#43 Das Leben im Trainingsanzug: Zwischen Kabine, Verantwortung und Abschied
51m 3s
Coach Janne, seit 20 Jahren im Jugend- und Amateurfußball aktiv, spricht im Podcast über die emotionalen und mentalen Herausforderungen des Trainerberufs, die in der Öffentlichkeit oft zu kurz kommen. Er begann mit 18 Jahren aus purer Leidenschaft und Verbundenheit zum Spiel, ohne finanzielle Anreize. Im Laufe der Jahre wurde ihm bewusst, dass die größte Aufgabe eines Trainers nicht nur taktischer Natur ist, sondern vor allem in der Kommunikation liegt – mit Spielern, Eltern und Vereinsfunktionären. Besonders für neue Trainer sei dies eine enorme Hürde, da sie oft unvorbereitet in ein "kaltes Wasser" geworfen werden. Ein zentraler Punkt ist die mentale Gesundheit: Hohe Erwartungshaltungen, zeitliche Belastungen und der Druck, stets perfekt sein zu müssen, können zu Erschöpfung führen. Janne erlebte dies selbst, als private Veränderungen wie die Geburt seines Kindes seine Ressourcen reduzierten, während der eigene Anspruch hoch blieb. Er betont, dass viele Trainer ihre Schwächen verbergen, obwohl Austausch und Resilienz entscheidend sind, um langfristig gesund zu bleiben. Auch Ergebnisdruck, besonders in Abstiegskämpfen oder bei ambitionierten Vereinen, belastet zusätzlich. Janne nutzt soziale Medien, um diese Tabuthemen anzusprechen und findet damit großen Anklang, da sich viele Kollegen wiedererkennen und ihm aus der Seele sprechen. Sein Fazit: Trainer sein ist eine "Schule fürs Leben", aber ohne offene Gespräche über Belastungen droht die Gefahr, auszubrennen.
Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren einmal einsportfußballtrainer podcast folgen. Heute haben wir coach Janne zu Gast. Coach Janne ist seit 20 Jahren Jugend- und Amateurtrainer und wir sprechen mal über Themen, die so gar nicht so häufig in dem Podcast vorkommen oder generell in der Social Media Welt. Was genau damit gemeint ist, sind mal Themen mit was passiert in der Kabine, was es wichtig für die mentale Gesundheit auch bei Amateur und Jugendtrainern und zum Beispiel auch was ist das Thema Abschied und was nimmt es alles auch so mit, wenn man meine Mannschaft zum Beispiel abgeben muss nach einer langen Zeit. Genau darüber sprechen wir, deswegen bleibt dran. Zum Anfang vom Podcast möchte ich in die kleine Werbung machen und zwar kommt jetzt der Level 1-Course raus und wir werden heute über viele Themen sprechen, was braucht man denn so, wenn man neue Trainer geworden ist vor allem am Amateur und Jugendfußball. Das heißt, dieser Course ist sehr groß aufgebaut, es geht über das Thema Pflichten der Trainer, Kommunikation und auch wie man ein Training aufbaut. Wenn ich das also interessiert, hast du mit dem Goodshine-Code Podcast die Möglichkeit, für 10 Euro weniger ersten Monats sozusagen zu verbringen oder wenn du auf einmal einsportt.de/podcastabat gehst. Viel Spaß mit dem neuen Course. So Janne, schön, dass du heute da bist und wir mal bei unserer Podcast starten wir mit einer Selbstvorstellung. Mein Name ist Jan Hendrik, ich bin Trainer seit 20 Jahren, hab mit 18 angefangen, ich erzählte dann nach dieser Saison, die gerade zur Endegange ist, entschieden aufzuhören, hab angefangen, im Laufe der letzten anderthalb Jahre Content zu machen über das Trainer da sein, aber eben nicht so inhaltlich fokussiert, was ich taktig, Trainingsübung etc. angeht, sondern eher diesen emotionalen Part, auch die Belastung, die vielleicht manchmal damit einhergeht und darüber, ja, seid ihr auf mich auch langsam geworden und jetzt sitz ich hier und dachten euch über Fußballsprechend und über das Trainer da sein, sprechen und ich freue mich sehr danke für die Einladung. Und du bist ja nicht nur Trainer, du machst ja auch ein bisschen was in den Bereich Social Media, wie ist es dazu gekommen? Es ist tatsächlich so, ich hab schon vor einiger Zeit, das müsste so kurz vor Corona gewesen sein, angefangen ein bisschen zu bloggen, einfach weil ich auch schon da zum manchmal so ein kleines Ventil gebraucht habe, auch um eigene Sachen als Trainer zu verarbeiten. Ich hab mich auch immer mit anderen Leuten ausgetauschen, anderen Trainern ausgetauscht, aber irgendwie aus ein bisschen was in die Welt raus zu posauen, hat dann irgendwie auch ganz gut getan, dann habe ich tatsächlich auch angefangen, wollte ich ein hattig kleines Buchprojekten, mir vorgenommen, wo ich in ein 16 Bundesländern, Bundesländern Trainer treffen wollte, von Kreislasse, bis hoch in die Champions League, hab damit auch angefangen, da schon bei 1, 2, 3 tollen Kollegen und dann kam tatsächlich Corona, dann ist das ein bisschen eingeschlafen und dann kam ein paar private Veränderungen mit Kind und Co, dass das dann eingeschlafen ist und irgendwann kam dann so in mehr vor anderthalb Jahren, kam so da in Puls, ich hab einfach irgendwie Bock ein bisschen was zu machen, in diesem ganzen Bereich Trainer da sein, dass man irgendwie da wieder mit außen ein bisschen nach außen geht, irgendwie und hab dann angefangen Content zu machen und bin dann dabei geblieben und ich sammert die Rückmeldung, die man dann so bekommt, klar gibt es auch einmal mal ein, zwei komische Kommentare, aber das gehört dazu, gerade wenn man dann irgendwann ein bisschen größer wird in Anführungsstrichen und das Feedback war so, dass die Leute das irgendwie gut fanden und sich irgendwie identifizieren konnten und ganz oft irgendwie zu lesen bekommen, auch du sprichst uns aus der Seele und dann irgendwie dabei geblieben und weiter gemacht. Und wenn du sagst du sprichst uns aus der Seele, was sind dann so die Themen, über die du in Social Media so sprichst? Ja, so vor allem, also ich finde persönlich, dass das Bild, was von einem Trainer existiert und das ist wahrscheinlich sogar allgemein gültig gar nicht nur auf ein Fußballbezogen, man muss schon sehr nah am Optimum bemargieren, also man muss perfekt vorbereitet sein, man muss inhaltlich top sein, man muss ein überall in der Kommunikator sein, die Erwartungszeitung von Spielerseite so, die Erwartungszeitung von Elternseite ist hoch, gerade wenn man in Jugendfuß bei dann logischerweise unterwegs ist, Erwartungszeitung von Vereines da und so richtig Schwäche oder Belastung nach außen zu zeigen, finde ich es irgendwas was ein bisschen zu kurz gekommen ist oder oft zu kurz kommt, es gilt auch irgendwie für viele darum nach oben zu kommen und irgendwie mit Inhalten zu glänzen und Entwicklungen zu glänzen und so weiter, aber ich finde, dass das Trainer da sein einfach aus der sehr viel mitbringt an emotionaler Belastung, an zeitlicher Belastung, auch Veränderungen im Amateur-Sport, an sich in den letzten Jahren, Amateur-Fußball natürlich in meinem Fall, auch im Jugendfußball über das Dinge, über die auch gesprochen werden darf und muss finde ich und das ist dann das, wo man die Leute dann irgendwie mit erwischt, also wenn es das ganz plakativ so die klassikale Sachen Trainings absagen oder so, wenn man da irgendwie mit ein paar Klischee vermeintlich arbeitet und aber die andere Kollegen finden sich da halt sofort wieder, das sind dann diese 80. Geburtstag von der Umar, der dann viermal im Jahr ist und so, das sind ja schon Sachen, die dann kriegen wir so ein bisschen Klischee auf, aber die kommen halt tatsächlich oft vor und durch dann das digitalere mit Spieler plus auch was solche Sachen angeht, noch mal irgendwie so einen Punkt dazu gekommen und da können einfach viele sich identifizieren, auch mit dem Erschöpfungsgrad, mit dem Stressfaktor, den man dann als Trainer hat und ja, diesen, ist ja mal dem eigenen Invest, dem eigenen Commitment, was man jede Woche irgendwie reinhaut und das gar nicht in Frage stellt und dann manchmal merkt man, dass sich dann vielleicht auf Mannschaftseite, dadurch auch was verändert hat, im letzten Jahr, dass diese Verbindlichkeit dann irgendwie doch auch abgenommen hat und das vielleicht Fußball nicht beeinten, irgendwie ganz weit oben steht in der Priolist und das sind halt so Themen, die ich anspräche und wo dann eben auch andere sagen, so oh ja krass finde ich auch und geht mir auch so und ja, das ist so der Kern. Und da ist schon sehr viel vorweg genommen, weil das wir heute auch explizit darüber sprechen wollen, weil das Themen sind, glaube ich, wenn man auf dem Kanal geht, wo man sagt, okay, nicht was komplett neu ist, aber etwas, was wie du schon gesagt hast, einem total aus der Seele spricht, vor allem, wenn man Jugendtrainer ist und vor allem, wenn man auch vielleicht eben am Anfang als Jugendtrainer ist, bevor wir bei der Eintauchen mit mir interessieren, du bist ja 20 Jahre hast du jetzt schon gesagt, Trainer eben in diesem Jugendbereich gewesen und man verdient ja, wie jeder weiß nicht, das große Geld. Was waren deine, sag ich mal, Motivation oder was hat dich dazu getrieben, das so lange sozusagen durchzuziehen? Die Liebe zum Spiel, die Identifikation mit der Rolle als Trainer, das sind, denke ich mal, die Sachen, die ein über die Jahre da drin gehalten haben, sag ich mal, ich habe angefangen, weil wir in der Schulzeit damals eine Schumandschaft gründen mussten für irgendein, so ein siebner Feld tunier, da was weiß ich was und da habe ich dann halt komm, ich mach das und hab das in eine junge und eine ältere Mannschaft dann gegründet, mit einem anderen Zusammen, daus wurde dann immer kommen, wir machen das auch im Jahr danach noch für die, glaube ich, bei uns sieht das immer, Uwe Seder-Pokal oder so, also der Schulvergleich, haben uns dann da auch angemeldet und das waren halt schon auch immer viele, die auch aus dem Verein waren, ein bisschen jüngere Jahr ging und daus ist das dann irgendwie entstanden und dann habe ich mich mit dem, den wir, den wir die Schumandschaft angefangen haben, sagten komm wir wollen im Verein auch, was machen wir das irgendwie Spaß und dann hat uns ja vereinnach ein Sommerferien dann eine Gehjugend gegeben, so wir wussten gar nicht, wir sind da unten an dem Tag X dahin kommen und dann wurde uns in den Mannschaft in die Hand gedrückt und dann waren wir auf irgendeinem kleinen Minigummi-Platz, weil alle anderen Plätze belegt waren und dann ist man irgendwie dabei geblieben, es hat einfach Spaß gemacht, ich war da 18 Jahre alt, mein Kumpel war zwei Jahre älter und könnten uns eben auch schon über die Schulzeit oder über gemeinsame Freunde, auch eine Zeitlänger und dann ging das irgendwie so sein Gang und dann sehr, sehr lange Jugend gemacht, bis die tatsächlich der Jahrgang, den ich damals übernommen habe, die Jahrgang 2001 war das bei uns im Verein, bis der dann in die U18 gekommen ist, das ja dann auch noch durchgezogen und dann habe ich die in meiner Herrmannschaft geholt, das war dann 2019, also von 2006 bis 2019 Jugendparallel zu herren und tatsächlich zwischenzeitlich ein Jahr hatte sogar mein Dreimandschaft und noch eine Zeregio, 94 Jahregang bei uns im Verein war das damals als Kultreiner, also bekloppt sein muss man irgendwie auf jeden Fall, weil es eben was so sagt, es gibt halt nicht jetzt so den monetären Anreiz, gerade wenn man anfängt, das ist ja eher so, dass man irgendwie aus der Verbindung zum Sport und zum Spiel kommt man irgendwie dazu, das vielleicht zu machen, gefühlt ist die Schwellere heute aber auch noch mal eine andere, weil das ganze Freizeitsystem, Schuhesystem hat sich ja auch ein Stück verändert, mit ganzem Schulzeit, ich damals alles noch nicht, dass du vielleicht auch weniger, also weniger junge Trainer einfach mal so dann daran kommen, so an den Bereich, wie gesagt, monetär gab es nie ein Anreiz und dann irgendwann mittlerweile ist das so, dass wenn du deine Diensten gemacht hast, dass du dann auch entsprechend ein bisschen Fördergelder und so weiter auch von Verbandseite und dann wird es auch entsprechend honoriert und gerade die ambitionieren, am Arme Törvereine haben auch schon mittlerweile Mittel und Wege, wie sie dann eben das auch finanziell vielleicht ein bisschen besser stemmen können, aber es ist die Leidenschaft und die Menschen, auch mit dem anderen unterwegs ist auf jeden Fall. Ich finde es auch ganz schön, dass du das sagst, weil ich glaube, wie bei jedem jungen Trainer hat auch meinen Anfang, sage ich, meine Marma Törfe in begonnen und das war am Ende des, wo ich sag ich mal das erste Mal diese Liebe und diese Leidenschaft entstanden ist, wo ich gesagt habe, ich will ja auch selber als Trainer da total eintauchen. Jetzt dabei ist für mich immer auch ein Thema, was würdest du sagen, ist als Trainer so die Hauptaufgabe, die man hat. Also gerade wenn es für Er noch eine junge Mannschaft ist.
nicht in der Zeit, sondern man ist zum Beispiel im Breitensport. Was sind die Sachen, mit denen man vor allem auch mein Neuer-Train ist? Was hat man, denkst du so, um meisten zu kämpfen? Zu kämpfen? So stellt ihr vor, es hält sich jetzt einer an, der sich vielleicht vorstellen kann, jetzt im Sommer Triner zu werden und der fragt zu, okay, auf was muss ich mich sozusagen gerufen vorbereitet? Also ich glaube, dass also grundsätzlich ist die größte und komplexeste Aufgabe als Trainer meiner Meinung nach immer die Kommunikation. Und gerade als jüngerer Trainer, wenn ich dann auch im Jugendbereich anfange, habe ich eben nicht nur, je nachdem, welche fällt Größe das gerade ist, meine 10, 15, 20 Spieler, sondern ich habe das ganze mal 1, also ja, ja, gerade 2 oder sogar noch mehr, wenn beide Eltern auch aktiv mit dabei sind, an Anzahl an Leuten, mit denen ich kommunizieren muss. Und das ist die größte Herausforderung, und das ist die größte Challenge. Ich sage mal, dann kommt so das organisatorische natürlich, noch mit dazu, je nachdem, ob man vielleicht einen, die man hat, mit dem man das zusammenschaltet, das dann die, lasst mich auf einem Schulternpaar, liegt sondern vielleicht auf zwei Schulternpaar, vielleicht hat man einen Betreuer oder eine Betreuerin aus dem Elternkreis, die dann vielleicht von Anfang an unterstützt oder so, dann geht das vielleicht schon, aber ich sage mal, diese organisatorische Aufwand, der steckt da sicherlich auch ordentlich mit drin, aber unter dem Strich ist die größte Challenge ist immer die Kommunikation und auch die beste Schule fürs Leben, tatsächlich. Also wenn mir jemand sagen würde, oder muss fürs Leben XYZ lernen und da drunter fällt dann so der Bereich Kommunikation und ich sage mal auch ein bisschen Bedürfnismanagement und so weiter, wenn ich sagen, ob man einfach mal Trainer, also versucht das einfach mal, und das ist mit Abstand, die beste Schule fürs spätere Leben. Und wenn es los ist, weil wir uns nicht abgesprochen, wie gesagt der Level 1-Kus für den Werbung gemacht hat, ist genau danach eben aufgeteilt, nach Kommunikation, im Orgabpflichten und immer aber auch natürlich am Endestag ist, was passiert auf dem Platz, deswegen kann ich da jeden nur empfehlen, diesen Level 1-Kussel abzunehmen. Und jetzt möchte ich auch mit dir mehr darauf eintauchen, wie wir es schon angesprochen haben, auch über bestimmte Themen, die auch mal fakt man gar nicht so mitbekommen, weil wenige da drüber sprechen und einst davon ist das Thema mentale Gesundheit. Ja, schieß mal vielleicht gerne einfach mal los, wie Beurteils oder Beobachtes zu das Thema mentale Gesundheit auch im Amatören die Jugendfußball. Aus Spieler Sicht oder aus Trainer Sicht? Ich würde sagen mal erst mal aus Trainer Sicht. Also ich glaube, dass von dem, was ich eingangs mal gesagt habe, dass die Erwartungshaltung an dem Trainer ist sehr hoch und ist auch mal gerade dann auch vielleicht im Jugendbereich, wo dann eben auch die Eltern noch eine Erwartungshaltung haben, die Kinder, eine Erwartungshaltung, man ist irgendwie zeitleich, großer Bruder, Vaterfigur, Pädagog, dann aber auch inhaltlich, ja wird viel von einem gefordert, was dann auch sehr altes gerecht sein muss und das ist ein sehr hoher Anspruch, der damit einhergeht und gerade wenn man vielleicht ohne einem gewisses Skillset anfängt, was Kommunikation angeht oder ohne einem gewisses Skillset, was Organisation angeht, dann ist das schon auf einen klassisches kaltes Wasser, dass man geworfen wird und ich glaube, dass das diese Anspruch auch dann irgendwann seine Spuren hinterlassen kann, wenn man da vielleicht nicht unbedingt viel gemacht ist oder sich der nicht so reinarbeitet oder nicht auch Sprengspartner hat, mit dem man sich austauschen kann. Ich glaube, das habe ich bei mir jetzt gemerkt, ich habe das als junger Mensch nie hinterfragt, weil ich hatte Zeit und Energie und solange diese Komponenten da sind, dann ist man in so einem totalen Gebemodus und das ist total fein, aber in dem Moment, wo ich vielleicht so diese Parameter Zeit und Energie, wenn die sich so ein bisschen verschieben, weil mir was dann Kind kommt auf die Welt, das ist einfach gar nicht, weil das nicht, weil das nur Zeit kostet, sondern es kostet eben auch Energie und Kraft und das reduziert dann vielleicht das, was man reingeben kann auch in das Trainer da sein und wenn man dann es nicht schafft, loszulassen, das war bei mir dann der Fall bis zuletzt, dann hat man der Anspruch ändert sich nicht, der Anspruch bleibt, also der Anspruch daran, was will Trainer will ich sein, was für eine Gruppe will ich haben, will ich die Gruppe führen, was will ich auf dem Platz sehen, was will ich in der Kabine haben, das sind ja alles Sachen, wie über die macht man sich ständig Gedanken und wenn der Anspruch nicht sich verändert, weil der bleibt, also warum sollte man, wenn man hohen Anspruch hatte, warum sollte man den irgendwann reduzieren, aber die Ressourcen, diesem Anspruch gerecht zu werden, die verändern sich, dann kommt man auf jeden Fall in so eine kritische Phase und dann hat es natürlich auch ganz viel damit zu tun, wie es man, wie es auch die sportliche Situation in der man ist, ich sage mal im Jugendfuß, man hat so ein bisschen, da hat man die Prämisse Kinder auszubilden und zu entwickeln, sowohl auf in der Persönlichkeitsentwicklung als auch Fußballerisch, die Kinder zu begleiten auf ihrem Weg Jugendliche zu werden, irgendwann erwachsener zu werden, etc., etc. So und irgendwann hat man dann vielleicht ab einem gewissen Niveau, auch einen gewissen Ergebnisdruck, der wird natürlich immer gerne so ein bisschen klein geredet und da wird auch viel daran versucht zu verändern, dass der Ergebnisdruck eben wirklich nicht so hoch ist, aber das ist wahrscheinlich dann immer ein Turfverein, irgendwann sogar noch ein bisschen höher, die NSAZ haben sich ja quasi durch die Nachfuchsliegenreform, dass das ganz gut hingewaut sozusagen, dass dieser Druck so ein bisschen weg ist, dass man mehr auch wieder in die Entwicklung gehen kann, immer ein Turfverein, der dann vielleicht immer auf der Schwelle ist, auch an den überregionalen Liegen teilzunehmen, glaube ich, dass der Druck schon noch weiterhin sehr hoch ist. Und im Ehrenbereich ist irgendwann auch gerade wenn so ein Abstiegskampf geht und es auch dann egal ob Jugend oder Herrenbereich, aber Abstiegskampf ist wirklich das belastendste, was man haben kann, weil damit irgendwie ganz viel einhergeht und ich glaube, dass das, versucht jetzt mal den Bogen zu schließen, dass man einfach, dass man da auch sehr resäient sein muss und wenn man diese resäiens vielleicht irgendwann nicht mehr hat, dass es dann sehr, sehr schwierig werden kann, auf dem Stand zu halten und da wird nicht viel darüber gesprochen und man braucht Leute, mit dem man darüber reden kann, sonst muss ich das selber aufbauen, dass dann irgendwie andere Trainer sind, vielleicht ein Mentor, ein Verbandspollerer, an dem man gut ist, keine Ahnung, wo man ein bisschen Hilfestellung bekommt, aber da dem Stand zu halten, das haben das nicht alles egal ist und so schon schwierig. Und ich habe mir das aber auch ganz bewusst, eben mentale Gesundheit auch als eines der ersten Themen im Ausgucht, über die du ja eben auch auf deinem Instagram-Account zum Beispiel spriehst, weil ich beobachte immer, ob es jetzt im Podcast ist oder auch nebennehmen Platz, dass es so ein Thema ist, über das man nicht so oft spricht, aber wenn man es dann mal ansprich, sind die meisten Leute extrem offen darüber und wie jetzt ob das so ja so eine Flasche, dass die man auftret und auf einmal kommt, kommt sehr viel raus und viele wollen darüber auch eigentlich sprechen und ich kann so beispielsweise selber von mir sagen, also ich war sowohl im breiten Sport als auch eben jetzt im NHZ, mir ging so was schon immer darum, ich habe mich einfach extrem gefreut, wenn das was die Spieler trainiert haben, weil die haben ja Aufwand reingesetzt, die haben die Einsatzheimen, aber bei mir immer wichtig, dass das irgendwie belohnt wird, aber gar nicht in Form von Ergebnissen, aber ich habe mir einfach immer gewünscht und habe ich mir den Druck gemacht, dass die eben dann dementsprechend nicht frustriert sind, indem sie in der Heldung so viel rein und das wird am Ende nicht belohnt, sondern ich habe mir einfach mal gewünscht, einfach so dass das eben belohnt wird, also aber eben aus Spieler bzw. Kinder Sicht, eben, das war für mich immer ein ganz wichtiger Punkt, bzw. ein ganz wichtiges Bedürfnis, dass das am Wochenende die Kids dann dementsprechend auch das alles cool umsetzen können. Also so kann ich eben dementsprechend über sprechen und es gibt aber auch bestimmweiche, die eben nach Niederlagen dann z.B. auch sehr frustriert sind. Ist es etwas, was das so schlimm finde? Oder bei inzwischen sagt man immer, hemmen soll da ruhig bleiben trotzdem, aber wie wieso ist das? Also was sind für dich noch mentale Belastungspunkte sozusagen? Also zum Thema Niederlagen grundsätzlich, da wird man noch nie was dran rücheln können, Niederlagen sind weiterhin das absolut wertvollste, weil sozusagen du da viel kritischer mit dir selber und mit der Mannschaft bis, als wenn du gewinnst, vielleicht hast du die gleiche Leistung gezeigt, aber nicht gewonnen und eine Niederlage bringt dich einfach nochmal ganz anders zum nachdenken. Deswegen Niederlagen sind da, ihn gehen super wertvoll aber und das darf man auch ruhig sagen, ich niederlage nervt halt komplett. Also wenn Niederlagen eigentlich nerven, dann weiß ich nicht. Also das gibt sicherliche Unterschiede, also wenn meine F-Jung oder E-Jung im Spiel verliert, dann habe ich natürlich einen ganz anderen Umgang damit, als wenn das vielleicht irgendwann im Herrenbereich ist und es erwachsene Männer mit dem man dann umgeht. Aber Niederlagen müssen nerven, weil sie ein Jahr ansporen, besser zu werden und dann sich zu arbeiten. So ich finde halt, wenn Niederlagen so auf so ein ganz unangenehmer Art und Weise anfangen zu nerven, dann wird es halt irgendwann kriegt du, wenn man selber merkt, euch kann da gar nicht mehr so mit umgehen oder und das ist vor allen Dingen der Punkt, der bei mir auch irgendwann kam, wenn die Wucht einer Niederlage so in der Nachbetrachtung wie lange beeinflusst das meine Laune, größer ausfällt als die Wucht, die nen Sieg hat. Und wenn so sagen, so eine Disbalaus entsteht, also wenn du länger an der Niederlage zu knabbern hast, ist in Regen natürlich irgendwie schon so, aber wenn der Sieg das nicht ausgleicht. Also wenn du einmal ein Spiel gewinst und dann geht es dir einfach gut und eine Niederlage geht es dir aber drei Tage doof oder die Intensität deiner Gefühle ist, nach Niederlage so erheblich viel krasser als nach einem Sieg, sondern um so eine Disbalaus entsteht, das finde ich durchaus schwierig. Ich habe bei mir zum Beispiel genutzt.
und das war aus dem Punkt, wo viele Maria gejert haben und auch viele mal die rechte Nachrichten geschrieben haben bei Instagram dann, dass mich einfach ein Spiel per See am Ende komplett gestresst hat. Also, dass der Puls sein Puls ist 90, 120 Minuten, ist dann Puls maximal hoch. Adrenalin knallt durch deinen Körper durch, man geht ja voll mit. An der Seitenlinie, ich bin grundsätzlich auch ein emotionaler Typ, habe ich jetzt auch nicht unbedingt geschafft, am Ende da noch mal irgendwie so ein bisschen weniger emotional zu sein. Und das ist ein bisschen gelassener alles zu sehen. Und ich bin nachher im Spiel einfach unänzig erschöpft gewesen. Also wirklich richtig erschöpft, richtig leer und brauchte auch immer so mentale, also Zeit, um ein bisschen zu erholen. Und dann kommt natürlich das, was ich für immer meinte, mit den Ressourcen, mit den fehlenden, dass man die Zeit danach danach nicht hat, sich zu entspannt viel so zu legen, was ich bundesiger zu gucken, in der Konferenz und auf andere Gedanken zu kommen. Sondern es ist natürlich dann gleich in anderer Rolle gefordert, völlig zurecht auch. Und dann entsteht natürlich da auch so eine so eine schwierige Situation und, und das ist, weil jetzt nach gefragt hat, das war es denn auch so mentale Belastungsfaktoren auf jeden Fall auch wieder Kommunikation. Also es ist ganz, ganz toll, einen Spieler in einem Einzelgespräch zu sagen, wie toll er sich entwickelt hat und dass er auf einem tollen Weg ist und ihm einzelne Sachen vorzuzeigen, wo genau da der Turning Point war und was vor einem Jahr vielleicht noch nicht so war, wo er jetzt schon ist und so weiter, super Gespräche. Die Person geht Freude streien aus dem Raum raus und du bist der Tollsecoach. Aber Spielern das Gegenteil zu sagen, unangenehme Gespräche zu führen, auch im Vorfeld schon zu wissen, dass es ein unangenehmes Gespräch wird. Dann noch abhängig davon, was ist das für einen Charakter auf der anderen Seite? Ist das einer der durchaus selbstkritisch ist und eine gute Selbstrefektion hat? Oder ist das einer, wo man weiß, Boa das Ego ist hier? Und der hat Schwierigkeiten sich selber auch einzuordnen in der Gruppe. Du weißt, dass ein unangenehmes Gespräch wird, das Gespräch wird unangenehm. Vielleicht gibt es noch einen, irgendwie würft der am noch was an Kopf oder keine Ahnung was und Vorwurf, auf dem man nicht vorbereitet war. Das kann auf jeden Fall auch extrem mentale Energiesaugen damit auch umzugehen. Auch zu sagen, okay, das ist meine Rolle. Ich muss unangenehme Entscheidung treffen. Ich kann nicht 20 Leuten das gleichermaßen recht machen, was deren Anspruch angeht, nur was meine Aufmerksamkeit angeht, damit umzugehen, das glaube ich auf jeden Fall auch extrem tuff. Ich muss erst auf das erste einigen, was du gesagt hast. Ich finde es echt spannend, wenn man so beobachtet wie wahrscheinlich die Stimmung ist. Ich merke, man merkt, man ist sehr wählen für mich. Gerade bei Kindern muss man sagen, da gibt es noch nicht diese Konstant, was ja auch ganz normal ist. Du kannst 3,0,5 und in den nächsten 3 Minuten gefühlt, kannst du schon wieder 4,3 zurückliegen oder beziehungsweise kann der Gegner auf jeden Fall wieder deutlich sterben. Ich habe es auch gelernt, gar nicht mal so an, dass zwischen eine Z- und Breitensport. Da ist man auch einmal zwischen Glücks gefühlt und auf einmal war, was jetzt gerade passiert. Also auch typisches Momentum. Ist ja ganz viel, auch während den 90 Minuten oder auch weniger sozusagen dabei. Und dann zum zweiten Thema. Ich finde genau diese Gespräche, die du gerade angesprochen hast, sind ja aber umgekehrt so unfassbar wichtig. Und vor allem auch mit denen Spielern, mit denen man wahrscheinlich im Trainingsalltag ist schon wenig spricht. Bei mit wem ganz ehrlich, habe ich das auch mal geträgt mit meinem Trainerkollegen. Mit wem spricht man am meisten wahrscheinlich mit den Topspielern. Und mit welchen Spielern spricht man vielleicht gar nicht so oft, man macht das vielleicht auch unterbewusst, vielleicht ist es aber auch nicht bei allen Trainern so. Es ist dann vielleicht eher mit denen Spielern, die vermeintlich schwächer sind. Aber genau diese möchte man ja eigentlich nicht verlieren. Man möchte ja nicht, dass diese Leistungsschere extrem groß, man möchte ja eigentlich sagen, wenn man eigentlich ein Kopf ist, also was er besser machen soll. Und man fragt sie dann eigentlich immer, warum macht das nicht besser. Aber man hinterfragt sie auch nicht. Im Sinne von spreche ich eigentlich genug mit diesen Spieler oder vielleicht auch mal mit den Eltern, weil nicht nur der Spieler ist, vielleicht immer die tragfläche für Leistung oder so, sondern vielleicht ist ja auch mal mal ein bisschen mehr dahinter. Findest du so was, zum Beispiel auch im Deinens 20 Jahren Trainer-Aufvogel wieder, dass du gemerkt hast, dass du kämen manchmal, ist ein Spieler auch geheimt gewesen, weil vielleicht auch hinten rum oder was mit den Eltern sozusagen war, was die Ventura auch beeinflusserte. Also ich glaube, muss auch die jetzt auch passen, wie weit man da aussieht oder wie ehrlich man da ist. Ich habe jetzt wirklich unzählige Spieler erlebt, die unter dem Druck der eigenen Eltern auch irgendwo ein bisschen gelitten haben. Also ich sag mal, als man ein Spieler fängt in der Regel an mit Fußballspielen, weil er Bock hat, hat irgendwie Fernsehen geguckt. Und der Papa war irgendwie oft im Fußball oder was weiß ich, was also der Weg dahin ist, sag ich mal oft identisch. Aber immer die Spaß, der Spaß am Spiel, der ein irgendwie auf dem Fußballplatz bringt. Und dann irgendwann merkt man vielleicht, dass man irgendwie ganz gut ist oder so. Und dann geht man irgendwie so ein bisschen sein Weg, schafft den Sprung dann vielleicht im Leistungsbereich, vielleicht geht man immer in der Zeit. Aber immer die Basis ist immer die Liebe zum Spielen. Und dann kommt aber irgendwann, oder bei einigen Summe, das heißt, beweglich auch nicht, bei vielen muss man nicht übertreiben. Aber trotzdem bei vielen kommt dann irgendwann der Faktuell dann hinzu. Und das ist dann am Sensibilsten, wenn die Kinder einen Alter kommen, wo, ich sag mal, pubertät klassischer Bereich irgendwann zwischen 13 und 16, wo dann sich die Interessenslage auch der Kindern Stück weit verschiebt. Klar haben die weiterhin Bock auf Fußball und haben vielleicht auch ihre Ziele und so. Aber vielleicht deckt sich das nicht immer 100 Prozent noch mit dem, was die Eltern auch vorhaben. Vielleicht sind Eltern, die dann auch immer noch beim Training dann zukucken, bis ins höhere Teenager-Alter und das Gefühl immer beäugt zu werden. Das ist auf jeden Fall etwas, was Spieler hämt. Ich habe jetzt ein, zwei Beispiele von Spielern, die dann auch ins NLZ gegangen sind zwischen drin und dann irgendwann, da den Cut dann vielleicht in die U19 dann nicht mehr geschafft haben, zurück in den Ausbildungsverein gegangen sind, dann vielleicht irgendwann in den Bereich in die ersten Herren machen sollen, die dann auch auf den vernünftigen Oberliga-Niveau gespielt haben, wo du dann merkst, wo der, und dann sagt dabei nicht, will nicht, ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Da machen die eine Pause und springen, springen ab. Und dass man die eher dann darüber auffängt, die Dinge wieder zu bieten, die Fußball-Ursprünglich ausgemacht haben, eine Mannschaft, ein Zusammenhalt, eine gute Kabine, nicht so hohe Erwartungshaltung auf ein Trainer seid, ein guter Dialog. Und da sieht man ganz oft, dass der Impact der Eltern in einer gewissen Phase, in der Ausbildung, sagen wir, als junger Fußballer dann schon auch groß sein kann. Also das muss man schon sagen. Und das spricht ja trotzdem ganz, ganz viel über das Thema eben Kommunikation und auch Menschenführung. Ich glaube, diese Themen werden manchmal auch so unterschätzt, dass sie einfach auch wichtiger sind als vielleicht auch taktische Themen. Was würdest du so dementsprechend sagen, würdest du empfehlen, in der Art Menschenführung oder auch in der Art Kommunikation? Was würdest du neu oder junger Trainern vielleicht zum Beispiel als Tipp an die Hand geben? Mit anderen Trainern sprechen, also dass es, ich glaube, der Austausch mit anderen Trainern, bei anderen Trainern zu gucken, also hospital ist das, sag ich mal, in der Trainerausbildung sind das dann Hospitalen. Die wollen ja auch nicht umsonst gemacht, sondern weil man eben einfach seinen Horizont erweitert von anderen Leuten lernt. Ich hatte selber, weil ich dann als Spieler in der Wachstinbereich immer mein eigener Trainer war, weil ich dann Spieler Trainer war von Anfang an. Ich hatte selber nur sehr wenig Jugendtrainer in meiner Zeit. Ich habe aber trotzdem von allen, was mir was abgeguckt. Der eine war sehr sanzmütig und sehr empathisch, ganz wichtiger Faktor. Aber dann vielleicht das inhaltliche, ich sag mal, meiner Zeit damals gab es auch jetzt auch nicht so, dass hohe breite Ausbildungsniveau von Trainern. Man muss sagen, es hat sich in den letzten 20 Jahren auch extrem verändert. Ein anderer war dann sehr, sehr harsh, sehr olesgulmäßig, sehr drauf. Jetzt nicht, das ist einmal pädagogisch schon absolutes niedrig Level, aber der hatte so eine forderne Haltung, die zu einem gewissen Punkt auch was mit einem gemacht hat. Da wollte man dann auch manchmal über einen Punkt hinausgehen, also diesen Ehrgeil, auch im Spieler zu wecken. Und einfach dann zu gucken, was machen andere, das hilft total, ohne dass man dabei jetzt ständig anpasst. Also man hat ja irgendwie so eine eigene Agenda so in sich drin, so ich glaube sowas intuitives, wenn ich Trainer werde, habe ich grundsätzlich irgendwas intuitives in mir. Also die Art, wie will ich vielleicht spielen, lassen, wie will ich kommunizieren, was für ein Trainer typwillig sein, das ist ja in allem. Ich kann ja mein Wesenszug jetzt nicht Kern verändern, nur weil ich jetzt sage, ich bin jetzt Trainer. Und wenn ich ein ruhiger Typ bin, dann werde ich jetzt nicht automatisch laut, nur weil ich jetzt Trainer bin oder wenn ich laut bin, werde ich nicht zu einem introvertierten, der sehr ruhig ist. Das heißt, seine Art, wir hatten ja irgendwo auch ein Stück weit schon in sich, wie man Trainer sein kann oder wird. Aber dann eben zu schauen, was machen andere, was gibt es auf der Art und Weise, wie man mit Menschen umgeht, die Ansprache, vor einer Gruppe, auch unterschiedliche Zeitpunkte, vor einer Saison, im Training, nach einer Niederlage, keine Art. Wenn man sich damit anderen Leuten austauscht, hilft das extrem, wenn man seinen Horizont erweitert und auch merkt, wie eine Gruppe vielleicht auch unterschiedlich auf eine andere Art und Weise als Trainer reagiert. Und das muss schon aber einfordern. Also man muss das von sich aus einfordern. Man kann nicht so irgendwo ein bisschen spielen, sondern man auf Leute zugehen, fragen, "Hey, ich hab gesehen, das kann ich mal in einem Training dabei sein, einfach mal gucken. Kontakte knüpfen." Das ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig, tatsächlich. Und ich denke, zwei Fragen sind also für mich extrem wichtig, die man sich immer stellen kann. Das ist einmal, wenn man so seine ganze Vergangenheit, die jeder vielleicht auch als Fußball hatte, einfach mal durchgekommen hat.
und zum Beispiel eigentlich mal schaut, welcher Trainer war jetzt eigentlich so der, der mit noch so einem Kopf geblieben ist. Also wenn ich das zum Beispiel selber mache, dann denke ich vielleicht nicht unbedingt an den großen Taktiker, so wo ich denke, okay, da war so wie Pep Koordiola, sondern ich denke an denen, mit dem ich einfach so eine passche Freundschaft hatte. Der Kuhl zu uns war, der einfach im cooles Gruppengefühl geschafft hat, dass die Kabine einfach da war. Es geht vielleicht vielen anderen auch so und der hat sich vielleicht auch umgekehrt, gerade so, wie möchte ich wirken, was ist mir wichtig, was sind Werte, die ich eben transportieren möchte in diesem Mannschaft und ich glaube auch Kabines, wahrscheinlich auch ein großes Thema. Also, es gibt ja Kabinen, die sind dann so, da hatte ich nämlich auch, wo du so geführert so K-Mann-Spiel zwar im Wochenende zusammen und das läuft schon auch, aber so eine richtige Einheit sind für mich. Vielleicht auch noch andere, die das Gefühl schon mal hier hat in ihrem Leben. Umgekehrt gab es auch Momente, wo ich mir dachte, wow, wir wissen dieser Kabine, du kennst diese Jungs vergangen nicht ewig herlang, was fühlt sich an als wie eine gefühlte Ewigkeit und egal, welche Gegner jetzt kommt, wir werden das zusammenpacken. Weißt du, wie man nur hast, du vielleicht in deinen 20 Jahren erlebt, wie man sowas dann auch gewisserweise steuern kann oder wie man gerade dieses Thema Kabine auch sozusagen beeinflussen kann als Trainer. Also, ich würde sagen, dass es, also ich sage mal, wenn ich jetzt auf dem Platz ist für mich die absolute höchste Kategorie an dem, was man spielen muss oder B spielen muss, ist ein tiefstehender Gegner, der wirklich richtig tief steht. Das ist so das High End Level, wo es richtig komplex wird, weil es immer schwer ist. Also, es sieht man ja auch im Profi-Bereich überall, steht ein Gegner richtig tief, wird es immer schwer. Und in der, auf dem Soft-Skill-Bereich, ist eine Kabine zu formen, das Pondor. Also, das eines auf dem Platz sozusagen und eine Kabine zu formen, ist das absolute höchste Kategorie, die man irgendwie, ja, die man irgendwie meist dann kann oder muss, weil es einfach unglaublich schwierig ist. Und du sagst das eben gesagt, es gibt Situationen, da wächst man über Jahre zusammen, dann ist es verhältnismäßig einfach, es ist, wenn du aber irgendwo neu reinkommst, gerade die Dacat in dem Leistungsbereich, dann irgendwann, weil man am Törverein ist, dass oft so dieser Sprung von der O14 und NU15, wenn du dann in der C-Regio vielleicht spielst oder dein NU17 in der Regio spielst und du hast dann einfach auf einschlag vielleicht echt nochmal eine halbe Mannschaft neu dazu und dann auf dem Punkt eine Kabine zu formen, wo dann auch alle miteinander wollen und miteinander unterwegs sind, ist sehr, sehr, sehr, sehr schwer. Vor allem ist der Einfluss, den man als Trainer hat, bis zu einem gewissen Grat zwar da und dann hängt aber auch sehr stark einen Charakteren ab, die man sich zusammengestellt hat. Also, jetzt könnte man sagen, dass da der Einfluss auch wieder groß ist. Also, die Charaktere, ich kann nicht, was ist ich, 5, 6, einfach Tiere in einer Truppe haben, wo keiner von den anderen sich dann vielleicht dem anderen unterordnet, situation tief. Also, ich finde grundsätzlich beim HV oder ist ja durch die Doku ganz schön offen, kund ich eher von der Öffentlichkeit, so die Leadership-Gruppe und so, ich finde sowas grundsätzlich richtig gut. Aber auch da muss es irgendwie eine Hierarchie geben, also die jeder muss in der Mannschaft eine gewisse Rolle haben. Also, ich kann nicht 20 Startelf-Spieler in meine Mannschaft packen, die alle auf absoluter Dänischen niveau sind. Klar, ich brauche konkurrenzkampf, aber ich brauche auch Leute, die ihre Rolle akzeptieren, als Spieler 14, 15, 16, zumindest über einen gewissen Zeitraum hin. Das sind alles Faktoren, die durchaus relevant sind, auch damit Leute nicht in ihrem Egoismus, ich isolier und dann auch in der Kabine und vielleicht dann auch Stunk machen oder so, weil am Ende ein gistiger absel, ein schimmlicher absel im Korb ist, da ist der ganze Korb schimmlich, was ich hatte, was in Wengheim, ich glaube, das ist sogar von Asienwengau oder so, das ist die Tat, bin mir nicht ganz sicher. Solche Sachen sind auf jeden Fall ganz entscheidend und das ist so zahlen, der für mich der größte Einflussbereich, den man als Trainer hat. Ich muss eine Idee haben, für die Art und Weise, wie ich auf dem Platz sein will. Ich muss eine Idee haben, für die Art und Weise, wie ich in der Kabine will, wie ich in der Kabine sein will, wie ich in der Mannschaft auftreten soll, auch nach außen und sozusagen dann das Dach da über ein gemeinsames Ziel für diese Saison oder für die Rückrunde. Manchmal kann man das auch, man muss vielleicht was korrigieren und kann dann in der Rückrunde noch einmal neu justieren, was die Ziele angeht und ich muss die Leute für diese Ideen begeistern. Und das ist sozusagen meine Aufgabe als Trainer. Ich muss sie davon überzeugen, dass das der Weg ist und dass dann auf jeder seine Rolle für diesen Weg irgendwie akzeptiert. Und ich habe letztens auch mit einem Kumpel darüber gesprochen. Ich finde, die Demispern nochmal sehr wichtig ist zu betonen. Da habe ich gefragt, wie ich kommst, dass du nur mit 26 noch Fußball spielst. Es liegt nicht am Fußball selber, sondern es geht am Ende, wie du sagst, Kabinesias übergeordnete für am Ende ist, dass du eigentlich Gemeinschaft oder den Thema, das man mit Freunden ist, da Spaß hat, auch mal aus seinen Beruf, aus seiner Schule, aus seinem Schule-Albtag so zu sein rauskommt und sozusagen auch mal ein bisschen Gaudi man kann, ob er zwingst du jetzt einfach Spaß hat, an etwas, was jeder gerne mag, neben dem Fußball. Jetzt habe ich aber auch, du vielleicht auch die Doku geguckt, Sommermehrchen 2006 und ich finde da ganz spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Zeit damals war 2006 und was für ein unterschiedlicher Trainer da auch an der Seitenlinie war mit Jürgen Klinzmann, der da ist wirklich, muss man wahrscheinlich sagen, auch gar nicht mal so schlecht gemacht hat. Auch und wenn du dir jetzt überlegt, was jetzt 20 Jahre später sozusagen gefragt ist, also genau die Zeit, in der du auch als Trainer im Aktiv bist, dann könnte man sich vielleicht gar nicht mehr vorstellen, dass so ein Typ wie Jürgen Klinzmann, wahrscheinlich jetzt in der Kabine steht und zwar schon sowas zu Michael Ballag, jetzt in dem Fall zum Jo so erkämmig spricht, wie es vor 20 Jahren gemacht hat. Was würdest du dem in Sprechen sagen, hat sich jetzt in den 20 Jahren oder grundsätzlich verändert und hat das vielleicht auch Unterschiede jetzt gemacht, dass wir jetzt auch einfach eine andere Generation haben als Spieler. Ich glaube, das sind zwei Sachen, das erste ist, das Nied des Grundniveaux an allen hat sich verändert. Also wir sind, es gibt in diesen 20 Jahren, überlegt mal, die große in der Zettreform nach der Verkorks EM2000 kam sozusagen Anfang des Jahr 1000s, irgendwann ist die ins Rollen gekommen, das heißt 2006 gab es noch gar keine Spielerresultata aus dieser Reform, also vielleicht so poldi, Schweini, so gehen das an damals los. Also damit sagen wir, die Spieler sind aber viel, viel besser ausgebildet, haben viel viel mehr wissen, also werden auch besser, also auch das eigene Wissen, weil wir es Dokus ansprichen, nehmen die von der Kata WM, die Doko, wo Flick und Kim mich aneinander geraten, weil der eine so ein bisschen inhaltlich auch was kritisiert und so und dann, also das noch haut der Spieler, es viel viel höher, und der Anspruch der Spieler an die Trainer inhaltlich ist viel viel höher als das wahrscheinlich vor 20 Jahren der Fall war. Und gleichermaßen ist das Niveau der Trainer ja auch extrem bestiegen. Deswegen gibt es ja auch, sage ich mal, viele Trainer, die auch sehr erfolgreich sind im professionellen Bereich, die selber gar nicht hoch gespielt haben oder auf diesem ganz hohen Level gespielt haben und kann trotzdem sehr erfolgreich sein, dass es gab zum Beispiel vor 20, 30 Jahren auch noch nicht so, da musste man eigentlich ein gestanden Ex-Profi gewesen sein, das hilft immer auch heute tagesicherlich noch, weil man weiß, wie man, wie man bekannte Leute oder gute Fußballer Persönlichkeiten anpacken muss und so, aber die Möglichkeit eben auch mit einer nicht eigenen Karriere im Profi-Fußballer-Trainer durchzustarten ist, da also Grundniveaus einfach viel viel höher und das strahlt ja auf alle Bereiche ab aus den gesamten Amateur und Jugendfußbar strahlt das ja ab viel viel besser ausgebildete Trainer im Amateur und Breitensportbereich, da es viel besser ausgebildete Spieler auch im Amateur und Breitensportbereich, weil du halt durch die Stützpunkte und was das ich für Fördermaßen einfach, einfach das insgesamt das extrem gestiegen ist und ich glaube, das ist einfach ein Stück weit auch dann die Veränderung, die da stattgefunden hat. Also ich sage mal, mal irgendwie ein gutes Beispiel oder so. Also ich finde, am Ende, dass was du sagst, ist wahrscheinlich ein gutes Beispiel. So, jürgen Klinzmann, ich kenne ihn persönlich nicht, wir jetzt nicht, wir haben nichts, kein Urteil erlauben oder so, aber ich sage mal, nachdem Sommer Märchen hat das bei München noch einmal versucht, das war schwierig, dann hat das einmal ordentlich für die USA als Nationaltrainer gemacht. Ich weiß gar nicht, ob die da 2002 2010 war, das, gar nicht ganz sicher, das ja gegen Deutschland auch verloren haben. Und dann war noch, glaube ich, einmal beherter oder so, war dann saß da auch mal unten an der Seite, Nini, also der Weg dann war ja dann auch irgendwann zu Ende, also die Art und Weise hat dann ja irgendwie nicht funktioniert und das ist das, was es ich, gibt dir auch andere Charaktere, bei denen das dann vielleicht irgendwann nach hinten raus nicht mehr so ging und da hat sich auf jeden Fall der Anspruch, also der Anspruch von Spielerseite an Trainerseite, von Trainerseite an Spielerseite und das Grundniveau, das ist schon was, was ich extrem verändert hatte. Aber ich muss sie einmal bei dir einhaken, weil du überrascht warst, dass einer mit 26 noch Fußball spielt, wie kommt das sozusagen zustande, dass ich finde das eine schön, wenn man noch möglichst lange selber auch kriegt. Na ja, überrascht ist das scheinend das falsche Wort, ich muss sagen, es ist trotzdem aber, finde ich, aber ich komme natürlich aus der ganz anderen Sicht, weil ich komme aufs Ausse Sicht, dass ich fünf Tage wie Woche auf dem Fußballplatz stehe und ich jetzt selber gestern mal letzte Spiel hatte und gesagt, wer ich schafft, die Zeit nicht mehr aufzubringen, selber dann noch on top, ins Training zu gehen, also noch mal Fußball mehr zu haben und auch jetzt diese Spiele zu haben, weil es meistens sich eh schon kollidiert hat. Das heißt für mich als Trainer, habe ich überlegt, okay, mir würde es gut tun, wenn ich neben diesem ganz, ganz großen Baustein Fußball vielleicht etwas happt, was mich persönlich ein bisschen mehr runter bringt und auch ein Basm, was anderes zeigt, also deswegen spielt zum Beispiel Paddeltennis oder machen wir mal etwas, wo ich eben für mich alleine bin. Das ist aber zum Beispiel bei anderen Gruppen oder auch bei anderen Leuten unterschiedlich und bei anderen ist aber vielleicht auch ein großes Thema Familie, das ist dann ein großen Baustein ein, wo vielleicht zweimal Training und eben auch ein Spiel am Wochenende.
vielleicht auch etwas ist, was man ab einem gewissen Alter nicht mehr leisten kann. Ich glaube eher das überrascht mich dann, wenn Leute sagen, mal mit diesen Herbstbrüdern ohne zu hinterfragen, "Hey, mach ich das heute gehe ich ins Training oder nicht, egal wie kalt das ist." Also es ist ja eine Allständie, wir als Training immer warten, wo man selber man sich vermerkt, "Okay, das ist nicht immer ganz so leicht." Und wenn ich dann dementsprechend jemanden frag, "Okay, 6.20 ist vielleicht so an der Schwelle zum älter werden, aber wahrscheinlich, wenn du jetzt dann vier und drei Sienen fragst, ob du auch noch einen Fußball bist, da finde ich dann schon immer spannend, dass der, das dann, wenn das jemand noch einer ist, der so einen Leidenschaft mit bringt, wenn der das noch mitbringt, finde ich da teilweise echt total neidisch, aber ich habe mir mal mit 18 gesagt, "Hey, 100 Prozent mit 34, oder mit 35, werde ich genau sein, ich werde auch noch ein AHA spielen." Aber jetzt ein paar Jahre später habe ich jetzt eben gemerkt, "Okay, ich brauche jetzt auch mal ein bisschen was anderes als dann auch noch Fußball neben dem Fußball." Also, weiß das meine? Wahrscheinlich ist es aber dann für den Kumpel einfach genau das Ventil, was dir dann das Pedal-Tennis spielen bringt, oder so, ne? Also am Ende, ich kann das auch total verstehen, aber ich kenn, also bei Wärts hier zum Beispiel Hamburg, erst bei Hölscher, grüße gehen raus, bis jetzt beim HSV, in der U21 als Kultreiner hat im NHZ auch noch augensaktorische Aufgaben auch ordentlich zu tun. Und der spielt beim ETV in der Oberliga jetzt gerade die Aufstiegsrunde zur Regionalliga, parallel noch weiter mit, wahrscheinlich weil das dann einfach ein Ventil ist, oder einfach es gucken will, dass man selber auch sich noch verausgabt, andere machen das dann vielleicht anders. Aber ich ist ja am Ende, muss jeder seinen Ventil finden. Und ich finde wir haben jetzt von über mentale Gesundheit gesprochen. Und wenn man es für sich selber merkt, das ist einfach Fußball overload. So, ich will meine Energie in das Trainer da sein reinstecken. Und ich kann dann nicht selber noch spielen. Manchen geht es vielleicht mal auch so, dass sie vielleicht auch den Trainer, der sie dann trainiert vielleicht auch ein bisschen zu sehr hinterfragen, wenn man dann auch selber ein gutes Trainer noch hau hat oder so, keine Ahnung. Ich muss was anderes machen, dann ist das ja auch total legitim und trägt dann einfach dazu, dass man die Energie hält, auch so die Ausgabe als Trainer, dass man nicht nur auch in seiner Freizeit dann auch weiter Fußball macht. Genau und da wollte ich, da wollte ich vorne nämlich noch einhalten, deswegen gut, dass du mich daran erinnerst. Ich finde auch eine Sache, die meines Trainer nicht vergessen darf, was vielleicht auch unterschiedlich zur anderen Berufsfeldern ist. Du bist ja als Trainer in erster Linie meistens allein. Okay, vielleicht hast du auch einen Kohl-Trainer, aber so sich meist so einen Kaktaktur erlauben, wo es mal nicht läuft. Es ist meistens schwer, weil du arbeitest mit Kindern und das Training läuft halt nur, wenn du eben on point bist oder du spielest auch wahrscheinlich dann gut, wenn du vielleicht auch als Trainer eben nicht ganz so schlecht leistet. Und natürlich gehört das noch viel mehr dazu. Aber man kann nicht so erlauben, wo ich heute, da mach ich mal entspannt. Da mach ich mal nicht so. Man ist immer, man muss eigentlich ein gewisserweise immer diese Energie vorleben. Man möchte immer wieder auch auf Kreativität, neue Übungen vielleicht auch finden. Auch mal vielleicht eine neue Art wie man Fußballspiel durch den Fett. Man fällt sich da auch eben auch eben neue Art finden und nicht 20 Jahre lang in sehr einem Fußballspiel. Also da kommt trotzdem irgendwas mit, wo man dementsprechend sich dann auch überlegen muss. Okay, wie kriege ich das erst mal hin und hilft mir da vielleicht auch einen Ausgleich. Oder werden auch mit Sports- und Helmut übergesparen helfen mir inseln, wo ich dementsprechend in meinem Fights, das ist beispiegeland auch, auch dann mal nicht mit ganz vielen Leuten dann eben noch mal entoppeln, sondern eben auch mal für mich und über genauso solche Themen dann dementsprechend um einen achten Denken kann. Absolut, absolut. Also ich finde am Ende, das ist ja ein, das ist ein gutem Punkt gesagt. Hab ich als Trainer keine Energie, dann ist am Ende, siehst du das sofort auf dem Platz in jedem Training, wenn ich ohne, ohne Punch, als Training gehe und nicht sozusagen so zu sagen, situativ reagiere auf das, was auf dem Platz reagiert, so mit so einer authentischen Immunstalität und Klarheit, dann so ob dir das Training weg und du christisch spiele nicht gepackt. Also jetzt könnte man natürlich auch sagen, die Spieler müssen auf so eine intründische Motivation haben, von sich aus, ob immer auf High-End-Level trainieren zu wollen, aber ist am Ende ja menschlich, dass man das nicht reinkriegt. Man verbraucht man eben diesen Extents-Faktor, der dann so ein bisschen motiviert und anpackt. Dafür ist man als Trainer natürlich da. Und wenn man dann diesen Punch nicht hat, beste Spielgebild. Auf jeden Fall, dass du dann dafür sorgen musst, dass du das hast, wenn wir was am Ende dann eben zu häufig, dann so, dass mir die sehr Energie manchmal gefällt hat, gerade im Vorfeld. Da haben wir in den letzten Wochen, das eure Inhalte geholfen. In den letzten Wochen, dann eben sich auch auf dem Training schneller und einfacher mal vorzubereiten. Und dann geht es auch und wenn man auf dem Platz ist, dann kriegt man es meistens auch ganz gut hinter. Manchmal eben nicht und dann necks sofort, das redigt Luft raus. Und dann die Kurve auch wieder zu kriegen, es ist auch schwer. Also die Energie, man hat dann eine sehr hohe Verantwortung, als Trainer dann eben selber auch immer auf einen Punkt ready zu sein. Und genau deswegen habe ich den Podcast vor einhalb Jahren hier auch mit ins Leben gerufen. Weil ich finde, du hast gesagt, ein Mal einsport ist in vielen Bereichen cool, und vor allem eben nutzt es ja viele für die Trainingsplanung und Spielplanung. Und der Podcast hilft dann manchmal über genausoe Themen, wie wir heute gesprochen haben. Einfach mal Erfahrungen oder auch einfach mal, wie sagt man das, Leute aus, eben dagegen war mitzubekommen, die vielleicht das selber leben, wie ich oder die darüber eben auch sprechen. Jetzt sind wir aber auch am Ende des Podcasts angelangt und du hast schon so ein bisschen rauszuhören lassen. Es geht ja bei dir jetzt auch zu Ende nach 20 Jahren. Erzähl uns doch wieder kurz wie Kams jetzt nochmal dazu. Was machst du dann jetzt mit der Zeit, die dann demnensprechend, du dann da auch mal mehr hast in Zukunft? Also wie ist dazu kamen? Es ist ein sehr schleichender Prozess von vielen Dingen, die wir auch schon besprochen haben, so diese Verknappung der Ressourcen und gleichzeitig aber der hohe Anspruch. Dieses Verpflichtungsgefühl den Jungs und der Gruppe gegenüber, aber ich habe natürlich auch dann eine Gruppe sehr lange, sehr intensiv begleitet habe. Es war quasi mein Baby, mein Lebenswerk, war diese Mannschaft und dann eben auch die Jugendspiele dann irgendwann in diese Mannschaft mit rein zu holen, sehr verbunden gewesen. Diesen Menschen gegenüber, so auch ein sehr emotionaler Abschied vor beim letzten Spiel, weil da einfach sehr, sehr viel dranhängt, so dass eigene Erwachsen werden und so weiter. Deswegen ist es mir sehr, sehr schwer gefallen zu akzeptieren, dass meine Energie nicht mehr so hoch ist oder dieses. Man hat wirklich sehr lange in der Sommerpause gebraucht, um sich wieder mit denen auseinanderzusetzen, was dann in den Folgenden wochen kommt, eine Sommervorbereitung zu planen und anzugehen und so weiter. Und das hat hier jetzt schon auch über längeren Zeitraum gezogen. Und dann war es dann einfach irgendwann im letzten Sommer, habe ich gemerkt, so. Puh, es ist mein letztes Jahr. Es kam einfach dann so aus dem Impuls, während die Faktoren sich sehr lange angebarnt, aber dann das auch zu für sich zu entscheiden. Und dann wollte ich aber auch selber bewusst, dass vor der Saison für mich festlegen, damit ich die ganze Saison nochmal auch genießt und aufsaugen kann, eine vernünftige Nachfolge organisieren kann, sehr transparent auch mit den Spielern umgehen kann und so weiter. Und ja, das. Am Ende ist es vor allem diese fehlende Resilienz auch ein Problem, um zu gehen, mit wiederkehrenen Problem, um zu gehen. Also mit dem fehlenden Commitment von Leuten, der 180. Strip im Jahr, der dritte vierte Urlaub über einen langen Zeitraum, dann Trainingsbeteiligung kriegen hier, dann fallen der Spieler aus und du musst dich um Ersatz kümmern, um so das und so Sachen, die wir sind, haben mich immer immer genervt, aber es mir nicht schwer gefallen, nach Lösungszusuchen. Und auch noch Lösungssuchen zu wollen. Und das hat einfach abgenommen, so mit der Zeit. Und das ist dann auch im letzten Jahr nochmal deutlich geworden, dass das die richtige Entscheidung war, dann auch aufzuhören. Nichtsdestotrotz konnte ich meine ganze Energie dann auch mal reinpacken, hatten noch meine ganz tolle Siegeserie auch in der Rückrunde, die auch erforderlich war. Es hat schon auch weiter gefunkt und funktioniert zwischen mir und Mannschaft. Und was ich mit der Zeit mache, das ist glaube ich das schöne. Also ich mein ganzes erwachsene Leben habe ich diese Rolle gehabt und diese Rolle hat mir Bedeutung gegeben, auch für mich in meinem Leben, mein Identität, ein ganz stark mit dieser Rolle zusammen als Trainer. Und hat mich in meiner Persönlichkeitsentwicklung über alle Maßen geprägt, was ich für ein Schemeinte gerade auf kommunikaltiver Ebene die beste Schule, die man haben kann für seinen Feiteres und späteres Leben. Um mich davon überhaupt mal zu lösen, das nicht mehr zu sein. Also ich habe jetzt vor kurzem wollte das neue Trainer-Team noch ein erstes Training machen mit der Mannschaft, hat sie versammelt. Ich hatte noch Schlüssel und Welle ab, die noch abgegeben. Und dann haben die angefangen, das Training zu machen und ich bin dann runter vom Platz. Dann habe ich noch einmal umgedreht und habe gemerkt, so "Ups, da geht ja weiter mit anderen." Und ich bin jetzt gar nicht mehr gebraucht. Ich glaube, das wird für mich noch mal eine Umstellung sein, weil das eben ganz eng mit meinem eigenen Seinen verknüpft war. Aber dann Raum zu haben, zu gucken, wer man noch ist. Ich glaube, das ist etwas, worauf ich mich freue und den gebe ich auch Zeit. Wahrscheinlich gibt es ein bisschen klassische Mitleif, Crisis-Themen, Rennerat und Keine Ahnung, was. Mein Freundeskreis wird auch alle spielen, Pädel. Wo man sich die Zeit wahrscheinlich einfach selbst einzahlen kann, wo man nicht mehr diese Fixen Termine hat am Wochenende und unter der Woche die Zeit nicht nur den anderen Leuten zu geben. Es war eine ganz lange Zeit, ganz, ganz toll. Erinnahm kann ich auch nur jedem empfehlen, weil einfach das Leben so im Vordergrund steht. Aber mal dann ein bisschen zu gucken, okay, heute hab ich Lust auf das, heute hab ich Lust auf das. Und dann wird man sehen. Ich glaube aber, dass ich irgendwie auch mit dem Kanal, ich werde schon noch irgendwas mit dem ganzen Fußballkram machen. Also der Traum von dem Buch lebt, mit dir hier einen Podcast zu sitzen ist toll. Und darüber zu sprechen, hat er viel erlebt und viel erfahren. Und irgendwas wird daraus sicherlich dann noch entstehen. Geh mal fest, von aus. Ich würde nämlich gerade nämlich noch fragen, wie geht es denn mit deinem Instagram-Account weiter? Aber du hast dir ansport schon vorweggen.
jedem eben der den es auch interessiert und der auch sagt okay diese Probleme kenn ich vielleicht oder ich möchte einfach auch so da so mehr fahren ich meine der account bleibt da so da so bestehen und wird auch unten auf jeden Fall verlinkt kann ich jedem nur empfehlen ich habe selber auch eingeschaut und habe mich in einigen Themen auch wiedergefunden und fand es cool dass du das einfach wie auch heute in der podcast folge einfach offen und ehrlich ansprichst und das dann eben auch mal ja auch mal zum Thema wird und man da eben einfach um mal darüber spricht und ich fand es ein total angenehmes Gespräch muss ich sagen es hat mir total Spaß gemacht mit dir diese podcast folge zu drehen und bedanken mich echt das video online bei uns zu gas was viel sie dank der sie da dann durfte und es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht mit dir über Fußball zu sprechen cool und wenn dir da draußen auch die folge feinert und du auch vielleicht nochmal ein paar Fragen hast eben ein coach dann stellt dir doch in die kommentare und verges nicht zu liken und zu kommentieren ich freue mich schon auf die weitere einmal einsport podcast folge und bis dann war es gut bei ja paske * Musik *
Podcast Summary
Key Points:
Coach Janne, seit 20 Jahren Jugend- und Amateurtrainer, spricht über emotionale und mentale Themen im Traineralltag, die oft vernachlässigt werden.
Seine Motivation war nie finanziell, sondern die Leidenschaft für den Fußball und die Identifikation mit der Trainerrolle; er begann mit 18 Jahren.
Die größte Herausforderung für Trainer, besonders im Jugendbereich, ist die Kommunikation mit Spielern, Eltern und Vereinsverantwortlichen.
Mentale Gesundheit ist ein zentrales Thema
Janne betont die Notwendigkeit von Austausch und Resilienz, da viele Trainer ihre Schwächen nicht zeigen und sich allein gelassen fühlen.
Summary:
Coach Janne, seit 20 Jahren im Jugend- und Amateurfußball aktiv, spricht im Podcast über die emotionalen und mentalen Herausforderungen des Trainerberufs, die in der Öffentlichkeit oft zu kurz kommen. Er begann mit 18 Jahren aus purer Leidenschaft und Verbundenheit zum Spiel, ohne finanzielle Anreize. Im Laufe der Jahre wurde ihm bewusst, dass die größte Aufgabe eines Trainers nicht nur taktischer Natur ist, sondern vor allem in der Kommunikation liegt – mit Spielern, Eltern und Vereinsfunktionären.
Besonders für neue Trainer sei dies eine enorme Hürde, da sie oft unvorbereitet in ein "kaltes Wasser" geworfen werden. Ein zentraler Punkt ist die mentale Gesundheit: Hohe Erwartungshaltungen, zeitliche Belastungen und der Druck, stets perfekt sein zu müssen, können zu Erschöpfung führen. Janne erlebte dies selbst, als private Veränderungen wie die Geburt seines Kindes seine Ressourcen reduzierten, während der eigene Anspruch hoch blieb.
Er betont, dass viele Trainer ihre Schwächen verbergen, obwohl Austausch und Resilienz entscheidend sind, um langfristig gesund zu bleiben. Auch Ergebnisdruck, besonders in Abstiegskämpfen oder bei ambitionierten Vereinen, belastet zusätzlich. Janne nutzt soziale Medien, um diese Tabuthemen anzusprechen und findet damit großen Anklang, da sich viele Kollegen wiedererkennen und ihm aus der Seele sprechen.
Sein Fazit: Trainer sein ist eine "Schule fürs Leben", aber ohne offene Gespräche über Belastungen droht die Gefahr, auszubrennen.
FAQs
Der Level 1-Course ist ein neuer Kurs für neue Trainer im Amateur- und Jugendfußball. Er behandelt Themen wie Pflichten der Trainer, Kommunikation und den Aufbau eines Trainings. Mit dem Goodshine-Code-Podcast kann man den ersten Monat für 10 Euro weniger erhalten.
Coach Janne ist seit 20 Jahren Jugend- und Amateurtrainer. Er hat mit 18 Jahren angefangen und hat sich nach der aktuellen Saison entschieden, aufzuhören. Er macht seit etwa anderthalb Jahren Content über das Trainer-Dasein, mit Fokus auf emotionale Aspekte und Belastungen.
Er hat kurz vor Corona angefangen zu bloggen, um ein Ventil für seine eigenen Erlebnisse als Trainer zu haben und sich mit anderen auszutauschen. Nach einer Pause wegen privater Veränderungen hat er vor anderthalb Jahren wieder angefangen, Content zu erstellen, weil er das Bedürfnis hatte, über das Trainer-Dasein zu sprechen.
Er spricht über emotionale Belastungen, zeitliche Anforderungen und Veränderungen im Amateur- und Jugendfußball. Er thematisiert auch Klischees wie häufige Trainingsabsagen und den Stressfaktor, mit dem sich viele Trainer identifizieren können.
Die Liebe zum Spiel und die Identifikation mit der Rolle als Trainer haben ihn über die Jahre motiviert. Er hat mit 18 Jahren angefangen, weil es Spaß gemacht hat, und ist dabei geblieben, auch ohne monetären Anreiz.
Die größte und komplexeste Aufgabe ist die Kommunikation, da man nicht nur mit den Spielern, sondern auch mit den Eltern kommunizieren muss. Dazu kommen organisatorische Aufgaben, aber die Kommunikation ist die größte Challenge.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.