#54 - Tim Stegmann (Spanien): Talentkriterien, Baskisches Geheimnis. Alonso-Fussball!
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In diesem zweiten Teil des Podcasts „Coach to Coach“ diskutieren die Gastgeber mit Tim Steckmann über die Fußballnation Spanien, insbesondere über Spitzentrainer und ihre Spielphilosophien. Tim erklärt zunächst, warum Luis Enrique sein aktueller Lieblingstrainer ist: Er beeindruckt durch außergewöhnliches Selbstvertrauen, Klarheit und eine innere Balance, die in einer Dokumentation über seine Zeit bei Paris Saint-Germain sichtbar wird. Seine Mannschaft spielt ein flexibles „Beziehungsspiel“, das nicht an starren Systemen wie 4-3-3 festhält, sondern sich an der Ballposition orientiert – ein Konzept, das auf spanische Ideen wie „Espacios de Fase“ zurückgeht. Dadurch entstehen unendliche taktische Möglichkeiten, die Gegner schwer greifen können, aber auch ein Risiko bergen, wenn die Harmonie im Team ins Stocken gerät. Ein zentraler Wert ist, dass gute Spieler andere besser aussehen lassen, was Tim als Seele des spanischen Spiels beschreibt. Auf die Frage, warum Spanien so viele Top-Trainer hervorbringt, nennt Tim strukturelle Gründe: Die Trainerausbildung ist breit zugänglich, günstig und führt zu einer hohen Anzahl qualifizierter Trainer, die im Wettbewerb zueinanderstehen und sich durch Zusatzqualifikationen abheben. Zudem prägen regionale Kulturen die Trainer: Basken wie Arteta oder Alonso sind anpassungsfähig und bescheiden, während Katalanen eher künstlerische und ästhetische Akzente setzen. Diese Vielfalt macht spanische Trainer besonders gefragt.
Wir haben im Ball besitzt und wir in eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimitrischen links verteiliger und im preizienenden linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga, sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Herzlich willkommen zurück. Teil 2 mit Tim Steckmann zur Fußballnation Spanien. Hierbei, von Coach to Coach, in der ersten Folge, haben wir schon ausführlich über die spanische Spielfilosophie gesprochen und darüber, ob das überhaupt diese eine spanische Spielfilosophie gibt. Nicht, dass sie in meiner Stimme ja noch mehr versagt. Bei der hohen Qualität, die Spanien einfach in ihrem Fußball auch hat und zuletzt auch darüber gesprochen, welche unterschiedlichen Schwerpunkte gewisse Vereine auch legen. Und da wollen wir im Laufe der Folge auch ansetzen, wenn wir noch mal näher über die Nahfuchsfeudung reden. Aber ein großer Teil soll sich auch auf die spanischen Spitzentrainer und auch vielleicht die Trainer. Die Hidden Terlands, die vielleicht noch nicht so in der Öffentlichkeit stehen, auch noch mal fokussieren. Tim, mich wird mal interessieren, du hast ja zu Beginn der ersten Folge gesagt, dein spanischer Lieblingstrainer ist derzeit Louis Enrique. Warum? Wenn es nicht schlecht geht, guckst du einfach Louis Enrique an und dann weißt du, die geht's gut. Weil der Mann mit unfassbar viel Selbstvertrauen ausgestattet ist, es gibt eine herausragende Doku. Ich glaube, ich weiß nicht, ob sie in Deutschland empfangen war. In Spanien, auf jeden Fall, die er ist, Nithyan ist schon eine quasi Putteridea, wo er bei Paris Saint-Germain begleitet wird. Ich glaube, in drei Folgen und es halt sensationell ist, mit welcher Klarheit, mit welcher Konsequenz er sein wirken durchzieht, wie er gleichzeitig darin eine super inneren Balance hat. Also gibt es so Szenen, die findet man bestimmt auch bei YouTube, irgendwie Zeit ist so. Jetzt müssen man es eher zumindest in Büro Sport machen und da zwinkt seine Kollegen auch mit immer kurz Sport zu machen. Geht Barfuß auf dem Rasen spazieren mit einem Paris-Aregen um sich zu erden und sozusagen mit sich im Einklang zu sein und gleichzeitig, ja, für mich neben der Art und Weise, wie diese Mannschaft Fußball spielt und insbesondere Fußball gespielt hat. Im letzten halben Jahr kann man über den Club Paris wahrscheinlich insgesamt viel sagen, nur die Art und Weise und bei dem Umfang, in dem Fußball heute im Fernsehen ja verfügbar ist und gezeigt wird, wenn ich dazu übergegangen, mir schon klar qualitativ im Moment herauszunehmen und rauszusuchen, um das eher zu gucken und nicht alles zu gucken. Und da gehört seine Mannschaft auf jeden Fall dazu, wenn es um die Art und Weise von Positionswechseln geht, um das Thema associative Spiel, ich habe darüber gesprochen, in Folge 1, über Fußball-Empathie, den anderen besser aussehen zu lassen, ein Gefühl für den Mitspieler zu haben, in entstehenden Räumen zu spielen. Also das alles inhaltlich herausragen, gleichzeitig, wie gesagt, seine Idee mit einer maximalen Konsequenz zu verfolgen, die Frechheit zu besitzen, in dem Augenblick, wo Kilian Mapes Wechsel feststeht zu sein. Und nächstes Jahr werden wir besser spielen und jeder sagt, wof, ist jetzt entweder das Frech oder das Wahnsinn nicht, aber. - Steine, das ist keiner dän. Genau, keiner denkt erst mal du hast recht und genau du hast recht, weil es nämlich um das Team geht und weil es nämlich ein Teamspiel ist und nicht kenne es. Und wie gesagt, deshalb habe ich Hochhaftung vor diesem Trainer, klar auch vor seinem Umgang mit all seinen persönlichen Dingen, aber ja, da sind viele gute Sachen bei. Vorwärts bei Luis Enrique noch mal tiefer einsteigen, denn was ist schon intensiv mit ihm beschäftigt, war Basat Trainer, war voran nicht an national Trainer, Akjöber, PSG, gerade auch gestern mit einem Unäunzeintreiner, mit Jan Kirscher von 1995 über ihn gesprochen. Ja, auch gerade, wenn man jetzt auf die letzte Jahre ist, letztes Jahr, die Spiel von PSG schaut, teile das Relationismus für sich übernommen hat, also ja, da nicht diese klare Struktur hat. Du musst schmunzeln, sichst es anders, kannst du gleich drauf eingehen, aber eben auch diese weg, also nicht immer nur klar, diese klare Struktur, 4-3-3, wie sie dann erst mal in der Startoffstellung steht beim Kicker, sondern halt auch erkannt hat, was der für Qualität im Kader hat, ein Akimi, der sehr gut quasi im 10er-Raum spielen kann, genauso gut, der aber auch eine sehr gute Breite geben kann, wie Tinha, der sehr gute Raumkräfte, Dribblings immer wieder hat und ja immer wieder auch nutzt quasi mehr auf Beziehungsebene zu schauen, welche Spieler harmonieren, welchen Räumen eben auch gut, aber jetzt Showtime für dich, wie siehst du ihn, wie schätzt du quasi auch diese PSG, Spielweise ein? Erst mal mit richtig kurz zu diesem Wort Relationismus, unter Beziehungspiel ist ja nur die nächste Etikette, die versucht wird zu nutzen, um bestimmte Dinge zu beschreiben, einer, der um jetzt zu sagen, in Anführungszeichen ja auch schon länger diesem Spiel trennen folgt, ist ja beispielsweise auch Henry Grütz drum in Malmö, wo ich auch das mit den Genaul in Malmö zu besuchen und bei ihm zu hospitieren mehrere Tage, das ist jetzt natürlich selten, so dass der im Büro sitzt mit seinem Staff und sagt, komm, lass uns doch mal jetzt das Beziehungspiel machen und lass uns doch jetzt mal das so machen, sondern es gibt ja einfach gewisse Sachen, auch wenn du dich mit den Leuten unterhältst, die im Fußball seit je her erfolgreich waren und das ist egal, ob wir 1954 Fußball spielen, was sie sich 19, 19, 19 Fußball gespielt haben, klar vielleicht noch ein bisschen her rudimentärer und 19, 19 Fußball gespielt haben, ist total egal oder heute, überzahl in Ballnähe hilft ihr immer, überzahl in Ballnähe hilft ihr grundsätzlich immer, weil sowohl beim Verteidigen, wir sind mehr, wir können den Ball attagieren, wir sind in Ballbesitz, ich habe mehr Anspielstationen, mein Leben ist einfach als Ballbesitzer, das jetzt finde ich insofern nichts Neues, dass in dem Augenblick, wo ich ein paar Spiele was ein verbindener Aspekt ist, dass das immer was mit einer Beziehung zu tun hat, ist für mich jetzt auch nichts Neues, dass wir uns idealerweise im Einklang miteinander befinden müssen und ein bisschen mehr aufeinander achten müssen, klar, gibt es, man schaffen, klappt es mehr, klappt es vielleicht weniger, aber grundsätzlich gab es in der Vergangenheit im Fußball immer mal sogenannte Traumdurs oder das magische Dreieck, wo so dieses, dieses Zusammenspiel besonders gut funktioniert, hat zwischen zwei Spielern oder zwischen drei Spielern, nur wenn wir uns jetzt, es ist ja einfach nur das gleiche Konzept auf der nächsten Ebene, wenn wir uns vorstellen, dass Zusammenspiel zwischen allen Spielern funktioniert extrem gut, weil es gibt so ein Konzept von einem spannenden Trainer, der nennt das Supra Überlegenheit sozusagen, Gruppen der Laboräer, über den wir dann wahrscheinlich an anderer Stelle noch mal sprechen werden, der halt oder der dann das so beschreibt, die Mannschaft bewegt sich wie ein Körper und genau das ist ja das, was Paris jetzt in diesem Fall geschafft hat, weil auf Basis der Charakteristik und Qualitäten von jedem einzelnen Spieler, wir sozusagen das Spiel entwickeln und ist dadurch schwieriger zu greifen, ist für den Gegner, weil immer dann im Fußball, wenn ich etwas mache, was quasi von Schema f abweicht, was passiert denn, wenn ich jetzt kein System aus dem Systemkatalog, dem wir so kennen, Spiele, sondern wenn ich mich davon total unabhängig mache, wenn ich mich grundsätzlich nur an der Ballposition orientiere und da ist beispielsweise ein Konzept, was auch auf Basel-Lonat zurückgeht, auf Deutsch übersetzt die Phasenräume, also Spanisch heißt es, ich spass just die Phasen von Pakosirio, dann ist genau das ja eigentlich beschrieben, dass der Ball ist der Punkt, wo die Meisterenergie fließt, wo die Meister auch mehr Gesamkeit ist und alle anderen positionieren sich in Abhängigkeit dazu, das kann ich sowohl offensiv sehen als auch defensiv sehen, weil in Ballbesitz wer kann auf den Ball eingreifen, genauso gegen den Ball, wer kann auf den Ball attagieren, wer es dann im nächsten Umkreis eine unmittelbare Anspielstation, eine unmittelbare Hilfe und wer kooperiert durch seine nächste weitere Position, weil er etwas weiter weg ist oder sie und dadurch aber möglicherweise entweder gegnerwindet, schon gegner bedroht, schon die übernächste Aktion dabei sein kann und dass es eben nicht darum geht, die Parkur zu sein, 4-3-3 als Spieler mit jetzt zwangsläufig weiß im Schuhen und dann überrascht zu sein, wenn der Ball mal in die eigene Richtung fliegt, sondern wenn ich diese Position gebe, dann schon mit der maximalen Intention etwas nächstes zu schaffen, um darin dabei zu sein und was mich an diesem Spiel begeistert ist, genau diese Flexibilität, diese Art von Positionswechsel, die eben nicht mechanisch oder automatisiert passieren, sondern immer in Abhängigkeit zu und dadurch eine unendliche Zahl an Möglichkeit zu sein, und es dadurch schwieriger zu greifen ist, ich hatte den Eindruck, wenn wir jetzt über die letzten Spielausprechen beim Weltpokal finale, dass es dann nicht unüblich, während quasi in den ersten 10 Minuten eine Mannschaft erst mal Zeit benötigt, sich zu sortieren und quasi anzupassen an die Gebenheiten, die der Gegner stellt. Und dann gab es dann einen Moment, wo sie durchaus auch besser im Spiel waren, aber es dann aus verschiedenen Gründen nicht geschafft haben in ihren Flow darin, dann zu kommen und das ist auch ein Risiko, wenn es schön aussieht oder wenn es klappt, dann sieht es schön aus und alles in begeistert, wenn es nicht klappt, dann ist es so, man kann sich das vorstellen, wie ein kleines Körnchen Staub ist im Getriebe und das sorgt dafür, dass nicht mehr alle ineinander greifen können. Und dass wir eben, der Pass ist nicht mehr perfekt geteilt, er ist genauso auf dem falschen Fuß oder vielleicht ein Millie-Sekunde zu spät und dann ist harmonieisch,
also es ist eine aus meiner Sicht eine sehr anspruchsvolle Art Fußball zu spielen und gleichzeitig, wie gesagt, begeistert ist mich, weil ich es auch zu tiefstestätisch finde und weil ich auch denke, dass es Mannschaften Spaß macht, wenn jeder einzelne Spieler das Genießt was er tut und selber zum Vorschein kommt. Weil am Ende des Tages wir haben jetzt kurz, also ich springe gerne, aber weil es jetzt an der Stelle gut passt, im Valencia habe ich den Scout getroffen der David Zilver verpflichtet hat Carlos Soler, alle Topspieler, die aus dieser Akademie hervorgegangen sind und ich habe ihn auch seinen Talentkriterien gefreut und er hat gesagt für ihn ist ein guter Spieler, ein guter Spieler, der andere besser macht, der schafft andere besser aussehen zu lassen. Das ist also klar Technik und so weiter ist auch alles wichtig und diese Eigenschaft ist wichtig und wenn wir uns jetzt angucken, wie wir bisher Talent begutachtet haben oder anschauen, dann sind wir schnell bei Füzes, also jemanden schnell sein, jemanden braucht eine gute Mentalität, das sind dort schon besonders wichtig, Technik, Taktik und dann vergessen wir natürlich, andere sind jetzt da, da hat ja gar keine Mentalität oder Xavi oder wie sie alle essen, natürlich hatten die auch Mentalität, nur die hatten halt darüber hinaus noch mehr Sachen und genau darum geht es an eben auch, wenn man Spieler anschaut und da kann man diesen Pariskader eigentlich ganz gut nehmen, dann sind da schon sehr viele Spieler, Vitin ja an der Spitze, die es schaffen andere besser aussehen zu lassen, eigentlich anderen ein Mehrwert zu bieten und das ist durchaus auch etwas, was aus meiner Sicht zu tiefst ja ein Teil der seele, des spanischen Spiels ist. Es ist interessant gerade unter dem Aspekt, dass den du eben angesprochen hast, ich würde aber definitiv noch mal zurückgehen zu den Trainern generell, denn mich bewegt ganzheit eine Frage und zwar hast du eine Erklärung dafür, dass Spanien so viele, so viele Spitzentrainer im Fußball hat, denn es gibt ja Nationen große Fussmanationen wie England und Frankreich, die das nicht geschafft haben, denn ich habe mich das vor allem unter dem Gesichtspunkt gefragt, weil ich finde, du hast dich natürlich näher mit dem beschäftigt als ich, aber ich finde, dass sich diese Spitzentrainer in Spanien doch die meisten sehr voneinander unterscheiden auch und man nicht irgendwie eine Schablone drauflegen kann und sagen, dass es ein spanischer Trainer, sondern das ist eine unterschiedliche Prägung auch drauf, aber hast du dafür eine Erklärung, warum das in Spanien so gut ist? Der Frage versuchen von zwei Seiten zu nähern, dass eine ist die strukturelle Seite, dass es in Spanien lange Zeit üblich war und das gibt es noch nach wie vor jetzt hat sich ein bisschen verändert, wenn wir auf die Trainerausbildung gucken, dann gibt es einerseits eine Trainerausbildung, die vom Verband stattfindet, wie ganz normal diese UE-Verliezzenz hat, die natürlich ein bisschen in einer anderen Art und Weise umgesetzt werden, beispielsweise da die Belizenz auch ein Jahr. Wir sind zum Beispiel in Hamburg, gerade mit dem zweiten Belizenz-Kurs gestartet, ein Jahr wäre ziemlich hart für die Leute. Ich glaube ich, aber wie auch immer, das ist dann nochmal in dem Detail auszustaffieren. Das heißt, es gibt einerseits diese Kurse und es gibt quasi etwas Paralleles, das heißt Nivell Uno als Level 2, Level 3, was im Prinzip vom spanischen Ministerium vorgegeben ist, wenn du Fußball in der Schule unterrichten möchtest, dann brauchst du so etwas. Innerhalb von Spanien kannst du mit, also es ist nicht wichtig eine UE-Verliezzenz zu haben oder ob du Level 1, 2 oder 3 hast, du kannst damit arbeiten. Nur wenn du in einer UE-Verkompetition bist, dann brauchst du auch eine UE-Verliezenz, entsprechend die Equivalente all theoretisch, theoretisch, wurde mir gesagt, es ist möglich mit Level 3 in La Liga zu trainieren, aber wenn du dich dann für die Europarliegqualifizie ist, brauchst du eine UE-Verliezzenz. Dieser strukturelle Umstand führt dazu, dass dieses Thema Level 1, 2, 3 wird überall in Spanien angebunden. Es gibt Privataanwieter, es gibt Anwieter, die, wie gesagt vom Ministerium usw., das ist jetzt auch nicht Vogel-Wild und Wildwuchs, sondern sind schon auf Sachen vorgegeben. Nur das führt natürlich dazu, dass wenn wir uns jetzt angucken, Möglichkeiten, also ich schaffe Möglichkeiten, Möglichkeiten für Leute eine Nalizzenz. Eine Mindestqualifikation zu haben, dann gibt es extrem viele Menschen in Spanien, die also so eine Mindestmaßankqualifikation haben. Ich habe Leute bei Real Madrid kennengelernt, die haben, wie gesagt, die arbeiten da seit zwei oder drei Jahren und die machen jetzt seit ihrro-UV-Verzählizenz, aber die haben schon Level 3 seit, ich weiß nicht, X-Jahren. Und das ist, also kann man sich auch mal rein zu Level 3, weil eine Zeit lang so, bevor es die Sohefer-Reform gab, wenn du Level 3 Trainer warst und ein Profi angeboten im Ausland hat es, heißt angenommen, ein Chef-Trainer hat dich mitgenommen nach Zypern, zu appellen Nikosea als Code-Trainer. Und dafür brauchst du vielleicht die Proli-Zenz, dann wurde dieses Level 3 in die UE-Verproli-Zenz umgewandelt. Das heißt, die Anzahl an Trainerinnen und Trainer, die mit einer Qualifikation oder die mit der höchsten Qualifikation rumlaufen, ist riesig. Das heißt, es passiert im Prinzip was umgekehrtes, ich bin kein Wirtschaftsmensch, deshalb will ich eigentlich nicht so sehr in dem Duktus, das Marktes sein oder sonst was. Nur es passiert natürlich was umgekehrtes, was jetzt gerade hier passiert, anstatt dass Leute ferngehalten werden von Ausbildungstufen durch viele Ausgaben, durch viele Hürden. Passiert das Gegenteil, jedem oder jeder kann dieser Level 3 Ausbildung, also ich war zwei Jahren oder drei Jahren nachguckt hab, hat die 1200 Euro gekostet, jeder kann Google was jetzt eine Proli-Zenz hier kostet. Wie gesagt, es ist verfügbar, das heißt Anzahl von qualifizierten Trainerinnen und Trainer ist grundsätzlich höher. Das bedeutet auch, weil es mehr Leute gibt, die ja in einem Bettbewerb zueinander stehen, müssen die ja besser sein. Ich muss mich irgendwie abheben. Das bedeutet auch wiederum, dass es extrem viele Leute mit Zusatzqualifikationen gibt. Es ist nicht unnüblich, dass dort jemand noch einen Master hat. Deshalb kann man in Spanien, wie gesagt, ja auch, Master im Fußball machen. Ich hab zwei gemacht. Nur das ist sozusagen da etwas relativ normales, dass ich nochmal mein Profil scherze darin, ich bin Fußball-Trainer und jeder Athletiktreiner, der dort rumrennt, ist vor allem erst mal Fußball-Trainer und hat dann eine zusätzliche Qualifikation auch im Athletischen Bereich als Pepare oder Physiko. Also als Grundvoraussetzung, wie gesagt, das führt erst mal dazu, dass mehr Leute dort vorhanden sind, die in einem Bettbewerb stehen, wenn es darum geht. Ich möchte gerne irgendwo trainieren. Und das natürlich die grundsätzliche Kultur, auch eher darin besteht, seit jeher sich etwas mehr mit dem Spiel an sich und mit dem Spiel gemäß von Vorteil und Fußball-Spezifik auseinanderzusetzen. Was sicherlich auch noch mal in den letzten Jahren oder in den letzten 20 Jahren mehr zu genommen hat, als es in den 20 Jahren da vor war. Also wenn wir jetzt sagen, okay, 2000 und so weiter, hat auch das sicher dort eine andere Fahrt aufgenommen. Und dann kann man sagen, dass aus diesem Schmelztiegel verschiedene Trainerinnen und Trainer entstehen und klar aus dieser Einregion im Baskenland rund um Sanze-Bastien sind es natürlich noch mal besonders viele. Viele mit Emory, mit Xavier Lonser, mit Michael Ateta, Xavier Lonser und Michael Ateta vielleicht immer auch noch mal Sonderfälle, weil selber absolut herausragende Spitzenspieler gewesen. Und bei Alonso ja glaube ich auch der Vater Trainer war, ne? Bei Alonso. Pepiko war auch Trainer, das ist eine Fußballfamilie. Es gibt eine lustige Anneckdote, weil sie sozusagen aufgewachsen sind, sein Bruder und er, dass dann das Stadion in Sanze-Bastien neu gebaut wurde. Und es war quasi eine Baustelle, die war noch offen, aber der Platz war schon da und dann haben er und seine Freunde quasi das Eröffnungsspiel für sich selber da gemacht, weil sie sich heimlich auf die Baustelle geschlächeln haben und da dann erst mal gekippt und gezockt haben. Und wie gesagt, Fußball als fändrale Bedeutung dafür in dieser Familie, Michael Ateta, Jugendfreund schon von Xavier Lonser, genauso aber, gibt es auch Adoni, Irajola, der zwar auch eine gewisse Spielerkarriere hat, aber dann als Trainer bei Irajola, Valentino war jetzt bei Borts, Borsmaus ist in England auch. Dann der ehemalige Trainer von Real Sociedat, selber kommt ja auch aus der Region, also es gibt schon einfach extrem viele, die dann aus der Region kommen, aus Katalonien kommen, was wenn wir uns jetzt die Region betrachten, auch nochmal damit zu tun hat, einerseits wie wird in Region Fußball gespielt, oder darüber reden wir dann später noch einmal in dem Schwänk, aber was dann auch damit zu tun hat, ja die Coach es kriegen eine Grundlage, die etwas damit zu tun hat mit Wissen über das Spiel und haben dann darin eine gewisse Freiheit, ja bestimmte Akzente zu setzen und gerade die baskische Trainer haben ja auch den Ruf extrem anpassen.
zu sein auf das, was sie vorfinden. Was eigentlich auch Hand in Hand geht mit der Kultur, wie dort dann gelebt wird, weil das auch viel mit Anpassungsfähigkeit zu tun hat, weil es viel in dieser Kultur mit Verbindlichkeit, Arbeit und Fokus und aber auch bei sich sein zu tun hat und Bescheidenheit und all diese Aspekte sind ja dann okay, ich bin jetzt Trainer. Ich komme irgendwo hin. Ich bin nicht der Künstler Katalaner zu überzeugen, der sagt Thiago oder nix, sondern ich gucke wenig habe und ich versuche das Funktional zu lösen. Und Katalanien eben dann als Region, was mehr künstlerischen Einschlag hat, was mehr estätischen Anspruch auch hat, was, wenn man sich auch wieder die Umweltbedingungen anguckt, Katalanien ist die Region mit den kleinsten Elwarfelltern in Spanien. Das heißt, wenn du dir vorstellt, es wird relativ früh schon auf Elwarfeld gespielt. Die sind genauso wahnsinnig wie wir, jeder will gewinnen. Die spielen auch da dann sozusagen so in den Stadtteilen, gibt es aber auch schon so kleine Kunstrasen-Stadien, das heißt auch schon die jüngeren Mannschaften, stell von der U13, U14, spielt auf Elwarfeld im Stadion. Gleichzeitig wissen wir alle verteidigendes Leiter als angreifen. Raumorientiertes verteidigen auf einem engen Platz, was du erst mal stressmid. Bedeutend natürlich, wenn du gewinnen willst, dann musst du Lösungen finden auf engen Raum, auf engen Platz. Also nicht nur enger Raum, der ohnehin eng ist, weil die gut verteidigen, sondern der Platz ist auch noch verdammt eng. Und da muss ich trotzdem durchkommen und muss Lösungen finden, dafür Fußballerisch, um erfolgreich zu sein. Das heißt, am Ende des Tages eigentlich etwas, was vollkommen zurecht, ja auch negativ, negativ bafdet ist, eine zu hohe Erfolgsorientierung im Jugendbereich. So trotzdem dafür, dass taktisch gesehen, eine Notwendigkeit besteht, mehr Lösungen zu finden. Und wie gesagt, innerhalb von diesen ganzen Einflüssen entstehen dann diese vielfältige Zahl von Trainern. Wir können das auf jeden Fall mitnehmen. Du hast gesagt, die Grundlage ist geschaffen, indem man nicht auf Verknappung bei der Trainerausbildung setzt. Und man quasi wie in Deutschland, das High Level nicht mehr so wirklich erreichen kann als normalstärblicher Trainer, jetzt fahre einfach gesagt, in Spanien. Eher Gegenmodell, viel Wissen, viel Know-How als Grundlage, plus Freiheit. Und da erdurch ergibt sich das dann, dass du ja quasi dich von einer Konkurrenz abheben musst und dann in deiner Freiheit, ja auch eine Detailversessenheit reinsetzen. Das war das Wort, was mir noch hängen geblieben ist, auch aus unserem Vorgespräch, was dir so imponiert hat, die Detailversessenheit im, ja, in der Auseinandersetzung mit dem Spiel und das gilt sicherlich für sehr, sehr viele Trainer in Spanien. Shabi Alonso ist einer davon, du hast sich, wie gesagt, informe deines Buches sehr, sehr intensiv mit ihm beschäftigt. Direkt am Anfang sieht man schon ein Bild von ihm, wie er rum springt auf dem Platz, damals noch als zweitmannschaftstrainer von Sans de Bastien. Als er den, ich glaub, den Klassenerhalt in der zweiten Liehe geschafft hat. Nee, das war nicht Klassenerhalt, das war einfach las, minne Siegtreffer gegen Föhnler, bra, da ist er. Ah, minne Siegtreffer. Ja, ja, das war neunzuter gegen Klassenerhalt. Genau, und da die Connections-To-Later-Cousins hab ich da schon gelesen. Aber welche Details sind es denn, die Shabi Alonso ausmachen? Okay. Schwierige Frage. Klar, ich hab ja. Da, da, da, da, da, da, da. Ja. Also, Shabi Alonso ist jemand, der ist ganz interessant. In früheren Interviews schon gesagt hat, sein Fußball soll Rock and Roll auch eher sein als Jazz. Ganz interessant, weil das natürlich auch noch mal eine andere Dynamik verzeugt. Wenn wir über Details sprechen, dann geht es trotzdem darum, dass es ihm wie vielen und klar, als Müttenfeldspieler Kontrolle extrem wichtig ist. Es gibt Aussagen von ihm, wo er selber über sich auch als Spieler spricht und sagt, "Naja, wenn ich selber der beste Spieler auf dem Platz war, dann habe ich alles falsch gemacht, weil ich es nämlich nicht geschafft habe, dass der Stürmer gut aussieht, dass die 11 gut aussieht, die 7, wie auch immer meine Mitspieler in Szene zu setzen und genau dieses Thema mit einer Intention Fußball zu spielen. Wenn wir jetzt auch verschiedene taktische Konzepte gehen, dann sind es nicht taktische Konzepte, die zwangsläufig Shabi Alonso exklusiv sind, sondern die du bei Spanischen Trainern sehr viel wiederfindest, nur die er jetzt in der Phase bei Leverkusen extrem viel genutzt hat. Das eine ist, es gibt auf Spanisch den Begriff Gana Esbaldas, also Rücken gewinnen, was er schon mal erst mal auch ein sehr schönes Bild ist, weil als Spieler habe ich schon mal den ersten Sieg davon getragen, weil ich in einer guten Position bin. Es gibt, oder was dann eben bedeutet, ich attakiere den Rücken des Gegners, bin im Rücken des Gegners so anspielbar, dass ich den Gegner ausspielen kann. Ich kann dafür das bekannte Konzept, es wahrscheinlich dann von der Zerbi, wo die zentralen Mittelfeldspieler den Stürmann so sehr im Rücken folgen, um dann die Pressinglinie sozusagen direkt zu überspielen. Was ein Spanisches Konzept ist, was sozusagen Schatten verfolgen heißt, also ich laufe dem Deckungschatten nach meines Gegners und zeige mich dann darin. Und im Spanischen hat der Begriff Perfiel, heißt übersetzt Profil, aber erst viel reicher dieser Begriff, als das deutsche Wort Profil, weil Perfiel bedeutet nicht nur wie Wohlen Kucke, sondern Wohlen ist mal eine Orientierung, sondern auch wie es meine gesamte Körperhaltung ausgerichtet. Weil diese Körperhaltung, wir würden es am Beschreiben mit "Ich stehe offen oder ich stehe geschlossen", aber in dem, wie ich offen stehe und oder geschlossen stehe, ist meine Orientierung gleichzeitig auch noch wichtig und meine, sozusagen das nächste, was ich machen will, oder tauscht täuscht vielleicht eine geschlossene Stellung vor und scharf es dem Ball durchlaufen zu lassen und mich zu drehen. Wie das dann vielleicht gesehen hat, ein super Beispiel ist, das Tor von IITANA jetzt zuletzt im Halbfinale, wo sie dem Ball tatsächlich bekommt und durchlaufen lässt und sich direkt dreht. Also die Dynamik, das Passes mitnimmt, in dem Augenblick, dann gibt es viele Momente, wo Entweder 1 gegen 1 auf der letzten Linie hergestellt wurde, auch noch mal durch Fremppong der reingekommen ist, Roni Fels sowieso und darüber, wer der Entweder gleichzeit geschaffen, vielleicht sogar zum Teil Überzeug geschaffen, oder wir haben qualitativem Vorteil, wenn ich jemand wie Roni Fels am 16er anspielen kann und der dreht sich an, sind das alles Sachen, die in dieses Spielkonzept stattfinden und gleichzeitig in der Detailversessenheit Florian Wurz hat es dann zu der Zeit mal so beschrieben, der Trainer sagt ihm dann schon, in welchen Räumen er sich eher positionieren soll. Und das können ja bezogen jetzt auf diesem Spitzen-Niveau, was die Bundesliga ist. Nur Unterschied von 5 Metern sein, aber wenn ich eher 5 Meter weiter links oder 5 Meter weiter rechts häufiger die Kugel kriege, sorg ich für mehr Schaden beim Gegner. Es gibt andere Grundintentionen, quasi die im spanischen mit Assyrdanio beschrieben wird. Also ich will beim Gegner Schaden anrichten und alle meine Aktionen, die ich als Spieler mache, folgen diesem Ziel. Ich möchte gerne den Ball kriegen, um etwas beim Gegner zu provozieren, auszulösen den Gegner vor Probleme zu stellen. Und all diese Themen verbinden sich dann darin in einem kontrollierten Spiel, in einem vertikal orientierten Spiel, in einem Spiel, was Gegner verspielt, wo Bayer-Lebhaussin Extrem oft herausreichend gut positioniert war, außerhalb des Zugriffs von Gegenspielern nicht immer ein Überzahl, aber darüber Spielvorschritt erzeugen konnte, vielfältig die Box bespielen konnte und dann in der Konsequenz auch eine Vielzahl von Abschlüssen generieren konnte, was logischerweise in der Konsequenz habe. Viele Torbschlüsse fällt irgendwann einer rein und dann entsteht diese selbstaffelnde Profizeiung und diese Dynamik, die bisweilen ja unerklärlich ist, aber die ja genau zu Laterkusen dann geführt hat, dass wenn wir ein gutes Spiel machen und eigentlich alles gut machen und nur das Tor fehlt, wir behalig diesen Weg weitergehen und nicht plötzlich unser gutes Spiel auf den Kopf stellen müssen, weil das Tor wird dann schon fallen, nur das hat dann auch noch mal was mit Ziefergehen ab Psychologie zu tun, die ich glaube, oder ich hoffe auch vielleicht sogar im Fußball immer ein bisschen unerklärlich bleiben wird. Du hast jetzt verschiedenste Aspekte und Details angesprochen, die vor allem auch ihm dieses Lebhaussenspiel geprägt haben. Du hast Shabi Alonso jetzt schon lange beobachtet. Ich habe sie eben schon angesprochen schon seiner Zeit als zweitmannschaftstrainer bei Real-So-C. Welche Grundelemente hat er sich denn auch aus dieser Zeit bis heute aus Deiner Sicht beiberhalt? Schon damals gab es die Dreierkette, die es dann auch in Lebhaussen gab und die es mittlerweile sogar ein weitererritt gab. Ich musste dazu gestehen, ich hätte nicht gedacht, dass das in Madrid tatsächlich auch der Fall sein wird, weil ich glaube oder gedacht habe, dass dieser Club in den Teilen dann so konservativ ist, dass man das dann da nicht macht. Und das spricht natürlich für seinen Mut und seine Stärke, das trotzdem zu tun, weil er davon überzeugt ist. Weil die Dreierkette ihm bestimmte Winkel gibt, um das Spiel vorzusetzen. Wir haben das Thema, die wir uns schon mal sagen,
dass Leute zwischen den Linien gut positioniert sind. Im spanischen sind es sogenannte Quadrate. Das Quadrat bildet sich durch die Mittelfeldreihe und die Abbaereihe und durch den Zwischenraum der entsteht durch die Mittelfeldspieler und Abwehrspieler, der wie ein Quadrat aussieht. Also wieder ein Beispiel für sehr bildliche Sprache, dass sich dort positioniert wird, dass dort vielleicht auch mal zwei Spieler auftauchen, die dann Überzahl bilden, dass Fanta auch statt natürlich andere Spielerprofile, die wieder etwas leicht anderes brauchen, aber gut auszusehen und um darüber dann eine folgsversprechende Momente herzustellen. Das heißt innerhalb dieser Grundintention, wir wollen aus drei Akkete heraus, wir haben für uns eine Grundanordnung, die 3, 4, 3 lästlich ist, weil wir denken, dass diese Grundpositionierung Erfolgsversprechend ist und uns mehr Möglichkeiten gibt, darin auch Flexibilität zu haben, einerseits durch das Wär. Also Wär ist in welchem Raum und durch die Dynamik, dass sich diese Position auch durchaus verändern dürfen. Ja, weil natürlich die Charakteristiken eines jeden Spielers einfach auf die Möglichkeiten, die wir haben, auf das erfolgreiche Zusammenwirken und gleichzeitig die Grundräume dann ja auch entstehen und nicht nur fest sind, sondern ich glaube, es ist auch ganz wichtig den Begriff oder die Idee einer Formation oder eine Spielsystems als Startpunkt zu sehen und nicht als Fixenendpunkt, sondern es ist ein Startpunkt für jeden Spieler, von dem heraus ich mich dann weiterentwickeln kann und wo ich dann in Abhängigkeit zur Spielsituation natürlich auch mal diesen Raum verändern darf. In Form seiner Tätigkeit als zweitmannschafts-Dreiner ist ja logischerweise auch Ausbilder gewesen. Im Profi-Bereich nehmen einige Trainer das noch mit, teilweise das Kontext, das Geschulde, das Verein setz so viel Druck gibt. Gleich aber auch mal, wenn man sich selbst zu sehr unter Druck setzt, verliert so ein bisschen den Fokus auf Ausbildung als Profitreiner. Wie siehst du aber generell auch, wenn man da so ein Quervergleich zieht, ihn in dieser Rolle das Ausbilder, das Bessermacher, wie schafft das diese Spieler besser zu machen? Ja, muss man immer vorsichtig sein, weil es ja trotzdem die externe Perspektive bleibt. Von mir war ich ja nicht schlichtster Leben steh, und das ein zu eins nachvollziehen kann. Nur es ist schon, denke ich, ganz klar, dass wenn Spieler und das ist total level unabhängig mitbekommen, dass sie durch hinweise vom Trainer vielleicht plötzlich mehr sehen, mehr wahrnehmen können im Spiel, als sie vorher wahrgenommen haben, es ihnen leichter gemacht wird, weil sie bessere Positionen, besseren Zugang haben, sich besser vorbereitet fühlen, dann entsteht ja automatisch eine Verbesserung. Das heißt, in dem, wenn ich jetzt auch im Austausch mit Leberkusen war, was natürlich in der Startphase in Leberkusen auch eine große Rolle gespielt hat, war das Thema Boxverteidigen und insgesamt eine andere Stabilität im Verteidigen zu haben. Und wenn ich daran dann sehr, kann sich ja jeder vorstellen, sehr penetrant bin, immer wieder in den Situationen, bin ein Ding bald von außen und wie bist du jetzt positioniert als Innenverteidiger? Wie ist deine Körperaltung? Bist du orientiert zu den Stürmern? Wo sind die Stürmer? Die Stürmer bewegen sich permanent. Wie sind deine Hände so, dass ich idealerweise kein blende Sanftspiel kassiere? Diese Sachen, da lebt sozusagen einerseits so diese Passion und diese Leidenschaft, die dann der Coach reingibt und gleichzeitig merken, dann darüber die Spieler ja auch, oh, aber es hilft ja, weil ich schaffe ja mehr Belle zu verteidigen, wir kassieren weniger Tore, also natürlich ist es immer im Einklang mit, ich brauche auch dann, dass da Volksterlebnis und die Bestätigung davon, dass so etwas ist. Und dann ist es sicherlich auch noch mal ein Unterschied, wenn jemand, der alles in sein Akkateriere gewonnen hat, wie Kshavi Alonso das sagt, wir beide können das gleiche sagen und wir brauchen wahrscheinlich noch mal ein, zwei Argumente mehr, weil wir eben nicht diese Spielerkarriere im Background haben und trotzdem lebt es davon, dass man dann auf diese Details achtet, die, wie gesagt, vielfältig sein können, die was mit Körperstellung zu tun haben, die manchmal auch was damit zu tun haben, wenn wir es gibt, sehen von, also auf Ballbesitz schauen, und es gibt sehen von Granitschaka, wo er es schafft seine, seine Körperhaltung sozusagen, so zu verdecken, seine Intention zu verdecken, wohin der nächste Pass gespielt wird. Das passiert viel über die Hüfte und die Ausrichtung und darüber zu fentieren, also über Blick und Hüfte zu fentieren, darüber meine Intention zu verdecken, gegenüber dem Gegner der sozusagen wohl nicht spiele, das ist ein Konzept, was in Barcelona kontra-Kommunikation genannt wird, weil sozusagen gegen den Gegner kommunizieren und ich versuche meine Gedanken zu verbergen und zu verdecken, denn es ist ja auch was, wo wir sagen, "Wir kommen jetzt zurück aufs Rondo, im Rondo kann ich das total gut trainieren." Im Rondo kann ich das ja auch mal einfordern zu sagen, "Nee, es wäre jetzt schon gut, wenn gibt es so dem Satz, den Main Trainer, dann gesagt, ja, den Pass konnte ich ja gestern schon in der Zeitung lesen, so weil es so klar war." Und genau eben das Gegenteil zu schaffen und dann darüber auch mal zu zocken. Und ich glaube auch, dass genau wir dainkommen, das zocken, das macht ja auch den Spielern Spaß, weil das ist doch der Grund, warum jeder angefangen hat, Fußball zu spielen, ist doch Fußballspielen, ist doch zockenig. Ich will doch was schaffen, ich will doch tore schießen, ich will das doch genießen, ich will was zusammen mit meinen Freunden erleben. Ich meine, wenn eine ehemalige Spieler fragst, was vermisst du am meisten, dann ist es nicht das Training, dann ist es die Kabine, es ist die Gemeinschaft, und diese Gemeinschaft auch auf dem Platz zu bringen, und das ja einzuratmen und diese Momente gemeinsam zu haben, glaube ich, ist das schönste, was es gibt. Und dementsprechend sorgen diese Details ja auch dafür. Ich darf zocken, jemand gibt mir noch mal ein Detail, wie ich besser zocken kann, wie ich länger Zeit am Ball habe und wie wir wahrscheinlich ja Spiele gewinnen. Und darum geht es im Profi-Bereich, nur im Spielegewinn. Definitiv daran wird am Ende sich jeder Profitriär einer Messen lassen. Ich glaube, wir könnten jetzt noch über eine Stunde locker über Schabi-Alonse im Detail reden, aber unsere Zeit ist ja leider begrenzt, deine Zeit ist begrenzt, meine und auch die unser zuhörenden. Daher würde ich gern noch mal Schritt weitergehen und zwar. Wir reden ja oft über das Verständnis vom Trainer sein, also wie sieht sich ein Trainer selbst? Und da gibt es ja immer den großen Unterschied, den man dann auch eine Literatur ließ zwischen der Definition eines Trainers und der Definition eines Coaches, also eines quasi Wegbegleiter, der einem Spieler hilft, so wie ich es verstanden habe. Oder so wie ich es für mich begreifen habe. Kann man ein bisschen pauschalisieren, wie dieses Verständnis vom Trainer sein in Spanien ist? Ich glaube, im Grundaufgaben die Grundintension ist. Ich glaube, innerhalb dieses Modells, was ja auch ein Referenzmodell in der Trainerausbildung ist bei uns, insgesamt beim DFB, diese Rolle einzunehmen. Von Trainer, ich bin etwas direktiver und Coach, ich bin eher derjenige, der mit Fragen arbeitet. Ich glaube, ich auf spanische Trainer nicht zwangsläufig so zu pauschalisieren. Ich glaube, das übergeordnet, glaube ich, das ist für Coaches wichtig, es beides zu beherrschen. Also für Trainerinnen und Trainer ist es wichtig zu wissen. Jetzt ist der Moment, da braucht die Mannschaft Klarheit und Führung. Und jetzt ist der Moment, wo wir entwickeln können, wo ich eben über Fragen und über das Coachen und das Begleibendesprozess ist, da mehr Momente generieren kann und logischerweise innerhalb des Ausbildungsprozesses von Spielern und Spielern, wo es um Entwicklung geht, ist das Thema Coachen durch Fragen und durch Einwizien, der Spielerinnen und Spieler viel, viel wichtiger als das Thema direktiv. Und da gibt es aber schon auch sehr viele Details innerhalb des spanischen Fußballs, die was mit quasi unter der Überschrift haben, pädagogischer Austausch mit dem Spieler, wo es darum geht, die Perspektive zu verstehen, die Meinung nach zuvollziehen, die Gefühle, die jemand in der besonderen Situation hatte, warum hat jemand so entschieden? Also, mehr sich dem wird mit den Spieler oder die Spielerinnen zu verstehen, die Aktion zu verstehen und dann überfragen den Fokus vielleicht neu auszurichten, weil am Ende des Tages geht es ja genau darum, warum hast du dich mein Weng in der Situation entschieden, den mal preilen zu lassen? Weil du nicht die Informationen hattest, dass du dich aufdrängen kannst. Jetzt kann man natürlich sagen, ja, dann muss der Passgeber, muss dir ja sagen drehen. Ja, aber was kannst du dir selber tun, dass du machen? Ja, ich könnte mich umdrehen. Okay, probier das mal aus. Und dann gibt es die nächsten drei Situationen und ja, das geklappt hat, hat notgeklappt, hat nicht geklappt, ne, hat nicht geklappt, warum denn nicht? Ich laufe immer geschlossen darauf zu. Okay, wie kannst du denn anders darauf zulaufen? Okay, ich mach jetzt mein Wengen bogen oder ich echte darauf, dass meine Schultern, es gibt so dieses Thema Schultern zwischen den Fosten. Also eine Schulter zeigt zum meinem Tor, andere Schulter zeigt zum anderen Tor. Wenn du so stehst, dann stehe ich immer offen, super. Dann siehst du schon viel mehr. Probier das aus, hat jetzt geklappt, ja, super hat geklappt, perfekt. Und die diale Weise schaffe ich es dann auch, weil Emotionen besonders wichtig sind, auch im Lernprozess, genau diesen, man spricht von so ein matischem Markern zu setzen, heißt in dem Augenblick, wo ich eine erfolgreiche Aktion habe.
das gut gemacht habt. Dann bin ich als Trainer natürlich voll dabei und feier das und lobe das, weil das dann zwar gut. Ich habe was gelobt bekommen. Das soll ich also wieder machen. So am Ende des Tages ist es sehr vielleicht profan mitunter, in dem Bereich, aber es lebt schon sehr davon, in diesem Austausch zu sein, auch in diesem Austausch möglicherweise durch Video zu sein und gleichzeitig als Trainer erst mal nicht in erster Linie zu werden, sondern erst mal herauszufinden, was denkt denn eigentlich mein Gegenüber und anzugucken. Vielleicht kann ich sogar was davon lernen, weil ich auch gerne in zwei Bezahlungen sage, ich weiß nicht, ob ich schlauer bin, als meine Spieler, weil die Spieler können das spielen. Ich kann es nicht spielen, ich kann begleiten, ich kann helfen, aber ich bin nicht derjenige, der wie gesagt toge schießt. Ich musste im Laufe der dieser Folge, aber auch der letzten Folge öfter, mal schmunzend, weil als zu gewisser Aspekte wie den jetzt mit diesem Austausch mit dem Spielern und mehr in diese Spielerperspektive denken, als auch im ersten Teil als es darum ging im Basken land, was so eine Besonderheit ist, dass man quasi die Spielern ja versucht raus, aus dieser Konsumhaltung zu bekommen, dass sie quasi manager ihrer eigenen Karriere werden sollen. Wie Loic gesagt hat? Und ich in etwas anderen, wie Loic Farwehe es gesagt hat, wie er genau in den letzten Podcast folgen von Staffel 2, weil mir gesagt, gemerkt, okay, jetzt weiß ich, wo diese Strömung bei ihm herkommen, die er quasi so in seine Trainerphäle so viel übernommen hat, adaptiert hat, was er gut fand bei all seinen Hospitalen und dann scheinbar auch im Basken land, gut unterwegs gewesen, also wer da reinhören will, es müsste vollge 9 und 40 und 50 gewesen sein, die letzten Folge von Staffel 2. Sehr sehr interessant, gut ihr kennt euch ja dann auch gut durch die Hamburger Connection. Jeden Fall, auf jeden Fall, also ohne jetzt zu sehr schlecht Werbung zu machen, aber die Zahl der Coach ist die auch in Berührung mit dem Hamburger Fußballverband dann sich gut weiterentwickeln konnten, ist schon beträchtlich und Loic ist sicher einer davon, der in dem wir dem Club von einem Spittel und dann aufgebaut hat und so sicher auch viel im Austausch war mit meinem Kollegen, dass einfach eine sehr fruchtvolle Beziehung war, gleichzeitig Stützpunkt Trainer war, auch eine Auswahlmannschaft mitbegleitet hat und ja, wenn man das sagen kann, ist ja für einen jungen Trainer eine unfassbar traumhafte Entwicklung und unfassbar schlauer Kopf und unfassbar ja viel Eigenantrieb und in dem Alter in dem er ist, ja schon unfassbar viel geschafft und der ist dafür auf jeden Fall ein gutes Beispiel, welche wege dann der Hamburger Fußballverband darüber auch schafft noch weiter zu fördern. Wendt ihr quasi für den Hamburger Fußballverband aber da hast du recht gerade bei Loic hat mir das sehr imponiert, welche Clyde er dann auch durch die Sospitation und durch diese aus ja europäischen Inspiration auch bekommen hat und wenn wir es schon zwischen einem Spittel und den Baskenland sind, können wir mal auf jeden Fall einen Blick drauf werfen auf unsere Abschlusskartigurie dieser Folge, nämlich Zeit für Reflexion und ich würde gern von dir wissen, was kann sich der Fußball in Spanien von Deutschland abschauen, aber wiederum B auch was kann sich der Fußball in Deutschland von Spanien abschauen. Ich glaube immer natürlich eine plakative Frage aber in eine Richtung ist die klar zu beantwortet. Freundin Transferle ist hier. Worten was sich der Spanisch und Fußball von Deutschland abschauen kann ist in jedem Fall die Umsetzung der Kinderspieformate und der Sachen im 3 gegen 3, 4 gegen 4, 5 gegen 5 auch vorher 2 gegen 2, weil als das kommuniziert wurde vor, ich glaube 2 Jahren, 2, 3 Jahren habe ich eine Vielzahl von Nachrichten auf Spanien bekommen, so Tim, was ist das, was bedeutet das, wenn ihr das richtig macht, so die Deutschen, die immer alles perfekt organisieren, dann haben wir bald gar keine Chance mehr und dann tritt vielleicht doch noch der Franz Beckenbauer seit ein Jahr, welchen Weg unschlagbar war, weil das auf jeden Fall etwas ist, wo vor, wo vor jeder im Ausland und auch im in Spanien Angst hat vor dieser Sache, weil wenn wir in der Größe unseres Landes schaffen solche Spielmomente zu generieren und in der Art und Weise Fußball zu spielen und darüber viele Spielern und Spieler auszubilden, dann wird es ein Impact haben, der sensationell gut ist und diesen Impact gibt es in Spanien nicht, weil da sehr schnell sehr groß gespielt wird, momentan, weil auch da, so dieses Thema von gewisser, förderaler Struktur, regionaler Struktur, nicht immer ganz leicht aufzubrechen ist, in dem welche Menschen sitzen da, wie empfänglich sind die für Sachen. Wenn das da anders wäre, also man muss dazu sagen, oder Spanien profitiert ja auch davon, es klingt jetzt sehr banal, aber dieser Kultur, dass die Tage länger sind, weil das Wetter besser ist, weil viele Möglichkeiten sind zu spielen, viel Zeit von Plätzen, wenn du zwei Monate Sommerfähnen hast und die Eltern wahrscheinlich nicht, was machst du wirklicherweise auch nicht, natürlich haben die auch das Thema PlayStation, aber die haben gleichzeitig auch viele Möglichkeiten, dann zu zocken und zu spielen und das wird dann halt genutzt und das ist quasi deren Kinderfußball, das haben wir vielleicht in der Form momentan nicht ganz so und dafür schaffen wir es jetzt immer auf institutionelleweise, dass das eingeführt wird, das heißt ich glaube schon, dass das etwas wäre, was Spanien sich in jedem Fall abgucken könnte, weil es deren Fußball auch besser machen würde und ich bin davon überzeugt, dass es unseren Fußball besser macht. Wenn wir andersrum sagen, was kann der deutsche Fußball von Spanien lernen, dann muss man natürlich, muss ich jetzt natürlich auch fassen, nicht zu sehr in der Rolle, dass besser wir es da eingehen zu sein, weil sicherlich gibt es viele Sachen, die sehr gut auch schon in Deutschland sind. Ich glaube, was noch nicht ganz so ausgeprägt ist, in Deutschland ist die Auseinandersetzung mit dem Spiel an sich auch im Sinne von was es Fußball spezifisch, weg von ein engen Prinzipien oder weg von, ich muss mich jetzt durch meinwirken als Coach profilieren über die Spieler und die Spieler spielen dann Fußball in einer eher robotterartigen Haltung, weil sie nur das machen, was der Coach gesagt hat, sondern es geht schon darum, eher Handlungsoptionen zu geben, es geht darum, die Referenzen des Spiels zu verstehen, darin Details zu sehen und in diesen Details besser zu sein. Es geht darum, ein ganzheitliches Verständnis von Fußball zu haben als Spiel. Es geht darum, ja, dann darin zuerst den Spieler zu verstehen und den Spieler vor allem in seinen Potenzialen, also in seinen Möglichkeiten, Handlungsmöglichkeiten zu sehen, in den Spielräumen, in denen er sich bewegen möchte, zu verstehen, damit, wie gesagt, ein Konjunktiv, ein Verbindnis, ein vernetztes Spiel stattfinden kann und ich glaube schon, dass wir dahingehend eine andere Sensibilität entwickeln können und dass der Fokus klar auf dem Spiel liegen darf, weil ich schon glaube, dass wir in vielen Bereichen ein Fokus legen, was Menschenführung betrifft, was Teamentwicklung möglicherweise auch betrifft und ich glaube, dass es ganz wichtig ist, dass Fußballtrainer sich viel mit dem Spiel auseinandersetzen und eben den Fußball an sich begreifen und im Detail auch für sich verstehen, um aber dann bestmöglich ihre Spielerinnen und Schnellen. Ein feines Schlusswort, dem habe ich ja auch nichts mehr hinzuzufügen, bin weiter im begeistert von dem Detailwissen, was du hast ohne jemals in Spanien Trainer gewissen zu sein. Vielleicht wirst du ja noch mal schauen, hast du ja auf jeden Fall eine Vorliebe dafür, aber darf die an der Scheller danken für die ganzen Eindrücke zum spanischen Fußball zu den Trainern und und und und, du hast die Folgeln beide sehr bereichert und in dem Sinne, weil ich glaube, dass die Verbindung zu Tim in dem Moment abgebrochen ist. Sag ich, ja, bleibt dran, wir hatten jetzt Ghana, wir haben Spanien und die nächsten Folgen sind auch schon in der Planung, es geht weiter, wenn ihr weiterhin Anregung habt, dann sagt einfach Bescheid. Bis dann, ciao ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Luis Enrique wird als spanischer Lieblingstrainer hervorgehoben, wegen seiner Klarheit, Konsequenz und inneren Balance, sichtbar in einer Dokumentation über seine Arbeit bei PSG.
Die Spielweise von PSG wird als „Beziehungsspiel“ oder „Relationismus“ beschrieben, das auf Positionswechseln und Abhängigkeit von der Ballposition basiert, nicht auf starren Systemen.
Es wird betont, dass Überzahl in Ballnähe und das Prinzip, andere Spieler besser aussehen zu lassen, zentrale Elemente des spanischen Fußballs sind.
Spanien produziert viele Spitzentrainer aufgrund struktureller Faktoren
Regionale Unterschiede prägen Trainer
Summary:
In diesem zweiten Teil des Podcasts „Coach to Coach“ diskutieren die Gastgeber mit Tim Steckmann über die Fußballnation Spanien, insbesondere über Spitzentrainer und ihre Spielphilosophien. Tim erklärt zunächst, warum Luis Enrique sein aktueller Lieblingstrainer ist: Er beeindruckt durch außergewöhnliches Selbstvertrauen, Klarheit und eine innere Balance, die in einer Dokumentation über seine Zeit bei Paris Saint-Germain sichtbar wird. Seine Mannschaft spielt ein flexibles „Beziehungsspiel“, das nicht an starren Systemen wie 4-3-3 festhält, sondern sich an der Ballposition orientiert – ein Konzept, das auf spanische Ideen wie „Espacios de Fase“ zurückgeht.
Dadurch entstehen unendliche taktische Möglichkeiten, die Gegner schwer greifen können, aber auch ein Risiko bergen, wenn die Harmonie im Team ins Stocken gerät. Ein zentraler Wert ist, dass gute Spieler andere besser aussehen lassen, was Tim als Seele des spanischen Spiels beschreibt. Auf die Frage, warum Spanien so viele Top-Trainer hervorbringt, nennt Tim strukturelle Gründe: Die Trainerausbildung ist breit zugänglich, günstig und führt zu einer hohen Anzahl qualifizierter Trainer, die im Wettbewerb zueinanderstehen und sich durch Zusatzqualifikationen abheben.
Zudem prägen regionale Kulturen die Trainer: Basken wie Arteta oder Alonso sind anpassungsfähig und bescheiden, während Katalanen eher künstlerische und ästhetische Akzente setzen. Diese Vielfalt macht spanische Trainer besonders gefragt.
FAQs
Luis Enrique beeindruckt durch sein Selbstvertrauen, seine klare Konsequenz und seine innere Balance, die in einer Doku bei Paris Saint-Germain sichtbar werden. Er spielt ästhetisch ansprechenden Fußball mit Positionswechseln und einem starken Fokus auf das associative Spiel.
Relationismus ist ein neues Etikett für das Beziehungsspiel, bei dem sich alle Spieler in Abhängigkeit von der Ballposition und den Mitspielern positionieren. Es geht darum, Überzahl in Ballnähe zu schaffen und durch flexible Positionswechsel den Gegner schwer greifbar zu machen.
Wenn das Zusammenspiel nicht perfekt funktioniert, kann ein kleiner Fehler wie ein zu später Pass das gesamte System stören. Dann greifen die Spieler nicht mehr ineinander, was zu Harmonieverlust und Problemen im Spiel führen kann.
Die Trainerausbildung in Spanien ist strukturell breiter aufgestellt, mit vielen Möglichkeiten, Qualifikationen wie Level 1-3 zu erwerben, was zu einer hohen Anzahl qualifizierter Trainer führt. Dies fördert den Wettbewerb und zwingt Trainer, sich durch Zusatzqualifikationen und bessere Leistungen abzuheben.
Das Baskenland bringt viele erfolgreiche Trainer wie Unai Emery, Xabi Alonso und Mikel Arteta hervor, die für ihre Anpassungsfähigkeit bekannt sind. Dies liegt an der Kultur mit Fokus auf Arbeit, Verbindlichkeit und Bescheidenheit, die eine funktionale Lösung des Spiels fördert.
Katalanische Trainer wie Pep Guardiola haben oft einen künstlerischen und ästhetischen Ansatz, während baskische Trainer pragmatischer sind und sich stärker an die Gegebenheiten anpassen. Beide haben jedoch eine fundierte Wissensbasis über das Spiel.
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