#31 - Babak Keyhanfar: Aus dem Leben eines Bundesliga-Co-Trainers
42m 14s
In dieser Podcast-Folge spricht Baba K. Hanfer über seine Zeit nach der Trennung von Mainz 05 und seine Rückkehr in den Fußball. Die ersten Wochen nach dem Abschied waren von Enttäuschung und Selbstreflexion geprägt, gefolgt von einer Phase des Loslassens mit Urlaub in Mexiko und Städtetrips. Mittlerweile hat er sich wieder dem Fußball genähert, besucht Stadien und absolvierte eine Hospitation bei Jürgen Klopp in Liverpool. Dort beeindruckte ihn vor allem die enorme Intensität der Premier League, die ohne Pausen auskommt, sowie Klopps Fähigkeit, individuell auf Spieler einzugehen und seinem Co-Trainer-Team große Verantwortung zu übertragen. Hanfer betont, dass solche Trainer selten sind und viel Erfahrung erfordern, ähnlich wie bei Bo Svensson, der ebenfalls auf ein vertrauensvolles Umfeld setzt. Seine eigene Stärke sieht er in der Kommunikation und im Entwickeln eines Gespürs für die Stimmung in der Kabine. Er erklärt, dass jeder Spieler anders motiviert werden muss – einige brauchen Lob, andere mehr Verantwortung. Diese Menschenkenntnis sei teils angeboren, teils durch Erfahrung erlernbar. Hanfer hebt hervor, dass es entscheidend ist, die Bedürfnisse jedes Einzelnen frühzeitig zu erkennen, um als Trainer erfolgreich zu sein. Die Folge endet mit einem Ausblick auf seine neue Aufgabe bei Union Berlin.
Wir haben im Wald besitzt und wir in eine Dreierkette abgekippt mit dem asimitrischen links verteidiger und im breit ziehen in linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Mühleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Welcome back to From Coach to Coach. Der Fußballtrainer Podcast ist wieder zurück. Nach einer Pause, die vielleicht länger war als gedacht. Aber dafür zur zweiten Staffel mit 10, 9 gesten, 10, 9 spannenden Trainerpersonenlichkeiten. Und 20 interessanten Folgen mit Themen, die die komplette Bandbreite abdecken. Also noch vielfältiger als in der ersten Staffel. Und wir beginnen mit Baba K. Hanfer, einem bekannten Namen aus der Bundesliga. Baba ist nämlich Coach Trainer gewesen bei Mainz 05 unter Bus, Wendzorn, Jahre lang. Die beiden haben Mainz 05 nach der Coronazeit, oder während der Coronazeit noch vor dem Abstehe gerettet. Und bis November, vergangenen Jahres waren die beiden eben für die Profis von Mainz 05 zuständig. Danach ging die Wege auseinander. Baba K hat genauso wie Bo, eine Pause eingelegt. Aber jetzt ist Baba K als Coach Trainer wieder zurück. Ebenfalls auf der Bundesliga-Böne, nämlich bei Union Berlin. Bei den Köpernikern haben die beiden unterschrieben. Und ich habe mich mit Baba K. Viel darüber unterhalten in dieser Folge, aber auch in der darauffolgenden Folge über die Zeit im Mainz, über die Zeit beim FC Lieferingen dieser RB-Akademie, was ihn ausmacht als Trainer, was ihn antreibt, was er auch von Hospitalen von Jürgen Klopp gelernt hat. Deshalb freut euch auf diese und die nächsten Folgen. Viel Spaß! Wie erlebt du jetzt zum ersten Mal so ein Saisonfinale ohne Nervenkitzel aus der neutralen Position eigentlich? So neutral ist es gar nicht natürlich, drückt man da seinem alten Verein. War ja auch jahrelang schon vorher, bevor ich da als Profikot Trainer angefangen habe. Sterevorge und Mitglied. Und ist ja letztendlich auch die Heimatverein, die Heimatstadt. Da ist man natürlich dann nicht ganz so neutral und fiebert trotzdem noch mit mit seinen alten Jungs, alten Staff und bin auch froh, dass das jetzt alles so in eine gute Richtung geht. Wir jetzt so kurz vor dem Saisonfinale stehen, um dann den letzten Schritt dann auch noch mal zu machen. Du hast angesprochen, bis November warst du Kurt Renner bei Mainz von 5 zusammen mit Boz Wenzon. An der Seitenlinie jetzt ein paar Monate Zeit gehabt, um das Ganze so ein bisschen zu verarbeiten. Wir mussten uns ein bisschen mit, weil das war für dich jetzt eine lange Pause. Du hast jetzt so eine lange Pause schon seit oder noch nie gehabt, wahrscheinlich haben wir eben besprochen. Was hast du so gemacht mit der Zeit und wie hast du auch so diese Trennung von Mainz von 5 verarbeitet? Ich glaube, dass das schon jetzt, dass ihr mittlerweile 7 Monate her, und ich glaube, dass das jetzt schon in Richtung, dass man das so in verschiedene Phasen einteilen kann. So die erste Phase, ersten drei, vier Wochen hat man noch ein extrem flauen Marken, sage ich mal, ein extrem ungutes Gefühl. Man muss sich komplett umstellen. Die Enttäuschung ist noch riesig. So, dass man da natürlich sehr, sehr viel reflektiert in dieser Zeit, aber auch ein Stück weit, auch nicht nur reflektiert, sondern auch ein Stück weit vielleicht hardert, mit sich selbst, auch vielleicht ein Stück weit Unzufriedenheit in sich trägt. Was denke ich, erst mal ganz normales, wenn das Ende nicht so vorhersehbar kommt und ein Stück weit überraschen kommt. Ja, und das ist so gerade so für die ersten drei, vier Wochen, dass über dieses Gefühl war, war am stärksten. Und dann ging's los, mit vielleicht ein bisschen loslassen, auch ein bisschen Abstand gewinnen. Na, manfang mal hatte ich nur sehr, sehr viel Kontakt zu Staffmitgliedern, zu alten Spielern, viele Spieler, die sich gemeldet haben, ich glaube, ich habe auch noch mal eine Zeit, die ich auch nicht ganz verstanden habe, noch mal sprechen wollten. Da gab es noch einige Treffen, einige Telefonate. Und wie gesagt, diese zweite Phase ist dann vielleicht mal loslassen, auch ein bisschen loslassen vom Fußball. Und sich anderen Dingen widmen, versuchen sich da auch ein bisschen abzulenken, auch ein bisschen, was zu genießen. Und sich frei zu machen von allem, das habe ich auch gut genutzt, zum Beispiel dann auch Mitte Ende Dezember in den Mexiko gewesen. Da hat dort komplett mal den Fußball zur Seite gelegt, und habe mich wirklich da auf dem Urlaub genießen können. Hab dann noch eine Städtetrips gemacht in der Zeit. Ja, so Dezember Januar. Und mich wirklich versucht ein bisschen da, in die Richtung frei zu machen. Und vielleicht auch mal so ein Urlaub zu machen, den man sonst in der Art oder auch Trips, die man so nicht so machen konnte in den letzten Jahren, weil man einfach auch zu der Zeit nicht machen konnte, weil man einfach auch da natürlich nicht so flexibel war. Dann kommt es in die dritte Phase. Ich glaube, da bin ich jetzt auch aktuell noch drin. Und das ist diese Phase, um dann sich wieder zu nähern, zu nähern an den Fußball zu nähern, an die Bundesliga, die Champions League, die Nationalmannschaft, alles noch mal intensiver zu verfolgen, viele Stadionbesuche, die dann auch dann wieder auf dem Programm gestanden haben, eine Hospitalion, die ich auch so. Die Monat mich viel Spaß gemacht hat, mal einfach mal was anderes zu sehen. Und glaube jetzt ist es einfach wieder so, dass ich mich wieder dem Fußball wieder angenehm hat und dann einfach auch wieder Bock gehabt, in der nächsten Zeit, was Neues mit dem Boot zusammenzustapten. Hospitalion hast du angesprochen und das war ja jetzt keine unbekannte, weil du warst. Was bei Jürgen Klopp in Liverpool erzähl mal, was hast du da mitgenommen, was waren seine Gedanken, als du auch wieder im Flieger zurück nach Frankfurt warst? Ja, also es ist auf jeden Fall wichtig, dass zu erwähnen, erster Linie, ich war zwar beim Jürgen Klopp, weil das der Cheftrainer ist, aber ich habe auch unheimlich viele Stunden mit seinem Staffverbracht, ja, in erster Linie mit Piet Gravitz, seinem Code-Trainer, aber auch mit Pep Linders. Und das war sehr, sehr wertvolle Zeit, weil Jürgen kann man sich vorstellen, hat da einige Termine und natürlich konnte ich mich mit dem Jürgen auch unterhalten. Aber gerade was Fußballinhalte, Trainingsinhalte, Wochenrhythmus, Erfahrungswerte, da konnte ich mich sehr, sehr gut und sehr, sehr viel mit Piet Gravitz und Pep Linders unterhalten und das war wirklich ein super Einblick, vor allem, was so jetzt, wenn du konkret da was hören willst, ist es so, dass es riesen Unterschied, was die Intensität angeht, Pramelyk, ich habe dort drei Spiele verfolgt. Ja, natürlich waren das zwei High-Klass-Spiele mit Liverpool gegen Chelsea und Arsenal gegen Liverpool, aber zwischen drin halt auch mal Tottenham, Erwarten gegen Tottenham. Und du hast einfach bei allen drei Spielen das Gefühl gehabt, es gibt keinen Stopp im Spiel, ja, es ist permanent intensiv, es ist permanent versuchen die Mannschaften auf einen Tor zu geben, ja, aufs Gegnerische Tor zu spielen, es ist wenig verwalten. Und das ist auch das, was mir Jürgen mitgegeben hat, was für ihn so der größte Unterschied ist zwischen Bundesliga und Pramelyk, dass es wirklich 90 Minuten gefühlt am Limit stattfindet in der Pramelyk. Und das alle Mannschaft vom ersten bis zum letzten Spieltag ist Stück weit ums Überleben kämpfen. Und das ist, ist schon auf jeden Fall, hängen geblieben. Ist das Training auch dementsprechend dann anders? Oder sagst du, wo das nicht nur dieselben Inhalte, sondern ähnliche Belastung, selber Aufbau, wie hier, wie du es aus Deutschland kennst? Also es ist ja kein Geheimnis, dass in der Pramelyk deutlich mehr Spiel stattfinden. Und dadurch natürlich die Belastungssteuerung auch dementsprechend angepasst ist, die Belastungszeit deutlich kürzer ist während einer Saison. Dafür aber in der Vorbereitung knallhart gearbeitet wird. Und eigentlich so die einzige Zeit ist auch, wo man sich Dinge über eine längere Zeit erarbeiten kann. Und ansonsten wird sehr, sehr viel Fokus auf die Spiele gelegt, um dass man dann in den Spielen frisch ist und natürlich dann auch am Limit agieren kann. Da wird der Körper darauf vorbereitet, aber auch ein Stück weit dann in sehr, sehr, sehr vielen Wochen auch ein Stück weit geschont, um dann in der Lage zu sein, am Spieltag zu pauern. Weil das sind unheimlich viele Spiele, natürlich sind auch die, der Kader der Mannschaften, das natürlich auch dementsprechend angepasst und größer. Aber trotzdem liegt der Fokus ganz klar da an den Spieltagen. Du hast ja, bevor wir dazu kommen, was dich in deinen Augen als der Kader,
Das ist ja immer so, man hört viel über Kloppo, den Menschenfänger. Aber natürlich ist man nicht hautnah dabei, jetzt warst du es mal. Hat sich irgendwie so dein Bild von ihm bestätigt? Oder was war das für ein Feeling für dich aus der Entfernung? Ein paar Metern, wenn du gesehen hast, "A, K, wie geht er mit dem Spieler?" Also ich glaube, Kloppo auszeichnet, dass er natürlich nicht so gut ist. Und dass er auch individuell weiß, wie er mit den Spielern auch umzugehen hat. Das ist natürlich immer die Kunst, weil oftmals wird unterschätzt, wie individuell jeder Spieler ist. Natürlich gibt es Regeln, die für alle zählen. Aber es ist jeder Spieler auch von seiner Persönlichkeit, von seinem Charakter, anders zu nehmen. Und auch immer wieder, dass er auch immer wieder in der Nähe ist. Und auch immer wieder in der Nähe ist auch der Persönlichkeit von seinem Charakter anders zu nehmen. Und auch ein Stück weit auch da den Schlüssel zu dem Spieler zu finden. Der ist dann immer verschiedener. Es gibt da verschiedene Wege. Und ich glaube, dass seine Kunst ist, dass er wirklich mit jedem Spieler individuell umgeht. Und das ist ihm arbeitet, auch gerade mental, mit dem, was der Spieler braucht. Das frühzeitig rausfindet und dann auch letztendlich so auch daran geht an die Sache. Und was noch mich sehr beeindruckt hat, das habe ich jetzt auch da live vor Ort gesehen. Vorher natürlich schon gehört, aber jetzt nochmal bestätigt, dass er vor jedem Training wie Ansprache zwar hält. Und nach jedem Training auch, aber das Erwerendes Training ist sehr, sehr viel beobachtet. Und seine Kro-Trainer, die Übung ausführen lässt, dadurch wirklich den Blick hat ohne große Emotionen, ohne große Ablenkung, zielgerichtet auf die Spieler, auf die Übung, dann letztendlich auch genau zu beobachten und sich da seinen Bild zu machen. Ich glaube, dass er da auch sehr, sehr viele gute Leute um sich herum auch geschart hat, um, weil er einfach da auch ein Stück weit, auch eine Stärke hat, die seine Leute so auch auszuwählen, dass er davon profitiert, dass die Mannschaft davon profitiert. Und dass er letztendlich dann sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren kann. Das ist das, was ich jetzt auch Liverpool wieder beobachtet habe, zum Beispiel, da der sich während der Übung, das war auch für mich komplett. Ich habe war einer der wenigen Zuschauer, weil es gibt da kein öffentliches Training in England. Und ja, da ist er während des Trainings zu mir gekommen und hat mit mir einfach mal 15 Minuten erzählt, beobachtet, Dinge gesagt, der hat was er sieht. Und das Training lief einfach, den ganzen Zeit weiter. Und seine Kro-Trainer haben dafür gesorgt, dass da Feuer drin ist, dass alle am Limit agieren. Und haben da auch ein rische Geiles Training letztendlich durchgeführt mit der Mannschaft. Und das war für mich beeindruckend einfach diese Arbeitsaufteilung und auch diese Verantwortung, was er seinem Staff überträgt, auch so deutlich noch mal zu sehen. Jetzt vielleicht nochmal angesprochen, wenn wir schon bei dieser Konstellation, Trainer Team und Aufgabenverteilung sind, war das bei dir, bei Boss Wensern, dir und Kro-Trainer Patrick Kahnjür, bzw. Mark Heidenmann, dann in dieser Saison war das ähnlich oder habt ihr das anders gehandhabt? Nein, also ich muss sagen, so Trainer wie Kloppbo, die wirklich nur beobachten, die gibt es glaube ich ganz selten und wenn dann auch nur auf dem allerhöchsten Niveau. Das glaube ich schon, weil es auch ein Stück weit eine Art und Weise ist, die jetzt in Deutschland auch nicht gängig ist. Ja, das ist schon ein Stück weit, da brauchst du sehr, sehr viel dafür, da brauchst du auch irgendwo vielleicht als Trainer, dass du schon ein paar Jahre auf dem Buckel hast und ein Stück weit dann auch ruhiger bist, auch ein Stück weit vielleicht nicht so emotional in einen Training gehst. Ja, und dann brauchst du viele gute Leute um dich herum, die letztendlich ist so machen, wie du dir das genau vorstellt. Ja, und ich glaube, das brauchst du ein bisschen Zeit, um so ein Diveau zu erreichen, um so ein Level zu erreichen, bei uns was aber auch so und da ist der Bo auch jemand, auch wenn er natürlich überwiegend die Hauptübung während eines Training selbst übernimmt, aber dass er auch wirklich extrem viel wertlegt, dass er einen guten Staffum sich herum hat, dass er Leute hat, den er vertraut, aber auch Leute hat die gewisse Dinge einfach ausfüllen, für die er steht und die er gerne sehen möchte. Ja, und teilweise aber auch vielleicht auch Dinge, die wo wir uns gegenseitig ergänzen. Ja, das ist auch eine Stärke von einem Cheftrainer, ja, der braucht natürlich da Persönlichkeit und auch das Wissen, okay, das ist etwas, das kann ich vielleicht selber nicht ganz so gut, aber ich schon mit gute Leute, die genau das können. Und ich glaube, dafür brauchst du Größe, dafür brauchst du Vertrauen, ja, und das ist wirklich auch was das Bo auszeichnet und letztendlich deswegen auch alle in seinem Staff, es mit einer sehr, sehr großen Portion Eigenverantwortung machen und mit einer ganz großen Portion Verantwortung auch machen, weil sie selber spüren, dass er extrem viel damit reinstecken können in die Geschichte. Du hast eben den Satz gesagt, herausfinden, was der Spieler braucht im Bezug auf Klopo, jetzt war aber zu dir kommen, das ist ja ein einfacher Satz mit einem einfachen Inhalt, aber die Quintessenz, das, was es braucht, herausfinden, was der Spieler braucht und das möglich so frühzeitig. Wie machst du das? Ich glaube, dass das auch ein Stück weit, so ein bisschen mit, so ich sage, ein bisschen entweder man hat so ein Stück weit dieses Gefühl, ja, diese Menschenkenntnis oder man hat es auch nicht, ja, und nicht jeder kann auch den Beruf Trainer deswegen ausführen, ja, ich glaube, dass das extrem wichtig ist zu spüren und zu fühlen, wie ein Mensch tickt, ja, und ich glaube, dass das mit einer der größten Stärken eines Trainers auch ist. Und ich glaube, dass ich da in dem Bereich einfach früh für mich erkannt habe, schon sehr früh im Armateurbereich, dass ich schon einiges erkennen, einiges an Verhaltensmuster, an Charakteristikers, ja, an Dingen, die einfach letztendlich auch was, was die Kommunikation mit dem Spieler angeht, auch, dass ich da meinen Gegenüber erreiche, dass ich da meinen Gegenüber auch verstehe, auch ein Stück weit zuhören kann und da einfach spüre, was da notwendig ist. Und, glaube, das ist ein bisschen was, was einem so ein bisschen mitgegeben wird, ja, natürlich kann man das auch ein Stück weit lernen und durch Erfahrung mit mehreren Menschen wird das auch noch besser, ja, aber es ist was, was letztendlich man ein Stück weit dann auch von Natur aus einem damitgegeben wird, um diese Stärke dann nach außen üben zu können und als Trainer dann nutzen zu können. Jetzt sind wir ja schon in dem Thema drin, was dich als Trainer ausmacht. Wenn ich dich jetzt wage, was sagst du selbst in deinen Augen? Was macht bei Kai Hannover als Fußball-Trainer aus? Also ich glaube in erster Linie macht mich aus, dass ich sehr kommunikativ bin, dass ich dadurch auch eng ist und vertrauenswürdiges Feld ist zu den anderen Staff-Mitgliedern, aber auch zu überwiegend auch, oder wichtigst zu den Spieler noch haben, ja, da auch relativ viele Gespräche für ein Gespürentwickel in der Kabine. Ja, was da letztendlich die Mannschaft so ausmacht, was die Mannschaft denkt, was da einzelne Spieler denken, ja, in welche Richtung das geht, ob da auch ein Gefühl für eine Kabine zu entwickeln, das glaube ich auch, einer meiner Stärken, aber auch natürlich ein Spieler auch zu erreichen und auch zu motivieren, vielleicht auch ein Stück weit da anzutreiben mit Gewisse, mit Kommunikation, ich glaube, das ist das, das ist meine größte Stärke als Trainer. Und ja, ansonsten habe ich auch noch andere Stärken und wahrscheinlich auch ein paar Schwächen, ja, über die ich natürlich nicht gerne so sprechen würde, aber die gibt's natürlich auch. Aber ich glaube, wenn du mich so fragst, ist das so diese Abläufe auch dann auch zu erkennen, auch ob eine Mannschaft, ob eine Kabine, ob eine Stimmung, ob eine Intension, die da in dieser Herst einfach herrbt, dass alles in eine richtige Richtung geht und da auch alle oder viele gut und richtig eingestellt sind, ob jetzt die Spieler aber auch im Staff. Das deckt sich gut mit dem, was ich auch gelesen habe im Internet über dich. Zwei im Kickerartikel stand eine der Stärken von Kehrhandweiss, dann umgang mit den Spielern auch mit schwierigen Fällen diesen Ruf erarbeitete er sich bereits in der Mainzer, ohne 19. Du saß, da können wir dich ja noch, da können wir noch ein bisschen abholen, alle Zuhören und Zuhörer. Du bist ja nicht den Weg gegangen über den Profifußball auf die Trainerbank, sondern über den SV-Gonzheim, über den amateur-Fußball, bis hin auf die Bundesliga-Trainerbank. Du saß schon in Gonsenheimer Zeiten.
Hast du einfach dieses Thema Menschenkenntnis, Spielerführungen, Gespür für Spieler zu entwickeln? Darauf schon großen Wert gelegt. Und sagst, ja, ich muss auch gucken in der Kommunikation mit Spielern, wie motiviert man sie? Wie motiviert man denn? Spielern ist eine einfache Frage, aber mit Sicherheit mit Tausend Antworten aber. Es gibt ja auch Tausend verschiedene Typen. Also, da brauchen wir gar nicht auf Spieler oder das Wort "Spieler", sondern erst mal so ein Mensch in den Vordergrund zu stellen. Jeder Mensch tickt anders. Ja, es gibt wenig Menschen, die gleich sind. Und deswegen ist es da einfach, das ein Stück weit rauszufinden, erst mal wie tick dieser Mensch. Was hat er für Ängste, was hat er für eine Intension, was hat er für Gedanken? Ja, und dann kann man natürlich letztendlich auf diese Gedanken, auf diese Intension, auf diese Ängste antworten. Ja, und da versuchen, gemeinsam eine Lösung zu finden. Ja, auch vielleicht zu wissen, was motiviert wen. Ja, und da gibt es auch total viele Unterschiede. Ja, der eine ist eher der Typ, der sich komplett über vielleicht Geld definiert. Der Wohlstand ganz wichtig ist. Der andere sagt, dass es mir wichtig, dass ein Trainer komplett auf mich steht. Ja, wenn ich nicht fünfmal gelobt werde, während eines Trainings dann verlier ich vielleicht selbst Vertrauen. Ja, und dann bin da eher der sensible Typ. Also, da gibt es, zum Beispiel, da auch darauf weitgelegt, bei bestimmten Spielern sie dann auch viel zu loben. Derinitiv. Definitiv. Also es gibt Spieler, die wissen, wie gut sie sind. Die haben so eine starke Persönlichkeit, dass er extrem überzeugt sind von sich. Natürlich lobt sie auch. Und stärkst die, aber die nimmst du eher natürlich auch in eine Verantwortung. Und eine Rolle einfach, weil sie selber so am Limit sind, was die Selbstvertrauen angeht. Ja, und die Persönlichkeit extrem groß ist, dass da einfach noch mehr Verantwortung für die Mannschaft daraus entwickelt wird. Diese Spieler brauchen nicht zu sehr noch, die sind nicht zu sehr mit sich selber beschäftigt und können da helfen, Dinge in der Mannschaft einfach noch voranzubringen. Dann gibt es andere, die musst du erstmal selber, oder die müssen sich erstmal selber so hinkriegen, dass er immer Leistung bringen können. Und die brauchen dann vielleicht mehr Hilfe. Ja, und dann sind dann die, die vielleicht auch das eine oder andere Lob mehr brauchen. Da gibt es andere, die brauchen vielleicht die eine oder andere Ansage auch mehr. Auch drauf hinzuweisen, bevor es mal richtig knallt. Auch mal frühzeitig drauf hingezubeisen, du bist vielleicht hier gerade nicht auf so einem guten Weg. Vielleicht überdenkst du das mal, machst das das so und so. Und dann sind deine Aussichten auf Spiezeits, wenn deutlich höher. Ja, ohne das vielleicht der Spieler, das Gespräch mit dir sucht, aktiv da reinzugehen. Ja, aktiv da reinzugehen, wenn du Dinge erkennst. Und ich glaube, dass da sich auch viele, viele Schwertungen einfach da hinzugehen, wo es ungemütlich ist, in einem direkte Konfrontation oder in direkten Austausch mit einem Spieler, der vielleicht auch mal unzufrieden ist oder der vielleicht, wie du es gerade gesagt hast, schwierig, ich würde da gar nicht so, so dieses Wort schwierig benutzen für diese Spieler, sondern vielleicht auch mal Meinungsstarkt oder vielleicht einfach anders. Ja, und das ist aber das Besondere, solche Spieler dann auch, dahin zu bekommen, dass sie letztendlich ihre Stärken für die Mannschaft mit einbringen können. Kommt ihr da direkten Spieler in Sinn? Da kommen einige Spieler in Sinn. Jetzt in der A-Jugendzeit, wenn das nicht mehr ansprich, das war natürlich ein sehr, sehr anspruchsvoller Jahrgang mit vielen Jungs, die schon nationalspieler waren, frühzeitig, die hochgelobt wurden, die vielleicht ein Stück weit da auch. Ja, vielleicht auch ein Stück weit noch mal ein bisschen in die Richtung Profifusball vorbereitet werden mussten. Und dann fallen wir wirklich einige Spieler ein. Wir fallen auch Spieler in Liefering ein, in der Zeit in Salzburg, aber auch damals in Grönsenheim, ja, wenn ich mir derzeit überlege, die A-Jugendregionalieger und die Herenoberlieger, die ich trainiert habe, da gab es auch ganz viele verschiedene Charaktere. Also die Spielertypen oder die Menschen, die sind überall ein Stück weit gleich. Und letztendlich musst du den Schlüssel einfach zu den Fenden finden. Und da eine braucht mehr, da andere weniger. Du hast eben gesagt, die Kabine muss in Ordnung sein und du versuchst dafür, einen Gespür zu entwickeln. Als du und Bo, ich glaube, es war im Januar 2021 nach Mainzkam, lag der Verein, lag das Team ja am Boden abgeschlagen, im Keller der Bundesliga kaum jemand hat noch daran geklaupt, dass man diese Saison noch retten kann, dass man da noch den Klassen halt feiern kann. Aber es ist genau so eingetreten. Da war dir für das Umfeld hier, wie die Halsbringer, die von Lieferingen zurück in ihre Heimat nach Mainz gekommen sind, die Bundesliga-Mandschaft übernommen hat, war zu dem Zeitpunkt die Kabine in Ordnung? Ich glaube, es hat so drei, vier Wochen schon gebraucht, um zu vermitteln, um Spieler letztendlich auch mit ins Boot zu holen und zu der Mannschaft auch dann zu vermitteln, was wir für Werte pflegen wollen und was für was wir stehen und für was auch diese Mannschaft stehen soll, wenn wir es noch schaffen wollen, gemeinsam. Und ich glaube, das extrem wichtig war, erst mal eine Mentalität reinzukriegen. Die Kabine ist euch, ihr könnt euch da voll austoben. Es gab gewisse Verbote vorher, es gab ganz strikte Regeln, ganz viele. Kannst du dazu was sagen? - Ja, ich kann sowas sagen, konkret das Handyverbot war in der Kabine. Ja, dann haben wir irgendwann gesagt, wir sind im Jahr 2021. Und du kannst dir nicht den Spielern in der Kabine, das Handy verbieten. Das ist das, was die brauchen, die kommunizieren, damit die viele nutzen, dass Social Media mit der Freundin, vielleicht mit dem Kind schon da oder andere Kontakt, oder. Das ist einfach, was, wo du einfach dieses Wohlfühlgefühl den eigentlich wegnimmst. Ja, wenn sind die Kabine gekommen. Ich glaube, es ist ein andere Dingewischtig, um miteinander zu kommunizieren. Du kannst keine Menschen zwingen, miteinander zu kommunizieren, indem du ihnen das Handy wegnimmst. Und uns war es wichtig, dass sie, dass die Mannschaft versteht, die Kabine, das ist euer Raum. Ja, die ihr habt da, ihr könnt Musik hören, ihr könnt eurem Miteur in Handy, sie könnt rumalbern, ihr könnt so laut sein, wie ihr wollt, das stört kein. Ja. Dann laufen nicht fünf Koträner rum, oder drei Physiotheraume und die kontrollieren, wie ihr euch da verhaltet. Ja, sondern es soll Spaß machen. Ja, aber wenn wir dann auf dem Platz gehen, dann ist es auch klar, dann ist volle Aufmerksamkeit und volle Intensität, volle Vorausverausgabung gefragt. Und ich glaube, das zu vermitteln hat schon drei, vier Wochen gebraucht. Ja. Aber die Jungs haben es relativ schnell angenommen, weil sie genau gemerkt haben, okay, die sind neben dem Platz sehr locker, sehr gesprächig, sehr kommunikativ, aber auf dem Platz haben sie eine klare Vorstellung, wie was zu laufen hat. Und diese Mischung war, glaube ich, sehr, sehr wichtig, diese Mentalität da rein zu bekommen. Ja. Das ganze sehr im Prozess und wie du das funktioniert, die von heute auf morgen. Was war so dann die ersten Anzeichen für dich, wo du gemerkt hast, okay, das fruchtet jetzt langsam? Ich glaube, es war erst mal so ein wichtiges, glaube ich, erst im vierten Spiel, das wir erst mal gemeinsam als Mannschaft, was großes geschafft haben und damals, glaube ich, bleibt sich auf dem zweiten Platz. Ja, waren die damals zweiter oder dritte ich weiß nicht genau. Zu schlagen zu Hause, auch mit den Mitteln, die wir vorgegeben haben, mit der Art und Weise wie. Ja, und da haben wir so den ersten Sieg gemeinsam geholt und gleich gegen so eine große Mannschaft und da hat die Mannschaft gemerkt, okay, es steckt schon, was in der Mannschaft drin, du kannst schon auch mit dieser Mannschaft erfolgreich sein. Weil natürlich, wenn du vorher sechs Punkte nur hast, ja, in der ganzen Hinrunde, fast, auf 15, 16 Spiele waren, mit sechs Punkten, dann fälltst du ein Stück weit, erst mal vom Glauben ab. Und dann verlierst du komplett dein Selbstvertrauen und glaubst doch nicht, dass du mit der Mannschaft erfolgreich sein kannst. Und das war schon mal ein Schritt. Ich denke auch, dass auch ein paar Transfers uns ganz gut getan haben, das heißt auch paar Abgänge, paar Zugänge, die einfach zu diesem Zeitpunkt extrem wichtig waren, um einfach eine bessere Hirashi innerhalb der Mannschaft schaffen zu können, und da viele haben mich darauf angesprochen, und ja, es war so wichtig, dass der Matheta einfach da weggegangen ist als Beispiel. Ja, wir haben ja nur eine Woche oder zwei im Training gehabt. Ich muss sagen, ich weiß es nicht, ich glaub, dass so wichtig war, ob das so, aber vielleicht hat sich da vor in der Zeit schon so vieles festgefahren bei diesem Spieler mit innerhalb des Vereins, dass vielleicht die Basis einfach nicht mehr da war. Aber ich glaube, dass er überhaupt kein böse, artiger Mensch oder kein, irgendwie hat sich einfach vieles festgefahren.
gefahren gab. Da muss man dann noch letztendlich reagieren und da die nötigen Schritte, z.B. Domekoa, der Mannschaft damals sehr gut getarnt, da kostar die beide da aus Frankfurt kam, Robert Glatzel, der auch noch kam. Das waren dann wirklich Mannschaftstüpen, die einfach dieses Denken einfach so dieses mantschaftliche Denken da auch ein Stück weit dann noch mehr gefördert haben. Und viele Spieler, die auch schon da waren, die dann einfach gemerkt haben, okay, das geht jetzt in die Richtung und das wir waren unzufrieden vor und jetzt können wir unsere stärken, da voll mit einbringen. Wir können ein Stück weit dann auch mit Verantwortung übernehmen, dass es in die Richtung geht. Da haben sich unheimlich viele Spieler rauskristallisiert. Das Robin-Sentner war damals im Tor, ob das Leo Barreiro war, dem jungen Alter schon extrem reif und weit war, wusste genau was, was auch letztendlich eine Mannschaft brauchen, erfolgreich zu sein. Johnny damals, ja. Aber auch unsere Jungs damals, ausländischen Jungs, wie St. Tschüßt, wie Nia Kate, Adam Charley, der vor ein paar Monate vorher noch suspendiert wurde, hat bei uns eine extrem große Rolle, wichtige Rolle in der Kabine gespielt, weil das alles Jungs auch sind und waren, die Stück weit unzufrieden waren mit der Führung, aber schon typen waren die gerne Verantwortung übernommen haben und die gerne auch Spiele gewonnen haben. Das hast denn in jedem Training gemerkt, die letztendlich auch sich so weit im Dienst der Mannschaft voll mit eingebracht haben, weil die Basis dafür dann da war und weil sie es durften, weil es die Trainer auch erlaubt hat. Es war eine gute Zeit, es war mit die schönste Zeit, die ich je als Trainer hatte, emotionalste Zeit, sowas mit der Heimatstadt zu schaffen und ja, werde ich auch nie wieder vergessen. Wo dich mit Sicherheit auch jeder beim Bäcker und sonst irgendwo in Mainz auf angesprochen hat, und das ist ja auch logisch. Das ist ja auch das, was man als Außensstände aus dem Profifuß mitbekommen wie entscheidend der Kopf ist, gerade nach negativ laufen, dass man wieder den Klauben zurückfindet, dass man auch RB Leipzig als vermeintliche Außenseiter schlagen kann. Als Trainer, oder jeder Trainer, der schon länger dabei ist im Trainergeschäft, der wird mit Sicherheit mal so eine richtig harte Nuss als Spieler gehabt, der hat so am Anfang der Saison, der nimmt mir nicht so ab, wenn ich mich vielleicht nicht so ernst beziehungsweise nimmt mir nicht alles so ab, was ich ihm der Mannschaft bredige und der Mannschaft erzähle, hat es zu dessen dann der gesamten Trainerlauf auch mal? Ja, auf jeden Fall. Es gibt natürlich auch, wie ich mache jetzt hier, also ich habe jetzt hier sehr, sehr viele über meine Stärken als Trainer berichtet, aber es gibt natürlich auch Spieler, da ist, ich will ich sagen, Haupt von Malz verloren, aber da ist einfach, wenn sie nicht spielen, sind sie überhaupt nicht erreichbar, ja, so ein Stück weiter. Auch es gibt natürlich auch solche Spielertypen, und da musst du einfach versuchen, letztendlich diese Spieler, schickweise auch in Ruhe zu lassen, bis zu einem gewissen Punkt, klar zu sagen, okay, ich sehe es, dass du uns auf jeden bist, ich kann dir leider aktuell nicht viel mehr Aussicht auf Spielzeit geben, aber ich lasse dich in Ruhe, ja, ich lasse dich in Ruhe, ich lasse dich in Ruhe, wenn du mal im Gesicht ziehst, wenn du vielleicht mal in einem Training nicht ganz so funktionierst, ja, letztendlich ist es aber immer ein Geben und Neben, und es ist halt wichtig da auch, dass das keine Übermaß animmt, ja, das hat die Mannschaft dadurch nicht runterzieht, und das ist ein Stück weit dadurch jetzt nicht irgendwie, was verloren geht für die Mannschaft, und ich glaube, dass das extrem wichtig ist. Wir hatten, ich habe einen Beispiel nennen, wir hatten Kevin Stöger, der super Fußballer ist, war, ja, das hat jeder gesehen, das haben wir auch natürlich gesehen, aber einfach auch da eine sehr, sehr starke Konkurrenz inmittelfeld hatte und einfach an, wir auf andere Spielertypen durch unsere Spielweise, wie wir es gespielt haben, dann auch gesetzt haben, ja, und das ist so mit einer der wenigen Spieler, die bei uns war, die nicht besser geworden sind, weil wir sie ihnen natürlich nicht so gefördert haben, mit Spielzeit, ja, und der Jungen hat Spielzeit gebraucht, ja, und letztendlich hat er sich dann irgendwann entschieden, zu einem anderen Verein zu gehen und wird dort sehr anerkannt und ist jetzt einer der wirklich begehrtesten Bundesliga-Spieler, also auch so Fälle gibt es, ja, dass jemand einfach nicht zum System passt, ja, oder wie hat man dann sowas? Es ist schwierig, es ist schwierig, natürlich sind wir auch, weil er ein sehr ergeiziger Spieler ist, war auch sehr, sehr schwierig, wir haben viele Gespräche geführt, wir haben mit versucht, über Einwechslung Stück weit zu motivieren, ja, wir haben versucht in ein Stück weit dann auch sein Spiel, auch im Training dann letztendlich auch aufziehen zu lassen und auch wenn es praktisch gegen unsere Vorstellung war, dann nicht jedes Mal ihm dann noch auf die Nerven zu gehen und vielleicht ihn einfach ein bisschen Stück weit laufen zu lassen, weil wir einfach gemerkt haben, es ist für uns eher ein Einwechsl-Spieler, ja, es ist nicht der Spieler-Typ für das, was meinst du, für den meinst du fünf Fußball, den wir gespielt haben, der dafür steht, der aber unheimlich viele andere Fußballer gesichstärken hat und dann tut es ein, dann als Trainer natürlich auch weh, so ein Spieler auf der Bank zu lassen, weil man dann eigentlich in vielen Trainings einheiten sieht, wozu er eigentlich in der Lage ist, ja, aber einfach auf andere Spieler mehr baut, ja und glaube, dass das da Kommunikation wichtig war, dass einfach da auch die Kommunikation, der war total anerkannt, in der Mannschaft, der war total anerkannt auch im Staff von uns und jeder hat ihm das Gefühl gegeben, dass er mit dazu gehört und dass er schon gut ist, aber die Trainer sind halt die Aschlöcher, ja, und das war dann in dem Fall für das, was er gebraucht hat, ja, das finde ich auch gut, ja, sowas, wenn dann der Kontakt zu ihm trotzdem sehr, sehr eng beilbehalten wird, auch wenn es ein Spieler ist, der, der nicht so oft spielt, ich glaube, das ist auch extrem wichtig, ja, da nicht sich nur auf die Elf zu konzentrieren und nur auf die drei Zellen, sondern da zu versuchen immer und weg zu finden, dass man wenigstens sich noch in die Augen hucken kann und dass man trotzdem irgendwie die Basis hat, gemeinsam erfolgreich zu sein. Ja, ich glaube, das auch hatte Christian Streichma, gesagt nach einem Spiel in einer sehr erfolgreichen Phase vor zwei, drei Jahren, also die Elf Spieler, die da spielen, die brauchen mich gerade nicht, sondern die, die hinten dran sind, die brauchen mich in der Punkte Kommunikation, im Punkt, du Trainings, Punkt, du Fokus, vielleicht gegen Ende dieser Folge, das ist ja auch ein ganz spezielles Thema, diesen Spielern zu vermitteln, dass sie Teil des Teams sind, dass sie wichtig sind. Wie schafft man das denn mit Elf Spielern logischerweise kann man keine gute Saison spielen? Ich glaube zum Beispiel, als Beispiel, ich könnte noch mal auf ein anderes Beispiel gehen, was sehr gut dazu passt, Adam Chalai. Adam Chalai war damals, habe eine schwere Vorgeschichte gehabt, denn Mainz, ja, trotzdem hat die Mannschaft immer hinter ihm gestanden. Spieler Streichma, meinst du? Die Spieler haben sogar für ihn gestreikt, das ist glaube ich erst mal die Geschichte der Bundesliga, ja, gibt es viele Spieler, die dann sagen, er kommt, lassen alleine ins Verderben und aber die waren hinter ihm und das hat auch ein Grund gehabt, weil der Adam, ein Gerechtigkeitsfanartiger ist, der Adam, jemand ist, der auch sehr, sehr viel an das Team immer denkt und da auch diese Fähigkeiten als Führungsspieler mitbringt, als vielleicht irgendwann sogar als Trainer, ja, er ist einfach der Typ, der den Gesamtblick auch auf das Ganze hat. Wir haben relativ schnell gemerkt, okay, der Adam ist auch schon jetzt auch einem gewissen Alter, wo er natürlich nicht alles so voll mitziehen kann, was für unser Spiel auch letztendlich auch sehr, sehr wichtig ist, gerade im Spiel im Anlauf falten, in den gewissen Dingen, die ja sage ich mal da vielleicht ein Stück weit, da die Dynamik gefällt oder aber er hat andere Stärken, ja, andere Stärken und das war vor allem wenn er auf dem Platz stand, hat so ein Wandspieler, ja, hat jemanden, der die Bälle gut klebt, hat so viel besseres Gefühl in der Mannschaft, weil Adam auf dem Platz war, ja, weil er Adam eine Persönlichkeit ist und glaube für ihn dann eine Rolle, das er weiß, ey, ich werde Spiel mal von Anfang an, mal werde ich eingewächselt, aber ich habe hier eine wichtige Rolle, also ich komm hier regelmäßig, bin ich hier auf dem Platz, auch wenn ich nicht immer von Anfang an spiele, ich will zwar immer von Anfang an spielen, aber trotzdem haben diese Trainer eine Rolle für mich und dies klar kommuniziert und daran halten sich die Trainer auch, gleichzeitig, wenn ich diese Rolle habe, fühle ich mich anerkannt und kann der Mannschaft sehr, sehr viel zurückgeben, das heißt ich sorgt dafür, dass meine Mannschaft im Training jede Spiel gewinnt, wenn ich schreichte zusammen, ja, weil ich nicht verlieren kann als Beispiel gewinner Typen, Gewinne mentalität reinzubekommen, eine Kabineordnung zu schaffen ohne dass man selber drin ist, weil er genau weiß, was Stück weit eine gute Kabine, atmosphere raus macht und man auch genau weiß, was sich starke hört Das war der Erfahrung, der jahrelang erfangen war.
und viele Dinge regeln kann, ohne dass man selber da in der Kabine ist. Und das ist ein Stück weit die Position vom Adam gewesen. Und war extrem wertvoll für uns, auch wenn er nicht jedes Spielen der Rückgründe von Anfang an gespielt hat, aber hat er eine feste, feste, wichtige Rolle. Sehr spannend, das Thema Rollenklareit. Hatte ich auch mit Christian Wück besprochen in den Folgen voran, gerade in seinem erfolgreichen O-17-Team, mit dem er Weltmeister und Europa-Meister geworden ist. Wir daran gegangen ist, weil als Verbandstrainer du ja deutlich seltener deine Spieler siehst, aber sie auch über einen längeren Zeitraum vielleicht insgesamt als ein Vereinstrener begleiten kannst. Und so war es bei ihm, da könnt ihr auch, wenn euch das Thema Rollenverständnis, Rollenklareit, das Ganze näherbringen. Da könnt ihr auch noch mal reinhören, wenn euch das Thema interessiert. An der Stelle würde ich sagen, Bauwag machen wir einen Cut, denn das war ja nur ein Teil, über dem wir mit dir noch sprechen wollen, in Folge 2. Das können wir schon mal ein bisschen ankündigen. Geht es mir vor allem darum, über deine Station vor meinst. Was hat dich geprägt? Was hat dich zu dem Trainer gemacht, der du jetzt bist und wir haben es angesprochen. Du bist kein Ex-Profifusballer, der dann darüber reines, sondern du hast dir das quasi vom Amateur-Fußball aus. Er arbeitet nach oben über das NLZ von Mainz 05. Und das finde ich jetzt auch ganz spannend. Wir haben ja auch in der zweiten Folge besprechen. Das Thema FC Lieferring. Du warst dort mit Bus Wensern zusammen, auch schon, vor deiner Station bei Mainz 05. Ich habe mir nun mal rausgeschrieben, welche Spieler da dabei waren, mit Nico Seihwald, Benjamin Scheschko. Karim Adiemi, glaube ich, auch alle, die man jetzt in der Bundesliga oder in ein Schemmslig sieht. Das interessiert mich darüber quatschen wir der nächsten Folge. An der Stelle schauen wir, danke dir und bis zum nächsten Mal. Sehr gerne. Bis bald.
Podcast Summary
Key Points:
Baba K. Hanfer, ehemaliger Co-Trainer von Mainz 05 unter Bo Svensson, ist nach einer siebenmonatigen Pause zurück im Fußball und nun bei Union Berlin tätig.
Die Trennung von Mainz 05 durchlief er in drei Phasen
Eine Hospitation bei Jürgen Klopp in Liverpool zeigte ihm die hohe Intensität der Premier League und die klare Aufgabenverteilung zwischen Klopp und seinem Co-Trainer-Team.
Klopp zeichnet sich durch individuelle Spieleransprache, genaues Beobachten im Training und die Delegation von Verantwortung an seinen Staff aus – ein Modell, das auch Svensson ähnlich praktiziert.
Hanfers größte Stärke sieht er in seiner Kommunikationsfähigkeit und seinem Gespür für die Kabine, um Spieler individuell zu motivieren.
Summary:
In dieser Podcast-Folge spricht Baba K. Hanfer über seine Zeit nach der Trennung von Mainz 05 und seine Rückkehr in den Fußball. Die ersten Wochen nach dem Abschied waren von Enttäuschung und Selbstreflexion geprägt, gefolgt von einer Phase des Loslassens mit Urlaub in Mexiko und Städtetrips.
Mittlerweile hat er sich wieder dem Fußball genähert, besucht Stadien und absolvierte eine Hospitation bei Jürgen Klopp in Liverpool. Dort beeindruckte ihn vor allem die enorme Intensität der Premier League, die ohne Pausen auskommt, sowie Klopps Fähigkeit, individuell auf Spieler einzugehen und seinem Co-Trainer-Team große Verantwortung zu übertragen. Hanfer betont, dass solche Trainer selten sind und viel Erfahrung erfordern, ähnlich wie bei Bo Svensson, der ebenfalls auf ein vertrauensvolles Umfeld setzt.
Seine eigene Stärke sieht er in der Kommunikation und im Entwickeln eines Gespürs für die Stimmung in der Kabine. Er erklärt, dass jeder Spieler anders motiviert werden muss – einige brauchen Lob, andere mehr Verantwortung. Diese Menschenkenntnis sei teils angeboren, teils durch Erfahrung erlernbar.
Hanfer hebt hervor, dass es entscheidend ist, die Bedürfnisse jedes Einzelnen frühzeitig zu erkennen, um als Trainer erfolgreich zu sein. Die Folge endet mit einem Ausblick auf seine neue Aufgabe bei Union Berlin.
FAQs
Baba K. ist ein Coach-Trainer, der unter Bo Svensson bei Mainz 05 in der Bundesliga arbeitete und später bei Union Berlin unterschrieben hat.
Er beschreibt drei Phasen: zuerst eine Phase mit Enttäuschung und Reflexion, dann eine Phase des Loslassens und Ablenkens, und schließlich eine Phase der erneuten Annäherung an den Fußball.
Er hat gelernt, dass in der Premier League die Intensität über 90 Minuten extrem hoch ist und dass Klopp viel Verantwortung an seinen Staff delegiert, um sich auf das Beobachten zu konzentrieren.
Er nutzt Menschenkenntnis und Kommunikation, um die Persönlichkeit jedes Spielers zu verstehen und entsprechend zu motivieren, sei es durch Lob oder durch mehr Verantwortung.
Er ist sehr kommunikativ, entwickelt ein Gespür für die Stimmung in der Kabine und kann Spieler motivieren und erreichen.
In der Premier League gibt es deutlich mehr Spiele, daher ist die Belastungssteuerung angepasst und die Vorbereitung ist intensiver, während der Fokus auf den Spieltagen liegt.
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