#34 - Organisches vs. Anorganisches Wachstum als Makler
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Der Podcast diskutiert die Unterschiede und Anwendungen von organischem und anorganischem Wachstum in der Finanzmaklerschaft. Organisches Wachstum beschreibt die Rekrutierung und Schulung von Quereinsteigern ohne Branchenkenntnisse. Anorganisches Wachstum bezeichnet hingegen den Wechsel bereits erfahrener Profis aus anderen Vertrieben. Während anorganisches Wachstum effizienter ist – es bringt schneller höhere Erträge, benötigt weniger Schulungsaufwand und ermöglicht anspruchsvollere Gespräche –, ist es nicht für jeden Makler sofort zugänglich. Erfolg hängt stark von der eigenen Reputation und Position in der brancheninternen "Nahrungskette" ab. Ein Makler mit wenig eigener Erfahrung oder kleinem Team wird Schwierigkeiten haben, große Strukturen abzuwerben. Daher wird oft empfohlen, zunächst organisch zu wachsen, um Glaubwürdigkeit und Referenzerfolge aufzubauen. Ein zentrales Argument ist, dass unabhängige Makler an der Spitze dieser Nahrungsklette stehen. Sie können Branchenprofis maximale Freiheit, Vergütung und unternehmerische Perspektiven bieten – Vorteile, die Handelsvertreter-Systeme mit ihrer inherenten Beschränkung nicht übertreffen können. Dies erklärt, warum echte anorganische Wachstumserfolge bei Maklern möglich sind, in klassischen Vertrieben hingegen selten.
Definition und Bedeutung von organischem und anorganischem Wachstum
Du denkst nur als Handelsvertreter eines Strukturvertriebs sei organisches Wachstum möglich und dass die Maklerschaft nur durch Abwerben aus anderen vertrieben Wachstum möglich ist.
Wir wollen dir heute mitgeben, warum es in der Maklerschaft sowohl organisches als auch anorganisches Wachstum gibt und wie du davon profitierst.
Sprecher*in 2
Ich bin Handelsvertreter, holt mich hier raus.
So angefangen.
Doch ich breche jetzt aus.
Kein Ruf im Keller, kein Positionsverlust, kein Schein von Unternehmer sein, Wer Podcast zeigt, es geht und der Firmenwert bleibt dein.
Sprecher*in 1
Herzlich Willkommen zu unserem Podcast.
Ich bin ein Handelsvertreter, holt mich hier raus.
Der Finanzunternehmer Podcast mit dabei der Bastian Zimmermann und Maurice Tengler was, ich würde sogar direkt an dich überleiten organisches anorganisches Wachstum hol uns mal ab was bedeutet das überhaupt und vor allen Dingen wie bist du auf dieses Thema gekommen?
Sprecher*in 3
Das mache ich doch sehr gerne und damit auch Hallo von meiner Seite an unsere geschätzte Zuhörerschaft.
Wie bin ich auf das Thema gekommen?
Ich bin auf das Thema gekommen, weil wir sehr häufig aktuell in Gesprächen mit mehreren großen Handelsvertreter vertrieben immer wieder den Einwand bekommen, ja, man könne ja in der Maklerschaft keinen richtigen.
Strukturvertrieb machen.
Man könnte auch kein richtiges organisches Wachstum machen, weil die Systeme fehlen würden, weil es gewisse Unterschiede einfach in den Stati gibt.
Da wollen wir einmal drüber sprechen, damit wir aber einmal sozusagen Grundvoraussetzungen für alle schaffen, will ich einmal noch kurz einordnen, was bedeutet eigentlich organisches Wachstum, was bedeutet anorganisches Wachstum, damit wir das einfach einmal zusammen für alle klargestellt haben, wir fangen an mit dem organischen Wachstum, weil ich glaube, das kennt jeder, der in die Finanzdienstleistungen.
Eingestiegen ist, weil er selbst auch mal so gestartet ist.
Man kommt irgendwie als Quereinsteiger von der Uni, von der Ausbildung, aus dem Hauptjob oder teilweise ja auch Schüler, die also branchenfremd sind, in einen Prozess rein.
Wie auch immer der aussieht über einen Event, über einen Kundenprozess oder ähnliches wird man angesprochen, kommt dann in einen Bewerbungsprozess und wird am Ende dann eingestellt, so, das heißt, organisches Wachstum bedeutet, ich habe branchenfremde Leute und mache sie dann zu Profis und.
Und auf der anderen Seite das Gegenteil davon ist anorganisches Wachstum.
Das bedeutet, ich habe Branchenprofis, die in anderen vertrieben sind und zeige Ihnen Mehrwerte auf, die mein System eben offenbart, und deswegen kommen sie dann zu dem Schluss, das das passt.
Für mich für die Zukunft besser und wechseln dann das System, das heißt, das sind die großen Unterschiede und da wollen wir heute einmal drüber sprechen, was sind die Vorteile der beiden Systeme und.
Aber auch, wie sieht es denn eigentlich in der Maklerschaft aus zwischen organischem und anorganischem Wachstum?
Und da können wir gerne mal unsere Gedanken teilen und da würde ich einmal weitergeben gerne an Maurice, was fällt dir denn ein zum Thema organisches Wachstum in der Maklerschaft?
Warum die 'Ausbilder des Marktes'-Lüge nicht stimmt und der Zeit-Hebel
Hallo zusammen, mir fällt dazu als allererstes noch ein Satz ein, den ich früher immer von.
Namen will ich jetzt nicht nennen, aber jeder kennt die Person dann, wenn ich den Satz jetzt ausspreche, nämlich wir sind der Ausbilder des gesamten Marktes und dass die ganzen Makler unsere Vertriebspartner alle abwerben.
Das zeigt doch, dass wir hier was richtig machen und dass wir die besten Vertriebspartner deutschlandweit haben und bei uns organisches Wachstum am besten funktioniert.
Wir sind der Ausbilder des Marktes und die können alle nicht ausbilden, die wollen das alle nicht.
Nee, die können das alle nicht, wurde immer damit begründet, und deswegen begreifen die sich an unseren Vertriebspartnern, weil nur wir das können, wenn sie es nämlich selbst können würden, würden Sie es ja schließlich tun.
Sprecher*in 3
Du willst was sagen, aber das habe ich schon, das habe ich schon von mehreren vertrieben gehört tatsächlich, dass man sich als Ausbilder der Branche bezeichnet.
Sprecher*in 4
Ist ja irgendwo, vielleicht auch wenn man, wenn man das so macht, auf der anderen Seite muss man sagen, die Begründung.
Also früher habe ich das auch mal geglaubt und selbst wenn man das so sieht, dass die Ausbilder des Marktes sind, ist die Begründung finde ich, aber nicht ganz passend, weil seitdem ich rausgegangen bin und auch Makler geworden bin und immer noch organisch wachse und immer noch Vertriebspartner habe, die das machen, ich mir aber auch inzwischen die andere Seite angeschaut habe und weiß, warum es so tatsächlich, also in der Realität abläuft, denke ich halt, das hat nichts damit zu tun, dass sie
es nicht können, sondern der Grund ist ein ganz anderer.
Nämlich, dass viele Makler plötzlich die Möglichkeit haben, Leute, also größere Bereiche, ebenfalls in die Freiheit zu holen.
Weil wenn ich jetzt von einem Finanzvertrieb als Handelsvertreter in den nächsten Finanzvertrieb als Handelsvertreter wechsle, dann bin ich ja von ich bin nicht in der Freiheit zu, ich bin immer noch nicht in der Freiheit gewechselt, weil, egal für welchen Finanzvertrieb ich als Handelsvertreter arbeite, ich bin nicht frei unternehmerisch, ich habe keinen vielen Wert mehr gehört, nichts und bin nicht frei in den Entscheidungen.
Und da ist es auf jeden Fall so, dass genau deswegen halt keiner dann einfach so wechseln würde.
Und deswegen kann ich da auf jeden Fall sagen, wenn ich jetzt aber Makler bin, dann wechseln die Leute plötzlich in die Freiheit und denken dann okay, ich habe jetzt einen Schritt gemacht, ich bin jetzt in die Freiheit gegangen mit meinem Team, ich will jetzt anderen auch helfen.
Sich zu befreien und einen eigenen Firmenwert aufzubauen und so weiter und plötzlich geht das alles, was vorher halt nicht ging und dann ist das ja einfach wieder Opportunitätskosten oder ein einfaches Rechenbeispiel für meine investierte Zeit, wo ich den größeren größeren Hebel habe, einen größeren Leverage und wenn ich mir jetzt überlege, dass ich jetzt einen kompletten Quereinsteiger, einen Trainee, der davon überhaupt nichts mehr Ahnung hat.
Dementsprechend auch noch kaum Umsatz schreibt.
Ich habe zwar eine größere Marge, aber die größere Marge ist mit meiner Zeit ja zu kompensieren, weil größere Marge bedeutet, ich muss da ja noch alles selber machen und das bedeutet dann, wenn ich jetzt schaue, was muss ich an Zeit investieren und was kriege ich an Ertrag dabei raus, worst ist was ist wenn ich einen komplett ausgebildeten Teambereich habe, die ein Vielfaches an Umsatz bewegen, ich meine nämlich das Doppelte, dann das Zehnfache oder das teilweise 100 fache, wenn es mehrere
Vertriebspartner sind, das.
Dann ist ja die Rechnung die okay führe ich jetzt ein Anwerbungsgespräch mit einem Trainee, wo ich sagen würde, ja, das kriegt man in einem Gespräch hin, lass es mit einem größeren Strukturkopf im absoluten Worst Case bei mir.
Also entweder machen Sie es, also machen Sie es nicht am absoluten Worst Case hat es 3 Gespräche gedauert so und ob ich dann jemanden einen Trainee einarbeite und das jetzt irgendwie ein paar Wochen dauert oder ich einen neuen Strukturkopf die ganze Marktwirtschaft beibringe und dann gucke was kommt da am Ende bei raus, dann ist das nicht nur, dass es mehr Geld bringt.
Dass es künftig passiver ist und weniger von meiner investierten Zeit benötigt, sondern auch natürlich viel, viel mehr Spaß macht.
Denn wäre es nicht leid, im neuen Trainee 20000 mal am Whiteboard oder mit einer powerpoint Präsentation zu erklären, wie ein Bausparvertrag funktioniert, wie eine KLV funktioniert, ein fondssparplan Cost areage Effekt diesen ganzen Mist, wo die etwas fortschrittlicheren immerhin sowas ja schon als Video abgefilmt haben, aber selbst das würde mir noch auf den Keks gehen, das.
Und dann macht es natürlich viel, viel mehr Spaß.
Gespräche auf Augenhöhe führen zu können mit Leuten, die auch schon lange in der Branche sind.
Das heißt, wir haben den Faktor viel, viel mehr Spaß, es macht viel, viel mehr Spaß, du kannst auch dich über Erfahrungswerte austauschen, weil es immer mega spannend ist, mit einem Strukturkopf zu sprechen, der aus irgendeiner Struktur kommt, ob das jetzt ein anderer Finanzvertrieb ist oder dein eigener dann zu sprechen, was habt ihr so erlebt, wie lief das bei euch ab, so ein bisschen reinzuhören, es ist mega aufregend und spannend jedes mal, man erlebt ziemlich viel.
Es kostet dich weniger aktive Zeit, du verdienst viel mehr.
Es geht viel, viel schneller, also warum sollte ich das dann noch tun?
Die Bedeutung von Reputation und dem Hühnerleiterprinzip im Vertrieb
Jetzt aber zur alles entscheidenden Frage nämlich geht es dann trotzdem noch und der Punkt ist ja in der Maklerschaft, machen das natürlich trotzdem noch Makler, aber wer sind denn überwiegend die Makler, die das noch machen?
Ich würde sagen, aus unseren eigenen Reihen zumindest rate ich das immer den Köpfen von mir oder Führungskräften dessen Reputation.
Noch nicht groß genug ist, dass, wenn man selber vielleicht erst 5 oder 10 Vertriebspartner hat, kann man nicht erwarten, dass man eine größere Struktur mit 50 Vertriebspartnern rausholen kann, wenn man noch nie den Weg selbst gegangen ist.
Man spricht die Sprache vielleicht von denen, noch nicht, weil man gar nicht dieselben Erfahrungswerte hat, vielleicht von denen auch gar nicht für voll genommen wird, weil man, weil man sich dann als abgeworbener Mensch denkt, ja, was willst du mir eigentlich erklären, ich bin viel größer und weiter als du.
Solche Gedanken können natürlich muss nicht immer sein, aber können mit rein.
Und dann rate ich diesen Leuten natürlich immer erstmal organisch zu wachsen, nämlich mit Quereinsteigern, so wie wir alle mal angefangen haben, klassische Ausbildung, darüber dann Reputation aufbauen, Ergebnisse haben und mit dieser Reputation dann irgendwann aufs nächste Level zu gehen und dann eben halt gleich größere Bereiche auf einen Schlag herauszulösen, zu befreien, in die Freiheit zu bewegen und deswegen eine sehr ausführliche Antwort, aber du hast mich gefragt, was verstehe ich unter
organischem Wachstum, wie läuft das so ab in der Maklerschaft.
Würde ich erst mal so zusammenfassen.
Sprecher*in 3
Also ich bin ja ausführliche Antworten von dir gewohnt, deswegen sei es dir verziehen, aber ich würde noch mal kurz zusammenfassen, weil da waren jetzt sehr viele wichtige Punkte dabei.
Einmal das Thema Opportunitätskosten, weil wenn du jetzt jemanden fragen würdest aus der Branche, wie würdest du lieber wachsen mit organischem Wachstum, also wo du den Leuten wirklich von der Pike auf alles beibringen musst und.
Oder mit anorganischen Wachstum würde wahrscheinlich 90% sagen, ja mit anorganischen Wachstum, weil klar da ist die diese Lernphase einfach schon abgeschlossen.
Die Leute wissen grundsätzlich, wie das Handwerk funktioniert, und dann kann ich direkt mit den Leuten auch auf über oder über Projekte sprechen, die auf einem ganz anderen Level sind.
Das ist der erste Punkt, also Opportunitätskosten ganz klar, Vorteil anorganisches Wachstum.
Aber, und das war der zweite wichtige Punkt, den du auf jeden Fall gesagt hast, ist das Thema Reputation oder auch hühnerleiterprinzip, weil das kennt, glaube ich, auch noch jeder, auch aus dem organischen Wachstum, weil auch da gilt das Hühnerleiterprinzip jemand, der praktisch 3 Studiengänge abgebrochen hat und mit beiden Beinen nicht im Leben steht, wird es schwerer, schwerer, haben, jemanden auch, der in einem Hauptjob ist beispielsweise und sechsstellig im Jahr verdient davon zu überzeugen,
dass sein Karriereweg jetzt der bessere ist und.
So, das heißt also, da ist auf jeden Fall ein ganz, ganz wichtiger Punkt, dieses Thema.
Anorganisches Wachstum kann nicht jeder machen, es kann jeder versuchen, aber es wird bei manchen Leuten einfach besser funktionieren, weil sie halt schon das Einkommen haben, das Team, die Historie und auch die Position im Altvertrieb, die man eben braucht, weil wir sind nun mal in einem Business Case unterwegs, der Wert auf Statussymbole legt, und das sind auch Statussymbole, das muss man auch ehrlicherweise sagen, selbst die Nadel am Revers ist ein Statussymbol, du gehst auf eine Messe und
oder auf ein Event und du guckst erstmal ans Revert und Beurteilst.
Dann ist dieser Mensch was wert oder nicht oder wieviel ist das Wert?
Sprecher*in 4
Ein kleiner kleiner Pinguin, ein großer Pinguin, ein sehr, sehr großer Pinguin.
Ja, aber.
Sprecher*in 3
Es ist ja wirklich so.
Ich habe mir auch damals in manchen Managerrunden, in denen wir gesessen haben, da haben Leute Dinge gesagt, wo ich eigentlich grundsätzlich gesagt hätte, stimme ich überhaupt nicht zu, aber ich dachte mir halt, okay, der hat die höhere Position, er hat die größere Nadel.
Der wird ja schon recht haben, weil der ist ja schon erfolgreicher als ich, obwohl ja das eigentlich totaler Unsinn sein kann.
Die Hierarchie und Nahrungskette im deutschen Finanzmarkt
Jetzt will ich aber noch einen Punkt ergänzen, der besonders wichtig ist für das Thema anorganisches Wachstum, weil es wird ja immer von den vertrieben, also von den Handelsvertreter vertrieben, darauf geschossen, ja, die Makler können ja nur das machen, was ja aber nicht heißt, dass sie es selbst auch nicht gerne machen würden.
Sondern wenn man in die Gespräche geht mit denen, dann sagen sie immer, ja, ja, wir sind jetzt auch, wir sind gerade voll auf Fokus branchenprofi, da haben wir sogar einen eigenen Vortrag, da haben wir sogar ein eigenes Webinar, da wollen wir jetzt die Branchenprofis angreifen, so, jetzt sind wir ja selbst aus dem Vertrieb gekommen, wo wir als Mehrfachagenten tätig waren, und da muss man mal dazu sagen, das Thema Nahrungskette ist hier ganz wichtig im Finanzmarkt, was meine ich damit, das haben
wir, glaube ich, auch schon mal in der Folge besprochen und.
Dass wir so Stufe 1 haben.
Wir haben Leute, die in der Ausschließlichkeit bei einer Bank oder Versicherung fest angestellt sind, dann haben wir Ausschließlichkeitsvermittler, die in der Selbstständigkeit, bei einer Versicherung oder Bank arbeiten, dann haben wir diese Ausschließlichkeitsvertriebe, die eben nur ein Produkt promoten können, auch als Handelsvertreter, dann haben wir die Mehrfachagenten und dann die Makler im Außenverhältnis mit 84 er Innenverhältnis und dann die richtigen Makler so, das ist eigentlich die
Kette.
Und in dem in der Position, wo wir waren, als mehrfach Agenten, waren wir so in der Nahrungskette, in der Mitte, das heißt rein produkttechnisch Dienstleistungstechnisch waren wir den Ausschließlichkeitsberatern und sowas auf jeden Fall überlegen.
Communitytechnisch kann man jetzt natürlich streiten, wer sich mit wem gut versteht, aber perspektivtechnisch, also das Thema Einkommen und.
Da und da würde ich auch mal Eure Einschätzung gleich gerne hören.
Also ich kann es an einer Hand abzählen in den 9 Jahren wo ich in diesem Handelsvertretervertrieb war, wie viele Branchenprofis wir tatsächlich gewonnen haben, das kannst du an einer Hand abzählen, weil Banker und Versicherer haben gesagt, ja, okay, ich kriege dann jetzt da irgendwie 10 Promille.
Davon, ich habe jetzt hier aber ein fixes Einkommen, ich habe keinen Kundenstamm, den ich mitnehmen kann, ist mir ein zu großes Risiko, Perspektive fehlt mir, Haken dran ausschließlichkeitsvermittlung gesagt ich verdiene doch hier viel mehr Kohle mit den Produkten die ich hier vermitteln kann kannst du auch vergessen und ein Makler oder auch ein Makler mit 84 er Innenverhältnis der auch mehr Vergütung bekommt die gleiche Dienstleistung anbieten kann, der wird erst recht nicht von der
Nahrungskette hinten nach vorne wechseln.
Also man ist so auf dem Niveau von einem.
Weiß ich nicht.
Von einem Barsch beispielsweise ne, da ist so eine Nahrungskette in der Mitte ist schon ein großer Fisch, aber es ist jetzt kein ist jetzt kein weißer Hai, der ganz oben irgendwie mitschminkt wisst ihr was ich meine um das mein zu haben?
Die Illusion der Freiheit: Warum Branchenprofis selten wechseln
Auch so weiß nicht Tarek, wie viele es bei dir waren, aber ich würde auch sagen, wenn ich jetzt bei mir, ich war ja 5 Jahre da, ich würde sagen ich weiß nicht, kann auch sein, dass ich an 2 Händen, aber ich glaube auch eher, dass ich es an einer Hand absehen kann.
Also wenn ich jetzt nachdenke, fallen mir so 34 Namen ein.
Kann sein, dass wenn ich länger drüber nachdenken würde, es noch mehr sind, aber es waren auch nie Strukturen.
Das war dann so der angestellte Banker, der im Angestellten einen Fixum hatte und einfach heimlich, der hat dann sogar nicht gekündigt, weil der hat einfach heimlich nebenbei schon eingereicht.
Bei uns hat gehofft, dass er damit dann irgendwann so viel verdient, dass er dann seinen Job kündigen kann.
Es war nie irgendwie, ich kündige vorher auch von der Versicherung hatten wir mal wen auch an, das waren immer so angestelltenverhältnisse, aber selten welche die jetzt irgendwie entweder schon auf Provision gelebt haben und erst recht keine größeren Strukturen Tarek bei euch im Standort.
Sprecher*in 1
Wollte ich gerade schon sagen.
Also gerade bei uns war es wirklich nur eine Handvoll, das kann ich schon so sagen, aber natürlich die.
Sprecher*in 4
Herrschaft auf wie viele Jahre gesehen?
Sprecher*in 1
Über die letzten 10 Jahre kann ich schon sagen, so, aber die Herrschaften schauen sich natürlich halt auch die Plattform an und wenn sie jetzt nicht zwingend eine attraktivere Plattform kriegen, wo sie vielleicht eine bessere Vergütung bekommen, wo sie vielleicht größere Vorteile für ihre Kunden kriegen und ähnliches, gerade auch der Rechtsstatus und.
Stellen sich die Frage, warum soll ich mein aktuelles grünes Glas Gras verlassen für eine eine vermeintlich grünere Wiese?
Sprecher*in 3
Ja, 100% und das ist ein guter Punkt, den Du genannt hast.
Maurice, weil manche war bei uns natürlich auch so, die haben dann parallel gesagt, ja, ich baue mir dann den Kundenstamm auf und wenn dann die Einnahmen groß genug sind, dann kann ich ja kündigen und den Wechsel machen.
Und jetzt könnt ihr dreimal raten, wie viele letztendlich den Wechsel gemacht haben.
Das kann man wiederum an einem Finger vielleicht abzählen, das war nämlich wahrscheinlich irgendwie eine Person oder 0.
Und dann kam also, wir hatten so ein Beispiel, er hat dann auch diese Sichtungsphase komplett gemacht und dann gesagt, ja super, ja verstehe ich Dienstleistung Tipp Top aber ist am Ende dann irgendwie zur Bausparkasse gegangen und hat dann halt da das nächste Angebot bekommen und sich dafür entschieden und diese Problematik hast du einfach nicht in der Maklerschaft.
Weil du am Ende der Nahrungskette bist.
Es gibt nicht mehr, es gibt nicht mehr Vergütung, die man hier verteilen kann, und es gibt auch nicht mehr Freiheit, die man verteilen kann und deswegen im Wert.
Sprecher*in 4
Nicht mehr Rechte, nicht mehr.
Sprecher*in 3
Also vielleicht kommt ja in Zukunft noch mal irgendein neuer Status oder so.
Aber steigt.
Sprecher*in 4
Jetzt ein neuer HGB Paragraph.
Sprecher*in 3
Mit der vorne an.
Also es ändert sich ja auch immer mit der Zeit.
Aber für mich war damals ja auch weil ich hatte mir parallel, als ich gekündigt hatte, auch noch mal einen anderen Handelsvertretervertrieb angeguckt, aber mit einem 93 er Status nach außen, also ein Makler nach außen und 84 er im Innenverhältnis, und den fand ich super, weil das war wie unser Vertrieb, nur mit ein paar Chromfelgen aufs Auto drauf geklatscht.
Ja, also die haben in vielen Punkten einfach irgendwie einen besseren Job gemacht und.
Und trotzdem habe ich mir aber am Ende dann die Frage gestellt, will ich das jetzt noch mal machen?
Also alle Kunden jetzt irgendwie versuchen von A nach B zu bewegen.
Mein Team von A nach B um dann vielleicht aber in 34 Jahren festzustellen, hm okay der Vertrieb hat sich ja genau in die gleiche Richtung entwickelt wie mein Alter Vertrieb.
Ich bin schon wieder 84 er und jetzt kann ich die nächste Planung machen wie ich wieder das ganze Team und die ganzen Kunden irgendwie von A nach B bekomme ohne juristische Probleme zu bekommen und das möchte ich einfach nicht und ich glaube, dass das vielen Branchenprofis genauso geht.
Die sich sagen, nee, wenn ich jetzt diesen Schritt einmal mache und diesen ganzen Aufwand auf mich nehme und diese Phase der Kündigung et cetera PP und Team und Kunden, dann mach ich das nur einmal im Leben und dann ist auch gut, und das ist aus meiner Sicht einer der größten Gründe.
Warum es viele dieser Handelsvertreter Vertriebe nicht schaffen, große Strukturen von A nach B zu bewegen, weil die halt einfach dann auch auf die Idee kommen und sagen, ja, wenn ich schon Freiheit mache, dann mache ich es richtig, dann mache ich nicht noch mal vom silbernen Käfig in den goldenen Käfig.
Aber am Ende ist es halt immer noch ein Käfig.
Versteht ihr das?
Ist das ist der große Punkt.
Sprecher*in 4
Ich.
Maurice's Praxis-Einblick: Organisches Wachstum delegieren und skalieren
Wird vielleicht noch mal den Zuhörern noch mal einen Einblick oder Überblick besser gesagt geben, wie das denn jetzt genau in der Praxis aussehen kann, um das vielleicht noch mal besser anhand vielleicht von uns selber noch mal zu erläutern, wie das so im Alltag eigentlich aussieht, denn jetzt angefangen hat es bei mir natürlich auch mal so, ich habe mich über jeden einzelnen Vertriebspartner gefreut, den ich irgendwie hätte noch also am Anfang hast du so genommen, was du kriegen konntest.
Dann bist du mit Leuten, wo du alles genommen hast, was du kriegen konntest, auf die Schnauze geflogen, weil du gemerkt hast, 6 Monate Zeit in jemanden reingesteckt aus der Person ist nichts geworden, meine Zeit ist weg, kriege ich nicht wieder, dann warst du selektiver.
Hast du noch die Guten genommen und so weiter dann hast du immer öfter auch nein gesagt und so weiter und jetzt, seitdem man in der Maklerschaft ist und auch viel größer als mehrere Vertriebspartner hat und so weiter ist es bei mir inzwischen sogar so, weil.
Was viele Zuhörer vielleicht auch nicht wissen können, ist von meinen direkten Ich weiß gar nicht, wie viele es inzwischen sind.
Ich würde sagen, irgendwas zwischen 15 und 20 müsste ich mal zählen, weiß ich jetzt nicht aus dem Kopf, aber das ist eigentlich eigentlich so gut wie jeder ist eigentlich bei mir inzwischen auf 100%, also sind Stufengleich mit mir, haben 100%, ich habe 100%, ich habe ein 2 Bereiche noch, die sind nicht auf 100%, die sind aber kurz davor und ansonsten habe ich aber ganz viele Bereiche, die haben alle.
Die haben alle eigene Führungskräfte mit IHK, die Ausbildung machen, an ihren Standorten eigene Meetingkulturen haben, alle unabhängig voneinander deutschlandweit verteilt.
Und wenn ich jetzt heutzutage, ich kriege ja keine Ahnung, ich habe, glaube ich, 567 Gespräche in der Woche mit mit Köpfen oder mit teilweise sind es auch einzelmakler und so weiter das ist nicht immer ein großer, ein großer Strukturkopf, aber Leute, die sich aufgrund unserer Marken, die wir haben, bei uns eintragen, melden und mache ich ja ganz normal die Codes, und wenn ich merke, ich habe das inzwischen sogar schon so, dass ich im Vorfeld die.
Weil ich nicht mal mehr die Zeit habe, den Call zu führen.
Also das Anwerbungsgespräch, dass ich im Vorfeld nicht nur ich mache das Gespräch und entscheide dann, ob ich mit der Person will, sondern inzwischen so weit, dass ich im Vorfeld vor dem Gespräch überlege, will ich das Gespräch überhaupt und Frage im Vorfeld ab, woher die kommen, wie groß sie sind, was sie für Umsatz machen und so weiter und wenn ich merke, der hat zu wenig Vertriebspartner oder noch keine IHK Ausbildung oder was auch immer, dann mache ich die Gespräche gar nicht mehr, sondern
ich gebe die in meine Bereiche rein, die halt.
Halt noch organisch wachsen und das zeigt ja, organisches Wachstum ist möglich.
In der Maklerschaft ist nur die Frage, musst du es noch selbst machen, musst du selbst noch den Trainee vom Schnürsenkel aus ausbilden, beibringen muss es du als Kopf vielleicht noch, vielleicht hast du auch schon ein paar Teamleiter, Leute die schon die Leute begleiten, aber ohne dich geht es halt trotzdem noch nicht in der Einarbeitung und sagst du du brauchst das noch jede einzelne jeden einzelnen neuen Vertriebspartner mit Ausbildung und so weiter da sagst du nee.
Ich muss meine Zeit auch sinnvoller einteilen.
Ich will was, wo ich einen größeren Hebel einfach habe, und das ist bei mir inzwischen so.
Das heißt aber nicht, dass ich nicht organisch wachsen könnte und das sagt, Ich habe inzwischen mehrere Projekte, mehrere Firmen, und ich muss auch meine Zeit natürlich so aufteilen, wie sie am sinnvollsten investiert ist.
Und dann gucke ich natürlich auch, in wen stecke ich jetzt noch selbst.
Zeit rein, und das ist natürlich eine ganz andere Sache, jetzt mit jemandem wie euch zum Beispiel, wenn ich euch jetzt abwerben würde aus dem Strukturvertrieb.
Als jetzt einen Trainee komplett einen Tippgeber von Anfang an auszubilden.
So und jetzt haben wir aber gerade weil ja eben organisches Wachstum möglich ist und das in meinen Strukturen auch passiert, gebe ich sie eben dort rein, wo ich weiß, dort macht jemand mit denen die Ausbildung, die Einarbeitung macht, mit denen die Termine meetingkultur Events, einfach alles, was man so kannte bislang, und ich gebe sie dann da einfach rein, aber das ist ja gerade der ultimative Beweis dafür, dass es eben geht, aber es ja freiwillig ist, dass ich das mache.
Nicht, weil ich es nicht kann, sondern ich möchte es so, weil ich es unternehmerisch, was meine Zeit angeht, als sinnvoller erachte.
Oder wie seht ihr das?
Wofür gibst du 50% deiner Provision ab? Die Margen-Falle
Na du kannst es ja jetzt sagen, weil natürlich in deiner Position ist es total logisch, dass man den größten Hebel sozusagen beim anorganischen Wachstum hat und das andere eben entsprechend verteilt.
Ich würde aber mal eine Ebene unten drunter gehen, weil das ist immer ein Punkt, der kritisiert wird und.
Und den will ich einfach einmal klarstellen.
Also sagen wir mal, wir gehen jetzt auf die Ebene eines Seniorberaters Consulting Partners, wie auch immer man das jetzt in irgendeinem Vertrieb nennt, also jemand, der gerade frisch zum Beispiel die IHK gemacht hat, hat seine ersten 40 Kunden gewonnen, so, da geht es ja darum, kann der Organ nicht wachsen als Makler, und dann würde ich das so einordnen, wenn wir uns jetzt wieder diese den Markt vorstellen in den verschiedenen Stadien, dann bewegt sich ja auch dieser Makler 93.
Strukturvertriebler am Ende der Nahrungskette und kann Leute, die sozusagen vom Wissensstand her, vom Standing und so weiter auf seiner Ebene ist und darunter auch zum Beispiel Anorganisch aus anderen vertrieben abwerben, weil sein Gesamtpaket seines Strukturvertriebes einfach die gleichen oder bessere Inhalte bietet, als er sie jetzt in seinem aktuellen Vertrieb hat.
Aber auf der anderen Seite einfach die Vergütung, also die Perspektive, weil Leute wollen ja immer irgendwie Community, die wollen eine gescheite Dienstleistung und.
Und die wollen eine gescheite Perspektive.
Also verdient man damit auch Geld und das kannst du den Leuten dann alles bieten.
Das heißt auch jemand, der davor sich total schwer getan hat, weil er sich einfach nicht, weil er das Wachstum einfach nicht hinbekommen hat, kann auf einmal mit den Mehrwerten, die die Maklerschaft ja alleine bringt, da kommen ja unsere Mehrwerte gar nicht dazu, es reicht ja schon, wenn du allein nur diese Maklermehrwerte hast, dann kannst du schon hingehen und aus jedem der anderen Vertriebe die Leute abwerben und.
Und eine echte, bessere Perspektive bieten.
Du kannst ja aber auch jemanden, der organisch zu dir kommt, direkt viel schneller eine Perspektive bieten, als es der andere Vertrieb kann, weil direkt eine größere Summe ausgeschüttet werden kann und trotzdem die gleiche Betreuung stattfindet und deswegen aus meiner Sicht ist organisches Wachstum hier deutlich besser möglich, Punkt 1, weil einfach die Mehrwerte für organisch und andere gar nicht besser sind und zweitens hast du halt einfach die Thematik und das muss sich mal jeder Zuhörer auch
selbst fragen.
Sagen, weil das ein guter Punkt, den du gerade genannt hast.
Also mal angenommen, wir haben jetzt jemanden, der hat ein eigenes Büro, der Macht seine eigenen Events, der Macht seine eigenen Ausbildungen, der Macht die ganze Infrastruktur selbst.
Wofür gibst du denn jetzt eigentlich noch Marge nach oben ab?
Was sind denn eigentlich die Mehrwerte, die dir jetzt noch geboten werden dafür, dass du dann 3040 50% deiner 60%, deiner Marge nach oben abgibst?
Setzt das Mal ins Verhältnis.
Ist es das wirklich wert oder mal angenommen, das Gleiche gäbe es in der Maklerschaft.
Du könntest aber direkt auf 8090 100% der Provision kommen, je nachdem in welchem Stadium du dich gerade befindest.
Wäre dann nicht ein Wechsel eben an der Stelle sinnvoller, weil das können mir oft die Leute gar nicht beantworten?
Ja, wofür gibst du denn das Geld so gerne ab und dann kommt häufig.
Und wenig Antwort, wenig Fundament.
Das heißt, man verkauft sich das ja eigentlich eher selbst.
Warum es hier jetzt so super toll ist, anstatt mal zu hinterfragen, ob es wirklich so super toll ist und ob diese Mehrwerte dann eigentlich ein Monatsgespräch das wert ist, dass ich irgendwie 50% meiner Provision abgebe, muss man auch mal ehrlich sagen an der Stelle ich.
John Maxwells 5 Ebenen der Führung im Vertrieb erklärt
Würde sogar hinzufügen, du kannst eventuell sogar die attraktivste Plattform haben und gegebenenfalls auch sogar das beste organische und anorganische Wachstum haben.
Das funktioniert aber nur, wenn du ja als Person, als Führungskraft, als Mentor in deiner Rolle ebenfalls auch wirken kannst.
Weil es gibt ein schönes Buch von Maxwell John Maxwell, 5 Levels of Leadership, da geht es halt darum, dass du, Maurice gerade das Beispiel genannt, oder ich glaube, Basti, du hast das mit dem Junior Berater beziehungsweise derjenige, der jetzt gerade seine IHK Prüfung absolviert hat, was kann derjenige mir jetzt beibringen, wenn der jetzt organisches Wachstum betreibt, da kann er maximal in seiner Position, in der er sich befähigt hat.
Ja, andere ausbilden so und dann geht es ja darum, dass wir in der nächsten Stufe also jemanden Hass, der dir so eine Art Zustimmung gibt, dass der sich von dir auch führen lassen will, das wäre so die zweite Ebene, und da geht es dann wirklich, da geht es um Beziehungen, da geht es um Vertrauen, da geht es halt um auch gegenseitigen Respekt, dass man ja auch so eine Art Teamklima entwickelt und halt auch aufbaut und nachdem, und das ist das Entscheidende, ist die Dritte, diese dritte Ebene, und
das ist die.
Die bestätigt, dass du das, was du anderen Vorlebst auch selber selber umsetzen kannst.
Also es ist so diese diese Ertragsebene, also bringst du andere in Ergebnisse, bringst du andere in in ins Geld verdienen, bringst du andere in in Schwung.
Vor allen Dingen hast du ja dieses Thema Führung durch Vorbild solche Dinge, also da unterscheiden sich halt ich jetzt mal echte Lieder von reinen Managern also.
Die erste Position, die ist halt klar, zweite auch und jetzt halt die dritte und dann kommt halt die vierte Position.
Ich finde die da scheitern die meisten, die vierte Position ist schaffst du es andere zu entwickeln, die entsprechend zu diesen zu dieser Persönlichkeit werden, die es schafft andere ins Geld verdienen zu bringen, also schaffst du es zu multiplizieren und.
Und das ist, da entsteht der Nachwuchs und ich würde behaupten, dass dieser, dieser dieses organische Wachstum ausschließlich auf dieser dritten und vierten Ebene passiert, weil, wenn du das drauf hast, wenn du das kannst, andere Menschen zu entwickeln, dann schaffst du organisches Wachstum, dann schaffst aber auch an organisches Wachstum, weil Diesejenigen dann auch merken, das kann nur eine attraktivere Plattform sein, weil hier bekomme ich nicht nur finanziellen, fachlichen Mehrwert, sondern
auch Mentoren, Mehrwert ich.
Genau.
Und der fünfte, die fünfte Ebene, um das Mal abzuschließen ist, ich nenne jetzt mal halt so, der Gipfel, da geht es halt darum, dass du ja jetzt mal Propheten ähnlich Menschen irgendwie so entwickeln kannst, dass du sie auf einer, auf einer Ebene auf eine Ebene bekommst, dass einfach alles und jeder dir dir folgt und so lebenslanges Wachstum hinbekommst.
Also das sind so diese, diese 55 Ebenen, wollte an der Stelle mal kurz erwähnt haben.
Wie Führungskräfte dich klein halten wollen: Die Immunisierungs-Lüge
Klingt spannend, kannst mal unseren Affiliate Link mal wieder für unser Buch, für unseren Buchtipp der Woche unten in die in die Shownouts reinpacken würde.
Sprecher*in 1
Ich sagen Level leadership.
Sprecher*in 3
Aber ist gut, aber ich würde sagen, also manche dieser Punkte, die kann auch jemand in einem normalen Handelsvertretervertrieb auf jeden Fall erfüllen.
Aber es ist einfach schwieriger so, warum sollte ich das machen, weil wenn ich das doch auch mit einem größeren Kuchen, den ich einfach verteilen kann.
Machen kann.
Dann habe ich 2 Vorteile.
Vorteil Nummer 1 ist, ich kann mehr auf Qualität im Wachstum achten, weil ich einfach höhere Margen und höhere, also größerer Kuchen zu verteilen ist halt einfach für alle eine Win Win Situation, das ist Punkt 1 weil bei uns hat man früher mal gesagt mach doch die Spülmaschine alles rein und gucken was hängen bleibt so und dann hast du aber auch natürlich irgendwie B und C Partner dabei, die dafür sorgen, dass du den nächsten A Partner eben nicht bekommst.
Dann.
Das musst du gar nicht machen, weil es reicht ja, wenn du am Anfang 34 gute Leute und am Ende ist ja das Entscheidende, verdient jeder von denen Geld und wenn die natürlich am Anfang auch schon höhere Karrierestufen haben, weil ein größerer Kuchen zu verteilen ist, ist das auf jeden Fall deutlich möglich.
Und der zweite Punkt ist, und das ist glaube ich, etwas, was jetzt vielen Leuten in unserem Altvertrieb, aber auch in anderen vertrieben des 84 er Status in der Branche passiert ist, nur weil du diese Skills hast, die du jetzt gerade aufgezählt hast, heißt es ja auch nicht, dass das für immer so bleibt.
Dabei, wenn du an der Nahrungskette wie gesagt nicht am Ende dich befindest.
Also immer die Sorge haben muss, dass es ein besseres System da draußen gibt, dass dir deins torpediert, weil es einfach Mehrwerte hast, die du nicht hast, dann kannst du dir auch nie sicher sein, ob dieses Lebenswerk, was du dir geschaffen hast, auch so bestehen bleibt oder ob nicht manche Leute auf die Idee kommen und sagen, da sind schon ein paar Leute auf einer grüneren Wiese und anscheinend, du scheinst da zu funktionieren.
Und dann ist es auch schwer, da zu immunisieren, wenn die Leute, die gewechselt sind, ja auch da Erfolge gehabt haben.
Und dann werden andere denen folgen, und dann gibt es auf einmal herdenbewegungen und plötzlich ist dein Team halbiert, Geviertelt und so weiter und sofort, das können wir nur noch mal als Appell natürlich an unsere Zuhörer geben, sich zu überlegen, will ich denn in einem System sein, das nicht am Ende der Nahrungskette ist?
Oder möchte ich am Ende stehen, muss ja jeder selbst entscheiden.
Sprecher*in 4
Und was auch jeder selbst entscheiden muss, ist.
Wenn du jetzt dir hier in dieser Folge alles, ja alles für dich soweit Sinn macht und du sagst ja, das war mir so noch gar nicht bewusst.
Und jetzt ist natürlich muss man sagen, hätte ich früher wahrscheinlich nicht anders gemacht, ist aber nicht unbedingt der richtige Weg jetzt.
Deine Konsequenz ist, dass du jetzt versuchst, die Dinge, die du jetzt hier gelernt hast, in der Folge als Nächstes mit deiner Führungskraft zu besprechen, sagst ja, wusstest du das und das und das, und ich habe hier das gelernt und so weiter.
Dann rate mal, welche Antwort da wahrscheinlich kommen wird, nämlich ja okay, aber wir wollen das doch gar nicht, wir wollen doch gar nicht den Markt abwerben, weil die haben doch alle gar keine Werte, ich will doch gar nicht den Dreck, die die Bösen und wie man alles über den Wettbewerb halt spricht, ich will die doch auch gar nicht haben.
Also komisch wäre, wenn du es könntest, würdest du sie mit Kurshand entgegennehmen, wenn plötzlich eine 20er 30er Struktur zu dir kommt und Umsatz macht.
Aber solange du es nicht kannst, ist dann die Ausrede?
Ja, wir wollen die auch gar nicht.
Also dann fängt die Führungskraft an den Train hier einzureden, warum es doch besser ist den Weg zu gehen, dass man halt die ganze Zeit nur mit selbst ausgebildeten Vertriebspartnern zusammenarbeitet, wo man ja sagen muss, das ist in den Anfangssequenzen ja nicht falsch, also wenn ich nicht selbst den weggegangen wäre von Anfang an, von der Pike auf alles zu lernen, auch mit Partnern, die man nicht einstellen sollte, um die Fehler zu machen, all das, was damit zusammenhört, hätte ich gar nicht
die Reputation gehabt, um auch größere.
Bereiche heute regelmäßig in die Freiheit zu bringen, aber wo man sich selbst eingestehen muss, ist es einfach eine Lüge.
Wenn dir deine Führungskraft sagt, Hey, du hast jetzt die Reputation, deine Führungskraft hat vielleicht schon 50 oder 100 Vertriebspartner.
Und die sagt jetzt, sie würde nicht noch weitere 100 nehmen, wenn die auf einen Schlaf zu dir kommen würden, weil er sagt, ja, die haben ja nicht dieselben Werte wie wir, was redest du für einen Scheiß, die Werte legt doch nicht der Vertrieb fest.
Außerdem denkt by The Ray Jeder Finanzvertrieb, jeder Handelsvertreter von einem Finanzvertrieb, dass sie die einzig waren sind, die die Werte und das Herz am rechten Fleck haben, aber was du für Werte hast, legst du doch ganz alleine fest und nicht die Hülle, in der du dich befindest, macht gar keinen Sinn, aber.
Also das ist meine Immunisierung an dich hier an dieser Stelle.
Sobald du zu deiner Führungskraft rennst und du dann so einen Quatsch hörst von deiner Führungskraft, ja, die wollen wir ja gar nicht und so weiter ist es schon klar, dass es auch Leute gibt, die will man wirklich nicht, aber pauschal zu sagen, dass ich, dass ich dieses Instrument, dieses Vehikel nicht gerne hätte, ist einfach gelogen, und das ist nur, weil man sich selbst nicht eingestehen will, dass man es nicht kann und.
Und man dir versucht dann das trotzdem wieder schönzureden, weil man halt keine andere Wahl hat und dann sonst dich im Zweifel ja verlieren würde an die Freiheit.
Sprecher*in 1
Es ist halt einfacher, jemanden eine nebenberufliche Tätigkeit zu motivieren, als einen Hauptberufler, der schon im Saft ist, von seinem Geschäftsmodell Weg zu hinzuloben.
Sprecher*in 3
Aber das ist eine gute Frage an die Zuhörer, die sich jetzt vielleicht auch im mittleren oder oberen Management in Handelsvertreterstrukturvertrieben befinden.
Wie viele 30er Strukturen hast du denn schon für dein System gewinnen können, kannst du das noch unter einer Hand abzählen oder sind es schon zweistellige?
Also wie oft war das denn schon erfolgreich und dann kannst du ja fragen, ob das System wirklich so gut ist, wie du dir das selbst vorstellst.
Systemwechsel: Integration und kulturelle Unterschiede im Vertrieb
Mal gucken, ich will noch einen Punkt.
Ergänzen, weil der ist mir aufgefallen in Gesprächen, auch mit Leuten aus einem größeren Handelsvertreter Strukturvertrieb, der auch sehr stark wächst, die auch tatsächlich schon die eine oder andere Struktur aus anderen vertrieben gewonnen haben.
Und da habe ich davor noch gar nicht so wirklich drüber nachgedacht.
Und zwar nehmen wir mal an, wir werben jetzt Leute ab aus der Kategorie 1 ausschließlichkeitsvertrieb.
Dann muss man ja sagen, die haben dann teilweise ja noch nie ein Vergleichsprogramm kennengelernt, oder die Wissen auch diese Produktreihe perfekt in und auswendig, sind darin top ausgebildet, müssen aber jetzt bei ihrem Wechsel erst mal den Rest des Marktes kennenlernen.
So und jetzt bin ich aber in einem 84 er handelsvertretervertrieb der eine ganz klare Linie vorgibt, das heißt, die Integration dieses Partners oder dieser Struktur in dieses System ist ja viel schwieriger, wir machen das mal ein bisschen plastischer, also mal angenommen, wir 3 überlegen jetzt auszuwandern und.
Und gehen nach Österreich.
Ja, das ist uns eine sehr bekannte Kultur, dann können wir uns da schnell integrieren.
Gehen wir nach Frankreich zum Beispiel, wird schwieriger, müssen wir erstmal die Sprache lernen und umso weiter wir uns von Europa weg entfernen, desto schwieriger wird es für uns, eine Integration durchzuführen, und so ist es ja auch mit den Strukturvertrieben, weil jemand, der in der Kategorie, ich sag mal Makler, außenverhältnis, Handelsvertreter, Innenverhältnis A oder B wird sich wahrscheinlich sehr einfach in dieses System integrieren lassen, aber.
Aber jemand, der weiter entfernt ist, weil er halt bisher immer nur ein Produkt vermittelt hat beispielsweise, der wird dann vielleicht am Anfang sagen, okay finde ich super, aber weil man ihn halt einfach in dieses System versucht reinzuquetschen und es vielleicht aber auch nicht zu ihm passt, weil wir sind alle Individualisten und vielleicht passt es auch einfach nicht dazu und dann wird man vom System wieder ausgespuckt und sagt Okay das Reise ist hier zu Ende, funktioniert nicht und da sehe
ich einen der größten Vorteile in.
In unserer Art zu arbeiten, weil die Einzelnen vergleicht das ja immer mit der mit der EU.
Wir haben ein Bündnis Obendrüber, wo wir gemeinsam Entscheidungen treffen, aber jeder ist doch souverän seines eigenen Staates, seines eigenen Territoriums und kann da die Entscheidungen treffen, und wenn jemand sagt, ich komme halt von der Gesellschaft X und ich will weiterhin nur diese Produkte von denen vermitteln, aber ich will einfach mehr Courtage dafür bekommen, dann ist das in Ordnung, dann können wir ihm natürlich den Hinweis geben, schau mal das das und das ist natürlich auch, sind
super Produkte, die könnten einem Kunden echt Mehrwert liefern, aber.
Aber wenn er das unbedingt so machen will, dann soll er das so machen.
Dann ist es in Ordnung, weil am Ende muss er ja auch die Verantwortung dafür übernehmen und deswegen ist es viel besser, dieses offene System zu fahren, wo es mehr Freiraum gibt, wo der eine Halt einen Lead Vertrieb macht, der andere Bestandskäufer ist und die meisten Strukturvertrieb machen und trotzdem sich austauschen und Benefits von den anderen eben erwerben kann.
War noch ein schöner Vergleich.
Sprecher*in 1
Also politisch top.
Sprecher*in 3
Das ist immer wichtig, muss mal geopoli ja, ich denke mal, da sind wir jetzt niemandem auf die Füße getreten.
Habt ihr noch irgendwas?
Skalierbarkeit, IT-Systeme und der finale Appell zum Handeln
Entfremdeter bist du ja.
Sprecher*in 3
Ja, also würde man ja, wenn man auswandert wie jetzt Maurice, dann würde man ja auch überlegen okay wo, wo habe ich da schon mal kulturelle Anknüpfungspunkte oder wie weit muss ich mich da irgendwie weiterentwickeln?
Habt ihr noch Punkte zu ergänzen?
Sprecher*in 4
Nee.
Sprecher*in 3
Die wichtigsten hast du mich so weit?
Super.
Vielleicht noch einen kleinen Punkt, nämlich das Thema Skalierbarkeit, wird immer wieder angesprochen und ich würde jetzt einfach mal unterstellen, dass unsere Systeme ebenfalls Skalierbarkeit bieten und manche Vertriebe bauen ja immer neue Systeme, die sie dann ihren Vertriebspartnern zur Verfügung stellen und sagen, das ist jetzt unser neues Thema, das.
So, dafür haben wir jetzt ne brutal Rollout, das haben nur wir, dann musst du ja aber einfach nur einmal Google anschmeißen und herausfinden, OK, da steht einfach nur eine IT Firma im Hintergrund.
Die das eben für Preis x anbietet.
Und dann ist halt die Frage, bin ich jetzt bereit irgendwie 50% meines Overheads abzugeben, damit diese 400€ Lizenz für mich übernommen wird oder kann ich das nicht vielleicht auch einfach selbst in Zukunft machen?
Ist vielleicht am Anfang mit ein bisschen Aufwand verbunden, aber das kann man ja alles anleiten und dann kannst du es halt einfach in Zukunft selbst machen, aber ansonsten habe ich auch nichts hinzuzufügen, ich hoffe das hat ein bisschen Klarheit gebracht in die.
Gängigen Diskussionen zum Thema Anorganisch, organisch, Skalierbarkeit und würde sagen macht nicht den Fehler, wie viele es schon davor gemacht haben, sondern meldet euch bei uns, bevor es eure Partner tun und damit eine schöne Woche noch bist du.
Sprecher*in 5
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Podcast Summary
Key Points:
Organisches Wachstum bedeutet die Gewinnung und Ausbildung branchenfremder Quereinsteiger, während anorganisches Wachstum das Abwerben bereits erfahrener Branchenprofis aus anderen Systemen bezeichnet.
Anorganisches Wachstum bietet Vorteile wie geringeren Zeitaufwand, höhere sofortige Erträge, mehr Spaß durch Gespräche auf Augenhöhe und die Übernahme bestehender Umsatzströme.
Organisches Wachstum ist für Makler mit noch geringer Reputation oft der notwendige erste Schritt, um durch eigene Erfolge Glaubwürdigkeit für das Anwerben größerer Strukturen aufzubauen (Hühnerleiterprinzip).
Die "Nahrungskette" im Finanzmarkt reicht von angestellten Bankberatern bis zu unabhängigen Maklern. Makler an der Spitze haben entscheidende Vorteile für anorganisches Wachstum, da sie mehr Freiheit, bessere Vergütung und keine höhere Alternative bieten können.
Handelsvertreter-Vertriebe haben oft Schwierigkeiten, echte Branchenprofis anzuziehen, da deren Systeme weniger Freiheit und Perspektive bieten als eine vollständige Maklertätigkeit.
Summary:
Der Podcast diskutiert die Unterschiede und Anwendungen von organischem und anorganischem Wachstum in der Finanzmaklerschaft. Organisches Wachstum beschreibt die Rekrutierung und Schulung von Quereinsteigern ohne Branchenkenntnisse. Anorganisches Wachstum bezeichnet hingegen den Wechsel bereits erfahrener Profis aus anderen Vertrieben.
Während anorganisches Wachstum effizienter ist – es bringt schneller höhere Erträge, benötigt weniger Schulungsaufwand und ermöglicht anspruchsvollere Gespräche –, ist es nicht für jeden Makler sofort zugänglich. Erfolg hängt stark von der eigenen Reputation und Position in der brancheninternen "Nahrungskette" ab. Ein Makler mit wenig eigener Erfahrung oder kleinem Team wird Schwierigkeiten haben, große Strukturen abzuwerben.
Daher wird oft empfohlen, zunächst organisch zu wachsen, um Glaubwürdigkeit und Referenzerfolge aufzubauen. Ein zentrales Argument ist, dass unabhängige Makler an der Spitze dieser Nahrungsklette stehen. Sie können Branchenprofis maximale Freiheit, Vergütung und unternehmerische Perspektiven bieten – Vorteile, die Handelsvertreter-Systeme mit ihrer inherenten Beschränkung nicht übertreffen können.
Dies erklärt, warum echte anorganische Wachstumserfolge bei Maklern möglich sind, in klassischen Vertrieben hingegen selten.
FAQs
Organisches Wachstum bedeutet, branchenfremde Personen zu Profis auszubilden. Anorganisches Wachstum bezieht sich auf das Gewinnen bereits erfahrener Branchenprofis aus anderen Vertrieben.
Anorganisches Wachstum ist oft effizienter, da erfahrene Vertriebspartner weniger Einarbeitung benötigen, schneller Umsatz generieren und mehr Spaß durch Gespräche auf Augenhöhe bieten. Zudem spart es aktive Zeit und bringt höhere Erträge.
Reputation ist entscheidend, um größere Strukturen oder Branchenprofis zu gewinnen. Anfänger sollten zunächst organisch wachsen, um durch Erfahrung und Ergebnisse Reputation aufzubauen, bevor sie anorganisch expandieren.
Das Hühnerleiterprinzip beschreibt, dass Vertriebspartner mit höherem Status oder mehr Erfahrung leichter andere gewinnen können. Es ist schwieriger, jemanden zu überzeugen, der selbst bereits erfolgreich ist, ohne entsprechende eigene Reputation.
Branchenprofis wechseln selten, da sie oft ein fixes Einkommen, Sicherheit oder bestehende Kundenstämme haben. Ein Wechsel bietet ohne deutliche Vorteile wie mehr Freiheit oder Vergütung wenig Anreiz, besonders innerhalb derselben 'Nahrungskette'.
Die Nahrungskette beschreibt die Hierarchie im Finanzmarkt: von angestellten Bankern über Ausschließlichkeitsvermittler und Mehrfachagenten bis zu Maklern. Höhere Stufen bieten mehr Freiheit und Vergütung, was Wechsel innerhalb der Kette erschwert.
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