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#50 - Mbappé & das Ende der Konsumhaltung: Loïc Favés (HSV-Co-Trainer) Learnings aus der Europa-Tour

37m 34s

#50 - Mbappé & das Ende der Konsumhaltung: Loïc Favés (HSV-Co-Trainer) Learnings aus der Europa-Tour

Luke VW, sportlicher Leiter im Nachwuchsleistungszentrum des HSV, schildert im Podcast seine Erfahrungen aus zahlreichen Hospitalisationen bei über 25 Vereinen in Südeuropa und England. Er betont, dass jede Akademie eine klare Ausbildungsstrategie verfolgt, aber keine Methode pauschal überlegen ist – entscheidend sei die Passung zum Verein, zu den Menschen und zum Kontext. In Portugal beeindruckten ihn die motorisch starken Spielerprofile und die ganzheitliche Sichtweise von Professor Frade, der Fußball als komplexen Sport betrachtet, der in der Vermittlung jedoch einfach bleiben muss. Besonders prägend war die Hospitation bei Frank Ace, der fast ausschließlich positiv coacht, viel 10-gegen-10 oder 11-gegen-11 spielen lässt und Wert auf Spielintensität, kognitive Athletik und Prävention legt. Diese Eindrücke haben Lukes tägliche Arbeit beeinflusst, insbesondere das Ziel, Spieler zu „Managern ihrer eigenen Karriere“ zu machen. Konkret bedeutet das: Spieler sollen ihre Stärken kennen, selbst Ziele setzen, Verantwortung für ihre Entwicklung übernehmen und aktiv Feedback einfordern, statt in einer passiven Konsumhaltung zu verharren. Er sieht darin einen wichtigen Schritt, um junge Talente besser auf den Profifußball vorzubereiten, wo sie letztlich viele Situationen eigenständig lösen müssen. Die Veränderungen im HSV-NLZ erfolgen dabei bewusst schrittweise, um die Organisation nicht zu überfrachten und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.

Transcription

5689 Words, 34971 Characters

German
Wir haben im Ball besitzt und wir in eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimettroschen links verteiliger und im 3-ziehen in linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. "From Coach to Coach" der Fußballtrainer Podcast. Zurück bei "From Coach to Coach". Zurück bei Episode 2 mit Luke VW vom H-SV in der ersten Folge. Wir haben schon viele übergesprochen über seine Erfahrungen in den letzten 5-6 Monaten als Coachreiner in der zweiten Liga über seine Doppelfunktion als sportlicher Leiter im NLZ und auch über seine Führungsausbildungsvision. Wahrscheinlich könnt ihr schon nicht mehr hören, weil ich jetzt so auf den Folge 1 angeteerst. Aber jetzt geht es wirklich um das Thema Hospitalisation und Erfahrungen. Ja, da würde ich definitiv mal mit der Frage einsteigen, Luke. Wie viele Länder hast du schon, wie viele NLZ oder Akademie hast du schon bereist? Boah, auch da habe ich nicht gezählt und bin wahrscheinlich dann manchmal zu chaotisch, um das jetzt irgendwie als Liste nachträglich dann zu führen. Aber ein paar Länder waren es auf jeden Fall in Spanien, Frankreich, Portugal, Österreich, klar durch die Schweiz auch ein bisschen was in Italien. So ein paar Einblicke bekommen, manchmal war es auch einfach ein irgendwie ein spannendes Gespräch in England, war ich in den Markt. Und ja, ich glaube, das ist so das, was mir spontan einfällt. Am Ende waren es fast über 25 Vereine und das war für mich einfach rückblickend auch eine super wertvolle Zeit. Ich meine, man hat mal irgendwie den Luxus, sage ich mal, der Vertrag lief, weil es am Pauli irgendwie weiter und jetzt einfach nur in Hamburg zu sein, dass es irgendwie, sprich nicht, ja, mein Alltag, den ich anstrebe, deshalb habe ich einfach gesagt, ich möchte raus, ich möchte auch mal sehen, wie andere arbeiten, weil die Zeit bei Methev, die war sehr arbeitsintensiv, eigentlich war es 24/27 Methev und sehr viel so Learning und bei During einfach Erfahrungen sammeln durch Praxis, durch Entscheidungen, die einfach durchzuziehen. Danach bei Sam Pauli habe ich mir schon gedacht, Boa, der Fabi Hützler hat richtig was auf dem Kasten, aber so richtig vergleichen konnte ich es ja auch nicht, weil es einfach mein erstes Daffer genauso wie Timo in seiner Führungsrolle einfach mich unheimlich beeindruckt hat, da Referenzwerte auch mal zu haben, wie es das vielleicht ein Liga drüber, wie es ist im Europäisch-Spiel in den Bereich. Und ja, mit diesen ganzen Fragen habe ich gedacht, wäre es einfach ganz cool, mal irgendwo hinzugehen und zu schauen, wie andere Länder, wie andere Vereine, wie andere Staff und Trainer Teams arbeiten. Und ehrlich gesagt, es steht dann schnell so ein Schneeballsystem, ich war beispielsweise bei Ben Fika und fand den damaligen Leiter der Akaneemie super interessant, weil mir dann eine Hospitalisation bei Real Madrid organisiert und so ging es dann immer auch ziemlich spontan vorwärts. In der Zeit, natürlich kann man auch gerade den Süden Europas gut nutzen, um auch das ein bisschen mit Urlaub zu verbinden, das habe ich auch gemacht und bin da eigentlich ganz spontan an die Sache ran, hab geschaut, dass ich bei den Profis Einblicke bekommen, was auch in der großen Teil der Vereine geklappt hat, weil dann eine sehr große Offenheit da war. Und wenn mich das interessiert habe, dann war ich 2, 3, 4, 5 Tage, eine Woche, mal auch 2 Wochen oder aber auch nur ein Tag bei einem Verein. Das war ganz unterschiedliche Nachplanung, was ich noch mal super interessant fand, war manchmal was auch das U-Auf-Training oder U-12-Training, wo man sagt, war der Trainer spannend, der hat irgendwie interessante Sichtweisen, dann bin ich halt da lieber länger geblieben, also das war so diese Reise, von der ich auf jeden Fall viel für mich selber mitgenommen habe. Das ist jetzt wahrscheinlich eine Fiese frage, weil du viele Dinge mitgenommen hast, aber was war die krasseste Erfahrung, wenn du jetzt an Hospitalen denkst, was kommt dir direkt in den Sinn? Das hat ja auch am meisten geprägt. Ja, ich glaube, als Zusammenfassung sage ich häufig, dass im Grunde jeder Verein anders gearbeitet hat als der andere, aber immer eine Klarheit hatte. Also die Vereine, wo ich war und die mich begeistert haben, war einfach eine sehr klare Vereinstrategie zu erkennen oder Ausbildungsstrategie zu erkennen, wo nach alles irgendwie auch ausgerichtet war und eine totale Klarheit irgendwie für sich und das hat mir total gefallen. Und aber eben auch die Augen geöffnet, dass es im Fußball keine richtig oder falsch gibt, gibt keinen Ansatz, wo ich sage, der ist jetzt erfolgreicher als der andere, sondern der muss halt passen zu dem jeweiligen Verein, zu dem jeweiligen Kontext, zu den Leuten, zu den Führungspersonigkeiten. Und das war einfach super interessant zu sehen, wie viele sehr erfolgreiche Akkardiminen dann trotzdem sehr unterschiedliche Harren gezwalten haben. Du hast ja Benfica zum Beispiel schon einen gesprochen Portugal. Da hat ja Benfica als auch Sporting, wahrscheinlich auch der FC Porto, die haben wir im ganzen Land ihre Akkardimin verteilt. Das ist ja auch ein wesentlicher Unterschied zu saubern, normalen Ernsthat in Deutschland oder wie den HSV. Auf jeden Fall, gerade Benfica ist natürlich auch riesiger, wenn man sagen, die Hälfte aller Portugiesen sind ja irgendwie mit Benfica dann verbunden und freuen sich, wenn ihr Kind vielleicht dann auch bei Benfica irgen kämen mitmachen kann und deshalb geht's da schon los, dass allein diese Struktur nicht ühe einzubeint übertragbar ist, auf jetzt den HSV. Und trotzdem hat mich im Portugal begeistert auch einen kleinerer Verein, wie Braga, der extrem viel investiert, wo die Vereine auch als Strategie erkannt haben, dass sie auf den eigenen Nachwuchs setzen müssen. Und damit ja Milliarden in den letzten Jahrzehnten irgendwie umgesetzt haben. Und das spürt man dann, wie die Bedeutung des Nachwuchs innerhalb des Vereins und natürlich auch im ganzen Land. Und klar, hast du recht, dass eine andere Struktur ist und mich hat den Portugal aber, um da vielleicht auch mal konkreter irgendwie zu werden, aber extrem begeistert, wie, ich nenne das immer so motorisch, gute Profile, also einfach gute Bewegungsbilder irgendwie zu sehen sind. Wenn man schaut, sieht es ein bisschen elegant aus, mit immer was schnellkräftigen auch. Ich habe auch das Glück gehabt, Professor Frade. Man kennt es so lern persönlich, der ja auch viele portugiesische Trainermaßgeblich geprägt hat. Die Trainerausbildung ist dort ein bisschen anders. Viele haben an Universitäten Trainer sein gelernt und das auch kombiniert mit dann Praxiserfahrung innerhalb der großen Clubs. Und ich glaube, die Sichtweise des Fußballs als sehr ganzheitlicher Ansatz, der wo alle Disziplin dann ein Einfluss auf Fußball, auf Training, auf Führung nehmen. Und ja, sehr, sehr schnellkräftige Komponenten dabei sind mit Agieren, Spielern, so das gefällt mir total. Und ich glaube, dass das auch kombiniert mit der Zielstrebigkeit, die sie in den letzten Jahren dazugewonnen haben. Wenn man sich so an die 2009 hat, war Pauleta, glaube ich immer, der portugiesische Störmer, und das immer gesagt, "Bord, die haben eigentlich eine super Mannschaft, aber es fehlt so ein richtiger Topstörmer und wenn man jetzt schaut, dann glaube ich, ist das halt viel flexibler geworden, viel Zielstrebiger auch in ein bisschen so ein spanischer Ansatz mit mehr Zielstrebigkeit. Deswegen ist Portugal lohnt sich auf jeden Fall ein unheimliches Fachwissen bei den Leuten. Ich finde in Deutschland sagt man noch mal schnell, ja, "Bau Fußball ist einfach und soll auch einfach bleiben, und man mag nicht so gerne dann in so detaillierte Diskussionen irgendwie gehen." Ich finde die Portugiesen-Professor-Frada hat es mir ganz gut mal so zusammengefasst als er meinte, "für die Spieler muss es einfach sein." Und in der Vermittlung sehr einfach sein. Aber Fußball ist ein komplexer Sport, das können wir drehen und wenden wir wollen. Spielern einfach allein von der Anzahl an Spielern, von den verschiedenen Möglichkeiten, die eben dann auch taktisch möglich sind zu den Komponenten, die ein Spieler beherrschen muss. Und deshalb sprechen sie auch gerne im Detail dann über das Spiel. Welche Trainer oder welcher Trainer? Hatte denn am meisten empuniert, sehr am meisten in einer Änerung geblieben? Ja, auf jeden Fall, Frank Ace, der Trainer jetzt von Uji Sinis, der vorher sehr lange bei Lanz erfolgreich gearbeitet hat. Ich hatte da viel gehört, hatte auch mal so kleine Einblicke bekommen bei der UN 20 damals und so ein kurzes Gespräch gehabt. Und als dann beim Fußballlehrer klar war, dass wir auch drei, drei, vier Wochen mal hospitieren können. In meinem Klub habe ich mir oder bei einem Trainer, habe ich mir Frank Ace ausgesucht, habe dann eine Woche in Lanz noch mitgemacht und dann zwei, einhalb Wochen in Nitzer. Und was mich einfach beeindruckt hat, war die Klarheit in der Trainings-Metodik, in seinem gesamten Trainer-Team und vor einigen, aber auch seine Rolle als Führungskraft. Es ist kein junger. Und wir sagen, wir sind ein super innovativer Juner Trainer, trotzdem auf seine Atemweise innovativ, weil eine Offenheit gehabt hat sich einfach für verschiedenste Einflüsse zu öffnen. und Fans beeindruckend launst, wie sie auch gespielt haben. Das ist mit denen aus der zweiten Liga aufgestiegen, dann über eine Stabilität in der ersten Saison, bis in die Champions League gekommen. Und der Spielstil, der einfach sehr intensiv war, die Trainingsarbeit, da habe ich sehr viel für meinen Weg als Trainer mitgenommen. Wenn man da jetzt konkret im Detail bleibt, dann was hast du damit genommen? Ja, es ist jetzt so, dass er von der Trainingsmetode kehr sehr viel 10 gegen 10 oder 11 gegen 11 spielt, in verschiedenen Feldgrößen, auch ein sehr großer Wert, eben auf das Spielen gelegt wird. Also ich würde mal sagen, an einem Trainingstag, den ich damals gesehen habe, war schon fast mehr Spielzeit als bei manchen Clubs im Profi-Bereich, die ich gesehen habe in der ganzen Trainingswoche, weil auch dort viel Wert auf die Netto-Trainingzeit gelegt wurde, auf die Spielintensität, die dann Schritt für Schritt erhöht wurde. Es gab dort einen Performance-Manager, der unter Biäzer gearbeitet hat und der einfach auch nochmal ganz andere Sichtweisen, so auf das Training hatte, eben für ihn mit positiven Emotionen, diese immer wieder so als Start dann zu nehmen und auch als Ende einer Trainings-Einheit, viele Wettkämpfe, wenig Pausen, Frankases, ein Trainer, der mir gegenüber dann erzählt hat, weil ich ihn irgendwann mal gefragt habe, du greifst ja kaum ein während des Trainings, oder gesagt hat, ne, also ich mein Coachin ist eigentlich zu 95, 98% positiv, ausschließlich positiv. Und wenn ich eingreife, dann versuche ich mir einen Punkt vorzunehmen und auf diesen Punktheit mein vollen Fokus zu legen. Und ich glaube da ist schon viel dran, wie oft man in einer Pause drei, vier Themen irgendwie benennt und wenn du danach die Spieler fragen würdest, ja, was hat der Trainer jetzt gesagt, dann hat jeder einen anderen Punkt, den er dann benennt und diese Klarheit hat mir gefallen. Auch die Atmosphäre, die dort, er scherz mir gesagt, Lügen ist viel zu anstrengend, da muss ja jeden Tag Gedanken machen, was du irgendwie wieder da wieder rauskommt. Ich sage einfach immer die Wahrheit oder Versuches. Und das hat man bei den Spieler neben auch gespürt, dass da ein sehr großes Vertrauensverhältnis und eine hohe Beziehungsebene da war. Was hab ich noch mitgenommen? Also einfach auch die Sichtweise auf Athletik, die einfach deutlich mehr auf Prävention und Exposivität gell, also der Fokus darauf gelegt worden ist, auch cognitive Elemente eingebaut, anstatt jetzt auf einem Samakraft-Aufbau-Fokus, weil eben dort auf Fußball halt sehr schnellkräftige Sport hat gesehen wird. Und das alles in der Kombination, mit bestimmt vielen Dingen, die ich jetzt auch noch vergessen habe, hat das schon zu einem super guten Erlebnis auch gemacht. Schätz mal, wir könnten noch ein sechsteilige Podcast-Serie draus machen, was all deinen Erfahrungen bei all den Nachwuchs oder generell Profi-Clubs in all den Ländern, wir lassen es mal den Transfer zum Haarsvorschaffen erchan gesprochen. Sportlicher Leiter im NLZ-Versuster viel zu bewegen. Wenn wir uns den Transfer anschauen, von den Ideen, die die auch mal aussehen, abgeguckt hast, weil die einfach auch aufgrund anderer Strukturen Dinge anders machen oder vielleicht auch Dinge anders machen, die du nicht übernehmen würdest. Was denn denn letztendlich doch die Dinge, die du daraus mitgenommen hast, auch jetzt in deiner täglicher Arbeit in dieser Rolle als Sportlicher Leiter beim Haarsvorschaffen? Ja, ich glaube, klar, man notiert sich die Dinge, die man spannend findet und das sind sehr, sehr viele kleine Details, die man auch versucht, so in den Alltagstück für Stück zu integrieren. Aber auch bei uns ist es so, dass man jetzt, wie bei einem Spieler, auch nicht die ganze Organisation überfrachten kann, mit zu vielen Veränderungen. Ich glaube, wir haben viel verändert, aber sind viele Gedanken auch noch in der Schublade, weil Nachwuchsarbeit und Organisationen Entwicklung immer eine gewisse Zeit dauert. Ich glaube, der einen großer Punkt ist das Thema Verantwortung-Übernahme der Spieler, das wir erreichen wollen, dass die Spieler sich mit ihrem Weg und ihrer Karriere auseinandersetzen, Verantwortung für ihren Weg übernehmen, wenn das so Manager ihrer Karriere werden. Und das ist etwas, was ich zum Beispiel beim FC Lurion gesehen habe und dann aber auch in einigen anderen NHZ, aber wahrscheinlich am extremsten Lurion, wo die Spieler selber alle 3-4 Monate ihr Projekt und ihr Weg selber vorgestellt haben und die Rolle einfach verändert haben, nicht der Trainer. Ja, ich gehe mal rein und guck mal, was der Trainer sich heute überlegt hat, hinzu hoffentlich sind meine Trainer heute gut drauf, weil ich brauche die Top-Version von meinem Trainer, damit ich heute besser werde und damit er mir wirklich im Detail an dem Thema arbeitet, was ich mir vorgenommen habe. Und diese Sichtweise ist, glaube ich, ganz entscheidend, wenn es dann in den Übergang Richtung Profi-Bereich geht, weil ich finde es immer schwierig, jetzt zu sagen, der deutsche Fußball ist so und so, weil am Ende ich habe keine Einblicke in die meisten deutschen NHZ im Alltag, auch das ist eine Erkenntnis, dass ich versuche, Trainer und NHZ jetzt nicht zu bewerten, weil man ist nur ein paar Tage da, es sind nur kleine Einblicke oder wie ich gerade schon meinte, bei einigen Fein auch gar keine Einblicke. Trotzdem kriegt man natürlich viel mit und gerade in Hamburg habe ich mehr mitbekommen und ich glaube schon, dass wir in Deutschland dahin kommen müssen, dass die Spieler einfach selber mehr in die Verantwortung kommen. Wenn ich alles für sie übernehme, nicht alles, ihn abnehmen und so eine Konsumhaltung entsteht und weil am Ende ist es nicht die Realität vom Profi-Fußball. Sie kommen dann im Profi-Fußball an und vielleicht haben sie Glück, dass ein Trainer-Team da ist, was sich um ihre Entwicklung kümmert. Vielleicht gibt es ein Übergangs-Trainer, aber am Ende den Schritt irgendwann, in ihrer Karriere müssen sie viele Situationen selber lösen. Und auch überlegen, wie kann ich diese Situation lösen? Wer hilft mir? Wer bin ich einfach stärkere Persönlichkeiten, die dann auch in Stressmomenten, da bin ich überzeugt von bessere Antworten haben, weil sie eine totale innere Klarheit für sich haben und sich mit sich und ihrem Spiel auseinandergesetzt haben. Finde ich ein unheimlich spannender Faktor, Manager ihrer eigenen Karriere sein. Im Anfang, als du eben darüber gesprochen hast, konnte ich mir noch etwas wenig davon vorstellen. Jetzt in den letzten zwei Minuten je länger du geriert hast, um so mehr oder ein besseren Eindruck davon hab ich bekommen. Eine Sache hast du ja schon angesprochen. Also du meinst, dass Spieler auch mal quasi ein Training selbst vorbereiten sollen oder du hast ja gesagt, sie sollen sich selbst auch beschäftigen. Aber welche konkreten Maßnahmen siehst du, die ihr auch in der täglichen Arbeit an den Tag legt, um dieser Manager der eigenen Karriere zu werden? Also was macht jeder konkret? Ja, also es geht natürlich immer mit dem, was ich vorhin auch schon erwähnt hatte, mit dem X-Faktor los. Das heißt, wenn ich muss erstmal selber wissen, für mich eine Klarheit, was kann ich überhaupt richtig gut? So dann ist ja eine spannende Frage, zeige ich das. Also ganz einfach. Wir haben bei der U20 den Spielern die Aufgabe gegeben, in einem Workshop erst mal ihre eigenen Stärken sich darüber Gedanken zu machen. Und da war ich schon teilweise auch erschrocken. Und das einige für sich gar nicht so diese Antwort haben. Ja, was kann ich denn besonders gut? Weil dann habe ich die Gegenfrage gestellt, ja, warum sollt ich dich dann als Trainer dann aufstellen? Also weil so denkt ja am Ende der Trainer, welche Qualitäten bringt mir dann der Spieler. Und die nächste Frage ist, okay, wenn ich einfach zum Beispiel Tempo tief gange, als meine Stärke sehe, kriegst du die dann im Spiel übertragen. So hat das jeder deiner Mitspieler verstanden. Und die Aufgabe, die sie als Beispiel bekommen haben ist dann mal aus den letzten drei Vorbereitungsspielen, Sehen rauszusuchen, wo sie ihren X-Faktor oder ihr Tempo in dem Fall dann eingesetzt haben. Dann kann mein Spieler zu mir meinte ja, ich habe keine Szene gefunden. Also meinte ich ja, so, daran müssen wir arbeiten. Und ich glaube, diese Erkenntnis, wenn ich die dann selber mache, mit meinem Spielmich auseinandersetze oder vielleicht merk ich auch, ich bin dreimal losgelaufen, aber mein Rechtsverteidiger hat dem Ball nicht gespielt, hat das nicht gesehen. Dann geht es ein Schritt weiter, okay, dann sprich mit dem Spieler und bring dich in diese Situation, dass dein Mitspieler nächstes Mal sieht, wenn du drei gute Laufwege machst. Und diese Sachen, wenn man ehrlich ist, wird das der Profitreiner im besten Fall, na klar, vielleicht auch mal erwähnen. Aber Häufigkeit auch nicht, gerade bei den jungen Spielern, weil sein Fokus vielleicht auf den anderen Spielern liegt, die am Wochenende ihm die Punkte bringen und gerade deshalb, glaube ich, liegt es dann als Spieler, mein X-Faktor auf dem Platz zu bekommen. Das andere, was ich vorhin meinte, ist, dass sie klar ihre Ziele selber auch setzen, aber dann auch im Alltag immer wieder über vielleicht individuelles Video. Video, die an einen Feedback bekommen, aber nicht nur Feedback, jetzt wieder Konsumhaltung, Trainer gibt Feedback, sondern selber einfordern. Also gehe ich dann zu meinem Trainer hin und sage, ich möchte jetzt sprechen oder wie hast du mein Spiel gesehen oder warte ich dann einfach und dann gibt es halt, hat der eine jede Woche Video der andere erst nach sechs Monaten als Beispiel. Und trotzdem sind diese sechs Monate für mich dann vielleicht hilfreich, weil der Spieler irgendwann verstanden hat, okay, die anderen setzen sich damit auseinander und das hat vielleicht bei mir ein bisschen länger gedauert, aber jetzt tue ich das auch. Und diese Geduld zu haben und nicht dann hinzurenden und zu sagen, ja, guck mal, ich habe jetzt doch deine Sehnung auch wieder zur Verfügung gestellt und wenn man ehrlich ist, hat der Spieler gar nicht reingekuckt, war, oder, also kämm, wir wahrscheinlich auch alles. Und das in so verschiedene Sachen, wo man sich Gedanken darüber machen kann, aber natürlich auch auf dem Platz, indem man sich vielleicht zwei, drei Spieler rausnimmt und ihn Aufgaben mitgibt für das Trainings, vor allem klar von Tänz, zum Beispiel. Sehr beeindruckend, hab den alten Ausbilder dort kennengelernt, der meinte zu mir, hat ein Papel in jedem Training, halt gesagt, ja, super driblings, aber ich bewerte dich danach, wie oft du die Situation zu Ende spielst nach deinem driblings und ziele gesetzt mit dem Spieler. Und der Spieler ist danach heit hin und hat selber gesagt, okay, wie oft hatte ich diese Situation und auch das verbindet, glaube ich, wieder vieles, so dieses Auseinandersetzen mit dem Spiel, die Eigenfahntworte, die Entwicklung des Spielers im Blick zu haben, individuell im Team Kontext zu coachen. Und da glaube ich, gibt es im Nachwuchs auch bei uns, das ist jetzt nur im Beginn noch viele Herausforderungen in die Richtung. Ich glaube, man dann eine Überschrift auch durch übersetzen könnte, was den Aspekt angeht, ist rausschuss der Komfortzone. Du hast auch angesprochen. Einige Spieler tun sich dann im Übergangsbereich zum Profiberalschwer, weil sie in ihrer Jugendabteilung, vielleicht in ihrer Jugendzeit lange in der Komfortzone waren, weil sie entweder ein riesiges Talent hatte, was sie so durchgehift hatte oder diese Konsumhaltung, ja, ich komm zum Training und werde schon irgendwie Entertain vom Trainer und er macht sich schon Gedanken und ich lasse das einfach alles so mitlaufen. Ich finde es sehr, sehr spannend, da diesen Paradigmann wechselt, diesen Gedankenwechsel auch. Du hast ja… Vielleicht nur da, ganz kurz, weil ich glaube dafür müssen wir alle als irgendwie fahnfordliche in dem Bereich, aber auch so ein bisschen so diese Angst wegnehmen, die ja dann häufig da ist, brau, mein bester Spieler, der wechselt ja sonst, wenn ich jetzt nicht super nett zu dem bin, wenn ich immer alles für den Tour und den Plus nicht jetzt irgendwie kritisiere oder so, weil der jetzt in der Nationalmannschaft ist oder so. Also da, ja, glaube ich einfach nicht dran und das ist etwas, was ich den Trainer immer wieder hier auch sage, dann ergern wir den Heilt und dann nerven wir den und dann vordern wir den und wenn er das versteht, dann sind wir in Schritt weiter und wenn nicht und er meint ja bei Werder Bremen oder RB Leipzig sind alle viel netter zu ihm, ja, dann Glückwunsch, viel Erfolg und dann ist es halt der nächste. So und natürlich jetzt nicht so extrem, dass man wir auch wissen, so wir haben besondere Talente und wir haben jetzt auch nicht in jeden Jahrgang 30 davon, so dass man sich natürlich auch darum besonders kümmern muss. Ich will nur damit sagen, dass man am Ende auch nicht alles mit sich machen lässt und dass man nicht schaut, dass man den Spieler ein Wartezpakt, weil am Ende schafft er ist, wahrscheinlich dann auch nicht. So und diese Haltung verfolgen wir, Heizanneltzett und glaube ich jetzt auch durch die Erfahrung als 21 Trainer, dass es vielleicht in der Vergangenheit bei den Mann oder an den Spieler auch nicht so war und dann sind die, ist das ein Setzen erstmal groß, wenn man nicht auf seiner Lieblingsposition bei den Profis mal spielt oder irgendwas in Tore tragen muss, hat man noch nie vorher gemacht, das sind halt alles Dinge, glaube ich, die schon wichtig sind und die wir wieder mehr im Fokus haben soll. Teil der Arbeit ist auf dem platzenteil der Arbeit ist aber auch konzeptionell, ob gelesen du hast beim Has-Found 3-Säulen-Konzept zusammen mit der anderen Mitarbeitern implementiert, die sollen lauten Heimat-Impact-Zukunft. Wenn man jetzt ein bisschen in deiner Historie schaut, ist das nicht das erste Konzept mit 3-Säulen beim ETFV, den du jahrelang geprägt hast, waren die sollen Entwicklung zusammen halt Emotionen schließe darauf, jeweils ist alles ausgerichtet auf die Voraussetzungen und Möglichkeiten bei der per mijweiligen Verein, jetzt schauen wir mal auf diese 3-Säulen Heimat-Impact-Zukunft beim Has-V. Wie fühlte das mit Leben, weil an sich, so wie es gerade ausgesprochen hat, ist das ja erstmal, steht das nur auf ein Papier. Ja und ich glaube, dass es ja auch die Diskussion, die es dann häufig gibt, so braucht es ein Konzept oder nicht, weil am Ende kann das super auf ein Papier sein und wird nicht umgesetzt. Ich glaube schon, dass man eine Klarheit haben muss als Organisation oder immer in allem, was man vermitteln möchte, steckt auch irgendwie Werbung, Marketing drin, um den Inhalt dann an die Leute ranzubringen, die das multiplizieren sollen. Das heißt, drei Sachen kann man sich erstmal wahrscheinlich einfach am Märkern als wenn das jetzt 10 Punkte sind. Und ich glaube auch, dass diese Klarheit benötigt wird, um dem ganzen eine Orientierung zu geben. Und natürlich sind wir jetzt jetzt ein Jahr oder ein bisschen mehr als ein Jahr ganzer man fahren. Und wahrscheinlich, wenn ich jetzt die Spielerfrage, wenn ich die Trainer alle Frage, dann gibt es sehr wenige und wird wahrscheinlich überrascht sein negativ wie wenige diese Punkte und vor einigen das, was unter diesen Punkten steckt, dann wirklich auch aussprechen können. Auch wenn wir da, glaube ich, auf einem guten Weg sind, du hast gesagt, bei MetheV, war so, ich habe unter dem Strich dann zehn Jahre dort gearbeitet und davon fast sechs alt sportlicher Leiter und ich glaube, dass, was wir da geschafft haben, ist, dass jeder in dem Verein vielleicht nicht das gleiche Wort benutzt hätte, aber dieses Wort zumindest um Schrieben hätte, weil einfach eine absolute Klarheit in allen Prozessen da war, sich auf diese Bereiche, die wir uns vorgenommen haben, auszurichten. Das haben wir auch gemessen, einmal nach außen, im Hamburger Materfußball oder auch bei den Profis, wie sehen Sie, DNETV und wie sehen wir intern auch das Ganze. Und beim HSV sind wir jetzt eben in dieser Startphase, wir haben mal im Perck Zukunft, man ganz einfach formuliert, der Impact ist halt das, was wir erreichen wollen, mit in der Spielerentwicklung. Das Einfluss da ist, das Spiel das auf dem Platz im Volksbergstadion. Das eben nicht, wie es in der Vergangenheit der Fall war, die Spieler froh sind mitzutrenieren oder dann auch mal für zwei Minuten eingewechselt zu werden und alle freuen sich, Glückwunsch, Profi-Vertrag, Spielmärzte, Spielmienuten und ist doch alles toll, wir können jetzt aufhören, sondern weitermachen und sich eher darüber definieren, wie es denn wirklich ihr Einfluss, den Sie in diesem Stadion haben. Und da sind wir auf einem guten Weg mit Otto und Fabio, die jetzt, denke ich, in ihren Einsatzzeiten, egal ob es fünf Minuten sind, das Maximum rausholen und nicht zufrieden damit sind einfach nur mitzuspielen, der einer 3-System-Eintor, der andere hat zwei Tore schon gemacht, in dieser Zeit wirklich eher Einfluss zu haben. Und auch da, ich sag das immer wieder zu Fabio-Baldea auch, für mich ist er erst ein richtiger Profi, wenn er 1.000 Minuten mal gespielt hat und selbst dann kannst du noch in der 3. oder 4. Liga landen, also es muss halt weitergehen und es du musst weiter an deinen Themen arbeiten, weil kannst nicht zufrieden damit sein, einfach nur mal so ein bisschen eingewechselt zu werden. Und dieses Thema Imperk kann man auf den Spieler beziehen, kann man auch aber auch auf die Trainer beziehen, ist das, was ich ganz am Anfang in meiner ersten Ansprache an die Trainer gesagt habe, also ich versuche echt ein gutes Verhältnis zu den Spielern auch danach zu behalten, wenn man nie mal fragt, teilweise, ja wie hier schöne Grüße von deinem alten Trainer und die sagen, wer, also Co-Trainer, als Beispiel oder Trainer kriegen sie häufig noch zusammen, aber es passiert halt sehr oft, dass sie sich gar nicht mehr richtig erinnern. Und da habe ich gesagt, das soll das Schlimmste, was mir als Trainer passieren kann und auch da kann ich ein Impekt bei meinen Spielern herstellen, dass ich ihnen so geholfen habe, dass sie sich an mich erinnern. Aber natürlich auch ein Impekt als HSV Akademie im Verein, weil vorher und auch zurecht, denke ich mal, dass es auch kritische Stimmen ab und an Magat bei so viel Geld, was natürlich auch in der Nachfuchs fließt, der Outcome muss natürlich auch irgendwann da sein. Und da gibt es verschiedene solcher Themen, dass es alles, was die Spielerausbildung getrifft, heimat ist, denke ich klar, einfach in Zusammengehörigkeitsgefühl. Auch im HSV auf Lebenszeit haben wir das genannt, dass ich, weil die meisten schaffen Zeit nicht, aber trotzdem können sie vielleicht auf eine, oder hoffentlich auf eine Zeit zurückblecken, die sie total geprägt hat, wo sie ganz viele Dinge für sich und für ihr Leben mitnehmen. Und auch die Verbindung zu der Stadt, zu dem Club, Merlin und ich sind Beides Hamburger, wir versuchen in allem, was wir machen, diese Verbindung zu dem Verein und auch zu dieser Stadt einfach immer wieder hervorzuheben und Zukunft ist einfach das ganze Thema weiterkommen vorankommen, Innovationen zulassen, mitdenken, Initiative übernehmen, Dinge neu gestalten, anders denken und diese Heitungen, die Mitarbeiter und auch bei den Spielern zu implementieren und darunter fallen dann verschiedene Ziele und darunter wird die ganze, eigentlich jeder Entscheidung, die wir im Nachfuchs treffen auf diese Strategie ausgerichtet. Das ist unser Weg, den ziehen wir durch, das wird sicherlich ein paar Jahre dauern, bis das in allen Bereichen durchgekommen, so wie ich es gerade auch mit dem ITV-Balspiege zeigt habe, aber wir sind von diesem Weg überzeugt und gehen jeden Tag für Tag. Mich wird gegen Ende der Folge jetzt auch darauf noch mal interessieren, du hast ja eben Mitarbeiter angesprochen. Du selbst hast einen Chef, einen oberen Chef und da um mehr den Polzien als Cheftrainer eins über dir, du bist aber auch der Chef von anderen, zum Beispiel von deinen Nachfuchstrainern woran oder im welchen Bewertungskriterien bemisst du deine Nachfuchstrainer, denn du bist ja auch in deiner Rolle, jetzt nicht nur der jenige, der dieses Konzept quasi überwacht, lebt, vorlebt, immer wieder einfordert und eben diese Ausbildungssiele einfordert, sondern du bist ja auch quasi Trainer-Entwickler. Ja, eine der wichtigsten Räune auf jeden Fall, wir haben mit Julia Bringsschröder im Nitzett ja auch eine Trainer-Entwicklerin, als einer, glaube ich immer noch, der wenigen Vereinen in Deutschland, weil wir einfach Trainer-Entwicklung bei uns groß schreiben. Wenn du mich fragst, woran ich jetzt einen guten Mitarbeiter ausmache oder einen guten Trainer, dann wir haben das sehr genau für uns formuliert. Eine ist Job+X, haben wir das genannt, wir haben X-Faktor über den wir schon gesprochen haben, den hat natürlich auch ein Trainer, aber dieses Plus X steht auch für Initiative, für Ideen einzubringen, sich Gedanken zu machen, wie kann ich Dinge weiterentwicke, sind wir bei dem zweiten Punkt, nämlich Erwartungen zu übertreffen. Ich kann natürlich eine To-Duliste, für oder eine Checkliste, mit den Aufgaben, für Mitarbeiter schreiben, ich glaube, die besonderen Trainer, die die eben über das, was bisher existiert, dann vielleicht noch selber Dinge kreieren, ist natürlich wieder so Mix, Erwartungen übertreffen, aber auch Initiative übernehmen, was uns sehr wichtig ist, es Chancen zu finden, wie wir es formuliert haben. Also, ja, Dinge zu etwas besonderen machen, weil man sich mit Lösungen auseinandersetzt und nicht über die Probleme meckert, ganz einfach mal formuliert. Und natürlich dann auch immer wieder mehr zu sehen, als nur das eigene Team, sich Gedanken zu machen, da gibt es wieder Schnittstellen zu diesem Job+X, zu dem Initiative, zu dem Chancen finden, wie kann ich vielleicht auch in einem Jahrgang darüber, da drunter andere Spieler noch besser machen, weiterentwicke und immer wieder einfach, wie man das lernen hat, keine Zielinie weiter erlaufen. Ich glaube, wenn eine Sache definitiv auch ausgekommen ist in den letzten gut 60 Minuten, ist das sich vor allem auch dieses Thema lebenslanges Lernantreibt, ständig immer wieder zu schauen, okay, wo kann man ein bisschen hinschauen, vielleicht mal eine neue Inspiration holen, einfach auch mal checken, okay, bin ich jetzt irgendwie noch ab-to-date, diese Trang nach mehr Wissen und pass gut zur Abschusskategorie, denn ich würde gerne wissen, was ist denn so dein Tipp, wo das so da da können, Trainer sich da oder damit können, sich Trainer richtig gut fortbilden oder über den Teller-Rantiner aus schauen, keine Podcast sein, kein Buch sein, kann. wie du jetzt im Laufe der Folge auch mitbekommen hast, bin ich einfach nicht so ein Fan von so generell Rhein antworten oder so allgemein zu sagen, macht auf jeden Fall mal das, weil jeder ja anders ist und ich glaube es manchmal auch als Trainer Typ total kontraproduktiv, also das heißt kontraproduktiver war vielleicht besser investierte Zeit ist, sich dann in einen anderen Bereich dazu einem selber passt vorzubilden und für zu interessieren, um wieder das eigene Profile und den X-Faktor zu stärken oder auch da, wo man sich halt hin entwickeln möchte. Ich glaube grundsätzlich, dass aus meiner Fahrungen einfach dieses mal in andere Vereine zu gehen, in andere Länder zu gehen, sich einfach da mal anzuschauen, wie arbeiten andere mal nachzufragen, hey was ist eigentlich dein Idee dahinter gewesen, dass das etwas ist und ich glaube auch, dass der Fußball persönlich sich dahin entwickeln wird, dass einfach immer mehr die Verbindung der Spieler untereinander, das über das Spiel austauschen, vielleicht auch wieder mehr so individualen, grubentaktische Aspekte eine Rolle spielen werden, weil mantschaftsaktisch einfach sehr sehr viele in den letzten Jahren passiert ist und auch natürlich dann beim verteidigen viel passiert ist und vielleicht das, was muss ich auch immer sagen, wenn ich mit Chef & Kunst oder Haus Rubell schauen wir ja auch das große Glück hier beim HSV wirklich top alte Spieler hier zu haben und sich mit denen mal auszutauschen und häufig merk ich aktuell, dass die Gedanken, die ich mir so mache eher in diese Zeit wieder zurück gehen, weil der Fußball ja auch immer so zücklen hat und sich dann weiterentwickelt und warum spielen so viele Mannschaften im Moment, man Orientierung klar, es ist einfach raff vielleicht, aber es ist halt eben auch so, dass viele Spieler nicht mehr in der Lage sind, heiziger Einzutition aufzulösen, spielen um gehen, so einzusetzen oder abgestimmte Freilaufbewegung zu haben und wenn ich mit den beiden über den früheren Fußball spreche, dann sind da ganz viele Dinge, die wir uns wieder bewusst machen können, die einen Impact in den nächsten Jahren im Fußball auch haben werden. Sehr interessant gerade auch der letzte Punkt im vergangenen Folgen oft über Gasperinigesprochen und den Trend der Mann Orientierung der früher verpönt war, jetzt ist es quasi ja, würde ich schon sagen, in 70% der Fällen, wenn man Profifußball schaut, ist man gegen mannen Verteidigung, Gang und Gebe an der Stelle, sag ich aber, Luke vielen vielen Dank für deine ganzen Eintrücke und Erfahrungen, dass du hier warst und wünsch euch viel Erfolg jetzt noch im Aufstiegs Entspurt in Liga 2, dass ihr euer großes Ziel erreicht am Ende noch. Vielen Dank, haben Spaß gemacht. Sehr gut, das holt mich. Ja und wie gesagt, das war jetzt die vorerst letzte Folge von From Coach to Coach, die Staffel geht zu Ende. Ich pack euch auf jeden Fall bei Instagram auch noch mal alle Folgen rein, es geht auf jeden Fall weiter, wie es weiter geht, erfahrt ihr dann über Instagram, link in die anderen Kanäle. Bis dahin, ciao ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Luke VW vom HSV berichtet über seine Hospitalisationen bei über 25 Vereinen in Ländern wie Spanien, Frankreich, Portugal, Österreich und England.
  2. Er betont, dass jeder Verein eine klare Strategie hatte, aber keine universelle „richtige“ oder „falsche“ Ausbildungsmethode existiert – der Ansatz muss zum jeweiligen Kontext passen.
  3. Besonders beeindruckt war er von Portugal, insbesondere Benfica und Braga, sowie von der ganzheitlichen Fußballphilosophie von Professor Frade.
  4. Frank Ace (ehemals Lanz und Nitzer) hinterließ den stärksten Eindruck
  5. Eine zentrale Erkenntnis für seine Rolle als sportlicher Leiter ist die Förderung der Eigenverantwortung der Spieler, etwa durch Selbstreflexion, eigene Zielsetzung und das Einfordern von Feedback.

Summary:

Luke VW, sportlicher Leiter im Nachwuchsleistungszentrum des HSV, schildert im Podcast seine Erfahrungen aus zahlreichen Hospitalisationen bei über 25 Vereinen in Südeuropa und England. Er betont, dass jede Akademie eine klare Ausbildungsstrategie verfolgt, aber keine Methode pauschal überlegen ist – entscheidend sei die Passung zum Verein, zu den Menschen und zum Kontext. In Portugal beeindruckten ihn die motorisch starken Spielerprofile und die ganzheitliche Sichtweise von Professor Frade, der Fußball als komplexen Sport betrachtet, der in der Vermittlung jedoch einfach bleiben muss.

Besonders prägend war die Hospitation bei Frank Ace, der fast ausschließlich positiv coacht, viel 10-gegen-10 oder 11-gegen-11 spielen lässt und Wert auf Spielintensität, kognitive Athletik und Prävention legt. Diese Eindrücke haben Lukes tägliche Arbeit beeinflusst, insbesondere das Ziel, Spieler zu „Managern ihrer eigenen Karriere“ zu machen. Konkret bedeutet das: Spieler sollen ihre Stärken kennen, selbst Ziele setzen, Verantwortung für ihre Entwicklung übernehmen und aktiv Feedback einfordern, statt in einer passiven Konsumhaltung zu verharren.

Er sieht darin einen wichtigen Schritt, um junge Talente besser auf den Profifußball vorzubereiten, wo sie letztlich viele Situationen eigenständig lösen müssen. Die Veränderungen im HSV-NLZ erfolgen dabei bewusst schrittweise, um die Organisation nicht zu überfrachten und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.

FAQs

Luke VW hat Länder wie Spanien, Frankreich, Portugal, Österreich, die Schweiz, Italien und England bereist und dabei fast über 25 Vereine besucht, darunter Benfica, Real Madrid und Lens.

Die prägendste Erfahrung war die Erkenntnis, dass jeder Verein anders arbeitet, aber erfolgreiche Akademien eine klare Vereins- und Ausbildungsstrategie haben. Es gibt kein richtig oder falsch im Fußball, sondern der Ansatz muss zum Verein und Kontext passen.

In Portugal beeindruckten ihn die motorisch guten Profile der Spieler, der ganzheitliche Ansatz von Trainern wie Professor Frade und die hohe Bedeutung des Nachwuchses, etwa bei Benfica oder Braga, die stark in die eigene Jugend investieren.

Frank Ace, Trainer von Uji Sinis und zuvor Lens, beeindruckte ihn durch seine Klarheit in der Trainingsmethodik, seine positive Coaching-Art (95-98% positiv) und seine Rolle als Führungskraft, die viel Wert auf Spielformen und intensive Trainings legt.

Er hat viele kleine Details integriert, besonders das Thema Verantwortungsübernahme der Spieler. Ein Beispiel ist, dass Spieler ihre eigenen Stärken kennen und selbstständig Ziele setzen sollen, etwa durch Workshops und individuelle Videoanalysen.

Er gibt Aufgaben wie das Finden eigener Stärken und das Analysieren von Spielszenen, in denen diese Stärken eingesetzt werden. Spieler sollen aktiv Feedback einfordern und ihre Entwicklung selbst steuern, statt nur auf den Trainer zu warten.

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