#45 - Erfolgsrezept für Einwürfe - mit Andreas Schumacher (1. FC Magdeburg)
32m 25s
In dieser Podcast-Folge spricht der Gastgeber mit Andreas Schumacher, Co-Trainer und Standardspezialist beim 1. FC Magdeburg, über offensive Standardsituationen, insbesondere Einwürfe. Schumacher erklärt, dass sein Interesse an Standards auf deren Kontrollierbarkeit und Planbarkeit beruht – im Gegensatz zum fließenden Spiel kann man hier den Gegner gezielt ausrichten und Räume schaffen. Einwürfe sieht er als unterschätztes Potenzial, da sie selten trainiert werden und der Gegner oft unvorbereitet ist. Ein zentraler Punkt seiner Philosophie ist die Positionierung: Spieler sollten nicht zum Ball laufen, sondern in freie Räume, etwa zur Mitte oder auf die ballferne Seite, um den Verteidigungsverbund auseinanderzuziehen. Er kritisiert den verbreiteten Reflex, Einwürfe nur als Wiedereinspielung zu sehen, und fordert stattdessen, jede Standardsituation als Chance auf ein Tor zu betrachten. Dazu gehören klare Laufwege, Blocks und Spielverlagerungen. Schumacher betont, dass Verteidiger oft unnötig zur Ballseite schieben, obwohl sie den Werfer nicht unter Druck setzen dürfen – das öffnet Räume für Angriffe in die Tiefe oder ins Zentrum. Er beobachtet internationale Teams wie Liverpool für Ideen, bleibt aber vorsichtig, um Konzepte nicht unreflektiert zu übernehmen. Die Folge endet mit dem Hinweis, dass eine zweite Folge zu Eckbällen und Freistößen folgen wird, da das Thema so umfangreich ist.
Wir haben im Ball besitzt und wir in eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimettroscheling Zerteiliger und im preizienenden linken Zähner. Das alles bla bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Herzlich willkommen zurück bei From Coach to Coach. Bei unserem Jahresauftag 2025 die ersten Folgen im Februar, ich weiß, super spät. Ich kam viel dazwischen Weihnachten, Krankheit, Arbeit, Unterneun. Aber wir wollen jetzt nicht hier in Ausreden irgendwie ausaten, sondern loslegen mit viel, viel, viel Fußballfach-Expertise. Für euch Coach ist da draußen und dafür habt ihr euch verdient, dass in den nächsten vier Wochen vier Folgen kommen. Also zwei Gäste mit jeweils zwei Folgen non-stop ohne Pause. Und zwei Mal Leute aus dem Profifußball, zwei Coach-Trainer. Den ersten habt ihr jetzt schon erfahren, indem ihr entweder über Instagram schon mitbekommen hat und was in dieser Folge geht oder auch durch die Folgen-Description. Mein heutiger Gast ist ein wahrer Tausendssasser im Fußball. Andrea Schumacher ist Coach-Trainer beim zweitlegisten ersten FC Mark Deburg, Coach-Trainer und Christian Titz. Aber es mehr als nur das, mehr als nur Fußball-Trainer, sondern auch Fußball-Trainer, Ausbilder, Buchauter, Familienfahrter und und und. Und eigentlich wollte ich mit Andreas eine Folge zur Standardsituation und eine andere zu seinem Buch, das er mit Bernard Peters zusammen geschrieben hat, über zwei Gegen ein Situation aufnehmen. Doch zu dem Thema kamen wir erst gar nicht, weil das Überstandardssituation über ein Würfe, über Eckbele, über Freistöße und dann kommt ihr ausgerartet ist. Also kann man schon mal sagen, daher, wenn ihr in der Folge irgendwie hört, ja, hier, das ist die längste Folge, ever. Wir dachten zuerst, dass wir quasi eine Folge dann nur zu diesen Standardsituation machen und eine zweite, das ist ein anderen, aber dazu kam es gar nicht, weil es einfach so lang wurde. Deshalb zwei Folgen zur Standardsituation. Die erste hier dreht sich voll und ganz im Einwürfe und Andreas hat einfach auch schon viel erlebt, war beim VfF-Stuttgart. Kotreiner und der Hannes Wolf war Jugendreiner dort auch beim HSV-Jugentreiner, war sogar in Standluis mal nach Wuchsäftreiner. Beim VfB auch mal leiter Methodik hat sich da am Spielnast-Training gekürmer, also super viel Expertise. Gerade ist ein Magdeburg und damit sage ich, "Hallo Andreas, hallo einer Magdeburg." Hallo, grüß dich. Ich kann mir gar nicht mehr raus aus der Erzählung so viel schon gemacht. Fussballtrainer, Fussballtrainer, Hausbilder, auch Buchautor. Da kommen wir in der zweiten Folge noch mal genauer drauf. Du bist jetzt, oder deinen Hauptaugenmerk, liegt auf dem FC Magdeburg. Vor allem auf dem Thema Standards, Standards offensiv. Da sind wir auch schon beim heutigen Thema, denn das haben wir noch gar nicht behandelt. Du bist vor anderthalb Jahren einer Magdeburg gekommen und wo das mit dem Thema vertraut, bis da der Experte für. Wie kann ich mir das vorstellen? Wie lief das damals ab? Hat Christian Titz dann angerufen, sagt, "Hey, bei uns, Standardsituationen, die laufen noch nicht so, wie ich es mir vorstelle. Ich brauch deine Expertise kommen her." Oder wie lief die Kontaktaufnahme? Nicht ganz so. Natürlich gab es den Anruf von Christianes da sehr klar in seinem Aufgabenprofil. Ich verantwortte unter anderem die Standards offensiv. Das andere große Thema ist die Betreuung und die Entwicklung der Sturmerei. Christian ist super klar in seiner Aufteilung der Kotreiner. Das war einfach das Job Profil. Das war jetzt nicht das, jeder massiv Probleme hatten. Da haben wir Hände ringen nach hier und besuchten, der das machte, sondern einfach, dass die Position frei wurde bei ihm im Team. Nach kurzem austausch klangles für uns beide noch als eine sehr gute Lösung, das Zusammenhang zu gehen. Und ja, jetzt bin ich hier seit 1,5 Jahren. Magdeburg, bekannt für wirklich spannende Offensiv-Fußball. Jetzt zum Zeitpunkt der Aufnahme liegt quasi das Wochenende der erste Rückrunde-Spetakt hinter uns. 5/2 in Airbusberg gewonnen. Spannend ist aber auch. Da kommen wir im Laufe der Folge noch mal drauf zurück, dass ihr eine Verhältnismäßig kleine Truppe habt, bzw. für mein Gefühl, seit ein bisschen größer geworden von den Spielern, am Vergleich zu dem, wo ihr auch aufgestiegen seid. Aber das ist so eine Frage, die ich mir auch aufgeschrieben habe, wenn wir über Thema Standards reden. Wie schaff ich es mit einer Mannschaft, die kleinere Spieler als der Gegner, der noch erfolgreich zu sein, darf sie wie Offensiv, das als kleiner Sneak-Bewürfeld später. Mich interessiert aber erst mal, was dich an diesem Thema Standards so reizt, was macht für dich diesen Reiz aus? Der größte Reiz an der beoffensiven Standards ist natürlich im Vergleich zu einer laufenden Spielsituation, die Stadte, die Kontrollierbarkeit, die Planbarkeit. Wir nennen das alle Standardsituation, aber laut Regelwerks- und Spielfortsetzungen, das heißt, das Spiel ist unterbrochen. Und man hat eben diesen einen Moment, wo man sich ausrichten kann und sich einen Plan zu Recht legen, den Gegner zu Recht legen kann, um den Plan auszuführen. Der weitere Punkt ist, um aus dem Spiel heraus eine Torschung zu kreieren, benötigt es meist doch sehr viele gelungene Situationen oder Aktionen, die aufeinander folgen, während ich bei den meisten Standardsituationen oder Spielfortsetzungen in Tornähe diesen einen Pass von der Torschung, den Weg, wenn oder dieser eine Einwurf, dieser eine Freistoß, dieser eine Eckball oder dieser eine Elf Meter, da ist die Chance schon kreiert, da bin ich nur noch bei dem Schuss, der mir der Formel liegt. Und das macht es natürlich superweizvoll für mich daran zu arbeiten. Spannend, wir haben ja uns darauf gemütet, dass wir das Thema Freistoß, heute aus der Folge so ein bisschen rauslassen und uns voll auf Eckbelle einwirfe und auch auf Meter konzentrieren. Jetzt hat ja irgendwie jeder Trainer so seine Lieblingsübung, seine Lieblingsbereiche, wenn du jetzt die drei Standardsituationen nimmst, was macht ihr so am meisten Spaß? Was treineest du persönlich auch am liebsten vom Gefühle? Ich weiß jetzt muss ja eigentlich sagen, ja, alles gleich, aber trotzdem hat man ja eine gewisse Präferenz. Ja, tatsächlich so entstand der Unser Commitment jetzt in eine Priorisierung. Also natürlich, ja, wir haben noch Abstoß als Spielvorsetzung, aber der ist natürlich auch relativ weit weg vom Tor. Wir haben mit dem Anstoß eine Spielvorsetzung, die jetzt relativ selten vorkommt. Wenn man nicht gerade so über viele Gegenteuer kassiert, hat man nicht so viele Anstoß und auch da hat man kein Spielerformball bei Freistoß, wenn man sich das überlegt. Dann ist es relativ sicher, dass man Freistöse bekommt, sondern man eben gegen einen rischen Drittel, aber man weiß eben nie genau in welcher Zone. Und deswegen, wenn man dann weitergeht, Eckbelle. Eckbelle sind mehr oder weniger garantiert. Ich glaube im Schnitt liegt man so bei 5. Also man kann mit 5 Eckbellen in Rechnen. Man weiß, wo die sind. Das ist immer der gleiche Ort. Jetzt kann man sagen, einmal links einmal rechts, aber das das Plan war. Der Elfmeter ist so spannend, weil man die Quote natürlich auch performen will, die expected goes Quote. Und da besser sein will als der erwartete Wert und Einwürfe, weil es einfach so nicht repräsent ist. Also der Gegner ist verwundbar, weil es einmal ehrlich, welcher Trainer trainiert das verteidigen von Einwürfen. Und da meine ich jetzt noch gar nicht mal lang geworfen, Einwürfe, Forsthor. Sondern es wird eben so stiefmütterlich behandelt, als ja gut wirf halt den Ball wieder in Spiel, damit wir endlich wieder loslegen können. Und weil das Potenzial da so groß ist, mag ich Einwürfe doch sehr. Aber ich könnte es ehrlichweise nicht genau sagen, ob ich die Psychologie des Elfmeters reizvoller finde, als die das Ideenreichtum, dass man bei Eckbellen braucht, wenn der Gegner mit 10 oder 11 Spielern den Raum zudeckt, in dem nachher das Torfeld oder das Potenzial der Einwürfe. Also das mal so mal so. Ja, es ist noch nicht ganz komitet, dann würde ich jetzt einfach mal sagen, wir fangen mit dem Thema Einwürfe an. Das klang für mich so bei dir raus, dass ob du da vielleicht noch ein Tick mehr entwulfen und hast bei allen den anderen zwei natürlich auch. Aber wir haben ja auch darüber mal gesprochen im Vorfeld, dass es gerade bei der Scharnatssituation, weil sie, wie du sagst, öfter auch mal stiefmütterlich behandelt werden, oft den Prinzip zuverlassen werden, auch gewisse Mügen gibt. Also wenn ich jetzt zum Beispiel auf ein Kreisliga-Platz gehen würde oder keine Ahnung, landesliga auch jetzt mal ganz abwerten, dagegen über. Gibt's bestimmt 99% der Trainer bei Einwürfen, die sagen, hey, das Wichtigste ist, du gehst erstmal weit weg und kommst dann wieder. Ist das so ein Müters oder ist das so, nee, das ist immer noch ganz wichtig. Ja, das hab ich so gelernt als Spieler und das, ich kann nur vielen Trainer, viele Trainer bei denen das, wenn ich das immer noch höher, das ist ein Müters. Natürlich ist das ein Müters, weil wenn ich erstmal weggehe um dann entgegenzukommen, dann finde ich am Ende, creier ich mir eine Passoption, die nahen da Seitenlinie ist. Jetzt könnten wir happy sein, dass wir den Einwurf, das der angekommen ist, erkommlich per'n.
Aber ich natürlich in einem Raum der Maximale und uninteressante ist nämlich nahe der Seitenauslinie und wir alle wissen, dass dann doch nicht allzu viele Tore von nahe der Seitenauslinie fallen. Du hast sehr wenig, stiefmütterlich ist so überall drüber. Ich weiß, dass der Fußball ist und immer mehr Wissen rein, immer mehr Daten. Also gibt es auch echt schon viele, viele Trainer, die sich auch um die kleinsten Kleinigkeiten oder Details befassen und unter anderem auch mit einwürfen. Aber ich glaube doch, dass wenn man sich alles betrachtet, was so trainiert wird und worauf der Fokus gelegt wird, dann will ich sagen, es einwürfe wahrscheinlich immer noch irgendwo in einer hinteren Platzierung. Was sind denn für dich so wichtige Grundprinzipien in deinem Training, aber auch in deiner Philosophie, wie du über einwürfe denkst? Grundsätzlich denke ich, über einwürfe wie bei allem anderen, wenn es um angreifen geht, es startet immer mit der Position. Und das ist das spannende für alle Hörer, glaube ich, wenn jetzt die Coaches da draußen die Zuhören, wenn ich euch frage, wo sind eure Spieler positioniert? Wenn ihr ein Eckball gegen euch habt. Wo sind eure Spieler positioniert, wenn ihr ein Abstoß für euch habt? Dann bin ich mir recht sicher, dass die meisten der Trainer mir aufzeigen zeichnen können, wo den gerade sich die Spieler zu befinden haben, um bestmöglich den Eckball zu verteidigen oder um bestmöglich den Abstoß so auszuführen, dass wir den hangauf aufbauen können. Bei alles beginnt am Ende mit der Position. Wenn ich jetzt frag, ihr habt dann einwurf an der Mittellinie, wo sind eure Spieler positioniert? Und warum? Dann vermute ich, dass einige Trainer vielleicht rekonstruieren können, wo sich wohl die anderen Spieler befinden und wer den Ball in der Hand hat, aber nicht warum und ob die Positionen vorbestimmt sind, um einen interessanteren Raum zu kreieren. Das ist so, dass das erste, wo ich nicht denke und dass ich anfange, wir begeben uns erst mal im günstigen Position, wenn man manipulieren den Gegner, um Räume zu kreieren, die dann interessant sind und dann ist so in der Philosophie, wie alles. Ich versuche früh auszuführen, wenn der Gegner nicht geordnet ist. Sollte der Gegner geordnet sein, dann habe ich einen Plan, um den irgendwie aus der Balance zu bringen und auf einer verwundbaren Stelle zu erwischen und geht das alles nicht. Dann versuche ich eben, in Ballbesitz zu bleiben, das gilt im Grunde für jede Standard, um dann aus dem Spiel heraus wieder den Angriff so zu strukturieren, so aufzubauen, dass ich eine möglichst gute Torch schon aus kreier. Du hast gesagt, es geht darum, günstige Position zu finden und auch Räume, die interessant sind, was sind der günstige Positionen übersetzt, das gerne. Ich fange mit dem zweiten Teil an, also interessante Räume sind natürlich die zentralen Räume. Das ist klar, da steht das Tor. Günstige Positionen sind zum Beispiel gerade beim Einwurf. Es gibt keinen Abseits erst mal bei dem ersten Wurf. Also kann ich natürlich den Ballnarn verteidiger auf der Linie erst mal relativ weit nach hinten ziehen. Nämlich das Abseits-Positionierung kann ich da schon mal etwas die Zwischenräume öffnen, weil er ja mitmuss, wenn ich einigermaßen weit werfen kann. Genau das gleiche gilt auch, wenn wir nach hinten denken, also ich bräuchte im Grunde eine Anspielstation, so weit wie möglich vorne an der Linie und eine Anspielstation, so weit wie möglich hinten an der Linie. Einfach um erst mal grundsätzlich den Verteidigungsverbund in diese beiden Richtungen auseinanderzuziehen. Und dann haben wir alle so einen. Also zwei Öffnark war es wichtig. Wenn du es öffnern nennen willst, aber das zieht schon mal alles ein bisschen auseinander, wenn ich die beiden Positionen besetzt habe. Und dann hat man ja auch diesen. also den Mitgewachsenen von Kindheit auf Mitgewachsenen, dass alle erst mal dann zum Balkon, es gibt es zum Pulg. Aber im Grunde brauche ich ja. ich brauche auch Anspielstationen auf der Ballferenseite. Also würde ich auch. jetzt haben wir die beiden, dann brauche ich schon mal ein, der relativ weit weg ist auf der anderen Seite. Um auch in die Distanz den Gegner auseinanderzuziehen und schon auf einmal nur durch. jetzt habe ich einen Werfer und drei andere Positionen genannt, kann man sich ja schon vorstellen, was beim Gegner passiert. Zu wenn ich diese Situation nicht besetzt habe. Also ich komme überall eng, der in der Linie kommt eng, vorne wie hinten ist vielleicht keiner, der auf der anderen Seite gibt es kein. So dann habe ich auf einmal die Räume eben viel, viel kleiner als wenn ich diese Positionen erst mal einnehmen. Das sind so die Grundposition. Und dann was ist so im nächsten Schritt der Wichtig, was du dein Spieler mitgibst? Ja im Coaching und das habe ich von. egal ob das von der U12 war oder mit Profis, das ist die erste Idee, muss du erst mal sein, wo ist denn Raum, den wir angreifen können. Weil wir alle haben die Situation vor Augen, der steht ein, damit er mit dem Ball in der Hand an der Auslinie und dann ist der Weg zum Tor eigentlich dicht. Wenn der Gegner sich formiert, dann stehen da sehr viele Verteidigung auf der Balltorelinie, die machen es also maximal schwierig da durchzukommen. Wo ist dann Raum und das können wir alle beantworten, wenn man das Bild vor Augen holen, ist natürlich dann zentral oder Ballfern. Und das ist so verrückt dieses Verteidigungsverhalten. Du kannst kein Druck auf den Einwerfer machen per Regel. Und trotzdem schiebst du deinen ganzen Verteidigungsblock zur Ballseite, also nah an die Auslinie. Und da viele Trainer auch noch den Einwurf als Pressing Trigger irgendwie nehmen. Jetzt nehmen wir an, wir haben einen Einwurf in unsere eigenen Hälfte. Obwohl der Verteidigendes Verteidigende Team nicht erlaubt ist, Druck auf den Ball zu erzeugen, schieben sie zur Ballseite und weit nach vorne. Und das würde es, also keiner von den Zuhören würde das im laufenden Spiel machen. Also würde es nicht einfach alle zur Ballseite schieben und deine Abwehr maximal hoch, sagen wir mal zur Mittellinie. Und dann aber den Ballbesitzer komplett in Ruhe lassen. Und das darf es so beim Einwurf nicht. Jetzt könnte man sagen, der kann natürlich auch keine 40 Meter werfen, um da den Raum direkt zu nutzen, im Rücken der Abwehr. Aber mit einem geschickten Wurf und einem Pass bin ich dort. Und das macht es natürlich im Coaching sehr interessant und hilft der Manche seine Wose in Räume. Wie können wir die angreifen? Soll es probiert man. Wie kommen wir in zentrale Räume? Wie kommen wir auf die andere Seite? Wie kommen wir in Rücken der Abwehr? Und dann geht es schon mal los, das ist ein ganz anderer Ziel, ein ganz anderes Ziel mitgegeben und ganz einer Intention. Und davor ist meistens so, dass ich auch die Perspektive ändere. Ich sage für jede Standardsituation, die wir offensiv haben, mit jeder Standardsituation wollen wir eine Chance kreieren. Also weg von diesem, wir wollen nur den Ballenspiel bringen und in Ballbesitz bleiben. Zu wir haben jetzt einen Einwurf, wie kreieren wir eine Chance. Das verändert relativ viel. Ich glaube es geht auch viel ums Bewusstsein. Du sagst eben, es geht auch eine Zielsetzung, was will ich erreichen. Ich will eine erste Linie eine Chance damit erreichen und daraus kreieren. Du hast gesagt, ein, eine Idee kann sein, direkten Spielverlagerung zu machen. Ich glaube es kommt ja auch immer darauf an, auf welcher Höhe findet der Einwurf statt. Was man oft zieht, zumindest ich, wenn ich zwei Leute beobachte, das Teams einfach, wenn sie in der Eigenhilfe in Einwurf haben, ein 6er Kreisen lassen und der dann im Ball halb hoch angeworfen bekommen. Das Ding halt vorehaut, um sich erstmal Platz zu verschaffen. Sieht man finde ich sehr, sehr oft. So als quasi eigentlich exzelt Ball, was ja die Innenverteidiger sonst auch machen, wenn der Ball flach auf dem Boden liegt. Dann gibt es ja den großen Unterschied auch vorne. Klar, dann gibt es vielleicht den ganz langen Einwerfer, wenn ich die Qualität habe. Dass hier mal bis zum Firmware kommen, also ganz rüber als ich noch ein Kind war, habe ich immer in App-Ramilie, Rory D-Lab bestauen, wie der geführt noch über den Firmware auf andere Firmware-Eck irgendwie geschafft hat. Aber mehr geht ja auch immer wieder dahin mit Freilaufbewegung. Was für Freilaufbewegungen sind für dich denn da die relevantesten, die einfachsten, die effektivsten? Es gibt erstmal individuelles Freilaufen anbieten, dass einfach in Richtung geht, die der Gegner nicht abdeckt. Also von der Linie weg in die Mitte laufen, ist ja ganz klar, da ist erstmal kein nicht so viele Gegner. Wenn ich natürlich nach vorne zum Tor laufen möchte, dann sind da richtig viele Gegner, weil die bringen sich ja genau dort hin, um das zu verhindern. Wenn ich zum Ball rennen, ist das so ein bisschen ungünstig, weil, wann sonst würde ich das im Spiel machen? Also wenn du jetzt in Ballam-Fuß hast, egal wo auf dem Feld das Spiel ist live, der Ball rollt und dann komm ich auf dich zugesprändet. Und dann, weil du in Ballendehand hast, nehmen wir das Beispiel vom Fuß und dann chipsen wir den auch noch halb hoch auf die Hüfte. So, es wird so einfach, sonst im Spiel nicht machen, aber beim Einwurf scheint das irgendwie total okay zu sein. Also weiß halt schon immer so gemacht wird. Aber es gibt einfach keinen Sinn, das so zu machen. Und dann gibt es natürlich ein gemeinsame Freilaufsituation. Was mein ich damals sehr gut über einen gewissen Zeitraum bei Liverpool gesehen habe, dass du einfach einen Blog stellst.
Ich laufe an meinem Mitspieler vorbei, der blockt meinen Gegenspieler frei und ich kann mich dann, ich kann dann den Raum nutzen. Das andere ist, dann eine Unterschiede, eine Screen, das heißt, ich fähre ein Block und laufe mich dann selber frei, so gibt es schon Varianten, die man probieren kann, um sich wieder um Interessanteren Raum zu kreieren. Das ist mir den Block ein sehr interessant, weil das auch einfach ein Kerl im Kännelement bei Ecken ist. Ja, grundsätzlich, wenn du willst, irgendwo dir Platz verschaffen, einen Raum kreieren, um dann den zu nutzen und ein Block hilft, natürlich erst mal sich einen Plan voll, einen Raum frei zu blocken, den wir als interessanter empfinden und den wir dann angreifen wollen. Kuck so viel außerhalb der zweiten Liga, auch ins Ausland, kannst du so sagen, was für dich so die Benchmarks gerade sind von Klubs, Trainer, einen Punkt, auch wo du dir noch Inspirationen abholst? Ja, ich guck viel woanders und trotzdem bin ich immer ein bisschen vorsichtig, weil man sieht natürlich heutzutage, man sieht immer nur die Sachen, die klappen. Wenn man nicht ein ganzes Spiel guckt, deswegen gucke ich heute Abend, das wäre Champions League, dann guck ich gerne mal ganzes Spiele, weil dann sieht man auch die Sachen, die nicht klappen. Sonst hat man ja immer den Eindruck, wo er hier wieder ein Eckballtor da wieder ein Super Einwurf, aber wie viele Eckbetters braucht, damit dieser eine Super Eckball zustande kommt, wie viele Einwürfers braucht, damit dieser eine Super Einwurf zustande kommt, das geht dann unter in der ganzen Highlight-Show. Tatsächlich bleibe ich sehr viel bei unseren Fußballproblemen oder bei unseren Fußballthemen und versucht die weiter zu entwickeln und Lösungen zu generieren. Und natürlich sieht man, sieht Teams, die gut mit langen Einwürfen arbeitet, man sieht bei Eckbällen aktuell wie sie das echt gut machen. Und dann auch hat es, glaube ich, mal im Eingang, und das muss auch jedem klar sein, der Taker, also der Eckball-Schütze oder der Werfer, sind natürlich, wie soll man sagen, sehr, sehr entscheidend über das gelingen. Dieser ganzen Aktion, also je besser die Eckball-Schützen sind, die konsequent den Zielraum treffen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich diesen Raum auch für mich frei blocken kann und dann mit Kopfball stärker belaufen kann. Und so ist bei Einwürfen auch, und man glaubt gar nicht, wie schwer so ein, wie schwer sich viele Spieler tun, einen Einwurf sauber auszuführen. Und da meine ich, ein ganz einfaches Beispiel ist ja die Regel, besagt nur, ich muss mit dem Gesicht zum Spielfeld sein und es müssen beide Füße hinter der Linie auf dem Boden sein. Und trotzdem werden fast alle Einwürfe aufrecht ausgeführt. Was für den, der den Ball empfängt, ist viel schwieriger macht. So was wir, wenn wir im Trebe trainieren, viel Einwürfe und wir trainieren immer mit einem Ausfallschritt, sodass ich eben schon mal 50, 60, 70 Zentimeter tiefer den Ball einwerfe. Einfach kommt eine andere Flugkurve, der es leichter zu warweiten und fertig. So ein simplen, ich will mir sein Einwurf hack. Und trotzdem, da die Spieler ja seit 20 Jahren, wenn du ein Außenverteidiger bist oder ein Außenspieler machst du seit 20 Jahren ein Aufrechten Einwurf. Also könnt ihr euch vorstellen, wie lange das dauert, bis man dann mal in den, im Spiel in diese Situation auch nur einen kleinen Ausfallschritt macht, um die Ausgangshöhe des Wurfes eben zu verringern. Da sind wir dann auch wieder beim Thema Mütors. Ganz interessant. Also Ausfallschritt dadurch nicht gerade dadurch werfe ich den Ball ein bisschen tiefer. Wenn wir dann mal im Detail bleiben, weil du sagst es und ich persönlich habe auch Fußball gespielt und weiß, oder ich war 6er oder jeden Fall teilt, ich muss jetzt nicht viele Einwürfe machen, aber ich muss auch schon mal auf anderen Positionen gepackt. Da kam ich nicht drum herum und ehrlicherweise, ich habe es gar nicht gemacht, Einwürfe, weil ich irgendwie immer dachte, ich krieg es nicht richtig weit oder ich will sie weit, aber die haben so eine komische Flugkurve. Da musst du noch dein Bein im Blick behalten, dass die auf dem Boden bleiben und ist auch bei der Wurftechnik, was besonders zu beachten. Kommt immer auf die Absicht darauf an, aber natürlich kann ich, gibt es verschiedene Möglichkeiten, ich kann ja den Ball auch beschleunigen, indem ich ihm einen Top-Spin mitgebeinen wurf. Es ist ein richtiger Einwurf und wer das kann, wer praktisch nochmal, du nimmst einen Schritt anlauf, machst einen Ausfallschritt, gehst dadurch etwas tiefer. Und dann würfst du richtig und schleures am Ende mit deinem Handgelenk, gibst du den Ball eine Top-Spin in Vorwärtsrotation, so dass der praktisch so bald eher aufhüpft, noch mal beschleunigt, du generehst praktisch zusätzlich des Danz. Während du jetzt versuchen, würdest du bei einem Weiten einwurf, dem eher ein Slice mitzugeben, also ein Rückwärtsdral, einfach damit er besser länger gleitet. Das sind natürlich schon Kleinigkeiten, die man versucht, wenn der Wärfer ein Niveau erreicht, wo man da hinkommen kann, um solche Dinge zu coachen. Dann macht das natürlich, macht das Sinn, aber es geht in der Regel viel mehr am Anfang, um das Zusammenspiel, um Timing, wo werf ich denn hin, wo muss der Ball optimal aufhüpfen, damit das für dich als Sexer einfacher ist, ihn zu kontrollieren. Soll er gar nicht aufhüpfen, also was will ich mit der nächsten Aktion, am welche Message gebe ich demwurf mit. Und dann ist es erst mal die Abschimmung und natürlich, was ich nicht trainiert, wird nicht besser. Also schauen wir das Einwürfe bei uns doch sehr regelmäßig in verschiedensten Formen, mit dabei ist. Also auch regelmäßig wöchentlich, und da bräuch ich kein spezielles Einwurfthema, sondern ich muss einfach gucken, was mach ich bisher. Und er kann ich das Ding nicht mit einem Einwurf starten. Das war jetzt auch die nächste Frage bei mir gewesen, denn klar, ihr habt vier, fünfmal die Woche Training, der normale Armateur-Fußball-Trainer, vielleicht zwei, anderem NRZ 3-4. Die heterogene Fußball-Trainer-Kuppe, die hier zuhört, hat da unterschiedliche Voraussetzungen. Aber so als Takeaway, was sagst du, welche Trainingsmöglichkeiten, wie zum Beispiel das Warm-Hab gibt, das welche Übung, um das immer spielen, leicht auch zu integrieren, ohne dass auch für den Spieler jetzt klar ist, wie trainieren ihr jetzt Standards, weil da kann ich mir auch schon vorstellen, dass der eine oder andere, je nachdem, wie man das halt ermittelt, als Spieler auch mal erst mal abschaltet, weil er persönlich erst mal denkt, wenn man das nicht irgendwie als Trainer groß ankündigt. Also ja, Standards, die können wir ja auch, weil wir sonst sehr kaum trainieren, dann können wir jetzt auch mal ein bisschen lascher trainieren. Herr Genermann trainiert er nicht, Standards um Standards zu trainieren, sondern alles beginnt mit einer Priorisierung. Und die Priorisierung beim Angriffen ist, das Wichtigste ist es, den die Momel ins Tor zu kriegen. Also wie schießig ein Tor. Und dann passiert natürlich im Fußball sehr viel dazwischen, weil das Spielfeld so groß ist, mit ganz viel gerannt, das wird ganz viel gepasst, das wird ganz viel gezweikämpft, wenn es das Wort gibt, aber ihr wisst alle, was ich mein. Und nur weil das so viel passiert, hat man auch häufig auf den Trainingsplätzen sieht man das auch viel. Aber das Wichtigste ist, wie komme ich vorstoren, wie schieß ich den Ball rein? Und wenn ich mir, wenn das meine Grundüberlegung des ganzen Trainings ist, dann komme ich nicht darum, um das Standardssituation einwürfe, wie Eckbelle, wie Elfmeter, ein Teil sind, wo ich relativ nah dran bin, mir so eine Chance zu kreieren, weil ich es eben kontrollieren kann. Und dann finde ich mittel- und wege, inweder bestehende Trainingsformen, so anzupassen, dass da ein Wurf ist. Und du sagst es, also wir haben einfach beim Warm-Up, beim Allgemeinen Warm-Up, das wir alle machen, um uns auf das Training vorzubereiten, sowohl psychisch, wie physisch, können wir auch vorzumachen, haben wir einfach den Ballenderhand, sondern dann haben wir jeder den Ballenderhand. Jetzt können wir sagen, gut der neuen Wurf zählt, nein, aber der einfach, dass du den Ballenderhandel mal würfst, man zu sehen, wie oft wir machen, wer es einfach ist. Und daraus entwickeln wir Formen, wo ich dann irgendwann gesagt, okay, wir brauchen den neuen und nicht beim Einwurf, aber wir können mit einem Einwurf starten, mit einem Doppelpass einer kleine Rheingalb und der kann in der Mitte direkt verwertet werden in ein Tor. Dann muss das kein 100% vollspannender Schuss sein, aber ich kreiere praktisch dann einen Warm-Up, wo ich Laufarbezie integriere kann, wo ich, wenn ich mich ein bisschen einmal damit beschäftig, eben eine Form kreiere, die mir alles gibt, was ich sonst auch habe, aber ich habe den Einwurf, ich habe einen Pass mit den Spielern am Flügel, ich habe dann frei laufen in der Mitte und ich kann auch da Laufarbezie generieren, ich kann auch da movement-Praps zwischen Schalten und habe einfach nur eine andere Organisation gewählt. Und natürlich, so, du hast weitergefragt, dann wie oft starten wir kleine Spiele oder 11 gegen 11 mit Abstoß? Und das machen so viele Trainer, nur würde ich sagen, lass doch einfach das gleiche mit einem Einwurf starten. Natürlich sieht es Dof aus, und es ist schwierig, so ein Einwurf in der eigenen Hälfte. Es ist super schwer, das zu lösen, aber das ist ein Problem, das fast alle Mannschaften haben. Ein Einwurf sind wir auf Höhe des eigenen 16ers oder nahe meiner eigenen Eckfahne, das Strugglen Teams. Also, müssen wir es trainieren.
elf gegen elf einfach mal da anfangen und guck mal was passiert und schau wie ich über die Zeit da Lösung generieren. Und wahrscheinlich struggle nehmen auch viele, weil sie in den Situationen halt viel weniger Wiederholung im Training haben wie jetzt zum Beispiel bei gegenpressing Situationen im Mittelfeld oder sonstigen die du auf der Trainier ist und dann ist es ja auch logisch du entwickelt es da weniger rotieren wenn du Situationen seltener trainierst und seltene durch lebst und seltener dort vor Entscheidungen dann auch schon mal standest. Deshalb ja, ein guter Tipp, definitiv einfach ins Aufwärm aber auch wie du sagst wenn der Ball im Aus ist bei einer Spielform im Training, beim Abschluss Spiel ja dann start oder generell auch nach einem Tor startet doch einfach immer mit einem Einwurf. Dann kannst du immer noch sagen okay, liegt der Fokus bei uns jetzt eher darauf die Einwürfe in der eigenen Hälfte haben wir da eher Probleme oder die Einwürfe in der gegnerischen Hälfte dann kann ich ja auch ein Tor zum Beispiel noch belohnen indem ich den Ballbesitz bleibe unter noch direkt in der gegnerischen Hälfte damit bin also kleine Provokationsregeln mit dem man die Intensität und die Wiederholungszahl in Punkt du Einwürfe extrem in die Höhe schrauben kann. Erst an der Stelle machen wir mal einen Cut, setzen eine Ende an diese Folge zum Thema Einwürfe und wenn es euch interessiert hat, ah verlinke ich euch in die Show Notes noch die E-Books von Andreas und B schaltet ein bei der nächsten Folge nehmen wir dann bei schon anderen Situationen weiter machen mit dem Thema Ekbelle und auch 11 Meter also zwei weitere Bereiche über die wir eigentlich kurz reden wollten aber dann natürlich aus geatet ist weil einfach viel drinsteckt, viele inhalt, viele Denkansstöße und ich hoffe ihr konntet es ein oder andere jetzt auch schon zum Thema Einwürfe mitnehmen wir natürlich auch das eine oder andere in den Zitage gang wir hätten noch viel mehr in den Zitage gehen können aber wir wollen natürlich auch nicht irgendwie überfrachten zu lange folgen deshalb ja lasst gerne einfach mal ein Kommida wie es euch gefallen und auch euch was gefehlt hat schreibt mir da gerne wenn ihr noch Fragen habt, ich könnte das sonst auch klären ansonsten sage ich danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Der Podcast "From Coach to Coach" startet 2025 mit vier Folgen, zwei davon mit Andreas Schumacher, Co-Trainer beim
FC Magdeburg.
Schumacher verantwortet offensive Standardsituationen und die Stürmerentwicklung unter Christian Titz.
Einwürfe sind für ihn besonders reizvoll, da sie oft vernachlässigt werden und großes Potenzial bieten.
Grundprinzip
Ziel ist nicht nur Ballbesitz, sondern das Kreieren von Torchancen, etwa durch Spielverlagerung oder Blocks.
Häufige Fehler
Schumacher beobachtet internationale Teams wie Liverpool für Inspiration, bleibt aber vorsichtig bei der Übertragung.
Summary:
In dieser Podcast-Folge spricht der Gastgeber mit Andreas Schumacher, Co-Trainer und Standardspezialist beim 1. FC Magdeburg, über offensive Standardsituationen, insbesondere Einwürfe. Schumacher erklärt, dass sein Interesse an Standards auf deren Kontrollierbarkeit und Planbarkeit beruht – im Gegensatz zum fließenden Spiel kann man hier den Gegner gezielt ausrichten und Räume schaffen.
Einwürfe sieht er als unterschätztes Potenzial, da sie selten trainiert werden und der Gegner oft unvorbereitet ist. Ein zentraler Punkt seiner Philosophie ist die Positionierung: Spieler sollten nicht zum Ball laufen, sondern in freie Räume, etwa zur Mitte oder auf die ballferne Seite, um den Verteidigungsverbund auseinanderzuziehen. Er kritisiert den verbreiteten Reflex, Einwürfe nur als Wiedereinspielung zu sehen, und fordert stattdessen, jede Standardsituation als Chance auf ein Tor zu betrachten.
Dazu gehören klare Laufwege, Blocks und Spielverlagerungen. Schumacher betont, dass Verteidiger oft unnötig zur Ballseite schieben, obwohl sie den Werfer nicht unter Druck setzen dürfen – das öffnet Räume für Angriffe in die Tiefe oder ins Zentrum. Er beobachtet internationale Teams wie Liverpool für Ideen, bleibt aber vorsichtig, um Konzepte nicht unreflektiert zu übernehmen.
Die Folge endet mit dem Hinweis, dass eine zweite Folge zu Eckbällen und Freistößen folgen wird, da das Thema so umfangreich ist.
FAQs
Der größte Reiz liegt in der Kontrollierbarkeit und Planbarkeit im Vergleich zum laufenden Spiel. Bei Standards kann man sich ausrichten und einen Plan umsetzen, um direkt eine Torchance zu kreieren.
Einwürfe werden oft stiefmütterlich behandelt, und der Gegner ist verwundbar, weil kaum jemand das Verteidigen von Einwürfen trainiert. Das Potenzial, daraus Chancen zu kreieren, ist daher sehr groß.
Ein Mythos ist, dass man erst weit weggehen und dann entgegenkommen soll. Das führt zu einer Passoption nahe der Seitenlinie, die uninteressant ist, da dort kaum Tore fallen.
Alles beginnt mit der Positionierung, um Räume zu kreieren. Man sollte früh ausführen, wenn der Gegner ungeordnet ist, und ansonsten einen Plan haben, um den Gegner aus der Balance zu bringen und in Ballbesitz zu bleiben.
Günstige Positionen sind zentrale Räume. Man sollte Anspielstationen weit vorne und hinten an der Linie haben, sowie auf der ballfernen Seite, um den Gegner auseinanderzuziehen.
Man sollte nach Räumen suchen, die zentral oder ballfern sind, da der Gegner oft zur Ballseite schiebt. Mit geschickten Würfen und Pässen kann man in den Rücken der Abwehr gelangen.
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