#55 Die Periode zu ignorieren kostet Unternehmen Millionen - mit Carolina Spiess zyklusbasiertes Arbeiten verstehen
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In der 55. Folge des Podcasts "Wirket Out" spricht Anna Maria mit Co-Hostin Nina und der Expertin Karolina Spies über zyklusbasiertes Arbeiten. Karolina, die früher in der Unternehmensberatung tätig war und heute als Mental Health Coach arbeitet, erklärt, dass der weibliche Zyklus ein ernstzunehmendes Business-Thema ist. Während Männer einen 24-Stunden-Hormonrhythmus haben, der perfekt zum klassischen Arbeitsalltag passt, durchlaufen Frauen einen etwa 28-tägigen Zyklus mit vier Phasen. In der Follikelphase (nach der Periode) sind Frauen energiegeladen, kreativ und stressresistent – ideal für Networking und neue Projekte. Die Ovulationsphase bringt zusätzliches Selbstbewusstsein und Kommunikationsstärke. In der Lutealphase hingegen sind Frauen ruhiger, fokussierter und haben ein gutes Auge für Details, was sich für konzentrierte Arbeit eignet. Die Menstruationsphase schließlich ist eine Zeit der Ruhe und Reflexion, die für strategische Planung genutzt werden kann. Karolina betont, dass dieses Wissen Frauen hilft, ihre eigenen Schwankungen zu akzeptieren und ihre Stärken gezielt einzusetzen, anstatt sich als weniger leistungsfähig zu fühlen. Zyklusintelligenz sei kein Wellness-Programm, sondern ein Werkzeug für mehr Produktivität und Selbstführung. Auch Männer spielen eine wichtige Rolle, um das Thema zu enttabuisieren und Teams besser zu unterstützen.
Herzlich willkommen zu 55. Folge von "Wirket Out", deinem Lieblings-Podcast über New Work. Mein Name ist Anna Maria und ich freue mich riesig, dass meine Co-host Nina und ich heute "Man's So-All Health Coach" Karolina Spies zu Gast haben. Ich möchte euch zu Beginn gerne mal über eine Frage nachdenken lassen. Sind wir eigentlich fair, wenn wir sagen, wir behandeln alle Mitarbeiter gleich? Gleichbehandlung klingt er erst mal gut, aber was ist, wenn das Arbeitsmodell, das wir als Maßstab nehmen, biologisch gar nicht für alle passt? Denn hier kommt ein Fakt, der mich in dieser Aufnahme wirklich überrascht hat. Männer haben ein 24-Stunden-Zücklos, das bedeutet, ihr Testosteron regeneriert sich übernacht jeden Tag von vorne. Frauen haben durchschnittlich aber einen 28-Tägigen Zücklos. Unsere Arbeitswelt tickt aber doch im 24-Stunden-Takt. Ja und damit zeigt sich die Periode oder der weibliche Zücklos ist ein echtes Business-Thema. Unsere Experten, die Liebe Karo bringt das auch noch mal auf dem Punkt. Wer Zücklos Intelligenz ignoriert, lässt echtes Potenzial und Produktivität für sein Unternehmen liegen. Und dabei hat sie in Zücklos ehrlich gesagt selbst jahrelang ignoriert, während ihres Psychologiestudiums in den USA oder ihren über zehn Jahren in der Unternehmensberatung bei Kapgemini und die Leute. Alles immer Nachleistung. Heute weiß dies aber besser. Als zertifizierte Mental Health Coach begleitet sie heute Frauen für mehr Leistung im Beruf, macht Workshops in Großkonzernen oder inspiriert in Speakings. Auf diese Fragen und Themen könnt ihr euch heute nun freuen. Erst mal Karos Motivation, wie sie aus einem Tabutthema einen echt Business-Case gebaut hat. Ja Zücklos-Mietsunternehmen würde ich mal sagen, warum Zücklos passiert des Arbeiten für Unternehmen und Führungskräfte relevant ist und vor allem weit mehr als ein Wellness-Programm und das mag euch vielleicht überraschen, welche Rolle spielen Männer eigentlich bei dem Thema. Und das ist wirklich eine Frage, die ist für alle Männer und Frauen daraus. Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit der Folge. Ja, Hallolive Caro, schön, dass du bei uns heute im virtuellen Podcaststudio zu Besuch bist. Aus unserem Vorgesprich wissen wir ja schon, dass du im Berlin lebst. Also meine erste Frage zum Warm werden, wo bist du denn gerade, bist du zu Hause, bist du gerade beruflich unterwegs. Wir haben mir das lange Feiertagswochen Ende gestern, war Christi Himmelfahrt, vielleicht hast du heute auch Brückentag und bist unterwegs. Ja, wo treffen wir dich gerade an? Ich finde tatsächlich immer noch in Berlin. Ich hatte eine aufregende Woche. Ich war mal kurz in Hamburg, aber bin mitfach am Gider gekommen und habe den Feiertag genossen, wenn jetzt wieder in meinem Homeoffice. Hat es ja fast bei Nina vorbeischauen können, dass du nicht leckst. Genau, ich habe noch eine ganz persönliche Frage. Ich bin gebracht in unserem ersten Kennenlern, Blockung, wo wir dich gerne noch ein bisschen besser kennenlernen wollen würden. Bevor wir dann ins Thema einsteigen, vielleicht eine Frage, da würde ich sagen, die ist wahrscheinlich so persönlich, wie noch nie passt, aber wahrscheinlich besonders gut zu dir. Ich hoffe, du sagst mir gleich, dass ich die Frage so stellen darf. Und zwar kannst du denn genau an dem Tag heute in deinem Flow mit deinem Zyklus arbeiten. Ja, für mich ist perfekt. Ich bin heute Zyklus Tag 16. Also ich stehe persönlich kurz vom Arme einsprungen. Was sehr, sehr gut ist alles, was Kommunikation und Sichtbarkeit angeht. Mehr sage ich dazu, dass es auch noch nicht mega. Da werden wir auf jeden Fall noch drauf eingehen. Das finde ich super spannend, was du gesagt hast. Eine Frage darf aber natürlich nicht fehlen, die unsere Zuhörer innen auch sehr gut kennen. Und zwar uns die Lieblingsfrage, wenn du dich mit drei Hashtags beschreiben müsstest, welche wäre das? Das wäre Selbstführung. Zyklus gesundheit. Und New Work tatsächlich auch. Also, da bist du ja aber uns genau richtig, weil New Work und Selbstführung sind Themen, die wir auch aufversprechen. Und ich finde super spannend, dass wir heute noch mal auf eine ganz andere Fasette schauen dir sonst eher. Ja, ich würde mal sagen, mit Scham behaftet ist, aber dazu kommen wir später. Wir wollen vielleicht noch mal ein bisschen mehr so zu deinem Wernergang und einer persönlichen Motivation sprechen, Karo damit, von dich noch ein bisschen besser kennenlernen kann. Also, du sagst über dich selber, du kommst schon aus so einer klassischen Leistungsorientierung. Und ich glaube, das kennen viele Frauen in den 30ern sehr, sehr gut. Du hast Internet in England besucht, dann dein Psychologiestudium in den Los A und andere gemacht und dann Karriere in der Unternehmensberatung MBA. Also, ich würde sagen, tick, tick, tick, tick, das ließ sich wie ein sehr leistungsorientierter Lebenslauf. In unserem Vorgesprich hast du uns dann sogar erzählt, dass du auch lange eher nur so basisfissen würde ich ich das mal sagen, über deine Periode, über die weibliche Periode, hat es und wie ich schon sagte, das Thema auch bei dir eher mit Scham verbunden war. Aber irgendwann gab es ja diesem Punkt, wo du gesagt hast, okay, warum eigentlich und das muss sich ändern. Also was hat dich persönlich dazu gebracht, dein Leben, deine Karriere radikal umzubauen und vor allen Dingen ausgerechnet das Thema zyklusst, für dich zum Business zu machen? Bei mir war es tatsächlich ein massiv, massives Scham-Thema. Hätte mir jemand vor zehn Jahren gesagt, dass ich mittlerweile selbst auf LinkedIn sehr aktiv bin und fast täglich über die Periode rede, ich hätte gesagt, neva, auf gar kein Fall. Was das alles verändert hat war, eine HPV Diagnose mit 25 und auch damals war ich noch HP, bitte was, was ist das? HPV, ist ein Virus, der zu Gebermutter halt krebs führen kann und dafür gibt es auch Impfungen, also Appell an alle, die zuhören, meine keine Impfung hat, macht es, es hilft und ja, aber mit dieser HPV Diagnose sah sich da in der Praxis der Genekologin und war ziemlich überfordert und gleichermaßen auch überrascht, dass sich nichts tun konnte. Das macht die Genekologin, sagt ja, wir warten einfach ab, kommen sie in sechs Monaten noch mal wieder und beschauen und jede gute Patientin bin ich dann nach Hause gegangen und hab recherchiert, was ist denn HPV, es kann ich den eigentlich dagegen machen außer Abwarten und T trinken und hab dann nach und nachverstanden, warum die Genekologin so entspannt blieb, weil eine von vier Frauen, dass Virus umlauf ihres Lebens hat, wahrscheinlich auch die Dunkelze fahren noch viel höher und neun von zehn sich auch von selber heilen, dass es eben nicht so Gebermutter halt krebs oder auch nicht zu wazen führen kann, wo für der Virus halt beantwortlich ist. Und dennoch die Sozialeine von vier hat mich so überwältigt und überfordert, dass ich dachte, wenn das doch so häufig auftritt, wie kommt es denn, dass ich dann davon noch nichts gehört habe und das auch mit meinen Freundinnen nie besprochen habe. Und dann bin ich in ein Revit hole gekommen, alles was den weiblichen Zügelus und die weibliche Gesundheit angehen und hab ein Buch gelesen, das nennt sich Period Power und hab dann angefangen, mein eigenen Zügelus zu verstehen und war, wow, ich war wirklich so viele Glühbirn, sind in meinem Kopf angegangen, dass ich mich selber endlich verstanden habe durch den Zügelus, durch die Hormone, die da täglich in mir springen und wandern und hab mit meinen Freundinnen darüber geredet, die teilweise auch meine Kolleginnen waren und hab gesagt, "Sammal wisst ihr das? Wisst ihr was die? Fulickel, die Lutealphase sind, diese komischen Hormone und keiner von uns wusste bescheid." Das hat aber so eine Selbstakzeptanz und selbst Liebe in mir ausgelöst, weil ich mich selber verstanden habe, weil ich verstanden habe, dass ich bestimmte Emotionen und bestimmte Energie musste, habe die sich immer wieder wiederholen, dass ich gedacht habe, das müssen wir alle wissen und das müssen wir zu unserem Vorteil nutzen und dann habe ich gemerkt, "Okay, wie schaffen wir denn, dieses Wissen zu verteilen?" und dann habe ich eine Ausbildung gemacht und habe gemerkt, "Okay, ich mache das ja jetzt selber, um uns alle weiter zu bilden." Und das finde ich total wichtig, weil wenn ich mal ganz ehrlich bin, habe ich mich auch jahrelang nicht damit auseinandergesetzt. Ich wusste, du hast einen Zügelus, der geht ungefähr vier Wochen, der ist ein bisschen unterschiedlich und verbindet sich den Zügelus mit wann, kommt eine Periode. Aber das ist dazwischen unterschiedliche Fahnung, das war auch mir lange nicht bewusst und dann, wie du halt richtig sagst, so folieke Phase, luteal Phase, das klingt ja einfach so fachbegriffen und man fragt sich eigentlich, was ist es denn? Und jetzt wollen wir auch noch über Zügelus basiertes Arbeiten sprechen. Von daher lassen es doch mal unsere Zuhörende und damit spreche ich natürlich die Frauen an, aber auch die Männer, da kommen wir später auch nochmal zu, weil das ja wichtig ist, dass wir ein Gesamtverständnis dafür haben, aber mal aufzuklären, für alle die vielleicht auch sagen, "Okay, halt stopp nochmal ein Schritt zurück, ich verstehe das gerade nicht." Was bedeutet jetzt Zügelus basiertes Arbeiten und was sind denn es auch, menstruationsphasen und wie unterscheidet sich das Arbeiten einer Frau denn insgesamt in diesen menstruationsphasen? Kannst du uns da noch mal mitnehmen? Sehr gerne. Ich fange vielleicht vorne an und zwar zu unserer Arbeitsleben, so darauf ausgerichtet, dass wir jeden Tag gleich funktionieren. Wir haben uns bei Deadlines, wir sollen jeden Morgen um 8,30 Uhr anfangen und hören um 18 Uhr auf, die auch immer, dass der individuelle Gritmus ist. Und dieser 24-Stunden-Zügelus funktioniert wunderbar für Männer, weil die ein 24-Stunden-Hormon-Zügelus haben. Das Tester-Sterroh- und Primeer von denen Männer gesteuert sind, ist am Morgen auf dem Höchstand und dann fällt das so, hör ab, hör ab über den Tag.
Und fällt dann eben zur Abendszeit auf den Tiefstand, was ja auch super ist, dann kann man wir schlafen gehen, man will müde etc. und dann über die Nacht während des Schlafs regeneriert sich das wieder von neu. Insofern funktioniert dieser tägliche Rhythmus. Wir Frauen funktionieren anders. Wir sind von Australien und pro Gesteron gesteuert. Genau diese zwei Hormone sind neben noch anderen Hormone, aber für die Einfachheit bleibe ich jetzt einfach mal hier. Lösen was anderes in uns aus und sind eben dann auch für diese vier Phasen, verantwortlich, die du gerade angesprochen hattest. Und zwar fangen wir mit der Phase an, die nach der Periode kommt. Also sobald die Blutung aufhört, sind wir in der follikelphase und in der follikelphase ist das Australien sehr, sehr hoch. Das Trogene ist das Hormone, was ich mit Beyoncé vergleiche. Wenn wir an Beyoncé denken, wir haben Energie, Kreativität, Freude, wir stellen uns gerne nach vorne. Und wenn wir das jetzt auf den Arbeitskontext übersetzen, ist es auch super für uns unsere innere Beyoncé zu channelen und kreativ arbeiten, zu machen neue Themen anzufangen, zu brainstormen, zu Netzwerken. Also das ist unsere Primetime und häufig auch die Zeit, wo sich die meisten Frauen nicht alle, die meisten Frauen auch am wohlsten fühlen, weil sie eben diesen Anforderungen, die man häufig vorsteht, da relativ gut meistern kann. Was Australien auch macht, ist Stress zu puffern. Also sind wir enorm Stressresistent, wir können gut lange Tage aushalten, viele Meetings, wir können auch viele Sachen gut runterschlucken, was uns irgendwie vielleicht belastet oder stresst. Da können wir in dieser Zeit sehr, sehr gut gegen angehen. Nach der Fulicelfase kommt der Eilsprung oder die Ovulation. In dieser Phase sie ist natürlich sehr kurz, das ist wirklich dann nur wenn das Eilspringt sozusagen und den Ei durch den Eiliter wandert. Dann ist Australien am höchstpunkt und ein bisschen Testosteron steigt eben falsch und Testosteron würde ich so ein bisschen wie unsere innerer Serena Williams vergleichen. Genau, mit Serena Williams, mit Testosteron sind wir auch, was den Sport angeht, super im Muskelaufbau, aber es gibt uns noch mal so den Extraschubenergie und Selbstbewusstsein. Also auch da alles, was ich eben gesagt hatte, ist eigentlich noch mal ein Funken mehr da, wir sind stark in Kommunikation und stark im Netzwerken. Fun fact auch, was passiert, unser Gesicht wird symmetrischer. Also wir werden auch, wir werden schöner wahrgenommen. Unser Geruch verändert sich auch, auch wie wir riechen verändert sich. Es ist so spannend, was Hormone können. Total. Total. Da kommen natürlich noch andere Hormone, die mit der Hintergrund mit spielen. Aber es macht ihr auch total Sinn, weil das dieser Zeitpunkt ist, wo wir uns auf bruchtbares Fenster haben, wo wir uns fortpflanzen wollen, aus einer biologischen Sicht und deswegen eben auch Kontaktfreudiger sind als ein anderen Phasen. So und wenn keine Schwangerschaft stattgefunden hat, dann entwickelt sich der sogenannte Corpus-Lutium oder der Gelbkörper, der dann Progesteron produziert. Und Progesteron ist so unsere inneren Lana Del Rey. Wir werden ein bisschen ruhiger, wir werden auch ein bisschen emotionaler und damit meine ich nicht gereizter, sondern dann damit meine ich eher, dass die Amic Dala unser emotionales Gehirn aktiver wird und gleichzeitig auch die Gaberrezeptoren in unseren Gehirn anspricht und die Gaberrezeptoren sind auch für unsere Beruhigung da. Also eigentlich, wenn wir kein hormonelles Ungleichgewicht haben oder gut auf diese Hormonschrankung reagieren können, bedeutet das nicht, dass wir PMS in dieser Zeit haben, sondern eigentlich, dass wir beruhigt da sind, dass wir Dinge ruhiger angehen lassen wollen auch und durch mangelndes Ostrogene haben wir auch nicht diese gleiche Stressresistenz. Also wenn wir uns da mal irgendwie leichter gestresst fühlen oder leichter überfordert fühlen, etc. Dann liegt das eben daran, dass Ostrogene niedriger ist und Progesteron höher. Und was das für unsere Arbeitswelt bedeutet, ist, dass wir da tendenziell sehr, sehr gut sind für Fokusarbeit. Also man so zwei Stunden, händi aus, push-up-Nastifikation aus, rundher sitzen, irgendwas schreiben, superzeit dafür. Während wir zum Beispiel in der Polikofase eher so, wo ist das nächste Meeting, wo sind die nächsten Leute so sind, da sind wir viel Energie geladen. Und was wir auch haben in der Lute-Hallphase, ist ein sehr gutes Blick für Details und so ein Aufräumen. Ich weiß nicht, ob dir das ihr das kennt, Nina, du sag das vorhin, du hast heute dein Ausmisstag, je nachdem du gerade bist. Ich bin tatsächlich kurz in meiner Periode. Also fast das ziemlich gut, dass ich hier so einmal alle Schränke aufreise, alles raussonlich brauche, ist jetzt auch wirklich strukturiert und habe auch irgendwie die Ruhe weg dabei. Es wird mich wahrscheinlich zwei Tage kosten, aber ich möchte das jetzt einmal richtig schön sauber sortieren. Pass perfekt. Ja, pass perfekt. Und würde ich sagen, wir springen noch ein Punkt weiter in Zyklus wie bilden tatsächlich alle drei einen Unterschiede, auch weil ich habe tatsächlich meine Periode gerade. Perfekt, dann kommen wir genau zu der Phase. Was passiert wie in der Periode? Da sind unsere Hormone am Tiefstand und das bedeutet natürlich, dass uns natürlicherweise ein bisschen Energie fehlt und das ist die Achtung. Das ist die ideale Phase auch, um uns daran zu ändern, dass auch Pausen produktiv sein können. Und ich kenne das von mir selber Pausen zu machen, konnte ich erst mal jahrelang nicht ohne schlechtes Gewissen. Fühltet? Ja, kenne ich so gut. Besagt es euch auch schon, ich habe diesen Leistungsorientierten Lebenslauf und auch am Anfang, als ich mich sehr viel mit der Zyklus-Gesundheit auseinandergesetzt habe, dachte ich, ja, ich kann doch nicht Frauen sagen, jetzt macht man eine Pause. Es geht doch nicht. Aber doch, ich merke auch selber immer mehr, wie wichtig es ist, diese Pausen zu machen und wie wertvoll sie sind. Und mittlerweile, ich bin selbstständig, ich kann mir auch ganz gut so "Mens Jo' Leafs" einbauen, dass ich wirklich an Tag 2 oder meine wegen auch einen Tag 1 mal nichts mache. An meinem Zyklus-Tag und ich merke immer wieder, wie gut es mit Schuht und wo viel kreativer und energiegeladene ich dann in meiner Fuliche Phase bin. Während wenn ich in dieser Phase maximal mit meetings voll Lade oder mit Events, etc. das schleicht sich durch. Also mir geht es schlechter danach oder halt nicht ganz so gut, wie ich mich gerne fühlen lasse. Aber die Mensaktionsphase ist nicht nur dafür da, um auf der Couch zu liegen und gar nichts zu machen. Auch da Pause bedeutet für jeden ein bisschen was anderes, sondern wir können auch da super gut in die Planung gehen und ins strategische Denken, weil unsere Gehirn hilft besser miteinander arbeiten. Also die sind mehr miteinander verknüpft und das hat auch wieder andere Stagten. Super spannend und was du im Kletzitier gerade schon schön erklärt hast wieder das Thema. Was gibt es erstmal für unterschiedliche Phase? Ich glaube das haben wir jetzt ganz gut verstanden. Dann aber auch schon schöne Beispiele gebracht hast, was bedeutet dann das in der Versetzung, wo liegen denn dann mehr unsere stärken Grad und worauf sollten wir unseren Fokus richten. Bevor wir vielleicht dann auf den organisationalen Rahmen kommen, vielleicht noch mal trotzdem bleiben wir bei uns als Individuen. Du nennst das so schön, man kann den Zyklus auch als Self-Leaderschip tun, nutzen und ich beschäftige mich auch sehr stark mit den Themen. Wie können wir uns selbst gut führen? Wie können wir besser auf uns aufpassen? Wie können wir achtsammer sein? Und genau dieses Verständnis haben, das meine erste Frage. Also wie funktioniert das dann nochmal, wenn das nochmal sehr explizit formuliert? Wie kann der Zyklus jetzt helfen, uns besser zu führen? Das ist in sich rein zu spüren und zu merken, ich habe diese Schwankung und die sind völlig normal und völlig okay und sich so ein bisschen davon leiten lassen, um die eigenen Erwartung vielleicht anzuschrauben, ohne sich in dieser Opferrolle zu begeben. Wir sind kein Opfer unseres Zyklus und auch du sagst es eben so schön, wir sind individuell, auch das, was ich eben dargestellt habe, bildlich, muss nicht immer eins zu eins auf jeden gleichzeitig passen. Es ist so hormonellbeding, vielleicht ein Muster und eine Schablone, aber es heißt nicht, dass irgendwas mit dir falsch ist, wenn du mal während deiner Periode super viel Energie hast und während deiner Eischsprung es gar nicht, weil die Fasen auch aufeinander aufbauen und selbstführung an sich, was bedeutet das auch für mich, mir hat es die Möglichkeit gegeben, mich wieder ein bisschen mehr an mich selber zu verlieben, indem ich mich eben nicht schlecht mache, wenn ich mal keine Energie habe. Ich habe so häufig gedacht in meiner tiefen Materialphase als extrovertierter Mensch, was es denn los mit mir. Wie so bin ich jetzt nicht so discipliniert wie andere, wie so kann ich das denn nicht durchhalten, etc. ja, weil ich wusste, ach so, da ist mein Progesterroh und das gerade andere Stärken in mir auslöst und ich bin deswegen nicht weniger leistungsfähig, sondern nur anders leistungsfähig. Was wäre nicht so schön, Appel, nämlich aus dieser Wertung rauszukommen vor einigen, sich immer negativ zu denken und dieser leistungsgetriebene Gesellschaften, der wir sind, müssen wir immer höher, schneller weiter und dann aber zu sagen nein, ja unterschiedliche Stärken und es ist nicht viel besser genau die auszudeben. Was würdest du es so eine persönliche Frage? Frauenraten, die sagen ja, aber ich spüre gar nicht in welcher Phase ich bin, klar, man kann Apps nutzen und das zu Tracking beispielsweise und dann zu sehen, wo im welchen Tag meiner Periode bin ich, dann müsste ich ja ein Phase X-Ibsalon sein. Glaubst du, dass man das auch erst wieder lernen muss, also wirklich hinzuhören, weil man das eher fair lernt hat oder kann es auch einfach.
einfach sein, okay, vielleicht sind die Hormon-Schwankungen vielleicht gar nicht so stark, dass man sich eher durchweg gleichfühlt. Ist das überhaupt wirklich? Das frag ich mich gerade. Warum frag ich mich das? Vielleicht ein bisschen persönlich. Ich würde behaupten, dass ich über meinen Zyklus hinweg, kommt immer ein bisschen darauf an, aber grundsätzlich gar nicht so viel Schwankung habe. Und ich frag mich eher, hab ich gelernt, das zu ignorieren. Ich glaube, beide Möglichkeiten stecken Fünchen Wahrheit drin und dann auch eine vorabgestellte Frage dazu, verhütest du Hormonell, oder wenn jemand anders das stellt, verhütte ich schon. Denn wenn Hormonell verhütet wird, vor allen Dingen mit der Pille, wenn der Einsprung unterdrückt wird, dann sind die Hormone eigentlich auf einem gleichbleibenden Level. Und dann passiert eher so ein Hormon in Zug während der Periode zum Beispiel. Oder auch mit der Hormon-Spirale sind die Schwankungen häufig nicht ganz so ausgeprägelt, wie wenn man nicht Hormonell verhütet. Gute Hinweis. Ich persönlich fühlte nicht Hormonell. Und dann war ich mich das trotzdem immer gefragt, so, wie komme ich denn in der Spüren rein? Ist es bei mir eher weniger, dass ich diese Unterschiede wahrnehme oder hab ich es eher verlernt, sozusagen? Da wirklich achtsam, wenn ich reinzugehen, weil ich gerade mich so bevieh mit Achtsamkeit beschäftige, wo ich da vielleicht auch nicht möchte, aber möchte ich da vielleicht auch noch mal reingehen. Ja, und da also beides wahrscheinlich, glaube ich, schon die meisten von uns, mir inklusive, ich hab es maximal verlernt, in meinen Körperbein zu spüren. Und dann hab ich dann irgendwie, hoffe ich, auf andere Dinge geschoben oder war mir gar nicht bewusst, dass ja diese Schwankungen auch da sind und dass die vielleicht dann immer irgendwie doch auftreten. Also hättest du mich vor 7 Jahren gefragt, hätte ich gesagt, ich habe auch gar keine Schwankungen. Und dann erst durch Zyklus-Tracken. Das ist das, was ich immer jedem empfehle, Track-Edyne-Zyklus. Und damit meine ich nicht, in der App einzutragen, weil man die Periode hat, sondern damit meine ich sich jeden Tag zwei Minuten hinzusetzen und zu fragen, wie fühle ich mich heute eigentlich mental und wie fühle ich mich heute physisch in meinem Körper. Und da merken dann schon die meisten so nach drei Monaten, wenn ich sich das nochmal anschauen, oh ja, okay, doch irgendwie zu Zyklus-Track 20 fühle ich mich häufig unwohl in meinem Körper oder ich hab gut einen Schmerzen oder ich bin energiegeladener, motivierter. Und dann lernt man das wieder ein bisschen in sich. Okay, wenn dann die Muster über einen längeren Zeitraum erkennbar werden, das ist ein guter Tipp tatsächlich. Das auch nochmal, es gibt ja verschiedene Apps, wo man im Einfassen einfach nur sagt, wann tritt deine Minstruktion ein und wann hört sie wieder auf? Und dann kommt man ja auch noch Fragen gestellt, so wie geht's dir, was sind so begleit Erscheinungen, so ein Tome, die du vielleicht spürst, das auch nochmal mitzunehmen. Ich hab auch eins bei dir noch festgestellt, das hab ich auch den Orering und bei mir stimmt der sehr genau zu meinem Zyklus. Also der gibt nämlich wirklich auch aus, in welcher Phase ist man gerade und da kann man das auch schön mitverfolgen bei mir stimmt das aber auch. Ich bin auch sehr empfindlich, kommt bei mir auch dadurch, dass ich eine Krankheit habe, als du du hast dir gesagt hast, das hab ich vorwählst, ich hab zum Beispiel Endometriose, das ist auch eine sehr verbreitete Krankheit, wo man mit dabei leise und deswegen bin ich sehr fühlig. Also ich kann ganz genau zum Beispiel bestimmen an dem Tag, hab ich meinen Einsprung, weil ich da rücken schmerznah, wie du gerade zum Beispiel sagst und ich kann generell das, was ich fühle und empfinde aber auch wirklich sehr genau in dem Orering mitverfolgen. Und den hast du auch, ist da so deine persönliche Erfahrung, dass das ganz gut märkt? Also definitiv der Orering, mich misst ja auch die Temperatur. Ja, über die Haut genau. Ja, genau, über die Haut ist nicht ganz so akkurat, wie wenn man ein Thermometer nimmt, weil jetzt nicht die Basalt Temperatur missen, sondern die Körpertemperatur. Aber damit kann man eben auch gut feststellen, wann der Einsprung stattgefunden hat, durch die angestiegene Temperatur. Wenn pro Gesteroen höher ist, hat man so 0,3 bis 0,7 Höhekörpertemperatur. Dennoch, ich liebe meinen Orering, ich würde Werbung machen ohne Ende dafür, weil es eben auch so die Bestätigung dafür gibt, wo man gerade, ob man in der Folieke oder in der Lutealfase ist. Ja, es steht dann auch so ganz direkt immer mit dabei, für das ganz Spannende auch. Aber ich hab mich vorher damit dazu genau beschäftigt, ja? Und das einzig gefährliche ist, wenn man die Daten oder den Algorithmus vor seinem eigenen Körper empfinden, reorisiert. Ja, oder auch bei den Apps, dann sagt ihr das, oh, du bist an Zirklus Tag 22. Jetzt hast du PMS-Thoma oder jetzt hast du Kopfschmerzen. Manche Menschen lesen das und dann ja stimmt. Ja, ich hab mich das. Ja, ich hab schon. Ich darf einen denken, dann in das und ja, doch das kann ich schon auch verstehen, was du sagst. Und auch aufgefallen ist, dass du das vorhin gesagt bezieglich Stress, das ist bei mir nämlich auch in der Koreulation. Ich hab mich immer gefragt, so eine gewissen Zeit, hey, mein Tag war jetzt für mich persönlich nicht gestresst, da ist sonst, ich fühle mich auch nicht so nicht gestresst, hat kein besonderes Projekt oder irgendwas, was es triggered hat. Aber auch immer ein Wiederkehren, das muss dabei, bei dieser Stresskurve sehen. Und das macht natürlich jetzt im Müddem, was du auch beschrieben hast. Das wird wahrscheinlich mit meinem Züplos auch in einen Einklang sein. Total, total. Und Nina haben dann auch da in einem Markt zurückzukommen, Züplos basiert es arbeiten, was bedeutet das, diese zwei Komponenten über einander zu legen. Und zu merken, okay, und für manche ist es vielleicht auch sogar kurz nach dem Einsprung, sind viele auch noch sehr gut Stress-Resistent, das für sich selber herauszufinden. Und dann zu merken, okay, in diesen Phasen lege ich mir vielleicht weniger Mieting oder mehr Mieting und da möchte ich lieber mit den Kollegen reden oder damit den, dass man so ein bisschen die eigenen Bedürfnisse und die eigenen Stärken auf die Umstände bei der Arbeit matcht, genauso auch in privaten. Also klar, man kann nicht immer externe Events nach dem eigenen Züplos terminieren, aber man kann dennoch einiges drum herum, alles was in der eigenen Kontrolle liegt, kann man navigieren und dann dumm gehen. Ja, und das finde ich gut, dass du das noch mal sagst. Man kann wahrscheinlich nicht alles dann irgendwie beeinflussen, aber gucken, okay, was ist so im meinem Circle of Control und wie kann ich das bestmöglich dann auch entsprechend meinen Bedürfnissen strukturieren? Ich muss dann nämlich an das Thema Dienstreisen denken, wenn man zum Beispiel viel reist und du jetzt nicht sagen kannst, ja, aber ich bin jetzt gerade in meiner Nutheifase, also Reisen oder meine Meditation ist gerade schlecht. So dann sage ich, dass jetzt ab, das wird nicht gehen, aber wie kann ich vielleicht dann das Reisen so gestalten, dass ich mich am Abend rausnehme zum Beispiel, am Vortag beim möglichen Anreise, damit ich nicht morgens um vier aufstehen muss und der Tag eh schon anstrengend und dann doppelt anstrengend ist. Und so was muss ich gerade denken. Ja, genau. Also voll, was ist hier Circle of Control und dann auch vielleicht mit Sport, ne? Ich hatte mal eine Klientin, die jeden Morgen um 5 Uhr zum Hitworkout gegangen ist und der auch maximal Leistungsorientin und Diszipliniert war, die dann aber maximale Nachmittags-Tiefs und Müdigkeit hatte an bestimmten Phasen, um so was ja völlig in der eigenen Kontrolle. Und das dann vielleicht zu Peak Phasen, wenn die Luthealfase kickt, anders zu bestalten. Oder genau so bestalten, wenn die volle Energie da ist, darum geht's. Ja, ja. Ich würde mal gerne jetzt von diesem Verständnis auch noch auf die Unternehmensperspektive wechseln, weil du hast es gerade schon angesprochen mit Sport. Ich kenne ganz viel das Thema eben auch aus dem privaten Umfeld, dass man den Sport in gleichklang mit den Phasen machen soll. Und ich würde super gerne, weil wir eben auch ein Corporate Podcast sind im Sinne von, dass wir sehr viele Zuhörer haben, die in Unternehmen arbeiten. Wirklich ganz explizit mal auf Unternehmen schauen und vielleicht, bevor wir die erste Frage an die Stellen haben, haben wir ein paar zahlen Datenfakten nochmal mitgebracht. Und zwar ganz viele Großkonzerne, haben meistens ganz sehr verständigt, zum Beispiel DIY-Abteilungen, aber schabt man sich jetzt speziell angebote an, die Zyklus Gesundheit angehen, ist es wirklich einen sehr geringer Prozentsatz. 95% Unternehmen haben zum Thema Zyklus Gesundheit nämlich kein Angebot, obwohl wahrscheinlich, je nachdem, welches Unternehmen man blickt, 30-40% der arbeitenden Belegschaft wahrscheinlich weiblich sind, die Technikkonzerten vielleicht ein bisschen weniger, aber Frauen einfach ja dort auch arbeiten. Es gibt eine weitere Studie, die eine Seibe zahlen nochmal ausgegeben hat, also auch 94,6% der Befragten sagen, in ihrem Unternehmen gibt es keine Unterstützung für Zyklus passiert, das arbeiten, obwohl, ich sehe, ich bin sehr spannend, 75,6% sich das wünschen würde. Und wenn ich dann nochmal so auf meine eigene Realität schau, muss ich ganz ehrlich sein, wenn ich bei uns im Office vor Ort bin, dann ist es immer noch so, wenn ich meine Periodi habe, dass ich ganz unabverlich versucht, meine Tasche zu greifen, einen Tampon rauszuholen und denen dann in der Phase zu verstecken und dann damit irgendwie auf die Trollette zu wandern, als wäre das, was super schlimm ist oder im schlimmsten Fall fällt mir die Tasche um und dann rollen da zwei raus und dann denke ich mir, ich errühte vor Schaben so ungefähr. Also irgendwie scheint ein rein privates Thema zu sein, was Unternehmen nichts angeht, aber ich würde es vielleicht gerne mal Challenge oder das du mich einmal Challenge. Mal angenommen, ich bin jetzt CEO von einem ganz großen Unternehmen und sagt, hey, das klingt alles wunderbar, ich habe das auch verstanden, aber das geht mich ja jetzt nix an als Unternehmen, sondern das müssen die Frauen halt selber für sich regeln. Wie würdest du mich jetzt versuchen zu überzeugen, dass das einen Mehrwert für mich als Unternehmer hat? Ja, ich liebe diese Frage. Ich komme natürlich mit dem Businesscase und die Ecke. Ich bin ja auch unter dem Zulater, dann vom Background. Und es lohnt sich, dass auch als Unternehmenperspektive als Hebel für Produktivität, Führung und Performance zu sehen, ohne jetzt diesen Gesundheits- und Wellbeing-Faktor komplett zu vernachlässigen, aber wir leben in einer schwierigen Zeit, wo wir sehr auf unsere Kosten achten müssen. Und in den Studien sehen wir das Unternehmen, neuen Tage, Profrau, Proja und Produktivität verliebt.
aufgrund von Zyklus Beschwerden. Und ich finde diese Zahl auf der einen Seite enorm eindrücklich, eure Reaktion hat das auch noch mal gezeigt. Und auf der anderen Seite auch sehr gefährlich, weil man dann ja denkt, ja, guckt dann stellen wir ja nur Männer ein. Stimmt. Ja, aber eine andere Idee. Das ist viel besser zu ungefähr. Da müssen wir die Studie der Gegenheiten, warum die Universität natürlich unternehmen, vor Weifrägung, wir fangen also nur bei der Dimension geschlechterdiversität an und zu sagen. Aus einer weiblichen Perspektive wird der Unternehmen auch nicht schaden. Ja, aber ich weiß, das ist super gefährlich zu sagen. Dann können wir doch die vermeintliche Schwäche ausmerzen, indem wir einfach mehr Männer einstellen, im Problem gelöst. Das ist genau natürlich nicht. Ja, andererseits, du auch eine als CEO, dann mit so einer Aussage, um die Ecke kommen, würde ich auch sagen, okay, problematisch. Aber gehen wir schon mal den zweiten Schritt. Mehr halt okay, also Zyklus Beschwerden. Wegen dazu an, dass es an vielen Tagen kommt, oder eben auch zu Präsentismus. Also ich kann das selber noch von meinen Angestellten tragen, oder auch jetzt während meiner Periode, wenn ich weniger Energie habe, weniger Motivation, dann habe ich mich durch Tage geschläppt und habe vielleicht die Aufgaben, die ich normalerweise in vier Stunden erledigt bekomme, über acht Stunden gestratched. Das nennt man Präsentismus, den man unfassbar schwierig messen kann. Weil kaum einer sagt, ja, ich war heute eigentlich nur anwesend, aber habe nicht gemacht. Aber es ist ein reales Problem für Unternehmen. Und dementsprechend, wenn wir noch die Menopause, die Wechseljahre hinzunehmen, auch da haben wir valide Studien, die zeigen 16,7 Prozent der Frauen verlassen, das Unternehmen aufgrund von hormonellen Beschwerden. Also auch eine massive Zahl, ebenso durch die Symptome, die erlebt werden, wie die Hitze-Wallungen, die Brain-Fog, etc., die die Produktivität und Leistungsfähigkeit von Frauen maximal beeinflusst. Und der erste Schritt, um dagegen zu wirken, ist Aufklärung und Aufmerksamkeit auf diese Problematik zu lenken. Und da fange ich eben an, an der Maria-Wadi-LCO zu sagen, okay, darüber brauchen wir Aufklärung. Und das auch nicht nur für Frauen. Wie gesagt, häufig denken männliche Führungskraft "Ja, Frauen wissen das ja." Und das ist ja nur deren Thema. Und es geht uns ja als Männer nichts an. Nee, aber wir Frauen wissen das auch nicht. Und wir wissen nicht, wie wir uns selber führen können. Und wir wissen nicht, wie wir das am Arbeitsplatz thematizieren dürfen. Und wenn die Frauen nicht wissen, wie sie darüber reden und kommunizieren dürfen und können, genauso wenig wissen sie Männer. Letztens habe ich auch mit einem ehemaligen Hadoff H.A. ein Level unter CHO gesprochen und er meinte, "Ja, ich wusste schon, dass da irgendwas ist und irgendwas anders ist, aber keine Ahnung." Also, in seiner ganzen Karriere hat er nie darüber gesprochen. Und wusste auch nicht, wie er das Ganze ansprechen sollte. Und genau darum geht es, ein Raum zu schaffen, wo erklärt wird, dass der Mensrationsstücklos keine Schwäche ist, sondern dass wir lernen, dürfen darüber zu reden, wie wir darüber reden. Und das ist so der erste Schritt. Und dann der nächste Schritt geht dann eben weit, "Okay, wie setzen wir denn dieses Wissen um im Unternehmen?" Jetzt wissen wir, es gibt unterschiedliche Stärken, es gibt auch unterschiedliche Bdürfnisse, die Herausforderung oder die Komplexität mit dem Züklussens eben auch, dass wir Frauen nicht alle den gleichen Zükluss haben. Wir sind nicht alle an Tag 1 am 1. Mai, 2026. Ja, sondern wir sind alle woanders. Das heißt, da gibt es keine Standardisierung. Und das zweite ist auch, dass jeder Zükluss der Frau auch unterschiedlich sein kann. Also nur dieses Züklussbasierte Arbeiten nach der Schablone funktioniert auch nicht immer und für alle. Man braucht es diese Selbstführungskomponente. Und das macht es so komplex, dass in die Arbeitswelt von jetzt auf gleicher Transformation einzuführen. Ja. Und deswegen ist eigentlich das Thema Kommunikation und psychologische Sicherheit. Und sind die zwei Faktoren, die uns dabei helfen. Und dann ganz viel Experimentierfreudigkeit, um zu schauen, wir können das in unsere Prozesse, in unsere Kommunikationswägen, unsere Strukturen einbauen. Und da als Teams und als Organisationen sich überlegen, was brauchen wir? A. Von der menstruierenden Perspektive. Fangen wir an bei Periodenprodukten auf der Toilette. Und das man eben auch nicht, sich irgendwie schämen muss mit einem Tampon in der Hand, durch das Office zu laufen. Ja. Bis hin zu, okay, wir organisieren unsere Sprintplanung und können vielleicht den Zükluss unserer Mitarbeitenden berücksichtigen. Wie sehr das aus, wie wird das funktionieren? Und da eine Offenheit verhaben. Das sind so fünf Schritte weiter. Ja, voll. Auch das Thema Offenheit, was du gerade noch mal angesprochen hast. Aber ich kann mir jetzt schon vorstellen, wie viele sagen, und schwierig. Aber wirklich hat einfach mal diese Offenheit und überhaupt das schon mal als Wissen zu haben. Und dann vielleicht auch ein gewissen eben, dieses Schaum auch rauszunehmen. Weil ich denke, mir, das passiert jeden Monat so vielen Frauen. Und das ist such a thing, irgendwie im Sinne von, wir müssen alle darüber schweigen, deswegen finde ich es super. Ich hätte noch eine Frage, wenn wir gerade durch die Kraft geht. Und zwar beobachtest du, dass das Generationen-Thema ist und dass sich das wandelt und ändert. Dass die Offenheit jetzt, sage ich mal, ab Millennials, Gen-Set, eine andere ist, weil wir generell irgendwie, ich würde mal sagen, ja, progressiver mit diesen Themen umgehen. Weil ich kann mich noch gut an den Gespräch erinnern. Das hatten alle Marie und ich mit einem Kollegen, einem älteren Kollegen, ja, meine, das ist so cool, wie ihr sitzt und irgendwie erfolgreich, ein Businessfrauen sein könnt. Aber euch gleichzeitig irgendwie, ich weiß gar nicht, ob es gegen einen Lippenstift oder so. Ja, genau, schon im Finger nähe. Das ist so ein bisschen gewusst. Und der gleichzeitig haben wir ihn so unterhalten, quasi über Pink oder Ruht oder Blauz ungefähr. Ja, genau. Also sowas super banales um ehrlich sein, wo ich mich noch nie Gedanken darüber gemacht habe, dass Beides existieren kann, weil für mich Beides zusammen existiert einfach. Das meint aber in einer Welt, in der ich quasi großgeford. Ich bin vor 20 Jahren, wäre das undenkbar gewesen, das Frauen überhaupt nur mit Männern im Raum, während eines Workshop oder in der Workshop Pause über dieses Thema gesprochen. Und das ist so ein bisschen derzeit. Und das ist so, dass wir uns jetzt über den waltlichen Züchlos haben. Was ja noch mal, also was ja wirklich einfach mit Scham behaftet ist. Und da denke ich so, ja, spannend, findet dann umdenken Start. Und ist das dann nicht vielleicht auch ein Argument zu sagen? Es geht jetzt ja um Fachkräftemangel. Es geht um demografischen Wandel. Du willst neue Talente auch für dich gewinnen und genau das sind Themen, die die nach kommenden Generationen einfach bewegen. Ist das auch ein Argument? Findet das in deinen Diskussionen statt? Total. Das ist ein banales Thema. Das er darüber überraschbar dachte ich so her, bei den Männerkreisen wird auch über Bier und Fußball. Ja, stimmt. Ja, stimmt. Das ist jetzt nur ja, weil Frauen mit im Raum sind verändern sich die Themen auch einmal. Aber die Bionalität ist bei der Beinechtung gleich. Ja, genau, stimmt. Und wir wollen nicht über Emotionen beim Fußball anfangen. Das war ja ein Spiel, hat schwer gekränkt. Letztes Mal. Aber ja, ich sehe auf jeden Fall in Wandel auch mit den Kunden, mit denen ich rede. Ich merke, meine Lieblingskunden sind so Scale-Aps-Agenturen, wo das Durchschnittsalter der Mitarbeitenden bei circa 30, 35 liegt. Oder jünger. Und gleichermaßen hatte ich auch schon Absagen von Unternehmen, die dann auch häufig so 60-70% Männer haben als Gelegschaft. Und dann haben sie sie auch selber als erst konservative Kultur beschrieben, wo sie einfach meinten, wir würden es gerne machen, aber es passt bei uns einfach nicht rein. Und das kann ich verstehen. Da bin ich auch die letzte, sie sagt, da muss ich jetzt aber rein und misjonieren sozusagen. Das ist nee. Da finden sich die Kulturen existieren ja mit einem Grund. Und man vielleicht auch mal mit den Willigen am Anfang zu starten. Und da hat immer sich versuchen, an dem Schwierigsten die Zähne auszubeißen. Ich glaube ich auch, weil manche wirklich Lust drauf haben, dann mit denen eben zu starten. Ja, und das kann ja auch nach hinten losgehen, wenn man mit denen Leuten spricht, mit denen wirklich keine Lust drauf haben, völlig in Ordnung. Und nichtsdestotrotz, ich wurde letzten zwar einer 15-jährigen Interview, die ein Zyklus Projekt für ihre Biologiestunde machen musste, und ich war nicht total spannend, cool. Und ich war leider auch sehr schockiert, was sie mir erzählte, weil sie ihrem Biologielehrer dann sagte, ja, und ich möchte das jetzt über den Zyklus machen und dann meint er, oh ja, okay, da muss ich ja meinen Frau mit in den Biologieunterricht nehmen, weil ich hab davon ja keine Ahnung. Und da dachte ich so, oh, okay, und genau so, ja, habe ich sie gefragt, was lernte dann über den Zyklus in Biologie, etc. Da meint sie ja nichts, weil die Schule sagt, das geht 50 Prozent der Klasse ja nichts an. Ja, okay, aber nehmen Sie dann bei männlichen Themen, wie keine Ahnung, Erektionsprobleme und Ähnliches wird dann auch noch thematisiert? Ja, also deswegen, wenn ich so ein bisschen traurig, ich merke so den Wandel und ich glaube, die Melennials und die Gen-Sie sind sehr, sehr stark, wenn wir so über Generation sprechen. Bei der Gen-Alpha, wenn man es sehr geht, jetzt sehr politisch, aber da sehen wir auch wieder die Schere, die da auseinander geht und die offeneit, aber gerade für den aktuellen Moment sich einen positiven Trend, wenn es dahingeht, wenn es in die Ingeberrichtung geht oder mehr Offenheit. Schön.
Ich hätte noch eine Rückfrage und zwar war ich das so ein ganz spannendes Statement von dir fand. Wir weil du ja auch ganz bewusst sagst, für dich ist das Thema kein welches Programm, weil es eben was wie größeres hat, so starken Impact auf die Performance im Unternehmen. Und da habe ich von dir mein Zitat gelesen und zwar du sprichst vom "PMS2ROI". Was meinst du da mit? Mhm, klar. Damit meine ich wirklich das von "PMS", also für alle, die den Begriff nicht kennen, "PMS2ROI" sind rum, das sind die unterschiedlichsten Symptome von physischen Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen kurz vor der Periode. Es geht immer mit Zeitraum kurz vor der Periode. Bis auf mentale Symptome wie "Brain Fork, Müdigkeit, Gerästheit, Emotionalität etc., und dass er leben viele Frauen durch hormonelle Ungleichgewichte. Zu "ROI", damit meine ich betone an Invest, dass man wirklich also merkt, okay da bekommt man auch was wieder. Und ich meine, dass wir eben diese "PMS" Symptome eigentlich wirklich auch, wenn wir da rein investieren, uns das entweder zu finanziellen Gewinn machen können, aber auch für uns selber zu maximalen Gewinn machen können, weil wir uns besser selber verstehen, weil wir besser miteinander arbeiten können, besser kommunizieren können. Und deswegen ist so ein bisschen meine Mission "PMS" vorbei, wenn wir da rein investieren, dann holen wir uns auch diesen ganzen Invest total zurück. Und dann "Dum, Anamaria, wieder meines CEO, wissen wir der ich spreche", sage ich auch mit diesen Aufgaben, die wir da haben oder den den Projekten holen uns was zurück. Ich glaube jetzt muss ich, kann man nachgucken, die mir Kindsiehstudie gab es mal zu Frauen Gesundheit. Ja. Ich glaube, die hat gesagt, jetzt muss ich was schnell googeln, für jeden investierten Dollar, die ein Unternehmen in Frauen Gesundheit setzt, holt sie sich drei Dollar oder sogar neun Dollar wieder zurück. Müsst du mir noch mal schreiben nachschauen? Ja, ich kann mir auch gerne verlinken in den Schon aus nochmal. Aber es heißt auf jeden Fall, es lohnt sich, ich bekomme was zurück. Genau. Ja, guck dich mal die Zahlen an ein Dollar und selbst wenn es in Anfangs drehen nur die drei Dollar kommen wieder, wie hoch dieser R.I. da am Ende ist. Also guck dir, weil das drei Fahre zurückholen davon drüben doch Unternehmen, wenn es noch mehr ist, das neun Fahre, alle nur ja. Ja, absolut. Ja. Okay. Ja und was ich auch schön finde ist, dass du vorhin einmal so gesagt, dass es ja nicht heißt, dass eine Frau quasi nicht leistungsfähig ist, sondern sie unterschiedliche Schwerpunkte hat in dem Agrarie besonders gut performen. Und ich glaube, das können selbst Männer, weil auch uns Männer im Personal, auch denen Männern passieren ja Dinge im Leben, die ein Beeinflussen als zum Beispiel ein Angehöriger verstippt. Dann bin ich ja auch nicht jenig, die sich wahrscheinlich als Mann denkt, ja jetzt auf eine Bühne-Standung vor allen Leuten reden, sondern ich fühle mich dann auch wahrscheinlich eher mich zurückzuziehen, in Ruhe was zu machen. Aber das heißt ja nicht, dass die Person gar nicht mehr leistungsfähig ist, sondern ich kann andere Schwerpunkte versuchen auszuspielen. Genau, genau, genau. Und auch sehr so darauf achten, was brauche ich gerade eigentlich und was tut mir gerade gut. Das haben ja total verlernt, auf uns selber zu achten und eher auf das zu hören, was andere von einem erwarten. Ja. Und es kann in aller Richtung gehen, das kann auch bedeuten, hey, heute habe ich richtig gut geschlaft, mir geht es total gut. Anna, mach ich, weißt du, es ist gerade deine Periode, wie kann ich dich heute unterstützen? Und andersrum dann fragen, ich bin gerade in meiner Periode, ich brauche gerade Unterstützung, dass man dann auch keine Scheu hat, andere nach Unterstützung zu fragen. Ja, oder mal früher irgendwie vielleicht auch Schluss zu machen, wenn das das eben zulässt. Oder ich habe es manchmal, dadurch durch sich schon sehr extrem ist manchmal, dass ich mich mittags, dann einfach eine Stunde oder zwei rausnehmen muss. Ich muss mich dann dahin legen. Das funktioniert auch immer super mit Dina, da hat ich auch schon teuer, wo ich soll ich kann heute nicht nachmittag unseren Podcasttermin machen. Ich muss mich jetzt rausnehmen, weil das funktioniert einfach, wenn ich glaube, dafür dann einfach auch Verständnis zu haben, ist nichts anderes als bei Kopfschmerzen, wenn Leute zum Beispiel unter Migräne auch leiden. Ja, oder? Ich wenn man Kinder hat die Nächste schreiben und man hat noch zwei Stunden geschlagen, dann einfach ein bisschen wohlwollende. Ja. Jetzt habe ich noch eine Frage und zwar die Relevanz ist uns jetzt allen auch klar und der mehr wert. Ich habe noch selber aber in mir den Widerstand teilweise, ob mich das als Frau irgendwie stiegmatisiert zum Nachteil, wenn ich jetzt im Arbeitskontext zum Beispiel das wirklich anspräch, weil ich hätte dann das Gefühl, sagt dann zum Beispiel ein Mann plötzlich, wenn ich in irgendeine Meeting bestimmt aufgedreht bin. Das hört man ja häufig. Aber du hast heute besonders emotional gemacht, ja, jetzt sind, weil du hast mir ja gesagt, du hast deine Periode zum Beispiel oder ich werde stigmatisiert. Ja, Anna Maria, diese ist die Woche in der Zolleistungsfähig oder kommt deswegen vielleicht für eine bestimmte Position gar nicht in Frage, weil in der Führungsposition soll ich irgendwie immer funktionieren und meine Mitarbeiter haben ja auch Probleme, egal abhängig von meinem Zügel los. Ich muss vielleicht vor Menschen sprechen, egal wo ich gerade in meinem Zügel stehe. Also ich habe so ein bisschen Angst. Erstens mal zwingen wir Frauen über was offen zu sein, wo sie sagen, dass es höchst private das will ich gar nicht und geht damit vielleicht irgendwie noch mehr Stiegmatisierung einher, die man zum Beispiel ja schon kennt vom Kindergriegen, wo mit der 30 bestimmte Frauen für Position einfach nicht mehr eine Frage kommen. Also mache ich mir selber irgendwie eine Flanke auf, die ich mir vielleicht gar nicht aufmachen will. Ich kann die Sorge total gut verstehen und sehr, sehr nachempfinden, damit bist du auch nicht die einzige auch darüber gibt es Studien und ich würde mir wünschen, dass die negativen Konsequenzen natürlich nicht da sind. Ich kann aber niemandem versprechen, dass sie wegbleiben. Was ich in meiner Erfahrung sehe, ist, dass die Aufklärung richtig gemacht werden muss und gut gemacht werden muss. Und das deswegen Männer auch in dieser Diskussion so, so elementar wichtig sind, damit wir an der Charme arbeiten und die Charme lässt sich reduzieren, indem wir Aufklärung betreiben, indem Menschen eben auch verstehen, die Periode ist keine Schwäche und die Periode macht uns nicht alle emotionaler. Und deswegen ist das, was zählt und deswegen bin ich auch manchmal zum Beispiel, wenn wir nach Spanien gucken, die den Menschen schon lief, den Menschen auf den Blatt Papier. Aber wenn ich mit meinen Freunden rede, den Spanien wohnen und arbeiten, dann sagen die keiner von uns nimmt Menschen auf den Blatt Papier. Weil wir da vor Angst haben, negativ stigmatisiert zu werden oder keine Chance auf die Beförderung zu haben, weil wir häufiger fehlen. Ja, und warum? Weil eben keine Aufklärung darüber herrscht, was eigentlich mit den Zügelus passiert. Es ist nur einfach in den Maßnahme zu werfen, ist dann auch nicht mehr wert. Genau, genau. Und wie können wir daran arbeiten, dass die Szenegativen Konsequenzen ausbleiben? Was kann man tun? Ich sage auch, niemand muss erzählen, an welchem Zügelus Tag sie ist zu irgendeinem Wehm. Das geht eigentlich niemanden, was an. Aber wenn man das möchte, weil es einem besser damit geht, auch dazu gibt Studien, die sagen, man muss man die Sachen nur aussprechen und sie sind schon aus dem Kopf und man fühlt sich besser. Deswegen hilft es manchmal schon zu sagen, ich hab grad meine Tage, deswegen brauche ich heute eine Stunde Pause. Ich kann schon helfen. Da gibt es natürlich noch unterschiedlichste Maßnahmen, wie man jetzt Unternehmen einführen kann von Vertrauenspersonen, von H.A., die da irgendwie unterstützt. Ob man sich externe reinholt, die die Aufklärungsarbeit macht und mit den Teams darüber redet. Da als Organisation einfach einen Auge drauf haben und auch als eigene Person einen Auge darauf haben, wo habe ich das Gefühl? Ich kann das sagen, wo fühle ich mich sicher, wo fühle ich mich nicht sicher. Darum geht es. Vielleicht eine letzte Anikdote, da auch zum Erkane ein Mann, der sagt, ja, Karo, ich hab dir diese Kollegen jetzt, hat sie wieder zurück und schmerzt. Ich hab das Gefühl, jetzt ist hier wieder die Periode, die ansteht. Und dann man ist so halt stopp, als Mann oder als nicht, menstruierende Person ist man nicht in der Rolle, Annahmen zu treffen und Entscheidungen für andere Menschen zu machen, weil man denkt, jetzt könnte die Person ja so und so darauf reagieren, sondern es bleibt in der Eigenverantwortung der menstruierenden Person, wie sie damit umgehen möchten und wie sie auch ihre Aufgaben dafür verteilen. Deswegen kommen wir wieder zurück zur Selbstführung. Es ist die eigene Verantwortung. Das finde ich super spannend, glaube ich, weil jetzt vielleicht so, wer uns gerade zuhört, sicher denken könnte, muss ich jetzt das Unternehmen auch noch darum kümmern. Aber darum geht es ja gar nicht, dann das geht ihr nur darum. Bitte habt die Offenheit, stehkmatisieren nicht und lasst uns anerkennen, dass Frauen genauso leistungsfähig sind, sie nur anders leisten als Männer und wird das als Stärke begreifen sollten. Aber du musst jetzt nicht für mich auch noch denken, soll dich jetzt, soll dich der Freude im Wärmelkissen hinlegen, soll dich jetzt schon mal gleich sagen, bleibt doch morgen zu Hause, weil menstruierst jetzt, dann einfach sagen ich darf offen äußern, dass es mir so geht und dann auch versuchen, im Rahmen des möglichen, meinen Arbeitsalltag anders zu strukturieren in bestimmten Tagen. Perfekt zusammengefahren. Ja, okay. Das finde ich aber noch mal super wichtig, weil es im Öfters über solche Themen sprechen, kommen wir mal, aber es sollen wir denn jetzt auch noch machen. Nee, darum geht es ja aber dann nicht. Ja, es geht so sehr viel um die eigene Verantwortung und um die Rahmen schaffen. Und dann mal wieder die Frage, was brauchst du? Und genauso auch Männern, die mir sagen, ich weiß nicht, wie ich darüber reden soll, heißt für mich okay, dann lass uns darüber reden, wie du darüber selber reden möchtest.
Ich habe noch eine letzte Frage, zwei du gesagt hast, es ist ich externe rein. Ich glaube sowieso, dass das eine sehr gute Maßnahme ist, sich jemand externe es rein zu holen, weil wenn man selber eine Teil des Systemes muss machen, dass man es Angst vor den Konsequenzen haben, aber du bist ja eine externe und du bist ja auch beraterin genau auf dem Thema. Dein Titel ist "Bist Man's to on Health Coach", also da auch ausgebildet. Vielleicht magst du zum Abschluss zu diesem Unternehmensblock noch einmal sagen, wenn dich Unternehmen reinholen, du hast von Start-ups gesprochen. Ich weiß aber auch, dass du mit großen Corporates wie PVC zum Beispiel arbeitest. Du arbeitest bewusst mit Consulting and Coaching, sagst du magst du mal sagen, wie sieht das aus, bist du vor allem Workshop basiert, wenn du in Unternehmen reinkommst, was denn die Hauptthemen, um die dich kümmern, machst du Leidplanken, eher Veranstaltungen, also wie sieht es ganz konkret aus, ganz natürlich die Unternehmensnamen, je was auch anonym halten. Also ich biete ein breites Spektrum an, aber ich teile gerne das, was die Signature-Angerbote sind, die ich mache. Ja, das ist klingelt. Genau, häufig start ich mit einem Vortrag für alle Mitarbeitenden, den nenne ich Period It's a Female Affair, wobei man es auch lesen könnte als Period It's a Male Affair, wo ich wirklich die Unterschiede aufmache, zwischen Männern und Frauen, wie sie unterschiedlich hormonell bedingt funktionieren, und dann genau das, wie Nina es perfekt zusammengefasst hat, auch da zu stellen, die Period ist keine Schwäche, sondern Frauen sind einfach anders leistungsfähig als Männer. Und da gebe ich dann auch schon so ein paar Impulse mit, was jeder, jeder einzelne mitnehmen kann für das eigene Team, aber es bleibt auf so einer Vortragsebene. Dann das zweite, was ich mache, das nenne ich die Züplaststrategie, das ist ein konkretes Training zur Selbstführung für menstruerende Mitarbeiter, wo ich tiefer reingehe, wie der Züplos auch den Arbeitsalltag beeinflusst auf einer kognitiven Ebene, wie das hier in anders beansprücht wird, wie Bewegung wichtig ist für den Züplos und auch da eine Intensität anders im Züplos sich äußert, Ernährung, etc. Da geht es auf die Ebene. Und dann wenn Teams Interesse haben, diese Offenheit so stärken, die psychologische Sicherheitsstärken, dann gehe ich mit in Teamentwicklung, in Workshops rein. Ich bin auch zertifizierte Loop-Approachfälle für einige, die das vielleicht kennen, genau. Da sind super Maßnahmen auch, um die psychologische Sicherheit zu stärken als Team und da auch dann immer diese Systema, Zyklusgesundheit mitzudenken, weil das häufig nicht passiert, weil wir uns so sehr dafür schämen und das schönste Feedback, was ich zu dieser Art von Arbeit bekomme, bei eigentlich Karo, du hilft uns, du hilfst uns eine neue Sprache zu sprechen. Und das ist ein schönes Feedback. Ja, das ist so meine typische Arbeit mit Unternehmen. Ich habe auch noch eine letzte Frage. Einstimmt nicht. Eine Vorletztefrage. Dann haben wir eine Haumstillsfrage. Wir haben jetzt immer wieder das Thema Männer auch gestriffen und gesagt, so, das geht uns alle etwas an, auch wenn die menstruierenden Personen davon natürlich betroffen sind und es darum geht, in die Selbstwirksamkeit zu kommen und selbstverantwortlich auch damit umzugehen. Was sind vielleicht so ganz konkrete Hex, die du Fragestellungenimpulse, die du Männern mitgeben würdest, wie man mit dem Thema am besten umgeht. So wenn jetzt ein Mann zuhört und sich fragt, okay, verstanden, aber ich weiß gar nicht, mich ansprechen soll, wo fange ich denn an, vielleicht ist das so das erste. Kannst du das nochmal zusammenfassen, weil uns ist das schon wichtig, das eben allen mitzugeben. Irgendwie haben wir viele Tipps auch schon gegeben, für menstruierende Personen anzufangen, vom Tracking irgendwie, aber welche Tipps gibt es d'meinander? Das erste, was ich immer sage, redet darüber, dass du dich darüber informiert hast. Also redet darüber zum Beispiel, dass du diesen Podcast gehört hast oder für den Mitarbeitenden, den ich Vorträge, Halt etc. Sag ich sprich über diesen Vortrag mit Kollegen, die vielleicht nicht hier waren oder nimm das nochmal auf in dein Team. Und wie kannst du darüber sprechen? Hast du vielleicht noch Fragen im Kopf, die dich interessieren? Brauchst du noch irgendwas, das erklärt werden muss und indem du dich wohler fühlst, darüber zu reden, fühlen sich auch andere Menschen wohler mit dir, darüber zu reden. Das Nummer eins redet darüber, dass du dich darüber informierst. Nummer zwei, keiner erwartet, dass du perfekt und charmfrei über dieses Thema sprichst und die Rolle als Mann, egal ob im privaten oder im beruflichen ist häufig die beste einfach zuzuhören. Die Periode ist not a problem to be fixed vor einig nicht von Männern. Wir brauchen hier keine solution orientation auf den männlichen Perspektive. Das ist nicht antwerkliches, was man so engineers like, eben mal fixen kann. Ich meine, hey, vieleingenieure bassten hier die tollsten Algorithmen, also auch super, aber wenn eine mensuellen Person auf eine Führungskraft oder auf einen Kollegen suchen kommt, dann geht es ja eigentlich primär um die Frage, um die Frage des zu hören. Und das dritte, was ich dann sage, ist never make any assumptions. Also nur weil du jetzt aufgeklärt bist über den Züchloss und die Fahrend verstehst, es gibt immer noch andere Umstände, die einmal total emotional und energielos in der folliklphase fühlen lässt oder total fröhlich und energievoll in der Lothäralphase, deswegen zu hören und keine anderen treffen und eher immer fragen, was brauchst du gerade? Das sind die einfachsten Tipps, die ich mitgeben kann. Sehr schön, aufschreiben, genau diese Zeit Tipps. Karo, willkommen zum Abschluss und wir haben noch eine Frage mitgebracht. Ich will gerne zum Abschluss immer noch mal so dein Mutmacher mitgeben wollen quasi. Was würdest du Frauen ermutigendes sagen, die bei Züchloss basierten arbeiten, aber trotz dieser Folge vielleicht immer noch ein paar keines Ansprechend irgendwie irgendwie nicht so wohl, also immer noch trotzdem mit Scham behaftet ist. Was ist der letzte Punkt, den du den vielleicht noch mal jetzt so zum Mut machen mitgeben würdest? Fang im Kleinen an, fangen an mit deinen Freundinnen, mit deiner Familie vielleicht auch mit deinem weiblichen Kollege in darüber zu sprechen, um zu merken, okay, warum die Scham, woher kommt das? Es ist die Angst vor den negativen Konsequenzen oder ist es die eigene Scham, weil man selber kein Mut sehen kann oder oder oder herauszufinden, woher diese Scham kommt und wenn es mit den negativen Konsequenzen zu tun hat, spricht genau dieser Angst am Arbeitsplatz an. Da muss man dann nicht mal über eigene Bedürfnisse oder den eigenen Züchluss reden, sondern um über den Kontext und das Konzept an sich. Und wie diese Studie schon sagt, manchmal hilft es, manche Sachen einfach nur auszusprechen und dann schütmen wir sich schon besser. Und dann einfach "Oh, work it out", wir könnte ja gut werden, sagen wir mal so schön und ja ich finde das schön zu sagen, fangen im Kleinen an und fangen einfach an auch deine Bedenken zu äußern und dann werden diese Frauen, also wenn euch jetzt jemand ansprächte, mit euch genau, über dieses Thema sprechen wird, von euch ganz viel Offenheit und Verständnis bekommen, wir brauchen nicht die perfekten Antworten, aber auf jeden Fall Offenheit für die Fragen glaube ich, ja, sind schöne Abhelz im Abschluss, danke dir Karo. Danke euch. Ja, also damit sind wir am Ende der heutigen Folge und ich habe gerade nochmal gegugelt, du hast ja die McKinsey Studie angebracht und es gibt tausend Gründe, die wir jetzt in dieser Folge nannt einfach um es wichtig ist, über sich dieses Thema zu unterhalten und aus Unternehmenssicht vor allen Dingen es gibt echten ROI, sind nämlich pro Dollar 3 Dollar, ROI, danke. Genau und das alleine sollte schon Grund genug sein. Wenn wir aus der rein kapitalistischen Sicht da drauf schauen, aber wir wollen ja vor allen Dingen auch an einer menschlichen Sicht auf dieses Thema schauen und einer Maria sagt immer so schön, wir kommen jetzt ganz am Mensch zur Arbeit und genau darum geht es und vor allen Dingen betrifft es einfach mal die Hälfte, zu einem gewissen Zeitpunkt der Bevölkerung und von daher sollte das ein ganz ganz wichtiges Thema sein. Ja, also wenn euch diese Folge gefallen hat, teilt sie gerne mit euren Bekannten, mit eurer Familie, mit Freunden, mit den Kollegen, ja, wir sucht auf jeden Fall auch Karo einmal, wir werden auf jeden Fall ganz viele Links in die Show noch es facken, wenn ihr das auch denkt, ihr wollt mit Karo zusammenarbeiten, können wir nur empfehlen, das zu machen. Und dann gehen wir mit WorkItOut jetzt in eine kleine, verfrühte Sommerpause und für uns das Abilionie in der Michsammer haben wir gesagt und die nächste Folge erscheint dann am 23.6. und bis dahin heißt es wir immer von Anna Maria und mir stay tuned and WorkItOut.
Podcast Summary
Key Points:
Der weibliche Zyklus (ca. 28 Tage) unterscheidet sich grundlegend vom männlichen 24-Stunden-Rhythmus und wird im Arbeitsleben oft ignoriert.
Karolina Spies, ehemalige Unternehmensberaterin und heute zertifizierte Mental Health Coach, hat aus dem Tabuthema Menstruation einen Business-Case entwickelt.
Zyklusbasiertes Arbeiten bedeutet, die eigenen Energien und Stärken je nach Phase (Follikel-, Ovulations-, Luteal- und Menstruationsphase) gezielt einzusetzen.
Die Follikelphase eignet sich für Kreativität und Networking, die Ovulationsphase für Kommunikation, die Lutealphase für Fokusarbeit und die Menstruationsphase für Planung und strategisches Denken.
Das Verständnis des eigenen Zyklus fördert Selbstführung, Selbstakzeptanz und Produktivität, ohne in eine Opferrolle zu verfallen.
Das Thema ist nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer relevant, da es die Zusammenarbeit im Team verbessern kann.
Summary:
In der 55. Folge des Podcasts "Wirket Out" spricht Anna Maria mit Co-Hostin Nina und der Expertin Karolina Spies über zyklusbasiertes Arbeiten. Karolina, die früher in der Unternehmensberatung tätig war und heute als Mental Health Coach arbeitet, erklärt, dass der weibliche Zyklus ein ernstzunehmendes Business-Thema ist.
Während Männer einen 24-Stunden-Hormonrhythmus haben, der perfekt zum klassischen Arbeitsalltag passt, durchlaufen Frauen einen etwa 28-tägigen Zyklus mit vier Phasen. In der Follikelphase (nach der Periode) sind Frauen energiegeladen, kreativ und stressresistent – ideal für Networking und neue Projekte. Die Ovulationsphase bringt zusätzliches Selbstbewusstsein und Kommunikationsstärke.
In der Lutealphase hingegen sind Frauen ruhiger, fokussierter und haben ein gutes Auge für Details, was sich für konzentrierte Arbeit eignet. Die Menstruationsphase schließlich ist eine Zeit der Ruhe und Reflexion, die für strategische Planung genutzt werden kann. Karolina betont, dass dieses Wissen Frauen hilft, ihre eigenen Schwankungen zu akzeptieren und ihre Stärken gezielt einzusetzen, anstatt sich als weniger leistungsfähig zu fühlen.
Zyklusintelligenz sei kein Wellness-Programm, sondern ein Werkzeug für mehr Produktivität und Selbstführung. Auch Männer spielen eine wichtige Rolle, um das Thema zu enttabuisieren und Teams besser zu unterstützen.
FAQs
Zyklusbasiertes Arbeiten bedeutet, die eigenen Aufgaben und Energie an die vier Phasen des weiblichen Zyklus anzupassen: Menstruationsphase, Follikelphase, Ovulation und Lutealphase, um Produktivität und Wohlbefinden zu steigern.
In der Follikelphase (nach der Periode) sind Frauen energiegeladen und kreativ, ideal für Brainstorming. In der Lutealphase (vor der Periode) eignen sie sich besser für Fokusarbeit und Detailarbeit. Während der Menstruation sind Pausen und strategisches Denken förderlich.
Weil die Arbeitswelt auf einen 24-Stunden-Rhythmus ausgelegt ist, der zu Männern passt, aber Frauen mit einem 28-Tage-Zyklus ignoriert. Das führt zu ungenutztem Potenzial und geringerer Produktivität in Unternehmen.
Indem sie auf ihre Körpersignale achten und ihre Erwartungen anpassen, ohne sich als Opfer zu fühlen. Der Zyklus hilft, eigene Stärken in verschiedenen Phasen zu erkennen und wertungsfrei zu nutzen.
Männer sind wichtig, um ein Gesamtverständnis zu schaffen und das Thema zu enttabuisieren. Sie können durch Unterstützung und Sensibilisierung zu einer inklusiveren Arbeitskultur beitragen.
Durch Apps oder Kalender kann man die Phasen verfolgen. So weiß man, wann man sich für Meetings oder Fokusarbeit eignet, und kann den Alltag besser planen.
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