#35 - Melanie Fink: Erfolgreich ausbilden in D- und C-Jugend
41m 4s
In dieser Podcast-Folge spricht Dominic mit der Fußballtrainerin Melanie Fink über die Talentförderung im Juniorenbereich, insbesondere in der D- und C-Jugend. Fink, die lange bei der TSG Hoffenheim arbeitete und nun beim DFB tätig ist, betont, dass nachhaltige Entwicklung wichtiger sei als kurzfristige Erfolge. Man solle nicht nur die aktuell besten Spieler auswählen, sondern jene mit großem Entwicklungspotenzial, gerade weil Wachstumsphasen die Leistung stark beeinflussen. Ein zentraler Ansatz ist die Nutzung kleiner Spielformate wie Twin Games, um viele Ballkontakte und Entscheidungssituationen zu ermöglichen. Im Training verfolgt Fink eine „50-Prozent-Regel“: Mindestens die Hälfte der Zeit sollte in Spielphasen oder Zielspielen verbracht werden, nicht in isolierten Übungen. Techniktraining findet immer im Kontext statt, etwa mit Zusatzaufgaben zur Wahrnehmung, damit die Spieler verstehen, wozu bestimmte Techniken dienen. Individualisierung wird spielerabhängig umgesetzt, etwa durch Kleingruppentrainings oder Zusatzeinheiten, wobei auch Spieler ohne Extratraining im Mannschaftstraining individuell begleitet werden. Die TSG Hoffenheim nutzt zudem ein Kinderperspektivteam für U10- und U11-Spieler, die im Heimatverein bleiben, aber wöchentlich zusätzlich trainieren. Fink betont die Verantwortung gegenüber allen Spielern, auch jenen, die es nicht in den Profibereich schaffen, und die Notwendigkeit, Ressourcen optimal zu nutzen, um die begrenzte Trainingszeit bestmöglich zu gestalten.
Wir haben im Ball besitzt und wir in eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimitrischen links verteiliger und im 3-ziehen in linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Nühleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer podcast. Willkommen zurück, Coach, es ist mit einem Thema, mit dem wir uns auch nicht befast haben, mit dem DC-Jugenbereich. Gerade bei den D-Jugen kitz spricht man ja vom ersten goalenden Lernalter. Und wer eine D-Jugen schon mal trainiert hat, der weiß genau, worüber man da spricht. Die Jungs sind motorisch, sehr, sehr weit in dem Alter, viel weiter als im GFE-Jugenbereich und vor allem auch im Kopf. Aber die meisten sind auch nicht krass ins Längenwachstum gegangen. Deshalb können wir sie extrem fordern. Im C-Jugenbereich sieht es ja schon anders aus, wenn das Längenwachstum bei den Menschen schon reingekickt hat. Manche aber auch rettardiert noch bleiben. Und da gibt es einfach verschiedene Herausforderungen und Challenges auch als Trainer. Wie man die Kids in diesen vier Jahren richtig gut fördern kann. Und darüber habe ich mit meiner Experte mit Melanie Fink gesprochen. Sie war jahrelang bei der TSG Hoffenheim im Juniorenbereich tätig zuletzt als O-14 Trainerin. Jetzt hat sie mal die Seiten gewechselt, ist zum DFB gewechselt. Nämlich zu den Junioren rennen und ist dort die U-17-Kot-Rinnerin ab sofort. Aber zum Zeipunkt der Aufnahme war sie noch bei der TSG tätig. Das erwundert euch nicht, wenn wir in der Folge ein, zwei Mal davon sprechen. Als Obstidort noch tätig wäre, sie ist jetzt in Amt und würden für Deutschland und den DFB. Und damit herzlich willkommen Melanie Fink. Hi Dominic, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich hier zu sein und eine Wahlüberfußball zu sprechen. Sehr gut, dann lass noch mal rein starten. Jetzt Jetzt zum Zeipunkt der Aufnahme. Da läuft ja auch noch die Fußball-LM. Wie blickst du da drauf, komplett aus neutraler Fans sich, lässt sich emotional leiten? Oder schon so aus der Trainerin Perspektive, A-A-K, analysierster Spiel. Wir haben die da jetzt ein Spieler vorgemacht. Wie ergeht der Trainer? Wie geht es hier gerade dabei? Ich würde sagen, 50/50. Ich habe es zu Glück geschafft, mit das Fan-Dai sein, irgendwie noch erhalten zu können. Das heißt, ich kann auch einfach mal auf der Kaus sitzen mit freunden Grillen und ein Spiel anschauen, ohne mir den Kopf zu zerbrechen. Aber hin und wieder, er tap ich mich schon dabei, dass ich da ein bisschen genau hinschauen. Jetzt habt ihr ja auch einige Spieler dabei, die bei der T-SG in der Jugend gespielt haben. Ich meine Christoph Baumgartner, Stefan Porsche, Maxi Bayer, um ein paar zu nennen. Auch wenn da von ja einige erst so zum BA-Jugendbereich auch gekommen sind. Aber die T-SG ist ja eine absolute Ausbildungsschmiede für Talente und auch dann ein Beispiel dafür, dass man über die T-SG den Schritt in den Profibusball schaffen kann. Du bist zum 13.04. Bereich zuständig. Gib uns auch mal so ein bisschen Einblick, wie bei euch bei der T-SG, worauf da Wert gelegt wird in der Ausbildung. Ist jetzt natürlich eine, wahrscheinlich könntest du mir jetzt zwei Stunden erzählen aus einem Ausbildungsleitfaden, aber wenn du es mit preknannten Worten beschreiben musst, worauf legt dir Wert? Ja, ist eine unfassende Frage. Ich versuche es kurz und knapp. Ich würde erst mal mit dem Start, was du gerade schon aufgemacht hast, am Ende unser Ziel, Profis zu entwickeln und zwar für unsere Profi-Abteilung in erster Linie. Das ist natürlich für uns im Jugendbereich auch ein großer Ansporn, dass man weiß, wo viel tue ich das Ganze eigentlich. Mir ist natürlich schon klar, dass von den Spielern, die bei mir im U13 und 14. Bereich unterwegs sind, natürlich nur ein Bruchteil oben ankommt. Aber bei uns bei der T-SG ist es dann doch auch noch eine Verhältnismäßigose Chance. Und es gibt natürlich schon eine große Motivation und gleichzeitig muss man sich dessen auch bewusst sein, dass man sehr große Verantwortung hat, auch den Spielern gegenüber, die am Ende nicht oben ankommt und auch für deren Entwicklung sowohl im persönlichen als auch im sportlichen Bereich verantwortlich ist. Und von daher würde ich sagen, unsere Marschute ist es im Grundlagenaufbaubereich nachhaltig, Talente zu entwickeln und ein schönes Lernumfeld zu schaffen, in dem es auch möglich ist. Was bedeutet nachhaltig entwickeln gerade in dem Bereich? Worauf liegt dir Wertgraden, Punkt-O-Spielformate? Sagt, jetzt muss alles in Spielform passieren oder wie ist also die Philosophie oder auch vor allem deine eigene Philosophie als Trainerin? Ja, Spielformat ist das eine Thema. Ich würde kurz immer einen Schritt größer denken und sagen, nachhaltig Talente entwickeln bedeutet nicht immer die aktuell besten Spieler, sondern die aktuell aus unserer sich talentiertesten Spieler zusammen zu holen, die auch in gewisses Entwicklungspotenzial mitbringen. Das heißt, gerade in dem Bereich, wo die Entwicklung der Jungs gerade auch im Sachen Lennwachstum noch nicht abgeschlossen ist, brauchen wir da schon auch in Augen und eine gewisse Fantasie, was kann da noch kommen und einfach den Jungs, die Zeit zu geben, diese Entwicklung Schritte auch zu machen. Da zählt unter anderem auch schon im Kinderbereich, unser Kinderperspektivteam dazu, was diesen Ansatz einfach verfolgt und Entwicklungszeit gibt, um diese sehr, sehr, sehr schwere Talentprognose ein bisschen verlässlicher treffen zu können. Und im Punkt-O-Spielformate, ja, ich glaube, das ist alltägliche Thema, mit dem ich mich auch beschäftige. Gleich könnt jetzt irgendwie ab der U12, können wir auf gegen 11 zocken und schauen, dass wir einfach eben Spielformate, 11 gegen 11, im Mannschaftskontext besser werden, die besten sind oder man richtet halt den Blick auf den einzelnen Spieler, weil am Ende wird nicht die ganze U12 oben ankommen. Das heißt, das Ziel muss finde ich immer sein, vom Spieler auszudenken zu überlegen, was braucht der Junge in seiner aktuellen Entwicklungsphase, wie viel Zeit braucht er, was für Reiz zu braucht, und aus meiner Sicht braucht er einfach egal, was für ein Alter, möglichst viel Spielzeit auf oben, die wo mit vielen Entscheidungen am besten mit Ballon-Fuß oder im direkten Duell. Wie garantiert ihr das gerade diese viele Spielzeit, diese vielen Ballkontakte? Das ist ja auch ein Thema, was groß aufgeblobt. Das letzte Jahr ist dann nochmal um die DFB Förderstrukturen gegen, darum ging von den Nühen jetzt einzuführen, aber auch die DFB Nachwuchs liegen, wo immer der Tener war, mehr Ballaktionen, mehr Kontakte und dadurch entwickelt sich ein Spieler einfach auch besser. Wie garantiert ihr das, wie macht ihr das? Das war für uns als Kinderbereich der TSG-Hoffen, natürlich, ja, Wasser auf den Mühlen, weil wir diesen Ansatz jetzt auch schon sehr, sehr lange verfolgen, als unser Kinderperspektiv-Team hat im April 2009, mit den Jahrgängen 1999 bis 2002 erste Training abgehalten, wo es genau auch unter dem Grundsatz schon darum ging, möglichst viele Kontakte, Entwicklungszeit geben, beobachten und einfach spielen lassen. Und so simpel das klingt, dass so wichtiger ist, dass man sich das auch immer wieder in den Kopf ruft. Wie spielen Sie, mal, auch regelmäßig in den Alterslasten einfach kleine Spiefomate außerhalb der Liga mit anderen Teams, wo wir uns treffen und sagen, lass uns erst mal im Twin Game starten, lass uns danach größer spielen und das einfach nicht so verbissen zu sehen und zu sagen, nee, nur das Spiefomate war am Ende auch in der Bundesliga gespielt wird, macht die Jungs besser. Also das machen wir schon lange und das freut mich, dass jetzt einfach der Trend in ganz Deutschland dahingeh, dieses Bewusstsein auch zu schaffen. Also, nimm uns da kurz damit, Twin Game meinst du das jede quasi, denn wenn ihr jetzt euch im MV für Schuttgart trefft, dass ihr dann auf zwei Fällen sieben gegen sieben spielt oder dann noch kleiner? Genau, das hängt natürlich von den Altersklassen ab, also dessen muss man sich bewusst sein, dass das schon Sinn macht, die älter die Spieler werden, desto mehr Jungs sollten auch auf dem Platz stehen, gerade so im U13 Alters ein sieben gegen sieben Twin Game spielen, wir da jetzt nach den neuen Sonderspielrunden Bestimmung mit Abseits dritteln, das heißt, man hat auch die Abseits Regelung schon dabei, aber nicht an der Mittellinie, sondern eben erst im letzten Drittel. Wenn wir jetzt im Kinderperspektivteam gegen VV für Schuttgart, M-Mines, wir auch immer spielen, dann zocken wir vielleicht auch mal ein vier gegen vier am Anfang, danach ein sieben gegen sieben, das heißt dieses Klein zu groß ist natürlich relativ vom Alterabhängig. Jetzt in der U14 spielt man in der Hinrunde zum Beispiel 9 gegen 9 in der Rückrunde 11 gegen 11 und in der U13 wird es dann so sein, dass wir in den Flüchtspielen Sonderspielrunden sieben gegen sieben Twin Game spielen, die ganze Zeit, oder wenn ich jedes Wochenende, das heißt, da habe ich dann als Trainerin auch die Freiheit, damals 9 gegen 9 reinzulegen oder dann doch auch mal ein 11 gegen 11. Jetzt haben wir schon mal angerissen, worauf ihr Wert legt, um eure Ausbildungsansatzumzusetzen in Punctowettkampf und Punctowettbewerbstrukturen. Wie sieht es ja in einem Training aus? Nimm uns mal mit, so auf welche Trainingsbausteine legst du Wert in deinem Training? Ich habe im meinem Training für mich entschlossen. Ich will das trainieren, was das Spiel einfach erfordert. Das ist das, warum die Jungs jetzt Training kommen, die am Bock Fußball zu spielen, dem Bock im Ziel, Spiel Fußball besser zu werden. Und ich selber habe mir die 50 Prozentregel auferlegt. Das heißt, ich dokumentiere auch tatsächlich wie viel Trainingszeit, ich in welchen Spielformaten, nicht innehalte, sondern sind es jetzt Entscheidungs-Trainings, wo die Entscheidungen treffen müssen, aber noch nicht unbedingt im Spielkontext sind es komplexe Formen, wo vielleicht noch mal ein kognitive Overload drin ist, ganz viele verschiedene Umschaltrichtungen und Provokationsregeln oder Spielphasentrainings, wo die einfach Spielspezifische Entscheidung in Position schon treffen müssen oder halt das klassische Zielspiel, also einfach kicken. Natürlich schon auch mit Trainingsinhalten und Provokationsregeln, die bestimmte Inhalte provozieren. Und daher habe ich immer eine Dokumentation für mich selber und nach vier Wochen schaue ich habe ich es geschafft, auch wirklich 50 Prozent meiner Trainingszeit mindestens in Spielphasentrainings, also Spielspezifische Entscheidung, Mitgegner, mit Spielnahmräumen, mit Spielrichtungen.
oder eben ganz normalen Fußballspielen zu verbringen? Das sind es auch noch mal genau reinge. Weil das finde ich spannend. Ich habe mich neben ihm gefakt. Was meint es, ist genau mit der 50 Prozentregel. Du hast eben schon ein bisschen gesagt. Spielphasen und wirklich die Spieler in diese, in dem Training, in diese Situation bringen, in denen sie auch im Spiel sind und dann auch die richtigen Entscheidungen treffen müssen. Aber man klären es gerne mal anhand von einem Übungsbeispiel, wie du das machst, wie du das aufbaut, wie du das Coach auch, weil das ist ja am Ende auch das Entscheidende, wie man als Trainerin und Trainer darauf einwirkt, am Ende während so eine Übung läuft. Ja, kann ich gerne machen. Ich fange mal an mit dem Trainingsmethodischen Teil, wo es wirklich darum geht, wie struktur ich mein Training. Das heißt, diese 50 Prozentregel bedeutet, ich habe einen Dashboard gebaut, das mir jetzt einfach ausrechnet, wo ich sehe, habe ich wirklich 50 Prozent der Trainingszeit, mindestens in Spielphasen- oder im Zielspiel-Fuß, bei Verbrach, alle anderen 50 Prozent oder die Teile, die sich eben daraus zusammensetzen, haben natürlich was mit Fußball zu tun. Aber ich mache mal ein Beispiel, wenn es mir jetzt darum geht, okay, wir wollen Spielaufbau trainieren. So dann kann ich ja entweder ein Spielauschnitt wählen, wo wir EV gegen Stürmer zocken und einfach im Spiel ausschnitt, unterwegs sind oder ganz normales Fußballspiel und wir legen einfach den Coaching-Fokus auf Spielaufbau. Auch da haben wir Spielaufpositoren. Jetzt gibt es aber ja Fußball noch andere Möglichkeiten, um im Trainingskontext einfach zu helfen, in diesem Baustein besser zu werden, sei es so rundos, sei es vielleicht Basis-Techniken, die wichtig sind, vielleicht auch einfach mal einen 1 gegen 1, was der Infateitiker dann oft gegen den Stürmer hat. Und das sind dann für mich andere Kategorien, also wirklich okay, wir haben Spielphasen, das heißt, wir haben auch gegen Konto, wir haben ganz normale Fußball-Aktion. Und das würde dann nicht in die 50 Prozent für mich reizielen. Okay, das ist dann in Punktothechnikt-Rinings. Sagst du Technik-Training gerade in der Dio, schon immer unter Gegnerdruck? Oder ist da es da auch so eine Prozentregel, dass du das so viel Prozent ohne Gegnerdruck so viel Prozent mit? Nein, das ist die einzige Prozentregel, die ich habe. Ich habe da sehr viel darüber nachgedacht. Und wenn jetzt über die Jahre zu der Entscheidung gekommen ist, dass ich finde, der Kontext darf nie fehlen. Wie der Kontext gestaltet ist, ist es natürlich abhängig davon, was brauchen die Jungs gerade? Und was für Spieler hast du auch? Wenn du jetzt ein Spieler hast, der richtig stress hat, damit überhaupt einen ersten Kontakt vernünftig zu setzen, dann brauche ich dir nicht sofort, den 1 gegen 1 duel zu schicken. Irgendwann schon oder vielleicht auch zu Beginn, um diese Herausforderung einfach zu zeigen, so du musst daran arbeiten. Aber um wirklich daran zu arbeiten, wo er Baustellen hat, braucht er vielleicht eine andere Übung, als ein Spieler, der technisch richtig, richtig gut ist, aber das heißt, im Kontext direkt und du hell nur nicht anwenden kann. Das heißt, für mich persönlich ist es enorm wichtig, immer diesen Kontext zu schaffen, für was brauche ich diese Technik, wo von es die Abhängig ist. Das heißt, ich mache auch in den absoluten Basistechniken mit den allergleichsten Fußballspielern immer auch mindestens meine Wahrlebungsaufgabe zum Beispiel dazu, dass ich irgendwie schaffen muss, mein Kopf vom Ball zu lösen, dass ich eine weitere Aufgabe habe, als Stupide den Ball von A nach B zu befördern. Und das kann man natürlich in der methodischen Reihe wirklich unendlich steigern. Das liebe ich auch, man kann wirklich viele Basisten technik vormachen, wo du auf eine hohe Wiederholungszahl kommst, die dir trotzdem im Fußballverständnis helfen. Sei es eine Wendanentscheidung. Also, ich krieg einen Ball und wo es entscheidend ist, ich habe zum Beispiel einen Linienverteidiger und einen Mitspieler, ich hätte löse ich durch Dribbling, löse ich durch Pass, oder ich habe einen Linienverteidiger, der schließt die eine Seite, dann muss ich den Kontakt auf die andere Seite setzen. Ich bin mir schon dessen bewusst, dass die Wiederholungszahl in genau der Zieltechnik dann weniger ist, aber ich bin schon der Überzeugung, dass Technik ohne Kontext, der nicht unbedingt weiterhift. Es ist wahrscheinlich auch immer eine Sache, wie du Technik lernt, weil du kannst, glaube ich, dass es ja eher das altmodische Prinzip, dass so irgendeine Passübung hast, dann wird dir vorgemacht, wie diese Übung geht, aber du verstehst gar nicht als Spieler, wofür du sie einsetzt, zu prängst die Spieler gar nicht ins Überlegen, oder dass sie überlegen, okay, was macht denn jetzt Sinn, warum muss ich denn bei einem Passspiel die Fusspitze anziehen und und rund? Oder beim ersten Ballkontakt, sie auch in den Überlegen zu bringen, wohin in welcher Richtung möchte ich den ersten Ballkontakt setzen, warum muss ich dann wie verhalten, in dem Fall. Was ich mich dabei jetzt auch gefragt habe, liegt dir in dem Bereich auch schon Wert auf Individualisierung, im Technik-Training, dass ihr sagt, okay, wir trainieren schon, zum bisschen Positionsspezifisch, das Außenspieler jetzt auf jeden Fall deutlich mehr flanken, als einen Innenverteiliger in eurem Training, oder es ist eine komplette Basis aus Bild, und dass jeder alles können soll noch. Ich würde gerne noch mal kurz die Begriffe schärfen, also für uns ist zum Beispiel Technik-Training nicht automatisch individual, Training und andersrum. Das heißt, wir trainieren individualisiert und vielleicht hatten Spieler die Baustelle Technik. Und dann wird es für den relevant, wir haben aber ja, wenn man sich im Alltag bei der TSG hoffen, haben wir einfach umschaut, haben wir auch sehr viele Jungs, die haben halt nicht die Baustelle Technik, weil sie sehr, sehr feine Zocker sind und die werden dann im individualisierten Training an anderen Baustellen arbeiten. Das heißt, ja, das haben wir. Und Technik-Training ist ein Teil davon, wenn eben, dass die Baustelle ist. Ich finde das wichtig, dass man individualisiertes Training vom Spieler abhängig denkt. Also Kleingruppentrainings für mich zum Beispiel nicht automatisch individualisiertes Training, sondern dann ist es Training in kleinen Gruppen mit nachholen Wiederholungszahl. Individualisiertes Training beginnt für mich, da, wo ich mich frage, was braucht, dieser Spieler um besser zu werden oder was braucht dieser Spieler, um auch in seinen Stärken den nächsten Schritt zu machen. Und sich darauf, dann Gedanken zu machen, wie kriegen wir das im Trainingsalltag unter? Wir haben jetzt zum Saisonwechsel viele Gedanken da reingesteckt und haben jetzt auch, glaube ich, ein sehr cooles Format im O-12 bis O-14 in Bereich gefunden, wo wir das im Wochenalltag attraktiv einfach abbilden können, wo wir immer auch im Mannschafts Trainings-Lots anbieten, wo wir einfach in individualisierten Trainingsgruppen unterwegs sind und immer auch die Möglichkeit, eben Formtraining, Nachhemtraining oder am freien Tag einfach vorbeizukommen. Wohlwissend, dass das für viele Spieler, die jetzt nicht aus der Erumgebung kommen, eben ein bisschen schwierig ist, deswegen war das für uns absolut wichtig, auch eine Einweg zu finden, diese Spieler, die nicht früher kommen können oder eben nicht noch einen zusätzlichen Training machen können, auch einen Mannschaftskontext individuell zu begleiten. Heißt aber auch dafür, bräuchte eine gewisse Anzahl an Drenern, auch jetzt ein reinen praktischer Aspekt, oder? Ja, absolut. Wir haben in Hoffnung natürlich Top-Voraussetzung. Also ich habe zwei Code-Drener bei VM-Drenerteam, die auch bei jeder Trainings-Einheit mit auf dem Platz stehen und das ist natürlich Luxus. Und trotzdem ist es immer wieder wichtig, sich auch zu beschäftigen, wie kann ich denn diesen Luxus, diese Ressourcen, die ich habe, auch wirklich nutzen, weil wenn man sich so ein bisschen dran gewöhnt hat, jetzt solchen Stafs zu arbeiten, dann arbeitet man halt darin, und sich immer wieder die Frage zu stellen, okay, holen wir auch aus uns, so das Maximum raus, um den Spieler auch wirklich die Zeit, die ihr da ist, ja, bestmöglich zu nutzen. Weil das ist schon die Hürde im Bereich, also in denen altes Bereichen, wo die Jungs einfach noch nicht vormittags, zum Beispiel zur Verfügung stehen oder noch nicht selber fahren können. Du bist begrenzt in der Zeit, die du mit den Spielern verbringen kannst, und die sollte man dann einfach bestmöglich nutzen. Bestmöglich nutzen, bedeutet bei euch auch, um Ansatz, euch ein bisschen abzuheben von der Konkurrenz. Ihr hast das schon angesprochen, ihr arbeitet im Bereich der kleinsten mit einem Kinderperspektivteam. Und das auch schon seit längerer Zeit und nicht erst seit zwei Jahren. Nehmen wir uns mal mit, was ist so der Gedanke hinter dem Kinderperspektivteam und welche Teams geht es da und worauf legt ihr der Wert, wie sind die Strukturen? Die Kinderperspektivteams sind im Bereich UNOI-BIS-U11. So eine Art Stutzpunkt kann man sich eigentlich vorstellen. Das heißt, die Spieler sind weiterhin im Heimatverein, es sind gesichtet, es ist Spieler, die entweder den Scouts auffallen, die den Trainerteams auffallen, auf Turnieren oder Leistungsvergleichen. Und die dann einmal wöchentlich zusammenkommen, an verschiedenen Wochentagen und gemeinsam trainieren. Gleichzeitig aber im Heimatverein bleiben, sie sind einfach sehr, sehr junge Spieler, wo soziales Umfeld eine echt wichtige Rolle spielt, wo Talentprognosen schwierig sind, wenn junge Spieler einfach vielleicht auch noch gar nicht so lange Fußball spielen. Das heißt, man muss sich mal vorstellen, wenn ein Spieler in der UNOI in bei uns ankommt, dann spielt der eine vielleicht seit zwei Jahren Fußball und der andere war halt seit fünf Jahren Fußball. Und das sind einfach Einflüsse auf Talentprognosen, dass es muss man sich bewusst sein und dann muss man sich Zeit lassen, diese Entwicklungsverläufe der Spieler auch zu beobachten. Und diese Zeit wollen wir uns einfach als vereinlassen. Das, wie gesagt, 2009 war sozusagen der Kick-Off. Das heißt, wir sind jetzt seit 15 Jahren in diesem Format unterwegs. Und wir starten erst zu U12 mit einer festen Akademiemannschaft. Hintergrund dessen ist, habe ich gerade schon angesprochen, dass wir einfach nicht zu früh Entscheidungen treffen wollen, weil Entwicklungsverläufe in diesen Altersbereich einfach total unterschiedlich sind, echt schwer vorherzusehen. Klar, gibt es immer mal wieder Spieler, wo du in der UNO schon siehst, so geht er bringt unglaublich viel mit.
Und die Wahrscheinlichkeit, dass sehr am Ende bei uns so zöschen wird, ist sehr hoch. Aber nicht, dass so trotz habe ich jetzt auch in meiner Zeit im Kinderperspektiv die ihm doch auch einige Jungs gesehen, die noch mal abgehängt wurden unterwegs. Von anderen Spielern, die vielleicht am Anfang noch ein bisschen roh erwahren, die kommen ja wirklich vom Dorf, also die Qualität, die die im Training erleben, aufgrund vom Niveau, von den Mitspielern ist einfach eine andere. Und dann siehst du dann doch relativ schnell, okay? Der kann sich richtig gut anpassen. Der lernt total schnell, aha, ja, später ist er auf einmal nicht mehr nur dabei, sondern geht voran. Und dann gibt es dann doch noch mal ein paar Veränderungen. Und genau diese Veränderungen wollen wir beobachten und entscheiden, bevor wir die Spieler festzuholen. Weil wir sind uns dessen absolut bewusst. Und das muss sich auch jeder drehen am Kinderbereich bewusst sein, dass immer mit einer Absage unglaublich viel Leid einfach auch entsteht. Den Spielern geht's schlecht. Uns geht's schlecht, wenn wir sagen müssen, aber den Spielern geht's definitiv flächter. Die werden aus ihrem sozialen Umfeld gerissen, müssen sich neu orientieren. Und am Ende sagen wir ja immer Spielern, egal, was wir im Alter übrigens. Also, wenn ein Spieler im Nachwufleistungszentrum Fußball spielt, ist in der Regel die größte Stärke, die dieser Junge mitbringt, Fußball spielen. So, das hat natürlich auch was mit, das ist Identitätsstiften, die definieren sich darüber und dann kriegst du halt einfach gesagt, "Schön, dass es deine größte Stärke ist, aber für uns reicht's aktuell nicht." Und das ist natürlich unglaublich schwer. Und in einem Alter von acht Jahren noch viel schlimmer als vielleicht mit 15, wo ich dann doch noch mal ein bisschen reflektierter bin. Und da wollen wir einfach dafür sorgen, dass wir diese Hardenentscheidung ein bisschen später treffen müssen, wo die Spieler einfach weiter in dem Heimatverein sind. Weil dann kriegt's so eine Absage von Hoffenheim, aber bin immer noch in meinem Heimatverein mit meinen Kuppels unterwegs. Jetzt ist das definitiven Ansatz, um zu sagen, auch zu vermeiden, dass Spieler schon so früh enttäuschung erleben, um ja, dass das Spieler dann auch so früh wieder gehen, nachdem sie auch so viel Zeit vorher investiert haben, dann auch mal ein Kennz. Also, wenn du in der Zettspieler bist, dann kommt's nicht selten vor, dass du auch mal beim Geburtstag von deinem Freuden nicht kannst, weil eigentlich jedes Wochenende ein Spieler oder ein Turnier ist und und und und natürlich viel Emperes, was du als Kind so natürlich gar nicht checkst, weil dein größter Traum ist, pro Hifusballer zu werden. Und das schönste für dich ist, ist einfach zu kicken mit deinen Mitspielern, die im Westenfall dann auch Teil deiner Freundesgruppe sind. Welcher Erfahrung habt ihr gemacht, denn man erlebt's ja auch beanahein, die dann teilweise auch erst ab der U11 angefangen haben, dann aber auch wieder irgendwann eine U9 und nur 10 gemeldet haben, einfach aus dem Grunde raus. Dass ja die Top-Teileintheit von anderen Vereinen abgekrasst wurden, schon früher und auf die Harte man dann, weil man später anfängt mit Mannschaft und keinen Zugriff, ist das auch was für euch, ein Nachteil, einfach ist, den man nicht wegreden kann, oder ist es ein Punkt mittlerweile, dass ihr auch bei den Eltern und Vereinen in eurem Umfeld, in eure Region, einfach durch das Kind der Perspektivte, ihm so eine Akzeptanz habt, dass die dann sagen, okay, das ist für uns die bessere Option, als jetzt irgendwie noch eine Stunde länger zu eintragfang vorzufahren, nur um da möglichst früh zu spielen, weil das kann man ja nicht wegdiskutieren, wenn man sich mal anschaut, die Eltern sind immer früher bereit, ihre Kinder weit zu fahren und auch immer mehr Eltern legen Wert darauf, dass ihr Kind möglichst früh im NLZ ist, weil sie aber auch viele Studien auch wiederlegt haben, dass diese Anzahl an Jahren oder dass die wenigsten, die in der O9 und 10 schon im NLZ gespielt haben, wirklich auch profit geworden sind. Wie siehst du das? Ja, es ist natürlich ein Thema mit dem wir uns beschäftigen. Gleichzeitig muss man auch sagen, dass das Format-Kinderperspektivteam und Start-up der Ruzirfen nicht für jeden Verein die beste Option ist. Wir sind halt in Hoffenheim an einem sehr besonderen Standort, würde ich mal sagen, wir sind ein Dorf, was Bundesliga spielt. Das heißt, wenn wir uns jetzt in der O9 für eine feste Mannschaft entscheiden, müssten mit einem kindgerechten Fahraufwand ist halt die Talentauswahl auch einfach begrenzt. So ehrlich muss man auch sein, dass das auch mitten bewegt Grund ist, dass wir sagen, okay, wenn wir jetzt wirklich in der O9 dreimal die Woche trainieren, dann muss man schon nochmal darüber nachdenken, ob man Spieler dafür eine Stunde anfahren lässt. Das wäre unsere Grundhaltung auf keinen Fall. Gleichzeitig ergibt sich daraus halt gut. Wir wollen trotzdem die Talentierzitzenspiele in der Region, die ab der U12 spannend werden. Und dann kommt es halt doch mal vor, dass uns Spiele in der O9 gleich eine dreifel Stunde Auto fährt. Allerdings ist es in unserem Standort nicht anders möglich. Wir sind einfach nicht optimal gelegen, würde ich mal behaupten, was das Thema Anfahrt angeht. Und gleichzeitig fahren die halt einmal pro Woche zu uns in der O9 und spielen einmal im Monat irgendwie ein Leistungsvergleich, der jetzt auch nicht am Ende der Welt stattfinden wird. Somit ist das natürlich eine Kombi-Lösung aus unserem Interesse und dem, was gibt die Region überhaupt her? Bedeutet, wenn ich jetzt direkt vor der Haustür und Bundesliga verein habe, der ein tolles Angebot hat, wo ich vielleicht in der O11 schon eine feste Mannschaft habe und die sportliche Chance hat, drei Mal die Woche auf hoben Niveau zu trainieren. Dann kann ich schon verstehen, wenn man da vielleicht dann als Endelzett sagt, "Gut, dann müssen wir vielleicht uns daran anpassen." Die Situation haben wir in dem Moment nicht. Klar, wir haben auch Vereine, wo wir uns die Spieler verlassen, weil sie früher fest in einem Endelzett spielen wollen. Das ist dann aber eine Entscheidung der Familien und die können sie so treffen, wenn sie das möchten. Ich persönlich bin Deiner Meinung, die TESG in dem Bereich ist auch Deiner Meinung, dass nicht immer früher besser ist, sondern ich glaube, die Argumente, die ich gerade gebracht habe, die sollten auch für Familie nachvollziehbar sein, weil es ja doch auch Argumente sind, die sich ums Kind drehen. Und nichts, dass so trotz gibt es eben auch Einzelfälle, wo man sagen muss, okay, der Junge ist so gut, der kann jetzt nicht bis zu 11 auf dem letzten Sportplatz irgendwie kicken, der braucht schon auch im Training eine Qualität, um sich weiterzuentwickeln, mehr als einmal die Woche. Und da muss man dann auch noch auf die Suche gehen. Das sind aber Einzelfälle. Also weil in der Regel sind unsere Talente wirklich auch die Spindern jahlen höher, weil sich im Heimatverein gehen da eine Liederrolle. Und das ist schon auch was, wo ich sag, das brauchen die Jungs. Die müssen auch mal erfahren, wie ist es denn, einfach der beste zu sein. Wie schnell nimmt man das den Kindern weg? Wenn man sagt, okay, hat der UNO in der Zett, da fängt es ja schon an, bis er heifelt, fischbelken. Ich muss gucken, so der spielt auch meiner Position, und so muss man gucken, dass es dann ein bisschen besser wird. Oder halt einfach nach der Schule im Fahrrad auf dem Sportplatz kicken, einmal die Woche zur TSG, da Eindruck kriegen, okay, daran muss ich vielleicht noch arbeiten. Ja, das muss jeder für sich entscheiden. Es gibt auch Familien, die das am Ende des Tages anders entscheiden. Teilweise auch, aus wirklich nachvollziehbaren Gründen. Aber das ist dann halt der Tod, den wir sterben müssen. Das ist unser Konzept hinter dem stehen wir. Und wenn das von Familie nicht mitgetragen wird, dann ist es vielleicht auch kein Spieler für die Tee zu jahlen. Das ist dann so ein bisschen part of the business. Wie ist es denn, weil der eine oder andere, oder die eine oder andere, die jetzt zum ersten Mal davon hört, von dieser Möglichkeit, Kinderperspektivte, wird es vielleicht auch fragen, wie die Vereine in eure Region das aufnehmen, war das immer problemlos, dass sie quasi ihre Spieler dann einmal monat für so ein Leistungsverkleich abgestellt haben und einmal der Woche fürs Training, da hat es bestimmt auch mal die Trainingszeit kollidiert, mit dem uns mal heimatverein. Wie ist da der Prozess gewesen? Oder wie ist er jetzt auch immer noch, wie ist so der Stand? Ist das totaler Akzeptanz, weil die auch sagen, ey, das ist eigentlich eine coole Sache, weil die Kids in ihrem Verein bleiben können. Wie ist es dabei euch? Ich glaube, die Haltung überwiegt, weil die Alternative ist für die Heimatvereine auch, wie wir wollen die Jungs ganz weg. Das heißt, das ist natürlich schon auch ein Argument, um da in einen guten Austausch zu kommen. In der Regel sind die auch die Heimatvereintreiner oder Trin darin bestreb, dass die Jungs oder auch Mädels im Kinderperspektiv die wir auch regelmäßig Spielerin dabei, die bei den Jungs trainieren, dass die einfach adäquat gefördert werden. Wir haben sehr großes Bestreben, dass die Jungs sich selten entscheiden müssen, zwischen Hoffenheim und dem Heimatverein. Und wenn wir jetzt aber mal einen absoluten Krachaleistungsvergleich haben, dann muss man da manchmal schon ins Gespräch gehen und sagen, "Hey, ist es möglich, können wir die Jungs da haben?" Ansonsten ist tatsächlich die Hiraschi, wir schicken ihn kaderaus, sprechen mit eurem Heimatverein, strehender Paste, so da passt es nicht. Und gibt es uns eine Rückmeldung. Also es ist schon auch regelmäßig so, dass uns Spieler für Turnierungen Leistungsvergleicher absagen, weil die Pokalspielen in der E-Jugung haben? Und das ist völlig okay. Das ist Teil des Deals. Aber der Austausch ist eigentlich total offen. Natürlich auch Zeitinvestigintensiv, weil wir schon viel in Kommunikation gehen müssen. Aber das ist unser Cheftrainer schon mittlerweile echt gut organisiert und gut im Austausch, so dass die Jungs selten in der Zwikmühle sind. Und natürlich sind der Abhänger von der Kooperation, die aber glücklicherweise in den letzten Jahren doch eigentlich sehr positiv läuft. Lass uns gegen Ende der Folge noch mal so ein bisschen drüber sprechen. Welche Talente ihr am Ende pickt für eure Teams? Welche Talente für euch interessant sind? Wie ihr bei der Kaderzusammensstellung denkt, ist bei euch so, dass ihr sagt, ja, bestimmte Quoten, dass ihr sagt, wir wollen so und so viel Dribler haben, so und so viel Teuiger, so und so viel Prozentual-Akzelegerierte, wo es das retterdierte Spieler, wie geht ihr davor? Weil du hast ja gesagt, gerade in dem Alter, Es ist total schwer zu erkennen, wer ist in Führer?
5, 6 Jahren der beste und nicht, wer es aktuell der beste. Ja, das ist leider die größte Herausforderung, diese Zukunftsprognose zu treffen. Wir haben keine Quoten, die wir verfolgen, sondern wir haben einfach ein Team von Experten, die auch echt lange Jahre schon in dem Business jetzt unterwegs sind und einfach auch so diesen Rückschluss ziehen können. Okay, den Jungen haben wir im KPT so gesehen. Jetzt ist es ja, z.B. ich habe den Jagen 2010, den ich jetzt in der U14 trainiert habe, schon im Kinderperspektivteam trainiert. Und es ist natürlich immer wieder spannend zu beobachten, okay, was haben wir in dem Spieler damals gesehen? Und was bringt er jetzt auf dem Platz? Und man muss einfach sagen, es verändert sich enorm und vielleicht waren Spieler ein Torjäger in der U11 und ist jetzt einfach im Grundsolider inverteidiger. Und das sind einfach Entwicklungen, die gibt es sehr häufig. Das heißt, wir versuchen uns viel mit dem Thema zu beschäftigen, was sind denn die Entwicklungsmöglichkeiten, die der Spieler noch mitbekommen. Das heißt, wir gucken uns biologisches Alter an. Wir schauen uns an, in was für ein Quartal ist der geboren, was hat er für ein Trainingsalter? Also hat er ja seit mal schon drei Jahre Training auf Echthoben, Niveau, weil er einfach in einem richtig guten Heimatverein spielt oder spielt der Parallel noch Tennis und macht leichter Lädik und trainiert vielleicht gar nicht so viel Fußball. Das heißt, das sind schon Themen, mit denen wir uns auch beschäftigen. Und nichtsdestotrotz zählt sie auch, was bringt der Spieler gerade auf dem Platz? Also was sind die Qualitäten, die er mitbringen, da braucht man eine Ausgewogenheit im Kader, das ist ganz klar. Das heißt, wir versuchen schon, in Profilen zu denken und auch den Schritt weiterzugehen, mit was wir Eigenschaften könnte, der zukünftig dieses Profil vielleicht erfüllen. Wohl wissen, dass sich das sehr verändern kann. Und so tauschen wir uns einfach sehr, sehr regelmäßig und nicht erst am Ende der U11 über die Jungs aus. Schauen uns Spieler, anschauen uns Trainingseinheiten an. Und kommen dann am Ende zu einer Entscheidung, die wir mit besten Wissen und Gewissen mit den Infos, die wir zu dem Zeitpunkt haben, eben treffen. Und glücklicherweise sind viele der Spieler einfach seit Monaten oder gar Jahren bei uns, so dass man eben auch die Seinfektungsverläufe beobachten kann. Im Schnitt, ich habe es jetzt für den neuen Jahrgang mal durchgerechnet. Ich bin ja für den Bereich Kinderperspektivteam als Ausbildungsleitung verantwortlich. Und in den neuen U12, also Jahrgang 2013, der jetzt aus dem Kinderperspektivteam in die U12 übergeht, haben wir einen Durchschnitt von 1,5 Jahren. Also die Jungs sind durchschnittlich 1,5 Jahre im Kinderperspektivteam schon bei uns. Das heißt, das ist ein Schnitt, da sind auch Spieler jetzt kurzfristig vielleicht noch dazugekommen. Und wir haben auch Spieler dabei, die einfach seit Tag 1 dabei sind. Und auf dem Weg dahin haben wir 90 weitere Spieler im Training gehabt und auch die mit einem Durchschnitt von ungefähr sechs Monaten. Das heißt, die kommen dann nicht. Dann sind sie sowieso fort wieder weg, gibt es auch. Aber in der Regel lassen wir uns schon Zeit, diese Entscheidung zu treffen. Das heißt, die aus, weil die wir am Ende haben. Entschädet über drei Jahre und die letzten Spieler, über die wir uns dann einfach Gedanken machen. Versuchen wir mit dem aktuellen Iststand, mit einer Fantasie, was kann noch kommen und auch fakten, was eben Entwicklungsmöglichkeiten angeht. Ja, möglichst weise zu entscheiden. Ja, über ein längerem Beobachtungszeitraum letztendlich. Und dann nicht nur die Eintrücke aus den Spielen in ihrem Verein, sondern auch bei euch im Training und auch. Bei den Leistungsverkleichen im Kinderperspektivteam, ich würde gerne auch auf eine Sache zu sprechen kommen. Und zwar so dieses Thema rettertiert, versus akceleriert. Was ist ja in der D-Jugend schon auch ganz extrem? Ich finde in der D-Jugend, das ist noch extremer einfach, dieser größten Unterschied. Wo dann ein Spieler teilweise in der U-14 schon 1,85 ist, schon irgendwie auch ins Breitenwachstum langsam geht, während anderer Spieler noch bei 1,50 Meter ist und ganz, ganz mächtig ist. Ich habe letztens mal so ein Gespräch verfolgt, als ich am Sportplatz stand, wo sich sportliche Leiter, funktionäre von einem NSZ-Dribor unterhalten haben. Und gesagt haben ja, wir müssen ja mehr den kleineren Spieler an die Chance geben unter und und. Wo ich mir gedacht habe, ja, da kommt vielleicht zumindest körperlich, vielleicht noch der größere Schritt im Vergleich zum größeren Spieler. Aber es ist nicht, also ich dachte mir, es ist doch auf eine Art, ich sage das bewusst provokant, diskriminieren dem größeren Spieler, weil er kann er nichts dafür und er ist auch genau so Förderungswürdig wie der kleinerer Spieler. Und du kannst ihn ja auch vor. Also vielleicht ist er wirklich schon körperlich am Ende, aber vielleicht ist er halt einfach so reflektiert und lernen wir legt, dass er auch das Zeug hat zum Bundesliga-Spieler. Wie betrachtest du diese gesamte Diskussion auch jetzt fernab von Hoffnung im So, sondern aus deiner persönlichen Erfahrung heraus? Ja, das ist ein sehr, sehr spannendes Thema. Was mich natürlich auch in meinem Trainingsalter, mit dem ich den Jungs so tabig bin, sehr beschäftigt. Ich bin mittlerweile auch an den Punkt angekommen, dass wir sehr viel über die retterdierten Spieler sprechen und uns auch definitiv Gedanken machen müssen, wie können wir denn die akzelerierten Spieler ihrer Entwicklung angemessen fördern und fordern. Das ist ja bei den Ehren fordern und bei den kleineren ist es ehren fördern und das ist, glaube ich, ein total wichtiger Punkt, dass man das nicht nur in eine Richtung denken kann. Für mich ist es wichtig, sehr sensible mit dem Thema auch in der Kommunikation, mit Familie und Spieler umzugehen, dass sie sich einfach selber einordnen können, weil am Ende haben die Spieler kein Einfluss auf biologische Reifung. So, das ist einfach deren Istzustand, damit müssen wir arbeiten und das muss dem Jungen auch bewusst sein, dass er vielleicht aufgrund der Größe vielleicht eine andere Aufgabe hat als ein anderer Spieler im Kader. Und das glaube ich ist schon ein wichtiges Thema auch in der Kommunikation und da muss ich auch sagen haben wir über die Sonderspielrunden echt gute Formate, die sind U12 bis U14 und da darf man, ob er von oben nach unten zwei Spieler schicken, retterdierte Spieler oder Spieler, die sehr wenig Spielzeit haben. Und das ist natürlich eine Gabe und wir haben das in der Saison ein paar Mal gemacht oder nicht ein paar Mal, sehr regelmäßig gemacht, tatsächlich von unten nach oben, passiert häufig als von oben nach unten, weil man kennt. Wenn die U15 Spieler braucht, dann gehen halt von mir welche hoch und dann brauche ich wieder von unten klassiker. Aber das ist natürlich eine riesen Chance, weil sich dann die großen, die akzentirierten Spieler dann auch einfach in einem anderen Kontext messen können. Aber den gibt es ja häufiger, du hast aber auch die Chance, die Jungs die retterdiert sind, einfach einen Jahr drunter spielen zu lassen, in einem auch kleineren Spielformat mit sehr vielen direkten Duellen und sich das regelmäßig in Spielen in Pflicht spielen anzuschauen ist schon sehr, sehr spannend. Und darüber hinaus machen wir auch regelmäßig Bio-Band-Inkseinheiten, wo wir einfach versuchen, diesen faktorbiologische Reifung einfach ein bisschen zu minimieren, dass einfach Duelle auf ähnlichen Niveau stattfinden. Was ich aber ehrlicherweise auch beobachte, ist das für die akzentirierten Jungs, das ist immer geil, weil die spielen halt immer, ich starke heute auch mit den Älteren kicken. Und für die und die sie am Ende eigentlich gehen, nämlich dieses Förder von rettertierten Spielern, die haben eh ein bisschen Stress dieses Gefühl loszuwerden, das fühlt sich jetzt wie eine Zurückstufung an. Das heißt auch da sind wieder wieder bei Punkt 1. Viel Kommunikation, viel, warum klären, warum tut ihr das jetzt gut. Und da bin ich auch noch nicht auf den, irgendwie auf den goldenen Punkt gekommen, was ist jetzt wirklich optimal für die Jungs. Aber das Bewusstsein zu haben, auch die akzentirierten Spieler, können top-talente sein, wobei man mit dem Wortspiel sein muss in dem Alter. Sehr interessante Spieler, mit großen Präzenzial, so will ich es mal formulieren. Und die müssen wir ganz genauso fördern und vor allen Dingen fordern. Das heißt, die sollten vielleicht regelmäßig einfach in älteren Altersklassen auch unterwegs sein, um alle Quart herausgefordert zu werden. Ja, dann wenn man sich in dem Profi-Bereich umschaut, dann sieht man ja keinen Spieler, der dort irgendwie unatletig wäre. Also meistens sind extrem kräftig, für sagen auch die meisten sind Spieler, sind überall, sind ein 80 oder größer. Und das ist ja jetzt ein ändlichen großer Punkt, auch eine Grundvoraussetzung, weil klar kann es auch ein Spieler schaffen, der 71 ist, aber die Wahrscheinlichkeit ist sollte kriegen, aber es ist vielleicht auch noch kleiner, aber am Beruf. Ich je naches will, ist, dass man da einfach schauen muss, dass man auch, wie du sagst, ein bisschen sensibel mit dem Thema umgeht. Weil ich habe das auch selbst erlebt, dann sagst du, und am Spieler, ja du bist zu klein, aber das ist ja nichts, es frustrierend, als dieser Satz zu hören. Als Spieler, weil man ja absolut nichts dafür kann. Und in dem schlimmsten Fall warte es, du halt ja, für ja, auf diesen Sprung, dass er jetzt auf einmal wächst, aber er kommt nicht. Und so ein Spieler setzt sich natürlich selbst unter Druck und und und und, und ich glaube davon muss man ein bisschen weg auch in der Kommunikation mit dem Spieler und auch mit der Betrachtung. Und du sagst, es gibt Möglichkeiten irgendwie individuell zu fördern, Bio-Bandien hast du angesprochen, dass hier schaut, okay, dann trainieren vielleicht mal die größeren miteinander und die kleineren miteinander. Aber auch spannend fand ich mit eurem Spielformat, dass ihr da so flexibel seid, dass sie ja auch mal zwei Spieler, die eigentlich älter sind, bei den jüngeren Spielen lassen können, damit sie da halt einfacher Erfolgserlebnisse bei Kontakte und Spielzeit sammeln, bei zu vielleicht gerade für ihr Niveau ist beste ist. In Anführungszeichen jetzt einschrückt zurück, um dann aber vielleicht zwei Schritte wieder noch vorne zu machen, auf das Niveau da an, dann gleiche altering Jungs zu kommen. Und ja, damit würde ich auch Folge 1 von Front Courage, mit dir Melanie Fink beenden, sehr spannend und ein bisschen hinein.
hier meine halbe Stunde reinzudeifen in dieses Thema, was so viele andere Aspekte eigentlich noch hat. Aber das werden wir vielleicht auch noch mal vertiefen in den nächsten Folgen. Was ich schon mal antiesern kann, ist nämlich die zweite Folge mit dir und da möchte ich mich vor allem, weil du ja gerade in dieser A+-Lizern steckst, über das Thema Spielerzentriertes Coaching austauschen. Was bedeutet das, was ist die Rolle des Trainers und so und und und, und da freue ich mich jetzt schon drauf, ihr könnt dann wieder reinschalten. Melanie an dieser Stelle, vielen Dank dir schon mal. Danke dir ein bis bald. Dann bleibt mir nur zu sagen, liebe Zuhören und zuhören. Schöne Zeit, bleibt gesund, macht's gut und bis zur nächsten Folge. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Melanie Fink, ehemalige U14-Trainerin bei der TSG Hoffenheim, ist jetzt U17-Co-Trainerin beim DFB.
Ziel der TSG-Jugendausbildung ist die Entwicklung von Profispielern, aber mit Fokus auf nachhaltige Talentförderung.
Wichtig ist die Auswahl talentiertester Spieler mit Entwicklungspotenzial, nicht nur aktuell bester Spieler.
Kleine Spielformate wie Twin Games (z.B. 7 gegen 7) fördern viele Ballkontakte und Entscheidungen.
Fink nutzt eine „50-Prozent-Regel“
Techniktraining erfolgt immer im Kontext, z.B. mit Wahrnehmungsaufgaben, um Spielverständnis zu fördern.
Individualisiertes Training wird spielerabhängig gestaltet, oft in Kleingruppen mit zusätzlichen Einheiten.
Das Kinderperspektivteam (U10-U11) ermöglicht gesichteten Talenten wöchentliches Training im Heimatverein.
Summary:
In dieser Podcast-Folge spricht Dominic mit der Fußballtrainerin Melanie Fink über die Talentförderung im Juniorenbereich, insbesondere in der D- und C-Jugend. Fink, die lange bei der TSG Hoffenheim arbeitete und nun beim DFB tätig ist, betont, dass nachhaltige Entwicklung wichtiger sei als kurzfristige Erfolge. Man solle nicht nur die aktuell besten Spieler auswählen, sondern jene mit großem Entwicklungspotenzial, gerade weil Wachstumsphasen die Leistung stark beeinflussen.
Ein zentraler Ansatz ist die Nutzung kleiner Spielformate wie Twin Games, um viele Ballkontakte und Entscheidungssituationen zu ermöglichen. Im Training verfolgt Fink eine „50-Prozent-Regel“: Mindestens die Hälfte der Zeit sollte in Spielphasen oder Zielspielen verbracht werden, nicht in isolierten Übungen. Techniktraining findet immer im Kontext statt, etwa mit Zusatzaufgaben zur Wahrnehmung, damit die Spieler verstehen, wozu bestimmte Techniken dienen.
Individualisierung wird spielerabhängig umgesetzt, etwa durch Kleingruppentrainings oder Zusatzeinheiten, wobei auch Spieler ohne Extratraining im Mannschaftstraining individuell begleitet werden. Die TSG Hoffenheim nutzt zudem ein Kinderperspektivteam für U10- und U11-Spieler, die im Heimatverein bleiben, aber wöchentlich zusätzlich trainieren. Fink betont die Verantwortung gegenüber allen Spielern, auch jenen, die es nicht in den Profibereich schaffen, und die Notwendigkeit, Ressourcen optimal zu nutzen, um die begrenzte Trainingszeit bestmöglich zu gestalten.
FAQs
Das Kinderperspektivteam ist eine Art Stützpunkt für Spieler im Bereich U10 bis U11. Die Spieler bleiben in ihrem Heimatverein, werden aber gesichtet und kommen einmal wöchentlich zusammen, um sich zu entwickeln.
Das Ziel ist es, Talente nachhaltig zu entwickeln, nicht nur die aktuell besten Spieler, sondern die talentiertesten mit Entwicklungspotenzial zu fördern. Es wird ein Lernumfeld geschaffen, das den Spielern Zeit für ihre Entwicklung gibt.
Die 50-Prozent-Regel bedeutet, dass mindestens 50 Prozent der Trainingszeit in Spielphasentrainings oder im Zielspiel verbracht werden sollten. Diese Trainingsformen beinhalten Gegner, Spielnähe und Spielrichtungen.
Technik ohne Kontext hilft nicht unbedingt weiter, da die Spieler nicht verstehen, wofür sie die Technik einsetzen. Es ist wichtig, den Spielern zu zeigen, warum sie bestimmte Techniken anwenden, zum Beispiel durch Entscheidungsaufgaben.
Individualisiertes Training wird vom Spieler abhängig gedacht. Es gibt Kleingruppentrainings und Formate im U12- bis U14-Bereich, bei denen Spieler an ihren spezifischen Baustellen arbeiten können, auch im Mannschaftskontext.
Es werden kleine Spielformate wie 4 gegen 4 oder 7 gegen 7 (Twin Game) genutzt, um viele Ballkontakte und Entscheidungen zu ermöglichen. Ältere Spieler spielen größere Formate wie 9 gegen 9 oder 11 gegen 11.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.