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#4 | HAE im Wandel: Neue Wege – Erste Erfahrungen mit der oralen Bedarfstherapie

from Global Allergy and Asthma Excellence Network

25m 37s

#4 | HAE im Wandel: Neue Wege – Erste Erfahrungen mit der oralen Bedarfstherapie

Die neue orale Bedarfsmedikation für hereditäre Angioidemen markiert einen entscheidenden Fortschritt in der Behandlung. Sie bietet Patienten eine viel präzisere, leichtere und zugänglichere Alternative zu den bisherigen Spritzen, die lange Zeit eine Hürde darstellten, besonders in mobilen oder öffentlichen Situationen. Die Therapie wirkt genauso schnell wie traditionelle Spritzen und reduziert die Behandlungszeit von Stunden auf Minuten, was die frühe Intervention entscheidend verbessert. Es gibt keine Wechselwirkungen mit Langzeitprophylaxen, und das Nebenwirkungsprofil ist vergleichbar mit Placebo. Patienten zeigen großes Interesse und positive Rückmeldungen, insbesondere hinsichtlich sozialer Akzeptanz und Lebensqualität. Die Behandlung wird von Patienten als einfacher, sicherer und verlässlicher wahrgenommen, was besonders in alltäglichen und mobilisierten Lebenssituationen von Vorteil ist. Die Therapie wird in der Diskussion mit Patienten als zusätzliche, klare Option in der individuellen Therapieplanung vorgestellt. Zukünftig wird erwartet, dass weitere orale Therapien für Anfälle auf den Markt kommen, was eine noch breitere Auswahl an Behandlungsmöglichkeiten schafft. Die Zukunft der Behandlung wird durch Patientenfeedback und kontinuierliche Forschung geprägt, wobei die Wirksamkeit und Verträglichkeit weiterhin kritisch evaluiert werden. So wird sich eine ganzheitliche, patientenzentrierte Therapieentwicklung entwickeln, die auf Nachhaltigkeit, Zugänglichkeit und Lebensqualität abzielt.

Transcription

3542 Words, 22606 Characters

German
Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich eine Angst vor etwas Neujem ist, ich glaube, dazu ist es doch zu sehr erwartet. Aber es gibt natürlich immer Erfahrungen aus der Vergangenheit und die in der Vergangenheit verfügbaren Bedarfsmedikationen, die sind schon recht zuverlässig und wirksam. Und mit diese Erfahrung geht man natürlich, das prägt Patienten. Und dann hofft man sich natürlich von dem neuen natürlich auch Vorteile, setzt aber natürlich als Maßstab die Wirksamkeit und die Verträglichkeit der alten Therapien. Hallo und ganz herzlich willkommen zur letzten Folge des Podcasts ha/e im Wandel betroffene uns Experten in Gespräch ha/e hautnah. Also Einblicke, die bewegen, diesen Podcast sprechen wir mit Betroffenen und Expertenen über die Herausforderung mit ha/e oder im Umgang mit ha/e. Wir möchten auch echte Alltagserfahrungen und ganz neue Therapieoptionen diskutieren. Ziel dieses Podcast ist es, ganz informativ aus ganz erster Hand hier zu berichten, ob nun Betroffen oder behandeln oder einfach interessiert in dem Podcast können betroffen und Experten miteinander sich austauschen. Mein Name ist Thomas Buttgereit, herzlich willkommen. Ich bin der Matholog aus Berlin und ich bin hier nicht alleine in diesen Podcast, sondern ich habe noch zwei Kohost dabei. Genau, und ich bin Kathrin Schön. Was ist denn das denn auch hier an der Universität für die zehn Berlin? Ja und ich bin Markus Magerl, ich bin der Matholog und aller Beluge und befasse mich jetzt auch bald seit 20 Jahren mit wiederkehrenden Angioidemen und wir haben hier in Berlin eine spreschstunde für Betreuung von Patientinnen und Patientinnen mit Angioidemen, vor allem natürlich dem hereditieren Angioidemen. Und da war, wir haben ja nun schon einige Folgen vorab gedreht und diese letzte Folger dien so ein bisschen da zu zusammenzufassen, was wir gehört haben und vor allem das auch einzuordnen, wie wir nun die klinischen Alltag auch Handeln in Bezug auf die Therapie gemeinsam mit den Patienten zu irritieren, was es in jedem individuellen Fall die optimale Therapieoption und auch die richtige Therapie-Strategie, wir haben mit verschiedenen Experten, aber auch mit Patienten selbst geredet, ich selbst hatte Frau auch zu Gast und wir haben gemeinsam diesen Podcast besprochen, was sind die neuen Therapieoptionen, was sind die Therapie-Strategien, wie geht man vor, was sind vielleicht allgemeine Herausforderungen im Umgang mit dem Erkrankungsbild und vor allem auch Herausforderungen in der Therapie und Katrin, was habt ihr so erlebt? Genau, also wir nehmen wir kurz vorweg backros und ich, wir hatten die im Chance, die Gelegenheit mit drei Patienten zu sprechen, eine Familie, drei Betroffene, Mama und ihre zwei Kinder, die auch noch gar nicht so lange ihre Diagnose haben. Wir haben ein bisschen die Geschichte eruellt, wie kamen sie der Diagnose, wie was vorher, wie ist die Erkrankungsbelastung und welchen Unterschiede, welchen Einfluss hat die Therapie und da insbesondere auch die Änderung, die neuen Entwicklungen, was das fürs Leben ausgemacht hat. Absolut, wir haben wir Katrin schon gesagt hat, auch eine neue Therapieoption diskutiert, ganz speziell einen neuen Meilenstein in der Therapie, des hereditären Angedehms, nämlich die erste Orale Bedarfstherapie für HAE, was das möglicherweise verändern kann für Behandler, aber auch für Betroffene und heute möchten wir mal genauer beleuchten, was das vielleicht auch für uns bedeutet, dass wir im Gespräch mit den Patienten und was auch so unsere ersten Erfahrungen sind, praktisch wie dieser neue Therapieoption aufgenommen wird von den Patienten. Markus, du hast sicherlich schon einige Erfahrungen sammeln können, als du über diese Therapieoptionen mit betroffenen in der Sprechstunde gesprochen hast, wie wird es so aufgenommen? Ja, zuerst muss man sagen, diese Orale Therapieform der Bedarfsbehandlung, also eine Tablette zur Niederkämpfung einer Attacke, die gerade kommt, das ist langerwartet gewesen, das ist vollkommen neu und in der Vergangenheit war jede Therapie, die bei Bedarf gegeben wurden, mit einer Nadel verbunden, das war ungänglich. Diese neue Therapieform schließt also wirklich eine Lücke, der man sich seit langem bewusst gewesen ist. Dementsprechend gut wurde das von den Patienten aufgenommen, denen ich das in den letzten Monaten anbieten konnte. Wir haben seit nicht ganz im Jahr, ich glaube, 9 Monate in der Größenordnung, haben wir die Möglichkeit, Patienten mit diesem neuen Medikament. Das heißt, sebetral statt zu versorgen. Und das geht natürlich nicht los mit einem Rezept ausstellen, sondern das geht los, dass man diese neue Möglichkeit vorstellt. Und da muss man sagen, von Anfang an ist das Interesse an einer solchen Medikation von Patienten Seite recht hochgewiesen. Also Patienten haben auch das Gefühl, das ist wirklich was Neues, das ist wirklich etwas, was die Erkut der Handlung verändern kann und sehen für sich den Vorteil, den man mit einer Tablette hat im Vergleich zu einer Spätze. Und Kathrin, wenn man jetzt über diese Therapieoption spricht mit Betroffenen oder auch direkt mit Patienten in der Sprechstunde, wie ist dein Erfahrung so, wie wird das aufgenommen? Was wollen Patienten speziell wissen, wenn man darüber spricht? Also kann ich euch Markus erstmal nur anschließen und es ist ganz spannend, weil wie Markus eben gesagt hat, das ist was, was die lange erwartet wurde, wenn man Patienten vor Jahre noch gefragt hat, was ist euer Wunsch? Was können wir noch machen, dann war immer die Antwort, die eine Tablette, die man einfach schlucken kann, weil es natürlich viel einfacher, insbesondere in der Anwendung ist. Und bevor es so zu ersten Fragen kommt, was Patienten wissen wollen in den ersten Mal die Augen ganz groß, weil die Freude groß ist über eine Tablette. Und dann natürlich auch, wie es wirkt, ne, was sind so die Erfahrungen, gerade wenn es jetzt neu verschrieben werden kann, dann eher aus den Studiendaten, wie schnell wirkt das Medikament, muss sich irgendwie mehrere Dose nehmen, sie Nebenwirkungen beobachtet worden und auch das habt ihr sicherlich in Folge 2 auch schon besprochen, wie ist das, wenn ich auch noch auf einer Langzeittherapie bin und darunter trotzdem Durchbruchsattranken habe, verträgt sich, dass damit, ne, kann ich switchen von meiner aktuellen Akuttherapie auf die andere, können auch das in so die häufigsten Fragen, die jetzt mir begegnet sind. Aber Thomas, du hast auch Erfahrung in der Sprechstunde gesammelt schon mit Patienten, du dast super gerne auch berichten. Ja, absolut. Ich habe auch schon erster Erfahrung gesammelt, wie es so ist, diese Therapieoption mit Patienten zu diskutieren, vorzustellen und ich kann das auch nur teilen, was ihr berichtet, Patienten sind sehr neugierig und hören sich das ganz genau an. Und sind natürlich interessiert, wie schnell das wirkt, wie ist das Nebenwirkungsprofil, geht das auf den Magen oder nicht, ja, das ist ja doch so ein erster Gedanke, der bei vielen Patienten durch den Kopf geht, ob das irgendwie für die Leber, Niere, für den Magen schädlich sein könnte, wenn man jetzt auf eine Tablette wechselt und die Daten, die da ja vorliegen, die zeigen das nicht, ne, ganz im Gegenteil. Die Daten, die aus dem glinische Studien zu diesem neuen Preparatsehbetrast dort veröffentlicht worden sind, zeigen, dass der's nebenwirkungsprofil vergleichbar mit einer Kochseiztablette ist, also platzebo. Und das ist natürlich schon etwas, was von der genischen Studiendaten selberzeugendes und auch bei Betroffenen sehr gut ankommt. Es ist so trotz, gibt es durchaus auch Patienten, die etwas sügerlich reagieren, weil viele sind doch mit ihrer aktuellen Therapie gewohntes zu nutzen, haben eine gewisse Verlässlichkeit auch im Umgang gesehen und wissen, was zu erwarten ist. Und ich glaube, so Angst vor, was neu, ist auch was menschliches, normales, ja, gerade wenn man das kennt, wie es vorher funktioniert hat. Aber ich denke gerade, bei Betroffenen, wo man gemeinsam in dem Gespräch, als Patient ihr sprich, herausfindet, dass doch gewisse Barrieren zur Behandlung der Agile dem Attacke, der akuten Attacke des Hereditern, Agile dem es bestehen, sei es durch die Spritzen oder dass dann doch die Therapie einfach nicht schnell greifbar ist. Und dadurch die Behandlung verzögert wird und wir haben ja darüber gesprochen, auch im Podcast Episode, dass eben die frühe Behandlung entscheidend ist für eine Attacke des Hereditern angedehms. Wenn diese Barrieren sich zeigen, dann ist das schon etwas, was auch in diesem Arztpatienten gespielt, ganz klar thematisiert wird und dann diese Option mit der Tablette dann dann auch angenommen wird von den Patienten, ja. Und ich denke auch diese Frage, wenn gerade Patienten auf einer Langzeitprofilaxe sind und sie sich fragen, Mensch, wirkt dann solch eine Tablette dann auch, wenn sie. Sie schon einen Langzeitprofilakse nehmen. Da gibt es ja auch ganz gute Studiendaten schon dazu, nicht warm, Markus? Ja, ich wollte noch mal zurückkommen auf wie du gesagt hast, die Angst vor etwas neuem. Ich bin mir nicht sicher, ob es jetzt wirklich mehr Angst vor etwas neuem ist. Ich glaube, dazu ist es doch zu sehr erwartet, aber es gibt natürlich immer Erfahrungen aus der Vergangenheit und die in der Vergangenheit verfügbaren Bedarfsmedikationen, die sind schon recht zuverlässig und wirksam und mit dieser Erfahrung geht man natürlich, das prägt Patienten. Und dann hofft man sich natürlich von dem neuen natürlich auch Vorteile, setzt aber natürlich als Maßstab die Wirksamkeit und die Verträglichkeit der alten Therapien und dementsprechend ist dann natürlich auch ein bisschen ein kritischer Blick in die Zukunft von den Patienten hier wird das genauso gut sein, wie das, was ich bisher hatte. Und in Bezug auf die Wirksamkeit gibt es ja jetzt wirklich weder bei den alten noch bei der neuen CBT-Statt-Tablette. Irgend ein Zweifel, das hat sich in klimisch Studien, hat die Tablette gezeigt, dass sie unglaublich zuverlässig und auch schnell wird. Das ist ja auch so eine Sache, die man vom Wechsel auf von Spritze auf Tablette kurz bedenkt, ob eine Tablette so schnell wirken kann wie eine Spritze und das hat sich in den Studien gezeigt, dass da kein Unterschied zu sehen ist, was den Beginn der Wirksamkeit angeht. Ich glaube aber, du hast ja schon so ein bisschen angedeutet, bist schon ein bisschen in die Richtung gegangen. Die Wirksamkeit allein ist gar nicht alles, sondern die frühzeitige Behandlung. Du hast schon gesagt, die wirksame Behandlung ist die frühe Behandlung und ich glaube, da kommt die Vorteil der Tablette so richtig zum Tragen. Während man aus Studiendaten und Beobachtungsdaten der Vergangenheit, weiß man das, während die Anwendung der Spritze vom Beginn der ersten Beschwerden bis zu eigentlichem Anwendung eine Sache von Stunden ist bei der Spritze, ist es bei der Tablette, das zeigen jedenfalls die ersten Daten aus dem echten Leben, ist es eine Sache von Minuten. Und diese Zeit reduziert zu haben von einer Stunde und mehr auf etwa zehn Minuten im Durchschnitt in der Größenordnung. Ich glaube, das ist schon ein riesiger Erste Erfolg der Einführung einer oralen Bedarfsthermatie. Jetzt habe ich deine Frage, aber glaube gar nicht so konkret. Markus, genau, die hast du gar nicht so konkret beantwortet. Manche Patienten sind ja eventuell schon auf einer Langzeit pro Flachse und mögen möglicherweise die ein oder andere Durchbruchattacke noch haben, weil es ja auch ein Studiendaten gezeigt worden ist. Und da stellt sich natürlich die Frage, ob dann diese Tablette bei einer entsprechenden Langzeit pro Flachse, die genommen wird, trotzdem auch wirksam ist. Ja, Bedarfsmedikation ist zweierlei. Bedarfsmedikation ist eine voll gültige Therapie-Strategie. Das heißt, so manche Patienten ist die Bedarfsmedikation alles, was sie haben. Und für andere Patienten, die auf einer Langzeit pro Flachse sind, ist die Bedarfsmedikation, die Notfallmedikation für den Fall, dass die Langzeit pro Flachse schwächen hat. Und das doch noch eine Attacke durchbricht. Keine Therapie kann hundertprozentig sein, keine Langzeit pro Flachse. Auch die ganz modernen, die sind super zuverlässig, aber nie hundertprozentig. Und er kann es, das heißt, durch Missgeschickt oder durch eine Kombination, verschiedene Faktoren, Insektaufregungstress kann es dann doch zu einer Durchbruchsattacke kommen. Und für den Fall braucht seine Notfallmedikation und da ist auch natürlich die Tablette sinnvoll, weil sie eben, vielleicht auch ein Punkt immer nachher nochmal diskutieren muss, leichter mitgeführt werden kann, weil sie früh eingenommen werden kann, darunter haben wir schon gesprochen. Und es ist unabhängig von der Art der Langzeit pro Flachse, welchem Mechanismus oder ob das nicht Britze oder eine Tablette ist, hat sich gezeigt, dass es keine Wechselwirkungen gibt. Das heißt also, es gibt kein Unterschied bei der Wirksamkeit und bei der Verträglichkeit, der Einnahme der Bedarfs Tablette, vor dem Hintergrund verschiedener Langzeitprophylaxtherapien. Das ist jetzt komplizierter Satz, was ich damit sagen will, egal, welche Langzeitprophylaxe im Hintergrund ist, die Tablette wirkt trotzdem und hat deswegen nicht mehr oder weniger Nebenwirkungen. Wir haben ja nun angedeutet, wie schnell diese Tablette wirkt, dass es auch dazu führt, dass oder führen kann, dass die Therapie früher eingenommen wird. Ist es denn auch das, was ihr jetzt im echten Leben gesehen habt schon, auch in der Kurze der Verfügbarkeit ist, von dieser Medikation? Also ist es das, was auch die Patienten rückmelden? Also von den Patienten, von denen ich bisher Rückmeldungen bekommen habe, dazu ist aber auch ist genau, dass der Fall die Tablette wird deutlich früher eingenommen, weil die Hürde einfach nicht so groß ist, auch schon in einem frühen Stadium zu behandeln. Was manche Patienten berichteten, hat diese Hoffnung, auf vielleicht geht es ja doch noch von alleine weg. Und das ist gar nicht so eine schwere richtige Attacke, da muss ich mir jetzt keine Sprit zu setzen, die tut irgendwie weh, das brennt. Die wird quasi dieser Schritt, wird einfach übergangen und die Patienten können viel einfacherer eine Tablette einfach nehmen. Und die natürlich auch überall dabei zu haben, relativ komplikationslos, der Patient, den wir hier für den Podcast, hinterführt haben, hat das finde ich ganz schön veranschaulich, der geht regelmäßig gerne, joggen und ist sehr viel unterwegs. Und vor einfach eine Tablette dabei zu haben, wenn man große Strecken mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, ohne aber ein Rucksack, etc., ist natürlich eine, da nehme ich meine Tablette mit oder er nimmt dann seine Tablette mit und kann dann auch recht, recht schnell behandeln, im Gegensatz, dass seine Spritze mitführen müsste. Die frühe Behandlung, die wünschenswerte, frühe Behandlung, das sind ja zwei Voraussätze benutzt, wenn ich zum einen die Verfügbarkeit der Medikation, sie muss zur Hand sein und das andere die Entscheidung, sie auch anzuwenden. Und ich glaube, bei beiden Voraussetzungen hat die Tablette den Vorteil, die ist einfacher mitzuführen, zu allen Gelegenheiten beim Jocken, beim Verreisen, beim Pendeln zur Arbeit, die ist einfacher in der Handtasche mitzuführen oder im Geldbeutel, das ist die Nummer eins. Und die Hürde, sie dann tatsächlich einzunehmen, in einem voll besetzten Bus oder einem voll besetzten Zug, ist natürlich auch viel kleiner, als ich in einem voll besetzten Bus in mitten der Menschenmengen in die Spritze zu setzen. Also verfügbarkeit und Anwendbarkeit ist einfach, ja, muss man sagen, überlegen. Und das wird auch von den Patienten zurückgespiegelt als in Patienten sagen, auch von sich aus, dass das Mitführen der Notfallmedikation oder Bedarfsmedikation kein Problemer ist, was früher oft ein Problem gewesen ist. Und dass die Anwendung in besonderen Situationen außerhalb des Komfortbereichs auch kein großes Problemer darstellt, das nehmen Patienten als Vorteilbarkeit. Absolut, also diese Anwendbarkeit in auch öffentlichen Bereichen ist einfacher, aber für mich geht damit auch einher und das ist das, was Patienten mir schon gespiegelt haben, eine ganz andere soziale, nenn wir es soziale Akzeptanz dessen diese Therapie anzuwenden. Ich glaube schon, dass es andere gegenüber, die das sehen, ganz anders rüberkommt, wenn man eine Tablette nimmt, ja, auch vor, ja, mitten in einem Meeting oder im Bus oder wo man gerade ist, als sich eine Spritze zu setzen, subkutaren oder vielleicht sogar über die Wehne. Das kommt ganz anders rüber und ist in Anführungsstrichen normaler, ja, als sich da was zu setzen. Also da kann ich mir schon vorstellen, dass da man ganz anders angeschaut wird, ja, wenn man sich sowas setzen würde. Ja, also das und das, was Katrin auch schon sagte, diese Hürde ist einzur auch ohne, dass du jetzt in der Öffentlichkeit bist, diese Hürde ist einzunehmen in einer kleinen Pause, anders rum gesagt, dass man weniger auf das Prinzip Hoffnung bauen muss, dass es sich irgendwie von alleine schon zu Recht ruhte, dass man versucht, Gründe zu finden, warum man jetzt noch ein bisschen wappen kann mit der Spritze. Da gibt es ein schönes Beispiel von einer Patientin, von uns, die mit dem Auto zur Arbeit vor. Und sie hat sich eben Zeitpunkt, hat sich einen relativ langen Weg. Pendelschreck, ihr habt zur Arbeit mit 3/4 Stunde. Und da hat sie kurz nach dem Losfahren, hat sie gemört, da band sich etwas an, da kommt irgendwas im Bauch rumelt es. Und sie hat gesagt, vorher wär sie zur Arbeit gefahren. Sie hatte den Weg, hinter sich gebracht und hätte auf der Arbeit dann ihre dort liegen, die Spritze genommen und hätte sich dann damit behandeln. Es hat sie die Tablette gehabt. Und an der nächsten roten Ampel musste sie halten, hat sie früher gebäugt auf den Beifahrersitz, hat die Tablette rausgewohlt, hat sich eingenommen und hat dann gerichtet. Als sie bei der Arbeit ankam, war es so gut, wie alles schon ist. Und ich glaube noch ein anderen Aspekt an Beides anknüpfen, Tumas aus, das gerade auch so gesagt, diese Akzeptanz quasi im Außen, dieses normal, normaler Sein, weil man vielleicht einfach nicht abletzt auf der Hand Tasche holt, ne? Es ist wahrscheinlich auch für die Patienten selber ein Gefühl, quasi normaler zu sagen oder so ein bisschen diese andere Akzeptanz, weil man sich eben auch vielleicht nicht mehr so krank fühlt, wenn ich auch zu Hause, das sagt der Markus eben angesprochen, diese Hürde auch zu Hause, sich eine Spritzer zu setzen, wenn ich auch da einfach, was ja heutzutage rechnen, normal ist mir eine Tablette, also einfach eine Tablette einzunehmen. Ich spiel glaube ich insgesamt eine ganz, ganz große Rolle. Ich würde sagen, wenn merkt, wir sind alle drei vernächtlicher Seite auf jeden Fall begeistert oder ganz gute Dinge, was die neue Therapie-Option angeht, vom Patienten haben wir auch viel Gutes gehört, dann zum Abschluss dieser Folge und auch zum Abschluss unseres Podcasts, ha, eben wandel, noch eine abschließende Frage, was denkt ihr? Was hat das für ein Einfluss? Was bedeutet das für die Zukunft? Für mich, ganz klar, bedeutet das, dass diese neue Therapie-Option, die oralen Bedarste-Rapie mit ins Shirt-Decision-Making mit aufgenommen wird. Also wir haben eine zusätzliche Option, die wir mit den Patienten diskutieren. In der Findung der individuellen Therapie-Option, wenn man über Bedarste-Rapie entspricht, wird diese mit genannt werden, mit den Vorteilen, die sie hat. Und auch mit den anderen entsprechend vorgestellt werden. Und da denke ich schon, dass Patienten und Betroffene sich das dann ganz genau überlegen werden. Was für eine Therapie-Option, sie sich für die Unde-Mandtherapie, dann wählen. Und wir als Behandler, denke ich, sind natürlich da auch gefragt, unsere Erfahrungen dann zu teilen, entsprechend, wenn Patienten da spezielle Nachfragen haben, bezüglich der Effektivität des Nebenwirkungsprofilts aufgeklärt zu sein, was wir ja auch schon besprochen haben. Und ja, das denke ich, wird dann spannend werden, zukünftig, wie sich dann auch da die Patienten entscheiden, welche Richtung es geht. Bleiben sie bei der Therapie, die sie bisher hatten und wechseln dann oder gerade auf die Patienten, die vielleicht noch gar keine Bedarste-Rapie bisher angewandt haben, neue Patienten, die einen HE haben, wie die sich dann entscheiden, das wird die Zukunft sehen. Und da wir nicht gespannt. Ja, ich glaube die Zukunft ist, in dem Moment ein kleines bisschen besser geworden. Es gibt eine Möglichkeit, eine zusätzliche Möglichkeit der Behandlung vom hereditären Ange übernehmen, eine Möglichkeit, die es so nicht mal ernährend in der Vergangenheit gegeben hat. Ich glaube, das ist ganz großartig. Der Ausblick in die Zukunft ist auch, dass es eine weitere Tablette, derzeit in der klinischen Prüfung ist, die anders wirkt, aber mit einer ähnlichen Idee auf den Markt kommen wird auch die Behandlungen der Attacke mit einer Tablette. Und dann werden also in Zukunft zwei Möglichkeiten der Tabletten-Behandlung sein, was ganz sicher auch ein Vorteil ist, hier nochmal auswählen zu können. Ich glaube, in näherer Zukunft müssen wir uns das ein bisschen anschauen, mehr Datensvammeln. Ich hatte vorhin schon zur Langzeitprofilatik gesagt, keine Langzeitprofilatik ist 100%. Und das ist davon auszugehen, dass auch keine Bedarfserhandlung 100%ig ist. Und wir werden im Laufe der Zeit werden wir hoffentlich viel positiv es gehören, aber hin und wieder auch die Eid oder andere kritische Stimme, in welcher Situation es kommt und in welcher Situation es vielleicht wird, so wird es nicht gut geeignet. Und ich glaube, das weite rauszuarbeiten in der Zukunft dieses Feedback-1-Zwammeln, 1-2-Vorgenen, auch unter den Patenten raten können. Ich glaube, dass die Aufgabe generell werden. Markus, das waren super abschließende Worte, weil ja gerade auch das Thema "Lets Podcasts" ist, "Hey, im Wandel betroffen und Experten im Gespräch ist es, heißt, zusammenfassend von deiner Aussage kann man sagen, betroffen und wir als Experten, die diese Erkrankungen behandeln müssen unbedingt hier im Gespräch bleiben, um praktisch noch ein besseres Verständnis zu sammeln und hier dann noch zukünftig noch mehr Einblicke zu geben." Das war HAE hautnah. Einblicke, die bewegen, wir haben über eine Therapieoption gesprochen, die definitiv die Therapieanlandschaften des Hereditern angedehms bewegt hat. Es war eine große Freude, ja, mit euch beiden hier in dem Podcast zu sein und auch alles noch mal zusammenzufassen und zu reflektieren, was wir in den vorherigen Folgen erlebt haben. Vielen Dank. Ich danke euch auch. Und ich danke auch. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die neue orale Bedarfsmedikation für hereditäre Angioidemen stellt einen wichtigen Meilenstein dar und schließt eine lange bestehende Lücke in der Therapie.
  2. Patienten reagieren positiv auf die Tablette, da sie einfacher mitzuführen und zu verwenden ist im Vergleich zu Spritzen, was die Behandlung in verschiedenen Lebenssituationen erleichtert.
  3. Die neue Therapie wirkt genauso schnell wie herkömmliche Spritzen, mit einer Reduzierung der Behandlungszeit von Stunden auf Minuten.
  4. Es gibt keine Wechselwirkungen mit Langzeitprophylaxen und das Nebenwirkungsprofil ist vergleichbar mit einer Placebo-Tabelle.
  5. Der frühe Einsatz der Tablette verbessert die Behandlungsergebnisse, da die frühe Intervention entscheidend für die Kontrolle von Anfällen ist.
  6. Patienten berichten von einer verbesserten sozialen Akzeptanz, da die Einnahme einer Tablette in öffentlichen Räumen weniger störend und unangenehm erscheint als die Spritze.
  7. Die Entscheidung für eine neue Therapieoption erfolgt aufgrund klarer Kriterien wie Wirksamkeit, Verträglichkeit und Lebensqualität, nicht nur aus Neugier.
  8. Zukünftig werden weitere orale Therapien im Bereich der Anfallbehandlung erwartet, was eine noch größere Auswahl an Therapien für Patienten bietet.

Summary:

Die neue orale Bedarfsmedikation für hereditäre Angioidemen markiert einen entscheidenden Fortschritt in der Behandlung. Sie bietet Patienten eine viel präzisere, leichtere und zugänglichere Alternative zu den bisherigen Spritzen, die lange Zeit eine Hürde darstellten, besonders in mobilen oder öffentlichen Situationen. Die Therapie wirkt genauso schnell wie traditionelle Spritzen und reduziert die Behandlungszeit von Stunden auf Minuten, was die frühe Intervention entscheidend verbessert.

Es gibt keine Wechselwirkungen mit Langzeitprophylaxen, und das Nebenwirkungsprofil ist vergleichbar mit Placebo. Patienten zeigen großes Interesse und positive Rückmeldungen, insbesondere hinsichtlich sozialer Akzeptanz und Lebensqualität. Die Behandlung wird von Patienten als einfacher, sicherer und verlässlicher wahrgenommen, was besonders in alltäglichen und mobilisierten Lebenssituationen von Vorteil ist.

Die Therapie wird in der Diskussion mit Patienten als zusätzliche, klare Option in der individuellen Therapieplanung vorgestellt. Zukünftig wird erwartet, dass weitere orale Therapien für Anfälle auf den Markt kommen, was eine noch breitere Auswahl an Behandlungsmöglichkeiten schafft. Die Zukunft der Behandlung wird durch Patientenfeedback und kontinuierliche Forschung geprägt, wobei die Wirksamkeit und Verträglichkeit weiterhin kritisch evaluiert werden.

So wird sich eine ganzheitliche, patientenzentrierte Therapieentwicklung entwickeln, die auf Nachhaltigkeit, Zugänglichkeit und Lebensqualität abzielt.

FAQs

Die neue orale Bedarfsmedikation ist wichtig, weil sie eine einfache, tablettierte Option bietet, die die frühe Behandlung von Angriffen unterstützt und die Hürde der Spritzenanwendung reduziert.

Die orale Medikation wirkt genauso schnell wie eine Spritze, sodass die Behandlung in Minuten statt von Stunden erfolgt, was die frühe Intervention entscheidend verbessert.

Die Nebenwirkungen sind vergleichbar mit denen von Placebo und sehr gut verträglich, was besonders bei Patienten mit Magenproblemen von Vorteil ist.

Ja, die orale Bedarfsmedikation ist unabhängig von der Langzeitprophylaxe und wirkt gleichmäßig, ohne Wechselwirkungen oder abnehmende Wirksamkeit.

Patienten reagieren positiv, da sie die einfache Anwendung, die Verfügbarkeit und die soziale Akzeptanz schätzen, insbesondere im Alltag und in öffentlichen Räumen.

Ja, es gibt eine gewisse Angst vor Neuem, aber Patienten setzen auf die Wirksamkeit und Verträglichkeit der bisherigen Therapien als Maßstab und vertrauen den neuen Ansatz aufgrund der Studiendaten.

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