#35 25 Jahre Norderney – Wilhelm Loth blickt zurück
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In dieser Podcast-Folge sprechen die Moderatoren über den Karfreitag, der auf der Insel Nordernay als stiller Feiertag mit geschlossenen Geschäften begangen wird und eine besondere kirchliche Bedeutung hat. Nordernay etabliert sich zunehmend als Tagungsinsel für politische Konferenzen, wie zuletzt die Sportministerkonferenz, und für Wirtschaftsvertreter, was durch die isolierte Lage und exzellente Infrastruktur begünstigt wird. Allerdings werden die deutlich verschärften Sicherheitsvorkehrungen bei solchen Events kritisch als Symbol für eine zunehmende Entfremdung zwischen Politik und Bevölkerung diskutiert. Im persönlichen Teil reflektiert Kurdirektor Wilhelm Loth sein 25-jähriges Wirken auf der Insel. Er schildert, wie er durch Zufall und eine Portion Naivität zu dieser Position kam, und betont seinen Führungsstil, der auf Respekt, direkter Kommunikation und Lösungsorientierung basiert. Trotz der Herausforderungen der Insellage empfindet er seine Tätigkeit nach wie vor als Privileg.
Hey, Norderni. Team Talk mit Wilhelm Loth und Ludgar Abeln. Hey, Norderni. Da sind wir wieder mit einer neuen Ausgabe unseres Podcasts mit und von der schönsten Insel in der Nordsee. Ich freue mich, dass wir heute an diesem Freitag und zwar K-Freitag zusammen sind. Ich bin heute ausnahmsweise auf der Insel. Ich finde es immer schön, hier zu sein, bestes Wetter. Also zumindest auf der Insel. Ich kann nicht fürs Festland sprechen und für alle, die uns vor andern hören. Aber erst mal freue ich mich, dass wir heute wieder zusammen sind. Wir können ja beide auch mal Wilhelm darüber sprechen, K-Freitag. Was das alles bedeutet und warum es heute auf der Insel so still ist. Moin erst mal Wilhelm. Moin, hallo und ein. Donnern ist "height", ich war's gesagt, an unsere Zuhörinnen und Zuhörer. Ja, der K-Freitag ist natürlich im Reigen sozusagen ja Osterfeiertage. Der ruhigste Tag, da sind alle Geschäfte geschlossen. Also nur sozusagen, der tägliche Bedarf kann abgedeckt werden, was Lebensmittel betrifft und so weiter und Aufveranstaltungen sind verboten. Und ich glaube, das ist auch ein Entsofern ein besonderer Tag, als dass die Menschen sich vielleicht auch mal darin üben müssen in Ruhe in Stelle, dass die da ganz so komisch nicht da ist. Ich finde das wichtig, dass es auch noch so einen Tag im Jahr gibt. Und es ist ja eine der wichtigsten Tage, Feiertage in der katholischen Kirchen. Kirche, das ist der Tag des Leides und Sterbens, Jesus Christi am Kreuz. Und deswegen wird er auch stiller Freitag oder hoher Freitag genannt. Also da kommt eine ganz besondere Bedeutigung auf einen zu. Ich weiß ja auch, das bist du ja auch. Wir sind ja beide katholisch und im M-Sland groß geworden, wo ja diese Feiertage noch eine sehr, sehr große Bedeutung hatten. Da wurde auf wirklich sehr streng draufgeachtet, dass man auch wirklich kein Fleisch aßt, dass man wirklich Ruhe hier, dass man zur Kirche ging. Das war in Teilen von ich zumindest als ein ganz kleines Kind. Manchmal ein bisschen gespenstisch, aber mittlerweile hat es sich ja geklehrt. Aber auch in der heutigen Zeit, dass das tatsächlich auch noch so gemacht wird, noch eingehalten wird, das merkt man auf der Insel auch schon finde. Also das ist ein bisschen ruhiger. Der Trubel ist nicht da, die Leute sind nicht so unterwegs. Wie sonst zwar spazieren sich hier über die Straße, wenn ich raus im Fenster gucke hier. Aber es ist nicht so rappelvoll. Ja und ich meine unsere Zürer können und für einen können es nicht sehen. Aber wir sind hier ja schön zusammen und haben uns gemütlich gemacht. Mit einer Tastethe und stürchen auf einen Tisch, wie sich das gehört, auf einer oder nein. Und in sofern vermissen wir da ja erst mal nichts. Die Insel ist sehr, sehr gut besucht. Wir sind gut gebucht über Ostern. Es freut uns natürlich sehr nach dem kalten und strengen Winter. Jetzt auch mal wieder ein bisschen Sonne zu sehen. Es ist zwar noch frisch, aber allanorts, wie man so schön sagt, aber der Sommer hat uns ja auch noch lange nicht erreicht. Aber ich hoffe, das er kommt und besseres Wetter mitbringen als letztes Jahr. Auf jeden Fall. Also, man muss ja dazu sagen, es war ja, wir haben es ja schon ein bisschen drüber gesprochen. Es war ja echt ein super Harder Winter. Ich habe hier bei Vorhändige troffnung, die hatten einen Balkon oben. Die sagten also, ich habe seit den 70er Jahren nie so viel Schnee tatsächlich auch vom Balkon von der Terrace schieben müssen. Ich habe gedacht, er war da gesagt, dass mir der Balkon abricht, weil das war in die übern Meter hoch. Lied wahrscheinlich natürlich auch ein bisschen an den Winden. Also der Schnee wird ja auch hier dann doch schon ein bisschen vertrieben. Und landet manchmal dann in einer Echo-Türme sich da ein bisschen hoch. Aber so glückschnees jetzt gar nicht mehr da, also nicht, dass sie, wenn sie jetzt nach einer Einkommen wollen, den U-Daligt auch Schnee auf gar keinen Fall, schönes Wetter hier. Ja, genau, da hast du recht. Und insofern werden wir die Ostatage hier hoffentlich alle gemeinsam genießen können. Wir kommen noch, wir müssen aber ein bisschen zurückblicken, William. Es gibt ja immer und das hast du ja schon früher auch schon mal erzählt. Die Insel ist natürlich prädestiniert für Konferenzen. Hier sind viele hochrangige Politikerinnen und Politiker, die hier regelmäßig sind. Es gibt hier Ministerpräsidentenkonferenzen, etc., etc. Die letzte große Konferenzen, die hatte, das war die Sportministerkonferenze auf noranai. Welche Sportminister waren denn da? War es all aus allen Bundesländern? Oder hat jemand gefielt? Und was ist dort besprochen worden? Also tatsächlich waren alle Vertreter da. Das sind ja aus unterschiedlichen Ministerien, je nachdem, wo in den Bundesländern dann letztendlich der Sport aufgehängt ist. Bei vielen ist es das Innenministerium? In die Mysterien, genau. Aber häufig auch das Schul- oder Kulturministerium. Da sind die Bundesländer sehr, sehr, sehr unterschiedlich aufgestellt. Die Vertreter des Bundes waren auch hier. Es waren Spitzenspotler auf der Insel. Also ein illustrareigen Ludger und es war großer Bahnhof mit viel Polizeischutz. Ich wollte es gerade sagen. Das kennen wir ja auch schon von vorherigen Veranstaltungen. Wir haben ja schon Angela Merkel als Bundeskanzlerin hier auf der Insel gehabt. Zu Tagung und natürlich auch Herrn Scholz mit der SPD, mit einer großen Tagung hier auf der Insel. Und ja insofern sind wir diesen Bahnhof mittlerweile auch gewohnt. Wir werden ja im Mai dann noch die Energieministerkonferenz hier auf Nordernay haben. Ja, Nordernay als Tagungsinsel ist natürlich insofern immer interessant. Als wir sagen immer so schön, wir diesen geschlossenen Raum haben. Und abends dann spätestens auch keiner mehr flüchten kann. So dass eben dieser Effekt es zusammen sein und das Austausch ist, im besonderen gegeben ist. Und ja wir erfreuen uns da großer Beliebtheit. Also wir haben hier auch aus dem Spitzenmanagement Deutschland von großen Firmen. Haben wir hier Sitzungen, Tarkungen, weil man sich eben hervorragend auf einer Insel zurückziehen kann. Und oder nein, das kann ich ja auch wenn Eigenlob stinkt, sagt man ja immer so schön. Aber ich glaube, dass wir ganz hervorragende Infrastrukturen dafür haben. Und das Wert schätzen unsere Tagungsgäste auch sehr. Ein Team hast du ja gerade schon angesprochen das Thema Sicherheit. Man kann hier tatsächlich ja nicht einfach so weg. Das gilt ja auch zum Beispiel für die Leute, die etwas stehlen wollen und so weiter. Die sind immer auf eine Fähre oder sonst was angewiesen. Und ich glaube schon, dass also dieser Klost shopp würd ich es mal sagen. Ja von außen ja nur mit bestimmten Verkehrsmittel zu erreichen ist. Ich glaube schon, dass es da auch daher in einen Grund ist. Trotz der Tatsache, dass natürlich wenn die Sportminister da andere da sind, ja auch in hohe Sicherheitsdiveau herrscht. Aber ich glaube, das sagt ja, das habt ihr ja schon gelernt über die ganzen Jahre. Wenn du das jetzt sagst, ich weiss doch, wir kommen ja gleich noch zu der Thematik. Aber hat sich das in den letzten Jahren verschärft. Du bist jetzt seit dem 1. April 25 Jahre auf der Insel. Als Kuhdirektor hat sich das früher lockerer, waren die Sicherheitsmaßnahmen früher etwas, zeig ich mal ein bisschen laxer oder hat sich das jetzt tatsächlich in der letzten Zeit, wo wir auch die vielen Krisen auf der Welt haben, wo auch eine Bedrohung von anderen Seiten da ist, hat sich das verschärft. Also ich würde sagen, dass es sich nochmal verschärft hat. Also mit Sicherheit, die Sicherheitsauflagen sind immer sehr hochgewiesen, auch besondere, wenn die Kanzler hier auf der Insel waren. Also das fängt an mit Tauchern, die die Fähre oder die Schiffe, die dann letztendlich dieser Gäste transportieren, im Grunde den Rumpfabsuchungen. Nach Nien oder sowas? Genau, mit Hundestaffeln und großen Polizei aufgebot. Also das hat es eigentlich immer schon gegeben, aber wir haben den Eindruck, dass es sich insgesamt so etwas die Personen zahlen betrifft, auch quantitativ gesteigert hat. Und ja, auch das Konversationshaus dann relativ großräumig dann gesperrt ist, mit hohen Sicherheitsauflagen, also selbst ich sozusagen als Geschäftsführer des Staatsbares musste mich dann ständig ausweisen, wenn ich da irgendwie rein wollte. Und das hat sich sicherlich verändert zu den früheren Jahren, aber ein Indikator vielleicht erinnersdodig noch nach der Wende war es doch so, dass wir damals in den Reichstag ohne großen Aufwand rein konzentrieren. Das ist auch kein Stress. In diese Glaskuppel und jetzt schau dir mal den Aufwand an mit dieser aufgebauten Containeranlage. Du musst dich da anmelden, du musst ein Ausweis dabei haben. Du kommst durch eine Sicherheit schreuse. Also auch da hat sich ja sehr, sehr viel verändert. Ich persönlich finde das Schade, weil damals als junger Mensch habe ich das sehr genossen, dass gerade die Politik so folgsnah war. Das Freiheitsgefühl auch, das von der Freiheitsrandkuppel. Und da hat sich echt viel verändert und das finde ich schade. Und auch aus dem Grund hat sich glaube ich Politik immer mehr auch vom Volk entfernt. Es ist nicht nur diese inhaltliche Entfernung. Manchmal ist es glaube ich auch die räumliche Entfernung. Es ist schwierig daran zu kommen. Und das ist auch ein Problem.
viele Politiker sehen diese Notwendigkeit auch ein, aber ich glaube, sie sind selbst gar nicht so sehr glücklich damit. Ich glaube schon, dass sie manchmal so auch gefangenen, dass das ganze System sind und auch gefangenen, dessen welchen Sicherheitsmaßnahmen sie sich permanent zu unterziehen haben. Und ich glaube auch, dass sie enthalten gar nicht mehr so offensprechen können, zumindest nicht vor großen Mengen, wie sie das gewohnt waren, weil ich glaube, dass Aggressionspotenzial hat sich noch gesteiger. Also man merkt, glaube ich, ich war letztens auch bei einer öffentlichen Veranstaltung, dass du früher hast du dir das angeschaut und hast gedacht, okay, du hast deine Meinung dazu, aber mittlerweile hat man so das Gefühl, dass so eine Latente Aggression immer mit dabei ist. Ja, also das ist schon auch erstaunlich und ja, man könnte als Außenbetracht auch sagen, mein Gott, was wird dafür ein Aufwand betrieben, aber du kennst das ja tausendmal geht irgendwas gut. So ist es genau. Einmal geht es daneben und dann sind auch sofort alle da, dann wird das Feld von hinten aufgeräumt und aufgeräumt und wer hat wo versagt und da muss ja immer der schuliege gefunden werden. Und das ist der Preis. Das muss man wirklich sagen und das ist ein relativ hoher Preis, den da einige zahlen müssen, dass ich erhauen auch so. Wir kommen jetzt zu blühenden Zeiten. Ich will es mal so formulieren, wir haben ja gar nicht darüber gesprochen, dass ich doch eine ganze Menge in den letzten Jahrzehnten verändert hat, auch spürbar verändert hat für uns alle. Du hast am 1. April 25 Jahre hier auf der Ensel das Kodirektor angefangen, war das ja auch schon, war das ja damals noch alte Sonnenschein, als du gekommen bist, warum hat sie ja auf die Insel verschlagen? Wie konz passieren, dass du oft noch dann eingelandet bist und tatsächlich seit 25 Jahren noch hier bist? Ja, erst mal muss ich sagen, Ludkei, ich mag gar nicht darüber nachdenken, dass das schon 25 Jahre her ist und ich heute hier sitze und denke, mein Gott, wo ist diese Zeit hin? Auch darüber haben wir ja schon ganz oft gesprochen und ich habe den Eindruck je älter ich werde, dass du schneller fliegt die Zeit an mir vorbei. Man hat wirklich den Eindruck ein Jahr, jetzt nur noch das andere und kaum ist der Sommer zu Ende ist, dann schon wieder Weihnachten irgendwie so kommt es mir mittlerweile vor. Ich war selber ein wenig erschocken über diese Zahl 25, dass es schon so lange mich hier auf der Ensel gibt und am Ende des Tages, wie bin ich hierher gekommen? Was ist das? Was hat man nicht angesprochen? Es ist tatsächlich. Es gibt der D-Headhunter, die sagen hier, da ist jemand, der wird daher wohl hinpassen. Hast du dir ja aktiv beworben und das ist dann doch ehrlich zufall passiert? Ja, ich war ja vorher im schönen Nordrhein-Westfalen in Bad Western-Kottentätig, das waren drei große Kliniken dort mit einer riesigen Kerme. Das ist ein sehr schönes, eine sehr schöner Badeort in der Nähe von Lipsstadt und hat mich dort auch sehr wohlgefühlt. Ich war damals dort schon Leiter oder Vorsitzender des Marketingausschusses, des Nordrhein-Westfälischen Heilbederverbandes. In dem Kontext war ich auch auf der einen oder anderen Tagung unterwegs und musste mein Podium machen oder auch mal ein Interview und da wurde ich beobachtet, vom damals zuständigen Ministerial-Dirigenten in Hannover, der auf der Suche war, nach Folge hier auf Nordrhein. Wusstet er denn, dass du nie da sagst, ich meine, die wird sich ja wieder davoniert haben? Ja, er hatte mal einen Gespräch vorher beobachtet, das habe ich aber gar nicht mitbekommen, wo wir mit ein paar Kollegen zusammengesessen haben, wo ich gesagt habe, soll es nie da sagst, würde mir natürlich auch eine Insel mal gefallen, also das würde mich schon sehr reizen, aber das war ehrlich gesagt nicht im Kontext mit ihm, das war ein Gespräch, was er beobachtet hat. Und dann hat er mich nochmal offensichtlich erlebt in einer Veranstaltung und hat mich dann angesprochen. Ich werde das auch nie vergessen und dann wurde ich eingeladen nach Hannover und ich habe mich in meiner damaligen Position eigentlich sehr wohl gefühlt und es brach so auf ein Herein. Versthst du? Was war das so? Was war das so? Das ist ein Motto. Sie können jetzt annehmen oder sehr gerne annehmen. Wie war das damals? Ja, nicht ganz. Da zwischen Laken noch Weihnachten. Okay. Mir wurde also die Gelegenheit gegeben, die Feiertage zu nutzen, um noch mal drüber nachzudenken. Ich war füchterlich krank, damals weiß ich, also ich kriegte so vor einer Grippe und also ich glaube, das hatte auch ein bisschen was mit dieser schwerwiegenden Entscheidung. Die ist mir im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Margen geschlagen. Die hat den Wohlgelegtsgenau. Ja, das Schicksal hat am Ende entschieden. Also der damalige Aufsichtsrat in Bad Western-Kotten hatte eingefordert, dass wir in das Geschäftsführerhaus nach Bad Western-Kotten ziehen. Damals war dort eine Ärztin noch zu gegen die Dortwohnte. Die hatte Familie und die wollte ich damals dort nicht rausweisen und habe gesagt, nee, das mache ich nicht. Also die hat Familie und die soll in Ruhe was suchen können. Und Leia, sie hatte dann was gefunden und wir hätten dahin ziehen müssen. Und dann hat meine Frau im gesagt, wenn wir jetzt ohnehin den Umzugswagen holen. Dann können wir auf die. Dann kann er auch noch nach Neuer-Näuer verfahren. Ja, genau. Ja, ja, super. Und somit hat das Schicksal entschieden. Am Ende des Tages muss man natürlich auch sagen, ich war damals Anfang 30. Eine Riesenchancer auch, oder nein, einer der turistischen Destinationen auch nicht nur in Niedersachsen, sondern auch Deutschland. Also mit rund 2,5 bis 6 Millionen Übernachtung und 560.000 Gästen. Also das ist schon was. Hat es so Respekt davor so richtig? Ja, du hast so gedacht, ich bin jung, ich bin dynamisch, ich weiß, was ich will und ich frag den Laden. Genau. Ich war jung und brauchte das Geld. Nein, es war. Es war schon. also ich gehe mit allem an Respekt ran, aber nicht mit Angst. Also das kenn ich nicht. Ich bin kein ängstlicher Mensch, ich bin aber ein sehr respektvoller Mensch. Nicht nur meinem Gegenüber, sondern auch dem, was ich an Tätigkeit tue. Und wertschätze das auch sehr, dass ich so viele Jahre hier auf der Insel sein darf. Für mich ist das kein Selbstverständnis und auch immer noch ein Privileg, das tun zu dürfen und auch. Na dann würden andere ihre, ihre, ihre Schwiegermutter und Mutter umbringen, um so einen Job zu kriegen, glaube ich. Ich hoffe, Tragen sind natürlich. Ich hoffe nicht. Nein, aber es ist klar, ich weiß es. Aber sicherlich ist das schon auch ein begehrtes Amgleichwohl, wir feststellen müssen, wir haben ja jetzt bald Landagswahlen auch in Niedersachsen, die stehen an. Und kommunalwahlen vor allen Dingen schon im September. Und es war sehr schwierig. Also gerade auch hier in der Nord-Niedersächsischen Region, also neue Bürgermeister und auch Landräte zu finden. Also viele hören jetzt auf. Zu meiner Verwunderung auch vorzeitig. Also ich glaube, dass das alles auch nicht mehr so spaßig ist. Also man ist gerade auch in der Politik ein Stück weit der Öffentlichkeit ausgesetzt. Das heißt ja immer, wer sich in die Öffentlichkeit begebt muss, auch damit leben, dass er angefeindet wird. Ich finde, dass ein eigenartigem Umgang mit Menschen, die sich ja auch irgendwo ein Stück weit bereit erklären, Verantwortung zu übernehmen. Man muss ja froh sein, um jeden, der das möchte und tut. Und es gibt ja auch viele Ehrenamtliche. Und das ist ja gerade auch gesagt. Das Thema, mit dem du hier auf die Instrumion gekommen bist, war unter anderem Respekt, keine Angst, aber Respekt vor der Aufgabe. Und ich finde auch solche Leute, gerade die auch in Politikenteile werden amtlich unterwegs sind, aber auch hauptamtlich, dass man denen auch mit Respekt entgegen zu treten hat. Weil sonst funktioniert auch in Demokratie, wie wir sie eigentlich alle Schätzen, funktioniert dann nicht mehr. Ja, also grundsätzlich ist es ja auch so Ludger, wie man in dem Wald rein. Richtig. Heult, so heult es zurück. Und ich bin eine von zehn Kindern zu Hause gewesen und Respekt voller Umgang. Und ja auch vernünftig die Dinge zu besprechen, dass es uns gelehrt worden von meinen Eltern, das war sehr wichtig. Sonst wir wahrscheinlich auch drunter und drüber gegangen. Es ging auch, wo man drunter und drüber. Wir waren auch acht Jungs. Also da ist man ordentlich auch krach in der Bude. Aber immer Respekt und immer vernünftiger Umgang. Und ich kann auch sagen, das Ergebnis ist, dass wir alle heute noch in einem sehr guten, familiaren und fronschaftlichen Kontakt stehen. Ich denke, das ist auch ein Ergebnis von Umgang, wie man das gewohnt und gelernt hat. Und du fragst es ja, wie bist du mit welchen Gefühlen bist du hier damals hingegangen? Ich glaube auch mit mir.
einer guten Portion naivität, die ich mir im Übrigen behalten habe. Ich fliege immer zu sagen, ich fühle mich nicht in der Lage, so schief zu denken, wie andere gewickelt sind. Das kann ich einfach nicht. Und ich muss immer sagen, ich kann anderen auch immer nur das unterstellen, was ich selber tete. Und wenn ich dann umgekehrt manchmal sehe, was mir schon hier in 25 an unterstellt wurde, dann habe ich gerade "Oh, war ja, oh war ja, aber am Ende des Tages bin ich nach 25 Jahren, glaube ich, mehr als angekommen und diese Eigenschaften des Respekts, auch dieser Portion von naivität, die hat mir hier sehr geholfen, weil damit geht man dann wertfrei auch an die Sache ran. Also ich bin sowieso überhaupt ein Mensch, der sich lieber selber ein Bild macht. Ich war am Anfang unglaublich viel unterwegs, hab viel zugehört. Hab natürlich auch viel mitbekommen, hab natürlich auch mein Teil gedacht, auch das gehört dazu, nicht immer alles raus zu posauen, was man denkt, obwohl ich durchaus dafür bekannt bin, dass ich meine Meinung sage, auch wenn sie unangenehm ist. Aber auch das kann man Respekt voll tun. Und ich finde immer, die Themen müssen Hand und Fuß haben, also es muss Lösungen geben, geht nicht, gibt es nicht, sage ich immer. Und das versuche ich auch, in unserem Unternehmen fortzuleben. Ich hab ein tolles Team an Abteilungsleitern und Abteilungsleiterin und bin auch nach 25 Jahren immer noch sehr, sehr froh, die sind ja auch tun zu dürfen. Das hast du gesagt, ein Privileg, werdet das damals bewusst schon als du auf die Insel gekommen bist. Klar, Logisch, du hast gesagt, das ist tolles Angebot. Deine Frau hat gesagt, okay, wenn umzugsweite, dann können wir auch noch nein. Aber die Insellage ist natürlich ein bisschen was anderes, als wenn du auf dem Festland irgendwo bist, weil das wissen wir beide, wenn man hierher will oder auch mal weg will, ist dauert halt seine Zeit, um ihr herzukommen oder auch mal wegzukommen. War dir das damals schon bewusst, dass man sich nicht einfach als Autosetzen kann und dann irgendwie mal keine Ahnung, Richtung Papenburg oder Richtung Oldenburg oder Hannover zu fahren, dass es ja dann immer noch ein bisschen mehr auffallbar ist. Nein, tatsächlich war mir das nicht bewusst, aber ich hatte ja vorher auch nie auf einer Insel für eine längeren Zeit gelebt. Insofern haben, und das erlebe ich ja heute noch viele so eine Idealforschstellung. Von dem Leben auf einer Insel. Ich sag immer, das muss man mögen oder nicht, dazwischen gibt es nicht so viel. Und bei den meisten zeigt sich das so in den ersten zwei Jahren. Also ich dachte mal, wenn man nach zwei Jahren sich hier immer noch wohlfühlt, dann hat ein die Insel gepackt, sie lässt einen dann auch nicht mehr los. Im Gegenteil, ich habe heute eher größere Schwierigkeiten in Urbarn, Regionen am Festland zu sein. Also Berlin, Hannover, große Städte, in denen ich häufiger bin, stressen mich mittlerweile in Norm dieser Lärm. Ich merke die Luft. Das ist noch keine Einbildung. Also das spürt man ganz deutlich. Also, wir haben hier diese satte, fette Luft, sage ich immer, die ich sofort spüre, wenn ich woanders bin, dass sie dort nicht essen. Und insofern bin ich mittlerweile in Solana durch und durch. Auch wenn wir bewusst ist, dass ich das so gar nicht sagen darf. Ich bin hier schließlich nicht geboren. Das Thema hatten wir auch schon. Das Thema haben wir schon mehr. Wer werden wir auch nicht aufklopfen lassen? Nee, alles gut. Und das Gefühl, dass ich mir ja trotzdem auch nicht nehmen. Dass den Gefühle sind ja frei und Gedanken auch. Und das ist auch gut. Aber um auf deine Fragestellung zurückzukommen, was habe ich erwartet. Also ich glaube, ich bin hier mit ganz vielen Fragezeichen auch in den Augen hergekommen. Ich wusste wieder, was mich hier lebenstechnisch erwartet. Noch was mich in der Breite auch berufst technisch erwartet. Also klar, also man hat die Zahlen, Daten und Fakten damals. Es gab es so und die 3 Millionen Übernachtung. Und es waren über 200 Mitarbeiter. Aber das Ganze dann zu erleben, das Ganze dann gestalten zu müssen. Also das habe ich ja nicht einordnen oder einschätzen können. Und ich bin auch ehrlich, ich habe es auch am Anfang völlig unterschätzt. Ich bin hier hergekommen und habe erst mal auch ordentlich viel Gegenwind. Also da kommt so ein junger, grüner noch hinter den Ornen, grün, so ein junger Spund und will hier mal die Welt revolutionieren. Und das hat man hier auch deutlich zu verstehen gegeben. Mein Trautrag war ja damals als ich eingestellt wurde. Ich war ja landesbedienst total. Ich bin ja nicht über das Staatsbahn eingestellt worden. Und ich bin über das Land Niedersachsen eingestellt worden und ich sollte. Nur dann neinkommunalisieren. Das war mein Auftrag. Aber wenn ich das, was du jetzt gerade gesagt hast, ich war der. Wir haben gerade schon ein bisschen darüber gesprochen. Insel hat natürlich auch einen anderen Charakter als Festland. Insoladerinnen und Solaner, die hier groß geworden sind, geboren wurden. Die feste den Strukturenstecken. Die haben natürlich in einen ganz anderen Blick auf so eine Insel. Vielleicht auch manchmal ein sehr isolaterer. Aber auf deiner Seite, du kommst davon aus. Du sollst was reinbringen. Wie war der die Aufnahme hier? Du hast gerade gesagt, klar, du bist kein Insolader. Aber wie bist du hier aufgenommen worden? War das erst was skeptisch oder lasst den jungen erst mal kommen? Wir zeigen den schon, wo seine Grenzen sind oder wie war das damals? Ja, das war so das letzte Ra. Also, ich wurde wirklich ausgetestet. Man hat sich an mir ausprobiert. Und da ich also relativ klare und feste Vorstellung von Zusammenarbeit, aber auch von Inhalten hatte, bin ich auch sehr schnell auf Granit gestoßen und bin auch durchaus in den ersten fünf Jahren hier angefeindet worden. Das war keine leichte Zeit. Das übertruckt sich auch durchaus auf unsere Familie. Das war die härteste Zeit. Wahrscheinlich die Bewerungszeit auch. Auch die Prägenste wahrscheinlich ist. Und auch die Prägenste. Ich bin kein nachtragender Mensch, aber die heißt es so schön. Ich vergesse nicht. Also das sitzt schon tief in mir drin. Und das kann man auch nicht so einfach abschütteln. Aber es bestimmt nicht mein Leben. Und es hat nicht nicht zugemacht für diese Insel, sondern im Gegenteil. Es hat mich mehr geöffnet. Ich war daran interessiert. Wie sind die Menschen hier wirklich und warum können sie so sein? Wie sie sind. Und es gab aber auch genauso viele, die einen immer unterstützt haben, die 100 Prozent verlässlich sind. Wir hatten hier sehr schnell einen Freundeskreis, der Gott sei Dank mit meiner persönlichen Arbeit wenig zu tun hatte. Da konnten wir uns sehr gut fallen lassen. Liebe Kuse auch mal an dieser Stelle, an all diese besonderen Menschen, die wir auch überhaupt nicht mehr missen möchten. Und wichtig ist, dass ich es kein Tag bereut habe, so schwer wie es manchmal war. Und ja, und dann muss ich auch feststellen, dass das Staatspartier traditionell auch immer im Mainz hätte der Menschen auf der Insel einen schweren Stand hatte. Wir waren vor dir schon quasi. Vor mir schon, wir waren immer so der Buman der Nation, also das Land war weit weg. Und das Land hat ja dieses Staatspart-Darm als sozusagen geleitet und nichts ein, ja, so sehr sagt man immer wie ein gemeinsamer Feind. Feilt, gesagt. Und da haben wir noch immer drauf rumgeklappt. Und das zieht sich manchmal noch so bis in die heutige Zeit. Es hat sich da sehr viel verändert, aber ich sag mal, so diese Anlage dazu ist immer noch da, sich darüber zu ergehen. Das finde ich immer schade, also vor allen Dingen auch für meine Kolleginnen und Kollegen, weil die hier unglaubliche Arbeit leisten. Und ich manchmal auch den Eindruck habe, dass das sehr unterschätzt wird, was hier geleistet wird und auch in Teilen auch geleistet wurde. So, wir kommen ja vielleicht noch da drauf wie die Entwicklung in den letzten 25 Jahren. Weil es ist unglaublich viel nach vorne passiert. Das kann ich sicherlich mit Fug und Recht sagen. Und das ist auch nicht mein auch stehlicher Verdienst. Das ist im des Verdienst einer Gemeinschaftsarbeit und des Zusammenwachsens auch des Staatsbares, aber auch mit der Stadt Nordernai und auch mit den Stadtwerken. Das ist mittlerweile und da wird auch nach Nordernai geschaut, eine sehr sehr gute Zusammenarbeit. Während es in vielen Destinationen immer wieder, ich nenne das immer diese Schaukämpfe gibt.
zwischen Bürgermeistern, Kudirektoren, irgendwelchen sonstigen Geschärftsüren. Das findet hier alles nicht statt. Es ist auch nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen. Und man hat auch mal auseinandersetzungen. Aber wie gesagt, das klären wir hier respektvoll, das klären wir hier untereinander. Da hat die Öffentlichkeit auch nichts drin zu suchen. Und wir sind hier ein professionelles Unternehmen und möchten auch so agieren. Ich meine, das ist ja auch etwas Besonderes. Ich will die Leute, die es jetzt nicht kennen, die in Nordern Ei auch nicht kennen. Wenn man sozusagen hier auf dem großen Kurplatz ist, schräg gegenüber vom Kompensationsaus, da sitzen nämlich beide. Das ist ja auch nicht so typisch, glaube ich. Also der Kudirektor und der Bürgermeister teilen sich ein Vorzimmer. Also das muss man ausmahen kriegen, weil du hast ja gerade gesagt, dass es dadurch ausmache ich mal so ein bisschen reibereien, auch zwischen Politik und dem Kurbetrieb gibt, obwohl sie ja eigentlich zusammen arbeiten sollen. Ich habe vielleicht damals bewusst entschieden, das so zu machen, so dass der Motto "Okay, wir müssen eng miteinander arbeiten", dann können wir sozusagen hier auch unsere Büros so weit zusammenlegen, dass wir einen kurzen Weg haben und nicht irgendwie über die halben Insel laufen müssen. Ja, ich habe das immer als relativ normal empfunden, muss aber irgendwann feststellen, dass wenn ich das mal so nebenbei erwähnte, ich dann in der Branche immer angesprochen wurde, wie du hast mit deinem Bürgermeister zusammen vorzimmer. Also das wird wohl als sehr außergewöhnlich empfunden. Ich kann mich erinnern, dass meine Deligation vom Borgkum hier war. Die konnten das gar nicht glauben, die haben das sogar fotografiert. Und dann da ins Tagesplättchen gebracht, also dass so außergewöhnlich fanden. Ja, also die Kommunalisierung damals lag ja an und die war auch sehr intensiv. Und als das ganze Kind dann sozusagen in torgenden Tüchern war, hat der damalige Bürgermeister Klaus Al-Le-Ga-Amann, mit dem ich dann auch viele Jahre noch freundschaftlich sehr verbunden war und der leider vor anderthalb Jahren verstorben ist oder das zwei Jahren verstorben ist. Der hat mich dann gefragt, ob ich nicht Lust hätte, auf einer der Neue zu bleiben. Meine nächste Station wäre eigentlich ein weiteres Staatspart gewesen in Ilasachsen, um das ebenfalls zu kommunalisieren. Und dann habe ich gedacht, also eigentlich gefällt es dir ganz gut hier, macht das mal. Und dann ging es auch relativ schnell darum, die Verwaltungen zusammenzulegen. Dann hatten wir im gemeinsames Vorzimmer. Und das war in den ersten Jahren, insbesondere nachdem dann Al-Le-Ga-Amann auch nicht mehr Bürgermeister war und dann Ludwis Al-Weos kam. Und ich muss sagen, damals mit sehr großen Vorbehalten eines solchen gemeinsamen Vorzimmers. Und durchaus auch mit der Absicht, das gegebenenfalls aufheben zu wollen. Muss ich sagen, gerade Ludwis Al-Weos drei Monate später nach seiner Wahlbeime gesessen hat gesagt, Mensch, eigentlich funktioniert das richtig gut, es können wir auch so lassen. Und ich fand das wirklich gut, dass wir ihn auch davon überzeugen konnten, dass das so richtig ist. Und auch das, so wie mit dem heutigen Bürgermeister Frank Ulris ist die Zusammenarbeit immer sehr gedeilig und sehr intensiv. Und ich glaube, das tut auch der Insel insgesamt gut. Da muss man die eine oder andere persönliche Befindlichkeit dann auch mal weglassen. Auch das gehört zu einer professionellen Zusammenarbeit dazu. Und ja, wenn man sich dann noch gut versteht, ist das natürlich auch etwas, was deutlich hilft. Und mittlerweile liegen wir 20 Jahre unter einem Dach mit einem Vorzimmer. Ich habe drei Bürgermeister sozusagen erlebt und es hat immer gut geklappt. Und wenn ich gefragt werde, warum klappen das so gut bei euch? Dann sage ich immer, von meiner Seite her, weil ich das will. Ich möchte, dass das klappt. Ich werde nicht dafür bezahlt, dass ich meine persönlichen Animositäten und Befindlichkeiten in Vorzelele. Genau, sondern hier zum Wohle der Insel im Grunde nach vorne schaue. Und die Zusammenarbeit auch suche. Und da sind wir wieder bei der Ausgangssituation, wie man in den Wald reinruft. So kommt es auch raus. Die Leute, die sich immer über andere beschweren, den sage ich immer, dann überlegt mal vielleicht an dir etwas zu verändern. Ich glaube, ich ein reflektierter Mensch und bin auch froh, dass mir das gegeben ist. Das ist ja nicht etwas, das ist ja eine Eigenschaft, die man hat. Die kannst du einfach nicht lernen, wenn du wieder bist, reflektiert oder bist nicht reflektiert. Ich bin sehr dankbar, diese Eigenschaft zu besitzen und im Übrigen finde ich das auch sehr spannend. Also es ist unglaublich spannend in zwischen menschlichen Beziehungen, sein eigenes Verhalten mal zu verändern und zu beobachten, wie das auch die Gegensate dann verändert. Es ist ein bisschen Tiefenpsychologie jetzt, aber das muss nicht immer das Verkehr des Tees sein. Wir kommen nochmal zu der Tatsache, du bist auf die Insel gekommen, so wie wir sie heute kennen, die Insel. Also die Besucherinnen, die Besucher, die herkommen, die sehen diese Schickenweißen Häuser, die sehen das Tonnekombassationshaus, die sehen den Kurplatz. Es ist alles schick, alles sauber, es wird nach wie vor auch gebaut, aber nichtsdestotrotz. Die Insel ist relativ stabil, auch wenn sie sich verändert, also sagen wir es mal so stabil in der Veränderung. Das Kombinationshaus zum Beispiel, das ist ja auch nicht immer so da gewesen oder hat so da gestanden, wie es heute da steht. War das damals einer der ersten Herausforderungen, eine der erste Rode, die du angehen solltest, also dass du das auch verändert, weil du hast ja gerade auch schon gesagt, die all einischwohnen Menschen oder auch Institutionen, die sind manchmal ein bisschen schwer gängig und dann kommt ja jemand neu, und der wegen was bewegen hat auch die Rückhalt vielleicht außer Nover. Und dann wird dann was angeschaut, der wird erst gesagt, weiß ich nicht, ob das was taute, im Endeffekt sind, glaube ich, ja heute alle Steuels, das ist so da steht, wie es da steht. Ja, also die Herausforderungen waren große, man muss wirklich sagen, man hatte sich so ein bisschen eingerichtet auf der Insel, auch unser Unternehmen, also ich bin in einen Unternehmen gekommen, dass sich in Teilen viele Konfortsohn, sagt man ist das so schön, er arbeitet leichter. Ja, aber die Begrifflichkeit gab es damals gar nicht, aber dadurch, dass diese Insel sehr klein ist und jeder jeden kennt, war so dieses Thema von einer Handwärsch, die andere. Und man hat sehr auf sich geachtet und damals war auch immer so dieser Spruch, ich glaube, das war auch der damalige Bürgermeister, der immer sagt, ja, am liebsten wäre es ja in Solanern und in Solanern noch, dass die Gäste einfach ihre Popmanie auf die Ferre schmeißen und sie in Ruhe lassen. Und das war so ein bisschen diese Situation, die eingekommen war, es war die Infrastruktur, waren alle relativ Marode. Ich will nicht sagen, heruntergekommen, also gefliegt waren sie, aber es war einfach alles nicht mehr ab-to-date, nicht mehr zeitgeist, ich nicht mehr zeitgemäß, es war alles sehr veraltet und auch die Strukturen waren sehr verkrustet, hier war immer ein großer Night-Faktor, jeder hat auf jeden geguckt, dass er ja nicht so viel kriegt. Aber jeder hat auch dafür gesorgt, dass er genug hat, wenn du verstehst, was ich meine. Das war so die Situation, in die ich reingekommen bin und das war echt eine schweren Lust, die man knacken musste, um da reinzukommen. Ich würde sagen, es gab mehrere Faktoren, die zusammen gespielt haben, als ich damals kam, ging zwei große Projekte los. Das eine war die große Deckwerksanierung, die fing also just in dem Moment an, so dass ohnehin wir als Staatspart gefordert waren, auch alles was touristische Liegenschaften, die an dem Deckwerk lagen betrafen, ins Blickfeld zu nehmen. Mit der Kommunalisierung sind ja auch einige Gastronomien rübergegangen, die sich am Strand befinden, einige ist gut, fast alle Strankastronomien sind. In unserem Eigentum, was viele Gäste vielleicht auch heute zum ersten Mal hören, und das mag vielleicht überraschen, aber wir haben viele Gastronomien in unserem Eigentum, die wir verpachtet haben, das ist auch einer der wesentlichen Aufgaben in den 25 Jahren gewesen, die der Insel im Übrigen auch sehr gut getan haben, weil wir haben die Angebote sehr diversifiziert, wir haben nicht Pech da ausgeschrieben, sondern wir haben Pachkonzepte ausgeschrieben. Und das war so dieser eine Bewegung, die es gab. Und dann die andere war eben die Herausforderung des heutigen Badehauses, die Einrichtung hieß damals noch Welle, interessanterweise hießen die auf allen Inseln irgendwie Welle. Ich denke, das kann ich keine Nachfolze nicht wissen.
viel unterwegs gewesen, da war es auch für den NDR und die Welle, die gab's fast überall. Ja, genau. Also was ja auch so ein bisschen zeigt, also das war so eine satte Zeit. Ja, alle liefen hier irgendwie mit dicken Runden bräuchten, also im übertragenden Sinne durch die Gegend. Und ja, und als wir anfingen, so die Gastronomie zu machen, als wir anfingen, das barde Haus zu projekieren. Also da kam hier so eine Nervösität auf. Wir haben viel mit David Dorn Jansen und Partner in Barzwischen an zusammengearbeitet, aber auch mit der Familie Brune hier auf der Insel Nordernai, die ja auch einige Ausrufezeichen in der Hotel gesetzt haben in der Zeit. Das lief dann so parallel. Und das machte viele Amwiter hier auf der Insel nervös. Was macht dieser Spunter, was will der dann kam noch hinzu. Damals die weiße Düne war vakant der damalige Pächter hatte aufgehört und die haben es dann ausgeschrieben, haben das als ganz herige Gastronomie ausgeschrieben. Dann haben alle gesagt, der ist ja verrückt dieser Geschatzführer, das läuft ja nur in der Mar. Das ist ja eine Bretterbude und dann hat der heutige Pächter ja möckelt, dann auch noch angefangen während der Umbauzeit. Wir dürfen ja dann nur im Sommer umbauen, wie sonst ja eigentlich nur im Winter umgebaut wird, aber das ist ja eine Schutzzone. Und dann hat der da einfach so eine klappere Gebierbude aufgestellt und hat daraus frischen Homa verkauft. Und das war natürlich etwas, wo viele Sachen, also das geht nicht gut und jetzt drehen die da völlig durch und die Leute fingen an, die Gäste fingen einfach an dieses Produkt zu lieben, dahin zu pilgern und man sieht ja heute, welche Erfolgstory, also diese weiße Düne ist, sicherlich ein Ausrufezeichen gesetzt und mit der Fertigstellung des Baderhauses als Europas größtes Talassozentrum haben wir natürlich erstmal ein richtiges Ausrufezeichen gesetzt. Vielleicht kann man nochmal dazu sagen, weißt du, Düne hast du gerade angesprochen mittlerweile auch, dass die Leute dahin pilgern. Ich glaube schon, dass es ja oftmals so ist, dass neue Konzepte erstmal kritisch beugt werden, also auch nicht alle neuen Konzepte funktionieren. Wenn ihr so eine Ausschreibung macht, ihr habt gesagt oder du hast auch gesagt, ihr habt diversifiziert, habt das also ganz bewusst gemacht, also dass die ganze Lokalitäten eben alle einen unterschiedlichen Look haben, alle eine unterschiedliches Angebot haben, damit eben nicht dieses, wie es so mal sagen, da kannst auch auf jede andere Insel fahren, sondern dass es irgendwas Besonderes darstellt. Wie sehr haben die Leute dann noch mitgezogen, waren das dann insolane oder sind auch Leute von außen gekommen, die gesagt haben, "Oh, Insel will ich gerne mal ausprobieren, ich habe den Mut, ich habe vielleicht auch das Geld, aber ich gehe auch mal den Risiko um sowas durchzuziehen." Ja, der Merkel ist ja das Beispiel dafür, ist ja nicht auf der Insel geboren, hat sich damals beworben und insofern aufgrund seines Konzeptes nicht aufgrund seiner Person, aber aufgrund seines Konzeptes, also wenn das hier ganze Zeit klappert und schlurft, nur für die Zuhören und Zuhören, das ist der Lekrität, den wir uns hier gegenseitig immer einschenken. Aber kein Neid, kein Neid. Auf keinen Fall. Und das hat dann damals genau dieses Ausrufezeichen gesetzt und dem Markt eben auch sehr flexibler und offener gemacht. Ich musste eine Zeit lang ja auch durchaus anhören, dass ich ja dann eher die Bewerber von außen bevorzugen würde, aber ich bin bis heute dankbar, dass wir immer einen Aufsichtsrat hatten, der also wirklich auf die Sache geschaut hat, auf die Konzepte geschaut hat und wirklich da auch zukunftsgerichtet und mutig gedacht hat und gerade der Rat unter Aldegaman war sehr mutig, also schon im Rahmen der damaligen Kommunalisierung, es ging ja um unglaublich viel. Es ging unglaublich hohe Summen, glaube ich, es ging um unglaublich hohe Summen, es ging natürlich auch um die Übernahme der Verantwortung und das Land hat damals, der Stadt auch relativ deutlich gesagt, dies ist hier jetzt die letzte Chance und ansonsten wird das Tafel selber verkauft und da hat die Stadt also beherz zugegriffen, es hat damals einen sogenannten Lenkungsausschuss gegeben. Darin muss ich jetzt einfach mal nennen und liebe Grüße bestellen, weil ich glaube, die haben eine unglaublich erfolgreiche Grundlage für die Weiterentwicklung des Staatsbares gelegt. Das waren Parteienübergreifend damals Theo Wettermann und Herbert Fischer und Jan-Einen und der damalige Bürgermeister, Aldegaman und das war im die Verhandlungsgruppe in Hannover und witzigerweise, dass ich ja auf der anderen Seite des Verhandlungsthisches, aber durchaus auch mit dem Wissen, dass mich der Bürgermeister ja auch angesprochen hatte, ob ich nicht Lust hätte, dort also zu bleiben und das brachte mich natürlich in eine eigenartige Situation und da war es eben auch wichtig, um auch noch mal auf die Gastronomie zurückzukommen, dass nicht dann die Stadt das Tafel verkaufen würde, sondern wir uns mit diesem Tafel selber als Staatsbad selber stärken und diese Grundlagen sind dort geliegt worden und ich bin besoheitet dankbar, dass uns das so gut gelungen ist und wir stehen als Staatsbad immer noch gut da, wir schreiben ja für ja positive Zahlen, das ist außergewöhnlich für eine kommunale Einrichtung und darauf sind wir auch sehr stolz. Es ist ein gemeinsames Verdienst insbesondere auch der Grundlagenverhandlungen, die damals getätigt wurde. Gleich können wir nochmal so zu so ein paar Geschichten, das gar ja schon angesprochen ist Baderhaus, dass da sehr viele auch bedenken hatten. Also ich bin jetzt ja auch vor kurzem wieder mal drin gewesen, es find's immer noch beeindruckend, wie toll das gemacht wird, wie wieder Aposferedad drin ist und sowas was wir alles dort machen kann. Ich weiß nur aus der Zeit, das hast du mir mir irgendwann mal erzählt, wenn ich mich hoff nicht richtig eignere, dass die Öffnungsfeier eigentlich stattfinden sollte mit Wasser im Becken, es war doch nicht möglich, Wasser im Becken zu lassen, weil das Wasser sonst gleich wieder abgelaufen wäre, weil es doch nicht ganz dicht war und die habe sozusagen gesagt okay, dann machen wir doch einen Knall danach raus, indem wir eben die Öffnungsfeier komplett anders machen, wie das da aus du jetzt erzählen. Ja, also da fallen mir auch alle Sünden wieder ein, muss ich ganz ehrlich sagen, also vielleicht soll ich mal einen Buch schreiben, wenn ich hier durchbinde. Also wir hatten die Öffnungsfeier im August und damals der damalige Ministerpräsident Christian Wohlf hatte sich angesagt, viele unserer Zuhörern und Zuhörer wissen ja, dass er der Insel sehr verbunden ist und hat natürlich gesagt, selbstverständlich komme ich, ich kann aber nur in diesem Zeigfenster und dann haben wir natürlich alles darauf ausgelegt, der Bauplan war auch so, dass wir weit vorher fertig sein sollten, waren wir auch, aber wir hatten es nicht mehr geschafft, das Becken abgedichtet zu kriegen, weil uns die Naturstein, also eine Charge fehlte, der musste noch gesetzt werden und dem Bereich konnten wir nicht mehr abdichten. Dann haben wir gesagt, okay, dann machen wir aus der Notenetugung, wir lassen gar keinen Wasser ein, sondern wir haben dann damals unser 40 Kopfhüttel des Infoniochester, einfach auf einer Tribüne dieses Becken gesetzt und haben das komplette Becken bestuhlt und haben dann ein riesiges Eröffnungskonzert im Baderhaus gegeben. Also war nicht das erste, was dort passiert ist, schwimmen im Meer was haben, sondern tatsächlich ein großes kulturelles Highlight, von dem also die Nordernion und Nordernion heute noch sprechen und das in ganz besondere Erinnerung behalten haben. Luka, das ganze Dünn nicht vorschlein, es war eine unglaubliche Armusphäre in dieser Klankörper des Infoniochester, hat das Haus fast zum Platten gebracht und die Menschen saßen und standen dort mit Gänsehaut, Puer und es war eine ganz erfolgreiche Eröffnungsfeier. Sollte auch viel Schlagzeil an der Sache. Achtung treppen wir jetzt ohne Wasser. In Deutschland hat man gesagt, Thema verfehlt. Aber das ist das, was ich vorhin sagte, gibt es nicht, gibt es nicht und da muss man immer das beste daraus machen. In zweites Ding, was ihr auch sehr gut könnt oder ich habe, wir krieg ja ja regelmäßig auch sozusagen das Nordernion-Makerziehen in der Hause geschickt, was unheimlich toll übergestaltet ist. Ein Slogan, den ihr damals kreiert habt, hat damals glaube ich auch für aufsehen gesorgt, weil nicht ganz klar war, auf wen sich das jetzt beziehen sollte. Wenn man heute irgendwo einen Handtrust, ich vor der Insel mitnimmt, oder sowas da kauf, dann steht da drauf meine Insel. Also dieser Slogan hat glaube ich damals dafür gesorgt, dass die Insel aller selber gesagt hat, wie so ist auch unsere Insel und nicht die Insel der TouristInnen. Also ich weiß nicht, wie es bei dir aussieht, musstest du damals sehr kämpfen, wo kam der Vorschlag her und wie lange hat es gedauert, bis der dann auch vor den Insulaninnen und Insulanern so akzeptiert wurde, dass sie sie haben eigentlich ganz schlau. Wir haben neben diesem Infrastrukturkonzept vielleicht da wieder kurz anmerken, dass wir dann nach dem Baderhaus, du hast es ja schon gesagt, dann eben auch den ganzen Kurplatz umgebaut.
haben das Conversationshaus zeitgeist, die ich nach vorne gebracht haben, das Basagebeutel gebaut haben und dieses ganze Ensemble, das waren so die ersten Jahre mit denen wir uns hier besonders auseinandergesetzt haben. Das war sozusagen das eine Hauptaufgabengebiet und dann hatten wir eben das von dir jetzt gerade angesprochen, eine zweite Hauptaufgabengebiet, das wir gesagt haben, wie wollen wir uns eigentlich zukünftig für die technische Vermarken und am Markt positionieren und wir möchten wir eigentlich sein und wir haben viel bei unseren Gästen reingehört und wenn man Stammgas-Klientel bis heute von bis zu über 65 Prozent hat, die also zwei oder mehr mal im Jahr zu uns kommen und immer und immer wieder haben die eine besondere Verbindung zur Insel und wir stellen das immer wieder fest, dass ganz oft, ja das ist so meine Insel gesagt wurde und das gesagt wurde ja und das Conversationshaus zu meiner Zeit und dieses Mainz, das war also immer ganz oft und ganz weit vorne und wir wollten etwas was nicht so abgedroßchen ist, aber trotzdem eine hohe Emotionalität und Identifikation bringt und wandern auch ganz schnell einfach bei dieser schlichten Form des Mainer Insel, haben uns das schützen lassen und haben eigentlich gar nicht damit gerechnet, dass es in Teilen der Bevölkerung der Insel eine solche Diskussion auslöste, die wir dann auch sehr intensiv geführt haben. Wir haben den Slogen beiberhalten, weil wir ihn auch nach 20 Jahren immer noch gut finden, erpast zu norternei, aber gleichwohl hat diese Diskussion bei mir auch ausgelöst, dass wir auch nochmal stärker auf die Bevölkerung der Insel schauen müssen. Darauf folgte ja später dann auch das Lebensraumkonzept, weil mir dann natürlich auch bewusst wurde, wenn der Gast zu Friedenheit der Elter spürt zwischen ihm und den Menschen, die hier leben, dann ist das einfach auch mich gut für das Zusammenleben hier und insofern waren wir, wie sagt man es so schön, stets bemüht, alles in den Einklang zu bringen. Gleichwohl, das hat mir ja letztes Mal angesprochen, gibt es ja jetzt Tourismuskonzepte auf Ebene des Bundes und des Landes und ich bin sehr froh, dass man sich jetzt auch mal ernsthaft damit beschäftigt für was soll Tourismus zukünftig zuständig sein und für was kann es gar nicht mehr zuständig sein. Also wir sind eine Querschnittspanche, wir können unmöglich alle Wünsche und Anforderungen bedienen und wir müssen die Aufgabenfelder nochmal deutlich am besser verteilen und Stück weit ist Lebensraumkonzept nicht nur eine touristische Aufgabe, es ist auch eine städtische Aufgabe in unserem Fall, wir haben dort ja auch eine Koordinatoren, unsere Stadt nimmt sich auch dieses Thema an und das ist immer ein Zusammenspiel von vielen Faktoren, aber meine Insel hat sich eingeprägt, es zu einer echten Markt geworden, im Rahmen einer sogenannten Empfehlungsmarketing-Kampagne, wir haben ja schon seit Jahrzehnten keine Messe mehr besucht, außerhalb der ITB und wir machen kaum noch Anzeigenwerbung, wir sind komplett empfehlungstechnisch aufgestellt für uns, ist wichtig, dass der Gast uns in seinem Erleben weiter empfiehlt, darum haben wir einen großen Schwerpunkt auf unseren Veranstaltungskalender gesetzt, Weitshands, Sammertime, aber eben auch das Kulturzentrum und das Korteater, das Kompassationshaus mit ganz viel Kleinkunst, mit Theater, Landesbühne und so weiter, über 1000 Groß- und Kleinveranstaltungen im Jahr, damit setzen wir uns neben dem Talasseu angeboten, deutlich ab und haben uns dort auch einen echt großen Ruf erarbeitet. Kommt natürlich auch zugute, wenn man, guckt, du hast vorhin auch schon unter anderem angesprochen, was hier alles auf der Insel gemacht habt, auf der einen Seite in Frostrukturen müssen geschaffen werden, auf der anderen Seite, geht natürlich auch ganz viel Geld da rein, das heißt also, kann man das irgendwie darstellen, abbilden, wie viele Millionen hier investiert worden sind und vor allen Dingen, was auch dazu geführt hat, dass wenn eine Insel actraktiv ist, also sagen wir so, wenn die Braut schön gemacht wird, dann kommen auch die Interessenten sozusagen freiwillig, die sagen, also, das ist so toll, da möchte ich auf jeden Fall wieder hinnehmen, dem Empfiehlos-Marketing, weil es muss ja auch dafür gesorgt werden, dass es dann auch schick aussieht, dass es weiter empfohlen wird. Ja, nur wir als Staatspart haben, um die 75 bis 80 Millionen Euro, eine Investition getätigt, in all den Jahren, also, ja, wo fang ich an, wo hör ich auf, also, also mal ein paar Heilheits- und paar Beispiele? Ja, also, ich kann mal anfangen mit dem ersten Projekt, was ich in Gebäude habe, das erinnere ich noch, dass ist tatsächlich die Badehalle am Wäschstrand und nach 25 Jahren schließlich der Reigen, wir sind dort jetzt wieder am Umbau, jetzt geht wahrscheinlich das Ganze wieder von vorne los. Dann haben wir im Rahmen der Deckwerksanneuerung ganz viele Gastronomie angepasst und umgebaut. Wir haben das Badehausen oder Nei errichtet. Wir haben die Easy-Nc-Karte, ständig verbessert und erweitert. Also die Neu-Dar-Nei-Karte war auch immer ein riesiges Thema. Dann haben wir die weiße Düne und daran grenzend ein Wohnhausen oder Neu errichtet. Das Korteater-Modernisierung mich war das Basagebeue, mit dem Kaffee extra Blatt unten drin. Dann haben wir die Infrastrukturplattform an den Stränden Neu errichtet. Wir haben die Talasso-Plattform in den Dünen errichtet. Wir haben dann den ganzen Kurplatz und die Kuhmuscheln Neu errichtet. Dann kam in 2008 das Conversationshaus. Das war auch ein wirklich spannendes Jahr. Man muss auch das Conversationshaus sein, seine Intention gerecht geworden als der zentrale gesellschaftliche Mittelpunkt für die einheimischen und die Gäste. Also das wird bis heute genauso wie das Badehaus. Ich sage immer, die sind nicht so eine Eintagsfliege, sondern die sind beide Einrichtungen, die sind wie so ein guter Wein. Je älter und je länger, die am Markt sich befinden, desto selbstverständlicher wird ihre Nutzung und die Menschen lieben das. Ich habe das glaube ich mal gesagt im Jugend-Jagorn, nennen Sie, dass das konnt war. Ich finde immer, wenn so ein Ding so nahm kriegt im Volkmann, ist es angekommen. Dann ist es absolut bei Jung und Alt angekommen. Wir haben dann ja auch nochmal das ganze Familie Tallah-Sobat renoviert. Also das ist ja die zweite Hälfte des Badehauses sozusagen, weil das war ja damals in zwei Tappen. Wir haben dann die Strandkorbhalle neu gebaut. Wir haben eine Beachbar am Westbad errichtet, die sich großer Beliebtheit erfreut. Wir haben dann das ganze Kaporn umgebaut, wo heute der Spielplatz ist, der See ist und so eine Art Seniorenpark. Dann haben wir die Marinehöhe umgebaut, die alte Mayerei. Wir haben zwei große Personalwohnhäuser errichtet mit über 90 Wohnungen insgesamt, die wir mittlerweile als Staatsbad haben. Wir haben den Hinys Thumb haben wir gekauft, das ist ja auch eine echte Investition in die Zukunft. Das heißt auch, wir haben auch Gastronomien aufgekauft, zum Beispiel das heutige Cornelius. Wir haben damals gar nicht in unserem Eigentum gekauft und ja, Kurparken, Apolion, Chancen, Schlaf, Strandkorbe, Angeschaft. Ich könnte das jetzt beliebig. Aber das sind ja alles so Locations, die jetzt auch die Touristen und Touristen selbsternicht ja nicht kennen. Ich glaube auch viele, die kennen, wussten nicht, was zuvor schon gesagt, dass sie sozusagen euer Besitz sind und von euch verpackt werden. Auf der anderen Seite glaube ich schon, dass diese Investition sich auch auszahlen. Über das hervorhin gesagt ihr seid sozusagen jedes Jahr noch in den schwarzen Zahlen, das für einen Staatsbad oder überhaupt für Kulturstädte gemeint nicht unbedingt zu erwarten war, seid ihr aber da voll drin. Bedeutet natürlich auch, dass noch 25 Jahren vielleicht ja auch so eine gewisse, ja ich will das nicht sagen, genutuhren. Aber das so vielleicht sagst, ist doch ganz gut gewesen auf der einen Seite, dass ich so lange hier geblieben will und das alles mitverfolgt habe und auf der anderen Seite, dass ihr euch also, ob das so ein das Rathaus beziehungsweise der Bürgermeisterin der Ratherstadt und ihr, dass ihr sozusagen die gleichen Visionen irgendwann entwickelt habt und gesagt, wenn wir das so machen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es gut geht groß. Ja also
Genugtung ist ja auch immer so ein Wort, sage ich mal, aber stolz. Es ist schon stolz, dass ich auch Verspüre für alle meine Kolleginnen und Kollegen, wie gesagt, mir, ich lege immer sehr viel Wert darauf, dass das hier keine "One Man Show" ist im Gegenteil und Genugtung fühle ich eher für andere, die damals sich weit aus dem Fenster gehängt haben und sich also für die Kommunalisierung stark gemacht haben, die auch dafür abgestrafen worden sind. Die ganze Ehre, alle Garman, dieser ganze Rat ist dann nach der Kommunalisierung in der Folge, weil auch wirklich abgewählt worden. Und das hat in damaligen Bürgermeistern auch einige Rats herren und da haben wirklich bitter gemacht. Und ich habe den immer gesagt, wartet es ab irgendwann, werden wir die Früchte tragen, die ihr hier mutig gesehen habt und genau es ist gekommen. Also ich kann mich sehr gut erinnern, in einem meiner letzten Gespräche mit Klaus-Alte Garman, er lag schon im Münster im Krankenhaus war, schwer Krebs erkrankt und da haben wir noch genau darüber gesprochen und er war wirklich versöhnt mit allem und das war ein Moment der Genugtung. Hab ich mich gefreut, dass er auch gemerkt hat, es ging nicht gegen ihn persönlich, die Menschen waren hier verunsichert, alles war neu und eins muss man mal sagen, die Entscheidungen, die damals getroffen wurden, die haben ganz lange auch in die Zukunft getragen. Davon haben auch die Folgerehte auf Norderney sehr profitiert, weil eben dahinter steckte ein ganzes Infrastrukturkonzept, ein ganzes Marketingkonzept ausgerichtet bis weit in die Zukunft. Also es war total visionär, was damals auf Norderney stattgefunden hat und das wirklich schöne war. Das also auch die private Hand komplett mitgezogen ist, die Hotelswingen an umzubauen. Sicherlich auch aus einer bestimmten Drucksituation heraus, die Gastronomie in Fingen an sich zu modernisieren, sicherlich weil wir modernisiert haben und die Konkurrenz schläft nichts, sagt man ja so schön, da muss man im tätig werden, aber man hat diesen Anstoß auch verstanden und die Wirkung, die Dinge nicht zu verkaufen, sondern also das Tafel, Silber nicht zu verkaufen, sondern zu gestalten, zukunftsfähig zu machen und einnahmen daraus zu generieren. Die haben wirklich Früchte getragen, so dass eben auch viele in der private Wirtschaft gesagt haben, diesen Weg gehen wir mit, aber wir auch dabei sein und es hat Norderney einen unglaublichen Schub gegeben und wir sind heute in einer Situation, wo ich sage, jetzt müssen wir schon wieder aufpassen, dass eben dieses Engagement und diese Vision nach vorne auch erhalten bleibt und es darf so dieses Detikungsgefühl, aber darf sie darauf ausrufen. Das darf nicht eintreten und man darf sich einfach nicht ausholen und der Gast hat auch einen Anspruch darauf, dass sich diese Insel stetig weiterentwickelt. Im Geiste seines Naturraums natürlich immer auch nachhaltig, das sind ja die Themen, die heute sehr, sehr, sehr wichtig sind und ein großes drittes Thema ist ja jetzt dazu bekommen in den letzten Jahren und das ist die Digitalisierung, wir sind hier vor einem riesigen Umbruch, das haben wir ja auch schon thematisiert, gut gerne. Aber das nennt so die drei Säulen auf den wir stehen und die vierte Säule für mich ist immer sind alle meine Kolleginnen und Kollegen, wenn die nicht da werden, dann werden wir das hier nix. Es ist fast schon ein gutes Schlusswort, wir sind schon über eine Stunde dabei, wir könnten auch eine ganze Menge erzählen, paar Anäckdoten können sich ja irgendwann noch mal raushauen. Aber ich glaube schon, so ein Rückblick von uns 20 Jahre, die Wahrscheinlichkeit, dass du nochmal 25 Jahre Kohlierektor auf der Insel bist, ist ja nicht so großwürdig jetzt einfach mal behaupten. Aber ich glaube, dass du in den Jahren doch schon mit der Insel sehr, sehr verwachsen bist. Auch wenn du selber sagst, ich bin ja hier für die Insulana kein Insulana, aber ich glaube selber fühlst du dich glaube schon so als Insulana und hast die Insulana sozusagen auch so sehr stark verändert. Ach ich glaube, dass die wenigsten mir diesen Status auf sprechen würden und mir dieses Gefühl auch gerne lassen werden. Ja, klar. Ich wollte auch nochmal Danke sagen für all den Zuspruch, den ich am 1. April und das war hoffentlich kein Scherz, das ist mir ja so schön. Ja, genau. Bekommen habe, das hat mich schon sehr berührt, muss ich sagen. Aber am Ende des Tages, ja, merke ich auch in meinem persönlichen Umfeld und persönliches Umfeld, man ist jetzt so Kollegen, Kreis der anderen Inseln und auch der Küsten Bilder. Ich mutiere jetzt zu einem der älteren Mitarbeiter, die Kollegen. Ich bin so der Dino und ich bin auch ein auch sterbendes Segment. Also 25 Jahre schaffen die meisten nicht. paar Jahre will ich ja auch noch. Also wir geht sehr gut, wir macht es Spaß, das will ich mehr. Also dass man heute und auch das ist ein Privileg, ein Beruf hat, die man gerne tut und dass man die meiste Zeit auch morgens gerne aufsteht. Und ja, ein Beruf auch zur Berufung wird, wenn man sich mal im Wort Sinne dann damit auch auseinander setzt, das erfüllt mich sehr, das macht mich glücklich und mit einer tollen Familie im Hintergrund gelingt sowieso alles. Das ist ja, aber die ja auch so ludger. Das war ja auch immer dein Standbein sozusagen, um den Wind des Lebens, der in die Segel pralltern, auch mal abwähren zu können. Es gab sicherlich in der Nachbetrachtung viel, viel Schönes, was nicht so gut war. Das ist dann ja auch Gott sei Dank. Irgendwann vergessen, aber auch die Zeiten hat es gegeben. Das weiß ich und das ist auch etwas, was einem prägt und auch nach vorne bringt. Also ich muss immer sagen, nicht jede Entscheidung, die mein Aufsichtsrat getroffen hat, hat auch meine Zustimmung gefunden und da habe ich vieles erlebt. Also ich habe mich dann immer besonders herausgefondert gefühlt, aus dieser Entscheidung, die mir nicht passter, als was besonders gutes zu machen und ich musste auch lernen, dass auch nicht wenige dieser Entscheidung die richtigen trotzdem gewesen sind. Man ist auch nicht immer auf dem richtigen Dampf war und diese Offenheit muss man sich auch beiberhalten und vorn an der Lernen und miteinander sprechen, gut zu kommunizieren. Ich glaube, das ist das, was mich 25 Jahre gut getragen hat und so kann es dann auch ein paar Jahre weitergehen und dann gucken wir mal, können wir noch mal Sendung zum 30. machen oder so. Also 50 werden es nicht. Das ist jetzt der eine oder andere Norderneuerzuhörer oder Zuhörerin, denkt, oh Gott, wie lange will ihr noch bleiben? Kann ich alle beruhigen, also das wird jetzt nicht. Danke für deine offenen Worte. Ich wünsche natürlich auch ganz, ganz viel Glück, dass das alles so kommt. Klar, wir es auch in Zukunft die eine oder andere herausfordernde Situation geben, aber ich denke, du bist schon so lange im Boot, dass du mittlerweile weiß, viele das einzuschätzen hast und wie du, wie man so schön sagt, auch durch den Sturm hindurch man überreieren kannst. Ich wünsche uns eine schöne Zeit, ich wünsche uns einen schönen Sommer. Die Zeichen sind gut, die Sonne scheint, die Wärme kommt zurück und wir sehen uns mit Sicherheit, ob dort Eiland. Dankeschön, Willem, für heute und nochmal auch von meiner Seite gratulation zu 25 Jahren. Alles Gute und Hey Norderney. Ja, ganz lieben Dank, Ludger. Ich sage auch Hey Norderney, wünsche alle Zuhörerin und Zuhörerin ein frohes Osterfest. Denken Sie immer daran, nach Karfreitag kommt Oestern. Hey Norderney, Team Talk mit Willem Loth und Ludger Aben.
Podcast Summary
Key Points:
Der Podcast thematisiert den Karfreitag als stillen Feiertag auf der Insel Nordernay und dessen Bedeutung in der katholischen Tradition.
Nordernay dient als beliebter Tagungsort für hochrangige politische Konferenzen und Spitzenmanager, begünstigt durch die abgeschiedene Insellage und gute Infrastruktur.
Die Sicherheitsmaßnahmen für Veranstaltungen haben sich im Laufe der Jahre deutlich verschärft, was als Einschränkung der Bürgernähe der Politik wahrgenommen wird.
Wilhelm Loth blickt auf 25 Jahre als Kurdirektor zurück und beschreibt seinen Werdegang, seine Philosophie von Respekt und Naivität sowie die Privilegien und Herausforderungen der Insellage.
Summary:
In dieser Podcast-Folge sprechen die Moderatoren über den Karfreitag, der auf der Insel Nordernay als stiller Feiertag mit geschlossenen Geschäften begangen wird und eine besondere kirchliche Bedeutung hat. Nordernay etabliert sich zunehmend als Tagungsinsel für politische Konferenzen, wie zuletzt die Sportministerkonferenz, und für Wirtschaftsvertreter, was durch die isolierte Lage und exzellente Infrastruktur begünstigt wird. Allerdings werden die deutlich verschärften Sicherheitsvorkehrungen bei solchen Events kritisch als Symbol für eine zunehmende Entfremdung zwischen Politik und Bevölkerung diskutiert.
Im persönlichen Teil reflektiert Kurdirektor Wilhelm Loth sein 25-jähriges Wirken auf der Insel. Er schildert, wie er durch Zufall und eine Portion Naivität zu dieser Position kam, und betont seinen Führungsstil, der auf Respekt, direkter Kommunikation und Lösungsorientierung basiert. Trotz der Herausforderungen der Insellage empfindet er seine Tätigkeit nach wie vor als Privileg.
FAQs
Der K-Freitag, auch stiller oder hoher Freitag genannt, ist ein wichtiger Feiertag in der katholischen Kirche, der an das Leiden und Sterben Jesu Christi erinnert. Auf der Insel sind an diesem Tag Geschäfte geschlossen, Veranstaltungen verboten und es herrscht eine ruhigere Atmosphäre.
Norderni bietet als Insel einen geschlossenen Raum, der den Austausch fördert, da Teilnehmer abends nicht einfach flüchten können. Zudem verfügt die Insel über eine hervorragende Infrastruktur und wird von Spitzenpolitikern und Managern geschätzt.
Die Sicherheitsauflagen haben sich quantitativ und qualitativ verschärft, insbesondere bei Besuchen hochrangiger Politiker. Dazu gehören Taucher, Hundestaffeln, großräumige Absperrungen und strenge Identitätskontrollen, was auf allgemein erhöhte Sicherheitsanforderungen zurückzuführen ist.
Wilhelm Loth wurde durch einen Headhunter entdeckt, nachdem er bei einer Tagung beiläufig Interesse an einer Inselposition geäußert hatte. Die endgültige Entscheidung fiel, als ein geplanter Umzug nach Bad Westernkotten aufgrund familiärer Umstände scheiterte und seine Frau den Umzug nach Norderni vorschlug.
Er geht mit Respekt, aber ohne Angst an die Aufgabe heran und betrachtet es als Privileg, seit 25 Jahren auf der Insel arbeiten zu dürfen. Seine naivität und wertfreie Herangehensweise haben ihm geholfen, sich einzuleben und ein respektvolles Arbeitsumfeld zu schaffen.
Die Insellage erschwert unerwünschten Personen die Flucht, da sie auf Fähren angewiesen sind, was die Sicherheit erhöht. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass Besucher und Tagungsgäste bewusst anreisen müssen, was den geschlossenen Charakter von Veranstaltungen verstärkt.
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