#33 - Thomas Staack: Wie steht's um den Kinderfußball in Deutschland?
31m 36s
In dieser Podcast-Folge diskutieren Dominik und sein Gast Thomas Stark, ein ausgewiesener Kinderfußball-Experte, die bevorstehende DFB-Reform und deren Auswirkungen auf den Kinderfußball in Deutschland. Thomas erklärt, dass die bisherige Praxis – ein einzelnes 7-gegen-7-Spiel pro Wochenende auf großen Feldern – dazu führte, dass viele Kinder wenig oder gar keine Spielzeit bekamen, was Frustration bei Spielern und Eltern auslöste. Die Reform setzt genau hier an: Durch die Einführung kleinerer Spielformen wie 3-gegen-3 oder 3-plus-1 auf mehreren Feldern können deutlich mehr Kinder gleichzeitig aktiv sein, mit bis zu fünfmal so vielen Ballkontakten. Dies fördert nicht nur die fußballerische Entwicklung, sondern auch den Spaß und die Motivation der jungen Talente. Thomas betont, dass die Kritik, etwa dass Torhüter benachteiligt würden, unbegründet sei, da Torhüter durch die kleineren Felder sogar mehr Aktionen haben und lernen, das Spiel mit den Füßen zu eröffnen. Er berichtet von seinen eigenen Erfahrungen als Koordinator der 3-gegen-3-Liga in Köln, wo solche Formate bereits seit Jahren erfolgreich praktiziert werden und zu positiven Ergebnissen führen, sowohl für die Kinder als auch für die Trainer, die weniger Druck und mehr Zeit für individuelle Betreuung haben. Die Reform wird als notwendiger und überfälliger Schritt gesehen, der jedoch noch Zeit braucht, um sich bundesweit durchzusetzen und alle Beteiligten – insbesondere Eltern und ältere Trainer – zu überzeugen.
Wir haben im Ball besitzt und der in der Dreierkette abgekippt mit dem Asimitrischen links verteidiger und im breit ziehen in linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga. Es sind nicht die Mühleimer von allen Menschen hier. "From Coach to Coach", der Fußballtrainer podcast. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge "From Coach to Coach". Heute mal mit einem Thema, das wir noch gar nicht behandelt haben. Nämlich den Kinderfußballen Thema, wo sich auch gerade jetzt extrem viel bewegt, nicht zuletzt. Seit der DFB-Reform, die angekündigt wurden. Und heute ist vielleicht ein bisschen alles anders, weil Thomas, mein heutiger Gast, nicht wir sind, eher kurzfristig zusammengekommen. Wir wollten schon lange eine Folge dazu machen, weil Thomas ein absoluter Kinderfußball-Experte ist. Terminlich immer ein bisschen schwierig, aber daher wird es heute so ein Round-up zum Thema Kinderfußball alles recht spontan, wie sich das Ergebnis in den Zweifelgen. Und ja, weil es ein bisschen anders ist, Thomas starten wir heute auch anders und zwar stell ich nicht heute meinen Gast vor, sondern mein Gast stellt sich selbst vor. Deshalb erzähle ich immer ein bisschen was über dich, weil du bist, was sich andreibt und was sich zum Experten im Kinderfußball macht. Ja, Dominik, erst mal vielen Dank. Ich freue mich sehr, dass das jetzt geklappt hat und dass wir jetzt endlich zusammengekommen sind, das ist vollgemachen können. Ja, ich bin Thomas Stark. Ich bin schon sehr lange im Kinderfußball unterwegs. Ich bin da dann mal so reingeruckt vor 20 Jahren. Habt da angefangen beim V-OV-B-Lybig. Damals noch eine 2. Diageaktiv im Kinderfußball und durfte da dann die ersten Erfahrungen machen. Hab mich dafür viele Altersklassen interessiert, auch lange mit Bambenie gearbeitet. Von daher kenne ich wirklich im Kinderfußball. Und auch, Thomas in die Union, fußball relativ viel Altersklassen. Und bin da schon sehr lange als Traineraktiv. Ich bin jetzt seit 6 Jahren in Köln. Ich bin in der Vorndeutschland für rumgekommen. Triniene E-Jung, aktuell beim recht großen Kölner-Maturverein. Und hatte, was die DFB-Reform betrifft, den großen Vorteil, dass sich hier vor 7 Jahren dann eben dabei war, als es losging und die erste Pilotstaff ins Leben gerufen wurde. Und durch die vielen Praxis-Afahrung, bin ich dann halt Kohlenath oder 3 gegen 3-Diger Köln geworden. Also das Spielbetriebs hier in Köln in neuen Spielform. Ich bin noch als Referent für den Kinderfußball im Fußballwärm Mittelreintätig. Und ich bin auch schon sehr lange als Auto unterwegs. Das wissen ja viele sicherlich auch. Ich habe schon recht viele Trainings-Einheiten, Kartoteken, Schreiben dürfen, Arbeit mit dem Philippka Sportverlaken, DFB zusammen. Und hatte auch die große Ehre, eben das Buch zur Reform, Kinderfußball, Schreiben zu dürfen. Das letzte Jahr erschien es, der neue Kinderfußball trainieren in den kleinen Wetspielformen, wo es eben auch darum geht, diese Spielform auch in das Training zu integrieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man dann innerhalb dieser Spielfelder das Training gestalten kann. Von daher glaube ich bin ich wahrscheinlich nicht die totale Vielbesetzung, um mit Dominiko heute über das Thema zu sprechen. Definitiv. Wenn man das so hört, kann man sich vorstellen, wie sich ein Alltag sich voll um diesen Bereich auch dreht. Du machst es beruflich, du hast es angesprochen. Du bist auch Autor für den Philippka-Verlaken, hast doch ein eigenes Buch geschrieben, aber dass wir später auch noch mal sprechen, hast aber auch jede Menge Beiträge im Fußball-Training in den Magazinen und Thomas Bevoraus reinstaaten und über DFB-Reform und alles Mögliche sprechen über deine Historie, dass du mit diesem Kleinfeldfußball, wirklich dem kleinen Fußball im Foninho schon ganz lange beruhigungspunkte hast. Vielleicht mal die etwas populistische Frage, wie steht es denn aktuell 2024 kurz vor der Europameisterschaft, um den Kinderfußball in Deutschland Würzt ihr da Angst und Bange? Oder sind wir für die nächsten Jahre und jetzt hähnte gut aufgestellt? Ich glaube, wir sind zumindest besser aufgestellt als wir vor sieben Jahren waren als das Ganze zu begonnen hat. Wir sind schon großes Stück weiter. Vielen ist schon klar geworden, welche Vorteile diese kleinen Spielform haben und warum es auch Sinn macht, möglichst jedes Wochenende dieser Turnierform zu spielen. Das sind ja Aspekte, wie waren es in nicht viel Ballaktionen, pro Kind für alle. Das ist einfach die Studien sagen, bis zu fünfmal so viele Ballaktionen hat, hat einen Spiel in diesen kleineren Formen gegenüber dem vorherigen sieben gegen sieben. Was halt bedeutet, dass wir eine Chance haben, eine viel bessere und breite Fußballausbildung hinzubekommen und Spieler zu entwickeln, die einfach sportlich mehrere Schritte voraus sind im Vergleich zu dem jeweils aktuellen Stand und das gewichtige Punkt auch für den Amateurbesport ist eben, dass wir die Möglichkeit haben, dass alle am Wochenende mit spielen. Keiner muss zu Hause bleiben, alle können gleichrangig in diesen Feldern agieren und ich glaube, das haben sehr, sehr viele schon verstanden und setzen das dann auch schon ein Praxis oben. Nächstes so trotz muss man auch sagen, wir sind immer noch nicht da, wo wir natürlich eigentlich gerne sein möchten, nämlich dass das dann bundesweit auch wirklich so verbindlich umgesetzt wird. Es gibt immer noch Regionen in Deutschland, Kreise bei denen das noch nicht so gut angekommen ist und die das auch noch nicht so richtig ausprobiert haben. Wir können auch nicht erwarten, dass das was vorher Standard war, sich innerhalb von sieben Jahren einfach per Kippschalter umlegen lässt. Also wenn es jetzt heißt im Sommer 2024 werden diese neuen Spielform verbindlich, dann bedeutet das, dass der Wunsch da ist, dass das wirklich breit überall so umgesetzt wird. Aber faktisch wird das noch viele Jahre dauern, bis das Fokus selbstverständlich geworden ist und Generationsweise dann eben auch Trainer und Kinder dahin angewachsen sind. Lass uns da mal tiefer reingehen für diejenigen, die das auch nicht mitbekommen, haben Defberiformen. Was bedeutet das für den Kinderfußballab der kommenden Spielzeit? Ja, wenn wir das mal mal überlegen, bisher sah der Kinderfußball in Deutschland ja so aus, dass am Wochenende für jede Mannschaft ein einzelne Spiel statt gefunden hat. Ein sieben gegen sieben in einem relativ großen Feld ungefähr 50 mal 35 Meter auf 2,5 große Tore, die Jugendtore, die sind 5 mal 2 Meter und da konnten dann mit dem Anfiff sieben Kinder pro Mannschaftspiel. So, wenn man sich dann überlegt, wie groß eine Mannschaft tatsächlich ist, egal ob Stato-Dorf, die hat ja mehr als sieben Kinder aus den sind in Regelfall besteht, dann sieht man schon so die ersten Probleme, die da immer aufgetaucht sind. Nimm ich die Frage für jeden Trainer. Am Donnerstag zum Beispiel am letzten Training, wie viel von meinen Kindern kann ich denn jetzt mitnehmen und einsetzen. Beispielsweise jetzt eine Mannschaft von 15 Kindern hat und es können nur sieben spielen. Bei Anfiff, dann ist jedem schon klar, da muss man mindestens 5 Kinder zu Hause lassen eigentlich und denen dann sagen, ihr könnt dann Wochenende nicht mit spielen. Und dann kann man noch probieren, dass man das irgendwie wechselt, jedes Kind spielt irgendwie zwei Wochen rutt muss. Dann klappt das mal mal wieder nicht, dann haben wir gar keine Zeit, wenn sie dran sind. Sprich es führt dann eben zu deutlich weniger Einsatzzeiten. So und diese 10 Kinder, die man vielleicht mitgenommen hat, von denen muss man ja dann 3 sagen, sie können nicht von Beginn anspielen. Also, ein Trainer-Kollege von mir hat mal gesagt, für ihn wäre das immer so vom Gefühl, als würde er jetzt 7 Kindern einen Lolli geben und 3 nicht, weil den hat sagen muss, ihr sitzt jetzt erst mal auf der Asatzbank und wartet jetzt, bis ich euch einwechse. Und dann ist es bei diesen großen Spielformen ja auch so, dass man dann nicht im Minutentag wechselt, sondern dass man dann eigentlich immer auf irgendwie ein Spielfluss wartet und dann guckt mal wieder Spiel läuft. Alles fokussiert sich sehr auf dieses eine Spiel und das eine Ergebnis. Das heißt, das einzige Ergebnis an diesen Wochenende. Und da entsteht ein Wahnsinniger Druck für Trainer, für Familien. Und führt oftmals dazu, dass einige Kinder deutlich weniger Spielz haben. Herr Lehm, haben wir als andere. Legendär sind ja irgendwie diese Situationen, dann fährt 45 Minuten und eine Stunde zu einem Auswärtspiel als Familie. Und das eigene Kind hat halt 10 Minuten Spielzeit und dann fährt mal wieder 45 bis eine Stunde zurück. Das ist ja nicht das, was wir für eine sportliche Entwicklung und für Spaß und Freude am Fußballspiel haben möchten. So, das ist halt das Grundgerüst, das es vorher gab. Und da setzt halt diese Reform an. Diese Reform führt dazu und das ist wirklich die eigentliche Synth dabei, dass man aus diesem Einfält, mehrere Spielfeld haben macht. Ein Designefeld wird ja im Regelfall dann auf einem Halbmischpopplass aufgebaut und auf diesem Halbmischpopplass kann man halt locker stattdessen vier Felder aufbauen. Oder manchmal sogar mehr. So, in diesem Einfält spielten halt sieben gegen sieben 14 Kinder gleichzeitig. Und diesen vier Feldern, da können halt dann locker 40 Kinder spielen. Im Maximum, mit ein paar Rotationspielern. Und die spielen alle gleich und haben alle gleiche Einsatzzeit. Das heißt, wir schaffen es dadurch eben, dass viele Kinder gleichzeitig Fußball spielen können. Und das ist eigentlich das Grundidee dabei, dass man tatsächlich diese Kinder auf mehrere Felder verteilt und kleine Felder wählt, weil dann die Aktionsticht ja natürlich viel größ heißt. Also, alle Kinder am Spiel teilhaben, viele Aktionen haben. Und diese, das ist mal ganz interessant, wenn man sich mit den Kritikern auseinander sitzt, diese eigentliche Diskussion, ob man dann auf kleine, nur auf große Toere spielt, die ist gar nicht so wichtig. Das ist gar nicht so der entscheidende Faktor dabei. So, die entscheidenden Faktoren sind tatsächlich, fällt größer und spieler anzeigen. Und das allen verständlich zu machen, ist ein langer Prozess. Muss man tatsächlich so sagen. Gut, dass du das Thema Eltern und Ressentimus auch ansprässt. Ich habe auch, in der Spur,
und hab auch ein eigenes Real gemacht zum Thema in der Reform. Im Kinderfußball von Injo noch mal erklärt und die Kommentare unten drunter waren sehr, sehr gemicht. Hat er runter von positiver Schritt nach vorne. Auch ein Schritt um mal nachzuziehen, weil andere Nationen, das ja schon seit 20 Jahren eingeführt haben. Und es ist jetzt nichts Neues, es ist in Deutschland eher spät dran, oder sehr spät dran, das ist meiner Sicht. Aber einige Eltern waren auch drunter total erbust und gesagt, ja, meinem Sohn, meiner Tochter wird hier das Tovotspiel geklaut. Wo sollen denn unsere neuen Toute, unsere neuen Manuel Neues herkommen? Was sagst du diesen Eltern, die dann sagen und an darüber erbust sind, dass ihre effugend Kicker und Kickerin nicht mehr in Storch dürfen? Ja, denn sage ich immer zweierlei Dinge, also zum einen, das wissen wir ja, wo der in das Tovotspiel gerade wenn man die besten denken, findet auch viel mit dem Fuß statt. 70% der Tovotsaktionen sagt man, sind halt offensiv-faktionen. Das heißt Tochter müssen lernen, das Spiel von hinten zu eröffnen und mit den Füßen genauso gut zu sein wie mit den hinten, idealerweise. Das Schmappunkt 1, das heißt, regelmäßig im Feld mitzuspielen. Aktionen mit dem Fuß zu haben ist also auch für später Tochter total wichtig. Dann ist es so, dass ja spätestens ab effugend nicht nur auf Migitore gespielt wird, sondern auch auf größere Toere. Wenn man Jugendtore nutzt, sind die idealerweise noch in der Höhe reduziert, dass die Tochter auch bessere Chancen haben, dann Bälle zu halten und da kann ja jeder Mal im Stor und sich auch im Tor ausprobieren. Also, das ist nicht so, dass das jetzt nicht mehr stattfinden würde, sondern nur bei den aller Kleinsten, wo die Toere dann wirklich riesig sind im Fältnis zu den Kindern. Da fragt man sich dann schon, ob man da jetzt wirklich mit Tochter spielen muss. Aber kann man ja auch machen, manche Regionen im Stangtore, da kann auch ein Tochterneit spielen. Also Tochterspiel findet weiter ein total statt. Es ist sogar viel intensiver als vorher, denn diese Tochter haben ja viel mehr Aktionen in diesen kleinen Fildern. Da wird ja viel häufig auf das Tor geschossen. Also, gibt es auch viel mehr Tochteraktionen. Und sie müssen immer das Spiel dann gegen Toer oder bei Toer aus, neuer Öffnen. Und dann erklären wir uns, damit Spieler, wo spielt denn hin, wo spielt denn an? Da haben sie viel mehr Aktionen. Also, ich bin mir ziemlich sicher, dass wir durch diese höhere Aktionen, sich die auch die Tochter betrifft, viel, viel bessere Tochter ausbilden. Also, ich habe jetzt in meiner E-Jung, die ja jetzt seit dann vier Jahren durch die neuen Spielform geht. Ich habe 5 Kinder, die gehen alle leidenschaftlich gerne ins Tor. Und sie sind alle gut, also sie haben alle tolle Anlagen. Und sind wir die Frage und die Streiterei, wer da jetzt rein darf bei den Spielen. Und wer jetzt mal moment pausieren darf. Und gerade dieses Thema Spieleöffnung mit dem Fuß mit spielen dabei sein, das können die viel, viel besser als die Generation nicht da vorher begleitet haben. Also, fassen wir es zusammen. Von Inu bringt mehr Spielzeit für jeden, mehr Ballkontakte, mehr Tore, mehr Erfolgserlebnis. Und damit halt auch ein ganz anderes Erlebnis von Wochenende, während viele andere. Weil sie auf der Banksaßen oder vielleicht auch Kinder, die nicht mit durften. Weil sie nicht, ja, weil es vielleicht so viel Spieler gab und die immer in der Zuhause bleiben mussten, dann frustriert auf der Couch-Sasen. Ist jetzt der Weg möglichst viele Spielfehl. Jeden ein, bin möglichst viel Spielzeit, möglichst viele Bewegungserfahrungen zusammen in dem Bereich. Also, ein Schritt, der, das meiner sich wie gesagt, lange überfällig war, wo aber wahrscheinlich Personen, wie du lange gegen Windmühlen noch angekämpft, haben in ganz Deutschland wahrscheinlich gerade auf Landesverbandsebene bis das mal umgesetzt wurde. Ich komme aus Mainz, also der sedwestdeutsche Fußballverband ist mein Heimatverband. Da gab es auch Pilotprojekte schon vor zwei, drei Jahren zumindest mal auch da immer wieder auf Widerstände gestoßen. Das wird auch glaube ich nicht ausbleiben, aber genau dieser Erklärung braucht sie durchgebracht. Das ist warum das auch für Teute eine Entwicklung, ein Fortschritt ist, dass wir so jetzt unsere Wettkampf reform vorantreiben. Für dich ist aber ja gar nichts Neues so hast schon gesagt, du bist koordinator der drei gegen drei Liga Köln. Und das nicht erst seit gestern schon seit korrigierlich 7, 8 Jahren. Also schon länger während in Deutschland 7 gegen 7 gespielt wurde, warst du schon einer der Vorreiter in dieser Liga und ihr habt drei gegen drei gespielt. Ihr habt das praktiziert, was jetzt schon da ist. Wie ist das entstanden, was das für ein Projekt gewesen ist und was auch so deine ersten Erfahrungen als zum ersten Mal am Wochenende drei gegen drei statt 7 gegen 7 gespielt hast? Ja, das ist entstanden 2017. Da haben sich dann tatsächlich so eine kölnseine Form von unten gewesen. Es haben sich halt dann acht Trainer aus acht verschiedenen Vereinszusammengesetzt und gesagt, sie wollen gerne am Wochenende anders spielen als in diesem 7 gegen 7 Einzelspiel. Und haben dann eben das Verninio gewählt als Spiel für diesen Pilot Projekt. Und haben dann eben nur Verninio gespielt in der Hinterrunde. Und da war ich noch gleich dabei, ich hab dann eben laufe, erhin runter von erfahren, hab gesagt, super, das ist ein ganz tolles Projekt, da muss ich mich unbedingt einbringen und meine F-Jungen damals dann damit spielen. Und dann haben wir uns alle getroffen, da Winterpause und haben uns nochmal ausgetauscht über die Erfahrung, die eben in der Hinterrunde gesammelt worden sind. Und interessanterweise war dann die Erfahrung der Trainer, sie gesagt haben, ja, es macht den Kindern Spaß und viel viel mehr Aktion. Aber was eben fehlt, so ein bisschen aus Kinder Sicht und Trainer Sicht noch ist, dass eben auch mal mit Toiliter gespielt wird. Und das auch mal dieser Torschuss, den ja alle Kinder lieben mit dem voll spannenden, den Winkel treffen, dass das noch mehr abgebildet wird. Denn das muss man halt schon sagen, Kinder lernen halt auch recht schnell, dass sie in diesem Spiel Verninio dreigendrei auf Firminitore sicherer Treffer erzielen können, wenn sie den Ballinstur passen mit der Innenseite, größtfläche des Fusses, da wird dann mehr dann hineingepasst als drauf geschossen. Und dann haben wir uns gemeinsam dafür entschieden, eine zweite Spielvonat zuzunehmen, das war dann eben drei plus eins auf Joutore. Also sprich drei Feldspiele ein Torwart. So dass man halt vier Teams bilden konnte, nach wie vor, und konnte dann einfach wechseln. Die vier Spiele haben dann eben mit einem Rotationspieler gespielt, wenn auf Mien-Tur gespielt wurde. Und die, wenn auf Jumptur gespielt wurde, dann ging quasi der Rotationspieler oder der Veranlassinstur. Man konnte die Teamgrus noch nicht verändern. Und das ist dann in der Rückgründe zum großen Erfolgsmodell geworden. Das haben alle geliebt und ich habe also, also in der Form habe ich das auch von vorne rein, als eine total tolle Sache empfunden, weil die Kinder einfach an jedem Wochenende Spielerfahrung in zwei verschiedenen Spielforms am Ende auf Mien-Tur und auf große Tore. Und dann kann man jemanden's Tor gehen und dann geht rückter Torwart danach, wenn man wieder auf Mien-Tur spielt, wieder an das Feld und später als Feldspieler mit. Und wir haben es dann eben so arrangiert mit Tult, dass die Teams möglichst gleichmäßig in beiden Spielforms spielen am Wochenende. Ja, und das ist dann noch angewachsen. Es waren dann in der Rückgründe schon 11 Mannschaften, die mitgespielt haben. Dann hat der Kreis das ausgeschrieben. Dann waren, glaube ich, schon in der ersten Saison der Saison darauf, waren es dann über 60 Mannschaften, die er mitgespielt haben. Und so ist das halt Druckzug auch angewachsen, weil man halt diese Vorteile erkannt hat. Und ich glaube auch, das ist so ein bisschen der Glut, dass man wirklich, dafür sorgt, dass eben nicht nur auf Mien-Tur, sondern auch auf große Tore gespielt wird. Die idealerweise in der Höhe dann angepasst sind, so dass man eben alle Aspekte des Fußballs da abgebildet hat. Das kommt einfach gut an. Hat es das Trainer sein auch erleichtert? Ja, total. Also, als ich noch einzuspiele hatte im 7G7, hatte ich ja genau den beschriebenen Druck als Trainer auch. Und musste dann halt Eltern erklären, warum Kinder, woche nennen jetzt nicht mit spielen können. Warum die Wiener eingesetzt werden als andere und wann ich wechsel. Die einen sind dann unzufrieden, weil es kind zu wenig Spiels hat. Die anderen sind unzufrieden, weil es Spiel vielleicht verloren worden ist. Mit der Argument, man hat irgendwie als Trainer dann die schlechte und spiele eingewechselt. Und hätte man das nicht getan, hätte man die besten durchspielen lassen, hätte die Mannschaft gewonnen. Und der Mannschaft ist vorgewehrreit auch wichtiger. Also da geht es einfach verschiedene Drucksituationen, mit dem man dann halt leben muss, wenn sich alle auf dieses einzelne Spiel konzentrieren, das fällt halt völlig weg. Ich habe das immer als sie angenehm gefunden und finde das bis heute super, dass sich einfach die Kinder frei spielen lassen kann. Die Rotation machen die ab einem gewissen Punkt selbst, wenn sie gewisse Erfahrung haben. Darauf ist das im Grund des einzigen, worauf ich noch achten muss, Spielzeit und dann die Rotation. Und ab und zu mal motivieren, loben, mal ein Einzel-Tipp geben. Aber ernt uns und kann nicht die Zeit einfach benutzen, um mit dem anderen Team betreuer mich mal auszutauschen. Und es ist von der Atmosphäre überhaupt nicht zu vergleichen. Man steht dann am Spielvertrag, hat einen guten Blick auf alle seinen Spieler, kann dann auch genau sehen, was sie schon können, was sie gut machen und was sie nicht gut machen. Denn das ist ja auch für ein Trainer viel überschaubare auf so ein kleines Spielfeld zu schauen und sich jetzt vier, fünf eigene Spieler anzuschauen als jetzt sieben, bei denen man noch mal wechseln hat. Und dann kann man sich eben mit den anderen darüber austauschen, was schon gut ist und was nicht so gut ist und woran man noch arbeiten kann und sich gegenseitig Tipps geben. Zusammenarbeit der Welt.
Trainer und Vereine ist neben Effekt, der einfach gar nicht ruch genug zu bewerten ist dabei. Jetzt hast du ja schon die Trainerrolle angesprochen aus deiner Sicht. Welche Rolle sollte ein Trainer im Kinderbereich einnehmen, worauf es zu achten, gerade auch beim Coaching, weil ich glaube, dieses Phänomen des Übercoachings ist auch was, was gerade im sieben gegen sieben extrem vorhanden war, schrecklich ist. Ja, die Rolle des Trainers verändert sich halt schon durch diese kleineren Spielform automatisch. Im sieben gegen sieben ist es ja so, dass man Kindern feste Position zuordnen muss. Aufgrund der größere Spielfälle ist und der Anzahl der Spieler geht das gar nicht anders. Man muss ja zumindest mit Angriff und Abwehr spielen, im Regelfall auch noch mit dem Mittelfeld. Und man muss dann Kindern Räume zuweisen, Rechter verteidiger beispielsweise oder eben Linker oder das Zentrum besetzen. Das geht gar nicht anders. Und die meisten Kinder sind damit überfordert. Das ist einfach so. Das heißt, man muss dann als Trainer zwanzweise ständig eingreifen und korrigieren Tipps geben, Spielverhalten vorgeben. Und das sind alles Dinge, die jetzt wegfallen. Das muss man nicht mehr. Die Kinder lernen automatisch gemeinsam anzugreifen, gemeinsam zu verteidigen, Tore erzielen Tore verhindern, dass es halt so die Grundtaktik, das worum es eigentlich geht. Das kann man noch immer mal wieder gerne einfordern. Da Tipps geben, dass kein Kind vorne stehen bleibt, kein Kind hinten stehen bleibt, um eben unterzahl Situationen zu vermeiden. Aber ansonsten kann man vor allem dieses Spiel beobachten. Und dann schauen, was läuft gut, was läuft noch nicht so gut, wo kann man vielleicht seit zwei Minuten Pause noch mal ganz kurz nutzen und einzelnen Spiele noch mal ein Tipp geben oder ein bisschen motivieren. Also man hat plötzlich eine ganz andere Rolle, man kann sich mehr zurücknehmen und beobachten und dann auch für sich selbst Schlüsse ziehen, welche Bereiche des Trainings mal vielleicht nur mal intensivieren kann. Wobei an sich natürlich generell Kinderfuß man ganzheitliches Phenomen sein sollte, man sollte eigentlich immer alles abdecken und auch alles trainieren, also keine zu starken Schwerpunkte setzen im Training, weil es in der Gesamtentwicklung ist. Aber man hat immer mal einzelne Punkte, die haben ja auch auffallen und da kann man dann schon nochmal Tipps und Anregungen geben. Lass uns gegen Ende der Folge nochmal ein bisschen darüber reden, wo von Ihnen hier auch herkommt. Ich glaube, der begründer ist Horst Wein. Es ist ja auch noch Spanien ausgewandert. In Spanien, das Ganze auch groß gemacht, Anfang der 2000er, ist Spanien so die Benchmark im Kinderfußball auf europäischer Eben oder es ist eine andere Nation, die ja irgendwie schon was ganz anderes macht, auch die schon viel weitergedacht hat. Was wird zu sagen so im Europaverkleich? Also ich bin der Meinung Spanien ist das schon ziemlich weit vorne, weil eben auch viel auf Intensitäten im Training geachtet wird und kleine Spielformen, jedenfalls im Training da schon länger aktiv sind. Die Spanien haben auch ein sehr ausgereiftes System in den Union bereichen dann da zu spielen und sich gute sinnvolle Spielforms überlegen und die auch dann konsequent durchzuziehen. Es gibt aber eben auch andere Beispiele. Also Europaweit, du hast das ja schon angesprochen, ist es wirklich so, dass wir ja fast schon die letzten sind, die das jetzt konsequent umsetzen. Es gibt andere Nationen, die da viel Führerschen angefangen haben. Beispielsweise Belgien. Belgien ist ja ein sehr kleines Land, die haben schon 2000 angefangen, diese Spielform umzustellen und kleiner zu spielen. Einfach auf der Überlegung heraus, dass das ja ein kleines Land ist mit relativ wenigen Spielern, die überhaupt für die nationalmannschaften in Tracht kommen. Das heißt die Selektionsbasis ist viel, viel kleiner als in Deutschland. Deshalb war der Belgische Weg, zu versuchen möglichst wenig Spieler zu verlieren und möglichst viele dann eben auch im Sport zu halten. Und da hat man dann wirklich in der Breite geschafft mit vielen Verein, das da immer umzusetzen und deshalb spielen die Belgias zum Beispiel schon viel länger. Als wir Niederlande auch, die haben auch kleine Spielform, Schweiz und Österreich ziehen jetzt nachher. Es gibt halt viele kleinere Nationen, die jetzt wahrscheinlich gemessen an der Anzahl der Spieler, die sie haben, unglaublich guten Schnitt haben, da Top Talente zu entwickeln. Also Belgien kennt ja anzwischen auch jeder. Also in jeder bekannten topfliga spielen halt Belgische Spieler und sind da sehr bekannt. Ja, sei das jetzt England oder Spanietarchen. Und das ist sicherlich so eine Nation, die man da herausheben kann. Aber andere eben auch. Und wir haben in Deutschland eben eine andere Situation. Wir haben halt sehr viel Spieler und Hannes Wolf hat ja letzten Mal gesagt, vielleicht haben wir auch dann nicht so gut ausbilden müssen, weil wir so vieler Spatfielschwiele hatten, auch viele Straßenkicker, die es der Automat schweiterentwickelt hat, dass eben so ein Bereich, an dem wir da mal arbeiten müssen. Und ich glaube, dass uns da im Moment muss man wirklich sagen, was diese Ausbildung betrifft, an einer Nation einfach ein Schritt voraus sind. Das hast du angesprochen, Spanien in sehr ausgereiftes System bei den D-Union. Kannst du das noch ein bisschen erklären, denn das ist auch ein Thema, was mich so ein bisschen umtreibt. Das haben wir in dieser Reform für die A und B-Jugend mit der Nachwuchsliga und für den Bereich beim Bini bis inklusive E-Jugend. Aber D-Jugend ist ja bisher bislang überhaupt nicht verwandelt oder umgewandelt worden, wo man ja auch in anderen Ländern das dann hat das so in der D-Jugend, sieben gegen sieben Spiels in der D-Jugend, neun gegen Neun, also auch da noch mal runterprichst, die Spieler und zahl damit einfach mehr Wiederholung, mehr Ballaktionen gibt. Wie ist es in Spanien? Was meinst du mit diesem ausgereifenden System? Die Spanien haben halt, wie so ähnlich sind viele La Liga, da gibt es La Liga einen Kleinen, ne, in diesem Nachwuchsbereich. Die spielen da dann regelmäßige Liebensysteme und auch mit Schiedsrichtern, spielen dann mit zum Drittel Abseits, also mit Sonna-Abseits, die die der gesetzt wird in D-Union-Bereich jetzt und spielen dann eben, ich meine, dann acht gegen acht, teilweise eben auch sieben gegen sieben, also angepasste Spielform, was für die Größe betrifft. Und das ist so ein Bereich, wo dann eben alle jetzt versuchen, ein bisschen nachzuziehen. Österreich spielt schon jetzt, meine ich seit anderthalb Jahren, sieben gegen sieben in der U12. Die Schweizer stellen das jetzt oben, haben das eben auch schon, genau wie das beschrieben hast, dass sie auch dann eben sieben gegen sieben gespielt spielen. Und da uns gibt es jetzt viele Nachwuchsleistungszentren, die das auch schon mal machen. Tünge im setzen sich jetzt so durch in den D-Union-Bereich, dass man dann eben zwei in Zweifel dann anspielt. Also das Team eben nochmal aufteilt und spielt dann eben zweimal sieben gegen sieben. Diesen Bereichen U12, U13 gleichzeitig und hat dann ja auch so eine Tunee Variante. Wie man halt generell sagen muss, das anscheinend und das wird eben auch auf Amateur-Niveau oder generell für die Amateur für einen großer Punkt sein, haben natürlich diese Tuneeform, den Riesenvorteil, dass man halt möglichst viele idealerweise alle Spieler dann auch einsetzen kann. Und deshalb bietet sich es eigentlich an möglichst lang an diesen Tuneeform festzuhalten. Da gibt es halt Diskussion und Entwicklung auch in Deutschland einstellend andersverbänden, dass man eben auch die Spielform verkleinert. Hannes Wolf ist ja jetzt auch stark an die Öffentlichkeit getreten hat, hat seine Vorstellung. Da gelegt die Inhalten eben auch so ein sieben gegen sieben im Tune-Game-Modus für die D-Union-Bereich. Da wird sich sicherlich noch viel tun und kann man halt mit Spannung beobachten, wie das halt so weitergeht. Der DFB hat sich erstmal auf den Kinderfußball konzentriert. Denn das ist schon ein großes Thema und eben die unterste Altersklasse und auch da gibt es eben, wir wir erlebt haben viele Diskussionen und viele Widerstände. Warum ja, weil sich alle so ein bisschen an der Bundesliga orientieren. Alle auch die kleinsten, die Familien, die Trainer gucken halt, darauf, wie in der Bundesliga gespielt wird und da hätte ja 11 gegen 11 auf ein großes Feld mit großen Toren gespielt. Deshalb ist der Wunsch halt da, sich da möglichst stark anzunehren. Wobei auch das ja schon runtergebrochen ist auf den Kinderfußballbereich. Ein Trainerkollegen von mir sagte immer ja, wenn dann andere gesagt haben ja, wir möchten Spiel wie einer Bundesliga, dann sagt es sie immer ja, aber sieben gegen sie, das ja auch nicht wie einer Bundesliga. Das darf schon mal ein Schritt kleiner. Also da ist es dann vielleicht allen schon klar, dass das ganz große nicht das richtig ist. Es ist wahrscheinlich insgesamt viel überzeugen, muss aber einfach zu leisten, weil du sagst, dass nicht jeder beschäftigt sich so, wie du tagtäglich mit dem, was für Kinder, in dem Bereich gut ist. Viele kennen, wie gesagt, einfach nur vom Kucken, dann den großen Fußball 11 gegen 11, der natürlich ein unheimlichen Reizeit durch die großen Tore, Spektakuläritorische, keine Frage, aber dieser Prozess vom Kleinkind zum aktiven Spieler der erfordert, der verschiedenste Schritte und seit diesem Punkt, den ich auch sehr spannend für eine DC-Jugengbereich, da ich auch zu letzten Zähungen trainiert habe, immer 15 Alter und du ja da extrem was Problem hast mit großwörses Kleingewachsenen, Spielern, die einen hängen noch komplett in ihrer Körperlichen, in dem Längenwachstum zurück, die anderen sind schon, die sind schon fang schon an einem breiten Wachstum auseinander zu gehen und dann spielt es zu 11 gegen 11 auf ein Riesenfeld, was einfach viel zu groß teilweise ist, wo du kleinere Feldgrößen bräuchtest, wo du auch dann für die kleinen, letztendlich wahrscheinlich auch nicht 11 gegen 11, sondern 9 gegen 9 wäre besser, aber da gibt es natürlich auch mittlerweile andere Ansetze nochmal die vielleicht.
noch speziellen Deutschland sind mit Bio-Banding, dass man zumindest auch im Training schaut, dass man dann die, die schon sehr akceleriert sind in ihrer Entwicklung hochschiebt, zu denen, die körperlich gleich sind, damit sie da nicht mehr diesen körperlichen Vorteil haben und und und da passiert viel. Aber wir haben uns ein bisschen vom Kinderfuß bei dem eigentlichen Kern des Themas entfernt, aber damit soll es noch nicht gewesen sein. Wir machen an der Stelle nur einen Cut, beenden diese Folge, um in der nächsten Folge darüber zu sprechen, was eigentlich ein gutes Kinderfußball-Training ausmacht. Welche Bausteine ich als Trainer da beachten kann, wie ich dafür sorgen kann, dass die Kids da gut vorbereitet sind, nicht nur fürs Wochenende, sondern auch auf den Aufbaubereich und auf den Leistungsbereich, weil gerade in dem Kinderbereich, im Grundlagenbereich, ja, eigentlich auch ein richtig gutes Lernalter ist, die Kids, die sind sehr lernenwillig, dann gerade so ab E-Ugen bis D-Ugen und lernen ja auch Techniken als F-E-Ugen-Spieler, würde ich mal sagen, schneller als jetzt noch ein B-Ugen-Spieler, bei dem schon vieles dann verfestigt ist. An der Stelle Thomas, danke dir schon mal, wir hören uns in Folge 2, ihr liebe Hören und Hörer, bleibt dran, bis zur nächsten Folge, tschau tschau.
Podcast Summary
Key Points:
Die DFB-Reform im Kinderfußball führt ab 2024 verbindliche kleine Spielformen ein, die das bisherige 7-gegen-7-System ersetzen.
Hauptziele sind mehr Spielzeit, mehr Ballaktionen und mehr Erfolgserlebnisse für alle Kinder – unabhängig vom Leistungsniveau.
Statt eines einzelnen Spiels werden mehrere kleine Felder genutzt, auf denen gleichzeitig gespielt wird, sodass mehr Kinder aktiv teilnehmen können.
Kritik von Eltern, insbesondere bezüglich fehlender Torwart-Rollen, wird entkräftet: Torhüter trainieren weiterhin, aber mit mehr Aktionen und einem Fokus auf Fußarbeit.
Thomas Stark, ein erfahrener Kinderfußball-Experte, war bereits seit 2017 an Pilotprojekten in Köln beteiligt und berichtet von positiven Erfahrungen mit 3-gegen-3- und 3-plus-1-Formaten.
Die Reform wird als längst überfälliger Schritt gesehen, der aber noch Jahre braucht, um flächendeckend akzeptiert und umgesetzt zu werden.
Summary:
In dieser Podcast-Folge diskutieren Dominik und sein Gast Thomas Stark, ein ausgewiesener Kinderfußball-Experte, die bevorstehende DFB-Reform und deren Auswirkungen auf den Kinderfußball in Deutschland. Thomas erklärt, dass die bisherige Praxis – ein einzelnes 7-gegen-7-Spiel pro Wochenende auf großen Feldern – dazu führte, dass viele Kinder wenig oder gar keine Spielzeit bekamen, was Frustration bei Spielern und Eltern auslöste. Die Reform setzt genau hier an: Durch die Einführung kleinerer Spielformen wie 3-gegen-3 oder 3-plus-1 auf mehreren Feldern können deutlich mehr Kinder gleichzeitig aktiv sein, mit bis zu fünfmal so vielen Ballkontakten.
Dies fördert nicht nur die fußballerische Entwicklung, sondern auch den Spaß und die Motivation der jungen Talente. Thomas betont, dass die Kritik, etwa dass Torhüter benachteiligt würden, unbegründet sei, da Torhüter durch die kleineren Felder sogar mehr Aktionen haben und lernen, das Spiel mit den Füßen zu eröffnen. Er berichtet von seinen eigenen Erfahrungen als Koordinator der 3-gegen-3-Liga in Köln, wo solche Formate bereits seit Jahren erfolgreich praktiziert werden und zu positiven Ergebnissen führen, sowohl für die Kinder als auch für die Trainer, die weniger Druck und mehr Zeit für individuelle Betreuung haben.
Die Reform wird als notwendiger und überfälliger Schritt gesehen, der jedoch noch Zeit braucht, um sich bundesweit durchzusetzen und alle Beteiligten – insbesondere Eltern und ältere Trainer – zu überzeugen.
FAQs
Die DFB-Reform führt neue kleine Spielformen wie 3 gegen 3 und 3 plus 1 ein, um mehr Spielzeit und Ballaktionen für alle Kinder zu ermöglichen.
Die neuen Spielformen bieten bis zu fünfmal mehr Ballaktionen pro Kind, mehr Einsatzzeiten und ermöglichen es, dass alle Kinder gleichzeitig spielen können.
Sie wurden eingeführt, weil die alten 7-gegen-7-Spiele zu wenig Ballaktionen und viele Kinder auf der Bank ließen, was die Entwicklung und den Spaß am Fußball beeinträchtigte.
Ja, Torwartspiel findet weiterhin statt, besonders bei den größeren Kindern, und die Torhüter haben durch die höhere Aktionendichte sogar mehr Einsätze.
Kritiker befürchten, dass das Torwartspiel verloren geht, aber man erklärt, dass Torhüter auch im Feld spielen und mehr Aktionen haben, was zu besseren Torhütern führt.
Das Kölner Pilotprojekt startete 2017 mit 3-gegen-3-Spielen und entwickelte sich zu einer erfolgreichen Liga, die später auf 3 plus 1 mit Torwart erweitert wurde.
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