[Musik] Einkaufsache der Podcast von Beschaffung aktuell mit Alexander Gölz und Janik Schwab. Liebe Zuhören und Zuhören, herzlich willkommen zu Einkaufsache, der Podcast für Beschaffung und zur Bleitschinn-Management. Mein Name ist Alexander Gölz, ich bin Chefredakteur der Beschaffung aktuell, dem führenden Fachmagazin für Beschaffung und Einkauf. Gemeinsam mit meinem Kollegen Janik Schwab moderiere ich unseren Podcast. Hallo Janik. Grüß dich Alex. Wir befassen uns heute mit einem absoluten Trendthema, dem Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Beschaffung. Das entsprechende Know-How bringt unser heutiger Gast mit. Dr. Bernhard Höviller ist die Managing Partner bei Höviller Holzmann, ein Unternehmensberatung für den Einkauf und das Bleitschinn-Management. Wir sprechen mit dem Gründer und Geschäftsführer über die Vorteile und Herausforderungen bei der Implementierung von KI-Anwendungen, welche konkreten Anwendungen bereits umgesetzt werden und wie die Technologie des Anforderungsprofil von Einkäuferinnen und Einkäufern langfristig verändern könnte. Guten Tag Dr. Höviller. Freut, dass Sie die Zeit genommen haben und wir es ja heute begrüßen dürfen. Hallo zusammen. Vor mir heute hier zu sein. Auch vor mir herzlich willkommen Dr. Höviller. Schön, dass Sie dabei sind. Ja, dann würde ich sagen, steigen wir direkt ein. Herr Höviller, erst mal ganz grundsätzlich. Welche Vorteile bietet der Einsatz von KI in der Beschaffung? Also, wesentlichen sind drei Vorteile, die der Einsatz von KI im Einkauf mit sich bringt. Erstens Kosten, zweitens Qualität und drittens Geschwindigkeit. Was ist bei Kosten? Also was welche Vorteile, Kosten, Vorteile kann KI, da bieten wir zum ersten Punkt kommen. Und zwar sind das zwei Aspekte bei den Kosten. Das eine sind Prozesskosten. Sie werden effizienter und können deshalb entsprechend Prozesse optimieren und günstiger werden. Und der zweite Punkt bei den Kosten sind Materialkosten. Sie können mit Einsatz von KI auch Materialkosten, die ja immer noch besondere Rolle im Einkauf spielen, weil sie immer um Kostenoptimierung geht durch bessere Qualität im Einkauf dann auch unendekte Kostenpotenzialesenken. Und das ist dann ein weiterer Vorteil. So bei der Qualität kann die Arbeit im Einkauf einfach besser werden, indem sie einfach bessere tiefer gehende Analysen fahren können, in denen komplexe Daten an der Lüsen gefahren werden, die vielleicht bisher so nicht im Einkauf stattgefunden haben und einfach die Qualität der Arbeit einfach viel besser werden kann dadurch. Und der dritte Punkt, auch im Wesentlicher Vorteil, ist die Geschwindigkeit. Also dass die Durchlaufzeit, in dem arbeiten stattfinden, einfach gehörig schneller wird. Das ist ja häufig, wenn sie mit Einkaufsabteilungen zu tun haben, dann kriegen sie auch mal zu höher. Die Fachbereiche, die beschweren sich über uns und sagen, "Boah, warum dauerten das so lange?" Bis sie hier mal fertig seid. Und wir könnten das doch alles schon viel schneller machen. Und sofern wird die KI dort die Prozesse enorm beschleunigen, dass sie einfach Durchlaufzeiten haben, die sie vorher so nicht für möglich gehalten haben. Und dadurch natürlich dann auch ihre internen Kunden begeistern können, wie schnell das auf einmal geht. Und in der Qualität dann, und zu den Kosten dann ist das eine tolle Sache, die bisher so nicht möglich gewesen ist. Diese drei Vorteile sind es, Kostenqualität, Geschwindigkeit und am Strich der Nutzen, den sie von KI erwarten können. Alles klar. Super. Danke. Und ja, die Qualität und dahinter stehen uns besondere die Analysen angesprochen. Welche Daten werden denn dafür benötigt? Und wie kommt man die notwendige Datenqualität, um wirklich so eine stabile und außergekräftige KI dann zu haben? Also sie können jetzt nicht, sagen wir pauschal, vor allem, gemeinsam, sie brauchen die und die Daten. Das kommt jetzt typische Berateterantwort, das kommt drauf an. Klar. In dem Werte, das gedacht ja. Aber sagen wir pauschal, sie brauchen natürlich internete Daten und externe Daten, damit daraus was wird aus der KI. Also die internen Daten sind Daten aus dem ERP, wie beispielsweise SAP, was ja viele Unternehmen am Einsatz haben. Also die berühmten Stammdaten um GsGt, die in jeder Einkaufsabteilung sei es in Großkonzern oder Mittelstand immer nach Achillesfersel sind. Hier kommen sie wieder zum Vorschein und hier rechts sich das, was seit Jahrzehnten möglicherweise nicht wirklich passiert ist, weil alle Einkaufsabteilungen mit denen ich spreche, sagen. Die Daten, die Stammdaten bei uns klar, das ist ein Thema, aber da haben wir keine Zeit dafür. Das gab schon vor über 20 Jahren als die ersten Spend-Anellesysteme auf dem Markt gekommen sind, mit denen gearbeitet wurde. Dann haben sich die Einkäufer beschwert, dass die Daten an einer Lüsen schlecht waren. Aber kein Wunder, da konnte das Tule auch schon damals nix dafür. Wenn die Daten halt schlecht sind, sie kennen das in garbage out. So ist es dann auch genauso hier. Wenn die Daten dann nicht in Ordnung sind, wie soll dann daraus was werden? Also Zaubern kann die KI auch nicht um das klar zu sagen. Wir brauchen da schon eine gescheite Datenbasis und spätestens jetzt ist der Druck ja dann auch da, die intern Daten aufzuräumen. Also die Stammdatenqualität wirklich auf einen Top-Level zu bringen, um dann eben davon zu profitieren. So die gute Nachricht ist, die KI kann ihnen helfen, dabei die Stammdaten in Ordnung zu bringen. Das heißt also, die Daten können dann angereichert werden, um fehlende Daten. Es können Du Blätten aussortiert werden und und all das kann funktionieren. Beispielsweise wie Zahlungsbedingungen, beliebtes Thema in jeder Einkaufsabteilung. Das können Sie damit dann mit KI anfangen zu optimieren. Also das werden die intern Daten, also welche Daten braucht man denn? Also sie kommen und das ist schon immer im Einkaufen und hier ganz besonders ohne eine gescheite Stammdatenqualität wird in die KI nicht helfen können. Erster Punkt. Zweit der Punkt, sie müssen sich externe Daten besorgen über die KI, also die KI damit füttern. So Beispiel machen wir es mal konkret. Rohstoffe, wenn sie Rohstoffe einkaufen, sind Chemikonzerne nur angenommen. Und sie sind verantwortlicher Einkäufer für Rohstoffe in dem Chemikonzerne. So dann müssen Sie häufig auch mit Indicis arbeiten. Und das können unterschiedlichste Indicis, an jeden Ort, den man ja Rohstoff ist. Was wir häufiger sehen, ist, dass die Indicis bei der Anzahl der Artikel nicht verwunderlich aus dem Blick geraten. Stellen Sie mal vor, sie haben Hunderte oder Tausende verschiedene Chemikalien, die sie einkaufen. Und da hinterliegen, dann natürlich nicht hinter jeder Artikel lichten anderer Index, aber sie müssen das im Blick haben. Und wenn sie dort schlafen, wie verantwortlich sich nicht bei Ihnen melden und sagen, hören Sie mal Herr Schwab oder Herr Gölz. Der Index ist gefallen und jetzt gebe ich Ihnen niedrigen Preis. Das müssen Sie schon selber machen. Ist ja klar. So und an der Stelle kann Ihnen wieder jetzt, an dem Beispiel zu Blambi KI helfen. Und die Indicis, welches auch mal dann sind im Blick haben und dann Meldungen machen oder sogar automatisiert dann zum die veranten Hinwienern sagen, hör mal zu. Der Index ist gefallen, das bedeutet hier, ich krieg den Preis jetzt für den Rohstoff. Also intern und externe Daten und intern, da sind die AP Daten. Die müssen jetzt endlich aufgeräumt werden und zweitens dann eben externe Daten wie Markdaten am Beispiel Indicis jetzt. Ja, das braucht es damit dann die KI richtig ihre volle Wirkung entfalten kann. Ja, macht er absolut Sinn. Die Daten, also die entsprechenden Daten zu haben, das ist also eine Hürde, nenne ich mal, oder eine große Herausforderung bei einer Implementierung von seiner KI-Lösung. Gibt es noch weitere Herausforderungen und andere Dinge, die man beachten sollte? Ja, also definitiv, es gibt noch jetzt aus den Erfahrungen der letzten Monate oder letzten anderthalb Jahre, wesentlich noch drei wesentliche Herausforderungen nehmen den Daten, die wichtig sind. Also zum einen ist das Tagesgeschäft. Das zweite ist die Angst im Einkauf möglicherweise den Job zu verlieren und das dritte ist der richtige Umgang mit KI. Das sind hier drei Herausforderungen. Wenn man es mal durchgehen im Tagesgeschäft, natürlich ist jeder Einkäufer, hat eine Warengruppe zum Beispiel oder mehrere Warengruppen oder kümmert sich um Einkaufskontroling, was auch immer es ist. Ja, hat irgendwelche Aufgaben, die wichtig sind, sonst wäre ja auch nicht da. Und jetzt kommt die KI und jetzt sollen sich damit jemand auseinandersetzen, ist eine Zusatzaufgabe. Das heißt, das Tagesgeschäft frisst ihm die Zeit weg. Sie haben nicht die Muse sich mit dem Thema richtig auseinanderzusetzen. Das ist ein erster Punkt. Also neben den Daten, die wir gerade eben besprochen haben. Weiter Punkt. Ich habe ja bisher was zu tun gehabt. Was ist denn jetzt, was passiert denn wenn die KI das besser kann als ich und schneller und alles die Effizienzvorteile, sie drei Vorteile, die wir eben ganz zum Eingang von den Podcast besprochen haben, dann braucht es mich vielleicht ja gar nicht mehr.
Was ist denn dann mit meinen Job? Also habe ich dann möglicherweise Interesse daran, dass die KI möglichst spät kommt oder am besten gar nicht kommt. Also das der zweite Punkt ist natürlich quatsch, indem sind wir, weil also nur weil was zur Seite schieben und dann irgendwie da dem Mantel des Schweigens drüber hüllen, ja, wird es nicht besser, sondern wir müssen uns natürlich den Thema stellen. Ja, wir können da nicht irgendwie sagen, wir tun mal so, als ob es nicht da wäre, sondern Gegenteil, wir müssen da mit der Angst offen umgehen und ein gewisses Change Management machen und zeigen, okay, wenn ich das habe, wird mein Job noch viel besser. Das muss die Botschaft sein. Ja, ich kann viele spannende, coolere Themen machen, als vielleicht mich in meiner Routine ergötsen. Und sofern, wenn man da mal aus der Hängematte rauskommt, wenn ich das so provokativ sagen darf und mal wieder gechallenst werde, weil ich jetzt neue Sachen machen darf und da mal wieder die Birne einschalten muss und nicht nur aus der Routine herausarbeiten kann, dann ist das auch der Komfortzone herausgelockt zu werden. Ja, das muss halt dann die Offenheiten, muss da sein. So und der dritte wichtige Punkt oder die Herausforderung ist der richtige Umgang mit der KI. Also wenn Sie jetzt an Chat GBT denken, was ein wichtiges Thema dabei ist, wie kann ich denn, wenn Sie das auch vielleicht schon mal privat benutzt haben, der ein oder andere kennt, ist ja dann auch schon das sogenannte Promting. Und dann spreche ich denn, wie stelle ich denn die Fragen? Das ist halt ein Thema, das wissen viele Personen nicht, woher auch, ist auch okay, das kann man aber lernen. Ja und wenn man weiß, wie das geht, wie ich die Fragen stellen muss, was dabei zu beachten ist, dann wird das ein echter Mehrwert. Also nehm den Daten sind es eben genau diese drei Sachen, Tagesgeschäft, Angst um den Job und eben der richtige Umgang mit der KI. Die Sachen müssen, sagen mal, offen angepackt werden und dann kann man mit der KI was anfangen. Ja, das merke ich selber auch, also gerade der Umgang, gerade diese Übung, die man da braucht, um das Promting so ein bisschen zu begreifen, wie man mit der KI spricht, das geht nicht von beim ersten Versuch klünen. Genau, richtig. Super. Wie können Sie als Höfe la Holzmann bei diesen Herausforderungen unterstützen, also wir unterstützen Sie Unternehmen oder Einkaufsabteilungen dabei? Also wenn wir mal die drei Herausforderungen, über die wir jetzt gerade gesprochen haben, mal kurz anschauen, dann mit dem Tagesgeschäft, dann helfen wir den Einkaufsabteilungen dabei Prioritäten zu setzen. Also Sie können jetzt nicht KI, es macht sich dann schnell eine Euphorie breit, sagen, das können wir da und da einsetzen, ist ja super cool. Ja, das stimmt auch, nur dann verzetteln Sie sich. Ja, das heißt also, es gilt darum, die richtigen Prioritäten zu setzen und sogenannte UseCase des Anwendungsfälle zu schaffen, die dann echt mehrwert haben und die schnelle Erfolge bringen. Das heißt also die Priorisierung, da helfen wir dabei, typischerweise im Workshop, indem wir zwei bei Workshops mit den Einkaufsabteilungen durchführen und sagen, okay, wo wollen wir denn das zur Anwendung bringen, wo drückt euch der Schuhe am meisten? Ja, und welche Anwendungsfälle priorisieren wir denn jetzt, um mal auf Gang zu kommen? Das ganz ganz wie ich da helfen wir bei. So dann bei der zweiten Herausforderung Angst um den Job da helfen wir dann mit Change Management und zeigen einfach mal was man cool ist mit KI machen kann. Ja, und dann ist die Begeistung große auch, dass wir dich auch haben. Ja, das ist super. Wenn ich das gewusst hätte, ja, das ist ja Klasse. Also das ist ganz, ganz wichtig, die Leute da mitnehmen und einfach mal zeigen, bringen das wenn so wollen, dann so ein Chatbot mit und zeigen den Einkauf an einfach mal direkt dürfen, dann sagen, okay, ich würde gerne mal das und das machen. Dann versuchen wir das auch umzusetzen und zu zeigen, okay, wie könnte das denn gehen, wie könnte das aussehen? So und der richtige Umgang mit KI das Promting, das üben wir mit den Leuten, indem wir dann da entsprechende Anwendungsfälle aufzeigen, sagen, wie spreche ich denn jetzt mit der KI um das richtige Erhältnis rauszubekommen? Das führen wir dann an verschiedenen Fallbarespielen Trainings durch und dann können die Leute das hinterher ein Stück für Stück alleine durchführen. Ah, das ist klar. Super, dann vielen Dank. Ja, hör ja, wir haben ja bereits viel über KI gesprochen, welche spezifischen Bereich im Einkauf profitieren ihre Meinung danach am meisten von KI Technologien? Ja, also typischer Reise können Sie ja eine Einkaufsabteilung aufteilen nach operativen und strategischen Einkauf. Wenn wir mal die Aufteilung für Moment annehmen, dann hilft in die KI im tatsächlich in beiden Bereichen, das jetzt nicht nur ein Bereich, der isoliert ist, dass das gut an der KI die KI kann in den beiden Bereichen unterschiedlich helfen. Also beim operativen Einkauf kann Ihnen die KI helfen zu automatisieren, also Prozesse, die bisher manuell gelaufen sind, wirklich automatisiert durchlaufen zu lassen, Bestellungen oder auch andere Themen oder aber auch Sie kann Ihnen operativen, administrativen Bereich die Qualität verbessern, eben um beispielsweise, was wir gesagt hatten, die Stammdaten. Ja, wenn wir anfangen, die anzureichern um 400 Daten, du Blätten raus, Filter und und und dann wird auch einmal die Qualität viel besser. Und dann haben wir nicht nur Automatition immer kommen, sondern wir haben auch die Qualität dann nach oben geschoben. So und im strategischen Einkauf gilt übrigens dasselbe, also Sie können automatisieren und Qualität nach vorne bringen. Und zwar können Sie beispielsweise Aufgaben, die bisher, sammert von Personen durchgeführt worden sind, eben auch automatisiert, auch strategischer Aufgaben in Teilen durchführen lassen. Also kann ich Ihnen für ein Beispiel geben, wenn Sie also was denkbar wäre in Zukunft, wenn Sie eine Wachendruppenstrategie entwickeln wollen für eine bestimmte Warngruppe. Und Sie haben das Einkaufsvolumen von der Warngruppe, nehmen Sie mal einen komplexes internationales Unternehmen mit verschiedenen Business units und exlieferanten und ex-Warngruppen. Ja, und Sie müssen dann für bestimmte Warngruppen eine Strategie entwickeln. Dann hilft Ihnen die KI dann dabei, über das Einkaufsvolumen nach den Hebeln zu suchen, die anwendbar sind, die vielleicht bisher noch nicht zur Anwendung gekommen sind. Ja, wie nach Rasterverhandlungen sucht es nach, wo habe ich Potenzial für Volumbündlo, wo habe ich Potenzial für Spezifikationsoptimierung und so weiter. Also die ganzen Hebeln, die dem Einkäufer bekannt sind, die werden dann eben Daten gestützt, Daten basiert, entsprechend geprüft und dann zeigt Ihnen die KI, guck mal, bei der Warngruppe Exyption. Da hast du aber verdammt viele Lieferanten und hier hast du aber verdammt viele verschiedene Artikel, da könnte Spezifikationsoptimierung Potenzial schwimmen und und und und. Und dann können Sie eben diese Vorschläge, die Ihnen dann in Anführungsstrichen automatisiert, die Ihnen dann auch ein silberter Blätter geliefert werden. Die müssen Sie natürlich dann prüfen und sehen, okay, gibt es da vielleicht gute Gründe dafür, dass wir so viele Lieferanten haben oder so viele Spezifikationen. Das muss dann natürlich geprüft werden. Da kann in die KI da nicht weiter helfen. Dafür braucht es dann immer noch den Einkäufern. Also tatsächlich kann Ihnen die KI sowohl bei im operativen Einkauf als auch im strategischen Einkauf ein echt mehr wert liefern. Es ist nicht nur auf einfache Tätigkeiten begrenzt, sondern auch tatsächlich bei strategischen Aufgaben ist die KI vernutzen. Vielen Dank. Sehr spannend. Ja und KI-Anwendungen existieren jetzt nicht erst seit der Veröffentlichung von JetGbT, was unterscheidet denn die generative KI von anderen KI-Arten und wo für eigene sich denn besonders? Ja, also Sie können jetzt vor allen Dingen textbasierte Themen angehen, wie beispielsweise Verträge, komplex Verträge von der generativen KI wie JetGbT untersuchen lassen. Also Beispiel Sie haben sind Einkauf, Einkauf für Logistik und Sie haben eine Ausschreibung für Straßentransporte gemacht. Und der Spediteur der Dienstleister liefert Ihnen ein Vertragsvorschlag und den laden Sie in der JetGbT in der neuesten Version hoch. Ja, das funktioniert jetzt schon. Und fragen dann, wenn Sie die richtige Frage dann stellen, das prompting was wir eben gesprochen haben, fragen dann den Chatboard, "Sachen wir mal bitte, was an dem Vertrag noch zu optimieren ist." So und dann, es klingt ja den Vertrag in Sekunden schneller, Sie haben den ja hochgeladen und macht Ihnen dann Vorschläge diese X-Punkte. Ja, solltest Du unbedingt noch in dem Vertrag aufnehmen, damit der dann eben entsprechend gut für dich ist. Also zum Beispiel irgendwelche KPIs aufnehmen, die fehlen und so weiter. All das funktioniert schon. Wenn die KI richtig trainiert ist und eben entsprechend auf eine richtige Datenbasis dann zugreifen kann, dann können Sie durch dasachen schon machen. Also das ist eine Unterschied, das war früher, sammelschwerpunktmäßig auch eher Daten getrieben, das funktioniert übrigens auch mittlerweile mit generativer KI dann.
auch, aber jetzt können Sie vor allen Dingen auch textbasierte Dinge wie eben Verträge der Rübe eben prüfen lassen und sich Vorschläge machen lassen, was man besser machen kann. Okay, vielen Dank. Wenn Sie vielleicht zusätzliche noch einige konkrete Praxisbeispiele nennen, bei denen KIE im Einkauf erfolgreich eingesetzt wurde? Ja, also was ich gerade gesagt habe, war tatsächlich ein echtes Fallbeispiel, also mit dem Transporteinkauf, das hat jetzt nichts mit Transport zu tun, wenn Sie von Ihrem Lieferanten einen Vertragsenwurf bekommen haben, dann können Sie den eben entsprechend über den Chatboard prüfen lassen und sich Verbessungsvorschläge entwickeln lassen oder umgekehrt. Sie haben einen SharePoint, an dem dann der Chatboard angeschlossen ist und Sie fordern den Chatboard auf. Stellen wir doch mal einen Vertragsenwurf zusammen für Warengruppe Exypzilon und dann macht er Ihnen Vorschlag. Den können Sie natürlich nicht umgebremst nach draußen geben, jeder im privaten Bereich, der auch schon mal damit Erfahrung gesammelt hat. Beispielsweise, der eine Reiseplanung mit ChatGbT gemacht hat und dann machen wir doch mal Vorschläge, keine Ahnung für Restaurants an dem Ort, an dem ich bin, wo soll ich den Essen gehen, dann kommen dann teilweise auch mehr Funden Restaurants oder Restaurants vor, die es nicht mehr gibt. Also in Dufan, man den Beispiel, das einmal weiter zu verfolgen, dann kann es halt sein, dass ChatGbT ihn da Vertragsvorschläge macht, die nicht Jurist gut heißen würde. Also braun Sie immer noch die internerechtsabteilung oder externen Juristen, der Ihnen den Vertrag noch mal prüft, aber wir sind halt viel schneller und können auch die Rechtsabteilung als Beispiel entlasten. Also das ist ein Thema, also bei der Vertrasgestaltung, um ein konkretes Praxisbeispiel Ihnen zu geben oder aber auch bei Analysen, also typisches Beispiel, was jeder Einkäufer kennt, ist eine ABC-Analysen zu einer Warengruppe machen. Was sind die Ali-Veranten, was sind die B und die C-B-Veranten und auch entsprechende Artikel, dann kann Ihnen das, wenn Sie dort in ChatGbT, eine Exel-Datei-Huchladen kann er Ihnen entsprechend auch im Windes-Eile diese Analyse durchführen und er kann auch die berühmte Lorenskurve Ihnen dann entsprechend machen, so dass Sie die Arbeit nicht mehr machen müssen, Sie müssen sie noch kontrollieren. Sie delegieren das an den Bot, aber kontrollieren Qualitätssicher und müssen Sie das schon noch. Das sind so zwei Beispiels, das einmal von relativ einfach, wie mit der ABC-Analysen bis komplex mit der Vertrasgestaltung, wo Ihnen der Chatbot schon heute helfen kann. Also es ist wirklich, kann das nur allen Einkaufsabteilungen herzulegen, damit anzufangen, weil es hilft einfach enorm. Ja, es ist wie eine enorme, wie Sie aussagen, eine effizient Steigerung. Ja. Okay, vielen Dank. Super. Genau, jetzt haben wir schon gehört, dass es heute schon ziemlich viele Bereiche und Anwendungen gibt, wo KI zum Einsatz kommt und ich gehe mal davon aus, dass es noch mehr werden. Wie verändert sich denn das Anforderungsprofil an Einkäufer, wenn ein Käufer, Mittelfristik oder langfristig durch den Einsatz von KI und anderen digitalen Technologien? Also, wenn man es, ich möchte die Frage, wenn Sie wollen, drei geteilt, beantworten. Also, gerne mal, einmal operativ und strategisch Einkaufhieder und dann vielleicht auch noch mal als dritten Punkt, wie wird das Rollenbild sich im Einkauf dann aufgrund dessen dann verändern? Also, operativ, operativ, das wird immer weniger. Ja, das heißt also, Sie werden viele der Tätigkeiten, die heute in operative Einkäufer durch die Automatisierung schneller und effizienter und einer besseren Qualität durchgeführt. Das ist so, dass man festhalten, das wird zu kommen. Strategisch ist, Sie werden tatsächlich strategisch arbeiten. Was meine ich damit? Ja, also, wenn Sie einen strategischen Einkaufsprozess heute durchführen oder manchmal heißt sehr auf Strategic Sourcing oder Source to Contract, alles dasselbe, dann spreche ich immer gerne vom Etikettenschwindel des strategischen Einkaufs. Da steht strategisch drauf, ist aber nicht strategisch nur drin. Das heißt, also Erftaunungsgemäß, Benchmark, 40 Prozent der sogenannten Aufgaben eines strategischen Einkaufs, das sind eher administrativer Aufgaben. Ja, also Sie müssen zum Beispiel die Veranten zu einer Ausschreibung einladen und Sie müssen die alle abtelefonieren, damit die auch motiviert zu einer Ausschreibung teilnehmen und so weiter. Gibt es also viele viele Aufgaben, die wichtig sind, aber die leiden leider operativ sind. Ja, das sind alles Tätigkeiten, die wird Ihnen die KI zukünftig einen größten Teilen mit abnehmen können. Das heißt, Sie haben dann Zeit, sich mehr auf strategische, echtes strategische Aufgaben zu konzentrieren, ja, das der erste Punkt und der dritte Punkt, Sie werden zum Qualitätssicherer. Das ist das, was ich eben meint, Sie können der KI nicht blind vertrauen. Sie müssen immer noch mal checken, stimmen das, was da rausgekommen. Ja, und dass das Blankerun sind. Also insofern wird die Aufgabe, also der operative Einkäufer, da wird es immer weniger Aufgaben, ein bisschen möglicherweise sogar kein Aufgaben. Beim strategischen Einkäufer hat es eben zwei Auswirkungen. Sie kriegen die administrativen Aufgaben weg und wir arbeiten wirklich strategisch und Sie müssen sich auf die Qualitätssicherung dann konzentrieren. So, und der dritte Punkt dabei, wie sich die Rollenveränderung dadurch dann auswirken könnte, dass Sie noch mehr Spezialisten im Einkauf dann am Ende des Tages haben. Im Moment ist es so, wenn wir in einem strategischen Einkauf reingucken, haben Sie im Prinzip, wenn ich das so sagen darf, Straßenmusikanten, ja, die Spälen spielen also verschiedene Instrumente gleichzeitig, der typische strategische Einkäufer, der muss verhandeln, der muss Daten analysieren, der muss mit internen Kunden, mit Lieferanten und und rund. Ja, so, das halt natürlich kann da alle Instrumente um in dem Bild zu bleiben. Ja, einigermaßen gut spielen, es gibt auch Leute, die können alles gleichzeitig gut spielen, aber sie haben nicht den Symphonieorchester-Spieler, da drin der, die Geige, virtuos beherrscht. Ja, so und wie immer im Leben, wenn Sie zu viele Aufgaben auf den Tisch haben oder machen, dann können Sie alles aber alles nicht richtig. So, und ich glaube, oder bin davon überzeugt, dass dadurch dann die KI uns hilft, echte Spezialistenrollen herauszuarbeiten oder noch zu verstärken, dass Sie dann den Profi verhandler haben, das Profi-Verhandlungs-Team, das Profi-Daken-Analyse-Team und so weiter. Ja, und das wird die KI ausprägen, weil Sie sagten ja, was passiert denn mit den Rollen im Einkauf, ich bin jetzt gerade im strategischen Einkauf, das wird passieren, dass Sie dann, ja, und das wollen Sie ja auch, ähnlich wie im Fußball, Sie haben ja, es gibt da mal All-Rounder, die können natürlich dann in der Abdeuerung, in dem Sturm und wo auch immer spielen, aber eigentlich wollen Sie ja den Topstürmer haben, der die Tore schießt, oder halt den Tor, der den Kasten sauber hält. Und das wird die KI dann im Einkauf halt Ihnen helfen, die Topspieler dann oder im Einkauf dann herauszuarbeiten, ja. Schönes bildliches Beispiel, kann ich mir viel drunter vorstellen. Super, und ja, also wenn das mal umgesetzt ist und wir dann wirklich ein KI-Anwendung im Einkauf am Mass haben und Digitalisierung und Automatisierung, wie lassen sich denn dann die Erfolge kurzfristig und auch langfristig im Einkauf messen, also jetzt bezogen auf Digitalisierung und KI-Einsatz. Was sind denn da dann relevante KPIs zum Beispiel? Also wenn wir mal in Effizienz-Effektivität denken, wird das sein bei Effizienz, die Durchlaufzeit, die können Sie amessen, ja. Wie lange dauert denn zum Beispiel die Ausschrappe einer Warengruppe? Ja. Wie lange dauert denn eine Verhandlungsrunde und und und, das werden Sie messen können, dass Sie da einfach viel produttiver werden, dass das viel schneller geht. Sie werden sehen können, dass ein Einkäufer viel mehr Warengruppen, viel mehr Spend, also Einkaufsvolumen betreuen kann. Ja, es gibt ja da immer bestimmte Benchmarks. Wie viel Einkaufsvolumen kann in einen Einkäufer beabrehen und noch weitere KP Reis. Und das werden Sie alles messen können, werden sehen, dadurch, dass die KI in einiger Aufgaben abnimmt oder viele Aufgaben, können Sie halt einfach auch mehrere Warengruppen betreuen. Das wird das eine sein Effektivität, damit man nicht dann savings, Einsparungen, Sie werden mehr Einsparungen haben. Das können Sie auch messen, genommen, jetzt auf das Einkost und zum Beispiel auf eine Million Euro und durchschnittlich viel savings hatte ich denn der Vergangenheit, wie viel habe ich zukünftig, geht der auch. So und das werden Sie dann messen können und sehen können, weil wir halt keine Hebel liegen lassen, ja, an Beispiel meiner Rasterfahrendung von vorhin, ja, wenn wir alle Hebel tatsächlich systematisch durch Forsten im Spent im Einkaufsvolumen und die dann auch umsetzen, dann haben wir mehr savings. Ja, und sofern werden Sie dann sehen, wir haben mehr Einsparungen. Und das gleiche wird auch dann noch einen dritten Punkt aufzumachen, was Messbarkeit angeht, Sie werden Risiken abbildern können und weniger Risiken, dann weil Sie halt eben verschiedene Sachen automatisiert im Blick haben werden, ja, Risikomänagement und dadurch Dinge früher Können Sie das mal sehen?
wie auf einem Radar und dann geignete Gegenmaßnahmen ergreifen können. Also Effizienz-Effektivität und Risiko, das wird die Messen oder Risiken messen, das werden die Sachen sein, wo sie den Erfolg nachweisen können. Alles klar, super, danke schön. Ja, Herr Herr Wallert, lassen Sie uns abschließend noch etwas in die Zukunft flicken, welche Zugüfen, Prenz und Entwicklungen sehen Sie denn im Bereich KI und Digitalisierung im Einkauf? Also, wenn wir das mal durchgehen vom operativen wieder um diese Aufteilung beizubehalten, vom operativen und strategischen Einkauf, dann werden wir sehen, dass, wie gesagt, also trend ganz klarer Trend wird sein, dass der operative Einkauf automatisiert wird, beziehungsweise aufgaben werden, komplett automatisiert, das passiert jetzt schon oder fängt an zu passieren. Und beim strategischen Einkauf werden wir eine Teilautomatisierung, wie wenn keine komplett Automatisierung erleben. Ja, und wir werden beispielsweise, dass, was ich vorhin automatisiert, ist Tracking von Indices bei Rohstoffen und Preis nach Lesse von Lieferanten automatisiert einzufordern. Solche Dinge, das meint nicht mit Teilautomatisierung, sie werden möglicherweise bei unwichtigen Warengruppen, also C-Warengruppen auch eine nahezu voll automatisierte Durchführung von so einem strategischen Einkaufsprozess von der Ausschreibung Verhandlungen erleben. Das könnte ich mir schon vorstellen, dass das funktionieren wird. Aber beim wirklich kritischen Warengruppen, wo sie auch mit den Lieferanten reden müssen, das wird es auch weiter entgeben, wird es nur eine Unterstützung der KI geben, wie zum Beispiel Markt analysen. Ja, nehmen wir mal im Beispiel, das geht jetzt schon, dass sie ein Geschäftsbericht von dem Lieferanten sich von dem Chatbot auswerten lassen. Ja, und sagen können, für meine Verhandlungsvorbereitung, was kannst du mir sagen, wie der sich im letzten Geschäftsjahr entwickelt hat und um und und, und werte mir doch mal die Punkte aus. Das wird, also das sind alles Themen, die jetzt schon möglich sind, wenn sie den Chatbot entsprechend trainiert haben und den Geschäftsbericht hochgeladen haben und dann entsprechend ihnen das machen lassen. Das werden also alles Themen sein, die Trends, die in die in Zukunft dann da sein werden und sie werden auch, dann so wollen, einen Zusammenwachsen haben von den sogenannten Procurements-Sweeten mit der KI. Das heißt also, wenn sie Arieber oder Evalua und die die ganzen, um hier keine Schleichwerbung zu machen, aber um zweimal, einfach mal zwei Weichschiele zu nennen, ja, dann wird KI mit diesem System verwachsen, ja, zusammenwachsen und wird eben dort bestimmte Dinge, die möglicherweise, wo noch Systembrüche drin gewesen sind, wo manuelle Eingriffe passieren mussten, wo externe Daten noch nicht drin waren, dass das eben überschnittstellen, dann mit der KI, dann angereichert wird und sie dann tatsächlich zu einer Vollautomatisierung und so eine qualitativ viel besseren Einkaufsarbeit kommen. Das wird das nächste Thema auch sein, womit sich mit Sicherheit die ganzen Softwarefirmen, die diese Softwareanbieten auseinandersetzen müssen, beziehungsweise jetzt schon tun. Okay, sehr spannend. Welche Tipps können sie Eingkäuferinnen und Eingkäuferen bei der Ausfrage der eigenen Anwendungsfälle vielleicht noch geben? Also ich würde mich an zwei Sachen orientieren, um das Thema nach vorne zu treiben, das erste, der erste Punkt, was möchte der Chef sehen, der möchte er sehen, dass sich rechnet. Das heißt also, wenn ich die KI einführen will, also der berühmte Businesscase am Ende des Tageskosten nutzen, ich muss gucken, dass savings reinkommen, also dass ich Einspaarung reinfahren, um die Technik zu finanzieren, weil es kostet ja auch alles Geld. Und das zweite ist eben, dass es schnell geht, dass nicht das dickste Brett zuerst gebot wird. Das heißt also, dass ich mit mir nicht direkt die größte Hürde vornehme, sondern vielleicht mich von leicht nach schwer orientiere und was ich eingangs gesagt hatte, weniger ist mehr. Also ich kann nicht direkt, sagen mal 50 Sachen gleichzeitig mal, sondern ich kreatusiermlich auf zwei, drei Use Cases, bringen die zum Erfolg und macht dann weiter, ja, wo ich mich da verzettel. Wenn ich das mache, dann glaube ich, kriege ich den Rückenwind, um dann hinterher KI mehr oder weniger Flächen deckend im Einkauf, sei es jetzt operativ oder strategische Einkauf einzusetzen. Und dann habe ich im Plan die berühmte Roadmap, genauso kann ich es dann aufbauen und dann kann ich das Thema richtig nach vorne puschen. Und die Effekte kann ich Ihnen versprechen, den enorm sein und es wird viel mehr Spaß machen im Einkauf zu arbeiten, weil viele Dinge, die sich erträumt haben auf einmal funktionieren und zwar in einer Geschwindigkeit und Qualität, die wir so noch nicht gesehen haben. Okay, vielen Dank, sehr spannende Doktoröne. Ja, dann sind wir jetzt auch schon am Ende unseres Gesprächs. Ich sage vielen Dank noch mal für die spannenden Ausführungen und schön, dass Sie dabei waren, wenn Sie, liebe Zuhören und Zuhören, keine weitere Folge verpassten möchten. Abonnieren Sie unseren Podcast gerne auf den Einsteigen-Kattformen oder folgen Sie uns auf LinkedIn. 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