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#30: Optionen handeln lernen – So gelingt der Einstieg

42m 50s

#30: Optionen handeln lernen – So gelingt der Einstieg

In dieser Podcast-Folge wird das Thema Optionshandel für Anfänger eingeführt. Alex Eichern erklärt grundlegende Optionstypen wie Put- und Call-Optionen, sowie Strategien wie Short-Put und Short-Call. Er beleuchtet auch die Konzepte des Optionspreises, einschließlich inneren und Zeitwert. Der Fokus liegt auf der einfachen und milchmädchenrechungähnlichen Wheel-Strategie, die sowohl Put- als auch Call-Optionen verwendet. Eichern antwortet auf häufig gestellte Fragen zum Handeln von Optionen und betont die Notwendigkeit eines guten Risikomanagements. Er erklärt, dass Optionen ein vielseitiges Instrument sind, das sich gut für Hedging und Renditezwecke eignet. Die Wheel-Strategie wird als eine Anfängerstrategie vorgeschlagen, die sowohl Kursgewinne als auch Prämieneinnahmen generieren kann.

Transcription

7090 Words, 43706 Characters

German
Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Eichern Coaching. Mein Name ist Alex Eichern und in dieser Folge geht es um Optionen handeln lernen. So gelingt der perfekte Einstieg in die Welt der Optionen. Der Podcast ist ja noch relativ neu. Wir haben schon ein paar Folgen online und da haben wir auch viele Folgen oder in vielen Folgen wirklich tiefgehende Strategien besprochen. Also zum Beispiel haben wir über VX Ratio Spreads eine ganze Folge gesprochen, was natürlich schon ein gewisses Grundkenntnis voraussetzt und Erfahrung mit dem Optionshandel. Und das machen wir natürlich auch weiterhin. Aber jetzt dachte ich, jetzt nehme ich mal eine Anfängerfolge auf. Für diejenigen, die jetzt komplett neu im Optionshandel sind, ist die Folge jetzt dann perfekt, weil ich darauf eingehen werde, was Optionen sind, wie die funktionieren und wie man halt auch die ersten Strategien umsetzen kann. Ich werde auch versuchen, in die Details zu gehen. Natürlich nicht so ausführlich wie, wenn man jetzt eine Folge über Cash, das mache ich auch mal bald eine, wo ich eine Stunde dann über Cash, reden möchte. Aber ich werde trotzdem jetzt nicht nur oberflächlich drüber, sondern auch in die Details gehen und es aber versuchen, es jetzt nicht einen 4-Stunden-Podcast draus zu machen, dass man ja gar nicht mehr mitkommt, sondern ich werde es halt versuchen, das Nötigste zu sagen, sodass man halt einen detaillierten, bisschen in die tiefgehenden Einblick bekommt. Aber natürlich kann ich jetzt nicht alle Details besprechen, das ist auch vollkommen klar. Wie immer findet ihr die Timestamps in der Beschreibung, könnt ihr einfach draufklicken, es kommt auf die Podcast-Plattform an, aber auf jeden Fall packt man es in die Beschreibung. Eventuell könnt ihr dann draufklicken, direkt draufspringen. Ansonsten seht ihr ja, wo die Zeit gestoppt ist und könnt dann einfach hinspringen. Wer jetzt auch neu in der Welt der Option ist, da möchte ich jetzt zwei Dinge in eigener Sache sagen. Und das Erste ist, wir bieten regelmäßig ein Live-Options-Wochenende an, also regelmäßig zweimal pro Jahr. Öfters möchten wir es auch nicht stattfinden lassen. Und es ist ein Live-Online-Webinar, aber live per Webinar, wo man dann einfach zuschauen kann. Man kriegt aber auf jeden Fall auch die Aufzeichnung im Nachhinein und uns dann auch live Fragen stellen kann. Und das Live-Options-Wochenende ist genau für diejenigen, die ja vielleicht schon wissen, was ein Put und Call ist, ein Short Put und Call, aber nicht genau wissen, welchen Strike man jetzt vielleicht bei einer Cash-Ticket-Put und Covered-Call verkaufen soll. Oder diejenigen, die halt vielleicht seit einem halben Jahr Option haben. Und die dann aber nicht richtig vorankommen. Ist das Wochenende perfekt für euch? Das findet das nächste Mal am 12. bis 13. Oktober statt. 2024, wenn jetzt die Folge danach hört, schaut einfach auf die Website. Da haben wir dann einen neuen Termin online. So, das erstmal dazu. Jetzt fangen wir mal an. Wie immer muss ich nur ganz kurz sagen, Achtung Risikohinweis. Ich kann euch vielleicht mal verplappern und Put und Call verwechseln. Und wenn ihr jetzt irgendwas umsetzt, dann haftet ihr. Ja. Für euer eigenes Geld. Und wir sind dafür nicht haftbar. Und es stellt keine Anlageempfehlung von irgendwelchen Produkten, Kauf oder Verkauf dar. So, jetzt fangen wir aber an. Und zwar erster Punkt. Was ist überhaupt eine Option? Also eine Option, und das finde ich eigentlich auch ganz gut beschrieben, sagt man häufig so, es ist eine Art Versicherung. Ist auch eine Art Versicherung. Und das finde ich ist schon relativ passend. Und es ist etwas zwischen einem Kauf und einem Verkauf. Eine Vereinbarung. Eine Vereinbarung. Also da gibt es einen Käufer der Option und einen Verkäufer der Option. Immer. Immer, immer. Also wenn 100 Millionen Optionen offen sind, gibt es 100 Millionen Käufer und 100 Millionen Verkäufer. Finde ich auch immer lustig. Es gibt ja häufig auch solche Tweets oder sowas, wo da hat jemand 50.000 Put-Optionen gekauft. Da hat die und die Meinung, das ist ein großer. Ja, aber es gibt ja auch noch welche, die die 50.000 verkauft haben. Also das ist immer ein Nullsummenspiel. Und Geld wird halt da wirklich nur umverteilt. Bei einer Aktie ist ja was anderes. Es gibt ja nur einen Besitzer der Aktie. Aber bei dem Terminmarkt, auch bei Futures, gibt es halt ein gewisses Wetten, die offen sind. Die schwanken auch. Aber es gibt zwischen jedem Käufer immer einen Verkäufer. Und eine Option, also die Versicherung sozusagen, beinhaltet immer verschiedene Merkmale. Und das ist erstmal das Recht einer Sache. Das ist auch das sogenannte Underlying. Das kann zum Beispiel eine App. Das kann auch eine Apple-Aktie sein, aber auch natürlich eine Amazon-Aktie, ein Crude-Oil-Future, Staatsanleihen, Währungs-Future, eine DAX-Option. Also da gibt es wirklich sehr, sehr viele Underlying zur Auswahl. Es gibt aber nicht auf alle Underlyings Optionen. Aber man kann auch schon so sagen, auf die großen gibt es natürlich, also Apple, Tesla und Co. Es gibt auf kleinere Aktien auch Optionen. Aber nicht immer hat jedes Produkt auch Optionen. Also ich weiß zum Beispiel. Ich wüsste gerne immer Platin-Handel. Da gibt es halt zum Beispiel keine Option darauf, weil es die Börse nicht zur Verfügung stellt. Aber grundsätzlich, seitdem ihr seid solche Penny-Stocks-Trader, gibt es auf eure großen Produkte und Aktien immer Optionen. Und die Option beinhaltet dann auch immer die bestimmte Menge. Man kann sich merken, dass eine Future-Option, also beispielsweise eine Crude-Oil-Future-Option, sich auf ein Future bezieht. Und eine Aktien-Option auf ein Future. Also 100 Aktien. Im Normalfall in den USA und zu 99% in den USA und in Deutschland ist das der Fall. Es gibt aber auch Ausnahmen, die Schweiz. Da kann es anders sein. Aber wenn ich jetzt eine Option kaufe, ist die Versicherungssumme sozusagen 100 Aktien. Und eine Option hat immer eine Restlaufzeit. Das heißt, es ist ein sogenannter Verfallstermin. Also kann ein Null-Tage sein, zwei Stunden sein oder auch zwei Jahre. Da gibt es unterschiedliche Termine. Wie lange quasi die Versicherung. Wie lange die Versicherung läuft. Und man macht das gleich auch in einem Beispiel. Sagt doch immer, ja was möchte man denn versichern? Das haben wir jetzt geklärt. Mal die Apple-Aktie. Aber zu welchem Preis? Also zu 100 Dollar, 50 Dollar, 200 Dollar. Gibt es überall Optionen. Und das ist quasi auch der sogenannte Strike-Price. Und dann muss man sich noch entscheiden, der Käufer der Option möchte ich jetzt kaufen oder verkaufen. Also ich habe die bestimmte Sache, die Apple-Aktie. Die Menge sind 100 Stück. Ein Termin. Sagen wir mal in 50 Tagen, zu einem Kurs von 100, möchte ich die Aktie was machen? Kaufen oder verkaufen. Und kaufen heißt Call und verkaufen Put. Man denkt häufig auch, Put ist etwas, da wette ich auf fallende Kurse. Stimmt halt nur auf eine Ansicht. Also meistens kommt halt diese Aussage von Zertifikaten und neuen Optionsscheinen. Da stimmt es doch auch. Aber man kann halt hier auch Optionen verkaufen. Das ist halt nicht der Fall, dass meine Markterwartung sozusagen. bearish ist, also verfallend ist, aber dazu komme ich dann später noch mehr. Und der Käufer muss dem Verkäufer einer Option immer etwas zahlen. Den sogenannten Optionspreis. Ist auch die Optionsprämie genannt. Also der muss dann halt einfach etwas zahlen dafür, dass er die Versicherung kauft. Ich mache gleich, wie gesagt, ein ausführliches Beispiel, dann wird es glaube ich klarer. Es gibt auch vier Grundtypen. Wir haben ja gesagt, man kann eine Put-Option kaufen, das Recht etwas an irgendetwas zu kaufen. Irgendeinen bestimmten Preis, an irgendeinem bestimmten Datum, zu einer bestimmten Menge zu verkaufen. Put oder Call kaufen. Aber man kann die ja auch verkaufen. Also ich kann auch eine Put-Option verkaufen und eine Call-Option verkaufen. Und grundsätzlich sind vier Typen möglich beim Optionshandel. Das ist einmal ein Short-Put und Long-Put. Also Short-Put heißt für Short die Option, also eine verkaufte Put-Option, quasi eine verkaufte Verkaufsoption. Long-Put. Eine gekaufte Verkaufsoption. Und Short-Call wäre dann halt eine verkaufte Kaufoption. Und ein Long-Call eine gekaufte Kaufoption. Wie ich schon gesagt habe, Optionen haben immer einen Verfallstermin. Also entweder 0 Tage oder 300 Tage, 50 Tage, 2 Jahre. Das gibt die Börse vor. Und ganz, ganz wichtig: Option ist kein Optionsschein. Also Option ist etwas von der Börse. Die geben halt die Spielregeln vor. Und die Börse ist eigentlich egal, auch dem Broker, was er daraus macht. Die wollen halt, dass man handelt und dadurch Gebühren verdient. Aber ich wette immer gegen einen anderen Marktteilnehmer. Den kenne ich ja nicht mehr, den weiß ich ja nicht, wer das ist. Und Optionsschein ist etwas von einer Bank emittiertes. So, da gibt auch die Bank die Spielregeln vor. Das heißt zum Beispiel bei einer Option gibt es halt eine Aktie, Apple, 100 Dollar, 100 Tage Restlaufzeit. Bei einer Vorlauption gibt es genau eine auf der Welt. Beim Optionsschein gibt es ganz, ganz verschiedene. Weil da kann dann halt auch der Emittent sagen: Ja, wir machen halt nicht Menge 100 Aktien, sondern 97,8. Und dadurch ist natürlich ein Vergleich sehr schwer und die Kurse stellt halt mein Kontrahent, also der Emittent. Und der Emittent ist quasi der Verkäufer von Optionsscheinen. Und sofern ihr keine Banklizenz habt, und ich glaube, da brauchen wir wahrscheinlich noch ein paar mehr Lizenzen, könnt ihr keine Optionsscheine verkaufen. Ihr könnt aber Optionen verkaufen. Und der Verkäufer von Optionen wird auch Stillhalter genannt. Warum? Ja, wenn ich eine Versicherung natürlich verkauft habe, dann kann ich ja halt nicht aussuchen, ob derjenige dann davon recht Gebrauch macht oder nicht. Der Käufer der Option kann halt von seiner Versicherung Gebrauch machen, wenn es sich so entlohnt. Und der Verkäufer muss quasi abwarten, ob das passiert oder nicht. Und deswegen muss der die Füße stillhalten und deswegen heißt der auch Stillhalter. Ich mache mal ein Beispiel. Der DAX steht aktuell bei bei 10.000 und ich kaufe mir jetzt eine Put-Option bei 9.000. So der klassisches Hedging-Vehikel. Also DAX steht bei 10.000, ich kaufe mir jetzt eine Put-Option bei 9.000, dafür muss ich eine Prämie bezahlen an den Verkäufer, die läuft jetzt noch 100 Tage Restlaufzeit. Jetzt gehen wir mal die Fälle durch. Ich bin der Käufer der Option, der DAX bleibt bei 10.000 stehen oder steigt auf 11.000, werde ich mir eine Put-Option ausüben, von meiner Versicherung Gebrauch machen? Nein, weil der DAX steht ja bei 10.000 und Put heißt ja verkaufen, möchte ich lieber am Markt für 10.000 verkaufen oder mit meiner Put-Option für 9.000. Dann möchte ich ja lieber am Markt für 10.000 verkaufen, also übe ich meine Option nicht aus. Wenn jetzt der DAX aber auf 5.000 fällt, dann kann ich natürlich sagen, Moment, jetzt habe ich eine Put-Option, ich habe mir das Recht gekauft, den DAX bei 9.000, das ist der Strike-Preis, zu verkaufen. Und dann kann ich auch die Put-Option verkaufen. Ich kann die Put-Option ausüben und den DAX halt quasi bei 9.000 verkaufen, obwohl er bei 5.000 steht. Oder alternativ natürlich auch die extrem teure gewordene Option dann auch weiterverkaufen an jemand anderen. Also das ist so das klassische Hedging-Mehikel, dass man sagt, ich kaufe mir einen Put, also Long Put, auf den Aktienmarkt. Bevor man dann noch zu weiteren Strategien kommt, möchte ich auf den Punkt eingehen, wie setzt sich denn überhaupt der Optionspreis zusammen? Also es gibt viele Faktoren, wie sich so ein Optionspreis zusammensetzt. Ein paar Punkte sind Restlaufzeit, mögliche Dividendenzahlungen, Preis des Underlyings natürlich extrem entscheidend, weil habe ich jetzt einen 10er Put mal 100 Aktien, also dann habe ich ja Strike-Preis von 10, immer 100 Aktien, ist ja 10 mal 100, ist 1.000 Dollar. Oder habe ich eine, ja, einen Optionspreis von 100 Dollar, ne, 100 mal 100 ist 10.000, das ist natürlich allein. Die Summe viel, viel mehr Wert aufgrund des unterschiedlichen absoluten Aktienkurses. Also einmal ist es halt ein Opel Corsa und einmal ein Porsche im Gegenwert und natürlich ist eine Autoversicherung auf dem Porsche halt einfach teurer. Grundsätzlich besteht auch der Optionspreis aus zwei Faktoren, einmal den Zeitwert und den inneren Wert. Der Zeitwert besteht aus risikoloser Zins, auf den ich nicht eingehen werde und die sogenannte implizite Volatilität und wie gesagt dann auch den inneren Wert. Gehen wir erstmal zum Inneren. Was ist der inneren Wert, was ist der innere Wert, das ist der Preis, den ich als Käufer sofort beim Kauf der Option realisieren könnte. Gehen wir nochmal zu unserem Beispiel, vorhin der DAX steht bei 10.000, ich habe jetzt eine Put-Option bei 11.000, dann ist der innere Wert 1.000, warum? Weil ich könnte ja die Option kaufen bei 11.000, also ein Strike-Preis von 11.000, der DAX steht bei 10.000 und ich kann jetzt sagen, Put verkaufen, ich kann den DAX dann bei 11.000 verkaufen mit meiner Option, obwohl der DAX bei 10.000 steht. Das kann ich auch wirklich machen, ich kann das ausüben, aber noch nicht zu früh freuen, weil der Optionspreis wird halt mindestens diese 1.000 Dollar und das ist der innere Wert, den ich halt sofort beim Kauf realisieren könnte, wird er mindestens sofort wert sein. Also DAX 10.000, Put-Option 11.000, ich kann sofort bei 11.000 verkaufen, habe dann auch diesen Kursgewinn, aber wie gesagt, auf der anderen Seite ist der Optionspreis halt auch mindestens 1.000. Wenn wir über den inneren Wert sprechen, müssen wir auch noch über In-The-Money, Out-Of-The-Money und At-The-Money-Optionen reden. Relativ einfach, In-The-Money-Optionen sind Optionen, die In-The-Money sind, also im Geld, also die haben einen inneren Wert, Beispiel vorher, DAX 10.000, 11.000, Put, hat der dann einen inneren Wert von 1.000. At-The-Money wäre dann, DAX steht bei 10.000, Put-Option genau bei 10.000, also der innere Wert ist genau bei 10.000. Genau 0 und Out-Of-The-Money-Option heißt halt, es gibt keinen inneren Wert, das wäre dann das Beispiel von ganz vorher, der DAX steht bei 10.000, ich kaufe mir eine Put-Option für 9.000, hat es keinen inneren Wert, weil ich ja nicht sofort beim Kauf der Option einen Betrag realisieren könnte. Deswegen hat der Optionspreis trotzdem einen Wert, weil er besteht ja nicht nur aus dem inneren Wert, sondern ist ja auch noch aus dem Zeitwert, also die Option ist deswegen nicht kostenlos. Der Zeitwert ist natürlich eigentlich auch relativ. Relativ logisch, je länger die Option läuft, desto höher ist der Zeitwert, also eine Option mit 0 Tagen ist halt einfach günstiger, absolut gesehen, als eine mit 2 Jahren Restlaufzeit. Man kann sich ja merken, dass der Zeitwert so ab 60 Tagen, 30 Tagen extrem stark abfällt, also das läuft nicht linear, dass jeden Tag irgendwie 50 Cent die Option weniger wert wird, sondern es am Anfang, also bei der Restlaufzeit, ist es halt der Optionspreisverfall aufgrund des Zeitwerts fast nicht. Also der Zeitwert ist extrem hoch, der Zeitwert ist extrem hoch, der Zeitwert ist extrem hoch, und am Ende dann sehr, sehr, sehr stark, auch gerade absolut gesehen, oder auch prozentual haut dann der Zeitwertverlust extrem rein, deswegen könnte es halt schon mal sinnvoll sein, Optionen zu verkaufen, gerade in so einem Bereich mit 30 bis 60 Tagen, weil da halt der Zeitwertverlust pro Tag extrem ist und immer gegen den Käufer einer Option arbeitet, aber trotzdem kann der Käufer eine Option haben. Noch Geld verdienen, das funktioniert trotzdem noch. Eine Sache müssen wir auch noch mit dem Optionspreis besprechen, ist die implizite Volatilität, das ist die erwartete Schwankungsbreite, das muss man halt hier auch kurz fassen, weil die implizite Volatilität, das war eigentlich was Geniales, aber da verweise ich auf die Folge, die Podcast-Folge mit dem VX, da habe ich das ausführlich erklärt, das sind nur mal 5 Sätze dazu. Die Option hat einen gewissen Wert aufgrund der impliziten Volatilität und die implizite Volatilität ist jetzt ganz unmathematisch ausgedrückt, quasi die Angebot-Nachfrage-Funktion von Optionen und wann fragt man jetzt viele Optionen nach? In der Corona-Krise schreit natürlich jeder nach Absicherung, Klammer auf, da ist es nicht sinnvoll, die zu kaufen, Klammer zu, aber da schreit halt jeder danach und in der Panik sind die Optionen halt einfach aufgrund der extrem angestiegenen impliziten Volatilität extrem teuer. Wenn ich jetzt zum Beispiel eine Option gekauft habe, die Put-Option bei 9.000, der DAX steht bei 10.000, der fällt auf 5.000, also da steht der DAX dann auf 5.000, dann habe ich auf einmal einen inneren Wert von 4.000. DAX steht bei 5.000, Put-Option bei 9.000, kann ich sofort 4.000 inneren Wert realisieren und was natürlich auch noch on top kommt, ist, dass die implizite Volatilität dann explodieren wird, ja, weil die Option jeder haben will, da ist absolute Panik, wenn der DAX um 50% einbricht und da wird sie dann nochmal teurer. Jetzt möchte ich mal zu der ersten Strategie kommen und das ist der Verkauf einer Put-Option, auch den sogenannten Short-Put, es ist eine Stillhalter-Strategie, warum? Weil ich verkaufe ja Optionen und meistens verkauft man Out-of-the-Money-Optionen, also unterhalb des Kurses, also Beispiel Aktie steht bei 100, ich habe jetzt eine Put-Option bei 90 verkauft, Achtung, wir sind jetzt nicht in dem Beispiel von vorher, Long-Put wäre das Gegenstück dazu, das Hedging-Vehicle, aber ich sage jetzt einfach, das ist eine geile Aktie, die wird schon nicht fallen, warum auch immer, die steht bei 100 und ich verkaufe jetzt eine Put-Option bei 100, die steht bei 100, die steht bei 100, die steht bei 90, dafür bekomme ich natürlich Prämie, die Prämie darf ich behalten, egal was passiert und jetzt kann man halt mal durchgehen, was passiert, also Aktie steigt auf 110, was wird der Käufer der Option machen, muss ja abwarten, ich bin ja der Stillhalter, der wird nichts machen, warum? Er kann ja beim Markt für 100 oder 110 verkaufen und er wird ja nicht die Put-Option ausüben und bei 90 verkaufen, was passiert, wenn die Aktie von 100 auf 91 fällt, ja auch dann wird er nicht ausüben. Warum? Weil er immer noch im Markt zu 91 verkaufen könnte, obwohl die Aktie halt gefallen ist, aber wie gesagt, 91 ist immer noch höher als mein Options-Strike-Preis von 90. Was ist das Risiko bei meinem Trade? Ja, natürlich kann die Aktie auf 0 fallen, was habe ich dann? Ja, ich habe einen Short-Put, ja bei 90, sprich jemand kommt und sagt, ich möchte die Option ausüben und ich muss dann quasi dem seine Aktien nehmen, weil er verkauft, ich habe das Recht verkauft, dass bei mir jemand verkaufen darf, ein Short-Put, Short heißt, ich habe das Recht verkauft, Put eine Verkaufsoption, also bei mir darf jemand 100 Aktien verkaufen und wenn ich die nicht Short im Depot hatte, habe ich dann noch 100 Aktien Long im Depot zu 90, unabhängig wo der Kurs steht, ganz klar, dann ist das unabhängig wo der Kurs steht, wenn die bei 0 steht, bin ich halt 90 Differenz im Verlust mal 100, 9000 Dollar wäre ich dann quasi im Verlust. Wenn die Aktie pleite geht, ist genau das gleiche, wenn ich 100 Aktien halt gekauft hätte, ist natürlich jetzt ein sehr unwahrscheinlicher Beispiel, aber Beispiel Wirecard gibt es natürlich und das wäre dann auch wirklich so. Also meine Markterwartung ist halt steigend eine Kurse bei einem Short-Put, gleichbleibend oder auch leicht fallende Kurse. Man kann jetzt natürlich noch verschiedene Dinge machen, nur mal als Beispiel, ich kann natürlich noch einen Long-Put drunter machen, also beispielsweise Short-Put 90, Long-Put 80. Das wäre dann ein sogenannten Bull-Put Spread und dann kann ich quasi ab 80 nichts mehr verlieren, weil ich ja dann wieder einen Long-Put habe. Also ich habe dann einen Short-Put und Long-Put unterschiedliche Strike-Preise und Spread-Kombinationen, die ich dann fahren könnte und bin dann nach unten halt abgesichert, aber die Prämien, ich werde immer noch Prämieneinnahme haben, weil der Short-Put viel, viel teurer gewesen sein wird, als der Long-Put weiter entfernt und ich nehme dann halt irgendwie 100 Dollar ein und es gibt 20 Dollar. aus, kann er immer noch 80 Dollar gewinnen. aber kann dann halt ab 80 Dollar vom Strike-Preis ab dem Long-Put nichts mehr verlieren. Gehen wir mal kurz zu dem Gegenstück, Verkauf eines Calls oder halt auch Short-Call genannt. Wir verkaufen eine Call-Option, also verkaufen das Recht, dass bei uns jemand kaufen darf. Nehmen wir wieder Beispiel Aktie 100, ich verkaufe jetzt ein 110er Call, also was verkaufe ich nochmal? Ich verkaufe das Recht, dass bei mir jemand die Aktie bei 110 kaufen darf, unabhängig wo der Kurs steht, Punkt. Was kann passieren, wenn Aktie fällt, gleich bleibt, dann passiert nichts, warum? Weil der Käufer der Option ja die Aktie Call kaufen, sagen wir jetzt, lieber bei 195 oder auch bei 109 kaufen würde und nicht mit meiner Option bei 110. Das macht ja keinen Sinn, er möchte immer so günstig wie möglich kaufen, also würde er die Option nicht ausüben. Wenn die Aktie natürlich jetzt auf 120 steigt, was würde er dann machen mit seinem Long-Call? Ich habe ja den Short-Call, mein Kontrahent hat den Long-Call. Ja, der läuft dann zu mir und sagt, lieber Stillhalter, ich kaufe jetzt von dir die Aktie bei 110, obwohl sie bei 120 steht. Und dann muss ich dem die auch liefern, wenn ich sie nicht im Depot habe, habe ich sie Short. Also für mich als Short-Call-Händler ist meine Markterwartung fallend, gleichbleibend oder auch leicht steigende Kurse. Wichtig ist hier nochmal, dass ich die Aktie nicht bei 110 kaufen darf. Wichtig ist hier nochmal zu erwähnen, das Risiko für hier als Stillhalter ist unendlich. Warum? Ja, es kann ja die Aktie bis auf 5000 steigen und dann habe ich die Aktie bei 110 mit meinem Strike Price Short und die steht bei 5000 mal Multiplikator von 100, aber 100 Aktien sind immer eine Option, das kann teuer werden. Ich sage nur beispielsweise GameStop, gingen so einige Konten halt auch flöten. Das ist aber nicht der Short-Call. Das ist nicht der Short-Call-Schuld, sondern der Händler seine Schuld, weil er einen Scheiß Risikomanagement hatte, Money Management oder wahrscheinlich gar keins. Also ist einfach ein Optionshandel, genauso wie bei Aktien, Futures, Baumwolle, CFDs. Das lernen wir mal aus, da verlieren die meisten Geld oder Währungen. Wenn man sein Risikomanagement nicht im Griff hat, dann ist dann nicht der Optionshandel dran schuld. Aber auch hier könnte ich zum Beispiel um dieses unendliche Risiko, den wir auch bei einzelnen Aktien unbedingt machen, einen Long-Call kaufen. Also ich habe jetzt den 110er Short-Call und mache halt einen 120er Long-Call drüber. Auch dann habe ich insgesamt noch eine Prämieneinnahme, aber ab 120 kann ich dann nichts mehr verlieren. Das ist auch egal, wenn die Aktie bis auf 5000 steigt. Das war jetzt mal das Beispiel eines Short-Puts und Short-Calls. Ich könnte auch beide gleichzeitig fahren. Ich habe eine Aktie bei 100, ich verkaufe eine Put-Option bei 90, verkaufe eine Coupon-Aktie bei 100, verkaufe eine Coupon-Aktie bei 100, verkaufe eine Coupon-Aktie bei 100, verkaufe eine Coupon-Aktie bei 110 gleichzeitig. Dann habe ich quasi so einen Korridor, wo sich die Aktie bewegen sollte. Und dann verdiene ich aber zweimal Prämie. Klar ist, am Ende der Laufzeit, wenn zumindest Short-Put und Short-Call unterschiedliche Strike-Preise haben, wird eine Option auf jeden Fall wertlos verfallen sein, weil es kann ja nicht über 110 und gleichzeitig unter 90 sein. Das ist ein sogenannter Short-Strangle. Auch das kann ich wieder mit Long-Optionen kombinieren. Das sind noch die einfachsten Spread-Strikes. Wir können auch Spread-Strategien fahren mit 4, 5, 7 Optionen und sich gegen die unterschiedlichen Szenarien wappnen. Das zeigt ja doch wieder, wie mächtig und flexibel oder vor allem vielseitig einsetzbar der Optionshandel ist. Kommen wir mal zur Wheel-Strategie. Auch da haben wir schon eine Podcast-Folge, gerade auf ETFs online, unbedingt anhören. Für gerade die Neulinge. Die Wheel-Strategie, Wheel heißt Reifen, ist eigentlich so die Einsteiger-Strategie, wo man dann natürlich auch viel aufpassen muss, wie bei allem. Aber es ist so quasi die Einsteiger-Strategie in den Optionshandel. Die besteht aus einem sogenannten Cash-Skirt-Put und Covered-Call. Also erstmal die Grundidee. Ich habe eine Aktie, normal die Johnson & Johnson. Ich sage mal, die notiert bei 100 Dollar, dass wir einfach rechnen können. Die finde ich ganz cool. Die möchte ich im Depot haben. So, statt zu kaufen, möchte ich die aber veroptionieren und ich verkaufe jetzt eine Put-Option bei 90. Aktie steht bei 100. So, es passiert nichts. Aktie bleibt bei 100, Put-Option. Ich habe die verkauft, verfällt wertlos, Prämie darf ich behalten, Haken dran. Mache ich nochmal, mache ich nochmal, mache ich nochmal, mache ich dreimal. Und beim vierten Mal kommt die Aktie aber runter und steht dann bei 85. So, ich habe jetzt die Put-Option bei 90 verkauft. Da darf ich die Prämie behalten und jetzt steht die aber bei 85, das heißt der Long-Options-Besitzer kommt zu mir. So, jetzt steht die aber bei 85, das heißt der Long-Options-Besitzer kommt zu mir. Und verkauft seine Aktien bei, wichtig, 90 bei mir, nicht bei 85, wie es beim Markt steht, sondern bei 90. Also ich habe einen kleinen Kursverlust dann bei Einbuchung und habe dann die 100 Aktien im Depot. Die Prämie, auch bei Ausübung, darf ich dann trotzdem behalten. Ich habe das vielleicht schon drei, vier, fünf Mal gemacht, ist eh nicht so wild. Ich habe schon ordentlich Prämie verdient und möchte jetzt halt die Aktien bekommen haben oder habe sie halt die Aktien bekommen, statt eine Limit-Order bei 90. Bei 90 habe ich mich halt für das Warten bezahlen lassen und so halt auch ein bisschen den Einstiegspreis gedrückt. Dann habe ich die Aktie vielleicht auch mal ein Jahr im Depot, die ist gut gelaufen. Und dann sage ich, Moment, jetzt möchte ich die vielleicht veroptionieren. Auf der Oberseite also. Ich habe jetzt nur noch 100 Aktien, ich hatte einen Cash-Secured-Put. Cash-Secured-Put heißt nichts anderes physisch gesehen als ein Short-Put. Aber man hat ihn halt, Cash-Secured heißt halt, ich habe das Geld dafür auf dem Konto für eine mögliche Anliegen. Also in dem Fall wäre es jetzt Strike-Preis 100, ne 90 war es ja, die Aktie stand bei 100. Strike-Preis war 90 mal 100 Aktien wären jetzt 9.000 Dollar, was ich dafür im Depot parat haben müsste. Deswegen heißt das Ding auch Cash-Secured, wichtig, Put und nicht auf Hebel-Put. Machen auch viele falsch, die viel zu viele Put-Optionen verkaufen, das ist aber was anderes. Und dann habe ich mir die Aktie andienen lassen, habe ich eine Weile im Depot und dann sage ich, jetzt möchte ich auf die Oberseite aber auch noch veroptionieren. Und dann verkaufe ich. Sagen wir mal, die Aktie steht bei, ja machen wir wieder bei 100, ist von 85 auf 100 hochgeklettert. Ich habe ja schon mal 10 Buchkursgewinne von 90 auf 100, sind 10. Achtung, ich habe nicht 15, weil ich habe die Aktie zu 90 bekommen. Bei meinem Strike-Preis nicht zu 85, beim Marktpreis. Also ich habe 10 Buchkursgewinne sozusagen und jetzt verkaufe ich einen 110er Short-Call. Also ich verkaufe jemandem das Recht, dass er bei mir die Aktie zu 90 bekommt. Also ich verkaufe jemandem das Recht, dass ich eine Aktie bei 110 kaufen darf. Aktie läuft seitwärts, cool, Short-Call verfällt wertlos, Prämie darf ich eh behalten und kriege so quasi eine Zusatzdividende auf meine bestehende Aktienposition. Was kann jetzt aber natürlich passieren? Ja, die Aktie kann ja halt auf 150 steigen und dann wird meine Aktie mir aber ausgebucht bei 110 zum Strike-Preis. Das Ding heißt Covered Call. Warum Covered? Weil es nicht. Weil ich nicht nackter calle sozusagen, weil ich habe ja das Underlying, die 100 Aktien im Depot. Also wenn die Aktie auf eine Million steigt, verliere ich nichts, weil ich habe ja die 100 Aktien, die quasi den Verlust des Short-Calls 1 zu 1 ausgleichen. Also es Covered durch die bestehende Aktienposition. Und dann kriege ich eine Zusatzdividende und irgendwann werden die Aktien mir ausgebucht. Und dann habe ich wieder eine Position von 0 und deswegen heißt das Ding auch Wheel-Strategie. Kann ich wieder anfangen. Jetzt verkaufe ich wieder eine Put-Option auf die Johnson & Johnson-Aktie, lasse mir die fürs Warten bezahlen, lasse mir die Aktien einbuchen. Und dann behalte ich die Aktien eine Weile, mache Kursgewinne, Covered Call, oben die Call-Option verkaufen. Irgendwann wird die ausgebucht, habe wieder 0 und mache wieder einen Cash-Sticker-Put. Das heißt die Wheel-Strategie. Ich habe das jetzt alles relativ simpel und auch ein bisschen Milchmädchen-Rechnung erklärt. Wir gehen da in anderen Folgen aus. Fülle ich hier drauf ein. Ich glaube, ich habe auch schon eine Folge über Covered Calls, die Nachteile, online gestellt. Auf jeden Fall ein YouTube-Video. Ich muss jetzt noch kurz ein paar Dinge dazu sagen. Das ist halt alles eine Milchmädchen-Rechnung, weil häufig ist es so, ihr macht Cash-Sticker-Puts auf Aktien, die nur nach oben rennen. Sprich, die bekommt ihr nie. Und Covered Calls macht ihr natürlich auf die NVDA und auf die Apple. Die werden euch sofort ausgebucht. Deswegen ist es auf Einzelaktien sehr, sehr wichtig. Ja, schwer. Und man muss natürlich auf die Steuer achten auch. Nicht, dass man eine ganze Zeit Kursgewinne realisiert durch die Calls. Auch meistens halt schlechte Kursgewinne. Und am Ende habt ihr den ganzen Mist im Depot, weil die Cash-Sticker-Puts werden immer angedient von schlechten Aktien und die von guten nie. Und die von guten Aktien macht ihr halt Call-Optionen drauf und die werden euch dann weggecallt. Also das muss man einfach im Hinterkopf behalten. Nichtsdestotrotz ist es eine gute Strategie. Ich würde sie aber eher auf ETFs anwenden. Dazu wie gesagt auch. Eine eigene Folge online. So, kommen wir mal schon mal zu meinem Fazit. Dann zu euren Q&As. Also mein Fazit ist, Optionen sind geil. Warum? Optionen sind einfach ein extrem vielseitiges Instrument. Ich habe euch jetzt versucht mal die Grundzüge von Short Put und Short Call zu erklären. Und von der einfachsten Strategie. Ich habe ganz kurz über die implizite Volatilität gesprochen. Die kann man mit Futures handeln. Und ich kann jetzt quasi auch Optionen auf. Den Volatilitätsindex vom S&P 500 handeln. Und dann natürlich auch Spread-Strategien drauf. Also sowas geiles. Also ich kann mich für eine steigende Panik absichern auf die Volatilität. Also ich handel auch quasi indirekt die Volatilität mit meinen Optionen auf die Volatilität und das mit verschiedenen Spread-Strategien. Ich kann natürlich Aktien-Index-Optionen handeln. Klassischer Vehikel ist halt einfach Long Put. Ich sichere mich ab, auch ein paar Riesenvorteile. Long Put ist kein Stop. Also wenn das dann auch quasi ein Gap macht, ist beim Stop hat man ein Problem. Das ist dann gerissen. Ein Long Put funktioniert immer. Es gab noch nicht eine einzige Option auf dieser Welt, die ausgeübt werden wollte und ging da nicht. Also auch wenn ihr euch abgesichert habt bei Wirecard oder Lehman Brothers, ihr konntet die dann ausüben, die Option. Also das ist vertraglich zugesichert und funktioniert auch. Dafür gibt es eine Clearing-Stelle. Ganz am Ende haftet auch noch ein Broker dafür, wenn die Kunden das nicht hinkriegen. Oder die kriegen ja dann meistens eher früher Margin. Also wenn ihr das Recht hattet, halt einfach die Crude Oil. Die Crude Oil war ja auch mal auf minus 40 Dollar. Und ihr hattet den Future Long. Hatten wir natürlich ein Problem gehabt. Wenn ihr aber einen 5er Long Put noch dazu hattet, dann war das safe. Weil den Long Put ab 5 hat dann gewirkt. Egal wie tief Erdöl noch in diesem Black Swan Event gefallen ist. Also das funktioniert dann immer und ist dann auch ganz, ganz wichtig. Ihr könnt natürlich auch noch mit Optionen auf Rohstoff-Futures handeln. Auf Bauholz. Ja, geht auch. Auf Baumwolle, Leben drin und Co. Könnt Kalender-Spread handeln. Ihr könnt ja auch das alles mit Long-Optionen, Short-Calls und drüber nochmal Long-Put und Call-Butterflies handeln. Also es ist einfach nur geil, sich da auszukennen. Null Tage mit Optionen oder halt ganz klassisch Cash-Geputt. Hedging habe ich schon erwähnt. Das sollte eigentlich jeder kennen. Und deswegen sage ich auch, ja, es muss jetzt vielleicht nicht jeder Butterflies und irgendwas handeln mit 7-Option-Spreads. Also man muss als Händler eigentlich Optionen zumindest verstehen, dass ich weiß, wo ich kaufe. Mal kurz eine Option und ziehe ich sie nämlich ab. Oder hier ist gerade so eine geile Panik. Ich muss jetzt hier einen Put verkaufen, ohne natürlich, dass es der Garant der Ende der Panik ist in dem Moment. Aber da gibt es einfach so geile Chancen. Und deswegen muss eigentlich jeder, der da draußen ein bisschen tradet, schon Optionen verstehen und auch wissen, wie man das handelt. Ja, und dafür sind wir halt da und versuchen das halt in YouTube-Videos, Podcasts oder dann auch ausführlich im Live-Options-Wochenende wiederzugeben. Jetzt kommen wir noch zum Schluss zu euren Fragen. Und da kamen auch einige rein. Ich habe sie auch ein bisschen zusammengefasst. Also es ist nicht wundern, dass die Fragen so komisch klingen. Also hat sie keiner gestellt. Ich habe die mal ein bisschen zusammengefasst. Ja, erster Punkt. Warum sollte man überhaupt Optionen handeln? Ich glaube, das habe ich gerade versucht zu erklären. Es ist so ein vielseitiges Instrument, was sich als Hedging, Rendite-Vehicle, Absicherung von bestehenden Positionen. Ich habe Aktien-Long oder Short. Ich habe Future-Long. Ich weiß dann, wie ich mich hedgen kann. Ich weiß, wie ich eine Zusatz-Rendite bekomme. Und wir sind hier halt im Optionsmarkt und nicht in irgendeinem blöden Zertifikate-Optionsschein-Gedöns drin, sondern hier ist die Börse, hier ist Angebot und Nachfrage. Fertig, ne? Und das ist der offizielle Optionshandel. Und hier sind die Profis unterwegs. Und in großen Häusern, da hedgt sich niemand mit einem Drecks-Optionsschein. Zu 99% sind die halt Dreck, sorry. Es gibt vielleicht noch ein, zwei Emittenten, die das noch ein bisschen fairer machen. Aber ansonsten ist das so. Also es ist einfach Müll. Und ihr müsst halt auch Profi-Werkzeuge handeln, wenn ihr wie Profis agieren möchtet. Und ich sage mal, jeder ist ein Profi, der 10% pro Jahr hinkriegt. Im Trading nicht in Buy and Hold. In Buy and Hold glaube ich das blind. Aber, also gerade durchschnittlich pro Jahr. Aber jeder, der es jetzt im Trading unabhängig der Marktlage hinbekommen möchte, der muss dann halt auch die Profi-Instrumente nehmen. Aber es gibt auch Optionen. Das möchte ich gar nicht verschweigen. Ich glaube, mir verschweigen. Das ist auch nie extrem hohe Risiken. Also beispielsweise, ihr habt einen Short Put bei Wirecard bei 90 gemacht. Dann stand ihr zwei Tage später bei 0. Dann hattet ihr 9000 Verlust. Also da gibt es natürlich immer auch ein Risiko. Kriegt man aber einen Griff, indem man Spread-Handel macht. Oder halt auch ein gutes Positionsgrößen-Management. Aber gerade beim Stillhalter-Strategien. Also ihr könnt natürlich nur Summe X gewinnen, die Prämie. Und manchmal auch unendlich viel verlieren. Und deswegen muss man auch wissen, wann man zur Option handelt. Und vor allem, wann auch nicht. Also klassischer ist, man verkauft die ganze Zeit Puts. Der Aktienmarkt ist grün und dann Shepherds. Und dann fliegen mir die Optionen sowas von um die Ohren, weil die Volatilität ansteigt. Aktienkurse fallen und dann kriegen ganz viele Händler Riesen-Probleme. Und dann fliegt ihnen alles um die Ohren. Die kriegen vielleicht einen Margin-Call, haben dann entweder nicht mehr die "hmm" einzusteigen. Oder können es auch gar nicht mehr, weil das Konto auf die Mütze bekommen hat. Und dann ist aber der Zeitpunkt, hat eigentlich Optionen. Dann ist es auch nicht so einfach, Optionen zu verkaufen, wenn die Panik halt am höchsten ist. So am Rande. Nächste Frage: "Warum sollte man nur Out-of-the-Money-Optionen verkaufen?" Ich glaube, ich weiß, woher die Frage, also nicht kommt, nicht von der Person, sondern was halt der Hintergrund ist. Bullshit. Muss ich einfach so sagen. Der Gedanke ist natürlich dahinter, ja, ich verkaufe Out-of-the-Money-Optionen, weil dann muss der Preis sich ja erstmal bewegen. Also von 100 auf 90 fallen in meinen Beispielen, dass ich dann verliere. Aber meistens muss ich ja schon vorher eingreifen durch ein gutes Riesen. Und dann muss ich dann sagen, ja, ich verkaufe jetzt die Optionen, aber dann muss ich die nicht mehr verkaufen. Und dann muss ich dann sagen, ja, ich verkaufe jetzt die Optionen, weil dann muss ich die und der Vega, also Volatilität, haben wir gar nicht besprochen. Die Griechen, kommt die nächste Frage dazu, aber Add-on-Money-Optionen sind eigentlich am besten. Kann sein, dass ich die nicht wähle, weil dann der absolute Verlust halt aufgrund der höheren Prämie einfach höher ist. Aber deswegen wirklich wichtig, dass man halt sagt, ein gutes Risikomanagement, aber ja, dieses blinde Delta 5 und 10 verkaufen ist falsch, Punkt. Und wer das immer noch macht, soll es mal hinterfragen. Was sind die Griechen? Also die Griechen habe ich jetzt mit Absicht nicht besprochen. Die Griechen beschreiben die Entwicklung des Preises, des Optionspreises, in Abhängigkeit verschiedener Einflussfaktoren. Das Delta gibt es, Gamma, Theta, Vega, Rho, Omega gibt es auch noch. Also das Delta zum Beispiel gibt die Änderungsrate des Optionspreises an, falls sie sich um 1 Dollar erhöht. Die Griechen werden noch immer als Käufer der Option gesehen und ja, das Delta gibt halt an, was passiert mit dem Preis des Underlyings, wie stark tut dann der Optionspreis sich bewegen. Das Gamma gibt an, wie stark sich das Delta bewegt, Theta ist Zeitwertverlust und Vega ist die Volatilität. Man muss die gar nicht so im Detail wissen, man muss schon wissen, was das ist, man muss jetzt nicht ausrechnen können. Das ist auch nur theoretisch ein Modell, Black-Skulls-Modell. Aber wichtig ist halt im Hintergrund zu haben, was Vega bedeutet, für mich als Optionshändler, also die Bedeutung ist eher wichtig, ich blende mir nicht, also das Delta blende ich mir noch ein, aber sonst blende ich da nichts mehr ein, wenn ich dann real handel. Wer bestimmt den Preis einer Option? Ja, gute Frage, aber relativ einfach zu beantworten, der Markt. Die Terminbörse bringt Angebot und Nachfrage zusammen, Käufer und Verkäufer, die einigen sich auf einen Optionspreis. Also es gibt einen theoretischen Wert, den kann ich ausrechnen, Black-Skulls-Modell, wo der Optionspreis sein sollte, aber Märkte sind nicht rational. Rational, das ist halt so, deswegen steckt da der Optionspreis nicht. Punkt, grob passt schon, aber gerade in Panik stimmt es nicht, in Panik sind die Menschen noch irrationaler und kaufen jede Option dann, das ist auch gut für uns, aber grundsätzlich bestimmt der Preis eine Option, im Gegensatz zu Optionsscheinen. Der Markt, also Verkäufer und Käufer, die Börse bestimmt ja nicht den Preis, die berechnet den nur, die bringt ja die Käufer und Verkäufer zusammen. So, dann noch eine Frage. Kann man eine Aktienposition mittels Put absichern, habe aber lediglich nur 15 Aktien? In einem Put sind ja in der Regel 100 Aktien, muss ich im Falle einer Ausübung nur 15 Aktien liefern oder 100 Stück? Also, du möchtest ja eine Aktienposition mit einem Put absichern, da müsste man ja einen Long Put holen, also einen gekauften Put. So, das ist ein Beispiel von vorher, DAX steht bei 10.000, 9.000er Put, wenn es scheppert, kann ich mit dem DAX immer noch bei 9.000. Im Falle einer Ausübung, also du hast ja erstmal den Long Put und du musst ja nicht ausüben, also das entscheidest ja du, das heißt, ist auch kein Problem erstmal per se und normalerweise, wenn dann steuerlich ist ein Thema, aber das muss jetzt nicht 1 zu 1 sein, weil, ja gut, dann fällt es halt, dann bist du halt noch stärker abgesichert. Und die Long Put Option, wenn die halt teurer geworden ist. Dann verkaufst du einfach und dann hast du deinen Aktienverlust ausgeglichen, aber gerade als Hedging muss es nicht 1 zu 1 sein. Also, muss man natürlich die Kosten wieder im Verhältnis setzen, bei 15 zu 100 ist schon krass, aber beim Long Put bestimmst ja nur du, ob die ausgeübt wird oder nicht. Klar, bringt es dir nur was, wenn es auch in die richtige Richtung geht. Es macht jetzt keinen Sinn, eine Option auszuüben, die nicht ein Vorteil ist für dich. Könntest du machen, ist ja doof, aber könntest du theoretisch machen. Aber da muss es dann, wie gesagt, nicht 1 zu 1 sein, wenn es sich um eine Long Option handelt. Wie kann ich die Option denn ausüben, gibt es dazu eine Funktion im Broker? Ja, gibt es, wichtig ist noch zu erwähnen, Optionen werden, sofern man es nicht ausgestellt hat, automatisch. automatisch ausgeübt. Das ist nochmal wichtig zu wissen, aber ansonsten gibt es da einen Knopf, kommt halt auf den Broker an, Optionsausübung, wo ich das dann automatisch machen kann. Aber Optionen können am Ende der Restlaufzeit zur Not, wenn sie in Geld sind, auch ausgeübt werden, automatisch da auch aufpassen, gerade wenn es Freitag ist, dass man die dann nicht über Wochenende irgendwie short hat. Letzte Frage, welche Renditen sind im Optionshandel realistisch? Also wenn ich jetzt davon ausgehe, Stillhalterstrategien und jetzt nichts mit Hedging oder sowas, sondern ich möchte halt rein Stillhalterprämien verdienen, würde ich sagen, zwischen 15 bis 25 Prozent sind realistisch. Jetzt kommt mir aber bitte nicht mit irgendeinem 5000 Euro Konto, das ihr verdoppelt habt, herzlichen Glückwunsch. Ich rede jetzt schon von großen Beträgen, also mehrere hunderttausend, alles drunter ist, I'm sorry, ich weiß, dass 5000 Euro sehr viel Geld sind, aber ja, das hat halt nichts mit dem Optionshandel, mit dem Professionellen zu tun. Und wenn man halt hohe sechsstellige Beträge hat, im Hinblick auf Risikomanagement, dass es nicht so große Drawdowns gibt, finde ich halt, wie gesagt, 15 bis 25 Prozent realistisch und auch echt gut. Also wer das jedes Jahr auch hinkriegt, Respekt. Wir hatten auch mal Jahre mit 38 Prozent, es waren mehr oder weniger Jahre, aber das war halt auch der Marktlage geschuldet, das muss man auch einfach sagen. Also manchmal flutscht halt alles durch, aber es gibt halt auch aufgrund von Volatilitäten schwierigere Jahre, wo es vielleicht halt eher Richtung 10 Prozent geht. Aber ja, und das rede ich jetzt ohne Buchgewinne von Aktien. Also dafür können wir nichts, nur langfristig können wir da was dafür. Deswegen finde ich solche Renditen realistisch. Mit dem aktiven Optionshandel, jeder, der da schon mal in größeren Konten, also Richtung 20 Prozent unterwegs ist, kann sich da auch nicht so viel verdienen. Ich würde sagen, ich würde sagen, wenn man so viel Geld verdient, dann ist man wirklich zu den besten 5 Prozent der Welt. Jetzt halt nicht über zwei Monate, sondern über Jahre hinweg, dann ist man wirklich top unterwegs. Gut, das war mal mein schneller Einblick zum Thema Optionshandel lernen in diesem Podcast. Grob auf die Merkmale eingegangen, Short Put, Short Call und auf die Wheel-Strategie und eure Fragen beantwortet. Wie gesagt, wer mehr erfahren möchte, findet natürlich noch viele, viele Videos und auch kommende Podcast-Folgen online, hier auf dem Podcast-Kanal oder auch auf dem YouTube-Kanal. Wer tiefer einsteigen möchte, gerne bei uns im Live-Optionswochenende vorbeischauen. Lasst mir gerne einen Daumen nach oben da, 5 Sterne und folgt uns oder teilt auch gerne diesen Podcast, würde uns sehr weiterhelfen. In diesem Sinne, viel Spaß beim Optionshandel, passt auf euer Geld auf. Ciao, ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast-Folge ist für Anfänger im Optionshandel gedacht, um grundlegende Konzepte zu erklären.
  2. Es wird auf verschiedene Optionstypen eingegangen, wie Put- und Call-Optionen, sowie Strategien wie Short-Put und Short-Call.
  3. Die Implizite Volatilität und der Optionspreis werden erklärt, einschließlich innerer und Zeitwert.
  4. Die Wheel-Strategie wird als einfache Einstiegsstrategie vorgestellt, die sowohl Put- als auch Call-Optionen verwendet.
  5. Fragen zum Handeln von Optionen werden beantwortet, einschließlich der Vorteile und Risiken.

Summary:

In dieser Podcast-Folge wird das Thema Optionshandel für Anfänger eingeführt. Alex Eichern erklärt grundlegende Optionstypen wie Put- und Call-Optionen, sowie Strategien wie Short-Put und Short-Call. Er beleuchtet auch die Konzepte des Optionspreises, einschließlich inneren und Zeitwert.

Der Fokus liegt auf der einfachen und milchmädchenrechungähnlichen Wheel-Strategie, die sowohl Put- als auch Call-Optionen verwendet. Eichern antwortet auf häufig gestellte Fragen zum Handeln von Optionen und betont die Notwendigkeit eines guten Risikomanagements. Er erklärt, dass Optionen ein vielseitiges Instrument sind, das sich gut für Hedging und Renditezwecke eignet.

Die Wheel-Strategie wird als eine Anfängerstrategie vorgeschlagen, die sowohl Kursgewinne als auch Prämieneinnahmen generieren kann.

FAQs

Optionen sind eine Art Versicherung, die eine Vereinbarung zwischen einem Käufer und einem Verkäufer darstellt. Der Käufer hat das Recht, aber nicht die Pflicht, eine bestimmte Menge eines Unterliegens (z.B. eine Aktie) zum festgelegten Preis zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option) bis zur Verfallstermine. Die Verfallstermine sind unterschiedlich, können also von 0 bis 2 Jahre reichen.

In einem Put sind grundsätzlich 100 Aktien enthalten. Wenn du nur 15 Aktien hast, musst du nur 15 Aktien liefern, nicht 100. Du musst also einen Long Put (gekauften Put) in einem Verhältnis von 15:100 erwerben, um die Position zu absichern.

Out-of-the-Money-Optionen sind Optionen, bei denen der Strike-Preis außerhalb des aktuellen Marktpreises liegt. Sie sollten verkauft werden, weil sie nur dann ausgewürgt werden, wenn der Preis stark bewegt, was eine höhere Gewinnchance bedeutet.

Realistische Renditen im Optionshandel liegen zwischen 15 bis 25 Prozent pro Jahr, wenn man sich ausschließlich auf die Ausübung von Prämieneinnahmen konzentriert. Es ist wichtig zu beachten, dass hohe Renditen nur bei großen Anleitungen erreichbar sind.

Die Griechen (Delta, Gamma, Theta, Vega, Rho, Omega) beschreiben die Veränderung des Optionspreises in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren, wie den Preis des Unterliegens, die Zeit bis zur Verfallstermine und die Volatilität. Sie helfen, die Risiken und Potenziale von Optionen zu analysieren.

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