Go back

#44 - Horst Steffen: Der Erfolgscoach der SV Elversberg - Teil II

40m 45s

#44 - Horst Steffen: Der Erfolgscoach der SV Elversberg - Teil II

Horst Steffen, Trainer der SV Elversberg, gibt Einblicke in seine Arbeit, insbesondere in Bezug auf die Verpflichtung und Entwicklung von Paul Wanner. Wanner kam kurz vor Transferschluss nach Elversberg; Steffen war zunächst skeptisch, da der junge Spieler von Bayern München kam, aber nach Videoanalysen und Gesprächen überzeugte ihn dessen Talent. Steffen arbeitete mit Wanner vor allem an Intensität und Konstanz, da der Spieler anfangs schwankte. In der Rückrunde steigerte sich Wanner deutlich und wurde zum Startspieler, was Steffen als Erfolg wertet. Ein weiterer Schwerpunkt ist die flexible Grundordnung: Steffen passt das System an die besten Spieler an, wie etwa eine offensive Ausrichtung mit zwei Zehnern, wechselt aber auch zu Dreierketten, wenn es der Gegner erfordert. In der 2. Bundesliga beobachtet er häufigere taktische Anpassungen der Gegner, was mehr Vorbereitung und Videoanalyse nötig macht. Dennoch warnt er davor, Spieler mit zu vielen Informationen zu überladen; klare Abläufe und Vertrauen sind wichtiger. Steffen unterstützt zudem die Ideen von Hannes Wolf zur Nachwuchsförderung, die auf kleine Spielformen setzen, statt auf isolierte Passübungen. Er kritisiert, dass zu viel Trainingszeit durch Videoanalysen verloren geht und fordert mehr Ballkontakte und spielnahe Übungen, um die Entscheidungsfähigkeit junger Spieler zu stärken.

Transcription

6536 Words, 39010 Characters

German
Wir haben im Wald besitzt und wir eine Dreierkette abgekippt mit dem asimitischen Linksverteiliger und im breitziehen linken Zähner. Das alles bla bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Mühleimer von allen Menschen hier. "From Coach to Coach" der Fußballtrainer Podcast. Zurück bei "From Coach to Coach" mit Horst Steffen. Wir setzen an, wo wir in ersten Teil der Podcastaufnahme aufgehört haben, nachdem wir im ersten Teil, wenn er nicht reingehört hat, verpasst hat, dass wir viel über das Thema Charakter, Kaderplanung, Gelassenheit, Erfolgsrezept, auch individuelle Erfolgsrezepte in Punkte und Wicklung, aber auch viele Erfahrungswerte. Über all die Themen gesprochen haben, die Horst Steffen begleiten und begleitet haben in all seinen Trainerjahren, mit all seinen Stationen, die er hatte ja nicht nur in Elversberg, sondern auch in Chemne, zwei Preußen, wenn es Stuttgarter Kickers, aber auch im Nachwuchs bei Borussia München klappt bei Horst oder beim MSV-Düstburg. Jetzt setzen wir aber an, bei einem Thema, wo wahrscheinlich auch da einige Abgeordnete, der vielleicht im Zweifel gar nicht mal so tief drin ist im Profifußball. Nämlich, hab sie eben schon angetisert, als das ums Thema Kaderplanung, wie findet man die richtigen Spieler, wie muss man das Gewichten, Spielweisecharakter, einen Spieler, für den ihr euch entschieden habt, der ein Jahr beisch war, Horst ist Paul Wanner gewesen, der jetzt in Heimheim spielt, seine erste Bundesliga-Saison, du hast ja in Folge 1 schon skizziert, wo sowieso was Abläufe mitgesprächen und schaust ihr Videos an, entwickelst ein Gefühl, hast du bei ihm, erlicherweise bedenken, weil er war 17/18, kann es jungen und von, sag mal, sagen wir mal, großen FC Bayern München, in die dann doch eher Provinz zu wechseln oder ganz im Gegenteil große Fantasie, sofort das Gefühl, "Yes, das passt." Ja, weder noch, ich würde sagen, es war so ein Mittelweg, es war zwei Tage vor Transfer- Schluss, als ohne mir sagte übrigens, Paul Wanner, könnte ein Thema werden, setze ich die Mal damit auseinander und ich hab mir dann eben erst mal die Videos angeschaut, von der Regionaliger, in der derzeit eben spielte und hat eine Fußballqualität gesehen, die mir gefallen hat und dann hab ich gesagt, auf jeden Fall sollten wir das Gespräch mit den Fühlen, da ist auch nicht umsonst schon sehr jung bei Bayern eingesetzt worden, also da ist ein Talent auf jeden Fall da und ich konnte es noch nicht wirklich glauben, dass er auch Interesse an Alweisberg hat und dann gab es das Gespräch eben und es war auch zu Beginn des Gefühlter, okay, er macht es jetzt, weil der Berater vielleicht auch gesagt hat, unterhalte ich mal mit Alweisberg und im Laubles Gesprächs, hat das Gefühl, dass auch ihm klar wurde, ey, das klingt ja ganz gut, was da passiert, wie der Trainer das gerade möchte und vielleicht ist eine interessante Idee, das wirklich umzusetzen, dann ging es relativ schnell und ja, es war wirklich eine spannende Sache, ich hab bisher gar nicht damit gerechnet, dass dieses Gespräch dann noch fruchtbar ist und erfolgreich ist, aber mein Ende des Gesprächs dachte ich schon mal gucken, vielleicht hatte sich doch angesprochen gefühlt und kann sich das vorstellen und ja, am Ende kam es dazu und ich bin ganz froh, dass wir ihn hatten, weil er schon auch sich sehr, sehr ordentlich gegeben hat und das Talent dann eben auch gerade in Rückrunde auf Feld gebracht hat, wo ich sagen, wow, der Spieler, der kann was und er hat sich auch verbessert, das ist auch schöner Effekt, den ich gesehen habe, dass wir ihm helfen konnten und ein Schritt zu machen und so, wie ich jetzt ein Talent einschätze, auch in Haldenheim, sag ich, der hätte das wahrscheinlich auch ohne uns geschafft, und wie ist das denn trotz, haben wir ihm geholfen, Fuß zu fassen und war für ihn wahrscheinlich auch eine gewinbredene Station. Du sagst, wahrscheinlich hätte das auch ohne uns geschafft, der noch habt ihr an Themen zusammen gearbeitet, war es ja schon im Vorfeld gesagt, die liegt gerade auch um Training, aber auch in der Videoanalöse, in Herz daran in Fokus auf die individuelle Entwicklung des Spielers zu legen, welche Themen waren das, an denen ihr gearbeitet habt zum Beispiel. Es geht um eine Intensität, das ging um eine Intensität, die ich von ihm immer wieder erwartet habe, dass der punktuell sein Talent offen legt, dass ich war ganz klar im Training und auch in den Spielenden zu Beginn gespielt hatte. Ich wollte einfach nur eine Konstanz in seinen Leistungen und nicht eine Schwankung haben und da ist auch mit Zimtzen das nicht unbedingt zu erwarten und mit dem er sprechen hatte auch in der Hinrunde mal von Beginn gespielt und mal es er noch eingekommen. Er hat es genommen, das hat ihm sicherlich begetan, weil er schon bei Bayern ganz gut umsorgt war und das auch nicht kannte, wie es bei uns abging, es war wirklich ein Wechsel von Top Qualität und auch Infrastruktur zu einer deutlich schwachen Infrastruktur und er hat aber die Spielweise gut gefunden, wie wir es machen und ich habe mit ihm dann ein, zwei Gespräche geführt, wo ich seit um uns das eine Intensität mehr schrauben im Training, dass auch die Kollegen sehen, dass du da wirklich rein willst, weil ich auch die Kollegen beachten muss, dass wir nicht jemanden spielen lassen, der viel mehr kann, das toleriere ich nicht und die Kollegen gehen auch nicht, wenn die dann sehen, dass nicht angesprintet wird, wo es gerade notwendig wäre, zu sprinten oder auch einen Zweikampf zu führen und sich durchzusetzen und lieber nicht genommen wird, dann sind das Themen, die ich mit ihm hatte und wo er dann gerade in der Wintervorbereitung mir gezeigt hat, coach ich habe dich verstanden, ich will hier unbedingt ein Start er sein und es hat er dann in der Vorbereitung auf die Rückrunde so stark gemacht, dass ich trotz einer guten Leistung auch von Paul Stock in der Hinderunde auf der Zee dazu gekommen bin, ihn bald starte eben zu bringen und es hatte dann ja auch ein doxvoll bewiesen, dass es eine gute Entscheidung war und es sind zum paar Schritte die er dann machen konnte unter uns und die ich auch verlangt habe von ihm und das freut mich viel gesagt, dass dann eben auch wir hin und wieder staunen durften, was der Jungen alles so kann. Sehr interessant und eine Frage, die mir aufkam in dem fällt aber auch in anderen Themenaspecken, die ich mir jetzt aufgeschrieben habe rund um die Podcastaufnahme ist das Thema Grundordnung. Du setzt ja jetzt seit längerem schon auf ein 4/2/2/2, bis zu 4/2/1 mal ein bisschen abgewandert, da hast du eben angesprochen, Paul war dann in der Rückrunde, voll mal auf dieser 10er Position, die Paul Stock dann vor allem in der Hinderunde, in er hatte, sagst du, dass es so deines wirkt zumindest, so dein Heiliger kral diese Grundordnung in der sich die Spieler auch wohlfühlen können und entwickeln können im Vergleich zu anderen Grundordnung oder hat das ganz andere Beweggründe. Es ist sicherlich vom Personal auch da abhängig, also ich werde schon so aufstellen, dass ich sage, das macht am meisten, sind für die Spieler, die da sind und für die besten Spieler, die da sind. Das habe ich von Lüßchen Fahrer übernommen, der glaube ich sagte vielleicht auch von einem übernommen, die besten Spieler sollten auf die beste Position kommen und dann solltest du die Grundordnung ein Stück weiter nachrichten und da war bei uns eben auch in der Vergangenheit die es rassurerro und tollazena der sehr tolle, gefällig war, aber der kann nicht auf der 8 so gut spielen, 6 sowieso nicht, stürmer, ist er nicht, ich habe ihn zwar mal als falsche neuen spielen lassen, das hat dann auch funktioniert mit zwei schnellen Außen, die dann tief gingen, aber eigentlich war das auch mit unserer tolle, vielleicht der Spieler, wir hatten dann einen toiger mit Koffee, der da auch noch hingehörte, also die Anfangsformation, die ich hier gewählt habe, die Grundordnung, die war einfach den Spielern angepasst und kämmen jetzt habe ich mit einer Dreieckette begonnen und hatte nach sechs Spieltags dann eben umstellen mussten, weil der Erfolg nicht so da war, obwohl ich Jüle Nagezmann beim Training beobachtet hatte und die Spieler analysiert habe, mit ihm auch mal gesprochen habe, war ich begeistert von seiner Idee, wie er das gemacht hat, in hoffenheim damals und habe das machst du genau so und musste erkennt, dass es nicht gelungen war, weil die Spieler es nicht so umsetzen konnten und die Liga einfach auch da eine andere war, also es bleibt immer dabei Dinge anzupassen, sind das noch die besten Spieler, es ist noch das beste System für die Mannschaft, ich habe das halt gerne und jetzt ging Hannover was wieder so, dass wir auch mal Notbelle spielen müssen, um pressing zu überspielen und dann fällt der Ball runter und wir haben schon viel Leute da vorne, also in der Wahrscheinlichkeit, dass wir die Ballet dann auch wieder herobern und von da aus ins Tempo kommen, die ist halt groß und ich persönlich bin gerne bei einer vierer Kette, finde es gut, aber wir mussten auch schon mit einer Finde und Kette spielen und um den Gegner einfach zu verteilen, weil die Liga so gut ist und Spieler so gut sind, dass es halt ist die breite des Feldes manchmal mit viel Leuten nicht zu verteidigen und dann gab es eben den Switch, das war sagt, oder eine Verteil machen wir so im Aufbauspiel, unsere gewohnten Abläufe mit einem Führer aufbauen, wieder das war dann wirklich in den Spielfasen, dass die Grundordnung geändert haben, dann ist manchmal so der Übergang ein bisschen schwierig, aber das haben die Jungs wirklich gut geschafft, dass wir von einem Führer aufbauen, in der 5er Verteiligung kommen oder 3 Verteiligung kommen. Das ist gelungen und trotzdem merke ich auch, dass ich am meisten Spaß habe, wenn das mit der 4er Gette gut funktioniert. Du hast im Vorgespräch gesagt, ein großer Unterschied, der sich durch den Spungen in die 2. Liga verändert hat, ist, dass man viel mehr in Spielvorbereitung investieren muss, weil die Liga ist verlangt, weil die Gegner so viele unterschiedliche Matchpläne haben, wie wir das vorhin besprochen haben oder wie kommst du zu dieser Erkenntnis gekommen. Es ist so, dass die Trainer dort deutlich häufiger die Grundordnung gewechselt haben und im Laufe der Spiele Anpassung gemacht haben, verändert haben. Das war in der 3. Liga nicht so. Da hatten wir uns wirklich einstellen können, auf das, was der Gegner zu letzt gespielt hat, er war wahrscheinlich auch gegen uns gespielt. Das war der 2. Liga relativ schnell, dass ich gemerkt habe, okay, die verändern, dass die ganze Zeit, da müssen wir auch wieder unsere Anpassung machen. Also das Gefühl, dass die Qualität der 2. Liga Trainer auch noch mal anders ist, kam zu den individuellen Leistungen der einzelnen Spieler, war das schon so ein bisschen Schachspielen, wenn die die Spieler so positionieren müssen, wir so anlaufen, wenn die Spieler so positionieren müssen wir so anlaufen, um unser Tor zu verteilen, aber auch Bellizierogern. Es hat mich noch mal auch neu herausgefordert, diese Schritt in die 2. Liga. Und ich bin immer wieder erfreut, dass ich merke, das geht, das gelingt dir dann auch wieder. Das ist so keine Grenze. Ich hab das einfach schon früher viel gehört, oh ja, ein Landesliga kennst du nicht, verbanßiger kennst du nicht, ja, Oberliga kennst du nicht. Und so ging das immer wieder, hast du ja noch nicht gehabt, ja, ich sag, lass mich mal spielen. Und man braucht 2-3 Spiele, dann kann ich relativ gut wahrnehmen, was die anderen so machen und wie wir darauf reagieren müssen. Und das ist dann eben auch in der 2. Liga passiert, dass wir da von unserer gewohnten Grundordnung, das war regelmäßig so, dass in der 3. Liga die Kollegen, die die Video-Unalyse gemacht haben, wir empfohlen haben, wir machen das mal anders als im letzten Spiel und als überwiegend. Und das hab ich hin und wieder auch gemacht. Und meistens hab ich den zugestimmt, und ich hab mir die Spiele dann selber angeschaut. Und am Ende der Woche hab ich gesagt, okay, mir leuchtet alles, was ich sag, aber wir bleiben mit dem, was wir gemacht haben, weil die Jungs sich am Wohlsten dort fühlen und ich sage, werden auch so wieder erfolgreich sein, weil wir da unsere Abläufe haben, unsere Gewohnheiten haben, die den Jungs gut tun und das einfach eine Bändigkeit bringt, eine freie Form, eine freie Möglichkeit für die Spieler einfach zu agieren. Alles, was zu sehr im Kopf ist, zu Spiele beginnen, hindert, Bestleistung zu bringen. Das ist alles, was ich verändert. Und im Gegneranpasse immer ein bisschen schwieriger, ein bisschen kompliziert hat. Mittlerweile ist die Mannschaft so, dass ich sage, sie kann verschiedenste Systeme schon spielen. Aber in der dritten Niederwaste haben einfach so, wir werden Schwierigkeiten haben, etwas zu verteidigen. Aber die sollten noch Angst haben, wie wir angreifen. Das ist einfach so, ist da so, unsere Qualität war dann so gut. In der Offenziebe, da ist es sagen, dass unsere Offenziefer-Bläufe einfach immer wieder durchbringen. Und da müssen wir schlucken, dass wir vielleicht auch mal verteidigen, nicht alle Räume zu kriegen. Es ist ja immer eine spannende Frage, manche sagen, bei uns läuft es nicht. Ich passe einfach die Grundordnung direkt an. Einfach auch akzionistischen Gründen teils, obwohl man es gar nicht mal trainiert hat, noch nie irgendwie mit drei angreifern vorne gespitert. Würdest du, oder wie siehst du, dass man würdest du etwas fordern von deinen Spielern im Spiel, was man vorher noch gar nicht irgendwie trainiert hat, einschwerter oder einen Test spielen, zumindest mal versucht hat? Ja, schwierig, eher nicht. Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich das mal mache, dann kam auch schon mal ein Spieler, ich habe Ende, wusste ich gar nicht mehr, was ich tun sollte. Ja, das ist das schlechteste, was ich als Trainer machen kann. Die Jungs in so einer Situation bringen, deshalb ist eine Vorbereitung auf eine Umstellung schon da. Klar sind auch die Spieler deutlich geschulte, die oben ankommen, die auch schon verschiedenste Systeme gespielt haben, aber auch da ist unterschiedlich, wie die Trainer das wollen. Wie sollen die Anlaufern, die nach außen längeren, nach innen lenken? Und und und. Also es ist schon auch so, dass wir viele Dinge vorbereiten wollen, dass die Jungs nicht wirklich mit ganz vielen Neuigkeiten aufs Feld gehen. Und im Laufe des Spiels ist es ohnehin ganz, ganz schwierig, das so zu verändern, dass die Jungs das verstehen. Deshalb sind wir im Taxischenbereich schon etwas breiter aufgestellt, haben schon verschiedene Dinge in der Vorbereitung gemacht. Und auch in den Tisch spielen in der Vorbereitung gemacht, dass klar ist, wenn das passiert. Und wir müssen das spielen, bis dir was zu tun ist. Also es sind mehrere Grundordnung einfach schon in der Vorbereitung zu trainieren und auch während der Runde zu trainieren. Finde es spannend, was du davor gesagt hast, mit diesem Thema überfrachten. Das Spiel hat ein Gefühl haben oder wenn zu viele Infos vorher sind, dann kannst du nicht deine Bestleistung bringen. In Punkt-to-Ansprache, in Punkt-to-Kommunikation vor dem Spiel gibts überhaupt am Spieltag. Noch mal inhaltlich was rein oder ist alles quasi in Tag vorher besprochen, dass sich das setzen kann. Und am Spiel da geht es wirklich nur um A-Spieler in Ruhe zu lassen, B noch mal zu motivieren. Ja, wir haben es bei außerdem spielen, bei außerdem spielen, bei außerdem spielen, was wirklich dann am Spieltag im Hotel. Und haben aber auch jetzt mittlerweile zwei Videoeilenheiten, das die Jungs schon den Gegner vorher gesehen haben. Ich wollte es nie, ich wollte nicht zu oft da sitzen haben. Das Bedürfnis des Spielers ist aber auch da zu wissen, wie ich würde Gegner spielen. Also das hat sich gewandelt in der Regionalliga und auch in der dritten Liga haben wir einen Tag vorher eine Videonaliese gemacht. Wenn wir Heimspiel hatten und haben uns dann zum Spiel getroffen, jetzt machen wir so, dass wir bei Heimspielen uns ein bisschen eher treffen. Da auch unsere Anfahrt und Parkplatzsituation auch mal ein bisschen kompliziert ist. Da, wenn viel Verkehr ist, dass es schon auch Stress bedeuten kann, wenn die Jungs zu spät erscheinen könnten, so dass wir uns ein bisschen früher treffen und jetzt eine Analyse noch mal zusammenfassend nur noch machen. Und dann gibt es eine Ansprache von mir, die noch ein paar Minuten ist wirklich nicht mehr ganz viel. Das ist aber auch eine kurze Videosequenzen noch mal von den Dingen, die wir schon vorher besprochen haben. Auch mal kurz ins Gedächtnis kommt ein paar Bilder dazu, dass sie Bilder sehen und dann einfach auch am Spiel sagt nicht zu viel, denken drin sein. Das will ich haushalten, deshalb ist es in der Vorbereitung schon so genau zu machen, dass wir sagen wir wiederholen noch mal kurz und die Jungs kommen gar nicht anstinken. Da wir jetzt eben über das Thema Videonaliese und gegen eine Vorbereitung auch gesprochen haben, würde ich ganz gern in anderes Thema rüber schwenken. Das war aber auch zuletzt ein Punkt, du Auffänger, auch was damit zu tun hatte, denn der Fußball-Narwuchs in Deutschland, ich habe mir schon angesprochen, du warst ja von 19 Trainer in Klappbach, in Düßburg und Hannes Wolf, einer der mit der Trainingsfilosophie Deutschland letztes Jahr ein Weg eingeschlagen hat, die Ausbildung im Deutsch-Narwuchs-Husband zu verändern. Und zu beeinflussen hat ja vor allem das Thema Videonaliese betont, dass es zu seinen Zeiten, wo er 17 Trainer in Dortmund war, dass eben nicht gab und im Laufe der letzten 10 Jahre ist einfach viel, viel Trainingszeit, viel, viel Zeit am Ball flirten gegangen, weil man das mit Videonalisen ersetzt hat. Jetzt komme ich aber zu der Frage und zu dem generellen Bild, was du hast vom auch, weil wir von über Paul Wanner oder andere Spieler gesprochen haben, weil in dieser generellen Thematik, dieses Jahr Deutschland hat nicht mehr diese Anzahl an enthalenten. Die U21 Spieler haben viel weniger Einsatzminuten, profitigen als jetzt französische Spieler oder englische Spieler. Wie siehst du die Thematik um die Zukunft des Deutschen-Narwuchs-Husband-Welcheworbechnung machst du mit den Jungs, die rauskommen, die du siehst und auch integrierst? Ich glaube, dass der Ansatz den Handels mit seinem Team da wählt, sehr gutes, ohne dass ich im Detail jetzt Jugendarbeit noch kenne und die Auswirkung jetzt sehen würde, wenn ich seine Trainingsprinzipien da ausfällt bringen würde, aber grundsätzlich diese A zu spielen, diese kleinen Spielformen zu wählen. Das war schon immer klar, Host Weyen hat das schon propagiert damals und hat gesagt, Spiel 3 gegen 3 auf jeweils 2 Minitour, weil da hast du genügend Ballkontakte, da hast du aber auch ein taktisches Element, weil wenn einer 2G 1 spielt auf einen Tor, dann kommt der 2. zu Hilfe und umgekehrt, dann kannst du auch wieder diese Verlagung, okay da ist es eng, wir müssen auf die andere Seite kommen. Da kannst du in den Spielerscherformen die Jungs taktisch schulen, das war damals für mich, da war ich ja noch sehr jung, als ich mit Host Weyen im Kontakt kam. Ich sage, das ist eine schlaue Idee und ich glaube, dass dazu lange das nicht so gemacht wurde, wie der Kollege das schon vor Jahrzehnten vorgeschlagen hat und auch gemacht hat. Jeder Trainer meint, er müsste über Passformen und sonstige Ideen inhaltlich was bringen. Ich hab das als Eingund Trainer erlebt. 30 Minuten, eine Passform gemacht, anschluss, anschließend das Abschluss-Spiel laufen lassen. Denk, hast du 30 Minuten jetzt die. Das ist doch klar, wenn der jetzt dahin läuft, dann musst du doch dahin. Das haben wir doch die ganze Zeit gemacht. Die Jungs konnten das nicht transferieren ins Spiel. So, dass ich durch diese Erfahrung gemerkt habe, das ist der falsche Weg. Das kannst du so nicht anbieten. Du musst jetzt irgendwas anbieten, wo die in einer Spielform sind aus ihrer Position und die Dinge wahrnehmen und dann dazu kommen diese Laufige, die ich vorher vorgegeben habe, zu machen. Und hab dann meine Art des Trainings ein Stück weit verändert. Und deshalb glaube ich, einfach, dass das spielerische sowieso viel besser ist. Ich hab dann irgendwann das Buch von Renemarich und einen hindelangen Bekommen Fußball durch Fußball und hab dann gelesen, dass es paar wissenschaftliche Aspekte gibt, die ich da in meinem Trainings-Auserfahrung verändert hatte. War nicht dann auch schön, aber es hatte mir vorher zum Beispiel. Was ist das denn? Das ist ein Beispiel. Ja, dass diese Spielform halt viel bleiben. Da sind im wahrnehmen, im Gehörn viel mehr Verankerts sind, als du spielst von A an B, von B nach C und so weiter. Ich mach das weiterhin auch, um mal reinzukommen, wo vielleicht besser zu schulen, um aber ein, zwei Abläufen noch hin zu bekommen. Aber für mich war klar, du musst viel mehr Spielform wählen, um wirklich dauerhaft was bei den Jungs erreichen. Und dem er sprechen, ist das ein wesentlicher Punkt gewesen, den ich da erfahren habe. Und die Trainer Kollegen, die haben aber auch diese ganzen Übungsanheiten gelesen, die es gab und die es immer noch gibt, wie man dann passspiel und den ersten Kontakt schuld und und und, wo viel üben drin ist. Ich sage das, was wir gemacht haben, war spielen, was hat das aus uns begeistert. Das sollten wir anbieten. Also wenn die Jungs in eine Spielform kommen, können die sicherlich auch Ballard nahmetrenieren. Und die wissen, da ist der Gegner und kein Dummy oder keinen Hütchen, sondern da ist der Gegner und wissen dann, da müssen sie auch den Ball abschümmen, wenn der Ball so kommt. Oder können Ball frei mitnehmen, wenn der Gegner irgendwo anders herkommt. Das sind dann die Elemente, die am Ende in der Spiel kommen, wo die Jungs nicht die Wiederholungssal haben, die in einer normalen Pass und Übungsform drin sind, aber die wahrscheinlich nachhaltiger sind als so eine Passform. Und deshalb glaube ich, das war da schon mit Hannes einhabende, das gut rüberbringt, der wirklich da mit Leib und Seele das propagiert und an die Leute rausbringt. Und es mittlerweile eben auch Medien gibt es alle das sehen können. Und leicht Möglichkeiten haben, in ihrem Jungsbereich einfach eine Übung zu wählen, die Hannes damit seinen Leuten konzipiert und so, dann machen wir auch. Das ist, finde ich, ein guter Plan von ihm, das viele Trainer, die vielleicht das nicht so können und nicht so die Erfahrung haben, dass sie einfach irgendwo nachschauen können und sich Übungen aussuchen können, wo viele Klugeköpfe daran beteiligt waren. Und unser Fußball dann wieder auch Elemente drin hat, die wir vielleicht ein Stück weit vermisst haben. Und ja, grundsätzlich sind wir nicht schlecht unterwegs, was unser Fußballspiel anbelangt. Aber es war schon auch so in den letzten Jahren, ich konnte mir viele Sachen nicht mehr wirklich anschauen, weil das irgendwie daher gespielt war. Und ich sage hier, das Spiel, das mit Leidenschaft zu spielen und nicht irgendwie schematisch oder mit halb gar im Fußball. Es muss mit Leidenschaft gespielt werden und voller Kanner. Das ist meine Überzeugung und das war zum Teil, oder das ist ja gut, ich schaue mir, denn da spielen wir nicht mehr an. Ich kann dir aber auch die Jungs verstehen, weil einfach so viel verlangt wird von den Top-Leuten. Das ist nicht unbedingt super, wenn ein Testspiel ansteht, da die normalen Anzulimme zu gehen, da konnte ich auch verstehen. Aber bei der WM konnten es kommen noch Switchen. Das wieder ein Modus da war, wo das alles geht, um Herz und Leidenschaft. Und dann um Fußballqualität. Das war ein Stück weit, was ich zuletzt gesehen habe. Und das hat so ein Nagelsmann Veränderung war schon da, dass da Jungs drin sind, die weniger etabliert waren. Die weniger bei den Top 2, 3 Vereinen waren, sondern dann maler Schuttgart kamen. Dann mal daher kamen. Ich sag so, die wollen noch wirklich dahin. Und haben dann eben mit weniger Talenten möglicherweise eine bessere Leistung gebracht, als die talentierten. Und das ist eine Gefahr, die ich gesehen habe im Nachwuchs, dass die Jungs sehr früh schon mit vielen Dingen verwöhnt werden, die zu einer Bequemlichkeit führen können, bei dem anderen anderen. Und dann eben das Leistungspotential nicht so durchkommt, wie es eigentlich möglich ist bei den Talenten, die es zum Teil gibt. Und deshalb bin ich auch, das ist auch nicht zurückzudrehen. Und ich bin auch zu weit entfernt, jetzt vom Nachwuchs, muss ich sagen. Aber ich habe zwischendurch auch schon immer wieder gedacht, heute die Jungs, die da sind, die werden in drei Leistungszentren groß gezogen, mehr oder weniger. Wie kann man das als Eltern, als Berater wollen, dass der von Hoffenheim nach Stuttgart, nach Bayern geht? Ich verstehe das nicht. Das ist leichter, wer es für Jungs sozusagen so. Das ist der Leistungszentrum, wir suchen uns ein gutes Aus. Und dann gehen wir durch die Jungenmannschaften und gucken, dass wir da uns verbessern. Da ist schon so viel Ausweichmöglichkeiten für Spieler im jungen Jahren dabei, dass sie einfach lernen. Okay, wenn es da nicht klappt, du gehst voran das weiter. Das ist nicht unbedingt förderlich, finde ich. Trotzdem gibt es noch Genügenspieler, die einen Reisen wählen haben, die sich durchsetzen wollen, die auch das haben, was wir als deutsche Tugengen bezeichnen und was angeblich verloren gegangen ist. Ich glaube, wir dürfen weiter an unsere Jungen glauben. Wir haben genügend Halente, die auch dann wirklich tolle Spieler werden können. Herr Dors, Herr Mangeschrochen, der Weg des geringsten Widerstands ist eben in dem Fall, dass du dann ja Eltern sagen, wir fahren mal weiter, wir wechseln den Verein öfter als früher. Du hast jetzt eben auch das Thema Ergeiz angesprochen, wo es es Bequemlichkeit ist. Wenn du jetzt so, du siehst ja zweit leger, du siehst ja eine Mannschaft. Du siehst, was ein Profispieler braucht, um dort hinzukommen, um diesen Status zu halten. Was sagst du, was gibt es zu Jugendtrainer und was kannst du Jugendtrainer mitgeben? Gerade in dem Punkt du Ergeiz, was muss man mit so U15, U16, U17 und U19 Spieler machen, damit die da einfach schon mal ein Step weiter sind, als Notalenz zu haben, wenn sie quasi an der Schwelle zum Profi-Bereich stehen und dann diesen Spong schaffen wollen. Ich glaube, dass wir als Trainer immer ein Stück weit vorbild sind. Das heißt, dass du als erstes mit dir selber immer rein sein solltest, um was weiter zu geben an die Spieler, wenn du mit dir unzufrieden bist, oder die Spieler merken, dass du eigentlich woanders sein möchtest, weil das ist ja viel zu wenig U17 Trainer. Eigentlich willst du ja bundesiger trainieren, dann fühle die sich benutzt. Dann ist das nicht gut und deshalb lasst du immer wieder austragen, du gehst zu diesen Job machst und diese Freude, die du an der Arbeit hast, da hast du den Spielern transportieren und das steckt dann ein Stück weit auch an. Und auch diese Behaligkeit, also diese Vorbildfunktion, die wir haben, die da immer wieder kommen. Und deshalb auch diese Eigenschaft, das gewisse Werte für mich einfach unabdingbar sind, sollten wir vorleben und nicht in Spiele gewinnen wollen, wo wir wissen. Unser Linerrichter, der sollte jetzt mal nicht auszeigen oder sonst wie. Ich habe das mal Spielern gesagt, dreckigen Sieg, dafür können wir nichts uns kaufen. Also vernünftig erarbeitet da Sieg, wo wir alles reingehauen haben, der fühlt sich dreimal besser an, als dass wir mit einer Schwalbe, 11 Meter provoziert haben und wie eins noch gewonnen haben. Tut mir halt, ich kann mich darüber nicht freuen. Das ist möglicherweise bei einigen anderem, aber ich versuche damit zu transportieren, dass das Ego nicht so groß werden darf, dass die Spieler in dem Alter natürlich unglaubliche Ziele haben und irgendwo hin wollen. Das ist nicht zu vermeiden. Trotzdem werde ich immer darauf hinweisen, dass das Spiel in Vordergrund gestellt wird, also die Spielweise des Miteinander. Und dann geht vielleicht das Ego und Stück weit weg. Das ist mir in Jugendmannschaft dann auch häufiger gelungen. Aber bei manchen Spielern auch nicht, wo dann der Einfluss von draußen so groß ist, du musst jetzt da spielen und du musst dich durchsetzen, damit du im Proof-Vertrag bekommst, bei dem und dem Club oder das die Einfluss von außen sind, schon auch gewaltig, davon, dass ich mich als Trainer ihm dann nicht beeinflussen. Ich mache das so, wie ich das gerade für die Gruppe gut halte und vielleicht auch für den Einzelnen gut halte. Aber er habe ich in meinem Blick, wie wirkt es auf die Gruppe und nach Wuchs-Leistungszentrum war es dann schon für mich auch nicht ganz leicht. So zu agieren, wie ich es im Proof-Verspiel jetzt mache, weil schon auch ich den Auftrag habe, Talente, da hinzubringen, dass sie ein Wert für den Verein darstellen. Das ist die Aufgabe des Jugend-Traenas in NLZs. Jetzt nicht in kleineren Verein, aber in NLZ ist das der Auftrag. So dass ich sicherlich auch mal ein Kompromiss machen musste und meine Werte ein Stück weit, man unter Drucken musste, wenn ich sage, eigentlich musste ich jetzt auf die Bank und eigentlich muss ich den komplett zu Hause lassen. Aber der ist das größte Talent. Das war eine Schwierigkeit für mich, damit umzugehen, weil ich einfach gläujahl dem Clubkink über war und jetzt nicht gesagt habe, so jetzt ziehst es durch, weil es geht gegen den Strich, sondern ich musste im Sinne des Vereins handeln. Und da gab es natürlich eine Gefahr, wenn ich so handel, dass die Spieler sagen, okay, dann gehe ich woanders hin. Das wäre zum Schaden des Vereins gewesen. Hätte ich mein Job nicht gut gemacht. So musste ich da Kompromisse machen und da war ich dann froh, dass ich in der dritten Liga einen Stuttgart gelandet bin. Und sagen, okay, wenn du nicht möchtest, dann kannst du hier Platz nehmen und möglicherweise eben die auch warme Kissen besorgen für die Tribüne. Ich konnte da konsequenter sein, als ich das in der Jugend zum Teil sein konnte. Hast du da dementsprechend vieler Erfahrung gesammelt in den letzten Jahrzehnten? Ne, eben auch. Habst du ja schon angesprochen, du bist seit über sechs Jahren in Elversberg. Das ist ja schon ein Zeitraum, am Stück der mittlerweile im Profifus bei ungewöhnlich geworden ist generell ja auch nicht, also auch im Jugendfuß, weil das Streben in der Gesellschaft immer nach dem Nächsten hören ist und man hat dann Ziel, auch wenn man es erreicht, ist es ja oft das Gefühl, okay, ich hab's jetzt erreicht, nachdem ich eigentlich lange gestrebt hab. Und was kommt jetzt? Es ist sehr selten irgendwie der Moment, wo man sich wirklich mit irgendwie was zufrieden gibt, weil das ja natürlich auch eine andere Story hat. Ich glaube, in Kapitalistischen Gesellschaft ist dieser Wachstumsgedanke ja krass verankert auch in einem selbst, dass ich immer mehr wachsen will. Für mich ist da aber auch die spannende Frage, wenn ich jetzt dich anschau, wenn ich zum Beispiel noch Heidenheim schau, zu einem Frank Schmidt, der das noch ein größeres Extrem, beispielsweise ist mit 17 Jahren Christian Streich, war es auch sehr, sehr lange. Inwiefern muss man Spagat halten aus dem, was ein als Trainer ausmacht. Und das macht man immer und immer gleich zu dem, dass man sagt, okay, gerade wenn man länger mit den selben Spielern zusammenarbeitet und so lange dabei ist, muss ich mich auch ja für ja ein Stück neu erfinden. Das ist ein Prozess, der automatisch geht. Wir haben jetzt natürlich auch immer eine Liga-Veränderung, oder was ist nicht immer. Aber wir hatten auch eine Liga-Veränderung, die eine Entwicklung eines Trainers auch bedarf. Und dementsprechend veränder ich mich auch immer wieder zu den grundtugenden Elementen, die wahrscheinlich auch gleich bleiben. Gibt es immer wieder neue Dinge, die die Jungs neugierig halten? Also ich bin auch überrascht, dass das immer wieder so funktioniert, dass die Jungs nicht die Augen verdrehen, weil ich schon wieder irgendwie sowas sage. Ja, auch nicht innerlich die Augen verdrehen, sondern ich habe immer das Gefühl, ich kann sie gut erreichen. Und sie sind neugierig auf das, was ich da sage. Wie gesagt, viele Dinge wiederholen sich. Aber immer wieder auch neue Elemente, die dann dazu kommen, neussichtweisen. So dass das eine stetige Veränderung auch ist, zu dem gewohnten. Und das bleibt dann vielleicht auch spannend für die Spieler, dass die Märken der Trainer, der ist genau so an Entwicklung seinerseits interessiert als an meiner Entwicklung. Also der will sich auch immer wieder verbessern. Und natürlich haben sie auch eine Verlässigkeit in mir, dass sie wissen, okay, das kriege ich von dem und das ist das, was der Coach verlang. Zusätzlich kommen natürlich auch für mich eine Erleichterung. Ich bin erfolgreich, das seit Jahren so gewesen, dass keiner das geglaubt hat, dass das geht und die Jungs mir einfach dann auch schon eh mal vertrauen, als ein Trainer, der vielleicht gerade mal ein Jahr da ist oder dann auch Misserfolg hat. Und trotzdem merke ich, wenn du das war mal Misserfolg hat, dann überlegen die auch schon, sondern es sich mal so machen oder ist vielleicht das Anlaufen nicht richtig. Auch da bin ich ständig in der Verprüfung bei den Spielern. Und trotzdem versuche ich eben auch nichts zu machen, damit die Spieler merken, ich bleib in der Entwicklung, sondern es kommt, es passiert. Also wenn ich die Idee habe, es bleibt gleich, dann bleibt es gleich. Wenn irgendwann die Idee kommt, das musst du verändern, dann veränder ich. Aber nicht so, jetzt haben wir schon wieder zwei Jahre zusammen. Jetzt muss ich was verändern, damit die Neugier ich bleib. Also da mache ich keine Sachen. Die einfach jetzt so Haus gemacht sind, wo man merkt, als Spieler auch merkt, jetzt konstruierte irgendwas, damit er interessant bleibt oder so. Das gibt es nicht. Dementsprechend hat sich das irgendwie frisch gehalten das Ganze. Setzt du dir Ziele? Persönlich? Nein. Also schon länger nicht mehr. Ich habe eine Idee, dass ich sage, ich will so gut für möglich arbeiten. Und ich habe eine Idee, dass das auch so hoch wie möglich sein. Aber so ein Zeitplan und irgendwas zu machen, damit das passiert. Also wieder einen Grund zu haben, irgendwo zu arbeiten, das ist anders. Also ich arbeite gerne, weil ich Spaß an der Arbeit habe, weil ich vermitteln möchte, weil ich gerne Ergebnisse am Wochenende haben möchte. Und dann kommt das Ergebnis danach. Wie schlimm wäre das, wenn ich das Ergebnis nicht erreichen kann? Dann wäre das tägliche auch schlimm für mich. Und das will ich mir gar nicht an tun, dass ich mir einen Ziel setze. Und so, hast du nicht erreicht. Enttäuschung. Ja, ich bin eher derjenige, die sagt, okay, schön in Ballflach halten, mit dem zufrieden sein, was da ist. Ich habe von meinen Kindern vor, weiß ich nicht, zwei Jahren, dankbarkeitsbuch bekommen, in das ich täglich reinschreib und finde viele Sachen, finde ich dankbar bin und so erhöht sich meine Grund zufriedenheit. Und trotzdem dieses, dieses Bedürfnis, hey, noch gucken, was noch geht. Also so eine Neugier, da so eine Freude daran zu haben, irgendwas ist noch möglich für dich. Es ist Bundesliga, es ist Ausland, es ist Champions League. Ich weiß es nicht. Es ist mit diesen Vereinen möglich. Oder musst du einen anderen Verein wählen oder der Verein will dich irgendwann nicht mehr aus. Das kann alles passieren, wir wissen nicht, was morgen ist. Insofern mache ich mir keine großen Pläne und Ziele, was morgen ist. Und ich finde, wenn man Ziele erreicht hat, dann gibt es einen Glücksgefühl für einen Moment und vielleicht auch einen Tag und vielleicht auch eine Woche. Wir haben es zweimal gehabt. Wir haben uns so gewünscht aufzusteigen. Und ich war in der Planung für die Drittelliga. Und ich war in der Planung für die Zweiteliga. Es hält bei mir nicht lange. Und deshalb ist dieses tägliche mit Freude zur Arbeit kommen. Viel wertvoller als dieses Ziel erreichen. Und deshalb plötzlich, mir da kein konkretes Ziel, wie ich dachte, eine Fantasie, wo kann es noch hingehen. Wo wirst du vielleicht einmal sein? Ich finde es spannend, in der zweitenliga als ein Regionaliger. Fierend fall. Und damals hat mich einer bewährt und sagt, du bist ja sogar zufrieden. Stimmt. Die reichtjährigen Nalige. Nein, stimmt nicht. Ja, das ist einfach beides möglich, dass zufrieden sein. Kannst mit dem jetzt und versuchst nach höheren zu streben. Ohne, dass du da dein Ego von befriedigen musst oder deine Erfüllung erst dann findest, wenn du das erreicht hast. Das ist nicht meine Vorstellungen von Leben, damit welch ungewicht und hab das sicherlich auch gehabt als Spieler. Du musst in die Bundesliga und da willst du hin und dann war ich da und dann hab ich gemerkt, wie scheiße sich Abstiegskampf anfühlt. Und dann hab ich gemerkt, dass jeder in seiner Situation immer wieder nach mehr strebt. Und dass das Unglück einfach ist. Ich hab mal in einem Vortrag gesagt, es gibt Vereine in Deutschland, die sind mit Platz 2 in der Bundesliga nicht zufrieden. Wie kann das sein? Wie als drittlig ist, als zweitlig ist der froh, also die Klasse hält. Also tut mir leid, dass es einfach ärsend ist, wo ich sage, das will ich nicht mitmachen. Wir wollen aus dem, was wir haben, das Beste raus holen und sind wickeln. Ich als Trainer möchte mich weiterentwickeln und ich komm vielleicht irgendwann das alte Reisei so. Jetzt will ich mich nicht mehr weiterentwickeln. Jetzt will ich einfach nur zurück schauen und gucken, dass meine Kinder, die eigene Kinder zufrieden sind. Das kann irgendwann auch bei mir kommen. Moment habe ich noch großes Interesse daran, was nach passiert und wie es weitergeht. Du hast viel erlebt, wirst auch noch viel erleben. Spannender, wo der Weg hingeht. Abschließend die Frage, du hast einen Tipp oder einen Hinweis, den und einem jungen Trainer geben kannst. Was wer ist? Da erinnig er so ein Menge, der gesagt hat, entscheide nicht mit dem, was du hörst, sondern mit dem, was du siehst. Und ich sage, entscheide so, wie du fühlst. Ich finde, das ist das Wichtige, der verstanden, der so über die Maßen wichtig geworden und das Gefühl so über die Maßen unterdrückt. Der instinkt und das Gefühl ist viel ursprünglicher als der Verstand, dass man mit dem Ursprung, dass man was aus einem rauskommt, glaube ich, viel glücklicher ist als mit dem, was der Verstand versucht noch ein zu ordentlich konstruieren. Das würde ich sagen, hört auf das, was ihr fühlt, fühlt in euch hinein, da werdet ihr die richtigen Entscheidungen treffen. Und mit dem Schlusswort sagen wir Adios und Tschüss aus der zweiten Podcastfolge mit aus Steffen in der, ja. Wir sind viel, sag mal so, deutlich, deutlich, deutlich, kurviger. Durch alle Themen sind, als ich mir vorher vorgestellt habe, weil ich sehr, sehr interessant finde, welche Ansichten erfahrungen du gemacht hast, die dich geprägt haben, letztendlich im Wünsch dir. Bei der SVL-Wassberg weiter in viel Erfolg, in Liga 2, nach der Lennerschwebepause, geht es dir dann bis Weihnachten nochmal richtig zur Sache. Danke dir, Horst. Dankeschön und viel Freude an alle. Allright und damit, sage ich, bis zur nächsten Folge. Ciao, ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Horst Steffen spricht über die Verpflichtung von Paul Wanner, die kurzfristig und zufällig zustande kam.
  2. Er betont die Notwendigkeit, Intensität und Konstanz bei jungen Talenten zu fördern.
  3. Die Grundordnung (z. B. 4-2-2-2) wird flexibel an die besten Spieler und deren Fähigkeiten angepasst.
  4. In der
  5. Bundesliga ist die taktische Vorbereitung auf Gegner deutlich wichtiger als in der
  6. Liga.
  7. Steffen warnt davor, Spieler im Spiel mit ungeübten Systemen zu überfordern; Umstellungen müssen vorbereitet sein.
  8. Er kritisiert zu viele Videoanalysen und fordert mehr Spielformen im Training, um Kreativität und Entscheidungsfindung zu fördern.

Summary:

Horst Steffen, Trainer der SV Elversberg, gibt Einblicke in seine Arbeit, insbesondere in Bezug auf die Verpflichtung und Entwicklung von Paul Wanner. Wanner kam kurz vor Transferschluss nach Elversberg; Steffen war zunächst skeptisch, da der junge Spieler von Bayern München kam, aber nach Videoanalysen und Gesprächen überzeugte ihn dessen Talent. Steffen arbeitete mit Wanner vor allem an Intensität und Konstanz, da der Spieler anfangs schwankte.

In der Rückrunde steigerte sich Wanner deutlich und wurde zum Startspieler, was Steffen als Erfolg wertet. Ein weiterer Schwerpunkt ist die flexible Grundordnung: Steffen passt das System an die besten Spieler an, wie etwa eine offensive Ausrichtung mit zwei Zehnern, wechselt aber auch zu Dreierketten, wenn es der Gegner erfordert. In der 2.

Bundesliga beobachtet er häufigere taktische Anpassungen der Gegner, was mehr Vorbereitung und Videoanalyse nötig macht. Dennoch warnt er davor, Spieler mit zu vielen Informationen zu überladen; klare Abläufe und Vertrauen sind wichtiger. Steffen unterstützt zudem die Ideen von Hannes Wolf zur Nachwuchsförderung, die auf kleine Spielformen setzen, statt auf isolierte Passübungen.

Er kritisiert, dass zu viel Trainingszeit durch Videoanalysen verloren geht und fordert mehr Ballkontakte und spielnahe Übungen, um die Entscheidungsfähigkeit junger Spieler zu stärken.

FAQs

Der Transfer kam zwei Tage vor Transferschluss zustande, nachdem Horst Steffen Videos von Wanner in der Regionalliga gesehen hatte und ein Gespräch folgte, in dem Wanner Interesse zeigte. Steffen war zunächst überrascht, dass Wanner Interesse an Elversberg hatte, doch das Gespräch verlief positiv.

Der Fokus lag auf der Steigerung der Intensität im Training und in Spielen sowie auf der Konstanz der Leistungen. Steffen forderte, dass Wanner seine Fähigkeiten punktuell einsetzt und sich in Zweikämpfen durchsetzt, was er in der Wintervorbereitung umsetzte.

Steffen bevorzugt die Viererkette, weil er persönlich damit am meisten Spaß hat und sie den Spielern Sicherheit gibt. Die Wahl der Grundordnung hängt jedoch stark vom Personal ab, und er hat auch mit Dreier- oder Fünferketten gespielt, wenn es die Gegner oder die Spieler erforderten.

In der 2. Liga wechseln Trainer häufiger die Grundordnung und passen sich im Spiel an, was eine intensivere Vorbereitung erfordert. Steffen musste mehr in Videoanalysen investieren und seine Mannschaft auf verschiedene Systeme vorbereiten, um auf die unterschiedlichen Matchpläne der Gegner zu reagieren.

Nein, Steffen rät davon ab, da dies Spieler verunsichern kann. Er bereitet verschiedene Systeme in der Vorbereitung vor, damit die Spieler wissen, was zu tun ist, und vermeidet, dass sie auf dem Feld mit zu vielen neuen Informationen konfrontiert werden.

Am Spieltag gibt es nur eine kurze Zusammenfassung der Videoanalyse und eine kurze Ansprache von einigen Minuten. Steffen hält die Informationen bewusst gering, damit die Spieler nicht überlastet werden und ihre Bestleistung abrufen können.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.