31 Nina und Daniel: Als Berliner Hausbesetzer:innen ins italienische Ökodorf Torri Superiore
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Der Podcast „Was mit Gemeinschaft“ porträtiert Nina und Daniel, die vor etwa 25 Jahren aus der Berliner Hausbesetzerszene in die ländliche Kommune Torri Superiore in Italien zogen. Ihre Motivation war der Wunsch nach einem naturnahen Leben, körperlicher Arbeit und einer kinderfreundlicheren Umgebung im Kontrast zum rauen Berliner Stadtleben. Der Anfang gestaltete sich äußerst schwierig: Sie zogen in eine fast ruinöse Anlage, litten unter Heimweh, Sprachbarrieren und der Enttäuschung, dass die Realität des Gemeinschaftslebens nicht ihren idealisierten Vorstellungen entsprach. Nina hatte besonders in den ersten drei Jahren mit starken Zweifeln zu kämpfen.
Dennoch entschieden sie sich zu bleiben. Entscheidend war ein langwieriger Anpassungs- und Lernprozess. Daniel fand durch handwerkliche Arbeit schnell Zugang zur lokalen Gemeinschaft und lernte die Sprache. Beide mussten kulturelle Unterschiede, etwa in der Kommunikations- und Entscheidungskultur, verstehen und akzeptieren. Durch das Überwinden von Missverständnissen und das gemeinsame Aufbauen entwickelte sich der Ort zu einer blühenden Gemeinschaft. Rückblickend betonen sie, dass nicht ein einzelner Moment, sondern das beständige Sich-Aneinander-Reiben und die positiven Entwicklungen sie zum Bleiben bewogen haben. Torri Superiore ist heute ein gut etablierter, lebendiger Ort, der weit über den anfänglichen Aussteigertraum hinausgewachsen ist.
Für Interessieres dich für Gemeinschaften? Du wolltest immer schon einmal wissen, was in Gemeinschaften anders läuft und warum immer mehr Menschen in einem Ökodorf oder eine Kommune ziehen möchten. Da müsst du hier genau richtig. Mein Name ist Stefan Emrich und in meinem neuen Podcast, was mit Gemeinschaft möchte ich dich mitnehmen auf meiner Reise durch die Welt der Gemeinschaften. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "Was mit Gemeinschaft". Heute geht es mal wieder wirklich um einen Gemeinschaftsprojekt, nämlich um das schöne Tori Superjore, in den ehemaligen Ventimier, nach dem Mittelmeer, nach der französischen Grenze. Nina und Daniel kommen aus der Berliner Hausbesetzerin, Szene der 90er, Nullerjahre und haben dann den wirklich krassen Schritt gemacht von der Berliner Hausbesetzerin, Pankszene ins beschauliche Tori Superjore. Über die Beweggründe, über ihr Leben in dieser Zeit, in den letzten 25 Jahren, über die Abs und Down, über die Herausforderung und die Gründe, warum sie immer noch da leben, wo sie jetzt leben. Darüber geht dieses Gespräch und es war für mich wirklich was ganz Besonderes in ihrer Küche zu sitzen und aus einem schönen Cafégespräch heraus, dann dieses Interview zu führen, dass ich irgendwie ganz nah auch an meiner Geschichte orientiert finde ich und wo ich ja, wo ich auch selber ganz ganz viel lernen konnte oder noch mal reflektieren konnte und was mir total Spaß gemacht hat. Ich hoffe, dieser Spaß kommt rüber und freut euch mit mir auf dieses Gespräch mit Nina und Daniel. Heute bin ich im Tori Superjore in Italien und habe das Glück mit zwei ganz langjährigen Bewohnerinnen aus Tori zusammenzusitzen mit Daniel und Nina. Ganz lieben Dank, dass ihr ganz spontan für dieses Interview-Reistzeit und ich habe gerade schon gesagt, langjährige Bewohner, ihr wohnt seit fast 25 Jahren in Italien kommt aber aus Berlin. Da habe ich vielleicht ganz im Anfang noch mal kurz zu eurer Vorstellung und dann bin ich total neu geörig, was euch aus Berlin hier in die italienische Provenz getrieben hat. Aber vielleicht könnt ihr gerade noch mal zum Anfang ein paar Worte zu euch sagen, Nina. Ja, also ich bin Nina und ich bin 56 Jahre alt und wir haben in Berlin gewohnt. Auch in einem gemeinsamen Projekt? Ja, wir haben im Häuser besetzt. Ich bin nach Berlin zum Studieren und dann viel glücklicherweise die Mauer sofort und dann war nix mit Studium aber mit Haus besetzen und da fing es an. Also irgendwie bin ich da eingeschildert. Das war jetzt nicht wahr absichtlich und es war toll. Also und ich habe nie anders gelebt als im Kommunen und deswegen ist es jetzt meine Realität. Ja, spannend. Wie war das bei dir, Daniel? Ja, also das war bei mir genauso, weil wir kanden uns schon. Wir waren schon zusammen nach Berlin gegangen. Wir haben uns schon in der Schulzeit kennengelernt und es war halt eine sehr spannende Situation nach dem Auffall. Und ich hatte halt Kommiliton, die darüber geredet haben, in Osten zu ziehen, Häuser zu besetzen und das fand ich sehr spannend und habe mich da in so eine Gruppe mit angehängt. Und dann waren wir auf einmal drin. Das war völlig neu. Ich hatte keine Forschung davon. Ich hatte mich theoretisch damit nie beschäftigt vorher und das ist dann alles halt natürlich vorgekommen wie das so ist, wenn man dann da schon einmal so lebt. Berlin 90er Jahre, Prenzlauerberg, das Leben tropend, Szene, Kultur, wahnsinnig viele Inspirationen. Ihr habt ein spannendes Projekt mit aufgebaut oder einen spannenden Projekt gelebt in der Kastanien alle 77. Ja, wir sind in die jetztener Straße 41. Da haben wir angefangen. Das war das erste und vier Jahre mit Agenie. Also Hausprojekte waren sie nicht viel los und jetzt sitzen wir hier der E-Dülle in Italien, na der französischen Kränze. Was hat euch bewegt aus diesem wahnsinnig spannenden Leben in die italienische Provinz zu gehen in der der 90er Jahre? Sag ich das, was dazu ist meine Schuld? Ja. Eigentlich ist meine Schuld. Also ich habe in Berlin Landwirtschaft studiert, also internationaler Agrarentwicklung. Und hatte irgendwie schon Lust, was damit zu machen. Ich wollte jetzt nicht in Entwicklungshelfer werden oder so. Das habe ich relativ schnell verstanden. Das ist nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, als ich angefangen habe zu studieren. Und komischerweise war eine Kommunenmitglied bei uns. Er dessen Vater hatte eine Farm in Natosgarna mit Unliegenbäumen. Und da sind wir in Urlaub in Gefahren und haben dann angefangen, diese Bäume wieder zur Gesellschaft in die Warn abgefahren. Und kam da gerade wieder aus den Brombeer-Streuchern wieder rausgeschossen. Und dann haben wir das angefangen, im vor allem Urlaub die Sauber zu machen und sind da zwar mal mehr hingefahren. Und es hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich in dieser Zeit daran verliebt, vom der Arbeit auf dem Land zu leben. Und das wir haben halt dort gearbeitet und haben dann am Abend gesessen und davon geträumt, wie das wäre, wenn wir jetzt nicht nach Berlin zurückkehren müssten. Und das war natürlich auch so eine Euphorie am Anfang. Wir mussten ja auch nicht davon leben, wir haben ja Urlaub gemacht und haben einfach ein bisschen Gebutschatter. Also ist das so der Traum vom Aussteigerin? Ja. Also da gibt da jetzt so Fernsehsendungen, die die Aussteigerin und so was. Das handelt es hier auch ein Stück weit. Genau. Und das war halt ganz basic kein warm Wasser und keine Heizung. So ein Pizzarofen, wo wir dann am Abend vorgesessen haben und da auch gekocht haben und so. Und das war wirklich so sehr romantisch. Und da kam die Idee hoch, also ich und auch dieser Freund. Wir hatten dann diese Idee, ich glaube, Nina war auch dabei. So was zu machen in Nina hatte eigentlich. Ich hatte andere Träume, aber hatte eigentlich andere Träume. Das ist nicht so gewaltig. Genau. Deine Träume, ja da kannst du von selber erzählen. Aber das war so für mich ganz stark der Ausschlag. Etwas zu suchen in Italien. Es hätte auch woanders, das habe auch woanders gesucht. In Slovenien zum Beispiel, aber das war nicht so. Okay, aber das war so der bewusste Wund. Ich will was anderes machen. Ich will auch aus dieser Metropole. Ich will ja kein Stadtmensch. Meine Hände spüren, mein Körper spüren und mich selbst versorgen. Klar, aber allerdings ist es auch so, wenn man dann aussteigt, dann weiß man auch erst, dass man von Erlohren hat. Da kommen wir auf jeden Fall gleich nochmal dazu. Weil ich würde mal jetzt einfach so behaupten, für europäische Verhältnisse wohnt jetzt genau im Gegenteil von der. von der Linke Prenzlerberg auf jeden Fall. Wie war das für dich, Nina? Also, ich fand das total toll, weil wir nach dem Winter immer. Wir wissen, wie der Winter im März. bis März ungefähr wie der Winter in Berlin ist. Und dann kam wir jetzt im Frühling, meistens in den Ostafirien. Dann kam wir dann nach Italien und das war für mich so schön. Also, die Wärme und dann der Duft. Also mich hat das eher so sinnlich erfreut und vor allem aus der Stadt raus. Und da wir auch schon einen Kind hatten. Und wir waren wirklich ganz schön punkig, wie wir darum gereist sind. Und ich fand die Freundlichkeit im Vergleich zu Berlin. Der Menschen mir gegenüber als Mutter mit Kind fand ich absolut bezaubern. Das hat mich so wieder aufgebracht, dass ich dachte, eigentlich möchte ich gerne so leben, wo die Kinder so empfangen sind. Und Berlin war zu der Zeit sehr rao. Da kamen Bekommende mehr aus Maxamkeit als Kinder. Und das hat das irgendwie wieder so. Da konnte ich mich wieder dran orientieren und abgedacht. Das ist eigentlich schön. In Berlin musste ich immer darauf achten, dass das Kind nicht irgendwie mit den Füßen auf den Sitz. Und da uberen und immer gab es so kritische Augen. Und das war schon ziemlich hart. Das fühlen wir immer ein Kontrast darauf. Und deswegen war es für mich einfach immer nur so, was, wie auch, gibt auch gesellschaften, wo es anders ist. Die Schattenseiten gibt es auch, aber da rüber kann man auch viel mehr aufgehen. Da kommen wir noch mal drauf hin, weil es gibt auch erst mal ganz viele schöne Seiten. Ich bin auch noch mal gespannt, wie so diese Werte gegangen ist, von dem Traum zur Wirklichkeit war. Weil, ihr habt euch auch echten Herausfordern des Projekt ausgesucht. Kann man glaube ich sagen, Tore Superjore ist für 10 km in Land von Ventimia nicht so weit. Also ganz nah an der französischen Atlantik mittelmäktig. Nicht soweit nach Nizern. Es ist quasi zwischen Nizern und Sanremo, kann man so sagen, als Orientierung. Aber es ist nicht einfach irgendein Dorf, sondern ihr seid eigentlich in einen ruhigen Komplex eingezogen. Also wenn man das von außen sieht, kann man vielleicht mal versuchen zu beschreiben. Aus Naturstein gebaut, mal redet zwar von Häusern, aber es sieht eigentlich aus wie ein hiesen Häuser komplex mit, wie viele Wohnungen sind hier mal so ursprünglich drinne gewesen? Ursprünglich kann man nicht sagen, weil es war nicht ein Wohnungen aufgeteilt. Der ganze Komplex, die hatte viele Gänge, wo man durch alle einzelnen Zimmer durchlaufen konnte. Und es war nicht klar, wie das in Wohnungen aufgeteilt war. Ob das hinterher gekommen ist oder ob die Leute so gelebt haben, weiß man nicht, weil die waren ja nicht mehr da. Es war jedenfalls ein Dorf. Es war ein Dorfteil, weil es zu Tore und Tore in Feriore hat mehrere die Sache also hoffen. Gut, also jetzt sagen wir mal ein Dorf, stattthell kann man nicht sagen, aber ein Dorfteil mit eigener Infrastruktur. Aber du hast schon gesagt, man kann gar nicht mehr sagen, was es war. Weil es wirklich nur wo innen. Also es war nicht so, dass da zehn Jahre vorher jemand ausgezogen ist, sondern das hat wahrscheinlich. Es gab einen Menschen, der hier noch gewohnt hat, oder man könnte er sagen, so gehaut ist, weil es gab keine Türen, Fenster, da gab es ein paar Reuben, gab es Fenster.
Aber bei den meisten war komplett ruines. Viele Bürgen waren eingestürzt. Aber es gab auch Bereiche, wo es nicht reingeregnet hat. Und solche Sachen. Und hier der letzte Bewohner hatte in unserem Ball zu sein. War das immer was eine alte Antike am Fohl gewesen, ins Voreingekabte, die auch nie ausgelärter. Die war riesengroß. Die war aber geklaut worden, bevor wir es gekauft haben. Aber der innerhalb war ausgekippt auf dem Fußbohnen. Aber es war schon, das war schon mobilisiert. Es war schon ein bisschen her, als wir dann hierher gekommen sind. Aber das hat wohl mehr zählt. Ich hab selber nicht gesehen. Aber was kann ich mir das so vorstellen, wie ein Bank in einer Gruppe, Deutscher, hippies, pangs, was auch immer, die jetzt hier nach Italien kommen und einfach irgendwas kaufen? Oder wie seid ihr hier auf dieses Projekt gekommen? Ich meine, das muss man sich auch erst mal antun. Also es gab ja schon Bewohner und die wollten auch eine Kommune gründen. Und die Gruppe, feste Bewohner gab es nicht so viele. Hast du Deutscher oder was? Meistens Italiener, meistens aus Turien und ja aus Turien, die meisten. Und es gab eine Finne hier. Und die Gruppe, aber und es gab dann Freunde auch von drum rum. Und die Gruppe war, teile ich dir sich dann auf und hab, die hatten sich gestritten. Es ist auseinander gefallen. Es gab die sozusagen, wenn man dann sempelt, die esotherische Gruppe. Und dann gab es die politisch motivierte Gruppe. Und die esotherische Gruppe ist rausgegangen. Das hat wahrscheinlich auch viele andere gründe persönliche Streitereien, keine Ahnung, so ganz genau. Und dann war sozusagen die Hälfte hier übrig geblieben. Und die Suchten natürlich, mussten wieder von neu anfangen und Suchten mit Bewohner. Und. Aber wie wir drauf gekommen sind, bei unserem Haus hat einer gewohnt, der bei dem Buch Eurotopia mitgearbeitet hat. Und da war Tori Eurot aufgelistet. Und anderer Freund von uns hat eine Reise gemacht durch diese ganzen italienischen aufgelisteten Komulties. Und hat uns dann von Tori Eurot erzählt, weil die Leute suchen und weil es halt reliven gibt, weil ich bald ja reliven machen. Und es war halt komplett im Aufbaubegriff. Und war alles kaputt noch. Die hatten schon ihre Geschichte gehabt. Also die Leute waren schon zum Teil. Kloppt der längste Bewohner war schon 7 Jahre hier. Das war Massimo. Und aber es war halt wirklich wenig Leute dafür, für die Aufgabe, die da vorstand. Und da haben wir uns das dann auch angeguckt. Wir sind während, glaube ich, 2 mal hier gewesen, bevor wir entschieden haben. Also ich war sowieso. So, 2 mal. Ich war mit einem Mal da. Ich muss da ferien. Und dann haben wir entschieden. Wir haben uns bewohrend. Die haben uns angenommen. Also Ostern war ich hier. Und dann sind wir nach den Sommerferien, wo unser Sohn war schon in der Schule. Sind wir dann in Vorgone, in Transitbus, alles rein und lustig sind. Wir machen mal ein Cut. Das ist jetzt fast 25 Jahre her. Ihr seid immer noch hier. Ihr seid hier. Ich glaube, 2 Kinder und hergekommen bis 3. kamen dann. Aber habt ihr 3 Kinder großgezogen. Ich hab mir vorhin erzählt, ihr seid mittlerweile Großeltern. Ihr seid. Wie gesagt, immer noch hier. Ich hab diesen Schritt offensichtlich nicht. Aber vielleicht habt ihr inzwischen drin mal bereut. Aber es gab viele Gründe, auch hier zu bleiben. Wenn ihr jetzt rückblickend. Ja, und das muss ich vielleicht auch dazu sagen. Mittlerweile ist ein wunderschöner Ort. Das ist definitiv keine Ruine mehr. Ich kann mir vorstellen, dass hier viel Arbeit noch zu tun ist. Aber es ist auch, wenn man hierher kommt, ist es jetzt Januar. Die Orangen hängen an den Bäumen, Zitronen, an die Avocado-Sing da. Es ist nicht alles jetzt flückreif. Aber man sieht, wie es da ist. Die Wunderschön-Mimosen. Ich wusste bis vor kurzem gar nicht, wie die Mimose aussieht. Es ist alles gelb hier. Also fast schon lieber uns die Rapsfelder blühen hier die Mimosen. Und es ist Januar, es ist relativ warm. Also es ist wunderschön. Aber es hat ja auch immer. Es hat ja so ganz viele verschiedene Seiten. Ich würde eigentlich schon mal gerne wissen, so diese Traum vom Aussteiger wird in einem Leben. Wie hatte ich sich für euch bewahrheitet? Also war das jetzt alles nur ein Traum? Oder war es so, vielleicht zum ein paar Höhepunkt und vielleicht auch ein paar Herausforderungen, mit denen ihr konfrontiert war, und der dann auch ein Stück weit für andere Leute zu treffen. Also ihr seid mit viel Illusion und Engagement aus diesem Stück weit auch mal Loch oder kulturellen Zentrum, je nach Sichtweise, Berlin hierhergezogen in die Einöde. So, sag ich jetzt einfach mal so. Und jetzt 25 Jahre später, wie reflektiert ihr das? Also, ich fand es am Anfang ganz schwierig. Und ich hatte wirklich eine schwere Zeit. Ich würde mal so festlegen, ungefähr drei Jahre, wo ich das wirklich immer wieder überlegt habe, ob ich was falsch gemacht habe, falsch entschieden. Und ich war sehr unglücklich. Das muss ich so sagen. Es macht nicht realisiert, dass ich eigentlich doch ein wenig heimweh hatte vorhin nach unseren Freunden. Und aus dem hatte ich nicht schlecht das Gewissen wegen unserem Sohn. Der war sieben Jahre oder acht Jahre. Und ich habe ihn daraus genommen aus der Kommune und auf seine Freundschaft zu einem. zu einem Nachbarn so. Und dann die kleine Kalotter war über 2,5. Das war nicht so das Problem. Und aus dem konnte ich die Sprache nicht. Und irgendwie habe ich mich auch stur gestellt. Also, jetzt, nachher dann denke ich, das war jetzt nicht nur. war nicht die anderen, sondern das war auch echt, die nicht irgendwie. Ich habe einfach ein bisschen Zeit gebraucht, mich anzupassen. Und die Kommune war nicht, was ich unter einer Kommune verstanden habe. Und ich fand, das war auch kein Ökotor. Und alles war irgendwie nicht so, wie ich mir vorgestellt habe. Und mir war das egal, ob dieser nicht scheint, ob der Himmel blau ist. Das war mir so, wie egal, hier gab es für mich keine Kultur. Ich komme aus Berlin, aus dem Zentrum mit teuren Freunden. Und irgendwie bin ich dann so loch gefallen. Ich würde mal sagen. Wie war das für dich? Für mich gab es den Konflikt auch, dass die Vorstellung in der Gemeinschaft zu ziehen. Wir kam aus einer Gemeinschaft, da haben wir nicht drüber reflektiert, dass eine Stadtkommune, was ganz anderes ist, als eine Landkommune. Dann es gibt es einen kulturellen Unterschied. Und wir kamen damit unsere Vorstellung, und das ist hier gar nicht richtig. Weil alle Gemeinschaften sind ja irgendwie anders. Und die Erfahrung hatten wir schon gemacht. In Berlin haben wir zwei verschiedenen Gewohnen. Und die waren auch schon sehr unterschiedlich. Aber eben. Die Gemeinschaften bestehen aus den Menschen, die dort leben. Und das ist halt irgendwie das, was es ist. Und das war halt ganz anders. Und es war viel weniger politisch. Es war klar. In Berlin gibt es jeden Tag eine Demo, wo man nicht geht. Oder was weiß ich, oder es gibt's keine Konsekte. Ja, das gibt's ja. Aber irgendwie das wirkte so gediegen. Und man musste die Gesetze beachten. Und es ist klar, wir kommen hierher. Ich wollte jetzt nicht so auftreten zu sagen, wir wissen, wo es landgeht. Hier müssen wir zuhören, wie es eigentlich wirklich geht. Das war mir auch so bin ich auch nicht. Das ist auch quatsch. Ich habe erst mal einen Zug gehört. Ich habe angefangen. Also ich habe in Berlin ganz viel gebaut auf den besetzten Häuser. Und habe dann hier weitergemacht. Weil zur derzeit gab es einen aus dem Dorf unten. Der Bauarbeiter war mit denen, wurde ich dann zur Seite gestellt als Handlanger. Und mit dem habe ich zum Beispiel, habe ich dann relativ schnell italienisch gelernt, weil da konnte nur italienisch. Und hatte dann jeden Tag acht Stunden Kurs. Isaienisch zu lernen, was meistens ja aus ein Wort befehlen, bestandt am Anfang, weil ich mir nicht verstehen konnte. Aber das bringt schon, was Nina hat halt auch schon gekocht. Aber sie war dann meistens alleine. Wir hatten nicht so große, nicht so viele Gäste. Und meistens auch nur für uns gekocht. Und sie war halt viel mehr alleine. Und ich habe halt diesen Zugang zu den Menschen gehabt dann. Viel mehr Zeit. Das war für mich einfacher. Ja. Man fällt ja doch schnell immer wieder in die Vergangenheit. Ich kann das total spannend. Und gleichzeitig würde ich aber noch gerne wissen, was hat euch bewogen, trotzdem hier zu bleiben. Also es gibt ja viele Leute, die startenden Kommune-Projekte. Ich hätt auch viele, die zu uns kommen, in die Gemeinschaft. Die haben so ein Werk, ein Illusionen und ein Bildern. Und dann merken sie, okay, es ist nicht alles russer rot. Es ist amstrengend gerade noch mit Kindern. Deswegen haben wir auch einen sehr lang aufnahmere Prozess, weil viele dann einfach merken, wo das ist eigentlich gar nicht schon. Wie lang? Bei uns towards, ich meine es gibt auch immer so ein Fast-Drag, wenn man die Leute schon kennt, aber eigentlich im schnitten Jahr. Und so auch. Und ein Jahr, man kennt die Leute immer noch nicht. Man kennt sie immer noch nicht, aber zumindest ein bisschen ist dieses Illusionspaket ein bisschen besser an der Realität angekommen. Was hat euch bewogen, trotz aller Wietrigkeiten, andere Sprache, weit weg von Freundinnen, anderses Land und überhaupt hier zu bleiben? Und ihr seid jetzt mittlerweile 25 Jahre hier. Also ich glaube, es ist immer ein Lernprozess. Ich konnte jetzt nicht sagen, irgendwie eine Sache hat sich verändert. Und dadurch habe ich gedacht, jetzt ist gut, sondern man reibt sich aneinander und man löst Missverständnisse und man lernt die Kulturen kennen. Auch die andere Kultur, zum Beispiel so, was wie Ostereier suchen, gab es ja vorher nicht. Man merkt nicht, oder es ist, wie sich tatsächlich so deutsche und italienische Kultur über das persönliche Zusammenleben, wie sich das dann so überträgt auffinander. Ich konnte es zum Beispiel überhaupt nicht verstehen, dass man kein Plenum macht, wo Protokoll geführt wird. Es wurde wahnsinnig viel geredet, vor allem der Anteil der Männer, geredet und immer das Gleiche. Das konnte ich sogar verstehen, ohne Italienisch zu fören. Und das habe ich wahnsinnig gemacht. Ich wollte die Kinder ins Bett bringen und ich war irgendwie komplett in einander im Welt. Jetzt würde ich mal sagen.
Das Reden ist ganz wichtig. Das ist wie ein Kamenfeuer und selbst wenn man das dreimal sagt, es ist etwas, was atmosphärischafft. Ich würde auch unterschiedlich gesagt, also es wird nicht immer dreimal gleich gesagt. Aber es ist in Anfang echt, dass die Nerven gegangen oder ja und es gibt, ich habe einfach dazu gelernt und voll ein ganz wichtiger Prozess war, dass die Leute vorbei kam und ich wusste, wir müssen mehr werden. Ich wollte keine Familiensituation, eine Großfamilie, eine Situation, wo einer überblick wurde, andere steckt. Ich kundes gar nicht fassen, dass man mich fragte, wo ist denn dein Mann? Ich gesagt, weiß ich doch nicht, wo mein Mann ist. Das sind also auch eine ganz klassische Heterogesellschaft. Das war für mich auch komisch. Komplett definiert in Familieneinheiten und Paar-Einheiten. Das war für mich so mehr prüde ich. Und damit muss ich erstmal auch zurechtkommen und dann solche Sachen, das sind aber Kulturunterschiede. Das würde mich heute jetzt nicht mehr so leicht fragen, weil sie wissen, ich bin empfindlich auf dir. Ich habe dir euch da adaptiert, sozusagen. Oder hat sich nicht ausgeläbelt. Das bestimmte Ansichten haben sich schon geändert. Da ist auch ein Prozess, das ist sowieso ein Prozess, der ist ja nicht von uns angestossen, ist ja auch in der Gesellschaft. Aber es war vorher kein Augenmerkt auf, dass man das ist auch andere Form des Zusammenlebens gibt aus der Familie. Die Familien waren schon irgendwie die Grundstruktur. Es ist auch bis heute so geblieben, weil die Leute, also ich meine jetzt, wir sind ja auch eine Familie. Wir sind als Familie hergekommen und sind immer noch eine Familie, hätte auch anders passieren können, aber ist nicht. Es muss ja nicht auflösen, wenn es nicht nötig ist. Also es ist ja nicht jetzt, nur weil man denkt, es muss ja nicht so sein, lassen wir mal was anderes machen. Das wäre auch Quatsch. Also wenn es passiert und passiert, dann muss man es besser rausmachen. Und was wichtig ist, ist das, es kam hier Christina und Stefano. Und die waren auch auf der Kippe, die sind so Alphivir und die waren auch auf der Suche nach etwas Neum. Und ich habe die direkt angesprochen, gesagt, weil ich die toll fand, kommt, zieht bei uns bitte ein. Und das haben die auch gemacht. Und das hat ganz viel in der Dynamik für mich verändert. Ich habe mit Leute geblieben herzukommen und auch aus Freundschaftsgründen und wie so sind wir auch gewachsen. Und dann habe ich auch angefangen vor allem über Christina Italienisch zu lernen. Wir sind einfach so gut befreundet und ich liebe sie total und sie hat mir so, das hat mich so motiviert, so wie sie auch Deutsch lernt, weil sie jetzt auch so motiviert ist. Und das ist ganz viel dann auch persönlich. Und trotzdem würde ich jetzt mal von euch als Personen weggehen, noch mal auf das Projekt. Wie viele Menschen leben in Tori Superjuro und wie seid ihr organisiert? Kompliziert. Wie viele Leute leben, ich glaube, wir sind 15, 16 mit Kindern. Es ist man nicht so ganz klar, welche Kinder noch hier wohnen oder nicht mehr. Mein Vater wohnt hier mit uns. Der kann nicht mehr alleine leben. Der ist auch Teil der Gemeinschaft, aber kein vollwertiges Kommune mitlied, weil der nicht in Plenum teilen und er arbeitet auch nicht mehr mit. Das war 80 und es ist aber klar, es ist mal da. Seht man so wie man mit irgendwie so. Sobald er Familie auch. Ja, aber es ist jetzt nicht ein Aktier. Ja, ja. Der Kommune kommt nicht zum Plenum. Er kann auch nicht gut genug geredenisch. Und so weiter. Klar, es ist halt irgendwie, aber das ist ja auch okay. Man kann unterschiedliche Leute hier haben. Wir haben Leute, die so zwischen Stadien haben, die öfter mal da sind. Wir haben Voluntaris. Und wir haben immer permanent sechs jungen Leute, die hier mithelfen, die auch über Europa finanziert sind. Das haben wir seit einigen Jahren, das ist 16. Im Schum mehr Jahre hatten wir einfach immer nur 2. Also, über Europa finanziert muss man vielleicht dazu sagen, es sind wahrscheinlich ESC, European Solidarity Core, also ein europäisches Austauschprogramm für die Menschen. Und alle halbe Jahre kommen wieder neue sechs, die wir meistens. Ja, und das ist sehr gut für uns. Also nicht nur weil die Leute mithelfen, sondern auch weil es sind, weil wir alle Alte gelten, sind, zu einem Dorfgör, auch eigentlich junge Leute. Die Kinder gehen meistens dann irgendwann weg, wenn sie in der Schule fertig sind. Und wir haben es versäumt, halt unsere Generationen aufzubrechen, also jüngere Leute anzuziehen oder genügend jüngere Leute. Wir haben die jüngste Mitbewohnerin, wenn man die Kinder rauslässt, ist das nicht viel, halt ist die 32, 33, 34, 30, 30, 30. Und dann ist fast alle anderen, sind halt so alt wie wir, in den 50ern. Eines der 60 und einer ist fast 70, ne? Und das ist fast schnell, als die älteste. Mein Vater ist aber 80, aber der ist also ein bisschen ausgehauen. Also ja, größte Anteil ist unsere Generation. Und es ist halt, man kann verstehen, wann das Projekt sozusagen entstanden ist darüber. Man sieht, dass die Leute, die angezogen worden sind, auch das war auch in der Anfangszeit, wo wir hergekommen sind, sind alle ungefähr die gleiche Generationen. Und die Leute, die nachher gekommen sind, waren entweder auch unser Alter und ein ganz seltenen Fällen ein bisschen jünger. Und wenn ich jetzt hierherkommen wollte, wie würde es so ein Prozess stattfinden? Also ich bin jetzt 28, denke ich, hört sich gut an. Die brauchen junge Leute, kann ich hierherkommen, arbeite mit und bleibt dann hier, wenn es passt oder so. Du kannst anfragen und der Prozess ist eigentlich definiert. Und dann entscheiden wir alle gemeinschaftlichen Konsens. Wir haben einmal in der Woche in Plenum offiziell manchmal schaffen wir es nicht. Und dann entscheiden wir im Konsens, ob dieses Probiär für diese Person macht, da keiner was dagegen hat. Und dann gibt es dann ein Jahr pro Propo und wir müssen dann Raum organisieren für die Person, was gar nicht so einfach ist. Und dann alle vierte Jahre machen wir eine Revision. Das wird meistens vergessen. Aber ganz wichtig, der erste Tipp ist, nicht schreiben, ich will bei euch einziehen. Also wenn man jetzt ein Email schreibt, ich will bei euch einziehen, man kann nicht kommen. Das wird nicht besonders positiv aufgenommen, sondern herkommen. Leute kennenlernen, mehrmals herkommen. Sehen wir das auch zu verschiedenen Perioden. Unser Leben ist ja unterschiedlich zwischen Sommer und Winter. Leute kennenlernen, die hier wohnen. Und dann, wenn man sich wohl fühlt, damit überlegen, ob man hier einziehen will. Ob man auch eine Idee zu haben, was man hier machen möchte. Weil wir können nicht einfach, man kann nicht einfach ja einziehen mitarbeiten. Und es ist dann ökonomisch. Was kann man denn hier machen? Also was arbeiten, die Menschen, die hier wohnen, ihr habt ein kleines bisschen Landwirtschaft, ihr habt ein paar. Ja, dazu muss man wissen, dass Tauri hat insgesamt ein Kultur, also über dem ganzen steht ein Kulturverein, der nicht auf Geld arbeitet. Und da sind Mitglieder, die gar nicht hier wohnen. Und die treffen sich zweimal im Jahr gibt es einen Verein zu treffen. Und dann gibt es innerhalb des Komplexes eine Kooperative, dazu geh ich auch. Ich bin halt in der Küche. In der Kooperative arbeiten fest Angestellt und auf freie Mitglieder. Der Kooperative macht den Gäste betrieben. Ja, und das ist als Zentrum, im ganzen da sein, hier was ökonomisch gesehen stabil ist, entwickelt über Jahre, was gar nicht einfach war. Und was natürlich auch Einkommen bringt. Darüber werden auch die Renovierungsarbeiten und Arbeitspätze auch geschaffen. Und dann gibt es halt Freelandser Leute, die ihre eigene Arbeit machen. Und dazu wird zum Beispiel, da an ihm mit seinem Landwirtschaftprojekt oder Stefano und Simon. Also die Leute haben ihre eigenen anderen Einkommensquellen. Ja, sind fünf Leute, glaube ich, oder sechs die arbeiten bei der Kooperative. Und die restlichen, wie viele erwachsenen sind als zwölf oder so. Aber wir haben auch dann Leute, die Freelandser sind, die aber bei uns mit kochen. Und dann du war mit Finanzierbeutel. Das müssen die kriegen, aber dann die Stunde bezahlt, die die arbeiten haben. Und die anderen sind halt in Lohn, der auch relativ niedriger als der Mindestlohn, was illegal ist. Also man kriegt das Geld. Das müssen wir jetzt gar nicht so ausfahren. Also ist auf jeden Fall nicht so hoch. Und das ist ja durchführen. Ist über andere. Ja, aber einfach nur zu sehen, dass. Und dann sehen wir dann andere Leute, die nicht in den Festvertrag haben. Wir können selber entscheiden, innerhalb der Kooperative. Alles ist doch erkennbar. Landwirtschaft lohnt sich nicht. Deswegen ist hier im Teil 90 Prozent der Univenwäumel sind verlassen, werden nicht kultiviert. Man kann sie auch relativ einfach, ohne was zu bezahlen. Wenn man weiß, wen das Stück gehört, was man sich, was man kultivieren möchte, kann man das. kann man den Leuten, mit denen entweder ein bisschen was abgeben oder gar nichts. Leute werden, glaube ich, auch damit zufrieden, dass es einfach weiter bewirtschaftet wird. Man muss natürlich dann darüber reden, wie die. Also, kannst du nicht einfach die Bäume absehken, verkaufen und sagen jetzt mal nichts mehr. Das ging ja nicht, ne? Also es lohnt sich nicht. Landwirtschaft ist echt schwierig in der Region. Ist schwierig, zu gesagt. Also die Böden sind. geben das nicht her und vor allem ist es sehr steil, muss man dazu sagen. Ja, das ist jetzt die Arbeit. Das ist. Man kann nicht mit großen Maschinen oder auch nicht mit. Ja, ich finde es gut. Also. Ich habe es unter anderem deswegen ausgesucht, weil ich denke, wenn ich jetzt irgendwo in der. pro-Ebene anfange mit meiner Handhacke meinen Gärtschen umzugrahmen und neben mir fährt ein Trecker, der macht. 10.000 mal die Arbeit in der gleichen Zeit, dann. wär das noch schwieriger. Weil ja, absurd. Und es ist hier. Für mich in der. auf dem Land zu arbeiten hier, erfreut mein Herz. Es bringt aber eigentlich kein Geld. Es ist wirklich ein relativ schwierig und sehr unsägelmäßig. Ich würde mich sagen, ich hab' auch noch einen schönen Tag.
dadurch, dass ich relativ viel Bauerfahrung habe. Ich habe dann hier auch unser eigenes Haus sehr viel selber gemacht, fast alles selber gemacht, hat so ein bisschen Anleitung von Universall Talent da ist, macht und das hat mir sehr geholfen. Ich habe immer jetzt der zweite Standband, wenn ich keinen Geld habe, kann ich auf dem Bau arbeiten und das mache ich jetzt nicht irgendwo, ich habe keine eigene Firma, ich arbeite meistens bei hier im Bereich Reparaturen oder wenn irgendwas auszubauen ist oder bei Freunden oder Leuten, die hier entgegen was haben und hierher bekommen sind und dann gefragt haben. Solche Sachen passieren immer mal wieder, es ist schwierig zu koordinieren, weil Landwirtschaft eigentlich bräuchte meine gesamte Aufmerksamkeit, kann ich ihr nicht gehen, weil ich eben auch Geld verdienen muss oder mehr Geld verdienen muss und dann ist es halt alles so ein Kompromiss und dann ist natürlich auch die Ergebnis der Landwirtschaft auch schlechter, weil ich dann was dann gemacht werden muss, nicht gemacht habe, das liegen geblieben und dann hat es natürlich Auswirkungen auf die Ernte auch. Es gibt ja so viele Sachen, wo ich noch rein so genügend würde, aber wir kommen trotzdem langsam zum Ende. Ich fand jetzt einfach noch mal spannend, wenn ich das mal so rekaprituliere, also so dieser große Schritt aus Berlin zu sagen, aber wir machen es jetzt anders, wir gehen raus aus Land und leben von unserer eigener Händearbeit einerseits als Traum und ich glaube ihr gehört zu den wenigen, die ich kenne, die durch die tiefen durchgegangen sind und dabei geblieben sind. Ich kenne relativ viele, die die sind Traum hatten und dann irgendwann gesagt, ich bin nädest und so echt zu anstrengend. Also in einem anderen Ton, eher aus einer Frustration heraus und wenn ich jetzt gerade dicht an ihr noch so höre, dann höre ich, es ist immer noch anstrengend. Also es ist nicht so, dass man dann sagt, okay, durstphase, zehn Jahre und jetzt steht meine Landwirtschaft hier gut da und ich habe meine, was weiß ich, so da wie Abnehmer oder habe irgendwie mein Konzept, nee, es ist immer noch ein Struggle und trotzdem habt ihr beschlossen, ist für euch trotzdem stimmig oder ist für nicht total schön mit allen Scherigkeiten. Aber man muss auch, also gerade die ökonomische Frage ist eigentlich der Punkt, der sehr, sehr schwierig ist, wenn jemand hier wollte gefragt, das was wir eine Arbeit kann machen, es gibt natürlich Leute, die arbeiten vielleicht online und es ich nie mal, dass die Zukunft so ein bisschen so sein wird. Wir haben jetzt auch schon sehr viele, wie heißt das Smart Walkers manchmal hier, die verbringte ihre Zeit und arbeiten und dann online, das wird auch ein bisschen talentiell mehr kommen für junge Leute und die rein physische körperliche Arbeit ist, wie gesagt schon anstrengend und bringt auch nicht viel. Wobei eben, wir haben neue Projekte aufgemacht in Kooperation mit einem Verein und das sind drei Häuser, die hier an der Nähe Flachland bearbeitet werden und da sehe ich zum Beispiel Möglichkeiten, aber man kommt nicht rum, sich irgendwie zu finanzieren und wir haben einfach das Glück und das muss man wirklich so sagen, wir haben das Glück, wir haben Eltern, die uns unterstützt haben. Das heißt, das ist etwas, was nicht gesagt wird, aber wir sind Bürgerskinder und wir kriegen, wir haben Geld bekommen und wir waren in gewisser Weise abgesichert und das macht ein Riesenunterschied. Wenn man vernulauf irgendwo reinkommt und man muss irgendwie für ein eigenes Projekt, wo man eine tolle Idee hat, muss man 20.000, 30.000 aufbringen, das hat man nichts. Und das sind Dinge, die irgendwie ganz wenig benannt werden, aber das ist eine Fakt. Ja, danke, dass du das noch mal sagst, ich glaube, das trifft auf mehr Leute zu als mein Hinsicht. Aber wenn ihr jetzt vielleicht wirklich zum Abschluss, wenn ihr jetzt sagen würdet, wir machen, also wir suchen uns zurück, ihr seid 30 Jahre junger und plant noch mal sowas, was würdet ihr jetzt genauso machen und was würdet ihr anders machen. Also so ein bisschen Best Practice und Lessons Learn, 3, 4 Tipps, die man vielleicht anderen mitgeben kann, die jetzt klar gezeichnet haben, sich geändert oder ohne Frage. Aber wer jetzt raus auf der Stadt schön ins Land leben, Kommune gründen, den Traum haben immer noch viele, gibt es da was, was ihr solchen Menschen mitgeben könnte. Ich würde es auf jeden Fall empfehlen und vor allem wenn man, finde ich, wenn man Kinder hat. Es ist vor allem Motiv vor uns, weil Berlin war in der Zeit, sopp, wo ich bei alles Baustellen, wo man hingegen nur Baustellen und Lärm und Aufbruch Berlin wurde, so Hauptstadt ausgebaut. Und das ist auch ein wichtiger Punkt, wo es gewesen ist. Wir haben auch von der Baustelle gewohnt. Das ist krischehaft, aber eine schöne Natur und man einfach nicht auf die Straße gucken muss, das Kinder einfach rauslaufen. Die Eltern entspannt das schon so und die Kinder sowieso und das ist warm Zentrum von unserer Familie. Das war ein Zentrum, das die Kinder da waren. Das hatte eine starke Priorität. Wichtig ist, glaube ich, also bei uns war sehr wichtig, dass Zufall halt aus drei Familien Kinder geboren worden sind als ein Regionsis geboren worden ist. Und die haben wir gemeinsam aufgezogen. Also wir haben uns, die haben, sind immer zusammen gewesen und wir haben als Elternteile dann jeder einmal die Woche, war jeder mal dran. Und das hat sehr gut funktioniert und weil das führt dazu, dass wenn man dran ist, kann man sich voll darauf konzentrieren, weil die andere Zeit kannst du dann anderen Sachen machen. Und das ist auch sehr viel schöner dann. Sehr viel schöner für alle Beteiligten. Als wenn man immer am Stress ist und immer defizitär, weil man muss aufs Kind auch waschen und hat irgendwie andere Sachen zu tun, dann ist das immer nervig. Ich konnte hier als Köchin arbeiten, aber wenn ein Kind krank war, konnte ich dabei sein, und es gibt ganz viel, ich muss denn nicht ein Auto haben, um irgendwo hinzufahren. Ich musste mir nicht eine Waschmaschine kaufen, weil die uns das teilen. Es hat einfach sehr praktische Möglichkeiten in einer Gemeinschaft. Das muss man wirklich sagen, es hat Gründe aufwahrung, wir so leben und dass das auch eine, dass das ob riesige Vorteile bringt und dass wir uns nicht auf, also ich meine ich mit drei Kindern arbeiten, das ist schon gar nicht so einfach, beide arbeiten und beide können das tun, was sie wollen. Das muss man erstmal im Alltag bewältigen können, ohne die Kinder irgendwo hinfahren zu müssen, mit dem Fahrt. Ja, es ist schon, also es ist nicht so, dass man jeden Tag schon arbeiten kann. Aber es ist in der Struktur ging es irgendwie, dass man halt seine Zeit auch hat. Was ist denn ja auch alle jeden Tag auch Stunden Abend? Nee, ich weiß nicht. Aber wenn man, ich weiß nicht, also ich komme meistens zurück, weil ich muss und nicht, weil ich möchte. Wenn ich meine Sachen mache, dann denke ich, da ist noch was und hier ist noch was und ich mache das nicht aus einer Perspektive A, dann verdient ich dann vielleicht ein bisschen mehr Geld, das ist, ich sehe einfach nur das gemacht werden muss und ich mache es gerne. Das ist ein ganz andere Motivation zur Arbeit, also es ist halt wirklich keine Arbeit dann, eigentlich bringt ihr auch nichts, ich bin sehr insofern. Nee, was ich sagen wollte, diese Geschichte mit den Kindern gemeinsam aufziehen, das klingt ja toll, es ist aber nicht jeder Mann's, das ist nicht für, man muss ja auch abgeben können, das ist, das ist nicht für jeden einfach. Am wir gesehen, es gab auch nachfolgend Familien, die weniger miteinander korreiert haben. Die Kinder kamen trotzdem gut miteinander aus. Aber es ist wirklich ein ganz großes Plus von einer Gemeinschaft, dass man Kinder teilt und das Kinder einen größeren Fundus an Erwachsene haben, mit denen sie Relektionen aufbauen, was nicht nur möglicherweise Schule und Familie ist, das ist ein ganz großer Plus-Bogen von einer Gemeinschaft. Ich merke schon, ich kann euch, wir kommen jetzt erzählen und es ist total schön. Und jetzt einfach nur zu sagen, 1, 2, 3, so leicht ist das nicht, aber ich glaube, was ich so raus höre, also einerseits ist rentiert sich, wenn man wirklich komitet ist. Und es ist klar, es gibt Fallstrecke, ob das die ökonomischen sind, ob das der Arbeitsoffant ist, ob das die kulturellen Aspekte sind, es ist nicht alle Sonnenschein, aber es rentiert sich auch. Und wenn ich jetzt euch beide so sehe, ihr Arbeit in den Bereichen, die euch Spaß machen, du wolltest eine Suppenküche machen, jetzt 25 später, ja, später machst du hier Katering und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, ich merke sehr sehr lecker. Du machst Landwirtschaft, kannst nicht wirklich davon leben, aber sagst trotzdem, noch ich mach's gern. Und ich finde, also, ich finde, wenn man so da stehen kann, das finde ich ja wunderschön und ihr lebt hier in einem tollen Ort. Und ja, ich danke euch einfach ganz stark für das Teil, ich kenne das noch spannend zu. Also ja, vielleicht eine Sache, die muss ich dank noch erwähnen, ihr habt eben vorgespräch auch gesagt, dass eure Kinder wieder nach Berlin gegangen sind, das finde ich spannend, aber dass ihr auch auf jeden Fall die Schnauze voll haben von Gemeinschaft, sondern interessiert sind an Gemeinschaft, sogar in Gemeinschaft wohnen. Ja, genau. Und da muss ja irgendwas richtig gelaufen sein und das finde ich total spannend und das ihr hier auch, seinen Vater herholen konntet und hier sehe ja auch nicht alles leicht, aber auch auch. Die ist auch da, und das unterstützt hat in diesen Tagen. Also das ist ja, es ist einfach wahnsinnig schön und ich danke euch ganz toll für dieses Gespräch. Ja, ganz schön. Und ich denke glaube ich sagen, wer Interesse hat an Tori Suprijores gibt eine schöne Website, es ist mittlerweile definitiv keiner, wo ihnen mehr, sondern an wunderschöner Ort. Und wie ich glaube, du dann hier vorhin schon gesagt hast, nicht einfach herkommen und glauben, man kann hier sofort im Gemeinschaftsprojekt einsteigen, aber man kann das besuchen, man kann ja Workshops machen und einfach diese wunderschöne Landschaft genießen. Danke euch. Ja, danke. Ja, ich hoffe, es hat dir gefallen und wenn du mehr über mich oder über meine Arbeit wissen möchtest, dann besuche gerne meine Website www.proquade.net So will diese Website als auch die Seiten von Jane Deutschland, global eco-ready-snap for Germany und Jane Europe verlinke ich in den Schronauts. Dann bis zum nächsten Mal. Ich freue mich auf dich.
Podcast Summary
Key Points:
Nina und Daniel zogen vor 25 Jahren von einer Berliner Hausbesetzer-Szene in eine ländliche Kommune (Torri Superiore) in Italien, getrieben vom Wunsch nach einem einfacheren, naturnahen Leben und einer kinderfreundlicheren Umgebung.
Die Anfänge in der fast ruinösen Anlage waren voller Herausforderungen, darunter kulturelle Anpassung, Sprachbarrieren, Heimweh und die Diskrepanz zwischen den idealisierten Vorstellungen von Gemeinschaftsleben und der Realität.
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und Zweifel blieben sie aufgrund eines kontinuierlichen Lernprozesses, der Überwindung von Missverständnissen und der positiven Entwicklung des Ortes zu einer blühenden Gemeinschaft.
Summary:
Der Podcast „Was mit Gemeinschaft“ porträtiert Nina und Daniel, die vor etwa 25 Jahren aus der Berliner Hausbesetzerszene in die ländliche Kommune Torri Superiore in Italien zogen. Ihre Motivation war der Wunsch nach einem naturnahen Leben, körperlicher Arbeit und einer kinderfreundlicheren Umgebung im Kontrast zum rauen Berliner Stadtleben. Der Anfang gestaltete sich äußerst schwierig: Sie zogen in eine fast ruinöse Anlage, litten unter Heimweh, Sprachbarrieren und der Enttäuschung, dass die Realität des Gemeinschaftslebens nicht ihren idealisierten Vorstellungen entsprach. Nina hatte besonders in den ersten drei Jahren mit starken Zweifeln zu kämpfen.
Dennoch entschieden sie sich zu bleiben. Entscheidend war ein langwieriger Anpassungs- und Lernprozess. Daniel fand durch handwerkliche Arbeit schnell Zugang zur lokalen Gemeinschaft und lernte die Sprache. Beide mussten kulturelle Unterschiede, etwa in der Kommunikations- und Entscheidungskultur, verstehen und akzeptieren. Durch das Überwinden von Missverständnissen und das gemeinsame Aufbauen entwickelte sich der Ort zu einer blühenden Gemeinschaft. Rückblickend betonen sie, dass nicht ein einzelner Moment, sondern das beständige Sich-Aneinander-Reiben und die positiven Entwicklungen sie zum Bleiben bewogen haben. Torri Superiore ist heute ein gut etablierter, lebendiger Ort, der weit über den anfänglichen Aussteigertraum hinausgewachsen ist.
FAQs
Der Podcast 'Was mit Gemeinschaft' wird von Stefan Emrich moderiert und beschäftigt sich mit verschiedenen Gemeinschaftsprojekten wie Ökodörfern und Kommunen. Er nimmt die Hörer mit auf eine Reise durch die Welt dieser Gemeinschaften.
Nina und Daniel sind ehemalige Berliner Hausbesetzer aus den 90er Jahren, die vor fast 25 Jahren nach Italien gezogen sind. Sie leben nun in der Gemeinschaft Tori Superjore in der italienischen Provinz und haben dort drei Kinder großgezogen.
Sie suchten nach einem einfacheren, naturnahen Leben abseits der Großstadt, inspiriert durch Urlaube in Italien. Daniel wollte praktische Landarbeit machen, während Nina die freundliche, kinderfreundliche Atmosphäre schätzte.
Tori Superjore ist ein ehemaliges Dorf in Italien nahe der französischen Grenze, das bei ihrer Ankunft weitgehend verfallen war. Viele Gebäude waren Ruinen ohne Türen oder Fenster, und es gab kaum intakte Infrastruktur.
Sie wurden durch das Buch 'Eurotopia' auf Tori Superjore aufmerksam, da ein Freund verschiedene italienische Gemeinschaften bereiste. Die bestehende Gruppe suchte neue Bewohner, und nach zwei Besuchen entschieden sie sich, dorthin zu ziehen.
Anfangs hatten sie mit Heimweh, Sprachbarrieren und kulturellen Unterschieden zu kämpfen. Nina fühlte sich isoliert und vermisste das Berliner Kulturleben, während die Gemeinschaft anders war als erwartet und weniger politisch geprägt.
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