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#52 2025: Anstrengend. Gewonnen. Gestaltet.

41m 53s

#52 2025: Anstrengend. Gewonnen. Gestaltet.

2025: Der große Rückblick. IG Metall Küste zieht Bilanz. Michael Seehase spricht mit Daniel Friedrich über harte Tarifrunden, den Erfolg des Industriestrompreises und die Blockaden in Berlin. Welche Rolle spielen Rüstungsbetriebe und die Energiewende im Norden? Und was erwartet uns bei den Betriebsratswahlen 2026? Ein schonungsloser Blick auf Herausforderungen, Erfolge und die Zukunft der Arbeit.

Transcription

7215 Words, 45286 Characters

Willkommen zum Küstenthorgen. Den Podcast der Ige Metall Küste. So, die Musik ist aus, die Mikro sind an. Ein Mikro ist diesmal nicht unser Host, der sonst Daniel ist, sondern das behaute ich, Michael Sehase. Bezirkschut zuständig für Social Media und andere digitale Medien. 2025 ist ja schon fast Geschichte. Wir wollen heute mal so einen kleinen Rütblick wagen. Und wir steigen einfach mal hart ein. Wir haben eine Küste ja nicht nur viel verhandelt. Wir haben auch neu gewählt. Und zwar hinter uns liegt eine Bundestagswahl. Die Karten im Berlin sind sozusagen neu gemischt am Anfang des Jahres. Und ganz direkt gefragt, war das Wahrneigerbnis ein Empfer für Arbeitnehmerichte? Oder kommen wir als Ige Metall mit der neuen Regierung gut klar? Ich glaube, dass wir mit allen Regierungen klar kommen müssen. Was es natürlich hier jetzt hilft ist, dass es so eine ausgeglichenheit gibt zwischen CDU und SPD, oder auch CSU, wo viel Gemeinsamkeiten da sind. Aber natürlich auch, wenn man in die Gesamtparteien reinkuckt, schon obereiche gibt, die eher zugespitzt sich gegenüberstellen, wenn ich jetzt den näher liberalen Flügel der CDU vor Augen habe. Und auf der anderen Seite die Jusos. Aber für uns als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer kann das natürlich sehr produktiv sein. Weil wir brauchen auf der einen Seite den sozialen Schutz. Wir brauchen die Rechte der Arbeitnehmer, das die geschützt werden. Und dass der Blick auf, wie geht es den Menschen, viel stärk in den Mittelpunkt kommt. Aber wir brauchen ja auch erfolgreiche Unternehmen. Und wenn man es klug macht, dann kann das gut zueinanderpassen. Wenn man es natürlich überreizt, dann ist das eine weitere Schwierigkeit in der Stabilisierung der Demokratie. Weil wenn unsere Regierung nicht handlungsfähig ist, dann profitieren nur die Demokratie feinde davon. Und da ist unsere Regierung schon gefordert, dass wir sagen, wir haben gestritten, wir haben Kultionsvertrag gemacht. Wir streiten bis ein Gesetz auf den Weg gebracht wird. Wir streiten in den Fraktionen dann vielleicht noch ein bisschen gesetzfertiges. Aber dann muss umgesetzt werden. Und wenn die Menschen nicht mehr merken, dass Einigkeit zu Kompromissen auch zum Umsetzen führt, dann fragen die sich irgendwann, was macht ihr denn da? Und da ist, glaube ich, unsere Regierung noch gefordert, enger zueinander zu kommen. Wie gesagt, das soll nicht heißen, dass man nicht um Inhalte streitet und dass man nicht bei der nächsten Bundestagswahl auch neu in Anlauf macht, vielleicht mehr durchzusetzen als das, was man jetzt durchsetzen konnte. Aber jetzt wenn eine Regierung da ist, dann muss die funktionieren. Alles andere ist mehr schädlich für die Zukunft. Aktuell haben wir, also wir nehmen zu den Zappen auf, als der gerade die Abstimmung ist für das Rennenpaket. Ist das schon mehr Gibtnisse? Ich hab noch gar nicht geschaut. Ja, ich störe es jetzt mal. Mit Kanzler mehrheit. Das ist auch, glaube ich, richtig und wichtig. Und das ist auch so ein Beispiel, das ärgert mich schon. Weil jetzt kann man über die Inhalte diskutieren. Das ist ja auch gemacht worden. Und der eine wollte was anderes als die andere. Aber dann ist ein Kompromista. Und der muss dann auch umgesetzt werden. Und da kann nicht einzelne Gruppen sein. Stell das mal in Frage. Wir haben das ja auch bei dem Bürgergeld auch, wo ein Kompromista ist, wo die Regierung sich entschieden hat, wo die Gesetze auf dem Weg gebracht worden sind. Das kann man gut oder schlecht finden. Und ich hab eine klare Meinung. Ich glaube, das ist wirklich eine Nebelkerze, die da sozusagen bewegt wird für die Probleme, die wir eigentlich wirklich in Deutschland haben. Aber ich kann das nicht immer als Regierungsfraktion, als Regierungspartei, dann in Frage stellen. Das schadet mehr als das es nutzt. Deswegen Kompromisse müssen umgesetzt werden. Und man fordert eben auch Haltung ein. Ich meine, wenn wir jeden Tarifvertrag ist, auch ein Kompromiss am Ende ist. Wenn ich da am Ende sofort wieder anfange, was könnte ich anders machen? Wie kann ich das nicht umsetzen? Das geht nicht. Kompromisse müssen eingehalten werden. Das ist etwas, was uns stark macht. Alles andere steh stabilisiert. Genau, Kompromisse ist ja auch so ein bisschen der Kern der Demokratie. Ja, natürlich. Weil wir haben viele unterschiedliche Interessen. Und wenn ich nur auf meine Eingesinteresse gucke, dann komme ich vielleicht zu anderen Ergebnissen. Aber wir sind ja nicht alleine auf der Welt. Wir sind Arbeitnehmer, wir haben Arbeitgeber, wir haben Selbstständigen. Wir haben junge Leute, wir haben ältere Leute. Wir haben Menschen mit Migrationshintergrund. Wir haben welche, die sie in Hintergrund nicht haben. Wir haben Menschen, die in der Welt vor Gewalt und Terror fließen müssen. Wir haben welche, die sagen, ich habe da Angst davor, wenn die Menschen dann bei uns sind. Und das müssen wir auch zusammen kriegen. Und da sind Kompromisse. Da ist aufeinander rücksicht nehmen, ein wesentlicher Wert. Und nochmals geht nicht darum. Das war nicht für seine Ziele, für seine Inhalte streiten kann. Das sollte man tun. Aber man muss das immer so tun, dass man am Ende des Tages zueinander kommt. Weil ansonsten gewinnt man einer. Und das sehen wir in anderen Staatsformen. Wenn einer oder eine bestimmt und alle anderen folgen müssen. Das ist kein gutes Miteinander. Es sei denn, man ist nach an diesem Autokraten dran. Und das wollen wir nicht. Wir merken tatsächlich, der Wind wird jetzt ein bisschen anders als mit der Ampel Regierung. Und im Wahlkampf ging es ja auch viel um Wirtschaftsrundlichkeit, nicht das jetzt mal. Das klingt ja oft nach weniger Schutz auf Arbeitnehmerseite. Das meinst du, mussten wir uns nach der Wahl strategisch neu aufstellen, um in Berlin überhaupt noch gehört zu werden? In meiner Wahrnehmung ist die Irgendwirtal schon der Ansprechpartner, wenn es um Arbeit geht in Berlin und auch auf allen Seiten. Und das ist vorher so. Und das ist jetzt auch so. Und Friedrich Merz war sowohl im Wahlkampf, als auch nach der Wahl bei uns im Irgendwirtalvorstand. Zum Beispiel stärken Dialog auch mit unserer Vorsitzenden, unserem zweiten Vorsitzenden. Und glaube ein großer Move, der stattgefunden hat, weil er, dass die Union akzeptieren musste, dass viele Sachen, die sie im Wahlkampf noch kritisiert haben, nämlich Stichwort Schulden, Bremse oder Ähnliches, dass man so nach vorne raus schlecht regieren kann. Und deswegen ist die Veränderung der Schuldenbremse, dass Infrastrukturpaket 500 Milliarden, die investiert werden sollen, ist natürlich schon etwas anderes, als das, was wir im Wahlkampf erlebt haben. Wir streiten natürlich immer wieder auch über diesen ausgleichlichen Wirtschafts- und Arbeit. Das sind eben auch unterschiedliche Interessen, die zum Teil da sind. Aber es kann gut werden, wenn jetzt die richtigen Schritte auch weiter, sozusagen erfolgen. Manchmal ärgere ich mich, dass dann immer wieder so alte Nähe bekehrt, zum sozusagen geworfen werden. Frage von wie lange arbeiten Beschäftigte, die ganze Diskussion Arbeitzeit, komme vielleicht später noch mal dazu, wo ich mehr denke, der Leute, ihr müsst das Gesamtsystem gucken, und nicht nur immer die einzelnen Lösungen, aber wir sind da als Egemetall gut aufgestellt. Wir haben andere Gesprächspartner, aber wir sind immer noch in vielen Gesprächen dabei. Und wenn ich sehe, jetzt, wie wir bei das Thema Auto-Dialog oder Stahlgipfel, wäre auch einmal, wir das jetzt bezeichnen wollen. Aber da war die Egemetall ein großer Treiber dafür, dass wir Industrie politisch vorankommen. Da sind gute Entscheidungen gefällt worden. Industriestrompreis ist eine große Forderung. Die haben wir als Egemetall lange gefordert. Manchmal sehr alleine. Das wird jetzt umgesetzt. Wir haben die Frage Local Content. Also, dass nicht nur in Deutschland oder in Europa Geld verdient wird, sondern dass sie auch Wertschöpfung gesichert werden muss. Auch das ist jetzt Teil von Regierungshandeln geworden. Also, ich glaube, wir können uns dann nicht beschweren. Die Egemetall ist da schon durchsetzungsfähig auch in Berlin. Du hast jetzt tatsächlich schon einen zwei Sachen vorweg genommen. Der 8-Strundrache und tatsächlich der Industriestrompreis kommt. Wenn ja für wen? Ja, für alle Industriebetriebe und gerade für die Energie intensiven. Da wünschen wir uns mehr und wir brauchen auch eine längere Zeit, als ist die drei Jahre. Aber es ist zumindest gut, dass wir jetzt auch einen ersten Schritt in die Richtung gemacht haben. Weil es reicht nicht nur zu sagen, dass die Energie ähnlich teuer ist, wie vor Corona. Wenn sie damals schon zu teuer war mit dem Blick auf andere Länder. Wir haben eben in Deutschland lange davon profitiert, dass wir die billige Energie aus Russland zu Verfügung hatten. Das wollen wir aus guten Gründen jetzt nicht wieder zurück haben. Und dann müssen wir Alternativen schaffen. Und gerade diese Frage von Energiekosten ist eine der Zukunftsfragen, wenn Firmen für Investitionen sich entscheiden. Und da brauchen wir Verlässlichkeit, Planungssicherheit. Und da ist das ein guter Schritt. Und ich bin froh, dass wir das wirklich mit dem Langatem durchgesetzt haben, dass wir uns am Tag viele Kollegen hier vor Ort, wenn ich am Bremen denke, wenn ich an Hamburg denke, oder auch im Berlin. Also es ist schon Druck gemacht worden. Und am Ende des Tages musste die Regierung einsehen. Das ist schon richtig. Ich hätte mir gefreut, wenn wir das schon vor zwei Jahren durchgesetzt hätten. Da hätten wir viele Probleme heute nicht. Aber wir müssen gucken, dass wir nach vorne raus das richtige machen. Und da ist jetzt ein Flock gesetzt. Weiterum müssen folgen. Ein Kenntem ist ja auch für uns der 8-Stun-Pach. Der sozusagen hier unter Beschut steht. Der gibt es und bleibt auch bei großen Diskussionen. Was meinst du, können wir in der 8-Stun-Tach auch an 2026 weiter entverteidigen? Wir müssen das. Es ist wirklich ein Thema, wo ich mich auch ärger wie Stimmung gemacht war. Es würde immer so getan, es hätte mir keine Flexibilität. Ich nehme wahr, die Menschen arbeiten, wenn es nötig ist. Sie machen Kurzarbeit, wenn es nötig ist. Das heißt, wenn wenig zu tun ist, gehen sie nach Hause. Wenn viel zu tun ist, machen sie mehr Arbeit. Wir können mit Tarifverträgen Betriebsräten ganz viel Flexibilität absichern, in dem System, in den Gesetzen, den wir heute haben. Würden wir es öffnen, dann hätten wir vielleicht da, wo Betriebsräte sind. Und wo wir Tarifverträgen haben, gar nicht die großen Probleme, die wir uns vor Augen führen. Aber überall da, wo wir keine Betriebsräte haben, wo wir keine Tarifverträgen haben. Die vielleicht sagen, was ist die Maximilitare gesürgstzeit? Wer entscheidet denn, wie Arbeitzeit gelegt wird, wenn es der Arbeitgeber alleine entscheidet? Ab einen Fall vor Augen, da hat die Werkslaterin dafür gesorgt, dass die drei Viertel der beschäftigten Mitglied der Ege Metall geworden sind. Warum? Weil die ist mittags losgegangen und hat dann einfach gesagt, so heute wird bis um 16 Uhr gearbeitet, heute wird bis 17 Uhr gearbeitet. Kollegen konnten gar nicht mitreden. Und dann war der Frage, was können wir tun? Was eins und was die tun konnten, waren Betriebsradgründen. Das haben sie mit der Ege Metall gemeinsam gemacht. Das heißt, wenn wir den Arbeitgeber die Möglichkeit geben, über den acht Stunden Tag hinaus. Einseitig ansagen zu können, dann wird das kommen. Und so zu tun, als würde jeder Arbeitnehmer einfach nein sagen können. Und dieses Beispiel, der will abends noch seine E-Mails machen, indem man das Kind ins Bett gebracht hat. Das können wir alles abdecken, aber diese Gefahr ist einfach da. Das ist ausgrenzt und diese Frage, acht Stunden arbeiten, acht Stunden für mich, acht Stunden leben. Das hat schon seine Bewandnis, weil auch alles, was sie für Arbeitsungsgesundheitsschutz haben. Auch auf einen acht Stunden Tag ausgerichtet ist. Und das muss man schon auch im Gleichgewicht halten. Und ich kann flexibler arbeiten, wenn ich kurze Arbeitszeiten habe. Ihr nicht länger Arbeitzeiten habe, ich gelange Blöcke, die kann ich flexibel nicht so gut gestalten. Und ich will gar nicht an das Thema Vereinbarkeit denken, was wir wollen Vereinbarkeit. Aber wenn ihr es der Arbeitgeber sagt, Montags mit mitwuchs, aber es soll jetzt mal bitte ganz langen. Was wützt mir das denn? Wenn ich dann Dornersack und Freitag weniger arbeite, wenn ich zum Beispiel die ganze freie Kita-EDC gehe ich damit abdecken kann. Also acht Stunden ist ein richtiges Maß, an dem müssen wir festhalten. Und wir wollen Flexibilität, aber die kann man anders gestalten. Da braucht man keine längere, tägliche Arbeitzeit juristisch durchzusetzen. Das denke ich auch. Stichwort Politik, die hat uns dazu bewegt, die auch in eine Aktionstacht zu machen. Und der kann man ja weiters erzählt, du hast es ja schon kurz angedeutet. Vor uns an riesiger Kraftaufwand, im Sachen Organisation, aber er schafft auf jeden Fall vor Ort eine Menge Gemeinsamkeit und Zuversicht. Ziel war es ja auf jeden Fall, die jetzt geweten Parteien ja so ein bisschen anzustoßen. Das heißt ein bisschen, auch ein bisschen mehr, um ihnen zu zeigen, was wir von den Fordern und was wir von den Wollen und wie wir uns wir vorstellen. Wie hast du die Veranstaltung für uns, war sie ja in Hannover so erlebt? Und was konntest du damals in Hannover? Das war mehr jetzt so mitnehmen? Ja, viele tausende Kolleginnen und Kollegen, wenn man über 80.000 in ganz Deutschland an fünf Orten, die gesagt haben, Industrie her Zukunft. Wie sich auch dagegen gewährt haben, das ist so eine Einsortierung von manchen, gibt dir sagen, neu und alt. Und da muss man mal alte Zöpfe abschneiden. Nein, jeder Industriearbeitsplatz, jedes Unternehmen, was wir durch die Transformation, also in Veränderung bringen können und nach der Veränderung nach vorne raus auch damit Geld verdienen können, umweltfreundlich, klimafreundlich aufstellen können. Das ist eine Industrie, die wir halten können. Und was viele vergessen ist, Industrie ist das Rückgrat unserer Wert, unsere Wohlstandes in Deutschland. Viele bitte Bereiche, wo Industrie stark angesiedelt sind. Da gibt es mehr Schwimmbäder, da haben wir eine höhere Zufriedenheit der Menschen. Da haben wir sozusagen bessere soziale Infrastruktur, überall da, wo wir wenig Industrie haben, ist das alles nicht so verhandelt. Und deswegen wäre die Industrie infrage gestellt, er stellt eben auch Wohlstand in Deutschland infrage. Wir können uns nicht gegenseitig vom Haare schneiden, sozusagen den Wohlstand sichern. Das wird nicht funktionieren. Wir brauchen Industrie und das war ein starkes Signal dafür. Und ich habe sehr gesagt, glaube, ohne den Aktionsstaket mir auch den Industriestrompreis nicht durchsetzen können, weil gezeigt worden ist, die Egemetall ist auch handlungsfähig, für ihre Industriepolischen Vorstellungen auch zu kämpfen. Und wir haben da viel geschafft und viel gemacht. Und glaube, wir sind eine der wenigen Organisationen, den es noch schafft, die Leute, für ihre Themen auch außerhalb ihres eigenen Bereichen zusammenzuschließen. Dass wir gerade mehr da gewesen wären, ist kein Geheimnis. Wir haben auch Bereich, wo Menschen vielmeckern nicht aktiv waren oder sind das ändert sich so ein bisschen, weil die Leute merken, wenn ich was tue, wird es besser. Und wir haben ja auch viele betriebliche Fälle, wo wir uns durchsetzen konnten. Wir haben jetzt zum Beispiel einen Fall in Bremen, wo Gehstra, der Arbeitgeber gesagt hat, wir wollen hier verlagern, keine Zukunft mehr organisieren. Kollegen haben sich organisiert, haben gegen Konzept erarbeitet, waren Aktionsfähig, wir werden bis hin den Streik gegangen und jetzt liegt ein Ergebnis vor, dass das Zukunftskonzept des Betriebsrates mit der Egemetall und den Wirtschaftsunterstützer von uns sozusagen erarbeitet worden, dass das umgesetzt wird. Und eine Beschäftigungsgarantie da ist. Also es geht, das war das Signal auch dafür. Und mit der Stimmung sind wir ja dann auch weiter in die politischen Auseinandersetzung gegangen. Genau, Politik ist nämlich immer der Rahmen und die Realität passiert sozusagen im Betrieb. Lasst uns mal schauen, dass wir so von 2025 alles konkrete Recht haben. Ein großes Thema ist auf jeden Fall das KFZ-Handwerk, da hatten wir ja eine zähre Tarifrunde. Wenn die Politik sozusagen über Verbrenner ausstreitet und jetzt wo Porsche auch noch überlegt, seine Batteriezeinfeldigungen zu schießen, steht natürlich die KFZ-Bromische auch ziemlich kopffähig finde. Und wenn man so mit den Kollegen spricht, hat man auch das Gefühl, dass sie meistens gar nicht mal wissen, was sie morgen eigentlich erwartet. Und die Arbeitgeber stehen halt einfach ziemlich auf der Bremse. Aber dann wie hast du das so wahrgenommen? Wie schwer war es wirklich diesen Abschluss zu holen? Das KFZ-Handwerk ist ja noch eines der großen Handwerke, wo wir in der Egemetall gemeinsam auch verhandeln von Flensburg bis nach Lörach und von Aachen bis nach Bauzen, wo überall was stattfindet. Und das ist schon gelungen, auch da einen guten Tarifabschluss hinzukriegen, Kollegen kriegen in zwei Schritten insgesamt 5,6% mehr Geld. Wir haben auch einen Tarifvertrag, den wir hier in Hamburg schon vor fünf Jahren ungefähr abgeschlossen haben, nicht dass man ein Teil seines Geldes auch in Zeit umwandeln kann. Also diese Fragen von Arbeitszeit zur Reinität, das sind Menschen ja auch wichtiger geworden. Das ist jetzt durch den Pilotabschluss in Niedersachsen, dann bundesweit ausgerollt worden, aber die Kollegen mussten dafür auch auf die Straße gehen. Und das ist, glaube ich, immer ein Thema, was viele vergessen. Es ist eben keine Mathematik-Tarifverträge da. Da geht man nicht hin, hat eine große Exel-Datai-Tipp, da paar Daten rein und dann kommt ein Tarif-Ergebnis raus. Das ist ein Machtfragen. Und diese Machtfragen musste in KFZ-Handwerk beantwortet werden, Kollegen haben das stark gemacht. Auch in Hamburg gab es einen großen Aktionstag, wo über an die tausenden Kolleginnen und Kollegen da waren und gemeinsam für ihre Tarifforderungen gestritten haben. Und von daher haben wir da tatsächlich einen guten Abschluss hingegrickt. Und ich glaube, das ist auch die Aufgabe von Tarifpolitik, von Gewerkschaftsarbeit in diesen von dir benannten schwierigen Zeiten, wo der einzelne ja auch nicht immer was ändern kann, an dieser Gesamtsituation. Aber an den, wo ihr was ändern könnt, nämlich wie wird in Betriebgerechtigkeit organisiert? Wie schauen wir, dass die Menschen nicht abgehangen werden, wenn es um Kostensteigungen und um Einkommen geht? Da müssen wir als Egemetall, da müssen die Belegschaften, da müssen wir zusammensteigen und das Beste rausholen. Dann erträgt man auch den Rest, den wir in der Welt sehen, manchmal besser, wenn wir wissen, wir haben für uns, wo wir selber aktiv sein können, das Beste rausgeholt. Und im Handwerk sind wir da auch eine Gewerkschaft, die mit den Kolleginnen und Kollegen gute Abschlüsse machen können, weil wir auch noch andere brauchen. Genau, Handwerk ist ja nicht nur das Kfz-Gewerbebonds, sondern auch seine Tärheizung, Metallbau und da haben wir halt auch abstößer erreicht. Wie ist so deine Sicht neben M&E, also M&E, mit Handel Elektro für die, die es nicht wissen? Wie ist deine Sicht auf das Handwerk allgemein in den Metall? Ja, das geht immer ein bisschen unter, weil natürlich die großen Schlagzeilen sind die Automobilfirmen. Das ist dann vielleicht auch noch Luft und Raumfahrt, mit Airbus. Es ist also etwas wie Stahl, aber das wir eben auch für den Handwerksbetrieb an der Ecke zuständig sind, wenn es um Schlosser-Handwerk geht oder um Heizung. Ähnliches, das wissen die meisten gar nicht und gerade den Norden, wir sind sozusagen der Bezirk mit den zweitmeisten Mitgliedern im Handwerk. Ich glaube, wir sind im Koffer bis nur Norden, es fallen größer. Alle anderen haben weniger Mitglieder im Handwerk, das heißt, wir sind schon sehr nah auch an den Kollegen dran. Und das ist schon auch eine andere Tarifpolitik natürlich, weil es sehr unmittelbarer ist, du hast kleinere Betriebe, du hast auch oft noch die Familien-Chefs irgendwo da, auch wenn es da eine radikalen Wandel gegeben hat. Das heißt, wir reden vom Handwerk manchmal schon auch von kleinen Konzern, gerade das Kraft-Zert-Handwerk, als ich in den letzten 20 Jahren enorm weiterentwickelt von diesem Auto-Händler an der Ecke, der noch einer Einzelperson gehört hat. Haben wir jetzt eher Konzerne, die mit 10-20 Betriebe auch an 3-4.000 Beschäftigte kommen. Das ist schon eine Veränderung, wo wir Tarifpolitik darauf reagieren müssen. Und wir sind auch da in der Diskussion, wie kriegen wir in Zukunft sozusagen dieses Handwerk Tarifpolitik gut weiter erfasst. Aber wir sind ja auch zum Beispiel im Holzbereich zuständig, läuft gerade die Tarifrunde der Ahrungsverarbeitung Industrie, Hüppe in Nordwesten, unseres Bezirkes oder Steinways hier, die Klavier- und Flügelbauer in Hamburg, die fallen unter den Tarifvertrag. Also wir haben vielfältiges Portfolie und ein Ergebnis ist immer gleich, sich organisieren, gemeinsam antreten, gemasern das Beste durchsetzen und das in der Sicherheit, dass der Tarifvertrag einem auch nicht genommen werden kann. Gerade im Handwerk ist ja auch das Thema Fachkräftemangel ein großes Thema. Was meinst du, helfen wir unser Abschluss damit, dass die Mechaniker, Mechaniker, Schlosser, Tischleberufe und so weiter nicht weiter in die Industrie abwandern oder ist das immer noch ein Kampf gegen Windmüll? Ja, ich glaube, viele, die im Handwerk arbeiten, arbeiten auch gerne im Handwerk und auch gerade diese Strukturen sind ja auch etwas, in dem man sich auch wohlfühlen kann, weil man einfach sagt, das ist sehr genauer. Man hat sozusagen viele Kollegen, mit denen man an einem Stück arbeitet, nicht so anonym, wie vielleicht in einem großen Industrieunternehmen, aber am Ende des Tages ist natürlich auch die Frage, wie viel Geld kriege ich denn für meine Arbeit? Und da ist das Handwerk etwas, was ich nicht verstecken muss, da haben wir auch gute Löhne und Gehälter, da wohl Tarifverträge sind erst recht, aber muss man natürlich in der Entwicklung auch sozusagen standhalten, weil Fachkräftemangel du hast es gesagt. Früher haben wir viele Debatten gehabt, geht studieren, wir brauchen die Akkanthemiker, jetzt haben wir festgestellt, dass die Blue-Kaller, wie das im Manager Deutsch so heißt, also die gewerblichen, genau so gesucht werden und von daher hat man da natürlich schon stichwort Fachkräftemangel mit einer guten Ausbildung, egal ob Industrie oder Handwerk gute Chancen sich auch weiterzuentwickeln. Aber das Handwerk ist eben auch dafür verantwortlich, attraktiver an Ausbildungs- und Arbeitsentgelte zu haben, sodass die Leute auch kommen und bleiben. Thema Gerechtigkeit, die Lühne steigens waren, aber was am meisten steig sind die Gewinne der Konzerne, gerade bei Energie und Rüstung, gibt es da riesige teilweise unüberschaubare Gewinne gefühlt. Der hat sich mit Teil vorhin jetzt schon länger so eine Art Ölgewinsteuer, jetzt mit der neuen Regierung, also morgen Anführungsstrichen, was meinst du, geht da noch was? Auf jeden Fall ist das ein blinder Fleck, wenn man nach Berlin schaut, also die ganze Frage von mögensteuer, Appschaftsteuer oder das, was wir hier an der Küste auch mal eingebracht haben in Diskussion mit viel Unterstützung aus anderen Bereichen dieser übergewinsteuer für Rüstungsunternehmen, das ist schon Thema, wo man auch hinkucken muss. Und glaube, was mich manchmal ärgert ist, dass man dann so den Vorwurf zurückbekommt oder die Information, so viel Geld kriegt man doch da gar nicht zusammen und das Ding ist wirklich so, den Aufwand wert. Und das, ich meine, wie soll eine Demokratie funktionieren, wenn der oder diejenige, die ganz normal arbeiten gehen, wo die Steuer am Ende des Monats abgezogen wird, über deine Lohnsteuer vielleicht noch ein bisschen was gesteilt ist oder zurückbekommst? Viele machen das ja auch gar nicht und auf der anderen Seite, die viel verdienen, gar nicht in dieses System reingeholt werden. Also glaube, es ist auch eine Frage von Gerechtigkeit, ob eine Demokratie funktioniert, ob eine Gesellschaft das akzeptiert und ich überspitze, selbst wenn es nur zwei, drei Euro werden, die reinkommen würden, das ist eine Frage von Gerechtigkeit, dass die starken Schultern mehr tragen als die schwachen. Und es hat auch was damit zu tun, dass gerade Stichwort über Gewinsteuer, dass die, die gar nicht durch große Innovationen, Produkte oder ähnliches auf einmal Rückenwind bekommen und Auftragsboom und Gewinnboom sozusagen erfahren, sondern durch Krisen und in dem Fall auch noch durch Krieg da entsprechend profitieren, dass die, was an die Gesellschaft zurückgeben. Und deswegen sag ich alles das, was über das normale Maß der letzten Jahre hinausgeht, davon muss 50 Prozent wieder an die Gesellschaft zurückgeführt werden, das hilft auch, so was wie Rüstung als Produktion akzeptieren zu können. Aber klar, gerade bei Rüstung sind wir alle froh, wenn wir morgen wieder andere Produkte fertigen würden auf unseren Werften zum Beispiel. Ja, da blockiert Berlin aktuell noch und da fragen sich tatsächlich wie finanziell wir unsere Zukunft, Thema Bildung, Umbau, der Industrieinfrastruktur. Da fragen wir sich tatsächlich, ob man am Ende des Tages die Arbeitnehmer das Video über die Sozialabgaben finanziell müssen, oder? Naja, gut, wir haben ja so ein paar Sachen nicht durcheinander bringen, wir haben die ganze Frage des Sozialsystems, der auf den Faktor Arbeit basiert. Aber wir haben natürlich, wenn ich an die Rente denke, auch viele Sachen, die über die Beitragszahler Arbeitgeber Arbeitnehmer bezahlt werden, die Gesellschaftspolitik richtig sind, aber die eigentlich durch Steuern zu finanzieren sind. Der zweite Punkt ist natürlich, wir haben dieses Infrastrukturprogramm, Investitionsprogramm, 500 Milliarden, Sondervermögen, was nichts anderes heißt, als Sonderschulen, die man machen kann, die dafür gemacht werden sollen. Das ist auch richtig, das ist auch wichtig, dass man das macht. Aber natürlich, da vorne raus müssen wir schauen, dass die Kolleginnen und Kollegen mehr Geld im Portmonee haben. Und dass die sehr viele Erben 400 Milliarden werden im Jahr in Deutschland verschenkt verärbt und kaum wird dort vernünftig sozusagen eine Steuer drauf geschlagen. Wir haben jetzt alle mitbekommen, gerade die ganz viele Erben können dann auch beantragen, dass sie gar keine Steuern zahlen müssen oder ganz wenig. Das versteht doch keiner. Ich bin jetzt ab kein großes Erbe in Aussicht, aber wenn ich höre, dass Leute sozusagen das kleine Häuschen von Omaerben und dann dazu, wenn es dann irgendwann über einen Freibetrag hinausgeht, eine Steuer zahlen müssen, andere Erben sozusagen Milliarden und sagen dann, ich kann keine Steuer zahlen. Wir werden dann sozusagen befreitvorn, dass es etwas, was die Menschen aus meiner Sicht zurechtlich akzeptieren wollen und deswegen brauchen wir da Reformen kurz um. Wir müssen auch in dieser Regierung den Augenmerk darauf legen, dass es in Deutschland ziemlich viel Geld gibt, was es umverteilt gilt und zwar von oben nach unten. In der Debatte um den App-Schaffsteuern, so ist es tatsächlich so, dass viele denken, dass einem das kleine Haus weggenommen wird. Das ist ja die Faktor nicht so, dass es in der tatsächlich der großen Mobilium, die es da geht. Aber der Markt bestellt gerade einmal immense viele Rüstungsgüder und die werfen so toll, die KMS lösen Rennmetall, die sich ein Jobs auch, muss man dazu sagen, spürst du in den Gesprächen mit Betriebsreden und Metallern vor Ort, dass die Kultur verändert. Ich meine, wenn wir von der Friedensmacht zu Waffenschwiege Nord machen? Ich glaube nicht, die Zuspitzung verstehe ich, aber ich sehe nicht, dass auf unserer Seite so eine Begeisterung da ist. Ich glaube endlich bauen wir für die Welt unsere Urbote oder ähnliches, sondern andersrum. Es ist im Moment notwendig. Ich schmerzt mich, jeder, der mich kennt, weiß ich, ich habe selber Kriegsdienst verweigert, immer für Frieden gestritten. Aber es geht eben auch nicht, dass wir zuschauen, dass jemand wieder russische Präsidents unsere Partner und selber auch betrot. Und heute auch schon vielfältig angreift und wir uns dann nicht gegenwattmen. Natürlich brauchen wir weiter in Dialog, brauchen Frieden, aber es gibt Situationen, da muss man erst mal eine gewisse Stärke sichern können, damit man überhaupt irgendeine Dialogphase kommt. Da darf man die Augen nicht freu verschließen und glaube viele Menschen sehen, dass das sehr traurig ist und dass man sich was anderes wünscht, aber manchmal ist die Welt so, dass man darauf reagieren muss und nicht so, wie man es gerne hätte, sondern so, wie es sein muss. Was wir aufpassen müssen, ist, dass wir nicht in so einer Aufrüstungspirale kommen, dass wir jetzt diesem Kriegs dem Krieg sozusagen alles unterordnen und gar nicht mehr das andere sehen. Wie nämlich die Frage Austausch, internationale Beziehungen, auch die Frage macht jede Amé in Amerika in Europa das für sich oder machen wir das mit dem Austausch auf die Frage, welche Außen- und Verteidigungspolitik brauchen wir denn gemeinsam. Ich glaube, Deutschland alleine kann das nicht wuppen, wir können das nur europäisch machen und wir müssen eben auch zur Kenntnis nehmen, dass der Amerikanische Präsident kein verlässlicher Partner mehr ist. Das hat in den letzten 70, 80 Jahren uns viel geholfen, genau diese Sicherheit auch ein Stück weit mit abzusichern und das ist unangenehm und guckt da auch gerne weg, aber ich kann nicht weg gucken, wenn es um die Zukunft geht, dann muss ich auch da hinschauen, das ist eben im Moment eine hohe Abhängigkeit unsere eigene Sicherheit in Deutschland von Amerika gibt. Und wenn es da keine Verlässlichkeit mehr gibt, das ist ja wie zu, also wenn der große Bruder auszieht und du auf einmal selber, dann musst du ja einschätzen können, was heißt das jetzt komme ich damit klar oder muss ich selber was machen und wenn du dann von außen betrothwürst, dann ist es vielleicht nicht die beste Idee, ich mache jetzt gar nichts, jetzt gerne wie früher, aber der große Bruder kommt eben nicht zurück, der ist eben nach in den Süden gezogen oder wo auch immerhin. Und das in Sachen, wie gesagt, verstehe jeden, der große Probleme mit hat und ich bin für jeden dankbar der auf eine Friedensdemo geht und der gemeinsam mit uns auch für Frieden streitet, aber wir müssen eben auch gucken, dass wir unsere Bundeswehr und unsere Partnerinnen und Partner gut ausrüsten und wir müssen aufpassen, dass nicht so eine Aufrüstungsfreude durchkommt nach dem Motto, jetzt wird alles ins Militär gesteckt. Genau, es geht ja sozusagen, auch ein bisschen am Schanzenleichheit am Verhandlungstisch, jetzt können wir sozusagen ja auch einen betrüblichen Sinne. Ja, das ist also, das sind natürlich Beispiele, die nicht ziehen, weil das andere ist, da geht es um Leben und Tod und es geht darum, dass das ganze Städte kaputt gemacht werden und jede Waffe, die gebaut wird, ist auch eine, die genutzt werden könnte, auch wenn sie Gott sei Dank eben nicht genutzt wird. Deswegen verstehe ich, dass aber wenn du das schon so ist, natürlich haben wir Arbeitgeber, die sagen die Egen Metallkont an den Tisch, jetzt müssen wir mit den vernünftig reden, verhandeln hart, machen einen Abschluss zu dem stehen wir. Wir haben aber auch ganz viele Arbeitgeber, die erstmal wissen wollen, ist die Egen Metall überhaupt starke noch in meinem Betrieb mich unter Druck zu setzen, so dass ich mit den reden muss. Wenn ich da jetzt immer sagen würde, oh bitte, es ist doch vernünftigen Tarifvertrag zu haben, manchmal kommt man mit vernünftigen Argumenten nicht wieder, da muss die andere Seite merken, dass man eben auch nicht stärker hat und nochmal. Ich bin weit davon weg, dass wir sozusagen krieg, dass wir Terror als Teil von Politik akzeptieren und befürchte einfach, dass wir jetzt nochmal ein paar Jahre brauchen, in den es mehr um stärke Beweisen geht und Abschreckung beweisen geht, um dann wieder auf eine Ebene von Dialog und Frieden Dialog kommen zu können. Nicht beschäftigt es viel, wie auch die Diskussion um die Werpflicht, als jemand der Kriegsinsverweigert hat und jetzt merkt, dass ich selber Schwierigkeiten habe, mir einzugestehen, dass ich eigentlich jemand bin, der sagt, weil Dutwendigkeit vielleicht brauchen wir das doch und diese Zerrissenheit merke bei vielen anderen. Und ich bin dankbar, dass diese Zerrissenheit nicht haben, trotzdem mit mir in den vernünftigen Dialog gehen, weil eins ist doch ganz klar, wir als Gewerkschafteren und Gewerkschafteren, und ich hoffe eigentlich, als jeder vernünftiger Mensch in unserer Gesellschaft ist für Frieden der Weg dahin. Das ist das, was uns manchmal sozusagen auseinander bringt, aber ich kein Kahlen in der Gewerkschafter, den im Krieg das Wort redet. Die Rüstungsbetriebe sind bei uns in Küste, ein wichtiger Pfeiler, aber anderer wichtiger Pfeiler ist natürlich auch das Thema Windkraft. Wir wollen, wie das vorhin schon gesagt, dass auch Local Content, also Wirtschaft von hier vor Ort bei uns, und jetzt wo blieblich weniger so funktioniert wird, ist natürlich auch die Frage, droht uns da ausverkauft oder wird der Windpark vor der Nase jetzt zunächst mit ausländischer Technik bestückt. Es ist zwei Sachen, die man dazu sagen muss, uns kann das nicht egal sein, wo die Anlagen herkommen. Und das ist etwas, was sich jetzt in der Politik auch immer mehr durchsetzt, durch Ausschreibungen, die da erfolgen, dass man da auch Merkmale hat, die eben dazu führen, dass eben auch Arbeitsplätze vor Ort entstehen. Auf der anderen Seite, stich vor Technologie, wir hören gewisse Sachen in der Windkraft, schaffen wir ohne Schiener zum Beispiel gar nicht. Auch da ist so ein Spagat notwendig. Und ich bin froh, dass wir doch in manchen Politischen auseinandersetzungen, hat es eben ja schon gesagt, dass wir da durchsetzen konnten, dass dieser Frage local Content, also Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Standort vor Ort, Mate in Germany, Mate in Europe ansetzen können. Ja, da gibt es auch nicht schwarz oder schwarz und weiß, nicht null oder 100. In dem einen Produkt wird es vielleicht 25 Prozent sein und einen anderen Produkt eher 60 Prozent. Aber diesen Ansatz überhaupt da einzubringen und erste Schritt in die Richtung zu machen, das ist richtig. Der zweite Punkt ist der Beschäftig, mich noch mehr, ist einfach, dass wir mit der neuen Bundeswirtschaftsministerin jemand haben, die sehr stark auf die alten Energieträger setzt. Wir brauchen gerade die Diskussion von, wie viel Strom brauchen wir in 20 Jahren und da einfach mal zu sagen, ja so viel wird es nicht nötig sein, weil ja die Industrie nicht mehr so da ist. Das ist auf der einen Seite, finde ich. Also in der Schule würde ich sagen, Thema verfehle, sechs setzen, noch mal von vorne, weil der Ansatz als Industrieministerin müsste doch sein. Ich schaffe so viel verlässliche grüne Energie, kostengünstige Energie, dass in ganz Deutschland produziert werden kann, dass sowohl in rechen Zentren als auch Industriefabriken genug verlässlicher grüne, günstiger Strom da ist. Und das, was jetzt gerade passiert, dass in Fragestellen dieser Ausbauziele führt dazu, dass wir enorm Druck bei den erneuerbaren haben, gerade Investitionen zurückgehalten werden, nicht so schnell ausgegeben werden. Weil numerous Stichwort Offshore, so eine Plattform, die wir brauchen, das heißt, hier auf dem See, dazu führt, dass der Strom dann irgendwann umgewandelt wird und ans Land kommt. Das ist etwas, wo wir über 1 bis 1,5 Milliarden reden und die investiert man, die gibt man dann frei, wenn man Verlässlichkeit hat und nicht, wenn man nicht weiß, ob die Bundesregierung ist sich über morgen wieder anders überlegt. Und da ist wirklich kein guter Politik bisher gemacht worden. Wir brauchen da mehr Verlässlichkeit, dass der Ausbau kommt und dass der Strom in den Süden geführt wird. Genau, und der Blick nach Asien zeigt der sozusagen, dass man dort auch grüne Energie extrem ausbaut und dass das ja wahrscheinlich nicht deswegen gemacht wird, weil es kein Sinn macht, sondern weil es einfach effektives am Ende des Tages. Ja, natürlich, also die grüne Energie ist die Kosten günstigstlich verlässlichste und das ist etwas, wo wir den Ausbau der Fugene treiben müssen und alle, die von Atomenergie träumen, die müssen ja auch mal beantworten. Wie wird das denn, also, wollen wir es noch 15, 18 Jahre warten, weil wenn man sich anguckt, wie lang so ein Atomkraftwerk gemacht ist, zweiter Punkt ist, was ist mit den Ewigkeitskosten, die werden da nicht mit reingerechnet und wer baut die denn. Das ist total, das sind so diese Nebekärzen, die mich ärgern, sozusagen, wo ich denke, da geht's gar nicht darum, das Beste für die Zukunft zu machen, sondern es geht darum, dass die die heute mit den alten Energieträgern und mit den alten Produkten viel Geld verdienen, dass die noch mal länger Geld verdienen können. Und das ist die große Gefahr. Nein, Motore, jetzt ist es vielleicht für zwei, drei Jahre, vier Jahre, lasst es fünf Jahre sein, noch mal besser, aber dann haben wir den Harten, dann sind wir so an der Kante und fallen tief. Das kann nicht sein, sondern wir müssen weiter ausbauen, wir brauchen sozusagen nach vorne raus die bessere Energie. Da gibt es auch viele Wege, wie wir das absichern können, Speicher, Batterien, all das ist ja jetzt auch gerade in der Debatte, aber klar ist, Zukunft muss auch am Ende des Tages dazu führen, dass wir eine Klima-freundliche Wirtschaft kriegen. Keiner von uns kann ein Interesse haben, dass dieser Planeten noch mehr sozusagen brennt. Vor einem drohten Planeten gibt es keinen Arbeitsplätze, auch ein Dover-Spruch, aber da ist was dran. Und nur war jetzt Frise für Future und sowas nicht mehr so ein Zulauf haben, ist das Thema ja nicht weg. Wir sehen die Probleme, die da sind und deswegen gilt es schon eine Klimafrontliche Wirtschaft zu haben. Du sagst es auch, China hat grün Strom und wer glaubt, dass man irgendwann sagen kann, wir wollen die Produkte aus China und asien nicht, weil das ja schmutzig hergestellt ist, der wird dann lernen. Nee, das ist ja schon radikal geändert worden. Sind das ein Stück wird voraus. Aber wo wir mal langsam uns Schlussstrich unter 2025 ziehen und eine Frage, wenn du 2025 ein Eberschrift geben musst, wie würde sie lauten? Es war ein strengend. Aktionszeigen, bitte da, ist das Eberschrift. Wir sind jetzt das 5. Jahr in einer Krise angefangen von Corona und immer, wenn wir das veraugen hatten, jetzt haben wir die Krise überwunden, dann kam eine neue. Die Lieferkettenproblematik, nach der Lieferkettenproblematik kam der Krieg, mit dem Krieg kam die Energiekrise, mit der Energiekrise kam die Flationskrise. Und da war 2025 natürlich auch wieder gepriegt davon, wie schaffen wir die hohen Inflationskosten der Vergangenheit mit einem guten Tarifabschluss abzubringen? Wie schaffen wir, dass China im Schattenwind dieser Krise auf einmal sagt, und immer weiter Verbrennerautos, wir haben jetzt hier die modernen Elektroautos, also in eure Verbrennerautos wollen wir gar nicht mehr. Das ist, was ihr bisher damit an vielen Geld verdient hat, das brauchen wir nicht. Und die Maschinenbau auf einmal feststellen, dass sie in China gar nicht mehr als Kunden haben, weil die sagen, euch brauchen wir nicht. Und das sozusagen zu mench und viele Menschen sind auch gefordert und auch überfordert, weil sie sich nicht ausruhen konnte. Und deswegen gesagt, es war anstrengend, immer wieder zu sagen, ey Leute, nicht aufgeben. Koffe in Sandstecken ist nicht die Alternative, sondern brust raus, auentreten für unsere Rechte, für unsere Interessen. Das ist für einzelne Anstrengendes für die Hungsationsanstrengend. Wir haben ja keine Alternative, Alternative wäre, dass wir einfach andere machen lassen. Ich bin froh, dass ich bei der IG mit Teil bin, auch wenn es anstrengend ist. Aber ich habe immer die Chance als Gewerkschaft darin als Gewerkschafter, was an den Verhältnissen zu ändern. Und deswegen bin ich immer motiviert, selbst wenn es anstrengend ist. Wir stehen für viele Herausforderungen. Und 2026 steht der vor der Tür und magst uns sagen, was uns 2026 alles so erwartet. Ich würde 2026 unter den Überschriftstellen wir gestalten zu Zukunft. Ich habe es eben schon gesagt, wir wollen die Betriebsratswahlen positiv gestalten. Wir haben in über 2000 Betrieben wahlen vor uns, da treten wieder neue Leute an, andere machen weiter. Wir haben Generationswechsel in manchen Betrieben. Wir müssen aufpassen, dass Rechte-Listen nicht in unsere Betriebe reinkommen. Wir brauchen eine hohe Wahlbeteiligung, dass die Kollegen wirklich auch gestärkt werden. Und ich bin mir sicher, dass wir im Mai in Strich ziehen, dass wir eine positive Betriebsratswahl hinter uns gebracht haben. Wir haben die zweite Frage, dass wir immer weiterstreiten müssen für diesen Sozialstaat, das ist doch sozusagen aber witzig, dass immer wieder die Sozialleistung in Frage stellt werden. Und an die Themen, die uns wirklich weiterbringen, Innovation, Investition in die Zukunft, Fachkräftemangel, Zuwanderung, ETC. Wir wirchten gar nicht zu da reden, aber das würden eigentlich die Probleme der Zukunft lösen. Wir müssen aufpassen, dass unsere Themen nicht unter die Rede kommen. Wir wollen eine positive Tarifrunde haben, nicht nur aber KD-Metallektungs-Trie, fast vier Millionen Beschäftigte. Das ist ein großes Fund für, wie geht es den Menschen in Deutschland? Wie wird auch zum Beispiel Konjunktur innerhalb von Deutschland gestaltet? Wie für Geld haben die Leute zum Ausgeben? Und wir haben natürlich auch die Situation, dass wir im Herbst mit den JV-Wahlen, also den Betriebsreden für die Jugendlichen, für die Betriebsrede auszubilden. Dass wir da auch wieder jungen Menschen, die Chance geben können, Demokratie zu erlernen, zu wissen, wie wichtig das ist, sich einzusetzen. Also von daher wir gestalten Zukunft und werden in ganz vielen Branchen entweder abwehrkämpfe führen müssen, damit wir Leute halten können. Oder wir müssen auch gerade Luft und Raumfahrt, Medizintechnik, Maschinenbau, Berüstung, eben auch schauen, dass wir die richtigen Schritte für die Zukunft gemacht werden. Also kurz um, 2026 geht es weiter darum, Zukunft zu gestalten, mit einer starken Egen-Mital im Norden aber auch in ganz Deutschland. Genau, du hast das gesagt, deine Stärke im Modell ist der Riff Runde steht vor uns. Wenn es eine Sache gibt, was für 2026 besonders wichtig ist und die wir gewinnen müssen, welche kann es mir sein, welche das wäre? Diese Demokratie zu sichern. Ich glaube, dass wir schon auch an vielen Stellen manchmal schauen müssen, auch selber einen Schritt zurückzugehen, wenn es der Gesamtsache dient. Wir müssen diesen Laden zusammenhalten. Und das macht man manchmal mit Leuten, auch mit denen man eigentlich sonst nicht so gerne Themen gemeinsam bewegt. Aber wenn es darum geht, die Demokratie zu sichern, dann muss jeder und jede, die das mit uns gemeinsam machen möchte, willkommen sein. Und ich mache mir da Sorgen, wenn ich auf die Wahlen gucken, die im nächsten Jahr sind, wenn ich mir schauen, wie manche Diskussionen geführt werden, wo auch ich weiß, die Minderheiten, die jetzt angegriffen werden. Das ist nur der erste Schritt, wenn die erfolgreich wären, wie auch als Gewerkschaften. Ich werde manchmal gefragt, Daniel, warum seid ihr eigentlich gegen die AfD? Und da sage ich, du pass auf, eine Partei, die erklärt, dass die Egen-Mital eine Gewerkschaft ist, die Weckmus, Alt-Gewerkschaft, das System-Gewerkschaft ist, die Arbeiterverreter sind. Das ist doch kein Partner für mich. Ich kann mit Kritik umgehen, keine Frage, machen wir alles richtig, auf gar kein Fall. Machen wir viel richtig, würde ich sagen. Aber ich streite doch auf einem Niveau, wo ich mich gegenseitig akzeptiere und nicht mit jemanden, der sagt, eigentlich will ich nicht dabei haben. Also kurz um, wir müssen diese Demokratie zusammenhalten. Dafür müssen wir Antreten, Gewerkschaften sind eben auf Demokratiefaktor und wer die Egen-Mital stärkt, stärkt auch seine Demokratie. Genau, Gewerkschaft ist immer so ein bisschen Basis-Demokratie im Betrieb, ganz wichtig. Aber abseits vom BR Wahlkampf unter Riefrunden, wo freust du dich persönlich für 2026? Wir haben einen Urlaub gebucht, der immer, der so intelligent gefällt, weil er Ende des Jahres, das ist auch möglich. Ich kann ja erinnern, dass ich schon so weit im Voraus schon einmal einen Urlaub gebucht habe und der wird mir immer das ganze Jahr quasi so ein bisschen dieser Licht am Ende sein, wo ich weiß, okay, egal, was ich gemacht habe. Da haben wir eine tolle Zeit vor uns mit meiner Liebsten und meiner Tochter dann in den Süden zu gehen und mal richtig was anderes zu sehen, da freue ich mich jetzt schon drauf. Gibt's in die Wärme? - Ja, wir waren jetzt ganz lange zum Jahreswechsel und Weihnachten immer in der Kälte und für den Jahreswechsel 26, 27, 27 haben wir uns mal die Wärme vorgenommen. Sehr schön, mit diesen Wärmen Gedanken verabschieden wir uns dann auch, wünsche euch allen ein schönes Weihnachtszess, schönes Feiertal und guten Rutsch und wir hören uns auf jeden Fall im Jahr 1926. Bleibt laut, bleibt kämpferisch, ich sage tschüss. Tschüss, wo wir Weihnachten guten Rutsch und alles Wichtigste bleibt gesund. Genau, tschau.

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