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4.4.2 Ist die Bibel Gottes Wort? Bibelauslegung, Bibelkritik und Bibelautorität

70m 4s

4.4.2 Ist die Bibel Gottes Wort? Bibelauslegung, Bibelkritik und Bibelautorität

Der Vortrag behandelt die reformatorischen „Allein“-Prinzipien und deren praktische Bedeutung. Zentral ist die Frage, wie sich „allein aus Gnade“ und „allein durch Glauben“ zueinander verhalten. Die Lösung liegt darin, dass der Glaube selbst ein Geschenk der Gnade ist: Er ist Vertrauen, das durch die Begegnung mit Gott geweckt wird, nicht eine eigene Leistung. Dieses Vertrauen kann man wie ein Kind unverschämt annehmen, ohne sich etwas verdienen zu wollen. Die Bibel ist dabei nicht der Glaubensinhalt, sondern das Zeugnis von Jesus Christus, dem Zentrum der Offenbarung Gottes. Im interreligiösen Vergleich wird deutlich, dass für Muslime der Koran das offenbarte Wort ist, während Christen in Christus das fleischgewordene Wort sehen; die Bibel ist das menschliche Zeugnis davon. Luther lehrt, dass die Schrift sich selbst auslegt und jeder Christ berufen ist, sie zu beurteilen, wobei Christus der Maßstab ist. Dies erlaubt auch Kritik an biblischen Aussagen, etwa den Reinheitsgesetzen oder der Unmöglichkeit der Buße, wenn sie dem Evangelium widersprechen. Die Autorität der Bibel liegt darin, dass sie Glauben wecken kann und als Richtlinie in Streitfragen dient. Letztlich wird die Bibel dann zum Wort Gottes, wenn sie Christus bezeugt und Menschen im Heiligen Geist anspricht, sodass sie darin Halt für Leben und Sterben finden.

Transcription

9104 Words, 56967 Characters

German
Wenn Sie ein einigermaßen guten Religionsunterricht hatten, dann ist Ihnen vielleicht begegnet die einzig, das für die Reformatoren ein viermachfaches Allein ganz charakteristisch war. Allein durch den Klauben, Allein aus Nade, Allein durch Tristus, Allein die Schrift. Solar oder solos heißt das im Lateinischen immer, und das ist klingt sehr einträgsam, Allein glaube ich nahe die Tristus schrift und nach einer Weise sagt man sich im Moment, wie kann denn das überhaupt angehen, viermal Allein, das ja schon erkennbar, dass das vier sind und nicht Allein, da stimmt auch irgendwas nicht, also entweder Allein oder vier. Und es darin steckt tatsächlich ein großes Problem, dass viele noch nicht mal als Problem erkannt geschweiden, den gelöst haben, wie verhält sich denn und das sind die beiden eigentlichen Problemstellungen, wie verhält sich die Aussage. Wir werden gerecht, Allein aus Nade oder Allein durch den Klauben. Ja was denn nun? Aus Nade Gottes oder aus unserem Klauben. Und man kann verstellen, dass auch in der Geschichte der Christenheit zu ein Pendeln ist, oder unterschiedliche Richtungen, solche die von Augustinus her, aber auch bei Thomas, Luther, Kalvien sagen, Nade, das ist das entscheidende Gottes Nade. Wir brauchen uns seine Liebe nicht erst zu verdienen. Auch Ristus musste nicht durch seinen Tod erst Gott zu einem nädlichen Gott machen und umstimmen, denn allzu hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn gab, auf das alle, die an den Klauben nicht verloren geht. Und die anderen, die Saneis, kommt aber auch auf unser Klaugen an. Die Nade alleine, die steht da irgendwo, aber ich muss doch was dazu tun. Ich muss doch darauf vertrauen, ich muss es doch nehmen. Das ist vor allem im erweglichen evangelischen Bereich oder auch im freikirchlichen Bereich sehr stark. Mein Anteil ist der Klaube. Aber wie verhält sich beides zueinander? Für dieses Problem hat wahrscheinlich Paulus schon ganz knapp und gut die Lösung gefunden, indem man immer vier Versächten sagt, es ist aus Glauben, damit es aus Gnade ist. Bitte noch mal zu mitschreiten. Aus Glauben, damit aus Gnade, das setzt ja voraus, dass der Klaube selber etwas ist, was eine Menschen durch Gnade zuteil wird. Kann man nur sagen, Bingo, das ist es. Und das ist eine rettende Einsicht für Menschen, die sich oder andere quälen, damit Glauben zu sollen, aber zunächst das kann ich nicht. Ich schaff das nicht. Wie macht man das eigentlich? Wie bringt man sich dazu? Und wenn man nachdenkt und am besten, wenn man Glauben verstehen will, ersetzt man immer, das braucht Glauben durch Vertrauen. Und zwar durch ein, das Leben bestimmendes Vertrauen, ein tiefes Vertrauen. Wie entsteht den Vertrauen? Nicht dadurch, dass ich es mir vornehme. Vielleicht habe ich den Staaten wundsch. Ich würde gerne dir vertrauen, aber du hast nicht einmal enttäuscht oder mehrfach. Ich kann es nicht mehr. Es entsteht dadurch, dass mir ein Gegenüber als Vertrauenswürdig begegnet. Es muss die, dass Vertrauen in mir geweckt werden. Durch die Begegnung mit dem Gegenüber und darum ist der Glauben nicht unser eigenständlicher Beitrag, den wir zu Gottes Gnade dazu bringen, sondern der Glauben ist die Antwort auf Gottes uns zugesprochene in Jesus Christus, in der Begegnung mit der Gemeinde geweckte Vertrauen. Es ist die Antwort. Es ist keine automatische Antwort. Das würde ich auch dazusagen, dass uns die Gnade Gottes in Jesus Christus begegnet, schließt nicht aus, dass wir dazu auch Nein sagen können. Da denkt man erst mal, was für einen guten Grund sollte, ist, den Geben zu Gnade Nein zu sagen, als Schwabe weiß ich welchen Grund es gibt. Es ist die Einstellung, ich zahl mal Sachen. Ich will von niemand abhängig sein. Ich will niemanden was verdanken und der Schwabe hat alles im Leben selber geschafft. Ich weiß, dass ich bin einer. Der hat niemand was zu verdanken und alles Schwabe ist insofern, du siehst ganz schwer mit dem Reich Gottes und das Geschenk werden. Jetzt habe ich das hier wenigstens ein paar Schwaben, sind die das auch hören und da weiter kommen. Andere tun sich leichter damit zu sagen, geschenke Anzunehmen. Das hier überhaupt keine Leistung. Das ist die weiße, wie man in das Reich Gottes hineinkommt. Dann fällt ein plötzlich ein, hat mich da Jesus mal so was gesagt. Markus Zehn mit den Kindern, sagen wir, ja, wird Ihnen nicht, schickt Sie nicht, weckt die Behörden auch dazu. Ja, das hat auch gesagt. Und dann sagt aber noch was, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, dann kommt ihr gar nicht dran in die Gottes Herrschaft. Und da sagt es genauer, wenn ihr die Gottes Herrschaft nicht annehmen wie Kinder, dann finde das sie nicht gekommen. Und wir nehmen Kinder an, umverschämt. Ich weiß nicht, ob sie schon mal ein Kind begegnet sind, gesagt hat das Geschenk ist jetzt zu groß oder das verpflichtet mich jetzt zu irgendetwas überhaupt nicht. Man ist noch kaum in der Türe drin. Da heißt, Opa, was heißt Du, mehr mitgebracht und die Geschenk können in Massen aufgehäuft werden. Das kommt eher später, dass man sagt, was hat das gekostet. Und was musst Du beim nächsten Mal mitbringen oder ist das nicht peinlich? Ein Kind ist das überhaupt nicht peinlich. Es kann bei Kindern kann man lernen, unverschämt anzunehmen. Und darum geht es, die Gnade unverschämt anzunehmen, heißt zu glauben. Und dann neugt man ja, beim auf menschlicher Seite gilt allein der Glaube und auf Gottes Seite allein Gnade. Man muss das so unterscheiden können. Und wie ist das nun mit Christus und der Schrift? Allein Christus und allein die Schrift. Wenn man das nicht auch unterscheidet, kriegt man auf einmal so eine Art doppelte Offenbarung und wenn die miteinander kollidiert, dann weiß man gar nicht, wie man das richtig unterscheiden soll. Ich habe im Hände auch einen Text, den wir auch gleich lesen werden, indem wir darauf kommen und sagt, was ist denn der Fall, wenn die Kritiker des Glaubens oder die Kritiker der formatorischen Theologie die Schrift gegen Christus anführen? Wie verhalten wir uns dazu? Bleiben wir noch ein Moment und lass uns? Das ist jetzt die Aufgabe, die vor uns steht oder ein erster Schritt der Aufgabe. Wie verhält sich die Schrift und Christus zu einander? Ich möchte aber noch einen Nachsatz zu heute Morgen zum ersten Teil zu der Bedeutung des heiligen Geistes sagen. Ich vermute das viele von Ihnen der charismatischen Bewegung, nicht feindlich gegenüberstehen, sondern lai stehen und das wichtig finde und ich kann nur sagen, ich teile die Überzeugung von dieser Wichtigkeit. Denn erst wenn vom heiligen Geist die Rede ist und von den Charismen, dann sind wir an dem Punkt angekommen, wo wir von Gott in unserem Leben sprechen. Der Schöpfer ist über uns und um uns herum. Christus begeht mit uns als Gegenüber, dass das für unser Leben eine Wirklichkeit wird, das hängt ab davon, dass Gott uns seinen Geist gibt, oder wie es oft in der Bibel heißt, dass er ihn ausgießt in unsere Herzen, dass Gott in uns Wohnungen nimmt. Und es bleibt immer eine letzte Distanz, wenn dieses wirken des heiligen Geistes in unserem Herzen, in unserem Leben kein Ort und kein Ausdruck findet. Und deswegen ist für mich auch die Beschäftigung mit der Bibel, mit dem Gebet, dem Gottesdienst, sind Möglichkeiten, sind Gelegenheiten, sind Chancen, so mit Gott in Berührung zu kommen, dass Gott in unser Leben hinein kommt. Dass er zu einer Kraft, einer Strahlkraft, wird die auch nach außen weg. Und ich denke, man spürt es oft an Menschen, dass sie eine solche Gottes Beziehung haben, dass das nicht nur eure Theorie ist, die sie sich angelernt haben, oder die Vereinsideologie von Christen, sondern eine Lebenskraft, die sie erfüllt. So, nun zurück, wie ist das mit der Schrift und Christus aus christlicher Sicht? Und ich gehe einen Schritt raus und sage, ich betrachte das mal aus Islamisch aus Sicht. Muslime können mit Christen und Juden freundlicher umgehen, als mit so genannten Gutläubichen. Die, den ist das Haus des Krieges zu gewissen, wir als Christen und als Juden haben eine etwas bessere Platzierung und Chance aus einem einzigen Grunde, weil wir Schriftbesitzer sind. Muslime sagen, auch Christen haben eine heilliche Schrift, dadurch stehen sie uns näher als andere Menschen, die das nicht haben. Christen und Juden haben ihre heillichen Schriften verfällt. Sonst hätte Gott nicht den Koran offenbaren müssen, um das alles wieder in Ordnung zu kriegen. Die Christen haben das vor allem dadurch getan, dass sie behauptet haben. Jesus sei Gottes Sohn, er ist zwar nach muslimischer Auffassung Sohn der Jungfrau Maria, aber es ist deswegen nicht Gottes Sohn, also nicht gleich in Wesens mit Gott. Und für ein Muslim ist es auch unerträglich, sich vorzustellen, dass Jesus Isar als einer der größten Propheten gekreut sich wurde. Das war er nicht, sondern das war ein anderer, er sein Kreuzdruck und dann aus Versehen gekreut sich nur der Kreuzestot, Jesus wird ebenso gelähnt wie die Gottes Sohnschaft. Das sind Elemente von denen, der Islam sagt, die habt er hinzugefügt und die müssen wieder rausgenommen werden und weil das nötig ist, darum hat er lag in seiner Gnade der Erzengelgabrien gesandt und die Mohamed so lange gepresst bis der Bewusstlosgurt und ihm dann im ganzen Koran diktiert. So geschieht Gottes Offenbarung nach muslimischer Vorstellung. Deswegen dürfen Christen und Luten gegen eine gewisse Steuer, die sie entrichten müssen, auch meistens in Islamischen Ländern leben, aber sie dürfen für ihre Religion keine Werbung, keine Reklamik, keine Mission machen. Viele Christen sagen ja, das stimmt doch eigentlich, was für einen Muslim der Koran ist für uns die Bibel und was für uns Christus ist, ist für ein Muslim-Mohamed, völlig falsch. Es ist genau umgekehrt. Ein Muslim hat keine Schwierigkeiten zu bestehen, dass Mohamed in mehrerer Hinsicht gar nicht in Vorschriften des Koran entsprechend gelebt hat. Ein Muslim als Mohamedana zu bezeichnen wie das noch in meiner Kindheit in Lugenderfall war, geht voll daneben. Ein Muslim ist einer, der davon überzeugt ist, dass Allah sich im Koran beoffenbartert und zwar auf Arabisch. Deswegen ist der strengen Islam auch derjenige, der nicht einmal eine Übersetzung des Arabischen Koran in eine andere Sprache zulässt, in der richtlichen Erkenntnis jede Übersetzung ist bereits eine leichte Veränderung. Wenn das der Wortlaut ist, den Erlag gesprochen hat, gegenüber durch den Engel Gabriel gegenüber Mohamed, dann kommt alles darauf an, dass dieser Wortlaut nicht verändert wird. Und deswegen sehen wir die Bilder mit den Kleinungen und Mädchen, die vor den Banken knien und den Arabischen Koran auswendig lernen. Das Ziel ist, möglichst den ganzen Koran Wort für Wort Arabisch rezitieren zu können. Das ist die Begegnung mit der Offenbarung schlechter. Deswegen ist es für ein Muslim eine furchtbare, fast die furchtbauste Gotteslässtung, wenn ein Koran schmählich behandelt, das heißt, verprennt besuchen oder was auch sonst schlimmer ist, nur aller etwas anderes göttliche Zeit zu besellen, also etwa zu sagen, Jesus Christus ist gleichen Wesens wie Gott. Das heißt, man muss im Dialo, und ich war viele Jahre in das dich islamischen Dialo, das ist also auch Erfahrungsgeherrte, wenn man vorankommen will, darf man immer nur miteinander vergleichen, den Koran mit Jesus Christus und umgekehrt, darf man gerne vergleichen mit Mohamed, mit der Bibel. Das sind jeweils die Zeugen und das andere ist der Inhalt, dort ereignet sich Gottes Offenbarung. So frie wir mit Johannes 1/14 sagen, das Wort Gottes ist Fleisch geworden und wohnte mitten unter uns in Jesus Christus, so kann und würde das ein Muslim immer nur für den Koran sagen können. Wohl aber können wir beide sagen, Mohamed bezeugt das, er ist der, der Hinweis auf dieses Offenbarungserreignis durch ihn ist es hindurch gegangen und wir sagen, und die Bibel ist das Zeugnis von Jesus Christus und da können wir sofort und müssen hinzufügen und ohne die Bibel hätten wir vermutlich überhaupt keine verlässliche Belastbare Erkenntnis von Jesus Christus mehr. Vor allem die altorientarischen Menschen, weil wenigen nur schreiben und lesen konnten, gewaltiges an Gedächtnis-Erinnerung, Erinnerungsfähigkeit erinnert, aber über die Jahrhunderte hin entwickeln sich auch Kleinigkeiten dann zu großen Differenzen. Und das war auch letztlich der Grund, warum lauf einer Phase von etwa drei Jahrzehnten unmündlicher Überlieferung von Jesus dann Markus als Erster aufgeschrieben hat, die Erzählungen, die Worte Jesu, die Taten, das was sich um ihn herum ereignet hat. Aber dieser Text ist nicht der Glaubensinhalt und Gegenstand. Wir glauben nicht an die Bibel, sondern um der Bibelwillen oder aufgrund des Zeugnisses der Bibel an Jesus Christus und ein Muslim glaubt nicht an Mohamed, sondern er glaubt um des Zeugnisses von Mohamed Willen an den Koran. Wenn das deutlich geworden ist, dann merkt man, warum der Dialog manchmal so schiefläuft, wenn man Äpfel und Bärmen miteinander verkeheicht und wenn man das anders sagt wird, auch jeder Muslim sei jetzt fühliglich gut von dir verstanden und jetzt hast du auch begriffen, warum wir Muslime keine Mohamedaner sind. Den ausser könnte man sagen, ihr Christen seid Bibikane oder Bibelzisten, das wäre dann auch voll daneben. Damit taucht aber die Frage auf für beide und und ist beantwortet, was steht im Zentrum eigentlich? Wo durch offenbart Gott sich uns, worin kommt er uns so nah, dass wir ihn erkennen können? Und da gibt es im Johannes Evangelium mehrere eindrucksvolle Szenen. Schönste finde ich die Begegnung als Philippus zu Jesus kommt und man kann sich direkt vorstellen, wie das heute auch ablaufen würde und sagte, kannst du uns nicht mal Gott zeigen, zeig uns doch mal den Vater, du kannst doch alles, mach doch mal und was sagt Jesus drauf? Philippus, so lang bin ich schon bei euch und bestellt es eine solche Charaktere. Jetzt sehe ich es mal nicht, eine solche unerleuchtete Frage, ja. Dann kommt die Antwort, wer nicht sieht, sieht den Vater. Das ist die Ponte, nicht weil Gott so aussehen wie der Mensch Jesus, sondern weil das Wesen Gottes, wie es in der Bibel an Mieren stellen hat, das Wesen Gottes, das Liebe ist, in Jesus Christus, in einer menschlichen Gestalt erschienen ist und unter uns wohnte und für uns zugänglich und fast baguartnis. In Zentrum des Christlichen Glaubens steht die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus. Die hat eine Vorgeschichte und die reicht zurück, bis Johannes 1, 1 den Anfang bis noch hinter die Schöpfung, die auch schon in Jesus Christus und auf ihn hingeschähen ist, die umfasst auch die Offenbarung Gottes am Sinai als die Offenbarung der Rechtskleidung, des Gesetzes, des Gebotes und der Erwähnung seines Volkes, aber sie hat ihren Gipfelpunkt in Jesus Christus und strahlt von da aus auch auf die Zukunft aus und weiter. Also nicht dann Schluss und jetzt kommt nichts mehr, sondern dies wird weiter und leuchtet weiter geschieht weiter, aber das ist der Zeit des Zentrum des Glaubens. Und die Bibel ist der Text in dem Menschen, das, was sie selber erfahren haben, aufgeschrieben und weitergegeben haben. Deswegen finde ich den altmodischen Ausdruck Zeugnis immer noch gut ersetzlich gut. Er erinnert nämlich an eine Zeugenaussage vorgericht. Da wo in die Zienfehlen, aufgrund der man einen Beweis führen kann, brauchen wir Zeugen. Menschen, die dabei waren, in der Nähe waren, die es gesehen oder gehört haben, die es auf ihr Wort nehmen, die sich aber auch treuchen können. Manchmal in bester Absicht und mehreren Zeugen aussagen können einander widersprechen. Deswegen gilt es schon im alten Testament zweier Zeugenaussagen müssen sein, die müssen sich ergänzen, die müssen zusammen stimmen, aber wir haben nicht mehr als diese Zeugen Aussagen von Menschen, aber in so großer Übereinstimmung hätten wir mehr. Dann wäre das Gefäß selber nicht mehr irgendein, sondern himmisch. Das ist uns nicht zu teilt geworden. Deswegen lagen wir heute morgen im ersten Vortrag, so daran, dass die Beides festzuhalten, dass die Bibel selber nicht der Glaubensgegenstand und Inhalt ist, sondern dass Zeugnis, aber diese Zeugnis unersetzlich ist und dass auch seine Kostbarkeit ausmacht. Deswegen haben die Reformatoren zu großen Wert darauf gelegt, gegenüber der Mittelalterlichen Kirche, sie sagen, nicht spätere Auslegungsgestaltung, dafür stehen die Kirchenfelder, wie das 3. 5. 10. 12. 15. Jahrhundert in der Breitierbocken ist, sondern geht zurück. auf das ursprüngliche Zeugens. Das ist auch ein bisschen der Geist des Humanismus, der im 15. Jahrhundert zeigt, wir müssen wieder nach den Quellen fragen und nicht im 5. Überlieferung. Ich habe das mal bei einer ökumenischen Versammlung sind die Menoniten meistens durch ganz schlichte Personen, verdrehten die auch gar keine teologische Ausbildung hatten und es war auf einer Konferenz über die Bedeutung der Bibel ein Schweinermeister da und sagt nee, das ist doch ganz einfach, wenn ich 40 Hölzchen machen muss, die alle genau 3 Zentimeter lang sein sollen, dann kann ich irgendwie das erste machen und danach das zweite und danach dann das dritte und das vierte, dann kann ich sicher sein ab den 3. 15. Stimmt es von und hinten nicht, oder ich nehme jedes Mal wieder Maas an dem Urmeter, an dem ersten an der genauen oder möglichst nahen Einheit. Immer wieder zurück wagen, nach dem ursprünglichen Zeug. Und das hat Luther in ein Bemerkenswerten Text sehr, Bemerkenswert formuliert. Das ist der erste Text auf dem Hand out. Im Jahr 1520 Luther war gerade als Ketser verurteilt und alles seine Erinner mit ihm und da hat ein Schrift geschrieben, er ist Asserzio, auf Lateinisch, Asserzio, Omnium, Artikolo, um einen Kanzermessen übersetzen, Wahrheitsbekräftigungen, aller der Artikel, die mir die römische Kirche als herätisch oder Gottlos vorwirft. Und das sagt ja, wir müssen uns jetzt aber gleich am Anfang mal verständigen, was ist denn der Maßstab an dem wir messen, ob etwas herätisch oder christlich ist. Und das sagt er zuerst will ich, dass sie wissen, meine Antleger in Form und dafür Zeug sind, dass ich durch überhaupt keine Autorität wirrigen eines heiligen Vaters genötigt werden will, bisseiden, insofern oder eher durch das Urteil der heillichen Stift bestätigt wird. Wenn ja natürlich das selte, sagt wir die Liebe, dann ist ok. Und die Schriften sind nur nach demähnlichen Geist zu verstehen, indem sie geschrieben worden sind, nicht nach unserem Geist, das wir reinlegen. Und dieser Geist kann nirgendwo lebendiger und gegengartiger und lebendiger gefunden werden, als Ebi in seinen heiligen Schriften, die eher geschrieben hat, denn die Texte sind ja im Geist geschrieben. Wenn wir glauben, dass die heilige katholische Kirche, den selten Geist des Glaubens hat, den sie am Anfang einmal empfangen hat, ja warum sollte es heute nicht erlauben sein, entweder nur oder jeden falls zuerst in den heiligen Stiften zu studieren, wie es der ersten Kirche erlaubt war. Durch welches Urteil kann eine Frage abschließend beantworten, wenn die Aussprüche der Fäter auseinander widersprechen? Man muss hier mit der heiligen Schrift als Richter ein Urteil empfällen, was nicht geschehen kann, wenn wir nicht der heiligen Schrift in allen Regeln den ersten Bang beilegen. Und jetzt kommt eine berühmte Formulierung, das heißt, dass sie die heilige Schrift durch sich selbst ganz gewiss, ganz leicht zugänglich ist, ganz verständlich ihr eigener Ausleger, alles von allen prüfen, richtend und erleuchtend, ihr eigener Ausleger. Dieser Spruch, die Schrift ist zu ihr im Zeus Interpret, was soll denn das heißen? Das heißt nicht, dass irgendwo nachts im Dunkeln die Bibel anfängt sich selber auszulegen, denn es bedeutet etwas ganz normales und natürlich, wenn ihr die Bibel auslegt, dann schaut in die Bibel rein und neuergendwo anders hin. Es gibt gar keine Autorität, die über der Bibel stehen könnte, denn wir haben keine anderen Fällen. Das ist natürlich polimisch gerichtet gegen die römisch-katholische Kirche, schon damals, die im Konzil von Trient, aber genauso wieder im zweiten vartikanischen Konzil gesagt hat, die Auslegung des Papstes steht über jeder anderen Bibel auslegen. Dann kann man vorher sagen, ja, die Kirche steht auch unter der heiligen Schrift und ihrer Autorität, aber wenn allein die pepsliche Auslegung der Bibel maßletlich ist, dann ist das natürlich der Interpretationsschwissen, mit dem die Vorordnung der Bibel infrage gestellt, wenn ich sogar ausgehebelt wird. Was ist die Alternative? Die haben wir heute im Ortenfall im gelernt. Alle Christen Menschen sind dazu berufen, die Bibel aus sich selbst auszulegen. Auch die, die keine Präschkriechischlateinisch oder sonst was können. Und wie kommen die Leute auf die Idee, dass alle Christen Menschen gleichermaßen recht und Macht haben, die Bibel auszulegen, sagt er, das steht im Janis Evangelium in einen wunderbaren Bild im Zehnen Kapitel, wo Jesus sagt, meine Schafe kennen meine Stimme. Und die können auch unterscheiden, ob das ein Mietling ist, einer der das Bus um des Geldes willen macht und die Schafe verrät und verkauft oder adibe ist oder der Herte, der sie außen einführt auf gute Weide. Und dann ist klar, er ist dieser gute Herte und der Test für die Gemeinde ist, erkennt ihr in den Texten und in den Auslegungen die Stimme des guten Hirten wieder. Ich halte das für ein schwer wiederlegbares Argument und das ermächte ich und gibt der Gemeinde eine ganz große Bedeutung. Deswegen ist es für mich auch als Drediger sehr wichtig, wenn ich am Ausgang eines Gottesdienst nicht nur höre, das war wieder toll und spannend und ich hätte noch wer weiß, wie lang zuhören können, sondern jemand mir auch sagt, also da haben sie heute etwas gesagt, das kann ich überhaupt nicht akzeptieren. Da müssen wir im Kontakt bleiben. Wir schreiben Sie mir eine E-Mail oder können Sie noch einen Moment warten, das wir darüber sprechen. Denn da hat jeder Christen Mensch in gleicher Weise mitzureden zu sagen, in dem was sie heute verkündigt haben, habe ich die Stimme in Zukunft nicht erkennen können. Und dann wäre dann als Drediger, da würde ich auch von der Deformation professionell sprechen, wenn jemand dann sagt, das weiß ich besser, ich kann schließlich hepräisch und griechisch, da geht's überhaupt nicht vom hepräisch oder griechisch, da geht's darum, die Stimme des guten Hirten zu erkennen. Es gibt eine schöne kleine Anäckdote von einem Theologen der vor 100 Jahren einer der größten Wissenschaftsorganisatoren war, eine bedeutende Figurartel von Harnag, vielleicht haben man hier den Namen gehört, die ganze Harnag-Familie stammt aus dem Baltikum, vor allem aus Eastland, aber auch der Vater schon Professor und Adolf von Harnag, der berühmte, man ist auch der berüchtigte, große liberale Theolobe hat dann mal seine Tanten besucht, die dort in Eastland lebten. Und so im Gespräch sagt er dann ab, was macht ihr denn so? Nun ja, sagen die Tanten zur Zeit, lesen wir den Propheten Hissikiel, um, sagt er, der ist aber doch sehr, sehr schwierig, ja, sagen Sie, das stimmt, der ist schwierig, aber was wir nicht verstehen, das lehten wir uns jegenzeitig aus. Und das denke ich, das ist der formatorische Schriftprinzip angewandt auf die Grasungs, was wir nicht verstehen, da breiten wir miteinander die Köpfe drüber und versuchen es uns verständlich zu machen, wenn man dann anfingt, weiter reinzukraten und sagt, man kommt, denn der Ausdruck noch mal in diesem Text vor einer anderen Stelle, wo er klarer ist und so kann man sich Texte miteinander erschließen. Deswegen hat Lutter den Mut gehabt, im Jahr 1523 eine Schrift zu schreiben, der ein Titel eigentlich ein ganzes Programm war, das eine gristliche Gemeinde, Recht und Macht habe, alle Lehre und alle Lehrer zu beurteilen, Papa ein und abzusetzen, bewiesen aufgrund der Schrift. Und da hat er das allgemeine Pristertum, dass zugleich eine gewaltes Vorrecht ist, heute habe ich gesagt, dass ist der unmittelbare Zugang jedes Menschen zu Gott und zugleich ein Entfüßnahme, nämlich die Aufgabe jeder von uns hat das Evangelium in seinem Lebensbereich weiterzugeben. Und am besten ist man direkt vor Ort, also im Nahbereich des Andere findet sich später. Heger, aubert erst die Welten, wo er seinen Sauerstall zu Hause in Ordnung bringt, das ist die Verkehr der Orten. Man muss dort anfangen, wo man lebt mit den Kindern, den Eltern, den Lebenspartnern und den Freunden am Arbeitsplatz, dort das auszurichten, was man erkannt und verstanden hat. Wir haben genau vor einem Jahr in der Evangelischen Kirche ein Problem auf den Tisch bekommen. Ich weiß nicht, wer es von Ihnen mitbekommen hat. Die Orientierungshilfe über neue Formen des familiären Zusammenlebens darf ich noch fragen, wer davon gehört hat von Ihnen. Wir hat es hier noch mehr als die Geschleßke kennen, aber das Problem dieses Textes ist, dass er eine Theologische Begründung hat von der inzwischen alles sagen, sie ist völlig unzureichend, weil sie an zwei Stellen kurzschlüsse begeht, die sehr folgere sein können und der eine Kurzschluss betrifft den Umgang mit der Bibel. Es wird in diesem Textfälsch zurecht gesagt, dass es ganz vielfältige Lebensformen in der Bibel gibt und sehr unterschiedliche Aussagen zur Familie und zur Ehe und zu zusammenlegen. Und daraus wird dann aber kurzschlüssig gefolgerd, also kommt es darauf an, wie wir die Bibel auslegen, was wir also daraus machen. Und das ist ein Weg um die Bedeutung der Bibel und das Gewicht der Bibel letztlich auszuschalten und zu umgehen. Was wäre stattdessen angesagt? Man müsste die vielen und muss die vielen bieblichen Aussagen mal darauf hin überprüfen, inwie weit sind sie dem angemessen, was wir aufgrund der Offenbarung Gottes in Jesus Christus als Gotteswillen erkennen können. Und wenn man das tut, dann kann man sehr erstaunliche Entdeckungen machen. Ich habe das mal in sechs Stunden zusammengefasst und schiebt es gewissermaßen ein, damit wir auch da jetzt Fleisch noch an die Knochen bekommen. Die Bibel enthält unterschiedliche Aussagen über Geschlechtlichkeit, Lebensform, Ehe, Familie und Über Ehelosigkeit. Maastgeblich sind diejenigen Aussagen, in denen Gotteswille für das Zusammenleben der Menschen, wie er in Jesus Christus offenbart und von daher auch im Dekanolog und in der Schöpfung erkennbar ist, zum Ausdruck kommt. Das ist wenig, aber wichtig ist. Und ich fasse es in sechs Stunden zusammen. Erstens die Anerkennung der Geschlechtlichkeit als guter Schöpfungsgabe Gottes in dieser Welt. Das ist keineswegs selbstverständlich, wie man in die Landschaft der Religionen schaut. Es gibt auch religiöse Überlieferungen, die das sexuelle von Pfannereien mit Sünde in Verbindung bringen und negativ bewerten. Das tut die Bibel überhaupt nicht. Das erste, was zu Menschen gesagt wird, ist nicht, dass er arbeiten soll. Das kommt erst als zwei zu drei, sondern dass er fruchtbar sein soll und sich mehr. Ab ins Bett, das ist der erste Schöpfungsausfauftrag, der er teilt wird und in der zweiten Schöpfungserzählung der älteren, dass ein Mann, Vater und Mutter verlassen soll, uns einer Frau anhangen und die beiden einfleisch werden. Und das in einer Gesellschaft, die wir gemeinnin als Patricia bezeichnen. Was für eine Hälsicht steht da drin, dass nicht den Frauen gesagt wird, nur löst euch aus euren Familienband und hängt euer Mann an, sondern der Mann soll Vater und jetzt betonig allerdings unmutter verlassen und seine Frau anhangen, stellt sich mal vor, wie gut unserem Land ging, wenn Männer das machen würden. Wenn sie nicht noch, wer weiß, wie lang mit ihrer Mutter verheiratet wären und lavieren zwischen den beiden Frauen, die rechts und links an ihren Ohren oder ansonsten, was ziehen, sondern sagen, "Hallo, ich bin jetzt mit der verheiratet." Ein Mann, Vater und Mutter verlassen seine Frau anhangen und einfleisch werden. Das ist das einster Lieblingswoche Jesu gewesen, das er immer wieder zitiert hat. Hier merkt man, so ist das mit dem Menschen und seiner Geschlechtlichkeit gedacht und das soll offen sein für Nachbugs. Also eine Sexualität und Errotik von Fangherrein bejahen der Einstellung und lassen sich nichts anderes einreden. Das Christentum sei von der Bibel her Sexualitätsfeindlich, das geradezu lächerlich. Aber es gibt im Christentum natürlich viel Verklemmtheit und Sexualität Feindschaft. Zweitens. Dabei ist die Jeniche Lebensgemeinschaft, die muss gar nicht ehehessen, die Lebensgemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau, die auf Lebenslange dauer angelebt ist. Ist das Jeniche, was einerseits den Raum bildet, in dem Sexualität lustvoll gelebt und Kinder in Gebotenheit und Freiheit, die Boren werden und aufgewachsen und aufwachsen können? Also eine stabile Zweierbeziehung mit dem biblischen Menschenbild wäre so eine Lebensabschnittspartnerschaft, die jetzt schon das Verfallsdatum auf sich dreht, überhaupt nicht vereinbar. Denn ich kann mich nicht mit einem Menschen vorbehaltlos, leiblich seelisch verbinden, wenn ich weiß, aber am 31. März 2017 ist das zu Ende, da ist das abgelaufen. Drittens jetzt kommt die Ehe und Familie in Spiel. Die Schutzbedürftigkeit dieser Lebensgemeinschaft durch die Rechtsform der Ehe und die Rechtsform der Familie. Die als weltliche Ordnung, die Risikung dieser Lebensgemeinschaft nicht vermeidet oder eliminiert, die bleiben auch bei Christen natürlich erhalten, aber sie abfedert. So wie andere Lebenspartnerschaften, etwa gleichbeschlechtliche Lebenspartnerschaften, der Schutzgemeinschbedürftigkeit anderer Lebensformen Rechnung tragen können. Hirnens, die Charakterisierung von Ehebruch und Ehe-Scheidung als ein Übel, ein Übel, wenn den bewusst diesen Ausdruck, dass den Schöpferwillen widerspricht, aber aufgrund der menschentlichen Herzensherrtigkeit vorkommen kann. Ich finde das eine großartige Einsicht bei Jesus zu sagen. Von Anfang an ist nicht zu bedacht und gewollt. Das soll nicht so sein, das Ehen zu bruch gehen, aber es kommt vor. Und wenn es vorkommt, dann soll es ordnungsgemäß abgewickelt werden, dann soll auch der verlassenen Partner, in der Regel der Ungeschützter, also der weibliche Partner, den Scheidebrief bekommen, dass das unter dem Schutz des Rechtsgeschieds und mit einer Chance fair weiter zu leben. Fünftens, die uneingeschränkte Gleichwertigkeit und Gleichwürdigkeit von Mann und Frau in ihrer Gottesbeziehung und darum auch in ihrer Beziehung untereinander. Jetzt ist dort mancher denken, oh, das habe ich aber immer anders gelesen. Es gibt einige Stellen in den Neutestammendlichen Briefen, in den Anhängen, in denen man merkt. Hier ist die Hörwertung des Mannes in das die christliche Glaubensüberlieferung einbezogen. Wochen, aber ich bin der festen Überzeugung und meine auch, dass man es zeigen kann, das ist immer ein Import von außerhalb. Wie fängt denn die Schöpfungsgeschichte an, die Erschaffung des Menschen? Und Gott erschuf sie zu seinem Ebenbild, männlich und weiblich. Das ist eine kulturgeschichtliche Revolution. In Ägypten gab es den Gedanken, dass der Fahrer und das Ebenbild Gottes ist. Dann hätte man sich denken können, ja, die Männer, die sind aber doch nicht auch die Frauen. Immer wo das kommt, wird das ausdrücklich betont. Das ist hier eine grundsätzliche Gleichwertigkeit und Gleichwürdigkeit gibt. Das ist doch toll und dessen brauchen wir uns ja nicht zu schenieren, sondern das ist ein aktiv Posten, für den wir haben eintreten. Und dann schließlich sechstens und letztens die herausragende Stellung der Kinder und ihres Wohles als Orientierungspunkt und Maßstab für das menschliche Zusammenleben vor Ort und Unterarbeit. Ich habe das vorhin verdeutigt, anhand von Markus 10, wenn ihr nicht merdet, wie die Kinder, wenn ihr der Gottes Herrschaft nicht annäht, wie Kinder so unverschämt, so nicht berechnend, nicht leistend und bezahlen, dann werdet ihr sie nicht annehmen können. An dieser Stelle schließt dann sogar die Familienordnung oder die Bedeutung der Kinder unmittelbar an, an das Evangelium. Das ist jetzt so ein exemplarischer Versuch zu zeigen, was kann man denn der Bibel, die man so von ihrer sachlichen Mitte herinterpräkiert für eine hochaktuelle Frage entnehmen. Und meine Überzeugung ist, dass wir daraus von der grüßlichen Kirche her auf ein Modell von Lebensformen entwickeln könnten und unser Gesellschaft anbieten, nicht aufzwingen, aber anbieten, dass für sie orientierungskräftig ist und lebensdienliche Verhältnisse schafft. Und dass das nötig ist, davon bin ich allerdings tief überzeugt. Dabei setze ich voraus, dass es für das angemessene Verständnis der Bibel grundlegend wichtig ist zwischen dem Wortlaut der Bibel und der Sache dem Inhalt, von denen sie redet zu unterscheiden. Der Wortlaut ist nicht die Sache, sondern der Wortlaut ist ein Zeichen, ein Form von Wortraum, von Sechsen, von Frage, von Ausgufen, von der Kompositionen, die auf die Sache verweisen, nämlich darauf, dass Gott sich in dieser Welt von der Schöpfung an immer wieder gezeigt hat, erschlossen geoffenbart und dass dies seinen Mittel- und Höhepunkt in Jesus Christus findet. Diese Worte, in denen Menschen davon reden, können mehr oder wie ich auch angemessen sein. zwar ist richtig, dass wir von diesen Inhalten nur aufgrund von Worten wissen, wenn wir die nicht hätten, wissen wir gar nichts. Aber von diesem Inhalt her können wir dann und müssen gelegentlich zu einzelnen Passagen auch Nein sagen. Damit kommen wir zu dem zweiten Stichwort, das Sie mir gegeben haben für den zweiten Vortrag, Bibelkritik. Dabei ist mir wichtig, dass die Bibelkritik erst mal ein ist, die die Bibel an mir übt. Und das ist eine sehr fruchtbare, nicht in dem Licht von biblischen Aussagen etwa der Bergdrädigt oder der Seeligpreisohn mein Leben anzuschauen. Und wir sagen zu lassen, wo bleibt das ziemlich weiterhin da, wo bin ich vielleicht ein Schalzknäch der Selberversichtvergebung in Anspruch nimmt, aber es sie nicht weiter gibt. Also die Kritik, die die Bibel übt, ist sachlich das erste. Aber wenn das stimmt, dass die Sachen nicht identisch mit den Worten ist, dann muss es auch denkbar sein. Theoretisch und ich will es gleich an Beispielen zeigen, dass auch das umgekehrte Bild, das wir sagen müssen. Die Aussage der Bibel, die da gemacht ist, die können wir uns so nicht aneignen, der können wir nicht zustimmen. Und ich habe dafür wieder ein Designaut noch mal drauf verwiesen, Nummer 2, dass wir vorhin hatten, das ist der Maßstab, der rechte Maßstab, alle Bücher zu tadellen, wenn man sieht, ob sie Christung treiben oder nicht. Und was Christus nicht lehrt, das ist noch nicht apostolisch. Da gegen, wenn gleich Hannersju das und Pilatus leben, täten, dann wäre es apostolisch. Und es gibt noch einen kühleren Text, das ist dritte, händaut kriegen wir gleich. Ich schiege jetzt die Beispiele ein. Normalerweise erwartet man als so ein Beispiel den Gegensatz zwischen Paulus und Jacobus. Paulus sagt, wir werden gerecht durch den Glauben allein ohne des Gesetzeswerke. Jacobus sagt, wir werden nicht gerecht durch den Glauben allein ohne Werke, sondern ein Glaube ohne Werke, der ist tot, den haben auch die Teufel. Und deswegen sieht man schon daran, dass der Glaube alleine nicht retten kann. Jacobus will an dieser Stelle ganz offensichtlich Paulus oder Schüler von Paulus kritisieren. Aber ich zähle das nicht für als ein sachlichen Widerspruch, weil sie in der Sache gar nicht weit auseinander sind. Der eigentliche Meinungsunterschied zwischen Jacobus und Paulus besteht in dem, was sie unter Glauben verstehen. Jacobus versteht unter Glauben, wer deutlich sagt, die Überzeugung davon, dass es einen Gott gibt. Wir brauchen bis er auch im Alltagsgespräch auf Glaubstur und Gott, aber stört mich auch nicht weiter, also kann es ruhig geben, aber hat mit meinem Leben nichts zu tun. Für Paulus wäre das überhaupt kein Glaube, das sind intellektöne Überzeugungen, die voll gelosesen. Glaube ist für ihn das Vertrauen auf den Gott, der sich in Jesus Christus erschlossn hat und von dem sagt er, dass er kann gar nicht folgenlos bleiben. Wer auf diesen Gott vertraut, dessen Denken fühlen wollen, leben verändern sich. Und da würde Jacobus sagen, das ist das eigentlich doch. Das sind während Toderklaube. Paulus würde sagen, Toderklaube ist überhaupt kein Glaube. Und dann wird sie lächerlicher Wost streit. Deswegen sage ich, das ist kein gutes Beispiel, obwohl es immer wieder als Parade beispiele gewähnt wird. Paulus und Jacobus widersprechen einandern. Nein, sie haben unterschiedliche Sprachen und Begriffe, aber es gibt solche Widersprüche. Ich hatte einen schon erwähnt in der Schilderung der Bekehrung des Apostles Paulus. Um einen Fall gesagt wird die Begleiter, die sahen auch das Licht, aber sie haben nichts gehört. Und einige Kathedalweiter, das genau umgetürde, behauptet wird. Und das geht ja schon an die Substanz, was konnten andere, die da nicht involviert waren, bei einer solchen Auferstehungserfahrung mit Warni? Hat mir schon erwähnt, viel tiefer reicht meines Erachtens ein Widerspruch über den Lutter gestolbert ist und der im Hebräerbrief vorkommt. Und weil ich dieser Text im Hebräerbrief vorkommt, hat Lutter den Hebräerbrief ans Ende versetzt. Der ist eigentlich im griechischen Vielweiter vorne sozusagen straf versetzt an die drittletzte Stelle. Und hat sogar in seiner ersten neuen Testament irgendeine Ziffer gegeben, aus der Numerierung herausgenommen. Ich muss sagen, Junge Junge ist so ein Mut, muss man haben, also schon kräftig, was um welche Aussage geht es. In Hebräer 6, in den Färßen 4 bis 6 da heißt es. Denn es ist unmöglich, die einmal erleuchte Worten sind und geschmeckt haben, die himmlische Gabe und Anteil bekommen am heillichen Geist und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftlichen Welt und dann doch abgefallen sind. Da ist es unmöglich, dass sie wieder erneuert werden zur Buse, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals heutzigen und zum Sport machen. Das heißt im Klartext, wenn man einmal geglaubt hat und abgefahren ist, ist aus und vorbei, und hat keine Chance mehr. Und das sagt Luther völlig zu Recht, das ist gegen das ganze Evangelium. Was sagt den Jesus, den Petrus als der fragt, wie oft muss ich meinen nächsten Vergeben, der wieder mich sündigt? Reicht es siebenmal? Siebenmal 70, sagt die es ist, der geht immer in die Folgen ab. Und wenn man sagen würde, ja einmal aufgefallen, du hattest eine Chance vorbei, dann ist das überhaupt nicht der Geist des Evangeliums, das ist noch nicht mal richtig der Geist des Gesetzes. Das ist eine mit Knapper-Load, gerade festgehaltene Erklärung, wo es eine einzige Chance in deinem Leben fällt, einfach der Kalau, und das ist keine Chance, also nutze sie. Und deswegen muss man, sage ich, aus Überzeugung dieser Aussage des Hebräerbriefs widersprechen. Ich würde dann gerne mit ähnlicher Ernsthaftigkeit sagen, aber ich will mich und andere aufmerksam machen lassen, das vom Glauben abzufallen, nicht durch eine lächerliche Sache ist, das kann sein, dass ich den Weg zurück nicht mehr finde. Und wenn das gemein wäre, nicht dort steht, ist es unmöglich, sondern es ist unglaublich schwer, und es ist aus eigener Kraft da nicht möglich, dann würde ich sagen, das ist richtig, und diese Einschaffung dieser, dieses Hinweis ist verdient, wirkliche Beerstung. Und dann gibt es ein letztes Beispiel, das ist von allerkostem Gewicht. Und ich habe jetzt gerade im Zusammenhang mit den Diskussionen über diesen Text der EKD, über Familie und andere Lebensformen gemerkt, wie wenig der eigentlich den meisten auch Theologen bekannt ist. Es gibt im Markus Evangelium gar nichts übersehen an einer herausragenden Stelle im siebten Kapitel von 14 bis 23, also 10, 14 lang, ein Abschnitt in dem Jesus sich äußert über die Frage rein und unrein. Es gibt es unreine Dinge in dieser Welt. Seine Antwort heißt, dass was unrein ist, kommt aus dem menschlichen Herzen, das sind die bösen Gedanken. Aber in der von Gott geschaffenen Welt der Dinge gibt es nichts, was unrein wäre. Kein Schweinfleisch, keine Mischung von irgendwelchen Deweben, keine Berührung von Blut, kein Sperrmer, es gibt nichts, was unrein ist. Das hat das Neutestament in den späteren Schriften noch aufgenommen, in der Apostelgeschichte in den Pastoralpräfen und da kommt es auf den Punkt, alles, was Gott geschaffen hat, ist ein. Das ist eine enorme Anfrage, sowohl an Judentum wie an den Islam. Wenn man mit diesem Satz im Hintergrund, es gibt nichts, was Gott geschaffen hat, das unrein wäre. Nun, das alte Testament aufschlägt, dann wimmelt es nur so von Aussagen, die das Gegenteil behaupten. Ich habe mir einmal, weil ich merke, manche notieren sich, werden die Schriftstellen, nenne ich Ihnen mal einige davon. Dritter Mose 5, Vers 2 bis 10, Vers 6. Dritter Mose 10, Vers 10, Dritter Mose 11, Vers 4. Dritter Mose 14, Vers 57. Hissäkel 22, Vers 26. Hissäkel 44, Vers 23. Und ich könnte noch lange, lange weitermachen. Sie können ja selber mal nachschauen, was alles als unrein in dieser Welt bezeichnet wird. Und wenn man in die Religionsgeschichte hineinschaut, nicht nur Judentum und Islam, dann merkt man, dass das in den meisten Religionen eine große Und Unterscheidung in dieser Welt ist, es gibt Reines und Unweins, das Reine kann genossen und berührt werden. Das Unweine muss gemieten werden. Und wenn man es aus Versehen angefasst hat, muss man entweder sich eine Zeit von Gottesdienst enthalten, muss Waschungen auf sich nehmen, Gussgänge oder was auch immer. Und in Lesu-Verkündigung gibt's diesen sein jetzt mal genial, einfachen Gedanken, wie kann etwas, was Gott beschaffen hat, Unweins sein. Und wenn man den Fest hält, kriegt man eine sehr freie und klare Stellung zu den Büdern dieser Welt. Es ist alles euch gegeben, es soll aber nichts gefangen nehmen, es soll euch nicht so zum Gottwert von dem ihr abhängig werdet. Und das ziehen die übrlichen Schriften des neuen Testaments auch mit großer Klarheit durch. Und hier muss man sagen, das alte und des neue Testaments bringen euch uns in dieser Hinsicht vor eine ganz klare Entscheidungssituation. Und wer sagt für mich ist die ganze Bibel Gotteswort, das ist alles für mich verpflichtend und danach versuche ich zu leben. Dann müsste man sagen, wenn Gussgänge ein Kleiderschrank an und vergleicht gehen, mit dem, was im alten Testament über das nicht zugleich tragen von Wolle und Baumwolle oder anderen steht, oder welche Speisevorschriften gemacht werden, gegen die du fortgesetzt verstehst. Wir kennen das ja so ein bisschen, was es heißt Koscher zu leben oder zu essen, im Judentum, dass jede jüdische Hausfrau zweierlei Geschirr haben muss, ein Koscher, ein Strefe und das Jahr nicht verwechselt werden da. Und wir empfindest in der Regel als eine große Erleichtung, dass wir das nicht müssen, weil wir sagen können, das ist alles von Gott geschaffen. Egal, welches tier das jetzt ist und das dürfen wir alles mit Dankbarkeit genießen. Dass Lugen auf ihre Weise in der Regel Möglichkeiten gefunden haben und auch muss Lime das zu umgehen, das belegt die Kultur der Witze darüber hinreichend und einer der einfachsten und schönsten lautet ja, der Lude geht ihm. Das Metzgerei-Geschäft zeigt auf den großen Schinken, Schweineschinken, der dort liegt und sagt, ich hätte gern eine große Scheibe von diesem Fisch dar. Daraufhin sagt der Metz dazu ihm, das ist ein Schinken, sagt der Jude, habe ich gefragt, wie der Fisch heißt? Auf dieser Linie bewegt sich unser dritter Text aus dem Handart. Es ist der einer der künstesten Texte, die Luder zum Thema Umgang mit der Bibel formuliert hat. Und ich habe ein bisschen gezögert, aber dass sie alle volljährig sind, warte ich in den Zug zu muten und wir werden ihnen nicht missbrauchen. Wenn nun die Gegner, die heilige Schrift gegen Christus ins Feld führen, also wie so, Druck, dann führen wir Christus gegen die heilige Schrift ins Feld. Denn wenn wir Christus festhalten, machen wir leicht Gesetze und beurteilen alles richtig. Wir können sogar, und jetzt zupft man neue Dekalobe, also neue Ziengebote, aufstellen, wie es Paulus in allen seinen Briefen stimmt, in den Schlussteilen macht. Und Petrus, im ersten Petrus-Grief, vor allem aber Christus im Evangelium, dabei delte an die Bergenbredigungen. Und diese Dekalobe, jetzt setzt er noch ein drauf, sind vortrefflicher als der Dekalobe des Mose, wie auch das Anglitz-Kristi-Strahlen erleuchtet als das Angesicht des Mose. So weit dieses dritte Händaut, und ich denke, das ist man dann noch mal zu Hause, in Ruhe nach, vergleichs auch noch mal mit der Quelle, ich hab ihn hier da übersetzungen, die Lieferd- und andere gegeben, woher die Übersetzungen stammen. Eine kühne Aussage zu behaupten, dass aus dem christlichen Glauben ein Mensch im Umgang mit dieser Welt- und in der Weltgestaltung zu einzigen kommen kann, dem über den Wofflauch des alten Testamentes weit hinausgehen und klarfassend als die dortlichen Vorschriften. Die Kompetenz zu dieser Auslegung in der Prätation, das, wie gesagt, hat nach evangelischem Verständnis im Prinzip jeder Christen Mensch, die besondere Aufgabe der Theologie, und danach wurde er bei dem Mittag schon gefragt. Ich habe das hier in der Notiert, ist die kompetente Auslegungshilfe. Und ich denke mal, in den letzten zwei, drei Tagen haben Sie in den Vorträgen übers alte Neues Testament. Und hier solche Hilfen bekommen, das Fachleute, einem einen genaueren, besseren, verständlicheren Blick geben und man davon auch als nicht studierter Leyen Christ sehr profitieren kann. Es ist ein Ertum zu glauben, die Kirche sei die einzige Institution, in der es keine Gefälle von Macht und Wissensvorsprühen gäbe und keine Herrschaft. Es entscheidend die Kriterium ist ja nicht, ob jemand weitergekommen ist, länger nachdenken konnte, sondern wie er damit umgeht. Ist dieser Machtvorsprung einer, den ich für mich behaupte, um andere Kleine zu halten, wie möglicherweise auch noch ein minderes Selbstbewusstsein zu vermitteln, oder benutze ich das, was mir im Ausbildung im Lebensgeschichte zu teilen geworden ist, dazu das andere weiterkommen. Dass sie selbstständiger werden, wird also Macht weitergegeben zur Stärkung anderer. Der große Friedrich-Schleier-Macher, der sogenannte Kirchenvater des 19. Jahrhunderts hat gesagt, so muss es in der Kirche laufen. Diejenigen, die schon größere Einsichten gewonnen haben dürfen, die nicht für sich behalten und reservieren als Herrschaftsbissen, sondern müssen sie, und erländes die Methode des Umlaufs oder des Züriches. Weitergegeben an die Gemeinde, damit alle selbstständiger Urteilen können. Und was haben die anderen davon, sagt doch, ihre Aufgabe, die sie nicht dieologen sind, besteht vor allem darin, Fragen zu stellen. Fragen sind die Theologen. Nerven sie sie mit ihren Fragen. Löcher und sie sie. Das ist ein ganz wichtiger Beitrag. Und ich habe ja mit früher angedeuten, dass ich seit über einem Jahr und noch meine alten Tage sehe, zaubergebrochen bin in ein Wohnheim für alte Menschen. Und ich habe etwas eingeführt, wo ich immer dachte, dass wenn ich Karrer wäre, würde ich das öfter mal machen. So ein Nachmittag unter der Überschrift, was ich immer schon mal die kleine Frage wollte. Und ich habe gleich gesagt, ich kann nicht alle Fragen beantworten, aber ich bemühe mich wenigstens, wenn was es nicht aus dem Stehkweif geht, ist arbeite ich danach. Das sind faszinierende Veranstaltungen, da ist der Raum brechend voll. Wir wollten das einmal machen, inzwischen haben wir vier gemacht und die Fragen für die Fünfte Veranstaltungen sind jetzt schon da. Da fängt das an zu funktionieren, dass Menschen lernen, ihre Fragen zu artikulieren und dann auch lernen, die Fragen sind nicht doof. Es gibt gar keine wirklich dummen Fragen, wir haben aber zu wenig Orte, in denen solche Fragen angesprochen werden kann. Und dann vielleicht auch ein Studierter Theologis sagen muss ja, das freie mich auch schon lang. Und ich habe keine Antwort darauf. Und dann jemand andere aber sagt, aber ich habe mir dann eine Antwort zu Recht gelegt, muss sagen, die ist gar nicht so dumm, da kann man raus lernen. Im Mittelalter wurde der Versuch gemacht, die Schwierigkeiten bei der Schriftauslegung dadurch zu handt haben, oder man könnte auch sagen, zu umgehen, dass man eine Lehre von vier Fachen Schrift sind entfaltet hat. Und das sollen sie doch wenigstens kurz von mir gehört haben, auch wenn es heute nicht mehr so oft vorkommt oder behandelt wird. Was ist damit gemeint? Dahinter steckt die Kese, jeder biblische Text hat vier verschiedene Bedeutungsebenen, und das ist in ein lateinisches Epikramm zusammengefasst worden. Weil es zu knapp und gut lateinisch geht, sage ich erst mal nicht um Ihnen zu zeigen, dass ich latein kann. Das muss man da einmal im Nasium sitzen geblieben bin, habe ich zehn Jahre latein gelernt, das haben wenig von im Bauschein. Und diesen Bildungsvorsprung muss man doch dann hält. Das Epikram heißt "Literargesta.z". "Quitkredas allegoria, moralis, quis agas, rotendas, anagogea" übersetzt, der buchstäbliche Sinn eines Textes sagt, was passiert ist, was sachet ist, würde mir sagen. Der allegorische Sinn sagt, was man glauben soll. Der moralische Sinn eines Textes sagt, was man tun soll. Und der anagogeische wird heute wieder dem der eschertologischer Lauf, die Zukunft ausgerichtet ist, sagt, worauf wir uns ausrichten und worauf wir hoffen sollen. Das Link erst mal gar nicht schlecht, der eigentliche Problempunkt ist dieses zweite Element. Das, was wir glauben sollen, sagt uns die Allegorie. Und die Allegorie, das ist ein ganz schaubliches Gebilde. Das geht davon aus, dass das eigentlich so nicht wirklich gemeint, wie es da steht, dass man aber dazu vergleiche anstelle kann. Das wird immer wieder verdeutlicht an einem Beispiel Jerusalem, heißt dem Wotze nach die Hauptstadt von Israel. Jerusalem, der Allegorischen Sinn nach, ist die Kirschen. Oho! Jerusalem dem moralischen Sinn nach ist ein gut funktionierendes Gemeinwesen und Jerusalem dem eschiatologischen Sinn nach natürlich das himmlische Jerusalem auf, dass man hofft mit zwölftern und so weiter. Der Knackpunkt ist dieses zweite Element, wenn der Glaube nicht im wirklichen Sinn zu verstehen ist, sondern nur alle Gorenstein ist das zugleich das Öffnen einer Tür für beliebliche hineinlegung und Herausforderungen, wie man es will. Und deswegen sagt Kluder, nee, kein Vier-Fahrer-Schrift-Sinn, einer. Was ist gemeint, was steht da? Lasst eure Gedanken disziplinieren durch das, was Menschen seit Jahrhunderten überliefern als ursprüngliches Zeugnis von Gottes Selbstoffenbarung in Jesus Christus, in der Geschichte in dieser Welt. Das gott sich nicht nur im Christus geoffenbart hat, es ist also nicht nur das Buch der Geschichte mit Jesus Christus im Zentrum, sondern zum Beispiel auch im Buch der Naturoffenbart, das klären uns die Psalm und das hat auch Paulus ausdrücklich unterstreichen. Auch im Buch der Natur können wir Gottes Stimme, Gottes Worte hören und lesen, freilich in Jesus Christus erhalten sie ihre größte Klarheit. Noch mal Luther, Sie nein, ich kann es gar nicht von Leuten, dass ich ein ziemlicher Luther fählend bin. Was ist Jesus Christus, Jesus Christus ist der Spiegel, der Spiegel des fählernlichen Herzens Gottes, der Spiegel des fählernlichen Herzens Gottes. Wenn du darin gott siehst, dann siehst du ein, wie er sagt, rennenden Backofenvoller Liebe, das ist das Wesen Gottes. Wenn du woandershin schaust, vielleicht auf die Ausbrückung des Waldstärtenst, wirst du auch gott sehen, aber wahrscheinlich einen zahllichen und nicht gehen, mit dem du gut leben und stört noch kannst. Und deswegen lehnt Luther die Lehre vom Vierfachen Striftzinn ab, vielleicht ein bisschen Zürichoross, aber an der Entscheidung stelle ganz zurecht, weil er sagt, das sollen nicht über unsere Einfälle und Auslegungen miteinander streiten, sondern miteinander über den Wortlauter Bibel. Was wir nicht verstehen, das liegen wir uns jegendzeitig aus und zwar aufgrund dieses Wortlautes. Und dabei steht im Hintergrund die Überzeugung, dass in Jesus Christus die Wahrheit erschlossen ist. Das ist ein großes Wort. Aber ich bleibe dabei, nicht nur weil es das Johannes Evangelium sagt, ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zu Vater, denn durch mich, durch diese Wahrheit und auf der anderen Seite auch im Johannes Evangelium die Wahrheit wird euch frei machen. Und das ist eine ganz besonders kostbare Überlieferung aus der biblischen Botschaft, die wir weiterzugeben haben, Wahrheit macht frei, Wahrheit kostet oft Nud, Wahrheit kann schrecklich unbequem sein, Wahrheit kann schmerzlich sein, aber sie macht frei. Und das persönlich klar wird in der Begegnung, was für eine Multat ist, die Wahrheit übersicht zu erfahren und anzuerkennen und dann sie auch weiter sagen zu können, dann haben wir aus dieser Überlieferung viel für uns gewonnen. Letzte Unterscheidung, und damit sind wir dann durch, wie ist das nun mit der Autorität der Bibel? Die Bibel hat nach typologischer Überzeugung eine zweifache Autorität, die Traditionen das eine verursachende und eine beurteilen der Autorität, was ist damit gemeint. Die grundlegende Autorität und Autorität ist immer dort gegeben, wo ein Urheber zu seiner Sache zu seinem Wert steht, also sich dabei behaften lässt. Diese ursprüngliche Autorität der Bibel besteht darin, dass sie glauben, wecken kann. Man muss dazu sagen, wo und wann ist Gott gefällt. Die Bibel kann glauben, und das ist ungezählten Menschen zu gegangen, dass sie beim Hören, beim Lesen von Bibel warten, dieses Vertrauen zu Gott gewonnen haben, von dem sie dann sagen konnten, damit kann ich leben und sterben. Das trägt mich, das hält mich, man weiß es meistens vorher nicht, bevor ich mit 47 Jahren, also viel Diagnose bekommen, dass ich im Vorilier tot sein werde, weil mein Herz zuwachsend wird, wusste ich nicht, was wie mein Glaube, Tragen oder Halten wird, wenn es ernst ist. Ich habe es gehofft, dass es sie als Tragfähig erweist, da gilt generell mit Glaubens Einsichten. Es ist übrigens bei anderen Einsichten gar nicht zu ganz anders. Ihren Wahrheitsgehalt kann man in der Regel nur erfahren, indem man sich probierend versucht und auf sie einlässt, indem man es damit wagt, mit dem Risiko betäuscht zu werden. Aber billiger ist das nicht zu haben. Und das ist die Grundlegende Autorität der Bibel. Das ist nicht irgendeine mit erhobene moralischen Zeigefinger zu sagen, vor allem, dass alles durfter nicht, was euch so viel Freude macht im Leben, sondern die Autorität, die vor Ursachen der Autorität der Bibel ist, dass sie einsteht in der Vielstimmigkeit ihrer Zeugen für das Wirrigen Gottes in dieser Welt, mit dem Mittelpunkt Jesus Christ sei. Wagt es doch, glaubt an den Herrn Jesus Christus, verlassen euch darauf. Aus dieser ursprünglichen, vor Ursachen Autorität freut dann die anderen auf die wir schon gestoßen sind, die beurteilende. Was ist denn, wenn zwei Glaubensrichtungen, Pietisten und Charismatiker oder Lutheranern und Katholik oder Muslime und Christen miteinander streiten? Wo ist denn unser Schiedsrichter, wo ist denn die Instanz, an der wir uns orientieren können? Mit dem Islam haben wir wahrscheinlich keine gemeinsame Instanz, aber als Christen haben wir dieses Angebot den Text der Bibel als diejenigen, Instanz zu nehmen, die aus der die Entscheidung zu gewinnen ist und zwar gemeinsam, nicht so, dass die einen verfügen, so ist das zu verstehen und so ist das zu handhaben, sondern miteinander im Nachdenken, im Lesen, im Hörn und das überzeugt doch auch, der Text, der die Kraft hat, glauben zu gehen, der sollte auf das Ansehen haben, dort wo es Streitfragen gibt, zu einer Entscheidung zu kommen oder jedenfalls ein paar Schritte näher auf eine Entscheidung zuzugehen. Davon handelt das Fünfte und letzte Text im Hinteraut, damit die Zeit schon sehr weit fortgeschritten ist, sage ich Ihnen, das können Sie ja in Ruhe zu Hause lesen, das aus der letzten bluterischen Bekenntnisschrift, wo genau das ausgedrückt wird, warum wir uns an die Bibel halten sollen, sind die Gedanken, die Luther 1520 auch schon formuliert hat. Sie haben mich gefragt, ist die Bibel Gotteswort? Bis dann fragte ich eine ältere Dame, wo, was hast du den Morgen zu sprechen? Nein, ich habe zwei Vorträge, was bedeutet die Bibel für Christen und ist die Bibel Gotteswort? Was sagst du einer, die letzte Frage, die sagt ganz klar, natürlich selbstverständlich ist das Gotteswort, sage ich, na ja, das siehst du so, aber was heißt das denn, im Blick auf das Ernst nehmen, all der Brüche des Irrinnen, des Irrigen in diesen Texten und da ist meine Antwort zum Schluss eine Zweifache. Die Bibel ist durch Ihren Inhalt Gotteswort, in dem sie Jesus Christus als das Menschen bewordene Wort Gottes bezeugt, in dem sie das tut, wird sie und ist sie Gotteswort. Und die zweite Antwort, die sich daran anschließt, weil sie dies in dem selten Geist tut, in dem Jesus Christus Gott geoffenbart hat, darum kann die Bibel für uns in Situationen des Suchens, des Trauerns, des Hoffens, aber auch der überschwinglichen Dankbarkeit, zum Wort Gottes Werden, an dem wir uns halten, im Leben und im Sterben. Danke.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die vier reformatorischen „Allein“-Prinzipien (Glaube, Gnade, Christus, Schrift) werden analysiert, insbesondere das Spannungsverhältnis zwischen „allein durch Gnade“ und „allein durch Glauben“.
  2. Glaube wird als Vertrauen definiert, das nicht eigenständig erbracht, sondern durch Gottes Gnade und Begegnung mit Christus geweckt wird – der Mensch kann diese Gnade jedoch ablehnen.
  3. Die Bibel ist nicht der Glaubensgegenstand selbst, sondern Zeugnis von Jesus Christus; im Dialog mit dem Islam wird der Koran mit Christus und Mohammed mit der Bibel verglichen, nicht umgekehrt.
  4. Luther betont die Selbstauslegung der Schrift („sui ipsius interpres“) und das allgemeine Priestertum: Jeder Christ hat das Recht und die Pflicht, die Bibel auszulegen, wobei der Maßstab die Stimme des guten Hirten ist.
  5. Die Bibel enthält Widersprüche (z. B. Hebräerbrief zur Unmöglichkeit der Buße, Reinheitsgesetze im Alten Testament), die im Licht der Offenbarung Gottes in Christus kritisch beurteilt werden müssen – Christus steht über dem Buchstaben.
  6. Die Autorität der Bibel ist zweifach

Summary:

Der Vortrag behandelt die reformatorischen „Allein“-Prinzipien und deren praktische Bedeutung. Zentral ist die Frage, wie sich „allein aus Gnade“ und „allein durch Glauben“ zueinander verhalten. Die Lösung liegt darin, dass der Glaube selbst ein Geschenk der Gnade ist: Er ist Vertrauen, das durch die Begegnung mit Gott geweckt wird, nicht eine eigene Leistung.

Dieses Vertrauen kann man wie ein Kind unverschämt annehmen, ohne sich etwas verdienen zu wollen. Die Bibel ist dabei nicht der Glaubensinhalt, sondern das Zeugnis von Jesus Christus, dem Zentrum der Offenbarung Gottes. Im interreligiösen Vergleich wird deutlich, dass für Muslime der Koran das offenbarte Wort ist, während Christen in Christus das fleischgewordene Wort sehen; die Bibel ist das menschliche Zeugnis davon.

Luther lehrt, dass die Schrift sich selbst auslegt und jeder Christ berufen ist, sie zu beurteilen, wobei Christus der Maßstab ist. Dies erlaubt auch Kritik an biblischen Aussagen, etwa den Reinheitsgesetzen oder der Unmöglichkeit der Buße, wenn sie dem Evangelium widersprechen. Die Autorität der Bibel liegt darin, dass sie Glauben wecken kann und als Richtlinie in Streitfragen dient.

Letztlich wird die Bibel dann zum Wort Gottes, wenn sie Christus bezeugt und Menschen im Heiligen Geist anspricht, sodass sie darin Halt für Leben und Sterben finden.

FAQs

Die vier 'Allein' sind: allein durch den Glauben, allein aus Gnade, allein durch Christus und allein die Schrift. Sie betonen, dass Gottes Gnade und Christus zentral sind und der Glaube die Antwort darauf ist.

Gnade und Glaube sind nicht Gegensätze: Der Glaube ist selbst ein Geschenk der Gnade und die Antwort auf Gottes Zuwendung in Jesus Christus. Er ist kein eigener Beitrag, sondern Vertrauen, das durch Begegnung geweckt wird.

Es bedeutet, Gottes Geschenk ohne Leistungsdenken oder Vorbehalte anzunehmen, wie ein Kind ein Geschenk annimmt. Diese Haltung öffnet für das Reich Gottes und entspricht Jesu Wort über die Kinder.

Im Christentum ist Jesus Christus das fleischgewordene Wort Gottes, die Bibel ist das Zeugnis davon. Im Islam ist der Koran die wörtliche Offenbarung Allahs, und Mohammed ist der Zeuge, nicht der Inhalt des Glaubens.

Das bedeutet, dass die Bibel aus sich selbst heraus verstanden wird und keine äußere Autorität wie der Papst über ihr steht. Christen sind berufen, die Schrift gemeinsam im Licht ihres Zentrums Jesus Christus auszulegen.

Man unterscheidet zwischen Wortlaut und Inhalt: Die Bibel ist Zeugnis von Christus, und von dieser Mitte her können einzelne Passagen kritisch beurteilt werden. Nicht alles ist gleich verbindlich, sondern was Christum treibt.

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