#34: Schutz vor Volatilitätsschocks - Short Puts auf den VIX
43m 25s
In dieser Podcast-Folge von Eichhorn Coaching erklärt Alex Eichhorn eine Hedging-Strategie gegen Volatilitätsspitzen, wie sie etwa am Black Monday im August 2024 auftrat. Er betont, dass Hedging grundsätzlich Kosten verursacht und nicht als Gewinnbringer gedacht sein sollte, sondern als Absicherung. Bevor man überhaupt hedgt, müsse das eigene Depot aufgeräumt werden: niedrige Margin-Auslastung, keine riskanten Short-Puts auf überhitzte Tech-Aktien und ein bewusster Umgang mit Hebeln. Als Kernstrategie empfiehlt er den Verkauf von Put-Optionen auf den VIX-Index, wobei er klar zwischen Out-of-the-Money und In-the-Money Puts unterscheidet. Out-of-the-Money Puts (z. B. 13er Strike bei Future bei 15) bieten geringe Prämien, aber hohes Verlustrisiko, wenn der Future fällt. In-the-Money Puts (z. B. 30er Strike) liefern deutlich höhere Prämien und eine stärkere Hedging-Wirkung, auch wenn sie nicht wertlos verfallen. Er empfiehlt, zusätzlich einen Long Put als Absicherung zu kaufen, um das Verlustrisiko bei stark fallendem VIX zu begrenzen. Wichtig ist, die Positionen vor Verfall zu schließen, da VIX-Optionen erst am nächsten Handelstag abgerechnet werden und steuerlich in den 20.000-Euro-Topf fallen können. Zudem erklärt er, dass VIX-Optionen auf Futures basieren und Contango den Hedge verteuern kann. Abschließend beantwortet er Hörerfragen und betont, dass VIX-Optionen direkter auf Volatilitätsspitzen reagieren als SPX-Puts, weshalb sie für Stillhalter die bessere Wahl sind.
Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Eichhorn Coaching.
Mein Name ist Alex Eichhorn und in dieser Folge geht es um eine Hedging-Strategie,
vor allem gegen sogenannte Volatilität, Spikes, Shocks, wie auch immer man sie nennt.
Und da möchte ich eine Strategie genau dafür vorstellen, wie man sich dagegen hedgen kann.
Und das war es, das ist der Verkauf von Put-Optionen auf den VIX-Index.
So, das jetzt erstmal vorweg, was natürlich die Volatilität ist, welche Strikes,
Out-of-the-Money, In-the-Money, nehmen wir noch eine Long-Option dazu, sind die Long-Calls besser,
bla bla bla bla bla, das sprechen wir natürlich jetzt alles in dieser Podcast-Folge.
Am Ende, wie immer, auch euer Q&A, das habe ich ja per Instagram-Story nach euren Fragen gefragt.
Wie immer gilt, Risiko-Hinweis, alles was ich heute sage, ist meine private Meinung
und stellt Gedanken.
Es gibt keinerlei Aufforderung von irgendwelchen Käufen oder Verkäufen, irgendwelche Finanzinstrumente da.
Und wenn ihr gerne mit Geld verdient, freut es mich, wenn ihr aber Geld verliert, sind
wir dafür auch nicht haftbar.
Die Volatilität, beziehungsweise der Handel, der Wohler, ist echt komplex.
Und da möchte ich nur kurz zwei Sachen in eigener Sache sagen.
Wer da mehr erfahren möchte, wir haben dazu auch ein Vermögensmagazin geschrieben, also
unser digitales Netzwerk.
Ein Börsenbrief, wobei ich den Namen nicht so mag, für einen Börsenbrief, weil das immer
so nach XY-Optionsschein klingt.
Egal, wir haben jetzt dazu ein Magazin geschrieben, ich glaube auch schon die dritte Auflage dazu,
über den Handel der Volatilität, packe ich euch auch in die Infobox, ist für nur 75
Euro erhältlich, also das, was da drin steht, ist natürlich ein Witz, dass es nur 75 Euro
kostet.
Wer mehr machen möchte, da veranstalten wir das zweite Live-Untertitel.
Wir machen ein Live-Webinar nur zum Handel der Volatilität, wir haben das auch Intensiv-Seminar
genannt, weil wir da halt nicht besprechen, was ein Put ist, sondern das halt, was S-V-I-X-Ratio
Spreads sind, also sowas besprechen oder was ein VIX-Future-Calendar-Spread, man kann auf
VIX-Futures den einen Long und den anderen Short handeln, ja, das besprechen wir im Intensiv-Seminar
Volatilität, findet online statt am 16. und 17.
November.
Link packe ich euch auch dazu rein.
Wie gesagt, ja, er möchte jetzt wirklich mal zwei Schritte in diesem Thema vorwärts
gehen.
So, fangen wir direkt mit dem Thema an, wie gesagt, beide Links findet ihr dann in der
Infobox.
Ich packe euch ja immer die, ja, Blöcke, sagen wir mal, rein mit Timestamps, nicht
ich, sondern das Pascal packt die rein und am Ende die Q&A, da könnt ihr natürlich auch
vor- und zurückspringen.
Erster Punkt ist, muss man überhaupt hatchen?
Das ist. Eine, finde ich, wirklich wichtige Frage, weil machen wir uns nichts vor, Hatching kostet
Geld.
Ich habe auch mal bei uns ausgewertet, es gab natürlich im August da so einen Wola-Spike,
der extrem hohe Profite gebracht hat im Hatching, dass wir da in den letzten drei, vier Jahren,
wenn ich jetzt nur die Hatching-Position nehme, ein kleines Plus gemacht haben, aber eine
Riesen-Performance nicht, muss man ganz klar dazu sagen und ich kenne auch niemanden, der
extrem viel Geld mit dem Hatching verdient, soll es ja auch nicht, es soll ja, wenn was
passiert, das abfedern und wenn nichts passiert, im Optimalfall kaum kosten, da muss ich dazu
sagen, dass ich vielleicht vor vier Jahren auch gehatcht habe, wie ich jetzt nicht mehr
hatchen würde, ich jetzt auch wirklich eher den Kostenfaktor im Auge habe, aber grundsätzlich
würde ich nicht damit rechnen, dass es Geld bringt, es sei denn, es kracht natürlich,
da muss es Geld bringen, aber es kann ja auch drei Jahre Bullenmarkt geben und dann darf
es halt nicht viel kosten.
Auch immer, das ist auch so eine Selbstlüge gegenüber einem selbst, wenn man sagt, okay,
ich setze ja kostenneutral auf, ja, Handelsgebühren, BTA-Spread und so weiter, kaufe ich die Option
vorzeitig zurück, als im Normalfall ist es ja nicht kostenneutral, wenn ich auch einen
Spread aufsetze, nehme ich da eher auch immer einen Credit ein, selbst wenn ich jetzt sage,
okay, ich möchte, dass das einfach gegenfinanziert wird, würde ich immer einen Credit einnehmen,
aber halt doch vielleicht die Short-Optionen.
Wie auch immer, dann vorher zurückkauft, Bid-Ask, wie gesagt, dann, ja, kosten die halt
im Endeffekt einfach weniger und ich würde da halt wirklich schauen, dass man auch nicht
zu viel Geld ausgibt.
Aber grundsätzlich muss man überhaupt hatchen, weil ehrlicherweise kann kein Mensch der Welt
in Crash effektiv vorhersagen.
Wir haben, es gab ja so einen, ich glaube, 5.
August war es, ein Black Monday.
An den Börsen sprechen wir auch gleich nochmal drüber, wo ja die Wohler extrem stark angestiegen
ist, also, wenn man es jetzt später anhört, am 5.
August 2024 gab es so einen japanischen Yen und Krise und der Nikkei ist eingebrochen,
auch die US-Börsen sind nicht eingebrochen, aber die Wohler ist extrem stark gestiegen.
Das haben wir, war ja auf welcher geschrieben, wie wir das dann herausgefunden haben, dass
das passiert.
Ich habe da nämlich am Donnerstag davor, also 4-5 Tage vorher, ein Video gemacht, das
man bitte vorsichtig sein soll, ja, aber dass das natürlich passiert, also, es war
natürlich ein Punkttreffer, Punktlandung, aber dass das natürlich passiert, das habe
ich nicht gewusst, ganz klar, ich könnte mir jetzt auch hinstellen und sagen, ich bin
da Babbo, aber habe es halt einfach nicht gewusst, dass das passiert, aber man kann
halt ein bisschen ahnen, dass man sagt, okay, komme ich auch noch ganz kurz auf die Indikatoren
ein, aber die Wohler, es sieht jetzt nicht nach aus, dass wir nochmal 10% ansteigen,
sondern dass wir vielleicht halt nur seitwärts laufen oder auf 3-4% korrigieren, dass jetzt
der größte Wohleranstieg aller Zeiten kam, das ist keine Chance, das kann man nicht
wissen, aber man kann ein bisschen ein Gespür dafür kriegen, dass man sagt, okay, ich fahre
mal ein bisschen mein Risiko zurück.
Und bevor man überhaupt über irgendwelche Hedging-Positionen nachdenkt, sollte man
erstmal sein Konto aufräumen.
Also, ich hatte da keinen cash-digger Put offen, weil a, sind die Kurse einfach viel, viel
zu hoch.
Und b, war das halt auch ein sehr schlechtes Umfeld, cash-digger Puts zu verkaufen, also
vor dem Black Monday natürlich.
Während dem Black Monday ist es natürlich mega geil, aber ja, das machen einfach extrem
viele falsch.
Dazu habe ich auch schon eine Podcast-Folge online gedreht, dass cash-digger Puts kein
Allheilmittel sind.
Das machen einfach viele, viele falsch und deswegen ist der beste Hedge im Depot selbst,
also cash-digger Puts.
Sehr, sehr wenig fahren, bis keine, wenn der VX niedrig ist, Gas geben, wenn er hoch ist,
gesunde Aktionen.
Die Aktien auswählen, was auch immer gesund ist, da können wir auch eine Woche drüber
reden.
Keinen Hebel fahren, also das Wort Cash secured Puts und nicht auf Hebel Puts.
Na, wenn man schon Puts verkauft auf SPX, SPY, Russell, was auch immer, sollte man die
vielleicht halt auch abgesichert fahren, sei es mit Stops, das man ja auch setzen kann
oder halt auch eine niedrige Kontraktanzahl oder halt auch einen Long Put dazu.
Natürlich muss die Margin niedrig sein.
Das, was jetzt niedrig heißt, kann man sich auch drüber streiten.
Warum?
Ich habe schon Depots gesehen mit 80% Margin, da wäre ich ruhiger schlafen gegangen als
ein Depot mit 30% Margin-Auslastung.
Wenn halt die 30% alles nur Short Puts, sagen wir mal auf irgendwelche Tech-Aktien, die
gerade durch die Decke gehen, das kann halt ein böses Erwachen geben.
Wenn jetzt aber halt 80% mit komplett unkorrelierten Märkten einhergeht, würde ich jetzt natürlich
auch nicht machen.
Aber ist es halt nun mal was anderes und gerade diesen Black Monday, darüber sprechen
wir noch ein paar Mal, da kenne ich halt echt einige, die hatten halt schon davor 60-70%
Margin-Auslastung der Woche und dann gibt es halt einen Margin-Call.
Das heißt, bevor man sich überhaupt hatcht, denkt gar nicht drüber nach, sondern räumt
euer Konto erstmal auf.
Aber trotzdem kann man ja sagen, ich habe jetzt hier ein paar Puts verkauft, selbst
ohne Hatch und der höchste Wohlanstieg kommt, es wird vielleicht nicht der beste Tag, handelt
es Tag, aber trotzdem komme ich da ganz gut durch.
Und jetzt kann man sich ja auch die Frage stellen, wie hatcht man sich?
Also es gibt ja grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten.
Ich kann ja auch ein S&P 500 Future shorten.
Das ist ganz einfach.
Das kann ich machen mit dem ES Future oder auch mit dem MES, also den Micro Future, das
ist dann ein Zehntel des ES, kann ich ja dann auch machen oder auch Spy shorten, wie auch
immer.
Also da gibt es ja verschiedene Möglichkeiten.
Ich kann so mein Konto quasi einfrieren.
Ist auch wirklich eine gute Sache für Buy & Hold Investoren.
Für alle, die Optionen verkaufen, finde ich das keine gute Sache, weil, und das verstehen
halt auch leider viele Optionshändler nicht, 1% Minus im S&P 500 ist, sagen wir mal, das
Konto läuft genau gleich, 1% für den Buy & Hold Investor, auch 1% im Minus, das Konto.
Für einen Optionshändler kann aber halt 1% im Minus 2% Minus bedeuten, 0,5 oder,
ja, auch 10% Minus, weil der Optionspreis besteht aus innerer Wert, also den Wert, den ich als
Käufer sofort bei Ausübung oder bei Kauf dann ausüben könnte, diesen Betrag, diesen Gewinnbetrag.
Also wenn ich eine Option kaufe, kann ich ja sofort theoretisch einen Geldbetrag realisieren,
weil es halt in Geld ist, das ist der sogenannte innerer Wert, plus den Zeitwert.
Und der Zeitwert besteht aus risikoloser Zins plus, und jetzt kommt es halt darauf an,
impliziter Wohler. Und wenn die implizite Wohler halt hoch geht, dann
Wenn alles andere gleich bleibt, das ist eine ganz einfache Formel, geht auch der Optionspreis hoch.
Und es ist halt ein Unterschied, ob der S&P 500 5% in einem Monat fällt oder 5% in drei Minuten.
Und das ist halt für einen Stillhalter generell ein Problem, wenn die Wohler sehr, sehr, sehr stark ansteigt
und vor allem ich halt auch in sehr niedrigen Volatilitätsphasen Optionen verkauft habe,
wo ich mich immer drüber warne.
Das kann man natürlich machen, das machen wir auch mit Income-Strategien.
Aber A, muss man sich dagegen indirekt hatchen mit einer niedrigen Kontraktanzahl
und B, kann man sich vielleicht auch aktiv, worauf wir zu sprechen kommen, allgemein dagegen hatchen.
Aber grundsätzlich ist es halt ein Problem der Stillhalter, dass die Wohler sehr stark und sehr schnell ansteigen kann.
Und das ist halt der große Unterschied gegen einen Buy-and-Hold-Investor.
Wenn jetzt einer sagt, ich habe hier meine Coca-Cola, McDonalds,
ein Apple-Aktien, mache keine Option, keinen Hebel, muss der hatchen,
ja, da kann sich vielleicht mal Long Put reinlegen, wenn der lustig ist, aber im Prinzip muss er es nicht.
Aber je mehr Optionen ich verkaufe, desto mehr muss ich mir über das Hatching Gedanken machen
und ich würde es halt vor allem im VIX machen, weil wie gesagt, im Aktienmarkt, sage ich einfach mal,
im S&P 500 kann ich es zwar auch machen, aber ich habe halt ein Problem gerade in diesem 5. August,
wenn der S&P 500 nur 3-4% fällt.
Bringt mein Future Short vielleicht nicht so viel, wenn der Wix halt über 170% ansteigt.
Das gleicht dann nicht aus, deswegen würde ich immer ein bisschen Wohler-Long sein.
Und das mache ich halt am besten mit dem VIX-Index, beziehungsweise halt die Option darauf.
Ich möchte nochmal ganz kurz darauf zu sprechen kommen, was überhaupt der Volatilitätsindex VIX ist.
Ich werde alle zuhören, auch wenn sie es jetzt schon mal gehört haben.
Ich werde noch so ein paar andere Dinge sagen.
Und zwar der VIX-Index, der misst die implizite Volatilität.
Von SPX-Optionen wichtig, mit ca. 30 Tagen Restlaufzeit, also nicht ca. im Schnitt 30 Tagen Restlaufzeit.
Er nimmt die SPX-Option, nicht die ES-Option, nicht die SPY-Option.
Kann man auch feststellen, weil es ein paar komische Sachen gibt im SPX,
dass da manchmal die ganz aus dem Geld liegenden Optionen auf einmal Preise haben, die es beim SPY nicht gibt.
Und auch häufig vor der Abrechnung.
Also einmal pro Monat wird ja der VIX abgerechnet, da werden die Terminprodukte gleich den VIX-Index.
Kommen wir ja auch noch darauf zu sprechen.
Sind die dann gleich, ein gleicher Wert und kurz davor gibt es dann komische Handelsaktivitäten im SPX-Index,
in der Optionskette, das es halt im ES und im SPY nicht gibt.
Und auch im NDX, also im NASDAQ-Index gibt es nicht, weil darauf gibt es halt keine,
oder zumindest keine liquiden Optionsprodukte oder Terminprodukte.
Ja, deswegen ist es einfach wichtig zu wissen,
es sind auch die SPX, also die Index-Optionen und auch nur aus dem Geld liegende.
Langfristig hat der Volatilitätsindex VX so einen Mittelwert um die 17,
aber er kann auch sehr stark ansteigen.
Den Höchstwert hatten wir am 24.10.2008 mit einem Wert von 89,53
und den Tiefstkurs am 24.11.2017 mit 8,56.
Normalerweise, die VOLA ist ja so ein Angebot-Nachfrage-Funktion von Optionen,
normalerweise ist die Volatilität niedrig, wenn der S&P 500 mal so immer so ein bisschen Plus macht,
so +0,2%, +0,5, +0,1, also das ist gerade so niedrige Pluswerte,
dann ist der VX-Index eher fallend oder bzw. wenn er halt schon unten ist, niedrig.
Und das ist auch normalerweise ja immer konträr.
Das ist auch normalerweise ja immer konträr. zu.
den VX-Optionen, das sind halt Index-Optionen mit dem Multiplikator von 100, ist Zufall,
muss nicht 100 sein, also wie Aktien, aber es ist jetzt reiner Zufall. Die Ausübungsmethode
ist europäisch und die Abwicklungsmethode Cash Settlement, sprich per Barausgleich.
Finde ich immer ganz, ganz, ganz schlimm, dass da viele Leute sich nicht auskennen.
Also Ausübungsmethode europäisch heißt ja, ich kann es ja nur bei Verfall ausüben
und Abwicklungsmethode wird halt per Barausgleich gemacht, also gut oder abgeschrieben, der
Dollarbetrag aus dem Konto, also es wird nichts geliefert. Warum? Weil ich kann ja auch kein
VIX-Index liefern, weil er ist ja selbst nicht handelbar, also eigentlich logisch, aber verstehen
viele nicht. Natürlich kann ich deswegen trotzdem extrem viel Verlust machen oder auch
Gewinn, aber es wird halt nichts geliefert. Die TIG-Größe ist 0,01 Cent, war früher
auch 5 Cent.
5 Cent ist auch eine gute Entwicklung und das Settlement erfolgt wichtig erst am nächsten
Handelstag nach Verfall. Beispiel, ihr meint, heute ist 0 Tage Restlaufzeit, 22 Uhr, da
wird aber nicht abgerechnet, sondern meistens ist es auch ein Dienstag, erst am Mittwoch
um 15.30 Uhr zur Börseneröffnung wird abgerechnet und zwischen Dienstag 22 Uhr und 15.30 Uhr
am Mittwoch könnt ihr nichts machen, könnt ihr die Option nicht mehr schließen. Also
ganz, ganz wichtig.
Generell, alle VIX-Optionen schließt das vor Verfall unbedingt. Das ist einfach wichtig
zu wissen, dass die Abrechnungsmethode erst am nächsten Handelstag so ist. Auch übrigens
bei den Weekly-Optionen, das ist ein Unterschied zum SPX-Weekly, da werden sie wirklich um
22 Uhr abgerechnet, die SPX-Optionen auch erst um 15.30 Uhr. Einfach generell schließt
die VIX-Option ein, zwei Tage mindestens vor Verfall, dann kommt dann die ganze Thematik
einfach.
Nicht rein, aber muss man einfach im Schirm haben.
Und ganz, ganz wichtig ist jetzt, die VIX-Option, diese Preise erfolgt halt nach den VIX-Futures.
Also wenn der VIX-Index halt bei 10 steht, aber der VIX-Future bei 15, dann ist halt
ein 12er Put eine aus dem Geld liegende Option, obwohl halt der VIX-Index bei 10 steht, kann
ich ja meinen, das ist eine Intermoney-Option, ist aber nicht so, weil natürlich mit der
gleichen Laufzeit ist halt immer. der Preisstellung nach den Futures wichtig. Und da steht halt bei 15, deswegen ist ein
12er Put eine aus dem Geld liegende Option, kann deswegen auch dazu führen, dass häufig
auch die Griechen Mist sind bei solchen Index-Optionen, dass sie halt einfach nicht stimmen und ihr
müsst immer nach den Futures schauen. Diese Optionen haben ja auch eine implizite Volatilität,
habe ich vorher schon gesagt, wer sich daran erinnern kann, das ist die sogenannte, oder
der sogenannte VVIX.
Also VVIX-Option, also das ist eine Option, wo man sich dann mit dem VIX-Index handeln
kann, wo man sich dann mit dem VIX-Index handeln kann, wo man sich dann mit dem VIX-Index handeln
kann, wo man sich dann mit dem VVIX-Index handeln kann, wo man sich dann mit dem VVIX-Index handeln
ist ja die Contango-Kurve.
Weil wenn der VX-Index halt bei 10 notiert
und ich jetzt halt mit 18 der Future ist
und ich verkaufe jetzt halt einen 17er Putt als Beispielsweise,
ist der aus dem Geld, weil ich muss ja nach dem Future gehen.
Aber wenn nichts passiert, dann hat der VX-Future halt den Drang
oder nicht den Drang, das ist halt Naturgesetz,
den VX-Index anzunähern.
Wenn der halt bei 10 bleibt, wird so Tag für Tag
der VX-Future von 18 auf 10 fallen.
Und das ist halt einfach schon ein Problem für den Hedge,
dass der halt extrem teuer werden kann.
Deswegen muss ich halt auch dagegen mich hedgen.
Also Hedge des Hedges sozusagen.
Aber es ist halt einfach das, was man auf dem Schirm haben muss.
Ich kann nicht einfach sagen, geil, ich verkaufe jetzt hier wild
irgendwelche Putt-Optionen und dann hat man später den Salat,
weil die Contango-Kurve halt sich auch sehr lange durchführen kann
oder ja.
Da sein kann und der Future halt immer wieder den VX-Index annähert.
Wenn der VX-Index natürlich bei 50 ist, dann wird er auch da annähern.
Also dann wird der Future halt steigen.
Da sind wir auch in der Backwardation, aber im Normalfall sind wir halt in der Contango.
Und das tut dann halt einfach weh, wenn die Contango-Kurve sich durchsetzt.
Tut nicht weh, nur die Hedge-Position tut es weh.
Der Rest des Kontos müsste ja hochgehen.
Aber da muss man halt einfach tierisch mit aufpassen.
Und jetzt gibt es grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten.
Wie gesagt, Long Call.
Long Call ist ja nicht das Thema jetzt heute.
Kann ich natürlich auch machen.
Einfach ein Call, Option verkaufen, fertig.
Habe ich aber natürlich auch ein paar Probleme, auch vor allem steuerlich,
weil das halt direkt im 20.000-Topf drin ist.
Und vermute ich, die Prämie ist halt weg.
Aber es ist auch ein Trade, den kann man natürlich machen.
Long Call und fertig.
Wir reden jetzt hier über Short Puts.
Also ich verkaufe eine Put-Option.
Jetzt gehen wir mal verschiedene Fälle durch.
Ich mache das einmal mit Out-of-the-Money-Option.
Beispiel, machen wir nochmal VIX-Index 10, VIX-Future mit der gewissen Laufzeit bei 15.
Ich verkaufe jetzt einen 13er-Put.
Das wird halt meistens irgendwie 100 Dollar umgeben.
Also ein 13er-Put, wenn überhaupt, ich muss wahrscheinlich einen 14er nehmen, gibt halt 100 Dollar.
Was kann jetzt passieren?
Na, der VIX-Index oder beziehungsweise der Future bleibt halt bei 15 oder steigt vielleicht auch an.
Dann habe ich die 100 Dollar verdient, fertig.
Große Gefahr ist aber, dass halt, wie gesagt,
der jeweilige VIX-Future von 15 auf 10 fällt.
Und dann habe ich halt, wenn wir jetzt einen 14er-Strike nehmen,
direkt halt ohne Prämie jetzt 400 Dollar Verlust gemacht.
Und mit 10 würde ich auch immer rechnen, dass sowas möglich ist.
Hat es ja schon in der Vergangenheit oftmals bewiesen.
So, und jetzt habe ich irgendwie 100 Dollar bekommen.
Jetzt habe ich hier ein Konto von 250.000.
Da muss ich dann schon einige Stückzahl nehmen.
Und dann haut es natürlich rein, wenn ich dann immer proaktioniere,
einen 400 Dollar Verlust machen.
Ich habe halt auf einmal 50 Stück.
Das tut dann halt auf einmal weh.
Und aber auch ehrlicherweise keine große Hedging-Wirkung,
weil 100 mal 50 müsste 5.000 sein.
Also das ist dann gar nicht mal so ein Mega-Hedge.
Großer Vorteil ist natürlich, wenn es seitwärts läuft und nur bei 17 anstreckt,
habe ich halt auch gewonnen.
Jetzt gibt es eine Alternative, die ich eher favorisiere.
Ich nehme jetzt einfach mal einen 30er-Put an.
Gleiches Spiel wieder.
Der Wix Future steht bei 15.
So, jetzt gibt ein 30er-Put in der Money natürlich viel, viel mehr Prämie.
Mindestens 1.500.
Das ist ja der sogenannte innere Wert.
Also 15 mal 100.
So, was ist jetzt natürlich der Vorteil?
Also A, ich muss jetzt vielleicht ja nicht 50 Optionen nehmen, sondern nur 3.
Habe natürlich schon noch gleich den Nachteil,
denn mir kann Richtung 10 fallen.
Da habe ich jetzt ja auch 500 Dollar eher Verlust gemacht.
Also der Verlust ist dann auch wirklich ein Tick größer.
Das ist natürlich eine große Option, aber das Gewinnpotenzial ist natürlich das 15-fache.
Und wichtig: Die Option muss nicht wertlos verfallen, um zu gewinnen.
Das verstehen viele nicht, auch wenn ich eine im Geld liegende Option verkaufe,
die danach immer noch im Geld ist, kann ich ja trotzdem etwas gewonnen haben.
Sie muss halt weniger im Geld sein.
Also wenn wir von 15 auf 20 steigen, ist der innere Wert nur noch 1.000.
Da habe ich auch 500 Dollar Gewinn gemacht.
Riesenvorteil ist: Ich habe einen riesen Hedge komplett ohne Verlust zu errechnen.
Das ist eine große Verlustbegrenzung.
Also das könnte ich theoretisch einen Milliardenbetrag damit hedgen.
Also das ist schon mal, finde ich, ganz, ganz gut.
Ich würde auch eigentlich dazu auch einen kleinen Put dazu kaufen.
Also wir haben hier den 15er, ich verkaufe einen 30er.
Da kaufe ich mir halt so einen 13er oder sowas dazu.
Der kostet meistens irgendwie so 20 Dollar.
Hat auch Margin-Vorteile und soll es halt wirklich Richtung 10 rauschen, dann tut es nicht so weh.
Also ich würde mir da auch einen kleinen Long Put als Absicherung nehmen.
Das ist ja dann ein ganz komischer Bull Put Spread mit dem Short Put im Geld und Long Put aus dem Geld.
Also kein gewöhnlicher Bull Put Spread, aber rein technisch gesehen ist es ein Bull Put Spread.
So, jetzt die Frage: Wann macht man das überhaupt auf, wann schließt man das und so weiter?
Also ich würde das generell halt nur aufmachen, wenn ich verschiedene Indikatoren habe, die einen Crash, sagen wir mal, vorwarnen.
Also eine Sommerphase, Divergenzen, vielleicht auch einen Doppeltop oder sowas.
Und dann ist halt der Vorteil, wenn man dazu sagt, ey komm, ich verkaufe jetzt, ich kann es auch übertreiben, einen 50er Short Put nehmen.
Und dann weiß ich, okay, mein Break-Even ist irgendwo bei 16, nicht ganz so geil, vermutlich werde ich da 1, 200 Dollar verlieren, weil der Wix-Index vielleicht bei 14 irgendwie settelt.
Aber ich habe halt eine riesen Hedging-Wirkung, sollte wirklich sowas wie ein Black Monday kommen.
Wann schließt man das?
Also im Gewinnfall.
Natürlich genau an so einem Black Monday, da haben wir alle Puts zugemacht, teilweise auch schon vorher, teilweise schon davor.
80% Wertgewinn hatten
und dann mache ich die trotzdem so, weil sie können ja fast
nichts mehr gewinnen, also wir hatten zum Beispiel
20er Puts verkauft, als der VX Index
noch bei 13 stande
da haben wir 600 Dollar bekommen, aber auch
an dem Freitag war der VX Index
schon über 20 und wenn das halt
nur noch ein Dollar oder so wert ist
verkaufe ich das und fertig
oder kaufe es zurück eher gesagt
so rum ist es ja richtig
aber wenn die halt noch viel Potenzial
haben und so ein
30er Put wird ja vermutlich auch nicht
wertlos verfallen und den kann man
vermutlich halt auch nicht bei 75% Wertgewinn
zurückkaufen, weil da müsste ja der VX Index
extrem stark steigen, muss man das halt ein bisschen
Market Timing machen
und das würde ich halt dann gerade an so einem schlechten
Montag verkaufen, im Gewinnfall
im Verlustfall unbedingt
halt vor
Verfall, nicht dass man A
wegen irgendwelchen Abrechnungsmethoden
reinkommt und B
das habe ich auch schon ein paar mal erklärt
jetzt kommt es zu einem Cash Settlement
im Verlust
bei einer Short Option zählt es in den 20.000
Topfen mit rein, nicht ob die Option
Cash Settlement sind, sondern
wichtig ist, dass es dazu kommt
also wenn das zwei Tage vor
Verfall schließt, ist steuerlich
halt ein ganz normaler Short Option
Verlust, genau
das dazu, also ich würde halt
eher das
favorisieren im Gelddingbe zu nehmen
20 bis 30er Strike
ja
und dann halt einfach
ein
zwei Optionen, das kommt natürlich aufs Depot an
zu verkaufen, statt halt 10
und ein Long Put drunter, dann ist halt
vermutlich der Worst Case
1-200 Dollar, wie wahrscheinlich
halt auch der Long Put gekostet hätte
muss man auch dazu sagen, bloß steuerlich
sei der dann halt im Normalfall
nicht in den 20.000 Topf
mit drin, fassen wir es mal zusammen
also, ich kann natürlich extrem viel
mit den VX Optionen machen
ich würde es ja vor allem als
Stillhalte unbedingt da
eher aktiv sein als irgendwelche
Short Optionen, aber ich würde es auch
gerne machen, weil ich glaube, dass es
auch ein bisschen mehr Zeit braucht, um
das zu machen, weil ich glaube, dass es
davor halt schön anzieht
und dann kracht der direkt nach der Meldung
wieder ein. Und deswegen
würde ich da halt auch keine Short Puts mehr offen
haben.
Also egal, ob
S&P 500 oder
VX, ich will solche Events einfach
relativ bequem von zu Hause
ohne Stress anschauen.
Und die letzte Frage, alternativ
zum Long Call auf den VX,
könnte man ja auch einen Long Put
auf den SPX handeln. Oder
habe ich da einen Denkfehler? Wenn nicht, warme
Vorzug, ihr den Handel mit VX-Optionen.
Habe ich, glaube ich, schon relativ ausführlich beantwortet.
Also nein, das ist natürlich kein
Denkfehler. Aber gerade als Stillhalter
hat man ein Problem bei Volatilität
Spikes. Das ist natürlich auch
im SPX vollkommen natürlich.
Aber natürlich
haben die Wohler-Optionen da viel, viel mehr
Einfluss.
Der VIX steckt ja auch in
SPX-Optionen drin. Das muss man
ja auch wissen. Die besteht ja aus dem
Optionspreis, aus dem inneren Wert
plus Zeitwert. Zeitwert ist implizit
der Volatilität und der VIX
ist ja die implizite Volatilität von
SPX-Optionen. Also natürlich hat
es auch einen Einfluss, aber natürlich
nicht so stark, wie der VIX-Index da
170% angestiegen ist.
Deswegen Long Call habe ich
ja eh nicht vorgestellt, aber die Grundidee ist ja
die gleiche in der Money Short Put oder Long
Call. Also natürlich kein
Denkfehler, aber gerade als Stillhalter
möchte ich halt, ja vor allem
richtig direkt die
Wohler Long gehen. So, das
waren eure Fragen.
Ich wiederhole es nicht nochmal. Ich glaube
grundsätzlich ist es klar, wie gesagt,
ich bin halt da
ja, Überzeugung davon, dass man das
punktuell einsetzen soll. Jetzt wiederhole ich es doch, sorry.
Dass man es punktuell einsetzen soll
und dann eher
mehr Prämie anstreben
sollte und halt sich auch
ein bisschen darauf vorbereitet, dass der
VIX vielleicht auf 10 fallen kann, dass
man da nur kleinen Verlust macht. Das wird das
Wahrscheinlichste sein, was passiert. Einen kleinen
Verlust. Aber
wenn halt was dann passiert, dann habe ich wenigstens
ordentlich Prämie, die ich dann einnehmen kann
und mache dann nicht irgendwie mit 100 Dollar
rum aus dem Geld liegend, was
fast das gleiche Risiko hat wie eine In-The-Money
Option.
Fast identisch, vielleicht 100 Dollar
mehr. Verstehen ja auch
viele nicht, dass
Out-Of-The-Money-Optionen
generell auch ein beschissenes,
also ein Verlust war ein beschissenes
Profit-Loss-Diagramm
haben. Ob das jetzt
In-The-Money ist, ist ja häufig
relativ gleich. Klammer auf.
Out-Of-The-Money-Optionen fangen halt
etwas später an, im
Verlust zu sein. Aber generell
ist halt das, ich würde es
nicht immer In-The-Money-Optionen verkaufen,
aber At-The-Money oder auch In-The-Money-Optionen
nicht immer das dümmste,
was man machen kann und häufig halt dieses
Delta-5 und Delta-10-Verkauf,
Verkauferei nicht sinnvoll ist.
Gut,
das war's von mir.
Die Links findet ihr, wie gesagt,
vom Intensiv-Seminar und vom Magazin
in der Infobox. Lasst
mir gerne einen Daumen nach oben da.
Wer sich jetzt durch diese 45 Minuten
gequält hat, danke.
Schreibt mir, wie gesagt,
gerne kurz eure Meinung dazu.
Was uns auch immer
natürlich weiterhilft, wenn ihr den Podcast teilt.
Abonniert, Glocke aktiviert,
wie auch immer, auf welcher Streaming-Plattform
ihr das gerade anhört. Wenn ihr uns da einfach
unterstützt, würde es uns sehr, sehr, sehr
freuen. Ansonsten passt
auf euer Geld auf. In diesem Sinne,
ciao, ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Hedging gegen Volatilitätsspitzen ist wichtig, kostet aber Geld und sollte nicht als Gewinnquelle gesehen werden.
Der Verkauf von Put-Optionen auf den VIX-Index wird als effektive Strategie vorgestellt, insbesondere für Stillhalter.
Vor dem Hedging sollte das eigene Depot aufgeräumt werden
In-the-Money Short Puts (z. B. 20er bis 30er Strike) bieten höhere Prämien und bessere Hedging-Wirkung als Out-of-the-Money Puts.
Ein zusätzlicher Long Put als Absicherung (Bull Put Spread) reduziert das Risiko bei fallendem VIX.
Positionen sollten vor Verfall geschlossen werden, um Abrechnungsrisiken und steuerliche Nachteile zu vermeiden.
VIX-Optionen basieren auf VIX-Futures, nicht auf dem Index selbst – Contango kann den Hedge verteuern.
Alternativen wie Long Puts auf den SPX sind möglich, aber VIX-Optionen reagieren direkter auf Volatilitätsspitzen.
Summary:
In dieser Podcast-Folge von Eichhorn Coaching erklärt Alex Eichhorn eine Hedging-Strategie gegen Volatilitätsspitzen, wie sie etwa am Black Monday im August 2024 auftrat. Er betont, dass Hedging grundsätzlich Kosten verursacht und nicht als Gewinnbringer gedacht sein sollte, sondern als Absicherung. Bevor man überhaupt hedgt, müsse das eigene Depot aufgeräumt werden: niedrige Margin-Auslastung, keine riskanten Short-Puts auf überhitzte Tech-Aktien und ein bewusster Umgang mit Hebeln.
Als Kernstrategie empfiehlt er den Verkauf von Put-Optionen auf den VIX-Index, wobei er klar zwischen Out-of-the-Money und In-the-Money Puts unterscheidet. Out-of-the-Money Puts (z. B.
13er Strike bei Future bei 15) bieten geringe Prämien, aber hohes Verlustrisiko, wenn der Future fällt. In-the-Money Puts (z. B.
30er Strike) liefern deutlich höhere Prämien und eine stärkere Hedging-Wirkung, auch wenn sie nicht wertlos verfallen. Er empfiehlt, zusätzlich einen Long Put als Absicherung zu kaufen, um das Verlustrisiko bei stark fallendem VIX zu begrenzen. 000-Euro-Topf fallen können.
Zudem erklärt er, dass VIX-Optionen auf Futures basieren und Contango den Hedge verteuern kann. Abschließend beantwortet er Hörerfragen und betont, dass VIX-Optionen direkter auf Volatilitätsspitzen reagieren als SPX-Puts, weshalb sie für Stillhalter die bessere Wahl sind.
FAQs
Der VIX-Index misst die implizite Volatilität von SPX-Optionen mit etwa 30 Tagen Restlaufzeit. Er basiert auf aus dem Geld liegenden Optionen und wird nicht direkt gehandelt, sondern über Terminprodukte wie VIX-Futures und -Optionen.
Hedging ist wichtig, weil niemand einen Crash wie den Black Monday am 5. August 2024 vorhersagen kann. Für Optionsverkäufer sind Volatilitätsspitzen besonders problematisch, da steigende implizite Volatilität die Optionspreise erhöht und zu Verlusten führen kann.
Die Strategie ist der Verkauf von In-the-Money-Put-Optionen auf den VIX, z.B. mit einem Strike von 20 bis 30, wenn der VIX-Future bei 15 steht. Dazu kann ein kleiner Long-Put als Absicherung gekauft werden, um Verluste bei fallendem VIX zu begrenzen.
Das Hauptrisiko ist, dass der VIX-Future durch Contango den VIX-Index annähert, z.B. von 15 auf 10 fällt, was zu Verlusten führt. Zudem müssen VIX-Optionen vor Verfall geschlossen werden, da die Abrechnung erst am nächsten Handelstag erfolgt.
Im Gewinnfall, z.B. bei einem Volatilitätsspike wie einem Black Monday, sollte man die Puts zurückkaufen, wenn sie etwa 80% Wertgewinn haben. Im Verlustfall unbedingt vor Verfall schließen, um Abrechnungsprobleme und steuerliche Nachteile zu vermeiden.
Nein, das ist kein Denkfehler, aber für Stillhalter sind VIX-Optionen direkter, da sie die Volatilität selbst abdecken. Ein SPX-Put hat weniger Einfluss bei Volatilitätsspitzen, da der VIX stärker ansteigt als der Index fällt.
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