Sehnsucht und Vermissen sind zwei zentrale seelische Erfahrungen, die tief in unserer inneren Wirklichkeit verwurzelt sind. Während Sehnsucht nach dem, was noch nicht existiert – wie Liebe, Sicherheit oder Zugehörigkeit – gerichtet ist, zeigt Vermissen, dass etwas aus der Vergangenheit fehlt und sich als Schmerz manifestiert. Beide sind Ausdruck von inneren Mangel und Schmerz, verbunden mit Hormonen wie Dopamin, Oxytocin, Cortisol und Adrenalin, die körperliche Reaktionen und Gefühle wie Enge, Spannung oder Hoffnung beeinflussen. Das Kernprinzip der Heilung besteht nicht im Suchen nach einer äußeren Lösung, sondern im tiefen Erkennen und Fühlen des eigenen Bedürfnisses. Durch Selbstbeobachtung, Atemarbeit, Bewegung und das Aufbauen einer inneren Fülle – als Stabilität, Offenheit und Selbstwirksamkeit – werden die seelischen Wunden integriert. Dies bedeutet, dass der Schmerz nicht verdrängt, sondern bewusst erlebt und verarbeitet wird. Die Sehnsucht wird nicht als Fluchtfeld, sondern als innerer Wegweiser verstanden, der aufzeigt, worauf wir uns verlassen und was wir selbst entdecken können. Der Weg führt von der Abhängigkeit von äußeren Erfüllungen hin zu einer tiefen Selbstwirksamkeit, in der wir aus Fülle, nicht aus Mangel, handeln und geben. Dieser Prozess erfordert Hingabe, Bewusstsein und die Bereitschaft, den eigenen Glaubenssätzen und körperlichen Reaktionen tief zu blicken. Durch diesen Weg entsteht innere Ruhe, eine starke Mitte und ein Leben, das sich aus dem eigenen Inneren entwickelt, nicht aus der Suche nach einem idealen anderen.
Schön, dass du da bist und herzlich willkommen zu einer neuen Folge "Andertrendung wachsen".
Heute stürzen wir uns in die Begrifflichkeiten Sehnsucht und vermissen und wenn du vielleicht
ein kurzen Moment innehälst und diese beiden Worte auf dich wirken lässt, dann bin
ich mir relativ sicher, dass es in irgendeiner Körperstelle eng individiert oder so ein
heißes Brennen, die Sehnsucht wird ja auch immer als heißes Brennen gespürt und oftmals
sitzt das im Brustraum, da zieht sich so alles zusammen dieses Herz, was ich so sehr
sehnt und was ist das eigentlich, dieses Sehnen und das vermissen und wenn wir da mal weiter
eintauchen, dann ist vermissen der Blick nach hinten auf etwas was da war und was jetzt einfach
fehlt. Vermissen ist eher Rückwärtsgewand, ist ganz stark mit der Änderung verbunden, mit
Bindung, die gewesen ist und mit Verlust, der jetzt erfahren wird und das Gefühl beim
Vermissen ist halt ein Schmerz, eine Lehre oder auch eine Wehmut, weil etwas vertrautes
einfach nicht mehr da ist und vermissen, worzelt in Bindung, in Gewohnheit, es zeigt einfach
dass etwas einmal Teil deines Lebens gewesen ist und durch diesen Verlust und durch die
Trauerzeit als Teil der Vergangenheit integriert wird. Bei der Sehnsucht verhält es sich ein
bisschen anders, die Sehnsucht blickt eher nach vorne, ist auf etwas ausgerichtet, was
noch nicht da ist oder was eine Lehre film soll. Es ist eher zukunftsgerichtet, verbunden
mit Hoffnung, mit Idealbildern, mit Träumen und sonst ziehen im Inneren ein, es fehlt
etwas, das mich vollständig macht oder was mich näheren würde, ich sehne mich, ich verzehre
mich und das typische klassische Beispiel ist natürlich, ich sehne mich nach einer Beziehung,
ich sehne mich nach Liebe, in der ich mich sicher und geliebt fühle und das ist erst
mal ein wunderbarer Wunsch, wir müssen halt nur in Anführungszeichen gucken, ob dieser
Wunsch aus der Mangel oder aus der Fülle kommt und diese Sehnsucht, die entsteht so oft
aus unerfüllten Bedürfnissen in uns aus einem inneren Mangel, den wir im Außen ausgleichen
wollen und dazu müssen wir nochmal das Wörtchen Sehnsucht ein bisschen auseinander nehmen,
die Sehnsucht ist ein Tiefsitzender Schmerz, das nicht erhaltenen. Ich gehe danach her nochmal
darauf ein, wir haben ja zwei Arten von seelischen Wunden, es ist einmal das, was uns zugefügt
wurde, also ich wurde betrogen, ich wurde verletzt, ich wurde gedemütigt, punkchen, punkchen,
punkchen und dann gibt es den zweiten Teil der seelischen Wunden, nämlich ich habe nicht
bekommen, ich habe kein Trost erhalten, ich habe keine Sicherheit erhalten, ich habe keine
Liebe erhalten, keine Wertschätzung erhalten und so weiter und das was dieser Mangel, ich finde
immer Mangel ist ein bisschen spiegelt, dass nicht wieder was da wirklich hintersteckt, nämlich
ein großer seelischer Schmerz und deswegen gehen wir nochmal tiefer jetzt in das Thema Sehnsucht ein,
das ziehen in die Zukunft, ich will etwas was noch nicht ist und vermissen ist eher ein Schmerz aus
der Vergangenheit, mir fehlt halt was einmal gewesen ist und vermissen zeigt einfach, dass einmal etwas
wertvolles war, was nun fehlt und die Erlösung in Anführungszeichen liegt darin den Schmerz des
Verlustes bewusst zu fühlen, weinen erinnern und damit zu integrieren und loszulassen. Trauer ist
einfach der Prozess, der aus dem ich halte fest ein, ich lasse freimach und schließe mit dieser
Vergangenheit ab und die Bindung, die wir dann an die Vergangenheit haben, die wandelt sich von dieser
schmerzhaften Lehre, von dieser schmerzhaften Trauer in eine liebevoller Erinnerung und genau da wollen
wir ja am Ende hin. Bei der Sehnsucht, der steckten Bedürfnis hinter, dass noch nicht erfüllt ist oder
dessen Erfüllung vielleicht abhängig gewesen ist von einem Gegenüber und hier liegt die Erlösung nicht
darin zu trauern, sondern sich wirklich zu fragen was brauche ich, worauf weist mich diese Sehnsucht hin
und dann diesen Anteil in mir selbst nachzunehren, durch Selbstschwörsorge, durch neue Erfahrungen und
vor allem durch eine gesunde Beziehung zu mir selbst, dann wird die Sehnsucht zur richtungskraft und
nicht zu einem Loch was dich verschlingt. Was beiden inne wohnt, ist dieses Gefühl von Lehre, von
einer tiefen Lehre des Verlustes und diese Lehre möchte gefühlt werden und nicht gefühlt werden,
das was wir so gerne machen, irgendein Flästerchen drauf kleben, damit dieser Schmerzweck ist und
das funktioniert nicht. Vermissen ist also des Loslassen durch Trauer und Sehnsucht ist das
vorwärtsgehen durch Selbstnährung und nicht durch das Flästerchen einer neuen Partnerschaft und wenn
wir dieser Sehnsucht als seelischen Schmerz noch mal ein Stückchen näher auf die Pelle rücken,
dann nehmen wir das mal als Beispiel die Wunde der Ablehnung, es geht also darum, wenn wir zum
Beispiel eine Situation haben, er hat sofort jemand neun, dann hat es natürlich eine ganze Menge
an Gedanken gefühlen und Glaubensätzen, die in uns geträgert werden und das ist das, was uns
zugefügt wurde und dann gibt es aber den zweiten Teil, ein innere Anteil oder ein Glaubensatz,
der sich aus dieser Geschichte gebildet hat, der dir vielleicht erzählt, ich war nicht gut genug,
ich bin austauschbar, ich habe keine Ahnung, nimmer ein, zwei Geschichten, die du dir über dich
selbst erzählt, welche innere Überzeugung sich in dir bildet und hinter dieser Wunde, da steckt
natürlich dann ein Bedürfnis, welches nicht erfüllt ist, nämlich ich möchte spüren für jemanden
wichtig zu sein, ich möchte mich geliebt fühlen, ich möchte mich, pünktchen, pünktchen, pünktchen,
also spür mal hinter dieser Überzeugung, was es dann braucht, um diese Überzeugung sozusagen zu
heilen und jetzt kommt der ganz entscheidende Punkt, dieses unerfüllte Bedürfnis in dir, so gerne
glauben wir, dass jemand von außen kommt und uns eine der Ritter auf dem weißen Schimmel, der dann
uns die Rosen zu füßen legt, weil wir so einmalig wundervoll und Prinzessin auf der Erbse sind
und das wird nicht passieren, das wird nicht passieren, weil wir abhängig sind, davon, dass uns im
außen jemand von unseren eigenen inneren Überzeugungen erlöst und wenn wir das in der Wurzeln
noch mal sacken lassen, wie realistisch ist das, klar nicht, es ist also meine eigene origine
Aufgabe mich selbst von meinen eigenen Überzeugungen zu lösen und diese Sehnsucht nach gesehen werden,
nach Wertschätzung, nach Liebe, nach Anerkennung, nach Partnerschaft, also alles was da an Sehnsucht
in dir schwiert, ja in dir selbst anzuerkennen, den Anteil zu finden, der sich das so, so, so sehen
mindestens wünscht, weil an diesem Anteil ist Schmerz gebunden und wenn wir nicht bereit sind,
tief zu tauchen und diesen Schmerzpunkt in uns zu entdecken und noch hoffen, dass jemand von außen
sein Flaster darüber klebt, dann ist die nächste Beziehung wieder eine Beziehung, die auf Sehnsucht
und mangel aufgebaut ist und da kann einfach
nichts fruchtbares in der Regel, in Anführungszeichen. Es gibt Tausenden von
Konstellationen. Mit einem hohen Bewusstsein geht auch das, aber auf einer
unbewussten Ebene mit diesen Löchern in uns auf Bindungssuche zu gehen.
Es ist oft zum Scheitern verurteilt, einfach aus dem Grund, wenn dort jemand
ist der nur annähernd. Ein Hauch von Puderzucker über diese Wunde
steuelt, dann haben wir in dem Moment die Rosarote Brille auf und sehen nur noch
diesen Puderzucker, der eine kleine Wunde von uns bestreut und uns damit
besser fühlen ist. Wir sehen aber nichts anderes mehr. Wir sehen weder, ob es
Standards gibt, ob es Werte gibt, ob die Beziehung zu uns passt, ob es das ist,
was wir uns vorstellen, was wir uns wünschen, pünktchen, pünktchen und diese
Sehnsucht als inneres Signal zu verstehen, um damit halt seelische
Wunden, die letztendlich hinter Sehnsucht stecken zu heilen, das ist genau das, was
der Weg daraus ist. Und ich bin kein Fänden mehr von Wischenbords aus dem
einfachen Grund, wenn wir ein Wischenbord nach der Trennung anlegen. Gibt es uns
natürlich eine Richtung und Orientierung? Dafür ist es perfekt, aber was ich viel
mehr auf diesem Wischenbord sehe oder vielleicht ist es genau dafür doch wieder
gut, nehme ich all die Wünsche, die auf diesem Wischenbord kleben. Benenne doch
mal bitte die Sehnsucht dahinter oder das Gefühl, wenn, was weiß ich, wenn du der
neuen Ehring draufgepappt hast. Und was geht es denn da wirklich, dass du dich geliebt fühlst,
dass du dich begehrenswert fühlst, also nimm mal dein Wischenbord oder deine
Wünsche auseinander und schau mal um welches Sehnsucht ist dahinter geht und
welches Gefühl oder welchen Schmerz diese Sehnsucht oder dieser Wunsch auf dem
Wischenbord in dir stillen soll. Weil dann ist das Wischenbord wieder perfekt, aber es ist nicht
perfekt, wenn es dich in diesem Loop hält zu sagen, super. Ich gehe jetzt mal durch die Gegend melde
mich bei Tinder an, damit ich genau den finde, der mir den Ring an den Finger steckt. Also
du hörst schon, das hat etwas oder das hat nur etwas mit der Qualität innere Arbeit zu tun,
und nichts mit der Erfüllung von außen. Und wenn wir diese Sehnsucht noch mal ein Stückchen
weiter auseinander nehmen, dann ist Sehnsucht sehr eng verknüpft mit unserem Bindungsystem,
das heißt es gibt hohe Areale von Hormoneschütungen, die mit dem Gefühl von Sehnsucht einhergehen,
und diese Hormoneschütungen können in uns entweder eine Verbundenheit herstellen oder Stress
auslösen, wenn diese Bindung halt fehlt. Und wenn bei Sehnsucht und dem Wunsch oder unerfüllter Nähe
da mischen sich mehrere Hormone und Neurotransmitter zusammen, das ist einmal Stupamin. Die Erwartung,
die Motivation, die Suche nach Belohnung, die sorgt für das haben wollen. Und das ist ja ein
bisschen vielleicht ist das Wischenwort, dein Antrieb überhaupt Hoffnung zu schöpfen, dass das
Leben noch was Gutes für dich bringt, eine Motivation morgens aufzustehen, am Fernhorizont die große
Liebe und das Dopamin sorgt halt für eine positive Erwartung und auch für einen Antrieb.
Dann haben wir das Oxytoxin, das Bindungsomon, welches das Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit verstärkt
und natürlich wieder Cortisol, das Stresssomon, es steigt einfach an, wenn Nähe nicht verfügbar ist,
wenn wir keine sichere Bindung haben und das erzeugt in uns Alarm und Druck. Und dann werden ebenfalls
Adrenalin ausgeschüttet, also dieses Herzrasen, die Enge, die Unruhe und dann singt Serotonin,
wir haben weniger innere Ruhe, mehrkreisende Gedanken und auch deutlich weniger zu Friedenheit mit den
Momenten, die da sind. Und dieser Hormone-Cocktail zeigt gleichzeitig ein Verlangen. Es zieht mich
hin, aber auch eine innere Spannung, ich bekomme es nicht und das ist dann diese Brustengel,
dieses körperliche Echo. Und wenn wir diese Brustengel, diese Ziehen, diese vielleicht auch lehren
in den Stressmodus, der aktiv wird, dann spannen sich einfach Muskeln an und der Arten wird flacher,
die Herzfrequenz steigt leicht an und dadurch entsteht das Gefühl, da wird was eng, da fehlt
was und das wiederum verstärkt das Gefühl, der Sehnsucht. Also es ist dann so eine Feedbackschleife,
die Hormone erzeugen die Körperempfindungen, die werden vom Gehirn wieder interpretiert, dann ist
direkt wieder in meinen Glaubenssatz, keiner hat mich lieb aktiv und das heizt dann wieder die
ganze Spirale an. Also ich muss es irgendwo unterbrechen und wenn wir es ganzheitlich machen, unterbrechen,
was natürlich dort, wo wir die Glaubenssätze auseinandernehmen, Glaubenssätzen sind immer zwei
Bestandteile, nämlich einmal ein Gedanke und ein Gefühl und das miteinander oder auseinander zu
dividieren und das Gefühl, das nicht gewollt sein, das nicht geliebt sein, den Schmerz dahinter wirklich
zu fühlen und dann auch die körperlichen Reaktion über nerven Systemarbeit, wenn diese Enge kommt
oder diese Lehre sich breit macht, wirklich stehen zu bleiben, aktiv einzuaten und ja diese
Lehre nicht weg haben zu wollen, sondern wirklich mal zu fühlen und den Raum dafür zu halten. Ich
mach zu dem Thema immer in der Lehre noch mal eine eigene Podcastfolge, weil sie wird uns immer wieder
begegnen, vor allem dann, wenn wir auch Muster verändern, weil anstatt des Alten entsteht
erstmal ein Raum von nichts und diesen Raum müssen wir halt immer besser halten können. Und wenn
wir es schaffen, diese Sehnsucht nicht mehr nach außen zu projezieren und Sehnsucht hat ja auch
den Anteil oder das Wörtchen "Sucht" in sich, also "Sucht" oder auch "Abhängigkeit", diese
unevielte Sehnsucht oder der Schmerz, das nicht erhaltenen, ist auch oft das, was uns gerade
wächst in ungesundene Beziehungsmuster laufen lässt. Und wenn wir "Sucht" heißt ja auch im
Übertragenden sind, ich bin auf der Suche die ewig-Suchende und wenn du dich da wieder findest,
dann bleibst du einfach jetzt mal stehen und richtest die Augen nicht mehr nach außen,
wo du meinst etwas zu finden, sondern tief nach innen. Das ist der Weg, um diesen Schmerz
des nicht erhaltenen zu integrieren. Und wenn wir diese Mischung aus Cortisol, Adrenalin,
Oxytuxien, Dopamin und so weiter, wenn wir das in uns regulieren lernen, durch Atemarbeit,
durch Bewegung im Brustraum, durch Ruhe, durch Selbstzuwendung, durch Dinge, die in mir
Dopamin, Oxytuxien ausschütten, da mache ich auch noch meine eigene Folge zu, weil das ist so
umfangreich und so spannend dieses Thema. Und wenn wir dann aus diesem Mangel
Fülle kreieren und energetisch spüren wir Mangel als Lehre, als Blockade, als enger Pasenergie,
die nicht fließt und oftmals ziehen wir dann auch genau dort, muss da an, wo wir klammern müssen,
wo wir kontrollieren wollen und wo wir vielleicht auch ständig kämpfen müssen, um genug zu bekommen
und Fülle ist aus einer energetischen Perspektive, sie zeigt sich als Weite im Körper, als Offenheit,
als Fluss, die Energie zirkuliert in unserem Körper, wir fühlen uns mit uns verbunden, lebendig und
inspiriert und wir können auch wieder geben, diesmal nicht aus Angst und aus dem Mangel und aus dem
Wunsch heraus etwas zurück zu bekommen, sondern einfach, weil wir voll auf Fülle sind und gerade meine
sehr in hellförischen Berufen oder tätigen Frauen wissen das, wenn sie aus dem Mangel noch mehr
geben, landen sie irgendwann in der Erschöpfung im Börnau und dann ist das ein ganz kostbarer Punkt
in der eigenen Wieter, nämlich seine eigenen Bedürfnisse an die Echte oder an die erste.
Stelle zu setzen, um sich selbst wieder zu näheren und aufzufüllen und nur aus dieser
Fülle heraus und aus einem gut genernten Zustand können wir auch wieder geben.
Und in der psychologischen Perspektive ist der Mangel einfach entstanden durch fehlende
Befriedigung unserer Bedürfnisse, ob es jetzt in der letzten Beziehung war, ob es schon
in der Kindheit entstanden ist, in der Gegenwart entstanden ist, ist dabei völlig irrelevant,
weil es geht erst mal darum, dass wir uns diesem inneren Bedürfnissen widmen, dass wir
sie erkennen, benennen und auch Strategien haben, wie wir sie in uns selbst befriedigen.
Weil oftmals entwickeln wir Ersatzstrategien, wie ein ängstlichen Bindungstil, der dann
klammert oder dem Perfektionismus um Anerkennung und damit Kritik zu vermeiden und Anerkennung
zu sichern, um diesen inneren Mangel nach gesehen werden, auszugleichen, punktchen,
punktchen, punktchen und Fülle entsteht, wenn wir uns selbst genug füllen, unsere Bedürfnisse
anerkennen und auch unsere inneren Ressourcen wahrnehmen, das heißt wir handeln nicht mehr
aus Angst, sondern aus Selbstvertrauen und das ist ein riesiger Unterschied, die Handlungen
sehen am Ende des Tages gleich aus, aber der innerere Antreiber ist komplett unterschiedlich
und das wiederum wirkt sich auf unsere komplette Konstitution aus, handel ich aus einem inneren
Mangel, aus einem Gehetsein, aus einem Antrieb oder aus einer Fülle, die mich langsam
weich warm werden lässt, die in meinem eigenen Rhythmus existiert.
Fülle lässt uns aus und selbst heraushandeln und Mangel treibt uns eher nach außen, was
braucht jetzt jemand anders und genau da beginnt diese Drehung, wenn wir den Blick nach inrichten.
Und das ist in der, wenn ich das aus Sicht des Nervensystems nochmal bezeichne, dann ist
die in der Fülle, wird sich unser Ventralvagala zustand, aktivieren, das heißt wir füllen
und sicher mit uns gebunden, der entspannte Zyklus dominiert, die Herzfrequenz-Variabilität,
die Verbindung zu uns selbst, ist liebevoll wohlwollend und sie berücksichtigt unsere eigenen
Bedürfnisse, unsere eigenen Grenzen, wir haben wieder ein Maß an Kreativität, ein Inspiration,
weil wir wechseln aus diesem Alarmmodus zu gucken, was muss ich jetzt tun, um zu, also das
ist immer dieses Umzug, ich mache das jetzt um zu, und das ist immer Mangel, diese Mangelenergie
blockiert halt Energie, aktiviert Stress und in der Fülle im Füllezustand sind wir im
Plus, das Nervensystem ist beruhigt, wir haben ein hohes Bewusstsein, wir haben ein offenes
Herz, wo wir aus Selbstvertrauen, gesunde Bindungen eingehen können, aber nicht in dem wir
uns aufopfern und über unsere Grenzen gehen, sondern in dem wir einfach klar sind in uns.
Und wie zeigt sich deine Sehnsucht heute? Ist es vielleicht in einer Schwere, in einer Wehmut,
in einer Lehre, in einer Überforderung, äußert sie sich mental in Tagträumen, in Idealisierung,
in dem Wunsch noch einem anderen Leben, und wo zeigt sie sich körperlich in der Enge
der Prost, in Tränen, in tiefer Erschöpfung oder in Spannung? Wie zeigt sich deine Sehnsucht?
Und vielleicht nimmst du heute mal Kontakt mit ihr auf, indemst du sie bewusst mal in
deinem Körper aufspürst und sie mit zwei, drei, vier tiefen Artens zügen, ja, sie kennlernst
und ihr begegnest, sie ist eine wunderbare Wegweiserin für dich, dort wo es dich hinzieht, und
du kannst sie so wunderbar als Wegweiser für dein Leben nutzen, indem du genau schaust, was kann ich
mir davon selbst erfüllen? Was muss ich vielleicht auch verlassen? Weil meine Sehnsucht noch
liebe an dem Ort, wo ich bin, vielleicht nicht erfüllt wird, wenn denn klar ist, dass es nicht
aus dem inneren Mangel ist, und was kann ich selber tun, um heute meiner Sehnsucht zu folgen?
Die Bedürfnisse hinter der Sehnsucht, erst mal zu benennen, zu erkennen, das ist genau der Schlüssel,
um heute selbst dir und deine Sehnsucht näherzukommen. Und das wunderbare, was dann passiert, wenn wir
diese Sehnsucht in uns den Mut aufbringen, ihr zu begegnen, vielleicht dann auch verbunden mit dem
Schmerz, der daran hängt und wir diese Sehnsucht fühlen, dann passiert folgendes, dass der Wunsch diese
Sehnsucht zu füllen, durch Dopamine-Rituale, weil das natürlich immer wieder diesen kurzfristigen
Schmerz betäubt. Und genau das ist der Weg aus der Sucht in Anführungszeichen, aus der Suche hinein
zu dir und in die Fülle. Und ich habe, das kommt im nächsten Jahr, bin ich dabei, ein ganz
Tagesworkshop zu kreieren, wo wir wirklich gucken, wie sieht eigentlich so ein Tagesablauf aus, was
braucht er, damit Cortisol reduziert wird. Und Dopamin, es gibt ja auch die, eine Cortisol Detox-Wochen,
Dopamin Detox-Wochen, es gibt auch wunderbare Bücher, Dopamin, eine Dopamin-Nation, zu der wir
geworden sind. Also es ist ganz spannend, sich wirklich mal mit diesen Neurotransmittern auseinander
zu setzen. Und das werden wir tun im nächsten Jahr. Ich bin gerade dabei etwas mit einem
Homoncoach zu kreieren, wo wir gesündere Antworten finden auf das, wo nach unser Körper im
ersten Moment erst mal ja jankt, aber wir dem ersten Impuls nicht mehr nachgeben, sondern dass
durch bessere Alternativen ersetzen, um ja die Verbindung zu uns viel tiefer zu vertiefen.
Ja, ich freue mich, wenn ich dir heute ein Stück durch deine Sehnsucht geholfen habe, weil
ich auch immer wieder in Erstgesprächen, Frauen begleite oder begegnern, die so verzweifelt sind,
ihrer Sehnsucht, die eine so große, tiefe Lehre spüren, was sie veranlasst, was ihnen wirklich
den Boden unter den Füßen wegzieht, dann vielleicht sich auch klinische Unterstützung zu suchen.
Und das ist alles ganz wunderbar. Und erinnert dich einfach nur daran, dass, was du spürst,
ist halt einfach ein Schmerz. Ein so wahnsinnig großer Schmerz, den dein ganzes System jetzt noch
nicht tragen kann, sondern in kleinen Schritten dich wieder mit dir verbindet und dich zurück ins
Leben bringt und dann auch in die Fülle, in ein Leben, welches sich durch dich selbst nähert und
was dir auch eine große innere Ruhe und eine große innere Zufriedenheit und auch eine Gluxeligkeit
schenkt. Und das weiß ich das geht und das wünsche ich dir auch und es ist ein Weg der vielen kleinen
Puzzle steine und den geben wir hier jede Woche und ich freue mich auf die nächste Woche, wo wir weiter
gemeinsam an der Trinion wachsen.
Podcast Summary
Key Points:
Sehnsucht ist zukunftsgerichtet und orientiert an etwas, das noch nicht da ist, während Vermissen auf der Vergangenheit basiert und auf etwas zeigt, das verloren gegangen ist.
Beide Gefühle sind tief verwurzelt in seelischen Wunden
Die Heilung erfolgt nicht durch eine äußere Lösung, sondern durch das Erkennen und Fühlen des inneren Bedürfnisses, die durch Selbstbeobachtung, Selbstliebe und energetische Balance erreicht wird.
Summary:
Sehnsucht und Vermissen sind zwei zentrale seelische Erfahrungen, die tief in unserer inneren Wirklichkeit verwurzelt sind. Während Sehnsucht nach dem, was noch nicht existiert – wie Liebe, Sicherheit oder Zugehörigkeit – gerichtet ist, zeigt Vermissen, dass etwas aus der Vergangenheit fehlt und sich als Schmerz manifestiert. Beide sind Ausdruck von inneren Mangel und Schmerz, verbunden mit Hormonen wie Dopamin, Oxytocin, Cortisol und Adrenalin, die körperliche Reaktionen und Gefühle wie Enge, Spannung oder Hoffnung beeinflussen.
Das Kernprinzip der Heilung besteht nicht im Suchen nach einer äußeren Lösung, sondern im tiefen Erkennen und Fühlen des eigenen Bedürfnisses. Durch Selbstbeobachtung, Atemarbeit, Bewegung und das Aufbauen einer inneren Fülle – als Stabilität, Offenheit und Selbstwirksamkeit – werden die seelischen Wunden integriert. Dies bedeutet, dass der Schmerz nicht verdrängt, sondern bewusst erlebt und verarbeitet wird.
Die Sehnsucht wird nicht als Fluchtfeld, sondern als innerer Wegweiser verstanden, der aufzeigt, worauf wir uns verlassen und was wir selbst entdecken können. Der Weg führt von der Abhängigkeit von äußeren Erfüllungen hin zu einer tiefen Selbstwirksamkeit, in der wir aus Fülle, nicht aus Mangel, handeln und geben. Dieser Prozess erfordert Hingabe, Bewusstsein und die Bereitschaft, den eigenen Glaubenssätzen und körperlichen Reaktionen tief zu blicken.
Durch diesen Weg entsteht innere Ruhe, eine starke Mitte und ein Leben, das sich aus dem eigenen Inneren entwickelt, nicht aus der Suche nach einem idealen anderen.
FAQs
Vermissen ist ein Schmerz aus der Vergangenheit, der etwas Wertvolles zeigt, das jetzt fehlt. Sehnsucht blickt nach vorne und richtet sich auf etwas, das noch nicht da ist, und ist daher zukunftsgerichtet, mit Hoffnung und Träumen verknüpft.
Sehnsucht wirkt körperlich als enges, heißes Ziehen im Brustraum, weil sie eine tiefgreifende emotionale und seelische Reaktion auslöst, die mit dem Bedürfnis nach Verbundenheit und Sicherheit verknüpft ist.
Sehnsucht entsteht oft aus unerfüllten inneren Bedürfnissen wie Liebe, Anerkennung oder Sicherheit. Diese Mangelzustände führen dazu, dass das Gehirn nach etwas sucht, das es außerhalb des Selbst ausgleichen möchte.
Die Erlösung bei Sehnsucht liegt in der Selbstbeobachtung und in der Frage nach eigenen Bedürfnissen. Bei Vermissen liegt sie im bewussten Trauerprozess, bei der sich die Erinnerung in eine liebevolle, nicht schmerzhafte Erinnerung verwandelt.
Hormone wie Dopamin (Motivation), Oxytocin (Nähe), Cortisol (Stress) und Adrenalin (Herzrasen) beeinflussen Sehnsucht. Sie schaffen eine innere Spannung, das Gefühl von Enge und ein Feedbackschleifen, das die Sehnsucht verstärkt.
Ohne Selbstwertschätzung und Selbstbeobachtung bleibt Sehnsucht eine Abhängigkeit von außen. Nur durch Selbstschwöre und eigene Erfahrungen wird Sehnsucht zu einer Richtungskraft statt zu einem Loch, das uns verschlingt.
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