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[#408] Spiel des Jahres: Wie unabhängig ist die Jury, Harald Schrapers?

85m 25s

[#408] Spiel des Jahres: Wie unabhängig ist die Jury, Harald Schrapers?

In diesem Interview sprechen Frederik und Sebastian mit Harald Schrapp, dem Vorsitzenden der „Spiel des Jahres“-Jury, über die Unabhängigkeit und Arbeitsweise des Gremiums. Ausgangspunkt ist eine Passage aus Tom Werneks Buch, die der Jury vorwirft, ein aggregierter, subjektiver Kritikerpreis zu sein, dessen Unabhängigkeit durch die Finanzierung von Bloggern und der Industrie fragwürdig sei. Harald Schrapp kontert, dass diese Behauptung wissenschaftlich unbelegt sei und die Jury über ausreichende Rücklagen verfüge, um ein Jahr ohne Lizenzgebühren auszukommen, was ihre Entscheidungsfreiheit sichere. Zudem wird die Nähe zu Verlagen thematisiert. Schrapp betont, dass Einladungen zu Veranstaltungen oder Rezensionsexemplare die Arbeit nicht beeinflussten, da klare Regeln existierten und die Gegenleistungen gering seien. Kleine Verlage bäten oft selbst um Bemusterung, um in die Auswahl zu kommen. Ein schriftlicher Verhaltenskodex existiere, sei aber veraltet; stattdessen werde auf gemeinsame Diskussionen und Transparenz gesetzt. Insgesamt zeigt das Gespräch, dass die Jury ihre Unabhängigkeit durch finanzielle Rücklagen und interne Regeln gewährleistet sieht, auch wenn externe Vorwürfe immer wieder aufkommen.

Transcription

13289 Words, 81191 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zum Boardcast. Hier ist Frederik und heute haben wir wieder eine der beliebten Interviewfolgen mit einem sehr spannenden Gesprächspartner und auch wieder mit doppelter Interviewführung wie schon im Gespräch mit Andreas Brück oder auch Tom Wernek im letzten Jahr werde ich heute das Gespräch wieder mit Sebastian Wenzel von Kulturgutspiel gemeinsam aufzeichnen. Und dieses Gespräch wird dann auch auf dem Blog Kulturgutspiel in einer schriftlichen Fassung veröffentlicht werden. Also les da auch gerne mal rein und ja, wer unser Gesprächspartner ist und worüber wir alles sprechen, das erfährst du natürlich wie immer wenn du daran bleibst. Gersi Bastern, dann erst bald dir, herzlich willkommen erneut zur wiederholten Beteiligung hier im Boardcast. Schön, dass du wieder dabei bist. - Danke für die Einladung. - Wir haben ja letztes Jahr und vorletztes Jahr schon zusammen ein solches Interview gefühlt einmal mit Andreas Brück von dem ehemaligen Allerreaktör und dann auch im letzten Jahr mit Tom Wernek und beide Interviews haben eine gewisse Resonanz hervorgerufen und eine davon war, dass wir gesagt haben, jetzt wollen wir doch nochmal eine andere Perspektive hören und deswegen haben wir uns heute wieder entschlossen, das Gespräch gemeinsam zuführt und wir haben uns heute keinen geringeren eingeladen als den Sprächernicht, nein, nicht den Sprächernchen, den Vorsitzenden der Spiel des Jahres, Jury, nämlich Harald Schrapp, has Hallo Harald, schön, dass du auch da bist. Danke für deine Zeit. - Hallo, Frederik, hallo Sebastian. Ja, es ist großartig, dass wir hier gemeinsam miteinander sprechen können und Harald, du hast es eben vorgespräch auch schon betont. Ihr als Jury seid ja immer offen auch für Gespräche und für Transparenz. Das ist euch sehr wichtig und wir haben eine ganze Reihe von Fragen vorbereitet und werden sicherlich auf das eine oder andere Thema heute zu sprechen kommen, was uns zumindest ein großes Anliegen ist. Wir haben ja im letzten Jahr das Gespräch mit Tom Wernek geführt und er hat in seinem Buch ja doch die eine oder andere spannende Passage veröffentlicht, und mit einer wollen wir direkt mal einsteigen, die glaube ich knacklich ist und ein bisschen Gesprächspotenzial bietet. Der ist im Gespräch dann damals ein bisschen zurückgerudert, aber er schrieb eben in seinem Buch und das ist ja ein Auszug aus seiner Dissertation, die Bezeichnung als Kritikerpreis und damit meint er den Spiel des Jahrespreis, stellt ausdrücklich klar, dass es sich um die Aggregierte Subjektive und individuelle Meinung einzelner Kritiker handelt, von denen es jedoch immer weniger gibt und die Zunehmend von Bloggern oder Videoproduzenten abgelöst werden, die ihre Produktionen oder Webseiten häufig durch Werbung oder Sponsoring finanzieren. Damit rückt die Kernqualität der Jury in den Bereich der fragwürdigkeit, ob sie nach wie vor unabhängig von externen Einflüssen, insbesondere von der Spieleindustrie und dem Spielehandel entscheidet. Ich kann mir vorstellen, eine solche Behauptung löst bei dir was ausherreilt, was geht dabei dir vor, wenn du so gelesen hast oder gehört hast. Ich habe mir ja die gesamte Dissertation dann mal angeguckt, weil das bei Piatnik erschienene Buch ja dann ohne angeblichen wissenschaftlichen Ballast erschienen ist, allein so eine Formulierung hat mich schon sehr zweifend gemacht, dann habe dann nachgeguckt und mir die Sachen auch angeguckt und genau diese Passage ist eine, die auch in der Dissertation dann komplett ohne wissenschaftlichen Ballast daher kommt. Wenn man es da ist, Ballast bezeichnen möchte, dass sie mich gar keine Fußnote ran, also die irgendwie belegen würde, woher diese Behauptung kommt. Also wunderschön, man sich schon was Professorin Biermann da getan hat als sie diese Dissertation da in der Kunsthochschule Halle abgenommen hat, ob sie solche Sachen überhaupt nicht überprüft hat. Die gesamte, das gesamte Werk ist ja deswegen eher spannend, weil Tom Wernek das Ganze schon eher so wie eine Biografie, also eine selbst, also über sein Leben dort berichtet mit vielen Annekdoten und spannenden Sachen und man natürlich auch der Geschichte wissenschaft weiß, dass dies tatsächlich eine spannende Sache ist, wenn die Menschen über sich schreiben. Das gibt zwar nicht immer natürlich nicht aufs Kumpft über das, was real an einer Stelle passiert ist, aber bringt unglaublich viel im Bereich der Einstellung. Ich habe mich damit ein bisschen näher befasst, weil meine Tochter genau darüber ihre Masterarbeit der Sessions geschrieben hat, genau über die Frage, wie man mit solchen Quellen auf der Historie umgehen kann. Es hat ja viel anektotisches, was er dann geschrieben hat in seinem Buch und es ist ja auch im Interview deutlich geworden. Er ist von der Kritik erst mal gar nicht so weit abgerückt. Jetzt kann man natürlich sagen, also in so einer Dissertation ist so eine bloße Behauptung ohne belegt natürlich auf einer sehr dünnen wissenschaftlichen Basis. Trotzdem steht ja jetzt so ein Vorwurf im Raum, wie positioniert ihr euch als Jury dazu? Ich meine faktisch, könnt man jetzt eure ganzen Blogs oder eure ganzen Publikationen durchgehen und feststellen, also bei den Brettergogen wird keine Werbung gescheitet auf deinem Blog. Games wie Play habe ich keine Werbung gesehen. Natürlich seid ihr Autor innen der Spielbox, die natürlich auch durch Werbung finanziert wird. Man müsste sich jetzt die Frage stellen, was meint er genau, es wird nicht so ganz deutlich. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass es in euren Jury kreisende gewisse Emotionalität oder zumindest eine Diskussion hervorruft, die ihr euch dazu positioniert. Ich meine solche Diskussionen wahrscheinlich über die Jahre und Jahrzehnt hat es immer gegeben, dass eben so etwas nicht vorkommt, nicht vorkommen darf und deswegen hat sich die Frage gar nicht in dem Sinne gestellt. Ich meine, man muss auch solche Äußerungen dann nicht wichtiger machen als sie sind und deswegen hat sich die Diskussion dadurch relativ ruhig an der Stelle getan. Also ich stelle mich wirklich, was hat Piatnik mit diesen Buch zu tun, haben sich überhaupt mal durchgelesen und was haben andere Menschen denn überhaupt einmal durchgelesen, um herauszufinden, dass das, was sie dort weiter verbreiten, oder ist ja der Punkt, ob das überhaupt was mit Fakten und Tatsachen zu tun hat, ist besonders, wenn es als Fakt oder Tatsache eben dargestellt wird. Also gegen Meinungsäußron ist ja auch gar nichts zu sagen. Ich meine, für spiel des Jahres Kritikershüri, Kritikvertragen muss man und das ist gleich der Punkt und man kann zu viel auch unterschiedlicher Meinung sein, aber die Fakten müssen im Stimmen. Jetzt kommt ja so eine Meinung also nicht von irgend wem, sondern immerhin von einem derjenigen, der diesen Kritikerpreis spiel des Jahres mitbegründet hat und vielleicht ja vorläufer spiritus rektor, Ideengeber und geistiger Vater dessen war, was jetzt heute ein großer wichtiger Kulturpreis ist, ist das schon unterschied, wenn so eine Kritik von jemandem wie Tom Werner kommt oder von jemand anderem irgend wem, macht das denn unterschied? Ja, ich weiß es nicht, wenn sie sozusagen von einem externen Vorscheu gekommen wäre, hätte man wahrscheinlich nochmal genauer an nachgepugt und überprüft, woher denn solche äußeren kommen, warum nach außen dieser Eindruck, denn bei jemanden, der dies als außenstehen da gemacht hat, warum dann sehr so entstanden ist, aber bei der, in diesem Punkt haben wir uns, habe ich mir diese Frage eigentlich gar nicht gestellt. Jetzt lass uns noch mal auf die Unabhängigkeit der Jury gucken, da gibt es ja verschiedene Ebenen. Ihr generiert hier durch die Linzenzennahmen doch erhebliche Umsätze im Jahr 2024, waren das ja so um die 800.000 Euro. Wie unabhängig seid ihr denn als Jury, wenn ihr letztendlich von den Einnahmen lebt, die von Produkten, die ihr dann letztendlich auch bewertet, also von Spielen, die ihr auch bewertet. Ja, das ist eine gute Frage und das ist ja eine Diskussion, die gab es natürlich in der Historie schon mal häufiger. Es gab ja auch mal den Punkt, wo das da massiv geknallt hat in der Jury, nämlich in der Frage, muss die Jury immer ein Spiel auszeichnen, das im großen Maßegeld generiert als die Zenzennahmen, ist das wichtig, weil sie einfach langfristige Verpflichtungen eingegangen ist. Das ging damals um das Spielearchiv in Marburg und deswegen gab es da ja auch Austritte aus der Jury, weil Leute glaubten, okay, dieser Mehrheit der Jury würde sich um eben die langfristige Finanzierung von diesem Spielarchiv zu garantieren, eben eher die Populärerin, die Spiele, die sich gut verkaufen lassen bevorzugen. Das ist glaube ich heute und da achten wir eben sehr darauf, deswegen auch nicht mehr so wichtig, weil wir in der heblichen Maße rücklagen haben. Also wir könnten ein Jahr lang komplett ohne irgendeine Lizenzgebühr einnahme, auskommen ohne etwas in unsere Arbeit zu verändern. Das ist einfach eine Freiheit, die für uns sehr, sehr wichtig ist und natürlich kann deswegen auch ein Verlag wie Frosted Game, World Game Circus ausgezeichnet werden, wo man dann auch an dem, die sind gar nicht so vertriebsstärkt oder PD Spiele, der PD Verlag, der damals Pictures geworden hat, wo wahrscheinlich jeder gesagt hätte, ah, haben die überhaupt diese Vertriebsstärke. Natürlich mag ich es, dass auch Vertriebsstärke Verlage hinter spielen stehen. Also zumindest nach der Auszeichnung, weil ich es gut finde, wenn das Kultur gut spielt, dass das wir auszeichnen, von dem wir glauben, das ist der beste Botschaft dafür, dass Kultur gut spielt, bei vielen Menschen auch ankommen, dort bekannt wird. Und da, da, da ist es bekannt wird, da tragen wir nur ein Teil dazu bei, sondern die Vermarktung läuft dann ja auch eben über den Verlag, den Vertrieb, der dies eben auch machen muss. Und deswegen mögen wir dann solche Spiele. Ein Förderprogramm gibt es ja nach wie vor, das heißt, hier gibt ganz viel Geld von denen, das ihr einnehmt auch nochmal in die Szene zurück. Trotzdem habt ihr ja auch relativ vor Personal kosten. Du hast jetzt gesagt, ihr habt zwar Rücklagen für ein Jahr, aber es dann nicht trotzdem so dieser Druck, da, dass man sagt, na ja, kommen, das muss schon irgendwie laufen. Oder habt ihr diesen Druck gar nicht, wenn ihr wisst, es ist letztendlich eh egal, was wir auszeichnen, weil das läuft so oder so. Weil wir uns eben über die Jahre durch die Arbeit, die wir geleistet haben, so einen guten Ruf d'etrausen erarbeitet haben, dass die Menschen das Spiel dann auch kaufen, weil sie wissen, dass sie da eben eine bestimmte Qualität erhalten. Ja, das ist richtig. Ist eine Kombination aus beiden A, dass man sie sicher sein kann. Man müsste ein Jahr lang gar keine Einnahme haben und B, das die Wahrscheinlichkeit, dass man ein Jahr überhaupt keine Einnahme hat, auch gegen, ja, also gar keine geht ja schon gegen null. Also da müsste ja schon auch, da müsste auch die alten Spiele ja keine Einnahme hergenerieren, die Lizenzverträge, also die Tatsache, dass die Verlage eine Lizenzgebühr für die Spiele, die sie mit Pöppel verkaufen, an uns zahlen, die läuft ja in einer Regel über mehr als ein Jahr nur und der Backkatalog sozusagen, der bringt ja auch Einnahmen an dieser Stelle. Deswegen ist da die Freiheit, glaube ich, echt ziemlich groß und es ist ein Punkt, über dem wir uns echt keine Gedanken machen müssen. Also die Tatsache, dass wir ja eigentlich im Kern, auch wenn wir immer häufiger sagen, wir wollen eben Autorinnen oder Autoren auszeichnen. Also nein, eigentlich ist der Kern, das Gedanke ist ja wirklich, wir zeichnen einen Spiel aus und wir sind da wirklich auch eigentlich völlig frei von irgendwelchen Einflüssen zumindest, dass die Praxis der Diskussion, die ich da aus ein paar Jahren erfahren und der Jury immer kenne, dass wir wirklich von dem, was auf dem Tisch liegt und das, was in der Schachtel drin ist, ausgehen und nicht über andere Fragen. Diskutieren, glaube ich, auch nicht müssen, weil es dafür auch gar keinen anders gibt. Dann für diejenigen, die das möglicherweise nicht wissen, können wir das kurz ergänzen, also Spiele, die mit eurem Pöppel empfohlen oder nominiert oder ausgezeichnet wurden, da darf der Pöppel, der Graue, der blaue oder der Entratser, der Graue, der blaue oder der Rote aufgedrückt werden, gegen eine geringe Lizenzgebürde, die sich prozentual am verkaufspreistes Spiels orientiert. Zu einem Prozentzatz, der nicht bekannt ist, richtig? Ein Prozentzatz, der sie auch gar nicht am verkaufspreis orientiert, aber weil das eine andere Berechnung ist, wie in anderen Lizenzverträgen, wie Disney, etc. sie eben auch machen würden, aber er befindet sich im Centbereich. Also kein Spiel ist deswegen bisher teurer geworden, weil eine Lizenzgebür drauf geleicht wurde. An der Regel werden ich spiele sogar günstiger, nachdem der Pöppel drauf ist, weil natürlich dann einfach die Menge der Auflage steigt, was einer der wesentlichen Aspekte ist. In Medienberichten, dies man ab und zu so etwa 1% vom verkaufspreis sei die Lizenzgebürde. Ich habe noch eine andere Frage, und zwar die Einnahmen der Jury sind ja das eine, aber ihr als Kritikerinnen und Kritiker bewegt euch ja, so wie Frederik und ich auch und auch alle anderen Influencer oder Content-Kreatoren oder Journalistinnen oder wie wir uns immer bezeichnen wollen, auch innerhalb der Szene und auch innerhalb der Branche. Lass uns da auch noch mal ein bisschen auf die Unabhängigkeit von uns als Kritikerinnen gucken. Ist ja jetzt so, dass es zum Beispiel auch regelmäßig gerade im Herbst Veranstaltungen von Verlagen gibt, zu denen Kritikerinnen eingeladen werden, auch Frederik und ich werden zu solchen Veranstaltungen eingeladen. Teilweise sind die mit Hotelübernachtungen, Teilweise sind das Tagesveranstaltungen, aber natürlich seid auch ihr als Jury nicht aller, aber einige von euch bei diesen Veranstaltungen vor Ort. Ist das ein Problem, wenn man diese Nähe hat und auf solche Veranstaltungen geht, weil die werden ja auch jetzt endlich von den Verlagen bezahlt? Ja, das ist sicherlich eine Frage, die sie muss ich jeder und jede Stellen, die über Bretspiele berichtet und muss dies eigenverantwortlich für sich beantworten. Und dass die Regeln im Verein spielt es ja auch, sind da ganz klar, wenn dort auch Spiele-Jonnalist in Bürger*innen dabei sind, die nicht im Verein angehört, also genauso eingeladen werden, dann steht es auch jedem Jury Mitglied frei, diese Einladungen anspruch zu nehmen. Und ich glaube, das ist eine ganz sinnvolle Regelung, das genau so zu machen, dass dies in der Form passiert. Natürlich, ich weiß, das sind natürlich Werbeveranstaltungen, so eine Spielemesse in Essen, die ja auch als wesentliches Informationsportal gilt, ist natürlich auch eine riesige Werbeveranstaltung von ganz vielen Verlagen. Ich kann mal sagen, okay, das ist schön, weil das ist ausgewohr, da steht ein Verlag, nehm den anderen, aber das gehört eben auch dazu, wobei ich aber das Gefühl habe in der morgensen Bretspiele, ist das, was man als Journalist oder als Journalistin, so als Gegenleistung bekommt, wahrscheinlich vergleichsweise gering da, können Reisejournalistinnen, Autogonnalisten etc. ganz andere Dinge berichten. Du hast jetzt gerade gesagt, dass ihr Regeln habt. Habt ihr denn noch andere Regeln? Zum Beispiel bezüglich des Ungangs mit Resensionsexemplar oder anderen Dingen? Der meines Resensionsexemplar ist auch klar, eigentlich auch das, was natürlich für viele andere Bloggerinnen, Journalisten, Journalisten auch für sich gilt, weil sie sich so aufgestellt haben. Also wir verkaufen diese Resensionsexemplare nicht und wir sind verpflichtet, sie ja entweder mal sammelt sie zu Hause, also viel Platz hat man bloß, wahrscheinlich nicht, was bei der ständig steigenden Flut an Neuheiten so ist. Ich gebe die Falken, das du darf, können sie schon drauf freuen. Ich werde sie in kürze anrufen. Ende Mai können sie bei mir wieder sicherlich 100, 200 Spiele abholen und in ihre Ausleihe einsortieren. Gibt es bei euch für solche Regeln ein Verhaltenskodex oder ist das gelebte Praxis, die dann irgendwie impzit vermittelt wird? Oder gibt es für so was ein Verhaltenskodex, der aufgeschrieben ist, wo man sagt, guck mal, dass ihr in unser Top 10 Ehrenkodex daran musst du dich jetzt bitte halten. Oh, das ist eine gute Freie. Ich glaube, das ist irgendwo aufgeschrieben, ja sicherlich ist es irgendwo aufgeschrieben. Ich bin nicht so der Fan von langen Papieren, als sie ihn verein kam. Da habe ich glaube ich einen dicken Stape, daumen, dicken Stape an Material und borgratischen Regelungen bekommen, die man unterschreiben musste. Das heißt davon habe ich dann abgeschafft, weil ich glaube so funktioniert auch keine sinnvoller und vernünftiger Umgang, sondern man muss sich wirklich immer wieder auch vergewissern in gemeinsamen Treffen, wo sind die Regeln und wo geht man mit solchen Dingen die problematisch werden können, dann auch um also ganz wichtig ist, man redet darüber, man spricht mit den anderen, wie kann ich das machen, ist dies an dieser Stelle möglich? Könnte ich zum Beispiel oder meinen Sohn oder irgendjemand anders für eine Veranstaltung an der Nordsee in Kurorten mitarbeiten, die eben von verlagen gesponsert wird, das sind mehrere Verlagen, dann müsste man darüber nachdenken, also in Fall. Ich glaube viele Dinge lassen sich auch nicht so eindeutig von vorne rein, ganz klar, mit dem Codex Regeln. Folie ja auf eure Homepage in den FAQs schon relativ viele Dinge transparent darstellt, wäre es dann nicht eine Überlegung wert, auch diesen Codex, wenn sie in den gibt auch zu veröffentlichen, um da auch noch mal ein bisschen mehr Klarheit zu schaffen oder vielleicht auch mal zu zeigen, wie die Jury das macht, damit andere in Regelnwerk haben, an dem sie sich orientieren könnten. Das gute Frage dieser Codex, wenn es in gibt der so veraltet, dass ja auch gar nicht mehr dem Stand der Dinge entspricht, deswegen ich glaube man könnte einzelne Punkte wirklich relevantzeln und wenn diese Frage nach den Resensionsexemplaren so mehrere Leute interessiert, dann kann man das sicherlich veröffentlichen, weil auf der anderen Seite ich veröffentlichen will, sowas ich mit den Resensionsexemplaren mache dann auf sozialen Medien, sobald das der Fall ist, dann kriegt es auch jeder mit und dürfte dann auch relativ klar sein. Aber wie gesagt es gibt glaube ich keinen, ich müsste echt nachgucken, aber es ist da wirklich noch etwas, was so zu einem halbwegs Zeitgemäße formuliert ist. Wie gesagt, vieles davon war, da sei Ausdruck und noch aus der Zeit vom naja nicht vor im Internet, aber schon sehr alt. Apropos Resensionsexemplare, wenn man das jetzt zugespitzt formulieren will, könnte man ja sagen, jetzt wingt Verlage, alle Kritikerinnen in der Jury zu bemustern, weil nur dann kommen die Spiele überhaupt in die Auswahl, gibt es den Verlage, die sagen, nee, das machen wir nicht, entweder weil die sagen, das schaffen wir nicht, weil wir gar nicht so vielen so hoher Auflage haben, dass wir das so breit streuen können und die sagen, nee, das wollen war es bestimmten könnten, nicht oder machen das eigentlich alle Verlage. Du abends gar nicht, wie oft das Gegenteil passiert, also gerade kleinere und neure Verlage, die Betteln Tier-E-Mails an uns schicken und sagen, jetzt haben noch keine 14 Leute von euch im Einrezelsonsexemplar angefragt. Und wir dann, unter einer sprechen, wie können wir die davon überzeugen? Weil vier, fünf, sechs Leute haben das Spiel schon gespielt. Das ist auch wirklich gar nichts bringt. Jetzt noch weitere sechs, sieben rauszuschicken. Das ist das wesentlich größere Problem und kommt wesentlich häufiger vor als Verlage. Die sagen, nein, das können und wollen wir uns nicht leisten. Und zweitens, das Spiel gehört auch gar nicht in das, was so der Kernziel der Spiel des Jahresjury ist. Lass das mal bei zwei Spielen, drei Spielen, vier Spielen im Jahr der Fall sein, die mir vielleicht einfallen. Vielleicht sind es auch zehn, dann wird es uns bewusst nicht gesagt. Aber das ist bei 480 Neuerscheinungen pro Jahr eine relativ geringer Anteil anspielen. Weil wir wirklich sehr, sehr darauf achten. Ich meine, der Druck ist auch deswegen, da, weil es so viele Spiele gibt und die Regale nicht so groß sind. Wir wollen nicht so viele Rezelsonsexemplare. Wir achten bei mittleren und kleineren Verlagen sehr darauf, dass sie uns nicht direkt 14 Spiele schicken. Sondern da reicht es erst mal drei oder vier Leute, die sich dann melden, die sich dafür am meisten interessieren. Und dann wird erst mal geguckt. Dann kommen fünf, da sechs da. Wir treffen uns ja auch immer häufiger auch gemeinsam auch aufgrund der großen Menge anspielen und spielen untereinander. So dass ich auch viele Sachen gespielt kriege, die mir gar keiner zugeschickt hat. Sondern die habe ich dann auf einem jüri Wochenende vier Tagigen. Das machen wir zwischen dreimal pro Jahr. Hab ich da schon durchgespielt. Da ist es gar nicht nötig, dass die uns noch dieses Rezelsonsexemplar schicken. Ich weiß, da ist eine große Belastung. Das sind zwischen 14 Jury Mitglieder, das ist die größte Jury aller Zeiten. Und das ist natürlich ein Unterschied zu Zeiten, also noch 9 oder 10 Leute waren. Gibt es Verlage, die sagen, nee, wir wollen nicht alle beumustern. Wir verzichten freiwillig darauf, die er enger war, ausweich zu kommen. Also ich wüsste jetzt einen, der das grundsätzlich sagt. Und bei anderen ist es schon mal so, dass sie sagen, ja, das eine oder andere Spiel, das passt sowieso nicht in den Bereich dessen, was die Jury so im Ziel hat. Es gibt ja so auch Themen, Rebenensten Richtung, Tabletop, etc. Geht wo man sagen kann, okay, das sind natürlich auch Spiele. Die sind am Rande dessen, was wir noch als Bretspiel definieren. Und dann habe ich, ich habe großes Verständnis dafür. Und das hat ein Verlag gesagt, nein, zum Eier noch eins dazu kommt. Ich meine, wir suchen wirklich nicht nach weiteren Spielen. Wir haben schon genug. Ist ja eher ein Festtag für euch. Wenn man vielleicht sagt, nee, das schicken wir euch nicht. Das passt nicht ins Portfolio. Dann freut euch, wenn er ein weniger zu spielen habt. Das steigt ja von Jahr zu Jahr. Das ist ja auch ein Teil der Moderation, die du und Christoph Lewinsky in den letzten Jahren dann immer macht, wenn ihr die nominierten und die empfehlungsliste verkündet, dass ihr dann auch eine Einordnung bringt, wie sich so der Markt entwickelt hat. Und da ist ja wirklich eine wachsende Anzahl anspielen zu konstatieren. Wir haben ja hier auch im Boardcast schon häufiger mit dir oder auch mit dem Nico. Darüber gesprochen, wie ihr da arbeitet. Ich glaube, das ist mittlerweile bekannt. Aber diese Enge absprache untereinander, kommen drei, vier, fünf Leute von uns haben mal ein Ersteindruck. Der reicht dann an der Stelle auch, dass wir jetzt nicht zu 14 uns jedes Spiel angucken müssen. Das heißt, ihr teilt euch das dann sinnvoll auf an der Stelle. Ich komme noch mal zurück auf ein weiteres knackiges Bormo oder eine Behauptung von Tom Wernek, der ja selber von Hause aus kein Journalist ist. Das kann man mal festhalten an der Stelle. Und der dann geschrieben hat, es gebe oder es gebe immer weniger Journalisten und Journalist in der Jury. Gleichzeitig veranstaltet ihr ja den Tag der Bretspielkritik. Und es gibt dann einige von euch, die das ja auch so wie viele andere in der Szene, als sehr intensives Hobby machen oder als Ehrenamt, wo auch immer man da die Grenze ziehen mag. Wann ist ein guter oder wann ist ein Journalist oder wann fängt das an, dass jemand als Bretspielkritiker oder Kritikerin eine ernstzunehmende Stimme sein kann? Ja, eine ganz gute Frage oder eine ganz schwierige Frage. Ja, wann ist man Journalist, Journalistin? Das wissen ja alle in Deutschland kann man sich einfach so nennen, alle nicht geschützte Berufsbezeichnung niemand mussten, wole doch Volontariat gemacht haben, um sich so zu nennen. Und die These, die ich wüsste gar nicht, ob sie jetzt Tom Werner gesagt hat oder andere, dass es den echten Journalist, die echte Journalistin seltener in der Jury gibt heute als dies früher der Fall war. Die ist wohl nicht richtig, das haben aber auch schon vorher schon mal Leute auf versucht, so ein bisschen festzustellen, haben wir durchgezählt. Das weiß ich schon aus von schon seit längerer Zeit. Auch die allererste Jury, die sich damals getroffen hat, hatte nur einen sehr kleinen Anteil, nur das gerade gesagt, Tom Werner, ich weiß gar nicht, welchen Beruf ermöglicht hatte, ist dann auch kein gelernte Journalist gewesen. Das ist bei vielen anderen. Auch der Fall, aber es waren auch immer einzelne dabei, die dann doch gelernte Journalistin oder Journalisten waren oder ist dann später auch hauptberuflich gemacht haben. Auch das kann man ja ohne einen vormalen Weg da eingestagen zu haben. Und das, ich finde es immer sehr hilfreich, wenn auch ein Profis dabei sind. Also ich sag das ganz offen. Ich finde das beim Tag der Bretschbücheltik sehr wertvoll ist, besonders für mich. Ich kann ja, ich bin da ja auch ein Stück weit, auch ein bisschen Teilnehmer und lerne da von anderen, die mir einfach Tipps und Hinweise geben, die ich vorher nicht kannte, weil ich bin beruflich, auch der anderen Seite beschäftigt, aber ein Prezelsprecher kann sicherlich viele Handgriffe des Journalismus, die habe ich dann auch gelernt, aber ich bin kein gelernte Journalistin. Er kommt aber noch einst dazu, ich meine die Frage ist, jemand Journalistin würde mich vielleicht auch gar nicht so richtig beeindrucken. Die Frage hat man auch einen ordentlichen Kulturjournalisten an Bord oder hat man Leute an Bord wie Kulturjournalismus können. Das müssen wir gar nicht gelernt haben und jemand, der ein Kulturjournalismus ist, sich da engagiert, obwohl das nicht gelernt hat, kann ja da viel wertvoll sein, als jemand, der ist damit beschäftigt, als Gerichtsreporter in einer Lokalausgabe, irgendwas zu machen, ob der sich so viel Beiträgt, allein deswegen, weil er das gut gelernt hat, das bezweifel ich dann ja auch. Jetzt ist es gefallen, dass böse Karoort Kultur, warum ist das für dich so wichtig, dass es ein Kulturjournalist ist und nicht ein anderer Journalist? Welchen würdest du denn jetzt nehmen, also der Sportjournalist, weil es einen Sportspiel ist? Ich könnte ein investigativer Journalistin, es könnte ein Servicejournalismus sein, es könnte ein Ratgeberjournalismus sein, es könnte ganz viel sein, das muss ja nicht zwinken, Kulturjournalismus sein. Ja, Service und Ratgeber, das ist ein investigativ, glaube ich, so dramatisch, als mit dem Spiel nicht. Aber Service und Ratgeber finde ich gut, wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob das eine Sparte Journalismus ist, dem man lernen kann. Du hast ja eben schon gesagt, so der Tag der Bredspielkritik, das ist ja ein. Ich weiß zweimal erst dabei, aber ich würde sagen, so ein offenes Lernfeld, wo man sich miteinander austauscht und wo auch Teilnehmende mit dabei sind, die ja auch viel Erfahrung mitbringen, die vielleicht sogar schon lange im Journalismus arbeiten, vielleicht sogar Autorinnen oder Autorinnen, der Spielbox sind nicht notwendigerweise. Immer dort auch einen Beitrag haben in der Podiumsdiskussion oder in einem Workshop oder so. Woran macht man, woran machst du persönlich oder ihr als Syri, aber dann auch vielleicht du persönlich fest, wann ist jemand ein guter Kritiker oder eine gute Kritikerin? Was sind für dich Kriterien, du du ansatz um zu sagen, ja, da macht jemand einen guten Job? Ja, das ist jetzt auch wieder gar nicht so einfach. Der Ersten sollte man. Also, ersten, sage ich mal, es ist. wie ich schon mal ganz wichtig, ist es völlig unabhängig vom Medium. Ob man das gut kann oder nicht, weil. Ich meine, da gibt es natürlich immer oft die Hochneßigkeit, derer, die aus dem Print kommen. Was. Ich finde, print super, aber deswegen muss es nicht unbedingt eine bessere Kritik sein. Wenn man sie im Radio vorträgt, ganz genauso gut sein, wenn sich der Rad das Radio podcast nennt, genauso, aber das gilt natürlich selbst für Instagram-Reals. Die können. Die können natürlich problemwurst, genau die gleiche kritische Tiefe haben, wie ein Printbericht. Weil es kommt ja auch nicht auf die Länge und Quantität einer Kritik an. Ich finde es auf viel wertvoller, wenn sie kurz ist und da kommt es nicht auf die Menge an. Wer es kommt, der Kulturjournalist und die Schwierigkeit, und das ist ja darüber wieder so viel diskutieren, was ja auch nicht so einfach ist, wie beschreibt man ein Spiel kritisch? Und das. Nämlich, wie beschreibt man es mit Worten? Und da ist natürlich dann jedes Medium gleich mit Worten, das, was ein Spiel mit den Menschen macht. Und das ist ja der entscheidende Punkt. Und wenn es den Menschen begeistert, das ist ein gutes Spiel. Und wenn es für den Menschen was anderes machen, ist man immer wieder andere. Worte dafür finden, dann ist es vielleicht nicht ganz so gut. Das Spiel und diese Tiefe und diese Beschreibung braucht eben sehr viel Kreativität. Und dann erst am Ende wird man dann sein Urteil fällen und da kann ein guter Journalismus drauf zu entstehen, wenn man es macht. Und wie ja von Anfang an immer und ich meinte es ja auch das, was glaube ich jeder, der schon mal eine Kritik geschrieben hat, wo mit man im Kämpf, ich kämpf immer noch damit, ne? Alle Sätze, die ich aufschreibe und die Regel nach Erzählung sind, sind im Prinzip keine guten Sätze in meiner Rezension. Obwohl es auch nicht ohne geht. Aber wenn ich den Satz nicht damit verbinde mit der Frage, was macht das mit den Menschen das Spiel? Also dieser Mechanismus, dieser eine Punkt, dann hat er etwas in der Kritik, das eben nicht so gut ist. Und das zu machen ist eben, dass man darüber spricht, wo man versuchen kann, Hinweise und Tricks unsanz viel zu bekommen. Aber ganz wichtig ist einfach und deswegen ist der Tag der Bridgeware Kritik. Mein es der achten so bedeutend, weil er eine Selbstvergewissung darstellt, dass es uns insgesamt alle, die daran beteiligt sind, an Briechterstattung über Bridgespiele nicht egal, ist, welche Qualität die Kritik ist. Also nicht egal, ist nach dem Motto Hauptsache irgendjemand schreibt eine Note und drunter und macht fünf Stahnen oder sonst wie. Jetzt ist ja, Briechspielen seit dem letzten Jahr auch Immaterielles Unesco Kultureurbe hat das eine Relevanz hat das neben dem schönen Titel eine Implikation auf die ihr als Jury wie als Kritikerinnen du als Vorsitzender der Jury irgendwie referenzieren könnt oder wollt. Oder ist das einfach nur nice to have. Ja, sicherlich nice to have, ist ein großer Erfolg und das so etwas da passiert ist. Es hat natürlich erstmal keine Auswirkung, insbesondere natürlich auch die Jury, weil uns geht es ja nicht um das Kultureururbe. Wir gucken in die Zukunft und stellen natürlich fest, dass wir ja gerade ein unglaublich zeitgemässes Ding hier ein Kulturgut, ein sehr zeitgemässes Kulturgut. Und das ist natürlich auch ein sehr sehr sehr sehr enorm vom Erbe geprägt ist. Da sind andere Dinge, nämlich die schützenfeste, die ihr nebenan stattfinden und die natürlich auch Unesco Kultureurbe sind. Die haben natürlich wesentlich mehr von Tradition und berufen sich ob die Traditionen des Igerbe ist auch nur wegen der Tradition. Natürlich hat das Brettspieg gerade in Deutschland eben eine schon sehr sehr lange Verankerung und gerade in im Fallmilieren Bereich, im Spiel mit Kindern. Das ist eine Fundierung, die in vielen anderen Ländern in der Form nicht vorhanden ist. Aber die Geschichte des Zeitgemässens, des heutigen Brettspiegens, die beginnt eben tatsächlich erst in den 70er Anfang der 80er Jahre. Und da sind eben gerade ist ja auch rein heute wittig gestorben. Der Gründer des Görtinger-Spieler-Autoren träfft, das war glaube ich auch 1983, die das erste Spieler treffen, da haben wir es noch von der Spielbox ausgerichtet. In Essen, die Spielbox selbst, als heute noch weltweit bedeutendes Spiele-Magazin und natürlich die jüri-spielte Sehre sind in die Fundierung von dieser Tradition, die jetzt immerhin auch schon bald auf die 50 Jahre zugeht. Aber es ist jetzt nichts, was man jetzt irgendwie mit der schützenfeste Kultur vergleichen kann, die eben ein Jahrhundertteile Tradition hat. Und dies ohne diese Tradition auch nicht gäbe. Lass uns mal ein bisschen zurück zur Jury kommen. Also auch wenn man in die Geschichte guckt, die Jury ist ja mit einer der tragenden Säulen, würde ich sagen, neben zum Beispiel der Spiel, die irgendwie so dieses Kulturgut und die Brettspielkulture in Deutschland vorangetrieben hat. Jury hat ja auch schon so ihre Höhen und Tiefen gehabt. Aber eins ist immer gleich geblieben, nämlich dass die Jury quasi selbst definiert hat, wer dann zukünftig noch Mitglied werden kann soll. Und sie hat ihre neuen Mitglieder aus dem Kreis der bestehenden Mitglieder heraus rekrutiert. Ist das dann aus deiner Sicht problematisch, weil dadurch vielleicht auch so ein Blinderfleckte entstehen könnte? Ja, das ist eine gute Frage. Also problematisch finde ich es nicht. Ich finde auch keine bessere Variante dafür, weil es natürlich dem Ganzen auch eine Form der Unabhängigkeit gibt in Frankreich oder Italien, wird die Zusammensetzung der Jury, jemals von den Messegesellschaften der Stadt Kahn oder der Stadt Luca bestimmt. Ich glaube nicht, dass das bessere Verfahren wäre, wahrscheinlich immer auch einig, dass das nicht das bessere Verfahren ist. Aber ich müsste jetzt auch kein anderes natürlich könnte es theoretisch, wenn es eine andere Historien geben hätte auch andere Verfahren geben. Aber es könnte mal aber behaupten, dass der Erfolg könnte vielleicht auch noch irgendwie dafür sprechen, dass es auch gut funktioniert hat. Aber es gibt natürlich auch Höhen und Tiefen. Immerhin muss man sagen, ich glaube wirklich über die Jahrzehnte, die Auswahl der Spiele, die die Jury getroffen hat, die war eigentlich auch, und ich war ja die meiste Zeit nicht dabei, aber ich muss mal dazu sagen, ich muss mal sagen, ist so risch gesehen, dass war eigentlich in der Regel immer ziemlich zielführend in Hinblick auf die Verbreitung des Kuturguts spielt. Würdest du denn sagen, es gibt Stimmen, die in der Jury noch fehlen, Menschen mit einem bestimmten kulturellen Hintergrund oder einem anderen Hintergrund? Ja klar, eine andere heterogenität der Jury würden sich manche Leute wünschen in der Jury, da gehöre ich dazu. Und drifend ist sich ganz so wichtig, völlig richtig. Aber diese heterogenität ist eben auch wahrlich nicht so einfach herzustellen. Also wir stellen ja wirklich fest, dass das Brettspiel in Deutschland, in Europa, gerade was Autoren angeht, eben eine sehr weiße und eine sehr männliche Geschichte ist. Und man natürlich viel dafür tun muss und das natürlich als Ausrede für da bleibt es eben so verwendet, sondern dass man eben auch einiges dafür tun muss, dass sich so etwas verändert. Also ich habe nicht Jury gekommen bin 2017, da war gerade mal eine Frau am Tisch der Jury. Inzwischen sind es 5, das ist immer auch zu wenig, das war eine feste Überzeugung. Aber es zeigt, dass man eben auch Dinge verändern kann, wenn man sie verändern möchte. Die meisten Jury Mitglieder sind ja so lange in der Jury, bis sie aus eigenem Antrieb aus zurücktreten oder ihr am Niederlegen. Gibt es eigentlich auch ein Mechanismus, um Jury Mitglieder aus der Jury herauszuwählen? Ja, grundsätzlich schon, die Mitgliedschaft in der Jury, die wird nach vier Jahren jeweils erneuert. Und man ist also grundsätzlich immer erst, man ist eben grundsätzlich nur vier Jahre, mit geht es einer Jury. Das heißt, das wusste jetzt gar nicht, man ist quasi nur für vier Jahre gewählt. Also es ist nicht so, dass ich einmal drin bin, dann vielleicht noch eine Probezeit habe, die überstehen muss und dann auf Lebzeiten oder bis ich nicht mehr will da drin bin. So dann ist es tatsächlich alle vier Jahre neu gewählt, wer will das dann? Weil die mich wieder versammt noch will. Das geht ja vereinsrechtlich gar nicht anders, also selbst der Betroffene Mitglied ist dann auch stimmen berechtigt. Aber tatsächlich wird das alle vier Jahre gemacht. Früher, was ja so, dass die Jury mit einer Stimme gesprochen hat und das ganz wichtig war, dass die Jury Mitglieder keine abweichende Meinung vertreten. Heute ist das ein bisschen anders. Erlebt ja ganz bewusst eure Unterschiedlichkeit und weiß darauf ja auch in eueren FAQs hin, dass ja eigene Individuen seit. Warum habt ihr euch dazu entschieden, das ein bisschen zu ändern? Grundsätzlich gilt, dass nach der Entscheidung der Jury das schon mit einer Stimme vertreten wird und das machen die Jury mit Günther Grund, setzt sich auch. Da muss man nicht immer stabil straubachten ein paar Jahren, kann man auch schon mal seine Unterschiede deutlich machen. Da kann auch Kassengrosser dann auf der Jury-Webzeit sogar selbst darüber schreiben. Wie es kann da löst, ist es, finde das Skalkeg damals nicht auf die Empfehnungssysteme kommen, das sind lustige Anlegdoten, die jemanden dazu besten bringt. Aber grundsätzlich, wenn so der Entscheidung gefallen ist, wird sie gemeinsam nach außen vertreten. Was wir aber sehr deutlich machen wollen, ist eben, dass wir und nur so können wir legitimieren, dass wir auch Kritikerinnen und Kritiker sind, dass wir im Vorfeld der Entscheidung natürlich unterschiedliche Meinungen da haben, wo man unterschiedliche Meinungen haben möchte und kann. Und das ist natürlich bei fast allen Spielen der Fall. Es gibt nicht das perfekte Spiel, wo alle immer jubeln. Und dass wir auch viel dafür tun, dass dies auch öffentlich wird. Also jede Jury Mitglied muss ja nachweisen, dass es aktiver Kritikerinnen ist und nicht nachdem die Jury berufen wurde, dann ihre Publikationen dann eingestellt hat. Und wir müssen uns ja weiter betrieben werden. Das wollen wir auch nach außen tragen und ich glaube, es ist auch insgesamt sehr wertvoll, dies deutlich zu machen. Weil die Menschen, die es dann interessiert, also auch ein bisschen auf die Szene geguckt, wobei die hat. die Hauptzielgruppe von Spiel des Jahres ist, die soll ja ruhig wissen, aber die Szene, dass wir kontrovers diskutieren und dass es da nicht vorgefertigte Meinung geben kann. Das ist natürlich, dass der ursprünglich Spiel ist, ist es einfach, dass man es anders empfindet, die nachdem mit wem man spielt, wer spielt und welche Maßstäbe man anlegt. Du hast jetzt gerade schon gesagt, dass ihr kontrovers diskutiert. Ihr habt ja auch ein mehrstufiges Auswahlverfahren, bis ihr zu euren Listen, beziehungsweise dann auch zum Sieger-Titel kommt. Kann man jetzt böse sagen, dass ich letztendlich einfach der kleinste gemeinsamen Nenner durchsetzt? Da denke ich gerade, du war nach, ob die Frage wirklich so gut ist, ist ja blöder, man blöder, so zu sagen, ist es der kleinste gemeinsamen Nenner. Also das ist jetzt fast eine Frage an den Mathematiker, wenn man immer versucht, also es kommen nur Spiele auf die Liste, die mindestens acht Stimmen kriegen, führt das eher zum kleinsten gemeinsamen Nenner. Die Alternative würde wahrscheinlich sein, dass man irgendwie Kompromisse eingeht, taktische Diels-Unternder eingeht, was aber eher nicht der Fall ist, keine Ahnung. Also ich wüsste jetzt nicht, was das bessere Wahlverfahren ist. Ich muss aber sagen, wenn ich mir Listen anguc, die Empfehlungsisten und die Nominierungslisten, ich habe nicht das Gefühl, dass sie darunter leiden, den kleinsten gemeinsamen Nenner darzustellen, sondern da sind schon auch sehr oft der Zugespitze auch kontroversel Titel dabei, wo ich Leute sich auch wundern, das können sowohl sehr einfache Titel sein, die unglaublich zugänglich sind, wo dann viele sagen, aber ist das denn noch Kultur gut? Das ist ja so einfach, aber wir wissen anschließend dieses Spiel, Flipp sieben zum Beispiel wird 100.000fach verkauft und überall wird dann anschließend gespielt. Auf der anderen Seite eben auch kontroversel Titel, die dann hochkomplex sind und die eigentliche Definition dessen, was wir als Kennerspieler eigentlich haben wollen, schon oft ein Stück weit springt und dann ein Expertenspiel rein geht, also auch ein Arche-Nover ist auf der Liste. Ich glaube, sage ich mal, wenn man es jetzt inhaltig vom Ergebnis sehr betrachtet, bestätigt sich meines Erachtens, die Vermutung ist, könnte der kleinste gemeinsamen Nenner sein nicht. Das heißt, du guckst bei der Betrachtung dann weniger auf den einzelnen Titel und die Kritik möglicherweise an so einer Entscheidung, sondern eher auf einen langfrist Trend, in dem es dann auch mal vielleicht eine Abweichung gibt. Der Andreas Becker hat das ja letztes Jahr, das ja immerhin dein Chefredakteur bei der Spielbox gewesen. Gewesen, ja. Der hat letztes Jahr zum Abschied nochmal, das wird ja immer gerne gemacht. Wir haben jetzt auch schon uracelt hier im Bordcast und bei den Dretagogen mit dem Chris Greff und dann werden die Juryentscheidungen und Nominierungen natürlich kommentiert und seziert und was auch immer. Andreas Becker hat das letztes Jahr sehr in seiner unnacharmlichen Art auf dem Punkt gebracht, sagte, sollte nicht der Anspruch einer Jury sein, ein Kulturpreis zu setzen, anstatt zu den kleinsten gemeinsam nenne er zu bisschen anders formuliert, wird Flip 7 auszuzeichnen. Ein Freund von mir sagte, wenn man den Leuten einmal saufen, das Brettspiel hinstellt und sie würden es mit Begeisterung spielen, würde es dann auch ausgezeichnet werden. Also haben es manchmal kleinere Leichte zugängliche Spiele auch Mentes, glaube ich 23, war das mit unter leicht oder braucht es auch so kleinere leichte zugängliche Spiele, um wirklich eine Vielfalt abzubilden. Also schaut ihr euch an, dass ihr eine gute Durchmischung im Rahmen der empfohlen und nominierten Spiele habt, unterschiedlicher Zugänglichkeiten in die Orte, die auch immer ein, bei der Verkündung oder guckt ihr wirklich nur dann auf die reinen Spiele. Ja, mit Andreas Becker habe ich unmittelbar vor diesen Podcast hier auch gesprochen und wir hatten Mitarbeiter Besprechung bei der Spielbox und ich hab ihm schon gesagt, ja ich wüsste auch schon gegen welche Spiel er dieses Jahr heftig spottisieren wird und Andreas Becker das bestellt, er wüsste es auch. Wir werden mal sehen, ob das jetzt wirklich so passieren wird. Na das sind ja Dinge, die diskutieren wir ja auch in der Jury, also ist ja nicht so, als ob da alle 14, ganz klar sagen, nee der Becker, der hat einen Knall, also so ganz im Gegenteil, da gibt es auch wirklich sagen genau, das ist die Argumentation. Und es gibt ja auch Leute bei uns, selbst Leute, die am Ende vielleicht für Flip 7 gestimmt haben, waren das auch nicht mit großer Begeisterung. Weil diesen Zwischball, ich sag mal ganz von mir berichtet natürlich diesen Zwischball, sieh ich in mir persönlich auch. Also brauche ich solche Spiele oder möchte ich sie haben als Botschafter für einen Kulturgutspiel, wo ich dann schon auch so hangen muss, okay, der Kulturanteil an diesem Spiel, der ist ein echt eher relativ gering. Also es ist nicht auf den Niveau von Stadtland vollfost, das muss ich auch schon mal sagen, deswegen macht man da kann man auch noch tiefer sinken rein theoretisch, ne, also da kommst du jetzt nicht drauf an, da hat auch ein Flip 7 richtig was zu bieten im Vergleich auch an kulturell Impact, insbesondere wenn man Kultur eben nicht versteht und das ist ja das, was man schon Leute mit verstehen, dass das ein Spiel in erster Linie thematisch etwas kulturelles vertreten muss. Nein, also ich finde es halt viel spannender, so ist dann dieses, was machen die Menschen miteinander? Das ist ja der Hauptpunkt an dem was da kulturell bei einem Brettspiel passiert. Der Rest ist ja noch mal ein Top um drauf, finde ich super, aber im Kern geht es ja immer darum, wir haben da etwas was der gemeinsam tun und da braucht es grundsätzlich und das ist die Auffassung von jedem Jury Mitglied von mir auch. Da wollen wir die unterschiedlichsten Typen an Spielen vorstellen und auf unsere Listen tun und deswegen ist eben die Wahrscheinlichkeit, dass das alles der kleinste gemeinsamen Nenner ist, sehr geregend, wobei ich glaube Andreas Becker hat mit dem kleinsten gemeinsam Nenner ja gar nicht die Jury miteinander gemeint, sondern hat ihm gemeint, die Jury versucht den kleinsten gemeinsam Nenner mit möglichst viel Zählen oder wie auch immer man die Leute, die das Spiel dann konzumieren sollen, bezeichnen, herzustellen und dieses kritisiert. Was wir gerne machen kann, also ich finde es ja gut, da solche Denkanregion und Anstüsse zu haben. Jetzt tun wir drei ja gerade so als sei Spielen, was fix definiert ist und das wäre völlig klar, was ein Spiel ist und das ist eben schon angesprochen, dass der Andreas möglicherweise schon die Federn und Klinge, also die Schreibklinge spitzt, um Dinge zu kritisieren, die möglicherweise dieses Jahr kommen, es gab ja schon immer wieder auch mal Entscheidungen bei der Jury, wo man wahrscheinlich auch kontrovers diskutieren kann, ist das ein Spiel, also das beste Solitärspiel 1980 der Zauberwürfel ist das ein Spiel oder ist das ein Gimmick? Da habe ich auch mal eine Zweite. Ja, auf der empfehlungste Kinderspiel des Jahres 2023 mein erstes Abenteuerband 1 bis 7, ich glaube von der Board Gamebox war das damals ist eine Buchreihe Abenteuerbücher, ist das ein Spiel? MikroMarkroCrime City ist Spiel des Jahres 2021, ist ein Wimmelbild mit ein bisschen Geschichte und Interaktion. So wir brauchen gar nicht jetzt die einzelnen Spiele besprechen oder so, aber jetzt ist dieses Jahr Carp City, ist das ein Spiel, ist das ein Buch, Cosistiker will, ist das ein Spiel, ist das kein Spiel, da gibt es ja durchaus kontroversen. Habt ihr für euch eine klare Definition des Gegenstands, kann man das überhaupt treffen in so einem Bereich oder ist das dann eine Einzelfallentscheidung, wo wir das sagen, okay jetzt müssen wir mal nicht global galaktisch definieren, was ist eigentlich ein Spiel, sondern im Einzelfall gucken, was braucht es an spielerischen Merkmalen oder Anteilen, um überhaupt als Spiel von euch wahrgenommen zu werden? Ja, das ist deswegen, also gibt keine grundsätzliche Definition, wie man so etwas machen kann, insbesondere bei Sachen, die dann wieder neu kommen. Ich glaube, so ein Spiel wie Cosistiker will, wir sind uns eigentlich also so, genau so hat es das noch nie gegeben und auch MikroMarkroCrime City hat es vorher einfach nicht gegeben in dieser Form. Ja, das hat natürlich erinnert an Wimmelbuch, manches, und so, man könnte das überhaupt Cosistiker will, erinnert an Panini-Album, also das sind ja alles vergleichen, die tragen hier überhaupt nicht, oder so. Es geht ja darum, was, und das ist eben der Punkt, wo glaube ich, dann sehr genau geguckt wurde, was macht das mit den Menschen, die dies spielen? Und am Ende, man spielt es ja, also definitiv so ein Spiel ist ja sowieso sehr weit, also da kann man ja alles dazu tun, dass es gar nicht der Punkt, der Begriff "Spielen" ist ja im Deutschen, Album fassend für alles mögliche. Aber es ist eben in dem Bereich, ja, ein Gesellschaftspiel, und da gucken wir, glaube ich, primär darauf, was bewirkt das Spiel, und dann wird das bei uns, ich sage das ganz offen, natürlich haben wir darüber diskutiert. Und diese Punkte, die du hier ansprichst, werden diskutiert. Sie werden aber, insbesondere dann natürlich nur relevant diskutiert, wenn das tatsächlich auch ein herausragendes Objekt ist, um das da diskutiert wird. Und ich glaube, keine Zeit uns theoretisch über alles mögliche zu unterhalten von Dingen und Spielen oder Sachen, die eventuell Spiele sein könnten, die am Ende gar nicht die Qualität haben zu den besten 5 oder 4 Prozent eines Jahrgangs zu gehört. Da brauchen wir dann gar keine Definition aufmachen, das können wir als Diskussion sparen, dafür sind wir nicht zuständig, da hätten wir auch gar keine Möglichkeit für, weil wir sind mit dem, was wir tun eigentlich schon komplett ausgelastet. Und wenn es nicht mehr geht, dann wird es sich immer nur dann stellen, wenn wirklich etwas herausragendes kommt. Und wenn etwas herausragendes kommt, und ich bin sowieso schon davon begeistert, wenn meine Spielegruppen davon begeistert sind, dann. neigen natürlich viele jury mit dem dann auch dazu im Zweifel dann die die Sache eher aufzumachen also ich finde sowieso gut also wir sollten ja nicht primär eine beschränkung begrenzung oder gateways oder sonst wie also posten einbauen das irgendwas nicht passiert sondern in Zweifel glaube ich würde die jury mehrheit auch dann sagen wenn es ein herausragendes Erlebnis das als Spiel empfunden wird für die Menschen bietet dann ist es eben das was wir unter analogen Spiel verstehen und selbst wenn digitaler teilweise um diesen Punkt dann auch noch aufzumachen dann versuche ich dich jetzt mal noch auf eine kleine Ferte zu locken bei der ich vielleicht die Antwort schon zu kennen glaube aber überrasch mich dass eben schon gesagt beim rubikskub stelle es da auch in frage ist es ein spiel oder nicht aber das war ja weit weit weit vor deiner zeit ganz am Anfang der der als die jury sich auch noch am finden war 1980 da war das ja alles noch nicht so professionalisiert und radiert wie heute und gleichzeitig hast du auch gesagt das ist ein schönes eine schöne anekdote wenn Karsten Grosser schreibt Mensch Sky King das hätten wir aber mal besser hinkriegen müssen das ist das nicht geschafft hat über welche jury Entscheidungen der letzten Jahre hast du dich am meisten geärgert gibt es ein spiel wo du sagst das haben wir das das da nicht drauf gekommen ist Leute da haben wir echt da haben sie mich in Grund und Boden gequatscht und überstimmt und ich hätte sogar drauf gehabt ja es gab schon das eine andere wo ich wahrscheinlich anders gesehen hätte aber ich befällt es gar keins mehr ein weil glaube ich im nachher nein ich mal auch zu sagen muss wahrscheinlich war es dann langfristig auch nicht mehr so wichtig als das ist mich jetzt berührt hätte es gibt dieses skulking spiel das habe ich nicht in mein portfolio wo ich gesagt hätte ne also das müsste nicht dabei sein also vielleicht eine Kleinigkeit aber immer auf der empfehlung system ich bin damit ich hätte auch daraus jetzt nicht mehr gemacht ich war und das sage ich mal manche andere jury mich wieder haben das anders gesehen man kann ja auch noch eine spielbox kritiske dazu lesen inzwischen ist auch lange noch her dass ich auch darüber rede weil normales reden wir nicht über die jüre entscheidung nach hinein aber ich war immer ein großer großer fenn von hitz da das waren andere nicht einige schon weil ich schon fand dass das potenzial dieses spiel eben ganz anderes war als anderes eingeschätzt hatten mich sah auch die massiven redaktionellen mengl die in diesem spiel drin stecken dann kam natürlich anfangs auch noch deutlich technische probleme dazu aber ich war immer jemand der glaubte das ist etwas was menschen von spiel begeistern kann die im sonstigen zugang nicht zu finden und da gab es auch andere Leute in der jüre die ist genauso gesehen haben aber auch viele leute die da einfach skeptisch waren an dieser stelle wobei ich es aber auch zugeben kann also ich meine letztes war ja auf der empfehlungsiste und nach hinein kann man sich fragen hätte es auch in der minierung verdient ich glaube wahrscheinlich eher nicht weil eben die redaktie spielregel an solche eben doch nicht gut genug gewesen ist als das ist dieses spiel so wie es dann auf mark gekommen ist verdient hätte also ist ja auch immer so ein bisschen der punkte hat ist der autore hat es die redaktion verdient für etwas belohnt zu werden wo sie wirklich nochmal etwas hätten etwas anstrengen können ist besser zu machen ihr kürt ja immer siegerinnen und sieger und veröffentlicht verschiedene listen was sie aber nicht veröffentlicht sind abstimmungsergebnisse warum ich glaube da es würde schon komisch sein also also richtig die dokumentieren die abstimmungsergebnisse ja noch nicht mal bei uns so richtig intern also die sind gehen dann so sein im in der hitze der juri discussion der nun auch mehrere stunden dauern gehen die verloren teilweise wird auch manches weil das ist mal auch kompliziert alles braucht der acht stimmen mehrheit wird sehr oft abgestimmt und mehrfach hintereinander da müsste man gar nicht welche abstimmungsverfahren da jetzt richtig ist und dann gibt es eine schlussabstimmung und die über alles und in den meisten fällen geht die einstimmig ab also deswegen gäbe sozusagen was die liste angeht also rein formal gesehen kannst du davon ausgehen dass in aller meisten jahren die nominierungs und empfehlungslüsste einfach mit 14 zu 0 von der juri bestimmt wurde und von der mich dieser versammelt dann mit 15 zu 0 richtig ist das ist dann natürlich und die wird dokumentiert dann auch in produkalen niedergelegt das ist die abstimmung über das spiel des jahrs also wenn hau also über den die schlussabstimmung über sowohl spiel des jahrs also kennerspiel und kinder spiel da wird dann auch dokumentiert wie die abstimmung mit was was ich 14 zu 0 ist in den letzten jahren auch schon passiert aber auch eben manchmal 14 andere ergebnis da man schon auch zweiter Wahlgang und das wird tatsächlich dokumentiert ich glaube nicht dass es sinnvoll ist das zu veröffentlichen um irgendwie zu symbolisieren ja vielleicht ist es doch nicht so das ganz tolle spiel ist das hat jetzt aber auch nur so so viele stimmen die kriegt auch hinter jetzt auch nicht beim supreme court in usw. wo das jetzt wichtig wäre zu wissen die sechs konjunktiven richter haben das und die dreielle bereilen haben das entschieden da ist glaube ich die für die wirksamkeit des preises und das was für die mehrheit der kommentimente und konsumenten notwendig ist schon am besten zu sagen okay das ist der preis und die jule vertritt dies einhellig und damit sind auch alle einverstanden und das tun wir auch dann auch uns überzeugung dass selbst wenn man eine nie abstimmungsdiener lager am ende gehabt hat dann ist es glaube ich gut das dann auch dabei zu belassen und ich meine für die eitelkeit vielleicht manche einflay auch für mich wenn ich da unterliege zu sagen okay ich darf mich zur minderheitszellen die ist besser gewusst hat das könnte vielleicht wirksam sein aber ich glaube nach außen hin lützt es kalben wenn jetzt der segertitel gekürt wurde dann wird ja auch viel über die entscheidung der jüri geschrieben gesprochen diskutiert wie wichtig für euch ist das für euch das über eure arbeit oder über eure entscheidung tatsächlich auch nochmal berichtet wird und zwar einmal innerhalb der sene aber auch außerhalb der sene also innerhalb der sene kommt glaube ich darauf an auf das jüri mit geht also ich bin der ganz großer fenn von diesen vorberichterstattung also ne oracl da hör ich hört sonst eigentlich kein podcast also sehr selten mal den spielbox kast und der ist eigentlich das einzige was zu sagen regelmäßig auf meiner liste draufsteht sonst habe ich für podcast jetzt auch gar nicht so die zeit ich lese wieber wenn ich meine ich zu tun habe und deswegen kommt das nicht so vor aber oracl da lasse ich mir nichts entgehen egal welches medium und das finde ich schon irgendwie super spannend und find es auch gut wenn es da auch mach richtig gute an der lieben andreigung gibt also nicht in dem sine dass ich glaube ich brauche es unglaublich dringend um irgendwie meine entscheidung noch mal zu zu revidieren aber schon dass man mehr die sicherheit hat am ende wenn man dazu hört man kann sich wirklich sicher sein auch in der jüri discussion das war auch wirklich keine sachen über sie das kommt eben ja auch durch die große Menge an spielen die wir zu bewältigen haben glaube ich wir brechen uns echt kein sacken aus der kohne wenn wir auch sagen wir hören da auch in die szene rein und auch es gibt auch andere leute dem auch sachkunnig über spiele berichten hinterher ist glaube ich ist sene gar nicht mehr wichtig wenn das getan wird da ist es uns durchaus wichtig dass über das spiel des jahres natürlich nach außen hin berichtet wird wobei wir alle wissen gerade in klassischen medien wie enorm schwierig das ist also dass die berichterstattung über das spiel des jahres ist für die preisverleihung spielt immer nur eine sehr sehr geringe rolle fakt ist dass wir am ende immer wissen über das spiel das objekt wird das ausgezeichnet weil das wird viel berichtet und es wird sehr viel marketing drum herum betrieben und das funktioniert immer sehr gut aber dass man darüber hinaus noch mehr transportieren kann das ist etwas wo es seit seit vielen Jahren immer mehr immer Bemühungen gegeben hat aber das hat noch keiner gefunden weil immer am ende immer rauskommt du musst jemand in einer reaktion auf einem kanal et cetera haben der glaubt ja im bret spiel da steckt mehr drin als ein banales freizeit beschäftigungsding wie versucht ihr denn als verein pr oder marketing für euch bzw. für das spiel des jahres zu machen wir haben da keine besonderen tricks auf lager wir machen eine ganz klassische pressarbeit schreiben die leute an von denen also die ganz normal die reaktion und auch noch die leute von denen wir wissen wo wir im systemat versuchen auch adressen und kommunikationspunkte zusammen von denen wir wissen dass sie sich eben und stückweit für dieses objekt des gut gut bret spiel interessieren und in der mögliche die möglichkeit haben in ihrem medium mit ihrer einstellung da auch etwas zu bewegen und Und das sind dann eben Menschen, die dann tatsächlich schon mal punktuell was berichten können. Auf der Seite finde ich es auch wichtig, dass wir uns sozusagen als Spiel des Jahres, also als Verein Spiel des Jahres auch nicht weiter wichtig nehmen müssen. Also ich bin völlig frei und offen damit, wenn eine Zeitung einfach auf drei Seiten oder in drei Spalten einfach die drei nominierten Vorstädte oder die drei ausgezeichneten und gar nicht auf die Frage, wer hat dies getan mit welchem Einsatz und wie viel Erneablieh Stunden da drauf gegangen sind, das soll für mich völlig unwichtig sein, sondern wenn da wirklich nur über die ausgezeichnene Spiele berichtet wird, ist das völlig in Ordnung, was unserer Sicht, weil darauf kommt es an, dass unser Vereinsauftrag. Ich habe so einen Satz vom Daniel Wüllen, letztes Jahr vom Tag der Bretspielkritik im Ohr, der sagt, dass eine gute Kritik im Kulturbereich auch damit einhergeht, dass sich auf einander bezieht. Also das Kritiken sich aufeinander beziehen, dass man in die eigene Kritik auch eine kritische Auseinandersetzung mit den Stimmen anderer mit rein nimmt. Jetzt hast du ja gesagt, du konsumierst gar nicht alles, das kann man sicherlich auch nicht erwarten. Es gibt, glaube ich, bei dem Sebastian über 200 Blogs und Medien, die im Bereich Spiele Journalismus oder veröffentlichungen gelistet sind auf Zuspieler.de. Dennoch auch die Jury Mitglieder beziehen sich gar nicht so stark aufeinander in ihren Kritiken. Man könnte ja durchaus auch eine Kritik schreiben, sagt, hey, ich habe jetzt hier eine Kritik und Udo Bajs sagt das und der Niko Wagner hat das erzählt. Ihr macht das in so einer Kritiker-Rundschau, bei Spiel des Jahres, aber das ist eher eine Zusammenfassung von Meinungen anstatt einer Einordnung. Aber das nicht auch ein interessantes Feld, dass man in seiner eigene Argumentation dann eben auch Argumentationen anderer einbezieht, weil unterjährig, spreche er eben nicht mit einer Stimme als Jury, sondern seit Individuen, die Dinge ja durchaus unterschiedlich sehen können. Davon hört man aber erstaunlich wenig, ist das so einen vorsichtiger Umgang miteinander, um sich ein bisschen mit Samtanschulen anzufassen und nicht eine Sachkontroverse irgendwo in der Öffentlichkeit auszutragen oder es ist einfach gar nicht im Feld der Möglichkeiten sozusagen. Wir machen das immerhin im Rahmen dieses Podcasts das spielerische Quartett und teilweise durchaus auch ziemlich zugespitzt finde ich, wir hatten ja auf der Spieldurch- und Dortmund, die es ja auch live gemacht, da hatten wir dann wie auch im Vorjahr auch keinen Gastkritiker oder einen Gastkritikerin dabei, sondern haben das wirklich mit vier Leuten bei uns gemacht und haben da schon auch ordentlich rhetorisch in die Sache reingegriffen und unsere doktalweise deutlich nur Unterschiede, obwohl man sagen muss, ich meine, das war das Spiel, die wir eigentlich gut finden, aber wir sind ja selbst bei herausragenden Spielen, kriegen wir uns jetzt ziemlich leicht in die Haare, weil es ja auch oft darum geht, es ist jetzt wirklich ein absolutes Spitzenspiel und das zweite beste Spiel des Jahres und ich glaube da wird es gemacht, aber ein Grundsätzlich hat es schon richtig, dass auch irgendwie dann erschriftlich zu machen, ich glaube da zumindest in der Form auch in der deutlichen Form, da schreckt man schon auch zurück. Grundsätzlich respektieren wir ja auch die Meinung der anderen Jury mit Gidey, ich die Grundsätzlich davon aus, selbst wenn ich eine andere Auffassung habe über etwas, dass die Meinung des anderen, der anderen einfach genauso fundiert, es spielen ungefähr genauso viel wie ich, sie sind geählendlich qualifiziert etc. und können dies auch analytisch auch in einer sehr guten Art und Weise einordnen und deswegen ist natürlich, dass im spielerischen Quartett mündlich immer so ein bisschen leichter zu machen und hat auch noch man merkt, kaufen dich auch, dass wir es nicht so bitter ernst meinen, es geht am Ende immer nur um spielen und da können wir sicherlich deutlich machen, aber ich glaube im schriftlichen Bereich da, da hinkt es auch ein bisschen zurück und letztlich natürlich was breit spielt schon, das muss angeht, wenn ich was bezahlen würde, da wird es wahrscheinlich auch jeder machen, aber wir machen es ja entweder nur hobbymäßig oder gegen dann doch bei einer Spielbox eine Zeitschrift, die nur 7 mal im Jahr erscheint davon kann auch keiner leben. Wenn ich jetzt das muss gar nicht nur schriftlich sein, es gibt ja, ihr habt ja etliche Formate repräsentiert bei euch in der jüri youtube und podcast und schriftlich und blog und Zeitschriften und so und das heißt ja nicht, dass ich nicht die Meinung von jemand anderen würdige oder unterstellte, eher oder sie hätte da schlampig argumentiert oder so, ich kann ja mit der gleichen Beobachtung zum anderen Schluss kommen oder dann einen anderen Sachverhalt priorisieren und anders hervorheben oder so, aber das beobachtig erstaunlich wenig und das war für mich steff und Nico ja im direkten Gespräch miteinander ist aber aus meiner Sicht was anderes, also wenn ich in meiner Rezension sage, ich habe hier was vom Harald gelesen, der hat das so und so eingeordnet, ich sehe es ja komplett anders nach so, das ist ja durchaus im Theaterbereich oder bei Filmkritiken wird sowas ja durchaus gemacht, ich meine nicht in der direkten auseinandersetzung, da können wir uns in der Sache ja austauschen miteinander und dann auch sagen wir einigen uns jetzt nicht und haben hier zwei Meinungen, die bleiben jetzt hier mal stehen, aber so im Nachhinein kann ich ja auf eine Kritik bezug nehmen und könnte ja sagen, also hier habe ich das gelesen, aber ich kommt zu einem ganz anderen Schluss oder mir sind andere Aspekte wichtiger oder ich habe die Kritik vernommen, ich kann die nachvollziehen, ich sehe es aber übrigens komplett anders auskommen. Ich denke mal darüber nach, da ich mir irgendwas irgendwann nötig war, was dazu ein und ich schrappe dann mal was auf ist ja kein Vorwurf oder so, einfach nur mit mir aufgefallen, ja genau interessant. Ich würde genau mal zurückkommen zum Spielejournalismus, du hast gerade schon gesagt, dass es gar nicht so einfach ist, Spiele, Texte in traditionellen klassischen Medien unterzubringen, du hast eben gesagt, dass wir aktuell die größte Jury mit 14 Personen haben aller Zeiten, ihr schreibt ja auch teilweise für richtig große Magazin, also Maren für Spiegel Online zum Beispiel, in den Fachzeitschriften wie Spielbox oder so, schreiben ja auch viele Jury mit Lida, fehlt denn ein journalistisches Gegengewicht zur Jury, weil es gibt zwar ziemlich viele Menschen, die über Prätspiele noch berichten, aber die machen das ja meistens hobbymäßig oder ja mit viel Engagement, aber eben oft nicht professionell. Jury eine staatliche Institution wäre oder eine Institution, die der deutsche Gewerkschaftsbund in Kirche oder sonst wie betreiben würden und hätten dauerte die Kritikerinnen aus ihren Rhein dann drin sitzen für so etwas, dann wäre natürlich gelb, es dann genug Journalistinnen und Journalisten, die die es von außen kritisiert. Die haben aber diese komische Situation, dass der Verein spielte, ja, es nun selbst ein Zusammenschluss aus Journalistinnen und Journalisten ist und zwar grundsätzlich auch aus allen Sparcken, also es ist ja nicht so, als ob das jetzt eine besondere Form des Journalismus, des Prätspielejournalismus ist, der dort vertreten ist, sondern sind einfach eigentlich alle Arten von absoluten Hobbymenschen zu Leuten, die davon teilzweutzeit geleben oder gelebt haben, die dort vertreten sind. Und da ist es tatsächlich gar nicht so einfach da jetzt noch zu sagen, okay, jetzt kann es dann gegen Gewicht geben und das macht es vielen wahrscheinlich nicht einfach, die es so darzustellen. Ich glaube der Weg, es ist ja von der Jury aus, ist eben wirklich der, dass wir und das den Weg versuchen eben zu gehen, dass wir eben sehr transparent und sehr offen und aus der kritisch mit der Art und Weise umgehen, wie wir mit spielen, umgehen und eben auch sehr viel veröffentlichen davon, wie kritisch und unterschiedlich wir auf Spiele drauf gucken, dass eben die Sache per See schon sehr transparenter wird. Ich glaube das ist das, was die Jury Spiel des Jahres eben leisten kann, dass sie eben keinen Versuch so wenig wie möglich, sich so ein geschlosseneres Haus oder so einer Geheimgilde aufzuschwingen, sondern sehr viel Offenheit prägt und so dann auch die Differenz den Abstand zu den Menschen, die es von außen sehen, nicht größer werden zu lassen, also es unbedingt nötig ist und deswegen, das ist die Frage, wie ich sie beantworten kann, weil ich bin nochmal innerhalb der Jury und nicht außerhalb. Ihr seid ja nun eine der wenigen Organisationen, die viel Geld haben und dieses Geld tatsächlich auch nochmal verteilen, also ihr habt denn großes Förderprogramm, neben kulturellen Einrichtungen oder, ich sag mal, edukativen Erbildungs-Einrichtungen fördert ihr auch ganz andere Dinge, ihr fördert zum Beispiel auch so artonalistische Projekte, beziehungsweise wissenschaftliche Projekte, ihr veröffentlicht auch Interviews mit, zum Beispiel Bernd-Watola, könnte man jetzt böse sagen, Siegerschreiben Geschichte, weil die Jury ist für mich ein Sieger, das ist ein Volksprodukt, aber wenn man sich dann so bestimmte Dinge anschaut, also zum Beispiel eine Methode Interview wird diese ganze Diskurs oder dieser Disput und die damalige Finanzierung des Spieler-Archives gar nicht erwähnt oder wenn man sich das Buch Brechspül-Profis anschaut, da wurden doch bestimmt wahrscheinlich auch bestimmte Vorgaben gemacht von der Jury, wie das, also wie so die Leidklanken sein sollen oder auch wenn man sich jetzt die Promotionsstippendien anschaut, die ihr vergeben habt, der ging es dann teilweise auch um bestimmten Fokus, nämlich der Fokus, der dann auf spiel des Jahres Das ist ein Titel "Deak to me". Da wurde von uns wirklich von vorne reinklage macht gerade auch bei des Promotionen. Nein, da gibt es keinerlei Begrenzung. Also voller Zugang auch für die entsprechenden Personen zu unseren Archiven. Völlig gefreut bei der Frage, wie damit kritisch umzugehen ist und das muss wissenschaftlich bewertet werden. Und da gibt es für mich und die anderen in der Jury überhaupt keinen Grund, da irgendwelche Grenzen einzuzziehen. Natürlich gibt es dann gewissen Personen Schutz. Da gibt es auch die Notwendigkeit dazu sagen, okay, was aus dem letzten Jahr war, das geht es auch nicht irgendwie in die wissenschaftliche Forschung. Aber das da gewisse Dinge, die schon ein bisschen länger her sind, natürlich völlig frei und offen sind. Und ich meine, ich habe die Sachen, die ja gar nicht von innen miterlebt über die Du sprichst, sondern war da auch nur Journalistischer Beobachter von außen, auch kritischer Beobachter. Dieser Situation damals schon, habe darüber auch kritisch gesprochen, habe darüber ja auch Interview mit Gnopf geführt. Also einer der bekanntesten Spindl Journalisten damals, dessen Todestag jetzt in diesem Jahr sich auch zum 20. Mal jährt und hatte da große Sympathie dabei. Also an mir scheitert da gar nichts. Also das glaube ich, dass Sieger über Sieger schreiben, das könnte man so machen. Aber ich fühle mich gar nicht als Teil dessen, was damals passiert ist. Und die Leute sind dann ja einfach andere Akteure gewesen. Und wenn da etwas zu berichten oder wissenschaftlich zu erforschen, dann soll dies auch passieren. Und es gibt natürlich ja auch Leute, die das von außen machen, es gemoamt haben, natürlich noch nicht viel und wirklich sorgfält die Publikation zu dem Bereich, weil sie sehr bedauere. Ich hätte gerne noch viel mehr, wobei ich nicht genau weiß, ob es jetzt viele Leute wirklich interessiert. Ich mich interessiert ist. Und James Wallace hat ja auch in England auch ein sehr bekanntes Buch dazu rausgedgeben, sehr great es-Bordgames auf so worldwide war auch sehr kritisch auch mit Jury vorgängen. Und ich ist sehr kritisch, aber ja eben auch kritisch und mich viel eigener Meinung mit Jury vorgängen. Umgeht leider gibt es das Buch nicht auf Deutsch und ich werde Ende des Ende Mai in Birmingham auch eine Session, also eine Veranstaltung auf der UK GamesExpo mit ihm zusammen machen, wo er genau auch solche Sachen dann erzählen kann und gerne auch die kritischen Punkte. Und da gibt es sozusagen wirklich von Verein Spiels-Sarres auch keine Beschränkung, keine Vorgaben etc. Das im Gegenteil beim Buch die Brechwil Profis war, das sagen eher unser Hinweis darauf, bitte die Jury eher rauslassen, etwas weniger über Jury berichten und weil wir da keine Auftragsarbeit haben wollten. Wenn du mal auf den Spielejournalismus drauf guckst, ich habe vorhin schon so ein bisschen mit einem Augenzwing kann drauf geschaut, welche Arten von Journalismus eignen sich denn überhaupt um sich kritisch mit Brettspielen auseinanderzusetzen und natürlich gibt es dann immer mal auch von den Radgeberjournalismus gebracht, die Top 10 Spiele zu oßtern, die Top 5 Spiele zu Weihnachten oder so, da sind wir sicherlich eher im Bereich der Empfehlungen auf eine Radgeberseite in populären Magazinen oder so. Warum gelingt es im Spieljournalismus relativ selten wirklich investigativ oder kritische Rerscherchen zu liefern? Liegt das daran, weil die Szene sich insgesamt sehr nah ist oder weil es keine Themen gibt, die da etwas hergeben oder gibt es einen ganz anderen Grund? Ich nahe eher zur Antwort, dass die Themen es nicht ganz so sehr hergeben. Also ich hätte es natürlich gerne und wir machen dann auch aus jedem Thema dann irgendetwas großes um die kulturelle Bedeutung deutlich zu machen. Aber im Zweifel es handelt sich erstmal um Schachteln, die wir hier vorliegen haben und da ist Material drin und daraus machen wir ein Spiel unter die hauptsächliche kulturelle Bedeutung. Erfaltet das Spiel an individuellen Spiele zwischen Menschen zu Hause und ja und alles andere kann sich ergeben und mal schauen, also Hauptproblem ist natürlich was die Qualität angeht. Es gibt einfach natürlich in diesem Kulturbereich und das ist ein Unterschied zu was was ich opan, wo jede Lokalblatt natürlich auch drüber berichtet, obwohl da wahrscheinlich sich auch nicht mehr Leute für interessieren als für das Brettspiel wahrscheinlich sogar weniger, aber weil eben das Brettspiel keine Hochkultur ist, gibt es dafür eben auch keinen gut bezahlten qualitativen Journalismus, der sich damit austern hat. Dann frage ich mal so auf der Zielgraden des Gesprächs, gibt es etwas, was du dir für den Spielejournalismus wünschst, also wo du sagst, da waren wir schon mal besser oder darin sind wir besser geworden oder das können wir noch besser machen und wir mein ich wir alle machen. Ja, macht du einfach so weiter solche Formate, wie es jetzt macht. Also ich liebe ja gerade auch die Diskussion schon mal über Metatheme. Das gibt es eher selten, aber so dass es viel zu wenig gibt, ist jetzt auch nicht der Fall und man sollte es auch nicht übertreiben und Sachen führt zu wichtig nehmen, die dann gar nicht so wichtig sind, weil im Zweifel ist natürlich schon auch das Spiel als solche, ist das wichtigste, aber grundsätzlich finde ich darüber könnte natürlich noch mehr passieren, wobei ich aber auch sagen muss, es gibt ja Zunehmend auch Menschen, die sich dann auf Podcast haben, die dann Beheinbordgames heißen oder Kultur, Erbe, Spiel, Spielkultur, Erbe, die dann auch solche Themen machen oder eben auch Themen wie du Frederik, der eben auch hier die Möglichkeit zu öffnet über solche Themen zu sprechen. Das macht mir Freude, wobei ich auch da wirklich sagen muss, man darf immer das Thema eigentlich geht es doch noch um Spiel natürlich nicht auch im Weg verlieren, dass immer die Kölnensdisziplin das gut zu können. Ich wollte gerade sagen, ist das dann nicht eher oft auch so eine Beschäftigung mit sich selbst? Ja, wir finden das toll, ich finde das auch toll, aber jetzt endlich, wenn man sich die Aufrufzahlen anschaut, interessiert das ja kein. Das hätte ja fast schon einiges Wort sein können, eigentlich interessiert es doch kein. Also natürlich sind Formate wie die Top 10 Weihnachtsspiele und alle Themen, wo man irgendwie Empfehlungen raus gibt, Top-Listen macht oder so, sind natürlich vielleicht populärer als dann die Metathemen oder die Themen der selbst referenzialen Beschäftigung mit dem eigenen Gegenstand oder so. Aber ist das nicht gerade das Schöne, dass unseres Szene das alles anbietet und das in einem insgesamt doch recht friedlichen und harmonischen Umfeld mit den Handeln? Mich würde zum Abschluss mal noch interessieren, welche Bedeutung haben wir Kritiker*innen denn überhaupt? Also wir nehmen uns ja gerne wichtig oder wir wollen wichtig genommen werden, ist das, was wir da machen, hat das überhaupt irgendein Einfluss. Seist bei Verlagen in Redaktionen oder sei es auch draußen in der breiten Masse oder im Handel? Ich glaube ja, also weil die Spiele verkaufen sich oder werden akzeptiert, ja in den Meist-Fällen, es gibt sich hier auch Ausnahmen, weil sie auch von der Kritik als gut betrachtet werden. Jetzt nehme ich natürlich den Verein spiel des Jahres Mitte dazu, weil denn auch Kritik betreibt, dass sind, ich gucke auch höre mir auch viele Orakte an und so sind ja auch jetzt keine Spiele, die so ganz exklusiv nur von Jury mit dir dann als gut betrachtet werden. So sind ja auch Dinge, die in der Szene natürlich natürlich Natur gemäß, so eine Lastigkeit, natürlich eher zu den komplexeren Spielenbereich haben, also eher im Kennerspielbereich oder darüber hinaus, ja auch so gesehen werden. Also ich glaube schon, dass es Spiele leichter haben sich am Markt durchzusetzen, die auch von der Kritik als gut betrachtet werden und insbesondere gilt es natürlich wie selbst für eine Empfindungssliste gilt, die es meinem Verein spiel des Jahres und das ist schon Ausfluss, dessen der da wichtig ist, es gibt natürlich Ausnahmen, also in Stadtland vollfosten, hat sich nun auch gut verkauft, ohne dass jemals ein Kritiker als gut betrachtet hat. Das müssen wir auch sehen, das sind Bereiche der Spiele, ich glaube ich nenne dir in sich inzwischen Social Games, die in immer größere Rolle spielen, auch im Umsatz, im allerweites Sinne gehört da ja vielleicht sogar Hitzer dazu, vielleicht auch Flip 7, aber da gehört natürlich noch ganz andere Spiele, die bei bestimmten Verlagen dann erscheinen. Dazu und ATM Gaming im französischen Start-up, das ist ja auch in Deutschland gibt es ja jetzt für sehr hohe Millionen Summe an Asmodi verkauft worden, ganz offensichtlich steckt da eine erhebliche ökonomische Wucht hinter der anangebot von Spielen deren schöpferische Höhe, sich jetzt auch nicht besonders, also eher so knapp über Fußboden befindet manchmal, ich bei allen auch in solchen Verlagen kann es gute Sachen geben, aber das scheint dann er zufalt zu sein und nicht das Hauptargument um so einen Verlag zu erwerben. Also ich glaube schon, dass zumindest in Deutschland schon etabliert ist und ich glaube auch selbst im Frankreich gibt es eben auch solche Strukturen die eben dafür sorgen können das spiele groß werden weil die Kritik ist sieht es ist ja nicht so das ausschließlich spiele groß auf den markt kommen die das größte marketing budget dahinter haben sondern da haben wirklich auch kleine verlage da haben mittel große verlage da haben die sehr großen verlage ähnlich viel erfolge und flops zu vermeldet wie andere und ich glaube ohne dass es da eine diskussion gibt über spiele und die eben von nassene von mehr da weniger so jüren kritikerin kritikern es können ja auch influenzern und influenzern sein die da inzwischen eine große Rolle spielen und da kann man dann auch mit marketing maßnahmen auch mehr bewirken als der eine mehr bewirken als der andres bewirken möchte das ist vielleicht richtig aber ich glaube kritik spielt auch eine Rolle und ich erlaubt mir auch noch eine anmerkung Sebastian auf die frage natürlich auch bei verlagen gibt es da resonanzen wenn spiele rezensiert werden und dann beispielsweise die redaktion in der arbeit oder die anleitung bemängelt wird dann wird dadurch auch mal nachgebessert und es gibt es auch beispiel für abroad zum beispiel es ein spiel was von one more time games erschienen ist was aus meiner sicht in der ersten auflage große redaktion in den schwächen hat da auch in der anleitung und auch in der gestaltung und momentatur unter hat der verlag jetzt reagiert und bringt mit der zweiten auflagende überarbeitete variante heraus und ich glaube das sind so Dinge auf die wir dann als zene in der samtatscholen auch gewissen einfluss haben wir sind ja jetzt imay herald das heißt ich weiß umso mehr deine wertvolle zeit zu schätzen weil bei euch naht das jury nominierungswochenende und dann in zwei wochen 14 tagen ernährt auch die bekanntgabe der nominierten und empfohlenen titel ich kann mir vorstellen ihr habt gerade hochkonyngtur was die arbeit angeht die bewertung das letzte abweigen und feilen der argumente um dann gut gerüstet in die in das jury wochenende zu gehen in sofern sag ich dir lieber harald schon mal ganz lieben dank für deine wertvolle zeit weiß das jetzt zu schätzen auch dir Sebastian für unsere gemeinsame vorbereitung und die fragen und ja du weißt es wenn du den bordkast gelegentlich hörst harald das bei uns immer der gast das letzte wort hat und das bis heute du deswegen sag ich erst bei vielen dank an Sebastian wenzel für die gut ausgearbeiteten fragen auf deiner seite und natürlich auch ein hinweis dass das gespräch bei kulturgut spiel dann noch mal als verschriftliches interview in auszügen veröffentlich wird weise auch gerne auf zu spieler d.e. hin wo weit über 200 sich mit der spieles zähne beschäftigende blorx und kanäle genannt werden mit ihren jeweiligen veröffentlichungen sag ihr dir liebehörerin lieber hörer vielen dank fürs zuhören eine folge mal wieder über metatemen über den spieles journalist muss und die arbeit der spiel des jahres jury und wünsche dir als hörerin und hörer pass auf dich auf bleibt gesund bleibt inspiriert inspirierer andere und das letzte wort hat heute unser gast der vorsitzende der spieles jahres jury harald trab hast ja herzlichen dank für für die eindarnung danke lieber Sebastian für die fragen die du hier aufgeworfen hast die noch viel auch zum nachdenken sicherlich anregen auch wenn du glaubst es wird vielleicht gar kein interessieren aber ein paar leute wird es ja schon interessieren sonst würden wir das ja hier alles nicht machen aber es ist nicht so viel wie die topliste am Weihnachten aber grundsätzlich ist es eben es gehört mit dazu und das wird auch vielen anderen jahres zu gehen natürlich gibt es da immer die populäre variante und es gibt die Themen die nicht ganz so viele leute interessieren aber wichtig ist eben das zusammenspiel und der verein spieles jahres versucht eben ja auch gerade das sich zu nutzen zu machen und zum beispiel auch was eben auch ein wichtiger teil des förderprogramms bei uns ist wo wir eben auch viel Geld ausgeben ist eben gerade die inziative spielen für tolle ranz wo wir inzwischen ständig irgendwo veranstaltungen mit finanziell dem er den ein spielepaket geben wo eben genau die kraft des bret spieles am spieltisch des analogen spielst deutlich macht dass da eben menschen zusammen kommen der ursprung des demokratischen zusammen kommen für jeden gelten die gleichen regeln man kann an einem tisch erleben dass man gemeinsam was bewirken kann nämlich in dem gemeinsam spiel die spiele sind gleich zugänglich sprach oft eben mit wenig kändnis in deutscher sprach auch zu machen so dass wir eben tatsächlich das bret spiel das karten spiel das gesellschaft spiel in einer form in die gesellschaft tragen können wo es eben auch im kleinen bereichen das sind oft keine großen veranstalt im kleinen bereich dann eben auch eine gesellschaftliche renler wandsentwickeln ja danke schön fürs zu hören und tschüss [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Interview wird von Frederik und Sebastian Wenzel (Kulturgutspiel) mit Harald Schrapp, dem Vorsitzenden der Jury „Spiel des Jahres“, geführt.
  2. Tom Werneks Dissertation/Buch wirft der Jury vor, ein aggregierter, subjektiver Kritikerpreis zu sein, dessen Unabhängigkeit durch die Finanzierung von Bloggern und der Industrie fragwürdig sei.
  3. Harald Schrapp weist diesen Vorwurf als unbelegt zurück und betont, dass die Jury über ausreichende Rücklagen verfüge, um ein Jahr ohne Lizenzgebühren auszukommen, was ihre Unabhängigkeit sichere.
  4. Die Jury unterscheidet zwischen Meinungen und Fakten; Kritik sei erlaubt, solange Fakten stimmen.
  5. Es wird die Nähe der Jury zu Verlagen thematisiert (z. B. Einladungen zu Veranstaltungen). Harald Schrapp sieht darin kein Problem, da klare Regeln existieren und die Gegenleistungen vergleichsweise gering seien.
  6. Rezensionsexemplare werden nicht verkauft; oft bitten kleine Verlage die Jury um Bemusterung, nicht umgekehrt.
  7. Ein schriftlicher Verhaltenskodex existiert, ist aber veraltet. Stattdessen wird auf gemeinsame Diskussionen und Transparenz gesetzt.

Summary:

In diesem Interview sprechen Frederik und Sebastian mit Harald Schrapp, dem Vorsitzenden der „Spiel des Jahres“-Jury, über die Unabhängigkeit und Arbeitsweise des Gremiums. Ausgangspunkt ist eine Passage aus Tom Werneks Buch, die der Jury vorwirft, ein aggregierter, subjektiver Kritikerpreis zu sein, dessen Unabhängigkeit durch die Finanzierung von Bloggern und der Industrie fragwürdig sei. Harald Schrapp kontert, dass diese Behauptung wissenschaftlich unbelegt sei und die Jury über ausreichende Rücklagen verfüge, um ein Jahr ohne Lizenzgebühren auszukommen, was ihre Entscheidungsfreiheit sichere.

Zudem wird die Nähe zu Verlagen thematisiert. Schrapp betont, dass Einladungen zu Veranstaltungen oder Rezensionsexemplare die Arbeit nicht beeinflussten, da klare Regeln existierten und die Gegenleistungen gering seien. Kleine Verlage bäten oft selbst um Bemusterung, um in die Auswahl zu kommen.

Ein schriftlicher Verhaltenskodex existiere, sei aber veraltet; stattdessen werde auf gemeinsame Diskussionen und Transparenz gesetzt. Insgesamt zeigt das Gespräch, dass die Jury ihre Unabhängigkeit durch finanzielle Rücklagen und interne Regeln gewährleistet sieht, auch wenn externe Vorwürfe immer wieder aufkommen.

FAQs

Die Jury verfügt über Rücklagen, die ein komplettes Auskommen ohne Lizenzgebühren für ein Jahr ermöglichen. Dadurch ist sie finanziell unabhängig und kann auch Spiele kleiner Verlage auszeichnen.

Es gibt zwar einen alten Kodex, der aber veraltet ist und nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht. Die Regeln werden stattdessen in gemeinsamen Treffen besprochen und gelebt.

Ja, es steht jedem Jury-Mitglied frei, solche Einladungen anzunehmen, da auch andere Journalisten eingeladen werden. Es wird als Teil der Informationsbeschaffung gesehen.

Solche Vorwürfe gab es in der Vergangenheit immer, aber die Jury diskutiert ausschließlich über das Spiel und seine Qualität, nicht über externe Einflüsse. Die finanzielle Unabhängigkeit stärkt diese Haltung.

Nein, das ist nicht nötig. Oft bitten kleinere Verlage sogar darum, dass mehr Jury-Mitglieder das Spiel anfordern, weil nur wenige es gespielt haben. Das Gegenteil ist häufiger das Problem.

Ein veralteter Kodex existiert, aber die Jury könnte einzelne Punkte wie den Umgang mit Rezensionsexemplaren veröffentlichen, wenn Interesse besteht. Aktuell wird dies in sozialen Medien kommuniziert.

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