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#43 - Horst Steffen: Der Erfolgscoach der SV Elversberg - Teil I

47m 53s

#43 - Horst Steffen: Der Erfolgscoach der SV Elversberg - Teil I

Horst Steffen, Trainer der SV Elversberg, beschreibt die 2. Bundesliga als äußerst unberechenbar, da Teams wie Regensburg (Tabellenletzter) gegen starke Gegner gewinnen können und nur sechs Punkte zwischen Platz 1 und 12 liegen. Er erklärt, dass der Unterschied zur Bundesliga in der geringeren Einzelqualität liegt, weshalb Zusammenspiel, Lauf- und Zweikampfstärke entscheidend seien. Steffen analysiert viele Gegnerspiele, hält aber bewusst nur zwei bis drei Pläne bereit, um die Mannschaft nicht zu überfordern. Seine Spielidee betont aktives, mutiges Offensivspiel mit Torabschlüssen und Verlagerungen, ohne blindes Schießen zu fördern. Zudem hebt er die Bedeutung von Vertrauen und gutem Teamgeist hervor, die in der Kabine beginnen. Rückblickend erzählt er, dass er 2018 nach einer arbeitslosen Zeit zu Elversberg kam, das Projekt mit Aufstiegsambitionen überzeugte ihn. Der Durchmarsch in die 2. Liga war für ihn überraschend, da er zunächst nur die 3. Liga als Ziel sah. Trotz des Drucks in der Regionalliga, wo nur der Meister aufsteigt, betont Steffen, dass er diesen Druck nicht an die Mannschaft weitergibt, sondern auf Spielerentwicklung und eine positive Einstellung setzt, was schließlich zum Aufstieg führte.

Transcription

7957 Words, 47675 Characters

German
Wir haben im Wald besitzt und wir in eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimitrischen links verteidiger und im breit ziehen in linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Mühleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer podcast. Salü, Savah, liebe Coaches. Wie geht es euch da draußen in diesen tristen Wintertagen, voller Nebel und Kälte? Ich muss sagen, ich bedauere aktuell kein Trainer zu sein, aber auf der anderen Seite, wenn ich mir das da draußen so genau anschaue, denke ich mir auch, puh, mache ich mir doch lieber hier drin gemütlich. Und das habe ich auch jetzt für diese Podcastaufnahme mit dem nächsten spannenden Gast. Der mit Sicherheit, auch trotz des Wetters, jede Menge gute Laune mitgebracht hat, weil er am Wochenende den Tabellenführer mit seiner Mannschaft besiegt hat. Die Rede ist von Horst Steffen, dem Erfolgstrainer der SVL-Wassberg, mit dem ich hier in heute, Mitte November, in der Länderspielpause aufnehme und mich mega darüber freue, dass das jetzt geklappt hat. Horst, erst mal schön, dass du dabei bist, sag mal, zum Stand unserer Aufnahme liegen, in Liga 2 zwischen Platz 1 und Platz 12, gerade mal 6 Punkte. Ihr seid genau dazwischen mit 19 Punkten. Erklär mir mal, was ist das für eine verrückte zweite Liga? Ja, jedenfalls ist sie unberechenbar. Spannend, wir haben das live erlebt. Ein Spieltag vorher war es Regensburger als Tabellenletzter, gegen die wir verloren hatten. Jetzt haben wir gegen den Tabellenführer gewonnen. Es ist alles möglich in dieser Liga. Es sind viele Mannschaften, die Mittel haben, Spiele zu gewinnen und auch gegene Scherotso verhindern. Aber immer möglichkeiten finden sich einzuschalten, da vorne und Tor zu machen. Es ist eine tolle Liga. Wir haben supervereinend drin und eine Zuschaueranzahl, die ungewöhnlich für eine zweite Liga ist. Wie erklärst du dir das aber jetzt? So, ich meine, du analysierst ja auch jede Spiele. Ihr verliert einst nur in Regensburg, die bislang sehr, sehr wenig Punkte gesammelt haben. Gewinn aber gegen Hannover, Hannover, gegen andere Teams, verliert dann wieder, unten und unten. Der HSV gewinnt drei Spiele, verliert drei Spiele unten. Wie es ist, zuerkennen, sind die Mannschaften an sich. Was mal so alle gleichstark aufgestellt, dass wirklich Tagesform abhängig ist oder was sind die Faktoren, die in dieser Liga 2, die sich ja dadurch ja schon zur Liga 1 unterscheidet. Was macht das aus? Es gibt schon Leistungsunterschiede, die aber in bestimmten Spiele nicht unbedingt auf den Platz kommen. Also, so wie das Andeute, das in der Bundesliga gibt es dann eben Klasse Teams, die so viel Einzelkörner haben, die dann über Einzelkönnenspiele entscheiden. Bei uns in der zweiten Nigger sind halt viel Zusammenspiel von Mannschafts Teilen, von Positionen notwendig, um Spiele dann eben da auf gut zu gestalten. Manchmal fehlt eben dieses Zusammenspiel und der anderen fällt eben im Zusammenspiel aus. Dann ermöglicht das, das dem Gegner auch ins Spiel zu kommen. Und bei den letzten beiden Spielen war es eben auch so. Wer Entführung geht, hat sich ja hier auch einen Vorteil. Das ist uns passiert gegen Hannover und dann eben umgekehrt passiert gegen Regensburg zu miss. Bei uns hat es schon auch einen gewaltigen Einfluss, wie das Ergebnis sein wird am Ende. Aber grundsätzlich glaube ich eben, dass die Spielstrategie sehr, sehr genau gemacht wird von den Kollegen auch, sodass man sich immer wieder auf die Gegner einstellt und Lösungen findet und dadurch eben nicht so klare Ergebnisse zustande kommen und Mannschaften, die das wirklich organisiert und gut machen, die schaffen es eben auch ihr Tor zu verteidigen. Und vor allen Dingen, wenn sie einzelne Führung. Wie viel Matchpläne hat man da so als Trainer im Kopf bei so einem Spiel? Ja, es gibt eins, zwei, drei, manchmal. Also deshalb, ich schau sehr, sehr viele Spiele des Gegners, um rauszufinden, was wird der möglicherweise der Kollege gegen uns machen? Wir wird wahrscheinlich spielen, wie wird die Spielart möglicherweise sein. Aber im Beispiel Hannover, sie haben eine Dreieckette gegen Magdeburg gespielt, eine Viererkette, in vier, vier, zwei, eine Kollegen habe ich jetzt dreimal gespielt und einmal mit nach Raute, einmal mit nach Dreieckette, jetzt mit einem Vier, vier, zwei. Also die Kollegen, die entwickeln sich da auch immer weiter und passen ihr System an, mal von Spiel zu Spiel, mal eben, je nachdem, welche Spieler gerade gut drauf sind und wenige gut drauf sind, das ist das echt schwer. Und es bleiben zwei bis drei Ideen, zumindest im Ankauf einen Plan, den wir überwiegend favorisieren, der auch an die Mannschaft drangetragen wird mit möglicherweise einem Alternativplan. Und den dritten den halten wir erstmal in der Schublade und bei uns, weil sonst wär's zu viel. Sonst überfrachtet ihr die Mannschaft. Was ihr ja definitiv habt, ist eine absolute Heimstärke. So Hannover geschlagen, HSV, Kölnpunkt abgetrotzt. Ihr seid ja eine Mannschaft, die extrem zwei Kampf und Laufstärke ist. Zeigt sich ja auch in den Statistiken, ist das was, wo du einen besonderen Fokus drauf legst oder ergibt sich das einfach durch eure Spielweise? Ich glaube, dass man bei uns im Trainern nicht ganz oft als gegen Einsituationen sieht. Das ist maximal zweigend zwei. Und es ist immer so ein bisschen Gruppen, taktisches Arbeiten, Mannschafts- taktisches Arbeiten. Dass wir natürlich leuchfriisch top sein müssen, weil gegen eine Mannschaften schon hin und wieder noch Qualitätsvorsprung haben gegenüber uns. Das ist klar, aber auch wenn du Spielweise die verbussierer als ich kann, kein lebsches Spiel akzeptieren. Das ist einfach nicht das, was die Zuschauer sehen wollen. Die wollen uns schon arbeiten sehen. Und Freude daran haben uns zuzuschauen. Deshalb sind Tors sehen halt für mich das A und O des Spiels. Und ich will ein Mittelfett geblenkelt so gut, wie nicht sehen. Es ist natürlich auch notwendig, um Spiel zu gewinnen manchmal. Manchmal müssen wir uns auch hinten reinstellen. Aber die aktive Art, die will ich einfach auf dem Platz bringen, dass die Zuschauer draußen was zu sehen bekommen, am besten erfolgreich. Aber vor allen Dingen immer selbstbewusst und boutik. Und das kommt Gott sei Dank gut an. Wir haben die Qualität dann schon auch um Scheißituation zu nehmen. Wie wir das Zweikampf verhalten, das wir da in der Topkote haben, ist ungewöhnlich. Die Heimbilanz, die war im letzten Jahr eher spät, gut geworden. Da war zu Beginn auswärts eher aufgetrunft als zu Hause, da ich nichts verändert habe. Und weder auch Beheim und Auswertspielen irgendwie was verändere oder meistens nicht. Kann ich das nicht erklären, woran es liegt, dass wir jetzt zu Hause so gut sind. Ich fand es toll, weil im letzten Jahr war ich ein bisschen bedroppelt, da wir eigentlich eine wirklich gute Platzierung, gute Leistung gebracht haben. Und doch relativ wenig Heimsiege gefeiert haben. Sind die Zuschauer nicht ganz so auf ihre Kosten gekommen, die die aus jetzt mit waren zu Beginn. Sind sehr auf ihre Kosten gekommen, aber ich hätte gerne auch mehr Heimsiege eingefahren, das gelingt uns aktuell. Aber ich würde jetzt auch nicht nach Aussicht wagen, dass das so weitergeht. Ist ja manchmal auch ein bisschen zuvall auch, wenn dann die Presselandschaft gerne so was nimmt, um dann Auffänger zu haben. Was mich aber interessiert, habe ich ein bisschen beobachtet, dass wenn ihr Angriff verhabt versucht, die immer abzuschließen. Wenn ihr ihr schießt oder wenn ihr außen seid, flankt ihr, also ihr brechts finde ich selten, dann wirklich eure Angriff verabt und spät nochmal ein Rückpass und nochmal quer. Ist das so eine Maßgabe, was du eben auch angedeutet hast, dass es dir wichtig ist, eben diese Angriffe dann wirklich auch abzuschließen, ganz egal ob der dann am Ende drin ist. Aber Hauptsache, wir haben Druck aufs Tor gemacht. Ich finde es schön, wenn wir wirklich torsten haben und doch die Zuschauer, die sind doch erfreut, wenn ein Abschluss genommen wird. Ja, ich hör immer wieder mal kommentar, ja, ihr müsst mehr schießen. Ich finde es wirklich dann zu schießen, wenn es sinnvoll ist, wenn es eine Möglichkeit gibt, finde ich gut. Ich finde auch, wenn wir außen durch sind und sind hinter der Kette dann nochmal abzukappen und zu sagen, ja, ich guck mal ob ich noch irgendwie hinten einfinde, finde ich auch nicht richtig. Da sie bald oder dann 16, aber dann schon auch die Spannung, glaube ich, jedes Einzelnen im Stadion wächst, was passiert da gleich im Weltgleich im Tor. Und ich finde das einfach gut und eine Entschlossenheit zu zeigen, dass wir Abschüsse suchen, finde ich richtig. Aber auch so, dass ich sage, ihr müsst nicht irgendwie blind aufs Tor schießen. Das will ich auch nicht damit wann Abschluss nehmen, sondern soll schon irgendwo eine Torgefahr da sein. Ansonsten müssen wir halt nochmal wirklich hinten rum spielen und den Gegnern ein Stück weit rauslocken, um dann wieder räumen zu finden, in die wir rein wollen. Das ist jetzt nicht eine so eine strikte Maßgabe und ich bin auch keiner der Prinzipien aushängt und sagt, so, das sind unsere Prinzipien, wir spielen den ersten Ball immer nach vorne. Nein, das ist das Spiel nicht so. Die Idee muss sein, wir wollen nach vorne spielen. Aber wenn es nicht geht, spielen wir hinten rum und verlagern das Spiel nochmal. Also wir arbeiten schon noch viel mit Verlagerung und dann räume vorzufinden, wo wir ans Laufen kommen. Und der Gegner eben auch nicht so personell so gut bestückt ist, dass wir dann mit Freiraum einfach mehr Tempo aufnehmen können und dadurch auch mehr Abschüsse hinbekommen. Sein zu systemer Spielverlagerung haben wir auch eben über zwei Kampfstärkelaufstärke gesprochen. Was sind aus deiner Sicht die Grundeilelemente, deiner Spielfälle so viel, die die ausmachen? Das ist eine Positionierung, die wichtig ist, dass wir Situationen schaffen. Im Verteidigen, dass wir Bälle gewinnen, am liebsten auch gerne im Zentrum. Und dann eben Positionierung haben, dass wir rauskommen aus dieser Positionierung. Und den Gegner der vielleicht über links angreift, dann erwischen, dass er rechts mit weniger Spielern ist und wir dann eben schaffen da unsere Überzahl oder Gleichzahl so zu nutzen, dass wenn es Tempo kommen. Also da sind sicherlich Prinzipien drin, aber es beginnt im Verteiligung um umschalten zu können. Da müssen wir eine gute Abstände haben und nach Ball gewinnen eben auch vielleicht ein, zwei kurze Pässe schaffen, damit wir dann raus aus dem Druck kommen. Und natürlich gibt es auch Möglichkeiten, über die Tiefe raus aus dem Druck zu kommen. Es gibt auch Vereine, die gerne dann erstmal nach hinten auflösen und wieder in sicheren Ballbesitz zu haben, damit eine Ruhe rein kommt. Ich bin eher befürwortet, dass die Regionale gespielt wird und dann ins Tempo gekommen wird, aber das macht jeder wirklich auch für sich aus und es gibt so viele tolle Trainer, die unterschiedliche Ansichten haben. Und erfolgreich sind. Internationalen ist es, glaube ich, mit Men's City und Liverpool relativ gut, sichtbar geworden, dass verschiedenste Ansätze, die in einer Konsequenz durchgeführt werden, dann eben auch erfolgreich sein können. Bei mir, wie gesagt, ist es schon auch ein gemeinschaftliches verteidigen geringer Abstände in Beide-Richte und alle seien sich und in der Höhe dann erleichtert uns das eben auch zwei Kämpfe zu führen und diesen Mut zu haben, zwei Kämpfe zu gehen, weil wir wissen, wenn wir ausgespielt sind oder einer der Spieler ausgespielt ist, da ist der nächste da und kann helfen und am liebsten doppeln war auch nach hinten, wenn wir überspielt sind. Also sind die defensiv Themen, sind auch vielfältig. Aber Grundvoraussetzungs-Sesmann vertrauen, wenn ich so über Mentalität als wichtiges Spielidee einfach spreche, ist es, dass die Jungs vertrauen untereinander haben. Das beginnt in der Kabine schon, dass wir versuchen mit Olo zusammen in der erster Linie dann auch Spieler zu finden, die einen guten Charakter haben, damit alle sich wirklich wohlfühlen in der Gruppe und durch dieses wohlfühlen in der Gruppe konnten vertrauen und die Jungs können dann laufen. Ja, wenn du das Gefühl hast, in jedem Training irgendwie fühle ich mich nicht so gut, der einen mag mich nicht, der andere guckt das ja mich rasiert im Training, damit der meint Platz bekommt, das sind alles Themen, die ich gar nicht haben will und die wahrscheinlich auch dazu führen, dass die Jungs bedemusloser laufen können, weil sie gar nicht drüber nachdenken. Bevor wir auf dieses Thema mit den Spieleern, mit der Kabine auch nochmal eingehen, frage du hast eben auch Manchester City, Pep Guardiola angesprochen, guckst du gerne Spiele von anderen hochklassigen Teams, guckst du gern Champions League, was inspiriert dich auch, weil ich glaube als Trainer ist ja ein Thema, dass das Lebenslangen lernen, eigentlich. Ja, ich habe viel abgeguckt und immer wieder mal reingeschaut, was die anderen können. Ja, es ging los mit Anlaufen, pressing damals, Kloppho in Dortmund und und und und und und, und schau immer wieder rein und muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich meist mit meiner Mannschaft beschäftigt bin und mit meiner Liga genug zu tun habe. Ja, es läuft meist, ein Laptop auf dem Schoß und irgendwie im Hintergrund Champions League. Ich analysiere nicht wirklich, das Spiel der anderen und krieg Kind und wieder mal was geschickt von Kollegen, die was analysiert haben und bin da sehr interessiert. Und grundsätzlich versuche ich wirklich nur das wirklich mit meiner Mannschaft zu machen, was für sie passt. Und klar kann man sich immer wieder Ideen abschauen. Zuletzt in der zweiten Liga, vor allen Dingen ist es schon ein sehr, sehr großer Zeitaufwand, den ich so habe, dass mir weniger Zeit bleibt, ob Pep sich jetzt verändert hat und was bei Asnel passiert. Also das kann ich kaum mitbekommen und dementsprechend ist das zuletzt deutlich weniger geworden. Verstehe, lass uns nun kleine Zeitreise noch mal zurückmachen. Am 29. Oktober 2018 hast du ein Elversberg unterschrieben. Das ist jetzt schon gut sechs Jahre her, das sechs Jahre Jubiläum war ja rund um euer DFB-Pukalspiel in Levar-Kusen. Sag mal ehrlich, klar, hast du jetzt nicht wahrscheinlich damit gerechnet 2018, dass du in sechs Jahren jetzt hier bist, nicht bei von Kochikor, sondern generell in der zweiten Liga und oben mit Spiels. Was hat damals so für dich in Orschlag geben? Ja, ich mach das in Elversberg. Was hast du da gesehen an dem Projekt? Es war so, dass der Odeburg mich kannte und ich ins Auto einstieg und hatte zu Hause alle möglichen Hausmeistertätigkeiten hinter mich gebracht, die meine Frau mir aufgetragen hatte oder ich auch sehr well kannte habe. Und wir hatten so das letzte gemacht, ich war abeslos zu der Zeit und schon eine Weile. Und dann kam der Anruf von meine Frau, sagte, wie ist das, ist der neue Verein. Das hat die noch nie vorher gesagt, brauchte sie dann eben auch jetzt nachher nicht mehr sagen. Keine Ahnung, ob das ein Winterschicksatz war. Es war dann so, dass wir ein Gesprächste-Ming vereinbart hatten. Mit den Verantwortlichen im Verein, ich hatte natürlich dann bis dahin auch die Videos geschaut der aktuellen Mannschaft, um ein Eindruck zu bekommen, ob da wirklich was möglich ist. Und diesen Eindruck hat mir der Vorstand als war Präsident und vieles Präsident waren dabei und ohne. Wir haben dann in Maria Lara uns getroffen und habe ich meine Frau geschickt zum Wandern, kann mal um den See gehen. Und wenn wir uns glaub ich vier Stunden und sie hat gedacht, ob ich sie vergessen habe, es fände so lange dann zusammensitzt und auch rüber sprichst, wie Fußball gesehen wird und was zu tun ist, dann passt das schon auch von den Charakteren zusammen. Ich hatte das Gefühl, dass der Vorstand sehr viele verstanden hat. Dass es auch Möglichkeiten gibt, das finanziell hinzubekommen, dass man in dem drittliche Aufstieg deigt, weil das war das Ziel. Dieser drittiger Angebote war nicht in der Form, da das ich sag, dann humm, das muss ich jetzt machen, da muss ich hin und dementsprechend schieben mir das sinnvoll zu sein. Ich war auch noch ein bisschen skeptisch, aber es ist dann zustande gekommen und dann war mir auch klar, ich habe überall gerne gearbeitet, ich habe in der Nandestiga gerne gearbeitet in der Eindruck und Bundesliga gerne gearbeitet in der Oberliga, egal bei welcher Station ich war. Ich habe einfach diesen Job geliebt und zu Hause sitzen und die Hausmeistertätigkeiten machen, war ich einfach satt. Und dann kam eben so ein vernünftiges Gespräch mit wirklich Möglichkeiten, dass ich sage, das kann gut werden. Da ist nicht nur daumen drücken dahinter, sondern es ist wirklich eine Möglichkeit, in die dritteliger aufzusteigen mit diesem Club. Auch wenn klar war, das war das in der ersten Saison, ich wahrscheinlich nicht schaffen, hat mir die Entscheidung dann eben auch leicht gemacht, der Saison der Christa hin und dann fangen wir mal wieder an zu arbeiten, mal schauen, was du entwickeln kannst. Mit der zweiten Liga habe ich wirklich nicht gerechnet. Also dritteliger war eigentlich klar, dass wir sagen, das ist erreichbar mit diesem Club, dass wir durchmarschieren, die zweiten Liga, das hätte ich jetzt nie erwartet. Ihr wart ja dann der erste Club, der so quasi durchmarschiert, das Ulm hat es euch dann sauber nachgemacht, indem sie auch aufgestiegen sind, Meister gevorand sind und direkt in die zweite Liga durchmarschiert sind. Aber man braucht sich ja auch nichts vormachen, Rekonaliger ist ein knüppelhartes Geschäfts, der gibt Vereine, die einiges an Geld investieren und vergleich zu anderen Clubs in der selben Liga. Aber der Aufstieg in die Tritte Liga ist für mich ein sehr, sehr kleines Schlüssel, weil nur der Meister, je nach Spielklasse, ja nicht mal der Meister und stabs wurde auch 2019 erst so geändert, vorher war es ja noch schwieriger. Du bist dann quasi drei und ein half Jahre später, also 2022 Tritte Liga mit Airvers Back aufgestiegen. Diese Liga und dieses Aufstiegsrecht ist ja schon ein Problem oder auch für Trainer, weil du ja einen enormen Druck hast und eben diesen Ergebnisstruck, du musst im Idealfall aufsteigen, ist das nicht auch ein Problem. Gerade wenn jetzt mal ein junger Trainer in der Rekonaliger, Chefkortsch unterwegs ist und da so viel Druck. Es ist bestimmt möglich, dass Leute sich Druck machen und dass dann eben auch nicht von der Mannschaft fernhalten können. Ich habe halt schon ein bisschen was erlebt und gewinn gerne spielt. Das ist klar, das ist mein Druck, den ich mir täglich mache und auch am Wochenende speziell. Ich hatte das aber nicht so, dass ich muss hier irgendwas machen, nicht darf was machen. Also ich darf Spieler entwickeln und das ist, glaube ich, dann gut gelaufen, dass das ein Stück weit weg von der Mannschaft blieb. Wir haben glaube ich auch ein Kader von Jahr zu Jahr immer wieder ein bisschen verbessert und hatten Pech, dass man mit Freiburg halt eine übereingene Mannschaft vor uns hatten. In dem einen Jahr, in dem anderen Jahr wurde die Runde abgebrochen, es hat heute einen Stand vor uns. Lukas hat da gerade angefangen, du hast Quassenjogg und so war es dann wieder zweiter. Und dann war es das dritte Jahr, als wir in der Hinderunde schon Abstand hatten zu holen und offenbach. Da gibt es immer wieder Vereine, die wirklich investieren, die auch gut sind und da ist es schwer erster zu sein und dieser Rückstand, der war so groß, das natürlich auch wieder Fragezeichen kam, ob wir das in diesem Jahr wieder nicht schaffen. Und ich hatte aber zu Winterpause des Gefühle, wir haben alle Mannschaften gespielt, es gibt da keine bessere, warum sollen wir nicht diese Punkte aufholen und das habe ich der Mannschaft vermittelt und habe auch sie gebeten, das auch so zu fühlen, dass es nicht nur der Verstand ist, der das bejaht, sondern auch wirklich ein Gefühl daraus wird, zu sagen, wir sind die beste Mannschaft und mit dieser Einstellung sind wir dann in ihre Gründe gegangen und da haben wir dann eben auch den Aufstieg geschafft. Ja, es sind auch viel lasst, mindertreffer dann gekommen, wo ich sei vier Die Perfekt waren, dass in der Regionale nicht so oft passiert. Das vier Dinge gleichzeitig gut laufen oder nacheinander direkt gut laufen, sodass wir Spiele gewinnen konnten, die wir zwei Jahre vor ihr vielleicht verloren hatten oder ohne Schien spielten. Eine richtige Erklärung gibt es nicht. Ich benähe nicht die Leute, die jetzt aufsteigen müssen, weil sie erst werden müssen. Und ich bin nahe, da auch nicht die erste geworden sind und dann eine Relation spielen müssen und das nicht schaffen. Das finde ich das ungerechtere noch als zu sagen, der Meister, es gibt nur einen Platz in der Liga, der berechtigt zum Aufstieg. Ich finde es noch ungerecht, der wird der erste Wörst und schaffst es nicht. Definitiv. Also die Würzburger Kickers haben wir letztes Jahr dann das leidige Schicksal erlebt, gegen Hannover 2 im die Relation zu verlieren. Aber lass uns noch mal weitergehen in dieser Historie 2022, seit ihr dann aufgestiegen in die Trittelliga. Hast du komplett dasselbe gefahren an Prinzipien, an der Atemweise, der Gegnervorbereitung, an deinem täglichen Arbeit, bei diesem Sprung in die Trittelliga oder muss es tutisch und muss es tut, die Mannschaft auch deutlich verändern oder war eigentlich alles gleich. Wir mussten personell, mussten wir uns verändern und verbessern. Das ist klar, dass wir noch einen weiteren Kotrin bekommen haben. Denn wir hatten schon zur Originaligerzeit dann bekommen, war auch fast notwendig. Das vertern auch, jemanden hatten, der die Videonalyse gemacht hat, weil ansonsten war das mein Tagesprogramm, Trainingplan, Videonalyse, das Gegner machen, eigene Videonalyse machen. Das haben wir schon verändert. In der dritten Liga, personell, wie gesagt, auch schon geguckt, dass wir noch bessere Spieler bekommen, im Vergleich zur Originaliger. Aber es sind viele Spieler mitgegangen, die sogar in der zweiten Liga noch dabei sind. Erstaunlich, dass die Spieler so eine Entwicklung gemacht haben, manche eben auch in einem Alter schon, wo man sagt, da kommt nicht mehr ganz viele andere Entwicklungen. Und für mich ganz toll zu sehen, dass es nicht zu Ende ist, dass viele Jungs sich steigern können. Wenn das Niveau so ist, dass es das herausgefordert sind, das haben wirklich 6, 7 Spieler aus der Originaliger gehabt, die regelmäßig in der zweiten Liga gespielt haben, die von anderen Vereinen kaum angefragt worden sind, sonst werden sie möglicherweise in die Zweitliga gegangen. Also das macht mich froh, dass wirklich viele, die Unterwehr, bis dahin gelaufen sind, es geschafft haben, zu zeigen, dass sie zweitliga Format haben. Ja, und das spricht sie an. Ich habe deren Stammauspielern, die eben schon lange da sind, mit Robin Fellhauer, Carlos Sikinger, Semmyschein. Ja, aber auch einige Spieler gerade jetzt in letzte Sorge, aber auch diese Sorge an jungen Talenten dazu bekommen. Und ja, da euch auch das Predikate arbeitet, der Weiterbildung schmiede ich mal, letztes Jahr kommen wir an einem Namen nicht vorbei, Paul Wanner. Der sich im Laufe der Sorge, ja dann zum Stammspieler, wo er euch entwickelt hat. Diese Sorge, der mit Fisnic Aslani und mit Elias Baum zum Beispiel, zwei sehr, sehr interessante Spieler auch. Wo er kommt diese Entwicklung, a) bei den älteren Arrieten, wo du schon angesprochen hast, die haben in der Rekunaliger schon gespielt, aber die sind auch in der zweiten Liga enorm wichtig. Aber auch bei den Jungen-Spielern, oder ist das eine Symbiosa aus beiden, dass sich beide eigentlich, das haben wir in dem Fall, ja, gegenseitig gut ergänzen. Weil das finde ich interessant, was dieses Spieler, ich meine, Paul Wanner hat sie auch ein bisschen gesagt, warum man nach Elwasberg gegangen ist oder warum wir jetzt auch noch ein Heidneime gegangen ist, um da an seinen Schwächen zu arbeiten. Aber was macht euch zu so einer Entwicklungsschmiede? Erst mal ist das Talent sicherlich in den Spielern angelegt. Das ist voraussetzung und ich würde jetzt unterscheiden bei der älteren Spielern, die schon länger dabei waren und sind, ist es sicherlich, dass die durch die Herausforderung eine Anpassung machen mussten. Es sind auch sicherlich ein paar Jungs weggefallen, die das nicht geschafft haben, aber vielmehr dabei geblieben, die es geschafft haben. Das freut mich wie gesagt sehr. Bei den neuen Spielern ist es relativ schnell so, dass sie sich entspannen können. Und auch sollen, weil diese Idee, ich muss hier was machen, die habe ich nicht für Diffen, unser Sport betreiben, wir Diffen, Leute machen. Das ist für mich einfach ein Privileg, was wir haben, dass wir einfach unseren Sport zum Beruf gemacht haben. Und das scheint Potenziale eben frei zu legen. Dieses Miteinander, dieses weniger Zwinken von meiner Seite, du musst jetzt das, du musst jetzt das, du musst jetzt das natürlich für die Spiele gewinnen und habt auch Anforderungen an die Spieler. Aber ich glaube, sie merken im Laufe der Zeit, dass sie sich echt entspannen können. Und dann kommt das ganze Potenzial raus. Und wenn ich kritisiere, ist es so, dass ich die Spielart und Weise kritisiere, vielleicht auch mal einen verhalten kritisiere. Und dann ist es am nächsten Tag damit getan. Und ich kritisiere keinen Menschen. Und auch das ist so, dass die Wahrscheinlichkeit ist, gefiel dann, okay, ich darf hier so sein, wie ich bin. Und auf einmal kommt dann das raus, was in den Jungs steckt. Ist mal eine Erklärung, die ich habe, ob das so ist, keine Wissenschaft, da vielleicht analysieren und machen. Aber ich finde eine Grundvoraussetzung, dass wir weniger zwang, weniger Furcht haben zu verlieren, weniger zwang. Wir müssen gewinnen, sondern einfach nur unsere Spielbetonen und was müssen wir auf den Positionen machen. Da gibt es klare Handlungsanweisungen, da gibt es einen Rahmen, in dem sich die Jungs bewegen. Gibt klare Abläufe, Spiele-Dee ist klar, insofern haben sie einen super Rahmen, in dem sich frei bewegen können und das hilft dann eben Leistung zu bringen, die mich selber überraschen. Also es ist immer wieder so, gegen Hannover hat ich riesen Respekt vor Hannover. Wir hatten beide 6er weg, die normalerweise stammen sind und denkbar, dass die uns fehlen, locker schnellbracher noch hinzugekommen. Florian, Lejacours, Scham-Inverteidiger weg. Es fehlt ein 4-Säulen und die Jungs haben einfach darauf losgespielt, großartig. Das ist also wirklich dieses freie Spiel, dieses Loslaufen. Das hat so gut getan und da ist bei uns immer wieder egal, wie der Gegner heißt. Und wo wir spielen, ob wir auf Schalke loslegen oder gegen Berlin im Olympiastahlenspielen. Wir haben es immer geschafft, unabhängig von Gegner und Stadium. Das war uns auf unsere Leistung konzentrieren, auf die Aufgaben. Die es auf den Positionen gibt. Und wenn die klar wissen, dass das verlangte Trainer, dann können sie auch daran arbeiten. Und der Schwang, halt auch nicht von Woche zu Woche, weil das Ergebnis mal gut ist oder nicht gut ist. Und den wir sprechen, haben wir eine Überzeugung in dem Tun. Und das können wir wahrscheinlich mal rüberbringen auf die Jungs und dann ist Entwicklung möglich. Zas er eben so diese Gelassenheit angesprochen, dass die Spieler so sein können, wie sie sind. Ist das aber aus deiner Sicht immer möglich? Oder ist das nun auch, zum Beispiel bei euch besonders möglich? Weil ja, jetzt kein Großstadtclub wie Hertha B.C. seid, wo es so ein Riesenmedien-Trubel ist. Das sagst du, das ist auch beandern möglich. Und es ist auch ein Thema, was vielleicht viel, was die Talententwicklung hemmt, auch daingehend ist. Ja, es gibt außergewöhnliche Leistungen, finde ich von Leberkursen, von Stuttgart. So dass ich das Gefühl habe, auch da ist es möglich, dass dann eine Mannschaft so performen, wie die beiden Mannschaften das im letzten Jahr gemacht haben. Mit einer Spielidee, die gut ist, natürlich gut in der Entscheidung des Trainer-Teams. Glaub ich, dass es überall möglich ist. Es ist schwieriger, ein Großstädten mit viel Trouble, wo auch Nachfragen immer wieder kommen, wo neben dem Trainer eben doch deutlich mehr Leute mitreden wollen. Und nicht die Klarheit da ist, wer ist jetzt überhaupt mein Ansprechpartner. Und wenn ich Schwierigkeiten habe, könnte ich ja auch mal zum Präsidenten gehen oder zum Manager. Das ist ein großen Verein komplizierter. Ich würde das immer so machen, dass ich sage, diese Gruppe, die ich habe, da gilt es. Da gibt es Regeln, Gesetze, die sind ganz klar zu befolgen. Und die Kriegensheit von mir immer wieder auch gesagt, wenn einer meint, der müsste, lässt sich seinem Training dann kriegt das mit mir zu tun. Das kann ich nicht tolerieren, wenn einer hübs bei einem Pass, weil es cool aussehen soll, sage ich, cool ist, wenn der Ball im Netz ist, wenn wir das Ding gewonnen haben. Ja, und dann darfst du Pass spielen und mit einem Standband auf dem Boden bleiben und scharfen kontrollierten Wald spielen. Und genauso, wenn wir Sprints machen, erwarte ich Sprints an nicht drei schnelle Schritte und dann mache ich mal auf cool. Je mehr Spieler wir dann finden, das ist schon das A und O, die das Insicht tragen, die auch nur das wollen, die einfach ihre Leistungsbereitschaft im Training zeigen wollen und am Spielfeld, das besser ist, das für mich als Trainer. Ich bin auch schon bei einem Ein- oder anderen gescheitert, wo das nicht gelungen ist. Aber dann war die Spieler aus, weil vorher schon verkehrt. Da haben wir dann da Fehler gemacht und versuchen das dann in der nächsten Transferperiode oder nach Saison, wieder zu regulieren. Also das A und O ist schon auch Spieler auswahlen und haben die das Insicht, was für unseren Club und für meine Art und Weise der Führung dann eben auch zutrifft, was die gebrauchen können. Dann ist es möglich, aber ich habe auch schon Spieler gehen sehen, die einfach nicht weiter gekommen sind. Und manche Spieler sind sogar schlechter geworden im Laufe der Zeit. Das tut mir sehr leid, das ist überhaupt nicht meine Idee, meine Anspruch. Aber ich weiß auch, dass das nicht gelingen kann, alle zufrieden zu stellen und zu verbessern. meine Anspruch, und ich weiß schon, dass ich ihn nicht erfüllen kann. Und das hindert mich aber nicht, den Anspruch nach zu gehen. Und genauso im Umgang mit Spielern, dass ich ganz klar weiß, ich werde Spieler enttäuschen. Und trotzdem will ich, dass die alle glücklich sind. Und ich könnte es mir einfach machen, sei ja, benötig nicht, dass die glücklich sind, doch, fillig. Und das ist eben meine Art und Weise zu führen, dass ich schon den Spieler vermittelt möchte, dass ich ein großes Interesse habe, dass es ihn gut geht. Und dann nehmt sie vielleicht auch, eher mal eine nicht berufstiftigen oder Auswechslung hin. Aber auch da gab es schon Situation, wie gesagt, aber ey, du hast jetzt zwei Jahre langer. Jahre an mit mir gearbeitet, bist du in der 5. Selbstmach ausgekommen und machst von Theater. Gibt es halt auch, muss ich aber mit den Jungs immer wieder regeln. Und ich will sie mit Selbstvertrauen haben. Ich will sie mit Verantwortungsbewusstsein haben. Und alles beleidigt sein gilt bei mir nicht. Ja, beleidigt sein ist das kleine Kind, was da das Spielzeug wir genommen bekommen hat. Und ich sage, wir haben erwachsene Spieler. Ihr seid keine Kinder mehr. Also, wenn ihr was habt, dann spricht es an. Seid klar, streitet auch gerne mal. Und dann geht es auch weiter. Aber dieses beleidigt sein und der hat mir das angetam. Es kann nicht tolerieren, weil es auch Opferhaltung ist. Oh, ich sage das schick, sei, bietet dir keine Situation, an die nicht für dich gedacht ist. Also, die Situation, die dann für die Schmerzhaft ist, bringt dich vielleicht auf andere Ideen. Und ich hatte meine Schmerzafften, Erfahrungen auch. Und habe versucht, mich da weiterzuentwickeln und habe auch Arbeitslosenzalt genutzt, um bestimmte Themen zu machen, um mich zu verbessern weiter zu entwickeln. Und das hat mir dann eher gut getan im Nachgang. Weil es sich das waren genau die richtigen Fehler, die ich gemacht habe, genau die richtigen Schmerzhaften, Erlebnisse, die mich weitergebracht haben. Was sind das, wenn du schon ansprichst für Erfahrungen, die dich da geprägt haben? Ich war als Spieler eben schon sehr verbissen und habe alles über Willen gemacht und hatte natürlich ein Talent aus. Es hätte ich nicht bundeslig spielen können. Aber es hat mir auch eine Menge Verletzungen beigembracht und wenn ich einen Fehler zu einem Gegenteu gemacht habe, konnte ich zwei Tage lang keine so richtigen E-Augen schauen. Und dann musste ich eben auch lernen, das Fehler dazu gehören. Und damals war es auch noch eine andere Zeit. Da war es schon auf der Schule. Und das ist eben das, was ich nicht der Mannschaft anbieten wollte. Und wenn ich als 6er gegen die 10er des Gegners gespielt habe, dann sollte ich die ausschalten am besten für einen Spiel auf Bauner was tun. Und wenn aber die sich geschickt verhalten haben, wenn dann mir und an die Müller drügelte auf mich zu und leckte den Ball vorbei, hatte ich keine Geschwindigkeit um den einzuholen. Und dann war der weg. Und das Gefühl allein auf dem Feld zu sein, das wollte ich auch niemanden geben. So dass Wolfgang Frank mich inspiriert hatte, eben dieses gemeinschaftliche Verteidigen zu trainieren und zu erlernen. Er hat mir viel beigebracht und so kam einfach überleid. Vieles zu mir, dass ich sage, das machst du dann anders, wenn du drin habst, diesen Jets, so an diesen Ärger, was ich immer als super herausragende Eigenschaft von mir gesehen hatte, als Spieler verlang ich von niemandem. Die sollen ihre Leistung bringen, sie sollen ihr Potenzial entfalten. Aber mit Verbissenheit und Krampf wird keine inspirierende Leistung grübergommen aufs Publikum. Und deshalb sind das Erfahrungen als Spieler, wo ich gesagt habe, die will ich mal einen Spieler nicht mitgeben. Und natürlich auch Themen, schon als ich hätte lassen worden war, wo ich sage, das hätte ich vielleicht vorher konsequenter machen können. Wenn es Spieler geht, wo ich sei, der Mannschaft nicht gut tun würde ich nicht noch mal sagen, "Okay, ich versuche mal bestes, wenn ihr das nicht machen könnt." Das würde ich nicht noch mal machen. Wenn ich weiß, dass dieser Spieler einer Gruppe nicht gut hat, werde ich entweder den Hut nehmen oder der Verein sagt, "Okay, du hast recht, wir müssen gucken, dass der Spieler woanders hingeht." Das war ein Einvereinso. Insofern sind das so erfahre, die ich mitnehme und ein paar Beispiele zu dem, was ich gesagt habe. Das ist interessant. Ich meine, du hast ja jetzt eben in den letzten 10 Minuten viel über das Thema Gelassenheit, im Profisport, wo ja an sich erstmal so viel Druck drauf ist, und man einen gesunden Ungarn mit Druck für sich finden muss als Trainer, aber auch als Vorbildfunktion für die Spieler, bei denen es ja auch immer individuell ist. Das andere Thema ist aber eben dieses Erruhien vom wirklichen Charakter eines Spielers, was eine große Rolle in der Kaderplanung und ein Fordersehsor, aber auch während der Saison spielt. Nimm uns mal mit Kaderplanung bei euch, bist du da ganz, ganz tief drin, es gaut das Spieler selbst oder kriegst du immer quasi eine Schottel, ist dann Spieler ein Schaustier, das dann an. Und wie testest du vor allem den Charakter der Spieler, wenn du sagst, das ist enorm wichtig zu wissen, okay, was kommt dafür ein Charakter auf uns zu passt in die Gruppe? Es war eine lange Zeit so das Ohr und ich, das an eine gemacht habe. Insofern auch viele Spieler-Sichten. Es sind zwei Themen, die oder drei vielleicht. Also erstmal die Spielweise, gibt schon immer einen Eindruck von dem Charakter des Spielers. Das Zweite ist eben auch das persönliche Gespräch, was wir dann führen und vielleicht auch ein zweites. Das Dritte sind natürlich Informationen auch von den Klingen und rechts, wie war er vorher, was bisher so gelaufen. Und hin und wieder gab es eben Charaktere, die man nicht nehmen sollte, wo ich dann das geflehrt, das ist aber Fußball ist so gut, sollten wir probieren, weil Fußball sch kriegen wir keinen auf diesem Level. Und der hat vielleicht nicht den richtigen Coach gehabt. Da lag ich mehrfach richtig auch hin und wieder falsch. Also ich habe nicht alle so bekommen mit meiner Art, dass ich sage sie, haben sich dann so in der Gruppe verhalten, wie es gerne gehabt hätte. Aber bei vielen ist es dann so gekommen und die Gruppe an sich, die schon länger mit mir arbeitet, die kann natürlich auch den Umgang weiter forcieren und die Arbeit, die ich dann hatte oder habe mit den Spielern weiterführen. Also es ist ja die Kabine, die dann auch immer wieder mitentscheidet, wie die Spielern dann angenommen werden. Und da gibt es immer eine Resonanz auch von den Führungsspielern und natürlich auch von den links und rechts, für deutlich mehr Einzelgespräche als früher, weil ich früher sehr viel mit Wiederanlüse und uns zu tun hatte. Jetzt habe ich da Arbeit abgenommen bekommen und kann dann eben auch mehr Einzelgespräche führen. Das ist wichtig, um die Charaktere nochmal näher kennenzulernen und vielleicht auch Hintergründe zu entdecken, wie so der einen oder andere sich so verhält und damit auch ein bisschen eleganter umzugehen und vielleicht auch geduldiger zu sein. Und wir haben jetzt einen größeren Scouting-Bereich. Also wir haben jetzt noch zwei Leute, die mit schauen. So dass es dann jetzt so ist, dass der Ole irgendwann zu mir kommt und sagt, "Hast, wir haben den und den gesehen, den von mir top, guckt ihr den mal an." Und da habe ich das Glück, dass der Ole kein verpflichtet, den ich nicht gut finde. Das ist vielleicht in anderen Vereinen anders. Ich fand es immer so richtig, dass eine Absprache beim Trainer stattfinden muss. Und das ist dann auch aufgenut passiert, dass ich jemand vorgeschlagen habe, den Ole nicht gut fand und umgekehrt genauso. Und dann machen wir es beide nicht. Wir haben dann vielleicht noch einen Argumentationsstag. Und den werden wir ja der anderen versuchen zu überzeugen. Und wenn wir dann sehen, er bleibt bei seiner Meinung, dann lassen wir das Ganze. Und insofern ist viel Arbeit jetzt im Scouting-Bereich an Ole gegangen. Und ich bin erst spät bei den Tradsfers dann mit dabei. Ja, wie gesagt, ein Spiel weiß es dann schon oft, wie gesagt, "äh, das können guter Charakter sein oder eher weniger gut." Und man entwickelt dann ja auch eine gewisse Fantasie. Aber was mir jetzt interessiert noch beim Thema Einzelgespräch, gibt es für dich so No-Go's oder Dinge, wo die Alarm sie reden bei dir angehen, wo du dann merkst im Einzelgespräch. Ah, da muss jetzt als Riener schon noch fahre, nicht glaube, das passt charakterlich nicht. Ja, es gibt schon auch Spieler, die wir nach einem Gespräch, wo ihr gesagt haben, das ist keiner für uns. Also das im Vorfeld einer Karlerzusammenstellung. Und sobald wir uns entschieden haben, dass der Spieler zu uns gehört, dann kann er noch so schwierig sein, ist das mein Spieler. Und ich habe das bemühen, dass das klappt. Egal, was dir mir sagen wird, in einem Einzelgespräch dann, ist für mich zu tolerieren. Ich bin der Coach und habe dafür zu saugd, dass alle in der Gruppe geführt werden und in die richtige Richtung kommen. Und wenn einer dagegen geht, ich hatte meine Situation bei einem Spieler, der im Sommer kam. Und wir haben eine Top-Leistung gebracht in der Hinrunde. Und er hat sich eine Verfehlung geleistet, wo ich sage, das kann ich nicht durchgehen lassen. Ja, ich habe dem Kollegen gesagt, du machst das noch einmal, dann bist du raus hier. Obwohl wir eine Superzeit zusammen hatten bisher. Wir haben viel zu verdanken. Du hast der Gruppe hier aber auch viel zu verdanken. Und wenn du das machst und das kriegen andere mit, macht es der nächste in der anderen Weise. Und dann muss ich irgendwann etwas machen, was der gesamten Gruppe dem Erfolg schadet. Und ich will das nicht. Das habe ich sehr, sehr streng, was Fehlleistungen verhalten anbelangt. Dass ich nicht irgendwann eine Entscheidung treffen muss, dass ein guter Spieler, der wirklich Leistungsförder für die Mannschaft wäre, für die manche Berat. Ich habe nicht dabei sein, weil er sich eine Verfehlung geleist hat. Da bin ich sehr genau. Und habe ihm dann auch gesagt, du weißt, wenn ich dir was sage, dann ist es so, du darfst das nicht noch einmal machen, weil sonst würde ich das Ganze hier beenden. Und das ist in einer Klarheit, wo dann der Spieler auch sich das nicht mehr erlaubt hat. Der wusste dann auch, der Coach ist mag mich. Der ist auch in Galer Coach. Ich habe mit dem so viel Spielzeit gehabt wie noch nie. Und so er fokere ich gearbeitet wie noch nie. Ich wollte das jetzt mit dem nicht verschärzen. Das ging dann auch gut aus. Aber ich würde das nicht immer sagen, dass das gelingt. Aber wenn jemand über die Stränge schlägt, dann gibt es auf jeden Fall eine Sanktion, die sich gewaschen hat. Und möglicherweise darf der das auch ein zweites Mal. Aber dann ist meine Geduld auch am Ende. Sehr interessant, weil das ja Themen sind, die für das ja gefüllt in der Barmini-Mandschaft auch wieder. Die findest du in der Zähklasse-Mandschaft wieder. Und dann ist es auch im Profi-Bereich, wo ich mir auch denke, am Ende ist der Fußball-Dochum-Firmen gleich. Weil jeder kommt ja von der Basis, am Ende ist es ein Gruppensport, am Ende entscheidet vor allem, dass das Wohlfühl in der Gruppe auch viel darüber, wie man zusammen harmoniert. Oder also, denn ich denke mir oft. Und das habe ich jetzt auch ein bisschen aus vielen Gesprächen rausgehört, mit zwei Lager-Trädern, mit regionaler Lager-Trädern, die auch sehr ambitioniert sind, auch verbannts Lager-Trädern. Innerentlich, man setzt auf Spielprinzipien für wischem Spiefer halten. Aber da kannst du nicht so krass das Rad neuer finden. Klar, dann gibt's so Korrifehen wie Pep Guardiola, oder Deserbi, der ja auch nochmal den Weltfußball nochmal anders geprägt hat. Aber es kommt auch schon sehr auf diese eher softeren Faktoren an, oder? Ob du Erfolg hast oder nicht als Gruppe. Was ist der fröhem Faktoren? Für mich ist das wesentliches Miteinander agieren. Das sind so Grund-Ideen-Forschterungen, das Miteinander-Lehms, in dem das Ego zum Überleben gebraucht wird. Und zu viel mehr auch nicht. Also wir sind ja so Ego behaftet und jeder kriegt gesagt, wenn du da noch mehr Tore schießt, dann wirst du supervertrag bekommen. Und und und, es geht immer weiter. Und eine zufriedenheit ist selten bei den Menschen da und die, also ich habe immer wieder so so paradoxe Sachen, die ich sage. Ich bin Grund zufrieden mit meinem Leben und will trotzdem mehr. Also das darf zusammen sein. Ich bin mit dem, was ich gerade leiste zufrieden. Und ich war in der Regionale, ich war in der Lande, ich war die ganze Frieden mit dem. Und darf trotzdem das Bestreben haben, besser zu werden. Und wir haben ja scheinbar eingebleut bekommen, nur wenn du da bist, bist du glücklich. Also wenn du in der zweiten Nieder-Spielst du in der ersten Niedersein, und wenn du in der ersten Nieder-Spielstern musst du eine krasse Halschaffen und im zweiten Jahr musst du unter die ersten 10 kommen und den dritten Jahr vielleicht sogar Champions League erreichen, bla, bla, bla. Ja, und erst dann bist du glücklich. Das gibt es ja nicht. Wir haben ein Glück, dass wir das Spiel spielen dürfen, dass irgendeiner das erfunden hat und dass wir Freude daran haben. Und das ist so, wie ich sage, die Kinder, die gespielt haben in ihrer Kindheit. Die haben nicht gewusst, wie das im Provin Fußball ist. Die werden zwar jetzt sehr früh ran gebracht, aber trotzdem so auf dem Schulhof, so hast gespielt bis Mama, Papa, gerufen haben wir, es kommt endlich rein. Das geföffen wurde oder so. Ja, das heißt aber doch, dass diese Grund, diese Grundidee, ich will Fußball spielen, schon da war und nicht. Ich will Geld verdienen, ich will berühmt werden. Ich weiss ja nicht, nach einem Pujo, ich brauch einen BMW und nach dem BMW, ich weiß nicht, was danach gemacht kommt. Das sind alles Themen, die im Laufe der Zeit dazu gekommen sind. Aber die Grundidee des natural eines Spielers ist, das Kind, das will spielen. Ja, und ich hoffe, dass ich das immer wieder erreichen kann, dass die Jungs sich daran erinnern, wie das war. Und das will ich auch nur, dass sie das auf das Feld bringen. Diese Show, die passiert, du wirst schon verhöhnen, wenn du ein Torjubel hast, der jetzt nicht so ganz ausgereift ist. Ich sag, wenn das Ding über die Linie ist, freut ich einfach. Freut ich, das ist natürlich, dass du dich freust, das so ein Tor geschossen hast, das ist der Ball im Netz, das ist das größte Gefühl, dass das an Spieler so haben kann. Und am liebsten, wenn dann einer, der das Ding quergelegt hat, dass er euch zusammenfreut. Ich finde das viel schöner, wenn die Jungs auf anderem zurennen, dass sie sich um Abend und begeistert sind, dass sie das gemacht haben. Und in erster Linie, wenn ich ihn Tor geschossen habe, weiß ich, wer das vorbereitet hat. Und dieses dankbar sein, den Mitspiel dagegen über der Situation, dass wir privilegiert sind, Fußball spielen können. Unser Geld damit verdienen, du hast eine Freude an der Arbeit. Ich hab so viele Themen von Dankbarkeit, die ich erfahren habe, im Laufe der Zeit, die ich weitergeben will. Und jeder einzelne darf, für das, was er gerade hat, im Fußball dankbar sein, dass er teilen kann. Und es gibt auch welche in der Jugend von Gladbach, habe ich ein paar Spielern auch gesagt, es macht nichts aus, wenn du am Wochenende lieber feiern gehst. Und Freude hast und Frauen kennenlernen, möcht es Mädels kennenlernen, möcht es völlig in Ordnung. Nur wenn du bei Borussia bist, Borussia, bei Gladbach war ich damals, dann muss ich von dir verlangen, dass du am Sonntau am Fälschstest und deine Mannschaft nicht im Stich lässt. Und dazu brauchst du Schlaf, der vernünftig ist. Und ich kann das, ich weiß, dass es viele andere Sachen gibt, die an erfüllt erfüllen. Und wenn wir aber Fußball spielen, dann steht das Spiel über allem. Das hab ich gestern noch mal von Asien Wenger gehört. Bei der Trainer-Zahrung, das war sehr schön zu hören. Das Spiel steht überall. Also über dem Ego, über dem Einzelnen. Und wenn wir das alle verinnerlichen, das wird dem Spiel dienen dürfen, dann wird es ein tolle Spiel, was Leute begeistert. Und wenn dazu viel Ego drin ist, dann gibt es auch hohen dem Gegner gegenüber, der verloren hat. Das brauche ich nicht, wenn wir verloren haben, gratulieren wir den Gegner, wenn wir gewonnen haben, freuen wir uns mit unseren Fans, aber wir brauchen keinen hohen und Sport für den Gegner. Schönes Schlusswort zu Teil 1 von "Front Courtship" mit Horst Steffen. Sehr beeindruckend, ehrlich gesagt. Ich hab jetzt gefühlt drei Minuten zugehört, ich nicht unterbrochen, weil bei mir auch das Schwägen in Erinnerung kamen als zehnjähriger auf dem Holzplatz, wie man sich über Tor gefreut, hat einem 3 gegen 3 und gefeiert, hat mit seiner 29. Mit seinem 29. IST und allem und Widersarks. Es spielen über einem Stand. Und sehr sehr interessant, wie gehen in Folge 2, weil wir gerade mal so einen kurzen Ex-Kurs gefühlt, erst mal in Werte der Menschheit gemacht haben. Da vor, ob er der Kaderplanung war, gehen wir gleich zu Beginn von Folge 2 da noch mal rein. Weil mich viel interessiert, vor allem die Kauser Paul Wanner, der ja zur Rechte kommt, es für den ihr euch entschieden habt, aber auch die Entwicklung von anderen Spielern und auch, wie du das Thema Jugendfußball siehst, du hast eben schon angerissen, du warst mal dem NLZ von Boß, der München Klattbach-Trainer, die Erfahrung eben auch gemacht. Da gibt es noch viele, viele Themen, die auf der Strecke liegen, die wir uns packen, aber an der Stelle schon mal dankbar ist und bis zur nächsten Folge. Ja, ne.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Horst Steffen, Trainer der SV Elversberg, spricht über die Unberechenbarkeit der
  2. Bundesliga, in der nur wenige Punkte zwischen den Plätzen liegen.
  3. Er betont die Bedeutung von Teamwork, Laufstärke und Zweikampfstärke, da Einzelqualität in der Liga weniger entscheidend ist als in der Bundesliga.
  4. Steffen erklärt, dass er Gegner intensiv analysiert, aber nur zwei bis drei Matchpläne pro Spiel nutzt, um die Mannschaft nicht zu überfrachten.
  5. Seine Spielidee fokussiert auf aktives, mutiges Spiel mit vielen Torabschlüssen und Verlagerungen, um Räume zu finden.
  6. Er unterstreicht die Wichtigkeit von Vertrauen und gutem Charakter im Team, das in der Kabine beginnt.
  7. Steffen reflektiert seinen Wechsel zu Elversberg 2018, den Aufstieg in die
  8. Liga und schließlich die
  9. Liga, den er anfangs nicht erwartet hatte.
  10. Er spricht über den Druck in der Regionalliga und betont, dass er diesen nicht an die Mannschaft weitergibt, sondern auf Spielerentwicklung setzt.

Summary:

Horst Steffen, Trainer der SV Elversberg, beschreibt die 2. Bundesliga als äußerst unberechenbar, da Teams wie Regensburg (Tabellenletzter) gegen starke Gegner gewinnen können und nur sechs Punkte zwischen Platz 1 und 12 liegen. Er erklärt, dass der Unterschied zur Bundesliga in der geringeren Einzelqualität liegt, weshalb Zusammenspiel, Lauf- und Zweikampfstärke entscheidend seien.

Steffen analysiert viele Gegnerspiele, hält aber bewusst nur zwei bis drei Pläne bereit, um die Mannschaft nicht zu überfordern. Seine Spielidee betont aktives, mutiges Offensivspiel mit Torabschlüssen und Verlagerungen, ohne blindes Schießen zu fördern. Zudem hebt er die Bedeutung von Vertrauen und gutem Teamgeist hervor, die in der Kabine beginnen.

Rückblickend erzählt er, dass er 2018 nach einer arbeitslosen Zeit zu Elversberg kam, das Projekt mit Aufstiegsambitionen überzeugte ihn. Der Durchmarsch in die 2. Liga war für ihn überraschend, da er zunächst nur die 3.

Liga als Ziel sah. Trotz des Drucks in der Regionalliga, wo nur der Meister aufsteigt, betont Steffen, dass er diesen Druck nicht an die Mannschaft weitergibt, sondern auf Spielerentwicklung und eine positive Einstellung setzt, was schließlich zum Aufstieg führte.

FAQs

Die 2. Bundesliga ist unberechenbar, weil die Mannschaften leistungsmäßig sehr eng beieinander liegen und Spiele oft durch Tagesform, Teamzusammenspiel und taktische Anpassungen entschieden werden, nicht durch Einzelkönner.

Er bereitet zwei bis drei Pläne vor: einen favorisierten Plan für die Mannschaft, einen Alternativplan und einen dritten, den er in der Schublade behält, um die Mannschaft nicht zu überfrachten.

Horst Steffen kann es nicht genau erklären, aber er betont, dass die Mannschaft zu Hause sehr aktiv und kampfstark auftritt, was die Zuschauer anspricht. Er will keine Änderungen vornehmen, da die aktuelle Heimbilanz gut ist.

Es ist wichtig, Abschlüsse zu suchen, wenn sie sinnvoll sind und Torgefahr besteht. Steffen will keine blinden Schüsse, sondern entschlossene Abschlüsse, die das Stadion begeistern, aber auch Verlagerungen, um Räume zu finden.

Die Spielidee basiert auf guter Positionierung, gemeinschaftlichem Verteidigen mit geringen Abständen und schnellem Umschalten nach Ballgewinnen, um in Überzahl zu kommen. Vertrauen untereinander ist die Grundvoraussetzung.

Früher hat er viel von Trainern wie Klopp abgeschaut, aber jetzt ist er meist mit seiner eigenen Mannschaft und Liga beschäftigt. Er schaut Spiele im Hintergrund, analysiert sie aber nicht intensiv, da der Zeitaufwand für seine Mannschaft zu groß ist.

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