#33 Revolution im Jugendtraining – Wie wir das volle Potenzial unserer Kinder entfesseln
42m 50s
Im Podcast spricht Sebastian Stahl über sein Konzept einer „Revolution" im Jugendfußball, das er in seinem Artikel „Revolution?!" beschreibt. Er betont, dass die Ausbildung junger Talente neben technischen Fertigkeiten vor allem Wertevermittlung, Eigenverantwortung und Kreativität fördern sollte. Stahl kritisiert, dass viele Trainer an alten Methoden festhalten, obwohl es längst wissenschaftliche Erkenntnisse für moderne Ansätze gibt. Die heutige Generation sei durch Digitalisierung und Reizüberflutung anders; Trainer müssten daher mehr Empathie zeigen und Freiräume schaffen, damit Kinder eigene Erfahrungen sammeln können. Er schlägt vor, Werte wie Verantwortung, Leichtigkeit und Mut in Workshops mit den Spielern zu erarbeiten und im Training konkret zu verankern. Zudem fordert er, dass Spieler mehr Mitbestimmung erhalten und sogar in Trainerrollen schlüpfen können. Stahl kritisiert die Angst vor Risiko im modernen Fußball, die durch Statistiken verstärkt werde; mutiges Dribbling und Initiative würden zu oft unterdrückt. Er plädiert dafür, den Spielern mehr Vertrauen zu schenken und sie zu Entscheidern auszubilden. Sein Ansatz ist ein Aufruf zu mehr Austausch und Offenheit, um das volle Potenzial der Jugend zu entfalten.
Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren einmal einsport fussballtreiner podcast Folge. Heute haben wir Sebastian Stahlzugast, er ist Autor, Lehrer der elite Schule in Frankfurt und gleichzeitig auch noch talente und trainer ausbilder in Südafrika. Wir werden heute über das Thema revolution im jungen fuss bei sprechen und wie so zum Beispiel auch ein DJ sich irgendwie auch in der trainer role befindet, wie man auch es hinbekommen kann, dass Spieler mehr sozusagen mitwirken können und auch in die trainer role rein schlüpfen und wir sprechen über Trainingsform und noch ganz ganz viel neben dem Platz. Wenn du dich also für diese Folge interessierst, dann ist das genau das Richtige für dich. Sebastian, schön, dass du da bist, pünktlich zur Weihnachtszeit, bis du heute hier beim einmal einsport fussballtreiner podcast und wie wir es gewohnt sind bei uns, stelle ich doch mal gerne vor. Und schön, dass ich da sein darf, mein Name ist Sebastian Stahl, bin 38 Jahre alt, Arbeit, eine elite Schule des sports in Frankfurt am Main, Karl von Mainberg Schule, dort als Deutsch und Sportlehrer und habe ganz viele Jahre hier im Nachwuchsfussball, nachwuchsleistungsfussball gearbeitet und seit zwei bis drei Jahren hat es mich aber temporär von Deutschland nach Südafrika verschlagen zu Janberfana Soccer Academy und arbeite dort ernehmtlich bzw. darf dort ernehmtlich arbeiten und so ein bisschen die Trainer und die Spieler in Theorie und Praxis ausbilden und natürlich selber ganz ganz viel von den Kollegen, Kolleginnen oder auch von den Spielern vor Ort in Südafrika lernen. Ich war letztens auf der Matchplankonferenz in Köln, da wir sind ja auch schon einige inhaltige Posten, wir sind ja auch bei dir und das zum Beispiel auch einer Ticke von dir aufgetaucht, über dem wir heute auch viel sprechen wollen. Vielleicht kannst du uns ja mal das eine oder andere darüber verraten. Ja, gerne. Also der Artikel heißt Revolution, Fragezeichen, Ausrufezeichen, warum wir deshalb kommen gleich noch dazu und dann sozusagen der Untertitel, wie wir das volle Potenzial unserer Kinder und Jugendlichen auf und neben dem Platz entfalten oder fördern können. Denn darum geht es mir um einen ganzheitlichen Aspekt in der Nachbuchsausbildung, der meiner Meinung nach mittlerweile schon auf den Weg gebracht wurde, aber leider viel zu spät kommt und gerade das letzte Jahr zähnt oder wenn ich sogar die letzten 15 Jahre viel zu stiefmütterlich behandelt wurde. Und das hatte und hat natürlich Auswirkungen auf die Entwicklung und die Entfaltung unserer jungen Talente. Jetzt ist ja auch durch die Trainingsdidosophie Deutschlands schon einiges bewegt worden, nur das Thema Revolution angesprochen. Wie kann man die Revolution vorstellen? Muss jetzt von Anfang bis Ende alles geändert werden oder welche Stellschrauben sollten jetzt zum Beispiel am Tör-Träner oder auch Trinam in der Zettt jetzt deiner Meinung nach vielleicht am deen Stellenschrauben-Tränen sozusagen. Kommen wir auf die zwei Satzzeichen zu sprechen. Ich habe mir nämlich dabei was gedacht. Das Fragezeichen steht dafür, dass natürlich junge Kolleginnen und Kollegen gibt, die das auch schon Jahre lang machen, die richtig gute Ansätze haben. Die Lust haben sich auszutauschen, die sehr wispigierig sind und ständig in der Weiterentwicklung sind. Und das, was die Trainingsphilosophie Deutschland unter anderem anstößt, auch schon Jahre lang machen. Oder wenn sie merken ihr Ansatz mit dem Kommen sie nicht weiter, dann suchen sie immer wieder an neuen Lösungen. Das brauchen wir Trainer und Trainerinnen ja generell. Und dann ist halt die Frage, es gibt mit Sicherheit schon Trainer und Trainerinnen, die das machen. Ist es dann nötig? Oder in welchem Umfang ist es nötig? Dafür steht das Fragezeichen, das Ausrufezeichen kommt aber direkt dahinter, weil es auf der anderen Seite meiner Meinung nach leider immer noch viel zu wenige gibt, die auf diesen Zug aufspringen und sich, wir haben es auf der Matchplankonferenz durch Sebastian Schwerb auch gehört, wissenschaftliche Erkenntnis und die gibt es schon lange auch durch Prof. Dr. Matthias Lochmann oder Horst Wein, ganz, ganz früher. Es gibt schon lange wissenschaftliche Erkenntnisse, was man denn im Jugendfußball integrieren sollte, gerade in den jüngeren Bereichen. Aber das Ausrufezeichen steht auch dafür, weil ich dafür bin, dass es nicht nur den Kinderfußball betrifft. Es wird immer über den Kinderfußball gesprochen. Aber beispielsweise wir brauchen natürlich auch im Jugendfußball nach wie vor hohe Ballkontakt Zeiten und viel Entscheidungen selber kreieren, weil darauf kommt es letzten Endes an. Wir reden immer davon, wir möchten später entscheidern, entscheidern auf dem Platz. Na ja, aber dann müssen wir auch dafür sorgen, dass wir sie da hingehen und ausbilden. Und deswegen, wie so oft im Leben, es ist nicht schwarz-weiß, es ist kontrauer und dann natürlich der Hinweis, die Trainingsphilosophie Deutschland, die kommt 15 Jahre zu spät, weil einfach eine hohe Ignoranz herrscht. Das geht jetzt aber nicht gegen die Leute, die das aktuell machen und die ihr Gesicht dafür hinhalten, weil die Arbeiten gefühlt rund um die Uhr. Das ist Wahnsinn, was die machen. Da geht es einfach um die Ignoranz derer, die jahrelang geschlafen haben. Aber draufauen geht ja immer gut. Ich möchte nicht draufauen und deswegen ist es ein, dieser Artikel ein Aufruf an uns alle, sich das anzuschauen, was ich in 20 Jahren Praxis erlebt habe und versucht habe, in Austausch zu kommen mit mir oder auch mit anderen, das vielleicht einfach mal auszuprobieren. Und natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass man sagt, okay, für mich passt es nicht oder nochmal nachfragen muss. Aber das ist ganz wichtig. Ein positiver Aufruf, ey, lass mal gemeinsam was richtig Gutes auf die Kette bringen. Ich hab Bockwer noch. Das ist schon ganz, ganz viel angesprochen. Jetzt würde ich so ganz gerne mal von Anfang an beginnen. Und zwar sprechen wir jetzt von einer Generation, die ihr ganz, ganz anders ist als vielleicht noch Fußballmannschaft und Spieler noch vor 20, 30 Jahren. So ich denke nur in einige Sachen, ich meine jetzt gibt es ja auch die Digitalisierung. Viele sind vielleicht sogar auch lieber am Zocken, als dass sie Fußball spielen. Wir haben auch eine Job-Out-Quote, die kennst du bestimmt ja auch, wo Spieler gerade so Richtung ayugend sich für andere Sachen entscheiden und sagen, "Hell, da wird ein Fußballverein manchmal dann eng überhaupt noch eine Mannschaft auf die Beine zu stellen." Was seint ihr gerade so ein bisschen diese Generation aus? Was macht es vielleicht auch so schwer oder auch umgekehrt zu herausfordern, mit dieser Generation zu arbeiten? Mein Vorteil ist ja tatsächlich auch, dass ich sie sowohl auf und neben dem Platz als auch dann wirklich im schulischen Kontext mitbekommen. Und wir haben natürlich, du wirst es auch noch kennen. Ich bin sehr dankbar, dass ich älter bin in diesem Kontext. Wir hatten viele Bolzplätze, wir hatten Spielplätze. Ich kam aus der Schule nach Hause, die ging nur bis 1 und 2 und dann habe ich meine Eltern angelogen, dass ich die Hausaufgaben hatte, habe den Ranzen in die Ecke geschmissen, schnell was gegessen und dann bis es dunkel wurde auf dem Bolzplatz. Das hört sich immer so unfassbar romantisch an, aber es war ja so. So und das heißt, der Vorteil war auch, wir wurden nicht kontrolliert, aber ein positive Art und Weise, weil wir natürlich schon irgendwie so erzogen wurden oder Werte mitgebracht haben, dass wir jetzt nicht ganz krass aus der Reihe fallen, aber diesen Freiraum Bolzplatz oder einfach auf die Straße gehen und Dinge ausprobieren, mit und ohne Ball, mit Freunden in der Pier-Coups sein, dass das einfach mindestens so wertvoll war, diese Art von Bildung zu erfahren, wie in der Schule und die Kinder von heute kriegen, sowohl in der Schule als auch außerhalb halt unheimlich viel Input und haben unglaublich viele Möglichkeiten, sich abzulenken. Der Kollege vom BVB hat das glaube ich mal auch gesagt in dem Interview, also das fühlst du auch richtig diese Aufmerksamkeit, Spanne der Kinder und Jugendlichen, die wird immer kürzer, dass ist richtig krass und du musst in erster Linie den Menschen die Persönlichkeit versuchen zu ketschen und wirkliches, ehrliches Interesse am Menschen zeigen, dass du an diese Charaktere rankommst und Empathie für die Lebenswelt, für die Probleme, Wünsche und Sorgen irgendwie mitbringen und die Kids durch unsere Art und Weise, wie wir wirken als Trainer oder als Mensch oder auch auf dem Trainingsplatz, sie wirken lassen, Erfahrungen sammeln lassen und nicht so viel von uns aus Input geben, sondern den Raum bereitstellen, dass sie sich selber inputolen können. Ich glaube, Regina schon sehr viel auch in die Richtung der Wertevermittlung. Jetzt möchte man eben im Training im Jugendfuß bei gewisse Werte fördern, wie schaffen man das, dass man die nicht nur bespricht, sondern auch als Trainer vorleben kann. Das ist so ein Punkt. Es gibt einen schönen Spruch, den hat mir Sebastian Kneißel mal gesagt, Alida führt sich in erster Linie selber, so das heißt wir Trainer fungieren natürlich so ein bisschen als Zünglein an der Wage und als glaubhafter-Lide, also wenn wir das Ganze nicht vorleben transportieren und jedes Mal auch im Gespräch in Kommunikation mit unserer Mannschaft mit den einzelnen Spielerkartaktern in die Mannschaft tragen und erarbeiten lassen. Da auch wieder zusammen mit den Spielern erarbeiten lassen, mit der Mannschaft, Workshops, sich gut überlegen und in die Wege leiten und dann und da sind wir bei der Überschrift, neben dem Platz Zeit verbringen, damit wir eben nicht, wie manche immer noch denken, auf dem Platz Zeit verlieren, sondern auf dem Platz, die Zeit neben dem Platz zu sehen ist oder sein wird und wir deshalb die Performance steigern und das ist das Wichtigste. Und ich weiß gar nicht, ob sich so viele Familien oder auch junge Kinder mit Werte und Wertevermittlungen auseinandersetzen, denn wir selbst wir als Erwachsene. Wir wissen glaube ich alle, was mit Werte gemeint ist. Wenn uns jetzt jemand fragen würde, nach einer ja konkreten Definition,
Ich bin ganz ehrlich, wenn ich mich damit nicht auseinandersetzen würde, hätte ich auch Probleme. Also wirklich konkret und präzise zu werden. Und es geht ja tatsächlich auch immer um Transparenz und um Präzision. Und das muss ich den mit den Kindern der Arbeit, damit die ein Verständnis von Werten und Wertevermittlungen kriegen. Und das spricht schon sehr, sehr viel an. Ich glaube, ich fiel aber auch interessieren, okay, wie kann ich das aber theoretisch praktisch auch umsetzen? Also wie können wir damit jetzt auf dem Platz oder auch neben dem Platz mit meiner Mannschaft gehen? Also wie kann man sich jetzt deine Mannschaft vielleicht mal vorstellen? Also wie gehst du mit der Um- und Trainings-Alltag, Spielalltag oder auch neben dem Platz? Also erst mal habe ich mir so Beispielhaft ein paar individuelle Werte rausgesucht, die ich im Nachwuchs-Husball wichtig finde. Das wäre so Verantwortung oder Verantwortung-Gefühl eine gewisse Leichtigkeit, eine gewisse Leibenschaft und den Wert der Weiterentwicklung. Und auf der Mannschaftsebene gesehen wäre sowas wie Klarheit. Ich habe es gerade schon angesprochen mit Gefühl, Loyalität und Kommunikation, dass man da sozusagen Leben und Austausch integriert in der Mannschaft. Weil wenn diese Mannschaft neben dem Platz nicht lebt, dann wüsste auch Probleme auf dem Platz in der Umsetzung bekommen. Da bin ich fest davon überzeugt. Und ich habe dann gemeinsam mit dem Trainer-Team und mit den Spielern, die werden in Nuorsen, je nachdem um welches Thema sich handelt, immer in die Prozesse mit integriert. Da kommen wir später noch dazu. Einfach Werte-Workshops initiiert. Dass man erst mal spricht, okay, habt ihr eine Vorstellung, was sind Werte? Dann hatten wir so ein Riesenwertepool, wo sie sich Werte herausduchen konnten. Und bei 50 bis 60 Werten ist es für sie so schwer, 3 bis 5 Top-Werte herauszukristallisieren. Und dann mal zu überlegen, was verstehe ich unter dem Wert für Verantwortung, Leichtigkeit. Und dann, sie reflektieren zu lassen, kannst du die konkrete Situation vorstellen. Hast du konkrete Situation auf dem Feld oder neben dem Feld im sportlichen Kontext auch schon mal erlebt, wo dieser Wert wichtig war. Beispielsweise Leichtigkeit geben wir mal ins 1 gegen 1 Offensiv. Ja, wenn ich im Tripling+ finde, da brauch ich eine gewisse Leichtigkeit. Das hat aber für mich auch etwas mit Verantwortung zu tun. Weil wenn ich die ganze Zeit nicht ins 1 gegen 1 gehe und ich bin jedes Mal schockiert, wie wenig Bundesliga-Spieler das machen. Und ich frage mich wirklich immer und das glaube ich nicht, verbieten das die Bundesliga-Trainer, die Kollegen ganz oben. Weil sie jedes Mal denken, wenn sie jetzt 1 gegen 1 gehen, am Gegner zwischen 16 haben wir bald verlust. Also das könnte oder das kann es hoffentlich nicht sein. Und anstatt abzuspielen und die Verantwortung abzugeben, übernehme ich Verantwortung und versuche jetzt dann natürlich durch ein gewonnendes 1 gegen 1 Überzahl zu kreieren. Oder bis zur Grundlinie durchzukommen. Und dann mit meinen Teamkollegen wieder, was toll ist zu kreieren. Torschau, oder bestenfalls ein Tor. Und darum geht es immer die Verbindung zwischen Theorie und Praxis herstellen. Sie auch durch nachdenken vielleicht Situationen, die schon mal waren, durchleben lassen, mit unserer aktuellen Arbeitsthema verklüpfen lassen. Und dann natürlich in der alltäglichen Trainingsarbeit immer wieder drauf hinweisen. Wenn ich weiß, was die Topwerte meiner Spieler sind und sie auch natürlich von mir meine Top 3 Werte wissen, das führt zu einer viel besseren Zusammenarbeit. Weil wir, also weil klar ist, was für eine Art von Mensch steht mir gegenüber auf beiden Seiten. Und man natürlich weiß, wie tickt der im Krobenzügen. Und man hat auch immer einen Anklüpfungspunkt, sich zu unterhalten und in den Austausch zu kommen. Das ist gerade mal ein Beispiel im genannten mit den Dribblings auch im Profifußball. Da würde ich ganz gerne mal eine Sache fragen. Und zwar war ich letztens ein Padelspiel mit einem Profifußballer. Und der hat mir gesagt, er tut sich wahnsinnig schwer, das ein großes Thema eben genau in diesem Zuge ist, dass er viele Sachen getrackt werden. Wie viele gewonnenen Dribbling-Schafstuhe jetzt im Spiel. Wir reden jetzt natürlich über den Profifußball, wo sowas auch getrackt werden kann, ich über den Jugendfuß beim Breitensprach. So natürlich ist dann das Thema, um so mehr Du Dribbling-Schafstuhe, um so mehr das Risiko, das Du mein Dribbling verlierst. Und das ist auch mal nicht scharf. Und das ist dann in dieser großen, schönen Statistik, die vielleicht dann mal in der Vertragsverhandlung wichtig ist, zu tragen gekommen. Und deswegen ist es vielleicht überdenkst Du darüber, dass deswegen auch oft Spieler sich dafür entscheiden, Dribbling wie Du angesprochen hast zum Beispiel abzubrechen, Verantwortung abzugeben, um vermeintlich Ihre Statistik oder das könnte eben ein Thema sein, sozusagen nicht zu verschlechteren. Ja, ich gebe dir gleich ein anderes Beispiel zu, wobei ich mich auch mit Profis oder Ex-Profis unterhalten habe. Jetzt zu deinem konkreten Beispiel, ich glaube, das mit Sicherheit. Aber da merken wir, glaube ich, wie am in Anführungszeichen auch die Profis dran sind, weil für mein Verständnis von Fußball kann er sein volles Potenzial gar nicht entfalten. Und die Frage ist ja, und da sind wir auch beim Jugendfußball, weil ich finde schon, das wird in abgeschwächter Form auch im Jugendfußball praktiziert. Und wir brauchen so viel Input und Wissen und wissenschaftlichen Input einfach, um das ganze krass verwissenschaftlichen oder sollten wir uns ganz genau überlegen, wo uns das wirklich etwas bringt und das Ganze mit dem mit dem Klesernen Profi und wann wir vielleicht auch wieder den Jungs und Mädels mehr vertrauen, schenken und mehr Verantwortung übergeben im Jugendfußball und im Profi-Fußball. Und die Perspektive ist ja ganz entscheidend. Die Perspektive, die ich gerne, wenn ich jetzt Bundesliga-Trainer werde, haben würde, also die Perspektive meines Spielers davon ist, was kann denn überragendes gerade passieren oder was kann ich überragendes kreieren für meine Mannschaft, wenn ich da jetzt vorbeikomme und das erfolgreich bestreite? Und dann ist mir egal, was irgendwelche Daten sagen, sondern ich spüre ja und jeder sieht es im Stadion 80.000, wenn man jetzt in den größten Stadion sind, geiler Typ hat funktioniert. Und das Ding ist ja, du bist ja auf dem Stande den Ball wiederzuholen, falls du mal eng bleibst oder der Teamkollege holt den Ball wieder. Und ich sage auch immer den Spielern, wir gehen doch alle ins Stadion, weil jede Sportart und gerade auf der Fußball eine esthetische Komponent hat. Wir gehen doch nicht ins Stadion und feiern es, wenn jeder irgendwie den Ball klatscht. Also ich will jetzt ja nicht die Namen, denn es ist ja klar, welche Fußballer jetzt gerade wieder geheit werden. Ja, das sind aber nicht die Fußballer, die den Ball jedes Mal hergeben. Und deswegen auch der Artikel, wir haben so viele Praxisbeispiele, so viele Argumente und wir sagen, ne, sehe ich nicht. Will ich nicht sehen, haben wir schon immer so gemacht, ist super. Und das kann es einfach nicht mehr sagen, finde ich. Darauf wollte ich hinausgehen, also du würdest ja noch gesagt, du hast ein zweites Beispiel, das eine inliche Richtung gilt, wo ich dich ganz gerne auch noch fragen wollte, was hast du für Erfahrungen da in dem Gehen noch gemacht. So ja, durch die Arbeit mit Jan Bafana, kenne ich Lucio und Paolo Sertschi auch seit einem Jahren persönlich. Und wir wissen alle, wie Lucio gespielt hat. Gibt mir den Ball, ich drübbelt mal 60 Meter durch und dann gibt's so Minjikim, hat das bei mir Ablauch gemacht. Opa Mikano macht das als einer der wenigen, jetzt in der deutschen Bundesliga immer mal. Und bei mir mussten die Innenverteidiger immer anticken, in den Freiraum. Warum? Weil die, wenn die Innenverteidiger antribbeln, provozier ich ja erst mal eine Reaktion, eine Bewegung beim Gegner. Ich verstehe einfach nicht, also ich verstehe schon, weil gleich kommt die Begründung, die mir die Profis gegeben haben. Warum du den Ball passt und abgibt, wenn du in der Viererkette oder im Dreier aufbaut bist und du kein Druck bekommst. Also wenn ich den Ball haben könnte, warum gebe ich ihn her? Das ist ja diese kindliche Freude, die und das sagt jeder Profi, jede Profi-Spielerin, die du dir beibählten musst. Und die werden nicht angegriffen, sind frei und müssen Ball hergeben. So und warum? Weil dann natürlich, wenn sie antribbeln, in den Freiraum, eine Position frei wird. Und dann ist die Gefahr oder die Angst vom Ball verlos, größer als das, was entstehen könnte. Da sind ja auch wieder, das kann es nicht sein, mal abgesehen davon. Wir kennen ja auch, die das V verhalten, wenn halt einer antribbelt, da lässt sich halt der 6er zurückfallen und dann sind trotzdem beide Positionen besetzt. Also so geht es ja auch, wenn du drübelst ja nicht in den Mann oder auf dem Mann, sondern du drübelst ja in den Freiraum, bin es eventuell dadurch sogar 2 Gegenspieler und sollst ja auch nicht das Trübeln dann Raum übergreifen durchziehen oder muss das nicht durch die 2 verteidigen durch, sondern provozierst ein Verhalten und kannst dann den Ball immer noch abspielen. Aber der Gegner, den hast du in Bewegung gebracht durch mutiges Verhalten mit Ball. Das ist was ich möchte. Und jetzt haben wir eben ganz viel über so Themen im auch gesprochen, wie Mut, Freiheit, auch Mitbestimmung. Deswegen will ich ganz gerne mal zurück auf den Trainingsplatz gehen, weil darüber wollen wir natürlich auch noch ein bisschen eintauken. Wie kann man das so vorstellen, wenn wir das Ganze so eben jetzt gerade ansprechen, sind dann die Spieler teilweise schon Teil des Trainer-Team oder wie ist es da? Also wir haben ja auch mal jetzt im vorgespräch schon darüber diskutiert, was ist denn die Definition von Jugendtraining? Ich habe erstmal meine Definition mitgebracht, das wäre für mich ist Nachwuchs-Fußball in die Videontraining im Mannschaftskomplex. Weil ich habe den Anschwurz.
jeden Spieler, jede Spielerin individuell weiterzupringen. Wenn wir jetzt mal, wo ich auch Discussions bedarf sehe, dieses Ziel, was immer wieder gesagt wird, du trainierst, um Fußballprofi zu werden. Auch da kennen wir zahlen, wir wissen, wie unrealistisch das ist. Deswegen würde ich mir sehr wünschen, dass wir mal aufhören. Also einfach träume, die nicht realistisch sind, in erster Linie zu verkaufen, sondern vielleicht andere Ziele, die vorher passieren oder erreicht werden können, den Kindern zu sagen, zu transportieren. So, aber individuell und drehen in dem Mannschaftkomplex ein sehr technisch basiertes Training mit größtenteils kleinen oder kleineren Spielformen und eine planmäßige und systematische Realisation von Ausbildungszielen. Die einfach durch Begeisterung, Freiheit, Spaß und Intensität übermittelt werden können. So, das sag ich jetzt. Und jetzt kommen wir zu den Hauptdarstellern, den Kindern. Ich hab meine Ex-Spieler hier in Deutschland gefragt. Die sollten mir mal Definition schicken. Haben Sie eine gemacht? Danke euch allen dafür und die sagen, Ihnen ist es wichtig, in jedem Training neu zu lernen, was Sie noch nicht kennen und können, auf der anderen Seite aber schon gelernt ist zu vertiefen, dass Sie das nicht verlieren. Dann Spaß und das Spielen soll wirklich im Fokus stehen, weil Sie sagen, Theorie, Kiltheit wirklich, den Trainings- und Spielfluss und auch den Spaß und Sie sind sowieso nicht in der Lage, so viel aufzunehmen. Da sind wir auch dann wieder bei der Lebensrealität, die wir vorhin gesprochen haben. Und was dahinter steckt, sagen Sie, ist eine gewisse Selbsterkendnis. Also Sie müssen nach jedem Training sehen. Ich hab was Neues dazu gelernt. Aber ich bin aber da besser geworden. Ich kann das unterstreichen, wie wir das gemacht haben hier in Deutschland. Denn wir hatten so eine App und meine Spieler mussten individuell nach jedem Training oder nach jedem Spiel zwei Dinge notieren in der App, die Sie richtig gut gemacht haben, die Sie richtig gut gelungen. Das hat Sie gestärkt und da haben Sie auch gesehen, okay, das ist jetzt im dritten Training hintereinander gelungen. Das will ich mir am Spiel ausprobieren, wenn ich noch nicht gemacht habe. Und dann das andere zwei Dinge, in denen ich mich noch verbessern möchte. Und das ist natürlich auch wieder Transparenz-Klarheit. Und man kann mit den Spielern den Fokus drauflegen, was möchten wir jetzt gerne mal mehr im Spiel sehen, was willst du oder was wollen wir zusammen ins Spiel transportieren. Und woran musst du, da müssen wir gemeinsam noch arbeiten. Und wie kann man sie es aber dann vorstellen? Jetzt werden wir eben gerade angesprochen, dass die Kinder dann eben auch mitbestimmen. Wie geht es dann auf dem Trainingsplatz? Hast du dann überhaupt einen Plan, welche Übungen du machst? Du hast so ein Hinterkopf, so eine Idee, welche Themen ihr heute sozusagen trotzdem unbewusst behandelt wollt. Zum Beispiel, indem ihr den Aufbau bewusst steuert. Oder wie kann man sich das vorstellen? Ja, also es ist immer so, ich muss ein Plan haben. Und natürlich habe ich einen Plan. Ich vernachlässiger, aber nie die Sicht oder die Meinung der Spieler. Und das passiert aber natürlich auch nicht in jedem Training. Grundsätzlich ist es bei mir so. So mache ich das auch in Südafrika. 3 Bausteine. Also Einleitung Hauptteil Schluss, sozusagen. Und ich fange aber immer an, dass wir Atemübung mit zu einem Augen machen. Weil auch da, sie wurden von den Eltern gefahren, haben die ganze Zeit im Auto noch am Handy gedattelt, waren auf TikToks Snapchat und sind voll, kommen direkt von der Schule. Und als hätten sie nicht Steckdose gekriffen. Das heißt, erst mal zusammenkommen, durch die Atemtechniken irgendwie, ankommen, zu Ruhe kommen. Und dann erzähle ich eine Geschichte. Meistens eine technische Geschichte zu dem Thema, was wir heute machen wollen. Beispielsweise eins gegen eins. Offensives Tripling in verschiedenen Variationen. Dann erzähle ich Spielsituation. Wenn es das erste Training ist oder so, nicht Spielsituationen, mir vom Wochenende gemerkt hab, bring ich sie zurück ins vergangene Wochenende in die Spielsituation und sie sollen das noch mal durchleben. Und dann sind sie in dem Thema drin und ich sage ihnen. Und da sind wir beim nächsten wichtigen Punkt. Es ist immer wichtig, warum müssen sie oder dürfen sie etwas machen? Sie müssen den Grund und die Sinnhaftigkeit dahinter erkennen und wissen. Nur dann kann ich sie für mein Ziel gewinnen. Und dann frage ich immer, wenn wir dann fertig sind mit dem Kreis, mit dem Atemübung und wir gedanklich in dem Thema auch sind. Klaubt ihr denn, auch gerade, wenn wir das Thema schon mehrmals behandelt haben und in der Vertiefung sind, glaubt ihr, dass wir das jetzt noch mal machen müssen? Oder können wir einen Schritt weitergehen, zum Beispiel. Und ich hatte jetzt nur das Gefühl, wir müssen das noch mal wiederholen. So, oder wir machen mal in Positionsspezifisches Training tatsächlich und dann lasse ich alle inverteidiger Außenspielern so weiter zusammenkommen und die Spieler dürfen dann selber erst mal kurz diskutieren. Und da, ich bin ja nicht weg, also gehe vom Trainingsplatz und gehen in mein Büro und trinke Kaffee. Sondern ich bin sozusagen, ja, moderator, mediator, gehen alle Gruppen immer, hören wir an. Stell gewisse Nachfragen, gibt aber keine Lösung vor. Und wenn sie dann wirklich auf dem Holzweg wären, habe ich ja immer noch die Chance, jederzeit einzukreifen. Dann aber auch nicht, das mögt mir nicht, ich sübsi, dann das machen wir jetzt anders, sondern durch Fragen oder durch meine Gedanken, einfach den Gedankenprozess wieder anregen und in eine andere Richtung bringen. So was zum Beispiel. Und du hattest da auch einen schönen englischen Slogen zu dem Thema, den ich aus deiner Ticke genommen habe, aber sie du mir vielleicht gerne, was hat's damit aussieht? Ja, du meist bestimmt Rain the Green. Das geht so ein bisschen auf dieser Entscheidermentalität zurück, die wir in unseren beiden Beispielen vorhin hatten oder die leider gefällt hat in unseren Beispielen. Und was ich haben möchte. Also, wir haben ja immer noch zu viele Trainer, die den Joystick in der Hand haben, oder das Mikrofon. Und dann permanent Texten. Und die Frage, oder der Gedanke, der dahinter steht, wie müssen sich Spieler fühlen, die dann permanent das Gefühl kriegen? Ohne Hilfe kann ich nicht spielen, kann ich nicht entscheiden. Da bin ich verloren auf dem Platz. Also müssen wir ein Trainingsdesign schaffen, wo sie immer wieder in Situationen gebracht werden, wahrnehmen, entscheiden, umsetzen. Und dieser Prozess muss, also wenn wir es richtig machen, in vielen Fällen zu erfolgreicher Umsetzung führen. Und dann natürlich, was macht das mit dem Charakter, mehr Selbstbewusstsein, mehr Lust und Laune, das immer wieder zu probieren, oder das auch natürlich in Spielsituationen anzupassen und vielleicht auf der mutigen Entscheidung und ein paar Variable Lösungen zu finden, und selber durch spielen zu können. Und das ist es, und das hat halt ganz viele mit Scheiden und Kreatien zu tun und nicht reagieren und auf Entscheidungen anderer dann halts über Kopf eine Gegenlösung sozusagen präsentieren zu können, damit ich kein Gegentor bekomme. Und das ist auch, wir haben immer gesagt, wenn wir nicht in Banam sind, wir beleidigt. Weil das ist das, wofür wir auf dem Platz gehen. Also, der kriegt der Gegner richtig Feuer, weil die haben uns das geraubt, was uns Spaß macht. Und dann gab es halt Feuer ohne Ende. So, wenn wir den Ball hatten, dann waren wir wieder glücklich. Und dann konnten wir wieder zocken. Das steckt tatsächlich dahinter. Also das Spielfeld beherrschen, aber auch nicht nur Fußballerisch, was jetzt angesprochen hat, sondern von der Persönlichkeit. Einfach die Lust zu haben und den Mut, aber auch die Laune und die Charakterstärke, auch durch schwierige Situationen, durchgehend zu wollen, sowohl als Individuum, als auch innerhalb der Mannschaft, andere die vielleicht durchhängen heute am Spieltag, mitzunehmen, zu motivieren, sie zu unterstützen, vielleicht aber auch stärker zu machen, obwohl sie heute durchhängen, weil ich so viel Input geben kann als junger Mensch. Dass ich das mit dem Beherrschen in unterschiedlichen Norsen immer selber hinbekommen. Und dann einfach nur vollige Liebe und Respekt von meinem Trainer bekomme, weil der einfach total stolz ist, dass ich da so kleine Bosse oder Chefinnen auf dem Platz habe. Und auch wenn es mal schiefgeht, aber wir waren in der Aktivität. Was mich da interessieren würde, ich weiß selber auch im Breitensport-Train. Und ich finde es sehr spannend, was du sagst. Ich finde auch, dass man über Spielformsuper viel die Kinder selbst ausprobieren lassen kann. Und dass man dann eben auch solche Bosse, dass das, glaube ich, kann, entwickeln kann. Fakt ist aber, glaube ich, auch, dass das wahrscheinlich nicht jedes Kind schafft. Man hat ja auch auf öfter San exovertiertere Spieler oder grundsätzlich, welche denen es auch Spaß macht. Es gibt aber auch dann welche, die es jetzt zurückziehen können und denen sowas vielleicht auch einfach schwerer fällt. Das Thema, das sind solche Spielforms. So hatte ich das Gefühl, gerade in diesem D-Jugend-Alter, dass dann irgendwann sich Spieler extrem schnell entwickelt hatten, was richtig gut war, was richtig schön anzusehen war. So war auch Spieler gehabt, die einfach da, sie Schritt da einfach auch gegangen sind, aber nicht in den Tempo von anderen. Wie gehst du dann damit um? Kannst du dann da auch, wie moderiert man das sozusagen als Trainer? Und wie schafft man das dann auch ins Bekompetenz, wie kann man all diese Interessen zum Vereinigen betreten? Ja, berechtigte Einwand sozusagen. Da können wir vielleicht später noch mal dazu kommen oder ich kann es noch mal vertiefen, wenn wir zu. Der Trainerrolle kommen oder ich habe ja einen anderen Begriff für den Trainer. Jetzt aber noch mal dazu, man sieht einfach, wie komplex unser Beruf ist der Nachwuchs-Trainer. Und wie viele Dinge wir beachten müssen. Das ist ja genauso wie beim Lehrer. Eine Person hauptsächlich oder größtenteils soll für 20 bis 25 Kinder verantwortlich sein. Und jedes Kind bringt individuelle Bedürfnisse mit. Deswegen erst mal ein allgemeines Angebot machen. Und dann mit gewissen Reklern versuchen, bei dem einen das mehr hochzufahren oder das Angebot noch mal zu verstärken. Und bei dem anderen das Angebot nur einmal zu machen und dann mal gucken, wenn man merkt, der möchte das noch nicht oder der kann das noch nicht. Dann einfach sozusagen auf Eis legen, aber immer wieder beobachten und nochmal zurückgehen und einen kleineren Schritten anzufangen. Ich habe ein sehr schönes Beispiel aus Südafrika tatsächlich. Es gibt das wurde per Bild sogar schönerweise eingefangen. Deswegen ist diese Situation die 3 Jahre her, die ist mir so in der Rinnerung geblieben. Ich habe 1 gegen 1 Offensiv gemacht in der Trainingsform auf 4 Torre und dann habe ich ein Spieler individuell gekocht. Und als er angespielt wurde und dann mit dem ersten Kontakt in die Offensive Richtung 1 gegen 1, erst mal Raum überwinden und dann Gegner überwinden gehen sollte, hatte der also wie ein ganz normales Kind das halt macht. Wenig Körperspannung hat nicht den Ball gefordert, also Knoll kommuniziert und dann sah auch der erste Kontakt entsprechend aus. Also eher Lasch oder Unsauber. Und dann habe ich gemeint jetzt. Arbeit mir mal an 2 Dingen, dann habe ich immer den Ball zu spielen lassen und haben gemeint jetzt. Richtig, mir erst mal den Körper aus, jetzt fühl dich mal als wenn es du hier der Chef der Boss. Also ich mache das auch wirklich über Coachingwörter, ich habe eine gewisse Coaching sprache Philosophie, wo ich das transportiere und sagt dann nicht hier, mach mal die Schultern zurück und steh mal gerade, weil damit können die Kinder wenig anfangen. Und habe ihm eine Geschichte erzählt, wo nach sich sein Körper dann selbstbewusster ausgerichtet hat und dann habe ich gemeint, was glaubst du denn, was es mit dem Gegner macht oder auch mit dem Mitspieler, mit der Art des Passes Richtung Druckintensität und so, wenn du nichts sagst oder wenn du mit einem Lächeln signalisiert, hey, oder ja, spiel mich an. Dann haben wir das gemacht und auf einmal erster Kontakt, der ist ja so wichtig, erste Sahne und dann habe ich ihm meine Hand um die Schultern gelegt und abgemeide und dieses Kind hat einfach nur gestrahlt. Das war glücklich, selbst Erkenntnis und positive Verstärkung, das ist das schönste, das das was ich erreichen will und deswegen muss man auch im Nachwuchs-Husbal, man kann nicht jeden erreichen oder jede, das ist natürlich auch ein Mysterium, aber man soll und kann es versuchen. Und selbst introvertierte, die das vielleicht nicht so äußern können oder transportieren können zu einem selbst wieder zurück, die kommen vielleicht nach ihrer Karriere, wenn man sie wieder trifft, es gibt es ja auch schöne Begegnungen sagen, ich konnte es dir vielleicht damals nicht so zeigen oder nicht so transportieren, aber ich habe oft daran zurückgedacht, das hat mir doch irgendwie was gebracht oder ich habe auf jeden Fall was mitgenommen. Und darum geht es um ganzheitliche Ausbildung und egal ob der oder die Profi gewohnt ist oder nicht, da geht es ja um ganz andere Momente an denen sich die Spieler dann hochziehen oder erinnern werden. Du sagst, das schriechst mir da ein bisschen aus, da sehe ich, wenn du es so fast die Momente diesen Trainerjob eigentlich am Ende auszeichnen, also genauer. Dafür machst du die Momente. Genau, ja, es ist ja genau das. Wie würde noch ein Beispiel oder weitere Beispiele, wo du gute Erfahrungen mitgemacht hast, dass die du vielleicht den Trainer und Zuhörer hier mitgeben. Ich habe dann noch nicht mit dem Kollegen, mit einem Lehrer-Trainer in der Schule geredet. Wir haben mal derby gespielt bei der eintracht, als ich beim FSV Frankfurt war. Und ja, also ich habe mich ein bisschen warum auch immer ablenken lassen von der gegenüberliegenden Seite will er jetzt auch nicht negativ werden, passt schon. Und ich hätte auch ein bisschen klebrerer reagieren können und dann sagt einer meiner Spieler halt eine richtige Zucker, den kannst du ins Torstellen oder draußen. Der hat immer ges gilt. Hat dann so gemeint, als ich nicht den Mund gehalten habe, was sie jetzt ist mal gut, wir weggeln das für dich. Auf dem Platz. Danke. Also erstens hat er mir signalisiert, kommt jetzt, ist mal gut und wir machen das hier schon. Und das sind Dinge überragend, oder wenn ich die Spieler coachen lasse, weil das dürfen sie bei mir auch und nicht nur in Freundschaft spielen. Also wenn ich verletzte Spieler habe, oder wir drei Halbzeiten spielen und bevor ich sie einfach draußen lasse, oder sonst irgendwas, werden sie in die coachingsprozess integriert. Entweder mit mir zusammen oder ich habe mal frei und sitz wirklich auf der Trainerbank, weil ich da auch sehr viel Leidenschaft habe und für mich das auch mal Learning ist einfach mal rüch zu sitzen. Ich will mich auch stetig weiterentwickeln und dann stehen die Spieler vor mir und machen das und wir haben abgesprochen, welche Trainingsinhalte wollen wir sehen, wollen wir coachen. Und das ist natürlich dann schön, dass sie sich zeitweise rumtrenden und sagen, wenn ich jetzt verstehen würde ich. Warum machen die das nicht? Das hat auch funktioniert. Das natürlich auch eine schöner Erkenntnis, weil die dann erstens mich besser verstehen, aber natürlich auch gleichzeitig die Diskrepanz verstehen, wenn ich Ruhe habe an der Seitenlinie. Und wenn ich im Game bin, wenn ich diese Drucksituation habe, Raumgegner Zeitdruck. Weil gerade bei drei Tritteln coachen sie das erste Trittelspiel, das zweite Trittel und im dritten Trittels frag ich sie und was war leichter. Ja, außen coachen. Dann versucht mal Gründe zu suchen, warum das leichter ist. Und jetzt ist unsere nächste Aufgabe, wer arbeiten mit dir oder mit euch die Qualität, dass du genauso geschild auf dem Platz agieren kannst, mit genauso einer Übersicht, wie du es von draußen hast. Wir wollen die Diskrepanz nach und nach PRP zu machen sozusagen. Und das sind so einfachere Beispiele. Eventuell lerne ich sogar noch von den, also wenn sie irgendwelche, welches coaching verhalten, zeigen und so weiter. Und natürlich ist es auch total interessant, weil manchmal treten sie sich rum und fangen halt, wie gesagt, wirklich an mit mir zu diskutieren auf einer ganz coolen Basis und dann lerne ich viel über die Sicht meiner Spieler, wie sie das sehen. Und dann habe ich den anderes Beispiel noch, da hat einer meiner Führungsspieler ist auf dem 16er getrippelt und auch da wieder, mir ist rausgerutsch, schieß. Und ich hab schon, ich so hobe man, ey, und dann ist er zurückgelaufen und sagt, so im zurückgespringt, was sie tut mir leid, du hast eine andere Sicht, du hast das nicht gesehen. Vielleicht, also, du hast kürzer gesagt, aber bei dir sagst du aus, als wäre ich die Schussbahn offen, ich kann dir sagen, ich hab selber gesehen, die war zu. Also schieß ich nicht. Und das sind ja solche Dinge, die mich weiterbringen und ich krieg kostenlose Fortbildung von meinen Spielern. Du musst halt natürlich gewisse Entspantheit haben, aber es ist, glaube ich, es ist uns allen klar, dass wir Trainer oder sollte uns klangen, dass wir Trainer nicht der Nabel der Welt sind und Größe. Wir wollen uns ja auch von unseren Spielern positiv kritisieren lassen und mal einfach in Brut geben lassen. Weil letzten Endes müssen wir mit diesen Charakteren arbeiten, also möchte ich gerne auch wissen, was sie bewegen oder wie sie das Spiel sehen. Kühle Eindrücke, was mir jetzt immer noch interessieren würde, jetzt vor allem noch am Ende. Du hast es ja vorhin mal kurz auch noch angehessen, die Trainerrolle, die du sozusagen definierst. Das ist auch gesagt, du hast ein anderes Wortgrund, setz dich vielleicht sogar auch dafür. Magst du das? Du könnt noch ganz gerne mit uns teilen. Ja, gerne. Also ich glaube anhand uns Gesprächs ist schon klar geworden und bei Jugendtraenern ist das ja noch mal komplexer als bei den Profitrenern, weil die haben größere Teams um sich rum. Also wir Jugendtraener, je nach dem Modut trainierst, als auch ein gewisses Team drum rum, aber letzten Endes hast du ja auch den Hut auf. Und dieser Beruf, diese Aufgabe ist ja so komplex, alleine diese ganzen Individuen, dann die Ausbildungsziele, dann musst du das Umfeld beachten, Eltern, Gesamtverein und so weiter und so weiter. Und mit Trainer ist es nicht getan, weil wir trainieren nicht nur. Aber auch mit Entwickler ist es, das finde ich schon besser, weil unsere Hauptaufgabe ist meiner Meinung nach entwickeln, deshalb auch der Revolution-Artikel. Aber in keiner Weise wird durch das Wort Entwickler diese Komplexität klar. Und ich hatte das schon jahrelang im Kopf und hab sie jetzt mal für mich einfach aufgeschrieben und präzisiert. Ich finde, wir Trainer sind die DJs am Spielfeldrand. Und wir müssen ein richtig breites Mischpult haben, mit ganz, ganz vielen Regland und je nachdem, welchen Spieler, welches Eltern teil, welchen Vereinsverantwortlichen, in welcher Ausbildungssituation wir sind, in welcher Spielsituation wir sind. Und ich könnte noch so weitermachen, müssen wir gewisse Regler hoch oder runterfahren. Also fallen gewisse Aspekte mehr ins Gewicht oder weniger ins Gewicht und ich muss als Trainer gelernt haben oder lernen, dieses Mischpult zu beherrschen und einzusetzen. Und es ist ja wirklich, also DJ, die Arbeit des DJs Musik zu machen, ist eine gewisse Kunst und für uns nach dem Jahr,
Nachwuchs-Trainer ist es eine Kunst, sozusagen unsere Talente im richtigen Beat abzumischen oder dann spielen, kreieren zu lassen. Und das ist es tatsächlich, weshalb ich das Bild des DJs eigentlich für mich richtig cool finde. Jetzt sind wir auch schon fast am Ende unseres Podcasts angelangt, übrigens jeder der da noch Interesse hat, sowohl noch mehr zu erfahren. Ich glaube, man merkt bei dir, dass du sehr viel noch empatho hast. Ich glaube, dein Artikel ist da. Also naheliegen sich auf jeden Fall reinzuziehen, genauso auch bei uns bei einem Einsport durchs Forne zum Beispiel auf das Thema "Boltsplatz" auf den Trainingsplatz bringen genannt. Da haben wir einen coolen Kurs, einen Spielblöcke dazu. Jetzt wird mich aber noch eine letzte Frage von dir interessieren und zwar. Jetzt das wird natürlich hier einige Jugendtrainer sozusagen die gerade zuhören. Was würdest du ihnen sozusagen mitgeben? Was für Skills, was für Tipps sind für Sie jetzt noch extrem wichtig, deinem anmein und nach. Also in der Ausbildung wirklich ganzheitlich, vollum fänglich arbeiten. Du hattest ganz am Anfang mal den multi-sportiven Ansatz gewählt. Bei mir müssen meine Fußball auch andere Sportart machen und zwar nicht nur einmal und dann postet man auf Instagram und sagt, "Hey, wir haben eine Beach volleyball-Session gemacht, sondern dass das nachhaltiger Bestandteil der Ausbildung, weil da auch ganz kurz Fußballer sind schreckliche Sportler, oft tut mir leid." Wenn du als Fußballer oder Fußballer wenn du ein guter Sportler bist, also eine gewisse Mobilität hast, vielseitige Bewegungserfahrung brauchen wir übrigens auch fürs Tripling. Sonst brechen wir uns beim Übersteiger vielleicht die Knochen oder wir kommen mit der höfste gar nicht um den Ball rum, weil wir einfach nicht mobil genug sind oder können den Athletikt Training später nicht Richtung Krafttraining eine tiefe Kniebeuge machen, weil wir irgendwie limitiert im Spurm gelenkt sind. Ganzheitlich vollum fänglich und in Bezug auf den DJ lasst die Spieler den Beat Mixen mit dem sie spielen wollen oder kreiert den Beat mit den Spielern zusammen und vor allen Dingen lasst den Beat spielen zu dem du auch gerne mit Ball getanzt hattest früher. Ganz einfach. Also nicht einfach in der Umsetzung, aber einfach eine Message tatsächlich. Das ist eine schöne Schlusswort. Sebastian, ich darf mich auch bei dir an der Stelle sehr bedanken, dass du heute bei uns zu Gast warst und viele Elemente aus dem Artikel aber auch darüber hinaus mit uns zeigen konntest. Ich hoffe, es hat dir Spaß gemacht und vielen Dank, dass ihr hier heute zu Gast warst. Ja, vielen herzlichen Dank, hat riesen Spaß gemacht und schaut gerne alle in den Artikel rein oder kommt in die Kommunikation in den Austausch. Es ist wichtig. Absolut. Und wenn dir die Folge gefallen hat, dann vergisst nicht zu liken, zu kommentieren und zu abonnieren und dann nehmen wir uns schon ganz ganz bald bei einer weiteren Einwahresport-Fußbeitrina Podcast Folge. Bis dann, macht gut. Euer Pascal. [Applaus]
Podcast Summary
Key Points:
Sebastian Stahl ist Lehrer an einer Eliteschule des Sports in Frankfurt und arbeitet zusätzlich als Trainerausbilder in Südafrika.
Sein Artikel „Revolution?!" fordert eine ganzheitlichere Nachwuchsausbildung, die Werte, Eigenverantwortung und Kreativität stärker fördert.
Er kritisiert, dass wissenschaftliche Erkenntnisse im Jugendfußball zu spät umgesetzt werden und die Trainingsphilosophie Deutschland 15 Jahre zu spät kommt.
Die heutige Generation hat kürzere Aufmerksamkeitsspannen; Trainer müssen mehr Empathie zeigen und Räume für eigene Erfahrungen schaffen.
Werte wie Verantwortung, Leichtigkeit und Mut sollen nicht nur besprochen, sondern durch Workshops und Vorbildverhalten im Training verankert werden.
Er bemängelt, dass Spieler aus Angst vor Daten oder Statistik zu wenig Risiko im Dribbling eingehen, obwohl genau das Spielerisch wertvoll ist.
Spieler sollen mehr in Entscheidungen eingebunden werden und sogar teilweise als „Trainer“ fungieren, um Verantwortung zu übernehmen.
Summary:
" beschreibt. Er betont, dass die Ausbildung junger Talente neben technischen Fertigkeiten vor allem Wertevermittlung, Eigenverantwortung und Kreativität fördern sollte. Stahl kritisiert, dass viele Trainer an alten Methoden festhalten, obwohl es längst wissenschaftliche Erkenntnisse für moderne Ansätze gibt.
Die heutige Generation sei durch Digitalisierung und Reizüberflutung anders; Trainer müssten daher mehr Empathie zeigen und Freiräume schaffen, damit Kinder eigene Erfahrungen sammeln können. Er schlägt vor, Werte wie Verantwortung, Leichtigkeit und Mut in Workshops mit den Spielern zu erarbeiten und im Training konkret zu verankern. Zudem fordert er, dass Spieler mehr Mitbestimmung erhalten und sogar in Trainerrollen schlüpfen können.
Stahl kritisiert die Angst vor Risiko im modernen Fußball, die durch Statistiken verstärkt werde; mutiges Dribbling und Initiative würden zu oft unterdrückt. Er plädiert dafür, den Spielern mehr Vertrauen zu schenken und sie zu Entscheidern auszubilden. Sein Ansatz ist ein Aufruf zu mehr Austausch und Offenheit, um das volle Potenzial der Jugend zu entfalten.
FAQs
Der Artikel heißt 'Revolution? !' und behandelt, wie das volle Potenzial von Kindern und Jugendlichen im Fußball auf und neben dem Platz entfaltet werden kann. Er fordert eine ganzheitliche Ausbildung, die über den reinen Kinderfußball hinausgeht.
Das Fragezeichen zeigt, dass einige Trainer bereits gute Ansätze umsetzen, während das Ausrufezeichen betont, dass es immer noch zu wenige gibt, die wissenschaftliche Erkenntnisse im Jugendfußball integrieren. Es ist ein Aufruf zur Veränderung.
Heutige Kinder haben kürzere Aufmerksamkeitsspannen und viele Ablenkungen, wie Digitalisierung. Früher gab es mehr Freiräume wie Bolzplätze, die eigenständiges Lernen förderten, was heute oft fehlt.
Trainer sollten Werte vorleben und mit Spielern in Workshops erarbeiten, z.B. durch Reflexion konkreter Situationen. Die Verbindung von Theorie und Praxis ist entscheidend, um Werte wie Leichtigkeit oder Verantwortung im Spiel umzusetzen.
Spieler haben Angst vor Ballverlusten, die sich negativ auf Statistiken auswirken können, die bei Vertragsverhandlungen zählen. Dies führt zu risikoaversem Verhalten, das das volle Potenzial der Spieler einschränkt.
Trainer sollten Spieler ermutigen, Risiken einzugehen, z.B. durch Dribblings in den Freiraum, und ihnen mehr Verantwortung übergeben. Dies erfordert Vertrauen und eine Abkehr von übermäßiger Verwissenschaflichung.
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