#49 - Mit Stärken stärken zum X-Faktor: Die Vision von HSV-Co-Trainer Loïc Favé
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Louis Fahweh, 32 Jahre alt, arbeitet als Co-Trainer der Profis beim Hamburger SV und zugleich als sportlicher Leiter im NLZ. Er sieht diese Doppelaufgabe als großes Privileg und betont, dass ihm die Arbeit im Fußball trotz der intensiven Belastung Freude bereitet. Fahweh erklärt, dass sein Ansatz darin besteht, Spieler in ihre Stärken zu bringen und individuelle Qualitäten gezielt herauszustellen. Er kritisiert eine zu starre Fixierung auf eine vorgegebene Spielidee und plädiert stattdessen dafür, die Taktik an den Fähigkeiten der eigenen Mannschaft auszurichten. Im Jugendbereich setzt er auf Selbstreflexion und Erfahrungslernen, während er im Profifußball die Gegneranalyse als wichtigen Bestandteil sieht, um jedes Prozent an Leistungssteigerung zu nutzen. Er hebt hervor, dass der Austausch mit erfahrenen Spielern, etwa bei seiner kurzen Zeit in Basel, ihm geholfen habe, die Perspektive der Spieler besser zu verstehen. Fahweh betont, dass er als Trainer nicht alles kontrollieren will, sondern den Spielern Entscheidungsfreiheit lässt. Zudem erklärt er, dass seine Arbeit im NLZ darauf abzielt, Trainer zu ermutigen, sich auf ihre Spieler einzulassen und nicht einfach Systeme zu kopieren. Insgesamt zeigt sich Fahweh als Trainer, der Wert auf individuelle Förderung, Flexibilität und eine enge Zusammenarbeit zwischen Nachwuchs- und Profibereich legt.
Wir haben im Ball besitzt und wir in eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimettroschen links verteiliger und im 3-ziehen in linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch! Die Trainer in der Bundesliga sind nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Und damit herzlich willkommen zum vorletzten Mal in dieser zweiten Staffel von From Coach to Coach. Die Fußballsaison, begt auf die Ziegera, da der Fußballcrunch-Time-Monat Mai steht vor der Tür und auch euer geliebt der Fußballtrainer Podcast geht in den Endspurt. Ein letzter Gast, zwei letzte Folgen und dann ist nach 20 Episoden in Staffel zwei erst mal Pause. Aber keine Sorge, der Podcast geht weiter, dann etwas modifiziert, mehr dazu erfahrt ihr in den kommenden Wochen auf meinen Socialkanälen. Jetzt aber genug dazu. Ich habe ja steht ein Gast in der Leitung, bei dem ich vier Seiten der Schärche Dokument vor mir liegen habe und gar nicht so richtig weiß, wo ich anfangen soll, ich mit Fragen zu lächern, weil so viele spannende Themen gibt. Die Rede ist von Louis Fahweh, 32 Jahre. Derzeit-Kotriner bei dem Profis des Hamburger SV und zu gleichsportlicher Leiter im NLZ, im Volkspark Louis. Kennen fleißige zweitlicher Fans schon länger, denn vor dem HSV ist der bürtige Hamburger schon für den FC San Pauli als Kotriner aktiv gewesen. Damals zusammen mit Chef Coach Timoschulz und Kotriner Fabian Hürzler, Ehe ist zum FC Basel weiterging und jetzt ist er beim HSV und heute bei From Coach to Coach. Ich freue mich riesig. Bonjour Louis. Bonjour und mein von mir. Bin gespannt, freue mich sehr auf den Austausch hier. Sehr cool. Ich habe es dir eben schon gesagt, du bist Profi Kotriner und gleichzeitig sportlicher Leiter im NLZ. Das klingt ja erst mal so, als ob sich das Zeittechnisch gar nicht verein lässt, aber wie viel Stunden hat er in deinen Tag? Ja, ich sehe gar nicht und ehrlich gesagt, sich das als großes Privileg an, im Fußball arbeiten zu dürfen. Ich habe damals angefangen mit einer E-Jugend und auch nicht mit der ersten Mannschaft einer E-Jugend, sondern wirklich kompletten Breitensport. Und da war Fußballtrainer immer ein Hobby nebenbei. Deshalb freue ich mich sehr, dass es sich die letzten Jahre so entwickelt hat und mir macht es einfach Spaß, dass die Doppelaufgabe angesprochen, ich glaube, dass es auch viele Möglichkeiten gibt, diese Rollen super gut zu kombinieren und deshalb ja, versuche ich das Beste aus jeden Tag rauszuholen. Das klingt gut. Du hast die Leidenschaft für Streiner sein angesprochen, die sich entwickelt hat über die Jahre. Klappto hast nach einer schweren Knieverletzung aufgehört und bis dann beim Eims-Bütel der TV als Jugendreiner eingestiegen, also ein Weg, den der eine oder andere wahrscheinlich, die eine oder andere auch kennt und hast sich dann Pöhr, Pöhr, durch viele Erfahrungen hochgearbeitet, was dort ja auch Nachwuchsgradinat, das schrägste sportlicher Leiter. Beim E-TV, da kommen wir später auch noch mal zu. Ich würde gerne beim aktuellen Einsteigen, ich habe ja gesagt, seit Ende November als Madden Polzien für Steffenbaumwald übernommen hat beim HSV, bist du ja dann quasi, du warst ja jetzt vorher U21, Cheftrainer auch, dann hochgerückt. Da hat sich ja einiges verändert, auch wenn man die Mannschaft anschaut, unfassbar stabil, ich habe es mir mal aufgeschrieben, 10 Siege, 5 unschieden, lediglich 2 Niederlagen und man beobachtet den HSV, immer ein bisschen und weiß, um das ja auch hoch-ommensionale von so vielen Enttäuschungen geprägte Umfeld mit einer Mannschaft, mit superinvierter Qualität. Erzähl doch mal, wie war das da an den bei den Anfängen für dich als Kodreiner, wie hast du die Mannschaft erlebt und was hast du als Kodreiner zuerst gedacht, okay, wo kann ich da ansetzen? Erst mal muss ich noch mal kurz auf die Verletzung zurückkommen, dass es bei mir leider kann ich das nicht als Alibi nehmen, ich bin zum Glück ganz gut durchgekommen, Verletzungstechnisch habe immer wieder so Fußprobleme gehabt, aber ich glaube auch ohne diese Fußprobleme wäre es schwierig geworden, ich habe tatsächlich auch beim Eims-Bütler TV gespielt, wir hatten auch noch eine gute Mannschaft, da machen wir auch mal überregional gespielt, aber glaube ich war schon gut, dann sich auf ein Trainerbereich zu konzentrieren, nicht dass ich mir im Büro oder was anhören muss, dass ich es auf die Verletzung schiebe. Und ja zu deine anderen Frage, für mich der Einstieg war ich einfacher als es vielleicht sonst der Fall ist, wenn man irgendwie bei einer Mannschaft übernimmt, weil ich ja schon letztes Jahr eine Rückgründe unter Steffen mit dabei war als Kodreiner und dadurch ein Großteil der Mannschaft auch kannte, der mit der UN und 20 dadurch das Steffen sehr, sehr offen auch dafür war mit dem Nachwuchs mit der UN und 20 dann zusammenarbeiten, schon parallel trainiert, auch immer wieder gemeinsam, Trainingseinheiten durchgeführt, dadurch hat man einfach die Verbindung gehabt, ich durfte auch bei den Heimspielen immer wieder mit auf der Bank dabei sein und ich glaube das hilft, wenn man einfach schon eine Beziehungsebene zu den Spielern aufgebaut hat, bevor es dann los ging und ja also für mich, kommen wir vielleicht ja auch später noch mal zu, war eigentlich sehr klar, dass ich gerne so den eigenen Weg als Cheftrainer dann gehen möchte, das war auch ein Grund dafür, warum ich mich für die Aufgabe beim HSV dann entschieden habe, aber es war dann recht schnell klar, jetzt mehr die mich gefragt hat, wir haben den Fußballleral letztes Jahr zusammen gemacht, wir kennen uns schon Eweg und haben schon immer irgendwie auch cool auf Augenhöhe gearbeitet und als er das dann angeboten hat, dass wir das so zusammen dann übernehmen, dann wir haben ja, wenn mir auch so voll klar da will ich helfen, da habe ich Bock drauf und ich habe die Mannschaft direkt so wahrgenommen, dass sie sich darauf auch gefreut hat, natürlich ist es immer ein täuschen, erst mal wenn ein Trainerwechsel da ist, glaube ich, für jeden Spieler schwierig auch damit umzugehen, weil auch eine gute persönliche Beziehung dann zu steffen da war, aber eine Mannschaft, die einfach total Bock hat, die super lernen bereit ist, die Spaß, Spielfreude, Austrahlt und viel Qualität hat natürlich in der zweiten Liga eine hohe individuelle Qualität, wo unser Ansatz sofort auch war, die Spieler in ihre Stärken zu bringen, sie stark zu reden und die noch aufzuzeigen, was sie alles bewirken können auf dem Platz. Ja, das Thema im starkreden Stärken herausarbeiten habe ich jetzt öfter gelesen, auch in den Artikeln, wo du Interviews gegeben hast, finde ich ein spannendes Ansatz, ich immer öfter das vor allem darauf, der der Fokus liegt, sagst du, das ist eine Generationenfrage auch, weil ich eben wie das Gefühl habe, das gerade bei jüngeren Spielern das unvereimlich wichtig ist und sich da am Fleisch ein bisschen die herangehensweise im Vergleich zu älteren, die vielleicht noch mehr diese flapsig gesagt herre Schule gewohnt sind, verändern das genau dieses stärken herausarbeiten stärken hervorheben mit das wichtigste ist. Ich glaube da gibt es verschiedene Perspektiven drauf also für Nachfuchs haben wir das Thema X-Faktor, so haben wir das genannt, also die Bereiche, womit der Spieler einen Unterschied machen kann, Einfluss auf das Spiel nehmen kann, die herauszustellen, die noch ganz klar herauszuarbeiten, auch in der Ausbildung von Spielern und ich glaube, wenn man einfach das sind so meine Erfahrungen aus den letzten Jahren, das einfach häufig Spieler mit einer besonderen Fähigkeit, dann den Sprungrichtung Profi-Bereich schaffen und nicht die, die in allem so ganz vernünftig, sag ich mal, gute Basics haben, braucht man natürlich, aber sag ich mal dann auch klare Ausreiß sein ein Bereich haben und deshalb war uns wichtig, dass wir dieses Thema halt herausstellen. Auf der anderen Seite glaube ich auch einfach, dass es für jeden nicht nur im Fußball, man nach seinen stärken einfach auch sein, sein Leben Stück weit ausrichten sollte, also bei der Berufswahl oder auch bei dem was man vielleicht drum herum macht. Ich glaube es ist immer gut auch aus der Komfortzone zu kommen, da werden wir vielleicht auch noch mal drüber sprechen, weil es ist jetzt nicht so ein Kuschekurs und wir machen schauen jetzt nur blind auf das, was irgendwie gut ist, sondern es geht dann natürlich im nächsten Schritt auch darum, Dinge einzu fordern, Dinge zu challenzen und den Spieler eben aus dieser Komfortzone rauszuholen, aber ich glaube gerade kurzfristig ist es auch im Profi-Bereich einfach immer gut zu wissen, was macht mich aus als Spieler, in welchen Räumen bin ich stark, in welchen Aktion bin ich stark und danach erstmal viel auszurichten, weil es kurzfristig ein größeren Erfolg hat und auch langfristig dazu führt, dass der Spieler einen Vertrauen in seine Fähigkeiten aufbaut, auch eine Konnektion zu sein Mitspieler, einfach weiß vielleicht auch, wie bring ich meine Mitspieler dazu, meine Stärkenheit zu sehen und da glaube ich, dass früher viel mehr drüber gesprochen wurde und mit der aktuellen Generation vielleicht ein paar Blick mehr am Handy sind als ich über das Spiel und den eigenen Stärken aus der Tochter. Wenn man auch auf die Aufstellung schaut, in der Hinrunde unterstaffen Baumgart hat der Asfeu ja oft in einer Dreieckhätte gespielt und da euch ist es eigentlich von der Grundformation, ja, bislang immer in 4-3-3 gewesen, mit punktuellen Änderungen, aber einfach nur das Beispiel Links, mir umuhaben, weil Link in den Verteidigerner Dreieckhätte bei euch ist ja wieder auf der Links Verteidiger Position zurück und Jolik Dumpet als LF Links vorne heißt,
Als Trainer, wenn ich als ersten Schritt will, dass der Spieler sich seiner Stärken bewusst machen muss, sich im zweiten Schritt, sie auch in diese Räume bringen, wo sie am besten performen können, oder? Ja, 100 Prozent. Und das ist für mich einer meiner wichtigsten Punkte, wenn ich eine Mannschaft übernehmen ist, eben zu gucken. Nicht, was hab ich jetzt als Spielidee, weil ich glaube auch, und der Trainerausbildung wird darauf sehr viel Wert gelegt, was ist meine Spielvision. Ja, aber wenn ich den HSV übernehme, oder mit Jan Regensburg im Abschikskampf bin, dann ist es, glaube ich, eine ganz andere Situation, anderer Kontext von der Region, vom Club her, und natürlich auch einfach ganz unterschiedliche Spieler mit unterschiedlichen Stärken. Und deshalb denke ich immer, dass man natürlich als Trainer eine Basis hat, was ein wichtiges und Ausprägungen, die stärker herauskommen werden, bei jeder Mannschaft, die man hat, aber es ist sehr stark, auch immer danach gehen, sollte welche Spieler Qualitäten habe, in welchen Räumen sind Sie stark, wie du es sagst, und unser Ansatz war ganz klar. Und das ist auch die Erwartungshaltung, die ich im Nachfuchs beispielsweise habe, zu sagen, wie bringen wir die Spieler in ihre besten Räume? Und das kann auch sein, bei einem Flexibilenspieler wie Miru Muhheim, dass er eben nicht fix auf seiner Linksverteidigerposition steht, sondern auch mal ein Zentrum, sich dann bewegt, oder auch meine Ebene höher geht. Und so hat eben bei uns jeder Spieler dann seine Räume. Und ist dafür zuständig, beziehungsweise, dass es auch dann unsere Aufgabe im Laufe der Woche immer wieder die Konnektschen mit den Mitschwilern so zu wählen, dass jeder in seine Stärken halt kommen kann. Und um auf das Beispiel nochmal mit dem Nachfuchs einzugehen, ich habe eben auch, dass es angesprochen viele Besuche auch in den NLZ, in verschiedenen Europa gehabt. Und wenn man jetzt zum Beispiel Barcelona nimmt, dann glaube ich, ist sehr klar, dass der Erfolg, der steht ja auch jetzt wieder dafür, dass viele Spieler den Wegrichtungen erste Mannschaft schaffen. Aber ich glaube eben nicht, dass man das immer einzukupieren kann, weil es ein sehr besonderes Beispiel ist, mit einer sehr klaren Ausbildungsphilosophie, mit einem Club, der alles danach ausrichtet. Dafür ist es eine Superlösung. Ich war dann aber da. Und in der 2017 gab es zwei Superstürmer, das konnten nur einer spielen, weil halt 4-3-3 gespielt wird. Und das spricht jetzt nicht meiner Sicht auf den Fußball oder auf der Ausbildung in unserem Kontext HSV, sondern ich erwarte von den Trainern, dass sie ihre Mannschaft anschauen, dass sie sich mit ihren Spielern beschäftigen und eben schauen, okay, welche Qualitäten habe ich und wie kann der Fußball dann aussehen mit dieser Mannschaft? Und da wird es bei in unserem Fall jetzt in der 2017 vielleicht eine zielstrebige Reversion geben, weil die Spieler so aufgestellt sind als in der 2019, wo er ein sammern Fußballerischer Ansatz mehr zocken, wie wir es nennen, dann mit dabei ist, aber es wäre eben nicht meiner Erwartungszeitung, dass die U17 jetzt genauso spielt wie die 2019. Und das wird auch nie passieren, weil die Spieler einfach unterschiedlich sind. Und da sollte man sich als Trainer dann denke ich auch nicht zu wichtig nehmen und seinen Stil durchdrücken, sondern mit den Spielern arbeiten. Da geht es einfach um einen individuellen Blick jeweils auf die Reisungsfähigkeit, aber auch die Potenziale. Was mir so im Kopf immer rumschwebt, ist gerade wenn wir bei dem Thema sind und du hast jetzt Hospitalion schon angesprochen, ganz spannendes Thema. Schlapp über 25 Hospitalion schon gemacht, ne? Da kommen wir genauso im Laufe der Folge noch mal detaillierter dazu, wie deine Arbeitsweise und deine Tätigkeitsfelder, auch als sportlicher Leiter im NLZ. Ich würde noch mal ganz gern kurz bei dem Thema bleiben, wenn wir sagen, okay, Fokus darauf, welche Stärken haben oder auch waffen, haben meine Spieler. Wie kann ich sie am besten einsetzen? Wörses, Mannschaften, die sich komplett nur am Gegner orientieren, um die Stärken des Gegners rauszunehmen. Irgendwie fern ist das möglich, weil an sich klingt zuerst mal nach zwei Gegensätzen. Du bist überzeugt, die besten Spieler, sondern auf den besten Positionen spielen, ganz egal, was der Gegner macht. So ist es bei euch aber auch nicht. Ich hab zum Beispiel das Spiege-Markt-Deburg gesehen. Da habt ihr bei den Außenparteiligern dann ja auf einmal Fußverkehrt gespielt. Es geht schon darum wieder dann gerade und kannst ihr auch gerne mal erzählen, ob das im Profi-Bereich einen größeren Unterschied macht als im Nachwuchsbereich. Aber sich schon neben der eigenen Idee von Fußball und der eigenen Überzeugung von Interländen auch ein bisschen auf den Gegner und deren Stärkner einzustellen, oder? Ja, auf jeden Fall würde ich da unterscheiden zwischen Jugend und im Profi-Bereich, für den Jugendbereich, geben wir grundsätzlich oft viel zu viel vor. Also ich möchte da keine Gegner an eine Lüse haben, weil ich glaube, dass die Challenge, die dann der Spieler im Spiel erfährt, durch die unterschiedliche Herangehensweise des Gegners, diesen Prozess durch Erfahrungen zu erleben und dann zu reflektieren und eben auch mal zu sagen, "Okay, welches Problem hat dir der Gegner jetzt gestellt?" Weil das ist für mich auch ganz klar, mein Spielverhalten wird immer vom Gegner abhängig sein, weil sonst könnten wir auf gegen neulichere ganze Zeit spielen oder ohne Gegner trainieren. Und da bin ich kein großer Fan von, weil es für mich immer darum geht, mit dem Gegner halt zu spielen. Deshalb ist auch sehr entscheidend, dass die Spieler identifizieren, welches Gegner verhalten erwartet mich denn in diesem Spiel. Trotzdem glaube ich eben im Jugendbereich kann man auch mal zulassen oder sollte man auch zulassen, dass sie dann darauf reagieren, dass sie sich damit beschäftigen, dass sie es erfahren und dann das Ganze vielleicht auch mal im Nachhinein einzuordnen und nicht vorher schon die Lösung immer vorzugeben. Im Profi-Bereich ist auch ganz klar, geht es darum, Ergebnisse zu liefern und zu gewinnen mit der Mannschaft. Und dadurch rückt natürlich jedes Prozentpunkt in Vordergrund, was man positiv beeinflussen kann. Und dazu gehört auch eine gute Gegneranalyse. Trotzdem glaube ich, das schon der Großteil der Arbeit bei der Entwicklung einer eigenen Idee liegen sollte. Und dann eben, wenn diese gefestigt ist, wenn die Spieler mit ihren Räumen spielen, wir hatten neben das Beispiel Miromuhime, wenn ich dann eben sehe, okay, in diesem Spiel so wie der Gegner agiert, macht es vielleicht, oder gibt es mehr Sinn, im Zentrum immer wieder aufzufüllen oder eben eine breite Repositionierung zu halten. Das sind dann so kleine Details, wo man eben die Spieler darauf vorbereitet, was der Gegner vielleicht auch für Möglichkeiten geben kann. Und Magde-Buld glaube ich, war eine sehr spezielle Spielweise durch das man orientierte oder man gegen mannspiel gegen den Ball. Und da ist es aber auch gar nicht jetzt so sehr nur auf Magde-Buld, sondern grundsätzlich diese Challenge, was mache ich, wenn eben eine Mann gegen Mann Situation entsteht und da helfen aus unser Sicht viele kleine Details. Und damit versucht uns auf ein paar Dinge festzulegen, um vielleicht nicht den Gegner zu überraschern, sondern besser in unsere Stärken auch da wieder reinzukommen. Weil wir haben mit Ransford Königstörfer im Sturm gespielt, der eben sehr schnell ist. Und wenn eine Gegner so hoch und aggressiv presse, entstehen Räume hinter der letzten Linie. Und wie kriegen wir ihn in diesen Raum rein? Und dafür waren die außenverteidiger ein Mitte, was in der ein oder anderen Situation auch mal funktioniert hat. Du hast jetzt eben auch das Thema Erfahrung machen angesprochen, dass man als Jugendtrainer oft diesen Kontroll waren, den man vielleicht hat, dass man im Spiel, wie alles unter Kontrolle haben will dann Lösung schon vorweggebt und immer wieder auch den nächsten Pass coacht. Und so richtig übertrieben jetzt gesagt, dass das Steiner sich kontraproduktiv ist, weil die Spieler einfach diese Erfahrung selbst machen müssen, selbst reflektieren, okay, war das jetzt gut so, was war nicht so gut, was können wir ändern? Du hast jetzt so viele Profispiele schon, auch durch die Zeit bei sein Paulier, auch die Zeit bei Basel, auch wenn sie kürzer war, dazu die ganzen Erfahrung als Jugendtrainer bei einem Spittel und auch sportlicher Leiter, wenn du jetzt mal zurückblickst an deine ganzen Trainer anfängst. Was würdest du sagen, was hat sich am krassesten verändert? Ja, wahrscheinlich die Perspektive auch genau das. Also natürlich als jünger Trainer, möchte man irgendwie, ja, dann auch Trainer sein, oder das, was man am Anfang damit verbindet, nämlich irgendwie den Spielern helfen. Man denkt, man hilft ja dann in jeder Situation. Und trotzdem muss ich aber auch ganz klar sagen, ich war jetzt noch nie der Trainer-Typ, der so kontrollieren, perfekt zynistisch irgendwie versucht hat, alles vor dem Spiel vorzubereiten, dass die Spieler ja dann, sehr mal böse gesagt, zugetextet werden und keine eigenen Entscheidungen mehr treffen. Ich glaube, das war mich schon immer wichtig, auch zu dem zu Beginn. Ich würde sagen, der größte Unterschied ist für mich, dass ich extrem viel dazugelehrend habe, in der Spielerperspektive zu denken. Also, du hast es angesprochen, in Basel war eine sehr kurze Zeit und trotzdem eines der wichtigsten Kapitel in den letzten Jahren, weil wir Spieler, oder weil ich Spieler trainieren durfte, die wie Kalafiore jetzt bei Asen oder dann, also in Bologna, Tiano Barrieren, Vila Real und noch viele andere auch, einfach auf einem absoluten Top-Level. Einige in der Champions League dabei sind.
und sich mit diesen Spielern auszutauschen. Aber auch in der Sam Pauli-Zeit war es einfach immer cool, auch die Spieler einzubeziehen, sie zu fragen, wie schaust du auf diese Situation, wenn wir Video zum Beispiel gemacht haben oder auch auf dem Platz. Und da glaube ich kann man als Trainer einfach unglaublich viel lernen, weil ich jetzt selber nicht das Glück hatte, auf dem Niveau dann zu spielen und dazu zu hören, den Perspektivwechsel einzunehmen, hat mir eben sehr geholfen, wenn du nach den unterschieden fragst, dann glaube ich, ist das der größte, dass ich immer wieder erstmal schaue, okay, wie hat der Spieler vielleicht auf diese Situation geschaut und was war seine Intention, so weil der häufig von außen ist das immer sehr einfach, dann drauf zu schauen und das zu bewerten und wenn man die Spieler fragt, dann doch immer ganz interessante Perspektiven dazukommen. Was meint es mit interessanter Perspektiven, es ist dann teilweise einfach so, dass man als Trainer mit einer gewissen Vorstellung und Ideologie dann an der Realität scheitert oder das manche Spieler dann auch eher sich manche Dinge nicht zutrauen und man darüber durch das Gespräch dann eher dahin zu kommen, sie auch dahin zu bringen oder was meint es oder mit konkret. Ja, konkret können das also ganz unterschiedliche Situation sein. Ich hatte das bestimmt auch mal, dass ich gesagt habe, boah warum spiel zu denbei jetzt nicht in die Tiefe, und dann sagte zu mir ja, schauen wir, wo ich gerade hinschauer so, ich habe auf der anderen Seite irgendwie was wahrgenommen, dann habe ich in Kontakt mehr genommen und so wie ich zum Beispiel dann so konnte ich ihn nicht mehr in die Tiefe spielen oder ganz einfach, ich habe es einfach nicht gesehen, also es ist eine super Lösung, aber in dem Moment, weil ich halt auch was anderes fokussiert, es kann auch mal sein, dass es irgendwie eine Connection zum Mitspieler ist, die so nicht passend war oder wo der Spieler mir dann erzählt, was er dafür optimierungsbedarf sieht, ganz oft hat es aber auch was mit dem Freilaufverhalten zu tun, mit Räumen, die der Spieler bewusst vielleicht auch geöffnet hat, dass ein Mitspieler da reinkommt und dann die Situation eine andere ist und solche Situationen meine ich eher auf Wahrnehmung, sondern Entscheidungsäbene, die man vielleicht einfach nur durch dem Blick von außen anders interpretiert hätte, wenn man einfach nur direkt in die Erklärung reingegangen wäre und deshalb glaube ich, es ist immer gut, erstmal zu verstehen und einfach die Meinung auch, des Spielers aufzunehmen. Ich habe einen Zitat von dir im Kopf noch, es hat gerade noch mal rausgesucht, das heißt, wir im Trainer-Team sind davon überzeugt, dass die Beziehungsebene zu den Spielern stimmen muss, sonst kannst du inhaltlich machen, was du willst, es kommt einfach nicht an. Ich würde mal interessieren, jetzt gerade in den letzten Monaten, wieviel Prozent deiner Arbeit sind inhaltlich, also damit meine ich gegner, analüse Vorbereitung, taktische Dinge, versus einzigespräche, Führung, Teamführung, als das Spielerführung. Boah, das gar nicht so einfach, dass jetzt in den Prozentangabe zu geben, trotzdem glaube ich, ein Großteil der Zeit geht in individuelle Gespräche, geht darin eben in Spieler zu verstehen, zu sprechen über das Spiel, über die Verbindung zu den mit Spielern, sie abzuholen, was verschiedene Entscheidungen angeht, sie abzuholen, warum wir vielleicht auch eine bestimmte Herangehensweise im Training haben, also als klassisches Beispiel, wir haben jetzt die Netto-Training-Szeit bei uns bei den Profis deutlich erhöht und einfach auch auf schnellere Übergänge gesetzt und das kann ich ja Zeitsidee haben und sie versuchen umzusetzen, wenn dann die Spieler in der Trinkpause sich Zeit lassen und ich dann so ein Stresserzeuge von draußen, dann kriegt man das sicherlich auch durchgedrückt, aber bei uns haben wir versucht eben so het auf Training sozusagen mit einzubeziehen aus der Mannschaft, wo David Segel auch eine sehr wichtige Rolle eingenommen hat und wenn man bei uns beim Training zuschaut, dann läuft David von einer Übung in die andere und scheucht die anderen Mitspieler mit und ich glaube da kann auch kein junger Spieler sich noch groß Zeit lassen, wenn er sieht, dass David da halt voranmaschiert und es glaube ich ein gutes Beispiel, man hat Ideen als Trainer und man kann dann sie durchdrücken, ich glaube aber daran und das ist mit diesem Zitat als Eintei auch gemeint, dass wenn eine Beziehungsebene da ist, wenn vielleicht auch das Barum geklärt ist, dann ja die Spieler einfach viel offener dafür sind, verstehen und selber Dinge regeln und da gibt es sicherlich noch viele weitere Beispiele für. Netto-Training Zeit hast du angesprochen, habe ich mir auch aufgeschrieben und da würde ich ganz gerne mal tiefer reingehen, so ein bisschen in deine Ausbildungsphilosophie. Ich weiß nicht, Ausbildungsphilosophie würdest du da unterscheiden zwischen Nachwuchs und Profi-Training? Ja auf jeden Fall und wie ich vorhin auch gesagt hat, je nach Kontext, je nach Mannschaft, also ist jetzt nicht so, dass ich auf dem Laptop eine Ausbildung, Trainings, Spiel, Vision fertig habe und die rauspacke und dann einfach auf die Mannschaft übertrage, sondern klar gibt es Dinge, die immer gelten so und die man versucht Schritt für Schritt in jeder Mannschaft irgendwie dann auch zu integrieren, aber da versuche ich schon sehr auf die die besondere halten einzugehen der jeweiligen Mannschaft. Was sind so die wesentlichen Faktoren, die dir wichtig sind? Ich habe zum Beispiel auch gelesen Netto-Spielzeit im Training erhöhen, das hast du jetzt ja eben auch gesagt, legt dir auf der Hand mehr Beikontakte, mehr Ballaktion, das ist der große Vorteil da oder? Also grundsätzlich glaube ich muss man immer auch verstehen was treibt jetzt den jeweiligen Menschen an und bei mir würde ich glaube ich nie ändern, dass ich erstmal einfach einen sehr Entwicklungsorientierten Ansatz habe daran glaube und einfach auch Freude daran habe Spieler weiter zu entwickeln und gehe gleichzeitig mit einer Haltung rein, dass jeder Spieler auch besser werden möchte auf jede Art und Weise natürlich unterschiedlich, aber das wenn ich es schaffe als Trainer oder wie als Trainer-Team den Spieler mitzunehmen, ihn Dinge aufzuzeigen und zu begeistern für den Weg, den wir halt gehen wollen, dass auch jeder Spieler diese Offenheit hat und ich muss wirklich sagen, bisher habe ich auch einfach noch keinen Spieler erlebt, wo ich sage, Boa der weit komplett verschlossen dem Gegenüber sich weiterzuentwickeln. Klar hat man einen Gido-Burgstaller anders abgeholt als Null Mama Mushetz, beispielsweise damals und die Motivation ist vielleicht für bestimmte Details eine andere, aber grundsätzlich gehe ich erstmal mit diesen Menschenbild an die Sache halt heran und deshalb ist so Spieler-Inwicklung etwas, wofür ich halt brenne, wo ich mir Gedanken zu mache und das zweite ist, dass ich einfach Training liebe, also ich genieße wirklich jede Minute auf dem Platz, ich glaube da einfach mit allem was ich habe dran, dass man über Training extrem viel entwickeln kann, dann sind wir wieder bei diesen Thema Spieler-Inwicklung und das Beides in der Kombination ist für mich in ein riesen Feiler der Arbeit, wo ich mich einfach auch die letzten Jahre viel mit beschäftigt habe, plus eben diesen Themen, was ja die Führung einer Mannschaft oder auch die Beziehung zu einzelnen Spielern angeht und du hast jetzt über die Netto-Training-Zeit gesprochen, also wenn wir über jetzt als ein konkretes Beispiel dann das Training nehmen, dann klar, dann sind mir da bestimmte Sachen wichtig, ich habe einfach über die letzten Jahre und gerade die Zeit in Portugal und Spanien Frankreich hat mich sehr geprägt bei den Besuchen, einfach ein sehr spielorientierten Ansatz, Probleme über das Spiel so darzustellen, dass ja die Spieler selber implizie Dinge erleben und dann sich damit auseinandersetzen oder Lösungen finden selber, man sie mit denen dann wieder bespricht und das Training, eine Intensität im Training, ich möchte einfach in jeder Aktion möglichst spielnahes verhalten haben, was bedeutet das für mich, für mich bedeutet Spiel nähe, dass ich eben Gegner dabei habe, möglichst auch in gleich zahlbild, was nicht bedeutet, dass ich natürlich vorbereitet, auch kleine Spiele verändern kann, aber immer wieder ist auch Schaffeln, kleinen Mitte, großen Fädern, in in spielnahe Situation zu kommen und Spiel nähe bedeutet für mich also, dass ich keine fünf Minuten Trinkpause habe, weil die bis auf die Halbzeit im Spiel eigentlich auch nicht vorkommen, sondern dass es immer wieder schnell weitergeht und im besten Fall auch kleine Überforderungen und Training ist, was die Intensität und die Anzahl an Aktivität und Aktionen gibt, dass darüber einfach die Handlungsdichte erhöht wird und die Spieler vorbereitet in die Spiele gehen und darüber auch eine Anpassung und Entwicklung stattfindet, darüber hinausgleich,
Ich glaube ich sehr daran, dass alle individuellen Themen oder viele individuelle Themen auch über den Spielkontext am besten entwickelt werden. Also wir haben beim HSV im Nachfuchs damals den Spieler innerhalb der Mannschaft und der Spielkontextes entwickeln. So als Hauptsatz gehabt, was eben bedeutet, dass ich ja auch in der Mannschaftseinheit sehr viel den Spieler individuell kochen kann, ihm vielleicht kleine Aufgaben mitgebe, innerhalb des Spielkontexts bedeutet für mich dann eben möglichst bei 100 Prozent Spielintensität und ja das wären jetzt vielleicht mal so ein paar Einblicke. Ich habe auf jeden Fall mal gesammelt, all die Punkte, die du jetzt skizziert hast. Wir gehen da auch dann in Folge 2 nochmal detailliert darauf, wenn wir auch noch mehr den Fokus auf die Nachwuchsausbildung legen. Denn so Punkte mit Netto-Training-Zeit, auch was ich gelesen habe, dass ihr erst ab der U12 anfangen mit Netto-Zeit-Teams ab der Erkommensau oder ab dieser Sorge an. Das basiert ja auf Studien auch immer mehr. Ich glaube Alexander Nuri war zumindest der der zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit davon geredet hat über verschiedene Dinge anzustoßen und und und. Der hat sich viel verändert. Mich würde jetzt aber nochmal um gerade bei der ersten Folge noch ein bisschen mehr in diesem Profifokus drin zu bleiben, interessieren. Lukas Kwasnjogg war hier in den Podcast auch mal zu Gast und er hat gesagt, er war auch Jugendreiner ja beim KSC und im Vergleich zu seiner Tätigkeit als Profitreiner. Geht es halt darum, mehr die Spieler besser aussehen zu lassen als sie zu machen und konkretes Beispieler sagte, als Florent muss Leer bei ihm noch gespielt hat, waren wesentlicher Faktor einfach nur ein Detail, dass er wenn er die Bälle tief in die Gassen steckt, nicht flach, sondern leicht anschöppt, dass er immer über diesen Fuß kommt. Das sind ja Detailfragen, wo man glaube ich jetzt bei einem deugen Spieler eher nicht anfängt. Wie siehst du dieses Thema, ist es, kannst du die Spieler im Profilbereich noch deutlich verbessern, durch Details oder durch grundlegende Dinge oder ist da gar nicht mehr so viel möglich? Also erstmal glaube ich, dieses Besser aussehen lassen, das Spiel, das ja auch eine starke parallele ist zu den Spieler in seinen Stärken oder in seinen stärksten Räumen dann auch einzusetzen und die Mitspieler dafür zu sensibilisieren, dass der Spieler eben auch in seine bestmöglichen Aktion kommt, weil es so den Team erfolgt erhöht und zu der zweiten Frage, ich habe eine fasenfeste Überzeugung darin, dass er egal, in welchem Alter im Profilbereich jeder Spieler noch sehr große Schritte nach vorne machen kann. Trotzdem gibt es sicherlich, als Unterschied auch zum Nachwuchsbereich, einen entwickeln, ja auch immer wieder in der Startphase einen Scheitern zu beginnen mit sich bringen kann, wo man eben schon auch in der Verantwortung dann als Trainer, Team ist, sich zu überlegen, passt das in die aktuelle Phase des der Mannschaft und auch des Spielers rein oder lasse ich den Spieler jetzt länger besser aussehen und bringen noch nicht so in sein außerhalb seiner Komfortzone und er warte damit noch ein bisschen. Aber über eine gewisse Dauer bin ich mir ziemlich sicher, dass jeder Spieler und das sind eigentlich auch alle Erfahrungen, die ich bisher so gemacht habe, dass da große Entwicklung Schritte auch möglich sind. Muss sich um ein Spieler besser machen zu können, ich meine ohne den Spieler geht es nicht er muss sich ja am Ende besser, muss besser werden als Trainer, es geht es ja vor allem die Hilfestellung, aber es einschloss zum Erfolg, die Motive eines Spielers zu kennen. Ja auf jeden Fall, ich denke es geht immer damit los, wenn man individuell auch fühlen möchte und das ist mir sehr wichtig, da weil jeder Mensch einfach anders ist, den zu verstehen und eben zu wissen, wie kann ich ihn abholen, wie kann ich ihn zu Bestleistung bringen haben. Das ist das, was ich vorhin auch meinte, das hat sich sehr schnell bei mir in meiner Trainerlaufbahn, sage ich mal, entwickelt, dass ich mir Gedanken mache, wenn ein Spieler irgendwo anders schon mal besser performt hat, als er das dann in der Phase tut, wo man selber mit diesem Spieler arbeitet, weil es dann für mich immer damit losgeht, dass ich mich als Trainer auch hinterfragen und sage okay, warum kriege ich es aktuell nicht hin, dass der Spieler seine Bestleistung abruft. Und natürlich gibt es da ganz unterschiedliche Gründe, Privat, Karriere, technisch, warum das der Fall ist, aber ich glaube, wenn man sich eben Gedanken macht, okay, wie cool man das Maximum aus jedem einzelnen Spieler heraus, dann kommt man nicht drumherum sich Gedanken zu machen, was motiviert ihn, was treibt ihn an, wie kann ich ihn kitzeln, wie kann ich ihn fordern, wie kann ich aber auch immer ein gutes Gefühl geben, dass er mit voller Selbstüberzeugung in sein Spiel reingeht. Und das habe ich auch verschiedene Fortbildung oder mich auch in meiner Masterbeit, damals sehr mit beschäftigt, so individuelle, situative Führung, aber trotzdem glaube ich ist es etwas, dass eine ist die Theorie dazu, dass andere ist, das fühlen und dass, sagen, mal die Beziehungsebene, die man dann hat mit dem Spieler und darauf zu reagieren und Signale entsprechend zu deuten. Und da wird man aber auch immer wieder falsch liegen, glaube ich, weil man als Trainer ja auch oder als Führungskraft generell dazu neigt, so wie man selber ist, das Ganze und dann auch auf die Spieler zu übertragen. Also das ist immer die Gefahr, dass ja man den Spieler versteht, der halt näher an seinen eigenen Motiven dran ist als ja den, der einfach sehr verschieden ist, aber ich glaube das ist unser Challenge, das nicht dem Zufall zu überlassen, sondern da auch möglichst genau an die Sache ranzugehen. Alright, wir sind fast fertig mit der ersten Folge, aber Abschlusskategorie gibt es seit dem letzten Gast, seit Jonas Scheuer waren dem Kotriner von Brighton, Hove Elbien, den ich zum ersten Mal gefragt hatte, abschließend zu Folge 1. Was ist denn dieser eine Tipp, dem durch dem Führer und Luke dem Traineranfänger geben würde es oder auch jedem anderen Traineranfänger oder generell Trainer, den du genau einfach mitgeben würdest? Tipp klingt ja auch immer so hochtraben, kann auch einfach irgendeine Erfahrung sein. Ja, ich glaube, das ist oft wenn ich jetzt auch bei Metifraum auf dabei laufe und irgendwie bei einer Trainer-Sitzung bin, wie den Tipp den ich am Ende häufig gebe, ist einfach maximal offen zu sein als Trainer für neue Dinge und eben von jeder Person, von jedem Training, von allen vielleicht auch außerhalb des Fußballs. Ich mag es auch gerne, wenn unser Pressesprecher mal in einer Sitzung ist, ihnen einfach zu fragen, wie sein Blick auf die Dinge waren, weil man einfach von jeder Sache lernen kann und da würde ich mal sagen, der frühere Luke, die du es genannt hast, vielleicht dann doch eher gemeinter beurkäht, warum muss ich das jetzt irgendwie dann noch machen oder dann aus dem Gespräch relativ schnell raus ist und vielleicht nur sich dafür interessiert hat, was irgendwie gerade so mein Lieblingsfeld war, und ich glaube aber man kann von überall extrem viel für sich mitnehmen. All right, klingt sehr spannend und genau da setzen wir dann auch gleich weiter bei Episode 2 an, bei Teil 2. Luke an der Stelle schon mal vielen Dank, vielen Dank an alle fürs Zuhören und bleibt dran. Der nächsten Folge, eine Woche später geht es vor allem dann noch mal tiefer rein das Thema Hospitalionen. Thema was mich sehr umtreibt, weil ich das in meiner Zeit als Trainer quasi nie gemacht habe und aber auch vor immer mehr Lesen und Hörer und noch Erfahrungen hörret, wo ich denke, das ist der, das ist einfach so geil, einfach mal den, den über den Tellerrand hinauszugehen und bei dir Luke bin ich und faszbar gespannt, was du eben aus den vielen Ländern wo du warst, erzählst, ne, weil wenn du als Trainer kannst du ja auspitären einfach im Nachbarverein auf den NLZ und und und und, aber ich glaube du hast da in anderen Ländern wo einfach andere Ausbildungssysteme ja dann teilweise drin sind auch weil die Grundstrukturen anders sind, allein schon Thema Schule, gibt ja ein riesen Rahmen vor, habe ich auch in früheren Podcast folgen schon mal öfter drüber gesprochen, da geht es an den nächsten Folge weiter, ich freue mich bis dahin, ciao ciao. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Louis Fahweh ist Co-Trainer der Profis beim Hamburger SV und gleichzeitig sportlicher Leiter im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ).
Er betont die Bedeutung, Spieler in ihre Stärken zu bringen und individuelle Qualitäten hervorzuheben, statt eine starre Spielidee durchzusetzen.
Die Doppelrolle als Co-Trainer und NLZ-Leiter sieht er als Privileg und Chance, beide Bereiche gewinnbringend zu kombinieren.
Im Jugendbereich plädiert er dafür, Spielern eigene Erfahrungen zu ermöglichen, während im Profifußball die Gegneranalyse wichtiger ist.
Er verweist auf seine Lernprozesse durch den Austausch mit Top-Spielern, etwa bei seiner Zeit in Basel, und die Bedeutung der Spielerperspektive.
Summary:
Louis Fahweh, 32 Jahre alt, arbeitet als Co-Trainer der Profis beim Hamburger SV und zugleich als sportlicher Leiter im NLZ. Er sieht diese Doppelaufgabe als großes Privileg und betont, dass ihm die Arbeit im Fußball trotz der intensiven Belastung Freude bereitet. Fahweh erklärt, dass sein Ansatz darin besteht, Spieler in ihre Stärken zu bringen und individuelle Qualitäten gezielt herauszustellen.
Er kritisiert eine zu starre Fixierung auf eine vorgegebene Spielidee und plädiert stattdessen dafür, die Taktik an den Fähigkeiten der eigenen Mannschaft auszurichten. Im Jugendbereich setzt er auf Selbstreflexion und Erfahrungslernen, während er im Profifußball die Gegneranalyse als wichtigen Bestandteil sieht, um jedes Prozent an Leistungssteigerung zu nutzen. Er hebt hervor, dass der Austausch mit erfahrenen Spielern, etwa bei seiner kurzen Zeit in Basel, ihm geholfen habe, die Perspektive der Spieler besser zu verstehen.
Fahweh betont, dass er als Trainer nicht alles kontrollieren will, sondern den Spielern Entscheidungsfreiheit lässt. Zudem erklärt er, dass seine Arbeit im NLZ darauf abzielt, Trainer zu ermutigen, sich auf ihre Spieler einzulassen und nicht einfach Systeme zu kopieren. Insgesamt zeigt sich Fahweh als Trainer, der Wert auf individuelle Förderung, Flexibilität und eine enge Zusammenarbeit zwischen Nachwuchs- und Profibereich legt.
FAQs
Er sieht es als Privileg, im Fußball arbeiten zu dürfen, und betont, dass es viele Möglichkeiten gibt, diese Rollen gut zu kombinieren. Er versucht, das Beste aus jedem Tag herauszuholen.
Der Einstieg war einfacher, weil er die Mannschaft bereits aus dem Vorjahr kannte und schon mit der U21 zusammengearbeitet hatte. Er hatte eine Beziehungsebene zu den Spielern aufgebaut, was den Übergang erleichterte.
Spieler mit besonderen Fähigkeiten schaffen eher den Sprung in den Profibereich. Es hilft, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen und die Konnektion zu Mitspielern zu verbessern.
Er schaut zuerst auf die Qualitäten der Spieler und passt seine Spielidee an, anstatt einen festen Stil durchzudrücken. Er bringt die Spieler in ihre besten Räume, um ihre Stärken zu nutzen.
Im Jugendbereich lässt er Spieler selbst Erfahrungen machen und Lösungen finden, während im Profibereich jedes Prozent entscheidend ist und eine gute Gegneranalyse wichtig ist. Trotzdem liegt der Fokus auf der eigenen Spielidee.
Er hat gelernt, stärker in der Spielerperspektive zu denken, indem er Spieler einbezieht und ihre Sichtweisen versteht. Dies half ihm, besonders durch Erfahrungen mit Top-Spielern in Basel und St. Pauli.
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