#318 Einkommensteuer verstehen: So klappt’s mit der Steuererklärung
from Schwungmasse – Der Finanzpodcast für Frauen
42m 14s
Die Einkommensteuer wird auf das netto verdiene Einkommen berechnet, nach Abzug von Kosten wie Fahrt-, Weiterbildung- oder Lebenshaltungskosten sowie Freibeträgen. Der Steuersatz ist progressiv, d.h. mit steigendem Einkommen erhöht sich der Steuersatz, wobei der Durchschnittssteuersatz bei höheren Einkünften zunimmt. Kinder und Alleinerziehende profitieren von speziellen Freibeträgen, die die Steuerbelastung senken. Die Steuerklasse beeinflusst nur die monatliche Lohnsteuer, nicht die endgültige Einkommensteuer. Nebenjobs wie Mini-Jobs werden durch eine spezielle Regelung behandelt und werden in der Steuererklärung nicht aufgeführt. Es gibt klare Missverständnisse, wie der Mythos, dass 50 Prozent Steuern gezahlt werden, was nicht zutrifft. Auch die Vorstellung, dass Ausgaben zur Steuererstattung führen, ist falsch – der tatsächliche Gewinn ist deutlich geringer als die Ausgabe. Wichtig ist die finanzielle Bildung und die Reduzierung von Angst vor Steuern, da viele nicht wissen, wie die Besteuerung funktioniert. Es wird empfohlen, regelmäßig eine Steuererklärung abzugeben, um zukünftige Schwierigkeiten zu vermeiden, insbesondere bei Änderungen wie Elternzeit oder Krankheit. Die Steuererklärung ist nicht nur eine Pflicht, sondern ein Instrument zur finanziellen Eigenverantwortung und Planung.
Also das irgendjemand sagt, ich zeig 50 Prozent Steuern,
wenn man das hört, dann weiß man schon, derjenige weiß nicht,
wovon er geht.
Wenn ich in Elternzeit gehe und Eltern Geld bekomme,
oder wenn ich länger krank werde, oder wenn ich aber zuus werde,
das sind alles Situationen, in denen ich dann auf einmal
eine Steuerklärung abgeben muss.
Immer mehr Leute beschäftigen sich mit finanzieller Bildung.
Da gehört das dazu.
Steuern sind ein Teil von Finanzen und von finanzieller Eigenverantwortung.
Dieser Podcast wird unterstützt von unserem Partner komm direkt.
[Musik]
Hallo, liebe finanziellenden Community und willkommen zu neuen Podcastfolge.
Mein Name ist Alicia und ich werde heute mit Sarah Klingkammer
über Steuern oder genauer gesagt, die Einkommen Steuersprechen.
Sarah ist Geschäftsführerin bei wir lieben Steuern und Steuerassistenten
bei Deköfer und Partner.
Mit ihrer Kollegin Helen Deköfer haben wir auch schon mal
hier ein Podcastfolge gemacht zu den wichtigsten Grundlagen
in Sachen Steuererklärung und auch Versteuerung bei Wertpapieren.
Heute wollen wir aber die Einkommensteuermann besser verstehen.
Erfahren, wie sich die Steuerlast verändert,
mit beispielsweise einem höheren Gehalt, mit Kindern oder bei E-Schließung.
Vielleicht bekommen wir von Sarah auch noch den ein oder anderen Tipp,
worauf wir bei der nächsten Steuererklärung achten sollten.
Ich freue mich auf unsere neue Wissensfolge. Herzlich willkommen, liebe Sarah.
Ja, danke für die Einladung. Ich freue mich sehr, dass ich hier bin und ich bin gespannt,
ob die Leute viel lernen nicht haufe ist.
Ja, mit der Experten hier, an der Hand hier auf jeden Fall
und mit jemandem der Steuern liebt zumindest entnehme ich das ja eurem Namen.
Es ist, glaube ich, auch in einer sehr, sehr gute Grundlage.
Daher direkt mal die Einstiegsfrage, was ist die Einkommensteuer?
Was kann man sich darunter vorstellen?
Eigentlich sagt der Name Einkommensteuer schon relativ gut, was das ist.
Das ist eine Steuer auf das Einkommen von natürlichen Personen.
Also es gibt auch sogenannte juristische Personen, also GmbHs und so weiter.
Die haben dann eine eigene Steuer, die Körperschaftsteuer.
Aber die Einkommensteuer ist quasi auf das Einkommen einer Person.
Jetzt natürlich die Frage, was es Einkommen, das könnte man jetzt sehr genau definieren.
Ich glaube, da gehen wir gleich vielleicht auch noch mal ein bisschen drauf ein.
Aber ganz so wichtig ist das eigentlich nicht so ein ungefähres Gefühl dafür, was Einkommen ist,
haben ja eigentlich die meisten.
Also es ist quasi das Geld, was nach Abzug der Kosten, die ich habe, um dieses Geld zu verdienen,
bei mir verbleibt, ganz vereinfacht gesagt.
Und man hat eben aber auch andere Steuern, die auf Transaktionen anfallen,
wie zum Beispiel die Umsatz bzw. Mehrwertsteuer.
Also das sind Vorfälle, die besteuert werden.
Die Einkommensteuer guckt sich aber das Einkommen einer Person an.
Dann dieses Einkommen, wie kann sich das zusammensetzen?
Und warum muss ich das dann auch nochmal versteuern, wenn ich es ja irgendwie auch schon verdient habe?
Also wie ja gerade schon angedeutet im Kern ist das alles, was ich verdiene.
Also jetzt nicht nur geheilt, sondern z.B. auch wenn ich eine Miete einnehme, das gehört dann auch dazu.
Abzüglich der Kosten, die ich dafür habe, dass ich das verdienen kann.
Also wenn ich zu meinem Job fahren muss, damit ich mein Gehalt verdienen kann,
dann kann ich diese Kosten dafür absetzen und dann denen, dass mein Einkommen das muss ich dann also nicht mitversteuern.
Aber zusätzlich zu diesen direkten Kosten für mein Job oder meine Immobilie, die ich vermiete zum Beispiel,
kommen dann auch noch so Dinge wie Zersicherungsbeiträge, zur Rentenversicherung, Krankenversicherung.
Sonderausgaben gibt's außergewöhnliche Belastungen, gibt es, es gibt Freibeträge, die noch abgezogen werden.
Handwerker kosten kann man abziehen. Also es gibt verschiedene Dinge, die noch abgezogen werden,
um dann zu meinen sogenannten zuversteuernen Einkommen zu kommen.
Und diese Dinge kann man entweder abziehen, weil man irgendwie besonders belastet ist und deswegen besonders entlastet werden muss.
Also z.B. bei Alleinerziehenden oder weil der Staat irgendwas incentiviert, also z.B. bei Spenden, die kann ich abziehen.
Das ist gewünscht, dass man spendet oder weil das wichtig ist für eine Besteuerungssystematik wie z.B. bei den Rentenversicherungsbeiträgen.
Also es gibt verschiedene Gründe, warum Dinge von meinen anfinglichen Einkünften, dass es quasi das womit ich anfange,
noch abziehe, um dann zu meinen zuversteuernen Einkommen zu kommen.
Und jetzt mal angenommen, ich habe keine Immobilie oder andere Einkünfte, sondern nur mein Lohn, mein Gehalt.
Was ja auch schon netto auf meinem Konto ankommt. Was ist da da noch mal der Unterschied von dem zuversteuernen Einkommen?
Also fangen wir vielleicht erst mal mit dem Bruttogehalt an. Das ist meine Basis, also das Geld, was ich verdiene, was in meinem Arbeitsvertrag steht.
Das Nettogehalt ist, wie du gerade ja schon richtig gesagt hast, das, was bei mir monatlich nach Abzug von Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen ankommt.
Aber bei diesen monatlichen Abzügen werden sozusagen nur laufende Standardsachen berücksichtigt.
Also zum Beispiel, wenn ich Kinder habe, wird das da schon mal berücksichtigt, oder auch der sogenannte Arbeitnehmer-Pauschbetrag.
Also jeder Arbeitnehmer bekommt einen gewissen Betrag im Jahr einfach an Kosten angedichtet, sozusagen, damit man nicht jeden Kleinkram in der Steuererklärung eintragen muss.
Und auch der wird da schon berücksichtigt.
Das zuversteuernen Einkommen ist aber quasi das Finale Ergebnis, auf das dann die Finale im Steuern berechnet werden.
Und da sind dann eben auch meine ganz konkreten Kosten berücksichtigt, die in dem jeweiligen Jahr angefallen sind.
Also das ist quasi das Netto, was bei mir ankommt, ist schon mal so eine Vorabberechnung.
Und das, was dann am Ende rauskommt, das zuversteuernende Einkommen ist das Finale und da werden dann auf Finale die Steuern drauf berechnet.
Und du hast ja gerade schon gesagt, es kommt ja schon nur Netto bei mir an und ich habe ja schon was versteuert.
Man kennt auch den Begriff Lohnsteuer und ich glaube, viele wissen nicht, dass Lohnsteuer was anderes oder eigentlich nicht wirklich was anderes ist als die Einkommensteuer auf das zuversteuernende Einkommen.
Also das Finale Ergebnis wird die Einkommensteuer berechnet.
Und die Lohnsteuer ist im Prinzip nur eine Sonderform der Einkommensteuer und eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer.
Also monatlich wird schon Steuer einbehalten, aber dann, wenn ich mein Steuererklärung mache und das zuversteuernende Einkommen berechnet wird und die Einkommensteuer berechnet wird, wird mir diese Lohnsteuer wieder angerechnet.
Also ich muss dann nicht nochmal versteuern, sondern da wird die Finale steuer berechnet und dann wird geguckt, was habe ich monatlich über das Jahr immer schon vorausgezahlt in Form der Lohnsteuer und dann muss ich nur noch etwas nachzahlen oder ich bekomme ein Erstattung, weil ich zu viel gezahlt habe.
Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Hinweis, dass man nicht in seinem Kopf hat, okay ich muss alles doppelt und dreifach versteuern, sondern es wird am Ende auch mit angerechnet und es ist dann eben nicht doppelt angefallen.
Jetzt vielleicht noch mal zu den verschiedenen Einkommensarten, die sich dann zu verstehen, dass Einkommen zusammenrechnen, nur als die Mieteinnahmen erwähnt, welche weiteren Quellen gibt es dann dann noch, wie beispielsweise Nebenjobs?
Ja, also grundsätzlich, dass vielleicht noch ein Fanfekt, wenn man das von nennen kann, es gibt sieben verschiedene Einkommensarten in Deutschland. Also ich habe einmal das Gehalt, das sind Einkünfte aus Nichts selbstständiger Arbeit, dann habe ich Mieteinnahmen zum Beispiel, also Einkünfte aus Vernietung und Verpackungen nennt man das, dann gibt es noch Landwirte, Selbstständige, Gewerbetreibende, Kapitalvermögen, also alles, was ich an der Börse und bei der Bank mache.
Und dann gibt es noch sonstige Einkünfte, sagt jetzt nicht so besonders viel aus, aber im Prinzip kann sehr, sehr viel Teil der Einkünfte sein und damit auch Teil des Einkommens sein.
Nebenjobs sind ein bisschen besonders.
In der Regel, wenn ich einen Nebenjob annehme oder das, was die meisten Unternebenjob verstehen, ist der klassische Mini-Job. Also aktuell 556 Euro im Monat und die fließen tatsächlich im Allfeld zumindest nicht in mein Einkommen ein.
Das liegt daran, dass es ein besonderes Besteuerungssystem dafür gibt, also diese Mini-Job-Regelung und da ist es so, dass nicht ich als Arbeitnehmer das versteuere, sondern der Arbeitgeber mit einer pauschalen Steuer, also der zahlt 2% Steuer auf mein Gehalt für mich, der übernimmt das.
Deswegen kommt bei mir dann auch Netto, genau das gleiche an, was ich Broto verdiene, zumindest wenn ich mich von der zusätzlichen Rentenversicherungspflicht oder von den zusätzlichen Rentenversicherungsbeiträgen befreien lasse.
Das ist genau der Grund, warum ich im Mini-Job Broto gleich Netto habe. Ich zahle keine Steuer und dementsprechend fließt das dann auch nicht in mein Einkommen ein und dementsprechend hat ein Mini-Job, der so versteuert wird, auch gar nichts in meiner Steuererklärung zu suchen.
Der taucht da einfach gar nicht auf. Es gibt dabei auf Helle, wenn ich ein Mini-Job habe, der mehr als 556 Euro im Monat hat oder ich habe 2 davon, das auch immer, also sobald ich ein Mini-Job habe, den nicht mit der Mini-Job-Regelung behandelt, versteuert wird, dann lande ich in der Steuerklasse 6, wenn ich also ein Nebenjob habe, der mit Steuerklasse 6 versteuert wird.
Das ist Teil meines Einkommens, dann landet das auch in meiner Einkommens Steuererklärung, aber das ist eigentlich nicht das, was die meisten Leute unter dem Nebenjob verstehen.
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Und jetzt, glaube ich,
haben auch vielleicht die ein oder andere schon gemerkt,
wenn sich das Gehalt verändert
und man vielleicht auch mehr verdient als vorher,
dann steigt auch die Steuerlast.
Was steckt dafür ein Prinzip dahinter?
Warum ist das so?
Ja, also das "Warum" ist jetzt ein bisschen freut.
Das ist so ein bisschen die Frage,
wie "Warum ist die Banane gekommen?"
Es ist so, weil es so ist.
Das ist einfach das deutsche Besteuerungssystem.
Das ist ein bisschen eine unbefriedigende Antwort.
Aber der Sinn hinter dem Ganzen ist im Prinzip,
also wir haben einen prokressiven Einkommenssteuer tarif.
Das bedeutet nichts anderes,
als der Steuersatz steigt mit steigem Einkommen.
Und der Hintergrund ist so ein bisschen,
dass man sagt,
jemand, der mehr Geld verdient,
kann auch mehr belastet werden,
als jemand, der wenig Geld verdient.
Das ist so der Grundgedanke dahinter
und auf diesem Grundgedanken Fuß dieses ganze System.
Das heißt, wenn ich mehr verdiene, nicht nur geheilt,
sondern auch, wenn ich dann noch zusätzliche Neben-Einkünfte habe,
dann steigt man Steuersatz und damit muss ich dann relativ gesehen
und natürlich auch absolut gesehen,
mehr Steuern sein als vorher.
Aber warum dieses System so eingeführt wurde,
das ist so ein bisschen diese "Warum ist die Banane-Kromfrage",
einfach weil man das so entschieden hat,
dass das gerecht ist.
Vielleicht können wir deine kleine Beispielrechnung machen.
So angenommen, ich habe einen zuversteuern des Einkommen von 3000 Euro
und dann irgendwann mal von 6000 Euro.
Wie ist da die Steuersatz bei den beiden Einkommens?
Das sind eigentlich zwei sehr praktische Beträge,
um noch eine Besonderheit dieses Steuersystems zu zeigen,
denn in den beiden Fällen,
wenn wir von 3000 und 6000 Euro zuversteuern im Einkommen reden,
dann wäre bei beiden die Steuersatz 0,
weil das zuversteuende Einkommen ist eine Jahresgröße.
Also wie betrachtet man immer aufs Jahr gesehen,
um man spricht nicht zur monatlichen zuversteuenden Einkommen.
Und weil wir noch den sogenannten Grund frei betrag haben,
können wir gleich noch mal genau darüber sprechen,
aber haben viele bestimmt auch schon mal von gehört,
wäre in beiden Fällen bei 3000 und 6000 Euro zuversteuern im Einkommen
der Steuersatz 0 und damit auch die Steuern 0.
Aber ich denke, du wolltest eher auf 36.000 Euro im Monat hinaus.
Und dass das so bei 36.000 Euro kommt eine Einkommestör
von 6.000 und 71 Euro raus.
Das ist eine Durchschnittsbelastung von knapp 17 Prozent.
Und dann gibt es noch einen Grenzsteuersatz.
Das klären wir gleich noch mal, was genau das ist von ca. 30 Prozent.
Bei 6.000 Euro pro Monat komme ich auf 72.000 Euro pro Jahr.
Und da komme ich dann auf 19.328 Euro Einkommen steuer.
Da bin ich dann bei einem Durchschnittsteuersatz von knapp 27 Prozent.
Also man sieht schon ungefähr 10 Prozent Punkte mehr als vorher.
Und ein Grenzsteuersatz von 42 Prozent.
Das dürfte vielleicht auch dem einen oder anderen schon mal was sagen.
Das ist der sogenannte Spitzensteuersatz.
Aber wie gesagt, das gucken wir uns gleich noch mal genau an,
was es damit Aufsicherheit im Wesentlichen ist eigentlich nur wichtig.
Man sieht ungefähr 10 Prozent Punkte ist die Steuerlast gestiegen in Durchschnitt
bei einer Verdupplung des zu versteuernen Einkommens.
Jetzt gibt es verschiedene Faktoren, die sich ja dann auch noch darauf auswirken,
also nicht nur das Gehalt, sondern beispielsweise auch, ob ich Kinder habe oder nicht.
Können wir da mit der Rechnung vielleicht gerade noch mal weiter machen,
wie wirken sich Kinder auf meinen zu versteuernes Einkommen aus?
Ja, also ganz pauschal kann man das nicht so gut sagen,
weil es da zwei Systeme gibt.
Also es gibt einmal das Kindergeld, das wir in die allermeisten kennen.
Das ist das, was ich monatlich von der Familienkasse bezahlt bekomme,
wenn ich ein Kind habe, was zumindest auch steuerlich noch als Kind gilt.
Und es gibt den Kinderfreibetrag.
Das sind zwei Systeme, die aber ineinander greifen.
Also wenn ich meine jährliche Steuerklärung mache, wird quasi dann geguckt,
wenn ich den Kinderfreibetrag von meinem Einkommen abziehen.
Ist das für mich günstiger, also die Steuerer spanis höher als das Kindergeld,
was ich über das Jahr hinweg insgesamt für das Kind erhalten habe.
Wenn ja, dann wird der Kinderfreibetrag angewandt
und ich bekomme die Differenz noch ausgezahlt.
Wenn nein, bleibt alles wie es ist.
Also dann wird der Kinderfreibetrag nicht angerechnet und es bleibt bei den Kindergeld.
Und dann wirkt sich das auch nicht auf mein zuversteuendes Einkommen aus,
aber ich habe ja das Kindergeld bekommen.
Also das kommt ein bisschen auf die Situation an, ob sich das überhaupt auswirkt.
Wenn es sich auswirkt, dann so, dass das quasi von meinem Einkommen noch abgezogen wird.
Das heißt, ich habe eine kleinere Berechnungsbasis für meine Einkommen steuer.
Also ist das eigentlich aus Steuersicht gesehen, was Gutes Kinder zu bekommen.
Genau.
Alles klar, jetzt bei Eltern, die ein gleiches Einkommen haben
und entweder verheiratet sind oder eben nicht.
Was gibt es da für Unterschiede?
Also was macht der Familienstand dann auch noch mit der Steuerlast?
Ja, also das ist auch ein ganz großer Mythos im Bereich Steuern.
Oder eigentlich eher sogar zwei Mütten.
Einmal, dass man Steuern spart dadurch, dass man heiratet, das der erste Mythos.
Und der zweite ist, dass die Steuerklasse etwas damit zu tun hat.
Erst mal der erste Mythos, wenn ich zwei Leute habe,
die wirklich exakt gleich viel verdienen und auch die gleichen Kosten haben.
Also exakt selber Situation ist das egal, ob die verheiratet sind oder nicht für die Steuern.
Die Steuerlist ist dann die gleiche.
Warum es sich aber eben doch häufiger lohnen kann zu heiraten, auch aus Steuerlicher Sicht,
ist, weil das hier nicht der Fall ist.
Also niemand verdient exakt gleich viel.
Es gibt natürlich immer häufiger Situationen, wo es ungefähr gleich ist.
Und da ist der Steuervorteil dann auch nicht mehr so groß.
Aber je weiter, dass die Einkünfte der beiden Partner auseinander liegen,
desto größer wird der Vorteil dadurch, dass man heiratet.
Das hat einerseits damit zu tun, dass man als Park quasi die Freibeträge,
der beiden einzelnen Personen zusammennutzt und auch mit dem prokressiven Steuertarif,
wenn ich als jemand der viel verdient, jemanden heirate der wenig verdient,
zieht das ja das Einkommen im Mittel runter und damit senkt das dann auch den Steuersatz.
Und da kommt dann dieser Steuervorteil her und deswegen war es früher zum Beispiel auch ganz klar so,
dass sich das sehr, sehr, sehr oft gelohnt hat, aus steuerlichen Gründen zu heiraten,
weil es einfach oft so war, dass klassischerweise oft die Frau sehr viel weniger verdient hat als der Mann.
Und dann hat man natürlich einen großen Steuervorteil.
Aber das wird je näher man sich kommt mit dem Einkommen immer kleiner.
Was du aber ja gerade auch noch angesprochen hattest oder ich angesprochen hatte, die Steuerklassen.
Das ist ja der zweite große Mythos.
Da ist es so, die Leute denken, ich muss mir Gedanken darüber machen,
was ist die richtige Steuerklassenkommination für uns?
Und das könnte egaler nicht sein.
Also die Steuerklassen sind nur dafür da zu steuern,
wie viel monatlich schon einbehalten wird, bei der Lohnsteuer.
Bei der Einkommensteuer, also der finalen Steuer am Ende,
machen die keinen Unterschied, ob ich drei, fünf oder vier, vier habe,
macht für die finale Steuer, wenn ich man einen Steuerklärung abgegeben habe,
keinen Unterschied, die Steuer lass es exakt die gleiche.
Aber wenn ich drei, fünf habe, zahle ich typischerweise unterjährig weniger Lohnsteuer vor.
Deswegen habe ich häufiger Nachzahlungen.
Wenn ich vier, vier habe, zahle ich unterjährig typischerweise mehr voraus
und habe dadurch häufiger Erstattungen.
Aber sobald ich Steuerklärung abgegeben habe, habe ich exakt gleich viel Stein gezahlt,
egal welche Steuerklasse. Es gibt nur eine Ausnahme,
wo für die Steuerklasse einen Unterschied macht.
Und das ist für die Berechnung von Endgeltersatzleistung wie Elterngeld.
Also das Elterngeld wird ja berechnet auf Basis des sogenannten Elterngeldnetos.
Und für dieses Elterngeldneto sind die sogenannten Steuerabzugsmerkmaler wichtig,
wozu die Steuerklasse gehört.
Das heißt, wenn ich ein bisschen Steuern will, wie viel Elterngeld man nachher rausbekommt,
dann kann ich dafür die Steuerklasse nutzen.
Aber dann müssen die an das Home vergeben werden,
als sie typischerweise vergeben werden.
Da muss derjenige, der in Elternzeit gehen will,
Steuerklasse drei bekommen, damit der möglichst wenig Abzüge hat,
damit das Netto möglichst hoch ist, damit dann auch das Elterngeld höher wird.
Also das die einzige Ausnahme, wo die Steuerklasse einen Unterschied machen.
Aber eben für die Steuer an sich ist es total egal.
Super, dann haben wir jetzt hier schon mal direkt zwei Mütten aus dem Weg geräumt und einiges gelernt.
Und ich glaube, ja, das ist immer noch viel in den Köpfen verankert,
was, wo wieder Steuerklassen wechselt und mit Kind ohne Kind heiraten.
Ja, nein, also da lohnt es sich, wenn man A unsere Folge hört
und Bähn dann vielleicht noch mal ganz genau guckt,
an welche Stelle dann, wie was eingesperrt werden kann.
Bei dabei Spielrechnung,
hat es zu tun.
den Grenzsteuersatz und den Spitzensteuersatz angesprochen. Was gibt es dafür verschiedene
Zonen, Grenzsetze? Was müssen wir da wissen? Ja, also bei der Steuer ist, wie gesagt, einmal
der Grundfreibetrag ganz wichtig, den ich gerade eben schon angesprochen habe. Der liegt aktuell
bei 12.000 und 96 Euro im Jahr. Der wird aber eigentlich jedes Jahr angepasst. Also der steigt
jedes Jahr, weil Inflation und so. Das heißt, bis zu diesem Betrag muss ich gar keine Einkommensteuer
sein. Ab diesem Betrag fängt es dann an, dass ich Einkommensteuer auf meinen Einkommen zahle. Und
der Einstiegssteuersatz sind 14 Prozent. Also ab dem 12.000 und 97 Euro fange ich dann an mit 14 Prozent
Steuersatz. Aber diese 14 Prozent gibt es ja nicht auf jeden Euro, sondern mit jedem Euro, den ich
dazu verdiene, steigt dieser Satz an. Wenn das so ist, dann ist ja ganz logisch, dass ich nicht
im Durchschnitt den gleichen Steuersatz zeigen kann, wie ich auf meinen letzten Euro zahle. Also wenn
ich mit jedem Euro einen etwas höheren Steuersatz habe, dann zahle ich auf den letzten Euro ja sehr viel
Steuern in Anführungszeichen. Aber auf die ganzen Euro ist davor habe ich ja weniger gezahlt. Und
vor allem auf die ersten 12.000, 96 Euro habe ich ja 0 Prozent Steuern gezahlt. Und dadurch entsteht
dieses etwas verwirrende Konstrukt mit dem Grenzsteuersatz und dem Durchschnittssteuersatz. Also der
Durchschnittssteuersatz ist, wenn ich einfach die gesamten Steuern, die ich in ein Jahr zahlen muss. Also
wie vorhin in unserem Beispiel die knapp 6000 Euro, wenn ich 36.000 Euro zu Versteuern des Einkommen habe,
nehme und die durch meinen zu Versteuern des Einkommen teile ganz einfach. Da kamen dann die knapp 17 Prozent
raus, das ist der Durchschnittssteuersatz. Das verstehen auch die meisten. Der Grenzsteuersatz ist ein
bisschen schwerer zu verstehen, weil man sich eben nicht so gut vorstellen kann dieses System. Ich zahle auf
jeden Euro einen unterschiedlichen Steuersatz. Aber quasi ist es auch nicht ganz so klein schrittig,
natürlich. Aber das ist das einfachste, wie man es verstehen kann. Ich muss mir vorstellen,
wenn jeder Euro, den ich zusätzlich verdiene, bekommt einen eigenen Steuersatz. Und dieser Steuersatz
auf diesen einen Euro, den ich dazu verdiene, das ist der Grenzsteuersatz. Und da gibt es dann
noch zwei Grenzen, nämlich einmal den Spitzensteuersatz, 42 Prozent. Das ist also ein Grenzsteuersatz.
Das fängt an bei 68.480 Euro. Aktuell, das steigt auch immer wieder. Manchmal wird es auch abgesenkt,
aber also, dass es auf keinen Feststehen da betragt, der für immer gleich ist. Und dann gibt es noch
in Anzienfällen, nicht so vielen Fällen, den reichen Steuersatz von 45 Prozent. Der fängt erst an
bei einem zuversteuenden Einkommen von 277.826 Euro mehr. Also das betrifft nicht ganz so viele,
aber genau, also das sind quasi so eigentlich die wichtigsten Grenzengrundfreibetrag. Dann
fange ich auch mit 14 Prozent Steuersatz und dann geht es hoch bis auf Grenzsteuersatz 42 Prozent,
beziehungsweise dann irgendwann noch 75 Prozent. Aber mehr als 45 Prozent gibt es dann nicht mehr.
Nein. Alles klar. Eingangs hat es du, die verschiedenen Belastungssituationen auch schon ein
bisschen angesprochen und allein erziehende erwähnt. Was können wir da vielleicht noch mitnehmen,
für unsere Community, wie kann da ja entlastet werden, weil die haben ja eigentlich die größte
Last. Genau. Also für Alleinerziehende gibt es einen ganz eigenen Freibetrag, der liegt aktuell
bei 4.260 Euro pro Jahr, wenn ich Alleinerziehend bin. Dafür ist jetzt erst mal egal, habe ich 1,2,3 Kinder.
Ab dem ersten Kind gibt es diese 4.260 Euro pro Jahr, wenn ich Alleinerziehend bin. Für jedes weitere
Kind gibt es dann noch mal 240 Euro pro Jahr dazu. Das ist jetzt nicht ganz so viel, aber quasi dieser große
Betrag für alleine die Situation. Ich bin Alleinerziehend, der ist im Wesentlichen die Entlastung. Dafür
ist aber wichtig. Ich muss im steuerlichen Sinne als Alleinerziehend gelten. Also das bedeutet,
ist darf keine andere erwachsene Person in meinem Haushalt leben, also kein neuer Partner und auch
kein schon erwachsenes Kind, was steuerlich nicht mehr als Kind gilt. Das ist ganz, ganz wichtig,
weil das vielen nicht klar ist, dass das eben auch finanziell Konsequenzen hat, wenn dann neuer
Partner mit einzieht, oder wenn die Kinder dann halt irgendwann älter sind, dass erwachsene
Kinder noch mit da wohnen bleibt. Also das verhindert dann quasi diesen Freibetrag und der wird dann
einfach vom Einkommen abgezogen. Also genau wie der Kinderfreibetrags, im Prinzip die gleiche
Funktionsweise, nur dass da halt nicht noch irgendwas gegengerechnet wird, wie das Kindergeld,
sondern wird einfach abgezogen, senkt damit mein zuversteuendes Einkommen, damit meine Steuerbasis,
damit meine Steuerbelastung. Und dieser Freibetrag ist auch unabhängig von der Summe meines
zuversteuenden Einkommens. Ja. Alles klar. Dann sind wir schön eigentlich beim letzten
paar der Einkommensteuer-Erklärung. Vielleicht da noch mal kurz abgegrenzt ist das eine eigene
Steuererklärung oder ist das die Steuererklärung von der Allesprechen? Es ist in der Regel die Steuererklärung
von der Allesprechen, aber es ist auch eine eigene Steuererklärung. Also es gibt ganz viele verschiedene
Steuererklärungen für jede Steuererat. Gibt es auch eine Steuererklärung? Also ich habe ja vorhin
schon kurz gesagt, es gibt auch die Körperschaftsteuer. Es gibt auch eine Körperschaftstereerklärung. Es
gibt die Umsatzsteuer. Es gibt auch eine Umsatzsteuererklärung. Also jede Steuererat hat ihre eigene
Erklärung, aber wenn man von der Steuererklärung spricht, als ich sag mal Otto nochmal verbraucher,
dann meint man eigentlich in die Regel die Einkommensteuerklärung. Jetzt habe ich aus unserem Gespräch
eigentlich schon gelernt, dass es sich immer lohnt, auch eine zu machen. Oder gibt es da irgendwie
eine Grenze, einen Betrag, ab wann du sagst, wenn das dann zu verstehen, dass Einkommen ist,
dann soll es auf jeden Fall eine machen. Also das ist wahrscheinlich auch ein bisschen persönliche
Meinung. Es gibt natürlich auf Helle, wenn ich die Abgebe kommt, nix raus oder kommen 30
Euro raus. Kann passieren? Ich persönlich, oder auch wir, also mit wir Leben steiern,
propagieren das immer, dass es sich auch in den Fans trotzdem lohnt, ein Steuererklärung abzugeben.
Warum? Wenn ich das nicht mache und ich komme irgendwann in die Situation, dass ich eine Steuererklärung
zwingt, abgeben muss, stehe ich da und habe Angst und alles schwierig und habe ich noch nie gemacht
und das verhindert man dadurch, wenn ich uns einfach macht. Und ich muss nicht darüber nachdenken,
lohnt es sich in diesem Jahr für mich, einen Steuererklärung abzugeben oder nicht, wenn ich es
einfach immer mache. Viele Leute wissen halt einfach nicht, welche Auswirkung hat denn Situation A oder
Kosten B, was kommt da raus und es gibt so viele Leute, die denken, ja, lohnt sich ja
eh nicht und damit wirklich Geld verschenken und deshalb, wenn man es einfach jedes Jahr macht,
dann kann man nicht Geld verlieren, was man sonst verlieren könnte. Aber es ist jetzt nicht so,
dass irgendwas schlimmes dadurch passiert, dass ich die Steuererklärung abgebe. Also es ist im Prinzip
einfach nur, es kann schlechter laufen, wenn ich sie nicht abgebe und das ist eigentlich, dass alles,
was dazu zu sagen gibt, den Anführungszeichen und dass ich eine Steuererklärung abgeben muss,
das passiert auch häufiger als man meint. Also viele Leute, denen ist das auch gar nicht klar.
Spätestens wenn ich irgendwann in Rente gehe, werde ich eine Steuererklärung abgeben müssen,
also zumindest viele Rentner müssen eine Steuererklärung abgeben. Sobald ich mit meinen Renten
einkünften über den Grundfreibetrag komme, muss ich eine Einkommenssteuerklärung jedes Jahr machen.
Wenn ich in Elternzeit gehe und Eltern Geld bekomme oder wenn ich länger krank werde oder wenn
ich arbeite, das sind alles Situationen, in denen ich dann auf einmal eine Steuererklärung abgeben muss.
Und wenn ich einfach in der Routine bin, ist jedes Jahr mache, dann schockt mich das dann nicht
und vielleicht nehme ich auch noch ein bisschen Geld mit. Woher weiß ich denn, ob ich eine machen muss,
sagt mir das jemand? Nicht so richtig. Also da ist so ein bisschen Eigenverantwortung und
unwissenheit schützverstrafe nicht das Thema. Grundsätzlich, wenn ich jetzt nur angestellt bin.
Ich habe keine anderen Einkünfte oder vielleicht noch bei einem inländischen Broker oder irgendwo
auf einem inländischen Bank, auf ein Tagesgeld habe ich noch ein bisschen Geld ging, dann muss ich
grundsätzlich in der Regel eigentlich keine Einkommenssteuerklärung abgeben. Aber wie gesagt,
wenn ich entgelt Ersatzseistung beziehe, also Elterngeld, Krankengeld, Arbeitssosengeld,
Kurzarbeitergeld, bei Corona- und Riesen-Thema, all das sind Situationen, in denen ich dann
Einkommenssteuerklärung abgeben muss, wenn ich da mehr als 410 € im Jahr bekommen habe, das geht
halt sehr schnell. Wenn ich mit meinem Partner-Stahlklasse 3-5 habe oder 4-4 mit Faktor, das
gibt es auf noch, dann muss ich auch eine Einkommenssteuerklärung abgeben, es sei denn derjenige
der 5 hat, arbeitet gar nichts, noch so eine kleine Besonderheit. Aber man sieht schon auch bei
angestellten, kann das schon mal häufiger vorkommen, dass man eine Steuerklärung abgeben muss,
aber was man sich auf jeden Fall merken kann, wenn ich irgendwelches Geld verdiene, wo niemand
dazwischen ist, der schon steuern auf dieses Geld einbehält, dann kann ich sicher sein, dass
ich eine Einkommenssteuerklärung abgeben muss. Also, wenn ich bei einem auständischen Broker bin,
der keinen Steuern einbehält, muss ich eine Steuerklärung abgeben. Wenn ich mich selbstständig mache,
und da ist es total egal, wie viel ich mit meiner Selbstständigkeit verdiene, selbst wenn ich
dann nur 100 € mit verdient habe in dem Jahr, muss ich eine Steuerklärung machen. Also das ist
quasi was, was ich mir merken kann, wenn niemand dazwischen geschaltet ist, wie ein Arbeitgeber
oder eine Bank, wo schon Steuern einbehalten werden, dann kann ich mir sicher sein.
muss ich einmachen. Also das Learning ist eigentlich lieber einer machen, dann verliert
man auch so bisschen die Angst oder den Respekt davor oder die Scheu, das ist ja gar nichts zu machen.
Daher Learning by Doing und vielleicht auch noch dein kleiner Tipp zwischendurch lieber alleine machen
oder mit einem Steuerbüro oder vielleicht auch mit einer Software App. Mittlerweile gibt es ja
sehr viel Unterstützung oder? Ja, die beliebteste Steuerbeleutenantwort kommt drauf an.
Es ist total individuell. Also man kann das Ganze mit, also egal welche Situation man hat,
theoretisch kann man alles alleine machen bei Älster, das ist quasi das Portal vom Finanzamt,
das ist kostenlos und das kann alles. Würde ich das in jedem Fall machen? Definitiv? Nein. Würde ich
das in, ich sag mal, "Autonormalverbraucher" fallen machen? Also ich bin einfach nur angestellt und
hab sonst nichts besonderes? Ja, kann man durchaus machen. Das ist zwar ein bisschen überwältigend bei
Älster, weil da halt alles drin ist, weil es alles können muss, aber es gibt da Tutorials,
womit ich mich durchklicken kann. Zum Beispiel auch bei uns auf YouTube. Also wir haben dann schon
Tutorials dazu gemacht. Was macht es ein bisschen einfacher? Wenn ich mir das aber nicht zu traur und
ich habe so eine, ich sag mal ganz normale Durchschnittsituation, kann ich natürlich zu einem Steuerbarater gehen,
das lohnt sich aber häufig nicht, weil wenn ich keine Ahnung 150 Euro wiederbekomme,
aber die Richtung vom Steuerbarater sind 600 Euro? Ja, super. Das kann ich vielleicht mal ein
Jahr machen, um mir das dann anzugucken, wie hat es der Steuerbarater gemacht, muss man aber nicht
so machen. Man kann zum Beispiel auch, wenn man nur bestimmte Fragestellungen hat, um man sich nicht
sicher ist, wie ist das? Kann man auch mal nur eine Beratungsstunde bei einem Steuerbarater machen und die
Steuerklärung trotzdem selber machen. Das machen auch ganz viele, die sich bei uns einfach nur in der Kanzlei
einen Termin buchen, wissen wollen, wie ist das und das zu behandeln und machen dann den Rest selber.
Es gibt auch noch Lohnsteilhilfevereine, wenn man nur angestellt ist, kann man auch die nutzen,
die sind günstiger als Steuerbarater, aber die können nicht so fehlig Steuerbarater. Also die dürfen
einfach nicht so viel machen, wenn da bestimmte Dinge dazukommen, wie zum Beispiel ich mach mich nebenher
mit einem kleinen Business selbstständig, dann sind die raus, dann dürfen die das nicht mehr. Und ja,
die Apps sind meiner Meinung nach für ganz, ganz, ganz viele Leute, die in Anführungszeichen nur,
ich will das nicht immer so abtun, aber angestellt sind eine super gute Lösung, weil man hat nicht das
Gefühl, ich mach hier Blindflug alleine, aber es ist auch natürlich deutlich günstiger als wenn ich
zum Steuerbarater gehe und auch als wenn ich zum Wunschsteilhilfe vereingehe und ganz oft ist es in
diesen Apps so, ich kann erstmal alles eingeben, gucken was rauskommt und erst dann entscheiden, ob ich
das abschicken will, also auch ob ich es bezahlen will. Und das ist halt ganz oft so, wenn jetzt Leute
sagen, ja ich will jetzt nicht jedes Jahr abgeben, weil ich hab letztes Jahr nur 20 Euro raus bekommen,
ja, dann tipp das ein, guck einfach was steht da und dann entscheid, ob du es jetzt abschicken willst,
oder halten ich. Also deswegen, es kommt sehr darauf an, aber ich glaube für die allermeisten
Leute, die sagen, ich traue mir das alleine nicht zu, sind die Apps erst mal eine gute Anlaufstelle,
aber sobald man gründet, zum Beispiel meine persönliche Überzeugung sollte man mindestens mal mit
einem Steuerbarater gesprochen haben, also ob man dann wirklich alles an ein Steuerbarater abgeben muss,
kann man im Einsatz entscheiden, aber zumindest mal mit einem Steuerbarater gesprochen haben, damit man
überhaupt weiß, wo sind so die Steupasshallen, oder wir haben auch ein Buchextrad dafür geschrieben,
also extra für Gründer, dass ich irgendwie so eine Anlaufstelle habe, dass ich zumindest schon mal weiß,
auf was muss ich dann achten und an welchen Stellen muss ich mir Hilfe holen, wenn ich merke,
das läuft aus dem Ruder. Also irgendwie da nicht einfach nur blind links reinlaufen, das kann
schnell ins Auge gehen. Super, dann haben wir da jetzt einen guten Überblick bekommen, jetzt wollen
natürlich zum Abschluss auch noch ein bisschen wissen, wo können wir denn vielleicht sparen, beziehungsweise
Ausgabenkosten steulich gelten machen, vielleicht so aus eurer Berufspraxis gesprochen, das sind dann
die häufigsten Ausgaben, die steulich gelten gemacht werden. Die häufigsten sind definitiv würde ich
sagen, die Fahrtkosten zur Arbeit, weil relativ einfach und das vergessen die wenigsten und das
kann, wenn man jetzt einen weiteren Arbeitsweg hat, auf wirklich viel ausmachen. Was aber auch ganz,
ganz viel ausmachen kann und was die Leute ganz gerne auch mal vergessen sind weitere Fahrtkosten
und andere Reisekosten zu jetzt nicht, wenn ich einfach nur zu meiner Arbeit stelle fahre, sondern wenn
ich auf irgendwelche Fortbildung fahre muss oder an irgendwelche anderen Filialen meines Arbeitgeberes,
was irgendwas in der Form, das kann ich steulich absetzen und das wissen ganz viele Leute nicht und
da verschenken die Leute wirklich viel Geld, weil sich das sehr schnell leppelt. Wenn man öfter fährt,
das kann sehr, sehr viel ausmachen und das wird häufig vergessen, dass es quasi so die,
die ich sagen würde, die am häufigsten vergessen wird. Alles klar gibt es sonst noch was, was man
vielleicht auch so was, was jeder irgendwie benutzt und dann auch auf jeden Fall in der Einkommensteuer
Erklärung auftauchen sollte. Eigentlich ist das mit dem Reisekosten wirklich das, was, wo man aufpassen
sollte, und natürlich auch Weiterbildungskosten an sich. Also wenn ich jetzt eine Weiterbildung mache,
dann kann ich das steuerlich absetzen und es muss noch nicht meine Weiterbildung sein, die inhaltlich
jetzt schon zu meinem aktuellen Job 100 Prozent passt. Also ich kann auch ein Sprachkurs machen und wenn
der mich irgendwie immer eine Karriere ins Gesamts weiterbringen, dann kann ich auch das steuerlich
ansetzen. Oder wenn ich weiß, ich will mich umschulen lassen zu irgendwas. Das ist aber noch nicht
mein aktueller Job. Auch die Kosten kann ich ansetzen. Also gerade so diese Fortbildungsthematik,
dass wenn man das hat, dann sollte man da auch unbedingt dran denken, aber dann eben auch mit an
die Reisekosten denken, wenn man denn fahren muss. Alles klar, Elterngeld hat es du auch schon
angesprochen, gibt es da noch irgendwas, was wir noch ergänzen müssen jetzt unter hier dem Punkt,
was was vielleicht noch zusätzlich sparen könnte. Eigentlich, dass mit der Steuerklasse das
Wissen halt viele nicht. Das ist eigentlich das einzige, wo man wirklich, ich sag mal, ein Hebel hat,
ansonsten wird es halt einfach berechnet, wie es berechnet wird. Und das ist zwar kein wirklich
steuerlicher Punkt, aber man kann natürlich das Elterngeld schon ein bisschen planen. Also gucken,
ist denn das Elterngeld? Also das Basis-Alterngeld, das Richtige für mich oder das Elterngeld bloß,
das sind so Sachen, da sollte man auf jeden Fall gucken und gerade für selbstständige. Da hat es dann
doch wieder ein bisschen was mit Steuern zu tun. Da ist es nicht gerade ohne Elterngeld bei Selbstständigkeit
und da kann man auch ein bisschen mehr steuern. Ja, wie viel mache ich diesen Monat? Wie viel mache
ich nächsten Monat? Um ja, dann auch beim Elterngeld ein bisschen Einfluss zu haben. Also bei selbstständigen
würde ich empfehlen, dass man da ein bisschen genauer ein Auge drauf hat. Beangestellten ist eigentlich,
dass mit der Steuerklasse der wesentlichste Punkt. Gibt das weitere Müten, die wir jetzt hier in
dieser Folge auch noch aus dem Weg räumen sollten? Ich würde sagen, zwei Stück, die ganz, ganz schlimm sind. Also
Punkt eins ist ganz oft sagen, Leute, ich zahl 50 Prozent steuern. Wir haben ja eben schon über
Grenzsteuersätze und Durchnesteuersätze gesprochen und daher hat der ein oder anderes vielleicht auch
schon gemerkt, niemand zahlt 50 Prozent Steuern. Ja, das Netto, das man nur die Hälfte von Brutto
bekommt, was dann am Ende ankommt. Ja, aber das hat halt nicht nur mit Steuern zu tun, sondern
das hat auch mit Sozialversicherungsbeiträgen zu tun. Also das irgendjemand sagt, ich zahl 50 Prozent
Steuern, wenn man das hört, dann weiß man schon, derjenige weiß nicht, wo vonehrt wird. Niemand zahl 50 Prozent
Einkommensteuer und auch die wenigsten zahlen 40 Prozent Einkommensteuer, weil wir eben schon gesagt
der Grenzsteuer, selbst wenn man in dem drin ist mit keine Ahnung, 70.000 Euro, ja, dann zahl
ich auch meine letzten Euro, die 42 Prozent, aber im Schnitt bin ich trotzdem immer noch bei
20, 25, 30 Prozent irgendwo. Also die Steuerbelastung mit der Einkommensteuer ist meistens niedriger als die
Leute glauben, was aber nicht heißen soll, dass ich sage, Deutschland ist niedrigsteuerland, also
ne, das nicht. Aber ich finde das gut zu wissen fürs eigene Gefühl, dass es nicht so schlimm ist,
wie es manchmal gemalt wird. Und der andere ganz, ganz wichtige Mythos ist, dass es sich lohnt,
Geld auszugeben, Dinge zu kaufen oder Dinge zu machen, nur um Steuern zu sparen. Das ist
als würde ich mir ins eigene Knie schießen, weil wenn ich Geld ausgegebe, was ich für etwas, was ich
steuerlich absetzen kann, dann kriege ich nicht 100 Prozent dessen, was ich ausgegeben habe,
wieder zurück vom Finanzamt, sondern jetzt macht ganz vereinfacht gerechnet, ich habe ein
Durchschnittsteuersatz von mir aus von Kanal und 30 Prozent und ich gebe Geld für etwas aus,
was ich steuerlich absetzen kann, was 100 Euro kostet, und kann ich 100 Euro absetzen,
das heißt 100 Euro sinkt mein Einkommen, 30 Prozent von 100 sind 30 Euro, die werden mir dann
angerechnet auf mein Steier lasst, die Sitzigere sind trotzdem weg. Also das ist was ganz, ganz
wichtiges, was auch leider viele in Anführungszeichen Steuer-Gurus im Internet, die ganz gerne bei
gerade, bei YouTube-Werbungen dann erzählen, ich zeige dir, wie du XYZ von der Steuer absetzen kannst
und wie du deine Steilers drücken kannst, ganz oft wird da verschwiegen, dass es eben nicht ist,
Ich gebe 100 Euro aus und spare 100 Euro gestalten.
auch ganz wichtig zu verstehen. Super, auch an der Stelle vielen, denk noch mal für die praktischen
Tipps, jetzt quasi ganz abschließend. Seira, man hat schon so von deinem Spirit gespürt,
wie du brennt es dir wirklich für das Thema Steuern und was du vielleicht jetzt noch unsere
Community mitgeben möchtest und noch so ein bisschen mehr Spaß vielleicht an dem Thema zu bekommen
und dass man für sich dann auch so ein bisschen die Scheu ablegt. Ja, also das Thema Scheu ist
eigentlich schon ein ganz wesentlicher Punkt. Ich finde das ganz wichtig, dass man die Angst vor
dem Thema abbaut, es ist ein Thema, was ganz, ganz, ganz lange sehr Elfenbeinturmmäßig behandelt
wurde und es ist komplex und die Sprache ist sehr komplex. Deswegen machen wir auch was wir machen,
weil wir wichtig finden, dass man das in einer Sprache verpackt, dass auch Leute, die das nicht
studieren, das verstehen können und sich aber auf diesem Niveau mit dem Thema zu beschäftigen,
damit man eben diese Angst davor abbaut, sich einfach hinsetzen, Steuererklärung machen,
damit man merkt, es ist nicht so schlimm, wie ich mir das mal vorgestellt habe und auf
ein ganz wesentlicher Faktor immer mehr Leute beschäftigen sich mit finanzieller Bildung,
mit "Ich kümmer mich um meine Finanzen", da gehört das dazu. Deshalb meiner Meinung nach, wenn ich sage, ich will mich
um meine Finanzen, um meine finanzielle Situation kümmern und ich will so im Leben da stehen,
dass mich nicht so schnell aus der Bahn wirft, dann gehört auch dazu, dass ich zumindest
ungefähr im Plan habe, was mein steiliger Situation angeht. Super. Vielen, vielen Dank, Sarah,
für diese umfassende Wissensfolge. Alle haben sich hoffentlich ganz viele Notizen gemacht und
wissen für die nächste Einkommen Steuererklärung, worauf man achten sollte und dann freue ich mich
schon auf die nächste Podcastfolge, mit wir lieben Steuern. Ja, danke noch mal für die Einladung,
hat viel Spaß gemacht und allen da draußen, ganz viel Spaß bei einer nächsten Steuererklärung.
Danke dir!
Podcast Summary
Key Points:
Die Einkommensteuer wird auf das netto verdiene Einkommen berechnet, nach Abzug von Kosten und Freibeträgen.
Der Steuersatz ist progressiv
Kinder und Alleinerziehende erhalten zusätzliche Freibeträge, die die Steuerbelastung senken.
Die Steuerklasse beeinflusst die monatliche Lohnsteuer, aber nicht die endgültige Einkommensteuer.
Nebenjobs wie Mini-Jobs werden besonders behandelt und können im Steuererklärung nicht auftauchen.
Es gibt klare Unterschiede zwischen Einkünften und Steuern, insbesondere bei der Berechnung von Fahrt- und Weiterbildungskosten.
Der Mythos, dass 50 Prozent Steuern gezahlt werden, ist falsch – die meisten zahlen deutlich weniger.
Es lohnt sich nicht, Geld auszugeben, nur um Steuern zu sparen, da der tatsächliche Gewinn geringer ist als die Ausgabe.
Summary:
Die Einkommensteuer wird auf das netto verdiene Einkommen berechnet, nach Abzug von Kosten wie Fahrt-, Weiterbildung- oder Lebenshaltungskosten sowie Freibeträgen. h. mit steigendem Einkommen erhöht sich der Steuersatz, wobei der Durchschnittssteuersatz bei höheren Einkünften zunimmt.
Kinder und Alleinerziehende profitieren von speziellen Freibeträgen, die die Steuerbelastung senken. Die Steuerklasse beeinflusst nur die monatliche Lohnsteuer, nicht die endgültige Einkommensteuer. Nebenjobs wie Mini-Jobs werden durch eine spezielle Regelung behandelt und werden in der Steuererklärung nicht aufgeführt.
Es gibt klare Missverständnisse, wie der Mythos, dass 50 Prozent Steuern gezahlt werden, was nicht zutrifft. Auch die Vorstellung, dass Ausgaben zur Steuererstattung führen, ist falsch – der tatsächliche Gewinn ist deutlich geringer als die Ausgabe. Wichtig ist die finanzielle Bildung und die Reduzierung von Angst vor Steuern, da viele nicht wissen, wie die Besteuerung funktioniert.
Es wird empfohlen, regelmäßig eine Steuererklärung abzugeben, um zukünftige Schwierigkeiten zu vermeiden, insbesondere bei Änderungen wie Elternzeit oder Krankheit. Die Steuererklärung ist nicht nur eine Pflicht, sondern ein Instrument zur finanziellen Eigenverantwortung und Planung.
FAQs
Die Einkommensteuer ist eine Steuer auf das Einkommen von natürlichen Personen. Sie betrifft das Geld, das nach Abzug der Kosten zur Erzeugung des Einkommens übrig bleibt.
Das zuversteuernende Einkommen ergibt sich aus dem Bruttogehalt nach Abzug konkreter Kosten wie Fahrten zur Arbeit, Kranken- oder Rentenversicherungsbeiträgen und Sonderausgaben. Es wird dann zur Berechnung der Einkommensteuer verwendet.
Das Besteuerungssystem in Deutschland ist prokresiv: Der Steuersatz steigt mit steigendem Einkommen. Daher zahlt jemand mit höherem Einkommen relativ mehr Steuern, auch wenn der Durchschnittssteuersatz nicht über 50 Prozent liegt.
Für Alleinerziehende gibt es einen zusätzlichen Freibetrag von 4.260 Euro pro Jahr. Für jedes weitere Kind erhöht sich dieser Betrag um 240 Euro. Dies führt zu einer geringeren Steuerbelastung.
Heiraten bietet keinen direkten Steuervorteil, wenn beide Partner gleich viel verdienen. Bei unterschiedlichen Einkommen kann die Heirat den Durchschnittseinkommen senken und somit den Steuersatz verringern.
Die Steuerklasse beeinflusst nur die monatliche Lohnsteuer. Bei der Endrechnung wird die Einkommensteuer auf das zuversteuernede Einkommen berechnet und ist unabhängig von der Steuerklasse.
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