Der Text aus Römer 7 wird im Gespräch als herausfordernd und intim dargestellt, da er Paulus eigenes innere Ringen zwischen dem Willen zum Guten und der Handlung, die durch Sünde geprägt ist, offenlegt. Der Fokus liegt nicht auf einer moralischen Abwertung, sondern auf der Ehrlichkeit der Selbstbeobachtung – ein Bild, das durch das Fahrradlernen veranschaulicht wird: man braucht einen festen Halt, um loszufahren. Sünde wird nicht als einfaches Vergehen verstanden, sondern als Beziehungslosigkeit, insbesondere durch Selbstoptimierung und Perfektionismus, die die Beziehung zu Gott und anderen verletzen. Der Text vermittelt, dass es keine Abnahme von Verantwortung gibt, sondern dass die Befreiung durch Jesus Christus eine Beziehung ist – eine Beziehung, die sich zeigt, wenn man auf die Gnade vertraut, statt auf eigene Leistung. Das wird besonders deutlich im Kontext des Reformationstags, wo die Botschaft der Gnade gegenüber der Leistung betont wird. Es wird betont, dass der Text nicht isoliert zu verstehen ist, sondern im Zusammenhang mit Römer 8 steht, wo die unverzichtbare Liebe Gottes betont wird. Die Predigterinnen und -prediger werden dazu aufgefordert, den Text nicht nur zu analysieren, sondern auch als lebendige Ermutigung für das Leben im Glauben zu predigen – mit dem Hinweis, dass jeder Mensch, der sich selbst im Weg steht, in der Liebe Gottes befreit wird.
[Musik]
Die Predigtadis!
Herzlich Willkommen bei dem Predigtadis!
Hallo Lea, schön dich zu sehen!
Hallo Ali, ich freue mich auch sehr!
Jetzt habe ich nichts gespoilat!
Ich habe nichts gespoilat!
Aber jetzt, mit dem nächsten Satz, hast du gespoilat!
Hallo Frauke, schön, dass du bei uns bist!
Hallo Anja, hallo Lea!
Hallo, mich dabei zu sein!
Frauke Lefler, du warst schon mal bei uns im Podcast.
Also da war Lea nicht dabei.
Wir haben gemeinsam mit unseren katholischen Kollegen eine tolle Folge aufgenommen.
Ist aber schon eine Weile her.
Und du bist Pastoren der bremischen evangelischen Kirche.
Ja.
Du bist Pastoren in St. Michael Grohn und darüber hinaus machst du noch was im Haus der Kirche.
Ich kümmere mich um die Veranstaltung rund um den Reformationstag.
Ja.
Und nicht in dieser Funktion, sondern einfach als meine liebe Freundin und gute Kollegen sitzen wir heute hier zusammen,
um miteinander über einen sehr interessanten Predigtags zu sprechen, der für den 22. Sonntag nach Trainita das vorgesehen ist.
Der Wochenspruch, der dann beginnen im Woche steht, lautet bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.
Aus Psalm 130/4.
Jo.
Das Proprium des Sonntags habe ich gelesen, ist im weitesten Sinne Schuld und Vergebung.
Gottes Vergebung geht voraus.
Wir sollen sie weitergeben.
So.
Und dann haben wir es mit einem Text aus dem Römerriff zu tun.
Römer 7.
Und wir alle drei sind mal gespannt, glaube ich, was wir mit dem Text anfangen.
Ein sehr sehr spannender Text, Frauke, du liest ihn, die einen können zu bitte dich noch zu sagen und auch welche Übersetzung du ausgewählt hast.
Ich habe die neue Genfer-Übersetzung ausgewählt und lese fest 14 bis 25 A, so wie vorgeschlagen.
Das Gesetz ist durch Gottesgeist gegeben worden, das wissen wir.
Ich aber bin meine eigene Natur ausgeliefert.
Ich bin an die Sünde verkauft und ihr unterworfen.
Ich verstehe selbst nicht, warum ich so handle, wie ich handle.
Denn ich tue nicht das, was ich tun will, im Gegenteil.
Ich tue das, was ich verabscheue.
Wenn ich aber das, was ich tue, gar nicht will, dann gebe ich damit den Gesetz recht und heiße es gut.
Und das bedeutet, der der handelt, bin nicht mehr ich, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
Ich weiß ja, dass in mir, das heißt in meiner eigenen Natur, nichts Gutes wohnt.
Obwohl es mir nicht am Wollen fehlt, bringe ich es nicht zustande, das Richtige zu tun.
Ich tue nicht das Gute, dass ich tun will, sondern das Böse, dass ich nicht tun will.
Wenn ich aber das, was ich tue, gar nicht tun will, dann handle nicht mehr ich selbst, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
Ich stelle also folgende Gesetzmäßigkeit bei mir fest.
So sehe ich das Richtige tun will, was bei mir zustande kommt, ist das Böse.
Zwar stimme ich meiner innersten Überzeugung nach dem Gesetz Gottes mit Freude zu.
Doch in meinem Handeln sehe ich ein anderes Gesetz am Werk.
Es steht im Kampf mit dem Gesetz, dem ich innerlich zustimme und macht mich zu einem Gefangenen.
Darum stehe ich nun unter dem Gesetz der Sünde und mein Handeln wird von diesem Gesetz bestimmen.
Ich unglücksehliger Mensch.
Mein ganzes Dasein ist dem Tod verfallen.
Wird mich denn niemand aus diesem ehlenden Zustand befreien?
Doch und dafür danke ich Gott durch Jesus Christus und sein Herrn.
Vielen Dank, Frauke.
Also ganz kurze Einwertungsfragen, wir haben vor Jahrrenden schon mal die Römer Wochen gehabt und da sehr viel mit Einwertungsfragen zu tun gehabt.
Aber noch meine kurze Zusammenfassung, also wahrscheinlich um 56 oder 57 aus Korint geschrieben an die Gemeinde,
oder die Gemeinden in Rom, die Paulus gar nicht gegründet hat.
Es ist eine Gemeinde, die gemischt ist aus Juden und Heidenkristinnen und die Grundfrage, die sich hier stellt, ist welche Rolle spetitora.
Der Text in Römer 7 ist eingegrenzt von Römer 6 und Römer 8. Römer 6, da handelt sich es um Taufe und die Taufe als Tod für die Sünde und Römer 8 ist das Leben im Geist.
Es gibt keine Verdammnis für die in Christus sind, sagt fast eins in Römer 8.
Und hier geht es nicht so sehr um die, eigentlich gar nicht, es geht nicht um die Abbrechung mit der Tora, sondern eigentlich eher um die Verteidigung der Tora.
Also das Gesetz ist gut, aber die Sünde, die mir inne wohnt, hindert mich daran, der Tora zu folgen.
Ja, so viel, glaube ich zur Einleitung, habe ich noch irgendwas vergessen, was wichtig ist, Lea oder Frauke?
Erst mal nicht, denke ich.
Erst mal nicht. Dann gehen wir doch direkt in den Text rein und meine Frage, erst mal an dich, liebe Frauke, wo gehst du denn in Resonanz oder was?
Gibt ja viel Störenes in dem Text, ne? Oder vieles, was uns stören kann. Also Resonanz kann ja auch eine Disonanz sein.
Also Resonanz kann ja etwas Negatives sein. Also was Gutes, was Negatives, was sich irritiert, wo du sagst, hey, was soll das denn erzähl mal?
Also ich gehe total in Resonanz mit dem letzten Färs, mit dem Dank an Gott durch Jesus Christus.
Weil das ist ja eigentlich das Highlight. Und ich frage mich, also das ist so eine tolle Botschaft.
Also, dass in den Tod verfallenen da sein, befreit wird, so eine tolle Botschaft, dass ich nicht verstehe, warum es vorher so negativ bleibt.
Also Paulus sagt ja, die ganze Zeit, dass er von der Sünde bestimmt ist und gar nicht anders kann, obwohl es das Tolle gesetzt gibt, aber dass er gar nicht her seines eigenen Handeln ist.
Und ich frage mich, müsste der Text nicht fröhlicher sein.
Also, es ist eine schlechte Marketingstrategie, sag ich mal, so im negativen zu bleiben.
Ja, es ist nicht so richtig werbend, ne?
Und er schreibt ja diesen Text an eine Gemeinde, die er gar nicht kennt oder die ihn nicht kennt.
Also sie hat sich persönlich interessant.
Lea, wo gesörenden Resonanz oder was sind deine ersten Anmerkungen?
Ja, ich finde ihn auch anstrengend vorzüglich gesprochen und er wiederholt sich ja auch so oft.
Ich hab auch irgendwann gesagt, Paulus, gedacht, Paulus, ich hab's verstanden.
Was du mir sagen willst und nochmal eine Schleife und nochmal.
Was mich berüttert ist nochmal, dass er sagt, ich bin mit Haut und Taren an die Sünde verkauft und hab ich gelesen, wie Josef verkauft worden ist, fühlt sich Paulus verkauft an die Sünde.
Das ist ja irgendwie auch ein krasses Bild.
Gleichzeitig merke ich auch, ich bin Paulus Zeichner, die hier so ein bisschen aus so ein schlechtes Menschenbild.
Da stimme ich ihm gar nicht überall so.
Also ich bereite dich Menschen für, glaube ich, etwas besser.
Jetzt Paulus, das hier tut und ihr sagt jetzt schlechte Marketingstrategie.
Und gleichzeitig hat mich das aber auch fasziniert.
Also ich hab das heute Morgen einen Kommentar gelesen, dass es schon ein besonderer Text ist, dass es damals auch kaum so üblich war.
Das Autor-Innen so introspektiv schreiben.
Und das ist ja ein total introspektiver Text.
Also das Paulus nach innen schaut, dass Paulus sich selbst reflektiert.
So nimmt er das wahr, das ist seine Selbstbeobachtung, das ist seine Selbstwannehmung.
Und obwohl er den Gemeinden in Rom ganz klar macht.
Ich schreibe hier in einer absoluten Autorität Gottes.
Ich bin berufen, wir sind berufen, dass Evangelium unter die Völker zu bringen.
Da gibt es auch überhaupt keinen Zweifel.
Und obwohl es eigentlich hier seine Visitenkarte ist, seine ganze Entfaltung traut er sich hier so introspektiv und so ehrlich zu sein,
ohne Angst zu haben, dass ihm das seiner Autorität nimmt.
Und das führe ich darauf zurück, dass Paulus darauf vertraut,
dass die allermeisten Menschen, die auch introspektiv sind, da andocken können und sagen stimmt.
Das kenne ich auch.
Ich tue gar nicht das, was ich will, sondern ich tue das, was ich nicht will.
Ich kenne das selber mich selbst zu sabotieren.
Ich kenne selber dies, das und jenes.
Und das finde ich schon auch wieder faszinierend.
Wenn ich gleich das auch anstrengend finde.
Es ist ja ein Preditext, der für den 22. Sonntagnatrietat das vorgesehen ist.
Also wir gehen mit großen Schritten auf Ende des kilchen Jahres zu.
Es gibt noch den 23. Glaub ich, und dann kommen wir schon zum Vorletzten.
Oder ist dann schon eine Vorletzte?
Also es ist irgendwie, wir sind wirklich ganz kurz vor dem ersten Advent.
Und kommen mit so einem schwergewichtigen Text daher.
Das finde ich schon krass.
Die erste Art und Hilfe kommt dann wirklich am Schluss erst.
Ja, genau, ganz genau.
Und ich finde die könnten ein bisschen früher kommen.
Okay, jetzt haben wir natürlich, dass es ja auch schön, wir haben den schönen. Ja, doch schon irgendwie einen schönen Wochenspruch.
Wobei, wenn wir hier vorhin noch mal dann sprechen müsste.
Aber wir haben einen sehr schönen altestermäntlichen Text aus Jeseiya 44.
Kieredicht zu mir, denn ich erlöse dich.
Also ihr Lösung liegt wirklich bei Gott.
Und hier der Halleluja fährt es erheit.
Die zerbrochenen Herzen sind im Verbindung mit ihrer Wunden.
Das sind auch Atemhilfen, die man ja vor der Predigt schon mal zur Verfügung stellen kann.
Aber wenn dann der Predigtext kommt und ich die ganze Zeit höre,
Das ist ein sehr guter, sehr guter, sehr guter.
dass ich nicht im Stande bin und dass meine menschliche Natur offenbar stärker ist als das Gesetz,
dass vom Geist Gottes bestimmt ist und dass meine menschliche Natur sich der Sünde anhängt,
die mich von Gott trennt, dann ist das schon, also dann braucht man, ich finde dann kommen,
müsste man sehr schnell zu dieser Atemhilfe nochmal zurückkommen. Und die, was ich mich halt gefragt habe,
oder das habe ich mir ganz, ganz rot angemalt, alles, was mir Sünde zu tun hat in diesem Text,
kann auch schnell Missverstanden werden als ja keine nichts machen, ist halt so, wie so ein Lämming
oder wie so ein so, so fatalistisch, ne? Also ja, ist halt so, bräut mir auch nicht zu bemühen,
und das glaube ich ist aber nicht die Intention des Textes. Nein, das ist ein riesen Gefahr,
würde ich sagen, aber Frau Greit auch, genau. Ja, ja. Ich habe so ein bisschen den Eindruck, dass Paulus
so das Gesetz, ich sag mal, den Adress haben, näher bringen will, indem er sagt, seid beruhigt,
auch ich krieg's nicht hin. Also, nehmt es erst mal als Geschenk und als Lebensspendenhilfe,
aber seid nicht verzagt, wenn ihr es nicht hinkriegt, weil ich krieg's auch nicht hin und ich bin ja
nun, ich bin ja nun ganz besonders verantwortlich oder vorzeigbare an der Stelle. Ich krieg's auch
nicht hin und dann verstrickt er sich so in diesem, ich krieg's auch nicht hin. Anstatt eben noch mal
zu sagen, ja, die Erlösung ist aber da. Also vielleicht hat er eine Rückmeldung gekriegt aus Rom,
dass die Menschen damit hard an, dass sie das Gesetz nicht verfolgen können. Ja, es sind ja irgendwie,
wenn ich es richtig zähle, irgendwie zehn Fährse hard an. Und davon zwei auch sehr lange Fährse,
wo man so denkt, ja, hätte man nochmal teilen können. Aber das Harder hat eine Gewissheit, das finde ich
ganz wichtig. Und zwar, dass das Gesetz, also, dass die Chora gut ist. Ja, ich finde es nur so
wichtig, weil du ja eben angesprochen hast, dass das völlig fatal ist, dann missbräuchlich mit
diesem Text umzugehen im Sinne von, ich schiebe alle Verantwortung von mir. So, ja, genau. Und so
wie ich die Exige in der Verstanden habe, muss man halt da auch genau sagen, man darf nicht
den Kontext vergessen. Also, wer sind hier angeschrieben, es sind hier, die, so wie Paul sagt, die
Heiligen, die berufen sind, ja, und euch wünsche ich gerade und Frieden von Gott, unseren Vater und von
dem Herrn Jesus Christus. Also, es sind nicht die angeschrieben, die jetzt mit ihrer Moral sowieso sehr
frei jonglieren, oder so, sondern es sind die angeschrieben, die sich ermürgeben, auch das Richtige zu tun. Und
da kommt das, glaube ich, was du sagst, frage mit der Befreiung, ne? Also, ich, also weil Paul ist
würde ja nie sagen, ich gebe jetzt komplett die Verantwortung für alles ab, sondern ich will euch,
die ihr wirklich ringt und hardert und zweifelt, etwas sagen, dass ihr da andocken könnt und
und Befreiung erfahrt. Er mutigung. Er mutigung, genau. Wir ist beim drüber nachdenken noch so
ein Bild gekommen, als ich als Kind Fahrradfahren gelernt habe. Da hat mein Vater an das Fahrrad, da war das
mit Stützredern noch nicht so, hat da hinten an den Gepektrieger eine so eine Holzlatte gemacht, an der er
mich festgehalten hat. Und dieses, dieses Gefühl von ich, ich will Fahrrad fahren, aber ich kann es
noch nicht. Und ich will losfahren, aber es ist gefährlich, weil ich kann hinfallen. Und es geht nur,
wenn ich weiß, dass mich jemand an diesem Brett festhält. Also, dass jemand hinter mir ist,
mein Vater oder mein Opa, wer auch immer dann da war. Wir sind zu dem Moment, als sie dann mal losgelassen
haben und ich habe das nicht mitgekriegt und ich bin gefahren und habe mich dann umgedreht und habe
gesehen, mein Vater steht ein ganzes Stück weiter hinten. Da war ich total aufgeregt, weil er
nicht da gewesen ist, also weil er mich einfach losgelassen hat. Dabei hat er, er wäre ja dabei
gewesen so. Aber so, den Mut zu finden, aufzusteigen, loszufahren und es auszuprobieren, den hatte ich
nur, weil ich wusste, es ist jemand da, der mich festhält. Und so ein bisschen ist es ja auch mit
der Frage, wie gebe ich mich in das Gesetz rein? Also, wie lebe ich Gott gemäß? Wenn ich das
Gefühl habe, ich krieg es eh nicht hin, dann kann ich mich ja nicht aufmachen. Also dann kann ich
ja gleichlassen. Aber wenn ich das Gefühl habe, da ist noch einer, der mich festhält, nämlich Gott,
der schon seine Erlösung mir versprochen hat, dann geht es. Aber diese Unsicherheit, ich weiß
nicht, kippe ich um oder kippe ich nicht um. Die finde ich, klingt bei Paulus sehr durch. Ich
habe mich halt, also wenn wir jetzt hier so zehn Fährse haben, die des Ringen von Paulus mit dieser
Spannungswischen-Gesetz und Natur wiedergeben und die Atemhilfe ist eigentlich so ein Halbfährsehanno
ist, also 25 A. Wie mache ich es in einer Predigt? Also, ich stelle mir so vor, ich stehe vor der
Gemeinde und soll mit der Gemeinde darüber sprechen, wie ich diese, diese Wirklichkeit in meinem
Leben erkenne, annehme und aus der Erkenntnis und der anderen mehr heraus, generlich mit mir selber
bin und es trotzdem Versuche Christus gemäß zu leben oder zu entscheiden. Also, ich finde ja,
diese, diese Armbänder, die fand ich ja meine ganze Zeit lang ganz toll, ne, "Wall for Jesus"
du. Also immer wieder diese Frage, was würde denn Jesus machen? Das natürlich auch kann auch
so knechtschaft werden, aber die grundsätzliche Frage finde ich schon gut zu sagen, was wäre denn ein Handeln
das Christus gemäß wäre? Und das scheint ja so das zu sein, was durch diesen Text immer wieder
durchschemat, dieses Ringen, ich weiß eigentlich, weiß ich alles, ich krieg es aber nicht hin und jetzt
kommt man ja sagen, okay, dann ist die Predigt nach zwei Minuten zu Ende, Paulus geht's auch so,
man hat den Text gelesen und am Ende steht, Christus ist da, der befreit uns, fertig, wie machen wir
denn da raus jetzt eine Predigt? Ohne immer zu Redundanz zu sein, zehn Ferselang. Wir kommen ja auch
aus dem Reformationstag, also der Reformationstag ist ja auch direkt der Tag davor und die Botschaft,
dass nicht die Leistung, das Erlösende ist, sondern der Glaube wird hier anders booked stabiert,
aber sagt ja nichts anderes und ich glaube ich würde nochmal demnachspüren, wo die Menschen oder
wo ich selber heute immer wieder scheitere. Ja, das habe ich gelesen, dass es so ein
sesäuglicher Zugang ist, dem man da haben kann, die Eigerzerrissheit auszusprechen oder anzusprechen,
ohne sie gleich lösen zu müssen, denn es gibt ja so vieles, was wir gar nicht lösen können,
oder sie hat sich sofort lösen können und daran nicht zu zerbrechen. Auch nicht auch nicht an der eigenen
Gretzlichkeit. Auch das, ich finde das ist eigentlich auch ein cooler Muf von Paulus zu sagen,
zerbrechen nicht an deiner eigenen Gretzlichkeit oder in die Gretzlichkeit, die du dir ausmahlst,
die jetzt gegeben scheint so. Ja und ich finde auch da, dass da Römer sieben tatsächlich nicht
ohne Römer achter auskommt, also weil es ist ja das Evangelium ist ja, dass nicht nur die Sünde
in deinem Herzen wohnt, sondern der Geist Gottes wohnt da oder wir würden von der Einwohnung Gottes
sprechen. Das Evangelium ist ja nicht dann erzählt, wenn man sagt in deinem Herzen wohnt die Sünde,
sondern in deinem Herzen wohnt der Geist Gottes wohnt. Und ja, ich finde das, das Gute zu tun,
ist ja auch immer ein Ring, weil es nicht immer aufenkundig ist. Es gibt manche Situation, da ist es
aufenkundig, tut es Gute, aber manchmal ist das ja auch nicht immer so einfach. Also was ist
der Sünde heute? Vielleicht muss ich mal darüber ein bisschen sprechen, also weil Getrennzein von Gott,
oder Sünde trennt uns von Gott, ist ja irgendwie trotzdem, bei allem was wir da auch bejaht und mit
armen bekräftigen Sperrich oder also schon mir so vor, dass jemand in dem Gottesdienst sitzt, der
vielleicht jetzt nicht so christlich sozialisiert ist, sondern der hatte irgendwie Sonntag vor mir da
kennen, Bock mal ein Gottesdienst zu erleben oder so und hört dann diesen Text. Was würden wir
dem dann sagen, was denn das ist? Ja, kann jetzt ja passieren, sagen wir mal, es ist nicht total abbiegig,
ich finde auch den Hinweis auf den Reformationstag, der ummittelbar voraus geht. Und diesen
ja sogar direkt ummittelbar voraus, finde ich ja auch einen spannenden Hinweis. Was sagen wir
dem Menschen? Was sagen wir? Was ist denn heute Sünde? Also was ist das, was uns heute von Gott
trennt und zwar ganz praktisch, so dass auch jemand das verstehen kann, dem das eigentlich egal,
was davon Gott getrennt ist? Es könnte ja auch was sein, etwas, was mich von dem trennt, wie ich
eigentlich gedacht gemeint, begabte und befähigte. Ja, also jeder Mensch, egal ob jetzt an Gott glaubt
oder nicht, hat ja irgendwie in sich so eine Idee davon, wie gelingen das Leben ist. Also ich würde
sagen Sünde bedeutet, wenn ich selber vergessen, dass ich von Gott geliebt bin und auch vergessen,
dass die anderen von Gott geliebt sind und mich, ich sag mal nur an der Klickzahl unter meinen
Social Media Beiträgenorientiere oder an den Kommentaren oder sowas wie Perfektionismus.
Ja, ich habe aufgestimmt, dieser Text ist gegen Selbstoptimierung. Unsere Kultur sagt, du kannst
alles, wenn du nur willst. Und Paulus sagt, es ist alles schon da. Also du bist bereits geliebt,
ohne dass du irgendwas, du bist schon gerettet, du bist schon befreit. Ja und ich glaube,
wenn man Sünde jetzt auf einen Fehler reduziert, also Sünde ist barot über die Ampel gehen oder so,
das ist auch eine Erengführung, die nicht, die demlich entspricht.
was Paulus hier meint.
Ich habe einen Zugang, das habe ich hier schon mehrfach erzählt.
Kristina Bruder, exakt ja, Sünde ist die Lücke die Schmerz.
Und das ist etwas, wo sie sehr antocken kann und auch bei dem Thema Selbstoptimierung ist ja,
früher hat man gesprochen von den innen sich gekrümmten Menschen, die Frage ist,
also wenn du jetzt so eine Selbstoptimierung nachjagst, die nur dich im Fokus hat,
wo es immer nur, wo du dich immer nur selbst um dich drehst, dann hast du ja mit Harten und
Roser gesprochen, auch ein Problem mit deiner Weltbeziehung und mit der Beziehung zu dir selbst
vielleicht zu deinem Umfeld und insgesamt zu dieser Welt.
Vielleicht ist das eher, dass wenn ihr Paulus vor Selbstoptimierung warnt, weil es im letzten
Wider daran führt, also dazu führt an der eigenen Gesetzlichkeit zu verzweifeln.
Ja, ich hatte mir noch notiert zu dem Text Sünde, macht einsam und das Gesetz stiftet
Gemeinschaften, so auch in diesem Widerspruch.
Das ist so ein bisschen das, was du jetzt sagst, also Sünde ist dann, wenn ich mich nur noch
mit mir selber beschäftige und nicht mehr auf die Welt blicken kann.
Wenn es ein Perfektionismus hat, es gibt ja manchmal auch Lebenssituation, da muss man sich
nur mit sich selber beschäftigen, das ist dann ja auch in Ordnung.
Aber ich glaube, wenn es nur darum geht, sich zu optimieren oder eben sich besonders
gut darzustellen und alles zu bekommen oder so, dann macht es einsam und dann hatte so etwas
von Sünde.
Kann man das irgendwie anders benennen?
Also weil Sünde, ich habe mir jetzt vor, ich bin im Gottesdienst prädige oder ich sitze
als Gottesdienstbesucher im Gottesdienst und höre, dass Selbstoptimierung Sünde ist.
Oder aus so heute Ausdruck oder heute ein Ausdruck von Sünde ist, dann würde mich das
glaube ich auch nicht gerade einladen.
Ich glaube jetzt ist ja auch eher das, wie man ja glaube ich eher das, was wir hier versuchen
zu umschreiben.
Und ja, ich würde das umschreiben mit, es geht Sünde ist eine Form der Beziehungslosigkeit
oder der unfrellen Beziehung.
Ja.
Ja, der unfrellen Beziehung, ja.
Und Freiheit ist ja etwas, das wir alle suchen und bohren.
Ich fand mal spannend, ich habe das gelesen, Befreiung ist kein Programm, sondern eine Person,
nämlich Jesus Christus.
Das fand ich auch eine schöne Formulierung.
Wenn Befreiung eine Person ist, dann gehört dazu ja, oder dann wäre ja weiter gedacht,
Befreiung, Beziehungsgeschehen.
Ich erzähle was diese da.
Ich?
Wer du?
Ich habe heute, wie gesagt, ja heute Morgen gelesen, dieses introspektive ich da, dass
es ja kein Zufall ist und ich denke, egal was man darüber prädigt, das muss ja irgendwie
auch ein bisschen in Römer 8 münden sozusagen.
Und das Spannende ist halt, dass da Paulus auch, am Schluss, wenn es darum geht, wovon er
zu tiefs überzeugt ist, wovon er zu tiefs gewiss ist, wechselt ja auch wieder, dass ich,
ja.
Ich bin zu tiefs überzeugt, nichts kann uns von der Liebe Gott sein, nicht der Tod, ja auch
nicht das Leben, keine Engel und keine weltlichen Mächte, nichts Gegenwärtiges und nicht
zukünftiges und keine andere Gottfeindliche Kraft, ja, Sünde ist ja auch eine Gottfeindliche
Kraft.
Die kann auch dich ja aber auch nicht trennen, so, ja, nichts überunter, oder unterirdisches
und auch nicht irgendetwas anderes, das Gott geschaffen hat nichts von all dem kann, uns
von der Liebe Gottes trennen, in Christus Jesus, unserem Herrn, hat Gott uns diese Liebe geschenkt.
Und das ist halt untrennbar von diesen siebten Kapitel, das muss halt in der prädigt aufleuchten,
finde ich.
Jetzt hätte man die Perikopenkommission sich überlegt, wir enden mit fest 25 a.
Ja, das kann es ja auch machen, Hilfe an, aber du bist ja frei als Prädigerin oder
Prädiger zu sagen, ich gehe da noch einen Moment weiter.
Ja, also weil die Exekete innen, die würden halt sagen, Gott sei Dank, besteht ja
immer Brief nicht nur aus Kapitel 7 und ist auch, das sollte keineswegs aus dem Kontext
herausgerissen werden.
Also, beides muss man ja junglieren, das ist das sagen, und das finde ich, ist schon
die Aufgabe eines Prädigers, einer prädigenden, jetzt nicht komplett ein Referat über den
Römerbrief zu halten, aber zu sagen, mit Römer 7 ist nicht alles erzählt.
Aber vielleicht wäre das ja genau die Möglichkeit zu sagen, also wir enden mit 25 a.
Also die Frage kann mich denn jemand befreien, per jetzt 24 c oder so, und dann die Antwort
hat doch, dafür sei Gott dankdurch Jesus Christus und dann unseren Herrn und dann könnte der
Prädigerin ja noch mal weitergehen und sagen, wie das genau sich darstellt, wie das, also
Paul das schmückt, dieses doch in Kapitel 8 aus und dann so ein Ausflug zu machen, wie
du das gerade dargestellt hast.
Genau, ich für 25 a. lässt ja offen, warum wir Jesus dankbar sein sollen.
Oder wofür, und dazu baubt vielleicht ein paar Sätze, oder es weh, was ist denn das Evangelium?
Lja, danke, gerne.
Also für mich ist es schon ganz stark, dass ich am meiner eigenen, dass ich weder am
meiner eigenen Gesetzlichkeit noch an meiner eigenen Selbstsabotage zerbrechen muss.
Ja, sondern dass ich da, die ganz auf die Gnade, Jesus und Gottes bauen darf mich darauf verlassen
kann, dass es für mich Evangelium gibt und die Möglichkeit aufzuatmen und mich immer mehr
zu befreien.
Das ist das Evangelium für dich, Frauke, ja, vielleicht so ein bisschen, wenn Paulus das
auch nicht hingekriegt hat und aber dann trotzdem mit Römer 8 sagen, kann nichts
kann uns trennen von der Liebe Gottes, auch mein Sünden verhaftet sein nicht oder alles
worüber ich gesteubert bin, dann kann ich mir dann Stück von abschneien oder ein Stück
von seinem tiefen Glauben leihen.
Ja, vielleicht bin ich da auch nochmal ergänzen, also auch dieses, wenn ich nicht fertig
werde mit meiner Natur, warum auch immer, Gott wird es, ja, genau.
Das ist ja auch eine schöne Überschrift, oder?
Also jedenfalls in Arbeitstitel, finde ich, Gott wird fertig in meiner Natur, das ist auch
toll.
Ja, nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes.
Die in Christoph Jesus ist.
Natur gemäß, gerade.
Ja.
Und du an ja?
Ja, ich überleg grad, also ich gehe total damit, dass Befreiung im Beziehungsgeschehen
ist.
Dieses kann mich niemand davon befreien, doch Christophs.
Und es geht ja auch in diese Richtung, also eigentlich alles, was ihr vorher schon gesagt
habt, wenn Gott, wenn ich mit meiner Natur nicht klar komme, Gott kommt klar.
Und zwar nicht im Sinne von Bezwingen, sondern im Sinne von Liebend, denn das ist ja
das Hauptproblem, ist ja bei allen Selbstoptimierungsversuchen und möglicherweise auch das Problem
von Paulus, sich selbst immer nicht zu genügen, sie selber nicht ausreichend zu sein.
Da geht noch was, das kann auch nicht alles gewesen sein, diese ganzen inneren Selbstbeschimpfung,
ich kenne die so gut, mich selber zu diskreditieren, mich selber klein zu halten und so weiter.
Und da würde ich glaube ich nicht ohne, das ohne glaube ich, da sagt Jesus da zu, stopp,
du bist geliebt, so wie du bist, der fällt mir dieses Lied ein, das ist ja, manchmal,
manchmal mag ich es manchmal nicht, Jesus, du dir kann ich so kommen, wie ich bin, ne?
Jetzt ist so ein bisschen, müsst man auch mal darüber prädigen und es wirklich gut aushalten
zu können.
Aber ich finde schon diesen Grundgedanken, bei Jesus so willkommen zu sein, wie ich bin
und zwar weil ich bin, finde ich super, und das geht für mich in diese Richtung.
Also ich dieser, dieser tiefe Säufzer, ganz am Ende, kann mich denn niemand davon befreien,
ich stehe so auf mir selbst, auf dem ich bin so mir selbst im Weg, kann mich niemand davon befreien,
doch Christus.
Und das kommt man ja glaube ich in der Predigung, ein bisschen ausmein, was das alles bedeutet,
sich selbst immer zu um Weg zu stehen, auch mit dem ganzen Scheißig optimieren zu müssen,
mehr zu geben, noch mehr zu leisten, noch perfekter zu sein, vor Jahren gab man diesen Trend
bei Instagram für mehr Wirklichkeit, also für mehr Realität im Leben, ja, dass die Leute
ihre unaufgerönten Wohnung gezeigt haben, dass sie Menschen einfach reingelassen haben,
ohne vorher eine Grundreinigung vorzunehmen, weil es so wichtig ist uns zu zeigen, wie wir
sind und nicht immer so zu tun, wie wir sein könnten, wenn wir dem Folgen was uns vorgegeben
wird.
Na ja und da eben auch in Beziehung zu gehen und zu sagen, also unaufgeräumte Wohnung sind
ja nun das eine, aber wirklich wenn ich, wenn mir Dinge entglitten sind, wenn irgendwas wirklich
kaputtgegangen ist oder falsch gelaufen ist, das dann auch zu teilen mit Gott, aber auch
mit anderen Menschen, also als Beziehungsgeschehen.
ja, weil das dann eine andere Kraft bekommt. Eigentlich ist das, was Paulus hier macht.
Wie heißt es, Lea? Wie heißt es, wenn man sich zeigt mit seiner ganzen Scheiße, die man
in einer in einer, in einer, an den Hacken hat? Ist was Jesus vielleicht ein Karfreitag?
Du warst eine Fuck-Up-Night, ein Fuck-Up-Night. Das ist so ein Fuck-Up-Standings, oder?
Ja, also das ist ein Schlim. Ja, ja, ja, ja, ja, ich finde, dass wirklich Smart von Paulus,
weil er wirklich davon ausgeht, dass da jeder, der ehrlich ist, andocken kann.
Ja, und das ist ja auch für eine Kultur, wie man jetzt in der Gemeinde lebt. Ja, das soll doch
so eine Kultur sein, zu sagen, hey, ganz ehrlich, wir wollen uns hier nicht selbst ermächtigen,
und wir wollen keine Hybris, und wir wollen kein geistlichen Missbrauch, ja, sondern wir wollen,
wir wollen ehrlich zueinander sein, und wir sind alle auf Gnade angewiesen. Ja, und wenn wir
ehrlich sind, kennen wir das alle, dass wir uns selbst im Weg stehen, dass wir uns manchmal selbst
sabotieren, dass wir eigentlich das gute wollen und das nicht schaffen. Jede Mutter, jeder Vater kennt
das auf jeden Fall. Und wir sind ja jetzt hier drei Personen. Ja. Wir sind ja immer in der Gefahr,
dass wir von außen wahrgenommen werden, als Menschen, die Fehler los sein müssen. Das wurde mir
einmal gesagt, dass ich als Pastoren gefälligst keine Fehler zu haben habe. Das ist richtig formuliert,
ja, ich glaube, das ist natürlich total verrückt. Das ist ja quatsch. Und gerade wenn ich nicht
persönlich sei, römer sieben empfohlen. Ja, genau. Also, ich glaube, das gefällt mir sehr gut, das macht mir Mut und, also,
ich will den Text an dich prädigen, Lea, du, wirst du ihn prädigen? Nein. Wir wissen bei ihr, dass
Frau gehen prädigen dir. Ein ganz kleines bisschen, beneidigt dich fast darum, aber nur fast,
und auch nur ganz kleines bisschen, aber ich glaube, ich hätte schon nur Sinn jetzt auch zu prädigen.
Hast du dich, glaube ich, hätte Brock darauf, so eine Fuck-Up-Night-Geschichte zu machen? Ja, Lea.
Hättest du jetzt schon so eine Arbeitsüberschrift, Frauke? Nee, aber mir ist noch mal so ein Beispiel
eingefallen. Also, ich habe neulich ein Podcast mit einem Menschen gehört, der untersucht hat, wie Kinder
in den sozialen Medien Gewalt ausgeliefert sind und ganz dramatisch und er sagt, es gibt dann immer,
also er ist auch mit Kindern im Gespräch und es gibt immer einen großen, also einen großen Knackpunkt.
Also, die Kinder sind irgendwie an so eine Situation gekommen, dass sie so einen Gewaltvideo gesehen
haben, dass sie wissen, dass sie es nicht hätten tun dürfen. Also, nun sind sie mit dieser Erfahrung
allein und nun ist die große Frage, reden sie mit ihren Eltern, den sie eigentlich vertrauen und
das könnte die Konsequenz haben, dass das Handy eingezogen wird. Und das führt bei ganz vielen
Kindern dazu, dass sie nicht mit ihren Eltern in den Kontakt gehen und darüber reden.
Und das ist das eigentliche Drama. Das ist das Drama, weil der Safe Space nicht klar ist.
Genau, und dann gehen sie in die Beziehungslosigkeit. Und ja, also und dann da zu ermutigen auf
den Safe Space zu vertrauen. Und das dann die Eltern sagen, danke, dass du mir das sagst.
Genau, und die gucken jetzt nicht alleine.
Gemeinsam mit dem Handy, oder wir gucken gemeinsam, wie es geht, aber es kommt dann keine Strafe.
Ich glaube, ganz viele Eltern gehen auch nicht in die Strafe. Das ist ja so diese Hilflosigkeit.
Wenn das Handy schlecht ist, dann nehme ich es halt erstmal weg. Aber wir setzen uns damit gemeinsam auseinander.
Das wäre der hilfreiche Weg und vielleicht können wir uns Gott so vorstellen.
Ja und vielleicht ist, ich glaube, dass dieses Bild wirklich ganz viel mit Römer 7 und 8 zu tun hat,
weil es eben nicht um das Wiederherstellen von Kontrolle geht, sondern von Liebe gewiss sein,
angenommen sein, gerade. Und da fährt mir das Diet von Reinheit Mai ein, wo er von seinen Eltern erzählt,
als er als kleiner Junge, da das Zeugnis unterschrieben hat.
Und die Mutter sagt, meine Hände haben gezittert, die Einkaufsbeutel waren so schwer.
Da könnte ich so sein. Ich auch jedes Mal.
Das ist ja auch jedes Mal. Ich weiß, wie die Show notes.
Ja, voll.
Ja, ich wollte auch cool noch ein bisschen sagen.
Ich finde auch dieses Bild, brauche zu sagen, was die Torah möchte und was das Evangelium möchte,
ist wirklich wie so ein halte Griff beim Fahrrad lernen.
Das finde ich auch ein schönes Bild, wo ich nur noch mal finde ich auch gelungen.
Ja, ich finde das, ich glaube, dass du eine tolle Prädigkeit gehust.
Vielleicht muss ich dahin kommen, muss vielleicht deine Prädicht hören.
Ja, herzliche Einladung.
Ja, weil es ja nicht, hab ich jetzt zu Beginn schon gesagt, das Podcast ist ja, doch hab ich gesagt.
Mit einer Teilen verbindet uns miteinander. Wenn Frauke so eine Sätze prägt, du prächste auch mal so.
Wir brauchen prägende Sätze.
In diesem Sinne wünschen wir allen, die sich mit diesem Text auseinandersetzen
und ihn vielleicht auch am Anfang sagen, mal ein bisschen sperrig finden,
dass ihr das entdeckt, was wir grad entdeckt haben, wie wertvoll und kostbar dieser sperrige Text ist,
wie viel Evangelium in ihm steckt.
Und wir wünschen dir, liebe Frauke, gute Vorbereitung.
Das wünschen wir auch einen Hührenden.
Und ich freue mich aufs nächste Mal und dann nächstes Treffen.
Und bis dahin alles Liebe.
Alles Liebe.
Bis zum nächsten Mal.
Ciao. Tschüss.
[Musik]
Bis nächsten Montag mit den Predig-Badis.
Podcast Summary
Key Points:
Der Predigttext aus Römer 7 beschreibt das innere Ringen zwischen dem menschlichen Willen und der Sünde, wobei Paulus ehrlich und introspektiv seine eigene Verstrickung im Gesetz und der Natur aufzeigt.
Der Text wird nicht als vollständige Abkehr vom Gesetz verstanden, sondern als eine Auseinandersetzung mit der Tatsache, dass das Gesetz gut ist, aber die Sünde den Menschen im Handeln behindert.
Es wird betont, dass die Befreiung durch Jesus Christus nicht als Abstriche oder Verzicht auf Verantwortung zu sehen ist, sondern als Gegenwart einer Liebe, die niemand trennen kann.
Die Atemhilfe im Text spielt eine zentrale Rolle, da sie das Gefühl vermittelt, dass jemand (Gott) hinter dem Menschen steht und ihn festhält, was den Mut zur Lebensführung fördert.
Sünde wird nicht als bloße Vergehen verstanden, sondern als Beziehungslosigkeit – insbesondere durch Selbstoptimierung und Perfektionismus – und damit als Verweigerung der wahren Beziehung zu Gott und anderen.
Die Predigt schließt mit der Erkenntnis, dass nichts – weder Tod noch Sünde – die Liebe Gottes trennen kann, was ein zentrales Element des Evangeliums aus Römer 8 ist.
Der Text wird im Kontext des Reformationstags verstanden, der die Botschaft der Gnade statt der Leistung betont und eine kritische Auseinandersetzung mit modernen Kulturen der Selbstoptimierung ermöglicht.
Die Predigterin wird aufgefordert, den Text nicht isoliert zu behandeln, sondern im Zusammenhang mit Römer 8 zu interpretieren und so eine umfassende, ermutigende Botschaft zu vermitteln.
Summary:
Der Text aus Römer 7 wird im Gespräch als herausfordernd und intim dargestellt, da er Paulus eigenes innere Ringen zwischen dem Willen zum Guten und der Handlung, die durch Sünde geprägt ist, offenlegt. Der Fokus liegt nicht auf einer moralischen Abwertung, sondern auf der Ehrlichkeit der Selbstbeobachtung – ein Bild, das durch das Fahrradlernen veranschaulicht wird: man braucht einen festen Halt, um loszufahren. Sünde wird nicht als einfaches Vergehen verstanden, sondern als Beziehungslosigkeit, insbesondere durch Selbstoptimierung und Perfektionismus, die die Beziehung zu Gott und anderen verletzen.
Der Text vermittelt, dass es keine Abnahme von Verantwortung gibt, sondern dass die Befreiung durch Jesus Christus eine Beziehung ist – eine Beziehung, die sich zeigt, wenn man auf die Gnade vertraut, statt auf eigene Leistung. Das wird besonders deutlich im Kontext des Reformationstags, wo die Botschaft der Gnade gegenüber der Leistung betont wird. Es wird betont, dass der Text nicht isoliert zu verstehen ist, sondern im Zusammenhang mit Römer 8 steht, wo die unverzichtbare Liebe Gottes betont wird.
Die Predigterinnen und -prediger werden dazu aufgefordert, den Text nicht nur zu analysieren, sondern auch als lebendige Ermutigung für das Leben im Glauben zu predigen – mit dem Hinweis, dass jeder Mensch, der sich selbst im Weg steht, in der Liebe Gottes befreit wird.
FAQs
Der Text aus Römer 7 beschreibt das innere Streben des Menschen zwischen dem Wollen Gottes und der tatsächlichen Handlung, die von der Sünde geprägt ist. Er ist besonders relevant, da er das menschliche Dilemma der Selbstsabotage und der Verantwortung gegenüber dem Gesetz und dem Geist Gottes aufzeigt.
Der Text beschreibt eine tiefgehende Selbstreflexion, in der Paulus seine eigene innere Konflikte offenlegt. Diese ehrliche Selbstbeobachtung kann für viele Menschen anstrengend sein, da sie ein tiefes Gefühl der Hilflosigkeit und des inneren Kampfes aufzeigen.
Dieses Bild vergleicht die menschliche Natur mit dem Verkauf an die Sünde, wie Josef in der Bibel verkauft wurde. Es zeigt, wie tief die Sünde in der menschlichen Natur verwurzelt ist und wie unkontrollierbar sie sein kann.
Römer 6 beschreibt die Taufe als Tod der Sünde, und Römer 8 das Leben im Geist. Römer 7 zeigt den inneren Kampf, der vor dem Erlösungsziel steht. Der Zusammenhang verdeutlicht, dass das Leben im Geist erst möglich ist, nachdem der Mensch die Sünde erkannt hat.
Sünde wird nicht als einziger Fehler verstanden, sondern als Beziehunglosigkeit oder eine Entfremdung von Gott und anderen Menschen. Es ist eine Form der Selbstoptimierung, die die Beziehungen und die Gnade aus dem Blick verliert.
Der Reformationstag betont, dass die Erlösung nicht durch Leistung, sondern durch Glaube erreicht wird. Römer 7 zeigt, dass jeder Mensch in seinem Leben versagt und sich selbst nicht befreien kann – doch Gott bietet die Befreiung durch Christus an.
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