#47: Mit DLG-Präsident Hubertus Paetow live auf der Agritechnica
34m 22s
The podcast features conversations on modern agricultural practices with Thomas Andresen and Tilo von Donner, sponsored by Wüstenberg Landtechnik. During the DLG exhibition at Agritechnika 2025 in Hannover, DLG President Hubertus Peto discusses topics such as innovation, challenges in the agricultural sector, and the need for technological advancements. Peto highlights the importance of adapting to changes in the industry, addressing issues like cost-effectiveness of innovations, market dynamics, and the impact of technological advancements on productivity. The discussion also touches upon the need for collaboration between stakeholders, including farmers, manufacturers, and policymakers, to navigate challenges and ensure sustainability in agriculture. Peto emphasizes the significance of addressing structural changes in agriculture, optimizing business models, and finding solutions to enhance productivity while considering market demands and economic uncertainties. The conversation sheds light on the complexities of the agricultural sector, the role of technology, and the importance of aligning industry practices with evolving market trends and consumer needs.
Transcription
5596 Words, 35235 Characters
Plan B. Ideen für die moderne Landwirtschaft.
Mit Thomas Andresen vom Hofbaslund und Tilo von Donner vom Hofbreiten Eiche.
Gesponsult wird dieser Podcast von Wüstenberg Landtechnik.
Führen der Partner in der Landtechnik in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
Ein modernes Familienunternehmen mit einer klaren Filmenphilosophie.
Getreu dem Slogan bei uns in guten Händen.
Und New Holland-Deutschland, innovative Landtechnik, seit über 125 Jahren.
Moin liebe Freunde der Geflächen von mir und zu einer weiteren Folge Plan B. Ideen für die moderne Landwirtschaft von der Agritechnika 2025 in Hannover.
Wir sind jetzt am Stand der DLG und Tilo. Wen haben wir bei uns?
Ja Thomas, wir freuen uns ganz besonders, dass wir hier in so einem schön improvisierten Pop-Up-Studio sitzen, quasi unter freiem Himmel mit allen messen geräuschenden Hintergrund.
Super.
Und bei uns sitzt Hubertus Peto als DLG-Präsident.
Also ganz große Freude, dass du uns hier Rede und Antwort stehst, wie ihr dir mal ein paar Fragen stellen dürfen, zur Agritechnika und auch ein bisschen zu DLG.
Herzlich willkommen.
Sag gerne mal ein bisschen was über dich. Wir fragen am Anfang immer, wer bist du? Was kannst du?
Also ich bin Hubertus Peto, ich bin in allererst der Linie Landwirt in der Nähe von Rossock auf dem Ackerbau betrieb, den wir da bewirtschaften.
Meine Frauen ist seit 2005 und die Familie seit 1991.
Ich bin geboren und steht, wir heutzutage ein da aufgewachsen, da studiert, daher kennen wir uns.
Und im Nebenberuf, weil es in Mecklenburg total einfach ist, einsam ist, bin ich Präsident der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft.
Das ist ein Fachverein mit 30.000 Mitgliedern, mit dem Thema Fortschritt in der Landwirtschaft, also genau eurem Podcast-Thema.
Und ich glaube, ich habe jetzt das Stadium erreicht, wo ich für das, was ich so alles mache, nicht mehr ganz genug kann. Aber das müssen andere beurteilen.
Der vorneweg und interessiert uns natürlich so als Messebesucher, wie empfindet man so als DLG, die du ja repräsentierst, die Messe dieses Jahr.
Gut besucht, viele Aussteller, wie ist so die Resonanz von beiden Seiten?
Also wir haben das Konzept der Messe natürlich stetig immer veränderlich angepasst.
Bei dieser Messe, das haben ganz viele mitbekommen, ist das Sagekonzept etwas durcheinander gerüttelt worden, auch einfach mal um etwas Neues zu versuchen.
Da müssen wir jetzt noch weiter dran schärfen, da gab es einige Unwuchten, aber insgesamt ist tatsächlich die Agitechnika ein völliges Unikat in der internationalen Messewelt.
Das ist die einzige Messe, die nach Corona regelmäßig wechseln, die heute Rekorde macht und wo die Leute nach wie vor einen riesen Spaß dran haben, sich Investitionsobjekte anzugucken und andere Menschen zu treffen.
Und das beruhigt uns natürlich enorm. Wir glauben, wir haben da nicht alles falsch gemacht.
Ich finde den wesentlichen Punkt bei der Agitechnika muss man darin sehen, dass wir hier einen Motivationscamp 7 Tage mit 400.000 Leuten machen.
Um die deutsche Landwirtschaft in eine Aufbruchstimmung zu bringen, die wie sie glaube ich dringend braucht.
Und wenn wir da unseren kleinen Teil so beitragen können, dann wäre das schon ganz schön toll.
Du sprachst gerade die Weiterentwicklung an. Ich glaube, ein neuer Punkt war dieses Jahr, oder sind die Themen-Tage?
Hab ich das richtig verstanden, was ist die Idee dahinter, einmal so, für die Zuhörer, die nicht anwesend sein können?
Bisher war es ja so, dass die ersten beiden Tage Sonntag Montag exklusiv Tage waren für den Handel, so hieß das und dass die restlichen Tage frei und offen waren für die Allgemeinheit.
Es gab den Wunsch von diversen Ausstellern, dieses exklusivtag Konzept etwas auszudehnen, weil die Messe eben schon sehr stark frequentiert ist.
Deshalb haben wir uns entschlossen, am Sonntag ein Familien-Tach und Presse-Tach-Universionsdach zu machen, am Montag-Dienstach, die eigentlichen Business Days reißen sie jetzt, also die eigentlichen Handler-Tage, um dann abmittwo auch die Messe für die Allgemeinheit zu öffnen.
Das macht es natürlich etwas kompliziert dafür, den normalen Messigbesucher, der seit 30 Jahren zum Beispiel am Dienstag oder am Montag, als DLG mitliegt, auf den Stand, auf die Messe geht.
Diese Umstellung ist eine Herausforderung und ich glaube, wir werden das Konzept auch nicht exakt so lassen, wie wir es jetzt gemacht haben, weil die Anterspreise am Montag und Dienstag natürlich schon viele dazu veranlasst haben, sich andere Tage zu suchen.
Und wir eigentlich bei dem Besuch, den wir hier haben versuchen müssen, die Tage gleichmäßig für die Leute attraktiv zu machen.
Wo würdest du sagen, liegen dieses Jahr die themisch-werpunkte bei den Ausstellern, bzw. was denn so die Top-Trends, die man hier vielleicht sehen kann auf der Allgemein-Techniker?
Also ich finde es total interessant, verglichen mit der letzten Allgemein-Techniker 23 würde ich sagen, ist der gesamte Bereich Digitalisierung, neue Verfahren, Robotik, Pflanzenerkennungs-Botsplaying, diese ganzen Bereiche, die auch sehr Nachhaltigkeitsgetrieben waren.
Dass das etwas weniger geworden ist, und es geht wieder mehr auf die Kombination von Digitalisierung und Mechanik.
Wir sehen ja viele mechanische Konzepte, die beiden Goldmedaille haben ja nichts mit Digital zu tun, da ist eine Presse mit einem neuen Knotraum, einen neuen Antriebskonzept, unter Essen, Traktoren mit einem halben Wario-Getriebe in jedem Rat.
Das sind die goldprimierten Innovationen, das zeigt das so ein bisschen. Das zeigt, dass es auch im rein mechanischen Bereich noch Potenzial gibt für Weiterentwicklung, für Fortschritte.
Und wenn man mal sieht, wie z.B. der Schlepper mit dem Müller-Evigetriebe, wo der hochfahren kann, da sieht man schon, dass es da auch noch gewaltiges Potenzial gibt.
Das hat man ja eigentlich schon 2023 gesehen, da war ja, z.B. auch der New Holland Drescher, der war ja da auch ganz weit vorne, das war ja auch noch mal ein richtig technischer Quantensprung.
Und ich glaube, wir beide kommen ja, also ich als Schlesio-Holstein und du als Mecklenburger aus Region, wo man immer gedacht hat, bei der Drescher-Technik, das sind eigentlich nur so minimale Dinge, die sich noch mal verändern können.
Und das war da ja auch schon ein echten Quantensprung, den es da noch mal gegeben hat. Das war ja schon gigantisch.
Wie hast du so das Gefühl, wie wird das so angenommen von den Fachbesuchern reflektieren, die das so ein bisschen diese Goldmedalien oder stellt man mal immer fest.
Mensch, die haben eigentlich doch andere Ideen, die haben andere Interessen oder passt das immer alles so auch ganz gut zusammen.
Also, man muss das glaube ich unterscheiden. Ich glaube, für das, wenn ich hier her fahre, dann lauf ich ja zunächst mal zu Hause über ein Betrieb, lass das letzte Jahre wie passieren und sagt, Mensch, was sind deine Punkte, was willst du sehen, wo willst du was verändern?
Das ist ja die eine Hälfte des Messebesoes. Die andere Hälfte ist, dass ich natürlich neues sehen will, auf das ich von selber gar nicht komme.
Und da hilft ja eine Medaille gewaltig, weil dann habe ich das nämlich vorher schon fünfmal in der Zeit und gelesen habe ich mir auf jeden Fall auch in der Agitäniker-App da einen Punkt gesetzt und will da hin.
Und ich muss auch sagen, insbesondere wenn du sagst zum Beispiel, New Holland Goldmedaille 23, das ist auch in der Fachkommunität so hoch und unterdiskutiert worden mit einem Proz und Cons und mit allen Vermutungen,
dass das, ich sehe das bei uns in der Region den Händlern und auch den Betrieben die Entscheidung erleiterter das Ding zunächst mal auszuzubrobieren.
Jetzt ist ja bei der ganzen Innovation, die hier vorgestellt wird, der Kram, der so gezeigt wird, auch nicht umsonst, also Innovation kostet ja auch immer Geld und in einen Betracht der Lage, wie es im Moment ist, du bist Agabauer, die Situation ist in den letzten zwei Jahren nicht so wahnsinnig rosig gewesen.
Zumindest wird mir das von den Agabauer in meinem Umfets so zurückgespielt, bei der Milch haben wir einen Auf und Ab, letztlich aber gut, aber auch davor haben wir viele schlechte Zeiten gehabt.
Inwieweit schätzt du das ein, dass die Innovationen, die hier sind, auch tatsächlich von der Branche überhaupt bezahlt werden können.
Also auch wenn ich sehe, dass ich ja vieles brauchen kann und vieles auch mich beeindruckt und ich das total toll finde, muss ich es aber trotzdem auch irgendwo mehrwert mir daraus ziehen können.
Und das ist ja ein Betracht, der Marktlage und bei der politischen Situation, die ja auch unsicher ist, wie lange nicht finde ich zumindest, nicht so ganz einfach.
Also ich sehe natürlich deutlich, dass Technik wahnsinnig viel teuer geworden ist.
Mein Kritikpunkt ist aber gar nicht der, dass der Preis für einen Medrascher jetzt um in den letzten drei Jahren, um 40 Prozent gestiegen ist für das im Prinzip identische Modell,
sondern ich muss ja den Medrascher nicht bezahlen, ich muss ihn finanzieren, d.h. ich muss eine Amatisation aus dem Einsatz kriegen.
Und das ist eigentlich eher der Kritikpunkt, dass die Sprünge in der Leistung, in der Produktivität der Maschine, die müssen in einem Verhältnis zum Kaufpreis stehen.
Und wenn man das mal so beim Thema Medrascher sieht, dann muss man eben sehr aufpassen, dass jetzt so diese Maßzahl, Investitionskosten pro Tonnejahresdrischleistung, das die nicht aus dem Ruder laufen.
Weil ja unsere Produkte der Weizen, der kostet ja irgendwie komischerweise genauso viel wie vor fünf Jahren.
Und deshalb gibt es ja schon ein wirkliches Unwucht, die sieht man auch. Und ich glaube für die Betriebe ist die große Herausforderung, über Zusammenschlüsse, Kooperation, über eine bessere Arbeitsverfassung, über vielleicht ein vernünftig finanziertes Flächenwachstum, über eine Sonderkultur, einfach die Produktivität im Betrieb zu steigern, um diese Investitionen stemmen zu können.
Ist das ein Punkt, den ihr als DRG platziert bekommt, sowohl bei den Herstellern, wenn sie sich hier zum Beispiel einbuchen, wir werden ja mit Sicherheit auch mal Gespräche haben mit den Herstellern.
Wie auch bei der Politik, dass diese, ja, diese Kostensteigerung irgendwo nur schwer wieder aufzufangen sind?
Ja, also wir reden natürlich bei den Ausstellern nicht über deren Produktpreise.
Und wir sind als DRG ja ehrlich sagen, nicht dafür bekannt, dass wir es irgendjemandem übeln nehmen, wenn er nimmfass erkriegen kann.
Das tun wir übrigens als Landwirte auch nicht. Also ich kenne eigentlich keinen, der als die Milch 60 Cent kostet, ist bei der Mogereiung hoch und dann gesagt, ich habe hier noch was für 42, bis das haben.
Das glaube ich ist nicht der Fall. Aber wir haben natürlich dann interessante Gespräche, wenn die Herstelle der Auffassung sind, dass die Quadrat mit der Mieten auf der Agatänik gar nicht so hoch sein.
Dann kann man natürlich relativ leicht argumentieren und sagen, licht mal eure drei Preislisten von den letzten drei Jahren nebeneinander und guckt mal, ob das nicht vielleicht genau das selbe ist, wie die Quadrat mit der Preise hier.
Ich glaube am Ende laufen wir alle in eine Inflation und wir als Bauern sind wieder gekniffen, weil die Kosten schneller inflationieren als unsere Produktpreise.
Bei dem, was du gerade beschrieben hast, mit dem Wandel, also das Betriebe sich zusammenschließen, all diese Dinge.
Man hört ja oft in der Diskussion, so um Agrarpolitik wird ja immer dieses Wachste oder weiche als negative Schlachwort in den Ring geworfen.
Der Strukturwandel wird ja immer eher negativ belegt. Aber wenn ich das hör, was du so saß, ist das ja eigentlich doch eine sehr, sehr positive Darstellung des Strukturwandels.
Der Strukturwandel ist ja eigentlich was, was notwendig ist, um diese notwendigen Wachstumsschritte hinzukriegen, die jetzt technisch wie Thomas gerade angeschworen hat.
Natürlich waren sie nicht teuer sind, aber die haben Ende, wie du gerade gesagt hast, den Weizenpreis auch in der Region irgendwie für uns auch noch akzeptabel machen.
Also in dem Verbraucher damit, die Lebensmittelpreise auch quasi stabilisieren, meinen wir jedenfalls, wenn wir über unsere Agrarostoffe reden.
Du bist ja nur als DLG-Präsident und das ist jetzt vielleicht so ein bisschen eine kleine Überleitung.
Ihr seid ja eigentlich weit an der Wertschöpfungskette vertreten.
Und du saß das gerade, der Weizenpreis ist immer noch gleich, aber wenn ich heute in Supermarkt gehe und kaufen die da Milch, dann hat er sich um 40-50% verteuer.
Brot ist auch ungefähr in dem Bereich gestiegen.
Wie seht ihr das so als DLG, wo hakt das eigentlich? Der Land wird ja immer noch mit den selben Preisen auskommen muss.
Der Handel, der gefühlt, sich die Taschen vollstofftig, sagst du jetzt mal ganz platt und der Verbraucher, der das alles bezahlen muss.
Ja, also das natürlich bewegt uns, dass die Wertschöpfungskette anscheinend nicht mehr so effizient funktioniert, wie sie das in der Vergangenheit getan hat.
Das muss eigentlich auch bedenken. Auch für ein Lebensmittel einzelner Handel gibt es enorme Kostensteigerungen, links und rechts.
Wenn man alleine mal sieht, wie Löhne, was Personal heute bedeutet, auch die Tatsache, dass man ja auch teilweise gar nichts mehr findet.
Die ganze Logistik dahinter, Lebensmittelverarbeitung, alles, das sind Dinge, die auch in eine erhebliche Kostensteigung haben.
Ich würde mal so über einen Daumen sagen, dafür geht schon ein größerer Teil, dass mehr Erlöses aus den höheren Preisen auf der Landtäge drauf.
Als es so trotz wird, und das ist eine Marktstrukturfrage, im Lebensmittel einzelner Handel denke ich mal gutes Geld verdient aktuell.
Anders fällt mir nicht wirklich etwas ein, was wir als Bauern daran ändern können.
Seitdem wir beide machen jetzt die nächste Lebensmittelkette auf und gehen die offensive Konkurrenz, was ich mir dann auch erst mal stark überlegen würde.
Deshalb glaube ich, dass eins, das wir machen können, ist auf den Betrieben die Kosten im Griff haben, gute Geschäftsmodelle überlegen, wenn man irgendwas an Möglichkeiten hat, links und rechts.
Als Betriebszweig sei, dass er noch über eine Energie sei, dass immer noch in der Nähe der Ballonsräume die Direktvermarktung, Vermietung, Wurlaub auf dem Bauernhof.
Ganz viele Felder gibt es, die man sozusagen als bessere Faktorauslastung in das Betriebskonzert einbeziehen kann.
Das muss man immer machen, weil das andere kriegen wir nicht gedreht, das wird nichts werden.
Es gab ja, vielleicht mal so als direkte Nachfrage dazu, es gab ja so ein bisschen als Reaktion.
Damals auf die Bauern-Trut-Heste entwickelte sich ja der Agrar-Dialog, indem ich ja auch mal ein bisschen mit drin gesessen habe und daraus entstanden ist ja die ZK-HL.
Gibt es die eigentlich noch und macht das vor dem Hintergrund, was du gerade erzählt hast, eigentlich überhaupt Sinn noch in so einem Konstrukt da zusammenzuarbeiten?
Ja, also ich glaube, die ZK-HL ist ja eine Verbändeplattform und ich denke mal, es ist nicht gut, wenn man diese Themen ausschließlich mit Verbänden bespricht, da müssen Unternehmer an den Tisch.
Also ich rede ja lieber mit Herrn von Laue von Edeka über diese Themen, wie mit dem BVLH geschätzt wird, weil ich da jemanden habe, der hat zumindest das selbe Korninatensystem weh.
Das selbe gilt übrigens für unsere berufständische Vertretung und um auf deine Frage dann direkt zu kommen.
Ich glaube, ein ZK-HL ist sehr eine wichtige Dialog-Plattform, aber die wird uns diese Probleme nicht entkündigen lösen.
Wenn du sagst, wir haben außerhalb der Optimierung, was ja schon irgendwie so lange wie ich denken kann, gepfehlt nicht wird und eine Spezialisierung in bestimmten Bereichen, wobei auch jede Nische eigentlich nur Spaß macht, wenn wir alleine drinnen sitzen.
Wir haben es selber ausprobiert, wir haben an der Zeit lang Wasserbüffel gehalten, das war auch nur 40 alleine und als es da mehr wurden, dann war die Luft auch raus.
Aber das kann doch nicht die Antwort sein, dass wir noch, also ich meine diese Optimierungsschraube ist ja auch irgendwann mal zu Ende.
Und gerade auf den konventionellen Betrieben, die eigentlich ja die Masse der Menschen ernähren, das tun ja nicht die Nischenbetriebe, sondern die Masse der Menschen in den Große steht und wird ja von den konventionellen Großbetrieben ernährt.
Also wir fehlen dann irgendwann auch die Fantasie, wo das Ganze dann noch hinführen soll und wie es bezahlt werden soll in der Wahl im Thema.
Ja, wir kommen jetzt zum hässlichen Teil der Veranstaltung.
Also zunächst mal, es gibt diesen hässlichen Witz von den beiden, die durch den Wald laufen und vom Bären verfeucht werden.
Wo der eine sagt, wir sind nie so schnell wie der Behr und der andere sagt, du Düssel, ich muss ja auch nur schneller sein als du und nicht schneller als der Behr.
Und das ist so, das ist eigentlich kein Witz, sondern das ist ja die Realität.
Am Ende gibt es eine große Spanne im Erfolg, im unternehmerischen Erfolg zwischen identischen Betrieben.
Das wissen wir aus der Beratung und auch über Jahrzehnte.
Und es wird immer eine Schwelle geben, derer, die es langfristig in ihrer aktuellen Konstitutionen nicht schaffen.
Und die dann sich einen Weg des Umstiegs, des Ausstiegs suchen müssen.
Das ist ganz normal, wenn man es mal sieht, wenn ich heute auf 1600 Hektar drei Leute beschäftige, dann muss man das ja nur einmal ins Verhältnis setzen.
Und dann ist eben die Arbeitskapazität auf einem Durchschnittlichen Betrieb, sagen wir mal, wenn schließlich Holstein mit 300 Hektar schwierig darzustellen.
Die muss ich dann ganz alleine machen, Tilo und kann eigentlich keinen, keinen mir leisten, noch nie mal einen Morgen, zum guten Morgen sagen.
Und das ist ja keine erstrebenswerte Situation.
Deshalb wird der Struktur wandeln und das ist die Antwort auf deine Frage.
Wir wird dann am Ende der letzte Ausweg sein, für die Betriebe, die das Rennen verlieren.
Wir sind als DLG ja frei genug als nicht verband, so etwas offen anzusprechen.
Ich kann aber auch wunderbar verstehen, dass es ganz, ganz viele Kopierungen gibt, angefangen mit dem deutschen Bauernverband über viele Parteien, die diese schmerzhafte Wahrheit noch ein bisschen weiter rausschieben wollen.
Ich stelle dann bloß die Frage, wie geschickt ist es eigentlich, das immer weiter rauszuschieben.
Wenn wir doch wissen, dass es am Ende dazu führen wird, dass wir in Deutschland mit 60.000 Vollerwerbsbetrieben diese Bevölkerung ernähren werden.
Und dass alle anderen sich was anderes suchen müssen.
Der Bauernverband spricht das ganz sehr wahrscheinlich noch am E-isten von einen Interessenvertretung anweg.
Da gibt es ja ganz andere, die da deutlich zurückhalten, da sind oder in ganz anderes Hornblasen.
Aber wie passt dieser Struktur wandeln zusammen mit dem, was die Politik prädigt und der Verbraucher ganz auf den Sicht zumindest in Umfragen fordert?
Das passt dadurch zusammen, dass sowohl bei Politik als der Verbraucher niemand ein Problem damit hat, wenn zwischen Anspruch und Wirklichkeit ein Abgrund klafft.
Und das ist ja jetzt gerade, also es gibt ja nahmhafte Parteien, das steht auch ganz vorne in der Agraragenda.
Wir wollen die Hofnachfolge attraktiv machen, wir wollen die Betriebsnachfolge fördern.
Und das Beste, was ihm dazu einfällt, ist eine Abschaftsteuer.
Da verstehe ich auch nicht so ganz, wo da die Linie hinführen soll.
Und ich glaube tatsächlich, wir haben keine Lobby ernsthaft, wenn es zum Schuhe kommt, für eine Konservierung der heutigen Agrarstruktur auf Torfel kommen raus,
weder bei Verbrauchern noch bei der Politik.
Das wird natürlich dadurch ein bisschen noch bitterer, weil es Länder gibt zum Beispiel Österreich, wo das so ist, wo es einen Commitment von Politik und Gesellschaft gibt, die sagen wir wollen, unsere Bauern behalten.
Das strahlt ja auch so ein bisschen nach Bayern rein.
Und aber ich glaube, bei uns in Norddeutschland und in ganz großen Bereichen der Republik haben wir diese Lobby nicht, und da müssen wir mit dem Schuchkurvan leben.
Aber wie können wir denn dieses offensichtlichem Missverständnis in der Kommunikation auflösen?
Also das würde ja im Grunde bedeuten, dass wir auch irgendwie offensiver an den Verbraucherern gehen müssen oder an die Politik und sagen, so wie ihr das macht.
Gibt es die Landwirtschaft so, wie sie heute ist, in fünf, in zehn Jahren nicht mehr.
Dann sind wir bei den, wie du sagst, 60.000 voller Werbs getrieben.
Ja, also versteh mir nicht falsch, aber ich fürchte, wir haben da keine Möglichkeit, weil ja noch nicht mal Politik und Gesellschaft ernsthaft eine Möglichkeit haben, das aufzuhalten.
Wenn die Technik, die Betriebsorientation der Pflanzenbauer, die Logistik, es hier gibt, dass sich morgen alleine 400 Ekt. im Nebenerwerb machen.
Gibt es Bons in Mecklen, wo ich jede Menge meinen zuckerüben Saatgutverkäufer macht nebenbei 350 Ekt.
Solange das sich dahin entwickelt, ist das nicht mit Gewalt aufzuhalten.
Es sei, denn man versucht zum Beispiel mehr Wertschöpfung in die Betriebe zu betreten.
Das sehen wir gerade, was passiert.
Ganz, ganz viele kleinere Betriebe, uns haben gesagt, ich fange mit Kartoffeln an.
Ich vergessen bei Grimme und Philipp Grimme sagt, also wir haben uns jetzt nicht groß beschwert.
Nein, aber jetzt stehen wir vor diesen 2 Millionen Tonnen, die da irgendwie übrig sind in Deutschland.
Und es gibt kein Geld mehr.
Und sogar diejenigen, die in der Vergangenheit von Kartoffeln als kleinerer Betrieb gut gelebt haben,
gucken in die Röhre, spätestens nächstes Jahr.
Deshalb glaube ich tatsächlich, wir müssen, also mir geht es so, ich guck relativ genau bei mir in die jüngere Generation und sage Jungs,
wenn er davon euch das wirklich machen will, der muss wissen, dieses Story mit dem Bär, das wird dein Leben bestimmen.
Und ich weiß nicht, ob da immer alle auch ehrlich genug sind.
Kann die DLG da unter oder vielleicht auch die Agritechniker im Speziellen oder überhaupt eure Leitmessen hier in Hannover auch als Brücke ein Stück weit dien,
um das, was du gerade beschrieben hast, dem Verbraucher vielleicht auch im Näher und begreiflicher zu machen?
Dass er versteht, dass das wahrscheinlich der einzige Weg ist, wo es hinlaufen kann?
Ja, natürlich. Wir zeigen hier Innovation, die vorwiegend Politivitätssteigungen sind.
Der Bestes Beispiel ist, ich kann mir natürlich auch überlegen, ich bin jetzt noch keine 60.
Ich könnte ja die nächsten 15 Jahre mit einem von meinen Jungs den Laden zu zweit machen.
Dann kaufen wir in 48 m Spritze, einen neuen mit der Drehmaschine und machen bei jeder irgendwo 2000 Stunden damit kriegen wir das fertig.
Es ist ernst zu helfen im Sommer. Und das ist die Technik, die wir hier zeigen.
Und was wir da natürlich machen können, ist bei den Verbrauchern die Akzeptanz dafür zu steigern, dass das ein zweigsläufiger Weg ist und dass man damit leben muss,
dass dann eben eine Riesenmaschine über das Feld fährt, dass dann chemischer Franz Schutz gemacht wird, dass man meine Raltung machen kann.
Vielleicht ist das die Möglichkeit, aber es ist eigentlich nicht unser Auftrag.
Unser Auftrag ist den Betrieben zu zeigen, wie könnt ihr die Herausforderungen von morgen mit den Maschinen lösen?
Wir haben ja in einer Werbung ganz auf dieses Bild, was immer gezeigt wird von dem Fachwerk raus mit diesem einen Schwein davor auf der Wurspackung.
Das wird ja gerne mal zitiert. Und am Ende zeigt das dem Verbraucher ja ein Bild, von dem du gerade sagst, eigentlich ist das nicht zukunftsfähig.
Ich möchte dir da ein bisschen widersprechen. Ich glaube, wenn wir als Landwirte auch den Strukturwandel verstehen und ihn akzeptieren, können wir doch glaube ich in der Lage sein.
Unsere Betriebe, auch wenn sie klein sind, so um zu strukturieren, dass wir eine Chance haben.
Es heißt ja nicht, dass ich als Landwirte selber wieder einen Trecker kaufen muss, sondern ich muss einfach akzeptieren, dass den Trecker vielleicht ein anderer hat.
Und ich gehe in der Gemeinschaft und dafür muss ich keine Tausende haben, sondern das schaffe ich ja auch heute mit meinen 50-Hack-Darkerbau, die ich noch habe.
Meine Veredung drauf, bau dann auch die Nähenchenstall hin. Aber dann muss ich da vielleicht auch ein Foto raufkleben von 30.000 Hühnern im Stall, um den Verbraucher mal zu sagen, so ist die Realität und anders werde ich nicht überstehen.
Aber dann habe ich natürlich als kleiner Betriebsschon eine Chance. Ich muss mich nur in den Strukturwandel einbauen.
Am Ende ist der Betriebsgröße keine Frage von Flächen, sondern von Wertschöpfung. Und wenn man das hinkriegt, wie du sagst, Tierhaltung war immer das Ventil bei Flächen knapp weit, noch wieder Arbeitskapazität zu verzinnen, noch wieder Kapital zu verzinnen und damit eine Einkommen zu erwirtschaften.
Ich denke da werden wir auch im Bereich zum Beispiel Vertical-Farming, auch Tierhaltung, insbesondere Geflügeln, noch viele Chancen haben. Aber ich habe ein bisschen Angst, dass wir dann alle, wenn wir das über die normale Fachcommunity hinaus promoten und sagen jetzt, dass das Heil aller zu kleinen Akkaborbetriebe ist, die Kartoffelproduktion, dann kommt das selbeere dabei raus, wie jetzt gerade passiert ist.
Das Geheimnis liegt daran, dass es für jeden andere Nische gibt und für jeden andere bessere Möglichkeit Wertschöpfung in den Laden reinzukriegen.
Und das kann auch ein wirklich geflächter Nebenerwerb sein, so wie du sagst, dass man sagt, also ich habe jetzt meine Kompetenzen vielleicht auch in der Steuerberatung.
Ich meine, Steuerberatungskanzlerin machen meinen Akkaborbetrieb als Ausgleich, als Work-Life-Balance im Nebenerwerb. Auch das ist kann ökonomisch total sinnvoll und stabil sein.
Wo siehst du die Zukunft der Landwirtschaft, haben wir schon darüber gesprochen, aber die Zukunft der Agritechniker.
Was ist deine Vision? Agritechniker, ich sag mal 2035, aber es ist nicht nachgerechnet, ob dann eine ist, aber könnte hinkommen.
So sagt es ja, ihr seid eine Ausnahme auf dem internationalen Markt mit dieser Messung.
Ja, diese Ausnahme ist natürlich nicht das Verdienst der Agritechniker, sondern das Verdienst der Spezialität unserer Branche.
Wir sind ja irgendwas als landwirtschaftliche Maschinengräufer zwischen Konsument und Geschwissenes.
Und das hält diese Messer hoch und das meine feste Überzeugung wird auch so bleiben.
Wir werden auch 2035 die Agritechniker sind wir im ungraden Jahr, werden wir eine Agritechniker machen.
Ich weiß nicht, ob wir sie dann noch in einer Notvermachen, das hängt von vielen Faktoren ab.
Ich weiß nicht, ob wir sie dann noch alle zwei Jahre machen. Ich weiß auch nicht, wie groß wir sie dann machen.
Aber was ich sicher weiß, ist, dass sie der Platz sein wird, wo die gesamte Branche sich versucht, über die Trends, über die Entwicklung in der Maschinentechnik zu informieren und das zu übersetzen in Konzepte für den eigenen Betrieb.
Und das ist ja auch das, was sie so faszinierend ist, nicht für mich für jeden ist der Nexat etwas, aber es ist eine spannende Entwicklung.
Und man sieht, oops, also wenn ich richtig flächend stark bin, dann mach ich mit Zoomverfahren noch mal einen richtigen Schritt.
Wenn ich das vielleicht nicht bin, muss ich sehen, dass ich mich in anderen Bereichen verschärke.
Und das wird die Bedeutung dieser Messe bleiben.
Und ich bin dann ziemlich sicher, ich bin da nicht mehr Präsident, aber dass wir dann diese Messe hier noch im wahrsten Sinne des Wortes feiern werden.
Weil das ist ja der zweite Punkt. Es geht hier natürlich auch um Maschinen und Innovation, aber es geht hier ganz, ganz doll um Menschen.
Und alleine, wenn wir uns hier treffen, 30 Jahre nach einem Schuljumm und ganz, ganz viele kutivierendes,
errichtig kommen mehrere Tage verabreden sich morgen Abend, das sind dicke Party.
Das werden Menschen auch in zehn Jahren noch wollen.
Es ist ja sogar schon 35 Jahre her, dass du bei den Vorgesetzern bei der Bundeswehr warst.
Ja, ja, die Zeit vergeht.
Ich weiß nicht, wie das richtig beobachtet hat, aber ich weiß natürlich auch nicht, wie hoch die Ausstellerzahlen oder wie die Entwicklung da ist.
Aber wenn man so vor, ich sag mal, 15, 20 Jahren irgendwie über die Agat techniker gelaufen ist,
dann waren das relativ viele Schlepper-Aussteller, es gab Flüge, es gab Bodenbearbeitung.
Aber ich glaube, das Angebot ist doch deutlich bunter geworden.
Also gerade obwohl wir ein Strukturwandel erleben und obwohl vielleicht die Betriebstruktur insgesamt gefühlt im Stück größer wird, oder tatsächlich wird sie es ja auch,
ist es doch eigentlich so, dass das Angebot hier viel bunter wird.
Das heißt, in der Landwirtschaft passiert doch eigentlich auch viel, viel mehr als vorher.
Ja, vieles davon ist natürlich begründet und das war ja auch der Treibstoff für die Agat techniker durch die Öffnung von Ostdeutschland und Ostder-Europa.
Dadurch ist die Agat techniker so unglaublich international geworden.
Und wir haben eben über den drei Meter Gruber hinaus, dann das gesamte Sekmen, großweichen Landwirtschaftler zu bewahren.
Dann ist als nächster Schritt durch die Digitalisierung zunächst mal durch die Lenksysteme, etc., dieser gesamte Bereich, precision farming, als vollständig neuer Technologiebereich reingekommen.
Jetzt stehen wir an der Schwelle zu KI.
Ich habe gerade eine App gesehen, da kannst du den Fehler-Code einer beliebigen Maschine rein tippen und die sucht hier alle möglichen Lösungsmöglichkeiten zusammen.
Also für uns Praktiker erschließen sich immer neue Technologiebereiche, die mir das tägliche Leben einfacher machen.
Und ich glaube, das ist auch der Wachstumstreiber der Agatänik.
Wenn wir heute noch nur drei Meter Gruber ausstellen würden, hast du recht, wäre die Messe wahrscheinlich nicht das, was sie ist.
Aber wir haben hier heute die ganze Breite und die ganze Tiefe der Landtechnik.
Wir haben die ganze Internationalität.
Wir haben sehr, sehr viele Produktionssysteme, die wir vor 20 Jahren noch nicht hatten.
Also, das ist die weltgrößte Weltleitmesse für Agrartechnik und jeder, der irgendetwas da anbietet, ist hier.
Würdest du sagen, die Landwirtschaft ist auch treiber dieser Innovation.
Ich glaube, ich habe jetzt das Gefühl, viele auch jüngere Landwirte, aber auch bei den alten sind doch immer sehr neugierig auf Neuerungen.
Gerade im Bereich KI sind wir ja immer auf viele Datensätze, auf viel Know-How, auf viel Wissen angewiesen, um da auch eine Basis zu haben, was der Mann schaffeln kann.
Meinst du, dass die Landwirtschaft da auch einen wichtigen Beitrag zu beiträgt oder ist sie mehr so der Nutzer?
Das musst du mal die Landmalfilien herstellen, da fragen, weil die dir sagen werden, die ganze Welt der Industrie beneidet uns um diese Kunden.
Die mit diesen Anforderungen, aber auch mit dieser Neugier und mit der Bereitschaft da auch ins Risiko zu gehen, an der Innovation teilnimmt.
Ein Industriebetrieb würde auf die Idee kommen, sich eine Werkzeichenmaschine aus einer Nullsee in die Halle zu stellen.
Wenn du hier auf der Agitäniker eine Innovation hinstellt und sagst, suchen Betrieben für Nullsee ein Test, dann kannst du dich nicht retten.
Und da ist die Landwirtschaft ganz, ganz anders davor, sie hat ein ganz anderes Fortschrittsverständnis, und das ist für die Industrie ein großes Grund.
Nicht umsonst ist die deutsche Landtänikindustrie ja ein Leuchtturm in der gesamten deutschen Industrielandschaft.
Gibt es so einen Moment in deiner Geschichte als Präsident, der ganz besonders im Rahmen der Agitäniker in Gedächtnis geblieben ist?
So ein Highlight positiv wie vielleicht auch negativ?
Also, wenn du negativ auch gelten lässt, ich bin morgens um halb sieben zu höchstmäch gefahren, musste ein Ersatzteil holen und klingelt das Telefon und war das Antony Fanderlei.
Und dann sagte er, wir sagen die Agitäniker ab. Das war 21.
Das werde ich nie vergessen. Und dann der nächste Anruf mit Freier, wo du die Tränen auf den höheren Treppen hören konnte, das war schon, das war echt bitter.
Und das andere ist, jedes Jahr wieder, wenn ich am Marks-Rideabend da stehe, vorne völlig unberechtigt, jede andere könnte das besser als ich, aber du guckst in 1.100 leuchtende Gesichter.
Alle sind geflascht von dem Abend, von der Ausstellung und das sind, das ist so die Spanne.
Und das ist wahnsinnig wertvoll, will ich auch nicht messen.
Nun sind wir beide ja noch sehr jung.
Wie ist denn dein Plan für die Zukunft? Hast du noch Lust auf das Präsidenten amt?
Also, ich bin kein großer Freund davon, da irgendwie langfristige Pläne zu machen.
Wenn ich mal ein ganzes Leben auf Plänen aufgebaut hätte, wäre wir nie nach Miklmurch gegangen und vielleicht wäre ja auch nie Landwirt geworden.
Deshalb lassen wir das mal so ein bisschen auf uns zukommen.
Ich bin bis 27 gewählt, ich hab wahnsinnig Spaß an dem Job.
Wir haben in der DLG viel verändert.
Natürlich, wenn man viel verändert hat, möchte man auch von den Veränderungen profitieren, ne Weile.
Aber es kann genauso gut sein, dass ich sage, also wir haben jetzt so jemand tolles, den wir da in das Amt bringen können, dass ich das nächste Mal sagt, dann macht das eben mir immer anders.
Vielen Dank, dass du uns hier Rede und Antwort gestanden hast zwischen deinen reichlichen Terminen, so als Präsident ist man auch so eine Messe natürlich mega gefragt.
Eine Frage haben wir am Abschluss natürlich immer.
Gibt es so eine Art Plan B? Gibt es irgendwas, wo du sagst, Mensch, da müsste die Messe sich noch mal verändern?
Gibt es neue Idee, die du gerne umgesetzt haben möchte?
Den würde ich natürlich, diesen Plan würde ich natürlich sofort mit unserer Messe abteilung dann besprechen.
Ich glaube, wir sind da auf dem total guten Weg.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir diesen Spagat zwischen den ganz ganz vielen Landwirten, die einfach aus Neuge herkommen, die hier rumlaufen wollen, die Maschinen angucken wollen,
vielleicht auch mal im Ausstellerspray und demjenigen, der sagt, wie man aus Kassastan so einhärtig gerade ankommt und sagt, ich wollte mir übrigens jetzt 35 neue Knicklenker kaufen.
Ob wir diesen Spagat langfristig so wie wir es heute machen, aushalten oder ob wedan als vielleicht eine andere Form finden werden.
Wie die genau aussieht, weiß ich nicht, aber ich denke, das wird eine Sache sein, mit der wir uns beschäftigen werden.
Wir werden es gespannt weiter verfolgen. Vom meiner Seite aus schon mal vielen Dank und für Thomas natürlich wie immer das letzte Wort.
Ja, von mir vielen Dank, Ubert, dass du die Zeit genommen hast, hier uns reden und Antwort zu stehen, waren mega spannendes Gespräch, tolle Einblicke.
Danke dafür, euch vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
Plan B. Ideen für die moderne Landwirtschaft. Mit Thomas Andresen vom Hof-Barslund und Tilo von Donner vom Hofbreiten Eiche.
Gesponsult wird dieser Podcast von Wüstenwerk Landtechnik. Führen der Partner in der Landtechnik in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
Ein modernes Familienunternehmen mit einer klaren Filmenphilosophie. Getreu dem Slogan bei uns in guten Händen.
Und New Holland Deutschland. Innovative Landtechnik seit über 125 Jahren.
Podcast Summary
Key Points:
Podcast discussing modern agriculture ideas with Thomas Andresen and Tilo von Donner.
DLG exhibition at Agritechnika 2025 in Hannover.
Discussion with DLG President Hubertus Peto on agriculture, innovation, and challenges in the industry.
Summary:
The podcast features conversations on modern agricultural practices with Thomas Andresen and Tilo von Donner, sponsored by Wüstenberg Landtechnik. During the DLG exhibition at Agritechnika 2025 in Hannover, DLG President Hubertus Peto discusses topics such as innovation, challenges in the agricultural sector, and the need for technological advancements. Peto highlights the importance of adapting to changes in the industry, addressing issues like cost-effectiveness of innovations, market dynamics, and the impact of technological advancements on productivity.
The discussion also touches upon the need for collaboration between stakeholders, including farmers, manufacturers, and policymakers, to navigate challenges and ensure sustainability in agriculture. Peto emphasizes the significance of addressing structural changes in agriculture, optimizing business models, and finding solutions to enhance productivity while considering market demands and economic uncertainties. The conversation sheds light on the complexities of the agricultural sector, the role of technology, and the importance of aligning industry practices with evolving market trends and consumer needs.
FAQs
Die Agritechnika ist eine Messe für moderne Landwirtschaft, die in Hannover stattfindet.
Hubertus Peto ist Landwirt und Präsident der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft.
Dieses Jahr sind vor allem Digitalisierung, neue Verfahren und die Kombination von Digitalisierung und Mechanik wichtige Themen bei den Ausstellern.
Die Finanzierung von Innovationen in der Landwirtschaft ist eine Herausforderung aufgrund gestiegener Kosten und unsicherer Marktlage.
Der Strukturwandel in der Landwirtschaft ist ein notwendiger Prozess, um technologische Fortschritte und wirtschaftliche Herausforderungen zu bewältigen.
Die DLG fungiert als Dialogplattform und spricht offen über Strukturwandel und Zukunftsaussichten in der Landwirtschaft.
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