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#41 Hinter dem Matchplan: Raphael Honigstein über die unsichtbare Arbeit großer Trainer

52m 52s

#41 Hinter dem Matchplan: Raphael Honigstein über die unsichtbare Arbeit großer Trainer

In dieser Podcast-Folge spricht Raphael Honigstein über seine Erfahrungen als Fußballexperte und Trainerberater in England. Er erklärt, dass seine Perspektive sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt hat: Früher sah er Spiele eher oberflächlich, heute erkennt er taktische Feinheiten wie Aufbauspiele, Pressingmuster und Anpassungen während des Spiels. Diese Entwicklung verdankt er der Zusammenarbeit mit Trainern wie Rene Maric, die ihm halfen, Fußball in „Farbe“ statt nur in „Schwarz-Weiß“ zu sehen. Honigstein betont, dass moderne Fußball stark von Taktik und Professionalität geprägt ist, wobei Matchpläne und Gegenstrategien entscheidend sind. Während eines Spiels passieren unzählige Veränderungen, die von Spielern intuitiv oder durch Traineranweisungen ausgelöst werden. Er hebt hervor, dass Top-Trainer wie Pep Guardiola Räume antizipieren können, was Spielern Sicherheit gibt, während Gegner oft Schwierigkeiten haben, dagegenzuhalten. Abschließend analysiert er Tottenhams Krise: Häufige Trainerwechsel mit unterschiedlichen taktischen Ausrichtungen, mangelnde Führung und der psychologische Druck im Abstiegskampf hätten die Mannschaft destabilisiert. Insgesamt zeigt das Gespräch, wie komplex und dynamisch Fußball heute ist und wie wichtig ein tiefes Verständnis für taktische Abläufe ist – sowohl für Trainer als auch für Experten.

Transcription

8697 Words, 52584 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Einmereinsport-Fußball-Trainer-Podcast-Volge. Heute haben wir Raphael Honigstein zu Gast. Wer Raphael noch nicht kennt, viele haben ihn schon gesehen bei Sky because of the Asexpert. Neben seiner Rolle als Experte ist er auch berater, zum Beispiel vom Trainer Reifragnik. Wir sprechen zum Beispiel über den Fußball in England, über eben die Zeit die Reifragnik zum Beispiel bei Manchester United hat und auch zum Beispiel die Zeit jetzt bei Österreich. Wenn dich also diese Folge interessiert, dann bleibt dran. [Musik] Kurze Wärbung in eigener Sache. Ich werde gerade in Trainings- und Heid mit dem neuen Trainingsplaner von Einmereinsport. Wenn du auch das Problem hast, manchmal gestresst zu sein und dann aber Übungen nach dem ASUS-Modell zu finden, dann ist der Trainingsplaner für dich genau richtet. Wenn du also Bock hast darauf, check ihn bei Einmereinsport ab und ich wünsche dir es noch viel Erfolg und viel Spaß bei der weiteren Podcast-Folge. Raphael, schön, dass du da bist bei unserem Einmereinsport-Fußport-Trainer-Porkast und wie wir es auch immer machen, start doch gerne mal mit einer Selbstvorstellung. Ja, mein Name ist Raphael Runikstein. Ich lebe seit 33 Jahren in London. Bin hier aus München hergezogen, um zu studieren. Bin dann während des Studiums den Journalismus ein bisschen reingeschlittert. Und in den letzten Jahren wieder etwas rausgeschlittert, mit zunehmender Arbeit auf der Talent Management Seite. Ich arbeite mit einigen Trainern zusammen. Ich habe eine FIFA-Lizenz. Ich mache aber noch ein bisschen Fernsehen nebenbei. Und ja. Und ich glaube, die meisten haben dich schon gesehen, würde ich behaupten, ohne dass wir vielleicht wissen, dass du Raphael Runikstein hast. Zum Beispiel ich selber hab letztens die Totten im Doku gesehen, bei Sport-Inside-Mistus gewesen sein. Und dann habe ich auf einmal der in Gesicht gesehen, dachte mir, krass, okay? Da ist einer, den ich kenne und der vor allem gerade, zum Thema rund um den englischen Fußball und den deutschen Fußball geht, eine absolute Expertise. Und das schon seit vielen Jahren. Wie kam das zustande? Ich habe ja eine erste Linie dadurch, dass ich halt hier bin. Nach drei Jahren in London, 25 Jahre von in Fußball, sollte man schon das eine oder andere mal aufgeschnappt haben. Und die hatte ich meine Arbeit bei Sky, wo wir jede Woche ein großes Pramilik-Spiel machen. Bin ich noch mal ja, ne'er angerückt. Was so ein bisschen die Hintergründe angeht, du lernst bei den Spielern, hast immer eine Möglichkeit, mit Leuten zu sprechen. Du kannst für die hinter die Kulisse schauen, du bist im Tunnel. Du siehst, wie sich eine Mannschaft verhält, vor dem Spiel, nach dem Spiel, wer geht in die Trainer-Kabine, wer redet mit wem. Aber das ist schon ein großes Privileg, Privileg so nah dran zu sein. Und ja, ansonsten ist es eigentlich schwierig, in einem anderen zu leben, ohne dass einem der Fußball tagtäglich über den Weg läuft oder einfach das Leben ausfüllt. Denn bis zum Geben hier von Leuten, für die das Ergebnis am Wochenende, bestimmt, wie sie dann die nächsten 7 Tage gut gelauen sind oder auch nicht. Und ja, es ist eine Stadt, die die Fußball einfach lebt und einatmet und außeratmet und dem schlechten kann man sich dem gar nicht entziehen. Ich habe noch das Glück, dass ich im Fußball arbeiten darf. Also ich habe sozusagen in der doppelten und dreifachten Dosis. Wir haben ja schon im Vorfeld gesagt, wir lassen uns einfach mal im Laufe des Podcasts ein bisschen beriesen, über all welche Themen wir alle sprechen. Wahrscheinlich über alles, können wir, in der Zeit sprechen. Aber wir wollen mal anfangen, so was das Thema England angeht. Du hast jetzt schon gesagt, wie es schon dein Background ist. Viele fragen sich über gerade immer bei diesen Experten oder vielleicht bei diesen Insider. Okay, woher können diese Insider so schnell ihr Wissen haben? Teilweise bist du ja dann schon in Interviews direkt nach den Spielen und kannst dann schon Sachen aus Kabinen oder inlichen schon als sie, wie kommt es dazu? Ja, das ist natürlich zum einen schon das Wissen, dass man mitbringt, davor. Also ich bin schon ja 2000 zum ersten Mal im Fernsehen gewesen, als sogenannte Experte. Und habe mir natürlich seitdem den anderen Kontakt angeeignet und ja, tausende, wenn ich gar 10.000 von Spielen gesehen live. Also das ist das, was man mitbringt sozusagen. Dann aber auch, würde ich sofort mit in den nächsten Satz mitnehmen, auch die Offenheit immer wieder dazu zu lernen. Ich habe gerade in den letzten Jahren durch Gespräche, durch Arbeit mit Trainern, auch nochmal eine völlig andere Sichtweise auf den Fußball bekommen. Ich glaube, als Kritiker, als ja, Experte, als Journalist, ist es immer sehr leicht, sich hinzusetzen und bewette deinen Spiel und sagt dann ja, das hat geklappt. Das hat nicht so geklappt. Aus Trainer Sicht hast du viel mehr noch das Gefühl für die Probleme und für die Möglichkeiten oder manchmal auch die Unmacht, wenn es darum geht, sie zu lösen oder nicht lösen zu können. Und das, wirklich jetzt in den letzten Jahren, hat nochmal einen großen Einfuss auf meine Bewertung auf meine Sicht, das Fußballs genommen. Und ja, wenn es um Spiel geht, dann ist es natürlich dazu, genau zuzuschauen, genau hinzuschauen. Social Media hilft dir natürlich dabei auch Sachen nochmal aufzuschnappen, die du vielleicht während des Spiels live so nicht gesehen hast. Und ja, dann ist natürlich einfach von Vorteil, da wirklich vor Ort zu sein, du bist ungefähr zwei Minuten weg vom Kabinengang meistens, bis dann sofort nach schon's fünf da. Sie ist manchmal noch die Spieler vorbei laufen, sie ist sie manchmal schimpfen, sie ist sie manchmal jubeln, sie ist manchmal vereint, funktioniere mit dabei, wie sie auf den Schiedsrichter einschimpfen oder auch mit den Spielern zusammen sich freuen. Also das ist einfach der Nähe sozusagen geschuldet, dass man dann im besten Fall, dass auch an die Zuschauer transportieren kann. Ja, es ist eine sehr allgemeine Frage, aber weil du gesagt hast, deine Sichtweise hat sich vor allem verändert. Wie konkret ist es jetzt anders wie vor 20 Jahren? Also wie hat sich da der Fußball oder deine Sichtweise verändert? Also der Fußball hat sich natürlich in vielerlei Hinsicht verändert. Im Vergleich vor 20 Jahren ist er viel taktischer geworden. Sehr viel professioneller in jeder Hinsicht. Er war noch glaube ich vor 20 Jahren mehr ein Players-Game. Natürlich sagen gerade die besten Trainer, das immer ein Players-Game ist, aber du siehst halt einfach wie, gerade Stichwort, wie spielen wir von hinten raus, wie sehr mittlerweile Matchpläne, Muster und auch dann die Gegenmuster und die Gegenmittels sozusagen ein Spiel in gewisse Richtung steuern oder auch nicht. Und das siehst du aber nur, wenn du ein Bewusstsein dafür hast. Also ich hab bestimmt vor 20 Jahren nicht genau aufgepasst, wie will eine Mannschaft eigentlich hinten raus spielen? Das lag zum einen, weil es kaum eine Mannschaft gemacht hat, weil man einfach in Abschluss so weit wie vorne, nach vorne gekloppt hat und dann golftert er das mal nur in zwei Kampfgewind und dann je nachdem hast du eine Münze geworfen, ob die eine Mannschaft dann im Ball besitzt hat, im Mittelkreis oder die andere. Und jetzt geht das natürlich viel mehr darum, sowohl den Ball, als auch den Platz, den Raum zu dominieren. Und ich sehe einfach den Fußball an, das ich sehe es immer noch, um einen Zitat für jemand anderes zu verwenden. Ich glaube, ich eher in Schwarz-Weiß im Vergleich zu Top-Trainern, die aus einer sehr viel schlechteren Position, was die Perspektive angeht, einfach Dinge sehr viel schneller und sehr viel besser. Und deutlicher sehen, die sehen es in Farbe. Ich sehe es in Schwarz-Weiß, aber ich würde mal sagen, das ist schon ein Fortschritt, denn vor 20 Jahren habe ich diese Dinge, diese Muster so nicht gesehen oder nicht wahrgenommen. Das unterbewusst weißt du dann, oh, die Mannschaft spielt gut, sie dominiert, sie ist am Ball besser, aber was das wirklich heißt und auch die Gründe dafür zu finden, das sind Dinge, die konnte ich mir erst in den letzten Jahren einen aneignen, aber da bin ich auch glaube ich immer noch erst am Anfang gemessen, an dem was ein Top-Analyster oder ein Top-Trainer sieht. Hast du da mal ein konkretes Beispiel für uns? Vielleicht auch mit einem Trainer, den man vielleicht auch kennt? Ja, zum Beispiel ist es kein Geheimnis. Ich arbeite mit Renimarisch zusammen, der Assistenz-Trainer von Vincent Kompine, und wenn ich hinterher mit ihm über das Spiel redet, dann sagt er einfach Dinge, die ich vielleicht so gespürt habe, vielleicht auch im Ansatz gesehen habe, aber nicht in dieser Deutlichkeit, nicht in dieser konkreten Auflösung. Also wenn er sagt, wir hatten heute ein Problem, in der Innenverteidigung, das sind so Sachen, die nimmst du vielleicht unbewusst war, wenn ein Spieler sich schwer tut, hinten sauber rauszuspielen. Aber das ist mit diesen Dingen zu tun, das ist auch mit dem Anlaufverhalten zu tun, das Gegner ist und das man dann vielleicht auch in der Halbzeit, dass er etwas anders machen kann, um dem wieder entgegen zu wirken. Also das sind so Mechanismen, die auf dies schwer zu kommen, wenn man diesen Background nicht hat, wenn man das nicht schweren kann, wenn man das nicht gelernt hat, so zu sehen, wenn man es nicht im täglichen, sag ich mal, Gebrauch so sieht, sondern wenn man sich Spiele eher anschaut, wie so ein Atheaterstück, und dann schaut, ja, bin ich gut unterhalten, ja, wer ist der böse, wer ist der böse, gute, was sage ich dann dazu, aber sozusagen nicht den Blick unter die Mutter haube hast und dass er so eine Oberfläche bleibt. Also das sind so Dinge, die haben sich erst in den letzten Jahren entwickelt und es ist auch nicht so, dass man das immer alles dann als Journalist den Leuten unbedingt erklären kann und muss in der Krise der Zeit, gerade wenn man im Fernsehen arbeitet, hast du ganz wenig Zeit inhaltes zu transportieren, muss das sehr auf dem Punkt bringen und weiß auch nicht unbedingt, ob sich jeder dafür interessiert, wie jetzt Mannschaft Xypzilon von hinten raus gespielt hat und was die andere Mannschaft hergegen getan hat, dann gibt es doch größere Themen, meistens nach den Spielen, aber für mich als jemand der Fußball schon ganz, ganz lange schaut, haben sich da nochmal neue Sichtweise und neue Perspektiven aufgetan. Was mich auch noch mal interessiert ist, wie viele von diesen Veränderungen passieren, dann auch tatsächlich im Spiel, viele denken, okay, am Anfang spielt die eine Mannschaft 433 und die andere Kanahne 442 und das wird dann auch so durchgezogen, aber es ist ja deutlich, sag ich mal, interaktiver, es gibt deutlich mehr Änderungen, aber wie viele sind es am Ende oder kann man das vielleicht sagen, wie schnell wird dann immer was verändert, oder wie viel reagiert man auch auf Taktiken, die die Gegner machen, wie ist so ein Spieltag, sag ich mal. Ja, das sind tausende Dinge, die sich verändern, deswegen ist der Fußball so fluid und so schwierig, auch in gewissen Schämen zu packen, es reicht ja, wenn eine der Sechser versteht, wir haben Probleme hinten, wir werden, lasst es mich ganz, jetzt mal plakativ sagen, wir werden man gegen man angegangen und die vier hinten haben Probleme daraus zu spielen, also was mache ich, ich lasse mich fallen und dann werden wir 5 und dann muss die Gegner schon Mannschaft schon an 5 mitnehmen, das heißt, dass dann aber mittelfeld mehr Platz ist, wenn ich die erste Linie überspiele, jetzt mal ganz simple ausgedrückt, das heißt nicht, dass der Trainer das unbedingt sagt, das heißt aber das guter Mittelfeldspieler vielleicht erkennt, in dem Fall, ich muss mich jetzt da anbieten, weil wir haben hier große Probleme, oder man sagt, okay, wir ziehen jetzt die aus dem verteilege etwas höher, dann wird es schwierig, wenn die mit 4 dann uns pressen, weil dann sind die lücken da, wenn sie uns mit 4 pressen, aber die aus dem verteilege stehen hinter den angreifern, dann vielleicht können wir so an sie ran, also da sind 1000 Dinge, die sich auch innerhalb des Spiels dauernd verändern, man kann das auch glaube ich nicht, wenn man das Spiel so schaut, wie ich alles so wahrnehmen und alles so verarbeiten, weil sonst müsste man sich eigentlich komplett weg vom Spiel geschehen, lösen, fast weg vom Ball schauen und nur noch auf die Bewegungen der Spieler und so weiter schauen und das kann ich, das kann ich nicht, will ich auch nicht, ist nicht mein Job letztlich, aber ich sage, dass mir ja solche Dinge auffallen und früher wahrscheinlich nur so im Unterbewusstsein wahrgenommen werden worden sind. Gutes Beispiel ist glaube ich, dass 20 13 in der Finale Bayern gegen Dortmund, Bayern hatte enorme Schwierigkeiten, die erste halbe Stunde wurde, fast so tode gepresst von Dortmund, die auch wirklich super Chancen hatten und dann kriegt das Spiel aber eine andere Dynamik, eine andere Wendung, weil A, was der Schweißsteiger erkennt, okay, ich lasse mich jetzt ganz hinten fallen, zwischen die Inverteidiger und Hilfe da beim Aufbau mit, dann ist es schwieriger uns zu pressen und B vielleicht sogar noch banaler und auch nicht taktisch in dem Sinne, Chavimattines 1, 2, 2 kämpfe gewinnt und so diesen Druck einfach bricht und auf einmal der Druck sich verlagert durch diese Ballgewinne auf die andere Seite. Also wie gesagt, relativ banale Dinge, die wahrscheinlich jeden Trainer gehen lassen vor langweile, weil er das aus dem FF kennt, aber als Fan oder auch als Journalist, der nicht taktisch geschult ist oder war, sind das so Dinge, die ich früher wahrscheinlich nicht so wahrgenommen hätte, direkt. Das sind jetzt Anpassungen, die Spieler gemacht haben, es gibt ja auch viele, die machen die Trainer, sind das dann Anpassungen, die man davor im Training trainiert hat, die vielleicht auch in der Wochenthema waren oder kann es auch sein, dass solche Sachen im Spiel dann sehr spontan entstehen und dann sage ich mal ohne, dass man es trainiert, der Trainer fällt auch rein, wo wir käme, müsst ihr diese Anpassungen machen, weil es etwas unerwartet ist passiert ist. Ja, ich glaube, das beides möglich ist. Ich bin ja kein Trainer und kann nicht sagen, wie ich das machen würde und den Training mit den nicht zusammenarbeiten oder die auch näher kennen, sind es auch verschiedene Ansätze. Es gibt Mannschaften, die sind oft in der zweiten Hälfte besser, dann fang man sich, okay, warum ist das so? Hat der Trainer so eine Superansprache gehalten oder hat er vielleicht mit Hilfe eines Analysten auf die Taktik des Gegners reagiert und kann jetzt viel besser damit klarkommen, die Mannschaft kommt dann raus und spielt besser plötzlich. Also es gibt verschiedene, ganz verschiedene Abläufe da, Sachen, die sich im Spiel geben, desto besser die Spieler, die Besser die Spieler, desto höher die Chance, dass sie selber Lösungen finden und der Trainer gar nicht angreifen muss, aber es gibt natürlich immer mal wieder ein, zwei Dinge auch wenn es nur nur Nürnste sind, wo man von oben dann sagt mit dem Analysten zusammen, also hier sind die Räume, das haben wir vielleicht noch nicht so gesehen, lass uns da rein spielen. Eine der Gründe, warum Pep Guardiola so erfolgreich ist und auch von seinen Trainern, von seinen Spielern so bewundert wird, ist, dass er vorher schon, vor allem im Spiel schon sagen kann, wo sich die Räume auftune, wie man im besten spielen muss, um Räume zu kreieren und Chancen zu produzieren und dass diese Dinge halt ganz oft dann genauso ablaufen wie er sich das vor, wie er das vorher den Spielern erzählt hat und da denkst du natürlich, als Spieler okay cool, also ich gehe jetzt in ein Spielfilm, kennen aber das Drehbuch schon und wenn ich mich praktisch so verhalte, wenn ich meine Zeilen richtig auf sage, dann funktioniert das und das ist natürlich eine Wahnsinnssicherheit für jeden Spieler zu wissen okay, wenn ich diese Dinge umsätze, dann haben wir eine große Chance hier erfolgt. Jetzt muss ich mal fragen trotzdem, also es ist ja eine wahnsinnige Gabe, hat er dann auch mit einer Gegner-Vorbereitung zu tun, aber liegt es dann auch daran, dass vielleicht die Gegner dann nicht variabel auch genug sind, weil man kann jetzt ja meinen als Trainer dann und sagen okay, warum machen dann andere Trainer, nicht gerade gegen Menschen, das ist vielleicht was mal neu, um genau diese Gabe, die vielleicht Pep Guardiola hat in der Vorbereitung, dann sozusagen so ein bisschen zu nehmen. Also zum einen können halt Guardiola-Manschaften meistens darauf reagieren, wenn wenn etwas Neues tatsächlich passiert, dann stellen sie um, dann verhalten sich anders und das ist dann nicht durchschlagen genug, um ein großen Unterschied zu machen, meistens in den meisten spielen. Der zweite Punkt ist aber natürlich, dass du als Trainer sagst okay, wenn ich jetzt was wirklich anders machen muss, weil es mein City ist, behauptet das dann aber meiner Mannschaft die eigenen stärken. Also ich kann mich jetzt natürlich mit fünf Leuten hinterhin reinstehen oder sogar mit sechs in eine Linie, damit hat er vielleicht nicht gerechnet, aber was habe ich davon? Ich mache dann vielleicht das Spiel von City kaputt, aber wenn ich nicht mehr nach vorne komme, wenn meine Abläufe nicht mehr so sind wie die Mannschaft sie erkennt und sich auch wohlfühlt, bringt mir das dann unter dem Strich mehr. Also ich glaube, das ist nicht so einfach. Es gab bestimmt große Duelle zwischen Pep und Tuchel schon in der Bundesliga dann später auch in der Pramidik, wo beide Mannschaften ständig variiert haben, sich ständig angepasst haben, aber auch sich von City, glaube ich, ist es so, dass oder von Guardiola-Manschaften allgemein, dass sie natürlich auch noch individual so gut sind in der Regel, dass du es allein taktisch auch nicht packen kannst. Also du kannst sie vielleicht überraschen, du kannst irgendwas anders machen, aber wenn die Spieler dann a von sich aus reagieren und dann auch in einem Konzept spielen, dass sie noch mehr Sicherheit gibt, dass auch ihre Stärken noch weiter rausbringt, sind da die Chancen dann auch nicht mehr so groß durch irgendein Kniff über eine Überraschung dann ein ganz neues Ergebnis oder ein ganz neuen Spiel aufzukreieren. Und wenn du das City ist, jetzt ein positives Beispiel bei es sagt, momentan darum geht wieder um die Meisterschaft zu kämpfen. Es gibt aber auch negative Beispielen, das sie habe vorhin schon angesprochen, ist zum Beispiel momentan leider Tottenham, wo liegt bei denen jetzt momentan dran? Ich meine eigentlich von den Spielern her, ich denke zum Beispiel an Shavi Simmins, haben sie ja eigentlich vermeidlich die Spieler, die normalerweise nicht um den Klassenheit kämpfen sollten, sondern um den europäischen Betbewerb. Warum ist es dann trotzdem der Fall, dass sie momentan eher da unten fest hängen? Ja, ich glaube, das sind ganz, ganz viele Gründe, die wahrscheinlich wenig mit der aktuellen Taktik zu tun haben, mit der Serbiet, das hier eine Vorgeschichte, die Mannschaft hat unter Anspruch zu Kugeln extrem pressing, das Spiel stillgespielt, dann unter Thomas Frank eher natürlich auch mit pressing-elementen aber eher ein abwartenden Stil, da ging es eher um zweite Belle, da ging es eher um definitiv richtig zu stehen, dann war der weg, dann kam mit Igor Tulu, jemand der die italienische Schule bevorzugt, mit fünf Wakette, also die Mannschaft erlebt jetzt in den sechs Monaten, acht Monaten die vierte taktische Ausrichtung mit der Serbiet, der ein großer Verfechter des Ballbesitzes ist, und das schönes Spiel eigentlich von hinten raus zu spielen und ich glaube, das wäre sogar im in den normalen Fall mit großen Wachstumstörungen oder Schmerzen einhergegangen, sich so oft umzustellen, wenn du jetzt dazu noch die psychologische Dimension rechnest im Abschicks Kampf zu sein, keiner der Spieler ist wirklich da vorbereitet, der Verein ist nicht da vorbereitet, der dem Verein fehlt es auch an Führung momentan, in der Führungseitage. Also da kommen ganz viele Themen dann zusammen, ganz viele verletzte auch schon die ganze Saison Das würde ich jetzt nicht an taktischen Dingen oder sogar an irgendeinem Trainer festmachen, sondern das hat einzig und allein damit zu tun, wie unterbrochen, wie unterbrochen ist das falsche Wort, wie wenig Konstanz und Rücken muss in jeglicher Beziehung einfach in diesem Verein ist, weder was das Personal angeht, durch die verletzten Taktisch durch die vielen Trainerwechsel und dann noch noch das fehlende Selbstbewusstsein, die fehlende psychologische Resilienz, die du jetzt hast, wenn du unterwartet in den Abschicks Kampf da reinslitterst, also das sind Dinge, die sich dann taktisch auch nicht mehr aufflösen lassen, so leicht. Und das ist schon gesagt, ich habe in einer Saison schon mehrere Trainerwechsel, würdest du sagen, das ist ein England noch mal krasser als in einen anderen Wettbewerb, das sei ich mal ein Trainer noch weniger Zeit bekommt, als es vielleicht ist schon der Falles. Also man müsste sich jetzt mal die Zahlen der anschauen, gefühlt, würde ich sagen bis so ein, zwei Jahre war England eher ein Land, wo man als Trainer noch mal eine Chance bekommen hat, auch mal eine zweite Saison reinzugeben, jetzt nicht so ganz so gut klappt. Und das hat natürlich auch mit der Struktur zu tun, denn Trainer waren und sind teilweise oft mehr als Coaches, das heißt, sie sind auch sehr federführend, was die Zusammenstellung des Staffs angeht, was die Transferpolitik angeht. Und du konntest dir als Verein, ist auch nicht leisten, dass alle neuen Monate, alle zehn Monate auch nicht alle eine halbe Jahre zu wechseln, weil du dann immer wieder von vorne anfängst. Also diese englische Management Struktur hatte eigentlich zur Folge, dass zumindest, was ist das mein Gefühl, muss ich nochmal anschauen, ob ich da mein Gefühl nicht drückt, was die Zahlen angeht. In England es tendenziell mehr Geduld gab mit Trainer. Ich glaube, das hat sich jetzt durch die neue Eigentümer Struktur, viele Ortsgibt es amerikanische Eigentümer, etwas gedreht, die sagen, in nicht Windorstand, wir haben als Vereinungkonzept. Und wenn der Trainer es nicht schafft, dann nehmen wir den nächsten Trainer und der führt dann das Konzept aus und es ändert sich eigentlich nichts. Dass das in der Praxis nicht so einfach ist, sehen wir, am Beispiel Cheers you zum Beispiel, sehen wir auch an anderen Vereinen die Probleme haben, Norddingham Forest, illisches Beispiel. Aber ich würde sagen, es hat sich ein bisschen was geändert, weil sich eben auch die Eigentümer geändert haben und damit die Ungarn mit den Trainern in den letzten, sagen wir mal, zwei bis drei Jahre. Ich würde genau in diese Rolle des Trainers unbedingt jetzt mal eintrauchen wollen, weil man würde ja meinen, wenn ich es jetzt auch noch richtig im Kopf habe. In England ist ja der Trainer auch gleichzeitig der Manager, es ist ja nicht jetzt ganz so vergleichbar wie jetzt in Deutschland, wo du auch noch einen Sportdirektor hast, der dahinter ist, sondern der Trainer hat das schon nochmal mehr gemacht. Vielleicht ist das überhaupt richtig, wie ich denke und könnte das dann auch gleichzeitig zu einem Problem werden, dass okay, wenn ich jetzt ein Trainer bin, dann noch mal ein bisschen mehr Entscheidungsmachter, ob vielleicht auch welche Spieler eben zum Verein kommen oder den auch verlassen. Das dann es gleichzeitig eben auch ja, schwer ist, wenn dann der Trainer, der den Spieler ausgesucht hat, nach ein paar Monaten schon den Vereinfall ist. Ja, was du beschreibst, war der Zustand, sagen wir mal, bis in die 10er Jahre hinein. Das Trainer fast überall mehr als Trainer waren, sie waren Manager, das heißt, sie hatten einen Einfußbereich, auch eine Machtkompetenz, die über das, was die reine Trainerarbeit mit der ersten Mannschaft angehängt, weit hinaus ging. Das hat sich dann aber jetzt in den letzten Jahren geändert, hauptsächlich auständische Eigentümer, die sehr viel größeres Auge drauf werfen, wie mit ihrem Geld umgegangen wird und deswegen auch Strukturen haben wollen, die unabhängig sind vom Trainer, weil sie sagen, okay, der Trainer ist ja schön, wenn wir in der Vorgleich-Trainer haben, aber wie vor angesprochen, wenn der dann geht, heißt es ja dann, dass alles zusammenbricht, da müssen wir wieder von vorne anfangen. Und du hast ja auch die wahren Beispiel, die gehabt mit Alex Ferguson bei Men United mit Asin Wenger, bei Asina, die weg waren und gefühlt waren diese Vereine praktisch gar nicht in der Lage weiter zu funktionieren, weil es keine Strukturen gab, unabhängig von diesen Trainer. Das hat sich jetzt geändert, es gibt immer noch nicht die Figur des Staaten starken Sportdirektors, die auch nach außen auftritt, nach innen gibt es im Teilweise, aber das hat mit der Mitgliederstruktur natürlich zusammen bei Vereinen, es gibt eben auch in England nicht diesen Druck oder das Gefühl, wir müssen als Verein auch mal zu sportlichen Dingen Stellung nehmen, sondern das wird allein im Trainer überlassen und deswegen die Leute im Hintergrund bleiben auch im Hintergrund. Und ganz viele Leute wissen wahrscheinlich gar nicht, wer der Sportdirektor von, was es mich jetzt mal gut verhempen ist, weil diese Leute einfach nach außen nicht in Erscheinung treten. Wir haben jetzt aber teilweise so eine Zwischen-Situation, so ein Twitterding, wenn ein Trainer sehr erfolgreich wird, dann kriegt der automatisch mehr Macht, mehr Vertrauen und kann dann irgendwo einen so einen Punkt kommen, wo er eigentlich schon fast wieder der Manager ist. Jürgen Klopp war fast so einflussreich, fast so mächtig wie Vorgess und Asselmwänger. Ich sage fast, weil es in vielen Themen dann auch eben mal unterschiedliche Meinungen gab, wenn es darum ging zu planen, wie sieht eine Vorbereitung aus, am besten, welche Spieler sollen kommen. Also er war da nie an dem Punkt, den an denen an Vorgessen oder in Asselmwänger mal waren, aber er war auch immer mehr als ein Head Coach. Michael Attetta entwickelt sich in so eine ähnliche Richtung. Muss man schauen, wie die Saison ausgeht, aber er einfach durch seine Konstanz dadurch, dass er den Erfolg, auch weil man ihn vielleicht jetzt nicht an Titeln messen kann, aber an Ergebnissen, der Rücke in die Champions League und so weiter. Dadurch kriegt er automatisch mehr Macht und es gibt eben nicht diesen starken Gegentpol als starken Sportdirektor, der dann auch mal was anders sieht oder auch mal nach außen was anderes sagt. Und von den Eigentümern hört man schon gar nichts, also diese Präsidenten, die eben, die wir in Deutschland auch kennen oder ein Vorstandsvorsitzender oder CO. Auch diese Leute sagen nach außen auch nicht, und deswegen bleibt alleine schon in der Kommunikation sehr viel am Trainer hängen und ein guter Trainer weiß natürlich dann auch diese Bühne zu nutzen, um sich weiter seine Position zu stärken und auch seine Themen dann zu fussieren. Also es ist nicht mehr das, was es mal war, es ist schon lange nicht mehr der klassische Manager, der alles macht, aber wir sind auch noch nicht da angekommen, wo man in Frankreich ist, in Italien, in Deutschland, wo ein Trainer eben nur Trainer ist und die sportlichen großen Strategien dann über ihm noch festgelegt werden. Also das, wir sind so irgendwo in der Mitte. Und du bist ja auch Berater von einem Trainer und zwar von Ralf Ragnik, der sowohl eigentlich beide Rollen schon ausgeführt hat. Das heißt, wo man in diesem Management Bereich, aber jetzt eben auch jetzt bei der Österreich Nationalmannschaft eben auch als Trainer. Wir erinnern uns nochmal zurück, aber auch bei Manchester United, wie war da dann für ihn, sei ich mal diese Rolle einzunehmen. Gut bei Manchester United war es klar definiert als Interims Coach, Interims Coach und abhängig von den Eintritt und von Ralf ist natürlich keine Rolle, wo du sehr viel Dinge entscheiden kannst, die über den Spieler genau es gehen. Das ist einfach eine Definition, dann ist am Zoo, dass du halt wenig Einfussmöglichkeiten hast, das von dir wartet wird einfach, dass du die Ergebnisse jetzt lief hast und man dann in Verein einige Monate später neu aufstellen kann. Das war ja damals mit Ergtenhark der Fall, da war eben klar, es kommt ein neuer Trainer und Ralfs Aufgabe als Interim war ihm diese Zeit zu überbrücken, möglichst gut. Und es ist natürlich sehr weit von dem entfernt, was zum Beispiel seine Arbeit bei Salzburg oder Leipzig angehen, wo er als Sportdirektor auch da war, auch als Interimstrainer für zwei Spielzeiten, aber ein erstes, den er als Sportdirektor. Natürlich sehr, sehr viel bestimmen konnte und sehr viele Leute an die richtigen Positionen gebracht hat, um Dinge zu optimieren, um auch Strukturen zu schaffen, die dann auch noch bestehen, wenn er nicht mehr da ist. Also das war das genauer Gegenteil und vielleicht auch eine der Gründe warum es nicht der perfekte Match war zu den Zeitpunkt. Und ja, das sind wirklich völlig andere sozusagen Anforderungen und was ihn glaube ich auszeichnet ist, dass er aufgrund seiner Arbeit als Trainer, aber auch als Sportdirektor sich jeweils in die Rolle des anderen hineinversetzen kann. Er weiß. als Sportdirektor wie Trainer Ticken, weil er selber schon oft genug trainiert hat und dann eben Themen hat die in Sportdirektor normalerweise nicht so versteht oder vielleicht anders sieht. Aber er kann sich eben in diese Rolle rein versetzen, weil er beide schon lange gemacht hat und ich glaube, das hilft ihm. Oft denn es darum geht dann auch mal gerne an die Sichtweise zu haben und das große Ganze nicht zu vergessen. Und was würdest du sagen, jetzt vielleicht bei der Rolle von Reifab auch allgemein gesehen ist im Profifuß bei für den Trainer so das schwierigste. Es ist dann der Umgang, sage ich mal mit der Kabine, mit den Spielern, da ich mal ein gutes Team gefühlt zu haben, sind es vielleicht die Medien oder ist es sogar was ganz anderes? Ich glaube, das schwierigste ist, dass du alle Sachen eben gut machen musst. Also es reicht nicht, wenn du einen guten Matchplan hast und dir aber kein Spieler zuhört. Wenn dir jeder zuhört, aber das kein guten Matchplan, dann bleibt vielleicht ein bisschen was im Motivation oder Empathie hängen, aber das wird auf dauernd nicht reichen. Du musst dein Staff führen und der Staffet immer größer, weil im Profisnel im Fußball immer mehr Leute dazukommen, die Sachen machen, der Nährungsberater, der Fitness Coach, der Doktor, der Analyse, der Video Analyse und so weiter. Du musst alle diese Leute führen, du musst die Kabinen im Griff haben, du musst nach ausen gut kommunizieren. Also warum sind gute Trainer so begehrt und warum gibt es gefühlt eigentlich immer wenig gute Trainer, wo jeder verein sagt, okay, der wird für mich genau der richtige, weil du eben alle diese komplexen Dinge übernehmen musst und das ist halt sehr, sehr, sehr schwierig. Und da gibt es nicht viele und die die es gut machen, verdienen deswegen sehr, sehr viel Geld und sind wahnsinnig gefragt und alle anderen warten auf ihre Chance und versuchen, das auch mal so hinzukriegen, aber es ist verdammt schwierig. Es ist der schwierigste Job, weil du zu all dem, was wir gerade noch, was wir klar schon diskutiert haben, dann auch alle drei Tage wieder eine Gegensbekommens für deine Arbeit und das Ergebnis muss aber nicht unbedingt mit der Qualität einer Arbeit kozbundieren. Also du kannst superarbeit machen und kannst aber trotzdem, weil Fußball und komischer Sport ist mit wenig Toren, mal fünf Spieler in Folge verlieren und schauß dir deine Werte an und siehst eigentlich, haben wir super gespielt, aber wir haben halt fünf mal Becht gehabt oder schitzricht da drei mal ne F Meter gegeben, zwei mal ne rote Karte. Deswegen haben wir das Spiel verloren oder fünf Spiele verloren, aber ich mache eigentlich gute Arbeit und da hilft natürlich statistik, den Trainer ein bisschen, wenn ein gut geführter Verein sagt, okay, wir sehen, dass die Ergebnisse stimmen momentan nicht, aber wir sehen, dass eigentlich die Arbeit gut ist, weil die Mannschaft sehr viele Schrossen herausspielt und sehr wenig zulässt, wenn das so weitergeht werden wie wieder Spiele gewinnen. Aber nicht jeder Verein tigt so und nicht jeder Trainer hat dann das Glück, so jemand zu haben, der sich das auch anschaut, sondern sagt okay, fünf Spiele verloren, dann machen wir jetzt jemand anders. Also das ist so das Leid und das Schicksal des Trainers, dass sie nicht nur sehr gute Arbeit machen müssen, sondern auch noch das Pächer haben können, zumindest kurzfristig für ihre gute Arbeit nicht belohnt zu werden, weil der Fußball so unwegbar ist mit seinen zufern. Und jetzt noch mal zurück zu eben der Kauserkreif-Frangli. Ich habe letztes im Podcast gehört, wo Markus Kröscher gesprochen hatte und er meinte zum Beispiel, dass hinter den Kulissen er selber zum Beispiel auch sehr viel mit Trainer schon im Auszurs steht, die dann im potentielle Nachfolger für in dem Fall den Eintrag Frankfurt Trainer sein kann. Ist es dann eben in England wahrscheinlich auch der Fall oder dass du eigentlich immer wieder gesprecher hast im Hintergrund und weißt okay, es ist eigentlich die ganze Zeit so, ich nenne es nicht, schleu da sitzt, aber auf jeden Fall einen Platz auf dem man sitzt, der sehr schnell auch neu besetzt werden kann. Also ich glaube, das erst mal ein guter Sportdirektor, Markus Kröscher gehört sicher zu denen, die machen das, weil das einfach teils Job ist. Also die Scouten einfach genau wie der Scout, der die nächste Mittelfeldspieler hat oder die nächste Liste der Topstürmer, Schattenscout, Schattenkader, musst du die überlegen, wer könnte als Trainer in Frage kommen, vielleicht nicht dieses Jahr, aber vielleicht übern nächstes Jahr vielleicht auch erst in drei Jahren und du beschäftigst mit diesen Leuten. Also das ist irgendwo einfach ein handwerkliches Muss, genau diese Gespräche zu führen. In England ist es ein bisschen anders. Aufgrund der Tatsache, dass es diese starken Sportdirektoren nicht gibt und dass diese entscheiden dann eher von den Eigentümern getroffen werden und die reagieren dann eher, sagen wir mal Ad hoc, also da läuft es gut mit Trainer Exypsilon, wenn der dann geht, dann fangen sie an zu überlegen, okay, wen holen wir jetzt? Also es gibt dann oft nicht diese große Strategie und diese Weitsicht, die man sich natürlich auch leisten muss als Sportdirektor sagen, ich beschäftige, ich bin sowas nicht nur mit dem nächsten Spiel, weil es diese Positionen so nicht gibt oder diese Charaktere gibt es vielerlei Orts auch nicht dieses, ja dieses Gouting oder dieses, mal mal die schathägliche Ausrichtung zu schauen, wer könnte denn als nächster Trainer gut passen so. Aber was würdest du jetzt sagen, sind zu die Fähigkeiten, wo momentan die meisten Vereine sehr drauf schauen, was ein Trainer momentan mitbringen muss, weil das ist ja so die Frage, okay, wunderschön, wo nach Bild, man dann am Ende aus, was sind zum Beispiel Markus Kröscher, gesagt, was sind bestimmte Säulen, nachdem er entscheidet, okay, ich entscheide mich jetzt für Albert Rieger und gegen einen anderen, was würdest du deine Auffassung, was du merkst, okay, der Trainer heutzutage muss vor allem viel davon haben. Gut, das Anforderungsprofil haben wir ja vor, durchdiskutiert und das ist unheimlich vielschichtig und du musst natürlich im Idealfast, wo jemand, der alle diese Dinge perfekt macht, der perfekte Kommunikater, der perfekte Manager, der perfekte Taktiker, etc., etc. Der Praxis, findest du selten Leute, die alles so gut können. Also was machst du? Entweder du sagst, mein Hauptgetäium ist, dass das spielt, was ich als Verein spielen möchte. Das ist schon mal gut, weil dann hast du schon mal einen Raster, dann kannst du schon mal sagen, 90 Prozent der Trainer sind für mich nicht interessant, weil ich spiele so und ich such mir die 10 Prozent, die so spielen und die schaue ich mir dann genauer an und dann muss ich schauen, wer ja passt am besten zu mir, mit dem kann ich am besten umgehen. Wer ist zum Beispiel auch nicht zuvor und wenn es darum geht, Neuverpflichtungen zu fordern, ich weiß, ich habe dann Probleme, das waren so eine der Tee, eine der Dinge, die gegen die sehr wie gesprochen haben. Der hat sich mit Brighten am Ende auch überworfen, weil er gesagt hat, wir haben hier nicht den richtigen Spieler oder nicht genügend Spieler und wenn du das machst beim Verein, der wirklich eine der Benchmarks ist in der Pramilie für Gutes, Scouting für Gutes Transferpolitik, das hat natürlich den einen und anderen Verein abgeschreckt, ähnlich auch mit Oliver Glasner, der auch immer wieder sehr offensiv diese Themen bespricht und wo viele eigentlich immer dann sagen, oh Gott, das will ich nicht, ich will nicht in Trainer haben, der öffentlich sagt, ich kaufe zu wenig Spieler oder nicht genügend Spieler oder die Falschspieler, weil dann kriege ich Ärger von den Fans, das will ich alles nicht, ich will schön, dass alles schön ruhig ist. Also, Kriterium kann sein, der passt als beste Trainer zu mir, wenn es die Umsetzung meines meine Identität als verein geht. Kriterium kann aber auch sein, wer es das Gegenteil von meinem Vorgängel, der gerade nicht funktioniert hat. Also wieder sehen wir oft, dass ein gewisser Trainer-Typ scheitert und dann die Reaktion ist, jetzt brauchen wir genau das Gegenteil. Das Tabelle ist auch beim FC Bayern manchmal so gewesen, oder so. Guardiola, der sicherer Vorgate, aber auch Kritiker und dann weil die Idee okay, jetzt nehmen wir praktisch das genau Gegenteil. Jetzt nehmen wir den Spieler-Flüsterer Carlo, der alle versteht, der es eher gemütlich macht, der die Spieler wie Star Wars, die es aus ihren taktischen Kursät, aus ihren Festeln befreit und dann spielen wir ganz toll und alles zufrieden. Das war zumindest die Idee dahinter. Also das gibt es auch einfach, dass man sagt, okay, was jetzt nicht funktioniert hat, jetzt brauchen wir das genauer Gegenteil. Das kann manchmal funktionieren, auch mal kurzfristig für Aufschwung sorgen, aber es ist halt als Auswahlkriterium schon auch ein bisschen, der dem Zufall, Zufalls abhängig, ob das Erfolg hat oder nicht. Andere Vereine suchen einfach jemand, der auch vielleicht mehr ist. Der mehr ist als ein Trainer, hat mir vorhin diskutiert, der vielleicht auch schafft, den ganzen Verein, den ganzen Stadt sogar im Bestfall, irgendwie ein Push zu geben und auch vorne zu bringen. Wenn irgendwo das Gefühl da ist, die Spieler haben keine Freude mehr. Der Zuschauer verlängert sein Jahres-Ticket nicht mehr, weil es irgendwie keinen Spaß macht, keiner schreibt über uns, was ich niemand für uns interessiert als Verein, bis nicht interessant. Also was brauche ich. Ich brauche irgendwie so ein sexy, neuen Manager, ich brauche den neuen Jürgen Club, ich brauche den neuen PEP, wo die Leute dann auf einmal auf uns schauen. Also das ist dann fast schon so, geht dann zur Richtung Show-Business in fast ein Stück weit, wenn man sagt, okay, welchen Star brauche ich jetzt auf der Bank, um da wieder Bewegung rein zu bekommen, oder auch ein bisschen die Leute wieder zu elektrisieren. Also es gibt ganz viele verschiedene Gesichtspunkte, die da rein spielen, wirklich von Verein zu Verein, ganz verschieden. Und am Ende möchte natürlich jeder Trainer haben die Gewinne, das ist immer das größte Kriterium, wie es dann passiert. Viele Fragen auch nicht, wie es es auch gar nicht so wichtig hat, dass auch der Punkt nicht stimmt. aber eben auch da gibt es wenig Trainer, die das konstant so schaffen. Und der österreichische Nationalverband hat sich ja dann auch für eben einen Ralf-Ranglik entschieden, vielleicht auch eben anhand solcher im Kriterien. Inzwischen hat der Ralf-Ranglik momentan auch eine richtig erfolgreiche Zeit, hat auch viel geändert. Vielleicht kannst du mal sagen, was waren so Dinge, die sich jetzt politiven Wickel haben, bei dabei aber auch vielleicht dann da ein oder anderen Stellschraube gedreht hat? Ja, also, ich glaube, das kann man objektiv zu sagen. Sehr viele Dinge beeinflusst, die jetzt halt noch besser laufen. Also diese Mannschafts hatte ja schon vor im Talent. Diese Mannschaft hatte ja vor ihm auch schon gewisse Erfolge, zumindest was die EM-Qualifikation angeht. Aber er hat es eben durch die Leute um ihn rum, durch seine Erfahrung, durch seinen Umgang mit den Spielern, durch all die Dinge, die halt ein guter Trainer gut macht, geschafft noch mehr Leistung, noch mehr Konstanz aus dieser Mannschaft raus zu kitzeln oder dafür zu sorgen, dass sie eben noch konstanter noch besser spielt. Das ist glaube ich die Hauptsache. Das sind psychologische Momente mit dabei, dass man ein Team noch enger aneinander zusammenbringt, dass man es schafft als Trainer. Es ist Trainer stark zu den Spielern sehr vertrauensvolle, sehr ehrliche oder zugleich eben sehr professionelle Beziehung zu schaffen, die die Erstungsfördernd ist, wo jeder das Gefühl hat, ich bin wichtig. Ich bin Teil dieser Geschichte, dass da keine einfachsüchte Leihen entstehen, dass da keine Ego trips belohnt werden. Wenn einer sagt, ich bin eigentlich doch wichtiger als die Mannschaft. Also alle diese Sachen, die halt ein guter Trainer in seinem Werk zur Kasten hat, vor allem wenn er schon ein bisschen was gesehen hat in seinem Leben. Und weil es ja wirklich erfahren, der Korsch jetzt hat 40 Jahren. Diese Dinge kommen dann eben halt zum Tragen und das ist alles für sich genommen, keine Raketenwissenschaft. Das kann alles glaube ich, du da ich zumindest jetzt was das Konzept angeht, was die Arbeit geht nachvollziehen, aber es dann umzusetzen, so dass du glaubwürdig bist oder dass die Spieler wirklich vertrauen. Dass du auch natürlich in deinem Urteil so gut bist, dass du weißt, du keh heute, stell dich mal den, die bei den auf den verteidigen Positionen, weil der andere wackelt gerade, das habe ich im Training gesehen, das sind natürlich Dinge, die kannst du dann eben nur mit dem Erfahrung schatz und oder mit dem Auge, dass ein besonders guter Trainer hat, die kannst du dann lösen, weil auch da würde ich sagen, nochmal jetzt auf den schonen Listen zurück. Du siehst halt viele Dinge, kannst du gar nicht sehen, weil du im Training nicht zu schaust, weil du auch die Kleinigkeiten vielleicht nicht so siehst, die ein guter Trainer sieht oder die ein sehr guter Trainer sieht. Und das macht dann halt sich halt einen Unterschied. Und du begleitest da reifst sogar auch auf dem Weg. Wie kann man dich da deine Arbeit hinter den Kulissen sozusagen vorstellen, bist du dann vor allem eben für das Thema Medien zuständig oder geht das noch größer als das? Ja, also er hat einen sehr, sehr guten Pressesprecher, der sich nur um die Nationalmannschaft kümmern, in Österreich, Thomas Druckeschitz, den er auch mitgebracht hat, dass er so angeregt hat, den einzustellen. Das war sehr wichtig, dann diese Position ist für jeden Trainer wichtig, dass du da jemand hast, der dir den Rücken frei hält, der Dinge sieht, der auch im Hintergrund mal das eine oder andere vielleicht klarstellen kann, in deinem Namen und dass du dich direkt dann involvieren möchtest. Also da hat er jemand sehr, sehr guten, der dann auch ein Abstimmung mit mir Dinge bespricht, wie wir Sachen handeln. Ja, Medien-Themen sind auch teilen meiner Aufgabe, aber es geht auch mehr. Ich mache als Berater eben auch die Gespräche mit, wenn es darum geht, Verträge zu verhandeln, Kometzielle-Deals zu machen, also all diese Dinge, die einfach ein normaler Berater macht, die mache ich versuch ich zu machen. Jetzt muss ich Ihnen die Fragen, wie läuft so eine Vertragsverhandlung ab? Gleich nur mal angerissen, das ist wahrscheinlich ganz, ganz groß, kann man sehr viel darüber sprechen, aber ist es dann etwas, das unter Harmonie ist oder werden dann schon immer, sag ich mal zwei Parteien an die Kämpfe, um die Bestmöglichen, die für ihre Seite sozusagen auszunehmen. Auch das ganz unterschiedlich, also es gibt Vertragsverhandlungen, wo man eigentlich wenig verhandeln muss, weil beide Seiten von Anfang an so nah zusammenliegen in ihren Vorstellungen, das es dann sehr schnell geht. Es geht aber auch Vertragsverhandlungen, wo man sehr weit auseinander liegt, wenn wir inhaltlicher Natur was die Rollenbeschreibung angeht, was die Verteilung der Kompetenzen angeht, was so die generelle Ausrichtung angeht, die Wünsche und so weiter. Oder das finanzielle und dann muss man schauen, kommt man dann zusammen, dann gibt es mehr Runden, dann versucht man Lösungen zu finden, dann kann man sagen, okay, können wir das vielleicht über andere Dinge da an Regeln, ja, gibt es vielleicht die Möglichkeit, das über Boni zu machen, wenn wir im Grundgehalt nicht weiterkommen, also da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten, da einigen zu erzielen, manchmal kommt man dann zusammen, manchmal auch nicht. Und das ist praktisch normal, es wird dann gerne in der Außendarstellung so zugespitzt, dass eine oder die andere Partei dann abgesagt hätte, also das ist so, immer in den Schlagzeide dann so und so, sagt so und so ab. In der Regel ist es aber eigentlich weniger eine Absage als einfach dann irgendwo, wo man der Punkt, die Einsicht auf beiden Seiten, dass man eben nicht zusammenkommt. Und es ist eigentlich dann unsinn zu sagen, ich habe den abgesagt, die haben mir abgesagt, wenn es einfach nicht passt, wenn man es einfach nicht geht, oder sich die eine oder andere Seite eben nicht so bewegt, wie es nötig wäre, dann funktioniert es halt nicht. Und das ist auch irgendwo normal. Also für jeden Died, den du machst, hast du drei vier Gespräche, die dann ins Lehre laufen, an den gönsten Punkt, wo man einfach nicht weiterkommt, und das ist auch vollkommen okay. Und meistens kriegt auch niemand davon was mit. Es ist eben nur, wenn es dann irgendwie rauskommt, dann ist es doof, weil dann ist immer gerne dieser Reflex da, an dem liegt das jetzt, wer hat wem abgesagt. Aber in der Praxis ist es eigentlich nicht der Fall. Aber bist du dann trotzdem im Hintergrund, wahrscheinlich auch, ich denke, so mal arbeiten, das falls eben ein Dien nicht zustande kommt, dass du dann auch Alternativen hast für, indem ich jetzt drei Fragen nigg, und wie weit läuft es dann ab, wenn du mit Reif zusammensitzst. Also du bist ja eben der Berater, gibst du ihm dann wirklich einen Tipps oder wie trefft der am Ende dann gemeinsam die bestmögliche Entscheidung? Ja, klar. Also du versuchst natürlich immer, Alternativen zu haben, denn du hast Gefühl, dass deine Sache nicht funktionieren könnte. Schaut sich um, und führt Gespräche, testet ab, versucht das auszuloten, gibt es dann Möglichkeiten, wo würde man gut passen. Manchmal macht man das selber, dass man auf nügig ein Arbeitgeber zugeht und sagt, pass auf. Das wäre doch eigentlich der richtige für euch, ihr braucht diesen, diesen das. Dann manchmal geben sich dann daraus Gespräche. Manchmal nicht. Also das ist so das tägliche, eigentlich das tägliche Geschäft, dass man da so ausübt, und dass das jetzt irgendwas besonders wäre. Man kann klar, also man bespricht Sachen, es gibt Trainer jetzt ohne zu sehr auf mich und Reif einzugin, es gibt Trainer, die sind sehr, sehr schnell, was ihre Entscheidungsfindung angeht, was ihre Wünsche angeht, die wissen eigentlich sehr schnell, will ich das machen oder nicht. Andere hören sich das eher in Ruhe an, wegen ab. Manchmal wird man dann um seine Meinung gefragt, manchmal auch nicht. Manchmal sagt man es auch so. Also da gibt es auch keine festen, seinen Abläufe, sondern es ist sehr, situationsabhängig und sehr abhängig davon, wie man spricht, wie die gerade die Ausgangslage ist. Und ich glaube, das Wort Berater trifft eigentlich sehr gut, dass es jemand, der einen Rad erteilt, der nicht die Geschicke steuert, der das nicht managt, sondern der versucht, mit Rad und Tat beiseite zu stehen und zu helfen, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen. Und jetzt noch am Ende des Podcasts habe ich natürlich noch eine Ausblickstrag an. Ich und zwei kommt jetzt natürlich auch die Weltmeisterschaft, weil drei und Österreich ist eben auch dabei. Und jetzt ist man aber trotzdem im Vorfeld wahrscheinlich auch viel mit der Weltmeisterschaft beschäftigt. Und man denkt ja da vielleicht auch über das ein oder andere Zenario. Ist es momentan so ein Thema, wo du jetzt gerade auch viel mit ihm zusammenarbeitest, um euch auf bestimmte solche Zenarien im Vorzubereiten? Ehrlich gesagt nicht, denn sportlich kannst du natürlich gewisse Dinge planen, aber du kannst natürlich die Resultate nicht planen. Und deswegen ist es auch müßlich jetzt zu überlegen, was passiert, wenn das und das eingeh, einsetzt, kannst du natürlich vertraglich absichern. Das ist natürlich wichtig, dass du bei so stetsst du, wenn auch Dinge mal nicht funktionieren, auch das wieder ganz eigenes Sprachen, du musst eigentlich an dem Punkt, wo man zusammengeht. Und viele Leute sprechen ja, das ist fast wie eine kleine Beziehung, wie eine Ehe. Du musst eigentlich schon an die Scheidung denken, weil du weißt, die kommt irgendwann mal. Also du musst dann als Berater auch mit einem guten Anwalt dann auch emotionslos solche Dinge dann auch klären. Ich möchte mich durchdeklinieren, aber jetzt bei der WM laufen natürlich die sportlichen Planung, die oder diese Torschen Planung, ohnehin bin ich davon und meine Rolle ist eher zu schauen, wie sieht es in der Zukunft aus? Bleiben wir bei Österreich, verlängern wir, verlängern wir, verlängern wir nicht. Was machen wir, wenn wir nicht verlängern? Also diese Dinge, mit dem beschäftigt, warum ich mich mutter. Okay, ich frage auch, weil ich wollte jetzt ein bisschen vielleicht rauskitzeln. Es gab ja mal das Beispiel. bei der WM22, wo das Thema Menschenrechte und einen Drum und dran sehr viel sag ich mal inhalt, eingenommen haben in Pressekonferenzen zum Beispiel bei Deutschland und man sagt ja auch im Nachhinein, das war auch vielleicht mit ein Grund, warum der sportlicher Folgter jetzt ein bisschen ausgeblieben ist. Das könnte jetzt ja theoretisch auch wieder ein Thema sein und gleichzeitig hast natürlich nicht nur diese, ich nenne es mal organisatotischen Themen, sondern du hast vielleicht auch Themen in der Mannschaft. Ich frag da jetzt mal, vielleicht ganz offen, du hast jetzt auch ein David Alaba, der jetzt vielleicht bei Real Madrid nicht so viel gespielt hat diese Saison, aber natürlich in der Österreichischen Nationalmannschaft schon sehr großen Namen hat durch seine Vergangenheit. Ist das vielleicht auch ein Thema, das man jetzt darüber natürlich nachdenken, welche Rolle wird also was eben bei einer Weltmeisterschaft spielen? Ja das sind natürlich Themen über die man sich Gedanken macht als verbandten erster Linie, wie gehe ich damit um? Wie geht meine Spiele damit um? Wer redet dann? Der ÖVB hat für sich die Linie momentan so, dass der Präsident sich dieser Thema annimmt und den Spieler und auch dem Trainer damit den Rücken frei hält. Also es wird nicht erwartet, es gab ja in Deutschland so ein Erwartungsstück aus der Öffentlichkeit, dass sich die Mannschaft er positioniert. Der ÖVB versucht das, bisher glaube ich sehr gut, wegzuhalten von der Mannschaft. Das heißt nicht, dass die Mannschaft oder dass die Spieler nicht ihre eigene Meinung haben und die vielleicht auch mal äußern werden. Aber momentan ist der Fahrplan relativ klar, dass man sagt okay, ihr kümmert euch im Sportliche und um die politischen Themen kümmern wir uns mit der Politik zusammen als verband und ihr habt praktisch den Rücken frei. Und das finde ich halt ich für sehr vernünftig. Wie sich das dann entwickelt, muss man sehen, wenn irgendwas passiert, während der WM kann immer mal sein oder in der Weltpolitik muss man die Lage neu bewerten. Aber momentan ist mein Gefühl und ich glaube da sind wir auch nicht so weit weg in Deutschland, dass nicht das Gefühl da ist, man muss sich jetzt als Mannschaft unbedingt positionieren und jetzt sagen, wie es meine Meinung zu Donald Trump. Ich glaube dann hat dann vielleicht auch ein bisschen gelernt aus den Erfahrungen in den letzten Jahren. Ich denke auch. Vielen Dank, Rafael, dass wir uns hier auch zu Gast, was wir mit so sehr lange Folge daraus gemacht. Was mich aber total interessiert, auch einfach diese ganzen Insights zu hören und du warst ja auch da total offen mit uns. Da ist schon mal ein ganz ganz großes Danke und ich hoffe, die jetzt genauso viel Spaß gemacht wie mir. Vielen Dank, Joach. Hattes. Dann, wenn dir daraus noch auch die Folge fallen hat, dann vergesst nicht zu liken, zu kommentieren und zu abonnieren. Dann sehen wir uns schon ganz ganz bald bei einer weiteren einmal einsport Fußbeitrina-Podcast Folge. Bis dann, macht's gut, euer Pascal. [Applaus]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Raphael Honigstein ist ein deutscher Journalist und Fußballexperte, der seit 33 Jahren in London lebt und auch als Trainerberater arbeitet.
  2. Er betont, dass sich seine Sichtweise auf Fußball durch die Arbeit mit Trainern stark verändert hat – von einer oberflächlichen Betrachtung hin zu einem tieferen Verständnis taktischer Muster.
  3. Moderne Fußball ist taktischer und professioneller geworden; Matchpläne, Gegendruck und Raumnutzung dominieren das Spiel.
  4. Während eines Spiels gibt es tausende Anpassungen, die sowohl von Spielern als auch Trainern spontan oder vorbereitet erfolgen.
  5. Pep Guardiola wird als Beispiel genannt, wie Trainer Räume vorhersagen und Spielern Sicherheit geben können.
  6. Tottenhams aktuelle Krise wird auf häufige Trainerwechsel, fehlende Führung und psychologische Belastung zurückgeführt.

Summary:

In dieser Podcast-Folge spricht Raphael Honigstein über seine Erfahrungen als Fußballexperte und Trainerberater in England. Er erklärt, dass seine Perspektive sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt hat: Früher sah er Spiele eher oberflächlich, heute erkennt er taktische Feinheiten wie Aufbauspiele, Pressingmuster und Anpassungen während des Spiels. Diese Entwicklung verdankt er der Zusammenarbeit mit Trainern wie Rene Maric, die ihm halfen, Fußball in „Farbe“ statt nur in „Schwarz-Weiß“ zu sehen.

Honigstein betont, dass moderne Fußball stark von Taktik und Professionalität geprägt ist, wobei Matchpläne und Gegenstrategien entscheidend sind. Während eines Spiels passieren unzählige Veränderungen, die von Spielern intuitiv oder durch Traineranweisungen ausgelöst werden. Er hebt hervor, dass Top-Trainer wie Pep Guardiola Räume antizipieren können, was Spielern Sicherheit gibt, während Gegner oft Schwierigkeiten haben, dagegenzuhalten.

Abschließend analysiert er Tottenhams Krise: Häufige Trainerwechsel mit unterschiedlichen taktischen Ausrichtungen, mangelnde Führung und der psychologische Druck im Abstiegskampf hätten die Mannschaft destabilisiert. Insgesamt zeigt das Gespräch, wie komplex und dynamisch Fußball heute ist und wie wichtig ein tiefes Verständnis für taktische Abläufe ist – sowohl für Trainer als auch für Experten.

FAQs

Raphael Honigstein ist ein Journalist und Fußballexperte, der seit 33 Jahren in London lebt. Er arbeitet als TV-Experte, zum Beispiel bei Sky, und ist auch als Berater für Trainer tätig.

Er sieht den Fußball jetzt taktischer und professioneller als vor 20 Jahren. Durch Gespräche und Arbeit mit Trainern hat er eine tiefere Perspektive auf Probleme und Lösungen im Spiel gewonnen.

Er bringt jahrelange Erfahrung und tausende gesehene Spiele mit. Durch seine Nähe zum Geschehen, wie den Kabinengang direkt nach dem Spiel, kann er Stimmungen und Reaktionen der Spieler beobachten und weitergeben.

Es gibt tausende Veränderungen im Spiel, die von Spielern und Trainern erkannt werden. Gute Spieler finden oft selbst Lösungen, während Trainer mit Analysten reagieren können, um Räume zu nutzen.

Guardiola sagt Spielern vorher, wo Räume entstehen und wie man sie nutzt. Das gibt den Spielern Sicherheit, da sie das Drehbuch kennen und wissen, dass ihre Umsetzung zum Erfolg führt.

Guardiola-Teams können meist reagieren und sich anpassen. Zudem sind ihre Spieler individuell so stark, dass taktische Kniffe allein nicht reichen, um ein neues Ergebnis zu schaffen.

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