In dieser Podcast-Folge diskutieren die Gastgeber mit Anna und Leo von der Firma 11 Herz die praktische Anwendung motivbasierter Führung im Fußball. Zunächst wird erklärt, dass es 16 verschiedene Motive gibt, die bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Diese werden durch einen Online-Fragebogen und ein ausführliches Auswertungsgespräch diagnostiziert, wobei die Kombination der Motive entscheidend ist. Ein zentrales Ergebnis aus über 1.500 Datensätzen von Profifußballern ist, dass Teamsportler häufig einen niedrigen Neugiertreiber haben, was sich in einem starken Praxisbezug äußert. Besonders relevant ist das Motiv der sozialen Anerkennung: Viele Profisportler haben ein hohes Bedürfnis nach Lob und Perfektion, während das Statusmotiv nicht signifikant erhöht ist. Für Trainer bedeutet das, dass Kritik bei solchen Spielern als akuter Stressor eingesetzt werden sollte – nicht dauerhaft, sonst führt das zu Motivationsverlust und sogar Karriereabbrüchen. Gleichzeitig ist übermäßiges Lob problematisch, da es Spieler in der Gruppe hervorheben kann. Trainer mit niedriger eigener Anerkennung neigen dazu, direkt zu kritisieren, sollten aber lernen, lösungsorientiert zu coachen. Die Folge betont, dass motivbasierte Führung Erfahrung erfordert und nicht von heute auf morgen erlernbar ist.
Wir haben im Ball besitzt und wir eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimitrischen links verteidiger und im breit ziehen in linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch. Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Willkommen zurück, liebe Coaches. Zum Thema Motivbasierte Führung. Im ersten Teil des Podcasts Gesprächs mit Anna, Faggi, Afgarni und Leo, Jonathan, Testmann. Haben wir schon darüber gesprochen. Warum dieser Führungs-Dee, was er uns bringt, warum er seine Relevanz hat und auch wie ich vorgehen muss. Wie ich als Trainer auch niedrigschwerlich mich dem Thema näheren kann. Das sei ja, wenn ihr noch nicht reingehört habt, in diese Folge empfehle ich euch anders wie in anderen Folgen. Macht es das, bevor ihr diese Folge hört. Denn diese beiden Folgen bauen auch aufeinander aus. Und wir haben damit geendet, darüber zu sprechen, wie ich überhaupt an das Wissen, was welche Motive drei mal gegenüber an. Meine Spiele an, wie ich daran komme. Und haben vor allem darüber gesprochen, Leo hat das angeführt, dass es erst mal wichtig ist, als Trainer selbst zu wissen, was ein Andereib, welche Motive ein berühren und auch bestimmen zu einem Großteil. Und jetzt wollen wir mal genauer auf die Arbeit von 11 Herz, nämlich der Firma von Anna und von Leo noch mal genauer darauf zu sprechen kommen. A) Welche Motive gibt es überhaupt? Wie finde ich die heraus und auch um nächsten Schritte darüber zu sprechen, der Detaktik, wie wenn ich es eigentlich an. Also wie kann ich 20 Spieler eigentlich gleich behandeln, gleich individualisiert, aber in dem Fall. Aber lass uns mal erstmal damit starten, nochmal genauer darüber zu sprechen, welche Motives überhaupt gibt. Wir haben ja eben schon über Neugier und soziale Anerkennung gesprochen, welche Motive gibt es und wisst ihr, welche auch im Fußball am häufigsten ausgeprägt sind? Ich würde einfach mal starten mit der Antwort und dann kann Anna sehr gern ergänzen. Aber so viel Zeit muss sein, wir haben nicht nur zu zweit unsere Firma 11 Herz gegründet. Da steckt auch noch eine dritte Person dahinter, nämlich die Liebe Amma Raheer. Und ja, so viel Zeit muss sein. Ansonsten jetzt zu deiner Frage, wir können sehr differenziert 16 verschiedene Motive diagnostizieren und analysieren. Und man kann sich das so vorstellen, dass diese 16 Motive grundsätzlich bei jedem Menschen vorhanden sind. Aber sie können verschieden ausgeprägt sein. Also sie sind entweder niedrig ausgeprägt, dann sind sie an dem einen Ende der Spektrums sozusagen. Sie können aber auch neutral ausgeprägt sein. Dann ist man hinsichtlich dieses Motives eher flexibel und das ist kein signifikanzergebnis. Und es kann auch auf dem anderen Ende des Spektrums ausgeprägt sein, also sehr hoch ausgeprägt sein. Und wir haben da, wie gesagt, 16 verschiedene Motive dazu zählen, das Motiv nach soziale Anerkennung, nach Status, Neugier, Sozialkontakte, Prinzipien, Familie, Bewegung und und. Ich zähre jetzt nicht alle 16 auf. Sicherheit noch, das vielleicht noch ein wichtiges Motiv genauso wie ich weiß nicht, ob ich es genannt hatte. Neugier Einfluss. Ich habe leider gerade keine Liste vor mir. Deswegen kann sein, dass es da Doppelung gab oder ich ja etwas vergessen habe. Aber dieser können wir, wie gesagt, sehr fundiert, testen das läuft so ab, dass man ungefähr 20 bis 30 Minuten einen Fragebogen online ausfüllt. Und dann hat man einen Motivprofil, das dann gemeinsam mit der Anna als Diagnostikerin eine mehrstündigen Gespräche ausgewertet wird. Denn die Magie liegt nicht in den einzelnen Motiven, sondern in der Kombination der 16 Motive. Und dafür braucht es hier jemanden, der sich sehr, sehr gut damit auskennt. Und das ist in dem Fall bei uns die Anna, der ich jetzt das Wort übergeben will. Ja, vielen Dank, Leo, für den sehr, sehr schön einstieg. Genau. Die Motive. Ich würde einfach mal so ein paar Motive, die bei Fußballern interessant sind, jetzt ins Feld bringen. Das interessiert ja die Trainer auch immer ganz besonders. Und wir haben tatsächlich dadurch, dass wir ja über 1.500 Daten setze vom Profifußballspielern haben, die permanent anwachsen. Ich weiß nicht, bei welcher Zahl wir inzwischen ganz genau liegen. Dadurch haben wir tatsächlich so ganz gute Vergleichswerte. Also für alle, die sich da nicht täglich mit beschäftigen, so eine ganz gute Stichprobe sagt man, das sollte man so dort 2,300 Menschen sein. Wir sagen, das ist eine vernünftige Stichprobe, wir haben aber tatsächlich auch Stichproben, die liegen so bei 600, 700 Menschen zum Beispiel. Oder wir haben eben auch tatsächlich das mache ich nicht selber, das mache Kollegen, die vergleichende immer ganz fröhlich und werden die Daten setze aus und schicken uns dann immer zu allen möglichen Sportarten und Themen, die Ergebnisse, die sie dann da finden. Wir haben eben auch so Themen da, guck uns einfach mal alle an. Und wir wissen tatsächlich, also nochmal auf das Thema Neugier, ja, wir wissen, dass tatsächlich das gilt für alle Teamsporte, also es gab wir haben eine große Stichprobe gemacht mit Handballprofis und Fußballprofis, das waren allerdings überwiegend Fußballprofis. Wir wissen, dass Teamsporte in der, also statistisch in der Masse eher ein niedrigeren Neugiertreiber haben. Das bedeutet, dass sie eben stark Umsetzungslieben sind, das bedeutet in der Masse, dass es wahrscheinlich her ist, dass man eher mit Teamsportland zu tun hat, die allen sehr praxisbezogenen Zugang haben zu ihrer Tätigkeit, zu dem, was sie lernen wollen. Das gilt natürlich auch neben dem Platz. Aber wenn wir jetzt auf dem Platz sind, haben wir einfach eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, dass da womöglich viele junge Leute dabei sind, die einen sehr starken Praxisbezug haben, heißt Rotinenlieben auf dem Platz üben wollen, trainieren wollen, sich nicht so sehr die Frage nach dem Warum stellen, sondern eher die Frage nach dem Wie. Das sind auch die, die dann gerne mal nach zehn Minuten Videoanalyse so leicht mit Verschlaf, nehmen Gesichtsausdruck vom Stuhlkippen. Und man soll es Trainer immer Sorge hat, ob die sich noch halten können. Das sind die, die dann auch gelangweilt wirken. Das sind die womöglich dann auch. Das heißt aber nicht, dass die irgendwie dusslich sind, das nicht verstehen oder auch keinen Interesse haben, sondern die haben einfach motivativ emotional eine andere Art, sich optimal wissen anzueignen. Das wäre ein ganz interessanter Wert, was auch immer ganz spannend ist, ist der Vergleich zwischen soziale Anerkennung und Status. Das sind tatsächlich zwei verschiedene Antriebe. Bei dem einen, bei der sozialen Anerkennung geht es darum, ganz viel Anstrengung auf sich zu nehmen und Perfektion zu erreichen, um durch diese Perfektion positive Anerkennung zurückzuerhalten. Also sprich Lob. Das sind Menschen, die ganz viel dafür tun, Fehler frei zu agieren, um daraus dann positives Feedback zu bekommen. Da beim Thema Status geht es um was anderes, dann geht es um Ansehen. Also da geht es darum, durch seinen Handeln in der sozialen Gruppe im Ansehen zu steigen. Und das Interessante ist, dass wir tatsächlich viele Profisportler haben, die ein hohes Bedürfnis nach Anerkennung haben. Wir haben aber gerade im Fußball keine signifikante Erhöhung bei den Sportlern, bei Status. Das ist ganz interessant, weil die Babbel des Fußballs ist ja sehr stark Status geprägt. Man hat dann auch immer Fußballspieler im Kopf mit den dicken Autos, die dann im Geld in Taxi liegen lassen. Also man hat immer ganz viele Ideen zu Status, was gerade den Fußball angeht. Das lässt sich aber nicht belegen. Tatsächlich finden wir da eine ganz leichte Tendenz bei Status, aber lange nicht so, wie man es erwarten würde. Bei der sozialen Anerkennung, aber zum Beispiel ist das anders. Und das ist wiederum für Trainer total interessant, weil wir haben ja eine sehr, ich sag mal, patriarchialisch geprägte Matchokultur, auch im Fußball. Also wenn man dann so diese Felix-Maggart-Ollikanen-Kultur sich mal anschaut, nur die Haken kommen in Garten, friss oder stürb und so. Und das interessante ist aber, dass wir wissen und das gilt nicht nur für den Fußball, aber auch. Wir haben die besten Fußballspieler, die wir haben verglichen. Das waren ja, ich weiß nicht, etwas zwischen 250 und 300 Spieler. Eine Zahl dazwischen, die habe ich jetzt gerade nicht parat. Die haben uns angeschaut auf dem Treiber-Anerkennung und unter 40 hatten eine niedrige Anerkennung. Das bedeutet einfach ganz allgemein gesprochen, dass sehr, sehr viele Menschen, die im Profisport gelandet sind, ein ganz starkes Bedürfnis nach Anerkennung haben, was man aber wissen muss, dass das wohl eine rabe Menschen sind, weil ja die ihren Selbstbild durch das Außen geprägt wird. Also ich brauche ja, dass mich jemand anders lobt, dass jemand anders mir sagt, dass ich es gut mache, dass mein Trainer mir sagt, dass ich es perfekt mache. Das macht natürlich auch einen gewissen Trainings-Eifer. Ja, jemand in der niedrigen Anerkennung, der fragt sich selbst, habe ich es gut gemacht und wenn der sich die Frage selbst mit "ja" beantwortet, geht der ganz entspartuschen. Der kann der Trainer da hinten wie ein Haber-Männchen aufnehmen.
auf den Abhüppfen, das tangiert den motivational nicht so besonders. Der kann kritik ab, so jemand, den kann man auch querbar Platz mal anbrüllen und dann fragt er sich, was ist mit dem Trainer los, ansonsten passiert er nicht viel, aber jemand, der ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung hat, wird dadurch sehr, sehr stark berührt und beeinflusst. Das heißt, wir haben genau diese merkwürdige Situation, dass wir wissen, dass Menschen mit dem selben Talent mit einer motivational hohen Wahrscheinlichkeit im Profisport landen, weil die ihn sehr, sehr hohen Trainings-Eifer haben, weil die Trainieren und Trainieren und Trainieren und Trainieren, bis der Trainer sagt, jetzt ist es perfekt. Während jemand der niedriges Bedürfnis nach Anerkennung hat einfach nicht nach Perfektion strebt und sagt, so hat er sogar genug gemacht für heute, es gehen nach Hause und geh umherhauen wir erst mal eine Pizza rein. So, man kann schon sagen, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, auch dass Menschen den starkes Bedürfnis nach Anerkennung haben, wenn die entsprechend gefördert und gekocht werden, dass die wie ein Schwamm alles aufsaugen, was der Trainer in geht und das entsprechend auch trainieren, bis es perfekt ist. Trotzdem haben wir aber auf der anderen Seite diese Kultur, während die Kultur von Trainern die sagen, man muss auch mal kritisieren und man muss den auch mal sagen, was das schief geht. Und ich habe dem das jetzt schon dreimal gesagt, das kann ja wohl nicht wahr sein. Also, das heißt, wir haben eine Kultur, die eher, sage ich mal, auch medial von haascher Kritik geprägt ist und auch davon die Sportler müssten das alle aushalten. Das heißt, meine Realität ist und das erleben wir jetzt auch im Kontext von 11 Hetz in denen, in denen Gespräche immer wieder die Realität ist, viele Profisportler, die ich in meinem Leben, die ich betreut habe, die ich gesehen habe, in denen ich gesprochen habe, halten eher aus, jahrelang, als dass ich jahrelang ein Heiflein nach Nissen haben, motivational. Also, die schaffen es eher trotzdem, was beachtlich ist. Es ist ein ganz interessantes Phänomen auch, was wir da haben. Jetzt lassen es bei dem Thema Sozialeinerkennung noch mal bleiben, denn wenn ein Spieler einfach sehr strefsam ist immer versucht viel richtig zu machen, damit er einfach diese Anerkennung des Lobe bekommt, wie schaffe ich es bei den Spielern, wo dieses Motiv extrem ausgeprägt, ist trotzdem Kritik zu äußern, also negative Kritik, ohne dass ich da in dem Vertrauensverhältnis irgendwas einreise und auch beim Spieler selbst für große Vonsicherung sorge, oder es auch genau den Schritt, den man mal machen muss. Aus den Ausführungen von Anna kann man ja, kann man eigentlich mehrere Dinge Schlussfolganen. Das, was du jetzt Schluss gefolgert hast, ist sozusagen die eine Seite der Medaille, also Spieler die eine Ruheausprägung in Sozialeinerkennung haben, die verliert man motivazinal, wenn man sie vor der Gruppe kritisiert. Das heißt nicht, dass man die Spieler dann überhaupt nicht kritisieren darf, aber man sollte es dann halt eher ein Z1-Setting machen. Und dann sollte man, und das gilt grundlegend dafür, man sollte es als akuten Stressor betrachten, weil mit akuten Stressoren können wir, haben wir das körperliche und genetische Rüstzeug und auch das mentale Rüstzeug, um damit umgehen zu können. Das Schlimme an einer fehlgeleiteten motivazinalen Führung ist der Aspekt der Zeit, also wenn wir als chronischen Stressor machen, also wenn wir Andauernd auf solche Spieler rauffauen, sie Andauernd vor der Gruppe kritisieren und ihnen zwischendurch keinen Lob zu kommen lassen, dann sorgen wir dafür, dass diese Spieler ihre Karriere überhaupt nicht lieben, sondern eigentlich irgendwann froh sind, wenn sie es überstanden haben. Das heißt, wir sollten das als akuten Stressor betrachten, von dem man sich erholen kann, von dem wir uns regenerieren können, mit dem wir lernen können, um zu gehen, um das nächste mal besser damit umgehen zu können, wenn es wieder auftritt. Da muss aber genügend Zeit dazwischen liegen, was halt nicht passieren darf, ist, dass wir in einer art chronischen Stresszustand kommen, weil das immer und immer wieder passiert. Das ist das gleiche Prinzip, wie Training funktioniert. Wir können nicht jeden Tag 120 Prozent beim Training geben, ohne zu regenerieren, dann wirtschaften wir unseren Körper runter damit und sind nicht mehr leistungsfähig und ähnlich, kann man das auch auf dieser Ebene betrachten. Also einfach ein universelles Prinzip von Anpassung, das eben auch auf der Ebene stattfinden kann. Ich möchte noch einen Aspekt ergänzen zur sozialen Anerkennung, nämlich die Schlussfolgerung, die man daraus auch ziehen kann. Und diese macht es eigentlich so deutlich, wie individuell das Ganze ist und wie komplex das auch ist und wie viel Übung und Erfahrung das benötigt. Also nur weil man jetzt morgen als Trainer seinen Motivprofil macht, seine Motivtie agnastik macht, die eine gute Auswertung mit Anna bekommt und dann die Motivprofile seiner Spieler vorgelegt bekommt, heißt es noch nicht, dass du dann direkt super, super bist in der Motivbasiertenführung. Das braucht Zeit, das braucht Erfahrungswerte und es geht nicht von heute auf morgen. Worauf ich hinaus möchte? Bei der sozialen Anerkennung ist es auch so, dass überbordendes Lob zu einem, zu motivationalen Beritation sozusagen führen kann. Ich kenne das selber. Ich bin auch jemand, der relativ hoher Ausprägung in sozialer Anerkennung hat. Das heißt einerseits war das stark gekritisieren vor der Gruppe für mich nicht angenehm. Aber überbordendes Lob fast noch schlimmer. Bei überbordendes Lob führt dazu, dass du in der Gruppe als jemand gesehen wirst, der nicht sein wirst, nämlich als Trainer so. Viele kennen also viele, die aus dem Fußball kommen und so in Mannschaftskontexten groß geworden sind und sich viel darin bewegen. Die kennen diesen Ausspruch Trainer so. Was eigentlich nur verdeutlichen soll, dass der Trainer scheinbar eine sehr innige Beziehung zu dir hat, weil er die ständig lobt. Und als so jemand möchtest du nicht dargestellt werden, du willst einfach nur in deiner Gruppe sozusagen mit Schwirmen und von allen akzeptiert und gemacht werden. Aber du möchtest weder in der einen hinsicht, noch in der anderen herausgestellt werden. Also das ist natürlich komplex für Trainer dort das richtige Maß zu finden. Wann kann ich kritisieren, in welchem Setting kritisierig am besten? Wann kann ich loben? Wie soll ich dafür, dass es nicht zu viel Lob ist? Weil eben die Spieler, die in hoher Ausprägungen in sozialer Anerkennung haben, ihre Bestätigung im Außen suchen. Und die sollten wir natürlich nicht gefährden, zumindest nicht auf Dauer. Ah gut, okay, chronisch auf keinen Fall. Und tatsächlich um da noch was zuzufügen, auch didaktisch. Also dieses Thema kritisieren, das ist sehr beliebt bei den Trainern. Also ich habe dazu tatsächlich keine gültige Stichprobe gemacht, sondern einfach nur mal die Profile verglichen, die ich über die Jahre gesammelt habe mit den vielen Trainern, die ich ausgebildet habe. Und man muss einfach sagen, dass es doch auch recht viele Trainer ergibt, die niedriges Bedürfnis nach Anerkennung haben, für die also Kritik etwas normales ist oder etwas wertvolles ist, die auch sagen, man muss Fehler machen, um daraus zu lernen. Und das Problem ist da einfach Menschen mit einer starken Anerkennung, mit dem starken Wird es nach Anerkennung. Die Leben nicht nach dieser Logik. Sie leben nicht nach der Logik. Fehler machen ist okay, man muss Fehler machen, um irgendwie daraus zu wachsen. Das ist maximal eine Anklärnte Logik. Das ist keine, die sie mittlerigen. Sie wollen eben keine Fehler machen. Sie wollen eben gerne Perfektion erreichen. Das ist relevant. Das heißt dieses Thema kritisieren es. Es gibt ein Diagnostiker, der ist zwischen auch ein Ruhestand, der immer sagte, ja, bei Menschen mit einer hohen Anerkennung darf man eigentlich nicht kritisieren. Also wenn man es ganz, ganz streng betrachtet, darf man das eigentlich nicht. Nun hat Leo Recht, dass wir mit akutem Stress gut umzugehen gelernt haben. Vielleicht auch sogar besser werden unter akutem Stress. Das darf aber kein Eintritt sein für Trainer, die eh niedrige Anerkennung haben, zu sagen, ja, es hat man akutisch, akute Kritik dreimal am Tag. Das die Maßrichtung, die Daktisch, wenn wir darüber nachdenken, wie gehen wir auf die Menschen zu? Ist dadurch, dass wir wissen, wir werden eine mögliche Rechtehohe anzahlen an Spiele an haben, die ehrenbedürfnis noch starke Anerkennung haben. Da gilt schon, coach die Lösung. Coach die Lösung. Es ist ziemlich einfach. Haun nicht drauf und sagt, was alles schief gegangen ist. Erklär denjenigen, was er tun muss, um Perfektion erreichen zu können. Das ist eine andere Art des Coachings. Und man muss halt sagen, Menschen mit niedriger Anerkennung, den geht es jetzt nicht schlecht, weil sie genobt werden, weil positiv gekotzt wird, weil Lösungsorientiert gekotzt wird. Das ist für die nicht negativ oder anstrengend. Die fragen dann eh mal, sagen eh mal, ja, was habe ich in falsch gemacht. Sag mal, wenn man meine Fehler, ich für wissen, was ich verbessern kann, indem du mir meine Fehler aufzählst. Das kann man dann ja auch gerne machen. Aber bei Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Anerkennung, da ist es so, wie Nio sagt, akut ein kritisches Gespräch zu führen. Das ist nicht das Thema, das aber permanent zu tun und intuitiv zu tun. Das ist ein Drama und das führt zu Drop-Outs am Ende. Und da kann man tatsächlich auch sagen, nicht wenige Fußballspieler steigen irgendwann aus, auch aus Laufen in Karriere. Also ich kenne auch Leute, die aus Laufen den guten zweitiger Karriere oder sogar erstiger Karriere auch ausgestiegen sind irgendwann, weil sie gesagt haben, ich ertrag das einfach nicht, ich halte das nicht mehr aus. Und deshalb ist sozusagen der Fokus erstmal. darauf, für gerade für Trainer mit einer niedrigen Anerkennung zu lernen, zu bestärken, und zu lernen, die Lösung zu kochen. Es übrigens ein Begriff von einem sehr lieben und fachliche ausgezeichneten Spotsychologen, den wir beide gut kennen. Ich fand das ganz wunderbar, als er mir das irgendwann mal gesagt hat, kocht die Lösung. Das ist einfach ein sehr schöner Begriff dafür und etwas, was man sich so ein Stück weit auch hinter die Orn schreiben kann als Ansatz. Und damit ist eben nicht gemeint, nicht zu korrigieren, sondern da ist die Frage, wie korrigiere ich das Ganze. Und das ist einfach etwas, was man sich klar machen muss, wenn man selber niedrige Anerkennung hat, hat man ein komplett anderes Bild, wie lernen funktioniert, als jemand, der stark nach Anerkennung strebt. Und das muss ich erstmal wissen, was ich mich jetzt auch dabei gefragt habe, ist bei dem Thema, um das so ein bisschen abzuschließen, bevor wir mal zu dem Transfer gehen, dann auch wie es denn schaffe, 20 Spieler in der Kabine individuell zu behandeln und zu führen. Dieses Thema herausfinden der Motive, wie das konkret funktioniert. Das funktioniert jetzt aus meiner Sicht so, wie ich es verstehe, nicht einfach nur vor allem nicht über das Fragen oder über so ein Fragebogen an Spieler, sondern auch aus der Beobachtung heraus. Der Gruppe und der einzelnen Spieler, jetzt nur auf den Sportplatz gesprochen, natürlich, wenn ich ein Diagnostik mache und ein Spieler setzt sich hin oder ein Trainer setzt sich hin. Und wir gehen das durch, wir versuchen das herauszufinden, dass er die eine Sache, aber die andere Sache ist ja eigentlich auch die Beobachtung, in dem Fall, wo ich sage, ich mache jetzt eine Kabineansprache, 20 Spieler sitzen vor mir und ich beobachte mal so ein bisschen, da gibt man im Kurtreiner auch die Aufgabe, die anderen Spieler zu beobachten und gucken, wer schaltet nach 15 Sekunden ab, wer nach drei Sekunden, wer nach zwei Minuten. Und man dadurch ja auch schon erfährt, okay, wer hat vielleicht gar nicht so groß jetzt das Bedürfnis neu gelegt, ist natürlich nur eine Beobachtung, muss man natürlich dann noch öfter irgendwie, wir haben in anderen Sachen vergleichen, aber das eine ist so das Erfragen, das andere ist eigentlich das Beobachtung oder wo ich mir auch denke, okay, vielleicht sollte mich als Trainer gerade, wenn ich eine Mannschaft neu kennen, lerne vor allem in der Vorbereitung, die Zeit geben, in einer Sommervorbereitung, viel vielleicht diese Übung im Training, meine Kurtreiner oder wenn man es darf übernehmen, zu lassen, um mich irgendwie als Chef-Trainer zu sagen, ich schaue mir das sehr aus dieser neutralen Perspektive an oder wie sieht ihr das. Also, wir haben ja schon gesagt, im besten Fall habe ich ja die Profile der Spieler, wenn ich die nicht habe, was ja öfter vorkommt, dann bin ich tatsächlich bei dir, es ist einfach gut, darüber, dass ich mich selbst sehr gut ausbildet, dass es das, was Leo von gesagt hat, dass wenn ich mich selbst daraufhin gut spezialisierer und mich damit intensiv befasst habe, und das machen wir auf eine Ausbildung, das war so ein Käse, gibt bestimmte Verhaltensreflexe, die man sehen kann, es gibt bestimmte Versprachlichungen, die man hören kann, dann ist das schon total gut, sich zu sensibilisieren für das, was ich sehe und höre. Ich habe tatsächlich mal in einem NLZ mit dir im Zusammen- mit einem Sportwissenschaftler zusammen, am Ende war das ein elektronisches Instrument entwickelt, was so ein bisschen erinnert, anders oder auch aufgebaut, methodisch, wie das da 160 Grad Feedback, weil die da gesagt haben, wir haben da tatsächlich so ein Bundesliga und so da hatten wir die Profile der Spieler, da haben wir High End betreut, das war ganz klar, wir haben sehr genau geguckt, da haben wir genau Verhaltensreflexe auf dem Platz analysiert, weil man kann das auf dem Platz, man kann Reflexer auf dem Platz ja sehen und kann sich sich auch dann mit der Diagnostik angucken, aber im Grundlagenbereich hatte man das ja einfach nicht, das waren ja die jüngeren Spieler, ich sag mal so bis zu 15, also die jüngeren, da haben wir dann überlegt, wie geht denn das, wie kann man da ganz gut auch genau sich diesen Thema anlehren, ohne da ja sie Diagnostische Wahrheit erzeugen, aber einfach um damit gut aktive umzugehen. Und da haben wir das im Grunde so gemacht, da haben wir wir beim 360 Grad Feedbacks und System entwickelt, die haben das doch wunderbar elektronisch irgendwie gebaut, dass man wirklich das anklicken konnte am Ende. Wir haben bestimmte Fragestellungen im Grunde aus der Testung übersetzt und dann haben, ich weiß ich damals, wenn es gerade 4, 5 Trainer hat, so genau weiß ich, dass nicht wie viele das am Ende waren, ob es sich mehrere Trainer aus verschiedenen Perspektiven die Spieler angeguckt und sind dann auf diese Frage, haben dann diese Frage beantwortet, aus der Beobachtung und daraus erzeugte man dann ein Ergebnis, natürlich darf das keine Anspruch auf Gültigkeit erheben, wissenschaftlich, aber sie haben sich dadurch sehr sehr angenehrt. Wir haben auch die Motive ein bisschen reduziert, ich darf gerade am Ende 5, 5 oder 6 Motive, die wir um ihre relevanten Fans gefahren, die halt auch deshalb relevant sind, weil sie direkt motivational wirken, also die sind direkt Performance wirksam auf dem Platz, es gibt halt auch Motive, die nicht so direkt aktivierbar relevant sind für Wettkampf, das heißt wir haben das so auf 5, 6, 3, sozusagen reduziert und dann haben tatsächlich mehrere Trainer sich bestimmte Spieler angeguckt eine ganze Zeit und haben dann anhand dessen diesen Fragebogen ausgefüllt und dann haben wir das am Ende über einander gelegt, also das haben die auch noch ganz tollen Vereinsdesignen und so, also toll aus, so das heißt am Ende auch wenn man die Profile der Spieler nicht hat, gibt es schon die Möglichkeit auch über Beobachtung in einen Ab Gleich zu kommen und dann kamen das Testen, man kann, deshalb meine ich, dass es im Grunde zahlt, ob das ein was was Leo auch in der ersten Folge schon sagte, man muss einfach in der Eigenqualifizierung anfangen, je fitter ich selbst in einer motivational Selbststeuerung bin und darin bin motiviert, was ihr zu führen, so sie besser ich das gelernt habe, desto mehr kann ich natürlich auch lesen was der andere mir gibt und da war es dann so, dass tatsächlich sie auch auf Reflexen der Spieler dann reagiert haben, also Dinge gefragt haben, zum Beispiel auch experimentell genobt haben, ganz besonders geguckt haben, viel reflektiert der Spieler darauf, also macht er sofort alles auch, da alles aufwien, schwamm, was der Trainer ihm gibt oder ist es eher jemand, den man 5 mal etwas sagen kann und dann sagt man durch, ich habe dir das schon mehrfach gesagt und er sagt dann ja ich verstanden aber ich habe das jetzt anders entschieden, also dann weiß man einfach okay, da könnte vielleicht ein niedrigeres Betrück für seine Anmerkennung da sein, der könnte etwas stärkere Selbstüberzeugung haben der Spieler, also man hat sich so auch verschiedene eben in dem Angenäher und so mit den Spielern gearbeitet, das ist nicht wissenschaftlich valide, aber es ist toll trotzdem weil man sich so intensiv mit der Thematik befasst und weil man dadurch sich dem Spieler auf einer eben der Anlehrer die einfach sehr sehr unüblich ist, sage ich mal und die hervorbringt was treibt injenigen eigentlich wirklich an, so und das ist einfach organisch, neuronal entscheidend für die Aktivierbarkeit von Performance, das ist eben kein nice to have, sondern wenn ich Leistungsorientiert trainieren möchte, jemanden dann ist das relevant, was neuronal in dessen Kopf los ist und ob ich da Adrenalin habe, ob ich da cortisol habe, das ist oder eben Dopamin im besten Pfizerotronienausschüttung, das ist einfach relevant dafür was der leisten kann auf dem Platz und deshalb finde ich solche Ansätze einfach total spannend, gerade dann wenn man eben noch nicht mit diagnostiken arbeiten kann oder das eben auch gar nicht kann weil der Verein die Mittel nicht hat, das gibt es ja auch. Jetzt finde ich spannend, geistet mir so der Gedanke im Kopf herum, nehmen wir mal das Beispiel Team ansprache, ich kenne die Motive von meinen 20 Spielern und ich glaube die ggge Praxis in 99% der Fußballmannschaften gibt es vor dem Spiel eine große Kabinenansprache in der vor der Mannschaft eine für alle, aber ist das nicht total überholt, es müssten wir nicht eigentlich sagen lassen das und machen das statt dessen 20 einzigespreche. Die Frage ist natürlich auch was logistisch machbar ist, also wenn man von der Erwärmung in die Kabine kommt dann hat man wenn es gut läuft vielleicht noch 10 Minuten Zeit in der Kabine, dann sind 20 einzigespreche oder sagen mal zumindest 11 einzigespreche, machbar aber natürlich auch kompliziert. Du musst natürlich dein Team auch in in in in gruppen unterteilen, also das kannst du ja nach den jeweiligen Mustern, kannst du sozusagen auch ein bisschen klass dann und die einen brauchen ein bisschen mehr Ruhrformspiel, weil sie eine niedrige Ausprägung in sozial Kontakten haben und sie es erst stressen wenn man dann plötzlich alle Armen haben stehen und dann 5 Minuten noch eine Motivationsrede gehört bekommt, das die hohe zu damit nicht ab, was ja häufig passiert ist dass man die Führungsspieler die letzte Ansprache in der Kabine machen lässt, das kann auch aus meiner Erfahrung durchaus sinnvoll sein, also wenn man Spieler hat, die sehr einfluss liebend sind und die in einer Mannschaft und in der Gruppe akzeptiert sind, dass man die noch mal eine Motivationsrede schwingen lässt, das das kann schon das kann auch schon auch nützlich sein, aber grundsätzlich ist es einfach wichtig dafür zu sensibilisieren, dass gewisse Menschen, gewisse Spieler das eine brauchen und die anderen das andere und dann muss man gucken wie die Mannschaft aufgestellt ist, in der einen Mannschaft funktioniert das gut, wenn man dann nur gruppenansprache macht und dass die Führungsspieler machen lässt und da auch rotieren lässt, in anderen Mannschaften funktioniert das nicht so, das kommt auch auf die Team zur Zusammenstellung an und da kann es dann
auch sinnvoll sein, einfach in kleinen Gruppengespräche zu führen. Da kann es auch einmal sinnvoll sein, einige Spieler komplett in Ruhe zu lassen, in dem in den Minutenformen Spiel, weil die einfach runterkommen müssen, weil sie vielleicht selber sehr gestresst sind und motivational, vielleicht eher wohl in der Rabel sind und dadurch vor einem Spiel extrem nervös sind und da vielleicht eher stille brauchen, Minuten für sich, um auch eigene Stressbewältigungstechniken wie noch mal kurze Meditation oder Achtsamkeitsübung machen zu können oder eine einfach Atemübung um sich runterzuregulieren. Das müssen wir alles berücksichtigen und dann gibt es da keine pauschale Lösung, sondern es ist halt eben einfach wichtig sein Team zu kennen und dann sehr flexibel in der Lösung zu sein als Führungskraft, als Trainer. Also muss ich letztendlich wenn man beim Spieltag bleiben, auch die Spieltagsrituale individualisieren auf meine Mannschaft. Wir haben eben auch schon kurz rüber gesprochen. In der Pause zwischen den beiden Folgen über das Thema das manche Spieler beim FC Liverpool war es ja so, dass Moosalade ja immer noch das Spiel aber auch Sadio Manet beide fünf Minuten früher das Warm-Up beendet haben, um Beten zu gehen. Anardur hat es aber auch noch ein Beispiel von dem Spieler für den es wichtig ist einfach auch nochmal alleine zu sein. Kannst du das nochmal einführen um so oder anführen um zu sagen, was wichtig ist für den Einzelnen auch an so einem Spieltag an was für Dinge man als Trainer im Ablauf an so einem Spieltag noch überdenken kann. Ja das Beispiel was ich dir genannt habe genau das waren Jupp Profi den wir betreut haben, der inzwischen auch Profi ist. Es ist schon ein bisschen her, es ist ein bisschen zwischen, ist ja auch schon etwas etablierter. Und damals war das Thema das erst mal sichtbar wurde, dass sich immer mal wieder in verschiedensten Gruppen Situationen aus der Gruppe ausgezogen hat und dann kommen ja so wilde Spekulationen ja was mit dem los und wie sieht das sich raus und was auch immer. Da hat man ja das Glück Messungen machen zu können, gerade weil das Jupp Profis waren und klar war die gehen in den Profi Bereich rein und dann hat man natürlich dann auch die Messung gemacht um dann nicht irgendwie Profis zu sein, was sie Daten angehen. Das heißt wir wussten sehr genau, dass der ein extrem niedriges Bedürfnis nach sozialkontakten hat und zu dem war der auch sicherheitsafilm. Das heißt wir haben dann geguckt was macht man mit dem und da war eben auch die Frage vom Spiel und da gibt es eben diese üblichen Team an, sprachen alle zusammen alle Kreis und so weiter und so fort und man muss halt bedenken, jemand der niedrige Sozialkontakt hat für den kann das sehr sehr stressig sein, permanent mit Menschen zusammen sein zu müssen, permanent Small Talk zu haben, immer viele Leute um sich rum zu haben, Menschen mit niedrigen Bedürfnis nach sozialkontakten, die sind dafür gebaut alleine wochenlang getrennt vom Klaren und weit überleben zu können und dabei fröhlich zu bleiben. Also die können alleine sein, die können vom Klaren getrennt sein und können trotzdem gut überleben. Also motivational ist eher die Ausrichtung, dass diese Menschen Kraft daraus ziehen auch alleine zu sein und das dann eben auch leben zu dürfen. In dem Fall, weil wir dann auch glücklicherweise die Daten hatten, gab es ja keine Fragezeichen zu, da war ganz klar, für den ist das gut und richtig und wichtig, dass der direkt vom Wettkampf ein paar Minuten rückzukriegt und das auch zugelassen wird, dass er sich lösen darf von dem, von der Gruppe. Man muss ja sagen, dass ist dann die Frage wie Prinzipien orientiert der Trainer, es gibt ja Trainer, die beharrend sehr auf diesen Ritualen und sagen, dass es ganz wichtig und das muss man einhalten und da habe ich wirklich also ganz amüsante Gespräche in verschiedenste Richtung gehabt, weil wir müssen auf den Auftrag gucken. Also ist der Auftrag den Spieler in die 100 Prozent Performance zu bringen, dann nutzen uns jetzt kein Beharrungs- und Beharrung auf Regeln und Prinzipien, sondern muss man gucken, was bringt den denn in die Performance? In diesem Fall hat dem das einfach wahnsinnig gut getan, über diese arbeitene Akzeptanz dafür zu erfahren, dass er sich lösen darf vom Team vor dem Wettkampf und auch während des Trainings und so weiter. Also dass er sich einfach lösen darf, dass er alleine sein darf, dass das okay ist, dass er auch mal alleine ist und dass er gerade vor den Wettkämpfen, wenn da dieses Gruppending stattfindet, dass der sich da kurz rausziehen darf und direkt bevor auf ein Platz geht, dass er nochmal kurz in die Kabine darf, um sich da zu fokussieren zu sagen, sagt man dann immer. Es gibt übrigens ganz bekannte Fußball, aber wenn man in der Pause gerade spekuliert, ich erinnere das leider nicht mehr, aber es ist ein ganz ganz bekannte Fußballdessen in dem Interview auch mal gesagt hat, direkt vom Wettkampf muss ich mich in paar Minuten in die Kabine setzen. Ich brauche diese Fokus dann und das ist das im Grunde und da braucht es nur ein Trainer, der wahnsinnig der wahnsinnig Socializing ist und dann auf Prinzipien orientiert, der unterbindet das dann. Der will denjenigen dann immer aus der Isonation holen und will ihn immer ein Ziem holen und versteht das gar nicht, dass er immer alleine ist und denkt dann vielleicht auch der ist traurig oder keine Ahnung war es, auch die Behahrt auf diesen Regeln. Für so einen Spieler ist das, wenn man auf die Performance im Wettkampf guckt, einfach eine Katastrophe. Das kostet Performancepunkte im Zweifel 2. Das ist ein ganz plastisches Beispiel, Daten mit Nudidaten, das war ganz gut, dann weiß man das einfach und man sollte auch immer, ich rege dazu auch immer an, auch in Gesprächen haben wir das Thema ja häufiger. Wir sind ja mit Vereinen auch immer am Verhandeln und auch mit Trainern in Verein. Ich versuche schon immer, da auch dahin zu wirken, dass Trainer auch für sich durchsetzen, auch mit profilen Arbeiten zu dürfen. Weil das natürlich einfach Datenbasiert besser ist, bleibt mit den Erwachsenern oder mit den älteren Jugendlichen. Aber wenn man die Daten nicht hat, wäre zum zumindest gut, gerade bei so etwas genau zu gucken, was Physikale der Spieler mir zeigt. So und gerade so was ist zum Beispiel gut zu sehen, also Spieler, die sich reflekshaft rausziehen immer immer wieder und die das mögen und die ist vielleicht auch sogar schon mal attikuliert haben. Kann ich noch mal kurz in die Kabine gehen. Also dann nicht gleich so rüber zu bügeln, dann in den Kommen sind ein Team und hier zieht ich nicht raus, sondern sich zu fragen, okay, da hat wohl möglich jemand motivational, was geäußert, was da gerade braucht. Um Missverständnisse nur noch kurz vorzubereugen, also nicht, weil man das eben vielleicht so verstanden haben, könnte das die Daten sozusagen der Gott sind und wenn die Daten sagen, dass der Spieler so und so ist, dann nehmen wir den automatisch raus und machen dies und das, das ist ein Nieten, ist natürlich nicht der Fall, also die Daten sind sozusagen ein sehr valides Tour, das uns den Einstieg in Gespräche ermöglicht, auch mit dem Spieler um zusammen herauszufinden, was die beste Strategie ist. Nicht so unter dem Motto, ihre Blutwerte sind heuer, aber der Patient ist tot. Das macht der Arzt. Genau, das macht wenig Sinn, sondern die Kommunikation mit dem Spieler oder mit den Spielern ist natürlich das Ar und O und wenn die basierend auf so einem Motivprofil stattfindet, dann umso besser und umso schöner und wirksamer für uns. Das ist einfach ein nützlicher Zugang, weil wir sichtbar unterscheiden können. So Leo abzunehört natürlich, geht man nicht rein und guckt sich Daten an und ist dann fertig. Fertig, sondern diese Daten sind einfach eine ganz gute Grundlage, gerade um die Unterschiede zu erkennen zwischen den Trainer und dem Spielern, also ich sehe dann einfach in welche Richtung müssen wir jetzt denken, Fragen stellen, strategisch Überlegungen anstellen und auch mit den Spielern in Kontakt gehen. Was könnte für den Relevanz sein? Das ist einfach dafür sehr wertvoll. Dann danke ich euch für die ganzen Eindrücke. Ich glaube da haben wir uns lange hangelt von Minute 1 in Folge 1 dieser Folge bis jetzt zu, glaube ich ja, was haben wir jetzt schon, ich glaube, geht auf die 40 Minuten zu, in Teil 2 der Folge, also insgesamt 70 Minuten. Immer näher auch so an die Alltag, sind das Alltagstgeschehen von Trainerinnen und Trainern rangetastet und mir auch der Kopf, auch wenn man es jetzt wahrscheinlich nicht sehen kann. Aber sehr, sehr spannend und danke für eure Eindrücke und wie gesagt, ich glaube, da seid ihr auch offen, wenn jetzt zu, wenn uns zu, noch Fragen haben, können sie sich wahrscheinlich an euch wenden. Kontaktiert uns über unsere Website www.11herz.de oder kommt für die englische Variante. Und ja, schreibt uns auch bei linken, wo auch immer ihr findet den Weg zu uns, wenn ihr interessiert seid und ja, haben wir mal ein Offen, das aufhebe. Ihr seid erreichbar. Allright und das ist dann auch der Schlusswort. Damit eine gute Zeit bis zum nächsten. Ciao ciao. Tschüss!
Podcast Summary
Key Points:
Die Folge behandelt motivbasierte Führung im Fußball und baut auf einem ersten Teil auf, der das Thema grundlegend einführte.
Es gibt 16 verschiedene Motive, die bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt sind – von niedrig über neutral bis hoch.
Die Firma 11 Herz nutzt einen Online-Fragebogen (20-30 Minuten) und ein mehrstündiges Auswertungsgespräch, um Motivprofile zu erstellen.
Teamsportler haben statistisch oft einen niedrigeren Neugiertreiber, was sich in einem starken Praxisbezug und einer Vorliebe für das „Wie" statt des „Warum" zeigt.
Soziale Anerkennung und Status sind zwei verschiedene Antriebe
Viele Profifußballer haben ein hohes Bedürfnis nach sozialer Anerkennung, aber keine signifikante Erhöhung beim Statusmotiv.
Kritik sollte bei Spielern mit hoher Anerkennung als akuter Stressor eingesetzt werden, nicht als chronischer – sonst drohen Motivationsverlust und Drop-out.
Übermäßiges Lob kann ebenfalls problematisch sein, da es Spieler in der Gruppe hervorhebt und als „Trainers Liebling" stigmatisiert.
Trainer mit niedriger Anerkennung neigen dazu, direkt zu kritisieren; sie sollten lernen, lösungsorientiert zu coachen („coach the solution").
Summary:
In dieser Podcast-Folge diskutieren die Gastgeber mit Anna und Leo von der Firma 11 Herz die praktische Anwendung motivbasierter Führung im Fußball. Zunächst wird erklärt, dass es 16 verschiedene Motive gibt, die bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Diese werden durch einen Online-Fragebogen und ein ausführliches Auswertungsgespräch diagnostiziert, wobei die Kombination der Motive entscheidend ist.
500 Datensätzen von Profifußballern ist, dass Teamsportler häufig einen niedrigen Neugiertreiber haben, was sich in einem starken Praxisbezug äußert. Besonders relevant ist das Motiv der sozialen Anerkennung: Viele Profisportler haben ein hohes Bedürfnis nach Lob und Perfektion, während das Statusmotiv nicht signifikant erhöht ist. Für Trainer bedeutet das, dass Kritik bei solchen Spielern als akuter Stressor eingesetzt werden sollte – nicht dauerhaft, sonst führt das zu Motivationsverlust und sogar Karriereabbrüchen.
Gleichzeitig ist übermäßiges Lob problematisch, da es Spieler in der Gruppe hervorheben kann. Trainer mit niedriger eigener Anerkennung neigen dazu, direkt zu kritisieren, sollten aber lernen, lösungsorientiert zu coachen. Die Folge betont, dass motivbasierte Führung Erfahrung erfordert und nicht von heute auf morgen erlernbar ist.
FAQs
Die Folge behandelt das Thema motivbasierte Führung im Fußball und ist der zweite Teil eines Gesprächs mit Anna, Faggi, Afgarni, Leo und Jonathan Testmann.
Es werden 16 verschiedene Motive diagnostiziert, darunter Neugier, soziale Anerkennung, Status, Sicherheit und Einfluss. Im Fußball sind besonders Neugier und soziale Anerkennung relevant.
Der Spieler füllt online einen Fragebogen aus, der etwa 20 bis 30 Minuten dauert. Anschließend wird das Profil in einem mehrstündigen Gespräch mit einer Diagnostikerin wie Anna ausgewertet.
Menschen mit hoher sozialer Anerkennung streben nach Perfektion, um Lob zu erhalten. Sie sind trainingsfleißig, aber reagieren empfindlich auf Kritik, besonders vor der Gruppe.
Trainer sollten Kritik als akuten Stressor einsetzen, also selten und im Einzelgespräch. Statt Fehler aufzuzählen, sollten sie Lösungen coachen, um Perfektion zu ermöglichen.
Übermäßiges Lob kann dazu führen, dass der Spieler in der Gruppe als 'Trainers Liebling' gilt und nicht akzeptiert wird. Das kann die soziale Stellung gefährden und motivational negativ wirken.
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