Speaker 1Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Eichern Coaching. Mein Name ist Alex Eichern und in dieser Folge geht es um die neuen VX-Optionen. Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen, da gibt es nämlich neue. Wir handeln dann in dieser Podcast-Folge, wo die Unterschiede sind zu den bestehenden VX-Optionen und wo die Vor- und Nachteile sind und wir sprechen das jetzt alles mal ganz ausführlich in dieser Podcast-Folge. Und ich werde natürlich auch wirklich detailliert darauf eingehen, was da auch Unterschiede mit den Trading-Klassen, Andienungen und so weiter alles mit Neues auf sich hat. Das klären wir alles in dieser Podcast-Folge. Der Podcast wird wie immer gesponsert von CapTrader und dazu habe ich auch übrigens bei CapTrader einen Blog-Artikel geschrieben über die neuen VX-Optionen. Den Link packen wir euch auch in die Infobox. Zum Thema Volatilität haben wir auch ein Vermögensmagazin bereits online. Das könnt ihr auch im Nachhinein erwerben über Volatilitätsstrategien. Da gibt es nämlich einen Haufen sowohl fürs Hedging, fürs Aktiendepot, also von der steigenden Wohler profitieren, als auch von einer fallenden Volatilität profitieren. Das könnt ihr noch im Nachhinein erwerben. Den Link packe ich euch auch in die Infobox. Wie immer sind auch die Timestamps in der Infobox. Das könnt ihr dann hin und her springen und am Schluss mache ich auch wie immer eure Fragen. Fangen wir mal an. Eine kleine Liste parat. Mit ein paar Stichpunkten, was ich euch alles erzählen möchte. Also was ist erstmal die Volatilität? Machen wir nochmal ganz kurz. Es gibt die implizite Wohler und es gibt die historische Wohler. Die historische, sagt er schon, wird aus Vergangenheitskursdaten sozusagen berechnet. Und die implizite Wohler wird aus Optionspreisen berechnet. Also implizit ist quasi die Zukunft und die historische ist Vergangenheit. Und der Optionspreis besteht ja aus inneren Wert. Wenn ich Art of the Money Option verkaufe, ist der immer 0, kann ich negativ werden. Der Stillhalter hat natürlich die Pflicht und er kann es sich nicht aussuchen, ob dann die Option angedient wird oder nicht. Aber der Optionskäufer kann das natürlich aussuchen. Also der muss ja eine Option nicht ausüben, wenn es nicht für seinen Vorteil ist. Deswegen kann der innere Wert nicht negativ werden. Und dann gibt es noch die andere Komponente, weil es eigentlich keine Option gibt mit einem Wert von 0. Also nur 0, seitdem es eine Sekunde vor Restlaufzeit ist. Und das ist der so genannte Zeitwert. Und der Zeitwert wiederum besteht aus risikoloser Zins, also so eine kurzlaufende Staatsanleihe der Zins meistens. Kommt dann darauf an, ob es Call und Put, wird es auf- und abgezinst und so weiter. Können wir aber nicht so einfach beeinflussen, den Zins. Und dann noch die viel wichtigere Komponente, die implizite Volatilität. Sprich, jede Option hat eine implizite Wohler, Punkt. Also egal, ob es eine Bauholzoption ist, eine Apple Option oder eine VX Option. Jede Option hat eine implizite Wohler. So und jetzt könnte ich theoretisch von jedem Underlying einen Volatilitätsindex machen. Also ich kann natürlich die implizite Wohler von jedem Underlying anschauen. Das ist relativ einfach, das zu tracken. Und das könnte ich auch unter TWS, da gibt es ja verschiedene Funktionen, wo ihr das machen könnt. Und nachschauen könnt, wie hoch die implizite Wohler quasi im Zeitverlauf ist. Die Börse hat aber noch ein paar Hilfestellungen gegeben und zwar: Hat die für manche Underlying halt wirklich Volatilitätsindizes, um auf einen Blick zu sehen, wie hoch die implizite Wohler für ein gewisses Underlying ist. Und der bekannteste Wohler-Index der Welt ist halt der VIX und ist der Volatilitätsindex, das S&P 500 Index. Auch wichtig, der Indexoption, nicht der Future- oder ETF-Option auf dem S&P 500, sondern von dem Index selbst, also dem SPX Index. Und es wird mit Optionen mit 30 Tagen resten. Es gibt aber noch viele, viele weitere Volatilitätsindizes, also ein VIX 9D für 9 Days, 9 Tage Option, ein 3M für 3 Monate, ein 1Y für ein Jahr. Also da gibt es für selbst den S&P 500 noch viele, viele weitere Volatilitätsindizes, aber der VIX hat einige Vorteile. Nicht, dass er nur der meist Betrachtete ist, sondern hat er noch den Vorteil, dass es natürlich darauf Produkte gibt. Und dann später mehr. Es gibt auch noch für andere Aktienmarktindizes, Volatilitätsindizes, eigentlich für jeden großen Aktienmarktindex, gibt es einen Wohler-Index. Ja, VXN für Russell, es gibt einen auf dem Dow Jones, auf dem Nasdaq, VDAX, NU für den DAX und so weiter, Hang Seng. Also jeder Aktienindex hat eigentlich auch einen Volatilitätsindex. Es gibt es auch sogar für ein paar Rohstoffe, GVZ für den GLD ETF. Es gibt noch EVZ für den Euro-Volatilität, OVX für den USO, ETN ist es ja eigentlich. Ja, also für die Rohstoff-ETFs, nenne ich es jetzt einfach mal, gibt es eigentlich auch einige Volatilitätsindizes, wo man dann schauen kann, wie hoch ist denn die Gold-Wohler für den Gold-ETP. Und grundsätzlich ist es so, wie die meisten Indizes, dass sie halt selbst nicht handelbar sind. Also, ich kann jetzt nicht den VX-Index einfach longieren. Ich kann nicht den VX-Index einfach long und short gehen, wie ich will. Die sind selbst nicht handelbar. Es gibt aber teilweise, auf die meisten nicht, aber teilweise Produkte darauf. Also auf den VIX gibt es halt Terminprodukte drauf, wo ich jetzt halt auch noch die neue Kategorie besprechen werde, die VIX-Future-Option. Und darauf kann ich dann wunderschön, ja, Trades eingehen. Aber es ist halt nicht der Index selbst, sondern es sind immer nur Produkte darauf. Gehen wir nochmal aber genauer auf den Volatilitätsindex VX ein. VIX misst die implizite Volatilität von SPX-Index-Optionen mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 30 Tagen. Das macht er erstmal grundsätzlich. Es sind auch nur Out-of-the-Money-Optionen, falls jemand interessiert. Und die müssen auch einen Bit- und Aspreis haben. Deswegen kann ich da auch ein bisschen manipulieren, wenn ich möchte. Er geht von 0 bis theoretisch unendlich. Er hat so einen Mittelwert langfristig bei 17, der VX-Index. Er hat die Höchstwerte, ich habe es mal aufgeschrieben, 24.10.2008. Mit 89,53, also knapp unter 90. Und das tiefste Tiefkurs, nicht Schlusskurs, sondern das tiefste Tiefkurs war 8,56. Also knapp unterhalb von 9. Meistens haben VX und SPX eine inverse oder negative Korrelation. Sprich, der eine macht, steigt und der andere fällt. Also genau das Gegenteil. Das ist normalerweise auch so relativ genau zu 80% der Fall, dass beide anders laufen. Es gibt aber auch noch die anderen 20%. Die sind halt so. Die sind halt auch interessant. Da haben wir auch schon ein paar Mal drüber gesprochen. Wenn man den VX als Indikator nutzt. Und da ist es so, zum Beispiel, wenn S&P 500 ansteigt und VX ansteigt, dann ist es eher ein Zeichen für entweder ein Event, was ansteht, beispielsweise die US-Wahl oder auch ein negatives Zeichen für den Aktienmarkt, weil halt schon die implizite Wohler ansteigt, obwohl es halt einfach noch ein Allzeithoch im Aktienmarkt gibt. Normalerweise fällt die Wohler, wenn der Aktienmarkt langsam gemütlich nach oben steigt oder notiert auf sehr niedrigem Niveau. Und wenn der dann halt ansteigt, beispielsweise der VX von 12 auf 17, obwohl wir neue Allzeithochs machen, dann ist es einfach nicht so ein gutes Zeichen für die kommenden Wochen. Andersrum gibt es natürlich auch den Fall, wenn der VIX fällt, aber der S&P 500 donnert vielleicht auch noch minus 7% nach unten. Das war in Corona am Tief der Fall. Dann ist es eher ein bullisches Zeichen, weil halt ja nicht mehr noch eine größere Schwankung eingepreist wird. Ist ja logisch, irgendwann, also er kann ja nicht jeden Tag um 10% schwanken, der S&P 500, also kann er natürlich schon, aber davon geht der Markt dann halt auch nicht langfristig aus. Ja, das sind auch noch so zwei Indikatoren, die ich einfach oder generell natürlich auch in so einer Art, ich muss mal Morgenroutine, mir gefällt das Wort nicht ganz arg, aber ich habe so eine Morgenroutine einbauen, wo ich halt einfach auch schaue, wie laufen die denn so langfristig zueinander. Ich habe gesagt, es gibt für jede Option eine implizite VOLA, Punkt. Und da kommen wir dann gleich zu, es gibt ja auch für den VIX Optionen, die Indexoptionen mal als altbekannte Optionen und darauf gibt es dann halt auch einen VOLA-Index. Also das ist der VVIX, sprich es ist die implizite Volatilität von den impliziten Volatilitätsoptionen. Bisschen kompliziert, wenn man es noch nicht weiß, aber ja, da gibt es halt auch eine, kann ich selbst auch nicht handeln, aber auch andere. Wenn wir uns das mal anschauen, das ist auch hochinteressant. Dies hat einen Mittelwert um die 90, natürlich viel, viel höher als der VIX Index selbst, weil der VIX schwankt viel mehr als der SPX. Also der SPX kann 1% schwanken und der VIX 10, 15. Deswegen ist auch allgemein die Werte vom VVIX einfach höher. Mittelwert ist so 90 und das Allzeithoch, ich habe es auch nachgeschaut, 212, war das Allzeithoch beim VVIX. Wenn der VVIX hoch ist, dann sind auch die Optionen auf den VIX Index wichtig, Index, das müssen wir jetzt genau sein, auch dementsprechend teuer. Also das machen wir grundsätzlich zu dem VIX Index selbst. Das haben wir noch gar nicht besprochen, wie man den handeln kann. Meistens notiert er auf einem niedrigen Niveau, 17, 15, 14, 13, kommt natürlich ein bisschen auf die Marktlage an, aber kann natürlich auch enorm anspringen, gerade in schnellen Crash-Situationen, gerne mal auf 50, 60 oder sogar 90. Und das ist natürlich auch ein Problem für alle Stillhalter, klar, weil, man ist halt generell implizite Wohler-Short als Stillhalter, also sofern jetzt nicht, aber da seid ihr auch. auch implizite Wohler Shorts, sofern jetzt nicht Shortputs auf den VX verkauft, an der Seite implizite Wohler auf den VX Index Short, aber an all diejenigen, die jetzt aufs Buy, SBX oder was auch immer Putts verkaufen, was ja generell langfristig sinnvoll ist, haben die halt ein Problem, wenn der VX Index ansteigt, weil Optionspreis, wenn alles andere gleich bleibt, ja, dann steigt implizite Wohler an, Zeitwert steigt an und Optionspreis steigt dann allgemein auch an. Meistens ja vielleicht auch das Delta noch, weil wenn der Putts verkauft und die VX steigt an, dann nur meistens halt, wenn auch der Aktienmarkt fällt, also habt ihr dann zwei Probleme. Einmal das Delta steigt an, vielleicht sogar ein innerer Wert kommt in die Option rein und die implizite Wohler steigt an und das ist dann natürlich auch ein Problem für Stillhalter, deswegen bietet es sich auch wirklich an, auch auf den VX Index selbst zu hedgen. So, bevor wir jetzt zu den VX Optionen kommen, müssen wir die VX Futures besprechen. Wie gesagt, den VX Index kann man selbst nicht handeln, es gibt aber Futures drauf. Das ist eine schöne Sache, das funktioniert eigentlich relativ genau wie ein Erdöl-Future oder ein Gold-Future, den kann ich Long und Short gehen, verschiedenen Verfallstermine gibt es, normalerweise jeden Monat ein, am dritten Dienstag jeden Monat verfallen die normalerweise, das sind dann irgendwelche Feiertage und den kann ich Long und Short gehen. Wie ich will, ich kann den Januar Long, den Dezember Short und so weiter, den kann ich auf die Wilde, das sind Strategien daraus basteln. Der Multiplikator beim VX Futures ist 1000 im normalen, es gibt aber mittlerweile auch, das ist auch eine schöne Entwicklung, einen Mini-Future darauf, das ist der VXM, dort ist der Multiplikator 100. Beim den VX Futures ist es dann natürlich so, da bestimmt nicht irgendein Algorithmus mit dem VX, wie der berechnet wird, der Index, wie der berechnet wird, durch irgendwelche SPX Optionen, sondern der VX Futures entscheidet ihr, also oder wir, alle entscheiden, wo da der richtige Preis ist. Ganz einfach, wenn wir entscheiden, der Future notiert bei 40, also wir meine ich Angebot und Nachfrage, dann brauchen wir nicht diskutieren, ob das jetzt fair ist oder nicht. Der Markt entscheidet, wo der Future notiert, dass es nichts berechnet ist, natürlich durch Angebot und Nachfrage berechnet, aber grundsätzlich ist es halt einfach, der Markt bestimmt da die Preise und nicht irgendeine Berechnungslogik, was dahinter steckt. Ganz einfach Angebot und Nachfrage. Der Futurepreis ist am Ende der Restlaufzeit immer dem Indexpreis selbst, weil da wird er abgerechnet und wenn das nicht so wäre, wäre Arbitragehandel möglich, also am Ende entspricht der Futurepreis, wenn der noch 30 Tage läuft, 29, 28 und so weiter und dann noch ein Tag und 0 Tage läuft, entspricht er immer dem Indexpreis. Das heißt, die nähern sich zueinander an, kann natürlich beides passieren, wenn der Future jetzt über dem Index steht, kann der Index ansteigen, der Future kann fallen oder beides gleichzeitig. Oder der eine steigt halt viel stärker an als der andere, also die müssen sich am Ende irgendwie treffen. Normalerweise notiert der VX-Terminstruktur-Kurve in einer Contango-Kurve, was heißt das? Nehmen wir mal jetzt den Januar-Future, notiert bei 12, Februar bei 13, März bei 15 und so weiter. Also sie sind immer steigend. Was heißt das? Es wird halt eine höhere VOLA in den nächsten 100 Tagen eingepreist, also kann halt einfach mehr passieren als aktuell. Und das sind die, ja, also der VX-Terminstruktur-Kurve bei 12, Februar bei 13, März bei 15 und so weiter. Und der VX-Terminstruktur-Kurve bei 12, Februar bei 13, März bei 15 und so weiter. Und der VX-Terminstruktur-Kurve bei 12, Februar bei 13, März bei 15 und so weiter. Und der VX-Terminstruktur-Kurve bei 12, Februar bei 13, März bei 15 und so weiter. Und der VX-Terminstruktur-Kurve bei 12, Februar bei 13, März bei 15 und so weiter. Und der VX-Terminstruktur-Kurve bei 12, Februar bei 13, März bei 15 und so weiter. Und der VX-Terminstruktur-Kurve bei 12, Februar bei 13, März bei 15 und so weiter. Und das ist halt meistens in Crash-Situationen, sprich die Wohlers gerade auf 60, der Januar-Kontrakt auf 58, Februar auf 55, aber der Markt weiß ja auch, okay, im August wird wahrscheinlich nie mehr so eine hohe Wohler sein, da steht der vielleicht halt nur noch auf 20. Und das ist grundsätzlich ganz, ganz arg wichtig, das haben wir auch in YouTube schon häufiger besprochen, auch in diesem Podcast oder Vermögensmagazin, in Webinaren und so weiter, dass man diese grundsätzliche Struktur der Terminstruktur-Kurve versteht, weil sonst brauche ich gar nicht mit irgendwelchen Optionen anfangen, das muss man verstanden haben. Und auch ganz klar verstanden haben, wenn ich jetzt sage, okay, ich wette jetzt auf einen Anstieg, Jahresanfang, VX-Index, ja, dann kann ich ja nicht den Dezember-Kontrakt nehmen, sondern muss halt vielleicht Februar oder März nehmen. Also das ist wirklich hochgradig entscheidend, was man da nimmt, weil einmal handelt ihr halt den VX-Stand im Dezember und einmal im März. Das sind zwei komplett unterschiedliche Sachen, ganz, ganz wichtig. Genauso, das war halt gerade 2024 entscheidend, muss man halt wissen, was US-Wahl angeht und so, und so weiter, die US-Wahl war ja Anfang November und da war zum Beispiel der Oktober-Future der entscheidende. Warum? Ein bisschen auch der November, aber vor allem der Oktober-Future, weil der VX-Index ja immer 30 Tage Restlaufzeit widerspiegelt. Und der Oktober-Future ist ja am dritten Dienstag im Oktober verfallen, was weiß ich, das war der 20. oder sowas. Und 20. Oktober plus 30 Tage ist ja, jetzt mal ganz einfach formuliert, der 20. November, sprich in die US-Wahl hinein. Und deswegen stand zum Beispiel der Oktober-Future 2024 schon im Januar 2024 viel weiter oben. Warum? Weil der Markt das natürlich eingepreist hat. Und wenn ich dann zum Beispiel einen Trade in die US-Wahl mache, kann ich natürlich auf den Oktober-Future setzen, den vielleicht sogar long gehen oder mit Short-Puts, weil man davon ausgeht, der wird nicht so schnell fallen. Und ich kann den Januar trotzdem ja shorten, also man kann da wirklich schöne Kombinationen fahren. Man muss halt immer wissen, was man da genau handelt und das ist da wirklich dann am Ende kriegsentscheidend. Wichtig bei den VX-Futures ist, auch gleich zu den Optionen zu sprechen, ist, dass das Settlement am nächsten Handelstag passiert. Was heißt das? Sprich, die verfallen. Dienstag 22 Uhr, das ist aber nicht, deutlich nicht der Abrechnungskurs, sondern am Mittwoch um 15.30 Uhr. Ihr 31 muss ein gewisses Volumen vorhanden sein, dann wird der Settlementpreis festgelegt und auch von Dienstag auf Mittwoch könnt ihr nicht eingreifen. Also grundsätzlich würde ich da, weil es ein bisschen Glücksspiel ist sonst, die VX-Futures nicht eingreifen. Die VX-Futures auf jeden Fall vor Verfall glattstellen. So, und jetzt kommen wir mal zu den VX-Optionen. Und fangen wir mal nochmal mit dem alten an, dass es ganz klar ist, wo da die Unterschiede sind, nämlich bei den VX, wichtig, Indexoptionen. Da müsst ihr unter TWS, bei CapTrader, einfach eingeben, VX, Index und dann Optionskette. Also wichtig, Index wählen und dann Optionskette. Dort ist der Multiplikator 100, das ist Zufall wie bei den Aktien. Das muss nicht immer so sein, dass das bei den Indikatorn Indizes ist, wichtig, dort ist es einfach Zufall, dass es wie bei den Aktien ist. Ausübungsmethode ist europäisch. Was heißt das? Ihr könnt es nur bei Verfall ausüben, nicht während der Restlaufzeit. Warum? Weil, könnt ihr das Underlying bekommen oder nicht, könnt ihr natürlich nicht bekommen. Warum? Wollen wir mal 5 oder 10 Minuten zurückspulen. Den VX-Index selbst könnt ihr ja nicht handeln. Dann könnt ihr den auch nicht angedient bekommen, das wäre ja ein bisschen komisch. Sprich, es wird per Cash selbst, Cash Settlement geregelt. Das heißt nicht, dass ihr dann kein Geld verlieren könnt. Ihr könnt da extrem viel Geld verlieren, könnt das Konto schrotten, ist ohne Probleme möglich. Aber wenn ihr halt Minus oder Plus 2000 Dollar seid, dann wird es halt gut oder abgeschrieben. Es wird nichts physisch ins Depot reingebucht, weil der VX-Index physisch selbst nicht handelbar ist, kann es nicht sein, also Cash Settlement. Nochmal Hinweis, trotzdem könnt ihr einen Haufen Geld verlieren. Die TIG-Größe ist 0,01, wichtig. Es war früher 0,05, da sieht man, wo die Reise hingeht, nämlich immer mehr, obwohl er handelt. Die Preisstellung erfolgt nach den Futures. Das ist auch sehr wichtig. Warum? Wenn jetzt halt eine VX-Index-Option handelt mit 200 Tagen Restlaufzeit, müsst ihr halt den jeweiligen Future mit den 200 Tagen Restlaufzeit anschauen und nicht den aktuellen Indexpreis, weil das unterscheidet sich teilweise um 30%. Also wichtig, immer nach dem jeweiligen Future schauen und dann schauen, ob eine Option out of the money oder in the money ist nach dem Future und nicht nach dem Index. Also Beispiel, der Index steht bei 50% Ich habe einen 16er Short Put und der jeweilige Future steht bei 17. So, dann ist es auf den Future 17, 16er Put ist es eine out of the money Option, obwohl es beim Index ja eine in the money Option ist. Aber der Index spiegelt ja immer nur den aktuellen Indexwert wieder. Aber ihr handelt ja den Indexwert in 200 Tagen. Das ist schon mal ganz, ganz wichtig. So, und jetzt kommen wir mal zu den neuen Optionen. Die Indexoption gibt es ja schon eine lange Zeit. Ist auch eine coole Sache. Habe ich fast gewusst, fühlt immer welche im Depot, egal ob Long oder Short. Also die handeln wir wirklich sehr stark. Hoch Liquide, wunderbar kann man die handeln. Aber jetzt gibt es seit ein paar Wochen die VX, wichtig, Future, nicht Index, sondern Future Option. Und hier müsst ihr in der TWS eingeben VX und nicht Index, sondern Future. Weil ihr wollt die Future Option handeln. Hier ist der Multiplikator logischerweise 1000, weil ja der Future auch 1000 ist. Die Ausübungsmethode zum Unterhandeln der Indexoptionen sind amerikanisch. Sprich, ihr könntet auch während der Restlaufzeit auch die Option ausüben lassen oder halt ausüben. Ja, egal ob, also kommt darauf an, ob ihr Käufer oder Verkäufer seid. Aber hier wird das Ding euch halt quasi physisch auch geliefert oder ausgebucht, wie auch immer. Und ihr habt es dann physisch im Depot, weil die Abwicklungsmethode ist physische Lieferung. Warum? Ja, ihr könnt ja den VX Future handeln. Der ist ja ohne Probleme handelbar. Sprich, da bekommt ihr dann physisch nicht den VX Index, weil das geht ja nicht, sondern physisch, weil wir handeln ja jetzt die VX Future Option, bekommt ihr dann auch die VX Futures eingebucht. Wichtig. Also hier funktioniert es wirklich, dass ihr dann die Futures eingebucht bekommt, wenn ihr jetzt mal einen Short Put oder sowas macht, oder auch ausgebucht bekommt. Also das funktioniert dann, kann während der Restlaufzeit passieren und ist ein großer Unterschied zu den Indexoptionen A, der Multiplikator und B, dass es halt wirklich dann halt auch physisch funktioniert. Ich muss mal kurz ausholen mit den Tradingklassen. Wir könnten in der TWS, in Option Trader, halt verschiedene Tradingklassen wählen. Und das sind vier Buchstaben oder vier Ziffern, nicht vier Buchstaben, vier Ziffern, UX und dann gibt es eine 1, 2, 3, 4 und so weiter. Also die dritte Ziffer UX ist immer gleich und dann 1, 2, 3, 4. Die dritte Ziffer steht für die jeweilige Handelswoche. Also UX1 für die erste Handelswoche im Monat, UX2 für die zweite Handelswoche, UX3. Ihr habt es verstanden, für die dritte Handelswoche im Monat. Der letzte Buchstabe, also UX1 haben wir jetzt geklärt, UX ist immer gleich, 1 für die erste Handelswoche, ist A, der letzte Ziffer, oder B, C, D, E, F, genau, F kann es auch noch sein. Und was ist das? Das steht für den jeweiligen Wochentag. Also UX1 A ist Montag, B Dienstag, C. Mittwoch und so weiter, ihr habt es verstanden. Also machen wir mal ein Beispiel, UX2C wäre dann was? UX bleibt gleich, 2 die zweite Handelswoche und C wäre dann der Mittwoch. Also zweite Handelswoche im Monat, der Mittwoch wird dann der Verfallstermin. Ja, das mal nochmal grundsätzlich zu den Tradingklassen. Da gibt es dann nämlich auch, oder werdet ihr auch feststellen, ja ich sag mal noch eine Schwäche der VX Future Option und zwar, nur auf die Frontkontrakte und zwar auf die ersten beiden. Normalerweise, es kommt noch ein bisschen drauf an, welcher Tag im Monat ist, aber nur auf die Frontkontrakte. Also ihr könnt jetzt nicht eine VX Future Option wählen mit 200 Tagen Restlaufzeit, das gibt es noch nicht, sondern es ist nur auf die Frontkontrakte. Die sind aber ehrlicherweise auch die wichtigsten, aber grundsätzlich, werdet ihr sehen können, nur Future Optionen auf die Frontkontrakte, erste zwei handeln. Manchmal nur einen, kommt auf die Handelswoche an. Aber dann... Da gibt es dann sogar bis zu täglichen Verfall. Also das ist schon mal eine schöne Sache. So, welche Handelsmöglichkeiten bieten sich jetzt? Na ja, ihr habt halt ein paar schöne Vorteile und zwar, es bieten sich halt neue Hedging-Möglichkeiten für Stillhalter an. Warum? Ihr könnt jetzt natürlich auch, sagen wir mal, einen schönen Future-Kalender-Spread machen. Ja, den ersten Long, den zweiten Short, das ist so ein Klassiker zum Hedgen. Setze darauf, dass die Contango-Kurve, wenn das eine Contango-Kurve aufmacht, kleiner wird. Also... Januar Long, Februar Short. Und das könnt ihr jetzt halt eins zu eins mit Optionen absichern. Früher ging das so halb auch, indem man zehn Index-Optionen genommen hat. Die wären dann aber... Hätte ich halt die Index-Optionen schließen müssen und den Future auch, weil es wird ja nicht ausgebucht mit den Index-Optionen. Aber jetzt könnt ihr quasi Covered Calls, Cash-Direct Puts, ähm, Covered Puts, was auch ich, äh, was weiß ich, ähm, also ihr könnt da wirklich extrem schöne Strategien fahren. Also ihr könntet jetzt... den Front-Future-Long gehen, was generell keine gute Idee ist, es sei denn, ihr wisst, es kracht, dann macht es, aber das weiß keiner. Ich übrigens eingeschlossen, ich weiß auch nicht, wann es kracht. Ähm, aber dann könntet ihr den Front-Future-Long gehen und zum Beispiel einen Long-Put drunter handeln. Oder ihr könntet auch einen Covered Call machen. Also ihr habt jetzt halt wirklich viel, viel mehr Möglichkeiten, mit dem Future-Handel einfach auch da Optionen direkt zu machen, wo halt wirklich dann was physisch... auch dahinter ist, wo dann angedient wird. Könnt ihr auch einen Cash-Direct-Put mit dem Future machen. Und dann den drinnen haben, im Depot, und dann Covered Call und so weiter. Also ihr könnt da wirklich dann halt mit dem Future schöne Optionsstrategien fahren. Früher war es so halb möglich, indem man nur die Index-Optionen hatte. Und jetzt geht es halt wirklich eins zu eins. Es ist natürlich auch ein höherer Kontraktwert. Also ob es jetzt ein Vorteil ist oder nicht, weiß ich nicht. Äh, kommt aufs Depot an, aber jetzt halt eine Option mit einem Multiplikator von 1000. Und, ja, statt 100. Also das ist schon mal eine schöne Sache. Und ein ganz klarer Vorteil, das muss man auch wirklich krass sehen, ist, wo die Reise hingeht. Es gibt immer, immer mehr VX-Optionen. Der T-Größe wurde niedriger bei den Index-Optionen. Jetzt haben sie Future-Optionen eingeführt, Mini-Future und so weiter. Also da geht die Reise wirklich, ja, ganz klar ins Positive. Und die Börse sieht, da ist eine Nachfrage. Und das macht halt einfach immer mehr Spaß, das zu handeln. Ich mache mal ein Fazit. Also, ähm, grundsätzlich ist es so, ähm, man muss den Future-Handel verstanden haben mit den VX-Future. Ähm, ist aber jetzt eigentlicherweise nichts Besonderes im Gegensatz zum Ö-Future. Aber man muss halt wissen, dass ein Januar-Future etwas komplett anderes ist als ein März- oder ein August-Future. Und das dann halt auch dementsprechend handeln. Ihr hattet mit den Index-Optionen, hattet oder habt ja immer noch, ähm, eine schöne Möglichkeit, ähm, auch kleine Depots abzusichern. Ihr habt da auch natürlich den Vorteil, dass nix physisch angedient wird, ähm, müsst euch quasi nur ne Sorge machen um den möglichen Verlust und dass es halt, ja, vielleicht nicht gesettelt wird. Aber ansonsten habt ihr den Vorteil oder Nachteil, je nachdem, halt nicht. Und mit den neuen VX-Future-Optionen habt ihr nur einen hohen Multiplikator und wenn ihr wirklich auf Future, VX-Futures direkt handelt, habt ihr da halt einfach auch riesen Vorteile, da irgendwas, ja, umzusetzen mit Covered Calls, Hedging und so weiter. So, das mal zu dieser Folge. Ich möchte aber noch am Schluss eure Fragen beantworten. Also die erste Frage, wie unterscheiden sich VX-Index-Optionen zur Future-Optionen? Also ich hoffe, die Frage hat sich jetzt erledigt, indem ich da jetzt wahrscheinlich 20 Minuten drüber geredet habe. Also grundsätzlich Index-Optionen auf dem Index kann man nicht andienen lassen, weil Index selbst nicht handelbar. Multiplikator 100, Future-Optionen werden angedient, werden ausgebucht und so weiter. Da müsst ihr euch überlegen, kann ich den Index oder den Future, das sind halt unterschiedliche Sachen. Genauso wie im S&P 500, kann ich den S&P 500 ETF oder den S&P 500 Index oder den S&P 500 E-Mini-Future oder den großen Future oder und so weiter. Also müsst ihr euch halt mit den verschiedenen Underlines mal wirklich genau beschäftigen. Gibt es auch Optionen auf den VXM-Future? Also der VXM, habe ich vorher mal in einem Satz gesagt, ist der Mini-Future, Multiplikator von 100, sorry, nicht 1000, 100. Nein, gibt es noch nicht. Kommt aber vielleicht mal. Also da bin ich mir, glaube ich, relativ sicher, dass das auch mal kommt. Es gibt ja auch Mikro-Optionen auf dem S&P 500 selbst. Und da gibt es auch Optionen drauf, Kürzel MES. Also da wird es wahrscheinlich immer noch mehr Möglichkeiten geben. Wann sind VX-Optionen teuer? Also wenn der VVX hoch ist, jetzt muss ich nochmal ganz genau sein, weil VVX zeigt halt nur die implizite Wohler von VX-Index-Optionen an. Also das wird nicht aus den VX-Future-Optionen berechnet, sondern aus den Index-Optionen. Grundsätzlich ist es logisch, die Future-Optionen werden auch eine hohe Wohler haben, wenn die Index-Optionen eine hohe Wohler haben. Kann gar nicht anders sein. Aber man kann da schon nach dem VVX schauen, aber im Hinterkopf behalten, dass halt die Berechnungslogik unterschiedlich ist. Cash-Secured-Puts beim VX sinnvoll. Also geht der eh nur auf den Future-Optionen. Ich hoffe, das habt ihr jetzt verstanden, weil die Futures ja angedient werden. Ist es sinnvoll oder nicht? Ich bin kein großer Fan. Ich habe es auch, glaube ich, noch nie gehandelt. Warum? Weil, wenn Sie mal halt überlegen, also grundsätzlich ist es immer Contango-Kurve. Wenn ihr kassiert die ganze Zeit, ist es also wirklich eine schlechte Idee. Und wenn es nach oben steigt, hat man ein bisschen Prämie verdient. Also da wäre ich so ein Klassiker, so ein Long-Call schon eher der Fan von. Ich bin auch eher der Fan von, ja, wenn der VX halt bei 12 ist, dass man halt wettet, dass man halt vielleicht auf 16, 17 steigt und nicht auf 40. Damit wird man halt am meisten Geld verdienen, dass man halt sagt, der VX bewegt sich in Ranges von 14 bis 20 und ab 20 verdiene ich nichts mehr. Also da werdet ihr viel mehr Geld verdienen, als wenn ihr da alle 5 Jahre auf diesen VX-Anstieg setzt. Und den müsst ihr ja noch perfekt treffen. Da müsst ihr ja dann auch noch wirklich halten, die Long-Option, auch wenn sie schon 2000% vorne sind. Also ich finde es eine sehr schlechte Great-Idee, Cash-Secured-Puts beim VX zu handeln. Ein bisschen Prämie. Die im Vergleich... Im Vergleich zu extrem hohem Risiko, meistens Contango-Kurve, wo euch die Dinger eine ganze Zeit angedient wird und dann habt ihr kaum Prämie verdient. Also bin ich kein großer Fan von. Ja, das war's zu euren Fragen. Ich bin dann auch mit der Podcast-Folge soweit durch. Ich wollte euch mal die neuen VX-Future-Optionen vorstellen. Ich musste dann natürlich die Herleitung zu den Future-Optionen genau machen, weil es ist ein Unterschied, ob ich Future-Optionen handele oder Index-Optionen. Und ich hoffe, ihr habt es alle soweit verstanden. Es gibt, wie gesagt, eine neue Möglichkeit. Bisher nur auf die Frontkontrakte, aber die Reise ist absolut positiv. Gerade für die direktsionalen VX-Future-Händler, die vielleicht Kalendersports machen, hat es jetzt wirklich eine absolut schöne neue Möglichkeit ergeben. Und ich denke, der VX-Handel wird immer, immer beliebter. Und es ist einfach eine sehr schöne Sache. In diesem Sinne, lasst mir gerne einen Daumen nach oben da oder bewertet uns gerne auch positiv auf Spotify, YouTube und Co. Da könnt ihr uns unterstützen. Ansonsten passt auf euer Geld auf. Bis dahin. Ciao, ciao.