#48 - Faktor 3: Jonas Scheuermanns Rüstzeug für die Premier League
33m 38s
Jonas Scheuermann, Coach-Trainer bei Brighton & Hove Albion, spricht im zweiten Teil des Podcasts über seinen ungewöhnlichen Karriereweg. Er begann als Sportstudent, der nebenbei für eine Fußballschule arbeitete, und landete über mehrere Stationen beim Amateurverein SV Waldkirchen-Obermensing. Dort trainierte er jahrelang bis zu drei Mannschaften gleichzeitig, oft mit 14 Trainingseinheiten pro Woche, und sammelte enorme praktische Erfahrung – etwa darin, nach einem Spiel sofort die Emotionen herunterzufahren und das nächste Spiel zu fokussieren. Diese Zeit prägte ihn nachhaltig: Er lernte, flexibel zu reagieren, Fehler zu machen und daraus zu wachsen, und entwickelte eine tiefe Freude an der Arbeit mit Menschen. Obwohl Manuel Baum ihn mehrfach zum FC Augsburg holen wollte, blieb er zunächst bei seinem Amateurverein, weil er dort mehr Gestaltungsspielraum sah. Erst 2017 wechselte er doch in die Bundesliga. Dort erlebte er viele verschiedene Cheftrainer – von detailorientierten Taktikern wie Baum bis zu emotionalen Führungspersönlichkeiten wie Martin Schmidt. Er betont, dass diese Vielfalt ihn zu einem besseren Coach gemacht habe, da er gesehen habe, wie unterschiedliche Ansätze auf Mannschaften wirken. Sein Fazit: Entscheidend ist die Arbeit auf dem Platz und der Umgang mit Menschen, nicht das stundenlange Vorbereiten im Büro. Auch wenn Trainerwechsel immer schmerzhaft seien, habe er aus jeder Begegnung gelernt.
Wir haben im Ball besitzt und wir in eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimitrischen links verteiliger und im preizienenden linken Zähner. Das alles bla bla bla bla, ist das doch! Die Trainer in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Zurück bei From Coach to Coach. Zurück bei Teil 2 mit Jonas Scheuermann, dem Coach-Trainer von Brighton & Hough Albien. In der ersten Episode haben wir schon viel über seine Tätigkeit im beim Pram League Club gesprochen, was sich verändert hat, seit seinem Wechsel im Sommer vom FC Augsburg auf die Insel an die Südküste Englanz. Und vor allem viel darüber, wie man diese Coach-Renerrolle ausführen kann, welches Rollen Jonas einnimmt. Was für ein Typ er ist, wie man am Ende auch dem Cheftrainer gegenüberstehen kann. Da machen wir weiter, gehen aber noch mehr in die Historie ein. Dann gehen wir mal, wenn wir über Karriere weh reden. Das habe ich ja schon am Anfang der ersten Folge eingetiesert. Gehen wir auf Jonas, weg ein Formsportstudent hin zum Coach-Trainer bei einem Pram League Club. Und es gibt dir die verschiedensten Karriere wehge. Der ein ist der Ex-Profi und wird dann vielleicht direkt irgendwie Trainer bei einem Profi Club, der andere Ex-Profi geht irgendwie ins NLZ. Dann wird irgendwann Cheftrainer, Coach-Trainer im Leistungsbereich oben. Dann gibt es viele ja mittlerweile, die den Weg machen über NLZ-Trainer, die nie selbst Profi waren. Und es darüber schaffen, hochzukommen, eben in diesem Profi-Bereich. Ja, und dann würde ich sagen, gibt es auch Jonas, der quasi, wenn man mal deine drei Monate, in denen du quasi ja mehr oder weniger auskäufen hast als o-nein seinen Coach-Trainer, beim FC Augsburg ausklammert, was du so viele Jahre bei deinem Amateur-Club, wo du deine Traineranfänge gemacht hast, nie veranert hast und bis dann schon direkt von dort und natürlich nicht von heute auf morgen zum FC Augsburg in das Bundesliga-Business. Ist ja jetzt kein gewöhnlicher Weg. Nee, das stimmt, das ist wirklich kein gewöhnlicher Weg. Um das am Anfang zu sagen, als ich angefangen habe mit Trainer, ich war im Studium und habe da Schwerpunkt verfußball gehabt und habe da meine Zählizenz, das glaube ich, als es unterstehlizenz, die mussten wir damals machen und das kann es ehrlich sagen, mein Traum war nie in die Bundesliga zu kommen oder in die Bremmer League zu kommen oder sondern damals hat dann der Ausbilder gesagt, ich habe mich kein schlechter Trainer, hast du Lust, kleines Geld während dem Studium zu verdienen und mach Trainer für eine Fussballschule, die Fussballschule wurde angestellt bei dem Verein SVA-Waldig-Obamensing. Und da habe ich mir gedacht, ja, okay, ein bisschen Geld während der Studenteläben ist nicht schlecht. Alles klar, mache ich und wurde dann nicht ins Kaltewasser reingewochen. Klar, ich habe Fussball gespielt, ich kann ganz gut mit Menschen umgehen und habe dann angefangen, die ich 13 zu machen und so bin ich zum Fussball gekommen, aber mein ist, es war nie ein Karriereplan oder ein Traum, da hochzukommen, das hat sich im Endeffekt alles gefühlt und ich hatte immer Freude daran und ich glaube, dass das auch so freu, Freude bei der Arbeit zu haben, dann geht es auch voran, ne? Vieles kommt dann, step by step, ob du was dann über zehn Jahre hast, halt gesagt, in der Fussballschule angefangen, dann Jugendtrainer gewesen, dann Nachwuchs, Koordinator und das Ganze dann auch irgendwann hauptberuflich auch erste Mannschaftstrainer und bis heute auch noch Forsche ins Mitglied. Ja, genau, genau, genau, tatsächlich, ja, um das kurz auszuführen bei mir was dann so, also ich habe für die Fussballschule gearbeitet, die war angestellt von Walde-Governmenting, das waren sechs Jahre und in der Zeit habe ich auch Cams gemacht, ich habe für Integration durch Sport gearbeitet, da sind wir mit Sportmobil zu Flüchtlingsheimen gefahren und haben ehrenamtliche Arbeit gemacht und haben Hüftburg aufgebaut und dann einfach ein Spielfest veranstaltet, habe auch für einen bei der Schnannensport-Verband eben Cams gemacht. Und dann wurde ich nach 2013, nach sechs Jahren bei Obamensing, hat mich damals Manuel Baum gefragt und man die Schwabel, ob ich Lust hab, die haben uns schon gesehen, die Arbeit dort und wollten mich dann zu unterhachigenholen als Jugendtrainer. Und ich habe dann irgendwann gesagt, ja, okay, da muss ich das machen, bin zu Obamensing hin, hab gesagt, ich möchte es machen und dann hat aber Obamensing gesagt, okay, wir wollen dich ja hauptruflich binden, wir werden den Vertrag mit der Jugendspotschule sozusagen nicht weiterführen und du kannst hier dich frei ausleben, du bist hier Kordinator, der Verein in Anführungsstrichen gehört dir, du kannst die Jugend machen, du kannst strehn erholen, drehen da mit denen, du nicht zufrieden bist auch Raushausen sozusagen, du bist ja da verantwortlich und dann hab ich gesagt, okay, hab ich mich und Dachengang gerufen, hab abgesagt, hab gesagt, das Projekt hier ist schon nicht zu Ende, hier kann ich mich krass weiterentwickeln, hier kann ich meine Vorstellungen durchbringen und dann stand ich aber da und hatte erst mal keinen Trainer mehr, weil die Jugendspotschule hier raus war und dann haben wir angefangen eigene Spieler, der O15 Spieler, der vielleicht nicht mehr gut genug ist, um in der C1 zu spielen, der hat dann eine F-Jugend trainiert und so weiter. Und so haben wir den Verein, haben wir praktisch nicht nur Spieler entwickelt, sondern auch Jugendtrainer entwickelt und haben dann den Verein zu einer Step-A-Step weiterentwickelt, Trainer und auch Spieler und sind weiterhin aufgestiegen und haben ein Step-A-Step, die Jugend liegen verbessert und so kam dann eins zum anderen und so war ich dann knapp 10 Jahre bei dem Verein bis dann, man war nur Baum dann irgendwann bei Augsburg war, er dann Profit Trainer geworden ist, um mich dann gefragt hat und dann musste ich schweren Herz zu sagen, okay, Bundesliga möchte ich dann doch machen. Ist ja schon interessant, denn das Ideal kämpfen wir ja jeder Streb geführt in den NSZ, wenn gerade ob das die Spieler sind oder die Trainer, du hast der Versuchung in dem Moment wieder standen, weil du für dich die bessere Entwicklungsmöglichkeiten in dem Moment in Waldek gesehen hast, weil du gesagt hast, Projekt ist noch nicht am Ende, du hast noch mehr Gestaltungsspielraum, weil du nicht einfach nur Jugendtrainer bist, sondern quasi ja wieder Manager für die ganze Jugend, neue Strukturen aufbaust. Inwiefern hat dich das geprägt, die Zeit auch noch bis heute? Total, also total und ich muss sagen, dass auch dann, wo Manuel Z, Manuel Baum, eine Zettche war bei Augsburg, wollte, hat er mich gefragt, ob ich kommen kann für eine U16 und ich habe jedes Jahr abgesagt. Und was das Besondere für mich war, bei Obamänzing war, erstens klar, dass ich ein Trainer-Team weiterentwickeln wollte, den helfen wollte, aber ich habe drei Mannschaften gleichzeitig trainiert. Also manchmal hatte ich eine U13, U15, U16, gleich weil die nur 200, 300, 3-mal die Woche Training haben, kann man das machen, hintereinander weg dann und hat dann natürlich drei Spiele am Wochenende zu betreuen. Und dann irgendwann später war es halt eine erste Mannschaft, eine U19 und U17. Aber was es interessante war, ist in der Zeit, wo vielleicht Trainer beim NHZ eine Mannschaft hat und einspielbetreut. Und dann aber halt das Wappen vom NHZ auf der Brust trägt und das ist natürlich toll ist weißig. Ich hatte aber drei Spiele pro Wochenende. Also im Endeffekt werden einen Trainer, 30 Spiele im Jahr macht, hab ich 90 oder 100 gemacht. Und drei Spiele mehr am Wochenende, heißt drei mal mehr Führen, mehr hinten liegen, mehr in der letzten Sekunde und Ausgleich kassieren. In unterzahl spielen, bei 5-0 in Ansprache halten, bei 0-5 in Ansprache halten und auch am vormittagend Spiel haben, danach direkt in die Kabine rein, zu gehen, das Spiel zu vergessen und das neue Spiel vorzubereiten. Egal was passiert ist. Und das hat mich krass weiterentwickelt, weil ich im Endeffekt dreifach gelernt hab, werden vielleicht andere Trainer in der Zeit nur einfach lernen. Und das war das tolle und dann auch verschiedene Altersklassen. Und gleichzeitig durfte ich da auch Fehler machen, die ich natürlich auch gemacht hab, aber aus denen dann lernen, ist ja dann eine große Kraft. Du musstest natürlich auch lernen, schneller Spiele, egal ob du sie gewinnst, Remy spielst oder verlierst, abzuhaken, klar, dann schlüsselt raus und ziehen, aber emotional schneller abzuhaken, oder? Total, total, das ist es. Es war manchmal um 11 Uhr, war Anstoß mit der U15 und dann zweimal 35 Minuten, dann geht das bis 12 Uhr 30. Und das nächste Spiel hat dann bereits schon um 13 Uhr angefangen, das heißt, die Code-Rinner haben das Spiel am anderen Platz vorbereitet, das warm-up. Und ich bin dann nur noch in die Kabine, hab die letzten Worte an die Mannschaft gerichtet und bin das nächste Spiel rein. Aber wie das Spiel davor ausgeht, weiß ich ja nicht. Also das heißt, kann sein, komm ich mit einem Furiosensiegen die Kabine, muss aber dann deine Emotion runter trossen, weil das nächste Spiel beginnt und die Spielers sind ja in einer ganz anderen emotionalen Verfassung, wie ich gerade, weil ich hab gerade ein Spiel hoch gewonnen oder ich komme und hab das Spiel gerade in der letzten Minute verloren und da muss ich meine negativen Emotion wieder auf ein neutrales Niveau bringen. Und das war eine krasse Aufgabe, aber das hat mich total weitergebracht. Total geprägt, aber wie lange hast du das gemacht, weil das hält dir gefühlt keiner irgendwie länger als drei Jahre durch den Lod, oder? Ich hab's tatsächlich neuninhalb Jahre gemacht, ja neuninhalb Jahre und es war schon viel, ich war viel mehr auf dem Fußballplatz. Also man muss ja auch sagen, jetzt im Profi-Bereich oder wenn du eine Mannschaft beim NLZ machst, zeige ich mal einfach fünf mal die Woche Training und Einspiel oder vier mal die Woche Training einspiel.
Die Woche 90 Minuten auf dem Platz. Und den Rest bist du im Büro und beschäftigt sich mit Taktik, beschäftigt sich mit alle Möglichkeiten da. Bei mir war es anders. Ich war neun und einhalb Jahre, hatte ich drei Mannschaften. Alle Mannschaften haben drei mal trainiert. Das sind neun Trainingsanheiten. Dann haben wir noch immer einen Technik-Training für Spiele angeboten von D und C-Jugens. Das ist eine lehrende Lernhalte. Da haben wir manchmal 60 Kinder, dann Stationstredungen. Ich habe oft noch die Bambini-Sgemacht in dem Verein. Die ganz, ganz kleinen. Weil das mir total wichtig war. Weil natürlich um einen Verein weiterzubringen, musst du immer schauen, dass du einen guten Unterbau hast, dass wieder neue, gute Jahrgänge kommen. Dass die gut aufgenommen werden. Und das heißt, ich hatte manchmal zwölf, 13, 14 Trainingsanheiten in der Woche. Weil ich gleichzeitig auch noch die Elite-Schulen des Fußballs gemacht hat. Vormittags. Das heißt, ich war eigentlich nur auf dem Platz. Ich habe kurz geplant, manchmal kurz in der S-Bahn sogar nur geplant. Aber meine Hauptdinger war auf dem Platz zu stehen, auf dem Platz zu reagieren. Und da ist nicht so, dass wenn es heißt, ein Spieler fehlt, dass noch ein Spieler von der U21 coolen. Dann muss ich mit dem Spieler weniger oder zwei weniger. Oder kurz davor sagt noch eine ab. Also dieses spontane Handeln auf dem Platz. Das lernt man dort. Ich hatte das drei oder vier-fache An Trainingsanheiten, was andere Trainer haben. Am Ende ist die Arbeit auf dem Platz und die Arbeit mit Menschen, die dich weiter bringt. Nicht im Büro zu sitzen und so lang fünf Stunden vorbereiten. Und dann nur eine Stunde auf dem Platz zu stehen. Da trei ich glaube ich nicht. Dann dürft es ja gefühlt, unter Vorrat gewesen sein. Also dann 2017 den Sprung in die Bundesliga gewagt es. Und nur eine Mannschaft hat es. Ein Haufgabe ein Team, oder? Ja. Und da fordert, würde ich nicht sagen, weil natürlich ganz andere Dinge dann auf einen zukommen. Dann geht es mal los, so das erste Mal. Da war dann das noch so die Generation mit Bobadier, Altintop, Daniel Bayer, Paul Verhag, Marvin Hitz. Um ein paar zu nennen. Ich darf an heute als Sportdirekt oder als Geschäftsführer als Manager. Da geht es da natürlich darum, sich irgendwie durchzusetzen in dem Business. Das hat auch Kraft gekostet, natürlich. Und Anstrengungen. Aber klar, ich hatte ein bisschen mehr Rückenschmerzen, da war ich mal nicht so viel im Büro gesessen bin. Bis kein Bürohocker. Aber du hast in gut 7 Jahren in Augsburg einige Trainer kommen sehen. Gehen sehen. Du warst dann in diesem Trainerstaff die Konstanz. Hast du das ja auch schon angesprochen in Folge 1? Was im Sommer komplett anders war, der andere Blickwinkel. Jetzt kam es du mal neu in den Verein und der andere Kotreiner war jetzt schon da. Ist das schwer, immer wieder sich neuen Trainertypen anzupassen? Wie war das für dich? Oder musst du dich immer wieder auch gewisserweise anpassen? Weil jeder Trainertypen jetzt irgendwie auch anders war. Und du dann irgendwas ausgleichen musstest in diesem sauber gesamm bündelt Trainerstaff gegenüber der Mannschaft. Was die Mannschaft braucht? Ja, also schwer würde ich jetzt nicht sagen, aber es war manchmal vielleicht mühsam. Vielleicht ist das das Wort so, immer wieder aufs neue die ersten Schritte mit einem neuen Cheftrainer oder mit einem neuen Cheftrainer, einen neuen Kotreiner, der mit ihm gekommen ist. Oder Annalysten oder so weiter zu gehen. Ist nicht einfach, weil es geht auch krass schnell. Klar, hast du mal mehr Erfolg, weniger Erfolg. Und meine Meinung ist, mit dem Trainer hat man es auf jeden Fall noch weiter geschafft. Wir hätten den Turnaround geschafft. Aber darum geht es ja gar nicht. Das habe ich nicht zu entscheiden. Da bin ich einfach keine handelnde Person, sondern ich habe so zu machen, wie es dann entschieden wird. Und es geht dann auch krass schnell. Und beim ersten Mal, da habe ich mich schon gedacht, wo, das ist aber, ich stelle jetzt Profi-Business. Weil du kriegst einen Anruf. Wir trennen uns die Pressementeilung raus, wir trennen uns von dem Trainer. Und dann vielleicht morgen wieder neue Trainer vorgestellt. Und Training ist in zwei Tagen. Und dann komm ich auch nichts an zwei Tagen zum Training. Und dann ist halt der gleiche Spind. Alles ist gleich, nur das Name-Schild ist anders. Und das Zeug vom neuen Trainer ist schon drin. Und ein neuer Trainer kommt. Man muss sich natürlich wieder neue eingewöhnen. Man spricht wieder Sachen durch. Man bekommt vielleicht auch ein paar andere Aufgaben. Jeder Trainer hat seinen eigenen Style zu führen, seinen eigenen Style zu spielen. Man muss sich darauf anpassen. Man will sich auch anpassen und so schnell wie möglich. Und es kostet Kraft auf jeden Fall. Und grundsätzlich haben wir das bei Augsburg immer sehr, sehr gut hinbekommen. Die neuen Cheftrainer gut einzugewöhnen, gut aufzunehmen irgendwie. Und grundsätzlich haben wir dann unser Ziel immer erreicht. Würdest du sagen, ist ein Vorteil gewesen? Zum Mittwoll, Manuel Baum, ist jetzt, würde ich jetzt von außen behaupten, ist ein ganz anderer Trainer-Typ, als es jetzt ein Heiko herrlich oder Markus Weinz, der weißen Vorteil für dich gewesen, all den verschiedenen zu arbeiten, um auch dieses Allrounder-Land so zu bekommen. Ich glaube schon, auf jeden Fall, also um ganz klar zu sagen, es war nie schön, wenn ein Trainer gehen musste. Es hat immer weh getan so. Oder man hat irgendwie gedacht, man hängt ja selber vielleicht auch mit drin. Und stellt sich auch selber die Frage, was es passiert. Aber es ist ja nicht nur das Trainer-Team. Wenn es in einem Verein nicht läuft, gehört ja alles dazu. Also alles, wo es mehr, wo es weniger ist, keine Ahnung, weiß ich nicht. Aber natürlich hat es immer weh getan. Und war nicht schön. Und trotzdem gibt es viele Vereine, die haben noch mehr, deutlich mehr Trainer gehabt, als jetzt bei Augsburg, sag ich mal. Aber ich bin auch total dankbar, so viele verschiedene Trainer-Typen kennengelernt zu haben, oder unter denen Code-Trainer gewesen zu sein, weil ja, das ein krasser Erfahrungsschatz ist und ich es live mitbekommen habe. Und es ist ja oft bei Vereinen so, dass auf den Jungen, jetzt mal um ja, das so ein bisschen plakativ einfach zu sagen, auf den jungen Taktiker folgen ältere Erfahrungen, auf den ältere Erfahrungen, folgt der totale menschliche Fänger, auf den folgt wieder das Anders-Kaross-Helge wieder verneumlos. Also uns mal so ganz grob zu sagen. Und die ganze verschiedenen Typen kennengelernt ist gut, weil es ja ganz logisch ist, beim Mensch sein, dass bei manchen Trainern manche Sachen gut und manche finde ich nicht so gut. Oder manche würde ich so machen und manche würde ich nicht so machen. Ist ja ganz logisch. So und das alles gesehen zu haben, wie das wirkt auf eine Mannschaft und das Zusammenspiel und auch was Erfahrungen ausmacht, den richtigen Mix zwischen. Wie viel gebe ich taktisch weiter, wie viel nicht, wie viel kann der Mannschaft aufnehmen, wie viel nicht, wie wichtig ist das menschliche und so weiter. Da glaube ich, habe ich total viele Facetten gesehen bei den ganzen Trainern, die ich hatte. Wenn du jetzt noch die Zeit noch mal zurückblickst, die Frage, was sind so die prägendsten Erfahrungen, jeweils auch mit den Trainern gewesen? Was kommt dir sofort in den Sinn? Wir kommen vor, dass ich von Waldegumamentzing, wir haben damals so gut wie keine Videoanalyse gemacht und haben ein bisschen was gezeigt, wenn man vielleicht ein Elternteil was mit geschnitten hatte oder wir mit der Handykamera draußen hatten in der Zeit. Das war ja schon jetzt auch schon über zehn Jahre her. Und dann komme ich nach Augsburg und machen du Baum, ist ja schon krass detailliert und krass taktisch erfin. Und aber dann trotzdem zu sehen, wie der innerhalb einer Analyse von 15 bis 20 Minuten es schafft, so gebündelt den Gegner vorzustellen und die Mannschaft darauf fortzubereiten, was sie erwartet. Das war für mich beeindruckend. Das war für mich wirklich beeindruckend. Und dann glaube ich, zweieinhalb Jahre später, weil sie noch kam Martin Schmittern, wir waren in der Phase, wo wir unten reingeraden sind und dann, und wir haben einige Gegenteuer kassiert, viele Gegenteuer kassierten in der Phase und dann kam der rein und wir waren eigentlich in der, und es war der erste Trainerwechsel, den ich hatte und wir waren in einer, in einer Phase, wo wir nicht gut waren. Und dann kommt der rein und dem Endeffekt wurde gar nichts groß überdefensiv geredet. Der hat das Problem einfach sein lassen. Im Endeffekt war das von der ersten Sekunde. Wir spielen vorwärts, da geht's ab, da hat es so viel Qualität, so und wir haben Abläufe reingespielt und vier Tage später sind wir nach Frankfurt gefahren am 3. ins Gewohn, langsam noch 1 hin. Also das war so, das zu sehen, so wie man dann eine Mannschaft auffängt, reingeht, die Gedanken aufs positive lenkt. Sie stark redet und ihn wieder selbst vertrauen, einhaucht über Trainings-Einheiten, über ein positives Zusprechen auf dem Platz, das fand ich beeindruckend. Und dann, dann, Trainer dazwischen, aber klar zum Beispiel auch am Ende dann jetzt mit Jesterob, der, wie Sie sagen, "Centelman halb, Centelman so, ein Centelman sauber, freundlich, eine heitere Gelassenheit, immer in jeder Phase." Und da haben wir auch eine super erfolgreiche Zeit gehabt, letzte Saison. Und, sorry, sorry, und um jetzt nicht irgendwie die anderen heikoherrlich, einfach als Ex-Pro, wie der so viel Erfahrung, als Ex-Profi mitgebracht hat, der so viel mitgeben konnte, wo ich auch so viel rausziehen konnte, wo ich auch so viel nachgefragt habe und ein Markus Weinzel, der seine zweite Amtszeit dann bei Augsburg hatte, der auch eine Gelassenheit ausgestrahlt hat, der total klar war, was wir spielen in seiner Spielfraktion,
viel total klar war und wo wir auch eine sehr gute Saison gespielt haben, weil wir die Saison ohne Großtobeländen, die Liga gehalten haben und das ja dann auseinander gegangen, das wir immer auch gesehen haben und dann kam er noch Maßen der einfachen aufstreben der junger Trainer war mit wahnsinnig vielen Ideen und am Ende bin ich hier wirklich dankbar für die ganze Zeit. Vielleicht noch ein Letztpunkt noch mal nachgagten, jetzt gar nicht so konkret auf Enrico Maßen, aber du sagst es als junger Trainer, hast du oftmals einfach viele Ideen im Kopf, willst vieles auch einfach ausprobieren, hast noch vieles nicht gesehen, ist das manchmal aber auch irgendwie in diesem Profifußball und du kannst ja jetzt schon vieles auf Boarteilen, hinterlich, wenn man noch nicht weiß, was das richtige Maße an neuen Ideen ist, versus halt Routine und Stabilität. Also das wichtigste ist, dass man Ideen im Kopf hat und natürlich kann zu vielen Mannschaften verunsichern und aber es hängt immer von der Mannschaft ab, weil es gibt Spieler, die hinter Fragen viel, die wollen auch wissen und ich glaube immer mehr auch in der jetztigen Generation, die wollen auch wissen, warum machen wir das so, warum so, warum so, die hinter Fragen viel. Da muss schon als Trainer natürlich Antworten haben, dann ist schlecht, wenn du eine Idee hast, aber nicht im Detail, die Idee zu Ende geführt hast. Und gleichzeitig geht es natürlich auch drum nicht von Woche zu Woche alles umzuschmeißen und immer wieder den Plan zu verlassen, weil du vielleicht zu viele Ideen im Kopf hast, könnt ihr das funktionieren, das ist das. Also eine gute Idee ist der Grundstein an der Idee festzuhalten und kleine Schrauben immer wieder zu drehen ist dann die Leistung und aber auch selber ausstrahlen, dass ich an diese Idee glaube und dass es meine Identität als Trainer ist, das ist total richtiger. Da hat es richtige Maß zu finden, es ist super wichtig. Lass uns gegen Ender dieser Folge nochmal so einen kleinen Switch machen und zwar, du hast am Anfang den Part im Warthorke-Club kennengelernt, dann eine Bundesliga-Team, jetzt in der Pramilie. Gibt es aber was, wo du sagst, das hast du dir seit deinem Traineranfang in der Fußballschule oder im ersten Jugendtrainer-Team beiberhalten, was du jetzt noch tagtäglich in englern an den Tag liegst? Ja, dass ich gut gelauert, meistens meistens meistens. Ich muss mal schön immer sagen, aber dass ich gut gelauert mit einem froh sind oder mit einer heiteren Gelassenheit zum Training gehe und dass ich weiß, dass im Fußball sich alles super schnell ins positive drehen kann und dass ich alles super schnell auch ins negative drehen kann und dass ich nicht alle Ausschläge die zu weit oben sind mit gehe und aber deshalb mir aber auch zugestehen, ich alle ausschläge nach unten zu weit mit gehe, sondern versuche eine mittlere saubere Kurve zu fahren und da muss ich auch sagen, ich saß ja über 260 Spiele bei jetzt nicht ganz, aber weil dann Stefan Reuter nicht mehr auf der Bank war, aber ich saß sehr lange neben Stefan Reuter auf der Bank und muss schon sagen, dass das geprägt hat. Und da ist es auch von ihm gelernt, weil der krass viel erreicht hat und krass viel auch wenn es dann irgendwann mal nicht gut lief, dann ging es dann oft auf ihn, hat das aber auch auf sich genommen, also auch krass starke Schultern und habe schon gelernt, sie nicht alle Ausschläge nach oben, nicht alles ist immer super, aber nicht alles ist auch immer ganz, ganz schlecht, sondern es bleibt immer eine Kurve im Mittelmaß und das habe ich mir angewöhnt und das habe ich aber auch schon damals als Jugendtrainer gehabt, weil ich das ja damals auch lernen musste mit dem drei Spielen am Wochenende, wie wir gesagt haben, ja. Das ist nicht letztendlich treu zu bleiben und trotzdem offen für Anpassungen, aber jetzt niemals komplett irritieren lassen, sobald es mal nicht läuft und eine 180 Gradwende jedes Mal einschlagen, das ist das, was du, was du meinst, ne? Ja, genau, genau. Und vielleicht noch auch, ich kann mich noch daran erinnern, als ich jung war, dann bei einer Bambini-Truppe, die gerade angefangen haben zu Fußball zu spielen, aber super interessant ist, ich steh als Trainer da und erzähl den was. So, wenn da ein Jugendspieler oder ein Bambini kind, ganz woanders ist im Kopf und an was anderes denkt, was ja vorkommt, dann schaut er dich nicht an, dann schaut er an Himmel, dann schaut er jedem Flugzeug nach, dann, meine wegen, zehlt er das Gras und so weiter. Und deswegen ist auch total schwer zum Beispiel ein Trainer vom Bambini-Szusssein, weil du musst die Aufmerksamkeit erstmal auf dich bekommen, mit irgendetwas, mit Karisma vielleicht auch, dass sie dir zuhören. Und ich denke, ich glaube auch, dass es auch im professionellen Fußball so ist, dass Spieler in der Analyse sitzen und vielleicht gerade wo ganz anders sind in Gedanken, warum auch immer, da gibt es ja unterschiedliche Gründe, wo der Unterschied ist, dass sie dich trotzdem anschauen und so tun als ob sie zuhören, so wie ich ja dann irgendwann auch in der Schule vielleicht gemacht habe. Und aber diesen Unterschied zu sehen, dass halt dieses direkte Feedback zu bekommen, bei Bambinis oder bei Jugendmannschaften, kann ich nur eben empfehlen. Herr ist wahrscheinlich einfach auch gut, sich gewisse Gaben aus dem Sebastian Fußball, als Beizubehalten in so einem Milliarden schweren Fußball-Bissens, was es ja einfach ist. Und Pramilie da ja sicherlich einfach noch mehr Geld im Spiel ist als in der Bundesliga, deshalb bessere Innenfrau-Struktur und noch mehr Staff. Also aber am Ende und da wird man ja gemessen, aber Ergebnis, wir haben vorhin über das 1,0 gesprochen und über das Ideale eines 1,0 über so einen Sieg. Das ist dann wahrscheinlich gut, um sich so eine gewisse Lockerheit auch beizubehalten, dass auch zu kennen von früher, worauf es eigentlich ankommt, dieses Miteinander, dieses Spaß am Spiel. Ja, also total. So wo komme ich her oder was hat mich dazu gebracht, Fußball zu spielen? Warum spielen Kinderfußball? Weil sie Freude haben wollen und da kriegt mich auch nie jemand davon weg. Ich bin immer der Überzeugung, egal wie schlechte Situation noch sein kann oder wie blöd was sein kann oder wie viel verletzte man hat. Oder was weiß ich, warum, was gibt dir immer 100.000 Gründe, warum etwas schlecht laufen wird oder könnte oder sollte? Ich bin der festen Überzeugung, dass fröhlich oder mit Freude und mit Spaß zu arbeiten, wenn ich das mache oder wenn ich so schaffe in den Spiel reinzugehen, ist die Wahrscheinlichkeit immer höher als wenn ich schlecht gelaunt und mit Angst und so weiter in den Spiel reingeh. Und man sagt jetzt ja, ist ja logisch, Jonas, ist ja logisch, ist ja logisch. Aber das ist über eine ganze Saison krass schwer, das beizubehalten, weil Rückschläge kommen. Und enttäuschte Spieler sind da und es darf mit Glieder, die vielleicht gerade eine schwere Phase haben oder die sich nicht so wertgeschätzt fühlen. Oder was auch immer, sind auch immer da, weil so viele Menschen die zusammenarbeiten wird es immer geben und die Laune hochzuhalten. Und ich da festen Überzeugung, dass das immer die eine höhere Wahrscheinlichkeit gibt, ein Spiel zu gewinnen wie andersrum. Und was mir jetzt eben noch so kam, auch als Frage ist es, auch so im Profifußball mit das Wichtigste auch, wenn man jetzt auch ein Spieler länger begleitet, eben diesen Spass am Spiel, beim Spieler so zu supporten, weil einfaches Beispiel. Du bist da jetzt vier, fünfmal die Woche auf dem Platz und klar, es ist Fußball, es treibt dich an, aber wenn das über viele Jahre machst, jetzt parallel bei Spiel, ich als Sportjournalist bin auch dann in den Bundesliga-Stadien. Kriegt das manchmal gar nicht mehr so wertgeschätzt, wo du ja früher irgendwie immer als Fan warst oder sonst in diesen Spass am Spiel, wie es hat es. Es ist halt jetzt aber dadurch hat sich für mich persönlich auch in manchen Situationen der Spaß an diesem Spiel komplett verringert, dass ich auch jetzt nicht mehr so viel, keine Ahnung, Schämmerstee, Kucke oder sonst irgendwas, nicht mehr so vielen Stadion gehen. Und ich denke, es ist beim Fußballprofi ja auch ähnlich vor von den Gedanken her klar, kann nicht das andreiben, aber die Versuchung, das Thema, das es irgendwann vielleicht nicht mehr so viel Spaß macht, der Reizweg ist, ist das ein Thema, was du auch so wahrnimmst in all den Jahren, dass es darum geht immer wieder, dass es neu rauszuketzt, dann bei Fußballprofi ist. Ja, auf jeden Fall, also dieser Spaß oder Kanalung, wie ich sagen soll, aber so dieses Trainierenden Flow, also dieses Fußballspielen oder nicht an die Zeit zu denken, also so und da zu spielen ist für mich der höchste Zustand. Und die Spieler da reinzubekommen, das ist total wichtig und wegbekommen losgelöst vom Denken so eine Fokusierung auf den nächsten Augenblick und die Aufgabe und auf das hier und jetzt, das ist krass wichtig und das ist die Aufgabe von uns aus Drenern, sie da reinzubekommen, natürlich und muss ich dann auf den Trainingsplatz schauen, dass ich Übungen habe mit Inhalt, detailliert, wo sie was lernen, wo ich ins Detailge, wo keine Ahnung, richtigen Fußballspielen und so weiter, all die Dinge. Und gleichzeitig muss ich aber dann auch wieder fassen haben, wo sie einfach im Flow sind, wo sie, wo es die Zeit ist, wo sie nicht an die Zeit denken, wo einfach gespielt wird und wo ich dann automatisch richtige Entscheidung treffe, so von innen herauszuhandeln. Das ist glaube ich die größte Gabe und dieses Switch immer wieder hin und her zu bekommen, der ist total wichtig. Ja und du hast eben das Wort Trainingsplatz in dem Mut genommen, das ist auch schon die perfekte Überleitung für die Abschlusskategorie.
Dieser Folge und zwar, der ersten Folge hast du uns ja einen Tipp mitgebracht. Jetzt geht's mir darum, erzähle uns doch mal, was deine Lieblingsübungen sind, ihr umeist damit am meisten Spaß macht. Es gibt viele, wirklich viele gute Übungen, die man machen kann und den Bücher nachlesen kann. Und am Ende, wenn du es aber zu mir sagen würdest, Jonas geht's auf dem Platz, du hast keine Erinnerung, das ist einfach sagen 14 Spieler und zwei Teue da, was würdest du machen, ich würde ein Feld aufbauen und würde sieben gegen sieben spielen. Das sieben gegen sieben, keine Ahnung, eine Mittellinie ziehen, wenn der Toward abstoß hat, kein Abseits, wenn dann haben der Ball im Spiel, es gibt's Abseits, vielleicht ein paar Bälle außen noch zu einem schnellen Einwurf hinlegen, ohne Standardsituationen, dann halt klar, V-Five und so, aber ein freies Spiel, freie Kontakte vielleicht Toward hat, zwei Ballkontakte, dass der Ball schnell im Spiel statt oder das Spiel nicht anhalten kann und spielen. Also ich weiss, dass ich jetzt keine Übung und vielleicht, da wartet eine oder andere irgendwas kompliziert ist, aber am Ende ist genau das, wo das Spiel herkommt und genau das erwartet und sie auch am Wochenende. Aber wenn das die eine sein soll, dann würde ich das machen, dann gibt's viele gute Übungen, weil wir sind Spiele, dies das und ein gutes 5 oder 6 gegen 2 macht auch immer Spaß. Der stimmt, aber am Ende wollte ich ja hören, was die als Trainer aber am meisten Spaß macht, weil meistens hat, finde ich, ich habe mir als Trainer am meisten Spaß, wenn man sieht, dass die Mannschaft unheimliche Freude an dem hat, was sie macht. Ja und das ist das Spiel, also das ist das Spiel, wo ich gerade gesagt habe, mein 14 Spielern, sieben gegen sieben, zwei Tor wieder, zwei große Tor sie da zu sehen, wo es aber auch drum geht zu gewinnen, also wo es wirklich geht, drum zu gewinnen und wo die Mannschaften auch nicht, wenn ich 1 oder 2 0 4 und dann eine Mannschaft da ein gutes Gamemanagement hat, dann finde ich das überragend, weil dann verändert sich zu spielen, sobald ein Tor fällt, muss die eine Mannschaft mehr machen, die andere kann im Gegnis auch verwalten, geht aber trotzdem auf zweite die richtige Mischung hinzubekommen. Das macht mir als Trainer am meisten Spaß, das von draußen zu sehen und wenn sich dann am Ende eine Mannschaft total freut, weil sie gewonnen hat und mein wegen Siegerfoto macht und die andere Mannschaft verloren hat, kurz ja sauer ist oder halt einfach verloren hat, weil sie verloren hat, dann aber zusammenkommt, man dann gemeinsam kreistät und man danach aber wieder weiß, dass wir eigentlich eine Mannschaft sind und dass es dann am Wochenende gegen die nächste Mannschaft geht, weil eine positive Abendsfähre und eine gute Grundstimmung zu schaffen, es gibt nichts wichtigeres. Dann weiß man, dass man gut gearbeitet hat und das hast du definitiv ja auch in dem Podcast, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und vielerfeuer in den nächsten Monaten bis so ein bisschen so Ende in Brighton und auch darüber hinaus. Danke dir, danke dir und vielleicht verschlägt dich einmal der Wege her, um dir ein Brammerlicks Spiel von uns und davon am anderen vor allem anzuschauen, dann meldet dich auf jeden Fall. Da werde ich definitiv nicht nein sagen, danke dir und dann hören wir uns bei von Coach to Coach, dann noch einmal in dieser zweiten Staffel, ein Gas steht nämlich noch aus, zwei Folgen stehen noch aus, wer das ist, darum schweige ich quasi und lege dem Mantel des Weigens darum, das wollte ich sagen, ja ja ja ja, nochmal ein Stagel zum Ende, den nehmen wir aber trotzdem mit und in dem Sinne macht es gut, schöne Zeit auf den Trainings- und Spielplätzen eurer Wahl.
Podcast Summary
Key Points:
Jonas Scheuermann beschreibt seinen ungewöhnlichen Karriereweg vom Sportstudenten über eine Fußballschule und einen Amateurverein bis zum Coach-Trainer in der Premier League.
Er betont, dass er nie einen Karriereplan hatte, sondern sich alles schrittweise entwickelte, getrieben von Freude an der Arbeit.
Bei seinem Amateurverein trainierte er jahrelang mehrere Mannschaften gleichzeitig (bis zu 14 Trainingseinheiten pro Woche), was ihn in Sachen Flexibilität, Emotionskontrolle und praktischer Menschenführung stark prägte.
Er widerstand mehrfach Angeboten von Manuel Baum, zum FC Augsburg zu wechseln, weil er sein Projekt beim Amateurverein noch nicht abgeschlossen sah.
In Augsburg erlebte er viele verschiedene Cheftrainer-Typen (z. B. Baum, Herrlich, Weinzierl, Thorup) und lernte, sich schnell an neue Trainer und deren Stile anzupassen – ein wertvoller Erfahrungsschatz.
Prägende Momente waren unter anderem die detaillierte Videoanalyse von Manuel Baum, die positive Mannschaftsführung von Martin Schmidt und die Gelassenheit von Jess Thorup.
Er betont, dass die Arbeit auf dem Platz und mit Menschen wichtiger ist als stundenlange Büroarbeit.
Summary:
Jonas Scheuermann, Coach-Trainer bei Brighton & Hove Albion, spricht im zweiten Teil des Podcasts über seinen ungewöhnlichen Karriereweg. Er begann als Sportstudent, der nebenbei für eine Fußballschule arbeitete, und landete über mehrere Stationen beim Amateurverein SV Waldkirchen-Obermensing. Dort trainierte er jahrelang bis zu drei Mannschaften gleichzeitig, oft mit 14 Trainingseinheiten pro Woche, und sammelte enorme praktische Erfahrung – etwa darin, nach einem Spiel sofort die Emotionen herunterzufahren und das nächste Spiel zu fokussieren.
Diese Zeit prägte ihn nachhaltig: Er lernte, flexibel zu reagieren, Fehler zu machen und daraus zu wachsen, und entwickelte eine tiefe Freude an der Arbeit mit Menschen. Obwohl Manuel Baum ihn mehrfach zum FC Augsburg holen wollte, blieb er zunächst bei seinem Amateurverein, weil er dort mehr Gestaltungsspielraum sah. Erst 2017 wechselte er doch in die Bundesliga.
Dort erlebte er viele verschiedene Cheftrainer – von detailorientierten Taktikern wie Baum bis zu emotionalen Führungspersönlichkeiten wie Martin Schmidt. Er betont, dass diese Vielfalt ihn zu einem besseren Coach gemacht habe, da er gesehen habe, wie unterschiedliche Ansätze auf Mannschaften wirken. Sein Fazit: Entscheidend ist die Arbeit auf dem Platz und der Umgang mit Menschen, nicht das stundenlange Vorbereiten im Büro.
Auch wenn Trainerwechsel immer schmerzhaft seien, habe er aus jeder Begegnung gelernt.
FAQs
Jonas Scheuermann begann als Student mit einer C-Lizenz und trainierte nebenbei bei einer Fußballschule, die vom Verein SV Wald-Obamensing angestellt war. Sein Weg führte über Jugendtrainer und Koordinator bis hin zu ersten Mannschaftstrainer, ohne dass er ursprünglich eine Profikarriere anstrebte.
Die neuneinhalb Jahre bei Wald-Obamensing waren prägend, weil er dort oft drei Mannschaften gleichzeitig trainierte und so drei Mal so viele Spiele und Trainingseinheiten erlebte. Das half ihm, schneller emotional abzuschalten und sich an verschiedene Situationen anzupassen.
Er lehnte Angebote von Manuel Baum ab, weil er das Projekt bei Wald-Obamensing noch nicht als abgeschlossen ansah und dort mehr Gestaltungsspielraum hatte. Er wollte seine eigenen Vorstellungen umsetzen und den Verein weiterentwickeln, bevor er in den Profibereich wechselte.
Er erlebte mehrere Trainerwechsel in sieben Jahren, darunter Trainer wie Manuel Baum, Heiko Herrlich, Markus Weinzierl und Enrico Maaßen. Er fand die Anpassung an neue Trainer manchmal mühsam, aber sah es als großen Erfahrungsschatz, verschiedene Trainer-Typen kennenzulernen.
Beeindruckend war, wie Manuel Baum in einer 15- bis 20-minütigen Analyse den Gegner gebündelt vorstellte und die Mannschaft darauf vorbereitete, obwohl er taktisch sehr detailliert arbeitete.
Martin Schmidt redete nicht viel über Defensive, sondern fokussierte sich auf Offensive und positive Verstärkung. Durch Trainingseinheiten und positives Zusprechen gab er der Mannschaft Selbstvertrauen zurück, was zu einem schnellen Erfolg führte.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.