#30 - Wie arbeitet ein Junioren-Nationaltrainer, Christian Wück?
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Christian Wirk beschreibt den dritten Meilenstein seiner U17-Mannschaft, der zur Einheit und letztlich zu Titeln führte. Nach einem Wintertrainingslager in Pina Taha, wo seine Mannschaft England erst mit 3:0 besiegte und zwei Tage später 0:6 verlor, erkannte er ein Konstanzproblem. Die Psychologin offenbarte, dass Spieler nicht wussten, was der Trainer von ihnen hält – trotz regelmäßiger Feedback-Gespräche. Daraufhin entwickelte das Trainerteam für jeden Spieler eine "Player-Kart" mit einem persönlichen Hashtag und drei Charaktereigenschaften. Diese Karten wurden vor der Eliterunde in der Kabine laut vorgelesen, was Gruppen wie "Gangster" und "Schwiegersöhne" aufbrach und gegenseitiges Verständnis förderte. Spieler erkannten plötzlich Stärken anderer, die sie vorher nicht wahrgenommen hatten, was Rollenklarheit und Akzeptanz schuf. Dieser Prozess wiederholte sich bei der WM mit neuen Spielern. Wirk betont, dass Vertrauen und Zutrauen entscheidend waren: Er übernahm den Satz "Das Limit bin ich" und verkündete vor Turnieren selbstbewusst "Wir werden Europameister", um den Glauben zu stärken. Vor den Finalspielen gegen Frankreich waren Ansprachen bewusst kurz und faktenbasiert, da der Gegner bekannt war; stattdessen setzte man auf Motivationsvideos von Profitrainern und emotionale Botschaften. Die Player-Karts und die ehrliche Kommunikation waren laut Wirk der wichtigste Meilenstein, um die Mannschaft zu formen und Titel zu gewinnen.
Wir haben im Wald besitzt, mit der in der Dreierkette abgekippt mit dem asimitischen Linksverteiliger und im breitziehen linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga, sie nicht die Mühleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Und damit herzlich willkommen zurück zu Teil 2 des Podcasts Interviews mit Christian Wirk. Wenn ihr die erste Folge noch nicht reingehört habt, dann macht's auf jeden Fall, um euch aber ein bisschen abzuholen. Haben wir da schon mal darüber gesprochen, wie letztendlich der Weg zum Europameister und welpen Haßertitel für die deutsche O17 funktioniert. Hat welche Meilensteine, die Mannschaft um Christian Wirk, letztendlich Meistern, musste welche Meilensteine, welche Ausschlaggebende Momente, aber die Mannschaft so zusammengeformt haben. Und da sind wir auch noch nicht auf dieser gedanklichen Reise zum Ende gekommen. Christian, du hast ja, wie gesagt, von drei Meilensteine gesprochen. Bei zwei haben wir gesprochen mit dem Lehrgang rund um die beiden Spiele gegen Frankreich, aber auch als zweites Spiel gegen Oroquai. Was ist denn so der dritte Meilenstein gewesen, der diese Mannschaft geformt hat, zu der Einheit, die sie dann am Ende auch bei auf dem Platz? Ich glaube, ich muss ein bisschen weiter ausholen, bevor ich zum dritten Meilenstein komme. Wir hatten mit der O17 ein Winterträningslager in Pina Taha, das jährliche Trainingslager, wo wir mit den Jungs wirklich nochmal viel individuell auf dem Platz trainieren können und ein bisschen mehr in die Mannschaftliche Trainingsphase gehen können. Und auch da hatten wir Glück, weil wir zu diesem Zeitpunkt zwei Testländer-Spiele gegen England machen durften. Und die waren auch in Pina Taha und haben sich dort auch vorbereitet. Und wir hatten zwei Länderspiele, das erste Länderspiel gegen England. Das stand es nach fünf Minuten drei zu null für uns. Und das muss man sich erstmal auf die Zunge zergehen lassen. Deutschland England, und es steht nach fünf Minuten drei zu null. Ich glaube, die Englander wussten gar nicht, was passiert. Weil wir so eine Wucht innerhalb dieser ersten Minuten entwickelt hatten, die sie nicht verteiligen konnten. Und wir haben das Spielland dominant zu Ende gespielt, das Spiel ist drei zu null ausgegangen. Es war von der ersten bis zuletzt ein Minute sehr, sehr dominant von uns. Und wir spielen zwei Tage später wieder gegen England, gegen den gleichen Gegner mit der gleichen Mannschaft. Ich hatte die gleiche Anfangsformation aufgestellt und wir verlieren das Spiel sechs zu null. Zwei Tage später. Und bis zur Eliterunde dann im März vergingen zwei halben Monate. Und wir haben genauso wie es gegen die Englander war. Keine Konstanz in unsere Leistung gebracht. Das lag immer wieder an individuellen Fehler, an Sachen, die die greifbar waren, aber nicht wirklich nennbar. Und da haben wir uns dann Gedanken gemacht, wir wussten, dass wir jeden schlagen können. Wenn wir unsere Leistung auf dem Platz zeigen, aber wir wussten auch, dass wir irgendwas war, was uns diese Konstanz nicht auf dem Platz gebracht hat. Und wir haben uns dann zusammengesetzt mit unserer Psychologin, die Mannschaft auch seit zweieinhalb Jahren, das seit der R15 betreut hat. Und da kam dann das erste Mal eben diese Gangster und Schwiegersöhne zur Sprache. Weil wir gemerkt haben, okay. Wenn wir zum Essen gehen, die Jungs sitzen zusammen, es treffen sich fast immer die gleichen an einem Platz, an einem Tisch. Und wir wussten, dass sie sich mochten, dass es keine Diskrepanz zwischen diesen beiden Gruppen gab. Aber Keala kam dann irgendwann zu mir und hat gesagt, sie hat jetzt mal als Keale in unsere Psychologin. Sie hat jetzt mal mit zwei Spielern gesprochen und hat ihnen eine einfache Frage gestellt. Und zwar war die Frage, was denkt ihr eigentlich, was der Cheftrainer von euch hält? Und beide haben unabhängig voneinander gesagt, vor, dass es schwierig, das weiß ich gar nicht. Jetzt muss ich wieder ausholen. Wir machen nach jedem Lehrgang ein Feedback-Gespräch mit dem Spieler. Ein entweder ein Führunggespräch oder sind alle Trainer zusammen mit dem Spieler und wir erzählen dem Spieler, dass wir an ihm schätzen. Wir erzählen dem Spieler, wo er noch Potenziale hatte, was er schon gut macht, wie wir die Entwicklung von ihm sehen. Und dann kommt so eine Aussage von zwei Spielern unabhängig voneinander und da merke ich dann schon, dass da halt irgendwas nicht stimmen kann, wenn so eine Aussage von den Spielern kommt. Und das sind wir dann drauf gekommen, dass wir gesagt haben, okay, wir müssen den Spielern klarmachen individuell, wie so wir sie einigen. Eingeladen haben, was wir in ihnen schätzen, wie so wir ihnen zutrauen, Deutschland nationalspieler zu werden. Und zusätzlich ist es unheimlich wichtig, der Mannschaft diesen zwei Gruppen zu zeigen, zu sagen, welches Spieler jeder, welches stärken jeder einzelne Spieler hat. Und dann sind wir dazu gekommen, dass wir Player-Katz entwickeln. Wir haben für jeden einzelnen Spieler eine Player-Katz geschrieben mit einem Hashtag, den wir den Spielern gegeben haben, die Spielern reden und sprechen meistens nur mit Hashtags oder das ist ziemlich populär im Moment, mit Hashtags zu kommunizieren. Deswegen haben wir uns im Trainer-Team zusammengesetzt, in jedem einzelnen Spielern Hashtag gegeben, der war manchmal witzig, der war manchmal Fußball-spezifisch, der war manchmal auch ein Hashtag, der gar nichts mehr Fußball zu tun hatte. Und zusätzlich haben wir drei Charakter-Eigenschaften auf diese Player-Katz geschrieben, um den Spielern zu zeigen, zu sagen, nochmal zu verschriftlichen, was wir an jedem einzelnen Spieler so wertvoll finden. Dann waren wir ein Tag vor der Elite-Runde, vor dem Spiel gegen die Türkei, ich muss dazu sagen, wir hatten als Auslösung die Türkei in der Türkei, wir hatten die Spanien in unserer Gruppe und wir hatten die Finan in unserer Gruppe. Und wir mussten unter die ersten beiden kommen, sonst wären wir nicht zur Europarmeisterschaft gefahren. Und ein Tag davor haben wir uns in der Kabine getroffen und ich habe jeden einzelnen Spieler dann in den Mitte gerufen, habe ihm seine Player-Katz gegeben und er musste laut den Spielern vorlesen, was auf dieser Player-Katz steht. Und wir haben bei vielen Spielern gemerkt, dass es ziemlich schwierig ist, mal laut vor den anderen vorzulesen, was auf dieser Player-Katz steht, weil es ja um ihn persönlich ging. Und wir haben zusätzlich noch festgestellt, zum Beispiel bei einem kurzen Gespräch von zwei Gangstern, dass sie bei einem Spieler diese Charakter-Eigenschaften, die wir draufgeschlemen haben, noch überhaupt nicht wahrgenommen hatten. Das heißt, so haben sie den Spieler eigentlich noch gar nicht gesehen. Also wir hatten einen Spieler, das war da alles richtig gemacht, er hatte den Hestek von mir bekommen, alles richtig gemacht, weil ich noch keinen Spieler gesehen habe, der auf dem Platz so viele richtige Entscheidung und trifft. Und dann auch noch perfekt umsetzen kann. Und als ein Gangstern diesen Hestek gehört hat, da hast du richtig gemerkt, dass er jetzt ins Überlegen kommt und denkt, ja, stimmt eigentlich, dass da haben die Trainer recht. Und so haben wir dieses Mannschaftsgefüge ein bisschen aufgebrochen und haben sie selber dazu gebracht, mal über den anderen nachzudenken. Und warum jetzt vielleicht ein Spieler auf der Position spielt und nicht sein Spezieh aus der eigenen Mannschaft? Und ich glaube, das war rückwirkend, unser dritter Meinstein um dieses Mannschaftsgefüge so eng zusammen zu bekommen, wie es dann im Endeffekt auch nötig war, um Titel zu gewinnen. Damit habt ihr letztendlich so ein bisschen Anonimität geraubt, weil die Spieler sich auf einmal, wo sie ja zum größten Zeit, zum Kern schon, sich seit einer Teilbjahren, zwei Jahren, auf einmal richtig kennengelernt haben oder? Ja, richtig. Aber auch da, ich komme jetzt wieder von meiner Vergangenheit, ich war ja auch zwölf Jahre lang Profil. Wie oft habe ich mir Gedanken gemacht, warum jetzt Spieler X spielt und nicht? Und ich wusste es nicht. Ich wusste nicht, warum der Trainer jetzt ein Spieler bevorzugt und mich halt nicht. Und das sind so Erfahrungswerte, die ich einfach mitgenommen habe, in meine Trainerlaufbahn um zu sagen, okay, ich will den Spielern offen sagen, ehrlich sagen, warum ich mich für ihnen entschieden habe und vielleicht nicht für den anderen. Ich glaube, das ist gerade in dem Prozess dieser rollen Klarheit oder rollen Akzeptanz über die man ja immer spricht, in Teamstrukturen, in Hiras-Schi-Strukturen, ganz, ganz wichtig. Ah, ist das sowieso in einem Teenager-Alter, wo jeder sich im Beginn zu finden, bzw. erst mal eh auszuprobieren und zu gucken, was dann vielleicht meine Grenzen, wo man sicherlich noch nicht weiß, wer bin ich eigentlich, wofür stehe ich an sich? Die Art und Weise, gibt mir aber das Gefühl, wenn ich das bekommen hätte, okay, ich weiß jetzt viel mehr, woran ich dran bin. Und wenn du jetzt vor der Frage stehst, okay, welche Start-Evice ist jetzt im Halbfinale im Finale, dann weiß so, wofür ich ein Gegner du triffst, du sagst es, der Mannschaft, du kannst aber auch der Mannschaft ganz klar sagen, diese Typen brauchen. Wir hier und jeder weiß ja dann auch von dem anderen, was ist das eher für ein Typ und durch diese rollen Klarheit oder auch diese Charakter Klarheit eher ist ja jetzt nicht jeder unterschiedlich, denn da ist ja schon auch schnittmängender bei. Es ist aber einfacher nachzuffallzien und diese ehrliche Kommunikation, über die man ja immer spricht, die nicht einfach ist, glaube ich immer, die ist dann einfach gegeben. Ja und ich glaube, das war der wichtigste Mainstein.
der EM. Wir hatten jetzt ja auch vier neue Spieler dabei bei der Weltmeisterschaft, die noch keine Playerkarts von uns bekommen hatten. Und da haben wir auch vor dem ersten Spiel gegen Mexiko, ein Tag davor haben wir es genauso gemacht. Wir haben uns in der Kabine getroffen, haben den neuen Spielern auch wieder Playerkarts ausgehendigt. Die mussten sie vorlesen, die mussten sie der Mannschaft vorstellen und es ist unheimlich wichtig, dass jeder weiß, woran er ist, dass jeder weiß, warum er hier ist und dass man auch seine Entscheidung nachvollziehen. Du hast ja auch mal gesagt, so dieses Vertrauen und Zutrauen, Zutrauen auch in die eigenen Qualitäten, ist letztendlich ja so ein Schlüssel, um selbst persönlich an sein Maximum zu kommen, sich zuzutrauen, so ein Titel mitzunehmen und letztendlich, dass was die Mannschaft verkörpert, hat, war ja auch pures Selbstbewusstsein. Das hat sich das aus deiner Sicht, aber im Laufe des Zuniers noch weiter gesteigert oder ist diese Mannschaft irgendwann auch vielleicht ab diesem Zeitpunkt einfach generell viel selbstbewusster persönlich umgegangen. Der Glaube ist einfach gestiegen und zu dem Glauben gehört einfach das erste Spiel in einem Tuneer. Wir hatten gegen Portugal einen Gegner bei der Europa-Meisterschaft, der auch zum Favoritenkreis gezählt hat. Und diesen Gegner haben wir 14-0 geschlagen, genauso im ersten Spiel Weltmeisterschaft gegen Mexiko, ein der Nordamerikanische Meister gegen den Europa-Meister. Also auch ein Spiel, zwei Mannschaften auf Augenhöhe, wir konnten das Spiel 3-1 gewinnen, also wir haben nicht mit Glück gewonnen oder nur knapp gewonnen, sondern wir konnten beide Spiele dominant gestalten und sind auch verdient als Siegern mit mindestens zwei Tonunterschiedern vom Platz gegangen. Das heißt, das hilft natürlich den Jungs diesen Glauben nicht zu geben, aber das die Jungs selber an sich glauben. Und wir hatten das Glück im Vorfeld der Europa-Meisterschaft bei einer Trainer-Zagung, den Jonas Dachmann dazu haben, den Extremsportler, der unmenschliches leistet. Und der hat es diesen Satz gesagt, bei seinem Vortrag, der bei mir einfach hängen geblieben ist, das Limit bin ich. Und das habe ich mitgenommen, in meiner Ansprache bei der Europa-Meisterschaft, bei der Weltmeisterschaft. Ich habe den Jungs gesagt, trau dir es euch eigentlich zu, einen Titel zu gewinnen oder fahr dir jetzt zu Europa-Meisterschaften, wo erst mal schauen, wo man zu nehmen mit spielen und dann schauen wir, wie weit es geht. Das will ich aber nicht. Ich will keine Spieler mit dabei haben, die einfach nur mit gehen und schauen, wie weiter wir geht, sondern ich will, dass ich Spieler mit dazu nehme, die es sich zutrauen, einen Europa-Meister-Zitel mit nach Hause zu nehmen. Die davon träumen können, wie es ist, wenn einem die Goldmedaille umgehängt wird. Die von davon träumen können, wie es ist, wenn auf einmal die Kanone hinten hochgeht mit den Deutschlandfarben. Und das war ein ganz wichtiger Punkt dieses Vertrauen von uns, dieses Vertrauen von den Spielern an uns, aber eben vor allen Dingen, dieses Zutrauen, dass wir da hingehen und ich habe den Jungs ganz klar gesagt, wir werden Europa-Meister. Ich habe nicht gesagt, wir können Europa-Meister werden. Ich habe Ihnen gesagt, wir werden Europa-Meister, weil wir es können, weil wir es in uns drin haben. Und es wird uns keine Mannschaft schlagen außer wir selbst. Und wenn wir Fehler machen, wenn wir Fehler machen, dann ist es so. Dann sind wir aber auch selbst dafür zuständig. Aber es wird uns keine Mannschaft schlagen können, weil sie besser ist als wir. Hast du das vor dem Turnier schon den Spielerns gesagt, wir werden Weltmeister? Ja, und das waren ganz wichtiger Punkte, weil ich Ihnen ja gesagt habe, das Limitzeit nur ihr, das Limitzeit ihr und ihr entscheidet, ob ihr davon räumen könnt, ihr entscheidet, ob ihr abends ins Bett geht und darüber nachdenkt, wie es ist, wenn ihr die Schale nach oben hebt oder den Bokan nach oben hebt. Und wenn ich es selbst nicht vollebe und ich war wirklich davon überzeugt, es war nicht so, dass ich die Jungs stark reden wollte, sondern ich war davon überzeugt, dass wir es schaffen werden, nicht, dass wir es schaffen können. Und ich habe da, das wäre ja auch nie vergessen, ich habe eine dreifle Stunde in diese Rede investiert, weil einfach ganz viele Punkte mir unheimlich wichtig waren. Und da war eben dieses "Wir werden Euro-Bormaster" ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Was hast du der Mannschaft in der Kabine vor dem Finalspiel gegen Frankreich mitgegeben? Ja, oder "Wir"? Vielleicht kannst du erstmal zu WM sagen, aber auch, ob sich das Unterschieden hat zu dem Finale bei der EM im vergangenen Sommer. Also bei der WM muss ich ganz ehrlich sagen, wir haben uns hauptsächlich auf wirklich Fakten konzentriert. Also wir haben, wir kennen die Franzosen, die Franzosen kannten uns, wir kannten die Franzosen. Es war halt so im Vergleich zu EM haben sowohl die sich als auch wir uns körperlich unheimlich weiterentwickelt. Das heißt, wir sind noch ein bisschen größer geworden. Wir waren noch ein bisschen mehr atletischer. Wir haben gemerkt, dass wir immer bis zuletzt Minute gehen konnten. Also diese Temperaturen, diese Luftfeuchtigkeit hat uns wenig angetan. Und deswegen haben wir uns auf konzentriert, was uns die Franzosen anbieten, welche Schwächen sie uns anbieten, wo Räume entstehen, wo vielleicht ein Spieler ist, der nicht auf seinem höchsten Niveau agiert und darauf haben wir uns konzentriert und haben ihnen gesagt, was auf Jungs, wenn wir es hinbekommen, dann diese Räume zu bespielen, dann werden wir in Überzahl gegen die vierter Kette laufen oder gegen die in verteidiger laufen. Also wir haben uns wirklich auf einige Kifekts konzentriert, weil es gab keine Geheimnisse. Und die Jungs waren so im Fokus im Tunnel, dass sie gesagt haben, nach dem Spiel gegen Argentinien, wo sie 11 m schießen, weitergekommen sind, wo sie auch nach Rückstand das Spiel gedreht hatten und dann leider zum Schluss in der Nachspielzeit noch ein Gegentor bekommen haben. Sie wollten diesen letzten Schritt gehen. Also Motivation mussten wir gar nicht mehr machen. Es war jeder, der mit diesem Team zu tun hat, der auch das ganze Funktions-Team. Wir waren in diesem, jetzt gehen wir diesen letzten Schritt und deswegen haben wir uns mit der Mannschaft wirklich nur auf dieses Fußballerische konzentriert und da ganz wichtig nicht über die Stärken oder natürlich haben wir gesagt, wir müssen vielleicht aufpassen, weil sie schnell umschalten, aber wir haben eigentlich hauptsächlich von unseren Stärken gesprochen und von den Schwächen, die uns die Franzosen anbieten. War dieser Anspruch zeitlich kürzer als sie anderen zuvor bei den vor den anderen spielen? Sie war dementsprechend kürzer, aber die war auch gegen bei der EM beim Finale schon sehr, sehr kurz. Bei den wir die Franzosen ja kannten. Ich habe angefangen mit uns zwei Spielen gegen Klärfontein, in Klärfontein, wo wir gegen die Franzosen ja schon gespielt haben. Wir hatten sie dann in der Gruppenphase der Europameisterschaft, wo wir drei ins Gewonnen haben, werden sie im Finale der Europameisterschaft, wo wir dann im 11-Meter-Schießen gewonnen haben und es war im Grunde genommen der gleiche Trainer, es war fast der gleiche Kader bei der Weltmeisterschaft, wir hatten drei vier Spiele von ihnen in der KU-Fase analysiert, im Trainer-Team, mit unserem Video analysten und wir haben nichts Neues gesehen, das heißt wir haben zwei, drei neue Spieler gesehen, aber die sich in dieses taktisches System der Franzosen komplett eingepasst hatten und deswegen mussten wir die Spieler eigentlich nicht groß davor bereiten, die wussten was auf sie zukommt und wir haben uns auf unsere Stärken konzentriert. Ich habe das ganz gezielt gefragt, denn das ist sehr glaube ich immer so ein Punkt, gerade wenn es um Endspiele geht, man kennt es als Vereinstreiner aus dem Liga-Alltag, wenn es irgendwie die Grand-Stime der Sauffase ganz am Ende geht oder Pokal-Enspiele glaubt, denkt man viel, jetzt muss man aber nochmal richtig in seiner Ansprache was raushauen und dann extrem viel erzählen und ich habe mich da auch erinnert an, wo ich in der Situation war in einem Pokalspiel und glaube ich auch die kürzeste Ansprache mit einer ganzen Sorge halten, weil er ist ein Zeichen an die Mannschaft, man muss nicht mehr viel darüber reden, weil als Zeichen in die Mannschaft ihr könnt, dass wir haben die ganze Sorte zusammen gearbeitet, ähnlich wie bei euch mit Frankreich, war es hier, bei meinem Vereinschott, meinstert Kicknapp, Herr Mersenz, gegen die man schon dreimal gespielt hatte, die man schon kannte in und auswendig und manchmal ist dann weniger mehr letztendlich auch, und ich habe vor der Europameisenschaft, also vor dem Finale der Europameisenschaft gar keine Gegner vorbereitet und gemacht, das einzige was wir mit den Jungs gemacht haben, wir haben Ihnen einen Motivationsvideo von Ihren Seen bei der Europameisenschaft gezeigt bis zum Finale, wir haben drei vier Interviews mit Personen aus dem Funktionsteam gemacht, da war der Zeug, war dabei, da war ein Füße-Tetapäuter, da war ein Assistenztrainer dabei, die einfach erzählt haben, wie viel Ihnen so ein Titel wert wäre und das war es, damit haben wir sie ins Bett geschickt und am nächsten Tag zur eigentlichen Spielvorbereitung, habe ich Ihnen die Aufstellung an den Bimmer geworfen, ich habe kurz über die Standardsituation gesprochen und dann haben wir Ihnen Videos gezeigt von den Profitrainer der Vereine, das heißt wir haben im Vorfeld natürlich die Vereine angeschrieben, die Trainer angeschrieben, ob Sie uns kurz ein kurzes Gruselvideo geben könnten für das Finale mit einer persönlichen Ansprache der einzelnen Spieler und auch da wieder aus eigener Erfahrung, wenn das so ein 16-jähriger sitzt und auf einmal einen Edin der Titch hört, wie sein Name gesagt wird, wie er persönlich angesprochen wird, eine bessere Motivation gibt es doch gar nicht und es hat alles funktioniert was wir uns vorgenommen haben. Jetzt musst du es dir den
Denn ja, gange ich ja abgeben mit dem Finalspiel, weil dann deine Zeit mit dem Jahrgang 2006 auch dabei hat wahrscheinlich sehr geschmerzt, oder? Es war unsere letzte Jagd, wir hatten ja diesen Pendermodus und wir hatten die WM generell als die letzte Jagd titeliert. Das heißt, wir haben von Anfang an den Jungs gesagt, dass auf das wird unsere letzte Maßnahme sein. Es ist aber eine Weltmeisterschaft und es gibt eigentlich nichts schöneres als solange wie möglich bei dieser Weltmeisterschaft zu sein, solange wie möglich diese letzte Jagd hinauszuzögern. Und die Jungs haben es wirklich bis zuletzt Minute hinbekommen. Und deswegen überwiegt natürlich der Stoll zu die Freude mit diesem Jahrgang zusammen, arbeiten zu dürfen. Und so viele Erfahrungen mit ihnen gesammelt zu haben, die einen persönlich auch weitergebracht haben, nicht nur mich, auch glaube das ganze Trainer-Team, das ganze Funktions-Team, das wird uns immer in Erinnerung bleiben. Wir werden immer irgendwie in Verbindung bleiben. Das ist einfach so, wenn man Titel holt, dann bleibt diese Mannschaft immer zusammen. Und ich bin wirklich sehr, sehr gespannt, wo der Weg hingeht bei dem einen oder anderen. Ja, es war einfach eine außergewöhnliche Zeit. Wenn es so oder mit welchem Gefühl blickst du jetzt auch in die Zukunft, denkst du, dass wir in Deutschland gute Strukturen im Übergangsbereich haben, um möglichst viele Nachwuchspieler den Schritt zum Profifußball zu ermöglichen, ob sie dir machen, hängt ja an ihnen selbst letztendlich. Aber die Strukturen sind ja schon ein maßgeblicher Faktor. Also grundsätzlich, ich habe den Jungs gesagt, sie werden sich von diesem Urdubermaß der Titel und Weltmaß der Titel nicht kaufen können, wenn sie jetzt stehen bleiben und wenn sie jetzt denken, das geht jetzt alles von alleine. Sie müssen weitere Leistungen zeigen, sie müssen den jeweiligen Trainer im Verein überzeugen, damit er sie aufstellen, damit er sich spielen lässt. Ich glaube von den Strukturen in Deutschland sind wir wieder auf einem besseren Weg. Das heißt, es gab ja mal eine Zeit vor 5, 6, 7 Jahren, wo viele Vereine die zweiten Mannschaften aufgelöst haben. Mittlerweile ist es so, die Eindracht aus Frankfurt hat mit mittlerweile wieder eine zweite Mannschaft. Es sind viele, die darüber nachdenken, das, was sie vor ein paar Jahren gemacht haben, wieder rückgängig zu machen, eine zweite Mannschaft wieder anzufangen. Weil es einfach unheimlich wichtig ist im Übergangsbereich, den Jungs Spielzeit zu geben. Da haben wir in Deutschland einfach ein Problem. In vielfälliger Hinsicht Fakten sind leider die, dass die Franzosen, die Engländer, die Spanier, den talentierten Ur-21 Spielern zum Beispiel viel mehr Spielzeit generieren. Und da haben wir ein strukturelles Problem, aber ich glaube schon, dass viele seit ein, zwei Jahren wieder einen Umdenken haben. Und das wird da hoffentlich in ein paar Jahren wieder über mehr Spielzeit für die genau diesen Übergangsbereich sorgen können, auch mit den Ligereformen, die wir jetzt da vor haben. Glaubst du, dass Spieler teilweise auch in zufrieden Jahren zu Topverein wechseln und dass die Karriere dann auch beinahe, weil sie einfach nicht auf die Spielzeit kommen, weil sie dann zu früh in die Profimandschaft von Borussia Dortmund Bayern München und Koghen. Anstatt lieber sich oder auch hinzugehen, aber vielleicht ausleihen zu lassen, also quasi diesen Übergangsbereich ein bisschen als Treppensystem zu sehen, dass man Step-by-Step gucken muss, okay, wo bin ich gerade auf welchem individuellen Niveau und vielleicht nicht drei Treppen zu überspringen und dann ganz so, sondern vielleicht höher, höher lieber das Ganze zu machen. Das war ja schon aus meiner Sicht, früher öfter so, dass dieses Leimmodell, ich glaube jetzt kommt, langsam wieder entspungen, immer mehr lassen sich nochmal ausleihen, früher war es finde ich noch mehr, aber in den letzten Jahren war es für meinem Finden ganz schön wenig. Ich glaube, das muss man immer individuell sehen. Jeder Spieler ist individuell zu betrachten und bei jedem Spieler gibt es Faktoren, die dafür oder dagegen sprechen. Und da sind wir wieder bei den Trainern, bei den verantwortlichen Innenvereinen, die eben genau das Burt fallen müssen. Und wir müssen den Spieler in den Mittelpunkt stellen. Der Spieler ist das wertvollste, was ein Verein hat, weil er den Verein zum Erfolg führt oder den Verein Geld bringt oder die Zuschauer an den Verein bindet. Und deswegen müssen wir einfach schauen, dass wir diese individuellen Lösung für jeden Spieler finden, damit er es ein Potenzial entfachen kann. Wenn ihr dazu mehr hören wollt, könnt ihr gerne in die vorangegangenen Folgen mit Holstein Kielz, eine Z-Lider Dominik Pights reinhören. Und ihm habe ich so ein bisschen über kreativerer Modelle, die nicht ganz neu sind, aber die in Deutschland nicht alle gegeben sind, gesprochen mit kurzfristlei Modellen, mit einer eigenen U23-Strich-U21-Liga für Profitims und und und, wo es einfach darum ging, mal ein paar Denkmodelle ein bisschen durchzusprechen, durchzudiskutieren. Wie man vielleicht es schaffen kann, wie Christian es eben gesagt hat, den Spieler gerade im Übergangsbereich mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Jetzt würde ich die Frage Christian, du hast da jetzt in Jagen abgeben, welchen Jagen hast du gerade übernommen? Ich habe jetzt die 2009er, das ist schon sehr, sehr jung mittlerweile, ich werde auch immer älter. Und mit denen wollen wir jetzt natürlich auch den Weg beginnen, den die 2006 jetzt zu Ende gebracht haben. Das heißt, es fängt wieder in der O15 an und wir gehen mit denen den Weg in die O16 und dann in die O17. Die blicken ein, jetzt wahrscheinlich auch schon ganz anders an, weil sie ja auch alles und bekommen im Vergleich zu den anfangenen mit den 2006, wahrscheinlich, oder? Ja, wobei das glaube ich keine großen, keinen großen Unterschied, macht ich glaube, generell das erste Mal vom DFB eingeladen zu werden, das erste Mal, in die in so eine Plattform zu kommen, das erste Mal im Campus zu trainieren oder in Sport-Schulen zu trainieren. Das ist etwas Besonderes und unsere Aufgabe ist es eigentlich in diesem Bereich erstmal die Nervosität zu nehmen. Wir spielen auch nur mit einem beruhenden Ball, wir haben auch nur zwei Tore und wenn die ihre Leistungen wie im Verein zeigen bei uns beim Verband, dann ist doch schon mal jedem geholfen. Was mich abschließend noch interessieren würde, die Periode von euch sind ja drei Jahre, drei Jahre verbringt ihr normalerweise mit einem Jahrgang. Findest du es in die ideale Periode oder sagst du generell auch die Erfahrung, die du früher gemacht hast, sind zwei Jahre am besten oder bist du, sagst du eigentlich, oh ne jedes Jahr sollte man irgendwie in Trainer tauschen, wie siehst du das? Ich glaube, das muss man aus zwei Jahrelei Blickwinkel sehen. Ich finde das Trainers finde ich diese drei Jahre sehr sehr gut, weil wir ein Jahr zum Kennenland haben in der O15, wir können uns an Überblick über einen Jahrgang verschaffen. Auch Verbandsebene ist es einfach unheimlich wichtig, viele Spieler kennenzulernen, viele unterschiedliche Spieler kennenzulernen auch zu vergleichen. Und man hat eben dann nach diesem Kennenland ja die Zeit eine Mannschaft zu bilden, eine Mannschaft zu formen und da eben auch immer wieder abzuwägen, wie die Entwicklung der Spieler in den Verein läuft. Es ist man darf nicht vergessen, es kommen viele Verletzungen dazu, es kommen wachst du uns schübe dazu, wo man den Spielern einfach auch Zeit geben muss sich wieder an den neuen Körper zu gewöhnen. Und deswegen glaube ich, dass diese drei Jahre aus Trainer sich genau richtig sind. Aus Spieler Sicht ist es aber dann genauso wichtig, spätestens nach drei Jahren einen neuen Trainer zu bekommen. In meinem Fall ist es jetzt so, dass Hannibalitz diesen Jahrgang übernimmt. Hanno ist einer der vielleicht ganz andere Kriterien an den Tag legt, ganz andere Maßnahmen für sich gefunden hat als Trainer. Für eine Entwicklung eines Spielers ist es schon wichtig, jetzt nach mir mal einen anderen Trainer zu bekommen, weil ja vielleicht auch ein an neuer Spieler eingeladen wird, der bei mir vielleicht nicht wirklich in System gepasst hat. Und deswegen ist es für einen die Entwicklung eines Spielers schon wichtig mit unterschiedlichen Trainern im Jugendbereich zusammenzuarbeiten. Okay, das ist doch ein gutes Schlusswort und damit sage ich, danke Christian, dass du uns mal so ein bisschen reingenommen hast und deine letzten drei Jahre, wie du die eigentlich verbracht hast und ja auch was deine Learnings aus der Zeit waren, weil wie du gesagt hast, deine Spiel nicht nur deine Spieler haben viel mitgenommen, sondern du auch und da hast uns viele Eintrücke gegeben. Ich habe mit Sicherheit genauso viel profitiert von den Spielern, wie sie vom ganzen Trainern hat. Also, wie du die Konto, wo 17 E-M und WM-Titel und wie arbeitet eigentlich eine Ausfalltrainer und was hat dieser Jahrgang 2006 im Verbund mit dem Staff eigentlich alles geschafft? Wenn dir Fragen oder Anregungen zu dieser Folge habt, lasst es mich gerne wissen, schreibt das in die Kommentare, schreibt gerne Nachrichten auf den Saische Media-Kanälen und ansonsten wünsche ich euch eine gute Woche und eine gute Zeit. Bis zum nächsten. Ciao, ciao. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Der dritte Meilenstein war die Entwicklung von "Player-Karts" mit individuellen Hashtags und Charaktereigenschaften, um Spielern Wertschätzung zu zeigen und Teamstrukturen zu stärken.
Ein Wintertrainingslager in Pina Taha mit zwei England-Spielen (3
Die Psychologin deckte auf, dass Spieler unsicher waren, was der Trainer von ihnen hält; daraufhin wurden Feedback-Gespräche und die Player-Karts eingeführt.
Die Player-Karts halfen, "Gangster" und "Schwiegersöhne" (Gruppen) zu verbinden, indem Spieler lernten, Stärken der anderen wahrzunehmen.
Vor Turnieren wurde Selbstvertrauen betont
Vor den Finalspielen (EM und WM) waren Ansprachen kurz und faktenbasiert, da Gegner (Frankreich) bekannt waren; Motivation kam durch Videos von Profitrainern und emotionale Botschaften.
Summary:
Christian Wirk beschreibt den dritten Meilenstein seiner U17-Mannschaft, der zur Einheit und letztlich zu Titeln führte. Nach einem Wintertrainingslager in Pina Taha, wo seine Mannschaft England erst mit 3:0 besiegte und zwei Tage später 0:6 verlor, erkannte er ein Konstanzproblem. Die Psychologin offenbarte, dass Spieler nicht wussten, was der Trainer von ihnen hält – trotz regelmäßiger Feedback-Gespräche.
Daraufhin entwickelte das Trainerteam für jeden Spieler eine "Player-Kart" mit einem persönlichen Hashtag und drei Charaktereigenschaften. Diese Karten wurden vor der Eliterunde in der Kabine laut vorgelesen, was Gruppen wie "Gangster" und "Schwiegersöhne" aufbrach und gegenseitiges Verständnis förderte. Spieler erkannten plötzlich Stärken anderer, die sie vorher nicht wahrgenommen hatten, was Rollenklarheit und Akzeptanz schuf.
Dieser Prozess wiederholte sich bei der WM mit neuen Spielern. Wirk betont, dass Vertrauen und Zutrauen entscheidend waren: Er übernahm den Satz "Das Limit bin ich" und verkündete vor Turnieren selbstbewusst "Wir werden Europameister", um den Glauben zu stärken. Vor den Finalspielen gegen Frankreich waren Ansprachen bewusst kurz und faktenbasiert, da der Gegner bekannt war; stattdessen setzte man auf Motivationsvideos von Profitrainern und emotionale Botschaften.
Die Player-Karts und die ehrliche Kommunikation waren laut Wirk der wichtigste Meilenstein, um die Mannschaft zu formen und Titel zu gewinnen.
FAQs
Der dritte Meilenstein war die Entwicklung von Player-Karten mit Hashtags und Charaktereigenschaften für jeden Spieler, um individuelle Wertschätzung zu zeigen und das Mannschaftsgefüge zu stärken. Diese wurden vor der Eliterunde in der Kabine laut vorgelesen, um die Spieler näher zusammenzubringen.
Viele Spieler fanden es schwierig, persönliche Eigenschaften laut vorzulesen, und einige entdeckten neue Stärken bei ihren Teamkollegen. Das half, Gruppen wie 'Gangster und Schwiegersöhne' aufzubrechen und Verständnis für Entscheidungen zu schaffen.
Der Spruch vom Extremsportler Jonas Deichmann wurde in Ansprachen genutzt, um den Spielern Selbstvertrauen zu geben. Er betonte, dass sie sich zutrauen sollten, Titel zu gewinnen, und dass nur sie selbst ihre Leistung begrenzen können.
Er sagte klar 'Wir werden Europameister' und 'Wir werden Weltmeister', um Überzeugung zu vermitteln, nicht nur Hoffnung. Zudem nutzte er persönliche Videos von Profitrainern und motivierende Botschaften, um die Spieler emotional zu erreichen.
Vor dem WM-Finale lag der Fokus auf taktischen Details und den Schwächen des Gegners, da beide Teams sich gut kannten. Die Ansprache war kürzer, weil die Spieler bereits hochmotiviert waren und nur noch fußballerische Hinweise benötigten.
Die Psychologin half, Probleme wie mangelnde Konstanz zu identifizieren, indem sie Einzelgespräche führte. Ihre Erkenntnisse führten zur Entwicklung der Player-Karten, die das Team enger zusammenschweißten.
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