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#46 Vom Nachwuchs bis zur Bundesliga – Frank Kramer über Führung, Ausbildung und Erfolg

49m 16s

#46 Vom Nachwuchs bis zur Bundesliga – Frank Kramer über Führung, Ausbildung und Erfolg

Frank Kramer beschreibt in diesem Podcast seinen Werdegang vom Gymnasiallehrer für Sport und Englisch bis zum Direktor Sport bei der TSG Hoffenheim. Er betont, dass seine Karriere nie einem festen Plan folgte, sondern sich aus Gelegenheiten entwickelte – etwa als er als Spieler-Trainer ein sprang, als sein Trainer erkrankte. Die Arbeit mit jungen Menschen sieht er als zentrale Parallele zwischen Lehrberuf und Trainerjob. In den Akademien hat sich laut Kramer viel verändert: Teams sind größer, Spezialisten wie Athletiktrainer und Scoutings sind selbstverständlich, und die Strukturen ähneln heute stark dem Profibereich. Früher reichte oft eine besondere Fähigkeit wie Tempo für eine Karriere, heute müssen Talente nahezu fehlerfrei in allen Disziplinen sein. Das Scouting in Hoffenheim folgt einer klaren Spielidee mit hohem Pressing und definierten Profilen, wobei auch das Umfeld der Spieler bewusst einbezogen wird, da es den Charakter formt. Im internationalen Vergleich zeigt Kramer auf, dass Länder wie Frankreich früher und gezielter Eliten fördern und Spieler aus schwierigen Verhältnissen oft einen stärkeren Antrieb haben. In Österreich hingegen ermöglicht das System frühere Einsätze im Herrenbereich. Hoffenheim verzichtet bewusst auf die neue U21-Liga und setzt auf die 3. Liga, um jungen Spielern echte Wettkampfhärte zu bieten. Insgesamt hebt Kramer die Bedeutung von Mentalität, Umfeld und einer ganzheitlichen Entwicklung hervor, die über reine Fußballfähigkeiten hinausgeht.

Transcription

8725 Words, 52390 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Einmal-Einsport-Fußball-Trainer-Potgas-Volge. Heute haben wir Frank Kramer zu Gast. Er ist Direktor Sport bei der TLSG-Hoffheim und besprechen sowohl über seine Erfahrungen, die als Akademieliter zum Beispiel hatte, als auch seine Erfahrungen, die als Trainer hat. Er gibt unfassbar viel Büsse an uns weiter, deswegen viel Spaß mit dieser Podcast-Volge. Frank, schön, dass du heute bei unserem Podcast-Gas bist. Wie du es sonst auch immer machen, stelle ich doch gerne mal vor. Hallo zusammen, meine Name ist Frank Kramer. Ich bin Direktor Sport bei der TLSG-Hoffheim und freue mich auf den Podcast. Genau, viele kennen dich natürlich, weil du auch schon viele Stationen in der Bundesliga hat das. Aber wenige wissen wahrscheinlich, dass du auch Sport, Lehrer warst, beziehungsweise auch Englisch auf Lehramt gemacht hast. Als sieht auch mal gerne, wie du es zu dem Trainer beziehungsweise auch zu dem Direktor Sport-Shop gekommen hast. Ja, zunächst mal, wenn man Lehrer ist, dann ist man gerne mit Menschen zusammen, mit jungen Menschen. Und möchte gerne Dinge teilen, beziehungsweise auch weitergeben, so dass ich die jungen Menschen entwickeln können. Das ist eine sehr, sehr große Parallele zum Trainer-Chop, wo man auch im besten Fall mit jungen Fußballern unterwegs ist. Und sich natürlich dann auch auf ein Spezialgebiet, wenn mich Fußball, das, was mir am allermeisten Spaß macht, konzentrieren kann. Aber prinzipiell ist es trotzdem mit jungen Menschen einen Weg gemeinsam gehen und hoffen, dass sie hinterher ein kleines Bissler das mitgenommen haben und gelernt haben. Und meine Karriere hat sich so immer ergeben, immer entwickelt, da war nie irgendwie das große Ziel, jetzt will ich Bundesliga-Dreiner werden, jetzt will ich direkt durch Sport oder Akademieleiter oder sonst irgendwas werden. So das hat sich alles immer so gegeben, dass immer jemand gekommen ist, gefragt hat. Sammeln kann es ja nicht das vorstellen und wenn ich mir das vorstellen konnte, dann habe ich das gemacht und so ist das entstanden, dass ich schon verschiedene Jobs und verschiedene Aufgaben bereiche kennenlernen dürfte. Und das auch noch auf höchsten Niveau, dafür bin ich sehr, sehr dankbar, weil es ein großes Privileg ist. Ich finde es mir auch ganz spannend, weil ich habe bei meiner Research auch rausgefunden, dass du auch am Anfang Spieler-Trainer warst und dann eben einen Aufstieg gemacht hast, wie du ihn schon betitelt hast. Wie ist es denn dazu, dann so zustande kommen? Du hast gesagt, ich habe Leute angesprochen, aber wann wusstest du, okay, der Schritt geht immer weiter und da will es zum Ende auch hinkommen. Also den ersten Trainer-Schreien damals war das die Baili-Zenste, den habe ich gemacht, als ich bei der Bundesliga war und mir gedacht habe, na ja, mache etwas mit der Sinnvolles mit der Zeit, die ich dort verbringen und dann habe die erste Ausbildung gemacht beim barischen Fußballverband damals. Also schon sehr, sehr früh, so Richtung Trainer-Schiene und dann auch das hat sie ja geben. Ich war als Spielführer und Führungsspieler, weil der Spiefeinigung heute führt und unser Trainer damals, der Norbert Schlägel, das ist ein richtig, richtig guter und cooler Trainer war, der ist dann leider krank geworden und dann ist der Verein auch, wie ich zugelangen habe, gesagt, in der Zeit, wo der Norbert krank ist, könntest du nicht Spieler-Trainer machen. Was Äderer der verlängerte Arm, so die Rechte hand vom Norbert, ja, in der Zeit übernehmen bis doch bitte. Und so ist es entstanden, habe ich dazu Führung gestellt und dann sind wir da ein halbes Jahr, das dann leider gedauert, also leider weil der Norbert da nicht wieder kam und so hat sie es entwickelt, dass sie als Spieler-Trainer drei Grützspinnen war danach dann noch mal ein Jahr einfach als Spieler, ganz normal mit dem neuen Trainer, dann in dieser Mannschaft unterwegs und dem Anschluss daran. Hat man sich wohl erinnert, dass das, was wir da auf dem Platz gebracht haben, Training und im Spiel nicht so verkehrt war und dann bin ich direkt nachdem ich aufgehört habe, aktiv Fußball zu spielen, bin ich direkt um 19 Bundesliga-Trainer bei der Spiefeinigung heute führte vor. Was damals aber noch mein Nebenjob war, weil mein Hauptjob war eben wie du schon erwähnt hast, Gymnasiallehrer für Sport und Englisch am Gymnasium in Oberarsbach. Und du hast ja eben auch gerade schon angesprochen, Jugendmannschaften, auch gesehen, dass auch verschiedene Akademien gesehen, zum Beispiel eben bei Red Bull Salzburg oder jetzt eben bei der TSG-Hoffenheim und hast du auch Spieler wie ich schauen mal auf meinem Blatt Karim Adjimi, Kevin Schade, Malik, Tio, Tio, wie sprich ich mir denn eigentlich aus, Malik. Ciao, genau so jetzt ist das richtig. Hast du miterlebt wie sie hier im Machen durften? Was war so der Unterschied in all diesen Akademien und jetzt auch in der Akademie, wo du jetzt bist? Also was merkst du, wird sich da vielleicht auch die Akademie jetzt Struktur verändert überall die Jahre? Werke ändert hat sich definitiv, dass die Bedeutung zugenommen hat und dass es viele Strukturierte und organisierte im Akademiebereich zugeht. Es sind viel mehr Leute, heutzutage am Werk an den Jungs als das früher der Fall war. Da waren kleine Teams, ich habe angefangen als U19-Drainer bei der Spielfeinigung, Kreator Furt, aber ich nebene beruflich tätig und es gab kein Skouting, ich habe einen Code-Rinner gehabt, der hat auch einen Vollzeit-Job gehabt, später dann einen Studenten. Wir haben einen Fücher-Tagabreuten gehabt, der ist zweimal die Woche gekommen abends zum Training, ansonsten zum Spielhalt noch, aber ansonsten war einfach niemand da, wir haben die Tape selbst gemacht, da gab es noch keine Athlete, die trennen, Torwartreiner, den haben wir selber organisiert, dann für ganz kleine Scheine hat er daneben zu des Anorges gemacht. Also die Teams sind ganz anders geworden, dadurch ist die Organisation und die Struktur eine ganz andere geworden und hat sich sehr stark den Profitbereich angeglichen und natürlich auch das ganze Dorn rum, ob das jetzt die Blitz sind, ob das die Akademien sind, das ist alles anders geworden. Bei gerade Furt haben wir auf dem Parkplatz neben dem Stadion trainiert, wenn das weiter schlecht war. Das waren ein Schotterplatz, wo am Wochenende, wenn die Profis gespielt haben, die Autos geparkt haben, da haben wir getrenniert und das sind ganz viele Bundesliga und zweitiger Spieler rausgekommen. Also es kann man nicht miteinander vergleichen, das ist alles professionalisiert und wie es dann oft bei einer Professionalisierung ist, sind die Teams einfach viel größer und auch anders zu handeln und es wird auch eine andere wirtschaftliche Aufwand gefahren. Und wir hatten jetzt gerade die Spieler mal aufgezählt, da würde ich mal interessieren, hat man bei all diesen Spielern und du hast sicherlich auch ganz viele andere Namen, hat man da schon früh gewusst, aus denen wird mal was oder hat sich das dann eben ersperter teilweise auch entwickelt. Ganz unterschiedlich, es gibt alle Wege, es gibt da die, da konnte man gar nicht vorbei, das zu sehen, dass sie einfach einen richtig guten Weg gehen werden, ob das jetzt beim Karin zum Beispiel war. Der hat diese Geschwindigkeit, dieser einfach so außergewöhnlich, dass du da nicht dran vorbei kannst, dass der einfach eine außergewöhnliche Karriere auch gefahren wird oder auch ein Kevin Schade, der war in der Nationalmannschaft. Bei mir 2001-Jagann, das erste Mal damals berufen von mir, damals in Freiburg in der Jugend gespielt. An dieser Geschwindigkeit konnte es für mich vorbei als Waffe, was ich geändert hat, muss man sagen, dass du heute viel komplett das sein muss als Spieler, als das Frewerfall war, früher, wenn du eine Waffe hat, dann hat es dir richtig gute Chancen oben anzukommen. Heutzutage musst du eine Waffe haben und du darfst eigentlich fast keine Schwächen mehr haben. Also du musst viel komplett das sein in allen Bereichen, ob das gegen den Ball, mit dem Ball, Geschwindigkeit, Körpernlichkeit, Größe. Da musst du schon sehr gut sein und ein zusätzlicher eine Waffe haben. Das hat sich definitiv getan, aber es gab auch andere Wege, die einfach ein bisschen spät starter waren und die dann aber trotzdem über die Entwicklung einfach die Chance, dann trotzdem noch haben auch Profi zu werden und einen richtig guten Weg zu gehen. Und jetzt bist du ja momentan eben bei der TSG-Hoffenheim und da hat sich, wie du schon gesagt, ist auch einiges verändert. Da kannst du es gerne mal einiges dazu zählen und mich wird auch gleich noch dazu interessieren, auch bei Temas-Gouting. Wenn du sagst, hier, man muss jetzt viel kompletter sein. Also man muss da nicht mehr oder die Schwächen sind nicht mehr als so groß wie vielleicht dann damals. Wie schaut dir dann immer genau im Scouting, da drauf, welche Spieler dann für euch interessant sind? Also es ist nächstes Mal so, dass wir haben nicht klare Spielide. Also jetzt auch hier in Hoffnung, das ist so Back to the Roots, so wie es der Ralf Ranglik hier auch schon gestartet hat, wo einfach eine sehr sehr intensive Spielweise, sehr aktiv, hohes Pressing, viel Aufwand auch gegen den Ball, und dann haben wir früher Ballgewinne, das haben wir jetzt auch wieder, so, dass wir so ein kleines Bisschen haben wir das wieder geschärft in diese Richtung. Und dem zufolge haben wir Profile, entsprechende Identifiziert, die wir dann natürlich auch den Scouts mit an die Hand geben, wo wir dann auch wissen, okay, wenn jemand auf dem Fügelspiel einsgingen, ein Spieler dann musste einfach richtig schnell sein, dann braucht er richtig Speed. Ja, dann im Zentrum, ja, da brauchen wir schon eine gewisse Körpeligkeit, also braucht man immer Körpeligkeit oder Geschwindigkeit, ohne das ist schon heutzutage auch schwierig. Und dann, wenn du die klaren Profile hast, die dir das grau zu an die Hand gibt es, dann wissen die natürlich auch vom Vornerein im Hinterkopf die Spielidee im Hinterkopf, dann weißt du ganz genau noch was du suchen musst. Auch im unteren Bereich, also das heißt, in den jüngeren Jahrgängen weißt du dann schon, okay, wenn ich einen Mittelstürmer hab, dann sollte er diesen Gas mitbringen. Oder wenn ich einen Innenverteidige hab, dann gibt es immer die Ausnahme, die darf man auch nie ausschließen. Aber im Normalfall sollte der schon vernünftiges Maß haben, eine vernünftige Größe und eine vernünftige Körpeligkeit. Ja, und so gehst du dann einzelne Paramet natürlich und gibst die entsprechend ins Gas an die Hand und damit gehen die los und dann brauchst du natürlich auch noch mal die Diening, die diese Informationen, die da reinkommen vom Wochenende dann sammeln. dann sammeln, entsprechend des Verständnis auch haben für die Spielidee und für die Profile, die wir brauchen. Und die das dann einordnen können zu den eigenen Spielern, die schon da sind, mit denen man schon weggegangen ist und dessen Sprint filtern und dann geht man in die Entscheidungspozesse. Und ich versetz mir auch immer gerne in Spieler rein, die so das Alter rund um 17 Jahre haben, wo wir über diesen Übergangsbereich sprechen zwischen U19 und U23 oder dann eben Profis. Und da du hast ja schon viele Parameter angesprochen und da gibt es auch Parameter, die gibt es ja auch neben dem Platz. Wie es zum Beispiel das Umfeld, wie es die Familie wie Tickte eben auch ist, der für eine Mannschaft sich mal einen umginglicher Mensch, könnt ihr auf solche Faktoren zum Beispiel dann auch gewisserweise Einfluss nehmen, also könnt ihr das auch irgendwie messbar machen oder ist das dann eher so diese Unbekannte, auf die man einfach hofft. Eine unbekannte sollte es nicht sein, man sollte auch, man sollte den Spieler erstens mal persönlich kennen, das ist immer ganz wichtig, dass man den Böschen ein bisschen greifen kann, dass man Gefühle in bekommt und so am anderen ist es natürlich schon so, dass man das Umfeld auch entsprechend einschätzen soll. Das sollte keine Unbekannte sein, weil ein Spieler ist ja, der kommt ja nicht so, wie er ist einfach auf die Welt und er ist so, da kann man nichts machen, sondern das Umfeld, das nähere Umfeld prägt einen Spieler, ob das die Familie ist, das sind die wichtigsten und engsten Begleiter immer, ob das Freundeskreis ist, die natürlich auch sehr viel Zeit miteinander verbringen und prägen sind, ob das Berater sind, ob das auch eine Umgebung ist, ist es in einer große Stadt, ist es auf dem Land, auch das sind alles Dinge, die Einfluss haben, auf dem Spieler und den Menschen zu dem machen, was dann irgendwann mal auch als Fußballer ist. Und wir sehen halt über den gesamten Menschen, das heißt auch bei uns, da muss einfach eine Passung da sein. Also es, du kannst nicht jeden Menschen, jetzt nehmen wir mal Beispiel aus Tokio rausnehmen und dann setzen hier aufs Dorf, das funktioniert beim einen Menschen, aber bei ganz vielen auch nicht, weil die natürlich da auch geprägt werden und ihr entsprechend ihr Leben danach ausrichten, was um sie herum ist. Und deswegen klären wir das schon auch ab, wir wollen da immer auch den Direkten auch Kontakt haben, um das dann ein kleines bisschen besser geifen zu können, deswegen kann man trotzdem mal daneben liegen, aber ich glaube das ist ein ganz wichtiger Faktor. Und was natürlich, das ist allerwichtigste, der Mensch an sich, könnte auch Schule und alles mit dazu, aber der Mensch an sich, der Mentalität, der Charakter des Menschen, der zeigt sich ja in den meisten Fällen ja auf dem Fußballplatz, das heißt, wenn einer beißer ist und einer hart arbeiten will, dann tutet es im normalen Leben auf dem Fußballplatz genauso und wenn jemand halt ja schon eher lässig fähr ist und alles ein bisschen locker sieht, dann wird mir das im Fußballplatz auch sehen. Ich habe diese Frage nämlich bewusst geschält, weil viele denken immer ja, wenn man sagt, sprich du über das Umfeld, ja man muss im besten Fall immer so der Liebe sein oder derjenige sein, der mit allen Gutes, aber es kann ja auch sein umgekehrt, dass du immer bis der früh selbstständig geworden ist, weil zum Beispiel eben das Umfeld die Eltern oder sowas das beeinflusst haben und das ist wie du schon gesagt hast, ich dann eben auch auf dem Platz wie ihr spielt. Ich habe eben auch geguckt, du warst ja auch bei AirBee Salzburg und hast da auch Erfahrungen der Youth liegsamen können. Und da hast du zum Beispiel wahrscheinlich auch gesehen, wie es in anderen Nationalitäten, so der Fall ist im Vergleich zu Österreich bzw. Deutschland. Was ist dir da so aufgefallen? Also wie sind zum Beispiel Franzose vor allem, wie man die bringen ja gefühlt jedes Jahr, das kann auch noch ein zehn Top-Talente in den Profikarder um raus. Was machen die vielleicht auch anders, was fällt dir bei denen zum Beispiel auf? Die Socialisierung ist eine ganz andere, fangen wir mal bei Menschen wieder an, weil das ist das wichtigste erste Mal. Also bevor wir über Fußballerische Fähigkeiten sprechen müssen wir über die Menschen sprechen, weil mit denen haben wir es zu tun. An den Fußballerischen Fähigkeiten kann man immer noch mal mehr ein bisschen feilen und arbeiten, als es am Mensch dann so da fall ist. Zunächst mal geht es mal los, Socialisierung, wenn jemand aus Paris kommt und irgendwo einen Barriö aufgewachsen ist, dann hat er erst einmal sehr viel mehr Zeit mit einem Ball am Fußballerbrach. Unsere Jungs müssen halt sehr viel Zeit in die Schule verbringen, was da ein bisschen anders ist, das ist so mal das erste. Das zweite ist, sie lerne natürlich sehr sehr früh die Elbungen einzusetzen und sich durchzusetzen und Fußball als ihre Chance zu begreifen, aus diesem Umfeld zu entwachsen. Und da ist natürlich dann, ich sage mal, so der Ansporn mit allem, was man hat auf Fußball zu gehen, natürlich auch noch mal ein bisschen anders. Ich genieße es und gläbe sehr sehr gerne in Deutschland, aber uns geht es um großen und ganzen halt erstmal gut. Das ist in Paris, in den Bauen liö, ist es so eine Großstadt, oder ich erst mal anders. Da muss man kann man sie überlegen, ob er dann Fußballspieler wird oder ob man dann in ganz andere Kreise erbrutscht. Und da ist eben die Wahl relativ schnell klar. Das zweite ist, dass viele Spieler in Frankreich dann schon sehr früh natürlich auch identifiziert werden und da ganz speziell gefördert werden. Wenn man jetzt das System an sieht, das wird wirklich breitflächig auf top-niveau, wird das beim falsischen Verbann, natürlich auch gefördert. Und da sind wir eher noch ein bisschen in die Breite unterwegs. Das muss man auch ganz klar sehen. Und diejenigen jungs, die ist dann aus Frankreich schaffen, das sind meistens auch sehr atletische Spieler oder aber sehr feine Fußballer, also sehr bewegliche Spieler, weil sie entweder wahnsinnig viel Zeit mit der Ballernfuß verbringen oder weil sie eben sehr sehr viel atletisch an sich arbeiten. Und wie gesagt, da sind wir eher noch ein bisschen in die Breite ausgerichtet. Und später dann erst in die Elite. Das ist eine ganz starke Elite Förderung und deshalb haben sie so viele Individualisten, kriegen sie aber jetzt seit einigen Jahren auch wirklich gut hin, dass sie trotzdem die Jungs, sieht man jetzt bei der Nationalmanche, wo Frankreich absolut als Team denken. Das ist halt bei so Individualisten, bei vielen Individualisten ist das halt dann immer so ein kleines bisschen. Das ist der Schlüssel. Die müssen als Team arbeiten, dann sind sie natürlich außergewöhnlich. Und deswegen muss ich sagen, sind das sicherlich Ansatzpunkte, wo wir besser werden dürfen. In Österreich war das System ein bisschen anders. Muss man auch ein bisschen unterscheiden. Da gab es eine U16, eine U18. Bei uns gibt es eine U17 und 19. Das heißt, sie sind ein Jahr früher schon im Herrenfußball-Diungs und müsste sich da behaupten. Und das ist sicherlich was auf dem Niveau, sei ich mal. Also da kannst du halt als 17-Jähriger auch zum Beispiel jetzt in der zweiten Liga bei Liefering. Da kannst du auch spielen mit 16-17. Das ist möglich. Wenn wir jetzt bei unseren Schalt in der zweiten Liga oder selbst in der wir sehen, sind jetzt in der dritten Liga als 16-17-Jähriger. Weil du körperlich noch nicht fertig bist, dann ist das Bickel hart, dann ist das sehr, sehr schwierig. Da sind die Stufen einfach noch ein kleines bisschen früher und sind aber auch machbar, sodass sie dann auch in der ersten Liga entsprechend ankommen können, dann hängt es von ihnen ab, was sie draus machen. Das ist schon das Modell auch in Salzburg angesprochen, dass sie eben zum Beispiel mit dem FC Liefering so zu einer artsweite Mannschaft haben. Jetzt gibt es ja in Deutschland auch eine Reform, was die U23-Mannschaften angeht für jeden, der es soll nicht weiß. Es gibt es die Möglichkeit, dass U23-Mannschaft nicht glaube aus der ersten und zweiten Bundesliga erst mal nur in der eigenen Liga antreten können. Erst war wie sie, du das ganz, weil letztes Jahr habe ich jetzt nur beobachtet, jetzt war ja eure zweite Mannschaft in der dritten Liga, was ja glaube ich schon mal in der Volk auf jeden Fall ist, hat eine super hinrunde gespielt, wenn ich das zumindest von aus mit Urtein darf und dann gab es aber einen Cut, den vielleicht kann so das da auch mal mitnehmen, der jetzt in der Rückrunde ist ein bisschen schwieriger gemacht hat. Hatte das was mit der Liga, der dritten Liga zu tun und wie sieht jetzt mal die Zukunft vor euch daraus? Also ich glaube, man muss jetzt mehrere Dinge unterscheiden. Es ist eine U21-Liga, eine Nachwuchs-Liga, die jetzt gegründet wurde für uns, ist da wir sehr, sehr viele Spiele haben, die wir unseren jungen Spielen da anbieten können über die dritte Liga, wo es ja schon alleine 38 Liga-Spiele gibt. Zum zweiten haben wir die Youth League jetzt lieber spielen. Also wir haben einfach viele Spielemöglichkeiten für die jungen Böschen und deshalb haben wir ja uns nicht für diese Nachwuchs-Liga angemeldet, weil wir der Meinung sind, dass es erstens Herrenspiele sind, eine U21-Liga, du bist du trotzdem gegen gleichaltrieke unterwegs, für uns in unserer Augen erst mal eine Verlängerung der Spiele gegen gleichaltrieke und wir wollen ja, dass es sich auf Herren-Niveau entwickeln und deshalb so früh möglich und so oft den möglichen Herrenmannschaften behaupten müssen. Und das zweite ist natürlich, das ist für uns wie es ein einer von, also wie es ein kleines Dorf, einer von zwei Clubs spielen wir in der dritten Liga, mit unserer U23-Mandschaftsverhaftbestudgeist der zweite Club und jetzt denken wir mal an die ganz großen Vereine, die sind ja nicht vertreten, also das sind wir natürlich stolz drauf und es ist ein perfektes Spunkt bret, weil dieser Abstand zu den Bundesliga-Teams einfach deutlich geringer ist als das aus der Regionalliga, der Fall ist so am wir inzwischen empfunden und das haben wir jetzt auch gesehen in der Vorrunde, wir haben eingespielt, haben einfach Jungs auch am Startkap, die dann schon ein Jahr, ein halter Jahre Herrenmannschaft und Herren Fußball gespielt haben und die konnten sich dann in der dritten Liga haben sie einfach eine fantastische Vorrunde gespielt, da ist da eine oder andere, hat uns dann auch verlassen, ist die nächsten Schritt gegangen, so wie das bei uns unsere DNA ist, wir haben eine unfassbar coole Durchlässigkeit, also bei uns schaffen es echt richtig, richtig viele dann im Profi-Bereich anzukommen, in der Bundesliga, in der zweiten Bundesliga, das sind wir sehr stolz auf und es ist auch nochmal ein bisschen unsere DNA, aber der TSG, dass dann jeder auch seinen nächsten Schritt wenn es sich schneller entwickelt als das der Verein tut oder seine Mannschaft tut und wir dann eben auch den nächsten Schritt vielleicht, weil er auch sehr groß ist, in der Form nur nicht anbieten können, dann gehen sie in die zweite Liga oder gehen auch mal woanders hin in die Bundesliga zum spielen. Da verdrotzt ihr nett vermischen mit Österreich, da ist es schon anders. In der zweiten Liga in Österreich, da habe ich gesagt, ich habe es vom Niveau, da kannst du als 16-17er spielen und dann kommen die natürlich mit 18, 19 Jahren schon mit 30, 40 Herrenspielen im Gepäck in der Bundesliga an und der österreichischen Bundesliga und können da dann die nächsten Schritt gehen. Und bei uns ist die dritte Liga einfach Bickelhardt, die ist körperlich, sehr anspruchsvoll, ganz viele ambitionierte Traditionsvereine, die natürlich so schnell wie möglich aus dieser Liga rauswollen, weil sie in der zweiten Liga natürlich andere Fernsehgelder auch bekommen und das für sie dann auf sich natürlich einfacher ist dann zu überleben. Also von dem her, wir sind sehr froh, dass man diese Sprungbrett haben, das wollen wir auch weiter pflegen, aber wir gehen mit auch jetzt wieder mit einer super jungen Mannschaft anstaat, sind aber einfach voller Überzeugung, dass wir da einfach Konkurrenzfähig sind und gehen den jungen da sehr, sehr viel vertrauen mit auf den Weg und versuchen uns da auch wieder zu behaupten und durchzusetzen. Ich hätte vorhin noch mal angesprochen, wenn wir jetzt eben einen 18-jährigen Spieler uns mal vornehmen, da könnt ihr eben in der 19-Spiene der Youth liegt zum Beispiel, der könnte eben in der zweiten Mannschaft spielen, aber ihr könnt ihr eben auch ausgeliehen werden. Wo noch entscheidet ihr, was ist der richtige Schritt jetzt für diesen Spieler? Also was ist da sozusagen auch eine Wertungskriterung für euch? Also es gibt bei uns immer ein Ziel, wir wollen Spieler für die Profimandschaft ausbinden. Dafür gehen wir eine Richtung, in diese Richtung da gehört dazu eine klare Spiele, die zu haben, die sich doch alle Mannschaften durch den ganzen Klub zieht. Das hat sich auch zu früher geändert, muss man auch sagen, früher hat man versucht, gute Spieler auszubilden. Heute will man für eine Spiel-ED-Spiele ausbilden und da glaube ich auch, dass unsere Spiel-ED sehr sehr gut dazu angetan ist, dann junge Spieler mit dieser Dynamik, mit dieser Intensität junge Spieler dann entsprechend zu positionieren und auszubinden. Und dann muss man einen Weg gehen und diesen Weg, den muss man dann mit dem jeden einzelnen Spieler anders gehen. Der soll zum Ziel führen und die Richtung ist vollkommen klar, weil sie vorgegeben ist. Aber der Weg, der muss mit jedem Spieler einfach einzeln gegangen werden. Beim einen biegst du einmal links ab, einmal rechts ab und dann kommt er wieder auf die Spur und dann geht es wieder auf die Schiene gerade aus. Beim anderen geht einfach stangen gerade durch. Der geht jugend, 23 Profimandschaft. Ein anderer, sagst du jugend, 23, nochmal einen Zwischenschritt. Das ist dann zum Beispiel eine Leie, die in den letzten Jahren bei uns auch hervorragend funktioniert haben und dann zur Profimandschaft und dort hast du eine gewisse Rolle. Das muss man bei jedem Spieler einzeln beurteilen und diesen Weg muss mit jedem Spieler einzeln gehen. Da gehört sehr viel Fingerspitzengefühle dazu, da braucht man ein bisschen Erfahrung an welchem Standort bei einer Leie zum Beispiel. Passt der Spieler, das sind wir wieder bei der Passung, wo kann er sich gut entwickeln, wo es auch der Trainer, die Spielidee des Vereins der Mannschaft entsprechen, sodass es sich wieder in unsere Spiele dererinnen entwickeln kann. Und ja, deswegen gibt es nicht diesen Weg, sondern ich glaube, heutzutage musst du dir alle Kanäle aufnhalten. Es ist ganz wichtig, dass man sich nicht zu sehr einschränkt, sondern dass man sagt, nein, wir müssen individuell mit jedem Spieler den eigenen Weg gehen und übrigens ist es genauso bei Mannschaften jeder Jagern, jede Mannschaft ist anders. Du hast im einen Jahrgang obwohl du, wir haben ja klare Leitblanken, aber trotzdem im eigenen Jagern hast du drei Mittelstimme im anderen, hast du einen und dafür fünf Innenverdardiger. Da muss man mit jeder Mannschaft so einen eigenen Weg finden, um in der vorgegebenen Richtung an das Ziel zu kommen. Und ihr habt ja auch einen Superstar, muss man sagen, auch in der zweiten Matcha, ihr musst die drauf ansprechen, weil es nicht viele jüngere gefragt haben, hey, kannst du den Frank dazu mal fragen, wieder in das Thema Nada Jindawi so ist, klar, mit dem Spieler zu reden ist, wahrscheinlich wenn ein Podcast gar nicht so einfach, aber vielleicht kann schon mal sagen, was ist da vielleicht auch die Idee mit diesem Spieler, meine hat ja ein gewisses Alter und du sagst, die gewissen Wege auch angesprochen, ihr habt jetzt einen super Weg, trotz seines Alters noch noch hingelegt, was ist da, zum Beispiel, wo auch noch möglich bei ihm oder was seht ihr, sag ich mal, in dem im E-Mail-Spieler, weshalb er bei euch jetzt noch ist. Ja, Nada ist natürlich ein super Zucker, ja, das ist noch so ein richtiger Straßenfußballer, so der natürlich dann so ein bisschen anders Element mitbringt als die Jungs, die jetzt über Jahre hinweg durch einen NLZ gehen, wo schon auch viele Dinge dann entsprechend auch bereitet werden und ja, den Jungs auch beigebracht werden, Nada ist da ein ganz anderer Typ, sondern es ist ein Straßenzocker, der ein Spiel intuitiv lebt und dadurch natürlich ein anderes Element reinbringt und das Alter ist das eine, nichtsdestotort, der Nada hat er letztes Jahr, hat er eine Einsätze bekommen und es war ja viel ein außer bisschen Neuland dritte Liga und da muss das ich natürlich genau wie die Jungen spunde, muss das ich trotzdem beweisen und stellt sich dem sportlichen Wettkampf und alles, was dann drum rum ist, ist jetzt erst mal für die Mannschaft an sich und für ihn selber, ist jetzt erst mal in der zweiten Linie, aber natürlich wissen wir, dass da Nada natürlich so ein YouTube-Star ist, aber wenn er mit den Jungs auf ein Dremningsplatz geht und wenn er mit den Jungs in Stadion geht, um ein drittligers Spiel zu bestreiten, dann ist es da Nada, der bei uns als Fußballer in der dritten Liga in der U23 mit dabei ist. Und du hast auch mal in einem Interview jetzt nicht mit Nada, Jen Dauy, aber mit einfach grundsätzlich gesagt, dass nichts ist größer für dich als der Verein. Das hat sich so ein bisschen angehört, wie so ein Leid, so ein Prinzip, das du hast. Ich würde mir interessieren, weil ich das Gefühl habe sehr viel auch, dass du in diesem Bereich auch viel vorlebst, was dann so deine Leid setz, was sind so deine Prinzipien, die du gerne vorlebst. Also, du nächst mal niemand ist größer als der Verein, bedeutet ja, dass wir immer den Blick aufs große ganze haben müssen und wir natürlich dann immer auch Einzelnen beurteilen müssen, was kann der Einzelnehr, dem Verein entsprechend liefern, wie kann er den Verein dienen. Und das Dauy ist schon wichtig, weil wenn eine Gemeinschaft sind, die funktionieren muss, Fußball ist ein Mannschaftsport und ist auch darum, auch wenn es sehr viel mehr Menschen geworden sind, die im Fußball unterwegs sind, weil einfach die Fußballvereine inzwischen Unternehmen sind. Deswegen ist es schon wichtig, dass man diesen Gemeinschaftsinn in sich trägt und da einfach ein Team Player ist und seine persönlichen Stärken dann entsprechend im Sinne des Teams und des Vereins da noch einbringen kann. Und ich glaube, dass wir alle gut daran tun, dass man das entsprechend lebt, weil wenn jeder seine Einzelne in der Westen natürlich in Vordergrund stellt, dann funktioniert die Gemeinschaft nett und dann wird ein Verein auch nicht erfolgreich sein, übrigens auch eine Mannschaft nicht erfolgreich sein können. Das ist nochmal, das finde ich jetzt, was zum Beispiel Frankreich jetzt auch wieder bei der WM einfach einzigartig macht. Das sind solche überragende Individualisten und trotzdem spielen sie das Spiel als Mannschaftsport. Und bei uns ist das ganz genauso. Dann es gibt natürlich nur Leid, jetzt weiß ich jetzt nicht, aber ich glaube, dass das so tun, denn wie Fleiß zu dem, dass man ein Team Player sein muss, ich glaube, das Fleiß und das auch Kommunikation, es ist besser miteinander zu reden, also übereinander zu reden. Das solche Dinge ja schon ganz wichtig sind in einem Zusammenleben und so engen Zusammenlegen unter hohem Leistungsdruck. Und wir sind dem Erfolg verpflichtet und deshalb ist es wichtig, dass ein Redchen ineinander kreift und deshalb ist diese Teamgedanke einfach extrem wichtig und die Kommunikation untereinander von sehr vielen Leuten, die einfach anpacken wollen auch und die sich selber im Team einbringen können, dass das sehr sehr wichtig ist. Und genau, da möchte ich jetzt nochmal mehr eintauchen und zwar vor allem jetzt in die Trainerrichtung, die die auch lange Zeit ausgeführt hast. Das heißt, da können wir jetzt gerne diesen zweiten Part mal darauf eingehen. Es gibt ja Trainer als hier im Profi-Bereich, die sind deutlich nahbar, als gibt es aber auch welche, die haben eine gewisse Distanz zu ihren Spielern. Wenn ich jetzt wahrscheinlich einen Spieler fragt, den du mal trainiert hast, wie würde es der dich beschreiben, also wie nahbar bist du in dem Fall jetzt in so einem Kosmos in der Bundesliga, wo es vielleicht auch mal umabstehigen kann? Da müsst ihr sich Spieler fragen, ja, ist ja alles immer subjektiv, aber ich denke, ich habe schon immer versucht, eine gute, englige Verbindung zu den Spielern aufzubauen und ihnen auch dieses Gefühl zu geben, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen. Freund kannst du immer nur von elf Spielern sein, das sind die, die am Wochenende von Anfang an spielen. Dann hast du vielleicht doch den einen oder anderen, die das gewüllen Mensch, ich komme rein und kann dann nur was beitragen für die Mannschaft. Die sind dann noch so semi-freundlich oder semi-freundet und alle anderen sind erst mal nicht deine Freunde, weil sie natürlich hart dafür arbeiten und alles dafür tun, dass sie am Wochenende dann auf dem Platz stehen und wenn du dem natürlich nicht nachkommen kannst, dann sind sie erst mal nicht so deine Freunde, das ist ganz normal. Nichts so trotz, glaube ich, dass wir da schon immer gut gebrachten haben, auch einen Team Gedanken zu bilden, eine Teamgemeinschaft zu bilden, um dann gemeinsam auf dem Platz, als Team auch zu funktionieren. Man braucht trotzdem eine gewisse Distanz. Ich glaube, dass diese im Laufe der Zeit weniger geworden ist, früher als ich nur selber gespielt habe, da war das eine ganz andere Distanz. Also da hat der Trainer gesagt, was gemacht wird und die Spieler haben es gemacht. Also da war kein Diskussion, kein Überzeugung hat er nicht so, die ganz große Rolle gespielt. Das hat sich schon geändert, weil die Menschen einfach anders sind. Sie sind nicht besser, sie sind nicht schlechter, sagt mir mal früher und heute und so weiter. Es ist nicht besser und schlecht, es ist einfach nur anders, hat sich alles entwickelt wie unsere Gesellschaft, wie die Autos, die wir fahren, wie unsere Notbugs sich entwickelt haben und jetzt MacBooks heißen. Und zwar, da hat sich alles entwickelt und so haben sie die Menschen entwickelt und dem muss man einfach Rechnung tragen, indem man viel mehr den Austausch sucht, indem man viel mehr Überzeugung schafft, indem man die Spieler und die Mannschaften einfach gut mitnimmt. Und das hat sicherlich sich rasant entwickelt und deshalb glaube ich, dass man heute wenn man gar keinen Draht zu den Spielern hat, sondern eine wahnsinnige große Distanz, dass das nicht mehr funktioniert. Das ist ja gerade angespannt, fand es sehr spannend. In der Kabine gibt es eben die, die dich mögen und auch welche, die dich nicht mögen. Das ist ja so, sei ich mal ein Spannungsfeld, das ist direkt entsteht, wie kann man das sozusagen auffangen? Das ist ja Kommunikation, das ist ganz wichtig, sprichst du dann, sag ich mal, indem ich dann noch mal mehr mit den Spielern, die nicht so oft zum Einsatz kommen oder trotzdem eher mehr mit den vermeintlichen Stammspielern. Ganz unterschiedlich. Man muss aufpassen, dass man nicht seine ganze Energie dafür gibt, Spielern zu erklären, dass sie nicht spielen und sie irgendwie bei Laune zu halten, weil irgendwann läuft sie das auch tot. Wenn du einem Spieler vier Wochen lang hinter einer der Zähs, du bist ganz knapp dran, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass da andere jetzt vielleicht auf der Position, jetzt gegen Gegner, dann doch noch mal eine kleine Stücke mehr geben kann. Wenn du das vier Mal erzählst, dann brauchst du gar nichts mehr reden mit dem Spieler. Also das läuft sich dann tot, das heißt, man muss schon schauen, dass die, die in den Mannschaft auch zusammenhalten, die in der Kabine ein entsprechendes Gewicht auch haben, auf einen Platz vorne weggehen. Die musst du natürlich eng beide haben, weil die ja genau wissen müssen, was du eigentlich von der Mannschaft auch erwartest, was du von ihnen wirst, wie die Mannschaft tickt. Und auf wen oder was, wir vielleicht auch mal einwirken müssen. Das ist nämlich sehr, sehr wichtig, weil du hast ja viel weniger Austausche als Trainer mit den anderen Spielern, als das die Spieler in der Kabine haben, in der Dusche haben, dann gehst du nachher mal zum Essen oder Formdraining sind sie nur zusammen im Gym, nachher im Training sind sie ja auch im Gym oder die haben ja viel mehr Austausch miteinander, als du das als Trainer haben kannst und deshalb ist es sehr wichtig, dass man da immer wieder die Kommunikation auch sucht, immer wieder auch seine Gedanken teilt und dafür ist halt Offenheit und Ehrlichkeit unerlässlich. Also es hilft nix, wenn ihr, wenn ihr im Spieler nur damit der Ruhe gibt, da irgendwas vom Fertre zählt und auch das läuft sich tot. Wenn ihr das am Anfang von der Saison machst, dann denkt sie der Spieler auch, okay, du hast mir jetzt am Anfang, das ist ein Verarscht, vermickelt es zunächst mehr. Und deshalb gute Kommunikation permanenter Austausch, es gehört trotzdem dazu, dass man diese unangenehm Gespräche, warum jemand nicht spielt oder gar nicht im Kader ist, das was sie führt, aber du kannst sie nicht permanent führen, weil erstens kostet sich zu viel Energie, diese Energie braucht sie auch für diejenigen, die auf dem Platz die Karazien müssen und auch für das Team drum rum, das ist ja inzwischen auch relativ groß ist und deswegen ich glaube, dass man das klar halten muss, offen halten muss, ehrlich halten muss und ja, man darf es auch nicht überstabaziehen. Man muss ja auch sagen, du hast ja auch Vereine dann trainiert, die dann teilweise schon im Abstiegskampf an, zum Beispiel im Scheike 04 oder Aminia Bielefeld. Das heißt, da muss es zu kurzfristig dann jetzt dementsprechend, ich sag jetzt immer so den Feuerlöscher spielen und ich gucke mal, wie kann man jetzt den Klassen der Halt schaffen? Wie kriegt man das dann hin? Also was sind die ersten Hebel, sag ich mal, wo du gesagt hast, okay, ist es dann die Spielidee, ist es dann etwas anderes vor, so angesetzt? Auch da, es gibt nicht diesen einen Hebel, du musst immer versuchen, so viele Hebel wie möglich zu betätigen, weil meistens ist ja da irgendwas zuvor nicht wie gewünsch gelaufen. Wenn sonst kommst du gar nicht als neuer Trainer, während der Saison wohin, das ist ja ganz normal, wenn es gut läuft, dann sind alle Fein mit dem Trainer, weil er erfolgreich ist. Und da, dann was du da gar nicht installiert, man muss da da allen Hebel drehen, man muss eine gute Vorbereitung ist wichtig, damit man eben gleich an die richtigen Hebel ran kann, weil man hat im Normalfall nicht viel Zeit. Bei Scheike hab ich natürlich die Vorbereitung gehabt, aber es war trotzdem eine turbulente Zeit mit einem großen, großen Umbruch, was so die Spielerbesetzung und den Kader betroffen hat, unter großen wirtschaftlichen Zwingen, das war auch für nur einen schöner, damals als Sportdirektor war, das wirklich nicht einfach, das zu händeln, war trotzdem ein bisschen anders als bei Bielefeld, wo es zwischen zwei Spieltagen eine neue Bissetzung gab. Klare Spiele, das müssen die Spieler auch sofort irgendwie verinnerlichen können, deswegen muss es angepasst an die Spieler, seine Qualität in der Spieler, an die Mentalität der Spieler. Es muss an die Liga und an der Fordernisse der Liga und der Gegner angepasst werden. Und dann natürlich viel Kommunikation, viel Verständnis kriegen, Gefühl für die Spieler, wo kann man den Einzelnen auch entsprechend unterstützen. Meistens ist es so in solchen Phasen, wenn man weniger folgert ist, die Spieler ist auch ganz menschlich und natürlich, dass sie natürlich gucken müssen, ja, wie ist mein Standing da und wo kann ich eventuell da meinen Weg finden? Und das muss man ganz schnell wieder auf dem Team gedanken zusammenbringen, muss man ganz schnell da und bringt, dass es nur in eine Richtung geht und dass alles diesem einen Ziel untergeordnet wird, nämlich den Klassenerhalt. Und ja, wenn man da jetzt dieses alles bedacht hat, das ist taktäge, ist natürlich auch erledigt, du kommst dahin, du weiss nicht, wie hat die Mannschaft so körperlich gearbeitet, ist sie die Art des Trainings von dir, bei uns war sie eine sehr intensive Trainingsarbeit, also wir haben sehr viel gemacht auf dem Platz und haben immer maximale Intensitäten eingefordert, und da sind die Spiele überhaupt in der Lage, das zu gehen. Vielleicht kommen sie aus Verletzungen, wann länger raus, vielleicht haben sie länger nicht gespielt, dann fehlt so die Spielfitness und das muss man alles unter einen Hut bringen und das muss ab dem ersten Tag, muss dann eine klare Vorstellung da sein und am besten funktioniert es ab dem ersten Spiel. Und was die Rubrik auch taktig angesprochen hat, die möchte ich noch mal fragen, ich persönlich geht es davon aus, wenn ich jetzt im Mannschaft eben dann kurzfrist übernehme, eben mit den Asaison, dass die, wenn die im Grad im Abschiekskamst, vielleicht da noch eine gewisse Unsicherheit mit sich tragen. In Bezug auf Taktik hast du dann einen Taktikprinzip, wo er ein bisschen so eine Formation, dann immer spielen das, das war das dann, wo du gesagt hast, die magst du einfach gern, dass du die mit der deuterfahung macht hast oder hast auch die immer je nach Vereins sozusagen angepasst. Je nach Mannschaft. Ich glaube es muss so der Charakter des Vereins getroffen werden, es gibt Vereine, der wird einfach ein technisch guter anspruchsvoller Fußball erwartet und wenn er dahin geht, so und kommst du mit der Sprechstange dahin, wird es nicht so lang funktionieren. Und die Mannschaft ist ja auch danach ausgeschrichtet worden, im besten Fall der Kader ist er dafür geplant, wo das heißt, wenn ich die Spieler so füge habe, dann muss ich mich ja anpassen als Trainer, an die Spieler und an das, was sie können, ihre Stärken haben. Und net die müssen sie alle an meinen Fußball anpassen, das ist ja viel schwieriger und deshalb schaut man sich die Qualitäten der Spieler an, schaut, wo es am besten unterzubringen ist und wie man am besten erfolgreich sein kann. Mit Grundformation hat es gar nichts mehr zu tun, heutzutage, weil die Konformation, die steht beim Kicker im Schaubild, aber im Spiel, was du die ganz selten erkennen, es wird einfach nur ausbestimmten Formationen gestartet. Aber wenn man dann das Video anhält, dann ist er, dann erkennt man die ja gar nicht, man weil es ja so fließend ist, es geht nach Prinzipien. Wie ist der Spielaufbau vorwärtsgerichtet? Ist er vertikal angelegt? Wie ist die Boxbesetzung? Wie viele Leute sollen das sein? Von wo müssen die Leute dann mit in die Box nachgehen? Es geht ja mehr und diese Prinzipien gerade ob beim Anlaufen, Mittelfallpressing gibt es ja auf höchsten Mieschuk kaum noch. Enwälder, mange, man, Angriffspressing, voll, voll, Kanone, vollstoff drauf oder ein tiefer Block. Alles dazwischen. Das wird wahrscheinlich nicht mehr so oft zu sehen sein. Und deshalb geht es nicht um Formationen. Es geht darum, Prinzipien, klare Prinzipien, einfache Prinzipien an die Mannschaft dran zu bringen und zu schauen, wer es am besten umsetzen kann. Oder aber das eine oder andere Prinzip auch nach den Qualitäten, zum Beispiel, wenn du einen Unterschied spiele hast, dann musst du das eine oder andere anpassen, auszurichten. Ich fand es ganz sehr spannend als über das Thema Prinzipien gesporen hast und wie ich das auch verändert habe, dass nicht mehr eine Formation gibt, die man durchspieht, sondern wie das Ganze verschümmen kann. Gibt es noch weitere Trends, die du jetzt beobacht hast, über all diese Jahre, die vielleicht auch jetzt in der Ausbildung der Trainer anders gemacht werden? Ausbildung der Trainer. Da kann ich jetzt ein bisschen weniger dazu beitragen, weil ich natürlich da jetzt schon eine ganze Zeitle mal raus bin. Ich habe damals gelernt, dass wie wichtig Strukturen und klare Prinzipien sind. Das habe ich selber im Fußballlärer dann erfahren dürfen. Aber ich habe aber auch erfahren, also hier nach Hoffnung kam, war ich zuvor autositakt. Bei Greuder Furt habe ich gemacht, wie ich es für richtig halten habe und alle, die so um Wir haben ja nicht unterstützt, aber nett ist bei mir. Das ist gerade die Niemann-Rass-Agnung, das heißt, Zusammenstellung der Spieler oder sei es Spiele-Dee und so. Das habe ich so gemacht, wie das für mich selber am besten gefunden habe und wie es gefühlt hat für die Mannschaft. Das hat sich schon geändert. Und dann dieses zum Beispiel jetzt, früher hat man ja immer aus Formationen auch entsprechend entwickelt. Auch gegen den Ball, da hast du dann gelenkt und dann auf eine Seite und dann hat man versucht, auf der Seite, der überall zu schaffen. Zeit hast du ja heute gar nicht mehr. Da spielen die alle Mannschaften sofort weg, weil es einfach unheimlich viele gute Innenverdalle gibt. Die auch spielerische, extrem gut sind die schnell sind, die dann auch Linien einfach übertrippeln können und so weiter. Das war früher natürlich schon ein bisschen anders, da hast du aus Formationen gelenkt und hast dann in bestimmten Bereien zugepackt. Heutzutage musst du das über das ganze Feld machen. Da musst du einfach Vollgas investieren und muss sehr intensiv anlaufen. Und ja, das ist schon auch Athletisch nochmal anspruchsvoller geworden. Als ist der Fall da. Und im Spielaufbau, da war es halt schon so, dass man versucht hat, irgendwo überzahl zu schaffen. Dadurch, dass dann auch gelenkt wurde und die Mannschaft den Unterzahl quasi in der vorgesen Linien anklaufen sind, war das natürlich ein einfacher heute. Bei Mann ging man, der überzahl herzustellen, ja, das ist nicht so einfach. Da musst du schon sehr gut interaktiv unterwegs sein. Da musst du die einzelnen nicht nur einzelnen in den Positionsgruppen, sondern auch zwischen den Positionsgruppen. Ja, musst du da gute Abläufe schaffen. Damit du dann immer mal wieder einen Spieler für ganz kurze Zeit frei bekommst. Und da auch, ganz kurze Zeit, sagt es auch zwischen den Linien. Also entweder hast du man gegen Mann Druck, wenn du selber den Ball hast. Oder die Linien, die sind so eng beinander im kompakten Block, dass du da ganz schwerb dazwischen kannst. Also du musst einfach auch das gesamte Reparat war beherrschen. Du musst auch im Mittelfeld schon hilft es extrem, wenn du Spieler hast, die das auflösen können, entweder über Spielen und Gehen, Passspiel oder eben über eine Dynamik, dass sie einfach an Spiele auch vorbei gehen. Und das hat sich schon entwickelt und führt alles dahin, dass du eine hohe Dynamik brauchst, sowohl atletisch, als auch was das Spieltempo betrifft. Was dann wiederum auch mit der kognitiven Schnelligkeit zu tun hat, Dinge, Situationen schnell zu erkennen und dann die richtigen Lösungen auch zu haben. Und das hat sich entwickelt, weil mir die Trainingsarbeit anschaut, wie viele heute alle Mannschaften auf der ganzen Welt, früher war noch ein Rondo ausgeröhnliches, Pep Guardiola, Basar-Style. Heutzutage spielen das alle, das heißt auf enge Räumen, unheimlich schnell, entscheidungstreffen und technisch möglichst perfekt auch auszuführen. Das ist gehört dazu im Reparatur. Und das hat sich auch entwickelt, weil früher hast du dann schon öfter auch noch auf größere Räume bespielt und hast du dann noch ein bisschen Zeit gehabt mal für einen dritten Kontakt und so. Das ist heute schon deutlich weniger. Und viel haben wir aber der WM jetzt auch gemerkt, so viele Mannschaften spielen in diesem tiefen Blog auch top Teams. Da würde mich jetzt auch mal interessieren an dich als Trainer. Wie kann man diese tiefen Blog gebespieglich? Mein Deutschland hat sich da alleine die Zähne ausgebissen. Was ist da, wenn mein Mann zum Mannschaft wirklich umbiegen und brechen, um es verteidigen hinten drin steht? Wie kann man die dann trotzdem knacken? In der Vorbereitung braucht es ein schnelles Balltempo. Das heißt, du brauchst eine gute Positionierung. Dann hilft es natürlich, wenn technisch gute Spieler hast, die dem Ball schnell bewegen können, sodass die Ball bis jetzt Zeit beim Einzelenspieler nicht zu lang ist, weil entweder kriegt er sonst den Druck oder da wo er hinspielt, der kriegt den Druck. Das ist eine bessere Vorbereitung von Gegner. Das zweite ist, dass du natürlich einzigengeinspieler brauchst. Du musst ein Blogger mal auf die eine Seite ziehen, schnell verlagen auf der anderen Seite ins 1.gegen eins kommen. Ich sage mal, ins 1.gegen 0, das kriegst allein mit dem passpliech tiefen Blog nicht hin. Deswegen muss man von der einen Seite schnell verlagen, dann eins gegen einspieler, die im Tempo, dann auch das entsprechend knacken können. Du brauchst natürlich immer wieder diese tiefen Läufe, auch wenn der Blog sehr tief steht, weil du dann zumindest entweder direkt hinter die Kette kommst, davor brauchst du natürlich die jungs die gute Chip Balle oder gut durch die Kettenspiele spielen können. Du siehst die Rodezone vielleicht nochmal und 2-3 Meter größer, um dann mit guten Zähnen mit Tempo auf die Kette gehen zu können. Du brauchst sowohl das Flügelspiel, haben wir schon gesagt, gerade eins gegen einspieler, als auch diese Spielungszentrum, was halt mit einem engen, mit einem engen maschigen Netz auch notwendig ist, und wo du einfach unhandlich schnell und technisch sput sein muss, um da auch über Spielen und Gehen, über Spiele beim Dritten und so weiter dann auch richtunggänisches Tor zu kommen. Und jetzt kommt das Gegenpressing gut vorzubereiten, weil halt oft auch dieser Zufall, diese zweite Chance, die sich aus einem Ballverlust ergibt, gerade im Zentrum, halt eine große Möglichkeit, gibt wenn man den Gegner dann schon mal erwischen kann, wenn er halt gerade auf dem Weg nach vorne ist und nicht bedacht hat, dass er auch vielleicht den gerade oberen Ball auf die Lerfellieren könnte. Super spannendes Thema, finde ich generell das Thema Tag, ich schaue euch aber trotzdem auch auf die Zeit und möchte noch eine Frage stellen. Und zwar durch all dieser Farben, die du jetzt als Trainer aber auch in anderen Bereichen gemacht hast, hast du super viel wahrscheinlich auch mal, ich gehe davon aus, auch mal viel falsch gemacht, aber ich würde das zu jetzt auch mal anders machen. So glaube ich geht es in meisten Trainern von uns. Gibt es so Dinge, die du uns vielleicht verraten kannst, die du vielleicht auch jungen Trainern, die das Ganze hier hören, mal mitgeben, willst, wo du sagst, hell, da habe ich mal in meiner Zeit als Trainer vor allem was gelernt, das wie gesagt mir jetzt geholfen hat auf dem Weg zum Profitreiner. Ja, also nochmal entwickelt sich ja als Mensch, bis mal irgendwann mal die Holzkiste starkt. Und deswegen macht man natürlich Fehler, wer viel macht, macht viele Fehler. Und deswegen natürlich gibt es viele Dinge, wo man sagt, Mensch, im Machtgang, das hätte ich vielleicht auch etwas anders zu anpacken können, sei es im Umgang dann auch mit Menschen. Da war es halt früher viel direkter und viel, vielleicht auch nicht immer so was die Tonalität betrifft, immer so ganz fein. Das hat sich auch entwickelt, hat man anderen Umgang heutzutage, was völlig in Ordnung ist, was auch gut ist. Da hat das sich früher halt natürlich auch so eine oder andere mehr rausnehmen können. Da ist man vielleicht immer lauter worden, was man heute nicht mehr wird, wo man es dann vielleicht heute mit einer gewissen Erfahrung einfach rotiniert, dass du Veräner und ruhiger macht, wo man früher halt noch aus dem Sattel gegangen ist, dann auch was die Trainingsauer betrifft. Ich weiß das als Beispiel, die man ledisch wäre, ich hatte keinen Athletiktrainer, das heißt, den 4. war das selber, da haben wir so eine alte Steingetribüne gehabt, ja, das sind wir in der Vorbereitung, sind die Jungs an die Huckepark, ihr war ja Kollegen da hochgetragen, da haben wir schön die Oberschenkel aufgebummt. Also von dem her, du hast schon Dinge, wo das sagt, ob das jetzt den Jungs weh getan hat, das weiß ich jetzt nicht, ob es es dahin bracht, wo sie dann letztendlich mal gelandet sind, das weiß man natürlich auch nicht. Aber da hat sich schon einiges getan, was gerade so eine Methode betrifft, auch was die Tagtik betrifft, war schon immer ein Trainer, der sehr, sehr gerne gesehen hat, wenn man schnell nach vorne gekommen sind, wenn man direkt nach vorne gekommen sind, früher hat man das halt doch dann öfter mal auch über vielleicht einen Langenball, mal überbrückt, so den Druck des Gegens überspielt, heutzutage versucht man das mehr über Staffetten zu machen, und gemeinsam dann nach vorne zu kommen, auch da entwickelt man sich halt schlichtweg weiter und alles, was so mit Menschen zu tun hat, glaube ich, die vielen Erfahrungen, die man sammeln darf und die ich auch sammeln dürfte mit fantastischen Menschen, ganz, ganz vielen fantastischen Menschen, mit denen ich meinen Weg gehen dürfte, sei es Spieler, sei es funktionäre, sei es Trainer-Kollegen, also wirklich, da bin ich absolut dankbar dafür, aber das hat natürlich alles dazu geführt, dass man bestimmte Dinge auch mal anders sieht, vielleicht ein bisschen besser einordnen kann und dann sich weiter entwickelt vor allen Dingen als Mensch. Das ist ein schönes Schlusssatz sozusagen. Frank, ich glaube ich bei dir bedanken, es war eine unfassbar interessante Podcastfolge, und ich darf euch jetzt einfach nur noch ganz, ganz viel Glück wünschen, bei der T-Skehoffmeim, dass eine weitere erfolgreiche Saison sozusagen folgt und nochmal vielen Dank, dass du hier zu Gast warst. Vielen Dank, hat Spaß gemacht, alles Gute auf bald. Ciao Ciao. Wenn dir da draußen die Podcastfolge feiner, dann vergiss nicht zu liken, zu kommentieren und zu abonnieren und vergiss nicht mit dem Code Podcast oder unter einmal einsport.de/podcastrabat, kannst du dir deinen Rabatt holen und wir unsere Kurse etwas günstiger anschauen zu können. Bis dann zu unserer nächsten Podcastfolge, macht's gut, war ja etwas geil. (Applaus)

Podcast Summary

Key Points:

  1. Frank Kramer ist Direktor Sport bei der TSG Hoffenheim und war zuvor unter anderem als Gymnasiallehrer, Spieler-Trainer, Akademieleiter (u.a. Red Bull Salzburg) und Bundesliga-Trainer tätig.
  2. Seine Karriere entwickelte sich organisch
  3. Die Akademiearbeit hat sich stark professionalisiert
  4. Talente wie Karim Adeyemi oder Kevin Schade zeigten früh außergewöhnliche Geschwindigkeit, aber heute müssen Spieler kompletter sein – eine besondere Stärke reicht nicht mehr aus, Schwächen sind kaum noch tolerierbar.
  5. Das Scouting in Hoffenheim basiert auf einer klaren Spielidee mit intensivem Pressing und hoher Aktivität, wodurch spezifische Profile (z.B. Tempo, Körperlichkeit) definiert und an die Scouts weitergegeben werden.
  6. Das Umfeld eines Spielers (Familie, Freunde, Berater, Umgebung) wird bewusst analysiert, da es den Charakter prägt – dies ist kein Zufallsfaktor, sondern ein wichtiger Bewertungspunkt.
  7. Im Vergleich zu Frankreich zeigt sich
  8. Die U23-Mannschaft der TSG spielt in der
  9. Liga statt in der neuen U21-Liga, um den jungen Spielern echte Herrenspiele und mehr Wettbewerbserfahrung zu bieten.

Summary:

Frank Kramer beschreibt in diesem Podcast seinen Werdegang vom Gymnasiallehrer für Sport und Englisch bis zum Direktor Sport bei der TSG Hoffenheim. Er betont, dass seine Karriere nie einem festen Plan folgte, sondern sich aus Gelegenheiten entwickelte – etwa als er als Spieler-Trainer ein sprang, als sein Trainer erkrankte. Die Arbeit mit jungen Menschen sieht er als zentrale Parallele zwischen Lehrberuf und Trainerjob.

In den Akademien hat sich laut Kramer viel verändert: Teams sind größer, Spezialisten wie Athletiktrainer und Scoutings sind selbstverständlich, und die Strukturen ähneln heute stark dem Profibereich. Früher reichte oft eine besondere Fähigkeit wie Tempo für eine Karriere, heute müssen Talente nahezu fehlerfrei in allen Disziplinen sein. Das Scouting in Hoffenheim folgt einer klaren Spielidee mit hohem Pressing und definierten Profilen, wobei auch das Umfeld der Spieler bewusst einbezogen wird, da es den Charakter formt.

Im internationalen Vergleich zeigt Kramer auf, dass Länder wie Frankreich früher und gezielter Eliten fördern und Spieler aus schwierigen Verhältnissen oft einen stärkeren Antrieb haben. In Österreich hingegen ermöglicht das System frühere Einsätze im Herrenbereich. Hoffenheim verzichtet bewusst auf die neue U21-Liga und setzt auf die 3.

Liga, um jungen Spielern echte Wettkampfhärte zu bieten. Insgesamt hebt Kramer die Bedeutung von Mentalität, Umfeld und einer ganzheitlichen Entwicklung hervor, die über reine Fußballfähigkeiten hinausgeht.

FAQs

Frank Kramer war zunächst Gymnasiallehrer für Sport und Englisch und wurde durch Anfragen und Gelegenheiten, wie die Übernahme als Spielertrainer, in den Fußball geführt. Er betont, dass sich seine Karriere schrittweise entwickelt hat, ohne ein großes Ziel von Anfang an.

Die Akademien sind heute viel professioneller und strukturierter, mit größeren Teams und mehr Personal wie Scouts und Athletiktrainern. Früher waren die Bedingungen einfacher, wie das Training auf Schotterplätzen, während heute alles stärker an den Profibereich angeglichen ist.

Es gibt verschiedene Wege: Manche Spieler wie Karim Adjimi oder Kevin Schade haben außergewöhnliche Fähigkeiten wie Geschwindigkeit, die sofort auffallen. Heutzutage müssen Spieler jedoch viel kompletter sein und kaum Schwächen haben, während Spätstarter trotzdem über Entwicklung eine Chance haben.

Die TSG Hoffenheim hat eine klare Spielidee mit hohem Pressing und intensiver Spielweise, daher suchen sie Spieler mit bestimmten Profilen wie Schnelligkeit und Körperlichkeit. Die Scouts erhalten klare Vorgaben, um Spieler zu identifizieren, die zu diesen Anforderungen passen.

Das Umfeld ist sehr wichtig, da es den Spieler prägt, und es sollte keine Unbekannte sein. Die TSG Hoffenheim versucht, den Spieler persönlich kennenzulernen und auch Familie, Freunde und Umgebung einzuschätzen, um die Passung zum Verein sicherzustellen.

Französische Spieler haben oft eine andere Sozialisierung, mit mehr Zeit am Ball und einem stärkeren Antrieb, da Fußball eine Chance ist, aus schwierigen Umfeldern zu entkommen. Zudem gibt es in Frankreich eine stärkere Eliteförderung, während Deutschland mehr in die Breite investiert.

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