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#32 - Amateurfußball & RB-Kosmos: Babak Keyhanfars prägende Zeiten

29m 14s

#32 - Amateurfußball & RB-Kosmos: Babak Keyhanfars prägende Zeiten

Babac Keyser reflektiert in diesem Podcast-Gespräch seinen unkonventionellen Weg vom Oberliga-Spieler zum Bundesliga-Trainer. Er begann als Spielertrainer beim SV Gonsenheim, wo er durch Learning by Doing das Trainerhandwerk erlernte. Unterstützt von engen Vertrauten durfte er Fehler machen und wuchs daran. Sein Antrieb war nie ein konkretes Karriereziel, sondern pure Leidenschaft für das Training und die Mannschaftsführung. Besonders prägend war der Gewinn des Südwestpokals mit der A-Jugend, der ihm zeigte, dass er Großes erreichen kann. In der Retrospektive würde er heute ruhiger mit Konflikten umgehen und die Belastungssteuerung im Amateurbereich besser anpassen. Seine Zeit im Nachwuchsleistungszentrum von Mainz 05 brachte ihn inhaltlich weiter, vor allem durch den Austausch mit Bo Svensson und anderen Trainern. Beim FC Liefering, dem Farmteam von RB Salzburg, arbeitete er mit internationalen Top-Talenten wie Benjamin Šeško, dem er half, mentale Reife zu entwickeln und Belastungen zu steuern. Er hebt hervor, dass in Salzburg die Trainer der zweiten Mannschaft in Kaderplanungen einbezogen wurden, was in Deutschland oft fehle. Diese Erfahrungen bestätigten ihm, dass seine kommunikativen Stärken auch auf höchstem Niveau funktionieren, und er betont, dass die RB-Philosophie der von Mainz 05 ähnelte, aber methodisch noch intensiver umgesetzt wurde. Insgesamt sieht er seinen Weg als Ergebnis von Leidenschaft, Unterstützung und dem richtigen Timing.

Transcription

4093 Words, 25022 Characters

German
Wir haben im Ball besitzt und wir eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimitrischen links verteiliger und im breit ziehen in linken Zähner. Das alles bla bla bla bla, ist das doch. Die Trainer in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Babac, wir haben es angesprochen. Mhm. Du bist vom Oberliga-Spieler zum Oberliga-Spieler-Trainer, zum Oberliga-Trainer geworden. Beim SV-Gonsenheimen Stadtteil hier aus Mainz. Im Verein, dem du ja immer noch sehr verbunden bist. Was sagst du? Was hatte das für Vorteile, dass du diesen Weg gegangen bist? Mit diesen Anfängen hin in dieses Bundesliga-Business? Ich glaube, dass das mir extrem viel gegeben hat, einfach so viel zu investieren und so viel dieses Traineramtwerk, weil Learning bei Doing dann auch so zu erlernen. Ich hatte in dem Verein wirklich Menschen, die mich total unterstützt haben, die ein Stück weit was in mir gesehen haben und da konnte ich mich voll entfalten. Natürlich war ich auch ein Stück weit, ist man da auch derjenige, der ein bisschen Mädchen für alles ist. Und dann in so einem Amateurverein nicht nur sportliche Themen hat, aber trotzdem hat mir das wirklich unheimlich viel gebracht, eine Mannschaft zusammenzustellen, eine Mannschaft zu führen, eine Mannschaft zu trainieren. Auch das Drumherum mitzugestalten. Das hat mich letztendlich zu dem Typen gemacht, der ich jetzt bin und auch zu dem Trainer. Das Traineramtwerk habe ich dort gelernt und mich da auch die Chance, würde mich auch gegeben, mich ja weiterzuentwickeln und zu verbessern. Und auch Fehler machen zu dürfen, um einfach daraus zu lernen. Fehler machen und Fehler machen dürfen. Wer hat dich auf diese Fehler aufmerksam gemacht? Was du selbst oder war es andere in deinem Umfeld oder im Verein selbst? Natürlich hatte ich da mit dem Frank Spächt damals, jetzt ich die erste Vorsitzende, damals sportlicher Leiter, sehr engen Vertrauten, jemanden, der mit dem ich sehr eng gearbeitet hat, sehr engen Austausch hatte und der mich natürlich auch auf viele Shinge wiesen hat und versucht hat, mich da auch ein Stück weit zu vorm. Aber ich hatte auch mit meinen Kumpels, der einer war, ein Teambetreuer, der aber auch im Vorstand gleichzeitig eng am Vorstand war, mit dem CK-Rassland, aber auch mit damaligen Teammanager, jetzt aktuell Sportvorstand, mit Marvin Billsma, jemanden, die mir auch sehr, sehr viel Feedback gegeben haben und wo wir dann einfach auch letztendlich gemeinsam freundschaftlich was auf die Beine gestellt haben. Und unheimlich viel Zeit und Kraft da rein investiert haben. Und trotzdem war bei mir schon sehr, sehr früh auch diese Eigenantrieb, Ergeiz auch letztendlich über den Teller-Rant hinaus auch Trainings-Einheit, Spiele mir anzugucken, mich weiter zu entwickeln und diese Dinge dann letztendlich dann in meinem Verein versuchen umzusetzen? War dieses Ziel konkret, ich will Trainer werden in der Bundesliga damals schon so konkret in deinem Kopf verankert oder war das einfach so, ich will das Beste aus mir rausholen und mal schauen, was danach dann geht? Ich glaube dieses Ziel darf sich keiner setzen, weil der gehört so viel dazu und ich glaube, es ist ein Traum sein darf, in der Bundesliga dann letztendlich anzukommen und es war natürlich ein kleiner Traum, der aber unheimlich weit weg war und für mich war es einfach eine Leidenschaft auf dem Platz zu stehen und zu coachen. Und ich glaube, wer sich da so diese Karrierepläne macht, wer kommt meistens nicht ganz so weit damit und auch dann schnell die Scheine zu machen, um letztendlich dann irgendwie die Qualifikation zu haben, auf einem Niveau zu arbeiten, was er selber in der Praxis ganz weit weg ist von. Und das davon habe ich nie was gehalten, also dann für mich war es wichtig auf dem Platz mit der Mannschaft in der Kabine und das war meine Welt, das war meine Champions League damals, die Alljunge regionaler, die Herren Oberliga und damit habe ich mich mehr beschäftigt als mit der Bundesliga und dann das ist dann letztendlich so weit gekommen ist, war dann natürlich auch ein Stück weit, das ist so richtigen Zeit am richtigen Ort war, es gepasst hat, ich meine stärken voll mit einbringen durfte und dann im Cheftrainer, der das total darauf gesetzt hat und das erkannt hat auch, mit Bodern in der Alljunge von von Mainz 05, aber letztendlich der Weg dorthin war dann über pure Leidenschaft und pure wirklich Leidenschaft für den Job und nicht irgendwie fenziell, was man erreichen will, sondern natürlich ist das immer von jedem und traum so hoch wie möglich dann letztendlich zu arbeiten, aber es war Leidenschaft schon auch pure auf diesem Divo zu arbeiten und du hast gerade gesagt, Spielertrainer, Cheftrainer, alles, ich war zum Beispiel sechs Jahre parallel, die Alljunge trainiert von 2010, bevor ich dann die erste Mannschaft übernommen habe, von 2010 bis 2016, die Alljunge trainiert und selber in der ersten Mannschaft gespielt, das heißt ich stand da von 1730 bis 21 schon 30 auf den Sportplatz, ja, nur für den Fußball gelebt, nur für den Fußball, genau, und das ist natürlich ein Invest, was mir später zu guter gekommen ist, aber es war auch hochgehängig habe, da auch persönliche Heilheitsgesetz, also wenn ich mich trenne, ich war damals Zuschauer da, ich habe dir auch in der Alljunge DFB-Puka gegen VW-Wolzburg gespielt, das sind wahrscheinlich auch so Spiele gewesen, Heilheitsspieler, wo man auch merkt, oh krass, so was wir hier du als Trainer mit der Mannschaft zusammen im Stande bis zu leisten? Ja, das war definitiv so, also das war glaube ich so das erste Mal für mich persönlich, dass ich auch gemerkt habe, du kannst hier mit einer Mannschaft extrem großes erreichen, du bist in der Lage dazu, eine Mannschaft soweit zu bringen, das ist eine Amateurmannschaft in Südwestpokal gewinnt, ein Alljunge Südwestpokal, was es so noch nie gegeben hat, vorher und natürlich gibt es Selbstvertrauen, natürlich gibt es Bestätigung und ein Stück weit dann auch das alle anderen auch ein Stück weit drauf, rauben dann darauf aufmerksam werden. Jetzt hast du Learnings angesprochen, bevor wir auf die Zeit bei meinen zu 5. einer Zeit eingehen, wird gerne auch diesen Abschnitt Gonsenheim abschließen. Wenn du jetzt so in der Retrospektive betrachtest, macht man ja immer wieder als Trainer, der frühere Babak, was würde der heute, der heutige Babak im Training, im Spiel mit der Mannschaft nicht mehr so machen, wie vielleicht in seinen ersten Trainer ja, ist das ja direkt was im Kopf? Ja, auf jeden Fall, also ich habe zum Beispiellich bewunder Bo seine Ruhe, wie ein Konfliktsituation löst, ja und ich bin damals vielleicht das eine oder andere mal zu oft vielleicht ausgerastet und dann auch viel zu laut und wollte es dann letztendlich mit so einer bestimmere Schnaht lösen und habe vielleicht mal auch mal hätte auch mal wegsehen müssen bei dem eine oder andere, bei der eine oder anderen Situation mal laufen lassen, mal vielleicht selber lösen lassen und glaube diese Ruhe, die hat mir damals schon ein Stück weit gefällt, dass das eine, das andere ist Belastungssteuerung, ja, ich habe meine Jungs schon ganz schön heftig rangenommen, dafür dass es nur ein gehobener Amateurbereich war und die alle in Wider studiert haben oder auf die Arbeit gegangen sind in den ganzen Tag und letztendlich, wenn ich überlege, wie viel, wie lang sie, wie, was wir über Stunden bei mir machen mussten und wie ich die dann auch letztendlich getrieben habe, würde ich das vielleicht jetzt mit Amateur Fußballern noch mal ein bisschen, ja, ein bisschen besser abstimmen. Du siehst ja, dann regelt genau, genau und definitiv lernt man über die Jahre dazu und natürlich auch Inhalte, also ich habe, wie ich schon gesagt, das Trainer Handwerk in Grondzeneim gelernt, die Inhalte, die mich dann letztendlich bis zu diesem Niveau gebracht haben, die habe ich dann natürlich bei der U19 von Mainz und auch gerade in Salzburg sehr viel Entwicklungsschritte da auch inhaltlich gemacht. Learnings, die dich geprägt haben, aber mit Sicherheit auch diese Zeit im Nachwuchsleistungszentrum von Mainz 05 und du sagst auch, man muss auch manchmal zur richtigen Zeit am richtigen Ort dann sein und ein bisschen Glück haben. In dem Fall trifft es vielleicht auch darauf zu, dass genau dann zu dem Zeitpunkt, wo du noch in Grondzeneim warst, Burswenzon und Co-Trainer für die U19 bei Mainz 05 gesucht hat, dich gefunden hat und eine Connection, die ja bis heute hält und ja, wo ja auch schon in Erfolg bewiesen habt, wie gut das du auch funktioniert. Jetzt im Nachgang, diese Zeit im NLZ bei Mainz 05, ist ja noch mal was ganz anderes in Punkt Struktur, Inhalt, Trainingsaufbau, wie hat dich diese Zeit geprägt? Also erst mal der Austausch mit Bo, natürlich, der auch inhaltlich damals schon sehr weit war, ja, der auch vieles gesehen hatte vorher schon und untertrennen wie Tuchel und Gloppo. Als Fußballer selbst gespielt hatte dadurch natürlich auch einiges an Inhalten, sich angeeignet hatte und da der Austausch mit ihm in erster Linie, aber auch mit dem Chef-Jugend-Trainer damals Thomas Grücken, ja, mit ständigen Austausch in Joe Ficks, aber auch in Gesprächen mit anderen Trainer in Mennelzett, die einen einfach da wirklich weitergebracht haben und Fußball auch ein Stück weit, dann ja einfach viel tiefer in die Materie in den alle Spielphasen dann letztendlich gegangen sind. Diese Zeit hat mich sehr geprägt, natürlich dann auch der Umgang dann auch letztendlich mit angehenden Profis, ja, die alle das Ziel haben, Profifußballer zu werden, das damals im Grundsinnahe mit der Herr Noberliga hat das vielleicht von 20 Spielern, zwei junge Spieler, die talentiert waren, noch irgendwie als Ziel. Dort hat das jeder ja dann auf einmal und wann, dementsprechend auch der Ergeiz sehr hoch und nur noch die Inhalte, die dann im Training umgesetzt wurden, vorgegeben wurden, ja und das war echt eine Zeit, die mich selber als Trainer ausgebildet hat und weitergebracht hat. Das war vor allem inhaltlich auch weitergebracht, einfach durch die vielen Gespräche, du hast angesprochen Thomas Grücken, der wir mittlerweile der Nachwuchscheffer Menschest, das City ist, auch mit anderen Trainern, das sind ja auch Erfahrungswerte, die dann geteilt werden von dem man profitiert, die du ja auch mitgenommen hast, denn nach der Zeit bei Mainz 05 oder du hast ja zwei Episoden bei Mainz 05 einmal 019 einmal erste Mannschaft, aber da gab es ja noch eine andere Story, nämlich den FC Lieferring, die meisten werden die ihn kennen, das ist ja das sogenannte Farmteam von RB Salzburg, ganz viele junge Spieler gehen erst mal dahinsammeln Spielpraxis, werden rangezogen für RB Salzburg, für den österreichischen Meister wahrscheinlich wieder dieses Jahr, benen ich ganz sicher. Ich habe mal, wie gesagt, die Spieler angeschaut, die da waren und das sind keine geringeren als Karim Adiemi, Benjamin Scheschko, Nicolas Seihwald, Lukas Suchits, alle Spieler, die dann in die Bundesliga gekommen sind oder Champions League spielen, bei Salzburg noch was ist das für eine Erfahrung gewesen, weil es ja was ganz anderes ist, das ist ja wie eine Uhr 18 wie eine Uhr 19 gewesen, diese Spieler werden da hingecholt, weil man weiß, die müssen explodieren, die haben so viel Talent, aber du musst sie in den Schliff noch geben. Also es war so, dass ich bei der ohne 19 Bundesliga Team von Mainstall 5 schon gedacht habe, dass ich die besten Deutschlands trainiere oder auch die Stückweit auch international, dann aber gesehen habe in Salzburg-Post, gibt noch mal noch mal eine Stufe höher und natürlich waren bei Mainst auch 2, 3 Top-Kaleber dabei, um in Salzburg-Wanzalten ein paar mehr. Das war natürlich auch ein Bewusst, weil man auch vorher schon zahlen kannte, wie viele, wie viel Geld da auch allein für Talente mit 16, 15 Jahren schon in die Hand genommen wird, aber es dann noch mal zu sehen und auf dem Niveau jeden Tag zu trainieren, diese Jungs zu trainieren, mit diesen jungsig auseinanderzusetzen, das war auch noch mal eine ganz interessante Zeit und du hast wirklich da auch ein Stück weiter aber auch gemerkt, dass diese Jungs extrem gut sind, aber auch mental oder von der Reife noch sehr, sehr viel Unterstützung brauchen. Da kamen wieder meine Stärke da als Kommunikator, als auch jemand der da nahen in Spielern ist, kam mir zugute und es war für mich auch so noch mal eine Bestätigung, dass das auch auf dem Niveau funktioniert und das ist auch in einem Ausland, wo vielleicht dann noch viele internationale Spieler, mit denen du dich auf Englisch unterhalten musst, dass das auch in diesem Rahmen, ich meine stärk mit reinbringen kann, das war so für mich mit so die wirklich eine geile Erfahrung, eine Bestätigung, das was die Schaustrainer ausmacht, das funktioniert auch in Österreich mit internationalen Top-Talen. Und hat mir natürlich unheimlich viel gegeben und mich dann auch wachsen lassen. Und trotzdem habe ich auch inhaltlich extrem viel gelernt, auch mit dieser Philosophie, der RB-Philosophie zu veränneilichen, auch was wie viel Wert darauf gelegt wird, diese Art von Fußball umzusetzen, methodisch auch umzusetzen, zu veränneilichen und wir hatten da auch einige Menschen auch drum herum. Natürlich gab es da auch Trainer Joffix und da gab es auch Austausch mit den sportlichen Leitern wie Frank Kramer damals oder Bernie Sehrenbuchner danach, aber auch Austausch mit Christoph Freund, der sehr, sehr eng bei uns mit dabei war als Sportdirektor der Profimandschaft, wo wir einfach gespürt haben, was für eine große Wertschätzung dieses Farm-Team genießt, ja, das wirklich diese Talente dort herangeführt werden, um dann den Weg in Salzburg von Salzburg aus sich nach ganz Europa zu verteilt. Ja, und da gibt es ja wirklich einige Beispiele, du hast eben genannt von unserem damaligen Team. Sind jetzt entweder alle bei den Top-Teamsturm Graz und Red Bull Salzburg in der österreichischen Bundesliga verteilt oder schon in der Bundesliga bei RB Leipzig, Borussia Dortmund und das ist einfach schön zu sehen, dass die, dass man damit geholfen hat, ja, auch ein Stück weit die Jungs da begleitet hat auf diesem Weg zum Fußballprofi und auch teilweise auch zum internationalen Top-Kaliber. Nehmen wir mal an Beispiel, Beispiel von Karim Adiemi, was für einem, in welchem Status war ja dabei euch gerade und woran hast du mit ihm gearbeitet? Das ist kein gutes Beispiel, weil der Karim als wir dann kam nur noch bei uns gespielt hat, ja, er hat dann schon mal den Profis trainiert, aber er hat punktuell oder immer wieder bei uns gespielt, ja, deswegen glaube ich, dass Karim, wir uns denen jetzt nicht so sehr auf die Fahne schreiben können, ja, aber das war trotzdem bei ihm immer wieder versucht haben, dass er trotzdem ein Stück weit mental, ja, mentale Reife, das er wenn er bei uns Auftritt Verantwortung übernimmt, das er wenn er bei uns Auftritt letztendlich trotzdem am Limit agiert und das für ihn jetzt nicht irgendwie so eine Reservemannschaft ist, wo er sich ein bisschen Spielpraxis holt und das er sich voll und ganz dann damit auch identifiziert, das war mentale Arbeit definitiv, aber ich glaube da kann man von anderen Spielern wie Niklas Niklas Seilwald zum Beispiel sprechen, wir haben da bei ihm wirklich es geschafft, dass er ein Stück weit diese Verantwortung übertragen bekommt als zentrale Mittelfeldspieler, wobei als wir dort ankamen, das Dending bei ihm nicht so hoch war und wir haben ihm über Spiele, über Zutrauen, über das Puschen, aber auch inhaltliche Hilfe, da letztendlich dieses Selbstvertrauen gegeben eine Größe zu werden und dann permanent dann auch Pöhrpöse ein Weg über Liefering nach Salzburg nach Leipzig zu gehen, ein Benjamin Tschechkosen super Beispiel zum Beispiel, mit dem man mal sehr intensiv gearbeitet, ich weiß noch dass ich ihn immer mal wieder bremsen musste, weil er nach jedem Training schießen wollte und auch nicht nur irgendwie zehn Minuten, sondern eine Stunde und irgendwann gesagt haben wir müssen ein bisschen ein Stück weit auf die Blastungssteuerung achten, wir müssen ein bisschen schauen, dass du trotzdem am nächsten Tag dann wieder trainieren kannst und nicht mit schweren Beinen dann zum Training kommst, weil du zwei Stunden geschossen hast und immer unzufrieden hast. So ein Typ Holland total ärgeizig, will immer besser werden, mehr torisch schießen, mehr zu spielen, mehr Bälle zu gespielt bekommen und nie zufrieden, aber auch gleichzeitig halben Weh aus Lovenien mit 16 dahin gekommen, noch nicht so reif, um das Ganze überhaupt zu verarbeiten, was alles so passiert und da waren wir natürlich da auch ein Stück weit mental gefragt, im Mental-Unterstützung, im Stück weit dann auch ein freundschaftliches Feld, das mit ihm zu gehen. Also ich schreibe bis heute mit ihm, habe Kontakt zu ihm und ist ein super Junge, der einfach dann auch seine Schritt für Schritt, dann auch Pöhrpöhr so gegangen ist und aber es am Anfang gar nicht so ausgesehen hat, dass er diese mentale Stabilität für dieses Profi geschafft mitbringt und sich dann aber durch Reife, durch Zutrauen, durch viel Arbeit und Zeit, die man ihnen dann auch für ihn investiert hat, ist dann auch geschafft hat. Was mich bei dieser Arbeit mit den hofe anlagtenden Talenten So ein bisschen umtreibt, ist ja auch die Sache. Talente junge Spieler gleichzeitig oft eine In-Konstanz mit sich bringen. Und da frage ich mich, ist ja auch so ein bisschen Spagat. Wie viel In-Konstanz darf man diesen Spielern zustähen? Und wann muss ich da den Finger in die Wunde legen? Ich fand es ganz interessant, weil wir damals. genau diese Diskussion hatten, ja, er war eigentlich noch nicht konstant genug bei Liefering, was seine Leistung angeht. Wir aber gespürt, als wir in jedem Training gemerkt haben, der junge ist eigentlich schon bereit, qualitativ bei den Profis mitzumachen. Ja, und wir uns dann überlegt haben, und das war das Interessante in Salzburg, dass selbst der zweite Mannschaftscheftreiner plus Kro-Trainer in so einer Kaderplanungssitzung mit dabei waren von den Profis. Kann ich mich erinnern, sehr, sehr gut noch dran erinnern. Und die Meinung von uns auch letztendlich sehr viel Gehör gefunden hat, sehr wichtig war. Das hat mir sehr imponiert. Auch Christoph Reutdard Malz, was ich für ein Kontakt zu ihm hatte, als Kro-Trainer der zweiten Mannschaft, eigentlich in Deutschland und denkbar. Ja, und das ist was, was Red Bull Salzburg ausgezeichnet hat, was Christoph damals ausgezeichnet hat, einfach den Menschen, die tagtäglich mit diesen Talenten zu arbeiten. Aber diesen Austausch zu haben, diesen Engen Austausch zu haben, um einfach sich ein viel besseres Bild machen zu können. Ja, und oftmals ist es in Deutschland so, dass die eigentlich irgendwann links liegen gelassen werden, diese Trainer und schnell hoch und gar nicht dieser Spieler erst mal so genau unter die Lupe genommen wird, von den Trainer, mit denen sie jeden Tag gearbeitet haben. Ja, und ich glaube, wir haben damals auch Bohndichstern entscheidenden Einfluss mit gehabt, dass der Benji damals dann schon von uns hoch zu den Profis ist, dort mit Trainieren durfte, dort auch teilweise kurz einsetze bekommen hat, obwohl einige der Meinung waren, "Ei, die Leistung bei Lieferingen im Spiel sind noch nicht so konstanter dafür, dass wir schon diesen Schritt ermöglichen. Nur er hat das für sich gebraucht, diesen Schritt um einfach, dann auch links und rechts zu sehen, ey, so verhalten sich Profis, so muss ich letztendlich arbeiten, um mein Ziel zu erreichen, um dann noch mal diesen Reifeprozess zu beschleunigen. Und das ist ein Punkt, was mir einfach immer in eine Erinnerung bleibt. Ja, und zu dieser Zeit. Du hast diese RB-Philisophie, diese Spielphilisophie auch angesprochen. Ist das auch was, was dich und deine Auffassung vom Fußballspiel noch mal geprägt hat? Oder sagst du, da gab es auf viele Ähnlichkeiten, vielleicht zu Mainz 05 und da war das gar nicht so? Ich glaube, das sind eine Philosophie von Mainz 05, sehr, sehr stark, allein noch sehr Geschichte mit Kloppo, mit Tuchel. Einfach dieses gegen den Ball herade, ist intensiv anlaufen, dass diese Pressing nach vorne verteidigen, dass das einfach Dinge sind, die auch zu RB-Philisophie ganz gut passen. Inhalte, die sich einfach wiedergeben, dass sich dieser Verein und die Vereinsphilosophie in erster Linie, was defensive Abläufe angeht, darüber definiert, dass das immer die Basis ist für alles. Ja, und, glaube, dass ich da in Salzburg noch mal tiefer in diese Materie mit reingegangen bin, einfach Dinge, die einen wirklich defensiv stark machen. Aber auch nach der Balleroberung, dann diese Spielphase für offensiven Umschalten, was es da einfach für Möglichkeiten gibt, für tiefer Inhalte gibt. Kannst du da so ein konkretes Beispiel enthennen? Ja, es ist zum Beispiel in der Trainings, in der Art und Weise, wie das Ganze letztendlich auch gekocht und von der Philosophie letztendlich so gelebt wird, ist, dass man in Salzburg schon so gesehen hat damals, dass 70, 80 Prozent der Trainingsinhalte auf die Arbeit gegen den Ball gerichtet sein sollen. Warum? Weil, wenn man zu viel Aufmerksamkeit auf das Spiel mit dem Ball lenkt, dass Inhalte gegen den Ball dadurch verloren gehen und nicht mehr so diese Wertigkeit dafür so hoch ist. Davon kann man halten, was man will. Da gibt es andere Fußball-Liebhaber, die sagen, "Boah, davon halte ich nix, ich will einfach viel mal kicken, viel mehr Ball besetzt, viel mehr." Aber trotzdem ist das eine Philosophie, die letztendlich Salzburg und Leipzig dort hingepracht hat, wo sie jetzt stehen. Und natürlich sind dann über die Jahre noch Spielfasen mit dem Ball auch noch mal mehr Gewicht gefallen und gerade in Leipzig. Aber es war was, wo man einfach sehr, sehr tief in diese Materie reinblecken durfte. Und sie start dadurch auch weiterentwickelt hat, weil alles darauf ausgerichtet war. Und ja, dann gab es zum Beispiel auch so ein Head-off-Red-Bull mit Lars Konetkare, jetzige Kotreiner von Ralf Ranglik, von der Österreichischen Nationalmannschaft, damaliger Kotreiner auch in Leipzig. Und der dann auch einige Schulungen hatte, aber wo uns da nochmal explizit inhaltlich auch weitergebildet haben, und dann auch vereint's intern viele Sitzungen hatten und uns da ausgetauscht haben. Es war eine sehr prägsame, sehr gute Zeit. Und vor allem inhaltlich, aber auch menschlich, einen dann auch, oder mich auch weiterentwickelt habe, dadurch auch zu sehen, weit von zu Hause weg, kannst du auch deine Stärke mit einbringen. Ist dieser RB-Fußball, von dem man immer spricht, wirklich nur mit diesem Fokus auf Taktik, oder ist dieser RB-Fußball auch was, wo bestimmt der Schwerpunkt bei Technik-Trenigen gesetzt wird, der vielleicht sich abhebt von anderen Standorten, oder ist es wirklich das, was man nun was nach außen dringend offensivpressig, schnelles Gegenpressig nach Balfallos, schnelles Umschalten? Ja, es ist schon wirklich sehr speziell, also es ist schon so, das Statische Übung oder Übung mit wenig Tempo eher weniger. Ja, umgegangen gesehen werden. Auch Passübung wäre nun gerne gesehen, ja, in dem Konstruf, sondern es geht wirklich immer darum, eine gewisse Intensität in jeder Übung drin zu haben. Ja, auch ein Stück weit. Diese Widerstandsfähigkeit noch mal mehr aufzubauen, in den Sprints, ja, was wiederholte Sprintfähigkeit, in Mentalität, ja, über den Punkt, hinauszugehen, zwei Kämpfen, wie die zu führen sind, damit es zur Balle oberung kommt, ja, immer alles an der Grenze auch zum, vielleicht zum Faul, ja. Der Jesse Marsh hat damals immer von durchgehen, nicht nur anpiegsen, sondern durchgehen, durch den Mann gesprochen, um den Ball zu erobern, ja, das sind alles so kleine Punkte, die für die, sag ich mal, ich sag auch, dass Older B steht. Natürlich ist da jetzt auch in den Jahren, das ist jetzt auch schon drei Jahre her, als war da waren, ja, was war damals dann dort gearbeitet, haben angefangen, haben zu arbeiten, vier und ein half Jahre, fünf Jahre her, also es hat sich da auch wahrscheinlich weiterentwickelt, ja, alles, aber das war gerade dieses, in dieser Zeit, war das natürlich ganz großes Thema. Eine spannende Erfahrung definitiv und Learnings, die du da noch mitgenommen hast, nach Mainz, als sie dann dort im Januar 2021 aufgeschlagen seid. Und damit sind wir am Ende der zweiten Folge und am Ende das Podcast Interviews mit dir, Babac, vielen, vielen Dank für deine Eintrücke in sämtliche Bereiche. Und ich glaube, wir haben jetzt alle ein besseres Gefühl dafür, für was du stehst, wie du als Trainer sozialisiert wurde, und was dich ausmacht. Wer vielen Dank hat mir auch total Spaß gemacht. Dann bin ich gespannt, wo die Reise von Dio und Bo weiter hingeht. Wir werden es verfolgen, falls ihr Fragen habt, nach den Folgen schreibt gerne an den Account From Coach to Coach. Ich beantworte alle Fragen, wenn ihr Fragen zu irgendwas zum Babac habt, da können wir auch im Nachgang mit Sicherheit noch mal drüber sprechen. Ansonsten bleibt mir noch zu sagen, habt eine gute Zeit, bis dahin. Ciao, ciao. *Musik*

Podcast Summary

Key Points:

  1. Babac Keyser begann seine Trainerkarriere als Spielertrainer beim SV Gonsenheim und betont den Wert von Learning by Doing im Amateurbereich.
  2. Er lernte durch Unterstützung von Vertrauten wie Frank Spächt und Marvin Billsma, Fehler zu machen und daraus zu wachsen.
  3. Sein Ziel war nie konkret die Bundesliga, sondern pure Leidenschaft für das Coachen auf dem Platz.
  4. In Gonsenheim gewann er mit der A-Jugend den Südwestpokal, was ihm Selbstvertrauen gab.
  5. Seine Zeit im NLZ von Mainz 05 prägte ihn inhaltlich durch Austausch mit Trainern wie Bo Svensson und Thomas Grücken.
  6. Beim FC Liefering (Farmteam von RB Salzburg) arbeitete er mit Top-Talenten wie Benjamin Šeško und Niklas Seiwald, wobei er mentale Reife und Belastungssteuerung förderte.
  7. Er betont die enge Einbindung von Trainern in Kaderplanungen bei Salzburg, anders als oft in Deutschland.
  8. Die RB-Philosophie ähnelte der von Mainz 05, prägte ihn aber durch methodische Umsetzung.

Summary:

Babac Keyser reflektiert in diesem Podcast-Gespräch seinen unkonventionellen Weg vom Oberliga-Spieler zum Bundesliga-Trainer. Er begann als Spielertrainer beim SV Gonsenheim, wo er durch Learning by Doing das Trainerhandwerk erlernte. Unterstützt von engen Vertrauten durfte er Fehler machen und wuchs daran.

Sein Antrieb war nie ein konkretes Karriereziel, sondern pure Leidenschaft für das Training und die Mannschaftsführung. Besonders prägend war der Gewinn des Südwestpokals mit der A-Jugend, der ihm zeigte, dass er Großes erreichen kann. In der Retrospektive würde er heute ruhiger mit Konflikten umgehen und die Belastungssteuerung im Amateurbereich besser anpassen.

Seine Zeit im Nachwuchsleistungszentrum von Mainz 05 brachte ihn inhaltlich weiter, vor allem durch den Austausch mit Bo Svensson und anderen Trainern. Beim FC Liefering, dem Farmteam von RB Salzburg, arbeitete er mit internationalen Top-Talenten wie Benjamin Šeško, dem er half, mentale Reife zu entwickeln und Belastungen zu steuern. Er hebt hervor, dass in Salzburg die Trainer der zweiten Mannschaft in Kaderplanungen einbezogen wurden, was in Deutschland oft fehle.

Diese Erfahrungen bestätigten ihm, dass seine kommunikativen Stärken auch auf höchstem Niveau funktionieren, und er betont, dass die RB-Philosophie der von Mainz 05 ähnelte, aber methodisch noch intensiver umgesetzt wurde. Insgesamt sieht er seinen Weg als Ergebnis von Leidenschaft, Unterstützung und dem richtigen Timing.

FAQs

Der Weg ermöglichte intensive Lernprozesse durch praktische Erfahrung und Unterstützung im Verein. Er half, Mannschaften zu formen, zu führen und das Trainerhandwerk zu erlernen, was letztlich die persönliche und berufliche Entwicklung förderte.

Fehler machen zu dürfen war entscheidend, um daraus zu lernen. Vertraute Personen wie Frank Spächt, CK Rassland und Marvin Billsma gaben wertvolles Feedback und unterstützten die Entwicklung.

Das Ziel war eher ein Traum, der weit entfernt schien. Die Motivation war pure Leidenschaft für das Coaching und die Arbeit mit der Mannschaft, nicht Karriereplanung.

Der heutige Trainer würde mehr Ruhe in Konfliktsituationen bewahren und die Belastungssteuerung besser an Amateurspieler anpassen, die nebenbei arbeiten oder studieren.

Die Zeit im NLZ brachte tiefere inhaltliche Einblicke durch Austausch mit Trainern wie Bo Svensson und Thomas Grücken. Sie förderte die Arbeit mit ambitionierten Talenten und erweiterte das taktische Verständnis.

Beim FC Liefering trainierte man international Top-Talente wie Benjamin Šeško und Nicolas Seiwald. Die Arbeit erforderte viel Kommunikation und mentale Unterstützung, um die Spieler auf das Profiniveau vorzubereiten.

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