#42 - Lukas Kwasniok (SC Paderborn): Aus dem Leben eines Zweitliga-Trainers - Teil II
30m 47s
Lukas Kwasniok, Trainer des SC Paderborn, diskutiert im Podcast, wie viel Entwicklungsfußball im Profibereich möglich ist. Er sieht Trainer primär als Begleiter, die Spieler durch Überzeugung und klare Aufgaben verbessern können, aber die Zeit sei zu kurz, um fundamentale Fortschritte zu erzielen. Dennoch sei Ausbildung im Profifußball überlebenswichtig für Vereine wie Paderborn, die nicht auf teure Transfers setzen können. Ein zentraler Punkt ist seine Ablehnung von Monotonie: Er verspricht Spielern, dass Training nie langweilig wird, indem er ständig neue Formen, Regeln und Abläufe einbaut, etwa durch spielerische Elemente wie Schere-Stein-Papier, um Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Er betont, dass er Ideen von Top-Trainern wie Guardiola, Klopp und Simeone aufnimmt, aber nicht kopiert, sondern versteht – nur so könne man Übungen mit Leben füllen. Kontrolle sei auf dem Platz begrenzt, weshalb er Testspiele liebt und Basisformationen als Anker nutzt, wenn der Matchplan nicht aufgeht. Perfektionismus sei ein Antrieb, aber auch hinderlich; Geduld sei oft sympathieabhängig, was er ehrlich zugibt. Insgesamt plädiert er für eine Balance zwischen Entwicklung, Erfolg und Anpassungsfähigkeit im hektischen Profifußball.
Wir haben im Ball besitzt und wir eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimitrischen links verteidiger und im breit ziehen in linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch. Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Zeit für eine neue Folge, Zeit für eine neue halbe Stunde Podcast Talk. Über die Themen des Fußballs und die Themen, die einfach Trainer umdreiben. Und wir setzen mit Lukas Kwasnjog dem Zweitliger Trainer vom SC-Paderborn weiter an beim Thema Ausbildungs-Fußball im Profi-Bist. Wir haben eben schon viel darüber gesprochen in der ersten Folge im ersten Teil des Podcasts Gesprächs. Was es auch bedeutet, Spieler auszubilden, was den Standort-Paderborn auch ausmacht, wie Lukas gewisse Dinge sieht. Und ja, Lukas, wie sehr kann man Entwicklungs-Fußball im Profi-Fußball überhaupt ausüben? Ich versuche kurzweilig zu beantworten. Er ist nicht gespannt. Ja. Also grundsätzlich glaube ich, dass wir in allererster Linie begleiter sind. Wir haben schon in jungen Jahren bei Spielern und da sind Profi-Fußball auch nichts anderes. Und die Gewichtum des Spiels verändert sich natürlich. Das Spiel ist das auch und so. Und trotzdem glaube ich einfach, dass du Spieler von der gewissen Art des Fußball überzeugen kannst. Und zwar sehr, sehr schnell. Insofern erfolgt er auch sehr schnell auch eine gewisse Ausbildung, eine Entwicklung der Jungs. Und ich glaube schon, dass es Teilbereich ergibt, wo Jungs sich verbessern können. In allererster Linie ist aber meine persönliche Überzeugung, die, dass ich eher Spieler besser aussehen lassen kann, als sie besser zu machen. Die Zeit ist dafür zu kurz und das ist aber auch überhaupt nicht schlimm. Wir haben jetzt ein Ilias Ansar als Baradebeispiel, glaube ich, der wirklich ein talentierter Junge ist. Sehr will in seiner Spielart. Und den seine Aufgabe ist es immer nur auf der fernen Seite jetzt mal durchzulaufen. Das ist ja jetzt nichts, wo ich mir irgendwie aus dem Buch da abschaut habe, sondern das sagt wahrscheinlich jeder, der heiner seinem Jungs. Ich habe das Glück ersetzt, so bis er überwiegend in der U20-Naznamenschaft seine letzten Zeit war, da immer auf dem zweiten Posten gemacht. Da neuner nicht an Ball gekommen, er läuft durch Pop-Tour. Und jetzt finde ich schon, dass das irgendwie eine Ausbildung der Entwicklung ist. Aber die Dinge müssen halt sich so metschen, die müssen sich treffen. Der Spieler muss in dieser Phase sein, wo er das versteht, wo er die Sinnhaftigkeit erkennt, wo er dann auch Erfolgserlebnisse hat. Der Trainer muss Bock, dass auf haben, den Spieler zu nerven. Unser Torwartreiner sagt immer, er liebe Grüße an dieser Stelle an ihm, Nico burchert, Akzeptanz durch Pennetrans. Und es heicht halt nicht, wenn du das dem einmal sagst. Ich muss den halt penetrieren, ich muss den Nerven. Wenn er es nicht macht und ich scheiße, denn wieder zusammen aufgut, das sagt, dann wetter das irgendwann machen. Wenn er dann zuverliebeise auch noch ein Ball über die Linie stolpert. So. Und insofern glaube ich schon, dass das natürlich möglich und vernöhten ist, auch im Senior- und Fußball, im Profifußball, dann auch merkt zu legen, sagen wir so, wenn wir uns nicht entwickeln würden, wenn wir keine Spieler ausbilden würden, wenn wir uns als Verein nicht selbst ausbilden und entwickeln würden, hätten wir ja gar keine Daseins-Berschechtigung im 2. Liga-Fußball, im 2. Liga-Altag, insofern schließt das eine des andere nicht aus. Also kannst ausbilden und erfolgreich sein. Aber es gibt natürlich auch andere Vereine, das sind keine Ausbildung zu einer. Der FC Bayern ist nicht dafür da, um Spieler auszubilden, sondern die sind dafür da um Titel zu gewinnen. Du hast mal in einem Interview gesagt, ich bin jemand, der gewildt ist, immer mal wieder etwas anzupassen, damit die Jungs nicht damit rechnen können, was morgen auf sie zukommt. Monotonie ist der Tod der Aufmerksamkeit. Andere würden sagen, rotinen sind der Way to Go. Warum siehst du das anders? Ja. Also, wenn die jeden Tag Spakettiboloneße ist, dann. Schmeckt sie die auch nicht am 3. Tag. Das ist nur mal so. Und deswegen. gilt es da immer wieder ein neues Gericht zu kreieren auch. Und wenn etwas gut ist, dann sollte man versuchen es zu verbessern und es sehr gut zu machen. Wenn das Gericht aber dann schon irgendwann mal sehr gut ist. Wenn eine Trainingform sehr, sehr gut ist. Und aus meiner Sicht nicht mehr zu verbessern ist, weil jede Anpassung dieser Trainingform zu einem Fiasco führen würde, weil dann der Trainingsin halt Absurdung geführt werden würde. Dann belässt man sie dabei. Aber man holt sie erst keine Ahnung nach sechs Wochen, nach acht Wochen, nach zehn Wochen mal wieder aus der Schublade. Aber doch nicht wieder nächste Woche, sondern das ist schon auch meine Aufgabe. Und wieder für die nächste Woche eine neue Form zu kreieren. Dafür werde ich bezahlt. Und ich verspreche den Jungs nicht viel in einem Gespräch vor der Saison. Aber das ist sich auf eins verlassen können, dass ich mir denn. Allerwertesten Aufleise, dass ihnen im Training nie langweilig wird. Das ist mein. Ja, das ist mein Versprechen an sie. Sie werden in das Training kommen und nicht wissen, was wir machen. Sie. das ist mein Auftrag an mich selbst. Denn das ist aus meiner Sicht der Hauptgrund, warum ich. Ja, in der zweiten Niederarbeiten darf. Und dafür auch noch echt gutes, wenn ich gar zu viel Geld bekommen. Jetzt lass uns da mal im Detail bleiben. Geht sie dabei zum Beispiel, der rum immer mal wieder ein anderes Aufwärmprogramm rauszuholen, Formenspiel, um da neue Reiz zu setzen. Geht sie darum, immer mal wieder Grundordnung zu verändern. Wie schaffst du das, wo setzt du da an, was in deinen Ideen? Warmer, so Formenspiel ist dann schon immer gleich. Also es ist schon auch wichtig, paar Flutinen zu haben. Aber wir dürfen nicht voller Flutinen in so eine Schleflichkeit gelangen. Es ist im Endeffekt so, dass das beginnt schon bei einer Videonalyse. Es kann sein, dass wir mal gar keine machen, nach dem Spiel. Kann aber auch sein, dass wir sie splitten und jeden Tag zu einem anderen Thema was machen. Es kann sein, dass wir mal eine länger machen, manchmal nur mit Gropen. Die Jungs wissen da schon nicht ganz genau, was auf sie zukommen. Ja, die Räningsformen. Es gibt schon so einen Tag, ist eigentlich der zweite Tag in der Woche, wo wir wissen, dass es in kleinere Formen ist. Und da kannst du es dir natürlich einfach machen und sagen, "Okay, wir spielen jetzt eins gereinst, dann zwei gegen zwei, dann drei gegen drei, dann wir immer." Und das lässt du immer ablaufen. Du kannst es aber durch das Regelwerk, durch Positionierung der Spieler, durch Abläufe, letzten Sammere, irgendwie vor Ab-Schnick-Schnuck gespielt. Wer bekommt den ersten Ball und daraus ist ein zwei gegen zwei entstanden, weil die eine Mannschaft der einen kleinen Wettbewerbsvorteil hat, dann ist jetzt kein Hexenwerk, aber haben wir in der Form jetzt auch noch nichts gemacht. Und da haben die sich gefordert, da sind noch Schnickschnack-Schnuck, an der Mitgliederung gespielt. Und da haben sich gefordert, wenn sie in den Ball bekommen haben, voller oder Freude sind, verstolpert und der Gegend hat einen Dorg macht. Aber das ist nur an den Handel. Also es geht um diese Kleinigkeiten, wir werden ja den Fußball nicht neu erfinden, aber ich will, dass die Jungs zu mir kommen und einfach lust haben auf dieses Training. Sollen die schönsten 90 Minuten am Tag werden. So, weil Monotonie haben die ja schon genug dieser Routine, die man jeden Tag im Kraftraum, da hat diese Aktivierung und Warm-Up. Da ist ja auch die Kreativität durchaus begrenzt. Aber wenn die rauskommen, dann sollten die halt schon das Gefühl haben, oh cool, der alte hat sich mühe gegeben, also gibt ich mir auch mühe. Das ist im Endeffekt mein Kredung. Um das Thema, dass man gerne hingeht, zur Arbeit wahrscheinlich auch. Weil wenn du ja neu und reiz immer wieder bekommst, auch dann der langeweil dadurch Vorbeugstanführungszeichen. Das ist ja auch ein Thema und Thema wohlfühlen zum Ausbild und zu entwickeln, gehört ja auch dazu. Total, machen wir uns nicht sorgt, ist aller wichtig. Das ist natürlich immer das Ergebnis, um die Tatsache, ob ein Spielerspiel oder nicht spielt. Das sind die zwei wichtigsten Faktoren von Spieler. Aber ich kann sie etwas abfedern, oder ich kann sie wieder auch an das Gespräch zurück erinnern, dass ich ihnen eins versprochen habe, dass ich mir mühe im Training, jeden Tag, die das bestmögliche zu liefern, warte ich das auch von dir. Ich habe den nicht versprochen, dass wir Spieler gewinnen werden und ich habe dir nicht versprachung, dass zu spielen wird. Aber ich habe dir versprachung.
Ich habe alles dafür tun, dass du hierher kommst. Jeden Tag, weil du wirst ja erstmal dafür bezahlt, dass du ihn Training kommst. Du wirst ja nicht für Spielen bezahlen, nur für Strennieren. Für den sie bekommst du ja eine Sonderprämie. Also, gab Gas im Training. Und vor allem, wenn sich das Trainer-Team Gedanken macht, wie man es ordentlich gestalten kann. Und das ist einfach mein Ansatz und weil nicht das auch früher selbst genervt hat. Wenn du gewusst hast, was kommt. Ich wollte grad fragen, ist das was, was du einfach so abgeschaut hast, wie man es nicht macht? Ist das was, was dir irgendwie auch durch die Steine Erziehung in die Wie gelegt wurde? Weil du viel unterwegs warst mit deinen Eltern? Erziehung, ich weiß nicht, würde auf Anhieb so auch nicht bestätigen. Aber auf jeden Fall auch die Ausserung von Spielen und Kameraden früher. Oh, heute wieder das Gleiche. Kennen wir doch alle. Oh, nicht wieder das. Wenn du hast dann schon erkannt, oder stand die vier Hütchen und drei Stangen und hast genau gewusst. Oh, jetzt wieder fünf gegen fünf über einen halben Platz ohne Tor. Jeder hat einen Mann. Aber nur zwei Kontakte. Ja, aber du sagst ja auch anders. Du warst auch im ersten Gespräch oder im ersten Teil des Podcasts ja gesagt, dass deine Lebensgeschichte, deine Art, wie du dich als Trainer gibst, wie du dich als Mensch gibst, ja, auch geprägt hast. Gabs Trainer oder auch Idole in deinem Leben. Von denen du dann so fasziniert warst, dass du gesagt hast, da guck ich mir jetzt was ab. Hat sich dann erst ergeben als ich dann tatsächlich heiner geworden bin. Ich habe mir zwar die allerersten Gedanken noch als Spieler gemacht, aber ich war sehr, sehr jung, 15, 16 und so der Klassiker, zentraler Mittelfeldspieler, Kapitän, die anderen umkommen, die ihr selber recht wenig drauf gehabt, im leuchfacherischen Bereich, also vor allem was Geschwindigkeit angeht und dann musst du dir die Jungs stellen. Also, ist ein heller tief normaler Wertegang, glaube ich, dann das mal Trainer wird und da bin ich mich erstmals, wirklich mit dieser Ajax-Philosophie außen an der Gesetz, als sie so 95 Champions League-Sieger geworden sind, mit Bludium-Spielern und der Lüfern Hall. Und dann aber ein ganz langes, langes Warko und erst als ich dann Trainer geworden bin, das war zufällige Weise dann halt nun mal die Hochphase von Guardiola, Klop und Semione, jede dann völlig andere Spiel und herangehensweise an den Tag gelegt und dann versuchst du natürlich, die Dinge abzuschauen, zu nicht kopieren. Aber ja, die Dinge zu Nutze zu machen, die du als sinnvoller achtest. Aber von jedem etwas, dann glaube ich, das allerwichtigste ist, Dinge zu kapieren und nicht zu kopieren. Denn ich bin relativ sicher, dass jeder irgendeine Übung, die bei YouTube zu finden ist, aufbauen kann, die Pilonen so hinzustellen und den Ablauf so hinzubekommen. Aber es geht darum, das mit Inhalten und mit Leben zu füllen. Und dafür musst du die Dinge halt kapieren und nicht nur ob er flächlich auf, auf deren Gedanken schauen. Und das habe ich versucht und insofern würde ich sagen, dass mich dercheln herangehensweise am meisten gepleikt hat, ohne mich in irgendeiner Form, in irgendeiner Form, bevor der so wieder misverstanden wird, in diesen Swerven zu sehen. Aber diese Leidenschaft, die alle drei einfach wirklich komplett in sich tragen. Alle drei gleich ausgeprägt, jeder auf seine Art und Weise. Aber trotzdem jeder eine völlig andere Verspielart liebt. Das ist doch faszinierend. Ich habe einfach immer gesagt, wenn du das eine liebst, musst das anders oder doch nicht irgendwie ausgeschlossen werden. Und ja, so versuche ich die gleiche Leidenschaft in der Arbeit gegen den Ball an den Tag zu legen, wie die Detailverliebtheit in der Arbeit mit dem Ball. Nur in dem Umschaltsspiel, da bin ich irgendwie, ja, kann ich das ein ganz wichtiger Faktor, aber weil das am wenigsten zu kontrollieren, es sind beide Richtungen, nach hinten noch besser als nach vorne. Aber Umschaltsspiel so mit dem Ball ist wichtig, aber meine Begeisterhungsfähigkeit dafür hält sich in Grenzen, weil ich immer das Gefühl hab, dass da die Qualität der Spieler ein ganz, ganz entscheidend Faktor ausmacht. Viel mehr als in Spielaufrohgeschichten, wo du viel mehr kraschieren kannst, Arbeit gegen den Ball, aber nach Ball gewinnen, weil es chaotisches, weil es immer unterschiedlich ist. Du kannst natürlich Grundverhaltensmuster ihnen mit an die Hand geben und trotzdem wann spiele, wie, welchen Ball das ist, Entscheidungswendung, Wahrnehmung und da ist die Abhängigkeit vom Trainer, dann im Detail aus meiner Sicht am geringsten. Die Art und Weise kriegst du rein, aber die Entscheidungswendung verzweifel ich als. Du sagst das Thema Umschalten. Die Situation sind immer anders, weil der Gegner ungeordnend ist. Aber da könntest du jetzt ja tausend Muster-Taktikbilder aufmahlen, in welchem Winkel der Spieler da steht, sondern es ist viel der eigenen Spielkompetenz des Spielers zu geschrieben, wie er die Spielsituation bestimmt, in dem Fall. Mehr Möglichkeiten, Dinge zu koreografieren, liegen dann logischerweise im Spielaufbau oder im Anlaufen gegen den Gord-Spielaufbau. Naja, wovor ich hier hinaus wollte, ist das Thema, als Trainer hat man ja irgendwie schon, und wenn man auch andere Trainer beobachtet, ist man ja schon von Grad Control-Freak. Man will ja möglichst viele Teile des Spiels kontrollieren, weil man ja auch irgendwie seine Idealforstellung von Fußballspiel hat, von Abläufen auf dem Feld. Aber ist das eigentlich nicht irreführend? Kann man eigentlich als Trainer so viel kontrollieren? Gerade im Profifusball, wo du ja dein Spieler wahrscheinlich nicht mehr erreicht, außer der Spieler, der an deiner Seitenlinie gerade steht, also zumindest Werbaln nicht erreicht, während es spielt. Gute Frage, wirklich, sehr gute Frage sogar. Das Kultriose ist bei mir zumindest, dass ich außerhalb des Platzes gar kein Kontrollfreak bin, 0,0. Es gibt eigentlich nur zwei Regeln bei mir, kein Handy beim Essen und Gas geben auf dem Platz. Mir ist völlig egal, wann die Jungs kommen, das sollen die alle so untereinander ausmachen. Das sind die einzigen zwei Regen. Auf dem Feld ist es schon so, dass du Dinge gerne kontrollieren willst, dein Einfluss, dass es gering ist und deswegen liebe ich auch Testspiel. Ich liebe Testspiel, weil du dort zugelett fast auf die Mannschaft. Und wenn du dann spürst, dass die Mannschaft extrem gut funktioniert, in diesen 90 Minuten, weil sie auch merkt, "Okay, draußen ist einer der, auch für sie da ist, der vielleicht dieser Führungsspieler früherer Jahre ist, den sie ja nicht mehr gibt auf dem Feld." Und dementsprechend der Orientierungspunkt sich ein wenig verlagert. Und das ist dann so eine Symbios aus Trainer und Mannschaft. Dann ist es etwas total erfüllenes für mich erfüllenes. Und das wird dir natürlich ein wenig genommen, diesen 90 Minuten bei einem Punktspiel. Und deswegen müssen dann meine Koträner die Armen, der Frankas-Fario und eine Oberhühne meier so ergleiden, weil ich die Jungs nicht erreiche, erzähle ich denen immer, was die Jungs machen haben. Mensch, was sie haben. Ja, Jungs war sehr magner. Ich glaube, dass es Spieler gibt, wo es einen Ticken besser ist. Und dann gibt es Spieler, da hasse ich mich selbst danach. Aber das Gute ist die Jungs hören das ja nicht. Nur die auf der Bank und die kennen mich mittlerweile. So, jetzt hat er wieder seine fünf Minuten. Ich weiß, dass ich da auch gewisse Schwächen habe. Sagt es auch ganz klar gegenüber der Mannschaft. Wir sind hier schon im Profifußball und bitte da auch nicht, dass Worte auf die Goldware legen. Wenn ihr über mich mal lesst, dann wollt in der Kabine. Macht das, das ist gar kein Problem. Das gehört einfach dazu. Es ist etwas, was glaube ich, immer ein Him und Her bleiben wird in deiner Rolle als Deiner. Und ich kann nur sagen, ihr bessere, unter der Woche Arbeit ist, ihr bessere, die Testspiele nutzt, ihr klarer die Jungs wissen, wo rauf sie sich zurückbessinnen können. Mit und gegen den Ball. Du kannst ja Dinge vornehmen, aber der Gegner nimmt sich auch Dinge vor. Dann kann sein, es funktioniert nicht. Wir müssen die Jungs anhand von einzigen Jahren machen.
Zeichen, dann trotzdem wissen wir, okay, meiner Basis, unser Basis-Element, gegen den Ball, unser Basis-Element mit dem Ball. Und ich glaube, dieser Kommunikation, die ist immer möglich. Im Detail musst du dann die Halbzeitpause gut nutzen, aber wie gesagt, die Vorbereitung, das so hört, die Wahrscheinlichkeitenspiel zu gewinnen, wenn es aber mal nicht funktioniert, weil er gegeneidig irgendwie auch mal überrascht oder Spieler mal nicht ganz so gut drauf sind, dann soll das so halt Basics haben, auf die alle Spieler zurückgreifen können. Aber musst du daran an wieder im Spiel appellieren, weil die Spieler dann Fokus verlieren und muss mit dem Handzeichen irgendwas zeigen? Nein, nicht mal nicht zum Beispiel, wenn wir asometrische irgendwie auch bauen wollen oder nur mit einem 6er, einem 6er-Schieddroch oder was er immer uns geht, nicht ganz auf, weil der Gegner anders anläuft, dann muss klar sein, wenn ich faife oder über den Ketten und ich sage, okay, Basis, wir gehen ein Step zurück sozusagen, dann gibt es einfach eine Basisformation, auf die wir uns immer verlassen können, wo jeder, egal gegen welcher System, egal gegen welche Verhaltensweisen des Gegners sich wieder heimisch fühlt und dann eine Grundstabilität wieder hergestellt ist mit und gegen den Ball. Auch wenn es nicht perfekt ist, vielleicht gegen die Formation des Gegners. Also quasi wie bei Computer, wenn man sagt, okay, Update irgendwie, gegen nicht, ich muss es wieder auf Systeme einstellen, die war es. Ja, ich drehe mich da auch mal wieder so um den Punkt gedanklich "Perfect Sinismus", wie sehr schädlich auch "Perfect Sinismus" als Trainer ist, weil so dieses ideale Bild letztendlich nicht gibt und ein großer Thema "Rund-Umpärfect Sinismus" ist ja auch geduld. Wie viel geduld muss man an den Tag legen, weil oft Dinge ja nicht auf einmal klappen, wie viel kann man den Spielern aber auch zugestehen, denn es muss ja auch besser werden. Es müssen ja auch Ergebnisse kommen. Wie siehst du das Thema geduld als Trainer? Insgesamt ist es ja so, dass der Perfectionismus ganz wichtiges Element ist, auch in der Entwicklung, also auf der einen Seite, ist ja der Antrieb, auf der anderen Seite eben auch die Blämense manchmal und ich glaube, es ist wichtig nach Perfectionismus zu, nach Perfektion zu streben, ohne sie jemanden erreichen zu können und das zu akzeptieren und die Geduldsfrage, ich glaube, dass es schon auch typenabhängig ist, logischerweise und ich glaube einfach, dass das zum Teil auch ein bisschen mit Sympathie zusammenhängt. Also wenn du einen Spieler magst und davon kann sich keiner lösen, auch wenn Leute was völlig anderer erzählen, das ist einfach quatsch, dann bist du mit dem Spieler auch mal geduldiger als mit einem anderen und du verpflichtest eher mal danach oder tauscht den Spieler aus und es gehört einfach zur Wahrheit dazu. Dann merkt vor der Spieler, der kommt dann nicht ganz hin, aber du magst ihn dann investierst du auch noch mal Zeit und Nerveninie und sag's kommt, dann machen wir noch mal ein halbes Jahr, dem geht man noch mal ein halbes Jahr, der spielt dann noch mal in der U21, während du vielleicht einen anderen so ehrlich muss man sein, also das ist ein Faktor, was das Thema geduld angeht, in Bezug auf den einzelnen, in Bezug auf die Mannschaft ist glaube ich eins ganz wichtig und es ist eine Kunst, ich habe das einmal in Generei lebt, wenn es nicht läuft, trotzdem gleiche zu bleiben, so gut es geht, nicht die Schuld bei den Spielern zu suchen, sondern weiterhin analytisch zu bleiben. Das Problem in den 90 Minuten ist ja, dass du emotional bist, da verlierst du sowieso die Geduld, da willst du das jeder Ball ankommt und das verschärft sich nochmal mit negativen Ergebnissen und Erlebnissen. Das wichtigste ist aber nach dem Spiel, spätestens am nächsten Tag, dann auch wieder sachlich analytisch zu sein, um glaube ich zu bleiben, wenn du dann in der Emotionalität bleibst, weil du ungeduldlich wärst, weil du diesen nächsten Sieg ja unbedingt brauchst auf den eigenen Himtern, um den zu reiten, dann ist es eben ober, dann ist es eben ober, aber nicht glaube, das ist die große Kunst immer dann mittelweg zu finden, es wird nie die goldenen Mitte wahrscheinlich gefunden werden, weil es außerhalb der Beidahreichtung ist, aber vom Grundsatz her glaube ich, dass und da bin der eigentlich nicht so ein großer Freund davon immer davon zu sprechen, dass Erfahrung so ein toller Wert ist, denn viele Fußballer sind nun mal schon auch mit 1920, extrem gut und mit 26 werden sie eher schon schlechtert und wieder, aber dann sind sie äußerst erfahren, aber es gibt heilbereiche im Leben und dazu gehört, glaube ich, das Thema geduld auch, da ist Erfahrung nicht von Nachteil, auch Lebenserfahrung, das Alter, man wird etwas geduldiger, weil man schon öfter erlebt hat, dass mit der Zeit sich Dinge dann doch zum guten Wenden, man muss sie so ein bisschen an sich vorbeileufen lassen, geduldig bleiben und dann kommen die Dinge auch schon mal von alleine auf ein zu. Dann fügen sie sich, dennoch du hast angesprochen, wirst du im Spiel ja auch mal emotional, in der Emotionalität verlierst du ja aber ein Rationalität, nur hast du ja auch gesagt, da gilt es ja eine Balance herzustellen, denn ich nehme es best, beispielsweise glaube ich, ich glaube es kein jeder Trainer, wenn du irgendwann so ein Rage bist, weil gar nichts funktioniert, verlierst du Blambe und Blanzee irgendwie die anderen Lösung, die möglich wären noch aus dem Kopf. Wie schaffst du es dich persönlich wieder rauszuholen, in dem Spiel, wenn 50.000, wenn du hinten bepöbelt wirst, dich wieder in dieses Rational reinzuholen, dich in diesen konstruktiven Modus zurückzuhören zu versetzen? Oder ist das manchmal schon auch gar nicht möglich? Ja, ja, es ist mir glaube ich nicht so häufig passiert, aber es gab schon auch zwei heile Spiele in den vergangenen Jahren, jetzt hier in Patterborn, wo ich am nächsten Tag vor der Mannschaft mich dafür entschuldig habe, dass ich die Kontrolle über Spiel verloren habe, dass ich ihnen nicht helfen konnte, weil ich nicht mehr hermeiner Sinne war. Ich habe den Überblick verloren, ich glaube, das ist das allerwichtigste, dann nicht den Fehler bei irgendjemandem zu suchen, sondern einfach auch zu sagen, Leute, das war mein Ding, genauso wie man sie mal falsch eingestellt hat, auch systematisch inhaltlich, da brachte kein Zack aus der Krone, das eher so, dass die Jungen sagen, okay, du stimmt, du stimmt, wie kann man denn nur so sagen, dann ist der Umgang einfach mit Fehler, glaube ich auch ein anderer so nach innen, wie gesagt, wir machen so viele Fehler in jeden Tag, es ist überhaupt gar kein Problem, dann auch mal zu sagen, Leute, da bin ich dann eben gelegen, das Ding nimmt nämlich auf meine Kappe und das kannst du auch in der PK mal sagen oder in der Öffentlichkeit, denn grundsätzlich, ob du ein Fehler zugebt so oder nicht, als einer gibt es nur eine Bemessungs- und Lage, Sieg oder Niederlage und verlierst so häufig bis zu früher oder später weg, ob du dich dafür entschuldigst oder die Schuld bei dir suchst, woanderspielter gar keine Rolle, also dann sagt doch, wie es ist, nur früher hat man halt, man mag's auch keine Schwäche zeigen, ja, weil es nicht, wenn du halt nicht gut warst, nicht gut, kann man irgendwann auch nicht mehr kaschieren, ja, und wenn du hinten liegst und wechseln sind, innen wird da einiger für ein Stürme ein, weil du die Kontrolle verloren hast, dann ja, und alle fragen sie, was macht ihr denn, wobei das Beispiel kommt mir, weil Johann kleuft, dass sie irgendwann mal gesagt hat und ich verstehe bis zum heutigen Tag nicht, warum er das mal gesagt hat, wenn du hinten liegst, wechseln einen verteibiger ein, ich weiß nicht, warum man das gesagt hat. Das sind wir ja eben beim Beispiel, also das ist ja, vielleicht weil er denkt, dadurch kann man den Gegner verwirren, wir wissen es nicht, aber ja, weil man ihn jetzt noch fragen könnte. So, aber in der Stelle würde ich sagen, ich danke dir für die Zeit, ich kann sich vorher nicht, ich kann sich vorher nur durchs Fernsehen, durch Interviews sich mir vorher durchgelesen haben und als sehr offen, ehrlich, authentisch erlebt und habe auch keine
gerade glaube ich, allein durch die Anfänge, die du erzählst, dass in der vorherigen Folge "Bregung im Amateurfußball" und generell auch verstanden, was sich andreibt und faszinierend in diesen Fußball-Business, in dieser Bubble, die ja so hochprofesionalisiert ist und noch die 8.000 Mitarbeiter im Staff- und da noch Kommunikationen und da aufpassen. Da ist mein Gefühl, bis zu noch einer der Down-To-Earthes. Bündigst du ja viel Erfolg mit der SCP-Wahl dahin und ja, eine gute Zeit. Herzlichen Dank. Hat mir sehr viel Erfolg beheutet. Bis bald, mein Wieder. Genau, bis dahin, gute Zeit auch für euch. Ciao, ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Lukas Kwasniok betont, dass Trainer im Profifußball eher Begleiter sind und Spieler „besser aussehen lassen“ können, statt sie grundlegend zu verbessern.
Entwicklung und Ausbildung sind im Profifußball möglich, aber zeitlich begrenzt; der SC Paderborn ist auf eigene Ausbildung angewiesen, um in der
Liga zu bestehen.
Monotonie ist der Feind der Aufmerksamkeit; Kwasniok kreiert ständig neue Trainingsformen, um Langeweile zu vermeiden, und verspricht Spielern abwechslungsreiches Training.
Er betont, dass es wichtig ist, Dinge zu „kapieren“ statt zu „kopieren“; er lässt sich von Trainern wie Guardiola, Klopp und Simeone inspirieren, ohne sie zu imitieren.
Kontrolle auf dem Feld ist begrenzt; Kwasniok liebt Testspiele, da er dort mehr Einfluss hat, und nutzt Basisformationen als Rückfalloption im Spiel.
Perfektionismus ist ein Antrieb, aber auch eine Belastung; Geduld hängt oft von Sympathie ab, was er offen anerkennt.
Summary:
Lukas Kwasniok, Trainer des SC Paderborn, diskutiert im Podcast, wie viel Entwicklungsfußball im Profibereich möglich ist. Er sieht Trainer primär als Begleiter, die Spieler durch Überzeugung und klare Aufgaben verbessern können, aber die Zeit sei zu kurz, um fundamentale Fortschritte zu erzielen. Dennoch sei Ausbildung im Profifußball überlebenswichtig für Vereine wie Paderborn, die nicht auf teure Transfers setzen können.
Ein zentraler Punkt ist seine Ablehnung von Monotonie: Er verspricht Spielern, dass Training nie langweilig wird, indem er ständig neue Formen, Regeln und Abläufe einbaut, etwa durch spielerische Elemente wie Schere-Stein-Papier, um Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Er betont, dass er Ideen von Top-Trainern wie Guardiola, Klopp und Simeone aufnimmt, aber nicht kopiert, sondern versteht – nur so könne man Übungen mit Leben füllen. Kontrolle sei auf dem Platz begrenzt, weshalb er Testspiele liebt und Basisformationen als Anker nutzt, wenn der Matchplan nicht aufgeht.
Perfektionismus sei ein Antrieb, aber auch hinderlich; Geduld sei oft sympathieabhängig, was er ehrlich zugibt. Insgesamt plädiert er für eine Balance zwischen Entwicklung, Erfolg und Anpassungsfähigkeit im hektischen Profifußball.
FAQs
Laut Lukas Kwasniok ist es möglich, Spieler auch im Profi-Fußball zu entwickeln, indem man sie von einer bestimmten Spielweise überzeugt. Er betont jedoch, dass die Zeit kurz ist und man Spieler eher besser aussehen lassen kann, als sie grundlegend zu verbessern.
Kwasniok sieht Monotonie als Tod der Aufmerksamkeit und verspricht seinen Spielern, dass ihnen im Training nie langweilig wird. Er kreiert ständig neue Trainingsformen, um die Spieler zu motivieren und ihre Entwicklung zu fördern.
Er variiert unter anderem die Videoanalysen, splittet sie oder lässt sie mal ganz aus. Bei den Trainingsformen nutzt er wechselnde Regelwerke, Positionierungen und kleine Wettbewerbe, um neue Reize zu setzen.
Er hat sich von Trainern wie Guardiola, Klopp und Simeone inspirieren lassen, betont aber, dass es wichtig ist, Dinge zu kapieren und nicht zu kopieren. Er übernimmt Leidenschaft und Detailverliebtheit, ohne sich mit ihnen zu vergleichen.
Er akzeptiert, dass sein Einfluss während eines Punktspiels gering ist, und verlässt sich auf die Vorbereitung und die Basisformation. Er liebt Testspiele, weil er dort die Mannschaft besser erreichen und coachen kann.
Geduld ist für ihn typenabhängig und hängt auch mit Sympathie zusammen. Er strebt nach Perfektion, akzeptiert aber, dass sie nicht erreichbar ist, und investiert bei Spielern, die er mag, auch mal mehr Zeit.
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