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#5 Deshalb zerstört dich Social Media - Pt.1 - 0.1% Podcast

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#5 Deshalb zerstört dich Social Media - Pt.1 - 0.1% Podcast

In dieser Folge des Point One Prozent Podcasts kündigt der Host die Rückkehr mit technischen Verbesserungen an und leitet zu seinem Thema Social Media über. Er betont, dass soziale Medien per se nicht schlecht sind, da sie Kontakte, Bildung und Selbstständigkeit fördern. Allerdings warnt er vor den negativen Seiten: Die exzessive Nutzung führt zu einer Reizüberflutung durch kurze, unvorhersehbare Inhalte, die das Gehirn überlasten und Stresshormone wie Cortisol freisetzen. Gleichzeitig aktiviert die Belohnung durch Likes oder spannende Inhalte das dopaminerge System, was Suchtverhalten begünstigen kann. Der Host berichtet von eigenen Erfahrungen, nachdem er seine Nutzungszeit reduziert hat, und erläutert, wie soziale Vergleiche und Algorithmen das Wohlbefinden beeinträchtigen. Abschließend kündigt er vertiefende Folgen mit Experten an und plädiert für einen reflektierten Umgang mit Social Media, um die Vorteile zu nutzen ohne die psychischen und physischen Risiken zu ignorieren.

Transcription

5336 Words, 33285 Characters

German
Einen wunderschönen guten Tag wünsche ich dir oder wünsche ich euch und ein herzliches Willkommen zurück auf dem Point One Prozent Podcast es freut mich, dass ihr wieder eingeschaltet habt und wir haben noch 3.1. Das bedeutet, es ist glaube ich noch akzeptabel euch ein frohes neues Jahr zu wünschen. Pünktlich zum neuen Jahr ist der Point One Prozent Podcast wieder zurück nach einer Pause über die Feiertage hinweg. Und das direkt in erhöhter Qualität. Wer es noch nicht bemerkt hat, ich kann es dir nur empfehlen für diesen Podcast heute und auch in Zukunft das Video einzuschalten, es soll nämlich nicht nur ein Upgrade in visueller Qualität geben, ich möchte in Zukunft über diesen Podcast hier auch die Möglichkeit haben Präsentationen zu halten, soweit ich weiß ist das innerhalb dieses Programms möglich, die Bildschirmübertragung einzuschalten und diese auch mit zu recorden und. Darauf könnt ihr euch in Zukunft dann bezüglich der Selbstweiterbildung zu psychischen Störungen oder auch Gast Episoden Gastvorträgen könnte man das Ganze dann schon nennen, definitiv drauf gefasst machen. Heute bleibt es erstmal bei meinem schönen oder nicht so schönen Gesicht, aber ich denke für die Zukunft ist das eine Sache, auf die euch definitiv freuen könnt. Ja, diese Episode heute ist außerhalb von den. Folgen zur Weiterbildung zu sehen bzw es soll heute nicht um psychische Störungen per se gehen. Ich denke der Titel verrät das ganze schon ziemlich eindeutig, worum es heute gehen soll. Das ist natürlich trotzdem mein Thema, was psychologisch behaftet ist, denn ich wäre nun mal nicht ich ohne die Psychologie, aber heute soll es ein wenig um etwas gehen, wo ich mich über die letzten Monate hinweg länger mit auseinandergesetzt habe. Ich denke, viele von euch wissen es nicht beziehungsweise viele von euch wissen, dass ich jetzt meinen Master abschließe. Viele von euch wissen aber denke ich nicht, dass ich meine Bachelorarbeit sowie meine Masterarbeit über Social Media schreibe. Ich habe meine Bachelorarbeit über die Auswirkungen von Social Media auf unsere emotionale Stimmung, generell positive und negative Emotionen sowie die Schlafqualität untersucht und. Und werde in meiner Masterarbeit weiter über die Auswirkungen von Social Media im Zusammenhang mit positiven negativen Emotionen und vor allem auch coping Mechanismen darüber schreiben. Und deshalb denke ich, habe ich mich mit Abstand genug dazu beschäftigt und heute mal ein wenig weiterzugehen, denn ich habe innerhalb der letzten 2 bis 3 Monate angefangen, Social Media tatsächlich für mich selbst ein wenig mehr zu benutzen als ich. Mir eigentlich lieb war, das ist mir dann aufgefallen, als ich in meine App Zeiten reingeschaut habe. Jeder, der hier zuhört, ich kann es euch mal empfehlen, schmeißt mal einen Look in eure App Nutzungszeiten ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei Android Handys sicher auch gehen wird, aber bei iphones bin ich mir dann doch sehr sehr sicher, dass ihr da in den Einstellungen mal Eure Nutzungszeiten anschauen könnt. Ich kann euch versprechen, viele von euch werden dort einen Schock erwarten. Denn wir benutzen Social Media öfter, als uns allen lieb wäre beziehungsweise der Großteil dieser Gesellschaft benutzt Social Media öfters, als uns allen lieb wäre. Und da habe ich auch dazugehört, das habe ich jetzt innerhalb der letzten ein bis 2 Monate wieder deutlich reduziert und bin jetzt mittlerweile bei einer Nutzungszeit täglich auf Instagram von circa 10 Minuten 15 Minuten an Tagen, wo ich mal ein 2 Trainingsstorys mehr poste von mir. Und ich merke die deutlich positiven Effekte, woher die kommen und warum die existieren und wieso Social Media nicht die beste Sache für uns ist, werde ich gleich noch ansprechen. Ich möchte aber vorab auch noch mal eine andere Sache sein. Social Media ist per se nicht der Teufel, es ist eine Bereicherung, ich denke unser Job, der online Coach Job den ich hier anspreche, den ich auch ausübe, der würde ohne Social Media nicht existieren, Podcasts sind. Eine Sache, die auch aus dieser Social Media Bubble heraus entstanden sind. Ohne die würde ich auch jetzt hier nicht sitzen und in diese tolle Kamera dort sprechen, auf diesen Laptop hier schauen und und dir hier versuchen etwas näher zu und du würdest mir wahrscheinlich auch nicht zuhören, weil du mich wahrscheinlich nicht kennen würdest. Social Media ist nicht der Teufel und ist auch nicht zu verteufeln, es ist eine ein tolles Tool, ein Tool über das wir Kontakte fliegen. Ein Tool, über das wir Menschen kennenlernen, über das wir Selbstständigkeiten aufbauen können, über das wir dazulernen können, über das wir, wie gesagt, uns weiterbilden können, Erfahrungen sammeln können. Ob das jetzt weiß, nicht die die Restaurants in der Stadt googeln oder die besten Restaurants in der Stadt herausfinden, die man dann beurlauben wird, oder ob das jetzt ist, sich zu Social Media Konsum weiterzubilden oder zu psychologischen Themen. Social Media erlaubt uns eine ganze ganze und zu sagen, Social Media ist per se einfach schlecht. Für uns ist falsch und dafür bin ich auch heute nicht hier, das kann ich schon mal sagen, ich bin nicht hier um Social Media zu verteufeln, denn wir müssen im Endeffekt auch sagen, dass die positiven und negativen Effekte, die Social Media mit sich bringen, je nach Person und Person also. Interindividuell sagt man verschieden sein können, eine beispielsweise introvertierte Person, eine Person, die nicht viele soziale Kontakte hat, zugegebenermaßen, die diese auch nicht so wirklich pflegt, vielleicht nicht so wirklich gut da drin ist und allgemein im sozialen, zwischenmenschlichen Leben über die Arbeit hinaus oder ähnliches nicht wirklich viele Kontakte pflegt, für die kann Social Media ein unfassbarer Benefit sein. Denn Social Media ist wie gesagt, eine Art und Weise, zwischenmenschlichen Kontakt zu erleben, unser Gehirn, da werde ich gleich noch drauf zu sprechen kommen, interpretiert Social Media als zwischenmenschlicher Kontakt und auf der anderen Seite haben wir dann natürlich auch noch andere Personen, andere Persönlichkeiten, die dann anfälliger dahingehend sind, ein wenig mehr die negativen Seiten von Social Media mitzunehmen. Soziale Vergleiche der Algorithmus, der einen gefangen nimmt, allgemein die eigene Abwertung und Bewertung seiner selbst anhand von Beurteilung von anderen Personen online Beurteilung aus Kommentaren von anonymen Personen, das Festmachen an einer Like Anzahl auf einer Story oder auf einem Beitrag. Wir wissen natürlich alle, dass wir nicht die Likes auf unseren Beiträgen sind, sondern. Wir sind Individuen, die eine ganze Menge bieten. Aber es ist nun mal, es ist nun mal doch irgendwo menschlich, wenn man etwas gepostet hat, sehen zu wollen, hey, das hat jetzt ein guter Kollege von mir geliked oder eine Freundin von mir hat kommentiert, das bedeutet was, und das ist eine Art von Interaktion, und das ist wichtig zu bedenken, es ist nicht einfach zu behandeln als als als Tool, was man hat und. Was man aber auch wieder vergessen kann und keine große Relevanz für uns hat. Ganz im Gegenteil, Social Media hat eine unfassbare Relevanz und ich werde noch sehr, sehr viel über dieses Thema sprechen und diese heutige Episode gilt nur als kleiner seichter Einstieg in diese Thematik, wo ich mal ein wenig einführen möchte, ein wenig anfängliches Verständnis bieten möchte, ein wenig, ja eine Einleitung diese Thematik einfach bieten möchte. Es wird definitiv hier noch Episoden geben, die auch die ich auch persönlich nicht alleine machen möchte, sondern natürlich mit anderen Personen, die ich für relevant finde, die ihr wahrscheinlich alle von Instagram kennt, würde ich dort gerne drauf einsprechen, gegebenenfalls Influencer, die persönlich in meinem engen Umkreis stehen, mal Fragen und einladen und deren Perspektive auf das Ganze mit einbeziehen, aber auf der anderen Seite. Habe ich natürlich auch. Glücklicherweise Kontakt zu einigen Professoren und Professorinnen in meiner Uni zum Beispiel die, die meine Masterarbeit übersehen. Und vielleicht habe ich das Glück, auch hier einmal in Kontakt treten zu können und in Zukunft werdet ihr eine Episode mit einer Professorin meiner meiner Universität bohren können, wo wir dann ein wenig mehr auf ja, die Forschungsebene des Ganzen eingehen. Darauf könnt ihr euch auf alle Fälle gefasst. Heute soll es erstmal darum gehen, gut. Social Media ich denke jeder von euch da draußen wird jetzt eben schon mal gehört haben. Das Ganze ist gefährlich schlecht für uns machtsüchtig warum überhaupt, warum ist es denn so schlecht? Ich schaue doch nur ein paar Stories an, ich sitze auf dem Klo, ich scroll ein bisschen Instagram, ich sitze in der Bahn, ich ich warte halt, mir ist langweilig und dann gucke ich halt die Stories durch Like hier Beiträge schaue Wheels was ist da schon dabei? Wie schlimm kann das sein? Also jetzt mal wirklich, wie schlimm kann das sein, wenn man das so ausspricht, klingt das komplett hirnrissig dazu denken, dass das irgendwas schaden würde und das tut es im ersten Augenblick gesehen gar nicht, es schadet uns nicht direkt der Umgang und wie wir ihn damit pflegen, der der schadet uns dann auf Dauer und das könnt ihr euch so vorstellen, erstens Instagram beispielsweise, das werde ich jetzt als mein Hauptbeispiel hier benutzen, tik tok ist noch. Ein ganz anderes Thema aber Instagram, TIK tok, all diese, all diese Social Media Kanäle, Plattformen, die dienen nun mal der Unterhaltung und sich damit unterhalten wollen ist doch etwas, was an sich vollkommen okay ist. Dafür hat die Menschheit das Fernsehen erfunden, dafür schauen wir Filme. Nun, Social Media ist nun mal konzipiert für sogenannten Short Form Content. Und ihr habt denke ich alle mal was von der Aufmerksamkeitsspanne gehört und wie die denn so schrumpft und warum das wohl so ist. Das trägt natürlich Social Media mit, denn wenn wir Social Media öffnen, dann haben wir eine unfassbare Menge an Reizen vor uns, eine Menge an Reizen, die wir im normalen Leben niemals auf einmal empfangen, ja, über unsere Entwicklung. Industrialisierung, Modernisierung der gesamten Welt und im Endeffekt jetzt auch die Digitalisierung der ganzen Welt trägt natürlich nach sich, dass die Reize, die um uns sind, deutlich größer werden. Ich meine, wenn man sich mich jetzt gerade anschaut, ich habe direkt vor mir hier ein elektronisches Gerät stehen, ich habe direkt neben mir ein elektronisches Gerät stehen, ich habe hier auf dem Tisch ein weiteres elektronisches Gerät stehen und jedes dieser Geräte hier. Enthält mehr Informationen als vor 20 Jahren der gesamte Server der NASA und ich kann mit, egal was ich mache hier innerhalb von wenigen Sekunden die gesamte Welt entdecken. Eigentlich, wenn wir jetzt uns das alles hier mal wegdenken würden, dann hätte ich jetzt hier gerade nicht wirklich viele Einflüsse um mich herum, ich hätte hier eine Lichtquelle, ich hätte direkt vor mir noch eine Lichtquelle. Dann würde ich vielleicht noch die Reize wahrnehmen, die hier in diesem Raum sind. Also Farben wie gesagt Lichtquellen, gegebenenfalls auditive Reize, die ich noch wahrnehme von draußen, da ich an der Hauptstraße wohne, vielleicht die Feuerwehr, das ist natürlich dann schon wieder ein erhöhter Reiz, aber das wäre es dann eigentlich auch so ziemlich am Reisen und wenn ich rausgehe, dann erhöht sich diese Reizschwelle natürlich. Ich schaue Menschen an, ich bewege mich, ich höre mehr, aber auch das ist alles ein. Bis zu einem gewissen Limit, auch das hat ein gewisses Gewissen Cut Off. Auch hier kann nur eine gewisse Menge an Reizen gleichzeitig vorkommen, auch hier kann nur der Feuerwehrwagen neben mir vorbeifahren mit der Sirene und dann rennt jemand auf mich zu, mir fällt währenddessen was runter und vor mir geht ein Feuerwerk in die Luft, das wäre so das Extremum an reizen, was ich mir so ohne jegliche Technologien vorstellen könnte. Und dann nehmen wir mal Social Media beziehungsweise diese die Geräte, die wir alle zur Verfügung haben und auch natürlich tagtäglich nutzen. Und dann geht es schon los. Uns strahlt ein unfassbar grelles Licht an, es ploppen Tausende Benachrichtigungen auf, unfassbar viele Farben in durch Retina Displays hell gezeichneten Tönen und. Gleichzeitig können wir noch Musik darüber hören und dann öffnen wir noch Social Media und dann wird es richtig krass, weil dann kommen hier gleichzeitig Menschen, die wir sehen über Social Media, weil wir schauen eine Story, wir schauen einen real, und das steht in den allermeisten Fällen jemand vor. Das heißt, wir haben schon mal einen Mensch, dann kommt vielleicht noch ein Mensch, dann wechselt die Kamera unfassbar schnell, dabei läuft Musik und dann ändert die Musik sich und dann kommt noch was und noch was und so schnell, wie ich jetzt gerade auch Rede, prasseln diese Reize auf uns bei und die nehmen keinen Stopp, weil dann habe ich eine Story Story, eine Story geschaut, dann kommt die nächste und die nächste und die nächste und überall ist was anderes und andere Hintergrundmusik. Oh, da ist nackte Haut auch unfassbar relevanter Reiz für uns als Menschen. Einfach nackte Haut, boah Verletzung, Oh Training, oh mein Gott, laute Musik und das alles prasselt die gesamte Zeit auf uns ein, in unserer Hand, das ist schon eine unfassbar hohe Menge an Reizen und kurze Story bei mir aus der Kindheit ich bin ein Kind was super anfällig war für Reiz überstimmt. Das heißt, wenn ich, wenn ich zu lange an einem Ort war, wo vielleicht viele laute Geräusche waren oder ich zu lange Nintendo gespielt habe oder zu lange gelesen habe oder zu lange ein Hörspiel gehört habe, habe ich unfassbare Migräne bekommen. Und nun, ihr müsst euch jetzt vorstellen, das ganze kommt halt einfach daher, dass das Gehirn überlastet wird, ist so die vereinfachste Formulierung, die ich hierfür wählen kann. Und das Ganze wird durch Social Media nicht besser. Ganz im Gegenteil. Und dieser ganze shortform Content, naja, wieso ist der denn so schlecht für uns? Wir lernen super viel in kurzer Zeit, coole Sachen kann man sich nicht gegen aussuchen, Hammer Sache eigentlich was ist das Schlechteste auf der auf der gegenüberliegenden Seite unfassbare Beeinflussung unserer. Unseres Neurotransmitterausschusses gut, ihr müsst euch jetzt schauen, wie funktioniert unser Gehirn, wenn ich da jetzt drauf eingehe, sitzen wir hier sehr sehr, sehr lange und wie gesagt, da werde ich noch sehr viel Content zu machen, aber wir nehmen Reize wahr und wir bewerten Sie als etwas sicheres oder als etwas weniger sicheres und sehr überraschende Reize lösen uns beispielsweise Stresshormone aus, das sind dann zum Beispiel Dinge wie phycolin wir haben. Cortisol Wir haben Adrenalin, Noradrenalin, das sind alles Reaktionen auf überraschende, stressige Situationen, adaptiv gesehen. Evolutionär ist das natürlich super hilfreich, ihr kennt alle jetzt das klassische Beispiel vom Säbelzahntiger, der vor uns steht, auf der anderen Seite Social Media ist nicht wirklich nichts Gefährliches, ja, aber was glaubt ihr, was passiert wenn. Da auf einmal unfassbar laute Musik angeht oder da passiert was Überraschendes. Oder ihr vergleicht euch mit jemandem in einer Story, das mag jetzt nicht so schlimm sein, wenn man das mal so hört und aufnimmt, aber im Gehirn geschieht genau das gleiche, dann werden Stresshormone ausgeschüttet und das ist erstmal die eine negative Seite von Social Media. Das künstliche überladen mit Reizen und das darauf folgende erhöhte Maß an Ausschüttung von Stress für unseren Körper von Stresshormonen, die dann etliche Effekte in unserem Körper haben. Ich rede hier über die Ausschüttung, was daneben die Nierenrinde und dadurch dann die Auswirkungen auf unser gesamtes System, auf unsere Organe. Auf unsere Art und Weise, wie wir denken, auf die Art und Weise, wie wir gerade Dinge anschauen, wie sehr schwitzen wir, wie gut werden wir uns den Tag über erholen können. Das alles wird dadurch inerviert. Inerviert bedeutet übrigens sowas wie beeinflusst, egal auf alle Fälle, das alles wird dadurch vermittelt und das ist nur die eine Kehrseite der Medaille. Auf der anderen Seite haben wir dann eine unfassbar hohe Ausschüttung von Hormonen, die Belohnend für uns wirken, hier vor allem relevant Dopamin und Oxytocin. Dopamin habt ihr alle bestimmt schon mal gehört, das ist jetzt nicht so das seltenste, was man so in seinem Leben zu hören bekommt, Oxytocin vielleicht etwas seltener, ich komme sofort auf, weiter zu sprechen, Dopamin, ein unfassbar wichtiges, Erregendes, aber teilweise auch inhibitorischer. Inhibitorisches Amin für uns bzw ein Neurotransmitter, welcher unfassbar viele Dinge in unserem Körper verschaltet, ist nicht nur relevant für die Erregung von verschiedensten Körperfunktionen von verschiedensten Organbereichen Hirnarealen bis hin zur Motorik, also wirklich unserer Bewegung, sondern eben auch mit Abstand am Relevantesten für unsere Belohnung. Wir haben in unserem Hirn ein. Gewissen Ort, der nennt sich Nucleus accumbens. Das ist ein Kern, und da wird umgangssprachlich auch als Belohnungszentrum bezahlt. Hier sitzen vor allem dopaminäre Synapsen, und wenn wir jetzt etwas haben, was von uns als Belohnend erlebt wird, dann werden hier sehr hohe Mengen an Dopaminen ausgeschüttet und vor allem hier finden Sie ihren Anklang. Und darüber verschaltet werden verschiedenste weitere Hirnareale dann beeinflusst und gewisse Bewegungsmuster bzw Verhaltensmuster werden dadurch erschaffen. So entsteht beispielsweise auch sucht eine sehr, sehr hohe Ausschüttung von Dopamin, aber auch Oxytocin, aber hier erstmal jetzt Dopamin in den Vordergrund gestellt. Die unserem Gehirn, sagt EY, das, was du gerade gemacht hast, war der Hammer. Ich weiß nicht, wie du das gemacht hast, aber mach das noch mal. Und je häufiger das passiert, desto schneller erlernen wir das logischerweise. Dabei ist eines der wichtigsten Lernprinzipien das sollte ich vielleicht noch mal ganz kurz dazu schießen, eines der wichtigsten Lernprinzipien, die wir so haben. Ist die Art und Weise, wie wir einen Reiz erwarten, je unerwarteter ein Reiz, wenn wir ihnen das allererste Mal erblicken oder präsentiert bekommen, desto höher ist die Response von uns, desto schneller erlernen wir ihn so. Wenn wir jetzt beispielsweise nach einer Nacht im Club gut angetrunken nach Hause taumeln. Und wir sind aus einer voll ausgeleuchteten Straße, super viel Licht, super viele Häuser. Erstens sind wir angedrungen, das heißt, wir erwarten sowieso nicht, dass irgendwas auf uns zukommt, zweitens Straße super ausgeleuchtet, hier kann nichts passieren und dann wirst du ausgeraubt, Scheiße, haben wir nicht kommen gesehen, ganz sicher nicht, unfassbar unerwartet und dazu auch noch echt intensiv ausgeraubt zu werden und dazu auch noch intoxicated, also auch noch. Durch Alkohol beeinflusst, das heißt super intensive Situationen und gleichzeitig extrem unerwartet. Ich kann dir versprechen, diese Person, die das erlebt hat, wird definitiv diese Situation ihr Leben lang vermeiden wollen, weil sie durch diese einmalige Konfrontation damit, weil sie so unerwartet und so intensiv war, das sofort erlernt hat, und das sind die Basics von ja, Angststörungen teilweise oder Phobien, vor allem spezifischen Phobien. Man hat etwas, was so unfassbar unerwartet war, dass man die Angst dagegen über erlernt und danach vermeidet man genau diese Sache und dadurch wird diese Angst aufrechterhalten. Wir kommen noch mal im Separierten Angststörungspodcast darauf näher zu sprechen, nur jetzt als als kurzer Input eingestreut okay was hat das Ganze jetzt mit Social Media zu tun? Valide frage, ich erzähle es dir, das ganze hat mit Social Media folgendes zu tun und. Du weißt nicht, was in der nächsten Story kommt? Du weißt nicht, was für ein Real auf dich zukommt. Du weißt nicht, was der Typ im Real dir gleich erzählen wird, du weißt nicht, ob er sich auszieht oder ob er dir sagt, du sollst Gott finden. Auf Social Media weißt du nicht was das heißt, jeder Reiz der dir hier präsentiert wird, jeder Stimulus der auf dich zukommt, praktisch alles, was auf dich zukommt, ist unerwartet und dadurch, dass es so neu ist. Und so anders ist und du. Du wirst halt nicht verletzt durch Social Media. Es sind eigentlich immer nur positive Sachen, die induziert werden sollen. Marketing Kampagnen sind positiv, sie wollen dir eine positive Assoziation vermitteln, du wirst auf Social Media höchstwahrscheinlich keine Reize finden, die dich direkt verletzen werden, das heißt wir haben hier wirklich unfassbar viele belohnende Reize und sie sind so unerwartet, dass sie unser Dopamin. Konstant Hochknallen das ist Dopamin Ausschuss nach Dopamin Ausschuss nach Dopamin Ausschuss und dann catchst du dich irgendwann da wie du seit 10 Minuten auf Social Media hängst und ihn hier machst. Für die Leute die das Video gerade nicht anhaben. Erstens mach das Video an, zweitens ich swipe gerade auf meinem Handy wie du dann ihn hier machst die ganze Zeit und du merkst es schon gar nicht mehr naja und wenn Video dich nicht innerhalb der ersten 3 Sekunden interessiert. Dann ist es nicht der Ausstoß, den du dir erhofft hast. Also weg damit, ist nicht neu genug, ist nicht spannend genug, ist nicht unerwartet genug, interessiert mich nicht nächstes Video und wo drin das dann einerseits resultiert ist man ja Punkt Nummer 1 unsere Aufmerksamkeitsspanne und da sind wir jetzt wieder an dem Punkt, unsere Aufmerksamkeitsspanne geht gegen 0, wenn uns etwas nicht innerhalb der ersten, ich sag mal wirklich maximal eine Minute catched, dann sind wir weg vom Fenster. Und das haben wir Social Media zu verlangen, wirklich. Ich setze mich jeden Tag mit Kindern in der Uni auseinander, einfach da meine Studie auch einfach mit diesem, mit dieser Alters, mit diesem Altersbereich zu tun hat und wir da auch sehr viel forschen und. Wenn ihr euch mit der heutigen Jugend und ich möchte jetzt hier wirklich nicht so verteufelt und alt klingen, ich bin 22, darf das eigentlich gar nicht sagen. Aber die Jugend von heute, wenn ihr mal realisiert, wie krass das mittlerweile geworden ist, wie wie wenig wir aufpassen können, also ich merke es auch schon in meinem Alter und in meinem Umkreis, die Aufmerksamkeitsspanne ist wirklich gering geworden, ich. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal in einer Vorlesung um mich herum geschaut habe und gesehen habe, dass jemand wirklich 90 Minuten lang aufmerksam war. Glaubt ihr, das war früher so ganz, ganz sicher nicht ganz, ganz sicher nicht, was glaubt ihr, wie aufmerksam ihr sein müsst, wenn ihr ein Buch lang lesen wollt, das gab es früher nicht und das ist ausschließlich Social Media zu verdanken, okay wahrscheinlich nicht komplett ausschließlich, aber Social Media hat einen sehr. Sehr, sehr, sehr hohen Einfluss darauf und mittlerweile geht es ja schon so weit, dass Kinder, die schon vor dem Kindergarten stehen, ein Handy in die Hand gedrückt bekommen, um ihre Zeit zu vertreiben. Dann ist da am besten noch tik tok drauf und jetzt müsst ihr verstehen, dieser Tik tok Konsum, dieser ständige Dopamin ausstoß, denn nicht aufhören kann, weil wir wirklich endlos scrollen, wisst ihr, instagrams Algorithmus hat ja immerhin einen Stopp. Der hört ja immerhin irgendwann auf. Irgendwann ist es ja scheinbar nicht mehr interessant, aber der von TIK tok, der ist endlos, es hört nicht auf, es hört nicht auf und deshalb ist diese diese Stimulation konstant, sie ist immer da und das einem kleinen Kind in die Hand zu geben, dessen Gehirn noch nicht mal vollkommen ausgereift ist. Und dieses Gehirn? Die das eigentlich lernen sollte. Wann kommt denn viel Dopamin auf mich zu, was ist denn gut für mich, lernt ja tik tok viel Dopamin und jetzt sagt mir mal bitte, wie gesund ist es, dass ein vierjähriges Kind den höchsten Dopaminausstoß in seinem Leben durch ein Handy bekommt und nicht durch Spielen im Sandkasten oder durch Kontakt mit Gleichaltrigen oder durch den Kindergarten, nein. Tik Tok hat ein deutlich höheres Ausmaß an Einfluss hier als all diese Dinge, die ich genannt habe. Und dadurch werden all diese Dinge, die ich gerade genannt habe, deutlich irrelevant. Und jetzt kommen wir zu Oxytocin. Oxytocin ist unser Bindungshormon, es wird auch Kuschelhormon genannt umgangssprachlich, es ist in unfassbar vielen Dingen mit enthalten. Es spielt eine unfassbar große Rolle für praktisch alle Mechanismen, unseren Körper, für unsere Verdauung, für unsere Regeneration, für unseren Muskelaufbau. Alle Bodybuilder da draußen, das ist hier relevant für euch, für euren Muskelaufbau, für Alterungsprozesse, aber vor allem relevant ist es nun mal für zwischenmenschliche Prozesse, denn es ist ein Hormon, was durch zwischenmenschlichen Kontakt und. Durch Essen, durch Sex, durch kuscheln, durch liebevolle Berührung, durch Berührung, durch Umarmung ausgelöst wird. Und dieses Hormon ist super positiv für uns, es unterdrückt den Ausstoß, den Ausstoß von Stresshormonen, wie gesagt, es steigert indirekt Muskelwachstum ist. Verbessert unsere Verdauung. Es tut unfassbar viele positive Dinge. Ich werde auch hier in Zukunft noch mal genauer darauf eingehen, auch hier wird noch mal etwas dazu kommen und wenn du noch mehr über Oxytocin und Dopamin lernen möchtest, dann kann ich dir nur empfehlen, mir tatsächlich auf Instagram zu folgen, das ist jetzt schamlose Eigenwerbung, aber hier wird in Zukunft vor allem jetzt die kommenden Wochen und Monate eine Menge Folgen und das kann ich nicht. Alles innerhalb einer Folge hier verpacken und eine gesamte Folge zur Oxytotin machen oder Dopamin machen ist auch etwas, was sich die wenigsten anhören werden. Da sind wir wieder bei Aufmerksamkeitsspanne und deshalb wird das den Posts auf Instagram verpackt werden, größtenteils und teilweise auch in Seminaren werden wir alles noch zu kommen, aber das kann ich euch hier wirklich nur ans Herz legen, ich werde das hier jetzt nur anschneiden, was sie aber jetzt verstehen muss, gut. Oxytocin super hilfreich für uns wird ausgeschüttet durch zwischenmenschlichen Kontakt. Das sagt uns Menschen auch zwischenmenschlicher Kontakt ist was super gut ist. Wir brauchen das, wir brauchen Kontakt zu anderen Menschen, wir wollen kommunizieren, wir wollen liebe, wir wollen, wir wollen, wir wollen uns gut fühlen und dadurch wird Oxytocin ausgestoßen und wir haben hier endlose positive Eigenschaften, die unserem Körper benefits in basically allen Belangen so. Ich habe aber auch am Anfang dieser Folge bereits gesagt, Social Media ist auch zwischenmenschlicher Kontakt. Unser Gehirn versteht das nämlich nicht. Unser Gehirn versteht nicht, dass die Menschen, die wir sehen, nicht direkt bei uns sind, sondern es versteht das Ganze als Mensch, Oxytocin cool zwischenmenschlicher Kontakt, du redest nicht mit den Leuten auf Social Media, du schaust den Real an, du hast mit der Person nicht kommuniziert, du hast wie trotzdem ausgestoßen. Und jetzt hast du hier in deiner Hand, in deiner Hosentasche, auf deinem Laptop, in deinem Fernseher diesen nicht nur diese unfassbar hohe Schwelle an Dopamin, sondern auch diese diesen unfassbar hohen tragbaren Oxytocin Ausstoß 3. Und was dadurch passiert ist das Oxytocin, was du für gewöhnlich durch deinen normalen zwischenmenschlichen Kontakte im Alltag ausstoßen würdest, viel weniger. Weil dieser zwischenmenschliche Kontakt auf Social Media so viel ist. Und jetzt haben wir das Problem. Wir stoßen also nicht nur unfassbar viel Dopamin aus, unser Belohnungssystem wird aktiv und wir werden dafür belohnt und es wird gesagt, muss es häufiger machen, muss es mehr konsumieren, das ist gut für uns, macht das Macht, das Macht, das Macht das, sondern wir haben auch noch die Benefits von von zwischenmenschlichen Kontakt und. Aber der eigentliche zwischenmenschliche Kontakt wird geringer. Er wird weniger wichtig angesehen vom Gehirn und dadurch wird auch unsere zwischenmenschliche Funktion schlechter, und das ist ein ganz, ganz großes Problem. Es trägt einfach zu den Funktionen von Social Media bei, weil wenn wir mal ganz ehrlich sind, im Endeffekt dient das alles einfach nur dafür, dass wir. Konsumieren, kaufen, was auch immer. Und die Grundintention hinter Social Media ist toll. Ich verschreie das Ganze hier nicht nur bitte werdet achtsam darauf, was ihr euch hier antut, merkt was ihr was hier mit eurem Gehirn geschieht und das ist nicht von der Hand zu weisen, das ist was ganz ganz ganz ganz ungesundes und deshalb fragte ich bitte an dieser Stelle noch mal. Wieviel an Social Media brauchst du wirklich? Wie gut tut es dir wirklich? Fear of Missing Out ist Real. Ja und wie gesagt, es ist eine Form von zwischenmenschlichem Kontakt ja Kontakt halten mit anderen Personen über Social Media ist definitiv relevant für uns, Dinge mitbekommen die für uns relevant sind ist logischerweise auch relevant für uns deine Selbstständigkeit vorantreiben, online Coach statt aus ist relevant für dich für Instagram. Aber wieviel musst du konsumieren? Wieviel von diesem künstlichen Dopamin musst du dir geben, wieviel Oxytocin willst du durch Social Media ausgelöst haben, wieviel Einfluss möchtest du das Social Media auf dein Leben nimmt, wieviel Auswirkungen möchtest du wirklich für dich selbst annehmen? Ich gehe mal davon aus, dass jeder gesunde Mensch von euch sagen wird, nicht so viel, I'm Good, thank you. Ich habe gerne gesunde zwischenmenschliche Beziehungen. Ich finde meine Freundin gerne attraktiv, ich möchte gerne Sex mit dir haben und ich möchte Dopamin durch etwas anderes haben als mein Handy, wenn du das gesagt hast. Sei ehrlich zu dir, schaue in deine Einstellungen und reduziere deine Bildschirmzeit wie gesagt, introvertierte Menschen können dadurch super profitieren, definitiv, das hier ist Interindividuell verschieden. Wenn du nur Benefits von Social Media für dich hast, wenn du nur merkst, hey, ich kommuniziere damit mit Personen, ich schaue eigentlich gar nicht so viel, wir sonst Stories nur von Leuten, die mir halt jetzt wichtig sind, wo ich Kontakt pflegen möchte, aber ich, ich, ich schreibe er, weil ich hier vielleicht Kontaktpflege mit anderen Leuten aus anderen Ländern oder die ich einfach nicht häufig sehen kann, und ich sehe jetzt nichts Schlechtes dabei, ich habe nicht super viel zwischenmenschlichen Kontakt im Alltag, dann Hey Joghurt konsumiert weiter. Alles gut. Du nutzt Instagram. Es tut dir bestimmt gut, nur ich gehe davon aus, dass die Leute diesen Podcast hier hören, nicht zu dieser Art von Mensch gehören werden, sondern ihr gehört wahrscheinlich eher zu der Art, die ich auch selbst war. Deshalb hey, ich verstehe dich, ich weiß, wo das herkommt, ich verstehe, dass das schwierig sein kann, sei ehrlich zu dir, wie viel Social Media Konsum brauchst du wirklich? Wie gesagt, ich bekomme mit 10 bis 15 Minuten am Tag alles mit, was mir wichtig ist. Ich kann die Stories meiner Athleten schauen, ich kann die Stories von Personen schauen, die ich interessant finde und wo ich vielleicht auch weiß, Hey, da lerne ich was dazu oder da interessiert es mich einfach und ich kann ein 2 Post von meinen Athleten sehen oder von Educator, die ich folge, das habe ich in 10 bis 15 Minuten und posten ganz vergessen. Posten habe ich auch in der Zeit derzeit, mehr braucht es nicht. Und wenn ich das in 10 bis 15 Minuten schaffe, dann schaffst du das in 30. Mach einen Kompromiss mit dir selbst. Du brauchst es nicht so sehr und wenn du anfängst es zu reduzieren, dann merkst du wahrscheinlich erst, wie süchtig du tatsächlich bist. Und das ist nichts Schlimmes, verurteile dich dafür nicht, es ist wie gesagt darauf ausgelegt, dass es dich süchtig macht, nur sei so ehrlich zu dir und akzeptiere, dass es nichts Gutes für dich ist und versuche dagegen vorzugehen oder nicht du. Du bist ein eigener Mensch, versucht vielleicht auch nicht dagegen vorzugehen. Das liegt im Endeffekt ganz bei dir, nur es ist mir wichtig, dass du verstehst, was es auslöst und welche Effekte das ganze und wie gesagt, dazu wird auf alle Fälle noch mal mehr kommen, auch mehr Podcast gut, ich denke für diese Episode für diese Talk Episode wo ich einfach mal ein wenig was über Social Media loswerden wollte reicht das hier für heute ich danke euch. Fürs Einschalten. Ich wäre euch super verbunden über Feedback jeglicher Art. Ich würde mich extrem freuen und wenn du diese Folge bis hierhin gehört hast, Teile sie gerne auf Social Media, nutz deine Social Media Zeit sinnvoll um diese Folge hier zu teilen um für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen, damit wir wirklich verstehen, warum Social Media überhaupt schlecht für uns ist. Nicht, dass wir immer überall hören, Oh Social Media ist schlecht für dich, aber wir wissen gar nicht wieso teile diese Episode vielleicht mit jemandem, dessen Bildschirmzeit wirklich etwas zu hoch ist. Bewerte diesen Podcast. Ich wäre dir super dankbar, dass hier ist die sinnvolle Art und Weise sich stimulieren zu lassen durch sein Handy. Wie gesagt, wir haben nicht nur negative Effekte von Social Media und dem ganzen Konsum, sondern auch positive, aber ich denke Podcast sind ein Teil davon. Hey es hat mich super gefreut, dass du zugehört hast. An dieser Stelle denke ich, werde ich euch alle jetzt hier verabschieden. Ich danke euch für eure Zeit und bis zum nächsten Mal im Point von Percent Podcast noch einen wunderschönen Tag Abend oder morgen und. Macht es gut.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast kehrt mit verbesserter Videoqualität zurück und plant zukünftig Präsentationen und Gastbeiträge.
  2. Social Media ist ein ambivalentes Tool
  3. Die intensive Nutzung führt zur Ausschüttung von Stresshormonen (z.B. Cortisol) und Belohnungshormonen (z.B. Dopamin), was langfristig negative Effekte auf Psyche und Körper haben kann.
  4. Der kurze, unvorhersehbare Content (Short-Form) überlastet das Gehirn, ähnlich wie unerwartete intensive Ereignisse, und kann Lern- bzw. Angstmechanismen triggern.
  5. Die eigene Nutzungszeit zu reflektieren und zu reduzieren, kann positive Effekte haben; ein bewusster Umgang ist entscheidend.

Summary:

In dieser Folge des Point One Prozent Podcasts kündigt der Host die Rückkehr mit technischen Verbesserungen an und leitet zu seinem Thema Social Media über. Er betont, dass soziale Medien per se nicht schlecht sind, da sie Kontakte, Bildung und Selbstständigkeit fördern. Allerdings warnt er vor den negativen Seiten: Die exzessive Nutzung führt zu einer Reizüberflutung durch kurze, unvorhersehbare Inhalte, die das Gehirn überlasten und Stresshormone wie Cortisol freisetzen.

Gleichzeitig aktiviert die Belohnung durch Likes oder spannende Inhalte das dopaminerge System, was Suchtverhalten begünstigen kann. Der Host berichtet von eigenen Erfahrungen, nachdem er seine Nutzungszeit reduziert hat, und erläutert, wie soziale Vergleiche und Algorithmen das Wohlbefinden beeinträchtigen. Abschließend kündigt er vertiefende Folgen mit Experten an und plädiert für einen reflektierten Umgang mit Social Media, um die Vorteile zu nutzen ohne die psychischen und physischen Risiken zu ignorieren.

FAQs

Ja, der Podcast plant ein Upgrade der visuellen Qualität und die Möglichkeit, Präsentationen oder Bildschirmübertragungen für Themen wie Selbstweiterbildung oder Gastvorträge einzubinden.

Social Media ist ein wertvolles Tool, um Kontakte zu knüpfen, sich weiterzubilden, Selbstständigkeiten aufzubauen und für manche Personen, insbesondere introvertierte, eine Bereicherung des zwischenmenschlichen Kontakts.

Übermäßiger Konsum kann zu einer Reizüberflutung führen, die Stresshormone wie Cortisol ausschüttet, und durch den ständigen sozialen Vergleich sowie die Abhängigkeit von Likes die psychische Gesundheit beeinträchtigen.

Unerwartete und intensive Reize auf Social Media, wie spannende Stories oder Likes, können hohe Dopaminausschüttungen im Belohnungszentrum (Nucleus accumbens) auslösen, was suchtähnliche Verhaltensmuster fördern kann.

Short-Form Content sind kurze, schnell wechselnde Inhalte, wie auf Instagram oder TikTok. Sie können die Aufmerksamkeitsspanne verringern und durch ständige Reizwechsel das Gehirn überlasten, was zu Stress und Konzentrationsschwierigkeiten führt.

Man kann die Nutzungszeiten in den Einstellungen des Smartphones überprüfen und bewusst reduzieren, zum Beispiel durch tägliche Limits, um positive Effekte wie mehr Entspannung und bessere Schlafqualität zu erreichen.

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