#33 - Mit diesem BePro-Trick ziehen manche Strukturvertriebe ihre Handelsvertreter ab
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Die Podcastfolge thematisiert, wie Strukturvertriebe die Einkünfte ihrer Handelsvertreter durch kreative Mechanismen reduzieren. Es ist bekannt, dass oft nur ein Bruchteil der wiederkehrenden Bestandsprovisionen weitergegeben wird, teilweise weniger als die Hälfte. Darüber hinaus werden zusätzliche Einschränkungen wie Obergrenzen für die Anzahl der vergüteten Kundenhaushalte oder Bedingungen an regelmäßige Neukundengewinnung und Schulungsteilnahme eingeführt. Dies führt dazu, dass die effektive Vergütung weit unter dem bereits geringen Anteil liegen kann. Aus Sicht der Vertriebe dienen diese Praktiken dazu, ein Modell zu fördern, das kontinuierliche Neukundenakquise („Jäger“) belohnt und reine Bestandsbetreuung („Sammler“) unattraktiv macht. Für die Handelsvertreter hat dies schwerwiegende Folgen: Sie erhalten für die volle Betreuungsleistung unverhältnismäßig wenig Vergütung, ihr potenzieller Firmenwert schwindet, da Kundenbindung und übertragbare Bestände systematisch untergraben werden, und ein späterer Wechsel in ein unabhängigeres Modell (z.B. Maklerpool) wird erschwert, wo oft höhere Provisionssätze und mehr Kontrolle über den Kundenstamm möglich wären.
Sprecher*in 1
Dass viele Strukturvertriebe ihren Handelsvertretern nur einen Bruchteil der wiederkehrenden Einkünfte weitergeben, ist inzwischen kein Geheimnis mehr.
Durch welche kreativen Tricks sich der ein oder andere Strukturvertrieb einfallen lässt, um dich noch weniger an den Bestandseinkünften partizipieren zu lassen, das und vieles mehr in der heutigen Folge.
Sprecher*in 2
Ich bin Handelsvertreter, holt mich hier raus, so lang gefangen.
Doch ich brech jetzt aus, kein Ruf im Keller, kein Positionsverlust, kein Schein vom Unternehmer sein, Wer Podcast zeigt, es geht und der Firmenwert bleibt dein.
Sprecher*in 1
Herzlich Willkommen zu unserem Podcast.
Ich bin ein Handelsvertreter, holt mich hier raus.
Der Finanzunternehmer Podcast die Herrschaften Maurice Tengler und Bastian Zimmermann sind an meiner Seite und wir sprechen heute über ja, über diese, ja kreativen Mechanismen.
Den Handelsvertretern einfach weniger Bestandsprovision auszahlen zu können, auszahlen lassen zu können.
Und ich gebe direkt an, Maurice, Maurice, du hast gerade schon sehr, sehr intensiv über dieses Thema mit uns diskutieren wollen.
Sprecher*in 3
Hallo zusammen, ich grüße euch beide und alle Zuhörer.
Ja genau, ich sag mal so, wir hatten ein kleines Handelsvertreter Vögelchen was vielleicht aktuell etwas unzufrieden ist.
Und uns das ein oder andere Dokument hat zukommen lassen und zu uns meinte, Mensch, macht doch darüber mal eine Podcast Folge, das passt ganz gut zu euren Themen, die ihr ohnehin schon besprochen habt.
Dazu habt ihr aber noch nichts gesagt und das ist vielleicht auch noch mal etwas, was dem einen oder anderen sogar nicht bewusst ist.
Auch am Ende mathematischer Hinsicht, denn wenn man jetzt darüber spricht, dass vielleicht der ein oder andere Handelsvertreter in seinen Strukturvertrieben ohnehin vielleicht nur ein Bruchteil, nicht mal die Hälfte häufig der wiederkehrenden Einkünfte weitergegeben bekommt vom Vertrieb.
Könnte man jetzt ja annehmen.
Ja okay, dann behalten die sich halt die Hälfte ein.
Wenn man jetzt aber sagt, ich habe 1000 Kunden vielleicht in meinem gesamten Bestand, der ja nicht mir gehört, aber ich sag mal einen betreuten Bestand von mir und meiner Hierarchie, jetzt aber ich, wenn wir mal sagen, mal angenommen, es sind wirklich 50%, die weitergegeben werden würden, was meiner Meinung nach nicht der Fall ist, aber angenommen, dann wäre ja, wenn ich jetzt sage okay es gibt 1000 Kunden bei dir, du kriegst aber nur auf 50 oder auf 100 eine Bestandsprovision.
Dann habe ich ja am Ende von der eno Hälfte, die dann noch mal um 90 oder 80% dadurch reduziert wird, dass es mir einfach auf den Großteil meiner Kunden gar nicht gezahlt wird.
Dann habe ich ja durch die Hintertür eigentlich ja nicht mal die Hälfte bekommen, die ja ohnehin schon ein Witz gewesen wäre, wenn man es halt auf eine gewisse Anzahl an Kunden halt beschränkt und dazu haben wir ein Dokument zukommen lassen und ich glaube darüber.
Können wir jetzt mal in der Folge ein bisschen genauer sprechen und mal schauen, was das eigentlich ja mit sich bringt, welche Folgen das für dich hat und wie es vielleicht auch alternativ für dich aussehen könnte, wenn du eben nicht als Handelsvertreter in diesem Strukturvertrieb oder dem, der dich das ja, wo du halt drin betroffen bist, stecken solltest.
Und ja, ich will mal sagen, kennen wir, glaube ich alle das Thema.
Aber Let's go.
Sprecher*in 4
Perfekt.
Ich würde sagen, wir machen es doch einfach mal.
Nach einem alten Schaubild, was uns allen geläufig ist und damit auch Hallo von meiner Seite an unsere geschätzten Zuhörer.
Euch ist doch sicherlich noch das Prinzip Golden Circle bekannt oder so, deswegen fangen wir doch mal erst an mit dem Thema, warum also warum gibt es denn eigentlich diese Tricks, warum gibt es denn eigentlich diese Einschränkungen, weil man könnte es ja auch einfach so machen, man hat provisionssatz X der für alle gleich ist in der jeweiligen Position und dann wird entsprechend dieses Provisionssatzes.
Das Geld, Bestandsprovision etc.
Pp.
Ausgeschüttet.
Jetzt gibt es aber natürlich ein paar Einschränkungen, was will man damit erreichen?
Ich würde da mal dieses Jäger, Sammler Beispiel Reinschmeißen, also vom Vertrieb aus gesehen ist das eine total smarte Möglichkeit, weil ich möchte ja nicht Sammler in meinem Unternehmen haben, also die einfach lange genug dabei sind einen großen Kundenstamm haben, weil das wurde mir immer damals gesagt, wenn du nur lang genug dabei bist, dann kannst du gar nicht nicht erfolgreich werden.
Und das stimmt auch in gewisser Weise.
Aber es gibt natürlich auch ein paar Einschränkungen, die mir das Ganze etwas schwerer machen, denn es ist gar nicht gewollt, dass ich ein Sammler werde, also der einfach einen großen Kundenstamm hat, der ein großes Team hat, die wiederum auch großen Kundenstämme betreuen und irgendwann dann aber dieses Wachstum stoppt, weil ab einem gewissen Punkt, wenn ich dann eben große wiederkehrende Einnahmen habe.
Dann werde ich ja auch in der Zeit dann natürlich älter.
Mein Leben verändert sich, ich hab dann vielleicht Familie gegründet, ich muss mich auf Hausbau oder sowas konzentrieren oder andere Themen, die eben so in meinem Leben anstehen.
Und dann will ich vielleicht auch nicht mehr dieses Vollgas Power ins Unternehmen reinstecken, wie es davor war und deswegen will ich jetzt als Unternehmen, und das machen einige Unternehmen so am Markt, das kann man jetzt nicht nur auf 1 einschränken, baue ich eben ein paar Mechanismen ein, die das nicht begünstigen.
Was meine ich damit, ich baue das Modell eben so, dass ich mir Jäger heranziehe, also die immer wieder morgens aufstehen, raus aus dem Haus gehen und neue Jagdbeute nach Hause bringen, also die immer wieder auf der Suche sind nach Neugierigen.
Kunden immer wieder auf der Suche sind nach neuen Vertriebspartnern.
Das belohne ich mit dem System, dann mache ich irgendwelche Neukundenprämien oder irgendwelche Dynamikprämien, wo wir auch schon beim ersten Thema sind, nämlich wenn ich diese bestandsprovision mal in meiner eigenen Situation ausrechne und das kann ja mal jeder für sich machen, weil ich habe es in Vorbereitung auf diese Folge auch mal gemacht und geguckt okay.
In meinem alten Vertrieb, das ist jetzt meine eigene Erfahrung, habe ich mir einfach angeschaut, was habe ich denn zum Beispiel auf meine eigene Haftpflicht bekommen, an Provision?
So, und dann habe ich mir einfach mal ausgerechnet mit dem Wissen, was ich heute habe, wieviel ist das denn in Prozent, wieviel habe ich denn davon bekommen, so, und dann habe ich einfach das Rechenbeispiel gemacht und habe mir ausgerechnet, ok, meiner damaligen Position habe ich 10,22% des Nettojahresbeitrags bei dieser Haftpflichtversicherung auf mein Konto bekommen und das jedes Jahr, das ist ja erstmal nicht schlecht, wir.
Wenn ich aber weiß, dass am Markt in den höchsten Positionen bei Pools eben im Durchschnitt 25% ausgezahlt werden, dann kann ich mir im Umkehrschluss dann ausrechnen, dass ich nicht mal die Hälfte der Provision, die maximal möglich ist, ausgezahlt bekomme.
Das ist Punkt Nummer 1 und Punkt Nummer 2 ist, das gehört auch zur Wahrheit dazu, der Vertrieb wird ja einen viel höheren Eingangssatz haben, als ich jetzt als einzelner Makler, der einfach nur seinen Kundenstamm betreut.
Das heißt, hier werden ja nicht nur 25% oben rein fließen, sondern ein größerer Teil.
Das ist auch völlig in Ordnung, weil diese Größendimensionen, die jetzt gewisse Vertriebe haben, die werden wir oder haben wir jetzt aktuell nicht und haben auch gar nicht so diese Kontrollmechanismen, die diese Vertriebe eben haben, deswegen ist es auch nicht fair, dass dann alles weitergegeben wird, aber das Maß, was weitergegeben wird, ist hier ein gutes Beispiel, weil das kann jeder ja wirklich mal transparent für sich selbst zu Hause.
Durchrechnen, einfach mal auf seine Abrechnung gucken unter der Kategorie dann zum Beispiel Sachversicherung, weil es einfach am einfachsten und sich ausrechnen wieviel davon bekomme ich denn eigentlich und ist das denn eigentlich fair?
Was ich da im Verhältnis bekomme zu dem, was ich denn eigentlich dafür geleistet habe, weil ich muss ja die komplette 100 prozentige Betreuung dieses Vertrages übernehmen, sei es jetzt Fragen rund um das Thema Adressänderung, Bankverbindungsänderung oder beispielsweise auch Schadensmanagement, das mache ich ja alles selbst, muss es selbst in die Hand nehmen, kriegt dafür aber nicht mal die Hälfte der Vergütung, und das finde ich zum Beispiel persönlich ein größeres Problem an dieser ganzen
Geschichte.
Sprecher*in 3
Ja, ich würde auch sagen, es hat nichts damit zu tun, dass jetzt ein Vertrieb so viel mehr bekommt.
Sagen wir mal als Beispiel, die haben irgendwie 35 plus Provision auf Sach mal angenommen, jetzt halte ich für sehr realistisch auf jeden Fall, dass das der Fall ist.
Dann finde ich dürfte man sich darüber nicht als Vermittler beschweren, wenn das E Summen sind, die du ohnehin nicht erreichen kannst.
Wenn du aber als Makler weißt, ich arbeite mit einem großen Maklerpool zusammen und kriege als Strukturkopf meine 25 vielleicht bei der einen oder anderen Gesellschaft sogar eine 28 oder 30, dann.
Als auf Sach und merke jetzt okay, jetzt kann man ja bei dir Basti sagen okay wenn ich jetzt nicht oben angekommen war in der Stufe und jetzt irgendwie, was hast du gesagt, 11% oder was hast du?
Sprecher*in 4
Gesagt, 10,22, aber dann kannst du ja davon ausgehen, dass noch 2 Stufen das dann wahrscheinlich am Ende irgendwo in der höchsten Satz 1314%.
Genau so.
Sprecher*in 2
Was sagen?
Sprecher*in 3
Wir mal, die haben das so, dann ist das ja Äpfel mit Äpfel vergleichen, also das Maximum, was ich in meiner Handelsvertreterwelt in der höchsten Stufe bekommen kann.
Das ist das, was ich als normaler 0815 strukturkopf bekommen würde, wenn ich jetzt sage, ich nehme meine gesamte Struktur, gehe jetzt zu einem Pool, binde mich da auf 100% an und baue jetzt den Geschäftsplan irgendwie mir selbst so, dann, dann ist das ja erst doof, wenn ich merke, dass ich selbst als 0815 strucki trotzdem jetzt irgendwie durchschnittlich meine 25 hätte, erst dann stört es mich.
Also wenn ich jetzt bei einem Pool genauso nur 10 oder 12 oder so bekommen würde auf höchster Stufe, dann würde ich mich ja gar nicht darüber stören, aber das ist halt ein Fall und jetzt?
Ist ja das, worum es hauptsächlich auch noch mal ging, also die Grundlage, warum wir jetzt auch diese Folge noch mal besonders machen.
Wie gesagt, dass du ja vielleicht nur die Hälfte bekommst.
Das war ja jetzt nichts Neues, das ist auch vielen Struckis, glaube ich als Handelsvertreter bekannt und soll jetzt auch gar nicht Hauptteil dieser Folge sein, sondern wir haben jetzt gesagt, Hey, das ist ja gegebenenfalls sogar noch mal viel, viel dramatischer als nur die Hälfte, denn.
Wenn man jetzt seitens des Vertriebes, das jetzt auch noch mal so strukturiert, dass man sagt, ja, du kriegst diese anteilige BP, die in unseren Augen nur ein Witz ist, egal ob das jetzt folgeprovision ist, auf Sach, auf Altersvorsorge, Investment und so weiter also nicht Ausgabe auf Schlaf, sondern vermittlungsfolgeprovision, aber wir begrenzen dir das jetzt auf eine gewisse Anzahl an Haushalten, dass man zum Beispiel sagt, Hey, du bist jetzt bei uns in der höchsten Stufe angekommen.
Und während du bei 1000 Kunden, die deine Hierarchie aufgebaut hat und du jetzt mit einem Pool zusammenarbeiten würdest, auf die gesamten 1000 eine strukturierte Leitungsvergütung der BP bekommen würdest oder auch auf deine Eigenumsatzkunden, also die jetzt wirklich deine eigenen Kunden sind und nicht wo du nur Partizipierst an deinen Untervermittlern, sagen wir ja, wir begrenzen das jetzt aber auf 50 Kunden, statt dass du jetzt auf alle 1000 mitverdienen könntest.
Wenn du jetzt 1000 Kunden hättest.
Und das macht das ganze ja noch mal viel dramatischer.
Das heißt, man kann sich ja ohnehin schon richtig ärgern, dass man nur so einen Bruchteil bekommt, wenn man jetzt aber weiß, ich könnte meine Struktur einfach so mitnehmen, gehe jetzt zu einem Pool, ich drücke auf kopieren, einfügen, mache dasselbe Geschäft weiter wie vorher, weil die Produkte kann ich ja vermutlich je nachdem, in was für einem Strukturvertrieb ich war, auch danach noch so vermitteln, aber das ändert natürlich immer völlig alles, insbesondere wenn man überlegt, dass so ein
Firmenwert von einer Firma.
Dass man jetzt wirklich sagt, ich will vielleicht irgendwann mich auch mal in einen Exit bewegen und das mal veräußern, was ich da aufgebaut habe, egal ob es jetzt nur das Asset ist, also der Bestand, oder irgendwann mal die gesamte Firma mitsamt Struktur mit Angestellten, die es vielleicht auch gibt, dann ist der Firmenwert natürlich wieder ein Bruchteil von der, ich habe die gleiche Arbeit geleistet, aber habe entweder einen großen Firmenwert oder einen quasi nicht vorhandenen Firmenwert, ist
das natürlich unternehmerisch betrachtet nicht gerade schlau.
Sprecher*in 4
Aber das ist ein sehr guter Punkt, weil das, was du gerade beschrieben hast, ist ja auch eine Exit vermeidungsstrategie, weil das System zwingt mich ja dazu, dadurch dass ich jetzt haushaltsobergrenzen beispielsweise habe oder betreute Kundenobergrenzen, wie man es auch immer nennen mag, dass ich dann ab einer gewissen Position, wenn wir jetzt rein über die Management Karriere sprechen, also ich baue ein Team auf und begleite die, dann zwingt es mich ja dazu, darüber nachzudenken und zu sagen,
okay, wenn ich jetzt sowieso nur auf diese 200 Kunden beispielsweise auf.
Eine Bestandsprovision überhaupt bekomme.
Dann gebe ich ja den Rest ab, das ist ja der Sinn und Zweck des Ganzen, also es soll ja dazu dazu führen, dass ich dann sage, okay 200 Kunden kann diese Position ungefähr betreuen, den Rest schafft sie gar nicht, weil sie muss ja auch um ihre Partner kümmern, finde ich auch total legitim, dann gibt sie aber diese Kunden beispielsweise an irgendwelche Leute, die aus der Verkäuferkarriere kommen, also die nur Kundenberatung machen, so erhöhe ich jetzt auch wieder meinen eigenen passiven Geldstrom,
weil die ja zum Beispiel dann wieder andere Haushaltsgrenzen haben, aber.
Aber sobald ich die ihr abgegeben habe und die ein 23 Jahre in Betreuung bei einer anderen Person sind, ist ja meine Bindung zu diesen Kunden nahezu 0, außer sie sind wirklich aus meinem engeren direkten Umfeld.
So und wenn ich jetzt selbst für mich irgendwann den Entschluss fasse, ich möchte vielleicht das Unternehmen verlassen, dann habe ich ja einen Großteil meines Firmenwertes ohne Gegenleistung kostenlos an jemand anderen weitergegeben und kriege diese Kunden nie wieder in meine Betreuung zurück.
Das heißt, ich würde ja dadurch, wenn ich dann diesem Geschäftsplan eben Folge, meine eigene Zukunft sozusagen ruinieren.
Und daher ist es für das Unternehmen total schlau, das so zu machen, weil es dann immer schwieriger wird, das Unternehmen zu verlassen, also umso höher ich sozusagen im Geschäftsplan voranschreite, desto niedriger wird diese Betreuungsgrenze, also von Kunden, auf die ich überhaupt eine Vergütung bekomme, desto mehr bin ich gezwungen, Kunden an andere Vermittler abzugeben, desto mehr wird die Kundenbindung reduziert und desto.
Weniger kann ich im Falle eines einer Streitigkeit kann ja irgendwas passieren, jederzeit, dass ich dann sage, vielleicht muss ich einen anderen Weg einschlagen, dann muss ich aber de facto kann ich dann irgendwie meine 5000 Kunden kann ich dann weiterhin betreuen, auch als Makler, aber den Rest muss ich wieder komplett von vorne neu aufbauen oder mühsam wieder neu akquirieren, und das ist doch nicht das, was man sich eigentlich darunter vorstellt, wenn man sagt, ich baue ein Unternehmen im
Unternehmen auf, dann müsste es ja auch möglich sein zu sagen, ich bin selbst in der höchsten Position, ich habe 1000 Kunden.
Und ich stell mir einfach jemanden ein oder ich mach irgendein Teilungsgeschäft mit irgendjemand, der das für mich betreut.
Aber die Kunden bleiben am Ende bei mir, weil ich hab die ja ursprünglich mal gewonnen und auch lange Zeit n sehr guten Job gemacht und die betreut und das wird damit komplett ausgehebelt und deswegen muss ich ja wieder sagen, ist n sehr smarter Move tatsächlich das so einzubauen wenn ich damit verhindern möchte, dass mir hohe Positionen eben am Ende weg fluktuieren.
Ist doch clever, oder?
Sprecher*in 3
Zum Wegfluktuieren auch einfach um die wiederkehrenden Einkünfte.
Alles was faul macht und sagt, Hey, damit werden die Leute nicht mehr produktiv aktiv für Neukunden sorgen und Umsatz, das behalten wir uns möglichst ein und alles was was aktiv ist und sie rödeln lässt, da geben wir dann halt eine Provision weiter.
Aber ich unterstelle jetzt mal folgende These.
Ich gehe mal davon aus, dass der ein oder andere wahrscheinlich ein sehr großer Teil der Leute, die als Handelsvertreter in so einem Strukturvertrieb starten, irgendwie mal am Anfang neben der Tatsache, dass sie da vielleicht mit coolen Leuten zusammenarbeiten können, auch irgendwo die Motivation entweder von Anfang an hatten oder entwickelt hatten, irgendwann mal wegen riesigem Reichtum schließen zu können.
Also wirklich ein.
An an deine Tür mal Nagel geschlossen wegen Reichtum oder wegen zu viel passivem Einkommen oder sonst was ranhauen zu können.
Jetzt steht der Klassiker, jetzt steht das aber ja irgendwie so ein bisschen im Widerspruch, wenn man zum Beispiel sagt, dass das irgendwie nur an zum Beispiel jetzt, wie vielleicht in diesem Dokument, was uns zugespielt wurde.
Drin steht, dass ein Handelsvertreter diese Bestandsprovision ohnehin nur dann bekommt, wenn er entweder ein Aufbauer ist, also mit Team und regelmäßig für 3% Anmeldequote sorgt.
Das heißt also, wenn er sagt, Mensch, ich habe jetzt so lange gearbeitet und ich könnte jetzt eigentlich schon von der Leitungsvergütung leben, weil ich habe mein Team so weit automatisiert, dass außer dass ich ein 2.
Mal im Jahr.
An einem Event mich blicken lassen muss vielleicht eine Präsentation halte oder einen Vortrag, halte ich eigentlich nicht mehr viel machen müsste.
Und das alles so weiterlaufen würde.
Das ist ja so das Traumzielbild von einem klassischen Strucki, aber wenn dadurch jetzt einfach mein Team nur noch stagniert oder nicht mehr weiter wächst oder ich persönlich meine eigene Anmeldequote nicht größer als 3% bekomme, dann sind diese wiederkehrenden Einkünfte für mich nicht vorhanden.
Also.
Als Aufbauer oder wenn ich jetzt jemand bin, der ist kein Aufbauer mit Team, sondern ein Profiberater und auch der Profiberater sagt, Boah, ich habe jetzt so viele Kunden und ich habe kein Team.
Deswegen ist für mich umso wichtiger, ja von Bestandsprovision leben zu können, aber wenn ich jetzt sage, ich will ja irgendwann gar nicht mehr Neukunden gewinnen und neu Umsatz schreiben, sondern ich will nur noch von meinem Bestand leben, von bestandsprovision a.
So doof, weil du musst jedes Jahr mindestens weiß ich nicht 1000000 oder sowas eigenvolumen schreiben, weil wenn du das nicht tust, dann ist auch für dich die Bestandsprovision nicht freigeschaltet und du übrigens auch noch an deinen nervigen Schulungen teilnehmen musst.
Du bist zwar vielleicht schon einer der besten bei dir in deiner Division, in deinem Team, aber du musst dafür sorgen, dass du an mindestens jeder zweiten Schulung in Speedrun und allem drum und dran teilnimmst. 50% aller aller aller Schulungen teilgenommen hast.
Auch wenn du das nicht machst.
Du bist zwar schon der Beste von allen, aber auch dann können wir dir leider nicht.
Die Freiheit nicht ermöglichen, passiv von der Bestandsprovision zu leben, das wollen wir einfach nicht.
Und übrigens, es wird noch besser, lieber Handelsvertreter, du musst auch mindestens 50 Kunden pro Jahr besuchen, weil wenn du das nicht machst und du vielleicht deine Angestellten oder Assistenten oder andere Vermittler dazu bekommst, dass du mit ihnen irgendwelche Teilungen vereinbart hast und dass es deswegen gemacht wird.
Wie auch immer.
Wenn du aber nicht dafür sorgst, dass du deine 50 Kunden pro Jahr besucht hast, auch dann wollen wir nicht wirklich, dass du dich zurücklehnen kannst.
Also dieses geschlossen wegen unfassbarem Reichtum.
Das ist so eine Sache, das finden wir nicht so toll irgendwie.
Sprecher*in 1
Dieser Gedanke vom passiven Einkommen, finde ich, wird jetzt zu einem Aktiven, wird an einem aktiven Druck gekoppelt.
Also du musst in die Aktivität, du musst deine Kundschaft beraten, betreuen.
Und du musst auch deine Quoten erfüllen, sei es die Bildungsquoten, sei es die Aktivitätsquoten oder sonstige Dinge.
Ja voll bei dir.
Sprecher*in 4
Finde ich an sich am Anfang auch gar nicht so verkehrt, da ein paar Maßstäbe anzulegen, weil mir persönlich ist ja eine hohe Kundenbetreuungsqualität auch sehr wichtig.
Aber gerade in höheren Positionen, wo Leute sich schon bewiesen haben, finde ich es dann eher schwierig.
Gerade wenn man dann auch mit Leuten zu tun hat, die ja dann vielleicht auch eine Familie damit zu ernähren haben.
Und ich kann dann von heute auf morgen, weil ich irgendeine Quote nicht erreicht habe, dann auf einmal nicht mehr auf diese Einkünfte zugreifen, ist ein Riesenthema und wozu führt das?
Aber auch das führt halt natürlich zu Betrügereien, weil ich habe schon oft zum Beispiel den Satz gehört, auf einer Weihnachtsfeier beispielsweise, ja, da wird dann unterm Weihnachtsbaum noch mal die Oma angemeldet.
Warum?
Weil man halt zum Jahresende noch mal schnell diese Quote erfüllen möchte oder jetzt in der Verkäuferkarriere beispielsweise noch ein Umsatzziel, dann wird auch dem Kunden vielleicht auch mal hin und wieder ist jetzt persönliche Meinung, da wird auch dem Kunden hin und wieder, vielleicht dann auch mal irgendein Produkt vermittelt, was er jetzt vielleicht gar nicht braucht, ja einfach weil ich weiß, wenn ich das jetzt nicht mache, wenn ich einfach jetzt das dann so laufen lasse, ich verpasse das
Ziel, habe nächstes Jahr komplett gar keine wiederkehrenden Einkünfte mehr, das.
Dann überlege ich mir halt zweimal, ob ich das dann nicht irgendwie auf Krampf einmal durch bekomme.
Und ich finde, das habe ich sehr oft halt auch persönlich erlebt, im Umfeld, auch von Kollegen, dass dann irgendwelche Entscheidungen getroffen werden, die dann vielleicht kurzfristig dazu führen, dass ich das freischaltet, aber langfristig meinen Erfolg auf jeden Fall gebremst haben, das ist das Thema und noch eine Ergänzung zu dem, was du gesagt hast.
Maurice mit dem Thema, Ich muss eine Kundenbetreuung nachweisen, prinzipiell.
Ja, nervig, aber in Ordnung.
Aber die Art und Weise wie ich es Nachweise, ist auch aus meiner Sicht gar nicht mehr zeitgemäß, weil es ist immer in irgendwelche Dokumente gekoppelt oder an irgendwelche neue Anträge.
So, jetzt muss ich natürlich dann nachweisen, ich habe dieses Dokument unterschreiben lassen oder ich habe jetzt einen neuen Antrag mit dem Kunden vermittelt, vielleicht braucht der Kunde ja aber auch gar nichts Neues und vielleicht habe ich auch einfach mit dem einen digitalen Call über Teams oder Zoom gehabt und habe ihn dann sauber betreut in diesem Termin und.
Und der Kunde ist total happy und zufrieden.
Trotzdem stellt das keine Betreuung dar.
In der Definition dieses Vertrages, oder ich schreibe mit dem Kunden kurz über whatsapp, ist bei dir alles in Ordnung?
Hey, habe noch mal deine Verträge durchgeschaut, aus meiner Sicht passt alles.
Hast du noch irgendein Thema?
Nee passt alles können wir nächstes Jahr wieder drüber sprechen okay auch das ist aus meiner Sicht eine Betreuung, aber keine Betreuung im Sinne von der Definition die in den in den Verträgen drin steht heißt auch damit kriege ich eben nicht.
Meine Bestandsprovision heißt ich, muss dann sagen, aber bitte unterzeichne mir doch mal noch dieses Dokument, das wirkt einfach auch immer ein bisschen shady, wenn ich dann immer dazu führen muss, dass der Kunde am Ende irgendwas unterschreibt nach so einem Termin.
Sprecher*in 3
Finde ich persönlich problematisch, damit wir da auch eine Sprache sprechen.
Also es ist natürlich steht außer Frage, dass dafür zu jederzeit gesorgt sein sollte, dass die Kunden gut betreut sind und dass das alles passt.
Die Art und Weise aber, wie man das Macht, sollte einem Unternehmer überlassen sein.
Denn wenn ich als Unternehmer die Entscheidung treffe, ich habe angestellte Assistenten, habe vielleicht meine Führungskräfte so strukturiert, dass man sich untereinander irgendwie einig geworden ist, dass alle damit fein sind, Hauptsache, es wird sichergestellt, die Kunden sind sind gut aufgestellt, aber eben diese diese Tatsache an sich, dass einfach jetzt ich jetzt.
Vielleicht ein Profi oder ein Aufbauer bin, der sagt, Ich will jetzt einfach mal in Passivität leben, weil ich habe lange genug dafür gearbeitet und damit es dir nicht so geht wie dem von der OVB oder den vielen aus unserem Vertrieb, wo wir vorher waren, die einfach dann früher oder später ordentlich gekündigt wurden, ohne Angabe von Gründen, einfach weil es dem Unternehmen nicht mehr gepasst hat.
Oder man die versucht hat, irgendwie loszuwerden.
Das das ist offensichtlich ja in vielen vertrieben einfach nicht gewollt, von von der Passivität dann irgendwie zu leben, das ist das Ziel, mit dem alle mal angeworben werden, aber wenn du dem dann immer näher kommst, merkst du eigentlich ja, das ist nicht wirklich der Fall und was finde ich auch noch mal.
Dafür spricht jetzt, wenn wir in diese Dokumente mal reingucken, steht da ja auch drin, nur ungekündigte vertragsverhältnisse kriegen ja überhaupt eine Bestandsprovision, wenn ich jetzt bei einem Maklerpool kündigen sollte, mal davon ganz abgesehen, dass ich gar keine.
Diese diese langen Kündigungsfristen habe, wie man sie vielleicht als Handelsvertreter kennt, habe ich da aber nicht.
Dass plötzlich meine Bestandsprovision nicht mehr ausgezahlt wird oder die ganzen wiederkehrenden Einkünfte, zumal ich ja auch, wie gesagt ohne Kündigungsfrist oder wenn überhaupt maximal einen Monat, aber ich kenne auch viele, lasse gar keine Kündigungsfrist, kann ich ja jederzeit auch den Bestand von der einen Welt in die andere rübernehmen, wenn ich sage, ich habe mich jetzt für einen anderen Pool entschieden, dann habe ich nicht diese Unterbrechung an bestandsprovisionen, dass man mich da
irgendwie.
Damit bestrafen will, dass ich mir das ja ja gut überlegen soll, dass ich jetzt in Zukunft anderweitig arbeite.
Das sind halt alles so Sachen, die für mich auf dieses Thema Firmenwert negativ einschlagen, den ich ja nicht wirklich dadurch habe und auch auf Lebensqualität und Freiheit, die ich ja damit eigentlich erlangen will, ist das für mich auf jeden Fall nicht so eine nette Sache, wollen wir mal weiter in das Dokument reingehen oder habt ihr dazu noch was zu ergänzen?
Sprecher*in 4
Zur Lebensqualität würde ich vielleicht noch ergänzen, weil mal angenommen, man transferiert jetzt sein Team aus so einem Handelsvertreter Strukturvertrieb, der solche Sachen eben im Hintergrund in den Vertragsbedingungswerken drin hat und transferiert den Vertrieb in gleicher Stufendifferenz beispielsweise in einen neuen Geschäftsplan, den man ja auch mit selbst gestalten kann.
Dann führt es aber auch dazu, dass.
Das am Ende beispielsweise, und das war etwas, was mich immer gestört hat.
Man hat neue Leute, Quereinsteiger eben ausgebildet, mit denen viel Zeit verbracht und versucht, ja, die ins Geldverdienen zu bringen, und das hat aber gerade in der niedrigeren Position nicht so gut funktioniert, bei denen natürlich die Margen nicht groß waren und teilweise auch gar keine Bestandsvergütung ausgezahlt wurde.
Und wenn ich dann eben weiß, dass ich, selbst wenn ich jetzt irgendwie eine 50% Teilung mit jemandem mache, der halt noch viel lernen muss, der vielleicht gerade eine IHK gemacht hat und jetzt so die Basics gerade kann, kriegt 50% aber von allen Provisionen und verdient damit aber vom Bestand her.
Genauso viel Geld wie die höchste Position in diversen Geschäftsplänen, wo diese Klauseln eben integriert sind.
Dann ist das doch für alle ein super guter Deal, weil die Leute haben auf einmal wiederkehrende Einnahmen schon in kleineren Positionen und können sich davon zumindest mal an ihre Fixkosten bezahlen und sind nicht so darauf angewiesen, jetzt dem nächsten Neuabschluss hinterher zu rennen und für mich, ich habe trotzdem die gleiche Differenz oder sogar eine viel höhere Differenz in numerischer Weise auf meinem Konto.
Weil ich mit denen einfach einen sauberen Job mache.
Und ich finde das eine ganz andere Art von von arbeiten, weil man nicht die ganze Zeit der Jäger ist, der draußen rumrennt.
Das muss man trotzdem machen, das soll man auch bitte trotzdem machen, gerade am Anfang, aber ich kann eben auch mal bei einem Kunden sagen, es ist alles in Ordnung, so wie es jetzt gerade ist.
Die Verträge sind top, da haben wir gar kein Problem oder auch wenn ich jetzt mit einem Kunden zusammen sitze.
Kann ich ja den Großteil auch einfach in meinem Bestand ziehen, wenn die Verträge in Ordnung sind.
Ich muss ich immer irgendwie auf Krampf neuabschluss machen und dann sagen, ey, dann hafte ich jetzt doch wieder blöd, ich muss jetzt doch noch mal wechseln, nämlich Hauptsache diesen einen Neuabschluss habe um nachgewiesen zu haben, dass ich in der Betreuung stattgefunden ist, obwohl ja mit dem alten Vertrag eigentlich alles in Ordnung ist.
Das ist es doch, was eine gute Beratungsqualität am Ende ausmacht und vielleicht noch ergänzend dazu.
Es gibt noch ein Thema, das vielleicht auch vielen nicht bewusst ist.
Es gibt ja diverse Spezialistengeschäfte in vielen großen Strukturvertrieben.
Ich nehme jetzt mal als Beispiel vor allem Immobilienfinanzierung, Kapitalanlage, Immobilie, Private Krankenversicherung, BHV beispielsweise zum Beispiel Thema PKV.
Ich gebe ja jetzt schon einen Kontakt von mir, einen Topverdiener, selbständigen Beamten, also wirklich ein gutes Kundenklientel, das gebe ich jetzt an den Spezialisten ab und macht mit dem Split, das ist völlig in Ordnung, weil der hat ja auch Arbeiter reingesteckt etc.
Pp.
Aber die komplette Bestandsprovision, die ist bei einer PKV nicht nicht wenig die.
Die landen komplett beim Unternehmen und beim Spezialisten.
Ich krieg davon 0€ und nach Teilung, weil ich muss ja erstmal mit dem Unternehmen die Provision teilen und da muss ich noch mit dem Spezialisten teilen, bleibt auch nichts bei mir hängen und deswegen ist mein Interesse eigentlich dieses Geschäft dann zu forcieren auch gar nicht so groß.
Für den Spezialisten ist das natürlich super, weil seine Grundlage ist dann eben entsprechend auch da besser gesichert.
Ja, aber der ist ja dann auch eher ein Sammler, aber trotzdem ist es für mich, der ja wirklich so einen high Potential Kunden dann gewonnen hat eigentlich.
Ein totales Minusgeschäft, weil ich kriege einmal eine kleine Provision, wenn ich sie in der niedrigen Stufe dann auch noch abgerechnet bekomme.
Es ist der Faktor eigentlich nicht existent und kriege aber auch gar nichts zum wiederkehrenden Kuchen ab, obwohl hier relativ viel Geld über die Ladentheke geht und auch das ist etwas, was es in vielen Vertrieben gibt, dass Spezialistengeschäfte gar nicht auf den eigentlichen Tippgeber oder den eigentlichen Betreuer eben abfällt.
Sondern dann eben zwischen Konzern und Spezialist aufgeteilt wird.
Und auch das finde ich etwas, was aus meiner Sicht soll der Spezialist auf jeden Fall was von bekommen, aber wenn ich mehr Kuchen verteilen kann, können alle daran partizipieren und alle haben mehr davon, ist für alle fairer, das ist mein Punkt noch dazu genau aber können wir gerne ins Dokument noch einsteigen, wenn du da noch wichtige Punkte hast.
Sprecher*in 3
Also ich würde erst mal eine Sache sagen.
Man kann ja, also es gibt ja diesen Spruch, man kann nichts vermissen, was man noch nicht kennt, und jetzt ist es ganz, ist ja logisch, wenn man darüber nachdenkt, jetzt war es aber so.
Wir sind ja gewohnt und so geht es auch vielen Handelsvertretern in anderen Strukturvertrieben dass die Bestandsprovision, wenn sie ohnehin schon nur ein Bruchteil ist, dann auch meistens oder häufig sehr intransparent ausgezahlt wird, dass du dann irgendwie einen zugewiesenen Kundenwert irgendwie als Excel übermittelt bekommst.
Und dann kriegst du auf deiner Abrechnung einmal im Monat.
Steht dann da irgendwie drauf, bestandspflege, Provision, dann steht da ein kleiner Betrag und du denkst ja okay wird schon richtig sein, du hinterfragst es nicht, es scheint ja normal zu sein, weil in der Regel sind ja die meisten in so einem Finanzvertriebsstaaten nicht vorher in 3 verschiedenen 4 verschiedenen anderen Welten gewesen, sondern die sind meistens nebenberuflich oder so dort gestartet, die kennen auch nichts anderes, so ging es mir zum Beispiel und.
Jetzt, seitdem man mal mitbekommen hat, wie das in der freien Unternehmerwelt abläuft, zum Beispiel, wenn man sich einen Maklerpool sucht und du plötzlich siehst, dass diese Bestandspflegeprovision eben nicht eine monatliche Abrechnung ist, wo dann da ein Betrag x steht und du dir denkst, könnte ja eigentlich auch mal ein bisschen höher sein, finde ich komisch.
Und du auch gar nicht.
Weißt richtig, wie setzt sich der überhaupt zusammen durch welche Produkte durch welche Tarife, durch welche Untervermittler und in der Maklerschaft ist es ja so, dass du die Bestandspflegeprovision, egal ob das bei Investment ist.
Ich rede nicht vom Ausgabeaufschlag, ich rede von der Folgevergütung auf das auf das Guthaben, ob das Folgeprovision Bestandsprovision auf Leben, auf kv auf KV Zusatz Alles Mögliche, dann ist das Tarif für Tarif aufgeschlüsselt in deiner Provisionsabrechnung sowohl für deinen Eigenumsatz als auch.
Als auch auf Leitungsvergütung.
Wenn ich jetzt auf euch beispielsweise ihr habt jetzt was vermittelt und ich kriege jetzt auf euch eine Differenz, dann habe ich trotzdem auf der Bestandsprovision meine Leitungsvergütung als Beispiel und das ist transparent aufgeschlüsselt.
Das hat mich aber vorher deswegen gar nicht gestört in dem Strukturvertrieb, weil ich gar nicht wusste, dass das nicht normal ist, sondern dass das vielleicht auch etwas damit zu tun hatte, dass das gewünscht ist, dass das nicht so aufgeschlüsselt ist, kannst mir nicht, du kannst mir nicht erzählen, so viele haben immer so ein blindes Vertrauen und denken, ja, der meint es nur gut mit mir, der Vertrieb und so weiter das.
Ey, wenn das so gut mit dir meinen würde, warum erhöht man eine Bestandsprovision denn nur auf Druck von außen und macht das nicht schon vorher, weil man merkt, dass so viele Leute in die Maklerschaft wechseln, weil einem das auf den Keks geht und man dann sagt, ja, wir sind die geilsten, wir haben jetzt Bestandspflegeprovision von mir aus erhöht, auch wenn man das wieder vergleicht, vergleicht mit dem, was du in der Maklerschaft immer noch bekommst.
Immer noch einen Witz in vielen Finanzvertrieben, die wir jetzt nicht alle speziell namentlich nennen können und sollten.
Aber das finde ich ist, wenn man sich das halt genauer mal anguckt, denke ich mir, ist halt echt bescheuert.
Genauso, dass viele dieser bestandspflege Provision ja nicht dann wirklich mit Zahlungen direkt überwiesen werden an dich, sondern dass man sagt, Hey, die Grundlage für die Bestandsprovision, die die, die du diesen Monat bekommst.
Ist das, was du im gesamten letzten Jahr an Kunden überhaupt in deinem Haushalt, in deinem maximalen Haushalt, den du ja nur haben darfst, aufgebaut hast?
Ist ja nicht so.
Oh, ich habe jetzt diesen Monat zusätzlich noch eine neue Bu oder eine Flex oder sowas verkauft und kriege darauf jetzt meine 2% Bestandsprovision auf den Zahlbetrag.
Nein, man guckt sich nicht an.
Was hast du jetzt diesen Monat neu, was ist alles neu dazu gekommen?
Man guckt sich vielleicht an, was hast du letztes Jahr?
An Kunden und bildet daraus einen Kundenwert und zahlt ihr den dann durch 12 Monate geteilt für die nächsten 12 Monate als als Bestandspflegeprovision ausgezahlt, so in der Maklerschaft läuft das ja sogar nicht ab, da guckt sich der Pool nicht an.
Was hast du letztes Jahr gemacht, auch wenn du dieses Jahr viel viel mehr Umsatz machst, sondern dass jeden jedes Mal bei Zahlung des Kunden als Prämie kriegst du deinen Anteil als Bestandsprovision ab, so.
Und das ist ja auch, wenn du im nächsten Jahr viel, viel mehr Umsatz machst als im letzten Jahr, kriegst du ja auch wieder viel, viel weniger bestandsprovision, wenn das immer zeitversetzt um ein Jahr nur ausgezahlt wird, erst recht, wenn das dann sogar das Jahr ist, wo du sagst, ich habe nicht nur mehr Umsatz gemacht, sondern das ist vielleicht auch das Jahr, wo ich kündigen möchte, wo ich, wo ich keine Lust mehr auf den Laden habe und ja, hat für mich so ein Geschmäckle, nebenbei, wenn man
halt denkt, das ist halt anders.
Sprecher*in 1
Was für den Beigeschmack, den du gerade erwähnst.
Der wählt ja bei mir ebenfalls auch mit.
Wenn du jetzt sagst, dass der Vertrag als Beispiel nicht mehr besteht, dann hast du logischerweise auch nach einem Jahr auch gar keinen Anspruch auf die Vergütung, die in der im vergangenen Jahr gezahlt wurde.
Also der Vertrieb hat sie behalten oder hat sie bekommen, aber du bekommst sie dann an der Stelle nicht.
Ich will noch auf einen für mich vermeintlichen Nachteil darauf eingehen.
Für mich hat wirkt dieses System eher oft auch dahin lenkend, dass du Produkte mit einer hohen Einmalprovision Halt abschließen sollst.
Also das lenkt dich ja als Vertriebspartner, als Handelsvertreter dahin, dass du hohe Einmalprovision verdienen sollst und halt auch den Fokus gar nicht auf Produkte legen kannst.
Mit einer laufenden Vergütung.
Also kurzum irgendwie, du arbeitest viel, baust aber viel, viel weniger nachhaltigen Cashflow auch auf, also wenn.
Das ist, das ist ja so ein Abfallprodukt, was da irgendwie mit.
Sprecher*in 2
Dazu kommt, du lebst dann eigentlich auf Kredit, muss man ehrlicherweise sagen, wenn du immer wieder der nächsten abschlussprovision nachjagst.
Also wenn du ein sauberes Geschäft machst, dann muss man ja grundsätzlich nichts fürchten, aber ich denke mal Perspektive, wenn du einen großen Kundenstamm aufgebaut hast mit wiederkehrenden Einnahmen aus Investment und dann muss ich nicht Ausgabeaufschlag vermitteln, also ich muss keine aktiven Fonds vermitteln, sondern ich kann auch einfach et fs reinpacken, ein Serviceentgelt für die Betreuung nehmen, ich habe sachwiederkehrende einnahmen, ich habe.
Leben und Kranken wiederkehrende Einnahmen die, die ich hier bekomme und ich kann auch altersvorsorgeprodukte mit wiederkehrenden Einnahmen vermitteln anstatt mit großen Front Provisionen oder beides, kann auch einen Split daraus machen.
Also ich bin viel freier in der Gestaltung und so baue ich mir doch ein Unternehmen auf, das auch einen echten Wert hat, weil was macht ein Unternehmen am Ende auch beim Verkauf wertvoll?
Das sind natürlich wiederkehrende Einnahmen am Ende und das sind nicht die neuen Abschlussprovisionen, die da eben geschrieben werden.
Ich verstehe natürlich warum das vom System so gewollt ist.
Seht es aber auch ähnlich problematisch.
Ein Punkt noch zum Thema Vertrauen, weil da müssen wir jetzt auch die Zuhörer ein bisschen in Schutz nehmen, wenn man jetzt neu in den Vertrieb rein startet, dann musst du vertrauen haben, sonst kann es gar nicht funktionieren.
Ob du jetzt im Handelsvertreter oder im Handelsmaklervertrieb startest ist erstmal irrelevant, sondern du musst ja am Anfang ein gewisses Vertrauen haben und am Anfang hat mich auch das Thema.
Bestandsprovision, das hat mich alles gar nicht, hab das gar nicht verstanden, das hat mich gar nicht interessiert.
Ich finde, das ist jetzt am Anfang gar nicht so dramatisch, also man könnte auch bis zu einer gewissen Stufe sagen, keine Bestandsvergütung und später dann eine Freiheit, wenn man wirklich die Karriere in diesem Bereich sieht, weil am Anfang ist ja trotzdem dann die Führungskraft diejenige, die die Betreuung macht, die auch den Schadensfall managt und so weiter und sofort.
Aber wenn ich das dann alles selbst übernehme, irgendwann, dann sollte ich eben auch n Recht darauf haben.
Und wie gesagt, auch jemand, der schon ne IHK hat, hat in der Regel ja ne ne Stufe schon mit mit 50% der Gesamtbestandsvergütung und verdient da mehr als derjenige der in der in der höchsten Stufe in dem ein oder anderen Vertrieb rumspringt und deswegen kann man dann aus meiner Sicht auch gut davon leben.
Und dann mit der ein oder anderen Abschlussprovision natürlich noch on top hier wirklich anfangen vermögen aufzubauen ist ja auch das, was wir dann am Ende wollen und umso glücklicher dann auch das Team ist.
Desto glücklicher sind wir ja dann auch, als als Führungskräfte und deshalb besser sind dann auch die Geschäftsergebnisse, weil wenn so was gestrichen wird, kann man sich ja vorstellen, welche Diskussion das mit sich bringt, wenn es am Ende dann irgendwie an 12 Verträgen oder so was gescheitert ist und dann der Partner halt erstmal demotiviert ist und du den wieder aufbauen musst und wieder ins Duing bekommen musst, weil er halt jetzt für ein Jahr seine Bestandsvergütung verloren hat, das sind
dann so Störfaktoren, die müssen einfach nicht sein.
Sprecher*in 3
Ja, schon.
Aber wir müssen ja, damit wir das hier sachlich beide Welten miteinander vergleichen, dann ist es so.
Grundsätzlich könnte man das so machen und aus Vertriebssicht wie gesagt auch nur logisch stimme ich zu, also wenn ich ein Vertrieb wäre und.
Ich mich damit moralisch, dass das für mich in Ordnung geht.
Dann würde ich das wahrscheinlich genauso machen.
Aber wir müssen ja wirklich nicht sagen, nur weil es für den Vertrieb am besten ist, ist es automatisch auch für mich als Unternehmer, weil ich muss mich ja als Individuum selbst betrachten, nur weil etwas für den Vertrieb am besten ist.
Wenn es so gemacht wird, muss es nicht für mich deswegen am besten sein.
Und da denke ich mir halt, ich muss ja da an mich denken in der Linie, und das wird vor allen Dingen da deutlich, dass man sagen kann, ja, das könnte man so machen, wie du gesagt hast, dass man zum Beispiel auch sagt, man überspringt da eine Stufe oder zahlt das erst ab x.
Aber jetzt, wenn man sich jetzt zum Beispiel wieder dieses Dokument hier anguckt, was uns zugespielt wurde, dann steht da zum Beispiel drin, dass, wenn die Führungskraft sich nicht qualifiziert hat, aber sagen wir mal, es gibt jetzt so 4 Tippgeber, irgendwie so ein Training, dann jemand mit IHK, so ein Seniorberater oder sowas kann.
Keine Ahnung.
Und dann gehen die Führungskräfte los, irgendwann und jetzt hat aber die erste Führungskraft oder so sich nicht dafür qualifiziert, die da drunter kriegen ohnehin nichts, weil man die ja nur an Großnadelträger, also Profiberater oder Aufbauer zahlt und nicht an die niedrigeren Stufen.
Jetzt hat sich aber die erste Führungskraftstufe nicht dafür qualifiziert, dass sie also berechtigt ist.
Also beispielsweise weil jetzt diese 3% Anmeldequote nicht erfüllt wurden, dann ist es eben nicht so wie jetzt in der Maklerschaft beim Pool, dass jetzt das restliche Geld trotzdem in den Vertrieb verteilt wird.
Sondern dort ist es dann so, dass dann quasi erst die nächsthöhere Führungskraft, die sich qualifiziert hat, die kriegt dann die Bestandsprovision aber auch nur anteilig, weil alles was da drunter fällt, die ersten Stufen kriegen ja ohnehin alle nichts in der Handelsvertreterwelt und dann die Führungskraft auch nicht, dann behält sich das Halt einfach der Vertrieb ein, was in der Maklerschaft halt nicht der Fall wäre bei einem Pool und da denke ich mir halt auch, wir müssen es ja vergleichen,
also wenn die Maklerpools auch so tangieren würden wie ein Vertrieb und.
Und das so Steuern würden, dann würde ich sagen, ja, grundsätzlich macht es schon Sinn, dass man nur denen BP zahlt, die auch betreuen und die nicht, die wirklich unmittelbar direkt damit zu tun haben und nicht indirekt irgendwie, weil sie begleitet wurden oder weil sie eine Führungskraft der Führungskraft waren, aber.
Aber da das ja dort eben nicht ist, müssen wir ja immer beide Welten miteinander vergleichen.
Es geht ja darum, jetzt den Zuhörern hier transparent und objektiv beide Welten gegenüber zu stellen, um sie zu der richtigen Informationsgrundlage zu bewegen, die Ihnen vielleicht aktuell in ihrem Vertrieb so nicht geboten ist, damit sie dann ihre Entscheidung Jahr für Jahr neu überdenken können, was dann am Ende am Sinnlichsten ist.
Und wenn ich dann sehe, das geht da, ohne dass mir das weggenommen wird, dann wiederum wird es mich, glaube ich ja, wird es mich schon stören.
Sprecher*in 2
Ja, glaube ich auch.
Tatsächlich haben wir noch irgendwas Wichtiges zu ergänzen.
Sprecher*in 3
Es steht sonst noch.
Alle Neukunden müssen nach Generierung des Erstumsatzes spätestens nach 3 Jahren und nach dieser Erstbetreuung alle 2 Jahre betreut werden.
Wie gesagt, Betreuung ist eine gute Sache, aber ich finde unternehmerisch kannst du nicht eine Bestandsprovision daran knüpfen, weil das machen die Versicherungen auch nicht, die Versicherungen gehen auch nicht zu dir hin und.
Und sagen, Hey, wenn du sie nicht alle 2 Jahre mit einem servicetermin Betreust, zahlen wir dir die Bepro nicht mehr, weil der Versicherung kann es scheißegal sein, wie die Betreuung gewährleistet ist.
Das hast du unternehmerisch selbst zu entscheiden und wenn das bedeutet, du hast angestellte, du machst Teilung mit irgendwelchen Maklern, mit Spezialisten, das ist deine unternehmerische Verantwortung, aber dann sollte nicht die BP eingestellt werden.
Und am Ende wirst du ja auch als Makler oder als Vermittler ohnehin selbst bestrafer, wenn du dich nicht mehr um den Kuhn kümmerst, ist ja die Angriffsfläche viel höher, dass dann da ein anderer um die Ecke kommt und sagt, ja, wenn du es nicht manchmal isst und dann verlierst du den Kuhn ja ohnehin.
Das Risiko habe ich ja ohnehin, dafür muss man mir jetzt aber nicht die Bestandsprovision streichen, deswegen hat die Kundenbetreuung nicht alle 2 Jahre stattgefunden vom Betreuer, dann bekommt die ganze Hierarchie übrigens nichts, also du bist ja auch wieder mitgehangen, nicht gefangen, weil hat jetzt der.
Seniorberater, Teamleiter oder so, der jetzt für die Betreuung dieses Cohen zuständig ist, hat sich nicht drum gekümmert, dass in den 2 Jahren die Betreuung einmal gemacht wurde.
Dann leidet die gesamte Hierarchie darunter.
Auch der, der vielleicht in der höheren Stufe schon gar nicht mehr so weit controllen kann, dass er überhaupt den Überblick hat, weil du hast eine Kundenliste, hast du aber keine Führungskraft hat eine Checkliste und sagt, Oh, das stehen ja 2000 Namen und ich, ich telefoniere jetzt jeden Tag mit meinen Beratern und sag, hast du den, jetzt hast du den, jetzt hast du den jetzt, du kannst das gar nicht so weit controllen und dann hast du halt Pech gehabt in der Hierarchie, dass du dann die
Bestandsprovision nicht bekommst.
Wenn da einer die Betreuung nicht gemacht hat.
Sprecher*in 2
Ich kenne eine Führungskraft, die genau das macht.
Tatsächlich.
Auch in dieser Ebene, nee, aber ich glaube, das fasst doch eigentlich die wesentlichen Punkte zusammen.
Also ich fand den Punkt gerade sehr gut, weil du bist ja auch am Markt auch als Makler nicht davor gefeit, wenn du jetzt gar nichts mehr machst, dass deine Kunden einfach keine Ahnung zu check 24 oder zu jedem zu einem anderen Betreuer gehen, das heißt, du hast einfach schon durch den Gesetz des marktmechanismus Wettbewerb.
Sowieso einen gewissen Anspruch zu erfüllen.
Du hast eine gewisse Qualität an den an den an den Tag zu legen.
Der Kunde muss sich wohlfühlen, aber wie du das darstellst, ob du das jetzt mit einem Angestellten Bestandsbetreuer machst und wie viele Kunden das am Ende sind, da schränkt dich kein Pool der Welt ein, das kannst du machen wie du willst.
Der Pool ist es auch theoretisch ist eigentlich nicht egal, aber ihm ist es, er nimmt keinen Einfluss darauf ob du die Kunden jetzt tatsächlich betreust.
Kann ja auch sein, dass du die 10 Jahre nie wieder angerufen hast.
Du kriegst trotzdem dein Geld, ob das eine gute Betreuung war weiß ich nicht, aber.
Aber würde ich mal sagen, dass dann auch ein Großteil der Kunden eben wegfliegt.
Aber es bestraft dich niemand dafür außer du selbst, weil du halt einfach keinen guten Job mit deinem Kundenstamm gemacht hast.
Aber wenn du jemanden oder 23 Leute dann einstellst und die bezahlst, diesen Kundenstamm zu betreuen und du selbst nur noch Führungsaufgaben machst, schließt sich das in keinster Weise aus.
Also da gibt es keine, auch keine Wachstumskriterien, die Du erfüllen musst, um dann einfach dein dein wohlverdientes Geld dann eben auch zu bekommen, weil das Geld ist ja nicht wirklich passiv, sondern da steht ja auch eine gewisse Gegenleistung dahinter, nämlich du musst.
Sich ja auch um den Vertrag kümmern, dass dort Änderungen vorgenommen werden und auch Schadensfälle reguliert werden.
Wenn es dazu kommt oder Anpassungen durchgeführt werden mit hohem Beratungsaufwand.
Deswegen von meiner Seite nichts mehr hinzuzufügen.
Sprecher*in 3
Genau der Punkt ist halt nur immer der wie wird es ausgelegt vom Vertrieb, also den den Handelsvertretern wird ja dann immer eingeredet, ja.
Ja klar beschneiden wir euch um die Hälfte oder sogar noch mehr.
Also so geben Sie es natürlich nicht zu, aber das hat ja alles nur den Grund, damit wir sicherstellen können, dass sich gut um die Kunden gekümmert wird und es wird immer, es wird immer damit begründet wegen den Kunden, wegen den Kunden, wegen den Kunden.
Aber das das stimmt halt einfach nicht, dass es nur wegen Kundenservice und sonst was ist, sondern das hat einfach was mit Vertriebssteuerung zu tun oder will für ein Neugeschäft sorgen.
Man will die faulen dadurch bestrafen, indem man ihnen halt indirekt sagt, Mach mehr, Mach mehr und wenn sie nichts machen, lässt man sie halt finanziell ausbluten, das ist auch Führung Vertriebssteuerung mit den mit den mit den Geldern und das soll man sich halt nicht vor Augen führen.
Und die ganze Zeit sich irgendwie als Ausrede darin verstecken, das macht man ja, weil dann wird sichergestellt, dass es den Kunden gut geht.
Ja, also das da würde ich mich mal an die eigene Nase fassen, das kriegt man auch anderweitig hin, aber ja, ich habe auch nichts mehr.
Sprecher*in 2
Hinzuzufügen, dann wird ja vielleicht noch ein Punkt dazu, der mir gerade gekommen ist, weil dann wird er ja verkauft.
Okay wir haben jetzt zum Beispiel ein Schadensmanagement eingeführt, so, da werden alle Schadensfälle für euch abgedeckt, deswegen ist es total legitim, dass man hier mehr als die Hälfte der Provision abgibt.
Wenn man das mal nur mehr richtig angucken würde, wieviel das in Summe ist, steht das in überhaupt gar keinem Verhältnis.
Das Punkt 1 und Punkt 2 ist das im Endeffekt ja auch nur ein besseres Callcenter, wo einfach jemand anders ans Telefon geht und das aufnimmt, das kann ja auch theoretisch eine KI für euch machen und ihr klickt auf einen einen Knopf und dann habt ihr das für vielleicht 200€ im Monat gelöst.
Diese Thematik mit Schadensfällen.
Sei mal dahingestellt, ob es das jetzt am Ende wert ist.
Aber selbst wenn, selbst wenn, hat ja der Vertrieb obendrüber noch eine große Marge und könnt ja aus dieser Marge einfach das bezahlen und euch trotzdem einen größeren Weitergabesatz geben.
Macht es aber nicht warum weil er das Geld natürlich gerne für sich behalten will, weil da sind ja teilweise dann auch Aktionäre etc.
Pp, die bedient werden wollen und die wollen natürlich auch dieses Geld dann am Ende haben und das ist auch total in Ordnung so, nur muss ich halt mir die Frage stellen, will ich das für mich persönlich?
Sprecher*in 3
Ich hab gerade bei deinem Satz noch daran gedacht mit schadenmanagement, dass ich ja den Anwaltsservice, den der ein oder andere maklerpooler tausendmal geiler finde im Leistungsfall.
Sprecher*in 2
Mit den.
Sprecher*in 3
Kunden, was ja auch vom Maklerpool trotzdem bezahlt wird, ohne dass das irgendwie jetzt mit.
Extra weniger Bestandsprovision als Konsequenz hat und das zweite was ich sagen wollte mir ist direkt auch gerade wieder ein Satz eingefallen, weil du meintest ja, das kann man theoretisch auch alles mit KI und sonst was machen, da weiß ich schon ganz genau von den Zuhörern, dass folgende folgende Gedanken direkt bei deinem Satz dem einen oder anderen, der noch etwas vielleicht zu starken Brett im Kopf hat oder in seiner Blase gefangen ist.
Das ist nämlich der Fall, dass die Person dann denkt, ja, KI, ich will doch eine persönliche Betreuung gewährleisten, da ist doch eine KI gar nicht gut.
Gut genug, das ist doch das kannst du doch Kunden gar nicht anbieten.
Ki ist nicht persönlich genug, sofern der Vertrieb, mit dem sie arbeiten, das noch nicht anbietet, weil dann sagt man, wenn der Vertrieb es nicht anbietet, sagt man, das will ich ja gar nicht, das will ich ja gar nicht, weil es schlecht für einen Kunden, weil der muss doch einen Menschen haben in der Betreuung und sobald der Vertrieb dann irgendwann 5 Jahre später, nachdem es die Pools schon lange haben, dann sagt, Wir haben jetzt die KI, wir sind Technologie Weltmeister unter den Finanzer,
trainieren jetzt eine KI, die macht für euch die ganze Service und alles drum und dran ich.
Ja, hab ich ja schon immer gesagt, wir sind so geil und Ki, also das heißt, wenn man es nicht hat, nimmt man es wieder als Ausrede für will ich ja auch gar nicht, ist ja nicht gut für den Kunden und wenn man es dann 5 Jahre später als der Markt hat, ja jetzt setzen wir es ein.
Sprecher*in 1
Stichwort siehe Sturm und Gas.
Ja, genau.
Sprecher*in 2
See et fs.
Sprecher*in 3
Siehe et FS und Krypto und alles mögliche.
Sprecher*in 2
Alle Spiele, alles Teufelszeug, was man selbst hat.
Sprecher*in 1
Vergibt auch Organisation Konto?
Sprecher*in 3
Thema ab.
Ich denke, wir haben es gut beleuchtet in der Folge.
Und ich würde sagen, Basti, ich übergebe dir unser Schlusswort.
Genau also.
Sprecher*in 2
Es ist nicht alles schlecht, was es so an neuen Ideen am Markt gibt, was aber auf jeden Fall eine schlechte Idee ist, ist, sich nicht vor euren Partnern bei uns zu melden.
Deswegen würde ich sagen, tut das bevor es euer Team tut und ansonsten schönes Wochenende an der Stelle.
Sprecher*in 1
Ebenso Ben.
Bist du Handelsvertreter in einem Finanzvertrieb, zieht es dich und dein Team schon lange in die große Vorteilswelt des Maklerstatus mit weniger unternehmerischen Nachteilen?
Dann mach heute den ersten Schritt in eine Zukunft mit mehr Geld und mehr Freiheit.
Unser Team unterstützt Handelsvertreter wie dich dabei, den Statuswechsel rechtlich, vertrieblich und unternehmerisch erfolgreich zu meistern Buche jetzt dein kostenloses Erstgespräch bei Bastian, Tarek oder Maurice oder Schau dir unser Webinar an, bevor.
Bevor deine Vertriebspartner schneller sind.
Sprecher*in 2
Vertreter.
Podcast Summary
Key Points:
Strukturvertriebe zahlen Handelsvertretern oft nur einen Bruchteil der wiederkehrenden Bestandsprovisionen, manchmal deutlich unter 50 %.
Zusätzliche Einschränkungen wie Obergrenzen für vergütete Kunden oder Bedingungen an Teamwachstum und Aktivität reduzieren das Einkommen weiter.
Diese Mechanismen dienen dem Vertrieb, um „Jäger“ (Neukundenakquisiteure) zu belohnen und „Sammler“ (Bestandsbetreuer) zu benachteiligen, was Fluktuation erschwert und den Firmenwert für Vertreter mindert.
Im Vergleich zu unabhängigen Maklerpools erhalten Handelsvertreter in Strukturen oft deutlich geringere Vergütung bei gleicher Betreuungsleistung.
Summary:
Die Podcastfolge thematisiert, wie Strukturvertriebe die Einkünfte ihrer Handelsvertreter durch kreative Mechanismen reduzieren. Es ist bekannt, dass oft nur ein Bruchteil der wiederkehrenden Bestandsprovisionen weitergegeben wird, teilweise weniger als die Hälfte. Darüber hinaus werden zusätzliche Einschränkungen wie Obergrenzen für die Anzahl der vergüteten Kundenhaushalte oder Bedingungen an regelmäßige Neukundengewinnung und Schulungsteilnahme eingeführt.
Dies führt dazu, dass die effektive Vergütung weit unter dem bereits geringen Anteil liegen kann. Aus Sicht der Vertriebe dienen diese Praktiken dazu, ein Modell zu fördern, das kontinuierliche Neukundenakquise („Jäger“) belohnt und reine Bestandsbetreuung („Sammler“) unattraktiv macht. B.
Maklerpool) wird erschwert, wo oft höhere Provisionssätze und mehr Kontrolle über den Kundenstamm möglich wären.
FAQs
Viele Strukturvertriebe geben nur einen geringen Teil der wiederkehrenden Einkünfte weiter, um Anreize für ständige Neukundenakquise zu setzen und passive Einkommensströme zu begrenzen.
Manche Vertriebe begrenzen die Zahl der Kunden, auf die Provision gezahlt wird, oder knüpfen die Auszahlung an Bedingungen wie regelmäßige Schulungsteilnahme oder Mindestumsätze.
Durch Obergrenzen muss der Vertreter Kunden abgeben, was die Kundenbindung schwächt und den Firmenwert mindert, falls er das Unternehmen verlassen möchte.
Vertriebe fördern aktive Neukundengewinnung, um stetiges Wachstum zu sichern und zu verhindern, dass erfahrene Vertreter mit großem Bestand passiv werden.
Indem sie ihre Abrechnungen analysieren, z.B. bei Sachversicherungen den erhaltenen Prozentsatz am Nettojahresbeitrag berechnen und mit Marktdurchschnitten vergleichen.
Sie können zu Maklerpools wechseln, die oft höhere Provisionssätze bieten und keine restriktiven Obergrenzen für Bestandskunden haben.
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