In dieser blutigsten Folge des Podcasts wird der Mord an Absyrtos detailliert beschrieben: Medea lockt ihren Halbbruder in eine Falle, Jason tötet ihn und zerstückelt die Leiche, um dessen Rachegeist zu bannen. Die Argonauten fliehen, doch Zeus erzwingt eine Reinigung bei Kirke, Medeas Tante. Nach einer qualvollen Reise durch den brodelnden Eridanos und Irrfahrten erreichen sie Kirkes Insel Aiaia. Kirke erkennt Medea als Verwandte, reinigt die Mörder mit einem blutigen Ritual, verstößt sie jedoch anschließend. Hera greift ein, indem sie günstige Winde und die Hilfe der Meeresnymphen organisiert. Die Folge endet mit einer persönlichen Ankündigung: Der Podcast feiert sein fünfjähriges Bestehen, und die Sprecherin plant eine Jubiläumsaktion. Sie dankt den Hörern und Unterstützern für ihre Treue. Die Erzählung betont die moralische Verwerflichkeit des Mordes und die göttliche Strafe, die Jason und Medea ereilt. Die Episode ist geprägt von Gewalt, mythologischen Ritualen und der düsteren Atmosphäre der Irrfahrt.
Achtung. In dieser Folge gibt es vermehrt explizite Beschreibungen von Gewalt, darunter auch an Kindern. Diese Folge ist also nicht für Kinder geeignet, sie ist bisher die blutigste Folge des Podcasts. Also wenn du ein Kind bist und hier jetzt zu hörst, dann schallt einen anderen Podcast an oder bitte deine Eltern sich erst einmal diese Folge anzuhören. Hallo liebe Chaos Kinder, ich war eine ganze Zeit lang weg. Ich war in Luxemburg und habe Theater gespielt, das war sehr schön und jetzt freue ich mich aber auch wieder mit dem Podcast weiter zu machen. Also wo waren wir stehen geblieben? Ich musste mich selbst auch erst wieder etwas einfinden bei der Agenautenfahrt, wenn die letzten Folgen jetzt schon zu lange her sind und ihr so wie ich zwischendurch im Chaos versinkt, dann könnt ihr in der Folgenbeschreibung einen Link zu einem, was bisher geschah und einem "who is who" der Agenauten sage finden. Da kann man immer mal wieder etwas nachschlagen. Ich werde auch weiter daran arbeiten, dass das immer relativ vollständig bleibt, wenn euch da was fehlt, dann schreibt mir natürlich immer gerne. Das ist auf Stady aber für alle frei zugänglich. Hier also nur eine kurze Zusammenfassung der letzten Folge. Medea hat jason geholfen, am Drachen vorbei an das goldene Fließ zu gelangen und dann sind sie gemeinsam mit Medea Snepfen, also den Söhnen des Fricksos und dem Rest der Agenauten, geflüchtet. Medea's Vater, König Eriethes, hat seine Flotten in alle Himmelsrichtungen ausgesandt. Sein Sohn Absurters konnte mit einem Teil der Flotte die Agenauten abfangen. Statt sie zu überfallen, hat Absurters ihnen aber einen Deal vorgeschlagen. Die Agenauten durften das goldene Fließ behalten, wenn sie ihm Medea aushandigten. Doch Medea konnte jason an seinen Versprechnerinnern sie zu schützen, jason schuldet Medea sein Leben. Also haben jason und Medea gemeinsam beschlossen, absurters in eine Falle zu locken. Das Chaos und seine Kinder. Griechische Mütten nach Erzählt von Sophia Fabian. Es ist Nacht. Wie besprochen wartet Medea im Tempel auf der Insel der Artemis auf Absurters? Absurters glaubt, seine Halbsschwester Medea, wolle hier im Artemis Tempel einen Plan besprechen, wie sie beide den Agenauten das goldene Fließ wieder abnehmen und es zurück nach Kolchis bringen könnten. Doch Medea hat Absurters getäuscht. Niemals wird Medea zurück zu ihrem Vater Eriethes gehen, das würde ihren Tod bedeuten. Um sich selbst zu retten, hat Medea ihren Halbbruder absurters in diese Falle gelockt. Medea selbst ist der Köder. Nicht weit vom Tempel entfernt hält jason sich versteckt, sein Schwert gezügt und auf der Argo warten die Männer auf Medea's Zeichen. Es ist still. Ein einzelnes, kölkisches Schiff legt im Dunkeln an die Artemis Insel an. Es ist Absurters mit seinen Männern. Wie besprochen geht Absurters allein an Land und hinauf zum Artemis Tempel in dem Medea auf ihn wartet. Medea begrüßt ihn, erklärt ihm ihren falschen Plan, dann treten sie gemeinsam wieder aus dem Tempel um zurück zu Absurters schiff zu gehen. Doch jetzt springt jason aus dem Dickecht und schlägt mit seinem Schwert auf Absurters ein. Blutend versucht Absurters sich zurück in den Tempel zu retten, fällt im Vohraus auf die Knie, fängt sein eigenes Blut mit den Händen auf und greift mit letzter Kraft nach Medea's Gewand. Absurters ist tot. Medea's Kleid befleckt mit dem Blut ihres Bruders. Medea nimmt eine Fackel vom Tempel Eingang und winkt damit den Männern auf der Argo zu. Das ist das Zeichen. Sie greifen das Schiff an, das Absurters auf der Insel abgesetzt hat. Unterdessen schneidet jason dem Toten Absurters, Hände, Füße, Nase und Ohren ab, leckt dreimal Absurters Blut und spuckt es dreimal durch seine Zähne hindurch aus. Wie so tut jason das? Es ist das Antike ritual eines Meuchelmörders. In dem jason Absurters Gliedmassen abschneidet, versucht er den Geist seines Opfers unschädlich zu machen, ihm also die rechende Kraft zu nehmen. Jason will sich also so vor dem Geist des Absurters schützen. Vielleicht klappt das ja auch. Aber mit diesem Mord haben Medea und Jason vor allem den Blick ganz bestimmter Göttenen auf sich gelenkt. Den Blick der Erinien. Die Erinien sind gefürchtete Rachegöttenen, wer so wie Medea und Jason einen heimtückischen Mordbegangen hat, der, wird von den Erinien verfolgt und bestraft. Jason und Medea haben jetzt keine Zeit darüber nachzudenken, sie machen weiter, vergraben die zerstückelte Leiche des Absurters in der Erde, eine unehrhafte Bestattung für einen Kölcher. Erinnert ihr euch an die Ankunft der Argonauten in Kölchis? Jason und seine Gefährten sind damals über die Kerkälsche Ebene gekommen. Diese Ebene ist eine Art kölchischer Friedhof und voller Bäume. In diesen Bäumen hingen Leichen. Denn die Kölcher begraben zwar ihre verstorbenen Frauen, die verstorbenen Männer aber werden üblicherweise in die Bäume gehängt. So verstoßen Medea und Jason nun auch noch bewusst gegen die kölchischen Bestattungsregeln. Sie haben nicht nur den kölchischen Tronfolger hinterhältig ermordet, sondern beerdigen ihn auch entgegen der Sitte seines Landes, die Medea ja eigentlich gut kennt. Unterdessen sind die Argonauten um die Insel herum gerudert und haben das einsame kölchische Schiff geentert, von dem aus Absurters an Land gegangen war. So überrascht kann Absurters Besatzung sich nicht wehren, kein einziger Kölcher auf dem Schiff überlebt. Als Jason und Medea zurück zur Argo kommen, wird sich beraten. Péleus meldet sich zu Wort. Sie sollten sich beeilen. Merkt euch den Namen Péleus. Er wird uns noch einmal begegnen. Der Rest der Argonauten stimmt Péleus jetzt zu. Schnell greifen sie nach den Rudern. Im Dunkeln setzt die Argo sich in Bewegung. Sie nehmen einen Umweg, damit die kölchische Flotte sie nicht bemerkt und so kommen die Argonauten unentdeckt bis ins Meer des Kronos, im nordlichen Teil. Der Arria. Am nächsten Morgen erkennt Absurters Flotte, dass ihr Anführer in einen Hinterhalt gelockt wurde. Ohne lange zu Zögern fahren die Kölcher weiter und kommen auch ihrerseits bis zu mehr des Kronos. Doch da sind die Argonauten natürlich schon weiter gefahren. Hera, die wie ihr wisst, ihre eigenen Pläne mit jasern und medea verfolgt, schickt den Kölchern jetzt schnell ein Gewitter, dass die Flotte völlig auseinanderreist und außer Gefecht setzt. So kommen die Argonauten eine ganze Weile lang unbehälligt weiter und überall in der Arria werden sie freundlich empfangen. Doch bevor ich ihr weiter erzähle, gibt es eine zweite Version zu dieser Geschichte. Achtung, sie ist noch grausamer als die, die ich euch gerade erzählt habe, etwa ein Jahr hundert nach der Version von Apolonius von Rodos hat Apolodor in seiner Bibliotheke den Mord an Absurters etwas anders beschrieben. Apolodor schreibt, dass medea sprudor Absurters zu dieser Zeit noch ein Kind gewesen sei. Medea habe ihn mit auf die Flucht an Bord
der Argo genommen, und dann, um ihren Vater arietes und seine kolchische Flotte abzuwimmeln, habe mit der ihren kleinen Bruder selbst zerstückelt und dann Stück für Stück ins Meer geworfen. Arietes sei gezwungen gewesen, immer wieder anzuhalten und absurde das Gebäne aus den Wellen zu fischen, um die Überreste seines kleinen Sohnes zu bergen und ihn gebührend zu bestatten. Entschuldigt bitte diese grausamen Beschreibungen in dieser Folge, aber diese Version kannte ich sogar vorher, sie ist also wahrscheinlich sehr bekannt und darum wollte ich sie hier auch erwähnt haben. Die Argonauten schaffen es also etwas Vorsprung zu gewinnen und fahren, dann einige Tage in der Adria weiter, werden bei allen Völkern freundlich bewirtet und glauben schon, dass sie vielleicht bald in Jolkos ankommen könnten. Doch da macht Zeus ihnen einen Strich durch die Rechnung. Plötzlich bricht ein heftiger Sturm über die Argonauten herrein. In überirdischer Geschwindigkeit wird die Argo zurück transportiert, das Schiff fliegt gerade zurückwärts. Die Argonauten klammern sich fest, wo sie nur können und während sie so durchgerüttelt werden, attönt im Brausen des Sturms eine Stimme. Wundert euch nicht über diesen Sturm. Es ist die Stimme der Argo, das Schiff, das zu den Argonauten spricht. Beim Bau der Argo in Jolkos hat Athena damals einen ganz besonderen Balken in den Rumpf des Schiffes eingebaut. Dieser Holzbalken stammt aus der Eiche von Dutona. Sie gilt als das älteste Orake der alten Griechen und verkündete den Willen des Zeus im Rauschen ihrer Blätter. Durch das Holz der Eiche von Dutona hat die Argo nun die Fähigkeit zu ihrer Besatzung den Argonauten zu sprechen und sie verkündet den Willen des Zeus. Hinterhältig und erbarmungslos habt ihr Absurters ermordet, niemals wird Zeus euch in die Heimat lassen, bevor ihr nicht bei Kirke von euren üblend Karten reingewaschen seid. Fahrt ins aushonische Meer zur Insel Ayaya. Dort findet ihr Kirke. Kirke. Medea kennt die Namen gut. Kirke ist Medea's Tante, die Schwester ihres Faders erjetes. Damit ist Kirke nicht nur die Tochter des Helios, der Sonne selbst, sondern genau wie Medea ist auch Kirke eine mächtige Zauberin. Als der Sturm sich endlich legt, folgen die Argonauten dem Willen des Zeus. Hierfür müssen sie vom Kurs abkommen. Es ist ein weiterumweg bis zur Insel Ayaya, wo Kirke wohnt. Vor den Argonauten liegt ein mystisches Gewässer, das man Eridanos nennt. Hier soll einst Feiton mit dem Sonnenwagen des Helios ins Meer gestürkt sein, seitdem brodelt das Wasser des Eridanos heiß. Doch um zu Kirke zu gelangen, müssen sie den Eridanos überqueren. Die Argo durchfährt also das brodelnde Gewässer, um sie herum steigen stinkende Dämpfe auf. Die Argonauten können kaum etwas sehen und nur schwer atmen. Hinter dem wabenden Dunst erahnen sie die Ufer des Eridanos, gesäumt von düsteren Schwarzpappeln. Diese Schwarzpappeln waren wohl einst die Heliaden, die trauernden Schwesteren des Feiton. Aus der Baumrinde sicken bis heute ihre Tränen. Klebrig schimmande Tropfen fallen auf die Erde, erherdten im Sand und werden zu Bernstein. Als es Nacht wird, halt auch noch ein klagen des Wimmand vom Ufer des Eridanos bis zur Argo. Es sind die heulenden Stimmen der Heliaden, die für immer weinend im Körper der Schwarzpappeln gefangen sind. Lange Tage und lange Nächte später von der Hitze dem Gestank und dem Gejamer der Heliaden zermürt, erreichen die Argonauten endlich eine neue Flussmündung. Es ist der Fluss Rodanus. Hier fahren sie erleichtert Fluss aufwärts, aber als sie an eine Abzwägung gelangen, nehmen die Argonauten die falsche Ausfahrt. Dieser Teil des Flusses führt zum Okianus, dem ewigen Strom. Sie nähern sich dem Ende der Welt. Wenn sie hier weiterfahren, gibt es bald kein Zurück mehr. Als die Argo dem Okianus schon gefährlich nahe kommt, springt Hera vom Himmel herab, stellt sich auf eine Clippe und stößt einen solchen Schrei aus, dass die Argonauten sofort umkehren und wieder auf Kurs kommen. Auch bei der Weiterfahrt schützt Hera die Argonauten. Sie versteckt sie im Vorbeifahren vor fremden Völkern, den Kälten und die Güren, die hier leben, indem Hera die Argo in einen dichten Nebelhüllt, bis sie das auzonische Meer erreichen. Noch ein paar Tage müssen sie hier weiter, dann entdecken sie endlich die Küste, der berühmten Insel der Kirke. Ai-ai-ai. Ihr kennt Kirke vielleicht unter dem Namen "Zirtsze". So habe ich sie vielleicht selbst in diesem Podcast auch schon mal genannt. Der Einfachheit halber bleibe ich hier aber beim griechischen Namen, den ich auch bei Apolonius von Rodos vorfinde, also nenne ich sie "Kirke". Zu dieser Zeit wird Kirke von immer wieder kehrenden Albträumenheim gesucht. Alles in diesen Träumen ist voller Blut. Kirkes gemächer und die Mauern ihres Hauses. Gleichzeitig sieht Kirke all ihre Zaubermittel in Flammen aufgehen. Im Traum schafft Kirke es, das Feuer zu löschen, indem sie mit bloßen Händen das Blut ihrer Schlacht ob verschöpft und über die Flammen gehst. Nach einem solchen Traum geht Kirke zum Strand, um sich und ihre Gewänder im Meer zu waschen. Auch bei der Ankunft der Argonauten wäscht Kirke sich gerade im Meer. Doch sie ist nicht allein. Am Ufer scharen sich einige merkwürdige Gestalten, wie die Schäfchen folgen sie Kirke über die Insel. Nur sind es keine Schäfchen. Die Argonauten sind sich nicht sicher, was das für Wesen sind. Sie sehen so aus, als hätte es bei ihrer Schöpfung einige Verwechslungen gegeben. Sie sind weder menschlich, noch wirklich Tiere. Ihre Körper bestehen aus wirr zusammen gewürfeten Teilen unterschiedlichster Liebewesen, mit hier und da einem vielleicht menschlichen Bein oder einem Arm oder anderen Gliedmassen. Diese Wesen kommen aus einer Zeit, in der noch keine Gesetze das Chaos beherrschten. Staunen schauen die Argonauten sich die unförmigen Gestalten an und sehen zu, wie Kirke mit nassen Locken aus den Wellen steigt. Sie lächelt. Kirke ist ganz eindeutig eine Schwester des A jedes, denn ganz so wie A jedes Medier und alle Nachfahren des Helios hat auch Kirke sehr besondere Augen. Unter den Augenliedern der Nachfahren des Helios der Sonne kann man ein goldenes Flackern oder Leuchten erkennen. Kirke bittet die Argonauten freundlich lächelt, und ihr doch in ihren Palast zu folgen. Ja, sondern aber weist seine Männer an, bei der Argo zu bleiben und nur zu zweit gehen Ja, Son und Medier hinter Kirke her. In den Palastheilen angekommen bietet Kirke Medier und Ja, Son an, sich doch zu setzen und schaut dann aufmerksam zu, wie sich ihre Gäste stattdessen Stumm vor den Wamen herdkauern. Weder Ja, Son, noch Medier wagt es Kirke in die Augen zu sehen oder sich wie ein geladener Gast auf einen der angebotenen Lehmstühle zu setzen. Stattdessen legt mich.
Ide er stürren in beide Hände und ja, so'n Stößt sein Schwert, mit dem er absurdos getötet hat, in den Boden. Diese beiden sind als Flehende hier, als Frefler. Kirkes Blick wandert von Midea über ja, so'n zum Schwert und sie denkt an ihren blutigen Traum. Das also war es, was sie hat träumen lassen. Kirke weiß, was zu tun ist. Sie gibt ihren Dienerinnen ein Zeichen. Die Dienerinnen der Kirke sind Najaden, Quellenimpfen. Die Najaden bringen der Kirke ein junges Ferkel. Sie schlitzt dem Ferkel die kleine Kele auf und benetzt jasern und Mideas Hände mit dem frischen unschuldigen Blut. Es muss ein unschuldiges Tier sein, nur dann kann der Zauber werken. Es folgen weitere Weihegüsse, die Najaden assistieren Kirke, wischen das Blut und bringen der Zauber in alle nötigen Zutaten. Kirke murmelt, gebetet und sprüche die den Zaun des Zeus und der Erinien lindern. Als sie fertig ist, bittet Kirke ihre nun gereinigten Gäste an Neut, sich auf die Lehmstühle zu setzen. Sie selbst setzt sich ihnen gegenüber und zum ersten Mal wagt Midea es den Blick zu heben und ihrer Tante in die Augen zu schauen. Sofort erkennt Kirke in Mideas Goldflakkandem Blick eine Nachfahren des Helios. Eine Verwandte. Kirke fragt nach und Midea erzählt alles von Anfang an. Die weite Fahrt von Jason und den Agonauten nach Kolches für das Goldene Fließ. König er jedes Harte aufgaben, die Stiere und die Drachen zankrieger, Schalkeobes Flähen, Mideas Hilfe für Chacobes und Fricks aus Söhne, Mideas Neffen für Jason und dann auch für sie, Midea selbst. Dann erzählt Midea von der Flucht, doch bei Absiertos und seinem Tod angelangt, bleiben Midea die Worte in der Kele stecken. Kirke hat genug gehört. Armes Mädchen, was hast du dir nur eingebrockt? Natürlich wird er jedes euch einholen. Er wird nach Griechenland kommen und den Mord seines Sohnes rechen. Ich habe alles getan, was ich für euch, Mörder, die ihr seid, tun kann. Verlass sofort meinen Palast. Midea bedeckt sich die Augen mit ihrem Gewand und schluchtzt. Jason nimmt sie an der Hand und führt sie aus Kirkes Palast. Am Blauen Himmel steht ein Regenbogen. Eine Götten erwartet die beiden. Es ist Iris, die Götterbotin. Hera hat ihr aufgetragen, hier zu warten und ihr sofort zu berichten, sobald Midea und Jason aus Kirkes Palast treten. Sobald Iris, Jason und Midea also entdeckt, schwingt sie sich auf den Ulimp und empfängt Heras nächsten Befehl. Geh Iris und benachrichtige Hefeistos. Er soll die Schmiede in seinen Vulkanen ruhen lassen. Dann geht zu Ayolos, dem Wind Gott. Er soll nur günstige Windes schicken und vor allem Iris, Geh und Sage tätes. Sie soll es zu mir kommen. Ich brauche ihre Hilfe. Sofort fliegt Iris weiter und zieht ihre schönen bunten Bahnen über den Himmel. Alles geschieht so wie Heras will. Hefeistos hält seine Schmiede ruhig, Ayolos richtet den Wind günstig aus und tätes, die Nereide, erscheint auf dem Ulimp. Tätes, ich brauche deine Hilfe. Hera erklärt Tätes, dass den Agonauten nun eine lange und beschwerlicher Heimfahrt bevorsteht. Tätes, die Meeresnümpfe und ihre vielen Schwesterin die Nereiden, sollen dabei helfen. Und damit wird es dann in der nächsten Folge weitergehen. Meine lieben Chaoskinder, die nächste Folge, wirb dann übrigens die fünftsigste Folge, das Chaos und seine Kinder. Und außerdem feiern wir ein Jubiläum. Es gibt den Podcast jetzt seit fünf Jahren. Vor fast genau fünf Jahren habe ich ein Zelt, ein Camping-Zelt in meiner Wohnung in Paris aufgestellt, habe Kissen reingeworfen, Decken drüber geschmissen und dann habe ich da drin die zehn ersten Chaos folgen aufgenommen. Und dann ist noch einiges mehr passiert und es ging nicht sofort weiter und vielleicht kennt ihr die Geschichte schon. Aber jedenfalls gibt es diesen Podcast jetzt seit fünf Jahren und das möchte ich natürlich feiern. Ich habe mir ein Datum ausgesucht und zwar den achtzehnten Mai, aber ich weiß noch gar nicht so genau, was ich da machen möchte. Irgendwas online, vielleicht sogar was in Berlin, ich weiß es noch nicht so genau. Ich werde das nicht allein machen, es hängt auch nicht allein von mir ab, es sind jetzt noch bei Aufnahme drei Wochen hin und ich habe so ein bisschen die Befürchtung, dass es ein bisschen knapp wird. Also mal schauen, irgendwas kommt und ich freue mich schon drauf. Aber hier möchte ich mich jetzt erstmal bei euch bedanken. Ihr seid mit dabei auf meiner schon fünfjährigen Chaos-Reise und ich freue mich sehr über euch, ganz einfach, wenn ihr lieben Chaos Kinder über eure vielen Lieben Nachrichten, die ich über die Jahre bekommen habe, die immer mehr werden und einfach schön sind. Und ich hoffe auf weitere fünf Jahre Chaos, allermindestens. Und ich möchte natürlich wie immer allen danken, die den Podcast auch finanziell unterstützen. Nur deshalb kann ich ihn so lange weiter machen. Auf Paypal, Thomas, Sandy, Wolfram, Karina, Bernd, Stefan, Sina, Sandy, Holger, Antonio und Marius und auf Steadi sind neu dazu gekommen. Pete, Kim, Karin, Tijana, Simon, Lisa, Kirstin und Rudt. Vielen Dank an euch und natürlich auch an alle weiteren, die treu über Steadi unterstützen. Steadi Chaos Kinder bleiben gerne dran, alle anderen hören dann mit der nächsten Folge weiter und vielleicht melde ich mich auch nochmal zu dieser Jubiläumsgeschichte. Mein Name ist Sophia. Hiermit bedanke ich mich für eure Aufmerksamkeit. Mögen die Götter mit euch sein. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Medea lockt ihren Halbbruder Absyrtos in eine Falle, wo Jason ihn tötet und zerstückelt, um seinen Geist zu bannen.
Die Argonauten werden von Zeus gezwungen, bei Kirke (Medeas Tante) Reinigung für den Mord zu suchen.
Nach einer gefährlichen Reise durch den Eridanos und Irrfahrten erreichen sie Kirkes Insel Aiaia.
Kirke reinigt Jason und Medea mit einem Ritual, verstößt sie dann aber wegen des Verrats.
Hera organisiert günstige Winde und die Hilfe der Nereiden für die Weiterfahrt.
Die Episode endet mit einem Ausblick auf das fünfjährige Jubiläum des Podcasts.
Summary:
In dieser blutigsten Folge des Podcasts wird der Mord an Absyrtos detailliert beschrieben: Medea lockt ihren Halbbruder in eine Falle, Jason tötet ihn und zerstückelt die Leiche, um dessen Rachegeist zu bannen. Die Argonauten fliehen, doch Zeus erzwingt eine Reinigung bei Kirke, Medeas Tante. Nach einer qualvollen Reise durch den brodelnden Eridanos und Irrfahrten erreichen sie Kirkes Insel Aiaia.
Kirke erkennt Medea als Verwandte, reinigt die Mörder mit einem blutigen Ritual, verstößt sie jedoch anschließend. Hera greift ein, indem sie günstige Winde und die Hilfe der Meeresnymphen organisiert. Die Folge endet mit einer persönlichen Ankündigung: Der Podcast feiert sein fünfjähriges Bestehen, und die Sprecherin plant eine Jubiläumsaktion.
Sie dankt den Hörern und Unterstützern für ihre Treue. Die Erzählung betont die moralische Verwerflichkeit des Mordes und die göttliche Strafe, die Jason und Medea ereilt. Die Episode ist geprägt von Gewalt, mythologischen Ritualen und der düsteren Atmosphäre der Irrfahrt.
FAQs
Diese Folge enthält explizite Beschreibungen von Gewalt, darunter auch an Kindern, und ist die blutigste Folge des Podcasts.
Medea lockte ihren Halbbruder Absyrtos in eine Falle, wo Jason ihn tötete, um die Verfolgung durch die kolchische Flotte zu stoppen.
Jason schnitt Absyrtos Hände, Füße, Nase und Ohren ab, leckte dreimal sein Blut und spuckte es aus, um den Geist des Opfers unschädlich zu machen.
Zeus befahl ihnen, sich bei Kirke von ihren Mordtaten reinigen zu lassen, bevor sie nach Hause zurückkehren durften.
Kirke opferte ein junges Ferkel, benetzte ihre Hände mit dem Blut und führte Weihegüsse und Gebete durch, um den Zorn der Götter zu lindern.
In einer Version von Apollodor tötete Medea ihren kleinen Bruder selbst, zerstückelte ihn und warf die Teile ins Meer, um ihren Vater aufzuhalten.
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