2B-Bereich gehen, ist es ein tiefes Verständnis für die Themen der Branche. Also und eine angemessenene Ernsthaftigkeit, die Themen auch zu diskutieren. Bei der Realestid Arena beispielsweise haben wir ein sehr sehr umfangreiches Konferenzprogramm, weil sich die Immobilienbranche in einer sehr ernsthaften Transformation hin zu klimaneutralem Arbeiten und ESG-Regularien befindet. Die Immobilienbranche hat große Herausforderungen und diese thematiken aufzugreifen, aus unterschiedlichen Perspektiven, dass man in der gewissen Ernsthaftigkeit und vielleicht auch aus den neuen Blickwinkeln kann einfach Attraktivität schaffen und schafft seriöses Auftreten. Und das ist, glaube ich, wichtig für entsprechenden Reach auch bei Fachpublikum. Zu Beginn unserer Space hat es zu auch noch mal schon mal das Thema Digitalisierung erwähnt, das natürlich extrem. Wichtig wird wahrscheinlich immer wichtiger mit den Jahren. Was sind da nochmal deine Erfahrungen? Also auch rückblickende auf deine 18 Jahre, die du jetzt schon bei der Messer angehst. Und Havik, ist das das Gauster für Entwicklungen? Bei der deutschen Messer AG und bin immer gefragt, dass Thema Messer ist doch tot. Ihr werdet darauf gefressen vom Internet. Die Digitalisierung wird dafür sorgen, dass alle Messen sterben. Das ist jetzt fast 20 Jahre her. Und es gibt viele Messen, die extrem gut im Markt sind. Wir hatten Mitte November die Agritechniker in Hannover. Wir hatten an einem Tag so viele Menschen auf die Messegelände, wie Kaiserslautern einwohner hat. Wir haben die ganze, dass Kaiserslautern auf die Messegelände hat. 100.000 Menschen. Ja, das ist schon heftig. Ich glaube, Messen sind nicht tot. Aber sie haben, also die Digitalisierung hat Messen schon verändert. Ganz klar. Weil ganze Märkte sind verloren gegangen. Also gewisse Maschinen kauft man halt nicht mehr auf Messen, die kauft man nur noch im Netz. Das Einkaufsverhalten von Unternehmen in gewissen Bereichen ist komplett anders geworden. Und also wir haben zum Beispiel mal das Thema Gebrauchtmaschinen geprüft. Gebrauchte Maschinen für Tischler rein oder so. Den Markt gibt es nicht physisch. Den gibt es nur online. Gebrauchte Automarkt kann man sich ja auch nicht mehr vorstellen. Den gibt es auch noch online. Also eine Gebrauchtwagenmesser hätte auch keine Chance mehr. Und insofern sind einige Märkte tatsächlich tot. Das Wichtige ist, dass wir die Digitalisierung nutzen, um den Auftritt auf Messen vertiger zu machen für beide Seiten, für Aussteller und Besucher. Ich erwarte da auch ein wahnsinnig push tatsächlich durch KI. Sitzten wir auch dran, arbeiten wir sehr intensiv dran, weil wir, wenn die KI sehr verlässlich arbeitet, eine neue Form von Zusammenführung erreichen können zwischen Aussteller und Besucher. Also dass sie Interessen besser metschen. Wenn du so willst, ein paar Schipp für Messe beteiligte, aber mit einer höheren und besseren Trefferquote. Wie kann man sich das vorstellen, dann also dieses paar Schipp? Ja, also wir machen das in Ansätzen jetzt schon, aber das kann man natürlich noch viel ausgepeichert, machen viel schneller und auch viel breiter, wenn man KI-Systeme einsetzt. Wenn ich mein Profil als Besucher sehr gut pflege, also was will ich eigentlich da, wen will ich eigentlich treffen, zu welchen Themen will ich mich informieren? Gibt es irgendwelche Spezialitäten, die ich da gerne sehen möchte, habe ich ein Fokus auf Innovationen, welche Ben-Innovationen, welche Themen will ich mich auf der Realestid Arena beispielsweise über die digitale Anwendung im Verkauf von Eigentumswohnungen spezialisieren und je präziser ich sozusagen mein Profilpflege. Du bist das Profil. Ja, genau. Das machen wir jetzt schon, aber das machen wir eben auf einer etwas gröberen Granularität und das kann man sehr viel feiner machen und wenn das der Aussteller auch tut, dann genau sagt das ist mein Angebotsportfolio, KI könnte das Angebotsportfolio theoretisch noch ein bisschen anreichern und dann fühlt man die beiden zusammen und sagt dem Aussteller "A", wenn du den Besuchermeier treffen möchtest, dass es hier ist sein Kontakt oder dem Besuchermeier, sagt man geht zu Firma A, weil die hat genau das, was du suchst. Ah, okay, dass ihr sozusagen schon die Anleitung gebt, wo der ist perfekte Match. Oder du willst sich darüber orientieren, welche nehmen wir wieder die Immobilienbranche oder wir können auch die Industrie-Messe nehmen und sagen, du sagst genau, ich bin der Geschäftsführer eines mittelständischen Industriebetriebes, der sich der Türgriffe für die Automobilindustrie fertig und ich möchte mich informieren über den Einsatz von künstlicher Intelligenz in meiner Produktion zur Qualitätssicherung. Wo, ja, dann könnte die KI, wenn die Profile der Aussteller gut geflicht sind, die ein geführten Rundgang zusammenstellen und sagen, du gehst um 10, zu Firma A in hal. 2, um 10 und 30, solltest du dir den Vortrag angucken und dann bist du um 11 Uhr noch mal oder um 11 Uhr 15 in der Halle 11, bei dem und dem Unternehmen, soll ich Termine machen für dich. Ja, es ist ja natürlich super hilft, weil ich wenn ich mir das Vorstellalz besuche. Da sind wir noch nicht. Ja, da sind wir noch nicht, das ist natürlich alles Zukunftsmusik, aber wenn man mit Gemini arbeitet oder mit Churchill B.T. oder mit sonstigen Karriereanwendungen, merkt man ja auch, dass die Karriere immer fragt, soll ich dir das jetzt noch hier, soll ich es dann noch ein bisschen schöner machen, soll ich sie als Excel exportieren und ich denke, das kann das Messebesen auch noch mal pushen und Messe in Lutzung auch für beide Seiten effektiver machen. Ja, hört sich auf jeden Fall super spannend an und als Besuch, glaube ich, auch echt extrem reizvoll, dann so eine Art Plan schon mal zu haben, dass man sich nicht selber durch navigieren muss. Wir hatten aber auch die Situation. Wir haben ja überall auch von unseren großen messen Informationsstände, das Besucher kam und da merkt man halt, dass es noch nicht gut ist mit der Karri, die kamen dann und hatten selber Chat GPT-Befracht und haben gefragt, wo ist denn hier jetzt dieser, wo ist denn diese Halle, wo ich diesen Vortracht sehen kann und die Halle 98 haben will nicht und den Vortrag gab es auch nicht. Also das hat sich dann die Karriere bei erhalluziniert. Ja. Und da, das ist nicht in unserer Hand nur gewesen, sondern es ist auch gemeint verfügbar ist und da müssen wir natürlich viel verlässlicher werden, weil sonst kommen wir eben das, was wir eben auch besprochen haben, sonst sind die Erwartungen enttäuscht. Und die Chance besteht ja, wenn ihr ein eigenes System habt, dass ihr das ordentlich füttert und möglichst die Halluzination gelänge halten will. Spannend ja mit KI-Plop-Bam ja auch direkt so ein Gedanke auf einen Virtual Reality-Technologien, die jetzt die vielleicht auch schon länger bestehen, die aber immer mehr auch genutzt werden können, auf Messen nutzen, das Ausstellerin und Ausstellerin irgendwo. Als ich meine erste Mobilienmesse besucht habe, das war die exporeale München, habe ich das war 2018 oder 2019, 2018 war das im Oktober. Da bin ich schon durch das Einkaufszentrum, was jetzt gerade in der Hafen-City vor einem Jahr eröffnet hat, gegangen, Virtual Reality. Es ist auch auch ein sehr digitalisiertes Bauprojekt gewesen, da konnte man sich das aufsetzen, setzte sich sozusagen gefühlt in einen Autosgutter, der stand auch auf dem Stand physisch, da setzte man sich dann rein, also damit dann durch die Gänge. Ja, genau, so ein bisschen, das war gut inszeniert, viele Leute haben so ein bisschen, also das, was Virtual Reality angeht, ist ja so ein bisschen wie der Bediener Wedding, alle denken, wer den kommt, wer den kommt, hör ich seit 20 Jahren, aber so richtig funzt das nicht und genauso ist es mit VR auch. Gibt viele sehr, sehr sinnvolle und gute Anwendungen, finde ich, auf den Messenspiel ist im Moment noch keine wesentliche Rolle und das ist auch nicht so, dass diese virtuellen Messen wirklich durchschlagenden, kandidatisierenden Effekt für unsere physischen Veranstaltung hätten. Kannst du dafür gute Gründe nennen, warum das eigentlich nicht so rein haut, wo doch viele so denken, ja, das ist doch toll, ich kann Leuten zeigen, was hier eigentlich gar nicht vorhanden ist. Ich glaube einfach und das ist auch eine andere Perspektive auf KI vielleicht und auf Digitalisierung generell KI oder auch Virtual Reality sind eben digitale Dinge, von denen ich nicht weiß, ob sie wirklich existieren. KI sorgt für wahnsinnig viele Fake News. Ich weiß aber, dass du hier jetzt stehst und du weißt, dass ich hier jetzt stehe. Also und ich bin zum ich davon überzeugt, dass die Zuliehmende Digitalisierung auf der einen Seite, also die Zuliehmende Digitalisierung unserer Welt und unserer Wahrnehmung auf der einen Seite auch zu so ein Rebound Effekt führen wird, dass wir mehr Interesse an physischen Erlebnissen haben, an echten Erlebnissen, an authentischen Erlebnissen, sieht man auch an den immer größeren Verwerden in live Konzerten. Wir können alles streamen. Auf YouTube gibt es jeden Musiker und jedem Musikerin, die wir uns in live Konzerten angucken wollen, trotzdem für dich, der mit 80.000 anderen Menschen live erleben, weil ich das erzählen will und weil ich dieses, weil da alle Sinne angesprochen werden und ich glaube, das ist ziemlich generisch meine Antwort, aber ich bin wirklich davon überzeugt, dass das Interesse an physischen Erlebn, an authentischem Erlebn intensiver und steigen wird und deswegen ist eigentlich die Entwicklung zu TikTok und KI und Virtual Reality für uns keine Bedrohung, sondern kann tatsächlich auch noch mal einen stärkenden Effekt für unsere Veranstaltungen sein. Ja, das war jetzt auch schon so ein Blick in die Zukunft, auch schon mit der KI-Thematik, was glaubst du, kann da noch ein neues entstehen oder wenn wir mal ganz weit in die Zukunft blicken, wie glaubst du, können messen in 100 Jahren aussehen. Oh wow! Das ist jetzt sehr weit in die Zukunft. Ja, das ist echt weit in die Zukunft. Ich tu mich schon schwer zu sagen, wie sieht das in zehn Jahren aus, aber in 100 Jahren keine Ahnung. Also, lass uns das mal nicht vielleicht an einem jares Fest festmachen. Ich glaube, dass Menschen, insbesondere, dass Menschen immer in Interesse haben, werden zusammenzukommen und Menschen diesen Moment lieben, wenn irgendeine Idee geboren wird und wenn irgendwas entsteht, das hat immer ein gewissen Zauber und ich glaube, und wir würden aufhören, Menschen zu sein, wenn wir diesen Zauber nicht mehr empfänglich wären. Und deswegen werden solche Gladform auf den Menschen, aus welcher Motivation heraus auch immer zusammenkommen, um sich zu treffen, um sich zu unterhalten, um sich miteinander zu vernetzen und Verbindung aufzunehmen. Die wird es auch immer geben, wahrscheinlich auch in 100 Jahren, wenn es sonst noch gibt. Ja, hoffentlich. Ja, ich werde es nicht mehr erleben. Ich auch nicht. Aber ich finde den Zaubergedanken super schön und ich hoffe, dass es reicht. Was ist denn der Rat, den du vielleicht BTOB-Unternehmen speziell mitgeben würdest, wenn sie daran denken, messen effizient, nutzen zu wollen? Also, wenn das Unternehmen sind, die noch keine Messererfahrung haben oder die lange zurückliegenden Messererfahrung haben, würde ich ihnen empfehlen, die Offenheit zu haben, darauf eine Messe zu gehen, weil Messe sich wahnsinnig weiterentwickelt haben. Das gilt eigentlich für alle Plattformen, die am Markt sind, sich die veranstalter Großteils extrem viel Mühe geben, so ein Messerauftritt sehr, sehr wertig zu machen. Und wenn man Messe-Erfahrung hat, zeige ich es sich, dass Vorbereitung eigentlich alles ist, mich erst kurz eine Woche oder zwei Wochen vorher entscheiden, ich gehe jetzt doch hin, sondern sich ruhig die Mühe machen und das ist ein halbes Jahr oder auch länger vorher zu entscheiden und dann sie überlegen, wie arbeite ich eigentlich dahin? Und Messe nicht als Singuläre, sehr eigens über zwei oder drei Tage zu verstehen, wo es einen Pick gibt, sondern als einen Punkt in einem Prozess. Und das und da habt ihr auch Erfahrung sozusagen in so einer Marketing-Linia als einen Kulmene-Prästerisationspunkt für Kommunikation oder so zu begreifen und schon auch die bestehende Kunsthaft- und potenzielle Kunden anzuwerben und zu informieren über den Messerauftritt, den man ja mit viel Mühe auch gestaltet und die Kunden auch einlädt und intern, also intern auch, aber auch extern, sozusagen versucht, richtig Wind zu machen und die Leute zu Engagen und zu sagen, hey, da ist eine Veranstaltung, kommt vorbei, da zeigen wir euch unser neues Produkt oder irgendwas. Also, je länger die Vorbereitung und je intensiver und besser die Vorbereitung ist, desto höher ist der Erfolg auf einer Messe und desto effizienter ist das Tool. Also wenn ich nicht, das ist aber überall so, ne? Also, da ist auch LinkedIn nicht anders, also wenn ich mich nicht richtig überlege, was ich posten will und dass man ebenso runter schludere, dann hat das weniger Erfolg, als wenn ich vorher ein gut produziertes Video mache, meine Botschaften überlege, den Text vielleicht noch mal hängen, lasse und noch mal einen Kollegen-Frage guckt noch mal drüber und dann sitzt das Ding, gute Vorbereitung ist mehr als das Heilbeleben. Ja. Und dann hat man da am Ende eine Ausstellungsfläche sich gebucht für 20, 30 Quadratmeter, minimal für die Apotheke, geht doch klein, oder? Das ganze Beteiligung ist in der Regel 9 Quadratmeter. - 9 Quadratmeter. Was würdest du sagen, worauf kommt da an diese Quadratmeter zu füllen, sodass ich auch ordentlich Besucher anziehe? Es ist eine Form von Visitenkarte für das Unternehmen und je mehr man sich auch damit beschäftigt, wie will ich eigentlich dort wirken, desto effizienter ist das. Bei der Immobilienwässer haben wir durchschnittliche Standgrüßen, die liegen so zwischen 25 und 45 Quadratmeter und die Leute überlegen sich Gewinnspiele. Popcornmaschinen, die übrigens sehr gut funktionieren, weil sie riechen. Ja, ja, ja, schon mal einen guten Geruch so und über ja, da steht die Popcornmaschine. - Hat auch einen guten Effekt für die Nebenstände? Ja, ja, das ist total. Viele Betränkaren oder auch sehr, sehr bei der Immobilienwässer sehr, sehr hochwertiges Kettering. Also man muss sich, glaube ich, Gedanken machen, wie will ich die Leute auf meinen Stand holen und welche Visitenkarte will ich eigentlich abgeben? Und dann kann man noch einen Stand erbauen lassen, der ein Wow-Effekt hat, der anzieht und wo ich Menschen habe und am Ende kommen vielleicht doch keine Liedsbar raus? Keine Lieds halte ich für wirklich kaum und gegen ein Unternehmen, was ich Gedanken macht, wie es über einen Messestand wirken will, macht in der Regel auch ein gutes Marketing. Und deswegen Null-Lieds wäre wirklich blöd. Wir wussten, es gab so hochprofessionelle Messe-Ausstelle auf der Zebit beispielsweise oder auch bei der Hannover-Messe, die wissen schon, bevor die Messe losgeht, dass es eine erfolgreiche Messe wird. Und dass die Bessarabsteinen werden als im Vorjahr, weil sie alle Termine vergeben haben, weil alle Gesprächslots vergeben sind und weil sie immer noch Potenzial für Walk-Ins haben und diese Walk-Ins dann auch gut verarbeiten können und so weiter. Ich glaube, das ist professionelle Messe-Vorbereitung. Es geht halt nicht darum, dass man da hingeht und eine Standpartifei, sondern es ist halt ein ernsthaftes Vertriebsinstrument. Und die Architektur von Messe-Ständen, dass da erlebt man immer wieder auch sehr skurrile Dinge, aber auch sehr, sehr schöne Dinge und Live-Kommunikationskonzepte, wo auch ich, der schon viele Tausend Messe-Stände gesehen hat, immer noch da vorstellen und denke, wow, Wahnsinn. Also, ich hatte jetzt auch auf meiner Mobi-In-Messe so ein Effekt, als die wir arbeiten hier mit der Hochschule Hannover zusammen, mit den Querschnitt aus verschiedenen Architekturdisziplinen, also Architektur in Architektur, Landschaftsarchitektur und so weiter und die Studentinnen und Studenten haben damals in interdisziplinären Arbeitsgruppen mehrere Standkonzepte entworfen, haben dann gepitscht, das ist eine ausgewählt worden. Und es ging damals um das Thema Wohnungsbau, da gab es noch die Ansage 400.000 Wohnungen in Deutschland sollen gebaut werden und die haben in ihrem Stand visualisiert, wie viel Stahl für eine durchschnittliche Wohnung gebraucht wird, das sind nämlich drei Tonnen. Und das haben die in Form von goldenen Ausstahlmacken im Matten an die Decke gehängt, dieser Standherrer hat eben eine Geschichte erzählt, also hatte einen Narrativ, hatte im Übrigen auch einen Instagram-Account. Ich glaube, ich hatte eine der ersten Messe, den bei der deutschen Messe, den einen Instagram-Account hatte. Und Ressource-Architektur heißt, dieser Account gibt es auch übrigens immer noch auf Insta. Und er stand nicht davon, dass er, wow, ja, cool, der wirkt optisch wahnsinnig gut und er ist durchdacht und erzählt noch eine Geschichte, er hat auch noch eine Botschaft. Und ich glaube, wenn da so diese Sachen zusammenkommen, den man da und denke, wow, wahnsinn, aber ich stehe auch jetzt auf der Agritechnika bei den großen Landtechnikmaschinenherstellern vor so einem Trecker und denke, wow, ist der große. Also, wir haben jetzt im Sommer 26, haben wir die Enterschutz, da kann man die größten Feuerwehrautos der Welt bestauen, ich kann die Leute nur einladen, Vater hin, also werden so ein bisschen für Feuerwehr oder für Ingenierskunst sich informiert, ist auch die mässige Länder bei der Enterschutzrichtigkeit. Also, da ist einfach die kindliche Faszination, die ist bei mir auch immer noch ausgeprägt. Ja, so voll cool. Also klar, man kriegt auch vielleicht mal einen Einblick in Sachen, die man vielleicht mal in einem Prospekt oder so im Internet zieht. Es ist übrigens das extrem privilegierter an meinem Job. Also, ich lerne nicht in der wahnsinnigen Tiefenbohrung. Aber ich habe mich in verschiedenen Branchen, lerne ich Menschen kennen, die ganz bereitwillig ihr Wissen teilen. Und so kenne ich mich ein bisschen aus in der Werkzeugmaschinenindustrie und weiß, dass die Bearbeitung von Titan wahnsinnig schwierig ist, weil die Temperaturen so hoch werden, kann man sich alles vorstellen. Und wie die Maschinen versuchen, dagegen zu arbeiten und wie man mit Sensorenversuch möglichst präzise trotzdem arbeiten zu können oder ich kenne mich in der Bodenbelagsbranche aus. Ich kenne mich einigermaßen aus in der Hemobilienbranche. Ich habe in der Industrie was zu tun. Wir machen die Pflegemesser und ich weiß nicht, ob die Probleme von Alten und Pflegeheimen warum die im Moment immer wieder an ihre Kapazität und auch Kostengrenzen stoßen und so. Also, ich darf bereit lernen, das ist ein großes Privileg in meinem Job. Extrem spannend. Also so viele Einblick in so viele Bereiche des Durchschnitts durchgewitert. Genau. Ich glaube ich kaum. Genau. Cool. Also genau. Was jetzt nochmal an dich speziell auch die Frage, was waren für dich denn so die Key Learnings der letzten Jahre? Der Mensch macht's. Das ist eigentlich, ich glaube, dass das auf die Menschen ankommt, die an Positionen sitzen. Es kommt auf den Mut dieser Menschen an zu entscheiden, sich von der Idee anstecken zu lassen, eine Idee mitzugehen und eine Idee auch groß werden zu lassen. Und das sind immer die Menschen, die es ausmacht und ob diese Menschen offen sind oder nicht, ob sie mutig sind oder nicht. Und wenn man mit einer tollen Idee auf jemanden trifft, der mutlos und durch eine traurige Brille auf die Welt guckt, dann kann die Idee enden. Genau. Für die Hörer ist manche macht gerade ein ganz trauriges Gesicht. Wenn man aber auf jemanden guckt, der offen ist, sich begeistern zu lassen oder sich diese Idee erstmal anzuhören, dann kann auch dieser Idee wirklich was Gutes werden. Und deswegen würde ich sagen, was ist das, was ich in den letzten Jahren so gelernt habe und was sich noch intensiviert hat, es kommt auf die Menschen an. Ich finde das ist ein super schöner Abschluss eigentlich. Vielen Dank. Aber eine Frage hat dir zum Abschluss. Auf welches Event freust du dich persönlich im nächsten Jahr am meisten? Auf meinen 60sten Geburtstag. Wow! Der eine Messe wäre, wie würdest du sie dann und wercht die Gruppe? Das ist, oh wow, also Zielgruppe ist klar, dass sind alle Menschen, die mich über die letzten 60 Jahre begleitet haben und mit denen ich viel Zeit und ein tolles Leben bisher verbracht habe. Und mit denen ich noch mindestens 40 weitere Jahre verbringen darf. Also die Zielgruppe ist klar. Die Sprache ist auch klar, Begeisterung und Konfetti kann nun. Also das steht auch fest. Und Party bis zum bis zu einem definierten Zeitpunkt. Also ich weiß schon, dass die Party um vier Uhr enden wird, weil gute Partys haben auf ein Ende. Das wird auch mit meinem 60sten Geburtstag so sein. Und darauf freue ich mich am meisten. Das wird cool, nahm hätte ich noch nicht. Aber da muss ich mir noch was einfallen lassen. Das müssen wir noch mal in die KI geben, wie so eine Party denn heißen kann. Was die Veranstaltung angeht, befreund wir uns ja immer. Das ist so eine Floskel, aber das stimmt auch tatsächlich. Wir freuen uns immer auf das nächste Event, was gerade vor der Tür steht. Das ist auch in unserem Team. Du hast es ja vorhin in der Eilatung gesagt, 207. So heißt unsere Abteilung 207. Aber wir haben in dem Team, wir sind 26 Leute. Da haben wir eine sehr starke Teamidentität und so ein sehr gut ausgeprichten Spirit. Dass wir auf die Veranstaltung hinzufiebern. Wenn sie dann vor der Tür stehen und alle gegenseitig unterstützen. Auch wenn wir in unterschiedlichen Projekten unterwegs sind. Das nächste ist der Legal-Tacks-Hammelt. Das ist eine Veranstaltung, wo es um die Digitalisierung von Abläufen in Rechtsanwaltskanzlein und Unternehmen geht. Also KI im Rechtswesen, wenn du so willst. Es ist sehr spezifisch. Ja, es ist sehr spezifisch, aber es hochspand. Mein Sohn hat Jura studiert, ist gerade jetzt fertig geworden. Wir haben gestern noch darüber gesprochen, dass sich der Beruf durch KI sehr verändern wird. Die Abläufe in den Kanzlein und auch in Rechtsabteilung von Unternehmen werden sich massiv verändern. Und das ist der Ort, wo wir darüber diskutieren wollen. Und kommen so 40 Aussteller und 800 Besucher. Das wird ganz spannend. Dann machen wir im Februar unsere neue Pflege-Messe. Die Proker hat einen ganz anderen Charakter, aber es ist auch toll. Und hat sehr viel positive Spirit. Und dann im nächsten Juni machen wir dann die 5. Ausgabe der Rejestida-Rena. Ich habe ja meine Funktion als Projektleiter da jetzt an Inga übergeben. Ich bin sozusagen jetzt so etwas wie ein Marken-Botschafter. Und das wird sicherlich auch eine spannende Veranstaltung. Wir werden das 5. Mal das den 5. Geburtstag sozusagen so ein bisschen inszenieren. Und das ein bisschen feiern auch mit unseren Ausstellern. Und da freue ich mich auch drauf. Es wird auch cool. Ja, cool. Also viele spannende Events im nächsten Jahr. Das nächste ist immer das Overall für uns am meisten. Freude habe ich gelernt für dich super. Und ich danke dir für dieses schöne auflustreiche Gespräch. 20. Vielen Dank. Schön, dass ich hier sein durfte. Danke.
Podcast Summary
Key Points:
Hartwig von Sass betont die anhaltende Faszination für Messen als physische Begegnungsorte, die Innovation und professionellen Austausch ermöglichen.
Die Entwicklung neuer Messen erfolgt heute durch Co-Creation mit potenziellen Ausstellern, um bedarfsgerechte Formate zu schaffen und Marktverfehlungen zu vermeiden.
Die Digitalisierung hat Messen verändert (z.B. durch Wegfall bestimmter Märkte), aber nicht obsolet gemacht; sie wird genutzt, um Besucher- und Ausstellererlebnisse zu verbessern, wobei KI künftig Matching-Prozesse optimieren soll.
Erfolgsfaktoren sind eine ernsthafte thematische Tiefe im B2B-Bereich, das Schaffen einer gemeinschaftlichen „Unser-Event“-Mentalität und die zuverlässige Ansprache der richtigen Zielgruppen.
Die Corona-Pandemie unterstrich den Wert physischer Zusammenkünfte, brachte aber auch erhebliche operative Herausforderungen mit sich.
Summary:
Im Podcast-Interview erläutert Hartwig von Sass von der Deutschen Messe AG die Evolution von Messen und Events. Ausgangspunkt ist seine anhaltende Faszination für den physischen Austausch, der Innovationen und professionelle Kontakte befördert. Die Entwicklung neuer Formate wie der erfolgreichen „Real Estate Arena“ basiert heute nicht mehr auf internen Ideen, sondern auf Co-Creation: Potenzielle Aussteller werden früh eingebunden, um gemeinsam bedarfsgerechte Formate zu entwickeln und eine starke Gemeinschaftsidentität („unsere Messe“) aufzubauen.
Die Pandemie unterbrach den Betrieb, verdeutlichte aber gleichzeitig den unersetzlichen Wert persönlicher Begegnungen. Die Digitalisierung hat Messen verändert – einige Märkte wanderten ins Internet ab –, doch sie bietet auch Chancen zur Optimierung, etwa durch KI-gestütztes Matching von Ausstellern und Besuchern. Im B2B-Bereich sind thematische Ernsthaftigkeit und ein tiefes Branchenverständnis entscheidend, um Fachpublikum anzuziehen.
Erfolg misst sich letztlich an generierten Geschäftskontakten, weshalb die zielgenaue Aktivierung der richtigen Besuchergruppen eine Kernaufgabe des Veranstalters bleibt.
FAQs
Sein erster Kontakt mit Messen war 1986 in Hannover. Nach fast zehn Jahren als Wirtschaftskorrespondent bei der dpa, wo er über Messen berichtete, stieg er 2007 bei der Deutschen Messe AG ein, fasziniert von Messen als Kommunikationsformat.
Ihn fasziniert der Moment, wenn Menschen aufeinandertreffen und durch den Austausch Innovationen und Ideen entstehen. Die Herausforderung liegt darin, einen zeitgemäßen und attraktiven Rahmen für diesen professionellen Kontakt und Austausch zu schaffen.
Sie setzt auf Co-Creation und spricht mit potenziellen Ausstellern, bevor die Entscheidung für eine Messe fällt. Ein Beispiel ist die Real Estate Arena, die aus einem intensiven Dialog mit Branchenexperten entstand, um einen konkreten Bedarf zu decken.
Die Digitalisierung hat Messen verändert und einige Märkte verlagert, aber sie sind nicht tot. Sie wird genutzt, um den Messeauftritt für Aussteller und Besucher wertvoller zu machen, beispielsweise durch KI-gestützte bessere Zusammenführung von Interessen.
Im B2B-Bereich sind LinkedIn und Newsletter zentrale Kanäle, die Ansprache ist nutzenorientierter und die Rechtfertigung für eine Teilnahme aufwendiger. Im B2C-Bereich erfolgt die Ansprache stärker über Social Media wie Instagram, Facebook oder TikTok.
Die entscheidende Währung sind generierte Geschäftskontakte und Leads. Der Erfolg hängt davon ab, ob die richtigen Zielgruppen und Fachbesucher als Besucher aktiviert werden können, die die Aussteller treffen möchten.
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