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#36 - Neue (verteuerte) Trainerlizenzen: Lohnt sich das, Melanie Fink?

30m 1s

#36 - Neue (verteuerte) Trainerlizenzen: Lohnt sich das, Melanie Fink?

Melanie Fink berichtet im Podcast über ihre Erfahrungen mit der A+ Lizenz des DFB, die sie fast abgeschlossen hat. Sie beschreibt die Ausbildung als intensiv und prägend, mit einem klaren Fokus auf Selbstreflexion und Profilschärfung statt standardisierter Inhalte. Die drei großen Themenblöcke – Führung, Spielphilosophie und langfristige Talententwicklung – halfen ihr, ihr eigenes Verständnis als Trainerin zu vertiefen. Zentral ist für sie das Bewusstsein über das eigene Handeln, etwa im Umgang mit Emotionen oder bei Entscheidungen. Sie betont die Bedeutung einer Leistungskultur, in der Spieler sich gegenseitig herausfordern, und eines spielerzentrierten Coachings, das den Nutzen für den Spieler in den Mittelpunkt stellt. Konkret hat sie Prinzipien entwickelt: Fehler sind willkommen, aber mangelnder Einsatz wird nicht toleriert; die Intensität im Training soll der des Spiels entsprechen. Neue Ansätze wie das Erklären des "Warum" und die Trennung in Entwicklungs- und Anwendungswochen sollen die Umsetzung verbessern. Insgesamt sieht sie die Lizenz als wertvolle Gelegenheit, ihre Trainerarbeit zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

Transcription

5208 Words, 31886 Characters

German
Wir haben im Wald besitzt und wir in eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimitrischen links verteidiger und im breit ziehen in linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch! Die Trainer in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Und da sind wir wieder zurück beim Fußballtrainer Podcast From Coach to Coach, mit Melanie Fink, bei unseres Podcasts Interviews, nachdem wir uns in der ersten Folge schon viel über den Bereich DC-Jugend vor der Mod 13.14 ausgetauscht haben. Geht es heute um ein Thema, was auch in der Vergangenheit polarisiert hat, nämlich als der DFB, seine Trainerausbildung umstrukturiert hat. Ja, war viel Kritik dabei, mit ja, es gibt weniger Plätze, es ist teurer. Jetzt habe ich heute das Privileg, das Melanie, mitten in der Ablusslizenz steckt. Und ja, viel schon erlebt hat, denn ich persönlich, um das schon mal vorweg zu greifen, habe viel unterschiedliches gehört über die Lizenzen. Ich habe auch viel positives gehört von Trainerinnen und Trainer, die sagen, dass der inhaltliche Gehalt, seitdem die Lizenzen umgestellt wurden, deutlich höher ist, als dieses, was man vorher gemacht hat, wo irgendwie alle gleich geschult werden und nicht so viel individualisiert ist. Deshalb, ja, Melanie, freue ich mich jetzt, mit dir darüber zu quatschen. Nehmen wir uns mal kurz mal ein bisschen mit rein, in welcher Phase der Ablusslizenz steckt, du bist schon quasi fast am Ende, bist du in der Mitte und was sind so, irgendwie gerade diese, wenn du jetzt an Ablusslizenz denkst, so deine ersten Gedankengänge, deine ersten Erinnerungen, so an die Zeit, die gerade läuft, oder die Lehrgänge, die schon waren. Ja, also ich bin am Ende tatsächlich, also wenn mir es nur noch die Abschlussprüfung ausstehen, ich habe jetzt alle 13 Präsenz-Lergänge erledigt und ja, habe jetzt Mitte Juli dann die Abschlussleistung und dann bin ich durch und was mir, ja, wenn ich es auf einen Wort runterbrechen müsste, würde ich sagen, dankbar, es ist echt, es waren sehr, sehr intensives Jahr und in mir drin, in meinem Kopf, ist unglaublich viel passiert und das ist, glaube ich, immer total wertvoll als Trainerin, wenn man, ja, einfach nochmal so ein bisschen auf den Prüfstand gestellt wird und ist das wirklich das beste, was man leisten kann, was man aktuell tut oder muss man an dem einen oder anderen Punkt vielleicht noch mal ran. Und deshalb mir doch an dem einen oder anderen Punkt noch mal Klarheit gegeben, wie ich mir das aktuell vorstelle, mein, ja, wie ich Talente ausbilden will, wie ich spielen das und möchte und von daher, top bisher. Was sind so deine Learnings gewesen daraus aus der Zeit, bis lang? Ich glaube, dass ich einfach mehr Klarheit bekommen habe. Also, wenn man zu einer Lizenz fährt und das ist nicht die allererstes, dann muss man sich leider von dem Gedanken lösen, dass man da jetzt unglaublich viel Neues erfährt. Dabei, ich, diesen Moment hatte ich also die mal eine zweite Lizenz gemacht habe, in der B-Lizenz saß ich und ich kam aus dem Stau, nicht mehr raus, ich dachte, wow, so funktioniert Trainer sein, weil ich einfach auch quasi keine Trainererfahrung hatte und dann saß ich bei der damals noch Elite Jugend Lizenz, jetzt auch schon sechs Jahre her, saß ich und dachte, das kommt wieder. Also, genau so werde ich wieder da sitzen und ich werde so viel Neueninhalte kriegen und nicht wirklich enttäuscht und dachte, das war's und jetzt muss ich sagen, in der A+ Lizenz hatte ich diesen Moment häufiger, nicht mit neuen Inhalten, aber einfach nochmal über den Teller-Rant hinauszuschauen. Und es hat sicherlich mit dem Thema zu tun, was du gerade schon angesprochen hast, dass es einfach durch diese extrem lange Ausbildung und auch echt anstrengend und intensive Ausbildung trotzdem kommt man da an Punkte im Detail ran, an die man einfach bei so einem kurzen Jahrgang nicht rankommt. Und deswegen bin ich bisher echt zufrieden und dennoch bin ich mir dessen im Plan, dass es wirklich Zeit intensiv ist und anstrengend. Es wird ja viel gemacht, damit du als Trainerin, als Trainer dein Profil schärfst, damit du weißt, was kannst du, wofür stehst du und quasi nicht alle so, alle Trainer bei ein Kamen geschärft werden, sondern Trainer mit Profil und mit dem eigenen Profil auch ausgebildet werden, weil früher glaube ich war schon der Ansatz, dass irgendwie alles ein bisschen gleichgeschaltet war und die selben Inhalte und und und und und und. Und man hat glaube ich erkannt, dass jeder Trainer seine Macken aber auch seine Stärken irgendwie mitpringt, man sich aber dessen bewusst werden muss. Manchmal glaube das beste Beispiel dafür ist, dass eine hohe Emotionalität gar nicht schlecht sein muss, solange ich meine Emotionen kenne und weiß wie ich als Trainer in Momenten reguliere, wo ich vielleicht über Spannende an der Seiten nähen, in dem ich mich irgendwie zurück setze, komplett raus aus aus aus diesem Modus an einem Spiel und und und. Was mich interessieren würde, wie wird da gearbeitet? Also wie wir schaffen die Ausbilder, dass man sich danach bewusst ist, wofür man steht, was man als Trainer sein möchte oder als Trainerin auch, wofür man dort stehen möchte, was man australen möchte, was man weitergeben will und dass man seine eigenen Stärken und Schwächen weiterhin schärft und bewusst sein dafür schafft. Ich muss an der Stelle dazu sagen, dass ich eben nur ein Teil, der dieses Lehrungsbewerten kann, ist, dass es immer zwei Züge, die da immer unterwegs sind und ich kann jetzt nur meinen Kurs wird eben diesen beiden Ausbildern auch beurteilen. Ich weiß auch, dass nicht alles genau gleich ist, sondern dass die auch so ein bisschen Freiheiten haben, wie sie es im Detail gestalten. In meinem Kurs war es so, dass wir uns in drei großen Zügelempfehlungen bewegten, der erste Zügelempführung, der zweite Zügelempführung, der letzte Zügelempführung und der letzte Zügelempführung. Das heißt, als alle erste so, wie möchte ich, wie möchte ich Mannschaft, mich selber und Staff überhaupt führen und danach, wie möchte ich Fußball spielen, wie möchte ich das am Ende im Training sehen und wie im letzten Punkt Ausbildung möchte ich das über einen langfristigen Zeitraum überhaupt entwickeln können. Und das sind natürlich die drei Grundfeiler, glaube ich, über die man sich Gedanken machen muss als Trainer. Ich glaube, so in allen Phasen war das große Team, das hat sich gerade aufgemacht, das ist echt wichtig, Thema Bewusstsein. Das würde ich auch so als Zauberwort von allem tatsächlich oben drüber schreiben. Die große Kunst, glaube ich, ist es nicht alles zu können, sondern sich dessen Bewusstsein, was bediene ich gerade, was bediene ich nicht und was hat es für Auswirkungen? Und wenn ich die kenne, dann bin ich, glaube ich, Handlungsfähig, um auch alle Situationen irgendwie zu handeln, ohne mich vorstellen zu müssen, weil authentisch zu sein, das glaube ich, ein sehr hohes Gute als Trainer, dass man jedes einfach abkauft, was du da erzählst. Und man kennt ja auch so die einen oder anderen Beispiele aus der Bundesliga, wo die Spieler auch mit einem kleinen Schmunzeln dann auch mal über die Eckmundkanten des eigenen Trainers sprechen, aber man merkt schon, dass da immer eine große Akzeptanz und Toleranz dahinter steht. Und ja, wie das einfach in diesen Modulen am Ende aufgebaut ist, war immer Theorie, also einfach was für Möglichkeiten gibt's, was es aktueller Forschungsstand, wie sind verschiedene Möglichkeiten, wie man es angehen kann. Das macht man meistens online im Vorhinein, dann wurden zu den Präsenzphasen oft Experten oder Expertinen eingeladen zu verschiedenen Themen, die dann nochmal aus ihrem Blickwinkel des Thema beleuchtet haben. Und dann musste man sich entsprechend vorbereiten, hat Trainingsanheiten auf dem Platz gemacht, Orträge und Ähnliches gehalten und hat dann eben Feedback bekommen. Und über diese ganzen Züklern konnte man dann schon für sich so ein bisschen ausloten, okay, so wirke ich, so will ich wirken und was kann ich dafür tun, dass ich das auch in Zukunft so hinbekommen. Und ja, so hat man sich an ganz, ganz vielen Themen entlanggehanen und konnte dann immer für sich entscheiden, okay, das ist aktuell mein Weg, das bedien ich damit, das nicht und dessen muss mir bewusst sein. Ein wesentlicher Aspekt ist wahrscheinlich auch darüber, haben wir im Vorfeld schon gesprochen, das Thema Spieler zentriertes Coaching, die Rolle eines Trainers. Inwiefern hat sich denn so dein Verständnis als Trainerin jetzt auch durch die Zeit verändert, worauf legst du mehr wert oder hat sich sich in vielen bestärkt, was du vorher vielleicht eher so ein bisschen aus dem Pulzer raus schon so gemacht hast, wie du es dir dann jetzt auch im Endeffekt vorstellst. Dann muss da gerne mal so ein bisschen mit bei dem Thema, wie du deinen Rollen Verständnis dort siehst. Also Spieler zentriertes Coaching würde jetzt in den Bereich Ausbildungsvision fallen, in dem letzten Themenblock. Es ist jetzt nicht so, dass ich mich seit der Ablust Lizenz zum ersten Mal mit diesen Themen beschäftige, aber ich habe es jetzt für mich versucht, in so einer Metaferfest zu halten. Für mich waren die letzten zwölf Monate so, wie wenn man durch ein Fernglas schaut und man sieht total viel. Und wenn man das letzte, das Reden so, das letzte bisschen noch mal scharf stellt und denkt, das ist es. So an dem Punkt bin ich gerade, wo ich sage jetzt gerade, ich habe es auch, muss ich sagen, sehr ernst genommen und sehr gewiss noch, alle Aufgaben gemacht. Und ich habe mich da wirklich komplett darauf eingelassen, habe jetzt natürlich nichts komplett hinterfragt. Also ich mache seit Jahren einen Trainerberuf und bin da glaube ich in vielen Punkten auch einfach schon vorher sehr klar gewesen. Aber das hat einfach verschiedene Blickwinke noch mal aufgemacht. Und ein Thema, Spieler zentriertes Coaching ist auf jeden Fall was, was mich seit Jahren bewegt, beschäftigt wird mich, glaube ich, als Trainerin auch ausmacht. Und da habe ich jetzt auch noch mal so ein paar Tools gefunden, das einfach in meinem Trainingsalltag mit meinem Staff, mit meinem Team auf dem Platz, besser hinzubekommen. Da würde ich. Sind das für Tools? Hier würde ich einfach mal mitnehmen, so ein bisschen auf die Reise. Ich habe für mich so drei Prinzipien festgemacht, die überhaupt für eine. Die Basis bilden für Training, weil ich gehe jetzt mal von Trainingskontext aus Coaching im Training. Die Grundlage für mich für alles ist die Leistungskultur. Das heißt, bevor wir überhaupt über Coaching reden, bin ich der Meinung, müssen wir im Trainertim schaffen eine Leistungskultur zu etablieren, wo sich die Spieler auf ihre möglichst hohen Niveau gegenseitig herausfordernd. Nur dann haben wir eine Grundlage, um zu sagen, okay, Jungs, an dem und dem Punkt müssen wir jetzt arbeiten. Das heißt, erst mal diese Herausforderung auch zu schaffen, die wir dann gemeinsam lösen wollen. Und das ist glaube ich eine große Aufgabe im Trainingsalltag, wenn die Jungs aus der Schule kommen und eigentlich Lust haben, wissen zu kicken, dann auch dafür zu sorgen, okay, mit Jungs Intensität, wie sind die, um besser zu werden, fordert euch heraus. Das heißt, das ist schon mal die Grundlage für alles und jetzt kommen wir so zu dieser Brücke, Spielerzentriertes Coaching. Wir müssen halt vom Spieler ausdenken. Gerade wenn man in einem Verein und im Umfeld arbeitet, wo sehr viele Möglichkeiten gibt, muss man immer wieder diese Brücke schaffen, um wen geht es denn? Oder wenn es uns die Spieler, die Jungs, die auf dem Platz stehen, sind die Legitimation für alle, die dort arbeiten, gäbe es sie nicht, können wir den Laden dicht machen und uns neue Jobs suchen. Das heißt, man muss sich immer wieder die Frage stellen, macht diese Maßnahme den Spieler in seiner Entwicklung besser. Und das klingt total wahr nahe, aber wenn man dann halt bei der Studie mal mitmacht und die Leistung diagnostik macht und dann fährt man halt da auf dem zweiten Gestonier, wo man aber irgendwie nur gefühlt, 50 Minuten Spielzeit hat, für 48 Stunden aufwand, dann muss man sich die Frage im Alltag vielleicht doch ein bisschen häufiger stellen. Und dann kommen wir da auch schon zu dritten, zu dritten letzten Säule, die ich für mich definiert habe. So, ich will in einer optimalen Intensität des Trainieren, was das Spiel erfordert und da kommen wir wieder zu der Brücke aus Folge 1, wo Aufmerksam- und Hörer jetzt hoffentlich aufgepasst haben. Es geht am Ende darum, dass ich im Training mindestens 50 Prozent in wirklich diesen Spielsituation unterwegs sein will, die die Jungs am Wochenende treffen müssen, weil die der Druckschluss ist ja, wir trainieren und trainieren und machen die besser im Spiel und im Spiel klappt es dann nein. Wir müssen auch das Spiel trainieren und zwar möglichst oft und in dem Rahmen, wo die Intensität angemessen zu dem am Wochenende ist. Natürlich kann man das jetzt in der A-Jugend nicht mehr machen, also in der U19 kannst jetzt nicht im Montagstraining nach einem Sonntagsspiel genauso reinkneilen, wie Samsonntag war, aber ich glaube gerade so im CD-Jugendbereich ist es was, was man lernen muss, wirklich mit Intensität in der Leistungskultur zu trainieren. Und das ist erstmal die Basis. Hast du dazu schon meine Frage? Einige, einige, einige. Ich habe es auch ein bisschen mitgeschrieben in dem Fall. Es sind ja Begriffe, die manchmal so banal klingen wie eine Leistungskultur, aber am Ende doch gar nicht so einfach herzustellen sind. Worauf legst du so konkret im Praxisbeispiel dabei wert? Es ist einfach nur dabei immer wieder im Training, mit Wettkämpfen und im Zweifel mit Bestrafungen, dass sie einen keine Ahnung. Zehn Liegestütze machen müssen, zu arbeiten, damit ein Anreizteis oder geht es da über viel mehr hinaus, auch so ein bisschen motiv basier zu arbeiten, zu schauen, was in welcher Phase sind die Spieler, was treibt sie gerade an? Ja, das ist natürlich die Grundlage. Was treibt die Spieler an? Ich glaube, das ist der Motor, der am Ende dafür sorgt, dass die Spieler überhaupt bereit sind zu leisten. Also diesen Hebel muss man schon finden, wie kann man die Spieler anzünden, auch einzelne anders als andere. Aber ich habe deine ganz klarer Haltung und das ist eine sehr, sehr offene Toleranz bei Fehlern, also eine offene Fehlerkulturfehler sind. Willkommen sind eigentlich der Antreiber des Lerns, aber das ist eine Null Toleranz bei Invest, das heißt, wenn ich einen Fehler mache und dafür aber dann stehenbleibe, Kopf fängen, lasse und irgendwie wütend auf mich selber bin, da ist der Punkt, wo man ran muss, um aus meiner Sicht eine Leistungskultur zu schaffen. Das heißt, ja, das sind ganz viele Situationen im Training, vielleicht macht ein Spieler in dem Sprin, wo du merkst, okay, das weiß nicht 100% in densität. Wenn du dabei eine falsche Entscheidung trifft, so wort dann ist es so, da müssen wir über die Entscheidung an anderem reden, aber über diese Intensität müssen wir sprechen. Das heißt, diesen Hebel immer wieder zu finden, zu unterscheiden zwischen was bring ich ein, ist es wirklich das optimale, was ich gerade leisten kann und was ist der spielerische Outcome. So, das ist eine andere Sache, die muss man anders bewerden und ich finde, das ist wichtig, das auch den Spielern klar zu machen, das Thema Invest und Leistungsbereitschaft immer möglich sind. Nicht immer gleich viel, das zeige ich dir die Spielaus, versuch ich dir immer mit so einem Akku zu erklären, so du kannst deine Akku immer aufladen. So, und du kommst hier an und dann wollen wir von dir 100% und deine 100% sind aber heute andere als vielleicht gestern. Das heißt, wenn jetzt irgendwie viel anstrengend war oder man kommt vielleicht aus einer Verletzung oder man die Sachen klappen nicht so, dann ist es natürlich klar, dass du nicht immer auf deinem absolut größten Level perform kannst, auf der Outcome Seite, aber das, was du reingibst, das muss bei 100% sein. Und das versuchen wir eigentlich total früh reinzugfiegen und dann einfach diese Herraufsforderung zu schaffen, dass die Jungs im Umfeld, die können ja eigentlich nur noch besser werden. Wenn ich jedes Mal ein Gegenspieler hat, der mir alles abverlang, dann kriege ich auch das Feedback dann, okay, ich will dir jetzt mal bei, wenn ich keinen 100% gebe. Und das glaube ich schauke sich irgendwann hoch und davon will ich total überzeugt, dass das die Grundlage sein muss. Hat sich so in den letzten Monaten auch so ein bisschen der Coaching verändert, dass so da auch irgendwie nochmal einen neuen Ansatz oder einen neuen Schrift bekommen hast, dann muss es gerne auch in dem Bereich noch mal mit. Ja, also ich habe schon immer versucht, das Coaching so zu formulieren, dass es den der Spieler checkt, so dass es ja am Ende, dass das ankommt. Und diesen Lernkanaler aber auch erstmal zu öffnen, das heißt erst mal eine Beziehung zu schaffen, dass überhaupt Coaching angenommen wird. Was ich definitiv mitgenommen habe ist dieses, warum nochmal noch mehr in das Zentrum zu stellen. Da gibt es verschiedene Hintergründe unter anderem, was so die aktuelle Spielergeneration bewegt, was so die Bedürfnisse sind. Und die sind einfach Genzette und Generation Alpha sind sehr, sind orientiert. Das heißt dieses Thema, warum soll ich das machen, darf man nicht außer Achtlachen früher und das halt noch gut funktioniert. Wenn man sagt, ja, weiß ich dir sage und da vielleicht so Machtverhältnisse noch ein bisschen klarer verteilt waren. Und das heißt, diesen Nutzen immer ins Zentrum des Coachings zu stellen, finde ich total wichtig, das muss kein Roman sein, das kann auch in einem Satz passieren. Und das glaube ich, hat sich noch mal ein bisschen geschärft und gleichzeitig hat sich daraus so, sind wir beim Tool in unserem Trainer-Team eine Tendenz entwickelt, dass wir gesagt haben, okay, aber das können wir nicht jede Woche machen, weil dadurch halt wieder Thema Leistungskultur und Thema Intensität so ein bisschen darunter leidet. Und wir haben uns jetzt für den Modus Anwendungswochen und Entwicklungswochen entschieden. Das heißt, wir werden ab Juli, wir können in einem Jahr noch mal sprechen, ob wir das immer noch so toll finden, aber damit werden wir jetzt starten. In diesen Entwicklungs- und Anwendungswochen ist es schon grundsätzlich ein bisschen andere Ansatz. Das heißt, wenn wir uns in einer Entwicklungswoche befinden, dann wollen wir wirklich mit dem einzelnen Spieler oder mit der ganzen Mannschaft darüber sprechen, okay, was bedeutet das Wirkung, in der Umsetzung, was brauchen wir das funktioniert und warum brauchen wir das. Um es konkret zu machen, würde ich es mal ein Beispiel von einem offensiven Spielprinzip festmachen. Also Beispiel, Freier-Fuß heißt tiefer attakieren, kein Freier-Fuß heißt Helfer sein. Wenn das jetzt unser Spielprinzip ist, würden wir uns in einer Entwicklungswoche sehr viel in Spielform beschäftigen, wo eben genau diese Entscheidung von den Spielern verlangt ist und werden versuchen, darin zu arbeiten, ein Verständnis zu schaffen, warum Hilfsunz dieses Prinzip und was für Möglichkeiten haben, wie um dieses Prinzip zu leben. Also tiefer attakieren ist ja immer noch eine Möglichkeit, in einem großen Rahmen zu entscheiden. Da ist nur die grobe Marschute klar und Thema Helfer sein ist, wenn derjenige mit bei jetzt kein freien Fuss hat, dann brauche ich eine kurze Anspielspation raus aus dem Druck bei besitzen. In einer Entwicklungswoche würden wir, wie gesagt, auch vermehrt mit Standbildern arbeiten, Coaching-Begriffe etablieren, dass die Spielern gemeinsames Verständnis davon haben und dazw. Eine ganze Trainings-Einheit auch wirklich unter dem Begriff oder unter diesen Prinzip beschäftigen, wenn eben darauf folgen, dann eine Anwendungswoche ist, wo wir sagen, okay, wir haben gemeinsames Verständnis geschaffen, dass es die Erwartungshaltung, dass es der Nutzen, die wir davon haben und dann eben ganz viel in der Ruhe und Wiederholungszahlen mit Synchron Coaching arbeiten, individuelles Feedback, immer wieder die Brücke schlagen, okay, wir haben darüber gesprochen, wie jetzt sich es für dich angefühlt und da aber auch immer wieder dieses Warum in Zentrum zu stellen. Aber eben mit einem sehr figuringeren Zeitaufwand, was das Coaching in der großen Runde betrifft, weil dieses gemeinsame Verständnis bereits in der Entwicklungswoche geschaffen wurde. Dann sein das in der Folgewoche dann ein anderes Prinzip, eben in der Entwicklungswoche ist und so versuchen wir unsere Saison zu strukturieren und da dann eben ein gemeinsames Verständnis zu schaffen. Spannende Ansatz, klar da gerne noch mal. Also es ist immer abwechselnd, Entwicklungswoche, Anwendungswoche, Anwendungswoche, Anwendungswoche oder sagt ihr eine Woche Entwicklung, zwei Wochen Anwendung oder ist das so ein bisschen Spielball, der sehr individuell zu betrachten, das bei euch. Wie es genau aussieht, müssen wir glaube ich schon, wir laufen für der Saison auch noch mal schärfen, weil wir werden es jetzt zum ersten Mal den Format machen, das heißt wir müssen uns schon noch angucken, wie gehen die Jungs damit um. Grundsätzlich ist jetzt aber schon angedacht, dass wir eine Entwicklungswoche machen, ein Verständnis schaffen und das dann einfach in den nächsten zwei bis drei Wochen in Form von der Anwendungswoche läuft, unterwegs aber wieder ein anderes Thema mit einer Entwicklungswoche dazukommt. Meistens eins, was eben verwandt ist, wo man einfach gut kombinieren kann und dem Kopf nicht zu. Zu herausfordernd wird für die Spieler. Das heißt, wir haben in unserer Trainerbewohner große Tafel hängen, wo dann einfach die Prinzipien oben angepint sind, die gerade dran sind, die in einer Entwicklungswoche unterwegs waren, wie oft die dann auch in einer Anwendungswoche gekocht haben. Und dann muss man einfach sehen, ist ja nicht gesagt, dass eine Mannschaft des Prinzip nach einmal Entwicklungswoche und zweimal Anwendungswoche auf einmal verinnerlicht hat. Vielleicht wird es acht Wochen später wieder spannend, weil wir merken, da müssen wir noch mal ran. Das heißt, das wollen wir schon offen halten, aber dadurch einfach so einen groben Fahrplan durch diese Saison haben wir schon, durch die Hinrunde, ehrlicherweise bisher. Und dann haben wir es beim Alltag schauen, wie die Jungs das annehmen werden. Ist es eine Struktur, die quasi nur für euch als Trainer-Team ist, oder kommuniziert ihr das auch an die Spieler? Das kommunizieren wir an die Spieler. Und wir sammeln das tatsächlich auch, also gerade diese Coaching-Wörter, die wir dann in Entwicklungswochen gemeinsam erarbeiten werden, die findet man dann auch in der Kabine damit einfach auch Spieler, die vielleicht in der Woche im Schulenthalm sind oder verletzt oder krank, nicht komplett abgehängt werden. Aber auch, dass das quasi jetzt die Entwicklungswoche ist, und dass andere die Anwendungswoche das kommuniziert ihr auch, oder soll ich richtig verstanden, oder? Im besten Fall merken die Spieler das. Also, aber ich den jetzt sagt, dass es eine Entwicklung so eine Anwendungswoche ist, es will ich jetzt mal anzweifeln, aber einfach zu sagen, okay, diese Woche ist das unser Hauptthema. Wir wollen uns mit dem Prinzip beschäftigen, so werden wir das definitiv machen. Ich glaube, Entwicklungswoche und Anwendungswoche geht da in der U13 ein bisschen zu weit. Das stimmt. Ich habe mich nur gefragt, weil es für einen Spieler dann ja auch einfach ist, so ist es okay, die Woche wird intensiver, einfach auf den Kopf, weil ihm wie viel mehr neu ist dabei ist und nicht mehr viel mehr. Dann raucht der Kopf vielleicht auch mal mehr. Und man hat Spieler so eine gewisse Struktur, ich glaube, gerade am Ende von so einer Saison, wo ich immer wieder beobachtet habe, dass Spieler einfach auf dem Kopf nicht mehr so aufnahm und fähig sind, weil so eine Saison und dann gerade Fans sind nur drei, vier Stunden irgendwie entfernt, wo mit den Fahrten alles sehr, sehr anstrengend intensiv ist. Kann man ja so, weil das ist ein erstes Impuls für mich, wenn man den Spielern das auch noch mal kommuniziert, okay, jetzt bitte noch mal Fokus mehr, weil jetzt wollen wir noch mal uns was draufpacken. Es ist ein Punkt, um vielleicht noch mal so die Sinne zu schärfen, aber generell spannende Ansatz, wo ich jetzt auch mehr viel aufgeschrieben habe, viel auch mehr durch einen Kopfgeistert letztendlich noch. Da bin ich wirklich noch einsatzkurs dazu sagen, weil das soll auf keinen Fall so rüber kommen, dass wir da mit den jüngsten Fußballvorlesungen halten. Also das Thema Leistungskultur, Intensität, das steht einmal an Uhr aus der Stelle. Das Ehren-Tool für uns im Trainer-Team, um unser inhaltliches Coaching zu strukturieren und zu periodisieren. Also es ist gar nicht so, dass davon die Spieler alles irgendwie groß mitbekommen können, sondern dass das die Struktur, die dahinter still, für die jüngste, das eigentlich ein ganz normales Training, wo wir uns einfach eben, keine Ahnung, der Mitwocheinheit vielleicht ein bisschen mehr in der Rolle als Coach befinden. Was die gewüns sind, nur ist diese Struktur aus meiner Sicht ein bisschen nachhaltiger. Und man coacht ja doch viel, und dann ist es bei uns Trainern einfach ganz klar, dieses Prinzip steht heute im Fokus. Und wenn jetzt der vielleicht an einer anderen Baustelle Probleme hat, dann ist es vielleicht heute nicht die Nummer 1 auf der Agenda, sondern dass wir schon versuchen, unser Coaching darauf zu konzentrieren, individuell weiter zu helfen. Also die, in meiner Fantasie, ist es so, dass die Spieler keinen großen Unterschied davon wahrnehmen, außer dass wir vielleicht, also das ist nicht vielleicht, sondern das wird ganz klar so sein, dass ich wieder nach dieser Trainings-Einheit ganz genau wissen, worum ging es eigentlich heute? Und wie werden wir das in Zukunft von außen auch hören? Ja, spannend. Denn als du das gerade gesagt hast, mir eigentlich auch noch mal so ein, was bewusst geworden, dass es gar nicht so einfach ist, wenn man sich quasi auf einen Schwerpunkt in einer Woche, in einem Monat festlegt, quasi in diesem Fokus-Coaching zu bleiben, weil einem vielleicht dann auch noch zwei, drei andere Themen auffallen, in der Spielform im Training, die an dem man eigentlich arbeiten müsste, aber dass man da drin bleibt, dafür hilft die Struktur als Trainerin, Trainer wahrscheinlich sehr, oder? Ja, absolut. Also, wenn man sich die taktische Periödisierung in dem Bereich eben anschaut und ergänzen dazu eben das Potenzial-Training der Spieler mit ihren individuellen Themen, dann sind wir schon der Überzeugen, dass man da auf einem ganz guten Weg ist, wenn man die zwei Bereiche einfach sinnvoll strukturiert hat und nichts ist so trotz ganz großer Appell, dieses dauchgefühl-Trainer ist so wichtig. Das heißt, wenn ich da auf dem Platz stehe und das Gefühl habe, nee, die brauchen noch etwas anderes, da werde ich aber ganz locker entspannt den Magnet-Normer eine Woche weiter schieben und sagen, damit beschäftigen wir uns nächste Woche, weil das glaube ich, ist einfach enorm wichtig, dass man sich nicht zu sehr verkopft und trotzdem eine Struktur hat, damit über nachhaltige Talententwicklungen folge eins gesprochen, um sicher zu gehen, okay, diese Inhalte kann ich auch wirklich von den Spielern verlangen, weil wir uns intensiv damit beschäftigt haben. Das ist der Hintergrund, wie das jetzt entstanden ist. Spannender Punkt. Gegen Ende dieser Folge wird ich gerne nochmal so über diese Rolle als Trainer sprechen, was Trainer persönlich anreibt. Denn Trainer haben ja auch Motive. Und da würde ich dich ganz gerne mal fragen, warum hast du als Trainerin eigentlich damals angefangen, diesen Job auszuüben? Auch wenn er ehrenamtlich war, nämlich wie bei jedem der irgendwie anfängt. Wie immer. Genau. Für mich war auch als Spielerin schon klar, dass irgendwie der Fuchs bei Platz in den Weg ein besonderer Ort ist, an dem ich mich einfach ultra wohl fühlst, ganz viel positive Energie in mir habe. Und da auch so für mich so voll viel einfach bewältigen konnte. Also wenn in der Welt außen rumkaut, war auch die Steh auf dem Platz, da war irgendwie alles in Ordnung für den Moment. Und genau das Gleiche, wie fühl er mich als Trainerin. Ich muss zu meiner Spielerin Karriere aufgrund einer schweren Verletzung relativ früh beenden und ich hatte echt Stress wegen dem Gedanken. So was ist, wenn mein Happy-Play ist, einfach nicht mehr da ist. Und zum Glück kann ich den weiterhin als Trainerin einfach genauso genießen. In der anderen Rolle. Und aus meiner Sicht, ich habe nie gedacht, dass ich das mal sage, aber in einer viel schöneren Rolle als als Spielerin. Weil ich diesen Zusatz habe, einfach jungen Menschen irgendwie begleiten zu können und den beim Wachsenen zuschauen zu können. Und das ist jetzt auch dieses Jahr extrem. Ich gebe die Jungs jetzt nach einer Rufiertse in ab. Ich kenne die seit die ganz, ganz kleine Minimäuse sind. Und das ist einfach Wahnsinn zu beobachten, wie die sich in diesem Bereich sportlich und auch persönlich entwickelt haben. Und es gibt mir einfach für mein ganzes Leben ultra viel Energie und ich bin echt sehr, sehr dankbar, dass ich das jeden Tag machen darf. Hat sie so dein Motiv um Trainer zu sein, verändert im Laufe der Zeit? Oder bist du eigentlich immer bei dem selben Ausgangspunkt, geblieben den jureben Schildert hast? Ich glaube, das ist schon im Grunde noch der selbe, was für mich in den letzten Jahren auf jeden Fall auch klar geworden ist. Ich habe immer das Privileg gehabt, mit sehr talentierten Spotern zu arbeiten, in einem sehr professionellen Umfeld. Was sich schon auch mir gefestigt hat, das ist das, wo ich sein will. Ich will mit den besten Spielern arbeiten. Ich will in einem Top-Umfeld arbeiten und mich jeden Tag selber auch auf höchsten Niveau herausfordern. Das heißt, dieses Leistungsmotiv, das trage ich schon in mir. Ich habe auch richtig Bock, um Punkte zu spielen und zu gewinnen, was jetzt im Bereich CD-Jungen natürlich eine total untere, geordnete Rolle noch spielt. Aber das ist schon auch was, was nicht weiterhin daran reizt, diese Emotionen auf dem Platz. Das heißt im Grunde ist es glaube ich gleich geblieben, weil es mir ein gutes Gefühl gibt, weil ich total genieß andere auf bei ihrer Entwicklung unterstützen zu können. Aber das ist schon auch in dem Leistungssetting. Gutes Schlusswort. Damit sind wir angekommen am Ende dieses Podcast Interviews. Danke dir in Melanie, für die Eindrücke. Ich merke, dass da auch durch die Abluss-Lizenz vieles, was du schon gemacht hast, vielleicht intuitiv, einfach ein Bewusstsein für deine Handlung, für deine Gedankengänge bekommen hast. Und das auch mal so als Eindruck, was man inhaltlich von so einer Abluss-Lizenz oder generell von den verändneten Lizenzen erwarten kann. Wenn du sagst, im Prinzip sind diese Lehrgänge alle auf eine Art individuell und nicht alle gleich. Danke dir an der Stelle. Vielen Dank für die Möglichkeit. Vielen Dank fürs Zuhören. Und was mir vorhin noch eingefallen ist, als du Melanie über dieses Thema gesprochen hast, man muss als Trainer nicht alles können, aber man muss bewusst sein, was ich gerade bediene. Genauer darüber habe ich auch mit Stefan Hirschberg von meinen zu fünf gesprochen, als wir über Trainerkompetenzen gesprochen haben, was man eigentlich an Trainerkompetenzen braucht und ob man überhaupt alles benötigt oder ob eigentlich ein Teil reicht. Ich aber einfach nur ganz bewusst einfach meine Qualitäten einsetzen muss und ob ein Bewusstsein dafür schaffen, dass ich als Trainer nicht alles kann, sondern auch ein Bewusstsein dafür schaffen, dass mein Kot-Trainer das aber vielleicht sehr gut kann und das abtreten. Und da haben wir auch noch mal ausführlich in der Folge drüber gesprochen und in der ersten Folge mit Stefan Hirschberg gerne reinhören. Wir sind bald wieder für euch da. Bis dahin eine gute Zeit. Macht's gut. Ciao, ciao. [BLANK_AUDIO]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Melanie Fink ist am Ende ihrer A+ Lizenz-Ausbildung und hat nur noch die Abschlussprüfung vor sich.
  2. Die Ausbildung war intensiv und hat zu mehr Klarheit über ihre Trainerrolle und -philosophie geführt.
  3. Die Lizenz betont individuelles Profil statt Gleichschaltung; Trainer sollen sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst werden.
  4. Drei Säulen ihrer Arbeit
  5. Sie unterscheidet zwischen Fehlertoleranz und Null-Toleranz bei mangelndem Einsatz; der "Akku"-Ansatz erklärt Leistungsbereitschaft.
  6. Neue Tools

Summary:

Melanie Fink berichtet im Podcast über ihre Erfahrungen mit der A+ Lizenz des DFB, die sie fast abgeschlossen hat. Sie beschreibt die Ausbildung als intensiv und prägend, mit einem klaren Fokus auf Selbstreflexion und Profilschärfung statt standardisierter Inhalte. Die drei großen Themenblöcke – Führung, Spielphilosophie und langfristige Talententwicklung – halfen ihr, ihr eigenes Verständnis als Trainerin zu vertiefen.

Zentral ist für sie das Bewusstsein über das eigene Handeln, etwa im Umgang mit Emotionen oder bei Entscheidungen. Sie betont die Bedeutung einer Leistungskultur, in der Spieler sich gegenseitig herausfordern, und eines spielerzentrierten Coachings, das den Nutzen für den Spieler in den Mittelpunkt stellt. Konkret hat sie Prinzipien entwickelt: Fehler sind willkommen, aber mangelnder Einsatz wird nicht toleriert; die Intensität im Training soll der des Spiels entsprechen.

Neue Ansätze wie das Erklären des "Warum" und die Trennung in Entwicklungs- und Anwendungswochen sollen die Umsetzung verbessern. Insgesamt sieht sie die Lizenz als wertvolle Gelegenheit, ihre Trainerarbeit zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

FAQs

Die A+ Lizenz ist eine intensive Trainerausbildung mit 13 Präsenzlehrgängen über ein Jahr, gefolgt von einer Abschlussprüfung. Sie fokussiert auf die individuelle Profilschärfung des Trainers.

Die Ausbildung basiert auf drei großen Themenblöcken: Führung (wie führe ich Mannschaft, mich und Staff), Spielphilosophie (wie möchte ich Fußball spielen und trainieren) und langfristige Talententwicklung.

Durch Theorie, Expertenvorträge, praktische Trainingseinheiten und Feedback wird Bewusstsein für eigene Stärken und Schwächen geschaffen. Ziel ist es, authentisch zu bleiben und zu wissen, was man bedient und was nicht.

Spielerzentriertes Coaching stellt den Spieler in den Mittelpunkt aller Maßnahmen. Es geht darum, zu fragen, ob jede Aktion die Entwicklung des Spielers fördert, und die Trainingseinheiten entsprechend anzupassen.

Die Basis ist eine Leistungskultur mit gegenseitiger Herausforderung, dann spielerzentriertes Denken und schließlich eine optimale Intensität, die dem Spiel am Wochenende entspricht, mit mindestens 50% Spielsituationen im Training.

Sie hat eine offene Fehlerkultur, wo Fehler als Lernantreiber willkommen sind, aber null Toleranz bei mangelndem Einsatz. Spieler sollen immer 100% Invest zeigen, auch wenn die Leistung je nach Tagesform variieren kann.

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