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#49 Adipositas bei Kindern: früh erkennen, klug begleiten

60m 36s

#49 Adipositas bei Kindern: früh erkennen, klug begleiten

In dieser Podcastfolge diskutieren Experten das Thema Adipositas bei Kindern und Jugendlichen. Sie erklären, dass Adipositas im Kindesalter nicht durch einen absoluten BMI-Wert, sondern mittels alters- und geschlechtsspezifischer Perzentilenkurven definiert wird. Zwar ist die Rate übergewichtiger Kinder in der Schweiz in den letzten Jahren stabil, doch die Zahl der Zuweisungen zu Spezialsprechstunden steigt, möglicherweise aufgrund eines geschärften Bewusstseins. Eltern suchen Hilfe oft aus gesundheitlichen Gründen, aufgrund von Mobbing oder auf Empfehlung des Kinderarztes. Als Hauptrisikofaktoren werden das Gewicht der Eltern (starker genetischer Einfluss) und ein hohes Geburtsgewicht genannt, während spezifische hormonelle oder genetische Ursachen weniger als 1 % der Fälle ausmachen. Der therapeutische Ansatz betont zunächst eine umfassende Anamnese, die Klärung der Motivation und den Ausschluss seltener Erkrankungen, bevor lebensstilorientierte Interventionen mit der Familie geplant werden.

Transcription

9240 Words, 58496 Characters

German
Willkommen beim AD Podcast, deinem Kanal rund um AD Positas und deren Therapie. Ob du selbst betroffen oder als Mediziner in der Behandlung engagiert bist, hier findest du wertvolle Einblicke und praxisnah Informationen. Und hier kommen deine Gastgeber vom AD Positas-Zürich-Team, Professor Dr. Dr. Marco Büter, Professor Dr. Met Andreas Talheimer und Tarek Abunei. Ja, hallo liebe Hörerinnen und Hörer, ich begrüße euch zu einer neuen Folge unseres AD Podcast. Mein Name ist Marco Büter, ich bin variatrische Rok hier im wunderbaren Spital Mennedorf, direkt am Zürichsee und seit kurzem auch Stolz-Zeitbegründer, bzw. Mitbegründer der Praxis Wiss-Seramät. Wie immer bin ich heute nicht alleine, sondern werde begleitet von meinen Freunden und Kollegen Andreas Talheimer. Hallo ihr Lieben an den Endgerät, nicht freu mich auch heute wieder dabei zu sein und Tarek Abunei. Ich freu mich auch sehr und an die vielleicht ist er aufgefallen, wir sind zum ersten Mal nicht mehr kongenial. Bis letzte Folge waren wir noch kongenial. Ja, das ist halt so die Altersnatter der Appletthende Beziehungen. Ja, ich habe mich an euch gewöhnt, würde ich sagen. Also, das ist die 49. Folge, ihr falls ihr sie so gelabelt für die 50. Folge Jungs, verspreche ich euch, überlege ich mir was ganz, ganz tolles für die Grüßung unserer Hörerinnen und Hörer. Wir haben heute einen ganz besonderen Gast, auf denen wir uns alle sehr gefreut haben, weil wir über ein wichtiges Thema sprechen, nämlich über die Kinder und Jugendliche, Adipositasterapie und bevor sich unsere Gäste von heute kurz selber vorstellt, übergebe ich Tarek nochmal das Wort für einen wichtigen Disclaimer und dann schalten wir auch schon direkt zu unseren Gespräch. Wir haben das Gespräch schon geführt und jetzt gerade geführt und es ist auf jeden Fall die tollste Stimme, die ich im Adipotcast jemals gehört habe. Wir haben uns aber auch sehr viel über Preparate, Medikamente unterhalten und deswegen nochmal hier unser Disclaimer. Es handelt sich in gar kein Fall um Einnahmeempfehlung oder Verabreichungsempfehlung, sondern erste Ansprechpartner sollte immer euer Hausarzt sein oder in dem Fall dieses Podcasts der Kinderarzt, auf jeden Fall sollte man keine Medikamente ohne ärztliche Empfehlung nehmen und das wollen wir auch nicht. Und jetzt geht es in die Folge. Hallo, mein Name ist Odil Geisel, ich bin Kinderärztin und arbeite als periathrische endokinologiname Kinderspital. Zürich mein Hobby und meine Leidenschaft ist es dort mich um Kinder und Jugendliche mit Adipositast zu betreuen und daher habe ich auch vor einigen Jahren die Ausbildung zum Adipositastherapointen gemacht. Odil, du bist Kinderärztin Pediaterin mit einem speziellen Interesse an übergewichtigen Kindern. Erzähl mal, was du so machst, tagsüber. Ja, genau, ich bin Kinderärztin und bin auf der Endokinologie, Kinderspital, Zürich und sehe dort neben anderen Kindern Jugendlichen mit anderen Erkrankungen, auch viele Kindern Jugendliche mit Übergewicht oder Adipositast und begleitet dort die Kinder und Jugendliche mit ihren Familien auf dem Weg zu einem gesünderen Gewicht. Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass das Thema Adipositast in der Kinderhaltkunde in den letzten Jahren dramatisch an Bedeutung zugenommen hat. Siehst du das auch in deinen eigenen Patienten zahlen, hat sich das verändert? Wir sind tatsächlich deutlich mehr Zuweisungen als früher. Allerdings weiß man, dass eigentlich die Rate an übergewichtigen und Adipüsen Kindern Jugendlichen zum Glück über die letzten Jahre relativ stabil geblieben ist in der Schweiz, was erfreulich ist. Aber trotzdem haben wir immer mehr Zuweisungen bezüglich diesen Thema aus den Gesprächstunden. Interesting. Das ist nochmal kurz über die Definition von Adipositast bei Kindern sprechen. Unsere Hörerinnen und Hörer wissen ja, dass wir hier über Adipositast häufig definiert mit BMI sprechen. Ist das bei Kindern auch so? Nur dass wir alle, alle, die wir zuhören und mit ihr jetzt sprechen, gleich in Wissenstand haben. Geht es bei Kindern auch um BMI und wie unterscheiden wir Kinder und Adolescenten, also popetierende, Jugendliche? Nimm uns damals mit, da sind sicherlich andere Definitionen im Hintergrund. Genau, bei den Erwachsenen gibt es tatsächlich den BMI in absoluten Zahlen der Adipositast definiert oder auch kategorisiert. Bei den Kindern Jugendlichen ist das ganz anders, weil die sind ja noch im Wachstum. Das heißt, wir haben bei ganz klein oder jüngeren Kinder deutlich tiefer BMI's, die normal sind als dann bei Kindern die älter sind. Weil es einfach normal ist, dass sich von der Kindheit hin zum Erwachsenen alter der BMI verändert, sprich ansteigt. Und wir nutzen dafür Perzentilenkurven, es gibt in der Kinder und Jugendteilkunde ganz viele Perzentilenkurven bezüglich Wachstum oder auch Gewicht und auch für den BMI. Das heißt, es gibt zum Beispiel dort Wachstumskurven, wo man gucken kann, wie die meisten Kinder in der Schweiz normalerweise wachsten bezüglich größeren Gewicht und dementsprechend auch das BMI. Und dort wurde es bisher so definiert, dass man geguckt hat, welche Kinder sind dann überhaupt dieser Perzentilen. Dort gibt es zum Beispiel die 97. Perzentile, das heißt, ein Kind, was mit seinem BMI über der 97. Perzentile liegt. Da gibt es spezielle Kurven angepasst für das Alter und für das Geschlecht wird dann definiert als Adipositast. Und dann werden die Kinder, die mit ihrer Perzentile über der 99.5 Perzentile liegen mit Extremeradipositast definiert. Und dann gibt es auch bereits das Übergewicht, das ist über der 90. Perzentile. Und das ist wie die Definition, wie man das für Kinder und Jugendliche in der Schweiz momentan anpasst. Das ist aber mittlerweile die Überlegung, die Normalverteilung hat sich ja geändert, das sind ja Perzentilenkurven. Wie die meisten Kinder in der Schweiz sind von Größen und Gewicht, man weiß, dass das zwar über die letzten Jahre zum Glück stabil geblieben ist von früheren Jahren, also vielen Jahren zuvor ausgehend. Das Gewicht aber deutlich zugenommen hat bei den Kindern Jugendlichen, so dass man sich jetzt überlegt, ob man nicht entsprechend zu den Erwachsenen, Equivalenzkurven macht, die also bei den 18-jährigen ausgewachsenen Patienten oder Patienten, dann den Kriterien, wie beim Erwachsenen entsprechend mit BMI von Breit. Das ist von 35 und 40. Du hast gesagt, dass die Ratte der die pösen Kinder und Jugendliche in den letzten Jahren in der Schweiz, wahrscheinlich auch in Deutschland, gar nicht dramatisch angestiegen ist, habe ich das richtig verstanden ist das tatsächlich so? Das ist nur die Wahrnehmung geschärft. Die Breit sprechen, wo ich die Daten besser genanke, gibt es natürlich verschiedene Präventionsprogramme, es wird auch mehr drauf aufmerksam gemacht, das gibt von der Gesundheitsförderung Schweiz, auch Projekte, wo regelmäßig Daten gesammelt werden, so Kindern Jugendlichen ab Kinderaraten, alter in der Schweiz und dann Daten gesammelt werden und auch viele Präventionsprojekte. Und dort ist es natürlich so, dass man, wenn man einige Jahre zurückgeht, dass es sich das anguckt noch in 1900 etwas, dann hat natürlich der BMI bei Kindern deutlich zugenommen. Wenn man sich jetzt aber wirklich die letzten zehn Jahre anschaut oder sogar 15 Jahre mittlerweile sieht man tatsächlich, dass eigentlich die Ratte an übergewichtigen oder die pösen Kindern zusammen. Und also die Stabilis allerdings eher zu dem hin, dass wenn die Kinder bereit übergewicht haben sind, sind es mehr, aber die Pöse dadurch aber weniger übergewichtige Kinder. Es ist immer so bei uns im Podcast, wo die beiden rennen vor und ich versucht die beiden immer noch mal ein bisschen einzufangen. Ich bin noch gar nicht losgerannt. Außerdem gelingt ihr das auch gar nicht. Ja, das stimmt, aber ich will trotzdem noch mal, weil in deinen ersten Sätzen kam ihr erhaltet mehr Zuweisung und für die Fachfremdenperson, wer weiß denn zu? Sehr gute Frage. Zuweisung bekommen wir in den meisten Fällen von den Kinderärzten. Die Kinderärzte vom Funktionen in der Pediatrie wieder Hausarzt bei den Erwachsenen. Dort wenden sich meistens die Kinder Jugendliche beziehungsweise meistens tatsächlich die Eltern heran den Kinderarzt als erstes Ansprechsperson und die Weisen dann zu. Das heißt, die machen uns einen Brief und schreiben uns um was es geht, nämlich das Gewicht als Hauptthema und bitten dann darum, dass wir das weiter abklären. Also ist es meistens so, dass die Eltern sagen, da muss man doch was machen, die gehen dann zum Kinderarzt und sagen, hier, da muss man doch was machen. Deswegen kann es natürlich sein, dass die Höhe und Zuweisung aufgrund der veränderten Wahrnehmung, was ist gesund, was ist nicht gesund, vielleicht kommt das da hier. Jetzt wahrscheinlich eine Mischung aus Beidem, oder? Also es ist ja omnipräsent in den Medien und es gab auch zumindest eine Zeit lang immer mehr Kinder und Jugendliche, die übergewichtig sind und in der Kombination gibt es dann wahrscheinlich auch einfach mehr Zuweisung für euch. Was mich in dem Kontext interessieren kann. Wird die Frage, warum kommen die Patienten zu euch? Oder warum werden sie euch geschickt? Mit welcher Fragestellung ist es eher so ein gesundheitlicher Aspekt, um tatsächlich auch im Geiste der Prävention, die du gerade ja selber angesprochen hast, in Anführungszeichen schlimmeres zu verhindern? So früh wie möglich? Oder ist es kosmetischer Aspekt? Und der Sozialstress und der Sozialdruck, der sagt also, so kommt man im Alltag ja gar nicht zurück. Zurecht was aus deiner Erfahrung heraus bringt letztendlich die Eltern dazu, Kontakt mit dem Kindar, und dann ja als zweiten Schritt auch mit euch aufzunehmen. Gibt ganz unterschiedliche Gründe, warum sie eigentlich zu uns kommen. Also meistens sind tatsächlich die Eltern sehr selten Jugendliche, die mal von sich auskommen. Und dann sonst natürlich bei Kindern sind das immer die Eltern, kein Kind, kommt von sich aus wegen des Gewichts zum Kinderarzt oder dann auch zu uns. Und bei den Eltern ist es ganz, ganz unterschiedlich. Ich würde sagen, die meisten sind tatsächlich so, dass sie selber das Bewusstsein haben für ein gesundes Gewicht. Also wissen, dass es Spätschäden geben kann, wenn ein Kind bereits im Jungenalter übergewicht oder Artipositass hat und möchten dort Unterstützung. Dann gibt es aber auch Eltern, die kommen gar nicht von sich aus, sondern es gibt in der Pediatrie Vorsorge Untersuchung, wo Kinder regelmäßigen gewissen Abständen zu den Kinderarzen gehen, wo dann auch der Kinderarzt die Eltern drauf anspricht und drauf aufmerksam macht, dass das Gewichts- ja, Gesundheit-Schädigend werden könnte, wenn das weiter in diese Richtung läuft, wo dann in Zusammenarbeit von Kinderarzt und Eltern dann eigentlich die Zuweisung in die Sprechstunde kommt. Und dann gibt es aber, das ist eher selten der Fall kosmetische Gründe bei den Eltern, die wirklich möchten, dass ihre Kinder einfach besser aussehen, von ihrem Körpergewicht her oder aber auch häufiger das Thema Mobbing, dass die Kinder Jugendlichen gemobbt werden. Das geht bereits ein sehr, sehr junger Alter schon los, dass das ein Thema wird und die Eltern leiden mit ihren Kindern mit unter dieser Mobbingerfahrung und möchten, dass das aufhört und möchten deswegen das Gewicht angehen. Und wenn es die Jugendlichen selber sehen, dann ist es meistens aus kosmetischen Gründen, dass sie sich so einfach nicht mehr wohlfühlen. Also frühstigma auch so, wie wir es letztendlich ja von den Erwachsenen erkennen, noch damit man sich das ein bisschen besser vorstellen kann. Bei den Erwachsenen haben wir ja überwiegend weibliche Patientinnen, die wir in unseren Sprechstunden sehen, ist das bei euch auch so und gleich im Anschluss meine Frage. Seht ihr häufig eine familiäre Disposition? Also sind viele der Eltern, die mit ihren Kindern zu euch kommen, selber auch übergewichtig? Also sehr häufig ist das so, dass die Eltern selber auch übergewichtig sind und dann mit ihren Kindern in die Sprechstunde kommen und meistens in dieser Sprechstunde dann auch Thema ist, was ist eigentlich der Wertegang der Eltern häufig auch dort. Eine Medikamentösetherapie bezüglich der Adipositas oder auch ein barriadrischer Eingriff, den sie bereits hinter sich haben und deswegen aber auch sensibilisiert dafür. Und mehr Jungs oder mehr Mädchen? Von den Geschlechtern, ich würde sagen, in der Sprechstunde bei den jüngeren Kindern, sowohl als auch sich Mädchen und jungen ungefähr gleiche Anzahl bei den Jugendlichen, das ist jetzt aber nur persönliche Erfahrung. Ich kenn ehrlich gesagt nicht die Daten dazu, weil die jetzt zum Beispiel kommen auch für meine kommentösetherapie, die sehen sie ich deutlich häufig an der letzten Zeit Jugendliche Mädchen, die zum Ehren die Sprechstunde kommen. Ja, mal so eine Interessensfrage, ich lese in Anamnese Erhebungen, unsere internistischen Freunde und Freundinnen häufig, dass das Geburtsgewicht der betroffenen Patienten ja erfragt wird. Gibt es den Daten, die eine Koalition als in Zusammenhang zwischen Geburtsgewicht eines Betroffenen und der späteren Entwicklung von Adipositast zeigen? Gibt es tatsächlich, also Makrosome neu geboren, das heißt übersetzt Kinder, die mit ihrem Geburtsgewicht auch wieder über einer gewissen Perzentiligen dort, also ein erhöhtes Gewicht bei Geburtshaben durchschnitt. Eher das Risiko später auch dann der Adipositast zu entwickeln. Marco, jetzt erzähle ich dir nämlich was, was du von mir noch nicht weißt. Mein Geburtsgewicht, weil wir unter uns sind. Was ist det total unter uns? Weißt du meinen Geburtsgewicht? Klar. Weil es ja natürlich nicht. Aber ich hatte 5 kg und 200 Gramm nach Aussagen meiner Mutter. Ja, aber dazu muss man sagen, dass das im Raum erschaffen, wo festenfalls sie 75% per Zentile ist, da wo wir ja kommen. Das war schlapper durchschnitt. Jogen muss man was essen. Also so ein Kind mit 5 kg Geburtsgewicht, das würd ich ja sagen, ist über zu viel. Also mehr als normal, Wondeproppen. Ja. Und so ein 5 kg Wondeproppen. Der hat ein hohes individuelles Risiko für die Erkrone. Einer Adipositast natürlich hier geboren. Sorry, die arme Mutter. Respekt an die Mama. Jetzt bin ich verwirrt. Was war deine Frage? Die Frage war, hab ich, oder hab ich eigentlich rein von meiner individuellen Geschichte und dann höhere Wahrscheinlichkeit Adipositast zu entwickeln. Tennen ziel ja, aber es ist ja nur ein kleiner Faktor, der mit 'n Rolle spielt. Also man kann sicher nicht sagen, dass alle Makrosoben neu geboren. Später auch auch Adipös werden. Aber es ist ein Risikofaktor von vielen und ich sehe, dass du wohl nicht davon betroffen bist. Also dieser Begriff "Makrosoam" hat sie ja. Sie hat seinen Gesprächsziel für heute erreicht. Der schaltet sich jetzt ab. Der kann jetzt gehen. Ja, Farbst steht er sich doch schnell bei den Hörern und Hörern. Danke, Mutter, hier an die Makrosoben, Geburtgrüße gehen raus. Boah, was noch mal versuchen, auf die Sprechstunde von euch zurückzukommen. Da kommt jetzt also ein Elternpaar oder ein Elternteil mit dem betroffenen Kind zu dir in die Sprechstunde. Was passiert denn dann? Also der erste Termin ist wirklich eher ein Kennenlehrerin. Was ist überhaupt der Wunsch von der Familie? Je nach Alter vom Kind auch. Was ist der Wunsch vom betroffenen Kind oder das Jugendlichen? Wenn die Kinder natürlich sehr, sehr jung sind, dann leben wir die auch wahr. Dass die Kinder da sind, die sind aber häufig eher nebenbei laufen. Parallel sind am Spiel, das Gespräch richtet sich wirklich an die Eltern. Wenn das ältere Kinder Jugendliche sind, dann stehen natürlich die im Fokus. Und im ersten Gespräch geht es wirklich darum herauszufinden, warum kommen die überhaupt? Was ist die Intention? Was ist der Wunsch von ihnen? Warum sind sie da sind? Sind sie nur geschickt von irgendwem, eben vom Kinderarzt und müssen sie jetzt hier bei uns an. Und weiß man eigentlich, dass wenn die Motivation sehr, sehr gering ist, dann können wir zwar Abklärungen machen, ob es nicht irgendwelche Hormoneerkrankungen z.B. gibt, jetzt zu dem Übergewicht führen. Das ist aber sehr, sehr selten der Fall, dass wir dort was finden. Aber es heißt, es ist wie auch eine Abklärung und eine Motivationsabklärung am Anfang. Und wenn dieser erste Termin gemacht ist, dann geht es eigentlich darum rauszufinden. Und wenn wir sehen, es liegt keine hormonelle Störung vor, dass die Familien auch entscheiden dürfen, ob sie wiederkommen möchten und auch die Jugendlichen, ob Motivation da ist, wieder zu kommen, außerdem den Fällen, wo wir wirklich eine extreme Adipositas bei Kindern und Jugendlichen sehen, wo es dann auch in den Bereich von Kinderschutz geht, wo wir uns einschalten und sagen, sie müssen wirklich auch verpflichtend zu uns kommen. Wenn du die Ursachen, die du gerade so erwähnt hast, mal. Also in wie viel Anteilen eures Patienten gut ist, wäre es denn jetzt eine monogenetische Ursache, die wir. Gibt ja ein, zwei Erkrankungen, die wir kennen, die mit Adipositas assoziiert sind, dann sind normale Krankheitsbilder, gibt es ja häufig auch noch. Im Wiefel macht das von euren Patienten aus und wie viel bleiben dann noch für eine. ja, für eine Intervention eurerseits? Also, monogenetische Ursachen oder auch sind normale Ursachen sind ja sehr, sehr selten. Natürlich sind wir eine spezialisierte Sprechstunde, sehen wir den Zell mehr Patienten. Mit solchen Diagnosen, aber trotzdem liegt es unter 1 Prozent von dem Patienten gut, welches wir sehen. Das heißt, es bleiben sehr, sehr viele Kindern, Jugendliche, die vor allem als Ursache dann durch Ungleichgewicht von Nahrungsaufnahme und Kalorienverbrauch, mit aber auch Prädispositionen genetisch und mit ihrem Stoffwechsel betroffen sind, dass sie Adipositas haben. Also, erstmal nicht beeinflusbare Faktoren ausschließen, das ist aber eine Minderheit. Und dann sozusagen ran an die Materie oder eben. Genau. Also was bei den Kindern sicherlich ganz anders ist, als bei mir wachsen in dem ersten Termin, wo sie zu uns kommen, sind wir eigentlich auch. ich weiß nicht, ob ich mir das anmaßen darf, aber dann gewissen sind auch Entwicklungsperiata. Wir wollen auch wissen, wie haben sich die Kinder entwickelt, dann zum Beispiel hinweise für so eine normale Adipositas ist erst ein extrem hohes Gewicht bereits schon unter dem Alter von 5 Jahren, aber häufig auch Entwicklungsaufwälligkeiten, dass die Kinder ihre Meilensteine, das gibt Meilensteine der frühkindlichen Entwicklung, wann es es ungefähr der normale Zeitraum laufen zu lernen, sprechen zu lernen, solche Dinge, ob es dort Aufwälligkeiten gibt, dass die Kinder dort zum Beispiel deutlich verzögert sind von der Entwicklung, was dann wie noch ein weiterer Puzzle Stein ist, ist, dass zum Beispiel wirklich nicht normal ist. die Positas dahinter stecken, könnte. Was sind denn Odils Risikofaktoren für die Entwicklung von Adipositas im Kinder- und Jugendlichenalter? Also ganz ganz wesentlicher Bestand, dann ist sicherlich das Gewicht der Eltern. Das ist ein ganz ganz großer Faktor. Das Gebotsegewicht natürlich, wie wir gelernt haben, auch. Aber Elterngewicht ist ein klarer Risikofaktor. Elterngewicht ist ein riesengroßer Faktor. Es gibt dort auch Zahlen zu das Kind, das auf die Welt kommt, wo kein Elternteiladipotus, Adipös ist das Risiko für das Kind, und die Positas sind wirklich bei 10 Prozent. Wenn ein Elternteil betroffen ist, dann liegt es schon bei 40 bis 60 Prozent. Und wenn beide Elternteile betroffen sind, liegt es bei über 80 Prozent. Also das Risiko ist extrem hoch, wenn die Eltern selber mit Adipositas betroffen sind. Aber es gibt natürlich auch noch einige andere Faktoren, die aber vielleicht nicht so ausschlaggebend sind trotzdem Einfluss haben, wie Rauchen der Mutter während der Schwangerschaft, oder danach auch bei der Geburt haben wir gehört, Geburtsegewicht, dann aber zum Beispiel auch ist das Kind gestellt oder nicht gestellt, hatten Einfluss drauf und dann natürlich der Lebensstil der Familie, ganz klar, wie er die ist. Also, aber stillen ist besser, oder? Also besser im Sinne von reduziert die Wahrscheinlichkeit im späteren Leben, die Positas zu entwickeln. Ist das gut? Genast stillen für alle Mutter, die können, alle Mütter, die stillen können und wollen, ist es besser im Sinne der Adipositas-Prevention, das Kind zu stillen. Man geht davon aus, dass diese Kinder einfach auch schon mehr Geschmackstoffe innerhalb der gestilten Muttermilch haben und somit auch schon lernen, sich auf neue Geschmäcker, sagt man das so, Geschmäcker einzulassen und dass das etwas anderes ist als Kinder, die mit der Flasche ernährt werden. Das heißt nicht, dass alle Kinder, die mit der Flasche ernährt werden, danach auch nach die Positas entwickeln, aber man geht davon aus, dass das eben ein Einfluss hat, wenn die vollgestellt sind, dass das auch ein Teil der Adipositas-Prevention ist. Und die wir hören, ob ich gestellt wurde oder nicht auch. Jetzt wird so den Kontakt, den konnte kein Mensch so lange hochhalten, der hat die Flasche bekommen, genau ich war so schwer bei Geburt, dass ich, ich wurde auch nicht gestillt, meines Wissens nahe. Also ich habe alle Risiko-Faktoren hier so mitgenommen, die so gibt und Mama übergewichtig, bisschen Basimal, ja das stimmt, aber jetzt eher normal gewichtig. Also insofern, über das bisschen, das war sie mal, ich glaube da, besteht da noch Gesprächschen auf, nachdem die Folge hier vollfühlt ist, ja. Ich komme drauf zurück. Aber Odile, ich versuche jetzt mal hier die Kurven zu kriegen und das Gespräch wegbekommen von mir. Wir haben jetzt bei ein paar Risiko-Faktoren in der Familie gesprochen, also gewicht älter, rauchen Mutter, etc., jetzt hat sich ja auch unser Leben dramatisch verändert in den letzten Jahrzehnten. Also mit verfügbarkeit von Essen, von Konvieniens, Foto, Industrielle, hergestellt im Essen. Gibt es Daten, die du uns hier so ein bisschen zusammenfassen und präsentieren kannst, inwieweit die Umgebung auch zur Entwicklung der Adipositas, Parkinder und Jungen, die ihn beige drang hat? Das weiß man ganz klar, dass die Obe so gene Umwelt, wie man das so schön nennt, also die Umwelt, die da so beiträgt, dass Menschen unter und auch kindern junglich dann übergewichtigt werden können, ganz, ganz wesentlichen Faktor spielt. Also es fängt schon an, wie Kinder früher, zum Beispiel auch draußen unterwegs sein, durften auch ohne Überwachung Kinder waren mehr aktiv draußen, haben gespielt. Mittlerweile gibt es also die Möglichkeit für Tablet, Fernsehen, Handy, viel Medienkonsum, also dort sehe ich in der Sprechstunde teil, weil sie wirklich auch junge Kinder malten, alter von zwei Jahren, die bis zu drei bis vier Stunden einfach am Tag am Fernsehscher und sehen, ohne dass den Eltern bewusst ist, dass das für den, das Kind vielleicht nicht so optimal ist. Und dann ist es so, dass viele Kinder auch den Schulweg nicht unbedingt so wie früher eine Stunde lang in Kauf nehmen, dass man so Fuß geht, da wird es heute ein riesengroßen Aufschrei geben, dass kein Kind so weit in die Schule zu Fuß laufen kann und schon gar nicht. Alleine wenn es noch jünger ist, das hat sich auch gerne, dass wir dort mehr das Auto benutzen, Eltern, Taxis und so weiter zu all den kindlichen Aktivitäten. Also insgesamt ist es dort sicherlich weniger Bewegung, im Alltag und dann die Verfügbarkeit von bruchkalorischen Lebensmitteln, die überall zu haben sind und auch für Kinder hergestellt werden. Also die Kinder snacks mit wunderschöner Werbung vorne drauf, irgendwelche Tiere, das sind ja meistens snacks, die kein Kind braucht. Also kein Kind braucht irgendwelche snacks ohne Vitamine und andere Dinge, drinnen um einfach nur zwischendurch was zu essen, das spricht die Eltern und die Kinder an, dass das Kindergerechte aussieht, ohne dass dort den Haltstoffe sind, die jetzt irgendjemand wirklich benötigt und früher gab es halt einfach dann den Apfel als Znöhnie oder Zferie. Wenn wir jetzt ohne Sprechstunde angucken und du siehst kind Jugendliche mit übergewicht, schrägstrich, alle Positas, wie geht es weiter? Wann siehst du die Notwendigkeit einer Therapie und wenn ja oder wenn du uns das gezeigt hast, wie sieht es ohne Therapie aus? Also ich glaube, dort gibt es einen ganz großen Unterschied zwischen sie, ich die Notwendigkeit von einer Therapie und möchte, dass der oder liebetroffene den selber auch und sehe ich die Notwendigkeit von einer Therapie, weil ich ansonsten der die betroffene unmittelbar als gefährdet an, seh weil bereits Folgeerkrankung von der Positas bestehen. Also lends endlich ist das so wie ich das bei den Erwachsenen auch annehmen, freiwillige Entscheidung, die ADI-Positas anzugehen und es braucht Motivation und es braucht auch Energie, das ist kein einfacher Weg, aber dort begleiten wir eben gerne und unterstützen und dort ist es so, wenn ich denke, dass es wirklich Sinn macht, dass man jetzt zusammen beginnt, dass ich dort Versuche zu motivieren, zu erklären, was genau das Vorgehen ist, aber immer den Familien mit Kindern, der Eltern mit Kindern und den Jugendlichen, wie die Entscheidungsmöglichkeit auch gibt, seid ihr wirklich motiviert, um mitzumachen. Dann wäre der erste Schritt eigentlich, dass wir uns für den nöchten Termin vereinbaren, wo ich dann meistens dort auch eine körperliche Untersuchung mache, das mache ich um gerne bei der ersten Konsultation, wo man sich noch nicht gut kennengelernt hat, das ist für die Jugendlichen auch nicht immer ganz angenehm, weil bei uns dort auch der Pubertätstatus mit dazu gehört, das heißt, Pubertätstatus abklären bei Mädchen, dass man auch die Brust untersucht und die Behahrung unter den Axelm dem Schambereich und bei den Jugend tatsächlich auch die Hodengröße und den Penis beurteilt und das ist natürlich etwas, was man nicht gerade bei der ersten Konsultation machen will. Dann gehört eine Blutiname mit dazu, wo man gewisse Dinge noch an der Blutiname untersucht und dann stellen wir dort meistens ein Fahrplan auf, solange wir nicht andere Hinweise haben, dass eben auch eine monogenetische Ursache oder ein syndromale Ursache bestehen könnte, wenn das der Fall wäre, dann planen wir noch eine genetische Untersuchung mit Abklärung, wenn das nicht der Fall ist, starten wir mit der Therapie, wenn die Motivation, da heißt und dann planen wir regelmäßige Termine einer seits ärztlich, dann aber auch Ernährungsberatung, Physiotherapie und wenn bedarf es auch eine psychologische Begleitung, was wir aber meistens in den seltenen Fällen dann auch mit benutzen. Im, bevor wir auf die Therapieoption eingehen und Prävention besprechen, wir vielleicht meine anderen Folge dann, ich würde auf diesen Entscheidungsprozess, den du gerade angesprochen hast, gern noch mal eingehen bzw. etwas mehr darüber wissen, weil das kennen wir ja auch aus der Sprechstunde, aus unserer Erwachsenen, adipositascherotischen Sprechstunde, dass ja eigentlich keiner so richtig gerne zu uns kommt, weil die meisten das als Scheitern der eigenen Disziplin empfinden, also dieses internalisierte Selbststegma, das ist mein Fehler und ich brauche jetzt Hilfe für irgendetwas, was ich eigentlich selber in den Griff bekommen müsste. Jetzt hast du gerade davon gesprochen, dass die Motivation wiederzukommen, entscheidend ist und je nach alter deiner Patientin nennen, betrifft das ja vor allen Dingen die Motivation der Eltern. Wie groß ist da dieser Hemmschwelle häufig medizinische Hilfe für etwas in Anspruch zu nehmen, was ja gemeinsam immer noch als nicht primär medizinisches Problem gilt. Siehst du das in deiner Sprechstunde endlich konkret wie bei uns? Also ich seh dort auch ganz große Unterschiede, ich seh dort teilweise Familien, die kommen, denen war das wirklich einfach nicht bewusst, dass ihr 2,5 Jahre ist, kind nicht noch 4 mal am Tag, die Milchflasche braucht und nicht zusätzlich nix braucht und auch nicht am Tag eben 3 bis 4 Stunden, während sie ihn schauen sollte. Diesen relativ dankbar diese Familien, weil sie wirklich einfach vorher nicht gewusst haben, was sinnvoll ist und was nicht und diesen relativ schnell mit an Bord, wenn sie das hören und man ihm das erklärt, dass sie bereit sind, dort gerade auch mitzumachen. Dann gibt's natürlich auch Familien, die sehen den Aufwand und der Aufwand ist natürlich schon gewisse Aufwand, regelmäßig zu kommen für all die Termine, die dann auf einen zukommen und häufig sehen das gewisse Familien, das hat manchmal auch eine kulturelle Hintergründe gar nicht ein, dass die Adipositas ihr Kind betrifft im Sinn von, dass es auch wirklich krank machen kann. Es gibt andere Kulture. wo das eher als etwas positives angesehen wird, wenn das Kind ein sehr sehr gutes Gewicht hat, dann haben die Eltern alles richtig gemacht, dann haben sie das gut ernährt, sie haben genügend Geld auch, ich am Kind essen zu kaufen. Die Großeltern spielen ganz häufig auch noch mit ein Faktor, Kinder sind häufig von den Großeltern gewissen Kulturkreisen auch, dann allen Kulturkreisen mitbedeut, aber dort kommt es auch sehr drauf an. Ist das Teil des Zwischen den Eltern, den Großeltern, dann sind die auch bereit, mit dazu beizutragen. Wie das erste Gespräch findet das mit den Eltern statt, ohne die Eltern statt? Also das erste Gespräch bei Kindern findet immer mit den Eltern statt, weil dort sind wir einfach darauf angewiesen, dass wir die Informationen von den Eltern bekommen. Wir möchten die Kinder auch kennenlernen, also auch das drei junge Kind möchte ich gerne sehen, wie es vom Charakter ist, wie es sich verhält, aber dort ist das Gespräch wirklich primär mit den Eltern. Bei den Jugendlichen mache ich es immer so, dass ich die Eltern mit dazu nehmen, um von beiden Seiten zu hören, was die Wünsche sind, was die Gründe sind, warum sie heute auch zu mir in die Sprechstunde kommen, dann schicke ich aber praktisch immer, außer es ist vom Jugendlichen oder Jugendlichen selbst nicht gewünscht die Eltern noch nach draußen, um dann mit den Betroffenen auch unter vier Augen sprechen zu können, weil dort manchmal noch ganz andere Themen aufgemacht werden. Ich kann mir vorstellen, es ist bestimmt oft so, dass die Eltern ja eine ganz andere Wahrnehmung haben als die Kinder und wie geht es schon mit so Situationen um, wenn du den betroffenen Jugendlichen etwas fragst und die Eltern antworten, das wird es bestimmt oft geben, oder? Ja, das gibt es tatsächlich oft, man sieht dann dort auch gerade die Schwierigkeiten zwischen Eltern und Jugendlichen, wo man nur für dritte Augen sieht oder dann gewisse Kommentare von beiden Seiten und dort versuche ich das wirklich dann auseinander zunehmend, dass man wirklich auch vielleicht den Elternraum gibt, auch mit den Eltern alleine zu sprechen, mit den Jugendlichen alleine zu sprechen, um dann eine gewisse Basis zu finden, aber letztendlich, wenn ich keine Gefährdung sehe, durch bereits bestehende Folgeerkrankung, wo ich ein Kind oder die Familie dazu, mehr oder weniger, zwingend muss, regelmäßig zu uns zu kommen, gebe ich wirklich dann vor allem den Jugendlichen, wenn es um das Jugendlichealter gibt, das Recht zu entscheiden, ob er wieder kommen möchte oder nicht. Das heißt, wenn die Eltern kommen möchten und der Jugendliche oder die Jugendliche das nicht einsieht oder einfach nicht will, dann ist das auch in Ordnung, dass sie zu dem Zeitpunkt nicht kommen wollen. Ja, das ist dann natürlich für uns als Herapäuden in Ordnung und klingt da wahr und wird wahrscheinlich auch so sein wie eine extreme Stress- und Drucksituation in der Familie. Da ist ja Dampf auf dem Kessel dann. Wenn die Eltern einen Therapiewund haben, aber die betroffenen Jugendlichen, das nicht einsehen. Absolut, also da sieht man auch ganz häufig, dass die Eltern frustriert oder wütend oder völlig enttäuscht, wieder nach Hause gehen, weil sie so viel Hoffnung in diesen Termin gesetzt haben, dass jemand dort jetzt überzeugen kann, warum das so wichtig ist oder man doch bitte dem Jugendlichen jetzt erklären soll, was alles passieren kann, wenn sie jetzt nicht gewicht hat. Also das ist tatsächlich etwas, was man ganz häufig beobacht, dass die Eltern dann wirklich sehr enttäuschten, wenn die Jugendlichen einfach nicht überzeugen sind, was ich aber häufig sehe, ist, dass sie dann gehen, die Jugendlichen die Moment nicht wollen. Ich gebe aber immer Telefonummer und immer adresse direkt an die Jugendlichen ab und das kommt doch immer häufiger mal vor, dass mir jemand nach einigen Monaten oder vielleicht auch nach einem Jahr, eine E-Mail schreibt, dass er oder sie jetzt Interesse haben. Da freue ich mich jedes Mal drüber, wenn so was kommt, wenn es ein bisschen Zeit gebraucht hat, aber jemand dann wirklich motiviert dabei, und das berichtigt den Eltern häufig auch. Das ist zwar jetzt sich nicht gut anfühlt, dass ihr Kind, wo die Eltern sehen, es braucht jetzt eigentlich eine Therapie. Nicht mitmachen möchte, aber dass man ihn manchmal die Zeit geben muss, dass sie selber begreifen, dass sie jetzt was ändern wollen und dann hat man viel bessere Chancen als zu dem Zeitpunkt, wo umstehende und Eltern versuchen, den Jugendlichen zu zwingen. Ja, das klingt nämlich wirklich anspruchsvollen Job, den du da machst in der in der Sprechstunde, weil das ja so komplex ist, psychoemotional, interaktionär, medizinisch natürlich auch. Du hast ja auch den Anspruch, medizinisch korrekt zu handeln und ja, aber Kinder und Jugendliche sind einfach keine kleinen Erwachsenen, die man dann so sich hinbiegen kann, wie das dann später vielleicht der Fall ist. Ja, ich danke gerade im Lieben Herr Gott, dass wir keine Eltern mehr in uns. Das best du oder dabei haben. Ja, weil zeigt ja wunderbar die Rolle des familiären Umfels und du hast gerade schon gesagt für die Entstehung der Erkrankung häufig oder das Sozialumfeld selber, dann aber auch in der Therapie Entscheidung und wahrscheinlich auch, wenn die Entscheidung gefällt ist in der Unterstützung, also steht und fällt mit den familiären oder den sozialen Umfeld häufig auch ob eine Therapie, die man dann angeht, gemeinsam auch verhebt oder nicht, weil Jugendlicher allein auf sich gestellt wird in einem Umfeld, wo die Therapie nicht mitgetragen wird, sich auch die Zähne ausbeißen und sich ja keine besten möglichen Therapieerfolge erzielen können als wenn das auf festen Säulen stehen. Was uns zurück zur Therapie bringt, also ich fasse mal kurz zusammen, man macht sich in den ersten Eindruck, schließt monogenetische, syndromale Sachen aus, dann machst du dir ein Bild über die Entwicklung des Kindes oder auch das soziale Umfeld, versuchst ein Bild generell zu bekommen über Therapiewünsche, aber jetzt sind wir mal so weit und wir sagen okay, wir möchten das therapeutisch angehen, was ist denn so? Erstlinien Therapie, womit fängst du an? Als ich denk, was dort ähnlich ist zu den Erwachsenen, die auch bedeut werden, ist wirklich, dass man eine kleine Art Ausbildung über die Ernährung und die Ernährungspyramide macht, dass das mal als Basisfahrt missen. Wir haben dort nicht im Vordergrund Kalorienzellen bei Kindern Jugendlichen, Unterschiede zu den Erwachsenen sind vielleicht auch Kinder Jugendliche brauchen Kohlenhydrate zum Wachsenen, also wir erklären auch keine Diäten, sondern es geht eher darum, kennenzulernen, was sind vielleicht Nahrungsmittel von denen, können wir mehr essen, das ist ein Ordnung und was sind Nahrungsmittel, die sind zwar auch erlaubt, aber einfach nur ein kleines Maßen, das ist entweder sehr sehr kimpfgerecht für die Kinder, die vielleicht schon selber dort auch ein bisschen mitleeren können und Interesse dran haben, aber sehr sehr einfach gehalten bis für die Eltern dann ins Detail, aber auch dort je nach Bildungsniveau anders veranschaulicht, wie weit wir dort ins Detail gehen, also die Ernährung ist sicherlich ein Hauptbestandteil, was wir uns dort ansehen. Und der andere Anteil ist die Bewegung, die dort mit dazu kommt, dass wir wirklich zu versuchen, zu fördern, dass die Kinder einfach aktiv sind und dort ist auch wieder ein riesengroßer Unterschied, ob das Kind gerade im kleinen Kind des Alter kommt und man wirklich motiviert einfach auf den Spielplatz zu gehen, draußen zu spielen, aktiv zu sein und nicht nur zu Hause eben das Kind vor dem Tablet zu betreuen, bis hin dann aber auch zu älteren Kindern, wo wir wirklich mit Füße-Therapeuten schauen, dass wir eine gewisse Abklärung machen, gibt's gewisse Fehlstellungen, gibt's bereits irgendwelche Beschwerden, die bestehen, wo man drauf eingehen muss und dann aber auch die Förderung am Schluss, dass sie eigentlich einen Sport oder eine Bewegungsart finden, die ihn Spaß macht, weil wenn sie Spaß macht, dann gehen sie gerne dort hin und bleiben dran, ganz viele Jugendliche entscheiden, sich zum Beispiel ins Gym zu gehen, machen das ein Monat motiviert und haben dann einfach keine Lust mehr, weil sie keine Freude dran haben und dann hören sie wieder auf. Und weil sie auch keine schnellen Erfolg gesehen, natürlich, so nach einem Monat Gym hat sich der Körper ja nicht verändert. Das wäre die nächste Frage oder wie häufig führt das zu einem Erfolg, diese Ernährungsschulung des Umfels, der Kinder und die vermehrte körperliche Aktivität und welche Rolle spielt dann und du hattest das gerade von ein paar Minuten schon mal angesprochen, bei den Gründen, weshalb Leute mit ihren Kindern überhaupt zu dir kommen, nämlich das Mobbing. Also ich stelle es mir jetzt, stelle mir was angenehmeres vor als Jugendlicher mit schwerem Übergewicht jetzt zu sagen, ich muss jetzt mal Sport machen und ich geh ins Fitnessstudio, da weiß ich mal ja schon genau, was da passiert. Also wenn wer will dem Jugendlichen vorwerfen, dass dann nach sechs Wochen sei, ich habe die Schnauze voll darauf, ich echt geimpft, also wie oft funktioniert das, um damit mal anzufangen? Es ist wirklich auch wieder ganz unterschiedlich, aber tatsächlich ist es wirklich relevant auch vorher, wie geht es den Jugendlichen selber, wenn sie starten, die ganz, ganz schlimme Mobbinger-Sahrung gemacht haben. Dort kann man teilweise auch depressive Verstimmung sehen, dort braucht ihr wirklich erst mal psychologische Unterstützung, bevor überhaupt Motivation da ist, ins Gym gehen zu können oder andere Dinge zu machen, da steht das wenig nicht im Vordergrund und dann sehe ich aber doch auch einige, die wirklich starten und so motiviert sind, dass über die ersten Wochen ganz, ganz regelmäßig gehen, tatsächlich doch auch mal erfolge sehen, im Sinn von häufig höch den Erfolg mit, ich habe jetzt gerade drei Kilo abgenommen, von vielleicht auch vorgestern Abend zu heute Morgen, wo dann nicht berücksichtigt wird, dass das vielleicht auch nicht per se, dass Körperfett ist, was verloren wurde, sondern dass es gewisse physiologische Veränderungen gibt, durch unterschiedliches Körpergewicht am Abend und am Morgen durch Nahrungsaufnahme und Toilettengang und so weiter, wo das wirklich im von Traster zu stets zu anderen Jugendlichen, die wirklich extrem demotiviert sind, dass am Anfang überhaupt nichts passiert. Und meistens ist es so, dass wir vor allem bei uns im Spital auch die Jugendlichen sehen, die vorher ja schon viel probiert haben. Also wenn das jemand ist, der vorher noch gar keine Ernährungsberatung hatte, noch keine Physiotherapie. Und wir das das erste Mal machen, dann würde ich sagen, ist doch ein gewisse Anteil dabei von geschätzt jetzt 30 Prozent, die Anweisen, die sagen, ich mache das und die dran bleiben. Aber alle anderen, die vorher schon so viel durchgemacht haben, das muss man sich vorstellen, dann kommen ganz viele Jugendliche, die haben schon im Kindesalter Ernährungsberatung gehabt, dann haben sie weiter zugenommen. Jungen Jugendlichen alter wieder. Und jetzt stehen sie dann mit 16 bei uns und sollen jetzt wieder von vorne anfangen. Die sind auf frustriert und dort versuchen wir einfach Mut zu machen, dran zu bleiben, nicht aufzuhören, dass auch jedes Kilogramm was sie nicht weiterzugenommen haben, erfolgt es, also nicht auf die fehlende Gewichtsabnahme fokussieren, sondern dass es trotzdem was bringt, dass sie nicht weiter im Gewicht abnehmen. Wenn man aber wirklich sieht, sie sind motiviert, sie machen ihre Sachen, dann kommen für uns auch mittlerweile medikamentöse Therapien in Spiel. Und da kommt da der Hausarzt und wenn er da dann das erste Mal aufkreuz, sagt der Hausarzt, ja, es war jetzt noch mal über die Ernährungsbürermiete. Jungen, mich hier mehr bewegen. Genau, also eines der immer wiederkehrenden Dinge, die wir hier im Adipotcast diskutieren, ist ja unsere Überzeugung, auch datenbasierte Überzeugung, das Ernährungsumstellungen und Steigerung des Bewegungsumfanges bei einer manifesten Adipositas, zumindest im erwachsenen Alter, sage ich jetzt mal. Keine Therapie ist. Weil A-Ergebnisse nachweisbar schlecht sind im Langzeitverlauf und die Veränderung des Lifestyles, bestenfalls als präventiv Maßnahmen zu betrachten sind, zumindest in der Erwachsenenmedizin. Ich wäre neugierig, deine Meinung zu diesen Therapien-Tabensionen in Anführungsstrichen oder präventivmaßnahmen als Therapieersatz in der Pediatrie zu hören. Also, es ist schon so, dass man sieht, dass das wirklich auch als Therapie-Infrage kommt und auch was nützt. Allerdings muss man dort sehr genauer anschauen, wann nützt denn was und das nützt nur, was, wenn man sehr, sehr gute Setting hat. Also, wenn man dort motivierte Patienten mit motivierten Eltern dabei hat, eine Ernährungsberatung, eine Physiotherapie, Psychologen mit regelmäßigen Terminen, also wirklich eine Anbindung, also zum Beispiel die Jugendlichen, wöchentlich bis maximal alle zwei Wochen vom Abstand herkommen. Dann sieht man, wenn man die man ja betreut, gibt es auch Studiendaten zu, dass die wirklich an Gewicht signifikant abnehmen und dann auch, wenn sie ordentlich weiter betreut werden, diesen Gewichtsverlust auch halten können. Aber in den aller meisten Fällen haben wir keinen so ein optimales Setting, weil wir heute auch in der Medizin eigentlich nicht genügend Zeit haben, für das, was wir gerne tun möchten. Das heißt, die Termine finden häufig nicht so regelmäßig. Stattter, das gibt nicht unbedingt immer auch ein geeignetes Programm, wo alle Disziplin mithaernanderschaffen und dann ist es tatsächlich so, dass die Frage ist, was das Outkam davon ist. Dann ist es sehr individuell wieder die Motivation des Jugendlichen und der Familie. Aber es muss das Setting sicherlich stimmen, dass überhaupt die Chance da ist, dass es eine sinnvolle Adepositas Therapie ist. Und ich denke auch je nachdem, wie man fragen würde, sind die einen Befürworter von dieser Anführungszeichen konservativen Adepositas Therapie während der EAR wieder begründen, dass das nicht so erfolgreich ist und da gibt es auch ganz unterschiedliche Datenlagen zu. Aber ich denke, wirklich bei einem guten Setting ist es ein sinnvoller Therapieansatz für motivierte Patienten. Wenn wir mit dem preventiven Charakter mal ganz kurz jetzt doch weiter machen, was hältst du als Pediaterin, die mit adipösen Kindern oder Kindern mit adipositas zu tun hat, von Zuckersteuern, was hältst du von diesen Maßnahmen, die wir jetzt aus Australien gehört haben, dass der Zugang zu Social Media hat einen gewissen Alter erst beginnen soll und vorher gar nicht screen time. Was hältst du für sinnvolle preventive Maßnahmen und für wie dringend hältst du die aus deiner Sicht? Das ist immer die Frage, wie weit staatlich eingekriffen werden soll. Ich glaube, da gibt es ganz unterschiedliche Meinungen zu. Ich kenne dort vor allem die Daten auch zum Beispiel aus Gilles, die dort sich angesehen haben, Werbung für ungesundene Kindernahrung und das Verband haben oder besser deklarieren von Inhaltsstoffen wie Zucker oder Fetten in Kindernahrung, wo man gesehen hat, dass tatsächlich dort diese Produkte weniger kauft worden sind, insgesamt aber die adipositas nicht zurückgegangen ist, über zumindest einen kürzeren Zeitraum, wo man die Untersuchung gemacht hat. Die Zuckersteuer selber, ich persönlich kann mir vorstellen, dass es nützlich sein könnte, aber nur zusammen mit anderen Maßnahmen, dass alleine wird sicherlich nicht der Schlüssel superfolg sein. Ich als Pediaterin aber ganz klar vertrete, ist, dass ich nicht nachvollziehen kann, warum Kindernahrung die ungesund ist weiterhin beworben werden darf, indem sie, dass sie mit Zeichnung direkt Kinder anspricht. Also dort gibt es verschiedene Müßiepackungen, dort sind wunderschöne Tiere drauf, das spricht meine Kinder, aber eben einkaufen, wo sie mit dem Geschäft sind, weil das schaut total süß und niedlich aus. Aber der Inhalt drehen es eigentlich eine Katastrophe und wird jedes Mal diskutiert und das finde ich müsste unbedingt etwas sein, das so etwas eigentlich nicht mehr in den Supermarkt gehört. Oft sind das ja bunte Bilder und dann zusätzlich noch irgendwelche Aussagen, die suggerieren, das ist gesund. Richtig, genau. Also ich fand das zum Beispiel auch ganz spannend, jetzt bin ich selber. Kinderärztin, also sollte eigentlich ausgebildet sein, zu wissen, was ist denn für meine Kinder gesund oder nicht gesund und habe ganz lang und sehr gerne diese Quetschis genommen. Quetschis sind eigentlich früchte Brei, verschiedenste früchte Pyriert in so einer kleinen Packung, die man eben ausquetschen kann, die waren super praktisch, bis mich eine Kollegin darauf angesprochen hat, was machst du damit deinen Kindern? Das kannst du doch eigentlich nicht machen, nicht als Kinderärztin und nicht als Alipositas derarbeiten. Meine Kinder sind beide im Moment normal gewichtig, aber trotzdem habe ich dort gemerkt, mir war das auch nicht ganz klar, als ich mich dann informiert habe, was ist denn eigentlich daran gar nicht so sinnvoll, sind da früchte, ist praktisch zwischen drin, das sogar ich drauf reinfall. Das ist praktisch, das ist gut beworben, ist als gesund beworben, meine Kinder angesprochen. Super Sache, aber ich glaube dort gibt es immer wieder viele Dinge auf, so und die man verbessern könnte, dass es für jeden von uns klarer deklariert ist, was macht eigentlich Sinn und was macht nicht Sinn als Kindernahrung? Also was wir da mal gemacht haben, kleine Annekdote, wir haben ja unser Mantelstudium, wo wir mit Alipositasanzügen, die Medizinstudien und zukünftigen Ärzte versuchen dafür zu sensibilisieren, wie es ist, mit einem schweren Körpergewicht durch den Alltag zu gehen und ich habe das mit einem befreundeten Sozialarbeiter hier in einer Nachbargemeinde in Utikon Gymnasium gemacht und wir haben Alipositasanzüge für Jugendliche und haben das genutzt, um mit den Kindern, was wir hatten, ein Lebensmittel dabei, cooler, osarft, eine Banane und eine Würfelzucker und die Schülerinnen und Schüler sollten, mit den Würfelzuckern schätzen, wie viel Zucker in dem jeweiligen Produkt drin war. Und was ich nie vergessen werde, war diese orange-safflasche, da stand halt Bio drauf und da mussten wir halt sagen, dass in einem Liter osarft, ich weiß, kann ich mir 24 Würfel zuckau, oder so was drin waren. Und die Kinder sind wirklich sprachlos gewesen, sie sind fast vom Glauben abgefallen, so was, aber da steht doch Bio drauf und das hat mir auch nochmal so vor Augen geführt, wie leicht die beeinflussbar sind durch das Label, durch die Farben und durch einen Wort und bereits Kinder, den man ja unterstellt, das war der erste zweite Gymnasialklasse, also siebte achte Schulklasse, die das vielleicht sogar schon entlafen könnten, diese Strategie ab am Munden, also gar nicht. Also da gibt es viel zu tun, da gibt es viele, kann man gar nicht früge noch anfangen mit der Aufklärung unter Prävention. Obstelute, wahrscheinlich sind dort nicht nur die Kinder betroffen, sondern helfen uns bei Erwachsenen gemacht, könnte ich mir vorstellen, dass das ergibt, was das gleiche. Die Lehrergesellschaft hatte im Hintergrund fleißig mitgeschrieben, das heißt es mir noch auf. Also wenn du morgens um 8 in Stadlhofen stehst, meine Erstbahnstation und zählt mal wie viele jubeliche morgens um 8 mit einer Dose Red Bull an dir vorbeigehen, garantiert innerhalb von einer Minute siehst du mindestens 10, weil es einfach cool ist und weil es mainstream ist und da besteht viel Aufklärungsbedarf auf jeden Fall. Und die Leute jetzt diese ganzen Lifestyle-Modifikationen zu keinem gewünschten Erfolg geführte haben, bei der in der Sprechstunde und du siehst die betroffenen Kinder- und Jugendliche mit ihren Eltern, Öfters, Wiederholt und das zeigt sich keine deutliche Besserung. Wenn jemand das ist ein Prozess, der sich über Monate hinwegzieht, natürlich, wann intensivierst du die Therapie? Was ist eine intensivere Therapie dann, dann siehst du die Notwendigkeit, das zu machen und wie beginst du damit? Also in der Kinder- und Jugendmedizin gibt es eigentlich festgelegte Vorgehensweisen, wie man bei Kinder Jugendlichen mit Übergewicht oder Adipositas vorgehen kann und da irgendwie ist doch erst mal der Kinderat, der das angehen kann, dann gibt es Kinderärze, die extra eine kleine Ausbildung hatten zur Behandlung von Adipositas, die können über sechs Monate behandeln, können das dann noch mal über sechs Monate wiederholen. Und wenn das aber nicht erfolgreich versprechen, dann können sie auch zu uns zu weisen. Behandeln heißt Lifestyle Modification oder? Behandeln heißt eigentlich klare Voraussetzungen mit der Kinderarzt, kann die Kinder sehen. Es gibt 9 Einheiten, Physiotherapie für ein halbes Jahr und 6 Einheiten, Ernährungsberatung und das kann dann noch mal wiederholen werden. Da kommt sie auf den Kinderarzt darauf an, ob das schon gemacht wurde oder nicht gemacht wurde. Wenn das nicht gemacht wurde, dann ist das eigentlich auch etwas, was wir ungefähr in dem Format ähnlich durchführen. Wenn man jetzt aber wirklich sieht, dass man über sechs bis zwölf Monate bei Jugendlichen wirklich kein Erfolg verzeichnen kann, obwohl die Wolle in Nutter, also ich spreche nicht von denen, die auch einfach sagen, ich mag gerade einfach nicht, ich habe kein Kopf dafür, der kann lust und die, die wirklich wollen, dann ist das ja auch extrem frustrierend, die investieren so viel dafür, die investieren deutlich mehr als andere, die normalgewichtig sind, aber sich überhaupt kein Kopf drüber machen müssen. Und dort heißt intensivieren für mich, dass ich mit denen wirklich noch mal gucke, genau, was läuft im Moment, was ist von der Ernährung Thema, was ist von der Bewegung Thema, braucht es vielleicht einen Familienkurs, das kann man nicht mal ein Thema sein bei Jugendlichen. Aber dann ist auch der Punkt, wo man dann wirklich drüber spricht, wie schaut es mit einer medikamentösen Therapie aus? Und wenn das für die Jugendlichen, für die familiären Frage kommt, dann haben wir mittlerweile dadurch sehr, sehr gute Verläufiger sehen, wenn die Jugendlichen diesen Weg einschlagen möchten. Also konkret unsere Hörerinnen und Hörer kennen, dass wir aus verschiedenen anderen Episoden, also konkret abnehmen Spritze in Anführungsstrichen, wie Govi, Muncharo, diese Medikamente GLP ein. Genau, für unter 18-jähriges im Moment in der Schweiz nur das, wie Govi zugelassen, also GLP-Man-Annalogar, und das dürfen wir ab dem Alter von 12 Jahren einsetzen, bis zum Alter von 18 Jahren meistens gehen, sie dann weiter in die Erwachsenenmedizin, wenn das dann noch ein Thema ist, genau und von dem spreche ich konkret, andere Medikamente sind im Moment aktuell nicht auf dem Markt in der Schweiz verfügbar ausser, wenn wir wieder von den Patienten sprechen, die zum Beispiel eine syndromale Adipositas haben. Dort gibt es zum Beispiel einen Syndrogen, das nennt sich "Badet-Biedelsentrum". Dort gibt es jetzt auch neue Medikamente, die eingesetzt werden können, die auch sehr gute Verläufe zeigen, das sind Patienten, die eigentlich seit der früesten Kindheit-Anhanggewicht zugenommen haben, extrem adipös werden können, auch wenn man von Anfang an versucht, auf gesunde Ernährung ausgewogen, Ernährung viel Bewegung zu achten, dann hat das fast kein Einfluss für diese Kinder, sie nehmen trotzdem extrem stark zu. Und das Spannendste ist eigentlich bei denen, wenn dort ein Medikament eingesetzt wird, das ist kein GLP-Man-Annalogar. Das ist ein anderes Medikament, aber auch eine Spritze, die täglich verabreicht werden muss, dann nehmen sie nicht nur eindrücklich Gewicht ab, sondern diese Kinder berichten mir auch, wie sich ihr ganzes Leben geändert hat, weil sie plötzlich nicht mehr an das Essen denken müssen. Früher haben sie jede Minute nicht am Leben an Essen gedacht und keine Zeit für was anderes gehabt. Und wenn sie plötzlich unter der Medikation sind, haben sie Zeit für Hobbys, für Freunde, für ihre Familie und die Lebensqualität von vorher zu naches eindrücklich. Darf ich nochmal auf diese GLP-1 Rezeptorannalogar eingehen, weil ich nehme ja an, dass das wahrscheinlich auch die Anzahl der Kontaktaufnahmen in eurer Sprechstunde zum ist die direkten Kontaktaufnahmen, noch mal deutlich erhöht haben, dürfte oder? Du sagtest ab dem Alter von zwölf Jahren, könnt ihr beginnen, wie es das mit der Kostenübernahme durch die Krankenkassen bei den Erwachsenen ist es ja ein Bedingungen geknüpftes, den wir Limitatio und in der Schweiz auf maximal drei Jahre begrenzt aktuell, das heißt, nach vier Monaten muss man, ich glaube, wie viel? Wie viel? 7% des Ausgangskörpergewichtes. Und nach zehn Monaten, zehn Prozent? Oder zwölf Prozent? Also es gibt da, also, es gibt Grenzen, gibt es sie in eurer Welt auch? Die gibt es in unserer Welt, tatsächlich auch, dort ist es so, dass wir überhaupt erst Staaten dürfen, das gibt dort eine Unterschied einerseits von BMI, ob wann wir das Medikament, das DLP-1-Logga anwenden darf und ob wann es überhaupt von der Kasse auch gezahlt wird. Das wird von der Kasse übernommen, ab einem BMI von 35, das heißt aber wieder, weil es ja Jugendliche sind, wo wir behandeln, also ein BMI, dem Jugendlichen, was Äquivalent wäre, einem Erwachsenen von BMI. Was sehe ich, welche Perzentile wäre das? Also BMI 30 ist ja in dem Sinne keine exakte Perzentile, aber eigentlich beginnt es mit den Patienten erhöhten, aber die Positas, aber es sind aber nicht direkt übersetzte Perzentile, es ist tatsächlich so, dass man eigentlich dann eine Vorgabe hat, BMI 35-Jährwachsener, entspricht dem Alter von zwölf Jahren. Und dann ist das ein absoluten Zahlen aufgeführt, Alter 12 und halb Alter 13 Jahre und immer getrennt zwischen Mädchen jung. Aber es gibt ein gewissen Spielraum, da hat das Hörch raus oder gar nicht. Also es gibt eigentlich nur den Spielraum, in dem es sind, dass dieser BMI erreicht sein muss, ansonsten muss die Krankenkasse nicht zahlen. Spielraum, den es gibt, ist, dass man schon tiefer anfangen dürft, also BMI, Äquivalent von 30, aber dort muss die Familie selber zahlen. Das habe ich praktisch nie erlebt, dass die Krankenkasse bereit wäre, das Züber nehmen, auch mit guter Begründung und was dort, denke ich, anders ist zu den Erwachsenen, ist wir haben dort nicht andere Komplikation mit dabei. Das gilt einfach nur der BMI und der BMI ist absolut egal, ob dort vor ihr. Begleite Krankungen da sind oder nicht. Und dann behandeln wir bei den Jugendlichen über 28 Wochen und dort ist die Vorgabe nach 28 Wochen, muss ein Gewichtverlust von 5 Prozent oder mehr bestehen, dann wird die Krankenkasse des Weite-Übernehmer, aber auch insgesamt für drei Jahre begrenzt. Und dann selbst zahler oder so ein Helplugort. Wir kommen jetzt gerade erst in die Phase, wo unsere Jugendlichen so Richtung Ende von drei Jahren hingehen von der Therapie, wir versuchen dort die Dosis zu reduzieren, versuchen auch, ob wir das ausschleichen können, also versuchen mit ganz niedrigen Dosen irgendwann zu beenden. Aber wir sehen tatsächlich Jugendliche, die eigentlich dringenden Bedarf hätten, die Therapie vorzuführen. Und das ist im Moment unglaublich ungerecht. Das ist dann wirklich so entweder kann sich die Familie leisten oder sie kann es sich nicht leisten. Da geht die soziale Schere maximal auseinander. Und dann sind wir nur noch ein Schritt von der zwei Klassenmedizin entfernte. Das haben wir ja auch in der erwachsenen Behandlung der Artipositas ein, zweimal diskutiert, dass das schwierig ist. Wir haben dann auch mit Naetikerin gesprochen. Es gibt dann auch wieder andere Unansichten, also der Reflex zu sagen, ja klar müssen wir das für alle Zahlen, der ist wahrscheinlich auch nicht ganz berechtigt. Aber das ist ein schwieriges Feld, das ist aber es gibt mittlerweile Medikamente, die gab es lange nicht. Und die macht auch deine Welt deutlich erfolgreicher wahrscheinlich, oder? Wir sind gespannt zu sehen, was passiert, wenn es Medikament abgesetzt wird, weil die Daten kennen wir von den Erwachsenen. Und häufig fängen dann die Dramen erst an, oder? Weil weniger Muskelmasse. Das ist dann schon auch ein Problem. Da schreit nach einer weiteren Folge. Und das ist auch ein Beding, weil wir ja auch über die Rolle der variatischen Chirurgie im Adolescentenal, der mal ausführlich sprechen wollen. Und das machen wir mal bei der zweiten Folge. Ach was? Vielleicht wollte ich nur mal das Gesicht vom Tarek sehen, wenn ich jetzt das fast mit der Chirurgie noch auf mache. Das ist dieses große P auf der Stierten gesehen, das war leid, Jungs, tut das nicht. Das ist nicht meine Hände, TTTT. Also nicht nur die variatische Chirurgie, was ich gerne noch mit dir besprechen wollte. Jetzt versuch ich da doch schon das fast. Nein, nein, nur damit ich es nicht vergessen. Ich verspreche das für den nächsten Mal. Damit ich es nicht vergessen. Das ist eine Vorbereitung für die Niese. Aber der Grad zu Essstörungen der anderen Seite der Medali ist ja ein sehr schmaler. Und wir wissen, dass die Anorexie im Kindesalter, dem Jugendalter ja auch eine relevante Rolle spielt. Und wir kennen das auch von ganz seltenen Fällen aus der Chirurgie, wo sich von einem Eingemkörpergewichtsextreme sich das aufgrund von Faktoren, die wir auch alle noch nicht so gut verstehen, in das andere extrem entwickelt. Und das ist ein Aspekt, den würde ich auch noch gerne mit dir besprechen muss. Ich finde das ist ein wahnsinnig spannendes Thema. Leider nicht jetzt. Wau, wau, wau, wau, wau, wau, wau. Vielen Dank für deinen kommendes war super, super interessant. Ich habe viel mitgenommen. Vielen Dank. Sehr gerne. Vielen Dank für die Einladung. Danke schön. Vielen herzlichen Dank. Vielen Dank, dass du bis hier hinzugehört hast. Wenn du etwas zurückgeben möchtest, dann lasst gerne eine Bewertung dar. Das geht in Apple Podcast mit einer Sternebewertung und/oder Rezension oder in Spotify, mit einer Sternebewertung in der mobilen Ansicht. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast behandelt Adipositas bei Kindern und Jugendlichen, mit Fokus auf Definition, Ursachen und Therapieansätzen.
  2. Adipositas wird bei Kindern mittels BMI-Perzentilenkurven definiert, die Alter und Geschlecht berücksichtigen.
  3. Die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas bei Kindern in der Schweiz ist in den letzten 10–15 Jahren stabil geblieben, jedoch nehmen die Zuweisungen zu Spezialsprechstunden zu.
  4. Häufige Gründe für Konsultationen sind elterliches Gesundheitsbewusstsein, ärztliche Empfehlung, Mobbing oder kosmetische Bedenken.
  5. Starke Risikofaktoren sind das Gewicht der Eltern (hohe genetische Disposition) und das Geburtsgewicht, während monogenetische Ursachen selten sind.
  6. Die Therapie beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, Motivationsabklärung und dem Ausschluss seltener hormoneller oder genetischer Erkrankungen.

Summary:

In dieser Podcastfolge diskutieren Experten das Thema Adipositas bei Kindern und Jugendlichen. Sie erklären, dass Adipositas im Kindesalter nicht durch einen absoluten BMI-Wert, sondern mittels alters- und geschlechtsspezifischer Perzentilenkurven definiert wird. Zwar ist die Rate übergewichtiger Kinder in der Schweiz in den letzten Jahren stabil, doch die Zahl der Zuweisungen zu Spezialsprechstunden steigt, möglicherweise aufgrund eines geschärften Bewusstseins.

Eltern suchen Hilfe oft aus gesundheitlichen Gründen, aufgrund von Mobbing oder auf Empfehlung des Kinderarztes. Als Hauptrisikofaktoren werden das Gewicht der Eltern (starker genetischer Einfluss) und ein hohes Geburtsgewicht genannt, während spezifische hormonelle oder genetische Ursachen weniger als 1 % der Fälle ausmachen. Der therapeutische Ansatz betont zunächst eine umfassende Anamnese, die Klärung der Motivation und den Ausschluss seltener Erkrankungen, bevor lebensstilorientierte Interventionen mit der Familie geplant werden.

FAQs

Bei Kindern und Jugendlichen wird Adipositas anhand von BMI-Perzentilenkurven definiert, die Alter und Geschlecht berücksichtigen. Adipositas liegt vor, wenn der BMI über der 97. Perzentile liegt, extreme Adipositas ab der 99,5. Perzentile.

In der Regel überweisen Kinderärzt:innen die Patienten an spezialisierte Sprechstunden. Eltern wenden sich zunächst an den Kinderarzt, der bei Bedarf eine Weiterleitung veranlasst.

Häufige Gründe sind elterliches Bewusstsein für Gesundheitsrisiken, Empfehlungen des Kinderarztes bei Vorsorgeuntersuchungen, Mobbingerfahrungen der Kinder oder kosmetische Bedenken, besonders bei Jugendlichen.

Ja, ein hohes Geburtsgewicht (Makrosomie) ist ein Risikofaktor für die spätere Entwicklung von Adipositas. Es ist jedoch nur einer von vielen Einflussfaktoren und keine zwingende Voraussetzung.

Monogenetische oder syndromale Ursachen sind sehr selten und machen weniger als 1% der Fälle aus. Die überwiegende Mehrheit resultiert aus einem Ungleichgewicht zwischen Kalorienaufnahme und -verbrauch.

Das Gewicht der Eltern ist ein entscheidender Risikofaktor. Liegt bei beiden Elternteilen Adipositas vor, beträgt das Risiko für das Kind über 80%. Bei einem betroffenen Elternteil liegt es bei 40-60%.

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