#5: 7 Dinge, die ich grundlegend anders mache, seit ich nicht mehr trinke (Part 1)
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Die Podcast-Folge von „Frau Bremer trinkt nicht mehr“ thematisiert, dass ein alkoholfreies Leben weit mehr bedeutet als gesündere Haut oder besserer Schlaf. Die Moderatorin teilt sieben zentrale Veränderungen nach drei Jahren Nüchternheit, wobei sie besonders die ersten beiden Punkte vertieft. Erstens betont sie die immense Bedeutung gesunder Abgrenzung: Alkohol diente früher als künstliche Trennwand zwischen ihr und überfordernden Situationen. Ohne diesen Mechanismus müsse man nun lernen, eigene mentale Grenzen aktiv zu setzen – etwa durch Rückzug, klare Kommunikation oder das Aushalten von Enttäuschungen bei anderen. Dies erfordere Toleranz für unangenehme Gefühle, da People Pleasing und das ständige „Korrektsein“ nicht mehr mit Alkohol betäubt werden könnten. Zweitens hebt sie die Priorisierung körperlicher Grundbedürfnisse wie Ruhe und Schlaf hervor. Anders als früher, wo sie oberflächliche Wellness-Routinen verfolgte, erkenne sie heute, dass wahre Lebensqualität auf der Erfüllung basaler Bedürfnisse beruhe. Dies bedeute, in Beziehungen oder im Familienalltag aktiv Rückzugsräume einzufordern, auch wenn dies andere kurzzeitig enttäusche. Die Moderatorin räumt ein, dass dies besonders in belasteten Lebenssituationen herausfordernd sei, plädiert jedoch für den Aufbau von Systemen, die solche Grundbedürfnisse ermöglichen. Abschließend stellt sie klar: Verbesserungen nach dem Alkoholverzicht geschehen nicht automatisch, sondern erfordern bewusstes, verändertes Handeln im Alltag.
Willkommen beim Frau Bremer trinkt nicht mehr Podcast. Ich bin Maria, die, die nicht mehr trinkt. In diesem Podcast geht es um die Themen persönliche Weiterentwicklung, Algoholfreies leben und nüchtern Alive-Style. Als Algoholfrei-Coach unterstütze ich Menschen darin, ihren zufriedenen und gesunden Alltag ohne Algohol zu erschaffen. Lasst uns diesen Weg gemeinsam gehen. [Musik] Schöne Rehaut, besserer Schlaf und natürlich weniger Fettpölsterchen. Ja, wer keinen Algoholmetring bei dem verändern sich einige Dinge zum positiven. Das wissen wir alle. Aber sind diese Dinge wirklich so wichtig? Würdest du wegen schönerer Haut auf Algoholverzichten? Also mir jedenfalls hat dieses Argument früher überhaupt nichts gebracht. Tatsächlich auch nicht, wenn ich hörte, dass ich meiner Gesundheit einen großen Gefahren tun würde. Denn natürlich wusste ich das auch. Auch das hat mir nicht dabei geholfen, mit dem Trinken aufzuhören. Tatsächlich wusste ich ja, ich wusste sehr, sehr gut, dass ich ganz allgemein sehr viel besser dran wäre, dass es meiner Leber besser gehen würde, dass ich meinen Krebsrisiko senken würde, dass ich meinen Stoffwechsel verändern würde. Das wusste ich alles. Aber das war irgendwie alles soweit weg. Im hier und jetzt, indem ich erlebt habe, in dem Moment, hat mich das zwar schon interessiert. Es hat mich irgendwie gejuckt und ich wusste im Hinterkopf darum muss ich mich irgendwann mal kümmern. Aber die Auswirkungen, die waren halt noch sogar nicht spürbar. Zumindest dachte ich das. Ja, heute weiß ich jetzt ein bisschen besser. Zumindest merkte ich damals nicht wirklich etwas. Und tatsächlich ging es mir ja auch die meiste Zeit ziemlich gut, auch wenn ich regelmäßig trank. Wie genau und wie spürbar ist meiner Körperlichen und vor allem auch mentalen Gesundheit besser gehen würde, das wusste ich schlicht nicht. Es war alles irgendwie so ein bisschen schwammig. Wenn jemand sagt, es geht ja besser, dann wie besser, ja was denn. Und wie gesagt, dieses besser im Sinne von schöner Haut hat irgendwie nichts gebracht. Heute, nach drei Jahren ohne Alkohol, weiß ich es. Und in dieser Folge möchte ich sieben Dinge mit ihr teilen, die ich heute grundlegend anders mache als damals als ich noch trank. Es sind Dinge, die ich anders mache und die mir dadurch, dass ich sie mache, ein großes, großes, plus an Lebensqualität verschaffen. Denn viele Dinge, die sich mit dem Verzicht auf Alkohol verbessern, abgesehen von den gesundheitlichen, körperlichen Verbesserungen, sie verbessern sich nicht einfach so. Sie verbessern sich, weil du Dinge anders machst, weil du anders handest, weil du anders durchs Leben gehst. Übrigens, ob ich tatsächlich bessere Haut habe, besser schlafe und weniger fettpulsig in am Bauch vorhanden sind, das verrate ich dir gerne am Schluss dieser Folge. Also die erste Sache, die ich grundlegend anders mache, seit ich nicht mehr trinke ist, ob ich achte meine waren mentalen Bedürfnisse. Thema Nummer eins, riesengroßes Thema bei mir, aber ich weiß das auch von meinen Kurssteinehmertinnen und von meinen Klientinnen und Klienten, ist das Thema Abgrenzung. Wenn es mir irgendwo zu viel wird, zu laut wird, zu anstrengend wird, oder ich einfach die Gesellschaft nicht mehr mag, dann trinke ich nicht einfach einen drauf, damit alles ein bisschen besser erträglich wird, sondern ich grenze mich ab. Abgrenzen heißt nicht, dass ich jedes Mal den Raumverlasse, die Partyverlasse oder von der Vernissage nach Hause gehe, Abgrenzung bedeutet, dass ich in dem Moment weiß, was gut für mich ist, um mich körperlich wieder etwas besser zufühlen. Vielleicht brauche ich ein paar Atemzüge an der frischen Luft. Vielleicht möchte ich mit jemandem sprechen, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Statt mit diesem komischen Typen da, der jetzt schon seit einer halben Stunde erklärt, warum dieses Kunstwerk so viel besser ist als das andere. Vielleicht brauche ich ein Glas Wasser. Vielleicht brauche ich etwas zu essen. Oder ja, vielleicht möchte ich auch einfach nach Hause gehen, weil ich keinen Bock mehr habe auf Gesellschaft. Ich versuche das natürlich, weil ich ja ein neiter Mensch bin, das alles möglichst freundlich zu machen. Oder manchmal, ja, ist es halt nicht so freundlich, wenn ich einfach gehe und auf Schweizer Deutsch sagt, man ich weiß nicht, ob das auf Deutsch auch so ist, mache ich einen französischen Abgang und ich verabschiede mich nicht um gehen nach Hause. Aber ich tu nichts mehr oder zumindest nicht mehr viel, dass über meine mentalen Grenzen hinausgeht. Und das Thema Grenzen ist eines und das weiß ich jetzt, das war, als ich noch dran, auch eine riesengroße Antreiber, warum ich getrunken habe und warum ich auch immer mehr getrunken habe. Aber es ist eben auch nicht nur diese Abgrenzung von anderen Menschen, sondern eben, es ist auch nicht einfach dieses alleine Zeit verbringen, aber ich kann ja gut alleine Zeit verbringen. Tatsächlich, oder das habe ich auch vorher immer schon gerne gemacht. Aber eben, wenn ich dann in Gesellschaft war, dann habe ich oft nicht gemerkt, wurde eigentlich meine Grenzen liegen, beziehungsweise mein Körper hat mir vielleicht durch irgendein Unbehagen obwohl sein aufgezeigt. Achtung, du kommst hier an eine Grenze und ich habe sie statt mit nachhaltigen Metzten, oder mit nachhaltigen Konsequenzen darauf zu reagieren, habe ich einfach etwas getrunken, beziehungsweise noch mehr getrunken. Oder überhaupt durchstringen habe ich es gar nicht gespürt, wenn mir etwas zu viel war. Die Konsequenz daraus war dann, dass ich am nächsten Tag total zum Kater noch obendrauf total ausgelaucht war, weil ich viel mehr Energie in Beziehungen gegeben habe, die mir entweder gar nicht so gut getan haben oder die einfach sehr sehr auslaugend waren. Aber es gibt auch eine Art Abgrenzung von Menschen, die man mag. Das ist auch eine Form der Abgrenzung. Das heißt, von den Eltern vielleicht oder anderen verwandten, von Freundinnen, von Freunden, oder auch in der Beziehung. Ich neige tatsächlich zum People Pleasing. Und das heißt, ich möchte immer die gute sein. Das ist jetzt etwas, was ich mittlerweile weiß, dass auch nicht immer nur erstrebenswert ist. Und auch nicht immer nur, dass gute oder gut ist. Ich kann mich noch daran erinnern, als mir mein Terraport einmal gesagt hat, "Ja, Frau Bremmer, Sie wollen ja immer so korrekt sein." Boah, das hat mich so getriegert, als der mir das damals gesagt hat. Und mindestens drei, vier Sitzungen lang, habe ich das mit mir rumgeschleppt und dachte, was fällt ihm ein, mir zu sagen? Ich sei korrekt, erstens mal korrekt sein, ist doch etwas Gutes. Und zweitens, das ist so eine Wertung, ja, wie so werdet der mich zum korrekt sein. Und mittlerweile verstehe ich es, dieses Bestrebene immer korrekt sein, keine Fehler zu machen, immer die freundliche zu sein, immer den anderen Menschen den gefallen tun oder wollen, dass es den anderen Menschen gut geht. Das ist ja grundsätzlich erstrebenswert. Aber ich kann nicht 100 Prozent darauf bedacht sein, anderen Menschen nur gut es zu tun. Ohne dabei mich hinten anzustellen. Das bedeutet konkret, dass ich auch mal meinen Eltern vielleicht sagen muss. Nein, heute kann ich nicht telefonieren und ich komme nicht vorbei. Oder ich sage auch mal meinen Freundinnen, dass ich es nicht mag, wenn sie eine für die Stunde, halbe Stunde auf sich warten lassen. Oder ich auch in der Partnerschaft, dass ich da aktiv sage, ich muss mal wieder ein paar Nächte ohne dich im Bachelor, in Beziehungsweise ich ziehe in mein eigenes Zimmer, um einfach mal wieder ein bisschen mich selbst denken zu hören, vielleicht. Solche Dinge, solche Abgrenzungen, die sind enorm wichtig geworden in meinem Leben ohne Algeholen. Das hat damit zu tun, weil ich die Funktion des Algehols, die Funktion des Algehols, mich von der Außenwälten ein bisschen ein Stück weit abzuschneiden, innerlich, mich abzugrenzen, innerlich, eine trennwand herstellen zu können zwischen mir und der Außenwälten, diese Funktion des Algehols, sie ist weg, es gibt sie nicht mehr, klar, weil ich nicht mehr trinke, dann gibt es diese Funktion nicht mehr. Und das ist, man kann sagen, das ist eine künstliche hergestellte Abgrenzung. Und wenn diese künstliche hergestellte Abgrenzung weg ist, dann brauche ich eine natürliche Grenze, sage ich mal. Eine Distanz, die ich wie auch immer herstelle, aber die ich aktiv und bewusst herstelle. Das bedeutet auch, dass ich hin und wieder unangenehme Gefühle tolerieren muss. Und wenn du meine vorherigen Folgen schon gehört hast, dann siehst du, dann hörst du, dann weißt du, dass es bei mir im Podcast immer wieder um ähnliche Themen geht. Unangenehme Gefühle tolerieren. Darüber habe ich in der letzten Folge, in der vierten Folge gesprochen. Denn wenn ich anfange, mich von anderen Menschen gesund abzugrenzen, einen gesunden Egoismus zu praktizieren, wenn man so will, wenn ich öfter mal Nein sage, dann ja, laufe ich Gefahr, andere Menschen auch mal vor den Kopf zu stoßen, zu enttäuschen. Und andere Menschen zu enttäuschen ist für jemanden wie mich und vielleicht ja für dich auch. Für jemanden wie mich oder dich vielleicht, die oder der gerne an.
anderen Menschen gutes Tod oder die gute Freunde in die gute Partnerin, der gute Partner, der gute Arbeitskollege sein möchte, dann läuft es so gefahren, dass du andere Menschen vielleicht ein kleines bisschen enttäuscht und das fühlt sich nicht gut an. Das fühlt sich nicht gut an. Wir wollen andere Menschen grundsätzlich eigentlich nicht enttäuschen. Es fühlt sich nicht gut an. Und dieses unangenehme Gefühl, anderen Menschen jetzt nicht das geben zu können, was sie sich vielleicht von dir wünschen. Das müssen wir tolerieren lernen. Wenn wir nicht mehr trinken. Das war ein Gefühl, dass ich, das muss ich auf jeden Fall lernen. Das muss ich auf jeden Fall lernen. Wie gesagt, wer keinen Algorithm mehr trinkt, muss lernen unangenehme Gefühle kurzzeitig aushalten zu können. Weil ganz wichtige Aussage hier, klar Text von meiner Seite, du kannst nicht ein Leben ohne Algorithn, ohne andere Menschen hin und wieder zu enttäuschen. Funktioniert nicht. So. Das war meine Ausführung zum Grenzenziehen. Dazu möchte ich vielleicht noch ergänzen sagen, ja, ich muss auch das unangenehme Gefühl tolerieren lernen, dass ich hin und wieder als schwierig oder anstrengend rüber komme. Ich weiß das. Das Feedback bekomme ich sogar auch unter anderem manchmal von meinen Freundinnen, dass ich jetzt nicht mehr so chillig und locker drauf bin, sondern dass ich manchmal auch ein bisschen anstrengend bin, weil ich mich, ja, weil ich meine Bedürfnisse vielleicht sehr viel konsequenter äußere, weil ich auch mal Kritik äußere, wenn eben jemand mir zu nahe dückt oder wenn ich etwas höre, das mich verletzt, ja, anstatt das vielleicht runterzuschlucken oder eben wegzutrinken. Wenn er nicht ist und Spiegel ist wieder, ja, und das ist nicht immer für andere Menschen so angenehm. Aber auch hier kann ich wieder sagen, auch das ist üblig ins Abgrenzung. Eigentlich hätte ich eine ganze Folge über Abgrenzung machen können. Okay, ich werde mal noch eine ausführliche Folge über Abgrenzung machen. Das habe ich jetzt in diesem Moment beschlossen, weil Abgrenzung ist eben auch, dass ich erkenne, wann ist ein Thema mein Thema, ja, wann reagiere ich jetzt gerade etwas über vielleicht? Und wann ist das Thema auch das Thema meines Gegenübers? Also wenn ich zum Beispiel sage jetzt ein fiktives Beispiel, wenn ich sage, nein, ich komme heute nicht mit dir essen, Papa und er beleidigt ist, dann ist das Thema beleidigt sein, sein Thema. Dann war ich vielleicht der Auslöser, aber beleidigt ist er, es ist sein Gefühl und das ist seine Verantwortung mit diesem Gefühl umzugehen. Und diese Art von Abgrenzung ist sehr, sehr wichtig, dass wir die lernen. Das ist natürlich etwas, das lehrens du am besten nicht nur in deinem Alkohol freien Leben, sondern auch sonst. Aber ich sage dir, falls du noch nicht aufgehört hast, Alkohol zu trinken und das Vorhast, dann warne ich dich an dieser Stelle ein kleines bisschen vor, diese Themen werden auf dich warten. Ziemlich sicher. Und falls du jetzt zuhörst und schon keinen Alkohol mehr trinkst, dann bin ich sehr gespannt, ob du diese Abgrenzungserfahrungen machst. Wenn du also möchtest, schreib mir das vielleicht auch sehr gerne gleich unter, wenn du auf Spotify hörst, kannst du unter dieser Folge einen Kommentar abgeben oder sonst schreib mir auch sehr gerne auf Instagram @unterstrichfraubremer oder natürlich wie immer auch gerne per Mail. Hallo @fraubremer trink nicht mehr.com. So und ich komme zum zweiten Punkt. Die zweiten Punkte müssen allesamt etwas kürzer werden, weil ich mich jetzt schon über zehn Minuten beim ersten Punkt aufgehalten habe und es werden ja sieben Punkte. Zwei der Punkt, ich achte ja nicht nur meine mentalen Bedürfnisse, sondern ich achte natürlich auch meine körperlichen Bedürfnisse. Also ganz, ganz wichtig. Anerst der Stelle, ich achte mein Bedürfnis nach Ruhe. Wenn du mir schon ein bisschen länger folgst, dann weise ich ja immer wieder darauf hin, dass wenn dich das Verlangen nach Alkohol packt, wenn du ein sogenanntes Craving verspürst, dann checken unbedingt nach, ob deine Grundbedürfnisse gestillt sind. Hunger, Durst, aber auch Ruhe und Schlaf rückzug. Ruhe ist eines dieser Grundbedürfnisse, dem wir in unserer heutigen Gesellschaft leider, so wie wir leben, die meisten von uns höchst wahrscheinlich auch du, nicht sehr gut nachkommen können. Hat übrigens auch mit Abgrenzung zu tun und ich mache hier gleich wieder den Schlenker zum ersten Punkt, denn wenn du dich nicht gut abgrenzen kannst, wenn du es anderen Menschen recht machen möchtest und darum dich davor scheust dich abzugrenzen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du nicht zu Ruhe kommst, wenn du sie benötigst, sehr groß. Das Ruhebedürfnis zu stillen und eine gewisse Ruhe einzufordern, beispielsweise in der Beziehung oder in der Familie, bedeutet immer auch, dass andere Menschen für eine gewisse Zeit auf dich verzichten müssen und das passt diesen anderen Menschen, verständlicherweise Fair Enough, vielleicht auch nicht in diesem Moment. Ein Klassiker zum Beispiel, man macht mit seinem Partner oder seiner Partner in eine Städtereise, da ist sehr viel los, viel Trubel, Lärm, Sinnes-Eindrücke allgemein und irgendwann merkst du vielleicht, jetzt wird es mir zu viel. Ich kann jetzt hier von mir reden, ich habe dann gerne mal einen Glas Wein getrunken oder ein Glas Sekt und konnte mich so ein bisschen innerlich beduwegen. Aber das mache ich ja heute nicht mehr und dann habe ich eine Ruhebedürfnis, dass ich ein fordern muss. Dann sage ich zu meinem Partner, so ich brauche jetzt vielleicht eine Stunde, zwei Stunden in einem Café für mich alleine, vielleicht auch zu zweit, aber vielleicht mit ein bisschen weniger Quatschen oder ich gehe ins Hotelzimmer zurück und ruhe mich da ein bisschen aus. Das heißt aber, dass ich meinem Partner sagen musst du die nächsten 1-2 Stunden bist du ohne mich. Wenn ich mich das nicht traue, dann wird das schwierig, die Ruhe einzufordern. Wenn ich befürchte, mein Partner könnte unangenehm reagieren, dann lasse ich das vielleicht sein. Wenn ich befürchte, dass meine Familie komisch reagiert, dann lasse ich es sein. Und ich weiß und bitte, versteh mich hier nicht falsch. Ich weiß gerade, wenn das in einem familiären Kontext passiert. Ich weiß, wie schwierig, wie schwierig es sein kann, wenn du dich im Familienkontext abgrenzen möchtest, weil es vielleicht niemand anderen gibt, der in dem Moment deine Arbeit, zum Beispiel und deine Anwesenheit ersetzen kann. Wenn du alleine für deine Kinder sagst, in dem Moment, dann ist es schwierig zu sagen, ich brauche jetzt Ruhe. Aber auch hier, und ich weiß, das ist ein schwieriges Unterfangen. Ich möchte niemandem sagen, du musst es nur wollen und dann funktioniert es auch. Aber ich lege Menschen ans Herz, dass sie versuchen, ein System aufzubauen, indem sie ihre Grundbedürfnisse stillen können. Das heißt, ein System aufbauen, indem auch Mütter oder Felter, die stark belastet sind, einmal am Tag eine kleine Möglichkeit bekommen, um sich zurückzuziehen, um ihre Ruhebedürfnisse stillen zu können. Und natürlich ist es nicht nur das Ruhebedürfnis. Ja, ich achte auf verschiedene körperliche Bedürfnisse, die ich glücklicherweise durch die Lebenssituation, wie ich sie jetzt habe und da muss ich auch immer wieder dazu sagen, ich bin privilegiert, weil ich sehr selbstbestimmt meinen Tag, Planen und Einteilen kann. Ich bin selbstständig, das heißt, ich kann selber zum Beispiel entscheiden, wie viel ich schlafe. Bestefalls kannst du auch entscheiden, wie viel du schläfst, wenn du angestellt bist. Aber wenn ich zum Beispiel zurückdenke, als ich noch angestellt war und als Journalistin gearbeitet habe, als Social Media Managerin und Komunistin Journalistin gearbeitet habe, da bin ich jeden Morgen um 10 vor 5 aufgestanden, über Jahre hinweg. Und ich habe das zwar gekonnt und es fällt mir nicht schwer, morgens wieder aufzustehen, aber es ja völlig vorprogrammiert, dass ich mehrere Nächte in der Woche viel zu wenig geschlafen habe. Und jetzt kann ich jetzt im Moment zum Beispiel, glaube ich, wieder ein erhöhtes Schlafbedürfnis und ich kann tatsächlich morgens bis halb acht oder acht oder so schlafen. Das ist grandios. Das ist natürlich grandios und ich genieße es sehr und ich merke, wie sehr schlaf meiner mentalen Gesundheit zuträglich ist, meiner mentalen Verfassung auch zuträglich ist. Und ich behaupte sowieso, wenn es uns nicht so gut geht, dann ist schlaf ein wirklich ein großes, großes Heilmittel, das in meinen Augen immer noch sehr unterschätzt ist. Weil der Körper kann sich sehr gut helfen, wenn er nur die Ruhe und die Energie dazu bekommt, sich gut zu helfen, nicht in natürlich in allen Situationen, aber in vielen. Deswegen Ruhe und Schlaf, diese körperliche Bedürfnisse, die achte ich, seit ich nicht mehr trinke, die achte ich stark. Und Apropos 10 vor 5 aufstehen. Ich bin natürlich sehr oft, als ich noch getrunken habe, ausgegangen, auch in der Woche. Und natürlich bin ich nicht jede Woche bis 4 Uhr morgens ausgegangen, so wie ich das vielleicht noch mit Anfang 20 durchgehalten habe, aber auch, wenn ich um 12 nach Hause gekommen bin, miter Nacht und einige Gläserwein getrunken habe und einen guten Schwips beieinander hatte. Dann kann ich einfach nach 4 Stunden schlaf, nicht ausgerust und den Alkoholverstoff wechselt, aufstehen und mich gut fühlen. Ist nicht möglich. Das heißt, ich war sehr, sehr oft an körperlicher und mentaler Belastungskrenze, als ich noch getrunken habe. Weil das eine hat,
natürlich auch zum anderen geführt die wenn ich meine körperlichen Bedürfnisse nicht stillen konnte dann waren auch meine mentalen Bedürfnisse ja nicht gestillt oder ich konnte ich konnte sie gar nicht stillen weil ich erst mal die körperlichen hätte stillen müssen diese erkennen ist dass ich dass das quasi meine Pflicht ist dass ich das muss dass wenn ich möchte dass es mir gut geht und zwar nachhaltig und wirklich dann sind es diese einfachen Dinge die ich beachten muss einfach in Anführungsstichen weil ich weiß dass sie nicht einfach immer einfach umzusetzen sind und das ist ein großer Unterschied zu der Zeit als ich noch getrunken habe weil als ich noch getrunken habe habe ich gedacht dass ich Dinge tun muss wie vier mal in der Woche yoga machen zweimal im ja in ein yoga retreat gehen dreimal in der Woche einen grünen smufe trinken nahrungsmittel ergänzungen ergänzungsstoffe schlucken ja ab und zu in massagen gehen vielleicht und in die sauna und so lauter gute Dinge okay absolut ich mache immer noch einige von denen wahrscheinlich fast alle aber das ist kosmetik ja das ist symptom behandlung das ist das ist oberflächlich wenn das da drunter wenn wir auch von der bedürfnis pyramide sprechen ja wenn das da drunter nicht gestillt ist und man mag von der bedürfnis pyramide halten was man will aber die grundbedürfnisse sind die grundbedürfnisse da bin ich fest von überzeugt und das ist ruhe hungerdurst schlaf ich würde auch noch die bewegung dazu zählen ja und wenn das nicht gestillt ist dann kann ich da oben rumdoktern und mir irgendwelche grün pillen ein werfen nutzt nichts einkörperlich bis körperlich ist bedürfnis ist natürlich auch die ernählung und auch die ist mir sehr sehr wichtig die war mir schon immer wichtig aber die ist mir jetzt auch wichtig und zwar und dass wenn ich das jemandem erzähle ja habe ich ein paar mal in interviews erzählt wenn ich von zeitungen oder magazin interviewt wurde zu meiner arbeit als agoralfri coach dann habe ich immer wieder gesagt gerade auch besonders frauen habe ich gesagt hör zu wenn sie keinen alkohol mehr trinken und jetzt werden sie noch trinken sich stark regulieren ja wenn sie sich wenn sie sich alkohol zwar erlauben aber das gefühl haben sie müssen dann aufs abendessen verzichten zweimal in der woche oder abends keine kohlenhydrate essen oder monatelang auf zucker verzichten und so weiter dann weiß ich ja nicht ob das sie so zufrieden macht ja also wenn sie es gefühle haben damit ich ein paar mal agoralfol trinken kann muss ich mich sonst anderweitig super regulieren na ja das kann ich mir sehr gut vorstellen macht einfach unzufrieden abgesehen davon ich kenne es von mir ich habe mich stark reguliert auch beim essen und ich hatte dann so diese formel wenn ich dann was trinke dann dann lass ich so ein bisschen krachen ja dann esse ich auch was ich will aber ansonsten wenn ich meine agoralfreintage habe da regulier ich mich auch super stark beim essen und ich sage dir ich habe einige einige klientinnen und auch klienten denen es genau gleich geht und wenn ich sie ich frage alle meine klientinnen und klienten nach ihrer ernähre und dann hör ich so so oft naja abends er sich nichts da ist ich nichts weil ich will ja nicht zunehmen ok du ist abends nichts und dann trinkst du aber eine flasche wein ja ja eine flasche wein die trink ich dann aber ich esse nichts ok hast du schon mal versucht abends was zu essen anstatt was zu trinken und klar man kann das nicht einfach so austauschen aber sobald dieses grundbedürfnis hunger beispielsweise gestillt ist und zwar zufrieden stellen und zwar nicht weil ich jetzt ein paar grüne sprossen esse und noch ein halbes knacke brod sondern zufrieden stellen und ich will die Leute hier nicht dazu verleiten kochen zum früchtek zu essen wie ich das ja manchmal mache aber est und seid satt ja und verbraucht nicht eure ganze willenskraft um eueren es euer es in pols zu kontrollieren also frage dich wirklich gerne ich merke gerade ich werde hier ein bisschen ich werde hier ein bisschen durcheinander weil ich will eigentlich zwei Dinge sagen erstens mal was ich sagen möchte ist gute ernähre ist wichtig um die körperlichen bedürfnisse zu stillen ja also das heißt gute ernähre damit möchte ich sagen ernähre die dich zufrieden stellt auch wo du nicht die ganze zeit das gefühl hast du musst auf irgendein etwas verzichten sondern ernähre die ich glücklich macht zweitens und da kann ich vor allem von mir reden ich gönne mir Dinge ich gönne mir nahrung wenn ich los darauf habe ich gönne mir drei teller spagetti wenn ich los drauf habe klar ich kann von glückreden dass ich nicht so schnell zunehmen aber ich habe gelernt dass die selbstregulierung diese ganz überstärkte selbstregulierung dass die zu unzufriedenheit führt und unzufriedenheit führt dazu dass ich dieses unangenehme gefühl der unzufriedenheit wieder irgendwie weg haben möchte man kann von der willenskraft wie von einem muskel sprechen die willenskraft sie wird strappaziert wenn wir auf etwas verzichten ja und jede vielleicht du ja auch die schon mal eine diet gemacht hat weiß was es bedeutet wenn man diesen willenskraft schreckstrig verzicht muskel ganz lange beansprücht den ganzen tag über sagt man sich nein das durch mich nein das trinke ich nicht nein das er sich nicht nein das mache ich nicht und abends ist diese willenskraft wie ein muskel den du den ganzen tag beansprucht hast ist diese willenskraft erschöpft du hast sie ist einfach nicht mehr da sie funktioniert nicht mehr sie will nicht mehr und dann ist und trinkst du plötzlich alles was du möchtest deswegen hier ein kleiner schlenker funktioniert es auch nicht wenn du nicht mehr algorultrinken möchtest und dann die ganze zeit das gefühl hast du verzichtest auf etwas das funktioniert nicht weil verzicht ist anstrengend und verzicht auf essen dass du eigentlich gerne essen würdest ist auch anstrengend und klar ich möchte dir jetzt hier nicht ist ein dünnes eis ich weiß auf dem ich mich bewege weil ich möchte dich jetzt wieder hier zu übermäßiger noch ungesunder ernährungen anstiften aber ich weiß einfach so so gut aus der erfahrung auch mit meinen klientinnen vor allem mit meinen weiblichen klientinnen und ursteilnehmerinnen dass sie super guter drin sind sich selbst besonders in Sachen ernährungen zu regulieren das heißt ein großer teil ihrer willenskraft kraft fließt in die regulierung ihrer ernährung und wenn es dann darum geht die willenskraft vielleicht auch mal für einen kurzen zeitraum zu kanalisieren um nicht mehr zu trinken dann ist da gar keine willenskraft mehr übrig was jetzt jetzt will man mir quasi das auch noch nehmen jetzt muss ich das auf das auch noch verzichten es ist ein kleiner geheimtipp von mir und den ganz wirklich ernst nehmen wenn du auf wenn möchtest algohol zu trinken versuche gleichzeitig all das zu essen worauf du bok hast alles weil das alleine kann so befriedigen sein weil du dir das vielleicht so lange nicht erlaubt hast dass es viel viel einfacher ist auf algohol zu verzichten weil psychologischer trick weil du dann den verzicht auf algohol quasi mit dem sehr sehr großen gewinn des essens worauf du lust hast verknüpft gut das ist nicht wirklich ein geheimtipp von mir wenn ich das sage wenn ich das so konkret sage so habe ich das eigentlich noch noch nie irgendwo anders gehört aber natürlich was man hört ist zum beispiel wenn du aufhörst zu trinken und lust oder cravings zum beispiel auch nach zucker hast was es sehr oft gibt dann erlaube dir das bitte erlaube dir das auf jeden fall weil zu viel verzicht in dem moment funktioniert nicht am ende des Tages ist ein verzichtsmuskel aufgebraucht aber was ich natürlich anders mache das ist ja nicht etwas was ich nur am Anfang anders gemacht habe sondern das mache ich seit ich nicht mehr trinke grundlegend anders ich ernähre mich nicht einfach nur gesund sondern man kann vielleicht wirklich sagen intuitiv ich esse worauf ich lost habe und ich habe so gut wie nie ein verzichtsgefühl wenn es ums essen geht und das ist für mich ein riesen zugewin an lebensqualität ich habe mich so lange kastheit als ich noch getrunken habe und natürlich ich mache und da komme ich übrigens nachher auch noch bei einem punkt drauf ich habe mich so so lange habe ich immer wieder verzichtet verzicht kann aber auch gut sein darauf komme ich wie gesagt später aber ich habe so lange verzichtet das ist einfach ein so ein so großartiges freiheitsgefühl war als ich endlich mir erlaubt habe das zu essen was ich wollte ja auch hier falls du hier mit schon Erfahrungen gemacht hast falls du nichts mehr trinkst ich freue mich hier dich sieg auf dein feedback und falls du noch trinkst du kannst dich wirklich darauf freuen denn nicht mehr trinken bedeutet freiheit auf so vielen verschiedenen ebnen unter anderem auch auf der ernellungsebene ja das war mir ein auch sehr sehr wichtiger punkt weil es ist ja auch etwas wenn wir Dinge anders tun wenn wir nicht mehr trinken dann hat das sehr viel auch damit zu tun was wir uns eben auch erlauben und wo wir das Gefühl haben nein da müssen wir an gewissen prinzipien oder oder selbstbildern festhalten und
Und etwas, was ich immer wieder sage, ist, du kannst nicht aufhören zu trinken und alles machen wie vorher. Du kannst nicht einfach nur aus deinem Leben den Alkohol raus schneiden und alles andere so lassen wie vorher. Es wird nicht funktionieren. Du musst Dinge anders machen. Und es muss nicht bedeuten, dass du jetzt deine Ernährung komplett umstellst. Aber das ist etwas, was ich anders gemacht habe. Und das hat mir enorm viel geholfen. Ernorm viel Lebensqualität geschenkt. Ich komme zum nächsten Punkt und das ist, ich übe mich im verzichten. Und ich wollte diesem Punkt unbedingt an den letzten Punkt, den körperlichen Bedürfnissen angrenzen, weil verzichten, das klingt ja auch erst einmal so, als wäre das wieder irgendetwas anstrengendes. Und als wäre das auch etwas grundsätzlich gegen meine Natur, gegen mein körperliches Bedürfnis. Und ich kann dir sagen, ja, das ist in dem Moment auch etwas gegen mein körperliches Bedürfnis. Aber es zahlt wieder auf das Konto meiner gementalen Gesundheit ein. Das kann ich dir auf jeden Fall an dieser Stelle schon mal verraten. Obwohl ich nicht das Gefühl habe, in meiner Alkoholfreiheit auf etwas verzichten, sprich auf Alkohol verzichten zu müssen, überhaupt nicht. So finde ich, es ist eine Grundlegend gute Übung, zu wissen, wie man verzichtet. Sprich, sich nicht sofort jeden Wunsch gleich sofort zu erfüllen, sondern sich auch in einer gewissen Frustrationstoleranz, wenn man es so nennen will, zu üben. Das heißt, ich verzichte auf ein kurzfristiges Glück, zu Gunsten einer längerfristigen zu Friedenheit. Es gibt natürlich die Klassiker, wie der Verzicht auf gewisse Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Zucker. Und etwa drei bis vier Mal im Jahr verzichte ich etwa drei bis vier Wochen auf Zucker. Und ich weiß, es ist auch hier, wenn ich das irgendjemandem erzähle, das ist immer die erste Reaktion, die erste Reaktion, die ich bekomme von wegen. Muss du das jetzt wirklich auch noch machen? Du verzichtest doch schon auf Alkohol und jetzt auch noch auf Zucker, aber irgendwann hat es doch seine Grenzen. Und ich sage dir, wie es ist für mich. Seit ich mich im verzichten übe. Und es gibt noch andere Dinge, da komme ich nachher drauf. Wie zum Beispiel Zucker. Erstens mal lerne ich Dinge kurzfristig zu überstehen. Also auch Cravings. Hier sind wir wieder bei Cravings, wenn ich Cravings oder verlangen nach Zucker habe, dann gebe ich dem nicht sofort nach. Und, heißt du, warum ich das auch noch mache? Ich möchte wissen, wie es ist, auf Dinge zu verzichten und mit Cravings umzugehen. Wenn ich meinen klientinnen und klienten jeden Tag davon erzähle, dass sie durch die Cravings hindurchgehen sollen. Ich habe dann natürlich auch verschiedenste Tipps in Pettto, die ich Ihnen mit an die Hand gebe. Aber wenn ich das immer wieder prädige, dass sie doch das bitte lernen dürfen, durch diese Cravings, die vor allem am Anfang noch ab und zu mal auftreten, dahin durchzugehen, möchte ich selber immer auch genau wissen, wie ich im Moment mit Cravings umgehe, damit ich diese Erfahrung dann auch weitergeben kann. Weil es ist ein mehr Gewinn an mentala Stärke, wenn ich weiß, wie ich mit Cravings umgehen kann. Und das kann ich üben, indem ich zum Beispiel auf Zucker verzichte. Und tatsächlich ist es so, ja, ich habe manchmal üble Zucker Cravings, wenn ich den Zucker weglasse. Und gleichzeitig, und das muss ich an dieser Stelle einfach sagen, das ist nicht irgendwie erfunden von irgendwelchen Gesundheitsfreaks oder so. Entschuldigung für diesen Ausdruck, ich mag es und als Freaks. Wenn ich eine Woche, nach einer Woche spätestens, den Zucker weglasse, dann spür ich mich, also ich fühl mich so viel wohler in meinem Körper, ich fühl mich leichter, ich schlaf besser, ich fühl mich zufriedener, ich bin nicht mehr so nervös, ich habe wie gesagt keine Cravings mehr. Ich gehe mit einem viel weniger vollen Bauch in spät, ich habe weniger aufgeblätten Bauch und so weiter. Also die unmittelbare Auswirkung auf meinen Körper ist spürbar, nach wenigen Tagen. Und da finde ich, bin ich einfach gar nicht so weit weg vom Thema Alkohol, weil auch da, ja, weiß, wie ich am Anfang gesagt habe, wir wissen, dass es besser ist, wenn wir aufhören, mit dem Alkohol. Und trotzdem sind wir in vielen Phasen nicht bereit, das zu tun. Und genau so ist es für mich beim Zucker. Ich weiß, es geht mir besser, wenn ich auf Zucker verzichte und dann bin ich eben doch nicht bereit, auf Zucker zu verzichten, weil ich das kurzfristige Glück in Anführungsstrichen im Zucker suche, wenn ich mir Schokolade, Gönne oder sonst zu etwas. Und ich bin nicht bereit, ein Leben ohne Zucker zu führen, dazu esse ich die zuckerhaltigen Lebensmittel, Gebek und so weiter zu gerne, aber ich übe mich regelmäßig da drehen, wie es ist, wenn ich das weglasse. Außerdem verzichte ich auch, wann immer es geht auf Konsum im Sinne von Shopping zum Beispiel oder das Handy oder den TV. Das heißt natürlich nicht, dass ich nichts mehr shoppe, weil ich liebe Klamotten und das ist auch so etwas, ich mag es schöne Klamotten zu haben, ich mag es schöne Dinge zu besitzen, ich mag es über einen Flowmarkt zu laufen und ich mag es auf irgendwelchen Windtage Seiten rumzusurfen. Ich oder Möbel zum Beispiel, die Sein Möbel, alt ist die Sein Kunst, ich liebe all diese Dinge. Und gerade vielleicht, weil ich sie liebe, genau so wie ich früher mal den Alkohol geliebt habe, muss ich mir sagen, ich darf nicht, ich möchte nicht, hier ständig immer nur konsumieren, weil der Konsum und natürlich bei vielen Dingen, aber nicht bei allen, nachher auch der Besitz, ist etwas des Wohltunndes, ja, es ist schön Dinge zu kaufen, auch das gibt einen kleinen Dohr-Mien-Kick und dann gibt es schöne Dinge für die Wohnung, die ich dann irgendwo platzieren kann und wo es dann sehr hübsch ausschaut. Aber das hat auch seine Grenzen, ich möchte gleichzeitig um, und hier sind wir bei der längerfristigen Zufriedenheit, nicht so viele Dinge besitzen, weil zu viel Besitz belastet mich, das weiß ich auch. Ein voller Kleiderschrank belastet mich, das weiß ich, ich mag das nicht, wenn der so voll gestopft ist. Ich habe lieber wenige schöne Dinge. Das heißt, ich verzichte auf das kurzfristige Glück des Shopping-Erlebnis, das Konsum-Erlebnis, Erlebnis und profitiere dann von der längerfristigen Zufriedenheit des verringerten Besitzes. Und das tut mir gut. Und das macht längerfristig zufrieden. Das macht längerfristig zufrieden. Du siehst, der Link zum Thema Alkoholter ist hier sehr, sehr nahe und auch eindeutig, weil wenn ich lerne, auf Alkohol zu verzichten, wenn es sich tatsächlich wie verzicht anfühlt, sollte es sich wie verzicht anfühlen. Dann verzichte ich auf den kurzfristigen Kick, auf den kurzfristigen Dopamin-Kick des Konsums von Alkohol, um das längerfristige Glück, die längerfristige Zufriedenheit der Alkoholfreiheit leben und erfahren zu dürfen. Das nennt man in der Psychologie auch unter Umständen Selbststeuerung. Da gibt es ja auch diese netten Experimente mit Kindern, vor dem man Marshmell aushinlegt und sagt, "Wenn du die jetzt ist, kannst du jetzt essen, ja, wenn du sie jetzt ist, dann sind sie weg." Oder du kannst warten und wenn du sie erst in 10 Minuten ist, dann bekommst du vier Stück, statt zwei Stück, so in etwa. Ist das experimentig? Ich kann es jetzt nicht 100% wiedergeben. Und dann gibt es eben die Kinder, die sofort die zwei Marshmell ausessen. Und dann gibt es die Kinder, die verzichten können, jetzt sofort auf die Marshmell aus, um dann längerfristig mehr davon zu haben. Und das sind Dinge, dass es die Selbststeuerung, die wir üben können. Und die man weiß auch aus Untersuchungen, dass Menschen, die eine ausgeprägte Selbststeuerung haben, dass die zufrieden leben, zufriedener leben, dass die zum Beispiel auch älter werden. Und warum werden sie älter, weil sie allgemein gesünder sind, weil sie besser für sich sorgen? Weil sie zum Beispiel regelmäßiger Sport treiben. Das bedeutet auch hier, ich muss kurzfristig dieses unangenehme Gefühl des inneren Schweinerhons überwinden, um dann langfristig von den Vorteil der Bewegung profitieren zu können. Ich mache Dinge, ich plane Dinge, von denen ich weiß, dass sie gut für mich sind und stelle sie nicht an die kurzfristige Hinten, an die kurzfristige Bedürfnisbefinigung. Deswegen, ich übe mich in der Selbststeuerung und das unter anderem, indem ich verzichte. Ich übe mich aber auch im Verzicht, um das Gefühl, mit dem Verzicht klarzukommen, an meine Klientinnen und Klienten weitergeben zu können. Jetzt habe ich schon über eine halbe Stunde geredet und ich bin wie immer erst bei wenigen Punkten. Es dauert immer etwas länger, wie ich durch bin, als ich mir das vornehme. Aber ich stehe noch am Anfang meines Podcasts und ich übe noch die Zeit, richtig einschätzen zu können. Deswegen habe ich mich jetzt dazu entschlossen, die nächsten vier Punkte, denn ich habe ja die sieben Dinge versprochen, die ich anders mache seit ich nicht mehr trinke, dass ich die nächsten vier Punkte nächste Woche in der Podcastfolge vorstellen möchte. Wenn du die Podcastfolge zeitnah hörst, dann musst du dich jetzt noch mal ein paar Tage gedulden. Wenn du sie jetzt schon hörst, nachdem sie schon einige Wochen draußen ist, dann kannst du jetzt gleich zu der nächsten Folge switchen. Denn da wirst du die nächsten vier Dinge, die ich anders mache seit ich nicht mehr trinke, finden. Vielen, vielen Dank fürs Zuhören, bis hierher. Und Part 2 gibt es in der nächsten Folge.
-Tchuss! -C'est bon!
Podcast Summary
Key Points:
Abgrenzung als Schlüsselthema
Grundbedürfnisse priorisieren
Umgang mit unangenehmen Gefühlen
Gesunder Egoismus
Selbstverantwortung
Systeme schaffen
Keine automatischen Verbesserungen
Summary:
Die Podcast-Folge von „Frau Bremer trinkt nicht mehr“ thematisiert, dass ein alkoholfreies Leben weit mehr bedeutet als gesündere Haut oder besserer Schlaf. Die Moderatorin teilt sieben zentrale Veränderungen nach drei Jahren Nüchternheit, wobei sie besonders die ersten beiden Punkte vertieft. Erstens betont sie die immense Bedeutung gesunder Abgrenzung: Alkohol diente früher als künstliche Trennwand zwischen ihr und überfordernden Situationen.
Ohne diesen Mechanismus müsse man nun lernen, eigene mentale Grenzen aktiv zu setzen – etwa durch Rückzug, klare Kommunikation oder das Aushalten von Enttäuschungen bei anderen. Dies erfordere Toleranz für unangenehme Gefühle, da People Pleasing und das ständige „Korrektsein“ nicht mehr mit Alkohol betäubt werden könnten. Zweitens hebt sie die Priorisierung körperlicher Grundbedürfnisse wie Ruhe und Schlaf hervor.
Anders als früher, wo sie oberflächliche Wellness-Routinen verfolgte, erkenne sie heute, dass wahre Lebensqualität auf der Erfüllung basaler Bedürfnisse beruhe. Dies bedeute, in Beziehungen oder im Familienalltag aktiv Rückzugsräume einzufordern, auch wenn dies andere kurzzeitig enttäusche. Die Moderatorin räumt ein, dass dies besonders in belasteten Lebenssituationen herausfordernd sei, plädiert jedoch für den Aufbau von Systemen, die solche Grundbedürfnisse ermöglichen.
Abschließend stellt sie klar: Verbesserungen nach dem Alkoholverzicht geschehen nicht automatisch, sondern erfordern bewusstes, verändertes Handeln im Alltag.
FAQs
Der Podcast behandelt persönliche Weiterentwicklung, alkoholfreies Leben und nüchternen Lifestyle. Maria unterstützt als Alkoholfrei-Coach Menschen dabei, einen zufriedenen Alltag ohne Alkohol zu gestalten.
Diese Vorteile sind oft zu abstrakt und nicht sofort spürbar. Maria betont, dass sie sich erst nach dem Verzicht wirklich bemerkbar machen, wenn man sein Verhalten grundlegend ändert.
Früher nutzte sie Alkohol, um sich innerlich von der Außenwelt abzuschirmen. Heute grenzt sie sich bewusst ab, indem sie ihre Grenzen erkennt, z. B. durch frische Luft, Rückzug oder freundliches Neinsagen.
Ohne Alkohol muss man lernen, Gefühle wie Enttäuschung oder das Gefühl, andere zu enttäuschen, auszuhalten. Das ist wichtig, um gesunde Abgrenzung zu praktizieren.
Diese Bedürfnisse zu ignorieren, kann zu Craving nach Alkohol führen. Maria betont, dass Ruhe und Schlaf oft unterschätzt werden, aber essenziell für mentale und körperliche Gesundheit sind.
Sie kann nun länger schlafen und fühlt sich ausgeruhter, was ihrer mentalen Verfassung zugutekommt. Früher war sie durch späte Nächte und Alkoholkonsum oft an der Belastungsgrenze.
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