#395 mit Bestseller-Autorin und Keynote Speakerin Anne Schüller: Narrative für eine bessere Zukunft
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Der Podcast begrüßt Anna Schüller zum dritten Mal, um ihr 20. Buch "Narrative für eine bessere Zukunft" zu besprechen. Schüller betont, dass Storytelling nicht nur im Marketing, sondern vor allem innerhalb von Unternehmen stattfinden muss. Während Führungskräfte oft auf Zahlen und Dashboards fixiert seien, sei das menschliche Gehirn evolutionär für Geschichten gemacht – ähnlich wie am Lagerfeuer, wo Geschichten des Überlebens weitergegeben wurden. In der heutigen Krise sieht sie eine gefährliche "Abgrund-Narrative" aus Klagen und Jammern, die Energie und Kreativität raube. Stattdessen brauche es positive "Aufbruch-Narrative", die Optimismus nähren und Innovationen ermöglichen. Die Führungskraft der Zukunft müsse "Story-Kompetenz" besitzen: zuhören, Geschichten entwickeln und diese mitreißend erzählen. Nur so könnten Mitarbeiter für die Unternehmensvision begeistert werden. Die Transformation erfordere eine Änderung des Mindsets, ergänzt durch Fähigkeiten und Werkzeuge (40 Tools im Buch). Alte Gewohnheiten ("das haben wir schon immer so gemacht") und sogenannte "Killerphrasen" verhinderten den Wandel. Schüller appelliert an Unternehmen, ihre Gründungsgeschichten wiederzubeleben und diese Flamme in die Zukunft zu tragen, anstatt nur die Vergangenheit zu verwalten. Nur so könne man aus der lähmenden Krise herausfinden.
Willkommen zum New York Z-Post-Cast von meinem Vater. Heute mit Aneschüller. Viel Spaß. Wir haben immer, als wir angefangen haben, uns als Lager da vorher zu setzen, eine Gemeinschaft, eine Runde der Gemeinschaft waren, nach vollbrachtem Tagwerk, haben sich die Menschen Geschichten erzählt. Das waren damals Geschichten des Überlebens. Das waren früher in der Geschichte hoch angesehen, weil die haben das Ganze wissen, gespeichert. Und die ganze Weisigkeit des Überlebens haben die in die Zukunft getragen. Ich bin extrem gerne auf Bühnen. Ich habe auch die Mission, die Botschafter sein, die bisschen Missionärische den Leuten einfach erklären. Mein Gott, macht, kommt in die Gänge, werde Zukunft fälsch, liebe Unternehmen und schaut her, so kann man es machen. Komm ja selbst aus Marketing. Ich habe damals die tollsten Stories erzählt, weil ich auch nicht viel Werbebudget hatte, mir nichts anderes übrig als coo de Stories zu wuchen. Das muss ja immer drinnen anfangen, wie drinnen so draußen, sagt man hier so schön. Drinnen finden, dass nicht stopp, die Manager sind alle sozialen Datenfreaks. Ich bin ja kein Märchen Onkel. Ich geh mich mit Exel-Scheats und Dashboards. So da kenne ich mich super aus. Aber Geschichte erzählen. Das ist sozusagen unter deren Würde. Da war ich auch, wenn ich sag, da schwarb ich Essenbuch. Punkt. Wie kraftvoll erzählt die Geschichten unser Leben und die Arbeitswelt positiv wandeln. Darum geht es in der neuen Folge des New Work-Jet-Podcasts und damit Mäuen und willkommen zurück. Mein Name ist Gabriel Rad. Ich mach das hier seit 2018. Ich habe das Privileg mit inspirierenden Menschen zu sprechen über ihre Stories, über die Art und Weise, die Arbeitswelt verändern, indem sie experimentieren, indem sie Fragen stellen. Ich darf Ihnen Fragen stellen. Fräume ich sehr, dass heute Anna Schüller zum dritten Mal zu Gast ist. Anna hat schon viele, viele Schlauerwirtschaftsbücher geschrieben und präsentiert jetzt ihr 20. Buch "Narative" für eine bessere Zukunft. Es dreht sich um die Frage, wie wir mit guten Geschichten jetzt auch aus dieser Krise rauskommen können, die gute Storytelling uns auch hilft in der Transformation. Und ich bin dann natürlich ganz bei ihr, denn Storytelling ist eines meiner absoluten Lieblings-Themen. Ich kurratiere hier "Woche für Woche" auch inspirierende Geschichten und laube fest daran, dass die Impulse setzen können und dass die auch zuversicht spenden können. Bevor wir reinspringen, meine Bitte abonniert diesen Podcast. Ich gebe Gas, "Woche für Woche" bin ich unterwegs. Ich fahre auch in andere Städte interviewer Menschen, die gute Bücher rausbringen will, wissen, warum sie das tun, wie sie das tun und versucht, dass hier zu destilieren vor euch, damit ihr möglichst viel mitnehmen könnt. Gegenzug wird ich mich sehr freuen, wenn ihr meine Arbeit unterstützt und das könnt ihr tun, indem ihr diesen Podcast abonniert. So verpasst ihr auch keine Folgen mehr und wir zeigen den Algorithmen daraus, dass hier eine richtige Community dahinter steht und das ist ganz relevantes und auch vernünftig ausgespielt werden sollte. Außerdem könnt ihr meine Arbeit als Podcaster unterstützen, indem ihr mir was in die digitale Kaffekasse haut, die es jetzt auf Paypal gibt. Dazu geht ihr bitte einfach auf paypal.myslashgabrielrad mit TH am Ende, so wie sich das gehört. Paypal.myslashgabrielrad. Vielen Dank, ich freue mich auf jeden Fall über euren Support. Und jetzt geht's los mit der Folge 395 heute am Freitag den 10. April 2026 mit Anne Schuller. Viel Spaß. Und damit morgen und willkommen zu meinem Podcast New Work Chat. Frau Misa, das Anne wieder das schöne Grüße aus Rostock. Stöne Grüße nach Rostock aus München. Schön, dass du da bist, Anne. - Ja, hallo. Wir haben uns ein bisschen durch die Technik gekämpft, aber wir lassen uns nicht abhalten, dass wir endlich wieder sprechen können. Das dritte Mal bist du und Podcast herzlich willkommen. Ja, das dritte Mal, oh cool. - Ja, krass. Hallo, Andy, hör mal. Und drinnen. Einbruch nach dem anderen, da gibt's ja immer was zu besprechen bei dir. Das wie viel ist das Neuer? - 20. Crazy. - Crazy. Wie machst du das? - Ich weiß nicht. Die Bücher fließen aus mir raus, die müssen raus. Ich weiß nicht, die stecken irgendwo und die müssen raus. Ich wollte ja keinen Schreiben, ja. Nach dem letzten hab ich gedacht. - Zukunft meistern. Was soll da noch kommen? Aber ich hatte dann das letzte Kapitel, das war so ein bisschen spären. Das Storytelling noch schreiben, dass Zukunftsimmenssteuertelling braucht, dass wir die Geschichten brauchen, um uns die Zukunft zu stellen. Und ja, dann waren die Seiten, die schreiben durfte, waren zu Ende. Und dann lässt mich sowas nicht los. Weil an dem Thema denke ich weiter und dann sehe ich, rückens links, wenn man an dem Thema dran ist, wird man ja ständig mit irgendwelchen Informationen konfrontiert. Und das hat mich nicht losgelassen. Und eines morgens wache ich auf, und ich sag, da schreibe ich erst Buch. Punkt. - Sehr schön. Also, das gefällt mir nicht nur gut, weil du ohnehin tolle Bücher schratt, sondern weil mich auch dieses Thema so beschäftigt. Und ich glaube, dass das so wichtig ist. Deswegen freue ich mich, dass wir heute darüber sprechen können. Wir geben aber auch erst mal den Leuten, die ich noch nicht so gut kenne, die Möglichkeit, dich besser kennenzulernen. Jetzt hast du der Matilda ja schon mal erklärt, wer du bist, deswegen erklärt doch allen anderen noch mal, wer du bist. Was würdest du sagen? Ja, ich bin an das Schüller. Ich bin Retner, also Kino Speaker, wie man so schön sagen. Ja, ich hab auch so diese Mission, diese Botschafter sein, dieses bisschen missionarische den Leuten einfach erklär. Mein Gott, macht, kommt in die Gänge, werde Zukunft fähig, liebe Unternehmen und schaut her, so kann man's machen. Also meine Bücher sind ja immer sehr praxisorientiert. Ja, ich kann mein komplettes Wissen auch in den Büchern verschenken, weil meine Kernkompetenz ist, eben auf der Bühne nicht als Trainer, nicht in dem Workshop oder nicht als Coach, wo man dann eben seine Kompetenzen ausspielt, sondern die Kompetenzen und alles, was ich zum Thema sagen kann, so weit der Platz reicht, ist im Buch und so ist es in diesem auch wieder extrem praxisorientiert, mit extrem vielen Beispielen, sehr schönen Beispielen und 40 Tools. Also 40 Umsatzungsstuhl, das ist jetzt meine Meisterschaft im letzten, waren 30, jetzt sind's 40. Und genau, und die Leute können tatsächlich auch in die Umsetzung gehen. Das finde ich sehr schön, dass es anwendbar ist. Es gibt ja so viele Bücherüberführungen und über Kultur und. Was sind die alles, gibt die so Dinge beschreiben. Aber du gibst wirklich was mit an die Hand. Und da gucken wir natürlich auch, was du uns heute mit an die Hand gibst. Aber Limm uns noch mal bitte mit in deinem Denkprozess, aus dem dann das Buch ja resultiert ist. Wie hast du denn die letzten Monate erlebt, auch in Gesprächen mit Unternehmen, bei denen du dann zu Gast warst? Und so ist ja dann das Buch auch ein Standen. Also was hat dich so die letzte Zeit beschäftigt? Ja. Also aus dem Thema Ursprung, ich sollte es im Storytelling gehen. Okay, Marketing und den Vertrieb. Und PR, da hat man Storytelling, wie soll ich sagen, ist es klassisch. Ich war ja komm ja selbst aus Marketing. Ich hab damals die tollsten Stories quasi erzählt, weil ich auch keine viel Werbebudget hat. Mir gibt gar nichts anderes übrig, als Gutes Stories zu machen. Damals in Markenaufbau. Und insofern ist mir diese Thematik schon immer vertraut. Und ich hab dann mir und mehr festgestellt. Aber diese Storytelling findet nicht drinnen im Unternehmen statt. Ja, und das muss ja immer drinnen anfangen, wie drinnen so draußen, sagt man ja, so schön. Und drinnen finden das nicht statt. Die Manager sind alles so zahlen Daten, Fakten, Freaks. So ich bin ja kein Märchen-Unkel. Ja, ich geh mich mit Excell-Scheet und Dashboards und so, da kennt ich mich super aus. Also es ist sozusagen unter deren Würde. Und an der Stelle bin ich dann einfach immer tiefer ins Thema und immer mehr. Also dieses Thema auch, das zahlen Daten Fakten. Das wird die KI eines Tages, das Managen sozusagen, wird die KI eines Tages den Führungskräften abnehmen. Und dann bleibt nur noch die Menschen Expertise. Und zur Menschen Expertise gehört zwangsläufig, dass man denen einfach Erzählungen gibt. Also nicht banale Geschichten, aber narrative sind ja Geschichten mit Bedeutung. Ja, die machen sozusagen ein Gebäude auf. Die machen einen großen Rahmen, in dem zum Beispiel die Unternehmensgeschichte spielt. Und die Führungskräfte müssen in der Lage sein, diese Geschichte, den Menschen zu erzählen, dass die Feuer und Flamme werden und sagen, also an der Geschichte, da möchte ich mitarbeiten, da möchte ich einen Teil davon sein. Und da möchte ich an der Stelle die Form voranbringen, weil die Geschichte die macht Sinn und die gibt mir und meinem Leben Bedeutung, als Mitarbeiter, als Mitarbeiter. Und an dieser Geschichte möchte ich teilen haben. Und über diese Geschichten, Unternehmensgeschichten, die die Führungskraft erzählt, vor allen Dingen, wenn es um Unternehmerische zufugung und Geschichten geht. Um diese Geschichte muss es gehen. Das heißt, die wichtigste Expertise aus meiner Sicht einer Führungskraft der Zukunft, eines Lieders der Zukunft, ist die Story-Competenz. Und das bedeutet eben im ersten Schritt Story-Listening. Ja, also überhaupt mal den Geschichten, die im Unternehmen drin sind zuzuhören. Und das bedeutet dann in zweiten Schritt Story-Making. Ja, wir machen eine gute Geschichte. Und dann im dritten Schritt Story-Telling, also wie erzähl ich die Geschichte nach drinnen, ja, und nach draußen natürlich. Und wir bringe ich auch die Mitarbeiter dazu, diese Geschichten des Unternehmens als Koppl-Influencer nach draußen zu tragen. Und wir bringe ich unseren CEO dazu, der größte Story-Teller vor dem Herrn zu werden. Dein Buch heißt, narrativee für eine bessere Zukunft, wie für uns,
optimist posterlebst du denn aktuell? Wenig. Auf ein Grund, weshalb ich das Buch geschrieben habe, weil wir haben ja massiv jetzt diese ganze negativ narrative verhindern, die narrative, wir haben abgrund narrative nenne ich die dystopische narrative, also weltuntergangs narrative, wir haben geklage und gejammer anstatt das die unternehmer etwas unternehmen, um in die Zukunft zu schaffen, klagen die rum und alle anderen sind schuldipolitik und die Gesetzgebung und die Bürokratie und was es nicht alles sonst noch auf der Welt ist an Krisen und Kriegen gibt, alle sind schuld und man selber wird eben letztlich über das klagen und jahrmann nicht aktiv, weil unser Hirn im Klagen und jahrmann Modus hat überhaupt kein potenzial, keine Energie und Kreativität zu entwickeln, um in die Zukunft zu kommen, also da ist eine sehr unangenehme abwärtsspirale in Gang, auch befeuert natürlich durch die sozialen Netzwerke und wir müssen einfach da hinkommen, dass wieder die konstruktiven, die positiven Aufwind, narrative oder Aufbruch narrative, wie ich das Nenne in die Welt bringen und die erzählen und sozusagen unseren eigenen Optimismus näheren, das aus dem dann Kreativität und Leistungswille entsteht und Innovationen und Fortschritt und Zukunft. Aber wir hören immer wieder so unterschwerlich dieses, das haben wir schon immer so gemacht, weil es hat ja auch lange genauso funktioniert, offensichtlich und das funktioniert jetzt aber nicht mehr, sowohl im Dwing als auch im Telling und daher ist die Frage, wie kommen wir denn auch zu neuen Storygewohnheiten eigentlich, wie schaffen wir es dahintekommen? Ja, also das ist im Grunde genommen ein drei Schritteprozess und der geht über mindset, skill set, tool set. Ja, das heißt, ich muss erst in meinem Kopf etwas verändern, ich muss meine Denke im Kopf verändern. Ja, bei so lange ich mir immer wieder diese Geschichte erzähle, das alte ist auch noch gut genug und die Kunden wollen das doch und das haben wir doch immer schon so gemacht und das hat immer schon so funktioniert, solange ich mir diese Geschichte erzähle, mach ich mich natürlich nicht auf für neues. Ja, da gibt es auch einen Begriff, Psychologischen Begriff dafür, das Psychosozialen Begriff dafür, der heißt Self-Hurting. Ja, das heißt die Herde meiner vergangenen Entscheidungen, die mich dazu gebracht haben, dahin zu kommen, wo ich gestern war, nämlich erfolgreich zu sein. Dieser Herde meiner Entscheidungen vertraue ich, letztlich ich mach das, was ich immer so gemacht habe und dann haben wir die ganzen Killerfrasen, die dazu gehören, wenn jetzt einen Unternehmen aufsteht, wir könnten sollten, müssten doch mit KI und mit diesen und mit Genen, die werden gerade zu Mund tot gemacht, im wahrsten Sinne des Wortes früher wurden die geköpft, jetzt werden die Mund tot gemacht. Wenn Sie sozusagen diese, diese, diese neue Gestreiter, neu Denker, Querdenker, wie auch immer ein Mann, die früher genannt hat, wenn die im Unternehmen eben sagen, es kann solle und muss, vor allen Dingen auch anders gehen, damit wir dann morgen noch mitspielen dürfen. Und solange wir dieser Killerfrasen haben und die neu Denker mit ihren Ideen nicht durchkommen, werden die Unternehmen scheitern. Das ist dann alles nur noch, das ist Frage der Zeit. Jetzt, weil es ist einfach jetzt, es war lange spät und inzwischen ist es für viele jetzt zu spät, weil die einfach, die schaffen dieses Rennen nicht mehr. Ja, die sind zurückgefallen, andere sind vorausgedrängt und das Thema ist ja auch, wenn dann plötzlich, wenn die Kurve nach unten geht, dann habe ich plötzlich auch gar kein Geld mehr für Innovationen. Ja, da muss ich gucken, dass der Unsatz rein kommt, da bin ich im Sofort geschäft und alles geht in diese, alle Energie geht in diese Sofortgeschäft rein. Ja, da kommen die Ängste dazu, dann kriege ich den Tunnelblick. Also, man hier und mach zu. Ich kann überhaupt nicht mehr den Blick weiten, was gibt es denn, was könnten wir nicht alles? Also, es ist wirklich ein toll fürs Kreis, in dem die Unternehmen jetzt einfach drin sind, weil die viel so lange gewartet haben. Aber dieser Krisenmodus im Sinne von das alte zerbricht, der wird uns hier noch eine Weile begleiten, weil es bricht einfach auf, es entsteht neues und die Veränderung wird auf jeden Fall bleiben und wird ja vermutlich auch schneller werden. Daher glaube ich auch brauchen wir Geschichten, die Menschen auch inspirieren. Das sagt auch die Biologie, das hast du ja auch nochmal so hergeleitet, dass eigentlich unser ganzes Gehirn gar nicht mehr diese Zahlendaten fakt durchlässt. Wir sind dafür gar nicht gemacht eigentlich. Nee, ist dafür nicht gemacht. Unser Gehirn ist für Geschichten gemacht. Ja, wir haben mal so immer, als wir angefangen haben, uns als Lagerfeuer zu setzen, also eine Gemeinschaft, eine Runde der Gemeinschaft waren, nach voll brach dem Tagwerk, haben sich die Menschen Geschichten erzählt und das waren damals Geschichten des Überlebens. Ja, also diese Geschichten sammlungen, die ein Volp dann entwickelt hat oder ein damals war ja die Menschen, die Menschen hier nur relativ klein, die sind Geschichten schatz, ja, den auch die Geschichten erzähler weitergetragen haben. Das waren früher in der Geschichte hoch angesehene Menschen, diese Geschichten erzähler, weil die haben sozusagen das ganze Wissen gespeichert und die ganze Weistheit des Überlebens haben die in die Zukunft getragen, ja, weil nur diejenigen, die ein Abenteuer überlebt haben, kamen ja zurück und konnten erzählen. Wie haben sie das gemacht? Ja und dieser Geschichten schatz, wo ihr mussten, auf die Geschichten auswendig gelernt werden, die dürfen also gar nicht groß verändert werden und dieser Schatz hat sozusagen dazu beigetragen, dass er so eine kleine menschliche Gemeinschaft überleben konnte, vergleichst so anderen, die vielleicht so ein Archiv des Überlebens nicht hatten und nicht reißt, wussten, wie dies machen. Also wir brauchen das heute nicht mehr, weil aber nicht heute überleben will, dann frag ich Google, wie macht man das rechts und links? Aber unser Hirn, ja, also das was ganz tief, was in die tiefen Strukturen des Hirns gegangen ist, das ist immer noch da und das funktioniert immer noch und wir wissen es ja auch, dass die Geschichten und sein Leben bleiben und eine zahlene Geschichtszahl, was auch immer, ist ruckzug vergessen. Ja, so und die Geschichten drumherum, die haben wir auch, weil wir im Geschichtsunterricht viel Zahlen, Datenfakten auswendig lernen mussten, das haben wir vergessen, aber die Geschichte drumherum, die haben wir heute noch Parat. Wir hatten vor zwei Jahren Klassen treffen und es aus so ein schönes Paraterbeispiel, niemand erinnert sich, wer, welchen Test wann hatte mit welchen Sensoren, woran man sich erinnert, sind Erlebnisse, also Geschichten, die man dann austauscht oder es ist mit ehemaligen von Unternehmen ja auch so, man unterhält sich über Geschichten oder auch am Sommer fest, also immer wenn Menschen zusammenkommen, im Endeffekt erzählen wir uns ja die Geschichten, haben wir sie vielleicht so noch nie betrachtet, dass das eigentlich die ganze Zeit, Kultur ist die Sommer der Geschichten, das ist ja immer schon so. Ja, absolut, nur im Urino in dieser Management und einen Datenfaktik, einen Faktenlastigen und ein Nehmens- und Managementwelt ist man sich dessen nicht bewusst, was wir uns beide jetzt erzählen, das ist quasi gesunder Menschenverstand. Und in Unternehmen wird es nicht gemacht, ja, beispielsweise, also nur auch ein Beispiel zu nennen, die Gründer, die machen das, die erzählen die ihre Gründungsgeschichte, ja, die müssen auch bei ihren Pitches, müssen die die Geschwister erzählen, wie die die Zukunft sehen, in Verbindung mit ihrem neuen Produkt für das die Finanzmittel wollen. Das sind Geschichten erzähler, die die Webseiten, wenn man die mal anguckt, das sind die tollsten, die aufregenden Geschichten, warum, hat jemand angefangen jetzt den Plastik aus einem Ozean zu fischen und fängt an, dass den Uhrenherstellern anzubieten, dass die Plastikanbänder machen aus ehemaligen Fischernetzen und solche tollste Geschichten und dann guckt man in die Geschichte eines klassischen Unternehmens chronologische Abfolge, wie aus dem Geschichtsunterricht von Zahlen, Datenfakten. Und ich sage mal, jedes Unternehmen hat eine spannende Gründungsgeschichte gehabt. Ja und wenn die Mitarbeiter diese Gründungsgeschichte noch kennen sollten, ja, warum hat es damals mit so viel Herz, wo jemand gegeben, der siemens zum Beispiel erfunden hat, 1800 irgendwas als Start-up in Berlin, als Beispiel. Was hat den geträgert, ja, was hat den motiviert, warum hat der mit all seiner Kraft und all dem Geld, was er hatte, warum hat er in die Geschichte in die Welt gebracht, wenn man den Mitarbeitern solche Geschichten erzählen würden aus der Anfangszeit und würde diese Flamme, diese Gründerflambe rüber tragen, jetzt in die Gegenwart und in die Zukunft, da könnte man Mitarbeiter auf eine ganze andere Art und Weise dann wirklich gewinnen, ihr volle Engagement einzubringen und Zahlen, Datenfakten. Das gibt halt einfach, ja, so eine langweilige Mittelmaßleistung und leider ist Mittelmaß vom Aussterben bedroht. Sehr gut, das stimmt. Und ich sage ja auch, also COs oder Führungskleffte, die müssen eigentlich die Chief Storyteller sein und die transportieren ja auch die Werte mit den Geschichten, die sie bestenfalls selektiert, dann auch zur besten geben und es sollte ja eigentlich viel mehr auch um die Zukunft gehen, so wie das bei Gründern, der Fall ist, die dann eben darüber sprechen, was sie verbessern wollen und bei Unternehmen hat man leider oft den Eindruck, da wird die Vergangenheit verwaltet und noch so wenig die Zukunft gestaltet, deswegen ist ja die Frage, bevor wir in der Future Story erzählen müssen, wir uns ja auch erstmal überlegen, wo wollen wir eigentlich hin? Was trauen wir uns eigentlich zu? Ja, genau. Und das ist eben heute ist das Transformation, weil ich unterscheide ja zwischen Change und Transformation, sollte man auch, weil eine Change ist nur eine Verbesserung von etwas bestehenden und die Transformation ist eine Verwandlung hin zu etwas Neuem und das muss den Unternehmen gelingen, weil den Produkt einfach ein bisschen besser zu machen, das reicht eben nicht mehr. Ja, zumal heute dieses Wetträmmen und Verprodukt verbindet.
dass es irgendwann nicht mehr geht. Solange ich es auch kosten ordentlich machen will. Dann haben plötzlich alle Wettbewerber die gleiche Produktqualität jeder hechtet nur der nächsten Klitzekleinen Verbesserung hinterher, die im Zweifel den Kunden aber gar nicht interessiert. Das ist dann ein ingenös Rennen. Wir haben dann noch eine Idee. Dann wird dann noch ein Feature reingebaut. Hier und da ständig kommen Updates. Der Kunde sagt, "brauche ich alles nicht. Mach mir nur Arbeit. Die Mitarbeiter müssen was Neues lernen. Und ich brauche es nicht. Der, was ich jetzt brauchen könnte, wäre was ganz anderes, viel besseres Neues. Das heißt, ich muss die Innovation, also nicht das Innovation, die Verbesserung von bestehendem, sondern ich muss Innovation in die Welt bringen. Und das funktioniert irgendwo über eine Transformation. Und das beginnt eben wieder im Kopf. Also mein Mindset muss stimmen und dann brauche ich Fertigkeiten, Fähigkeiten und dann brauche ich am Schluss den Werkzeug kasten. Und das ist meine Toolbox. So dass ich auch die richtigen, richtig angesprochen fühle. Jetzt gibt es ja grad eine neue Dokumentation über Apple. Ich weiß, ob du das gesehen hast. Apple wird ja gerade 50. In der AD-Mediatik kann man das sehen. Und da ging es dann auch noch mal um. Steve Jobs, der sich ja auch mal überlegt hat, wie soll eigentlich unsere Story sein. Da gab es diesen berühmten Werbesport damals 1984. Die Frau hat sich nochmal YouTube anschauen. Die Frau hat die Welt ernnt. Also es ist nicht irgendetwas. Ich bestehe darauf, es zu sagen, die Frau hat diese Einheitswelt von Soldaten. Ja, ich denke da auch immer an die Management plus der Männer. Das war alles grau in Grau und die Frau kann da ganz schick mit dem Schort und hat sozusagen damals diese Dystopie aufgelöst. Ich bestehe darauf, dass diese Noance auch gewürdigt wird. Ja, absolut. Und hat das dann verbunden mit diesem berühmten Gedicht, kann man sagen, das ist "To the Crazy Wands", "The Troublemakers" und so weiter. Also auch ein Narrativ geschaffen und damit auch die Möglichkeit gegeben, dass wir da kornekten können. Es geht ja immer auch darum, dass wir eine Konnektion herstellen. Ich finde auch eine Story ist in meiner Einladung zum Dialog. Ja. Und das spannende bei ihm, also für mich ist er auch der Storyteller vor dem Herrn. Ja, ihm wird ja auch dieses Zitat zugeschrieben. "The most powerful person in the world is the storyteller". Aber eben über diese Geschichte, man diese Kraft dessen, was, wofür die Marke steht, rüberbringen will. Und das hat eher wie kein anderer immer wieder, also für die Mitarbeiter gebracht und dann vor die ganze Welt auf die Bühne gebracht. Und der entscheidet, oder das Narrativ da oben drüber, dieses Gedankengebäude von dem ich sprach, das ist ja eben dieser Werbeslogin, den man heute nicht die Nutze irgendwo verschwunden ist, wenn man nicht mal da singt, different. - Ja. Spannende ist, und das ist so wichtig im Marketing. Ja, also manchmal werden einfach irgendwelche Werbeslogens, weil die irgendwie schick sind, aber die werden nicht wie so ein Gebäude mit Leben erfüllt. Und er hat eben alles, was er getan hat, denkt, different. Ja, also jedes Produkt, das er geschaffen hat, war, different gedacht. Und die Mitarbeiter hat er angetrieben. Ja, und das konnte ja ja ja wirklich gut, wenn man seine Biografie ließ, da war ja auch ein Antreiber vor dem Herrn. Aber die Mitarbeiter angetrieben, eben differenter zu denken. Also noch anders, andere, andere. Es zog sich durch. Bitte? Und es zog sich durch. - Es zog sich so durch. Das ist das Narrativ, dann ist die Marke auch glaubwürdig. Und dann wird die Marke sowas von Interessant. Ja. - Ja. Und am Schluss, als sie es halt auch, auch aus. Der hat ja, ich glaube, die einzige Marke, die das je geschafft hat, mit 20% Markt, an Teil, also heute nicht mehr, aber seinerzeit, mit 20% Markt, an Teil hat er 80% von Markt, umsatz abgekäst, weil die Dinge einfach so irre teuer waren im Vergleich zu anderen Held. Und das ist nur gelungen durch die Story, durch die Storytelling. Die Leute haben die Geschichte gekauft. Und die wollten jemand sein, der ein Teil dieser Geschichte ist, eben auch anders, eben auch ein bisschen crazy, eben auch avant-garde und so ein bisschen verrück. Und man konnte sein, die Identität mit diesen Produkten schmücken. Und das hat die Aufpreisbereitschaft erzeugt und nicht zu knapp. Und jeder sagt, wie fragt sich dann, wie kannst du so ein Appel teil für die Hose Tasche? Wie kannst du da was weiß? Ich weiß gar nicht, was die heute kosten 16 oder 18? Aber ich habe zwar eins, aber ich muss nicht immer das Beste haben. Aber das ganze Branding funktioniert darüber. Da wird dann ihm auch das Geld locker gemacht. Ja, genau. Lass uns mal über deine Toolbox sprechen, die du entwickelt hast. Da waren wir schon am Anfang bei Anwendbarkeit. Ja. Vielleicht kannst du mal so ein, zwei Tools rausnehmen, die dir besonders wichtig sind. Ja. Also zunächst mal, das Buch hat ja drei Teile. Der erste Teil ist Leben. Da geht's um das "ich", um das Individuum. Weil das Individuum muss stark sein. Und wir haben jetzt eine erschöpfte Gesellschaft, erschöpfte Menschen, erschöpften Klaneten. Also, dann müssen wir wieder ganz viel Kraft. Und auch das funktioniert nur, indem wir endlich diese negativen Selbsterzählungen aus dem Kopf raus kriegen. Ja, weil bei den Leuten ist heute in Klagen und in Jammern und so lang, unser Hirn lernt, "Hey, dieser Mensch, diese Person, die möchten dann liebsten mit Klagen und Jammern durch die Welt geben." Sag das gern, das kann ich. Also klagen wir und Jammer geschichten, erzeitlich der jede Menge. Und nur die lass ich durch und die lass ich durch deinen Wünschen wieder raus. Sag zu Herrn Benü, das will ich, krieg ich dir hin. Und das heißt, wir müssen als Erstes unsere Selbsterzählungen in einem ersten Schritt. Ich nenne das ein Tool des Erstes in meinen Buchs Selbstreditionen. Einmal überhaupt sich selber klar sein. Was steht denn über meiner lebensgeschichte drüber? Wenn ich jetzt zum Beispiel ein, das Ganze, ein Wort oder ein Slogan mit drei Worten zusammen fasse, was steht denn über meiner Geschichte drüber? Und wie erzähl ich die Geschichte? Ja, ich erzähle, ich hab Tausend Geschichten erlebt, aber welche zehn such ich aus, um die zu erzählen? Sind das negativ Geschichten? Sind das positiv Geschichten? Und stecke ich dann mit Menschen positiv oder negativ an. So, da geht's los und da wo es noch nicht ist, die Menschen eben mit ein paar Tools, die bringe ich dann auch die Menschen den Menschen Kraft zu geben und den zu ermöglichen, in diesen positiven Selbsterzählungsraum zu kommen. Und dann Teil 2 ist also die Arbeitswelt. Und dort bringe ich eben sehr, sehr viele Tools, die man anwenden kann, weil in der Arbeitswelt werden ja schon die Geschichten erzählt. Aber es ist ein Unterschied zwischen Vorderbühne und Hinterbühne. Ja, auf der offiziellen Seite, also der Vorderbühne des Unternehmens könnten eben diese Wunscherzeilungen statt, wie das Unternehmen sein möchte, wie herrlich und wie glorreich in Saarheim sein. Und auf den Hinterbühnen finden die wahren Geschichten statt. Aber dadurch, dass ich eben Zahlen daten fakten und Berichtswesen hab in Unternehmen, ja, sagt man ja auch, ich reporte an den meinen Chef. Ja, also in diesen ganzen Worten steckt, wenn man die mal ein bisschen aufdröselt, steckt eigentlich schon die ganze Wahrheit drin. Ich erzähle den nicht, warum jetzt eine Fehler passiert ist, sage ich jetzt mal, sondern ich reporte jetzt hier. Und erzähl lieber nix über den Fehler vielleicht, merkt man auch nicht, dass ich da irgendwie mit drin war. Und dann kann das Unternehmen nicht zu lernen, ja, weil die Geschichten die Erzählten Geschichten, ja, wie ist das verlaufen vor dem Fehler, während des Fehleres nach dem Fehler? Die decken ja im Grunde auf. Ja, wo der wahre Grund liegt und diese wahre Schwachstelle, die hat sehr oft in den Unternehmen mit Prozessen und mit Strukturen und falschen Entscheidungen zu tun. Und das ist die Ursache und diese wahre Gründe, die werden nur offen gelebt, wenn man sozusagen Steinschen hinter die Wand hinter die Vorwand, sagt man ja so schön, wenn man da Steinschen schmeißt und mal gucken, ob da Wasser ist, also welche Erzählung so zu sagen, mir da weiterhilfe. Das heißt, wir müssen im Grunde als erstes diesen Erzählraum schaffen. Und das ist diese, ich nenne das Erzähl Werkstatt, ja, weil da soll jetzt nicht nur erzählt werden, sondern aber schon repariert werden. Also, also, ich sage einen schlechten Fehler, um in dem zu bleiben, um aus dem schlechten Fehlermanagement dann gutes Fehlermanagement zu machen. Das heißt, Storylisten, ich hör die Geschichte Storymaking, ich erfinde, in dem Fall die Geschichte über die Prozesse neu und macht dann über Storytelling, wie können wir in Zukunft so arbeiten, dass mal dieser Fehler schon mal auf jeden Fall nicht passiert. Und das ist natürlich Heike. Ja, also der Erzählraum ist im Grunde mein Lieblingsding. Das ist aber für viele Mitarbeiter natürlich Heike. Ja, weil die Wissen ja im Unternehmen geht man oft immer noch, wie das so schön heißt, auf Syndenboxer Fahrräder. Das heißt, man geht schuldige Jagen. Ja, wer war schuld, dass das passiert? Ich nicht. - Ich war das. Ich hab aber nicht die andere Abteilung, wenn die mal ordentlich zugeliefert hätten, dann wäre ich jetzt gar nicht in Verzug gekommen. Ich war es nicht. Dann wie im Paradies. Ich war es nicht. Ich schlage war es. Die E-Verraus, nicht mal nichts ausschulden. Oder ich war es auch die schlage war es. So und alle werden aus ein Paradiesvertreben. So und die, dieses Erzählen ist oft Heike. Ja, das heißt, ich darf es nicht der Führungskraft erzählen, weil die erfährt die wahre Geschichte nicht. Und jetzt gibt es zwei Tools, die ich auch sehr mag. Das eine ist ein Tool, das kann man in einem kleinen Workshop sehr gut anwenden. Das ist teilweise in den Unternehmen auch bekannt. Das heißt, 1, 2, 4, alle. Kennst du das zufällig? Nee. Okay, das heißt, ich als 1 so eine Person, also möchte diese Geschichte, warum ist dieser Fehler passiert? Möchte jetzt natürlich nicht im Rahmen eines Meetings erzählen, da werde ich von den anderen fertig gemacht, wenn ich Pech habe. Sondern ich gehe in einen solchen. Erzählboxchapie nein und Erzähl ist eine anderen Person. Und dieser andere Person versucht eine ähnliche Geschichte zu finden. Und man macht aus dieser Geschichte dann die Konklusion. Und dann ist es nicht mehr meine Geschichte und deine Geschichte, sondern es ist eine Geschichte, wie die immer wieder Menschen im Unternehmen passiert. Ja, also die Geschichte ist sozusagen noch lebendig, aktiv, hat auch alle ihre Details, ist aber quasi schon anonymisiert. Und dann macht man das Ganze noch mal in einem Viererkreis. Ja, und dann ist es wirklich eine typische, prototypische Geschichte, wie bei uns Fehler passieren und spät passieren, weil wir uns bisher noch nicht diese Geschichte erzählen. Und diese prototypische Geschichte, wo jetzt keine einzelne Name mehr darüber steht, die wird dann alle, die wird dann im Plenum diskutiert. Und dann diskutiert man plötzlich eben nicht mehr über Menschen, sondern über Strukturen und Prozesse, wie man solche Fehler in Zukunft aus der Welt schaffen kann. Also das ist ein sehr schönes Tool, wo man dieses "ich" steht jetzt plötzlich im Feuer, wo man diese Geschichte umgehen kann. Und ein zweites interessantes Tool ist, wenn ich so Erzählinterviews mache. Ja, es gibt Menschen da draußen, die haben sich darauf spezialisiert, solche Erzählinterviews zu machen. Da wird auch Vertraulichkeit zugesichert. Und die dürfen dann in einer Abteilung, sagen wir mal, zehn Leute anrufen zu einem bestimmten Unternehmenskulturellen Aspekt, den man ein bisschen beleuchten möchte. Das kann ja alles Mögliche sein, Niedungs- ja, also Riesenbaustelle oder Entscheidungsprozesse, Riesenbaustellen. Also so gibt es die Unternehmenskultur oder wie man Karriere macht. Die Unternehmenskultur auf dem Grundeck kann man alle Baustellen man angucken. Und dieser Experte telefoniert dann oder spricht im Unternehmen mit diesen Menschen in einer vertraulischen Situation. Und der wird auch wieder dann aus dieser Geschichte eben so eine Gesamterzählung machen, die ja dann dem Vorstand präsentiert. Da stehen also wieder keine Menschen im Feuer, sondern der Prozess als solche. Aber erzählt, dass ich auch die Details habe und die Abfolge habe. Das ist ja die ganze Episode, dass ich die ganze Episode sozusagen habe, die wird dann sozusagen erzählt als prototypische Geschichte. Also sind diese Erzählinterviews. Das finde ich auch eine sehr, sehr schönen Ansatz. Das heißt, wir haben die Erzählwerkstatt, wir haben 1,2,4 alle Methode, 1,2,4 alle Methode. Und wir haben die Erzählinterviews, die besser von einem externen geführt werden, natürlich nicht von einem Unternehmensinternen. Und das sind schon mal drei sehr, sehr wertvolle Tools, wie man schon sehr viel im Unternehmen in der gesamten Unternehmenskultur in Betriebsklima sehr schön verändern kann. Und dann gibt es eben noch viele andere Tools, dann zum Beispiel auch in Richtung Change und Transformation und in Richtung Zukunft. Aber da habe ich dann das Buch, da können die die interessieren, wie kriegen wir das besser hin, weil wir müssen Change Prozesse ganz anders machen. Ja, es scheitern, seit Jahren scheitern die Change Prozesse, die Studien sagen, regelmäßig zwischen 70 und 80 Prozent. Ich sage, das ist doch hier ein Verbrannt, wenn wir seit 20 Jahren wissen, ja, unsere Change Projekte scheitern. Warum macht ihr das noch so? Und was sagen die, was du eigentlich eins gesagt hast, das haben wir immer so gemacht. Das machen doch alle so. Ja. In den sehr bücher, das haben wir eine Unigelernt. Und seit 20 Jahren machen die ein Prozess, der zu 70, 80 Prozent scheitern und die Manager reden immer über Effizienz. Und das ist somit die größte In-Effizienz, die sich Unternehmen leisten. Das heißt, in dem Buch, wenn dann Change Prozesse auf eine ganz andere Art und Weise erklärt, wie man sie angeht. Und das Ganze ist immer begleitet natürlich von Storytelling. Aber wir kriegen die Bereitschaft zum Change, die kriegen wir am besten über die Story hin. Ja, dass die Leute nicht plötzlich verdornert werden zum Change, der oben irgendwo erdacht worden ist und ausgerollt wird. Sondern, dass die Mitarbeiter diesen Change erst mal im Kopf erleben lassen. Und dann darf diese Change-Geschichte, die davon parmal durch den Kopf kreisen und die wiederholzigt. Wir können so ohne echte Gefahr für Leipold leben können, wir diese Geschichte schon mal durchdenken. Ja, also Storytelling, Geschichten erzählen im Unternehmen ist eine Geschichte, mit der ich mich anfrohnen kann, mit neuen, mit Alternativen ohne die Mitarbeiter dazu zu bedrängen. Weil ich erzähle, erst mal nur die Geschichte, es findet erst mal nur im Kopf statt. Ja und dann nehme ich mich an, mit dem Prozess, sondern ich nehme nur im ersten Schritt, die in den Prozessmen, die schon drängen, weil die sagen, das ist jetzt mal eine coole Geschichte, bei der will ich dabei sein. Und die nehme ich als Erstes mit und die Sauen beweisen, dass die Geschichte funktioniert. Und dann habe ich die frühe Mehrheit und die späte Mehrheit, die ziehen danach, die wollen, aber wissen, dass man in der neuen Geschichte überlebt. Ja, das heißt, die sich da ausprobiert haben. Genau, die müssen im zeigen, hey, mit der Geschichte, da kann unsere Unternehmen jetzt wirklich ein happy enderzeugen kommt, mit das macht, das ist cool, das macht Spaß, das macht Sinn und gibt euch Bedeutung teil, dieser Geschichte sein zu können. Also halt euch dieses Buch, wir tun hier alles in die Show-Nodes an, wir freuen uns, dass du noch eins geschrieben hast und ich vermute es war auch nicht das letzte. In die stecken das so viel Euphorie und auch so viel Wissen natürlich drin, deswegen sind wir auch ganz dankbar, dass du uns das hier schon mal so ein bisschen angetragen hast. Aber man sollte da wirklich eine Ruhe reinschauen und am besten auch mal zu einem Vortrag von dir kommen, linkt in Tumen natürlich auch in die Show-Nodes. Ich danke dir, dass du wieder da warst abschließendes Fort von dir an unsere Hörer und Hörerin. Abschließendes Wort, ja, du hast es im Grunde schon gesagt, das Wichtige ist, zu einem Storyteller zu werden, aber eben Erzählungen mit Bedeutung und das Entscheidende ist, jeder Einzune, kann ein Puzzle sein. Weil Zukunft ist nicht, Zukunft ist nicht determiniert, die wird durch uns gemacht, durch jeden Einzune von uns und jeder kann den Unterschied machen und am Anfang von Zukunft steht immer eine Geschichte. Ich muss mir vorstellen können, wie es in der Zukunft ist, dass es toll ist, dort zu leben, dass es besser für mich ist und das kann ich mir nur über Geschichten erschließen. Und dieses Geschichten erzählen gerade über eine gute Zukunft, das ist so unglaublich wichtig und da können wir jeden brauchen, da draußen, der das auch wirklich macht. Absolut. Kann ich nur unterschreichen. Vielen Dank, dass du da warst. Bleib gesund, dir weiter alles Gute und bis bald, Anne. Ja, das war ich. Tschüss. Danke dir. Tschüss. Und damit sind wir schon am Ende der heutigen Episode mit Anne Schüller. Holt euch unbedingt ihr neues Buch "Narative" für eine bessere Zukunft. Alle Links dazu gibt es selbstverständlich in den "Show Notes". Das sind die Informationen zur Podcast voll. Befindet ihr in eurer Podcast App. Dort könnt ihr dann auch gleich auf "Abonieren" klicken und dann verpasst ihr auch zukünftig keine Folgen mehr. Wenn es euch gefallen hat, was mich sehr freuen würde, dann sagt es gerne weiter und ihr könnt den Podcast auch bewerten mit ein paar Sternen. Wenn es euch richtig gut gefallen hat, dann lasst doch gerne fünf Stände da. Das hilft uns auch wirklich sehr. Ihr könnt dort auch noch, und das wäre dann so die Ausbaustufe, eine Rezension schreiben. Also einen Kommentar dort hinterlassen bei Spotify und Apple Podcasts. Warum hat euch das gefallen? Und warum sollte man in den New Worktell Podcast reinhören? Ich mache das seit 2018. Wir gehen gerade mit großen Schritten auf die 400. Ich frage mich natürlich auch, wie ich dieses Format weiterentwickle. Und wenn ihr da Feedback habt, Ideen, Meinungen, was wünschte euch nicht mehr, was wünschte euch mehr, dann schreibt mir bitte. Mein Kontakt findet ihr auf meiner Webseite gabreiraat.com. Dort gibt es auch noch mal Infos zum Podcast selbst, auch zur Möglichkeit hier an Bord zu kommen als Gast oder auch als Werbepartner. Und wir hören uns dann nächste Woche. Dienstag schon wieder, wir sind im 12 folgen pro Woche Modus. Also mit schnellen Schritten vorwärts, denn es gibt aktuell so viele spannende Geschichten, die erzählt werden wollen. In diesem Sinne lasst euch gut gehen, bleibt gesund und bleibt, connected.
Podcast Summary
Key Points:
Geschichtenerzählen (Storytelling) ist ein uraltes menschliches Bedürfnis, das Wissen und Überlebensweisheiten bewahrt.
In Unternehmen wird Storytelling oft vernachlässigt; Manager verlassen sich lieber auf Zahlen, Daten und Fakten.
Veränderung erfordert einen Dreiklang aus Mindset (Denkweise), Skill Set (Fähigkeiten) und Tool Set (Werkzeugen).
Das Gehirn ist evolutionär für Geschichten gemacht – Zahlen und Fakten bleiben nicht haften, Erlebnisse und Erzählungen schon.
Gründer sind natürliche Geschichtenerzähler; klassische Unternehmen verwalten oft nur die Vergangenheit statt die Zukunft zu gestalten.
Summary:
Der Podcast begrüßt Anna Schüller zum dritten Mal, um ihr 20. Buch "Narrative für eine bessere Zukunft" zu besprechen. Schüller betont, dass Storytelling nicht nur im Marketing, sondern vor allem innerhalb von Unternehmen stattfinden muss.
Während Führungskräfte oft auf Zahlen und Dashboards fixiert seien, sei das menschliche Gehirn evolutionär für Geschichten gemacht – ähnlich wie am Lagerfeuer, wo Geschichten des Überlebens weitergegeben wurden. In der heutigen Krise sieht sie eine gefährliche "Abgrund-Narrative" aus Klagen und Jammern, die Energie und Kreativität raube. Stattdessen brauche es positive "Aufbruch-Narrative", die Optimismus nähren und Innovationen ermöglichen.
Die Führungskraft der Zukunft müsse "Story-Kompetenz" besitzen: zuhören, Geschichten entwickeln und diese mitreißend erzählen. Nur so könnten Mitarbeiter für die Unternehmensvision begeistert werden. Die Transformation erfordere eine Änderung des Mindsets, ergänzt durch Fähigkeiten und Werkzeuge (40 Tools im Buch).
Alte Gewohnheiten ("das haben wir schon immer so gemacht") und sogenannte "Killerphrasen" verhinderten den Wandel. Schüller appelliert an Unternehmen, ihre Gründungsgeschichten wiederzubeleben und diese Flamme in die Zukunft zu tragen, anstatt nur die Vergangenheit zu verwalten. Nur so könne man aus der lähmenden Krise herausfinden.
FAQs
Das Buch zeigt, wie gutes Storytelling hilft, aus Krisen herauszukommen und die Arbeitswelt positiv zu verändern. Es enthält 40 praxisorientierte Tools für die Umsetzung.
Führungskräfte müssen Geschichten mit Bedeutung erzählen, um Mitarbeiter zu begeistern und ihnen einen Sinn zu geben. Zahlen und Daten werden künftig von KI übernommen, aber die Menschen-Expertise bleibt.
Change bedeutet Verwalten der Vergangenheit, während Transformation die aktive Gestaltung der Zukunft meint. Sie betont, dass Unternehmen ihre Zukunftsnarrative entwickeln müssen.
Der Prozess umfasst Mindset (Denkweise ändern), Skill Set (Fähigkeiten aufbauen) und Tool Set (Werkzeuge nutzen). So entstehen konstruktive Aufbruch-Narrative.
Viele Manager fokussieren sich auf Zahlen, Daten und Fakten und betrachten Storytelling als unwürdig. Dabei vergessen sie, dass Kultur die Summe aller Geschichten ist.
Indem sie die emotionale Gründungsgeschichte mit Herz und Leidenschaft in die Gegenwart und Zukunft tragen, können sie Mitarbeiter zu vollem Engagement motivieren.
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