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50 Shades of Hate

31m 11s

50 Shades of Hate

Die Podcast-Folge „50 Shades of Hate“ mit Barbara Kostanzo von der Deutschen Telekom beleuchtet das Phänomen Hass im Netz. Hass sei mehr als Wut: Er sei oft irrational, aufgestaut und entstehe unabhängig von direkten Auslösern, etwa bei Hass gegen Muslime in Regionen ohne muslimische Bevölkerung. Die Zunahme von Hass wird durch Studien bestätigt, besonders bei Jugendlichen, die ihn häufig sehen oder erleben. Ursachen sind gesellschaftlicher Druck, Verschwörungstheorien und eine Verschiebung der Grenzen des Sagbaren – was gestern Hass war, gilt heute als normal. Es gibt drei Formen: Cyber-Mobbing (individuell, mit Vorgeschichte), Hate Speech (strategisch gegen Gruppen wie Minderheiten oder Frauen in öffentlichen Rollen) und Hass-Kommentare (spontane Beschimpfungen). Ein zentraler Punkt ist das Missverständnis von Meinungsfreiheit: Sie schützt vor staatlicher Zensur, endet aber bei der Verletzung anderer; Foren-Regeln sind legitim. Filterblasen verstärken Polarisierung, da Algorithmen nur bestätigende Inhalte zeigen – auch bei Klima- oder Mobilitätsdebatten. Kostanzo betont, dass man Perspektiven zulassen müsse, ohne sie zu übernehmen, und dass Formate nötig seien, um aus der Komfortzone zu kommen. Die Telekom setzt auf Workshops und Simulationen, um digitale Zivilcourage und Demokratiekompetenz zu fördern. Ziel ist es, Hass einzudämmen und den Dialog zu stärken, ohne die Meinungsfreiheit einzuschränken.

Transcription

5453 Words, 33913 Characters

German
Systemability to go. Löschtig, gestärben. Die sollte man alle abknallen. Das sind nur ein paar Beispiele für Hasskommentare, die jeder von uns jeden Tag online erleben kann. Ob Hass, Wut oder Aggression. Das Netz ist voll davon. In den letzten Jahren haben sogenannte Hassreden, insbesondere auf den Social Media-Plattformen Sprunghaft zugenommen. Das liegt auch an einem deutlich veränderten Meinungsklima. Die Grenzen des vermeintlich sagbaren werden immer weiter verschoben. Der meiste Hass ist persönlich, mobbed, beleidigt und greift den Einzelnen an. Anlässe dafür gibt es viele, aber eigentlich keine. Es reichen meist schon Nichtigkeiten, um die Empörungswellen loszutreten. Wenn sich die Social Media-Maschine aber einmal in Bewegung setzt, geht es bekanntermaßen immer Ad-Personen. Und es gibt Tiefsitzenden Hass, der die Gesellschaft und ihre Institutionen ersetzen will, Lügen verbreitet oder von einem autoritären System träumt. Das ist Hass auf das System. Gerade bei dieser Art von politischer Hetze verschwimmen immer öfter die Grenzen zwischen dem, was in der Online-Welt passiert und der realen Welt. Das haben wir im August 2020 vor dem Reichstag erlebt und natürlich im Januar 2021 bei der Erstürmung des US-Kapitals. In unserer heutigen Podcast-Ausgabe 50 Shades of Hate wollen wir uns im Gespräch mit Barbara Kostanzo in diese Hasswälten vortasten. Frau Kostanzo ist Vice-President Group Social Engagement bei der deutschen Telekom. Zu diesem sperrigen Jobtitel gehört auch die Verbindung zwischen Medienkompetenz und Demokratiekompetenz, beziehungsweise digitaler Zivilkourage. Barbara Kostanzo ist davon überzeugt, dass die Telekom nicht nur für Produkte und Dienstleistungen verantwortlich ist, sondern auch für den angemessenen Umgang damit. Reden wir also mit ihr über die verschiedenen Typen von Hass und vor allem über Maßnahmen, Initiativen und Ideen, wie wir diesen Hass eindämmen. Hallo und herzlich willkommen zu unserer Podcast-Serie Sustainability to Go. Mein Name ist Emma Lenz und ich bin Chefredakteur von Umweltjahrluck. Mein heutiger Gast heißt Barbara Kostanzo und ist ein echter Podcast-Profi. Willkommen Frau Kostanzo. Hallo, Herr Lenz, aber das sind Sie, du war auch der Podcast-Profi, oder? Gucken wir mal. Heute geht es um das Thema Hass, aber ich fange mir noch ein Schritt vor, so unter uns. Wann man Sie das letzte Mal so richtig sauer auf jemanden? Frau, wenn man das letzte Mal so richtig sauer auf jemanden, das weiß ich nicht, ich bin nicht oft richtig sauer. Also es ist so, dass Menschen wahrscheinlich glauben, weil ich so eher temperamentvoll bin, dass ich richtig sauer bin, wenn ich mich aufregere, aber das ist eigentlich nicht so. Also über einen Menschen, dann möchte ich das letzte Mal richtig sauer. Ich glaube, das war ein Arbeiten, letzte Mal in eine Situation, da war ich mich sehr geärgert. Aber richtig sauer, also so mit lange drüber nachgedacht und richtig würden, weiß ich nicht, länger her. Ja, also ich glaube trotzdem, dass jeder von uns wahrscheinlich sogar täglich irgendwie mal so Form von Wut und Aggressionen spürt und das ist auch ganz menschlich, aber das ist ja noch lange kein Hass. Wo denkt eigentlich Hass vor Sie an? Und was macht das aus? Da gibt es ganz unterschiedliche Richtungen, auf die man schauen könnte, wenn man versucht hast, so definieren. Wir können ja auch nachher auf jeden Fall mal schauen, was Hass im Netz ausmacht. Es gibt ja die eine Gruppe, die sagt, das Gegenteil von Liebe, das hast, das glaube ich nicht. Also ich glaube, dass das Gegenteil von Liebe Gleichgültigkeit ist. Das hast irgendwie so eine ganz andere Richtung, eine ganz andere Art von Gefühl ist. Das sagt, kommt Hass nach Wut. Das finde ich, wenn man mal so die Literatur durchstövert oder sich das eine oder die andere Dokumentation anschaut, mal ganz unabhängig von digitaler Welt. Es ist so, dass man sagen ist, auch das ist nicht ganz klar. Also ist Hass die Eskalationsstufe von, ich bin wütend auf jemanden. Ich glaube, das hast eher was aufgestaut. Es ist oft auch irrationaler als Wut. Sie haben mich ja gefragt, wann waren Sie das letzte Mal auf? Wie man möden, also das heißt, mit anderen Worten, wo gab es dann direkt zusammen, was was jemand gemacht hat und ihnen hat es nicht gepasst. Aber bei Hass und oft irrationale Hass ist es so, dass es ja gar so keine so richtige Verbindung geben muss. Zwischen dem, was bei mir das Gefühl auslöst und dem, was jemand anders vermeintlich getan hat. Also wenn Sie beispielsweise mal schauen im Netz, aber auch in der anderen Unw Welt, schauen wir auf das Thema Hass gegen Muslime, dann ist es ja vor allen Dingen auch im Gegenden verbreitet, wo gar kein Muslime leben. Also da kann es ja kein direktem Zusammenhang geben zwischen dem Punkt. Wir haben mich genervt oder die Verkörpern etwas, was ich selbst erlebt habe. Also ich glaube, das Hass unabhängig von anderen Dingen, muss sich entwickelt. Und ja, wahrscheinlich ein menschliches Phänomen ist und schon auch was überschollen, das hat. Also sowas, was ich nicht mehr ganz im Griff habe. Währenddem ich verärgert sein, eher in den Griff bekommen. So würde ich mal definieren, ohne jetzt tiefer auf Einzelaspekte einzugehen. Gefühl, hab ich den Eindruck, als ob das mehr geworden ist, dieser Hass. Hat sich da in unserer Gesellschaft etwas verändert? Das wollte immer mehr Menschen einandern mit Hass begegten? Das kann ich so nicht sagen, weil ich ja jetzt nicht Expertin für Hass insgesamt in der Gesellschaft bin, was die digitale Welt angeht auf jeden Fall. Da ist es nicht ein Gefühl von Ihnen, sondern ein gemessenes Gefühl. Dazu gibt es diverse Auswärtungen. Das Spiegel hat vor gar nicht langer Zeit, ja auch ein Thema Frauen. Da haben Hass gegen Frauen im Netz und auch in einer anderen Lugenwelt veröffentlicht. Ist auch so, dass bei Jugendlichen z.B. eine Studie gibt zwischen 16 und 24-Jährigen, die man befragt hat, ob sie Hass im Netz sehen oder auch selbst erleben. Und da war wirklich fast jeder der Meinung, dass Hass nicht nur steigt, sondern dass er ihn auch schon gesehen hat, nicht unbedingt erliet, aber gesehen hat. Also das glaube ich schon, dass es ein Anstieg geht, wenn Sie jetzt fragen, warum. Ich denke, dass es ein Könnteil könnten auch in die Altklärungsmuster sein, wie das, was wir erleben. Z.B. zum Thema Verschwörungstheorien. Also in Zeiten, in denen der Druck sehr hoch ist, in denen man auch nicht genau weiß, wen man, wie man muss man verantwortlich machen für das eigene oder auch das Dessarster von dem ganzen Land, von der ganzen Gesellschaft, dann ist es schon, dass der Druck einfach steigt, mehr Akgression und auch mehr, ja, wir haben vor allem bei Elatsionalität gesprochen entsteht und dann eben auch Hass, sowas wie so eine Katasis ist, also sucht seinen Kanal und findet ihn dann möglicherweise in der digitalen Welt dadurch, dass ein Stichwort gegeben wird und dann auch was explodiert. Ich glaube, dass auch so die Nervenblanker liegen in schwierigen Zeiten und dementsprechend die Trigger leichter, die knapp vielleicht dazu drücken sind. Ja. Aber ja, natürlich, wenn man sie noch mal unterbreche, aber was man auch sehen muss ist, ich glaube, dass es eine Leiter ist, auf die man sich begebt, also eine Trecke, auf der man da oben steigt, den Spaltung der Gesellschaft, was ja zum Beispiel bei strategischen Hass, eine wichtige Aspekt ist, entsteht ja dadurch, dass immer mehr geschürt wird und dann letztendlich sich auch eine Grenze verschiebt. Also das, was gestern noch Hass war, ist heute normal. Das, was gestern noch unsankbar war, ist heute, ja, hab ich schon schlimmer gehört, so aus dieser Kritik beruhigt. Ich glaube, das das auch mit dazu weiträgt, dass ihr gefühlgeschürt wird, das Hass ansteigt. Ganz vieles davon, sch findet hier in der digitalen Welt statt und welche Gruppen sind hier insbesondere von Hex Beach, das glaube ich da, Begriff der da auch glaube ich benutze, dann der Schelle betroffen. Wo man kurz auf den Begriff schauen, damit wir gleich wieder hier. Also so dass man in der digitalen Welt und eigentlich von drei unterschiedlichen Begriffen spricht, ist eines das Cyber-Mobbing. Das heißt, dass jemand im Netz längerfristig verfolgt wird, das auch möglicherweise in der Analympie in die Ohrenner-Lunge-Welt überschwagt oder auch umgekehrt. Also da gibt es oft mit Vor-Beschichte. Mit anderen Worten Cyber-Mobbing dritt dort auf und damit kann jeder von uns zum Opfer werden, dritt dort auf uns eine Vor-Beschichte gibt, oft rachen. Partner-Beziehungen auf dem Schulhof irgendwelche Streitigkeiten. Also bezieht sich auf Sie-Halenzen direkt und nicht auf Sie- als Gruppe. Hex Beach genau andersherum bezieht sich nicht auf Sie- als-Halenzen, sondern auch Sie- als Journalist. Das heißt, die waren zu einer Gruppe und dem entsprechend hat Hex Beach auch eher die strategische Zieselzungswürsend-Lets zu vertreiben. Ihre Meinung sollen einfach weg sein und damit muss man Sie auf los werden. Hex Beach braucht nicht unbedingt Schimpf-Worte, das finde ich es ganz interessant. Hoff häufig, denk man das. Wenn man das Wort anschaut, dass es auch immer mit Schimpf-Worten zu tun haben muss, aber menschenfeindliche, menschenverachtende Sprache kann auch sehr viel zwischen den Zeilen haben, kann auch sehr ironisch sein. Und Hass-Kommentare, die man jetzt eher auch so schitztorms oder ähnlichen Sachen zu öppen würde, sind tatsächlich Beschimpfungen. Sie haben gefragt, wer wird Opfer von was? Gruppe 1 und 3. Oder Cyber-Mobbing gibt es eher individuellen Twist, was für das Opfer genauso schlimm sein kann, natürlich. Bei dem Thema Hass-Kommentare kann Ihnen passieren. Sie antworten auf irgendwas und jemand fühlt sich provoziert und sagt Ihnen, was er von Ihnen denkt, in dem Moment. Aber Hex Beach dafür muss man schon so eine bestimmten Gruppe gewinnen, häufig zu Minderheiten. Ich finde das immer interessant, wenn ich dann letztens gefragt werde, aber Frauen sind doch keine Minderheit. Und erleden trotzdem sehr viel Hex Beaches stimmst. Also Frauen sind praktisch, wenn man die Welt am Schraub-Pari. Aber es ist so, dass die Frauen, die Hex Beach erfahren, sind nicht alle Frauen, sondern eben auch Frauen, die zu bestimmten Gruppen gehören. Beispielsweise Journalist sind Politikerinnen, wo das sich ansonsten in irgendeiner Art. Also beispielsweise in der Welt. zum Thema Umwelt oder Klima im Netz äußern oder in der Richtung bekannt sind. Die werden schon häufiger dann Opfer von Hades Beach. Hades Beach ist die andere Seite, der mit da jetzt da sagt, da geht es darum auch andere Mundto zu machen am Ende nicht. Und wir erleben ja gerade jetzt auch in den digitalen Medien und online Medien, aber auch in vielen anderen sozialen Medien zu erheftig und laufeidenschaftlich geführte Debatte um Meinungsräume, wer da was sagen und auch auch Versuche, die diese Meinungsräume vielleicht manchmal kleiner zu halten. Manche sprechen hier eigentlich auch schon sogar von einem Angriff auf die Meinungsfreiheit oder so. Wie erleben Sie das persönlich? Wie wird das bei Ihnen diskutiert? Es ist immer Meinungsfreiheit bei vielen unserer Workshops im letzten Jahr und da haben wir 18.000 Teilen immer nur in unserem kleinen Kreis von Workshops Durchführerin gehabt. Ist eines der Themen, bei denen es sehr, sehr viele Missverständnisse gibt. Also Meinungsfreiheit nach dem Grundgesetz meint ihr nicht, dass sie zu jeder Zeit überall, wo sie sind, alles sagen dürfen und vor allen Dingen auch noch gehört finden müssen, sondern es ist sehr klar definiert, nämlich dass es keine staatliche Zensur geben darf und trotzdem es auch mit Grenze definiert, nämlich da. Ihre Meinungsfreiheit endet, wo die Freiheiten des anderen verletzt werden und da erlebe ich ganz oft, dass Menschen das nicht ganz im Kopf trennen können und wenn man auf dem digitalen Weltschaut es auch schreiben, dass wir sagen, wie so verbietest du mir hier das und das zu sagen, wir sind auch in einem Land mit Meinungsfreiheit oder auch wenn sie sagen, sie mir auf Kenntelkalstein hingewiesen, dass es hier oft eine Argumentation in Böglichkeit, wenn was mal ganz streng sehen, wer genau wird denn eliminiert. Also ich glaube es gibt einmal viele Missverständnisse rund um das Thema Meinungsfreiheit und der andere Punkt ist, dass Menschen glauben, dass sie in jeden Forum also nehmen wir mal eine Gruppe, die sich beschäftigt mit dem Thema Umweltschutz in den sozialen Medien. Jetzt schreibt jemand eine Verschwörungstheorie zum Thema Corona. Es ist das gute Recht desjenigen, der guten Administeratur ist, den anderen darauf hinzuweisen, dass das nicht die richtige Gruppe ist, genauso wie sie auch in einem anderen Leben in den Landwirtschaft, die sich um das Thema nicht weiß nicht. Tierschutz treten nicht einfach anfangen können und sagen können, ja ich würde jetzt aber gerne mal über Bäume, Pflanzen in Afrika sprechen. Da ist es das gute Recht eines Moderators und in der Digitalen Welt gibt es ja ja auch heute auch Regeln für zu sagen, nü, das diskutieren wir jetzt nicht und wenn Sie Herr Lentzen aber sagen doch, hier ist aber Meinungsfreiheit und jetzt geht mir das Mikro, ich möchte auch die Bühne, auch das virtuelle Mikro, ich möchte dazu was schreiben, dann ist es natürlich als Moderator, als Moderatorin mein Recht zu sagen, tut mir leid, dann kannst du jetzt für diesen Moment hier nicht weiter mit spielen, denn wir wollen dieses Thema nicht diskutieren. Also ich glaube, dass es häufig um Missverständnisse geht und ohne das jetzt wirklich ausgewertet zu haben, dass es auch manchmal vorgeschoben ist von Gruppen, die gerne Platz finden, wenn man stehen, für Menschen furchtliche Aussagen. Aber wenn wir das ganze mal jetzt auch nochmal auf den Nachhaltigkeitsbereich übertragen, das finde ich eigentlich ganz spannend, den Debatte. Zum Beispiel auch mit Blick auf das Dekro der Dialog, wie man die heutzutage führen kann, aber auch schritt zurück. Eigentlich vieles von dem, was wir im Nachhaltigkeitsdiskurs besprechen ist ja, dass wir sagen, wir müssen eigentlich in so ein Transformationssfahrt treten, wir müssen eigentlich in eine andere Welt schaffen, als wir die heute haben. Jetzt ist aber so das viele sich so auch mal in der jetzigen Welt ganz, ganz, ganz wohlfühlen. Also wir müssen sie ja eigentlich dann aus ihrem jetzigen Zustand, das ihre jetzigen auch gemütlichen Kokong, der Filterblase rausreißen und sagen, nein, ganz disruptiv, Transformation sieht anders aus. Frage, kann das sein, dass da vielleicht auch Nachhaltigkeits-Team, ich meine Klima, aber dann haben das jetzt zum Teil schon, aber auch bei alterer tiefer Mobilität zu uns, zwei freien Fabriken und vielen anderen Aspekten, dass das auch so, dass da auch so ein Hassdiskurs reinkommen könnte? Wenn wir Filterblase an sich mal anschauen als digitales Phänomen, ist es ja so, dass ihr Kokong, um sie hier umgeschaffen wird, ohne dass sie es merken. Selbst wenn sie sich darüber bewusst sind, haben sie trotzdem keine Wahrnehmung, wie sich es auswirkt. Wir haben da unter anderem eine Simulation programmiert, damit man das ausprobieren kann. Was heißt das eigentlich, wenn man in der Filterblase kommt? Also wir haben praktisch Sachen sichtbar gemacht, nämlich das Artikel sich ausblenden, die sie dann gar nicht mehr sehen, denn so funktioniert hier die Filterblase. Also wie Filterblase ist ein Alberutmus, der so funktioniert, dass das, was sie liken, kaufen, folgen, angezeigt wird, entweder an erster Stelle oder auch ausschließlich. Also es ist praktisch eine Reduzierung der Welt. Auf der einen Seite, das ist positive und so ist es auch in unserer Simulation, dass der Alberutmus mit Ihnen spricht und sagt, ich habe es für dich vorgefällt, damit es leichter. Genau das ist es leichter. Und jetzt kommt er ja dazu neben dem technischen Effekt, kommt dazu, dass es auch ein menschlichen gibt. Also dieser Korhr hat ja den Vorteil, dass Menschen gerne bestätigt werden, ganz normales Fenno-Wee, gerne bestätigt werden, indem man sie denken. Und wenn jetzt die technische Welt das auch noch mit unterstützt und sagt, Klimawandel ist ein zu vernachlässendendes Problem, das tritt alle 2000 Jahre einfach mal so auf und sie kriegen lauter solche Artikel, weil sie Gruppen folgen, wie was Enches denken, glauben Sie natürlich an Ihrer Lübanz. Also hier häufiger Sie etwas hören aus vermeintlich seriösen Quellen umso mehr glauben Sie daran, dass das auch die Wahrheit ist. Und das ist der Effekt der Filcherblase. Die Problematik, die da entsteht, ist eine, die da irgendwo in Ihrer Frage drin war. Hat das auch was mit Nachhaltigkeit zu tun. Um es der Transformation nicht entstehen, am Rande von der Komfortzone. Da ist überall ein Jahr zu sagen, aber das ist gar nicht so einfach. Denn die Frage ist ja, wie kommt man aus der Filterblase her? Und wir haben ja nicht nur negative Filterblase. Wir machen zwar oft diese Beispiel, die so im Sinne von Klimawandel gibt es gar nicht, aber die gibt es ja auch in positiven Sinne. Also zum Beispiel bei der Diskussion sind jetzt Elektroautos eigentlich die Lösung des Problems oder ausgangspunkt vom nächsten Problem, kommt es darauf an. Also ist es wirklich offen, was Sie da recherchieren? Also folgen Sie wirklich den Gegnerm und den Befürwortern oder haben Sie nicht automatisch sich auch in eine bestimmte Richtung orientiert, selbst wenn Sie sehr diegösen Medien folgen. Und dann ist es nicht leicht auszukommen. Ich mache einen Beispiel so aus dem privaten Umfeld. Wenn Menschen zu mir sagen, sag mal, über das Prüfstinsprobleme wird man ja gar nichts mehr auf der Welt, die Presse schreibt ja gar nichts dazu. Dann sag ich, wie wird jeden Tag kommt der Hund der Artikel raus? Ja, aber das liegt auch daran, weil ich in meinem privaten Engagement mit sehr, sehr vielen Gruppen verbunden bin und tatsächlich 150 Artikel am Tag darüber gepostet bekommen, an gezeigt bekommen, in meinem Newsfeed. Und das funktioniert bei jedem Thema. Und da bin ich davon, ob es Nachhaltigkeit ist, ob es Hundekatzen, was auch immer ist. Also der Algorithmus, der macht da keine Wertung, so Thema, was ist wichtig für die Welt und was nicht, der sortiert einfach. Das, was Sie gesagt haben zum Thema lernen, wo lernt man eigentlich wo setzen und sich auseinander und müsste man nicht den Kukong spregen. Das glaube ich auch. Ist eine andere, ein bisschen andere Diskussion als Hasselnetz, aber ich glaube ganz sicher, dass die Auseinandersetzung mit Perspektiven, die nicht meiner entsprechend und dann auch noch mit der Maßgabe, ich muss die Meinung gar nicht übernehmen, es muss nicht zu allem in Konsens geben, aber es kann trotzdem eine interessante Inspiration sein, um die nächsten Schritt zu denken. Da bin ich 100% überzeugend, ist das so ist. Und das wir uns eher die Frage stellen müssen, wie können wir formate schaffen, dass Menschen in dieser Zone unterwegs sind. Also Perspektiven zulassen und darüber nachdenken und damit ihre eigene Meinung nicht nur bestätigen oder der Gegenhalten, sondern tatsächlich zulassen zu sagen, was man vielleicht wirklich ein paar Aspekte, die ich gesehen habe. Ich muss da mal nochmal eine Verständnisfrage nachschieben, wenn ich darf. Sie sagten gerade, dass das hier so in einer Simulation, das so ein bisschen nachgebaut haben. Und ich habe jetzt eigentlich so eine Filterblase verstanden als eine Form von Reduktion von Komplexität. Das ist einfach. Was ist hier ausgeregt? Und das ist erleben wir viel in Bereichen. Das ist ja auch eigentlich angenehm. Das ist ja auch eigentlich, dass ich glaube, das braucht der Mensch auch, weil sonst wird es. Auf der anderen Seite kommen nochmal zum Nachhaltigkeitsthema. Und so erklären wir den Menschen ja eigentlich schon selbst, ja, sind die Welt ist kompliziert. Und also eigentlich versuchen wir da gerade auch durch Nachhaltigkeit die Komplexität zu steiger, viel stärker auf Trade-offs hinzuweisen. Also in meinem Kopf zumindest rasen da jetzt gerade zwei Züge offeninander. Also eigentlich die Reduktion von Komplexitäts der Wunsch dann nach auf der einen Seite und auf der anderen Seite, die wachsende Komplexität einer Welt ist da. Ist das vielleicht, da der Punkt, wo Menschen dann auch Stichwort Verschwörungstheorien, Stichwort andere Sachen, dann auch in parallel Welten ausweichen, die sich dann vielleicht auch irgendwann zu Hass steigern? Das ist ein interessanter Gedanke. Und der hat sehr, sehr viele unterschiedliche Aspekte. Also wenn ich mal auf das Thema Verschwörungstheorien eingeliefert, glaube ich nicht, dass es damit was zu tun hat, dass Verschwörungstheorien ja hunderte als sind. Und in bestimmten Situationen aufgucken und häufig eben auch mit Antisemitismus verbunden sind, bis wir viele nicht wissen. Also geht es ja nicht nur darum, dass ich an irgendwas absturte. Das ist der glaube, sondern das hat tatsächlich auch schwierige Boerzeln. Also das würde ich mal kurz rausnehmen aus dem, was sie gesagt haben. Ich glaube, das ist noch mal ein anderes Ding. Der Mensch an sich streng. oder der kann es ganz unterdrücken, dass er die Welt reduzieren möchte. Das ist ein Wahne, ein Phänomene, auch jeder, der sich mit Sicherheit beschäftigt hat oder das Studierter, so wie ich der weiß, dass da 100.000 Samen gibt, die mit der Digitalen Welt ja auch gar nichts zu tun haben. Also ich glaube, das ist ganz normal. Was der Unterschied ist zwischen der Analyse der Digitalen Welt ist, ist, dass es in der Digitalen Welt nicht mehr herkt, dass sie ausblenden. Ich mach mal ein Beispiel. Wenn Sie die Tageschau schauen und Sekunden schlafen, bei Themen, die Sie nicht so sehr interessieren, oder wenn Sie eine Zeitung durchblätter und nicht jedem Artikel lesen, haben Sie trotzdem einen groben Eindruck davon, dass zum Beispiel, was zu nachhaltig bestätigen beschrieben ist, dass neue Erkenntnisse gibt. Selbst wenn Sie eben nicht gelesen oder verinnern nicht haben, in der Digitalen Welt erscheint, das gar nicht mehr. Also Sie haben kein Eindruck mehr darüber, wie viel fällt ich ein Thema sein kann. Das glaube ich, ist ein großer Unterschied. Das hat sprich man auch von der Filterblase in der Digitalen Welt oder Echo-Kamer eher so in der Analogum, wo ich mich auch natürlich gerne, können Sie immer kurz in Ihrem Konntengreis überprüfen, gerne mit Menschen zusammen Tour die meiner Meinung sind. Das ist ein schöneres Abendessen. Man muss zusammensetzt und man bestellt sich gegenseitig in der Meinung, als wenn der andere sagt, ich sehe es aber ganz anders, und jetzt wird gestritten. Also viele Menschen finden das angenehme. Sie haben gefragt, ist die Komplexität, die entsteht durch Dinge, die auch mit Nachhaltigkeit und mit Ähnlichkeit von Dingen zu tun haben, auf der Welt, ist die Contrea zu diesem Filterblasending und dem Wunsch, die Welt eigentlich so reduzieren? Ich weiß nicht. Ich weiß nicht, weil sie wirklich nicht wie. Es scheint so zu sein, dass wir das in die Derspruch haben. Ich bin mir aber unsicher, ob das nicht immer schon so war. Also, dass es auf der einen Seite diesen menschlichen Aspekt gibt, Sachen zu reduzieren und damit natürlich auch zu schneiden. Und vor Urteile beispielsweise bilden sich auch so eine Reduzierung der Welt auf wenige Dinge, die ich darauf antriebe, übertrage. Und eine Komplexität, die da ist, ich könnte es nicht beantworten, ob das in der Redezeit gut ist. Sprache spielt aber eine ganz entscheidende Rolle. Sie erwähnten vorhin die Tabubrüche, dass sich da einfach auch Grenzen verschieben. Ich will jetzt gar nicht auf dem Bereich so stark eingehen. Ich will mal auf das Gegenteil eingehen, nämlich Respektvolle Sprache. Also, das kann man ja auch lernen. Und hier gibt es ja auch eine Menge Initiativen zum Schick-Counter-Speech und andere Sachen. Könnten Sie uns jetzt ein bisschen näher vorstellen oder erklären? Also, da gibt es tatsächlich unterschiedliche Strömungen, die sagen, und da sind wir große Verfechter bei einem Tömer digitale Zivilkursch. Wenn es kann man nicht nur lernen, also es ist nicht ein Gegend, sondern man kann Respektvolle Sprache lernen. Und Respektvoll muss in dem Sinne nicht langweilig bedeuten. Der Neu, ich würde das verwechselt. Das Hass für Polismus, eine harte Sprachen hat, die deutlich interessanter ist. Und Wertschätzung eher so ein bisschen was sei. Das ist Counter-Speech, was ja übersetzgegenrede heißt und sich vor allem auf die sozialen Medien bezieht, bedeutet, dass sich alternative Sichtweisen darstellen. Wertschätzung insofern, ich bediene Hass nicht mit Hass, denn das wird nicht dazu führen, dass man interessanterin und konstruktivierend dialogaut, sondern ich bediene mit alternativen Sichtweisen, mit meiner Haltung und das eben in der Art und Weise, dass vor allem auch bestellen, mit Lesern, Bilder darüber bekommen, wie könnte man das denn noch anders sehen als mit starken Emotionen oder sogar Hass und Geringschätzikersprache? Es gibt aber auch das Gegenteil, also beispielsweise unsere Kooperationspartnergesichtzeigen, die heißt "Laufspeech", im Gegensatz zu "Alt-Speech", und die sich ganz so sehr damit beschäftigt zu antworten, auf bestimmte Dinge, die eben netzt passieren, sondern die einfach sagt, es macht Sinn, sich gelegentlich mit Wertschätzender Sprache und mit positiven Argumenten zu begegnen und damit eben eine andere Stimmung, also auch wieder die andere Richtung, mir Gedanken zu verschieden. Was daran, das interessante ist, was ich in der Diskussion mit Gesicht zeigen, auch sehr schätze ist, wenn man sich mal darüber gedacht macht, das bedeutet denn beispielsweise auch bei Jugendlichen die Verschiebung von so einer Grenze. Also wenn ich meine beste Freundin liebevollen Bitsch nenne, als in der Situation, wo wir uns eigentlich gerne mögen und ich damit eigentlich ausdrücken möchte, bis man schatz, muss man anders zu sagen, was passiert denn damit mit Streiten? Also was passiert, wenn ich tatsächlich eher die Tendenz hätte, in der Situation zu beschimpfen oder ein härteres Wort zu nehmen? Und da glaube ich, es laufst Bitsch, ganz interessant ist, sie sagen, wir können dazu beitragen, die Sprache nicht nur Wertschätzender, sondern auch wieder auf dem Niveau zu bringen, dass der Situation entsprechend ist und dann ist es auch normal, dass man, wenn man sich ärgert, möglicherweise sich angeht und damit muss man sich ja nicht gleich an die Gute gehen. Also Hate Speed, um noch mal drauf zurückzukommen, hat ja das Ziel, sie wirklich zu verletzen. Da geht es nicht darum, dass wir beide Streiten über was, wo wir nicht einer Meinung sind und es dagegen sei ich sage, ich weiß auch nicht, wahrscheinlich ist gut er blödmann, sondern hier geht es darum, dass jemand wirklich nahe Partich verletzt wird und die ganze Gruppe deskreditiert wird. Und das ist schon ein großer Unterschied. Es ist ja eines der Instrumenten, die dazu dienen, letztendlich betroffen und zu helfen und einfach nur eine Grenze zu sehen, zwischen Betroffen sein und Opfer sein. Was gibt es da sonst noch für Hilfsangebote? Es gibt zum einen ganz zu Menge Hilfsangebote, auf der anderen Seite gibt es auch eine ganze Menge Dienedysitun können. Es kommt immer drauf an, wie man spricht. Es gibt auch unten, wo zum Beispiel die juristische Seite sehr stark betont wird. Also die Frage von ist das Netz eigentlich ein rechtsfreier Raum und das ist es natürlich nicht. Denn alles, was in der analogen Welt verboten ist, egal ob es uns das Thema Volksverhezung geht, beleidigung oder wie immer, ist es auch in der Digital-Welt und da gibt es Organisationen wie zum Beispiel Hate-Aid. Die sie dabei unterstützt, Dinge auch zur Anzeige zu bringen und nachzuverfolgen und auch zu dokumentieren. Auch das ist ja eine analogen Welt nicht anders. Wenn Sie in unfall nicht aufgenommen haben, beziehrig zu sagen, wo war denn genau? Und so ist es in der digitalen Welt auch. Also es gibt einiges in juristischer Richtung. Ich habe gerade gestern mit jemandem gesprochen von der Landesmedienanstreit NRW, die eine Arbeitsgemeinschaft gegründet haben, in der Richtung zu sagen, nicht nur löschen, sondern es muss verfolgt werden. Wenn man wirklich eine socialschaftliche Mande herbeiführen möchte, also dass die eine Richtung, dass andere ist, dass man viel machen kann in Prävention. Komm mit zurück zu den Kids auf den Schulhof. Laufs bietet die eine Sache, die andere ist aber auch sich überhaupt damit auseinanderzusetzen. Was passiert eigentlich, wenn man in die Lämmer hat? Was passiert eigentlich, wenn man die Engel getriegen wird? Und dazu haben wir beispielsweise eine Schulwuchsentwicklung mit 100 und mit über 100 Formaten für 9 bis 12 und 13 bis 16 Jahre, die man einfach neben kann und auch in den Schulunterricht oder auch in der Welt. In der Freizeit einsetzen kann, um in dieser Auseinandersetzung zu gehen. Was ist der Unterschied zwischen "Wir haben ein konstruktiven Discus, wir streiten und wir verwärfen uns für immer, weil wir uns hassen?" Und wie könnten da verschiedene, wie kann man damit sprach, aber wie kann man da auch mit anderen Verhaltensweisen geben halten? Und dann natürlich ist die Makau-Unterspiedschung. Ich bin hier 45.000 Ehrenanland Deutschland, die sich jeden Tag in den sozialen Medien organisieren und engagieren und auch offen leben, dass sie das tun. Also nicht heimlich gegen Rede machen, sondern ganz koffenlegen, dass sie für Zidia-Kovarge und für Menschenrechte in der digitalen Welt stehen. Und das kann man lernen, da gibt es Bootcamps und die machen ganz unterschiedliche. Ja, gibt ganz unterschiedliche Gruppen, die sich da interessieren. Ich persönlich glaube auch fest daran, dass Gruppen in der digitalen Welt moderiert werden. Also, Sie müssen sich vorstellen, Sie würden eine Veranstaltung anbieten, Konferenz, da kommen da plötzlich Leute. Sie gehen auf die Bühne und sagen, heute geht es um das Thema Heizbiedsch viel Glück dabei und dann gehen sie nach Hause. So ähnlich ist das der digitalen Welt. Da wird oft was gepostet und danach verschwindet der Moderator beziehungsweise kein Mensch weiß wer ist. Und auch da ist es so, dass wir im letzten Jahr diverse Versuche gemacht haben, zum Beispiel, ich bin hier um zu sagen, Moderation ist wichtig und es ist ganz eindeutig, dass die voren, die am wenigsten moderiert sind in der digitalen Welt sind, auch diejenigen sind die den meisten Heizbiedschanzchen. Wo ich gelesen, dass das Internet in ein paar Jahren viel freundlicher sein wird. Teilen Sie diesen Optimismus? Ich finde das ganz wahnsinnig viele Dinge, die ein Optimistisch tun können. Also zum einen ist es so, dass man ja den Eindruck bekommt, da ist so viel Hass unterwegs und kein Mensch kümmert sich. Das stimmt ja nicht. Es gibt viele Organisationen. Ich habe es eben schon angesprochen, alleine 44 mit den wir zusammenarbeiten. Das ja längst nicht das Ende, das sind das passiert. Und auch wirklich große Organisationen, wo sich viele Menschen engagieren, wo klare Stellung bezogen wird. Also ich finde, dass es der Optimismus beim Individuen, dass viele Menschen nicht einverstanden sind und sich auch nicht damit abfinden, dass andere die digitalen Welt karpen. Der zweite Punkt ist, ich finde es extrem gut, dass die jüngstische Welt und auch die politische Welt erkannt hat, dass hier regeln geschaffen werden müssen. Das viele Gesetze aus einer Zeit sind, wo wir was denn hatten, Radio und Print und vielleicht zweifjahren, sie Programme. Und da eigentlich ja gar nicht vorgesehen war, dass jeder von uns Journalist ist und Tag und Nacht Dinge in die Welt pusten kann und nicht mehr deutlich macht den welcher Rolle er das auf. Und also das glaube ich, ist der zweite Punkt, der sehr optimistisch stimmen kann. Weil nicht nur auch mehr lokal eben in Deutschland, sondern auch auf der europäischen Ebene des Thema angekommen ist. Und wir auch in den Medien beispielsweise erleben, dass ganz viel darüber berichtet wird. Das ganze Themen-Tage gibt im Fernsehen beispielsweise, die sich um Themen und Phänomene der digitalen Welt kümmern. Und das glaube ich ist wichtig, weil Menschen dann auch wachen und Aufmerksamkeit ist ja schon eine der wichtigsten Aspekte, um überhaupt tätig werden zu können. Wenn ich was nicht sehe, dann ist es natürlich auch mühsicht, darüber zu sprechen, wer wird hier aktiv. Ich glaube auch, dass Unternehmen wie die Deutsche Telekom, die sich engagieren in dem Bereich eine große Rolle spielen. Wir haben im letzten Jahr mit unserer Initiative gegen Hassel Netze, im letzten Jahr heißt 2020, 340 Millionen Medienkontakte gehabt. Und wenn sie sich das überlegen, 340 Millionen Medienkontakte, dann ist das ja nicht nur toll für uns. Man ist zeigt, dass wir das richtige Thema getroffen haben, was Menschen interessiert, was Medien interessiert, sondern es zeigt, dass wir das richtig getroffen haben. auch das Menschen sehen oder das kann man daraus ableiten, das Menschen sehen, oh, da ist ein großes deutsches Unternehmen, das müsste sich nicht kümmern, also rechtlich gesehen, müsste sich nicht kümmern, tut es aber und geht dort in die gesellschaftliche Verantwortung, Herr Nissen, Sie können das ja aus anderen Nachhaltigkeitsthemen unternehmen, haben eine Vorbildfunktion und große Unternehmen, haben die auch nach ihm in einem, bei wir mit 100.000 Mitarbeitern alleine in Deutschland natürlich auch noch rollar und im Zeichen setzen, wo Menschen folgen können und dann eben auch sagen, okay, in der Summe ist es so, ich sehe jetzt viele zivilgesellschaftliche Organisationen aber auch unternehmen auf das Thema einstreiben und nicht mehr akzeptieren wollen, dass die digitaler Welt mit Hasselbe flutet wird. Das ist ein sehr schönes Schlusswort, Frau Kustanzo, ich danke Ihnen ganz herzlich für das Gespräch, bis hierhin wünsche Ihnen ganz viel Erfolg und uns allen ganz viel Erfolg bei dem Thema, auf dass der Diskurse eine richtige Richtung geht und das Thema mit dem Kendi-Storm und den Laufsbeat, dann vielleicht noch mal um die nächsten Mal vertiefen. Bis hierhin, danke. Ich danke Ihnen.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Hass im Netz hat zugenommen, besonders auf Social-Media-Plattformen, und umfasst persönliche Angriffe, Cyber-Mobbing und strategische Hetze gegen Gruppen (Hate Speech).
  2. Hate Speech zielt auf Minderheiten oder öffentliche Personen wie Journalistinnen und Politikerinnen ab, oft mit dem Ziel, Meinungen zu vertreiben und den Diskurs einzuschränken.
  3. Meinungsfreiheit wird häufig missverstanden
  4. Filterblasen verstärken Hass und Polarisierung, indem Algorithmen nur bestätigende Inhalte zeigen; dies erschwert den Dialog, auch bei Nachhaltigkeitsthemen wie Klimawandel.
  5. Die Telekom fördert Medien- und Demokratiekompetenz, etwa durch Workshops (18.000 Teilnehmende) und Simulationen, um digitale Zivilcourage zu stärken.

Summary:

Die Podcast-Folge „50 Shades of Hate“ mit Barbara Kostanzo von der Deutschen Telekom beleuchtet das Phänomen Hass im Netz. Hass sei mehr als Wut: Er sei oft irrational, aufgestaut und entstehe unabhängig von direkten Auslösern, etwa bei Hass gegen Muslime in Regionen ohne muslimische Bevölkerung. Die Zunahme von Hass wird durch Studien bestätigt, besonders bei Jugendlichen, die ihn häufig sehen oder erleben.

Ursachen sind gesellschaftlicher Druck, Verschwörungstheorien und eine Verschiebung der Grenzen des Sagbaren – was gestern Hass war, gilt heute als normal. Es gibt drei Formen: Cyber-Mobbing (individuell, mit Vorgeschichte), Hate Speech (strategisch gegen Gruppen wie Minderheiten oder Frauen in öffentlichen Rollen) und Hass-Kommentare (spontane Beschimpfungen). Ein zentraler Punkt ist das Missverständnis von Meinungsfreiheit: Sie schützt vor staatlicher Zensur, endet aber bei der Verletzung anderer; Foren-Regeln sind legitim.

Filterblasen verstärken Polarisierung, da Algorithmen nur bestätigende Inhalte zeigen – auch bei Klima- oder Mobilitätsdebatten. Kostanzo betont, dass man Perspektiven zulassen müsse, ohne sie zu übernehmen, und dass Formate nötig seien, um aus der Komfortzone zu kommen. Die Telekom setzt auf Workshops und Simulationen, um digitale Zivilcourage und Demokratiekompetenz zu fördern.

Ziel ist es, Hass einzudämmen und den Dialog zu stärken, ohne die Meinungsfreiheit einzuschränken.

FAQs

Cyber-Mobbing richtet sich über einen längeren Zeitraum gegen Einzelpersonen und hat oft eine Vorgeschichte. Hate Speech zielt auf Gruppen wie Minderheiten ab, um sie zu vertreiben oder mundtot zu machen. Hasskommentare sind spontane Beschimpfungen, die oft in Shitstorms vorkommen.

Hass nimmt zu, weil in schwierigen Zeiten der Druck steigt und die Nerven blank liegen, wodurch Trigger leichter ausgelöst werden. Zudem verschieben sich die Grenzen des Sagbaren, sodass das, was gestern noch Hass war, heute als normal gilt. Strategischer Hass trägt zur Spaltung der Gesellschaft bei.

Meinungsfreiheit nach dem Grundgesetz bedeutet, dass es keine staatliche Zensur gibt, aber sie endet dort, wo die Freiheiten anderer verletzt werden. In sozialen Medien haben Moderatoren das Recht, Themen zu begrenzen und Beiträge zu entfernen, wenn sie nicht zur Gruppe passen. Es gibt viele Missverständnisse darüber, dass man überall alles sagen dürfe.

Filterblasen entstehen durch Algorithmen, die Inhalte basierend auf Likes, Käufen und Followern auswählen und so die Welt reduzieren. Dies bestärkt Menschen in ihren Ansichten, da sie vermehrt Bestätigung erhalten. Es gibt sowohl negative als auch positive Filterblasen, und es ist schwer, aus ihnen auszubrechen.

Die Telekom ist nicht nur für Produkte, sondern auch für den angemessenen Umgang damit verantwortlich. Sie führt Workshops durch, die Medienkompetenz und digitale Zivilcourage fördern. Ziel ist es, Menschen zu befähigen, mit Hass umzugehen und Perspektiven zuzulassen.

Man sollte sich bewusst mit Perspektiven auseinandersetzen, die nicht der eigenen Meinung entsprechen, ohne sie übernehmen zu müssen. Es ist hilfreich, verschiedene Quellen zu verfolgen und offen für Inspiration zu sein. Formate, die Perspektiven zulassen, können helfen, die eigene Meinung zu erweitern.

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