#38 Vom Verschleiß bis zum Notfall: Augenerkrankungen bei Hund und Katze
27m 36s
In dieser Podcast-Folge von "Die Tierclinik" sprechen Hans Ankelbach und Dr. Max Kraus mit der Augenärztin Dr. Karos Chiewit über Augenerkrankungen bei Hunden und Katzen. Zunächst wird die natürliche Linsentrübung (Nukleussklerose) erklärt, die bei älteren Tieren auftritt und im Gegensatz zum Grauen Star (Katarakt) kein Problem darstellt. Der Graue Star kann operativ mit Kunstlinsen behandelt werden, was die Sehkraft deutlich verbessert. Besonders problematisch sind Rassen mit kurzen Nasen wie Bulldoggen und Möpse, deren anatomische Fehlstellungen zu Trockenheit, Pigmentierung und Hornhautverletzungen führen. Auch genetische Erkrankungen und UV-Licht-Empfindlichkeit (z. B. bei Schäferhunden) werden thematisiert; hier können Sonnenbrillen helfen. Bei Katzen sind Herpesviren eine häufige Ursache für Augenentzündungen. Erstaunlicherweise können Tiere mit langsamem Sehverlust gut kompensieren, indem sie sich an ihre Umgebung gewöhnen. Besitzer sollten die Umgebung dann nicht verändern. Auch Reptilien und Vögel werden behandelt, wobei Haltungsfehler oft die Ursache sind. Die Folge betont die Bedeutung der Früherkennung und rassespezifischer Probleme.
* Musik * Guten Tag und herzlich willkommen zu "Die Tierclinik", der Podcast für Veterinärmen, die Sinistus läuft. Mein Name ist Hans Ankelbach, ich bin Journalist. Ich moderiere das hier. Wie immer dabei, Dr. Max Kraus, Leiter der Tierclinik. Hallo Max. Hi Hans, ich grüße dich. Was ist das für den Thema? Wie bist du drauf gekommen? Wie bin ich drauf gekommen? Wir hatten vor, weiß ich nicht, wie ein Podcast gesagt, dass wir Fragen das eine oder andere bekommen. Wir haben in letzter Zeit das Öfteren Fragen über Augenproblemen und Augen thematigen bekommen. Deswegen dachte ich mir das gleich clever, wenn wir mit der Karo drüber sprechen. Dr. Karos Chiewit ist ja die Abteilungsleiterung der Optimologie und die wird uns heute reden und Antwort stellen. Hallo Karo, schön, dass du da bald bist. Hi. Ich will mal genau, was ist dein Fachgebiet? Wie heißt das und was machst du? Ofteilmologie, heißt Augenheilkunde. Ja, wie ihr wisst das. Viele Menschen wissen das nicht. Also das muss schon mal zundereben. Augenheilkunde. Ja, genau. Für Tiere. Für Tiere heißt für alle Tiere oder ganz sich das Antwoheid? Also in der Ausbildung, also in der Fach-Tier-Aztausbildung sozusagen, ist das für alle Tiere tatsächlich. Also wirklich alle Spezies müssen abgedeckt werden. Aber jetzt hier mein täglich Brot in der Kleintheir-Klinik sind natürlich Klein-Tiere. Und da vor allem in Hund und Katze auch noch ein paar andere. Da müsst ihr gleich mal zu fragen. Aber es war so, wir konzentrieren uns erst mal auf Hund und Katze. Ich bin selber Hund erhalten und mich interessieren die Themen sowieso alle. Und ich hab von anderen Hund erhalten, dann schon mal gehört, um meine, dass auch gesehen zu haben, dass bei Hunden bei vorgerücktem Alter die Linse trübfiert. Was ist das? Ja. Das nennt man Nuklius Klerose. Das ist ja genauso wie das beschrieben hast, eine Trübung der Linse, die jeder Mensch, der über 40 ist. Und jeder Hund, der so über 7, 8 Jahre alt ist, bekommt. Das ist ganz natürlich. Und das kann man auch nicht stoppen. Und ist in der Regel aber auch nicht problematisch. Und das muss man unterscheiden vom grauen Star. Das ist wirklich eine Trübung, die ein Problem darstellt und wirklich zu Wiesus Einschränkung führen kann. Also, dass man nicht mehr so gut gucken kann, jetzt egal ob als Mensch oder als Tier. Und da kann man was machen. Also, das hab ich hier zur Verstand in grauen. Ich star, gibt es aber Hunde und Katze. Genau. Gibt es bei allen Tieren. Bei allen Tieren. Und diese Trübung heißt jetzt, die ist eine Alterserscheinung, heißt nicht, dass dieses Tier dieser Hund, diese Katze, dann schlechter sieht. Genau, das ist nicht gegeben. Was passiert da ist, ist da drin, die Flüssigkeit nicht mehr so sauber oder? Nee, die Linse wächst eigentlich die Linsenfasern, wachsen ein Leben lang weiter. Und dadurch wird der Kern der Linse immer dichter, weil immer mehr Material von außen dazu kommt und den Kern zusammendrückt. Okay. So kann man es. Und dadurch wird der Dichter und das ist das, was wir sehen, wenn wir so diese alten Hunde sehen. Damit bin ich eigentlich auch schon bei der ersten Frage. Ich hatte, die Frage ist, Augenerkrankungen bei Tieren, bei Hund und Katzen, weil immer war dabei, ist das eine Frage des Verschleiß, also Alterserscheinung. Und kriegen Sie das alle? Ja, nicht natürlich nicht alle Augenerkrankungen sind, Verschleißerscheinungen. Manches betrifft vor allen Dingen eher junge Tiere. Oder es gibt ja auch viele genetische Krankheiten, zum Beispiel. Also da sind es dann eher die Jungen Tiere, aber vieles ist klar. Es ist schon ein bisschen Verschleiß. So wie bei uns. Bis zum Alter wird das alles ein bisschen. Ja, da ist ein bisschen. Ja, genau. Also das ist schon, gibt es schon so, also, was wir gerade gesagt haben, mit der Linse ist so eine Sache. Aber zum Beispiel auch, ich sag mal, irgendwie so an den Liedern, irgendwelche Liedern, Tumore, das sind eher alte Hunde, die das so bekommen. Ja, das würdest du auch behalten. Du behandelt's nicht, die reine Seekraft, sondern auch Erkrankungen am Lied oder am. Genau. Ja, wirklich das ganze Auge von außen. Von den. Bis in den genau, bis hinter das Auge in der Augenhöhe. Wie bemerkig das, dass mein Tier, meine Katze, meine Hund, nicht mehr so gut zieht. Ich war klar, wenn der Antrogegensstuhl los ist, da weiß ich, da ist ein bisschen was nie. Aber ansonsten, wie bemerk ich das eigentlich? Schwierig, tatsächlich. Das ist vor allen Dingen gerade letzte Woche, hatte ich erst wieder einen Fall, wenn nur ein Auge betroffen ist, dann kompensieren die Tiere das so gut, dass die wenigsten Besitzer das ehrlich gesagt mitbekommen. Ja. Weil die kommen prima klar. Erst wenn dann das zweite Auge auch Probleme macht, wird es offensichtlich, indem die Hunde oder Katzen hogegenrennen, nicht mehr so gut vom Sofa springen können, das irgendwie verpassen oder aufs Sofa drauf in den Kofferraum, was wir immer die so machen müssen, dass sie das nicht mehr so gut hinkriegen. Und manche, die sehr aufmerksam sind, dass auch wenn es einseitig ist, dass sie auf einer Seite immer gegen Hindernisse laufen. Aber das ist halt auch schon, die können es uns ja leider nicht vorher irgendwie mitteilen. Und was war das bei dem Tier, was an einem Auge ein Problem war, dann haben wir anderen nicht was, was ein graues Star oder was war das? Nee, da war die Netzhaut komplett abgelöst. Die Netzhaut ist so die hintaste Schicht im Auge. Das ist, ich sage immer so, als Erklärung, wie der Film in der Kamera, wenn die nicht funktioniert, dann ist es auch nicht so. Und bei Menschen gibt es ja auch Netzhautablösungen. Und das war bei dem, das war ein junges Tier, die war einfach abgelöst. Und kann man das reparieren? Schwierig. Ja, kann man, genau, die gleiche Technik wieder wie bei Menschen, kann man die Netzhaut wieder anlegen. Das ist eine sehr aufwendige, lange, teure OP. Aber es kann funktionieren. Das Problem dabei ist natürlich ein bisschen im Menschen, kann ich sagen, jetzt musst du aber auch noch mal zwei Wochen auf dem Bauch oder auf dem Rücken liegen. Das geht natürlich nicht. Und dadurch ist es ein bisschen schwieriger, aber es ist möglich. OP kommt dann der Schuruk, Dr. Max Rausenspiel oder ist das so? Nein, das macht alles Karo. Das macht alles da. Das ist alles rein in der oft-immologischen Hand, auch wie es in Humamilien sind. Ja. Ich korrigier es mich bitte, aber dann in Humamilien sind es auch so, dass der oft-immologisch macht die Eingriffe am Auge und das macht kein, kein Vistral oder kein Autopäde. Ja, das wird's dir übernicht. Wir haben gerade schon über die Diagnosegeräte zu sehen. Du hast gesagt, hier war es eine Netzautablösung. Gibt es rasse typischer Probleme am Auge? Auf jeden Fall sehr viele. Sogar es gibt sehr viele genetisch bedingte Erkrankungen. Immer ein paar Beispiele. Kartarakter, also grauer Star, kann verärbt sein. Netzauterkrankungen, Netzautablösungen, gibt es predisponierte Rassen, Liedprobleme. Also wenn die Lieder sich einrollen, wenn da falsche Herchen wachsen, falsche Wimpern, das sind alles Sachen, die in manchen Rassen geholft auftreten. Und weil vielen sind auch schon die Gene, die dem zugrunde liegen, die den Defekt haben gefunden worden. Man probiert das natürlich durch Zucht rauszuzüchten. Aber das klappt natürlich nicht immer. Zwei Fragen dazu. Ich habe gestern lief mir immer wieder so ein Bully oder mit diesen Glubsch Augen. Das kann ja nicht gesund sein, diese Augen, die so vom Kopf stehen. Das ist ein großes Problem. Also mein täglichen Brot, leider sind diese Hunde. Die ersten Momentan sind sie gerade vor allen Dingen die französischen Bulldoggen, ganze Weile, Wahnsinn, Möbsse, jetzt zu viel. Ja, genau, Möbsse. Das war etwas mehr. Genau. Und jetzt sind es mehr so die Franz, Möbsse ist auch immer noch natürlich eine Problematik. Also eigentlich alle, die eine kurze Nase haben und dadurch in viel zu kurzes Gesicht und die Augen viel zu groß für die Augenhöhe. Das ist alles falsch. Also, das ist alles nicht gut. Das gilt ja. Ja, und was bekommt die Entzünder sich das oder was passiert da? Ja, also die haben ganz viele verschiedene Sachen. Das große Problem ist eigentlich die Anatomie. Die Augen sind nicht genug geschützt. Die trockenen aus. Die haben eigentlich fast alle trockene Augen. Dadurch haben die Probleme auf der Augenoberfläche. Die Hornhaut ist bei denen bei vielen gar nicht mehr durchsichtig, sondern fast schon komplett schwarz pigmentiert. Weil die Hornhaut als Schutzmechanismus pigment einlagert, um sich irgendwie zu schützen. Dadurch wird der Hund blind. Und die haben auch ganz oft fiese Tiefeverletzungen auf der Hornhaut. Ja, also das ist eine große Problematik eigentlich diese Rassen. Wie ist das? Max, wenn ihr redet dir mit den Haltern manchmal über solche Dinge, dass ihr sagt, du hast das und das Problem. Und sie müssen wissen, sie haben sich diesen Hund gekauft. Und das hängt auch mit der Rasse mit der Züchtung zusammen. Redet ihr da offen drüber? Ja, klar. Das machen wir, wir besprechen das natürlich schon an. Aber die kommen mir dann meistens zu uns, da wir eine Überweisungsclinik sind, wenn die die Probleme haben. Ja. Die Zuchtberatung oder andersum gesagt, zur Kaufberatung kommen ja nicht zu uns. Ja. Die kommen eigentlich eher zu uns. Es ist im Grunde schon das Kinder im Boden. Genau, die kommen dann in dem Fall zur Kro und sagen ja dann, dass das Problem und. Jetzt haben wir zurzeit Frühling früßend mal Paul in Zeit. Es gibt Menge Menschen, die hier sind allergig. Ich habe beim Hund das gefühlt, dass der auch im Frühling trennen, so ein bisschen mit die Augen, dann läuft die so. Es scheint dir nicht wirklich zu sch. Ich sehe es halt nur, ne? Ist das typisch, aber es gibt es auch. Also meiner ist ein Weimarana, ein bisons ganz robust. Aber im Frühjahr hat er immer, trennen die Augen ein bisschen. Gibt es genauso?
Die gleiche Reaktionen, auch ganz genau. - Genau, ganz genau. Es ist nicht ungewöhnlich bei Hundener Katzen. Nicht ungewöhnlich, nee. Jetzt haben wir eben über Probleme gerätet. Mensch, Tier, beim Sehen. Da fällt mir natürlich sofort an. Also, ich brauche eine Brille zum Lesen. Wer ist denkbar, eine Hund oder eine Katze, eine Seehilfe? Also keine Brille, aber vielleicht. Und was man kann ja auch bei Menschen linzen implantieren, könnte man das bei Hundener Katzen auch machen? Ja, das macht man auch. - Das macht man auch. Wenn man jetzt den grauen Star operiert, setzt man ja auch bei Menschen dann die passende Linse ein, dass der Mensch wieder optimal sehen kann. Und die Tiermedizin, also die Tieroffteilmologie, ist noch nicht so weit, dass wir jetzt für jeden einzelnen Hund eine individuelle Linse machen. Aber es sind viele Studien gemacht worden, so dass es eine festgesetzte Diopterienzahl gibt an Kunstlinzen, womit die meisten Hunde gut klar kommen. Das Gleiche gibt es für Katzen, Ferdes, es gibt sogar Linzen für Kaninchen. Und die kriegen die, nachdem der graue Star entfernt wurde, in ihr Auge eingesetzt. Und damit sind die eigentlich wieder fast, man nennt das M-E-Trop, also bei plus minus 0 Diopterien, so wie es soll. Und das macht man auch. Wenn du ein Tier so behandelt hast, ne? Also vorher war klar, sieht's vielleicht, egal ob Hund, Katze, Kanicke. - Mhm. Und dann setzt du dem so eine Linse an, auf einmal sieht das ist hier wieder gut. Wie reagiert die? Regin merkt man das an der Reaktion. Ja, vor zwei Wochen oder so war eine Dame mit ihrem Hund, bei mir, der hat eine Kataraktope bekommen. Und sie hatte mir dann so eine nette Annekdote erzählt. Sie ist aus der Klinik raus. Und der hat nach langer Zeit ein Hund draußen wieder angebählt. Ach. - An anderen Hund. Und das hat der lange nicht gemacht, weil das gar nicht so ist. Ich bin nicht mitgekriegt, was vielleicht schon vom Geruch oder so. Aber nicht. - Und einfach so dieses Sehen und hat den angeklebt. Und die war total happy. Und ja. - So weiter. Sie, ganz kurz bei den Linsen, sind das eher kurzsichtige oder weitssichtige Implantate, die man einsetzt? Also wenn man keine Linse einsetzen würde, während die Hunde Katzen Menschen egal extrem weit sichtig. - Okay. Das heißt, wir müssen die Weitssichtigkeit korrigieren. Okay. Ich sehe manchmal so folgte, die haben ihr eine Hund, die nehmen sich auf Motorrad oder hinter sich auf Motorrad oder in Beibarank. Und dann haben die solche Brillen auf. Wärst theoretisch denkbar einem Hund auch eine Brille, die in eine geschliftene Brille? Eigentlich schon, eigentlich schon. Aber die akzeptieren das wahrscheinlich. Ja, es gibt ja diese, genau, diese Doppels oder so, die hat ja so diese Sonnenbrillen für Hunde. Und gibt es auch mit UV-Schutz. Und es ist bei des auch einige Erkrankungen, wo die tatsächlich solche Sonnenbrillen tragen müssen. Ja. Und theoretisch wäre das möglich. Also, ich hab auch mal davon gehört, von jemandem, der das irgendwie anbietet, aber ja, offensichtlich noch nicht im großen Stil. So das ist wirklich. Aber du hast quasi gesagt, also UV-Empfehlung, es gibt Hunde, die braune Sonnenbrille. Ja, ich schreibe für einen Stand. - Richtig. Und wie stellt man das fest? Da gibt es wieder bestimmte Rassen, die das genetisch geerbt haben. Schäferhunde. - Ach. Schäferhunde gibt es eine bestimmte Erkrankung. Krone, superfizielle Charatitis-Entschlau. Die ist UV-Licht getrigert. Und wenn die sehr viel UV-Kontakt, also UV-Licht abbekommen, dann wird die Krankheit schlimmer. Dann ist die Hornhaut wirklich erkrankt. Und die kriegen diese Sonnenbrillen an. Und das hilft ganz gut. Die kriegen auch Medikamentung, Gott sei allgemein. Es ist nicht nur mit Sonnenbrillen getan, aber. Wir empfehlen auch immer, dann diese Sonnenbrillen aufzuziehen. Also wenn ich das sehen muss, ich finde das gut aus. Ja. - Ja. Also, natürlich, gerade auf einem Montorat, also bei manchen hast das Gefühl, die finden das auch gut. Die tolerieren das. Und dann haben Sonnenbrillen auch. Es ist absolut eine Übungssache. Also mittlerweile gibt es ja auch so, kennt ihr ja bestimmt auch diese Halskriegen, die man nach 'ner OP immer anzieht. - Ja. Ja, haben Sie auch nichts mehr mehr nehmen? - Genau. Und da gibt es ja auch so neuer Sachen, dass die so Protektoren über den Augen anhaben, als Schutz damit die nicht diesen Riesenkragen anhaben müssen, weil viele Hunde das ja sehr stört. Und auch da ist es immer sagen, sagt man eine Übungssache. Also man soll das vorher üben, dass die nicht sofort runterkratzen und so. Also, die können sich da schon dran gewöhnen. Apopokragen. Also, bis es ja. Wie gesagt, ich hab's x-mails, ich hab's so ein Ding, so einiges grus. Da, wenn ich das sehe, wie man. Oder auch beanahe nun. Dann hab ich das Gefühl, die haben entweder kein, oder ein dann gestörtes, räumliches Sehen. Haben die überhaupt ein räumliches Sehen? Ja, das haben die schon. Aber die können das, glaub ich, nicht einschätzen, dass da halt noch 10 Zentimeter. - Ja, das ist halt. Dann knall die über dagegen. - Genau. Die können schon räumlich sehen, das schon. - Ja. Ja. Wir haben da gar nicht über Katzen geredet. Gibt's da spezielle Problematiken? Oder ist das genau wie bei den Hunden? Nee, die sind schon ein bisschen. Also ein bisschen anders, einfach speziell nicht. Sondern einfach anders, ein paar andere Erkrankungen. Bei Katzen zum Beispiel ein großes Thema sind Viruserkrankungen. Virus. - Virus. Ja. - Das ist eine große Augenproblemat. Also 80 Prozent der Katzenpopulation tragen Herpesvirus in sich. Ja. - Und ähnlich wie bei uns Menschen, wenn man einmal Herpes hat, hat man den Leben lang. Und manche kommen damit klar und haben keine Probleme. Und andere. wir jetzt bei Menschen kriegen diese Lippen, Bläschen und. irgendwie einen schlimmsten Ausschlag und so. Bei Katzen geht das auf die Augen. Und die kriegen dann immer wieder Rizidivierend-Augenprobleme. Und wie drücksfresser? Ähm, bestimmte Verletzung auf der Hornhaut. Also da gibt's so typische Zeichen. Also wenn diese Verletzung, wie so kleine Bäumechen muss da haben, das ist so eine typische Herpeskiratitis. Und dann wirklich, dass die Oberfläche offen liegt, der Hornhaut, das tut den auch ziemlich weh. Und das typisch Herpes. - Wie merkt man das? Bei den Katzen? - Die Neifen, die Augen zu sagen. Ja, die sind rot, die trennen. Ähm, so. Also Karich muss hier komplett mal. Jetzt ist das Schuhen dabei. Das ist wirklich toll. Katzen, bleib ich mal beibahle, weil ich hatte mal. Oder fiel mir meine Eltern eine Seamkatze, die ist uralt geworden. Und die Schielte. - Mhm. Ist das. Errastet? Oder ist das einfach mal gewollt gewesen? Angezüchtet? Oder war das einfach nur. ein Erläufer in der Züchtung? Ob es gewollt, es weiß ich nicht. Aber es ist auch so weit den, wenn ich den kann mal. Aber gut. Geschmecker sind unterschiedlich. - Ja. Aber es ist tatsächlich bei denen genetisch drin. Ja. - Die haben aber auch eine anatomisch tatsächlich eine andere Kreuzung der Seenärfenfasern. Und dadurch diese. ja, Fehlposition der Augen und viele von denen auch, wenn man mal genau hinguckt, zucken die Augen die ganze Zeit, die wackeln hin und her. Und ein bisschen wie so, bei diesem Wackel-Dackel oder so. Wackeln die Augen immer so leicht. Und das ist auch durch diese anatomische Besonderheit der Seenärfenfasern, haben das diese sie am Katzen. Ja, ist eine. - Aber ja. Ob das jetzt jemand so gewollt hat, weiß ich nicht. Ich mein, wenn Leute die Glubschäumung. die. die Fahrt man sich ja auch wahr um. Ja. - Ja. Mal zurückzuhunden. Ich hab neulich ein Hund gesehen von Bekannten und da wurde mir gesagt, er ist blind. Und das hätte ich nicht gemerkt. Also, der war jetzt nicht der war schon alt. Und er lernte jetzt nicht rum, wie ein junger Hund, aber der ließ so und das sah für mich relativ normal aus. Erst mal völliger Voluster Seekraft durch Verschleiß, wahrscheinlich keine Ahnung, kann das sein, oder? Oder ist da wahrscheinlich in der Erkrankung gewesen? Ich denke, dass er irgendwas in der Erkrankung vorliegt. Einfach nur durch Alter und Verschleiß wird man eigentlich nicht blind. Okay. - Da wird schon eher irgendwas sein. Vermutig. Wie bewegt. wie machen die das über ihre Nase? Oder ist das einfach, weil die vielleicht die Umgebung kennen? Oder wie machen die das? Oder übers Gehr? Ja, alles, also alles stimmt von den. Ich denke, es kommt auch immer ganz stark darauf an, über welchen Zeitraum der Hund die Katze blind geworden ist. Die, die so. es gibt ja welche, die werden plötzlich über Nacht mehr oder weniger blind. Ähm, die ist drogeln und müssen sich da erst dran gewöhnen an diese neue Situation, wo hingegen es gibt, halt viele Erkrankungen, die gehen über Jahre. Da dauert es jahrelang, bis der Hund die Katze vollständig blind ist. Und solche Tiere, die so pö, pö, erblinden, kommen eigentlich gut zu Recht. - Die gewöhnt sich daran zu. Genau. - Und dann ist es halt ganz wichtig, dass sage ich dann auch immer den Besitzer an, wenn das Tier wirklich irreversibel blind ist und wir können da auch nichts dran machen, dann die Umgebung nicht zu ändern. - Ja. Also die Möbel nicht zu verrücken und irgendwie in den Haus zu ziehen, wo dann auch mal die steile Treppe ist, von der der Hund nichts weiß. Oder so, weil dann würde er natürlich Probleme bekommen. Und das ist auch mal ganz gefährlich, damit es euch in Hunden, weil die halt zu Hause so super klar kommen, und man fährt irgendwie ein Urlaub und so und geht gar nichts mehr. Ihr habt ja eine Klinik, also auch exoten Vögel, oder auch was mich jetzt besonders interessiert Reptilien. Wenn ich sage meine Eidexe bei dir, hast du so was schon mal behandelt, so so was? Und ist das, sind die Unterschiede groß zu hundertter Katze, was die Augen anbetrifft? - Ja, also die behandeln wir auch an den Augen. Und die haben das schon schon unterschieder. Also klar, dass die grobe Anatomie des Auges ist immer gleich, die haben schon Besonderheiten. Und auch irgendwie andere Probleme, bei denen ist es oft von der Haltung her, wie die gehalten werden, dass da Fehler gemacht werden. Und dadurch dann auch die Erkrankungen auftreten. Und genauso ist das auch bei den Augen Erkrankungen bei Reptilien. Ja. - Bei denen zum Beispiel, eigentlich häufig, also gibt Verletzungen und so was, gibt es natürlich immer überall.
Aber wenn die zum Beispiel nicht richtig heuten, dann haltet sich auch die Hornhaut des Auges nicht richtig, denn die halten die mit. - Ach. Und das führt zu Problemen, denn dann bleibt dieser alte Haut auf dem Auge, da drunter bildet sich ein Abszess und so was. Also das kommt schon vor, und das ist. Das kannst du aber behandeln, da kannst du erhüpfen. - Ja. Okay. - Ja. Nimm mal zurück zu vergleichen Hundmensch. Bei Menschen ist manchmal die sogenannte trockene Markkular-Einthema. Gibt so was bei deinen Patienten auch? Ja, die Markkular-Degeneration bei Menschen, die ist bei uns kein Problem, denn die Tiere haben keine Markkular. Das ist. - Aber gibt es da was vergleichbare Problematik? Eigentlich nicht. Eigentlich nicht. Es gibt eine Netzhautatrophie. Das ist wirklich die gesamte Netzhaut bei Tieren mit der Zeit abstürbt. Das haben wir schon. Aber wirklich so, dass es nur so wie bei den Menschen fokal die Markkular, was ja die Stelle wirklich das Schärfsten sehen ist. Wenn die Markkular betroffen ist, ist das wirklich schlimm, weil wir damit am besten sehen können. Es gibt auch so ein Areal in der Netzhaut von Tieren. Aber es scheint nicht so essenziell zu sein. Da ist dann doch die Netzhaut ein bisschen anders aufgebaut. Bei Tieren-Tiere haben im Gegensatz zu Menschen und sogenanntes Tapetum. Das ist das, was wir sehen, wenn wir zum Beispiel mit dem Auto fahren und mit dem Fahrrad und es kommt eine Katze irgendwie uns entgegen, die Augen leuchten und so entgegen. Das haben wir als Menschen nicht. Wir haben nicht so leuchtende Augen. Und das heißt, Tiere sind mit dieser besonderen Schicht ausgestattet und befähigt im Dunkeln mehr zu sehen, als wir. Wir können im Dunkeln ja relativ schlecht sehen. Und dafür haben wir die Markkular und haben besonders. Das können wir auch nicht darüber wissen. Ja, besonders scharf damit sehen. Aber da sind die Tiere dann nicht so gut ausgestattet. Aber das sind so die Unterschiede. Nachzemberlt unterwegs und hab auf den Sternland bei euch. Und dann, wenn ich dann rund leuche, sehe ich manchmal die Augen von Tieren. Sieht immer sehr spuki aus nachzemberl. So, und meiste sind rot. Und meiste sind gelb. Und ist das rot wirklich, das Blut, was ich dahinten sehe? Oder was ist das? Ja, genau. Also es gibt wirklich da alle Farben, also wie du es gerade beschrieben hast, rot, gelb, lau, grün, tollsten Farben. Wenn man rot sieht, heißt das meistens eigentlich, dass die entweder kein Tapetum haben, das ist relativ selten. Aber dass man wirklich die Blutgefäße der Ader haut. Da sieht. Ja, sind wirklich dann meistens. Ich finde es schon so facile. Jetzt hätte ich noch zwei Fragen zu zwei Tieren, die du wahrscheinlich so noch nie hatte, oder. Aber wer weiß. Mit beiden hab ich öfter zu tun. Also ich sehe oft zum Beispiel einen Falken. Bei mir im Wald, der rüttelt. Also, es steht da in 30, 40, 50 Meter Höhe und guckt runter. Und ich weiß halt, der hat ein unglaublich gutes Raub. Was ist die Besonderheit bei Falker, Habicht, Adler. Hat es so eine Art Fernglas immer auge? Oder was ist das? Nee, was die haben ist, also auch da, wenn er dann so rüttelt, das ist ja glaub ich so, wie er als Vorbereitung, das ist gleich die Unterricht. Also die haben auf jeden Fall schon sehr. sehr gute Augen. Die haben vor allen Dingen mehr Typen von Foto-Rezeptoren als wir. Das heißt, die sehen viel mehr Farben und dementsprechend viel mehr Details. Ich glaub, das hatten wir auch schon beim ersten Podcast einmal kurz drüber gesprochen. Da haben wir, glaube ich, über den Oren von den Äuern gesponnen. Genau, das ist. Den, den die Euren sehen. Den, die dadurch sehen und nicht nur die Euren, sondern die Falken, Busse, alle, die sehen das alle. Und durch diese Farben reicht das, können wir auch nicht nachempfinden, einfach da fehlt uns einfach der Foto-Rezeptor für. Aber die haben, müssen wir uns vorstellen, einfach eine viel größere Farbenbrach sozusagen. Und dadurch. ja, ganz andere Welt eigentlich als wir. So, das andere Tier, was ja ansprachigen Wildschwein. Dieser Tag kam Wildschwein auf mich zu und. Boah! Na, so, und. Ich dachte, wie so sieht ich das Tier nicht, ne? Und 20 Meter vor mir, ungefähr. Vollbremsung und dann weg in die Büsche. Ich weiß, dass ich schlecht seh'n. Jetzt war ganz platzgefahrt. Was denkt sich hier in Natur dabei? Ich war in die Hammer in Supergerau und natürlich eine unglaubschweine Nase. Aber die sehen schlecht. Ist das bei dem, was ist bei denen unterentwickelt? Bei dir oder hin, es gibt ja viele Tiere, die nicht gute Nase oder hört man immer wieder. Sehen ganz schlecht. Was ist bei denen anders? Also beim Schwein jetzt ist es tatsächlich so, dass Schwein ist eigentlich so von seinem Auge her und am nächsten. Ja. Schwein hat auch kein Tapetum, also das hat nicht diese reflektierende Schicht. Dadurch ist es schon mal ein bisschen im Nachteil. Hat aber trotzdem, da ist nämlich wieder der unschüssige, schieb zu Menschen ein Foto-Receptor weniger. Also, wieder eine Zellpopulation in der Netz haut weniger. Und dadurch sieht es weniger Farben und Details als wir. Und ich denke, dass das dann dazu fühlt, dass das Wildschwein nicht gesehen hat. Oder nicht so richtig wahrgenommen. Ob es jetzt noch andere Probleme mit dieses spezielle Wildschwein hat, das weiß ich natürlich nicht. Das ist immer nur, das ist immer, hab ich schon auf der Lehmt. Die sehen einen im letzten Augenblick erst. Und dann hab ich Glück gehabt, Schwein gehabt sozusagen. Das ist das Vortes und zu Glück nicht auf der Motorhabe. Hörer haben uns auch gefragt, was sie tun sollen, bei Notfen. Also, und nun, eine Katze hat sie am Auge verletzt. Oder man hat das Gefühl, da ist ein fremdkörper im Auge, was tun. In die Klinik. - In die Klinik. Vor allen Dingen, es gibt ja auch wirklich dramatische fremdkörper. Im Auge, das Wichtige ist eigentlich nie selber probieren. Das ist raus zu fummeln. - Ja. Das ist keine Wichtige. - Das Wichtige. Nicht bezahle aber probieren. - Am besten nicht. Es gibt natürlich auch fremdkörper, die sind harmlos. In dem Sinne, manchmal ist das wirklich wie wir selber, manchmal so im Binderhautsack haben. Und das Auge ist einfach total gereizt. Weil es ja einfach wehtut. Damit dann natürlich bitte sofort kommen, auch wenn es eigentlich eine La Palie ist. Man muss das Auge nun mal gut spülen, so in der Art. Aber man weiß es halt nicht. Und die können sich wirklich fies festsetzen. Und so eine Hornhaut, wo es drin feststecken kann, ist ein halben Millimeter Notik. Also, es ist ein sehr dünnes Gewebe. Man kann sich vorstellen, wenn man da mal irgendwie blöd dran rum zuppelt. Was ist kaputt? - Geht nicht gut. Ja. - Okay. Und da die Klinik ja 24/7 Notwins hat. Ja, wir sind dafür da und das. - Und auch so was. Was? - Genau. Das ist wie immer eigentlich faszinierendes Thema. Genau, das waren heute mal anders, dass wir wirklich Fragen gestellt bekommen haben. Oder die du dann natürlich auch der Kau gestellt hast. Und ich kann wieder nur alle höheren Hörer wirklich dazu anraten, dazu bewegen, einfach uns die Fragen zu schicken, dass wir diese Fragen an unsere Kollegen auch stellen können. Ja, also vielen Dank. - Karau, vielen Dank, Max. Ja, gerne. - Ja. Ich habe allen wieder zu dem Auf dir Karau und verabschiede mich mit besten Grüßen an die Republik. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Die Augenheilkunde bei Tieren (Ophthalmologie) umfasst alle Spezies, der Fokus liegt jedoch auf Hunden und Katzen.
Die Nukleussklerose ist eine natürliche, altersbedingte Linsentrübung (ab ca. 7-8 Jahren bei Hunden), die kein Problem darstellt, im Gegensatz zum Grauen Star (Katarakt), der operativ behandelt werden kann.
Genetische Erkrankungen und Rasseprobleme sind häufig, z. B. bei Bulldoggen und Möpsen mit zu kurzen Nasen und großen Augen; dies führt zu Trockenheit, Pigmentierung und Hornhautverletzungen.
Nach einer Katarakt-OP werden Kunstlinsen eingesetzt, um die Sehkraft wiederherzustellen; Hunde zeigen dann oft verbessertes Verhalten.
UV-Licht kann bestimmte Augenerkrankungen (z. B. bei Schäferhunden) verschlimmern; Sonnenbrillen helfen.
Bei Katzen sind Viruserkrankungen (Herpes) eine häufige Ursache für Augenprobleme; Siamkatzen haben genetisch bedingtes Schielen.
Blinde Tiere können sich gut anpassen, wenn der Verlust langsam erfolgt; plötzliche Erblindung erfordert Gewöhnung.
Auch Reptilien und Vögel werden behandelt; bei ihnen spielen Haltungsfehler eine große Rolle.
Summary:
In dieser Podcast-Folge von "Die Tierclinik" sprechen Hans Ankelbach und Dr. Max Kraus mit der Augenärztin Dr. Karos Chiewit über Augenerkrankungen bei Hunden und Katzen.
Zunächst wird die natürliche Linsentrübung (Nukleussklerose) erklärt, die bei älteren Tieren auftritt und im Gegensatz zum Grauen Star (Katarakt) kein Problem darstellt. Der Graue Star kann operativ mit Kunstlinsen behandelt werden, was die Sehkraft deutlich verbessert. Besonders problematisch sind Rassen mit kurzen Nasen wie Bulldoggen und Möpse, deren anatomische Fehlstellungen zu Trockenheit, Pigmentierung und Hornhautverletzungen führen.
Auch genetische Erkrankungen und UV-Licht-Empfindlichkeit (z. B. bei Schäferhunden) werden thematisiert; hier können Sonnenbrillen helfen.
Bei Katzen sind Herpesviren eine häufige Ursache für Augenentzündungen. Erstaunlicherweise können Tiere mit langsamem Sehverlust gut kompensieren, indem sie sich an ihre Umgebung gewöhnen. Besitzer sollten die Umgebung dann nicht verändern.
Auch Reptilien und Vögel werden behandelt, wobei Haltungsfehler oft die Ursache sind. Die Folge betont die Bedeutung der Früherkennung und rassespezifischer Probleme.
FAQs
Nukleus Sklerose ist eine natürliche, altersbedingte Trübung der Linse, die ab etwa 7-8 Jahren auftritt und meist unproblematisch ist. Grauer Star hingegen ist eine krankhafte Trübung, die zu Sehbeeinträchtigungen führen kann und behandelbar ist.
Wenn nur ein Auge betroffen ist, kompensieren Tiere dies oft gut. Anzeichen werden erst bei beidseitigen Problemen offensichtlich, wie Anstoßen an Hindernisse, Probleme beim Springen oder Verpassen von Zielen.
Ja, viele Rassen haben genetisch bedingte Probleme, z.B. kurznasige Hunde wie französische Bulldoggen und Möpse mit trockenen Augen und Hornhautproblemen, sowie Schäferhunde mit UV-lichtgetriggerter Keratitis.
Ja, nach einer Grauer-Star-Operation werden oft Kunstlinsen eingesetzt, die auf Standarddioptrien basieren. Dies gibt es für Hunde, Katzen, Pferde und sogar Kaninchen.
Ja, genau wie Menschen können Hunde und Katzen allergische Reaktionen haben, die zu tränenden Augen führen, besonders im Frühling.
Theoretisch ja, und es gibt bereits Sonnenbrillen mit UV-Schutz für Hunde, die bei bestimmten Erkrankungen wie UV-lichtgetriggerter Keratitis empfohlen werden. Die Tiere können sich daran gewöhnen.
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