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#47 - Co-Trainer unter Hürzeler: Jonas Scheuermanns Weg von der Kreisliga in die Premier League

37m 14s

#47 - Co-Trainer unter Hürzeler: Jonas Scheuermanns Weg von der Kreisliga in die Premier League

Jonas Scheuermann, aktueller Co-Trainer von Brighton & Hove Albion, spricht im Podcast über seinen Wechsel von Augsburg in die Premier League und seine Rolle als Assistent von Fabian Hürzeler. Er betont, dass die Umstellung nach England weniger mit Wetter oder Verkehr zu tun hatte, sondern vor allem mit der Zeitverschiebung und der Pflege sozialer Kontakte. Seine Verbindung zu Hürzeler entstand bereits in München, wo sie sich oft über Fußball austauschten und feststellten, dass sie ähnlich ticken. Scheuermann sieht Fußball als Team-Sport, bei dem langfristig nur gemeinsamer Erfolg zählt, auch wenn individuelle Egos und Karrierepläne der Spieler eine Herausforderung darstellen. Als ehemaliger „Vereins-Co-Trainer“ in Augsburg erlebte er viele Trainerwechsel und lernte, verschiedene Ansätze zu adaptieren; in Brighton erlebt er nun die Perspektive des Neuankömmlings, der bestehende Mitarbeiter mitnehmen muss. Seine Stärken sieht er in Vielseitigkeit, Ehrlichkeit gegenüber dem Cheftrainer und einer positiven, stabilen Stimmung, besonders nach Niederlagen. Am Spieltag agiert er bewusst zurückhaltend, um Hürzeler nicht zu stören, und spricht Beobachtungen gezielt an. Insgesamt beschreibt er sich als authentisch und anpassungsfähig, der von jedem Cheftrainer gelernt hat und nun in einem größeren Staff seine Meinung einbringt, ohne andere Bereiche zu übergreifen.

Transcription

6228 Words, 37323 Characters

German
Wir haben im Ball besitzt und wir in eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimitrischen links verteiliger und im 3-ziehen linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch! Die Trainer in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Vom Vorlesungssaal auf den Trainingsplatz bis hin in die stärkste Fußballliga der Welt. So oder so ähnlich könnte man vereinfacht den Karriereweg von Jonas Scheuermann beschreiben. Doch da steckt natürlich mehr dahinter. Und da habe ich mit den aktuellen Code-Trainer vom Premier League Club Brighton in Hauf Albien zu From Coach to Coach eingeladen. Um über seine Arbeit als Assistant Coach und der Fahrbien-Hürzeler zu sprechen. Aber auch über die mehr als sieben Jahre als Bundesliga-Cobum FC Augsburg unter verschiedensten Chefdreinen. Wie Jester, Rob, Marnell, Baum oder auch Enrico Maasen. Mich interessiert, was macht Jonas als Code-Trainer aus? Was kann er anderem als Assistant Coaches und auch Chefdreinern mitgeben? All das und vieles mehr über seinen Spannenden. Auch vielleicht auch der gewöhnlichen Weg in die Premier League. Dafür uns jetzt in den nächsten zwei Folgen bei From Coach to Coach verraten. Und damit herzlich willkommen, Jonas Scheuermann. Servus, hallo, grüß dich. Schön, dass du Zeit findest. Hinter dir, sehe ich strahlend, blauen, Himmel, Sonnenschein. Könnte schlecht er sein oder an der Südkäste Englanz. Das stimmt. Ich muss sagen, als ich hierhergewechselt bin, haben viele gesagt. Du gehst ins englische schlechte Wetter und viel Regen und Windig. Windig kann es hier wirklich sein. Aber ich muss sagen, vom Wetter her ist hier super. Und in München hat es im Winter manchmal minus gerade. Die hatten wir hier bis jetzt noch gar nicht. Ja, da ist definitiv das Klischee bestätigt. Seit sechs Monaten bist du in England. Einmal über den Ärmelkanal, drüber, andere Währungen, andere Urzeit, andere Verkehrsregeln. Was war so für dich die härtestde Umstellung? Kursönlich. Also, die mit dem Verkehr komme ich gut zurecht. Ich habe nicht mal einen Auto hier. Ich habe keinen Auto. Ich habe mir ab und zu mal ins Geliehen, aber ich habe keine Auto hier. Aber mit dem Verkehr komme ich wirklich gut zurecht. Urzeit habe ich gedacht, eine Stunde ist nicht viel, aber es ist wirklich viel gerade am Abend so, um soziale Kontakte aufrecht zu erhalten, mit Familie zu telefonieren, Oma, Opa. Da macht eine Stunde schon viel aus. Aber im Endeffekt ist einfach leben und das ist hier gleich wie in Deutschland auch. Und lebst da ja wahrscheinlich so, dass wie wieder ein Draum neues Abenteuer nach wie gesagt gut sieben Jahren in Augsburg und vielen davor da reden wir im Detail auch im Laufe der Folge drüber. Aber wird ganz kein rein starten mit einer jetzigen Episode. Und mich interessiert, wie kam es eigentlich zu Brighten im Sommer? Gab es da schon vorher Kontakt zu Farbe in Hürzeler? Weil so eine Anfrage, die würde kein Rainer zuvergewesen sein? Ja, wir haben uns schon erst ja aus München auch. Und ich habe in all der Zeit, wo ich bei Augsburg war. Auch in München gelebt die ganze Zeit und da haben wir uns schon immer wieder über Fußball ausgetauscht, über Fußball gesprochen und haben natürlich gemerkt, dass wir so gleich denken und trotzdem nicht in allem gleich denken. Und es ist ja auch wahnsinnig gut, wenn man nicht in allem genau gleich denkt. So, weil man dann ganz gut und kontrovers diskutieren kann auch über Sachen und Fußball und gerade so während der Corona-Zeit, wo man sich nicht, wo man nichts anderes machen konnte, sind wir einfach ab und zu spazieren gegangen, haben uns über Fußball unterhalten, relativ lange und da haben wir schon gemerkt, dass wir einigermaßen gleich ticken. Und dann kamen im Sommer eben das Angebot von ihm oder wir haben darüber gesprochen, ob wir uns das vorstellen können zusammen und haben uns da genau drüber ausgetauscht. Und sind dann irgendwie zum Entschluss gekommen. Ja, gesagt ja, ich möchte es mit mir machen und dann habe ich gesagt, ich muss eine Nacht drüber schlafen, weil ich über große Entscheidungen muss hier immer eine Nacht drüber schlafen und dann wachsen wir nicht aufgewacht. Das hat sich richtig angefühlt, gut angefühlt. Und dann habe ich gesagt, alles klar, let's do it. Herr Du hast ja gesagt, eure Philosophien über Fußball, aber auch über Team Sport, über einen Zusammenarbeiten in der Gruppe, die ähnen sich sehr, die decken sich in vielen Bereichen. Was macht denn deine Philosophie von Fußball, von diesem schönen Spiel, von diesem Team Sport aus? Ja, du sagst ja schon richtig, also Team Sport ist für mich auch uns auch, es geht nur zusammen. Gleichzeitig ist es auch so, ich meine, das habe ich über meine Tätigkeit im Amateurbereich und bei sehr jungen Jugendmannschaften oder auch älteren Jugendmannschaften gesehen, dass es ohne Teamgeist im Endeffekt nicht funktioniert. Du kannst es trotzdem Spiele gewinnen, weil du individuelle, gute Spieler hast oder individuell besser bist. Also so kann man natürlich Spiele gewinnen. Aber auf lange Sicht bin ich der Fähchten überzeugend, dass es dann nicht funktioniert. Und natürlich ist es im Profifußball noch mal ein bisschen was anderes, weil die Spieler ja klar, die kommen schon auch freiwillig, aber das ist der am Beruf, die verdienen damit einen Haufen Geld und natürlich sind da auch sehr große Egos unterwegs und es geht da drum und für die Spieler die Karriere weiterzuentwickeln. Die ganze Zeit und so werden sie ja auch von, sagen wir mal, von Beradern oder von Familie oder von verschiedensten Menschen getrimmt, dass sie die Karriere weiterbringen sollen. Und das ist für mich das spannende. Dann irgendwie zu schauen, wie kriege ich die Spieler weiter, aber wie trotzdem kriege ich hin diesen Teamgeist zu haben und alle Spieler mit einzubeziehen. Weil wenn man ehrlich sind, dann Wochenende, elf Spieler spielen, die sind glücklich, dann hast ein paar, die sitzen auf der Bank, da gibt es glückliche und nicht so glückliche. Es gibt Spieler, die sind auf der Tribüne und die alle dann zuvereinen, auch wieder in der nächsten Woche und sie zuvereinen, nach Niederlagen und sie zuvereinen, auch nach Siegen. Das ist für mich das spannende und da ticken wir beide gleich, dass es nur übers Team geht. Sowohl bei den Spielern, als auch beim Staff und im ganzen Verein. Herr Spann, du sprichst da ja quasi zwei Gegensätze an einerseits. Ein Teamgeist, ein Team, was zusammen wirkt auf der anderen Seite, quasi diese individuellen Karrierebläne. Jeder schaut ja am Ende doch auf sich selbst, auch als Trainer ja, du hast ja auch Ziele und Wünsche. Aber wie vereint man das, weil du sagst, du weißt, du wirst jedes Wochenende Spieler enttäuschen, die auf der Bank sitzen, die ja vielleicht auch auf der Tribüne sitzen müssen. Gleichzeitig brauchst du aber auch diesen Teams gehört. Wie schaffst du das, wie macht ihr das, worauf liegt dir wert? Ja, es ist auf jeden Fall grundsätzlich mal so, wenn ich Leistung von den Spielern will, muss ich Sinn bieten, warum machen Sie das? Und der Sinn von jedem Spieler, warum er Fußball spielt, ist ein anderer, es stimmt Spieler, die spielen, um Geld zu verdienen, um vielleicht sogar auch Familie in ihren Heimatländern zu unterstützen. Das kann ein Sinn sein, um Leistung zu bringen. Bei anderen ist reine Freude, bei anderen ist die Genugtungen zu gewinnen oder besser zu sein als der Gegner oder sich immer weiterzuentwickeln. Also der Sinn ist bei allen anderen und denen raus zu bekommen, geht natürlich über Beobachten, aber auch darüber mit den Menschen zu sprechen. Es bleibt am Ende ein Menschenbusiness Fußball und das dann zu vereinen, da gibt es keinen Schlüssel, das ist ein Menschengefühl würde ich sagen. Lass uns mal darüber sprechen, denn du bist ja im März 2017 hast du beim FC Augsburg angehörst, damals als Co-Trainer unter Manuel Baum. War es sein jetzt bis vergangenen Sommer, Bundesliga, Co-Trainer unter den verschiedensten Co-Trainer, da kommen wir auch noch mal später dann genauer drauf zu sprechen und als jetzt im Sommer den Schritt gemacht bis weiter in Co-Trainer, aber in der anderen Liga, in einem anderen Land. Was ist für dich als Assistant Co-Trainer, der krasseste Unterschied gewesen? Also der krasseste Unterschied ist für mich, ich bin damals am Anfang 2017 zu Augsburg gekommen und da war so Manuel Baum war schon 200 Cheftrainer. Ich bin dazu gekommen, wir hatten dann eine relativ erfolgreich Zeit am Ende wurde dann nach zwei und einhalb Jahren, es ist der Manuel Baum gegangen worden und ich bin geblieben und dann war ich so zu sagen, der Vereinsco-Trainer, viele Vereine haben ja einen Vereinsco-Trainer, der da ist auch wenn Trainerwechsel stattfinden. Und ich habe es immer von der Seite gesehen, ein neuer Trainer kam mit seinem Assistent oder hat halt noch Leute mitgebracht und ich habe es immer von der Seite gesehen, wie kommt ein Trainer in diesen Verein rein, wie nimmt er die Menschen mit, die schon da sind, weil ich bin ja als Co-Trainer, nicht der einzige, der schon da ist, das sind ja Athletik-Trainer, Physiotherapeuten und so weiter, also ein Riesen-Staff ist ja schon dahinter und war auch bei Augsburg schon da und wie nimmt der Trainer diese Menschen mit, so das habe ich immer aus der Vereinsco-Trainer Perspektive gesehen und jetzt und das kommt mir jetzt zu gute, weil jetzt habe ich das ganze anders drum erlebt, jetzt bin ich mit dem deutschen Themenanführungsstrichen, bin ich jetzt in einen Verein reingegangen und ich weiß wie wichtig es ist, die Menschen in dem Verein alle mitzunehmen, weil die Menschen, die für den Verein arbeiten, die immer da sind, die kennen die Spieler gut, die haben eine persönliche Beziehung zu den Spielern und die haben ja auch einen täglichen Impact auf die Spieler und ich habe es von der, jetzt sehe ich es praktisch von der anderen Seite und bin derjenige, der die alle mitnehmen muss, mit Fabi zusammen, mit denen wir reingegangen sind, müssen wir die Leute mitnehmen, müssen versuchen, dass alle an einem Strang ziehen, also ich gratis das Gegenteil und das ist der größte Unterschied und dann natürlich vom Verein her, dass bei Augsburg, wir hatten schon einen großen Staff auch bei Augsburg, also 2017 noch gar nicht so, da hat sie aber krass weiterentwickelt über die Achtzesongs, aber bei Brighton ist natürlich noch mal eine andere Fraktion dahinter. Du sprichst an anderer Blickwinke, aber auch andere Größe, vorgesprichest du ja auch schon gesagt die Facilities, die ganze Infrastruktur ist ja ja auch noch mal größer. Es ist auch jetzt mal ganz plump gefragt, schwerer sich irgendwie zu behaupten, irgendwie seine Meinung reinzukriegen in diesen ganzen Staff, weil einfach mehr Leute mitmischen, Das ist ein bisschen derzeit. wie ihre Meinung, ihre Ideen mitgeben? Ja, auf jeden Fall. Ich meine, das ist, glaube ich, überall so nicht nur im Fußball, wenn umso mehr Menschen mitreden, umso mehr Menschen beteiligt sind, umso größer kann die Kraft entstehen. Wenn jeder weiß, was sein Aufgabengebiet ist und wenn jeder seine Aufgabe gewissenhaft macht und wenn man auch nicht denkt, man muss in andere Bereiche unbedingt angreifen, also es kann mehr Kraft entstehen, wenn mehr Menschen da sind, wenn jeder weiß, was seine Aufgabe ist und die macht, wenn die Vernetzungsstellen praktisch gut funktionieren. Das ist aber, es kann auch viel zu bruchgehen bei großen Gruppen, weil mehr Egos dabei sind, weil über mehr Dinge diskutiert wird, vielleicht auch länger diskutiert wird und der Vorteil bei kleinen Gruppen oder bei kleinen Trainerteams oder bei kleinen Staffs ist einfach das schnell und prägnant und die Entscheidung getroffen werden, das nicht so viel diskutiert wird. Aber klar, die größere Kraft entsteht natürlich bei mehr Menschen, die aber gut zusammenarbeiten und dann meine eigene Meinung reinzubringen. Ja, meine Aufgabe ist es, meine Meinung zu äußern, aber es ist sich bei einem Großstaff auch mehr zurückzunehmen, weil es ist nicht so, dass wir da reingehen und alles wissen und wir gehen in eine andere Kultur rein. Es ist schon eine andere Fußballkultur und da ist es wichtig, Sachen anzunehmen, aber auch klare Kante zu zeigen und sagen, das ist bei uns so, so wollen wir es haben, so wird es gemacht und gleichzeitig auch mehr sich im Verändern, weil am Ende ist auch so, nur wer sich verändert, bleibt sich selbst treu. Inwiefern muss es du dich jetzt konkret verändern oder auch eben nicht verändern, bist der Jonas Scheuermann der durch einen Augsburg als Kotreiner wahrst? Ja, das würde ich schon sagen, ich bin der gleiche Mensch, ich bin authentisch. Ich war bei Obamänzing der gleiche wie bei Augsburg und bei Augsburg gleiche in Brighton und ich werde auch der gleiche bleiben, egal, wo es hingeht oder wo es nicht hingeht. Aber es gibt nicht unbedingt einen großen Unterschied, aber es ist natürlich so, dass ich mit der Sprache ist, was anderes. Also mein Englisch ist okay oder jetzt nach sechs Monaten, natürlich viel besser geworden und täglich wird es besser. Aber am Anfang war es nicht einfach, manche Ideen reinzubekommen, weil mir natürlich einfach das Instrument der Sprache ein bisschen gefällt hat. Du hast ja auch eben das Thema Aufgaben angesprochen, was sind deine konkreten Kerngbiete mit denen du als System Coach und Brighton gerade vertraut bist? Ich bin der Kotreiner von Fabi und sage ich jetzt mal, Spiegeln ist so ein blödes Wort, aber ich bin derjenige, der ehrlich mit ihm reden kann, der ehrlich mit ihm redet. Und mir dabei, sage ich mal, Anführungszeichen, das ist mir auch nicht, es macht mich nichts aus, ehrlich zu reden. Also wir können vielleicht auf einer anderen Basis reden, wie jetzt jemand anders, der ihn nicht so gut kennt. Das dann mache ich Standarztituationen offensiv. Am Trainingsplatz bin ich schon so verantwortlich für Competition. Also ich habe bei Augsburg lange Zeit dauernd einen Schiedsichter gemacht oder habe die Übungen gekocht, die, wo es zur Sache geht, wo es ums Gewinn geht und wo du auch siehst, dass Spieler sehr, sehr ergreizig sind und auch mal vielleicht was sagen. Und da bin ich aber auch einer, der dagegen geht oder der sich nichts scheist. Ja, das sind meine Hauptaufgaben und dann klar, natürlich Rundeformen, Passspielformen, wenn Übungen eingeteilt werden, in die Individualtraining danach. Also es ist schon sehr breit gefächert und ich würde auch sagen, dass ich bei Augsburg durch die vielen Kodreiner, durch die vielen Cheftrainer, die ich hatte, ist es so, dass ich von jedem Cheftrainer ihr Ansatz eingesetzt worden bin, weil es gibt Cheftrainer, die machen viel selber am Platz, es gibt Cheftrainer, die lassen mehr von ihren Kodreinern machen und beobachten mehr. Bei dem einen habe ich dann Standarzt gemacht, Rundeformen, Passformen, Übungsformen, Gruppen-Taktische Sachen. Also es hat sich immer wieder variiert und deswegen würde ich sagen, dass ich sehr vielseitig einsetzbar bin. Ja, dadurch, euch auch zu einem Arounder mehr entwickelt. Du bist ja jetzt schon seit bald acht Jahren insgesamt Kodreiner. Und wir wollen ja hier auch diese Folgen nutzen, um so ein bisschen tiefer Einblicke in das Leben eines Kodreiners zu geben, in die Ansichten, in die Rollen, in die Kompetenzen, die so ein Kodreiner braucht, die sich vielleicht ähnen, die sie aber vielleicht auch total unterscheiden von der Cheftrainerrolle. Und unter Kodreinern gibt es ja auch verschiedene Typen, die hörten man immer wieder der Cheftrainer, wenn er da ist, schaut er, okay, auch oft, was habe ich nicht? Also was brauche ich für uns darf? Was brauche ich für Skills? Was muss ich mir für Spezialisten dazu? Dann gibt es den Stellen-Taktiker, den Standart-Spezialisten, den Technik-Guru, den Menschenfänger oder auch Flächen. Im Motion-Lieder gibt es ja auch verschiedene Kategorien. Und ich würde sagen, niemals ist eine Person nur eines davon, weil vieles verschwimmt, aber dennoch hat man ja irgendwie wie ein Steckenfair. Was würdest du sagen, was ist Deins in dieser Rolle, als Assistenz-Coch, die du jetzt nicht nur in Brighton hatest? Es ist schwer, so über sich selber natürlich zu reden oder irgendwie stärken, hervorzuheben. Ich würde sagen, dass ein Stärke ist, dass ich sehr vielseitig einsetzbar bin, also ein All-Rounder. Und dass ich, wie gesagt, in den ganzen Jahren vom der Analyse, vom Zeichnen, vom dann vor der Mannschaft halten, von der Motivation, von Menschenfänger, sagen, "Ander über mich", weiß ich jetzt nicht, will ich es nicht selber, will mich sagen, "Ander über mich", und von, ich bin sehr laut und ich komm gut, und ich hab wenige Tage, wo ich eine schlechte Laune hab. Und das Ganze ist, denke ich mal, gerade in negativen Phasen, wenn man mal nicht gewinnt, was im Fußball so oder so vorkommt. Also in jedem Sieg steckt ja auch einen niederlager drin. Ist das wahrscheinlich eine Stärke von mir, niederlager relativ schnell zu vergessen, um wieder positiver in die Zukunft zu blicken? Ja, ist das das richtig Thema Stimmung? Kannst du dann auch auffällen? Lasst uns mal konkrete Reinge in so in dein Coaching, am Spieltag, denn du hast gesagt, so, du bist in eurem Trainer-Team, derjenige, der auch dem Chef einfach ehrlich widerspiegelt, wie du es gerade finden, das Auftreten der Mannschaft, der Chef-Traenas, bist du am Spieltag oft auch in der Zwickmühle, zu sagen, okay, ich sehe jetzt was so, aber ich will es eigentlich aussprechen, weil ich glaube, es werden Stimmungskiller oder bist du schon dann so, dass du immer automatisch, wenn du halt, wenn dir was in den Sinn kommst, wenn du, ja, sagst du, das gefällt mir irgendwie gerade nicht. Immer direktes Gesprächsurs mit Fabian Hürzeler? Also, sagen wir mal, am Spieltag ist der Chef-Traena in seinem Flow auch. Und man sollte auf jeden Fall, und es gilt jetzt nicht nur für mich oder für Code-Traena, sondern auch für Staff mit, also die andere Aufgaben haben Physiotherapeuten, das Athletik-Traena-Sein, lassen Chef-Traena auch im Flow, weil ich glaube, dass es sehr oft so ist, dass wir von außerhalb, die kein Chef-Traena sind, dass uns manche Sachen vielleicht auffallen, aber wir unterschätzen, was ein Chef-Traena an einem Spieltag für Grasse Aufgaben alles hat. Also, er hat seine Matchday-Analyse-Forts, er hat sie vorzubereiten, der hat aber schon nicht vielleicht schon davorzubereitet, er muss sie halten, dann hat er unzählige Medien-Termine, es geht darum dann irgendwie auch eine Ausstrahlung, Charisma und ein positives Charisma zu haben während dem Spieltag, dann geht es um die Halbzeit, dann ist es das Coaching-Werndem-Spiel, du stehst städtige Mittelpunkt und stehst in deiner Coaching-Zone und musst Anweisungen geben. Und nach dem Spiel hört es ja nicht auf, nach dem Spiel geht es darum kurz zu reflektieren, was war, was es passiert, wie es es Ergebnis, das Ganze weiterzugeben. Deswegen ist es am Spieltag klar, während dem Spiel, wenn mir was aufhält, gehe ich nicht direkt hin und sagt es, öfter freg doch Farbe, was siehst du und dann sage ich das, aber es bleibt ja auch nur ein kleines Zeitfenster und es bleibt ja auch nur ein kurzer Moment. Und die Frage ist auch, was kommt an in einem lauten Stadion und es ist schon sehr sensitiv, oder sensibel dieser Bereich und ich denke, dass die größere Aufgabe in der Vorbereitung steckt und dann nicht mehr in dem Prozess am Spieltag. Es ist oft auch einfach zufall, was dann so passiert, welche Dynamiken sich dann an der Seitenlinie auch ergeben, weil für uns als Zuschauer es ist wie so eine Black Box, man sieht immer nur den ganzen Staff damit einander reden, mal mehr mal weniger je nach Spielphase und man denkt, es ist schon alles irgendwie durch Choreografie, wenn es eine Probleme, aber als Cheftrainer, so ich mit den Kortränen und das andere dann mit dem anderen Kortränen, aber es ist oft zufall, wie sich was ergibt. Ja klar ist also welchen Korträner er sich sucht oder ob er dann vielleicht mit dem Athletiktrainer redet wegen der Blastung während dem Spiel, das ist jetzt kein Zufall, aber was ja das Schöne und was ein Fußball ausmacht und was ich auch jedes Wochenende wieder total genieße, ist so der Mensch möchte eigentlich immer wissen, was kommt im Leben, also wir möchten die Zukunft bestimmen und in gewisser Weise versuchen wir es ja auch, weil wir das Spiel vorzubereiten, dass wir es gewinnen am Ende. Aber das Schöne, was ich finde, ist am Spieltag so dieses Gefühl auf der Ungewissheit und dann gerade so, ich mag eigentlich nicht die Zeit so vom Aufwärmen und das dauert und es ist aber nicht nur im Prozess, Ich habe auch immer Töber reich gedacht, man kann spieler endlich losgehen. Aber so die letzten Minuten vor dem Spiel einfach zu wissen, nicht zu wissen was kommt. Das liebe ich und ich glaube, dass das auch die Spieler lieben oder alle, die im Fußball arbeiten oder auch die Fans dienen, starten und gehen, so die Ungewissheit der Zukunft. Weil du kannst in das Spiel reingehen, du nimmst dir alles mögliche vor und er gegen den Ball lang, der zweite Ball kommt bei dem Runter, der zieht einfach mal ab in der zweiten Minute und der Ball landet im Kreuz-Eck und du legst einzelnen hinten. Und du hast und der ganze Plan, ich erstmal über einen Haufen geworfen oder er ist nicht über einen Haufen geworfen, weil ich muss darauf reagieren und der Plan sollte auch immer sein, auf alle Eventualitäten reagieren zu können. Aber das kannst du nicht alles vorbereiten. Und das finde ich, das Spannende, die Spieler darauf vorzubereiten, mit allem was kommt am Platz, aber auch im Kopf, weil viele entsteht ja auch im Kopf bei den Spielern, und sie darauf vorzubereiten und ihnen ein gutes Gefühl zu geben, dass sie mit allem was passiert umgehen können. Das ist das Schöne und das macht mich immer glücklich am Spieltag. Diese Nervenkette, nicht zu wissen, was passiert, macht natürlich auch den Reiz am Spiel einfach aus. Aber wie versuchst du konkret den Spielern zu helfen, während dem Spiel vor dem Spiel in der Halbzeitpause? Was sind so auch Tipps, die du vielleicht weitergeben kannst als an andere Trainer? Ich würde sagen, das richtige Maß finden, wie viel redig vor dem Spiel mit den Spielern und wie viel lasst ich sie auch alleine? Wenn wir ehrlich sind, ist es so, dass du eine Mannschaft in so einigen halb Stunden vor dem Spiel vielleicht im Start oder mit dem Bus an kommst. Und da hast du ein gewisses Zeitfenster, wo die Spieler sich einerseits fertig machen, wo sie Taps bekommen, wo sie noch im Physio sind, wo sie ihre Rituale haben, manche Beten, manche keine Ahnung, müssen auf die Toilette davor. Jeder hat etwas anderes, manche machen mehr Gymnastik davor oder Vorbereitung im Gym, manche machen weniger. Es ist so unterschiedlich. Und wenn du dann, da haben die alle ihren Ablauf und dann ist es noch so, dass meine wegen ich hingeh, erzählen noch was wegen Standards, denk an die Position, denk an die Position, denk daran, das zu machen. Dann kommt der Code Trainer, der vielleicht mehr mit der Offensive zu tun hat, erzählt auch noch was. Dann kommt noch mal, der die Defensive sagt auch noch was. Dann kommt noch mal ein Mitspieler, erzählt ihr noch was. Dann kommt noch mal meine wegen einer von Performance Team und sagt, dann nehmen hier noch den Buster oder das mit Kohlen gedraten, dass du länger durchhältst. Also da ist es für mich wichtig, nicht zu viel und nicht zu wenig zu finden, so das richtige Maß und das richtige Maß ist bei jedem Spieler ein anderes Maß. Und das rauszufinden ist meine Aufgabe, aber klar bin ich so am Ende noch mal, bevor es rausgeht, noch mal motivierende Worte, aber nicht speziell vielleicht zu einem Einklenspieler, vielleicht auch zu ganz Mannschaft gerne. Und während dem Spiel ist es für mich natürlich mein Aufgabengebiet abzudecken, sei es Standards dann bei Wechseln zu sagen, wer wo zu stehen hat und dass die Ordnung beibehalten wird. Und gleichzeitig auch natürlich was alles was vor der Bank passiert, mit zwei Kämpfen, sie da zu motivieren und gerade so das Umschalten finde ich kann man ganz gut coachen nach einem Ballverlust nicht nach zu denken, Tag auf den Fuß stehen und der erste Step, erster Schritt wieder zurückarbeiten. Da glaube ich kann nicht von draußen mit meiner lauten Stimme, der Mannschaft auf jeden Fall helfen. Noch mal ein Push geben, würd's zu die Tee so unterschreiben, auf die Rolle eines Assistenzcortges, dass die größte Gabe für so einen Kotreiner sich auch zurücknehmen zu können. Ja, auf jeden Fall. Also zurücknehmen. Manchmal ist es so, man sagt immer mehr und noch mehr Input, noch mehr Input und man denkt, dass wenn man noch mehr Input gibt, dass dann der Spiel das doch verstehen muss. Aber das Glas, also wenn ich in den mir in meinen Wegen jetzt ein Glas, wenn das Glas halt voll ist, ist halt voll. Und dann muss erst was raus, damit was Neues rein kann. Das ist halt einfach so. Und natürlich sich zurücknehmen, aber sich nör, ist ja logisch nicht komplett zurücknehmen. Aber so das richtige Maß zu finden an Input und auch an zuhören oder nur beobachten. Das ist, glaube ich, total wichtig und da gibt's natürlich auch verschiedene Typen und da muss ich auch einen Trainer-Team gut ergänzen. Das würdest du sagen, wann hast du dieses richtige Maß gefunden? Weil es ja einfach auch nur über Learning by doing oder Farum machen geht. Ich nehme zum Beispiel jetzt einfaches Beispiel. Ich war ein Jahr lang mal ein Kotreiner, sonst nur eine Cheftrenerrolle, diejenigen, die hier immer zuhören im Podcast, die kennen die Story wahrscheinlich schon aus vorherigen Folgen. Aber ich habe in dem Jahr unbewusst, bin ich zu oft, habe ich quasi die Grenzen überschritten und bin eigentlich wie ein Cheftrener. Ich habe auch an der Seitenlinie aufgetreten, weil ich irgendwie so aus diesem Helfer ins Tinkt heraus a, Mannschaft läuft nicht. Ich gehe raus, gibt immer noch ein Coaching Hinweis rein und a) Was überfrachten, b) Was halt einfach das falsche Verhalten für einen Kotreiner, wenn schon der Cheftrener, die ganze Zeit an der Seitenlinie steht und Sachen reingebt. Also da für mich persönlich irgendwie Learning, Grenzebeschreitung, Rolle falsch interpretiert, in dem Fall aber auch für mich gemerkt. Ich bin aber immer der der irgendwie an der Seitenlinie dann stehen will, hast du diese Erfahrung auch mal gemacht? Ich habe drei Hauptwerte, das ist Ehrlichkeit, Loyalität und Vertrauen als Kotreiner. Und dann vielleicht um ganz kurz auszuführen. Als ich bei Augsburg war, ist es ja so, dass ich das mir Spieler auch einige Dinge anvertraut haben, weil ich ja nicht der Kotreiner war, damit ich mit dem Cheftrener gekommen bin. Und dann musste ich auf meine Art und Weise filtern, was gebe ich weiter zum Cheftrener und was nicht. Und es ist nicht gut, alles weiterzugeben. Weil, wenn ich mein wegen ein 11 gegen 11 fai, von ich als Kotreiner, der schiezt sich damit auf dem Platz bin, und ich höre manchmal Kommentare, was Spieler sagen während dem Spiel, da muss ich das nicht alles eins zu eins, dem Cheftrener weitergeben, weil es Kommentare sind, die in der Emotion passiert sind. Gleichzeitig muss ich auch manches Sachen sagen, weil ich Loyal bin, weil Vertrauen und Ehrlichkeit einfach meine Hauptwerte sind, muss ich manches Sachen auf dem Cheftrener weiter sagen. Und das, weil du vorhin gefragt hast, was es der Unterschied ist, ist auch ein bisschen der Unterschied jetzt zu einer Tätigkeit bei Brighten, weil die Spieler wissen, dass ich mit dem Cheftrener zusammengekommen bin. Ich bin mit Fabian Hürzler zusammengekommen. Das heißt, sie denken oder sie wissen, so als aus Spielersicht, dass ich alles im Cheftrener weitergebt. Deswegen werden sie wahrscheinlich eher mit dem Kotreiner, der vom Verein da ist, über solche Dinge sprechen. Das ist ganz natürlich, das ist ganz normal. Ich habe von beiden, das erlebt jetzt von der Seite und davor habe ich es von der anderen Seite erlebt, dass es gut ist, dass ich beide Seiten so erlebt habe, um das Ganze einzuschätzen. Aber um auf deine Frage zu kommen, bei mir was nie so, dass ich da die Grenze überschritten habe und dann vielleicht in Themengebiete oder wie ein Cheftrener aufgetreten bin, naja auf keinen Fall, ich weiß auf jeden Fall, wo da mein Platz ist, aber ich glaube, dass es im Fußball wahnsinnig oft passiert, was du gerade geschildert hast. Weil es natürlich viele Kotreiner gibt, die auch nach oben wollen, die Cheftrener werden wollen. Ich meine, es ist auch ganz normal, wenn vielen Verein wird, dann der Cheftrener zum Kotreiner gemacht. Und wenn die Ziele dahinter sind, dann probieren sich vielleicht auch manches Kotreiner, bis an die Grenze ranzutesten. Weiß ich jetzt nicht, aber ja klar, das ist natürlich ein Problem. Nicht nur im Fußball, ich meine, in der normalen Unternehmen ist das gleiche. Wir haben viel über Teamführung schon gesprochen. Und vielleicht bei diesem Thema Brighten und auch den Wechsel für dich jetzt noch mal zu bleiben. Und mehr taktischer Natur. Du bist ja auch mit deinen Ideen nach England gekommen. Und das Trainer Team ist nach England gekommen. Hat sich, ich sag mal, jeder hat es ja, wie gesagt, seine Ideen. Habt ihr schnell gemerkt, okay, ihr müsst auch Dinge anpassen von euren Ideen, die ihr habt. Oder sagst du eigentlich Fußball auf europäischer Ebene in so top-liegen, taktischer Natur. Oder auch die Atemweise des jeweiligen Fußballs in der Liga unterscheidet sich gar nicht so krass. Ich würde sagen, grundsätzlich Fußball bleibt Fußball. Egal wo. Also Fußball bleibt Fußball. Das ist eins, was klar ist. Aber natürlich ist es hier so, wo wir auch so dann mit dem ersten Spiel schon wieder einen Testspiel gegen "Queenspark Rangers". Und dann auch mit den ersten Bremmerlich spielen. Auswärts bei "Evator" haben wir gespielt direkt erste Spiel im "Goddessmpark". Wo wir dann gedacht haben, krass, das ist intensiv. Also ich glaube, dass von der Spielweise her, von der Intensität, von der Zweikampfherde, von der Zweikampfführung, wie in Zweikämpfe reingrumble wird, wie es am Ende manchmal hin und her geht auch noch am Ende vom Spiel, wenn ein Spiel nur, wenn eine Mannschaft nur mit einem Tor führt. Das ist schon nochmal ein Unterschied als in Deutschland. Da geht es jetzt aber gar nicht mal groß so, sich dann taktisch daran anzupassen. Klar muss man, dieses Umschalten, also die Restverteidigung spielten großes Thema, das dagegen dann nicht ins schnelle Umschalten kommt. Das ist natürlich ein großes Thema, aber es ist ein eher kleine Stellschraum, die gedreht werden müssen. Also es ist jetzt kein, nicht das, wie ihr herkommen sagen, wir müssen hier eine andere Art und Weise von Fußball spielen. Es war so, dass Fabi, er hat eine krass, komplexe und gute Spielfilosophie oder Style of Play. Und da geht es für mich darum, mich bei ihm anzupassen und da kann ich auch noch Dinge lernen. Und natürlich kann ich meine Sachen reinbringen, aber das Wichtigste am Ende ist einfach, dass man man kann ja über alles diskutieren, auch nicht zu lange diskutieren, weil der Tag heitereit nur 24 Stunden. Und dass man dann aber mit einer gemeinsamen Sprache rausgeht und dass ich als Code-Trainer komplett dahinterstehe, was der Chef-Trainer, oder was mein wegen der Athletik-Trainer uns als geht er nicht nur zum Chef-Trainer, sondern auch was ein Athletik-Trainer, was die einfordern, dass ich da komplett dahinterstehe und dass kein Spieler denkt, "Oh, der steht da aber nicht dahinter." Das wenn es so sein sollte, was ja menschliches, dann darf man es mir nicht ansehen. Ja, du musst zumindest verkörpern, dass es die selbe Sprache ist, die er spricht innerhalb des Staffs, um zusammenhalt einfach auch so nach außen zu verkörpern. Innerlicher Natur hat es dich jetzt aber auch irgendwie noch mal geprägt, weil man hat ja schon auch Sam Pauli die Art, das und weiß, dass Fußballspins gesehen, wie auch jeder einzelne Spieler sich weiterentwickelt hat. Ja, auf jeden Fall, weil es ist auch für mich ein neuer Erfahrung. Bei Augsburg haben wir jedes Jahr, also war das Hauptziel, Klassenerhalt. Wir hatten jetzt nicht, würde ich sagen, gerade in den ersten Jahren, hatten wir, wurden wir oft von Experten als Abschließkandidat Nummer 1 genannt, wo dann Hamburg, Köln und was wir sich noch abgestiegen ist. In der Zeit hatten wir natürlich eine andere Art und Weise zu spielen, als Fabi mit Sam Pauli gespielt hat, weil die er im oberen Tabellen drittel, und dann sag ich mal, von der Qualität Skadas in der zweiten Liga angesiedelt sind. Und mehr auf Ballbesitz gespielt haben, die Zeit hatten wir bei Augsburg gar nicht mal so krass, sowas zu entwickeln, auch mit vielen transferzern. Aber das ist wieder eine andere Sache. Aber natürlich hat es mich in der Hinsicht geprägt zu sehen, wie Fabi seine Spielphilosophie in der Mannschaft reinbringt, wie stark sie geprägt ist auf Kontrolle. Und obwohl er offensiver Trainer ist und es liebt, dass sie Chancen zu kreieren, das Spiel zu dominieren, offensiv, vernachlässigt, er nie die Defensive und weiß, dass die Defensive eigentlich die absolute Basis ist, um erfolgreich zu spielen. Weil es gibt Spiele, da müssen einfach ein oder zwei Tor reichen. Und das schaffe ich halt nicht, wenn ich zwei kassier. Und das ist ja schon ganz groß, was er da leistet. Ja und du hast ja auch mal in der Mannam Podcast gesagt, wo deine liebsten Sege sind eigentlich 1/0 Sege, untöpisch, oder? Ja, aber ich weiß nicht, wie ich so beschreiben soll, dass ich eher so ein Gefühl, so dieses. Wenn ich ein Spiel, angenommen, ich gewinnenspiel 5/3, dann, oder ich verlieren Spiel 5/3, sagen wir so, ich verlieren Spiel 5/3, dann habe ich als Mannschaft die Verlorne prozimus Gefühl, ich hätte das Ding gewinnen können, ich habe hier 3 Tor gemacht, denn wenn wir das einfach besser weg verteidigen, dann, dann, ja, dann hätte man das vielleicht gewinnen können, oder einen Punkt mitnehmen können. Wenn ich aber 1/0 gewinnen, dann weiß ich, dass ich keinen Gegenteur kassiert habe. Das heißt, der Gegner hat keine Chance, dieses Spiel zu gewinnen. Und das ist eine genug Tung für mich, wenn ich kein Tor kassier. Und das mag. diesen Gedanke, liebe ich auch, wenn den Spieler haben, klar, denn haben natürlich eher Defensive-Spieler. Aber so dieses. ich kassier kein Tor. Also gibt es keine Möglichkeit für den Gegner dieses Spiel zu gewinnen. Das finde ich ein einfach geilen Mindset. So sagen, der hat keine Chance, das Spiel zu gewinnen, weil er kein Tor schießt. Und dann ist natürlich die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich wenn ich eins schieß, das Spiel gewinnen. Das macht den Reiz am Ende aus. Und wenn wir über das Thema Spielkontrolle reden, ist das ja irgendwie auch ein Ausdruck von Spielkontrolle. Total, total, und das wird auch vergessen. Von daher haben wir da einige Anknüpfungspunkte für Folge 2, wo wir noch mal mehr und dieb da freien, machen auch in deine Traineranfänge, denn ich hab es ja schon im Tise angefangen. Der SV, Waldeck-Obermancing, ist dein Fall. Ich muss noch mal für den zweiten Nahen noch mal nachlesen. Aber ich war stolz. Ich habe wie gesagt, den Podcast, den Englischfachigen von euer Ampverein gehört. Wie gut der Englische Haus den Namen ausgesprochen hat. Total, ja. SV, Waldeck-Obermancing. Den weiß nicht wie lange er ihn geübt hat, aber ja, war gut, ja, war ich auch beeindruckt. Pikes, all else. Den Namen müsst ihr euch merken, denn darum geht es vor allem in Folge 2 und auch die Zeit in Augsburg. Ich hab mich auch angetysert. Bevor wir aber den Abschluss machen, habe ich noch gar nicht angekündigt, dass wir ab Diesel folgen, quasi mit Kategorien auf, nämlich immer die erste Folge. Hört mir der Kategorie auf Tipp des Tages. Und da jetzt Showtime for you Jonas. Welchen Tipp würdest du, welchen einen Tipp würdest du gern den Trainer an daraus oder vielleicht auch dem ganz jungen Trainerlärlingen oder Traineranfänger von früher Jonas Scheuermann mitgeben? Ich würde sagen, nicht anhaften, nicht wieder streben und nicht urteilen oder nicht zu viel urteilen, weil, wenn ich es kurz ausführen darf, also nicht anhaften heißt, für mich nicht an Situationen oder an Ergebnissen oder an, sag ich mal, einem Streit mit einem Spieler oder manche Sachen nicht zu lange daran anhaften, weil dann gibt man sich zu starken die Vergangenheit und lässt sich dadurch in seinen weiteren Entscheidungen beeinflussen und handelt nicht mehr frei in der Zukunft. Nicht wieder streben ist einfach, ich strech nicht diesem Ergebnis. Wenn ein Ergebnis da ist, dann ist es, wenn das schieb sich da abfeift, dann ist das Ergebnis da und ich werde es nicht mehr ändern können. Ich habe keine Chance mehr zu ändern und ich muss es akzeptieren. Und das Leben oder das Fußballerleben liegt dann weiter davor. Also nicht wieder streben und nicht urteilen, meine ich natürlich, urteilen wir die ganze Zeit als Trainer und das Gehirn. Wenn wir ein Spiel sehen, wenn wir ein Training sehen, wir urteilen die ganze Zeit über Spieler. Das ist automatisch, aber nicht zu viel Urteilen. Weil wir wissen nie die Intention des Spielers, was hat er gerade vor? Was ist familiär, was ist dies, was ist das? Also nicht zu viel Urteilen, also nicht anstreben. Nicht anhaften, nicht wieder streben und nicht urteilen die drei Dinge. Das nehmen wir mit den Alltag als Trainer, Cheftrainer, Kotreiner. In welcher Funktion noch immer, ich danke dir und dann sage ich bis gleich. Danke. Bis gleich.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Jonas Scheuermann ist seit Sommer Co-Trainer bei Brighton & Hove Albion unter Fabian Hürzeler, nach über sieben Jahren als Co-Trainer beim FC Augsburg.
  2. Die Umstellung nach England betrifft vor allem die Zeitverschiebung und soziale Kontakte, weniger das Wetter oder den Verkehr.
  3. Scheuermann und Hürzeler kennen sich aus München und tauschten sich schon vor Brighton intensiv über Fußball aus; ihre Philosophien ähneln sich stark.
  4. Seine Fußballphilosophie betont Teamgeist als Grundlage, trotz individueller Karriereziele der Spieler; er sieht Fußball als „Menschenbusiness“.
  5. Als „Vereins-Co-Trainer“ in Augsburg erlebte er viele Trainerwechsel; in Brighton sieht er sich nun auf der anderen Seite, muss Mitarbeiter mitnehmen und integrieren.
  6. Seine Stärken
  7. Am Spieltag hält er sich bewusst zurück, um den Cheftrainer nicht aus dem „Flow“ zu bringen; wichtige Beobachtungen spricht er gezielt an, statt impulsiv zu handeln.

Summary:

Jonas Scheuermann, aktueller Co-Trainer von Brighton & Hove Albion, spricht im Podcast über seinen Wechsel von Augsburg in die Premier League und seine Rolle als Assistent von Fabian Hürzeler. Er betont, dass die Umstellung nach England weniger mit Wetter oder Verkehr zu tun hatte, sondern vor allem mit der Zeitverschiebung und der Pflege sozialer Kontakte. Seine Verbindung zu Hürzeler entstand bereits in München, wo sie sich oft über Fußball austauschten und feststellten, dass sie ähnlich ticken.

Scheuermann sieht Fußball als Team-Sport, bei dem langfristig nur gemeinsamer Erfolg zählt, auch wenn individuelle Egos und Karrierepläne der Spieler eine Herausforderung darstellen. Als ehemaliger „Vereins-Co-Trainer“ in Augsburg erlebte er viele Trainerwechsel und lernte, verschiedene Ansätze zu adaptieren; in Brighton erlebt er nun die Perspektive des Neuankömmlings, der bestehende Mitarbeiter mitnehmen muss. Seine Stärken sieht er in Vielseitigkeit, Ehrlichkeit gegenüber dem Cheftrainer und einer positiven, stabilen Stimmung, besonders nach Niederlagen.

Am Spieltag agiert er bewusst zurückhaltend, um Hürzeler nicht zu stören, und spricht Beobachtungen gezielt an. Insgesamt beschreibt er sich als authentisch und anpassungsfähig, der von jedem Cheftrainer gelernt hat und nun in einem größeren Staff seine Meinung einbringt, ohne andere Bereiche zu übergreifen.

FAQs

Jonas kannte Fabian Hürzeler bereits aus München und tauschte sich regelmäßig über Fußball aus. Im Sommer kam dann das Angebot, und nach einer Nacht Bedenkzeit entschied er sich für den Wechsel.

Die Zeitumstellung von einer Stunde machte ihm am meisten zu schaffen, besonders bei sozialen Kontakten und Telefonaten mit der Familie. Das Wetter und der Verkehr waren dagegen weniger problematisch.

Für ihn geht es im Fußball nur zusammen, Teamgeist ist entscheidend. Er betont, dass individuelle Qualität Spiele gewinnen kann, aber langfristig ohne Teamgeist nichts funktioniert.

Er versucht, jedem Spieler einen Sinn zu bieten, warum er Leistung bringt, da dieser Sinn individuell unterschiedlich ist. Das erfordert Beobachtung und Gespräche, denn Fußball bleibt ein Menschenbusiness.

In Augsburg war er als Vereins-Co-Trainer oft derjenige, der neue Trainer und deren Teams integrieren musste. In Brighton erlebt er nun die andere Seite, da er selbst neu ist und die bestehenden Mitarbeiter mitnehmen muss.

Er ist verantwortlich für offensive Standardsituationen und Wettkampfformen im Training. Zudem ist er der ehrliche Sparringspartner von Fabian Hürzeler und vielseitig einsetzbar.

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