4.4.1 Die Bedeutung der Bibel für den christlichen Glauben – was Christen der Bibel verdanken
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Die Bibel ist ein bemerkenswertes, vielschichtiges Buch, das nicht als einzelnes Werk, sondern als Bibliothek verstanden werden muss. Sie entstand über Jahrhunderte aus unterschiedlichen Texten, die von verschiedenen Menschen in Hebräisch, Aramäisch und Griechisch verfasst wurden. Trotz ihrer Vielfalt und inneren Widersprüche, wie zwei Schöpfungserzählungen oder vier Evangelien, wird sie als Heilige Schrift anerkannt. Für die frühe Christenheit war das Alte Testament zentral, um Jesus Christus zu verstehen; Texte wie Jesaja 61 oder Jesaja 53 wurden als Erfüllung in ihm gedeutet. Der Kanon bildete sich nicht durch kirchliche Willkür, sondern weil sich die Schriften durch ihre Botschaft von Jesus Christus als glaubwürdig erwiesen. Die Bibel ist zudem ein kultureller Schatz, der Literatur, Musik und Kunst prägt, und sie zeigt problematische Gestalten wie David oder Petrus, deren Fehler und Umkehr Trost spenden. Sie dient als Quelle der Orientierung und des Trostes, ob im Gottesdienst, in persönlicher Andacht oder in der Auseinandersetzung mit ihrer Botschaft. Die Bibel fordert immer neu zum Verstehen und Auslegen heraus und bleibt ein lebendiges Buch, das Menschen bis heute begleitet und prägt.
Ich darf heute morgen zunächst zu Ihnen sprechen über die Bedeutung der Bibel für den
klassischen Glauben mit dem Untertitel "Was Christen der Bibel verdanken?" und das ist jeden
falls viel. Es ist ja auch nicht nur angenehm, es ist ein positives, aber merkwürdiges,
interessant ist. Die Bibel ist ein merkwürdiges Buch und sie ist ein beeindruckendes Buch.
Das beginnt schon damit, dass man darüber streichen kann, grefflich streiten ob die
Bibel überhaupt ein Buch ist oder ob sie nicht viel mehr eine Bibliothek ist. Wenn etwas von seiner
Entstehungsdauer her ungefähr auf 700 Jahre zurückblicken kann, da werden wir jetzt so beim
Nebelungelied, wenn wir zurückgehen, da hätte es angefangen und jetzt fertig ist und dann aus
so vielen unterschiedlichen Teilen und Büchern besteht. Das alte Testament schon einmal aus
17 Geschichtsbüchern und 17 broffetischen Schriften und dazu noch fünf sogenannten
Lehrschriften von hier bis zu dem wunderbaren erotischen hohen Lied. Und im neuen Testament
mit fünf Geschichtsbüchern, nämlich den Evangelien und der Apostelgeschichte 21 Briefen
davon zwei Drittel, dem Apostel Paulus zu geschrieben und dann noch zum Schluss die merkwürdige
und interessante Offenwahrung des Johannes. Dann merkt man, das ist eine riesige Baustelle von
ganz unterschiedlichen Texten über Jahrhunderte hin, von unterschiedlichen Menschen in mindestens drei
verschiedenen Strafen, Herr Brech, Aramäisch, Griechisch geschrieben. Ich nehme an allen, das haben
sie alles in den letzten Tagen reichlich gehört, das können sie jetzt inzwischen selber schon
ihren Nachfahren weiter erzählen. Deswegen wollte ich auch nur daran erinnern und sagen, das ist mir
auch geläufig. Wie kommt man trotzdem? Wie kommt man trotzdem darauf die Bibel als Bibel? Und das heißt
ja einfach als Buch oder manchmal auch als Buch der Bücher zu bezeichnen, geradezu als die Grundidee,
das ultimative Verwirklichung eines Buches. Das kann man nur verstehen, wenn man die Bedeutung
dieser schriften Sammlungen für das Judentum und für das Christentum in den Blick nimmt. Und davon
wird heute vormittag mehrfach und unter verschiedenen Aspekten die Rede sein. Für beide Religionsgemeinschaften,
das Judentum und das Christentum sind Teile der Bibel oder die Bibel im ganzen Heilige,
Schrift oder wie das auch mit einem Fach-Austruck bezeichnet wird, Kanun. Bei Kanun denken wir
an eine Gesangsübung in mehreren Gruppen, die mehr oder weniger gut klappt, Kanun bedeutet
ursprünglich Maßstab, normen, an der man sich ausrichtet. Und im Laufe der Jahrhunderte ist
für das Judentum wahrscheinlich bis zum Ende des ersten nach christlichen Jahrhunderts wird das
gedauert haben, aus der Sammlung von ganz unterschiedlichen Texten, die vielleicht mal ursprünglich
abends beim Schafehüten und beim Warten, bis man mit der Tränke dran ist, erzählt wurden oder die
von Profeten-Schülern mitgeschrieben wurden, wenn ihre Meister Worte sagten oder die in einer
Kanzlei oder im Umfeld eines Tempels aufgeschrieben gedichtet wurden. Aus diesen ganz unterschiedlichen
Texten ist eine Sammlung geworden, die schließlich die Heilige schrift ist. Und übrigens auch in der
Bibel selber kommen beide Ausdrücke immer wieder neben einander vor, d.h. das die schrifttellen
oder die schrift. Da ist das dann schon als er einheitliche Größe, das könnte Erwartungen
wecken, die dann aber wiederum durch den Text auf, wie ich finde, sehr erfreuliche Weise in
Frage gestellt und gebrochen werden. Es ist für mich immer wieder neue Staunenswerdetarzachen,
dass es keinen einzichen großen bedeutenden Text in der Bibel gibt, der nicht in mehreren
Varianten und Überlieferungen vorkommt und dabei Unterschiede aufweist. Ich zähle mal auf,
die Bibel beginnt in den ersten beiden Kapiteln mit zwei Schöpfungserzählungen. Die ihrer
Entstehung nach Jahrhunderten auseinanderliegen, die man beim besten Willen nicht miteinander harmonisieren
kann, weil die eine Schöpfungsgeschichte mit dem berühmten Toho Babu, dem Küsten und Lehren
diesem Ursunft beginnt und dann allmählich die Unterscheidung von Himmel und Ergeland und
Meer gestirme, dann bringt das Wasser, bringt das Land Pflanzen hervor, dann bringt das Wasser
das Seetiere, Meerestiere hervor, dann werden die Landtiere erschaffen und zum Schluss
der Mensch. Alles vom Weiten, vom Universalen hin zu Menschen. Und im Zweiten Kapitel ist es
genau umgekehrt, da gibt es noch überhaupt gar nichts anderes außer trockene Erde und aus
der Form, Gott einen Menschen um den herum baut, er dann einen Garten, da hat es noch gar nicht
geregnet, dann werden erst die Pflanzen eingesetzt, solch richtige Gartenarchitektur,
dann kommen die Tiere also vom Menschen aus in Zweite, da das haben die Menschen doch damals
diese unterschiedlichen Texte zusammengefügt haben zu einer Bibel auch gesehen, dass das zwei
ganz verschiedene Zugehensweisen waren. Man kann vermuten, dass das Zweige dem naturwissenschaftlichen
oder sagen wir vorsichtig, den naturkundlichen Bildungsstand entsprach wir sechs, 700 Jahre
vor Christus existierte und den nimmt die Bibel auf, nehmt die Verfasser von 1.Mose Kapitel 2 auf
und sagen und das ist das Werk Gottes, hat auch noch einen eigenen Namen, Yahweh, Elohim und ein
paar Jahrhunderte später, als Israel schon Kontakt hatte mit dem Babylonion und ihrer Naturwissenschaft,
kommt diese ganz andere und geläufigere Schöpfungsgeschichte in 1.Mose 1, wo es mit dieser Uhr
Flut beginnt und auch den Menschen zugeht und d.h. Gott nur noch Elohim, der Gott oder die Götter und
das wird einfach neben einander gestellt und es zeigt, dass die Probleme, die manche Menschen damit
haben, biblischer Schöpfungsglaube und Evolutions-Theorie keine echten Probleme sind. Unser derzeitiger
Stand des Wissens über die Welt entstehen wird durch die Hypotheise der Evolutions-Theorie
wahrscheinlich am besten beschrieben, vielleicht lacht man oder lächelt man dann über in zwei,
dreihundert Jahren, wenn die Menschheit das so lange noch überlebt und sagt auch wie die sich das
damals vorgestellt haben, ist das nicht putzig. Aber wenn wir das zu sagen, dass wir auch glauben,
das Schöpfung durch Evolution geschieht, dann meinen wir, dass das Yah Gottes zu dieser Welt in
einer Weise zum Ausdruck kommt, wie wir sie auch Naturwissenschaftlich erkennen und beschreiben
können. Aber nicht diese Beschreibung ist der Glaubensinhalt, sondern der Bezug der zwischen Gott
und dieser Geschichte bezeugt und hergestellt wird. So beginnt also das alte Testament schon in den
ersten beiden Kapiteln und wenn man es mal einmal gehört hat, dann sagt man wie konnte ich das
bisher bloß übersehen, mit zwei ganz unterschiedlichen Schöpfungserzählungen und stellt sie neben einander.
Dann kommen die zehn Gebote zweimal vor, in zweiten Mose 20 und im fünften Mose 5 sehr gut zum
1.220, 5.5. Im Großen und Ganzen über einstimmen teilweise sogar wörtlich, aber da gibt es
Passagen, die sind in einem Decalo, in einem zehn Wort anders als im anderen. Begründung etwa
für die Savartruhe und anderes. Im neuen Testament wird es noch toller. Was für ein Mut an das
Anfang des neuen Testament vier unterschiedliche Evangelien zu setzen. Aus gemeintes Seminaren
kennen ich gelegentlich zu den Stoßhoff zu. Also warum könnt ihr Thiologen nicht mal so eine
Vereinfachte, so eine richtige Bibel machen, wo alles was so stört und was doppelt ist oder was
nach eurer Meinung nicht stimmt raus wäre. Das wäre eine schreckliche Verarmung. Wenn wir nur noch
ein einziges Evangelium hätten, wo sich doch vier Materius, Markus Lukas und Johannes durchgesetzt
haben und aus vier verschiedenen Perspektiven das Leben nicht alle die Gebote, das haben wir nur
beim Materius und bei Lukas. Wir anderen sagen uns dazu nichts. Das Leben leiden, sterben,
auf verstehen, Jesus Christi beschreiben. Mit anderen Sprachbildern, einem anderen Denk, Horizont und
Zusammenhang. Und auch da geht es weiter, die bergtredigt, was den wenigsten geläufig ist,
ist in der Form, wie wir sie kennen, bei Materius überliefern. Aber bei Lukas gibt es eine
Parallelüberlieferung, die heißt Feldrede. Und da ist vieles weggelassen, aber auch vieles
anders akzentuiert. Selbst das Vater und so haben wir zweimal im Neun Testament.
auch wiederum bei Matthias und Baylokas, aber nicht miteinander übereinstimmend. Und dann gar die
Bekehrung des Apostels Paulus wird in der Apostelgeschichte gleich dreimal erzählt. Und wenn man den Text
miteinander vergleicht, stößt man sogar auf massive Widersprüche im Blick auf die Frage "Was haben
eigentlich die Begleiter des Paulus vor der Mascus gehört und gesehen?" Und an einer Stelle heißt
es die Sahn auch, dass nicht, aber sie hörten keine Stimme. Und eigentlich die Kapitel weiter
heißt genau umgekürzt, sie hörten dieselbe Stimme, aber sie sahen nichts. Diese viel Perspektivität
kann was irritieren, das haben. Vor allem für Leute, die es gerne offentlich und klar haben wollen
und sagen also entweder so oder so, sonst kann ich ja nicht mehr auf die Bibel vertrauen. Für
Bibelizismus ist die Bibel ziemlich ungeeignet. Das muss man sich klar machen. Denn sie ist eine solche
Fülle von Darstellungen und trotzdem ist sie das größte irdische Geschenk nach der Person Jesu Christi,
das uns als Christen und auch als Jugend zu teilwerten konnte. Das heißt auch die Tatsache, dass
die Bibel tatsächlich ein Buch ist, nicht nur eine Bibliothek. Auch diese Tatsache hebt nicht auf,
dass sie in sich vielfältig, lebendig, aspektreich ist und uns immer neu herausfordert, sie zu verstehen,
uns anzueignen, auszulegen, verstehen, auszulegen. Und dabei wird sich es auch ergeben, dass wir
unterschiedlichen Nähn und unterschiedliche Vorlieben haben, dass die eine schwärmt
geradezu für das Johannes Evangelium und anderer sagt, also das ist mir viel zu verwickelt und der
kommt überhaupt nicht voran und dann vergisst er, dass ja da Jesus eigentlich noch steht und mit
dem Geothel muss sich enthält und erhält und jetzt ist er schon wieder wo ganz anderes und hat
dazu einen weniger guten Zugang. Das heißt aber auch die Vielstimmigkeit der Bibel
eröffnet, vielerlei Zugänge und nun wäre das alles, jedenfalls in meinem Sinn, gröblich
Missverstanden, wenn man sagt, ach so, das ist so konstruktivismus, das so Gluralismus
eine Bibel groß, das kann man so machen und auch ganz anders. Nein, es gibt eine Fülle von Texten,
die auch, etwa um die Zeiten, wenn er herum zurekulierten in der neuen stehenden Tristenheit und
die nicht in die Bibel aufgenommen worden sind. Manche tauchen immer mal wieder auf als große
Sensation in der Presse, oh, oh, da gibt es ja noch ein Thomas und ein so, was und Petrus
evangeliert. Wenn man sie dann mal anschaut, muss man sagen, nach die alte Kirche hat die eigentlich
ganz guten Geschmack, was sie reingenommen hat und was sie nicht reingenommen hat in die Bibel,
so wildführlich ist das überhaupt nicht. Aber auch das ist eine Frage, mit der ich mich heute
morgen ein bisschen genauer mit Ihnen zusammen beschäftigen möchte. Dabei ist ein Phänomen, dass
Ihnen in den letzten Tagen vorgeführt worden sein muss. Die Tatsache, dass für die Christen,
wenn sie von der Heiligen Schrift sprechen, nur das alte Testament gemeint ist, wenn man
etwas nachdenkt, sagt man ja logisch, wo soll denn auch das neue Testament da schon herkommen,
das ist ja keine Religion, die aus einem Buch entstanden ist, sondern in einem Buch ausdruck
findet. Und wenn die Christen zusammenkommen zum Gottesdienst, sei es in der Sylagoge, sei es in
Ihren Häusern, wenn sie die Schrift lesen und wenn sie sagen, alle Schrift, die von Gott
eingegeben ist, die es nütze zur Lehre und zur Besserung, dann meinen sie immer nur das
alte Testament, Ihre Schrift. Das ist Ihre griechisch gesprochen, grafä, an der sie sich
orientieren. Und da gibt es im neuen Testament zwei Szene, die sind so eintrucksvoll und schön
und anschaulich, dass ich sie Ihnen auch im Wortlaut nicht vorenthalten möchte, weil man sehen kann,
wie das entstanden ist und welche Bedeutung die Bibel für die Frühgrößtenheit schon hatte.
Die erste Geschichte steht nur in Lukas Evangelium, dort im vierten Kapitel und handelt von
Jesus als er, offensichtlich nach längerer Zeit der Abwesenheit, wieder einmal in seine Heimat
statt Nazarette zurückkommt und dort die Sylagoge und Gottesdienst besucht. Und da ist es und er kam
nach Nazarette, wo er aufgewachsen war, und ging nach seiner Gewohnheit am Saat in die
Sylagoge und stand auf und wollte lesen. Da wurde ihm das Buch des Profeten Jesaya gereicht und
als er das Buch auftaart fand, er die Stellung gestritten steht, das sei er 61. Der Geist des Herrn
ist auf mir, weil er mich gesalt hat zu verkündigen, das Evangelium des Armen. Er hat mich gesandt zu
prädigen, den Gefangenen, dass ich frei sein soll und den Glinden, dass ich sehen soll und den
Zerschlagenden, dass ich frei und ledig sein soll und zu verkündigen, das Gnadenjahr des Herrn.
Und als er Jesus das Buch zutat, gab er es den Diener und setzte sich. Und alle auch die
das Sylagoge sahen auf ihn und er fing an zu ihnen zu reden, heute ist diese Schrift erfüllt
vor euren Orgen. Und sie gaben alle Zeugnis von ihm und wunderten sich, dass solche Borte der
Knappe aus seinem Mund kam und sprachen, ist das ein Nosepsson. Und er sprach zu ihnen, er
werde mir freilich die Strichwort sagen, Arzt hilft dir selber, denn wie große Dinge haben wir
gehört, die in Kapernaum gestanden, geschehen sind. Nun tu er auch so in deiner Vaterstadt.
Ich habe aber sprach wahrlich, ich sage euch, kein Profet gilt, etwas in seiner Vaterstadt.
Aber wachlich, ich sage euch, es waren viele Bittüren in Israel zur Zeit des Elia als der Himmel
verschlossenbar. Drei Jahre, sechs Monate und eine große Hunghausnot herrscht den ganzen Land,
und zu keiner von ihnen wurde Elia gesandt als allein zu einer Bittü nach Zaretta in Gebiet von
Sidoen. Und alle, die in der Sylagoge waren, wurden von Zon erfüllt, als sie das hörten. Und sie
standen auf und stießen ihn hinaus zur Stadt und führten ihn an den Abhang des Berges, auf dem
ihre Stadt gebaut war, um ihn abzustürzen. Aber er gingen mitten durch sie hinweg. Eine faszinierende
Geschichte, aus der man lernen kann, Jesus war ein übster gewohnder Kirchgenach, er pflegte,
am Sappert in die Sylagoge zu gehen. Und eines Tages steht er auf und gibt damit das Zeichen,
dass er nun mal Schriftlesung übernehmen möchte. Und man reicht ihm die Jesaja holle und er,
sie ist schon dort aufgerollt oder er wollte sie auf, wo Jesaja 61 steht, dass jetzt Gottes
Nade für die Zerschlagnen, die Elenden, die Bedurfsdichen sich ereignet. Und dann endet er
wieder dem Lesen und setzt sich hin. Und das ist das Zeichen, das er nun leeren will. Man sitzt
in Israel beim Leeren auf dem Leer Stuhl, sich für uns erhalten, obwohl wir schon lange stehen.
Und dann kommt diese Worte. Heute ist diese Schrift erfüllt vor Euren Ohren. Und die erste
Reaktion der Zuhörerschaft ist totale Begeisterung. Hier sehen wir die wichtige Funktion des
Alpentistaments für die neu entstehende Christenheit. Man entdeckt in diesem Alpentistament Ankündigungen
Verheissungen und bringt sie in Zusammenhang mit der Person Jesus selber. Jesus bringt sie in diesen
Zusammenhang, die man sagt, das was da angekündigt ist, beim dritten letzten Jesaja Teil, das
geschieht jetzt. Und sie finden das toll. Einer von uns ist durchgekommen. Der ist es. Alles
in Begeisterung. Die haben wir uns schon immer gedacht. Der war schon immer so begabt und so
freundlich. Und dann aber dreht sich das ganze Blatt. Dieses Märkt daraufhin erwartet
Nazaretts von ihm und so eine Sonderbehandlung. Dass er das was er kann jetzt gerade hier zu Hause
zeigt und sagt, nee, der Prophet gilt nichts in seinem Vater lang oder in seiner Vaterstadt. Und
er nennt einige Beispiele aus der Geschichte. Und dann schlägt die Stimmung, wie dann auch später
kurz vor dem Kreuz, vom Hossiana zum Kreuzige um. Da ist nur stutz in Runde. Man führt in raus und
will ihn gleich erledigen. Dann kommt dieser Souveränesatz, aber er ging mitten durch sich hinweg.
Was für eine Ausstrahlung und Hochheit muss das gewesen sein, die dadurch zum Ausdruck
kommen. Und hier sehen wir wie in einer kleinen Miniatur, wie die Frühgrößtenheit mit dem
Alten Testament umgeht, was es ihr bedeutet. Und dann gibt es die zweite Geschichte, auf die ich
verweisen will.
Manche werden sie auch kennen, von jenem etiobischen Finanzminister, der zu einer Bildungsreise
nach Jörg Sallehm gekommen war und sich dort auch eine Jeseiabole gekauft hatte und
die Studieren wollte.
In der Hoffnung, da findest du etwas, was für dein Leben grundlegend und warkend ist und
er sitzt auf seinem Wagen, er prähe ich kann er offensichtlich, aber er versteht den Sinn,
er worte nicht.
Und da wird durch Gottes Geist, Philippus zu ihm hingeschickt, einer der eigentlich als Diakon
gewählt ist, aber dass ich in dem Fall als äußerst hilfreich erweist und erläuft
neben dem Wagen her und hört, wie der etiobische Finanzminister halt laut liest von dem
Gottes Gnächt, der geschlagen war, der geopfert war und wir dachten er sei von Gott geschlagen,
aber es um uns aus Hündel und unsere Missität will geschlagen, da schaltet sich Philippus
ein, sagt verstehst du auch was du liestest, diese wunderbare Verstehensfrage, der immer
wieder mal braucht, wenn jemand kommt und sagt verstehst du es eigentlich und er sagt wie
es soll ich es verstehen, wenn mir es niemand erklärt.
Aber kommen rauf auf den Wagen, erklär es mir und dann erklärt Philippus diese Stelle
über den Gottes Gnächt, die bis heute als sehr schwer verständlich gilt, ihm licht
der Erfahrung der Erlebnisse mit dem Tod und der Auferstehung, wie es zu Christin
sagt.
Das was da angekündigt ist, der Gottes Gnächt, der nicht von Gott geschlagen ist, sondern
der mit uns solidarisch wird, der unser Elend auf sich nimmt, unser Schuld, unser Leid bis
in den Tod hinein, das ist Jesus Christus, das überzeugt den Mann so, dass er sich sofort
kaufen lässt.
Hier haben wir den Vorgang, dass eine altestamentliche Stelle verstehbar wird, durch das Erzählen,
von dem was mit Jesus Christus geschehen ist.
Dabei ist das nur die Kierseide dessen, was die Urkristinheit selbst erlebt hat.
Sie stand nämlich völlig fassungslos vor dem Tod, wie zu Christin, da gab es keine
Theorie und Erklärung, sagen, "Warum lässt Gott das zu, warum lässt Gott einen Propheten
oder den der Sein Sohn ist am Kreuz sterben?"
Wie können wir das verstehen und die Ältest-Kristinheit hat zunächst keine Antwort, Sie weiß aber,
der Tod war nicht das letzte Wort, Gott hat ihn durch den Tod, ihn durch erhöht und
auferweckt.
Aber wie ist dieser Tod zu verstehen, ist das nur ein Unglücksfall, eine Katastrophe,
die wieder gut gemacht wird, und es ist dieser Text aus hier sei ja 53 von dem Gottesnäch,
der für die Christenheit zum Schlüssel wird, um Leiden sterben, Jesu Christi zu verstehen.
Und hier sehen wir vom Anfang an, wo noch gar keine neutestamentlichen Schriften vorhanden
sind, wie die Christenhalter auf angewiesen ist, die Texte, der ihr aus ihrer Herkunft
und Erziehung vertraut ist, dass all die Klistament als Schlüssel zum Verstehen der neuen Ereignisse
des Lebensleidens und sterben Jesu Christi zu nehmen, sich schätten zu lassen.
Aber dann beginnt als bald die eigene Textproduktion, wie Sie jetzt wissen, müssen nach so
vielen Tagen biebe, nicht mit den Evangelien, sehr oft der Ertum zu meinen, was vorne steht
war das Erste.
Das ist auch im Koran, genau umgekehrt, was vorne steht ist, das Lekt letzte und spätste
aber auf den Koran und den Vergleich, will ich erst im zweiten Vortrag eingehen.
Hier wissen wir, der älteste Text ist vermutlich der erste Tissalonischer Brief.
Und in einem anderen Brief, nämlich in dem Brief an die Philippa, haben wir ein Lied, das
als das älteste Liedstück gilt, dieser Christus-Hymnus in Philippa II, mit den großartlichen
Worten, dass Christus eines Wesens mit Gott war und in diese Welt sich erniedricht hat,
gehossam war bis zum Tod am Kreuz und Gott ihn erhöht hat und ihm den Namen verlieren
halt, der über alle Namen ist das nämlich der Gottesname selber, Herr, darf Erden heißen,
er darf angebätet werden und damit mit diesen Briefen beginnt die Entstehung des Neues
ist am Ende.
Wir haben Grund zu der Annahme, dass diese Brief an einzelne Gemeinden gedichtet waren,
manchmal tragen sie auch den Namen Philippi Saloniki, dann aber, weil diese Brief so faszinieren
und interessant waren, weiter gereicht wurden, an andere Gemeinden, dann allmählich
Sammlungen entstanden und dann die Kings bei den Evangelien wohl ähnlich und das brauche
ich hier und will ich hier nicht wiederholen und da gibt es dann noch mal ein drittes
und letztes Beispiel für den Zusammenhang von Alte und Neumtestament.
Im Altenestament und zwar im Zweiten Buch Mose taucht eine merkwürdige Vorstellung
auf, da gibt es die Verheißung, wenn das Volk Israel, den Willen Gottes tun wird, dann
wird es ein Volk aus lauter Bristan sein, das ist eigentlich weil Jungs geschichtlich
ein Non-Sense, denn Bristan sind die Gestalten, die das Volk mit Gott in Verbindung bringen,
die den Willen Gottes an das Volk ausrichten, die Gebete des Volkes vor Gott bringen,
die Opfer, also die Bodengänger zwischen Gott und dem Volk und da wird nun verheißen,
wenn ihr meinen Willen tun, dann wird ihr alle brister sein, das heißt, es wird gar kein
besonderer Stand mehr geben, sondern alle Menschen werden einen direkten, unmittelbaren Zugang
zu gott haben und das Neutestament im ersten Petrusprich von der Janis auf dem Bauern nimmt
diesen Gedanken auf und sagt und das ist geschehen in Jesus Christus, was das Alte-Testament
an zwei Stellen verheißt, von dem sagt das Neutestament auch in zwei Texten, das ist erfüllt.
Und so hängen Alte- und Neutestament in der Entstehungs- und Frühgeschichte der Christenheit
ganz eng miteinander zusammen. Um das Jahr 100 vor Christus, der Nachtristus, mag, ich hat
es vorhin gesagt, in der Synode von Janja das Alte-Testament fertig gewesen sein. Beim Christentum
hat das noch 200 Jahre länger gedauert, aber auch das wurde dringlich sich zu verständlichen,
welche sind und den nun unsere kalonischen, unsere gültigen Texte und dass die Christenheit
hier Handlungsbedarf bekam, verdankte sie einem Mann, der schließlich als der Erz-Kezer
im Alte-Tumgalt, ein Räder, also ein Schiffsbesitzer vom schwarzen Meer, mit Namen Markzion
oder Mark Kion. Das war ein ganz kluger Kopf, aber es war ein bisschen überklug, wo es dann
immer gefährlich wird. In der großen Wissenschaftler hat man gesagt, der Martion war vor Augustin,
der Einziche, der den Apostel Paulus verstanden hat, aber er hat ihn leider missverständlich.
Das ist nicht nur eine gut formulierte Porn, sondern trifft die Sache genau auf den Punkt,
nämlich zu sagen, dass, was das Besondere der neuen Botschaft ist, die Paulus nun formuliert
von der Rechtsfertigung des Menschen allein durchglauben. Das hat Markzion verstanden,
aber er nimmt das auf als eine Absage an das Alte-Testament und darum schafft er selber
eine Auswahl, der nur das Lukas Evangelium und einige wenige Paulusbriefe anbühren. Das
ganze Alte-Testament fliegt raus und alles, was im Alten-Test, im neuen Testament, an das Alte-Testament
erinnern könnte, streicht er auch. Und da ist die christliche Kirche wach geworden. Wir können es
genau datieren im Jahr 144 nach Christus, sagt er, das kann nicht sein. Wir können uns nicht
von diesen Wurzeln abschneiden, von denen unserer Glaube herkommt. Und darum hat Markzion
unfreiwillig das Verdienst diesen Prozess der neu-kestamentlichen Karnungbildung angeschossen und
wesentlich befördert zu haben. Nun, wenn die Bibel für die Christenheit Karnung ist, also die
Sammlung von Schriften, an der die christliche Kirche sich zu orientieren hat, dann taucht ein
Einwand auf, der auch von der katholischen Kirche in der Formationenzeit immer wieder einmal
formuliert worden ist. Hab ihr Christen, habt ihr evangelischen Christen nicht vergessen,
dass diese Bibel selber das Werk der Kirche ist. Die Kirche hat doch den Karnung zusammengestellt,
also steht doch offensichtlich die Kirche über dem Karnung. Er ist ihr Werk. Und einer der
ersten und klügsten, die sich mit diesem Einwand beschäftigt haben, ist der Genfort der Formator Johannes
Kalbien. Ich habe auf dem Händau, dass sie in ihrer Mappe haben müssten.
in kurzer Fassung, die Antwort formuliert abgedruckt die Johannes Kalbin in seiner Institution auf diesen Einwand gibt.
Das ist das im Handau, die Nummer vier sind fünf Kekste im Ganzen, die dann alle heute vorkommen.
Handau, Nummer vier. Und das schreibt Kalbin.
Bei vielen hat sich der verdärbliche Atom eingeschlichen.
Die Schrift habe in ihr nur so viel Gewicht, als ihr das Gut dünn und der Kirche zugestehen.
Man spotet dabei und fragt, wer verbirgt uns, dass diese Schriften von Gott stammen.
Und wer versichert uns, dass sie heilen und unversehrt, bis sie unsere Zeit überkommen sind?
Wer soll uns überzeugen, dass das eine Buch in Erfolcht anzunehmen und es andere auszuschließen ist?
Wer, wenn ich die Kirche, für alle diese Dinge eine klare Regelvorschriebe?
Aber, sagt Kalbin, solche Spitzfindigkeiten wiederlegt ein einziges Wort des Apostles.
Er bezeugt, dass die Kirche erbaut, ist auf dem Grund der Profeten und Apostel, der Fressor 22.
Wenn nun sagt Kalbin, die Lehre der Profeten, Apostel, das Fundament der Kirche ist,
so muss ich schon eher Autorität haben als die Kirche überhaupt da ist.
Wenn es zu einer solchen Anerkennung der Schrift durch die Kirche kommt, so bedeutet das nicht,
dass die Kirche die Schrift erst glaubwürdig mache.
Es geschieht doch im Gegenteil, weil die Kirche hier die Wahrheit ihres Gottes erkannt erkennt
und ihr deshalb Vererung entgegenbringt, denn die Wahrheit der Schrift erweist sich ganz von selbst.
Die Gewissheit, aber die sie uns gewinnt, die erlangern wir durch das Zeugnis des Geistes.
Was Kalbin hier nur ein bisschen kompliziert ausdrückt, sagt Inklartext.
Die Texte selber haben sich in den Gemeinden durchgesetzt.
Man hat in einen und in anderen gelesen und dabei gelegt und zugestimmt sich ja.
Darin erkennen wir genau das wieder, was uns erzählt wurde von den Apostelzen Jünen Jesu.
Das ist die authentische Überlieferung und bei anderen erkennen wir das gar nicht.
Es ist kein wildküricher, der Kirche bestimmte Schriften auszuzeichnen und zum Kanon zu machen,
sondern sie haben sich der Kirche aufgetränkt.
Karl Barth, der große Schweizer Keologe, hat es in seiner Kirche sich in Dogmatik vor etwa 50 Jahren so formuliert.
Die Bibel hat sich der Kirche als Kanon imponiert.
Sie hat sich der Kirche imponiert.
Man hat zustimmen müssen oder zugestimmt aufgrund von sachlicher Einsicht.
Und darum ist es richtig, dass der Kanon das Fundament der Grund für die Kirche gewochtet ist.
Und an ihm orientiert sich die köstliche Kirche bis heute.
Was sind dabei faktisch die Auswahlkriterien gewesen?
Es sind zwei. Das einen nennt man die Apostolicität der Schriften.
Das heißt, in Formalen sind solche Schriften von denen man annahmen, sie gehen auf Apostel und ihre Schüler zurück.
Der Grund, es müssen Augenzeugen gewesen sein.
Menschen, die dabei waren, die selber vom Mit erleben und nicht nur aus dritter Hand etwas mitbekommen haben und das nun weitergeben.
Aber dieses Formalkriterien der Apostolicität kann man entweder rein formal verstehen und sagen, war er dabei oder sachlich begründet.
Und einer der künstlichen Gedanken, den Luther schon 1522 formuliert als er sein neues Testament zum ersten Mal übersetzt heraus,
finden sie auf dem Hand out als Nummer 2.
Und da erklärt Luther, was er unter Apostolicität versteht, welche Kriterien er inhaltlich angelegt wissen will.
Bei der Frage ist das eine für die Kirche normativisch schrift, der schreibt.
Das Amt eines rechten Apostlens ist, dass er von Christi leiden und auf Verstehung und Amt redige und lege dessen Glaubensgrund wie Christus selbst in Johannes 15 sagt,
"Ihr werdet von mir zeugen", oder wie es bei uns heißt jetzt, "Ihr werdet meine Zeugen sein".
Und darin stimmen alle rechtschaffenden heilichen Bücher über ein, dass sie allesamt Christum predigen und treiben, das heißt voranbringen.
Auch, und jetzt kommt der berühmen Besatz, auch ist das der rechte Prüfstein, alle Bücher zu tadelen, wenn man sieht, ob sie Christum treiben oder nicht.
Was Christus nicht lehrt, das ist noch nicht Apostolisch, wenn es gleich St. Peter und Paulus lehrte.
Wiederum, was Christum predigt, das wäre Apostolisch, wenn es gleich Judas, Hannas, Pilatus und Herodeskete.
So eine Zusammenstellung von vier Finsterlingen, von Verrädern Judas, über den hohen Priester und den römischen Verurteilern Jesu sagt, wenn die aber inhaltlich, Jesus Christus verkindigen würden, dann wäre das Apostolisch, denn es hängt nicht daran, ob formal jemand dabei gewesen ist,
sondern ob er die Sache verstanden hat, um die es geht, ob er die weiterzugeben in der Lage ist. Und das Nutzer hier davon spricht, ist er ein Maßstab und ein Kriterium und die Bücher zu tadelen, das meint er tatsächlich ernst, wie im zweiten Vortrag an diesem Vormittag noch genauer gezeigt werden soll.
Das ist ein inhaltliches Verständnis von Apostolizitäten, das ist eine Kriterium. Kommt in einen biblischen Text, das zum Ausdruck, was der Inhalt und Gegenstand des christlichen Glaubens ist, nämlich die Person, das Leben, leiden, stärken, auf verstehen, wie zu Christi und das andere, ein nicht leichtes Kriterium, ist die Schrift inspiriert.
Die Rede von der Inspiration hat kein sehr guten Namen, da unter verstehen viele so eine Einflüsterung, ein Digitat, das ist die Stimme des Heiligen Geistes, eine Menschen, die tiert und er zu einem bloßen, schweigt, gerät wird das mitstreit.
Aber nehmen wir mal unseren Begriff von Inspiriert sein, dann kommen wir der Sache viel näher. Wir besuchen eine Ausstellung, wir lesen ein Buch, wir lernen einen Menschen kennen und sagen es war eine total inspirierende Begeglung.
Dann meinen wir damit nicht, uns ist jetzt irgendeine Geheimbotschaft, die tiert worden, sondern wir sind angesteckt worden, berührt worden von einem Geist, von faszinierenden Ideen, die uns mitgenommen haben und angesteckt und begeistert haben.
Und in diesem Sinne kann man einen Text anmerken und abspüren, ob er inspiriert ist von der Sache, und zwar bis in seinen Wortlaut hinein. Und deswegen sind die beiden Kriterien, ist hier von Jesus Christus als der Offenbarung Gottesdirete und merkt man, dass das der Geist ist, der diese Texte inspiriert, der Geist, der in Jesus Christus lebendig gewesen ist,
durchaus zwei legitime Kriterien, die angewandt worden sind. Es gibt einige Schriften im neuen und im alten Testament, über die ist der Streit nie ganz zu erliegen gekommen, ob sie wirklich indibibel hinein oder nicht hinein gehören.
Johannes Offenbarung ist ein Kandidat dafür, das Buch "Ester im Alten Testament", aber insgesamt kann man wohl sagen, auch wenn man die Sammlungen der Kanun kritisch betrachtet, es ist gut gelungen.
Die Bibel ist ein wirklich beeindruckend gutes, ein Buch, bei dem es sich immer wieder lohnt, in ihm zu lesen.
Bei der Vorbereitung ist mir dieser Tage bewusst geworden, dass in den letzten 60 Jahren in meinem Leben wahrscheinlich nur wenige Tage vergangen sind, an denen ich nicht in der Bibel gelesen habe.
Und sei es nur ein kleines Stückchen gewesen. Und trotzdem könnte ich nicht sagen, ich bin damit in irgendeiner Weise fertig.
Da geht es mir wie Martin Luther, der als alter Reformator sagt, ich bin ein Schüler der Bibel und des Kategismus und lerne das jeden Tag neu.
Und wenn ich mit meiner Frau am Morgen den Tag beginne, mit einem Stück Bibel lese, geht es uns fast immer so, dass wir sagen, und wir sind nur beide studierte Teelogen.
Hast du das gewusst, dass das drinsteht?
Ist ja toll, manchmal toll ärgerlich, aber meistens toll erfreulich, was da alles drinsteht, es lohnt sich wirklich damit anzufangen.
Deswegen frage ich jetzt, wo sind denn die Orte der Überlieferung für die Bibel?
zu denen sie auch mehr oder weniger engen Anschluss haben, sicher ist das erste für die meisten
Menschen zu sagen, da ist es die Kirche, ist es der Gottesdienst, in dem die Bibel vorkommt
und ihren Überlieferungsort hat. Und wenn Menschen die Bibel etwas bedeutet oder wenn sie jeden
falls den Eindruck haben, da kannst du was gewinnen für dein Leben, das über das alltägliche
Geschwätz weit hinausreicht. Und ich bin und Seelsorger auf meine alten Tage geworden in einem alten
Heim und habe auch da eine große Gruppe von demenzielle erkrankten Menschen zu bedreuen.
Jede Woche mit einer Andacht, das ist meine wunderbarste Lebenserfahrung zurzeit, neben den
Dredichten und den Vorträgen, die ich dort halte, dort Bönschen zu begegnen, die so ganz aus
elementare reduziert sind, wo wir jedes Mal im Psalm 23 lesen. Der Herr ist mein Hörte,
mir wird nichts machen. Der wäre übrigens unatträglich, wenn da nicht drin vorkommen,
und ob ich schon wanderte im Finstental, für Richtigkeit und Sücke. Erst dadurch kriegt
da auch die Tiefe, da kommen die Schattenseiten vor und dann sprechen die Menschen das mit und die
Tränen laufen in und zum Schuss an sehr braver, dass sie hierher kommen und Jede Woche mit uns
beden. Das ist so großartig, ich wüsste aber gar nicht, wie wir für danken sollen. In diesem
sich aus dem Leben langsam hinaus bewegen, da zeigt sich was auch an der Bibel, an tragfähigen
Texten im Leben, im Laufe eines Lebens gewonnen wurde und darum bleibe ich dabei der Gottesdienst,
in Form der Andacht mit den Dämmenziell erkranken oder im Dom und Münster, irgendwo mit allem
drum und dran. Das ist der Hauptüberlieferungsort der Bibel. Und was ich im Laufe eines Lebens mehr und
mehr zu schätzen gelernt habe, ist die Bibel einfach zu lesen und zu hören. Nicht gleich auszulegen.
Die Brede ich das gut und schön und nicht brede geleitenschaftlich und eigentlich brede ich immer ein
bisschen auch in solchen Vorkrägen, aber das ist halt so eine Angewohnheit. Sie müssen
Sie jetzt vielleicht tragen, aber einfach die Bibel zu hören und man macht Entdeckungen,
sagt das ist ja unglaublich was da drin steht und wenn wir als evangelische Christen uns manchmal
so etwas Pluston prüsten und sagen wir sind die Fläche des Wortes, da muss ich sagen dann geht
in katholischen Gottesdienst. In jedem ordentlichen katholischen Gottesdienst kommen drei Lesungen aus
der Bibel vor. Ein Stück aus dem alten Testament, eines aus den Briefen des Neuentestamens und
eins aus den Evangelien. So eine richtige Steigerung. Ja, das finde ich super gut. Ich weiß
nicht ob sie in evangelischen Gottesdienst kennen, wo wir nix und zwei noch vorkommen und sagt man,
das kann man den Leuten heute nicht mehr zuhoben. Am liebsten nehmen wir den Eingangsplan
als gredig Text und damit haben wir dann alles schon mit einer Klappe erledigt und das ist
ein unglaublicher Verlust. Die Texte sind so wertvoll und verdienen ist, gehört und bedacht zu
werden, dass wir noch sagen können, schaden da. Die Texte sind Bestandteile der Liturgy eines
Gottesdienstes und zwar sehr vielfältig. Wenn man dem mal nachgeht, viele Segensworte mit den
die bredig begonnen oder abgeschlossen wird, der Friede Gottes welcher Höhe ist als alle von
uns. Stammt aus Philippa Vier oder die Gnade unseres Herrn Jesu Christi, die Liebe Gottes und die
Gemeinschaft des Heilichen Geistes, 2. Corinna 1313 sind alles Bibelstücke, die Pseilen, diese
wunderbaren Lieder mit ihrer ganz erlichen Sprache, in denen Gott auch richtig angegriffen wird,
was vorgelaufen gemacht hat, wie lange schweigst du noch, du hast mir das und das verheißen und
es kommt gar nichts, ich fühle mich betrogen, wie gut das es solche Texte gibt und dass sie im
Gottesdienst auch lebendig sind. Aber es ist ein Gewinn, wenn dieser Fumpe überspringt,
auch ins eigene persönliche Leben. Wenn dort und warum nicht an jedem Tag ein fester Ort
gefunden wird, wo wir ein Stück der bietischen Überlieferung an uns heranlassen und uns damit
auseinandersetzen. Und da habe ich etwas mitgebracht, was sie wahrscheinlich alle kennen. Ich glaube,
es ist das Buch, das das verdienst hat, am meisten getan zu haben in den letzten knapp 300 Jahren,
dass die Bibel nicht in Vergessenheit geraten ist. Seit 284 Jahren erscheint jedes Jahr lückenlos,
ob Pest, ob Polarer, ob Fußballweltmeisterschaft oder Weltklinien. Es erscheinen die herrmende Lose,
ein großer Dienst der Datakristinheit erbracht wird, in dem für jeden Tag des Jahres ein alt
testamentlicher Fährst gelost wird, also aus einem großen Lostromme herausgezogen wird. Das
ist niss draufbar, weil manche denken, das ist mein Mann zwar für heute oder das wird so werden und dann
gibt es auch die entsprechenden Anekdoten dazu und man erwischt es nicht in einem alten, aber im
neuen Testament und juh das gegen hin und erhängt es sich selbst und sagt auch nicht, das soll jetzt
die Botschaft für heute sein und schlägt aus versehendes Ende von Lukas 15 auf und liest
die hin und tue das gleich. Das ist der üble Missbrauch der Lossungen als solche weißer Ackungen,
die ein auch lockieren können, aber ich habe mal auch vor Jahren, als ich noch nicht zählt
sorgerein so eine Einrichtung war, in einem Gesprächskreis eine ältere Dame, eine Schauspiellehrerin
gehörte Stand auf und sagt mein Gedächtnis wird immer schlechter. Und früher habe ich jeden
Morgen diese Lossungen gelesen und dann habe ich drum gebetet, dass ich dies das eine Wort
für diesen Tag nicht vergessen, das ist mich begleitet. Inzwischen weiß ich, dass gebet
kann nicht mehr erhöht werden, da drüber bin ich raus, sagt sie, und jetzt beide ich nur noch
darum, dass das Leuchten, das von diesem Wort ausgehen, mich den Tag über begleitet. Das fand ich
sehr anrühren und sehr schön. Ich weiß nicht mehr was es war, aber es leucht aber etwas und das tut
mir gut. Zu diesem altestamentlichen gelosten Text wird dann ein neugestamentlicher Besuch der
Krasst, dann noch eine Liedstrophe und drunter stehen Angaben und Hinweise darauf, wie man im Laufe von vier
Jahren angeläidet hier durch, das ganze Neutestament fließen kann abschnittsweise und in sechs Jahren
fast das ganze alte Testament ist eine Fülle von Hinweisen auch auf die Breditexte, die am nächsten
Sonntag kommen und falls es jemanden geben sollte hier, das sagt das was ich dazu über die Bibel
erzählen, macht mir irgendwo arbeitet und lust, aber wenn ich das schon sehe, so ein schwarzes
Buch und 1.000 Seiten und da gebe ich sofort auf, dann nehmen Sie das blaue Buch, die Losungen
fangen mal an und pirschen sich ran. Das ist so ein bisschen fast gut, ja, aber es ist gut ausgewählt
ist und es kann lust machen nach mehr und wenn es auch nicht mehr lust macht, dann ist jedenfalls
das oder sein Leuchten schon einmal da. Deswegen habe ich mir vorgenommen, was ich Anfangs gar nicht
gedacht hatte, ich siege hier mal ein Lotplietchen auf die Herrn Hutterlosung, weil sie wirklich
einen großen Dienstuhl und inzwischen so weltweit, dass die Herrn Hutterlosung ja für ja in 60
Sprachen erscheinen, überall auch gut bezahlbar und gibt es seit drei, vier Jahren auch eine Ausgabe
für Jugendliche, die sehr ordentlich gemacht ist für meinen Sendronenbeschmack, also jedenfalls
so ordentlich, dass ich sie meinen Enkel hindern und zu Weihnachten zu schenken und pflege, bis
die Irgendwanns sagt, auch eine Opa, das die Mühe musst du denn nicht mehr machen. Aber es wäre viel zu
kurz gekriffen, wenn wir nur biesen, sei es Gottesdienstlichen oder im persönlichen
Andachtspereich angesiedelten Gebrauch der Bibel in den Blick nehmen. Der ist für viele wichtig,
aber für andere auch ganz weit weg. Ich möchte noch darauf hinweisen, welche Bedeutung die
Bibel für das Verstehen unserer gesamten Kultur hat. Da denkt man vielleicht im ersten Moment.
Wirklich? Ja, wirklich. Lasst uns mal ein bisschen durchgehen. Wie viel ist an Weltliteratur,
auch deutschsprachlicher Weltliteratur, gar nicht richtig verstanden werden kann, wenn man nicht
weiß, hier werden Motive gerade zu Zitate aus der Bibel aufgenommen und weitergeführt. Ich denke
zum Beispiel an götes Faust. Und wir auch nur ein paar Seiten liest, das kommt mir bekannt vor,
das ist die Hiob-Geschichte. Hiob im alten Testament, der Dulder, der dadurch zum Dulder wird,
das Satan sich von Gott aus bedingt, diesen Hiob und seine Främigkeit mal so ein bisschen auf
die Probe zu stellen. Gott fragt den Satan, der bei Gott verkehrt.
und darauf interessieren für unsere Märk über die Vorstellung, aber so nimmt es dann
göte ja auch auf, spütteln und sagt, von Zeit zu Zeit, besuche ich mit alten Herrn
Klammen und finde es nett, dass er so menschlich mit dem Teufelsprich und bei
diesem Besuch sagt, Gott hast du mal auf den hier geschaut, ist das nicht ein
eindrucksvoll Frommermann. Ja, sagt der Teufel, geht es ja auch gut.
Das heißt, es ist keine Kunstform zu sein, solange es ein gut geht, aber nehm ich mal
das Wegwasser hat, sein Reichtum, seine Kinder, seine Gesundheit, denn was
das sehen, wo seine Främigkeit bleibt. Und dann lässt Gott das zu, er zieht
gewissermaßen die Hand ab und dann wird hier getestet und geprüft, bis aufs Flut
und seine Frauchanz sagt schon auf halben Weg kommt, wer auf schwör dein
Glauben ab und stirbt. Und er reagiert sehr basch und zugleich sehr überzeugend,
indem er sagt, du redest wie törigste Menschen reden. Ich habe doch das gute
von Gott empfangen, warum soll ich das Böse jetzt nicht auch annehmen. Und dann
diese ganze Geschichte, die wird von göte aufgenommen und mit dem der Faust
gestalt in Verbindung gebracht, nur mit dem großen Unterschied, dass dieser Faust
an dem Tag, an dem er noch vom Suizid gerettet wird durch die Oster Glocken, sich
noch mit dem Treufel verbündet und für einen Augenblick glück in seine Seele
verspricht und am Ende von Faust 1 erschließt sich vier Menschen leben, auf dem
gewissen hat. Der Dr. Faust ist das seiner Liebsten von Kredchen und deren Kind,
das sie umgebracht hat und deren Mutter, die sie nur in Tiefschlaf versenken
wollten und erotisch frei beahnt zu haben, aber die Dosis falsch eingeschätzt zu haben
und schließlich auch noch ihren Bruder, der aktuell umgebracht wird. Da laufen
die Dinge dann weit auseinander, aber mit einem verstehten Geschichte wahrscheinlich
gar nicht, wenn man diesen Hintergrund nicht hat. Oder der Riesenroman von Thomas Mann
Josef und seine Brüder gehen ja großartig. Oder schon sein Back, jenseits von Eden, ein Wort,
das als 1. Mose 4 stand und sie lebten jenseits von Eden und was schon 2 Back geschreibt,
ist die Geschichte von Kein und Able in die Gegenwart versetzt. Das selbe und vielleicht noch
stärker gilt für die Musik, wie viele Orgatorien und nicht nur Weihnachtsaurer Torium oder
Matthäus und Johannes Passionen, sondern eine Fülle von musikalischen Dramen bei Medizin
von Bathertolri bei Penderecki haben biblische Vorlagen und Menschen stehen verständnislos,
fassungslos davor, wenn's sagen wäre. Erklär mir das, wovon ist da die Rede? Wie kann
ich das verstehe? Und am deutlichsten empfindigst immer wieder in der bildenden Kunst, bei
der über Jahrhunderte die Motive gewählten wurden aus der biblischen Überlieferung und zwar
oft gerade aus den Bizappentheilen. Ich sag's Pop-Forgung, dass ein Vater bereit ist aus
gehorstem gegen Gott, das Messer zu züken, um sein einzigen Sohn den Erlieb hat zu schlachten.
Das hat die Künstler faszinierend und entstehen die Leute davor und sagen, was macht
denn der da mit dem Messer und dem Jungen? Wer ist das? Diese Radlosigkeit vor der Bildstrafe einer
großen kulturellen Tradition, die viele Menschen empfinden und ich habe da überhaupt nicht so
ein Gefühl der Überlegenheit, sondern das tiefen Bedauern sage, was ist da verloren gegangen?
Was kann vielleicht auch wieder gewonnen werden? Wenn wir diesen Zugang erschließen und deswegen
gehört zu dem, was die Bibel für die Christenheit bedeutet, auch dieser unglaubliche kulturelle
Schatz, in dem biblische Erzählungen gestalten, Motive über Jahrhunderten hin verarbeitet worden sind.
Schließe daran an, die prägenden und beeindruckenden biblischen Gestalten. Ich nenne mal eine Reihe
und dabei wird Ihnen wahrscheinlich auffallen, wenn Sie auch noch ein bisschen Kenntnis der
Bibl haben, was für schräge und problematische Typen dabei sind. Das erste Brüderpaar kein
und ab, das erste Brüderpaar wird zum Mörder und Opfer, was für ein finsteres Bild von Menschen
oder welches Realismus der darin zum Ausdruck kommt. Nur der erste der Wein anbaut und voll in
den Rausch verfällt und dann nackt herumliegt und das von seinen schönen Teilbeschützt
Teilspürtisch behandelt wird. Die Abraham, der Vater des Glaubens, der offensichtlich ein ziemlich
erfreigling war, vor allem, wenn es für ihn gefährlich wurde und der Detarz hatte, dass seine E-Frau
zu gleich seine Kussine war, immer dann, wenn er das Eindruck hatte, dass irgendein mächtiger
Mensch aus der Umgebung, ein König oder fürst eine Auge auf seine Frau geworfen hat, dann
gesagt hat er es auch nur meine Kussine. Er tatsächlich mehrfach, die Sarah damit in große
Gefahr gebracht hat. Man nennt es die Gefährdung der Ahnfrau, die da praktiziert wird.
Jakob, der Stamphader ist reales, ein Betrüger, wie er im Buch steht. Der seien drunter um
den Segen begannert, sein Onkel um die Schafherden, der alles kann um Renke zu legen und dann
schließlich Mose, der Jätshornliche, der und Disziplinierte, der den Willen Gottes oft nicht
erfüllt und darum auch nicht das gelobte Land sehend auf. Rahab die Prostituierte, die zur
Stammutter von David und von Jesus wird später, weil sie die Kundschafter bei sich aufnimmt,
Prostituierte ist ja da auch relativ unverdächtig, fremden sie mir noch bei sich aufzunehmen
und das wird in der Bibel alles so dargestellt und dann den Absoluten, wo Christchist ja
David hat. Ja, der als der Verfasser so vieler Psalm gilt, ist ein Gemeiner, Ebrecher
und Mordor. Da kommt also wirklich alles zusammen, er verkuckt sich in die barzehbar,
während der Mann im Feld ist und kämpft. Er holt sich, steht auch nicht dort, dass
es sich geweigert oder gewährt haben, es wird aber auch nichts Gegenteil gesagt. Das Dächter-Mächte
bleibt nicht folgenlos und dann veranlasst er, dass dieser Ehemann im Kampf an die Stelle
bestellt wird, wo es am Gefährlichsten ist und alle anderen sollen schnell zurückweichen
und das klappt auch noch. Der Mann kommt um. Und es hat noch viele Details vorher, wo man
merkt, wie dieser Ehemann, der barzehbar, der David, charakterlich weit überlegen ist und
dann sagt, solch wie gestalten werden einem in der Bibel vorgeführt. Das muss man ja
Kindern davor bewahren, dass sie jemals reinschauen in die Bibel und es geht es weiter.
Im neuen Testament ist Petrus eine der besonders auffällig und unangenehmen Gestalten,
der sehr oft durch seine heuchliche Leih oder eine Feigheit auffällt. Wie wird das auf
sie, das gehört zur biblischen Überlieferung? Und von Luther wird das Sats überliefert, allerdings
es ist nicht genau sprachlich nachzuweisen. Der Sats, die Zünden der Heiligen, sind mir
tröstlicher als ihre Heiligkeit. Und viele lächeln, verstehen vielleicht sogar ein,
vorstellen, ist voll und sang, ja, das stimmt. Das, wenn man sich klar macht, was in diesen
biblischen Gestalten nicht nur welches brahlesaftliche von Leben da geschildert und dargestellt
wird, sondern dass die alle im Umfeld Gottes einen Platz bekommen. Nicht ohne Räume und ohne
Umkehr. Gerade bei David ist das sehr sehr eintrucksvoll. Da kommt der Prophet Natham und
erzählt ihm die Geschichte von dem Arm, der ein einziges Schäfchen hat und sein nachbares
Steinerweich und als er Besuch bekommt, nimmt er dem Nachbarn dieses eine Schäfchen weg.
Und David empört sich, er hat noch nicht verstanden, dass er das ist. Und empört sich und sagt,
der Mann ist das Podes, der das gemacht hat und dann kommen die beiden Hybräischen Worte
"Ich Adha, du bist der Mann". Und da steht alles auf Messerschneide. Wie reagiert ein König
darauf, wenn ein Prophet kommt in einem so eine Geschichte erzählt und dann sagt, du bist
es. Und David sagt ja, stimmt, ich habe tot verdient. Ich habe mich so schuldig gemacht, dass
ich keinen Anspruch darauf habe weiterhin König zu sein und durch diese tiefe Reihe sowie bei
Petrus, nachdem er Christus verläutelt hat, dreimal geschworen, ihn nicht zu kennen. Und dann kommt
er entscheidendes Satz und ergiegen hinaus und weinte bitterlich.
Ju, das war nicht bitterlich.
das ist nur verzweifelt und hängt sich auf, schmeißt das Geld weg. Also es wird nicht einfach
immer alles gut, aber es ist ein unglaublich weiter, auch ein weiter moralischer Horizont,
den die Bibel aufzeigt und der für viele Menschen zu ein Trost geworden ist in ihrem Leben
nach dem Motto, wenn das bei Abraham, bei David, bei Noah, bei Petrus möglich war, dann kann es
auch in meinem Leben vorkommen. Und so ist die Bibel in der Fülle dieser Bezüge,
die ich angedeutet habe, im Laufe der Geschichte für viele Menschen zu dem Buch geworden, aus dem sie
Trost und Orientierung gewonnen haben, dass ihnen so wertvoll war, dass sie um dieses Buches
willen, wie die Salzburger evangelischen Bauern Haus und Hof verlassen haben und nur mitgenommen,
was auf eine Pferdekutsche oder ein Oxtentarenkasten, aber da war die Bibel mit dabei, sagten von diesem
Buch, von dieser Überlieferung können und wollen wir uns nicht trennen, denn in ihr begegnen wir
der Stimme Gottes ermutigend, tröstend, zurechtweißend und ich wünsche Ihnen und uns allen, dass wir
an dieser Geschichte selber mit Teil nehmen und sie weiter schreiben können, in der Auseinandersetzung,
in der Beschäftigung, mit der Bibel in diesen Texten, die Stimme Gottes zu hören, die unserem
Leben Richtung gibt. Vielen Dank.
Podcast Summary
Key Points:
Die Bibel ist eine Sammlung verschiedener Texte, die über etwa 700 Jahre entstanden ist und aus dem Alten und Neuen Testament besteht.
Sie enthält bewusst vielfältige und teils widersprüchliche Überlieferungen, wie zwei Schöpfungsgeschichten, zwei Versionen der Zehn Gebote und vier Evangelien.
Die Bibel ist für Christen und Juden Heilige Schrift (Kanon), wobei das Alte Testament die Grundlage für das Verständnis Jesu Christi bildet.
Die frühe Christenheit deutete alttestamentliche Texte als Ankündigungen, die sich in Jesus erfüllten, wie in der Geschichte von Jesus in Nazareth und dem äthiopischen Finanzminister.
Der Kanon entstand nicht durch willkürliche Entscheidungen, sondern die Texte setzten sich durch ihre inhaltliche Überzeugungskraft durch; Kriterien waren Apostolizität und Inspiration.
Die Bibel prägt Kultur, Literatur, Musik und Kunst und enthält schräge, problematische Gestalten, die Trost und Orientierung bieten.
Summary:
Die Bibel ist ein bemerkenswertes, vielschichtiges Buch, das nicht als einzelnes Werk, sondern als Bibliothek verstanden werden muss. Sie entstand über Jahrhunderte aus unterschiedlichen Texten, die von verschiedenen Menschen in Hebräisch, Aramäisch und Griechisch verfasst wurden. Trotz ihrer Vielfalt und inneren Widersprüche, wie zwei Schöpfungserzählungen oder vier Evangelien, wird sie als Heilige Schrift anerkannt.
Für die frühe Christenheit war das Alte Testament zentral, um Jesus Christus zu verstehen; Texte wie Jesaja 61 oder Jesaja 53 wurden als Erfüllung in ihm gedeutet. Der Kanon bildete sich nicht durch kirchliche Willkür, sondern weil sich die Schriften durch ihre Botschaft von Jesus Christus als glaubwürdig erwiesen. Die Bibel ist zudem ein kultureller Schatz, der Literatur, Musik und Kunst prägt, und sie zeigt problematische Gestalten wie David oder Petrus, deren Fehler und Umkehr Trost spenden.
Sie dient als Quelle der Orientierung und des Trostes, ob im Gottesdienst, in persönlicher Andacht oder in der Auseinandersetzung mit ihrer Botschaft. Die Bibel fordert immer neu zum Verstehen und Auslegen heraus und bleibt ein lebendiges Buch, das Menschen bis heute begleitet und prägt.
FAQs
Die Bibel ist für Christen und Juden die Heilige Schrift, die als Kanon oder Maßstab dient. Sie ist das größte irdische Geschenk nach der Person Jesu Christi und enthält eine Fülle von Texten, die Trost, Orientierung und die Stimme Gottes vermitteln.
Die Bibel beginnt mit zwei verschiedenen Schöpfungserzählungen, die Jahrhunderte auseinanderliegen und nicht harmonisiert werden können. Sie zeigen unterschiedliche Zugänge und verdeutlichen, dass biblischer Schöpfungsglaube und Evolutionstheorie keine echten Probleme darstellen.
Die Bibel enthält viele Perspektiven, wie vier Evangelien und verschiedene Überlieferungen, die sich ergänzen und herausfordern. Diese Vielfalt eröffnet viele Zugänge und macht die Bibel lebendig und aspektreich, statt sie als starres Buch zu betrachten.
Kanon bedeutet ursprünglich Maßstab oder Norm. Für Juden und Christen ist die Bibel der Kanon, also die Sammlung von Schriften, an der sich der Glaube orientiert und die als Heilige Schrift gilt.
Die frühe Christenheit nutzte das Alte Testament als Schlüssel zum Verständnis von Jesus Christus. Sie entdeckte darin Ankündigungen und Verheißungen, die sich im Leben, Leiden und Auferstehen Jesu erfüllten, wie in der Geschichte vom äthiopischen Finanzminister.
Die Bibel ist ein kultureller Schatz, der Weltliteratur, Musik und bildende Kunst beeinflusst hat. Werke wie Goethes Faust oder Thomas Manns Romane sind ohne biblische Kenntnisse schwer zu verstehen, da sie biblische Motive aufgreifen.
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