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30 Mio. Euro von CapitalG: David Schreiber (Duna) über sechs Jahre Stripe, 94 Tage Kontoeröffnung und die Zukunft digitaler Identität

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30 Mio. Euro von CapitalG: David Schreiber (Duna) über sechs Jahre Stripe, 94 Tage Kontoeröffnung und die Zukunft digitaler Identität

David Schreibern blickt auf eine 15-jährige Karriere im Startup-Umfeld zurück, beginnend bei Project A und Tirendo, wo er zunächst im Marketing tätig war. Ein entscheidender Wendepunkt war ein gescheitertes Digitalprojekt während seiner Beraterzeit, das ihn zur Erkenntnis brachte, dass Software nachhaltigere Veränderungen bewirken kann als klassische Beratung. Dies motivierte ihn, zu Stripe zu wechseln, wo er das Wachstum von 200 auf 5.000 Mitarbeiter miterlebte und tiefe Einblicke in Softwareentwicklung und Skalierung gewann. Nach Stationen bei McKinsey und Trade Republic gründete er schließlich Duna, um erneut die frühe Phase eines Startups zu durchlaufen. Er betont die emotionalen Herausforderungen des Neuanfangs und die Bedeutung eines kundenorientierten Produkts. Für ihn steht nicht die Mitarbeiterzahl im Vordergrund, sondern die Wirkung des Produkts und eine gesunde Unternehmenskultur. Seine Erfahrungen zeigen, wie persönliche Lernprozesse und die Bereitschaft, Risiken einzugehen, seinen Weg von Marketingaufgaben hin zu einer leidenschaftlichen Produkt- und Technologieorientierung geprägt haben.

Transcription

9904 Words, 62264 Characters

German
* Musik * Startup Inseiler. Herzlich willkommen zu Startup Inse das Spotlight. Mein Name ist Jan Thomas, und heute zu Gast ist David Schreibern. Founder, Engineering und Produkt bei Duna. Ihr werdet gleich selbst feststellen, auf euch wartet einen richtig faszinieres Gespräch. David ist schon unglaublich lange in der Seen unterwegs, hat einen krassen Werdegang, hat unter anderem bei Project A, bei McKinsey, bei Stripe und bei Trade Republic gearbeitet. Und hat dementsprechend unglaublich viel gesehen, hat dann aber beschlossen, mit seinem Co-Grunde zusammen. Ja, wie er gleich sagen wird, die Welt ein bisschen besser zu machen oder dazu beizutragen, und das Ganze aber im Fintechmarkt. Das geht erst mal nicht so richtig zusammen im Kopf. Und gleich wird es aber trotzdem unglaublich viel Sinn ergeben. Nicht zu vergessen, wir reden vor dem Hintergrund einer 30-Million-Dollar-Finanzierungsrunde, die gerade erinnahend wurde, also ihr seht schon auf euch wartet. Ein tolles Gespräch, das kommt jetzt mit David Schreibern, fragt bei "Duna, viel Spaß dabei". Ich möchte euch kurz unseren aktuellen Partner Konto vorstellen. Als Unternehmerin und Unternehmer kümmert man sich oft selbst um die Finanzen, hat dabei über viel zu viele Tools und viel zu wenig Überblick. Kurz gesagt, Buchhaltung nervt. Ja, mit Konto ist das etwas anders. Wir selbst hier bei Startup Insider nutzen Konto schon sehr lange und auch mit Begeisterung. Konto ist ein smartes Geschäftskonto für Unternehmerinnen und Unternehmer, die app kombiniert "Modernes Business Banking" mit effizienter Finanzbuchhaltung, bietet dabei volle Kontrolle mit Datafintegration und Echtzeit-Einblicken in jede Transaktion. Mehr Infos in unseren Schonorts oder auf konto.de und wichtig Konto am Anfang mit "Q". Kennst du schon unsere Newsletter Startup Insider Daily? Erzähl zu dem beliebtesten Newslettern der deutschen Startup Szene. 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Also hatte ich vor 15 Jahren gewusst, dass ich heute hier bin. Ich glaube, dass diese Problemstellung war, der Formen noch gar nicht so bekannt. Wie bin ich da hingekommen? Ich hab angefangen als so einen Zeitpunkt, dass ich immer interessiert war, was junge Firma machen. Man muss überlegen, ich hab damals bei Project A. Und dann, um über dem ersten großen Bencher von Project A. Tirendo gearbeitet, das war in 2012, finde ich mich richtig erinnern. Das heißt, das ist inzwischen fast 15 Jahre her. Damals gab es noch keine große Texteiner. Wir hatten einen großen Pool an eher marketing getriebenen Firmen in Berlin. Du hattest diese erste Welle an Zerlando, die ersten Anfänge von HelloFresh, die alle sich sehr stark über starkes Marketing und so ein bisschen diesen operativen Ansatz, wie man eine Produkt-Erfahrung baut und wie definiert haben. Ich hab dann festgestellt, für mich, dass mir ein bisschen dieser technische Teil gefehlt war, hab dann eine Zeit lang nach Project A. und Tirendo noch mal geschaut, gibt es da draußen noch andere Sachen, die ich lernen kann und sehen muss. Dann hab damals dann einst der erste Digitalprojekte, witzigerweise in der Unternehmensberatung gemacht. Dann für mich festgestellt, dass das so ein Kern und Software zu bauen, dass das, was mich begeistert, war dann so ein bisschen in dieser Phase 2015, diesen Sprung zu machen, zu sagen "Hey, wenn ich da von den besten lernen möchte, dann muss ich mich in die Richtung US-Wesküste bewegen." Das war damals ein bisschen der Schritt für mich, ich hab mich entschieden, einen Job bei Stripe anzunehmen. Stripe damals war noch keine Firma mit einer großen Reputation, die noch weit bekannt war. Ich glaube, ich war in 2014 geführt und 2015 angefangen. Da war die Firma, glaub ich, noch unter 200 Leute. Und in Europa vielleicht Innenseit anbekannt. Also es gab, gab es hier nur wieder mal Leute, die es vielleicht verrenziert haben in der Entwicklersehne, aber außerhalb der Entwicklersehne war das kein großer Name. Wenn man das vergleicht, heute Stripe ist einer der größten Zahnungsanbieter weltweit und bietet, glaube ich, inzwischen Zahnungsanzahnungs-Sosium für knapp. Ich glaube, 1,5 Prozent des World GDP an. Also es gibt einen so ein bisschen Gefühl, dass diese Plattformen zwischen geworden ist. Wie viele Leute, weißt du das aus, wenn ich? Ich glaube, Stripe sind heute so knapp 8-10.000 Leute. Ich hab die Firma verlassen damals, als wir knapp 5.000 waren. Das heißt, ich hab so diesen Wegmitterleb von 200 bis 5.000, was auch schon wirklich eine abgefahrene Reise war und auch nicht absehbar damals, als ich angefangen hab. Im Nachgang sieht man dann immer so intelligent aus, dass man den großen Karriereplan hatte und genau wusste, was man irgendwie macht, wenn man ganz ehrlich ist. Ich weiß noch ganz genau, ich hatte die ersten Gespräche geführt und Stripe zweimal abgesagt, weil ich mich nicht sicher gefühlt habe und nicht überzeugt war, dass dieses Geschäftsmodell funktionieren kann. Bin dann nach viel Überzeugung und Folgegesprächen, hab ich mich doch noch entschieden zu sagen, okay, ich fliege immer rüber. Ich gucke mir das an. Und hab dann so ein bisschen, in Englischen würde man sagen, eine Lieber-Fafe, also so ein bisschen 'ne Vertrauensvorschussgenutzung gesagt, ich würde es schreibt, die sind Arbeitsvertrag. Aber ich weiß noch, genau, ich hab mein damaligen Manager gesprochen und gesagt, hey, wenn ich nach einem Jahr feststelle, dass das Geschäftsmodell nicht funktioniert, hab ich eine Möglichkeit, dass ich ein Jahr gehen kann. Ja, verpflichtig mich auf jeden Fall, dass ich da bin, aber wenn das irgendwie nicht richtig funktioniert, will ich die Möglichkeit haben, dass ich ein Jahr gehen kann, ohne verbrannte Erde zu hinterlassen. Das gibt es so ein Gefühl dafür, wie überzeugt dich damals war, dass das so eine große Geschichte ist. Genau, nee, und dann bin ich sechs Jahre dort geblieben. Es hat, glaube ich, eine Menge bei mir geprägt, wie ich über die Software-Entwicklung nachdenke, hat auch eine Menge geprägt darüber, was zu erleben, was einfach mit Technologie möglich ist und auch wie sich die Industrie entwickelt. Also damals, in 2015, als ich diesen Schritt gemacht hab, war es immer noch so, dass kein so populärer Karriereweg war. Zu sagen, okay, ich arbeite wirklich in ein Ersatzfirma, ich arbeite in komplexen, auch regulaturischen Problemen. Und mein Alltag besteht eigentlich daraus, wirklich irgendwie Code zu schreiben oder mit Teams zu arbeiten, die Code schreiben. Wenn man sich das heute anschaut, heute ist das so ein bisschen der Kern der Start-up-Szene, dass dieses wirkliches Camproduktes in die eigentliches Software und nicht die operativen Prozesse drumherum. Und ja, also ein ganz, ganz spannender Weg. Und dann hab ich mich nach sechs Jahren bei "Stripe", hab ich irgendwann festgestellt, dass ich diese Phase von diesem frühen und voller Energie und auch teilweise ein bisschen orientierungslos und viel experimentieren, viel probieren, vermisst hab. Und hab damals an den Entscheidungen getroffen, dass ich auf mein Lebensmodelpunkt wieder stärker nach Europa schicken möchte. Und hab damals dann für eine Zeit lang mit Christian und Thomas von "Trade Public" gearbeitet. Teil des Vorstandsteams und hab die Produktentwicklung verantwortet, dort für anderthalb Jahre. Und dann in dem Rahmen irgendwann festgestellt, dass, für mich glaube ich, der nächste Schritt in meiner eigenen Entwicklung ist, ist es nochmal selbst zu versuchen, wird mich eine eigene Firma von Grund aufzustellen und nochmal diese Phase von 0 bis X mit zu erleben. Und da bin ich jetzt seit drei Jahren dran. Und bis "Product-Mensch", ne? Das versteh ich richtig, weil du kommst ja dann hast du gerade beschrieben, so ein bisschen aus Marketing, das hast du über relativ schnell dann auch zur Seite geschoben, ne? Genau, also ich hab bei der Marketing-Seite muss natürlich immer da sagen, und diese Grenzen von was sagt ein Titel oder ein Link in Profil oder dein CV. Und das, was du in der Realität machst, auch Marketing, das was ich damals bei Tirendo gemacht hab, wir haben uns ein Mechanismus überlegt, wie wir als ganz, ganz junge Firma damals einen Vertragskonstrukt mit TV-Anstalten hinbekommen haben und viele Werbebudget hinzubekommen. Wir haben einen Vertrag vereinbart, mit Sebastian Fetteln haben den dafür gewonnen, damals als Gesicht für unsere Marke aufzutreten, mussten dann für den aber auch eine ganze Marketing-Kampagnen werfen, das war für uns als Firma mit ich gar 50 Mitarbeitern. Wir hatten keine große Agentur am Anfang, wir hatten keinen Wissen in den Tern. Das heißt, das war das erste Mal, dass wir so was machen mussten. Es gab damals auch in Berlin noch nicht die große Menge an Firmen, die das gemacht haben. Also, das war so diese Zeit als Zerlando noch im TV unterwegs war, mit Schreiferglück. Das war also die große TV-Kampagnen als Referenz. Und man so sehr, sehr viel dort auch wirklich hinten dran überlegen müssen, wie wir dieses überhaupt strukturieren. Also, wie baut man so eine Marke irgendwie auf? Wie können wir TV-Werbung messbar machen und das Vergleich hin mit z.B. Volumen bei YouTube zu kaufen oder klassisches Online Search Engine Optimierung? Und das ist, glaube ich, was was dann schon technischer war, dass es vielleicht sozusagen von außen aussieht. Aber, ja, ich glaube, am Ende des Tages, das, was ich am meisten genieße, sind wirklich das, was den Kernen da Firma ausmacht, nämlich das Produkt. Und ich glaube, da sind viele Teile gehören dazu. Also, ich glaube, diese klassische Produktrolle entwickelt sich auch immer mehr in so eine Fübrietrolle aus Analytics, Engineering, Design, Operations. Also, ich glaube, es ist keine so eine ganz klein klar geschnittene Box. Aber das ist das, wo ich im Alltag einfach am meisten Freude dran hab. Ich würde zu beschreiben, wie es so bis wie Lego bauen. Du hast ja irgendwie die ganzen Bausteine, du hast auch eine Organisation. Und du musst dich jetzt hinsetzen und daraus in etwas Formen und was generieren. Und das ist halt das schöne, was ich einfach hauptberuflich jeden Tag machen darf. Du hast gerade so schön gesagt, im Nachgang sieht man immer so schlau aus. Aber wenn man jetzt mal so zurückguckt, man sagt ja, immer auch dieses Connecting. Dort geht man nur, wenn man die Vergangenheit schaut, kannst du sagen, wenn du jetzt auf heute schaust, was waren so die prägendsten Momente dann für, aber wenn du sagst, 15 Jahre fast auf dieser Reise. Oder warst du da noch davor, wir haben jetzt nicht gesprochen, wie wir, oder warst du ja auch noch, ne? Genau, also ich würde sagen, für mich ist vielleicht so ein bisschen auch als Hintergrund. Für dich kommen aus einer ganz klassischen, irgendwie Familie, die in Ostdeutschland damals, die aufgewachsen ist, die Mauer ist gefallen, die sind irgendwie umgezogen. Das heißt, wenn meine Eltern dann mussten so ein bisschen so einen Neu anfangen anstarten. Damals waren so die erste Familie bei uns im Dorf, die irgendwie aus dem Osten in Westen gezogen ist. Das heißt, das habe ich so meine Kindheit geprägt, so dieses Vernul anfangen irgendwo landen und sich zu Recht finden. Und glaube ich, dadurch würde ich selbst jetzt sagen, wenn ich diesen Teil Uni nicht gehabt hätte, wäre ich wahrscheinlich deutlich Risikorwerse in meinem Leben gegangen. Ich glaube, so ein bisschen, das, was ich vor zuhause mitgenommen habe, ist, machen einen guten Schulabschluss, machen einen guten Uniabschluss, nehmen einen Job, der irgendwie verlässlich ist und der Sicherheit inhibitet. Und ich glaube, da hat wahrscheinlich die, wäre wo so ein bisschen den Grundstein gelegt zu sagen, "Held gibt's auch Alternativen, gibt's auch Alternativen, wie du dich noch mehr verwirklichen kannst und auch Bereiche, wo du vielleicht Risiken anders bewährtest und die Möglichkeit, auch was du gestalten kannst?" Ich glaube, das ist ein bisschen der Grundstein. Ich glaube, das habe ich mit Terenzo dann auch noch mal bis jetzt sozusagen tiefer für mich angeschaut, wie das irgendwie sich gestaltet und wie sie das anfühlt. Und für mich war wirklich dann der Knackpunkt damals warm. Das war so in der Ende meiner Beraterzeit, habe ich eines der ersten großen Digitalprojekten, für diese Statibiegeratung gemacht in Europa. Und dieses Projekt war ein absolutes Saster. Also es war wirklich so, ich habe mich geschehmt, irgendwie ins Büro zu gehen, weil ich ins Summe das Produkt, was wir gebaut haben, ich war nicht davon überzeugt. Ich habe keinen Wissen gehabt, wie wir sowas langfristig verwalten. Die ganze Preisstruktur hat keinen Sinn gemacht. Es war alles verzögert, das Produkt hat nicht so richtig gut funktioniert. Aber was für jedenfalls schon direkt klar geworden ist, das Beratung als Geschäftsmodell ist am Ende des Tages verkauft man. Auch wenn es gerne mal anders verkauft wird, verkauft man ja Arbeitsweise. Es ist ein Endeffekt so ein bisschen body-lising. Also verkauft für Stunden von Menschen, von Arbeit. Und die Möglichkeit auf einmal, dass du ein Softwareprodukt baust, was dauerhaft in einer Organisation und Prozesse verändert, wie Menschen arbeiten, ihre Arbeit leichter macht oder die bessere Produkte bauen lässt. Und das nicht mehr daran gekoppelt ist, dass da jeden Tag ein Mensch in die acht Stunden sitzt, der dann dann Stunde für Stunde dafür abrechnet, mit einer Prämie, sondern diese Möglichkeit, so ganz anderen Ebene Probleme zu lösen, das hat mich total fasziniert. Und ich war geschockt, dass das innerhalb des Beratungskontexts nicht mehr diskutiert wurde, dass man dieses Geschäftsmodell nicht noch Kretschsteil gefragt hat. Das war, glaube ich, für mich damals wirklich der Knackpunkt zu sagen, ich muss an meinem Leben und das worauf ich mich fokussiere, muss ich was ändern. Ich muss mehr andere Sachen anschauen, weil ich wirklich verstehen, weil ich, wenn man in so einem Maße Veränderung gesellschaftlich verantreiben kann, mit Software, dann will ich dabei sein. Und ich muss da irgendwie besser drin auskennen und ich weiß, weil ich gar nichts. Das war, glaube ich, so für mich der große Wendepunkt, will ich sagen, in meinem eigenen Lebenslauf. Und das hat sich damals trotzdem irgendwie. Ja, es ist scary angefühlt. Es war nicht so, dass ich da vor der Überzeugung war. Viele Gespräche auch mit meiner Zwischenfrau darüber mache ich das wirklich, verbau ich mir da Karrierewege, das waren nicht so offensichtlich, dass das jetzt ein Weg wird, der mich irgendwie zur Glücksedigkeit führt. Und ich bin im Nachgang wirklich froh, dass es so alles zusammengekommen ist. Du hast ja jetzt Verschienste oder fast alle Größen von Unternehmen schon gesehen. Gibt es so eine, für dich so 'n Sweet Spot, wo du sagst, der gefällt dir am besten, ist es eher so dieses Stripe-Phase oder diese Phase davor? Oder ganz am Anfang. Also, mir geht es auch so ein bisschen darum, wo ihr jetzt gerade steht, kann man mal die Brücke bauen, zu dem, was ihr jetzt oder wo du gerade bist. Aber welche Phase reizigt ihr am meisten? Es ist eine ganz spannende Frage. Ich glaube, ich hab wieder eine langweilige Antwort, wahrscheinlich für dich. Jede Phase hat gewisse Faktoren, die einfach in die toll sind. Das ist ein bisschen wie, wenn du in die Eltern fragst, darüber, welche Phase der Kindessazierung sind, schönsten. Ich glaube, jede Phase hat so schöne Phasen und Phasen, die auch herausfordernd sind. Was ich jetzt gerade bei Duna total faszinierend fand, ich hab erst mal. Ich hab es total unterschätzt, diese erste Phase, wenn man über 10, 15 Jahre immer wieder in einem Büro sitzt und drumherum Leute hat, was von einwollen, die einem Aufgaben zu schieben. Wenn man denn wie sein Kalender aufmacht und man hat eine Termine eingeblahnt oder eben die E-Mails, die man beantworten muss. Und dann hast du diesen Tag eins, wo du mit deinem eigenen Projekt anfängst. Und es ist einfach, dein Kalender ist leer, deine inbox ist leer. Und du hast niemanden, der dein Alltag organisiert. Und das ist was, was ich wirklich so vehement unterschätzt habe. Also, wie das sich emotional anfühlt. Das war auch was, was ich zum ersten Mal für mich und wie erfahren und erleben musste. Dieses, okay, auf einmal bin ich irgendwie mein eigener Chef, das heißt aber auch, ich muss wirklich alles selbst organisieren. Ich muss selbst für mich verstehen, wo ich anfange, wo ich meine Prioritäten setze. In der Art und Weise, die vorher, glaube ich, nie so möglich war. Und ich will sagen, die Phase, in der wir jetzt sind, dass wir haben, glaube ich, jetzt ein Produkt gebaut, was für Kunden wirklich richtigen, mehr bestiftet, was wirklich auch. In dieser Richtung geht Veränderung für Hand zu treiben, die wir langfristig anstoßen wollen. Und jetzt kommen wir in diese Phase rein, wo wir anfangen müssen, darum herum die Organisation erwachsen werden zu lassen. Einfach immer mehr Hände, mehr Köpfe dazu zu ziehen, um das Ganze in mehr Länder auszurellen, mit mehr großen Accounts arbeiten zu können. Und das ist so, glaube ich, diese Phase, die ich damals so am Ende dieses Bogen, glaube ich, bei Stripe irgendwie erlebt hab. Und Stripe, dann kam irgendwann diese Phase von einem Produkt auf, wie viele Produkte zu gehen. Und so langsam komm ich so ein bisschen diese Phase würde ich sagen. Vielleicht ist es noch 12 Monate, vielleicht sind es noch 18 Monate, dass ich so der Kreis wieder schließt, ich dann einmal den gesamten Bogen gesehen hab. Glaubst du denn, dass man in den USA jemand sagen wird, in einem Podcast-Interview so in 12 Jahren, damals war Duna noch ein kleines Unternehmen, ich bin trotzdem rübergegangen und jetzt sind es 5.000 Leute? Gute Frage, ich würde es mir wünschen, dass es so ist. Wobei ich, glaube ich, sagen würde, die wichtige Optimierung ist für mich nicht, ob wir 5.000 Leute werden. Ich bin auch happy damit. Und das ist, glaube ich, was wo sich auch meine Sicht auf die Dinge erheblich verändert hat über die Jahre, dass man als halbes Organisation einen großen Preis dafür, wenn man groß wird mit Anzee an deuten. Man ist es verändern sich Kernprozeste innerhalb der Organisation, also wie offen und transparent kann man kommunizieren. Wie viel Arbeit und Aufwand muss man eigentlich darin stecken, die Organisationen am Leben zu halten und auch gesund zu halten. Wer ist es wirklich, den Fokus auf den Kunden zu stecken und auf das Produkt, was man entwickelt? Und dieser Herausforderung sind nicht immer einfach. Und so gesehen, wenn du mir anbietest, dass jemand diese Entscheidung trifft und in zehn Jahren bei uns arbeitet, dann wir sind nur 100 oder 200 Leute, aber gleich erfolgreich in Sachen Reichweite, dann würde ich das noch lieber unterschreiben als die 5.000 Leute. Ich finde das spannend, weil ich habe überhaupt keine Ahnung auf den gestanden, wenn man jetzt so eine Phase in das Trip gerade ist, sich anguckt, von wem können dann so die Collins heißen die Bruder. Von wem können die dann eigentlich lernen, heutzutage. Also, wer sind denn Leute, die die dann irgendwie schauen, wie andere ihr Unternehmen gebaut haben und wer ist denn auch noch so offen darüber zu reden, was er vielleicht für Fehler macht? Es ist ein ganz spannendes Thema, ich habe das Privileg gehabt. Und das ist auch wieder so, ich glaube, viel Zufall. Nachdem hört sich das immer so anders, ob man einen tollen Plan hatte, dass ich auch viel Zeit vor allem mit John verbracht habe. Mein Eindruck ist, dass es, glaub ich, eine Gruppe an Beratern und mit drumherum gibt. Das ist eine ist andere Unternehmer, die noch erfolgreicher waren. Es glaube ich, eine Gruppe, die sehr viel einfluss habt. Ich glaube, für Stripe, ich glaube, ich habe auch öffentlich bekannt, dass so John and Patrick haben sich, glaub ich, viel mit Mark Zuckerberg ausgetauscht und haben auch immer wieder gesperrige Gesucht mit Warren Buffett. Ich glaube, ich auch einen Regenkontakt mit Barack Obama. Das ist, es gibt da verschiedene Anklüfungpunkte mit Leuten, die einfach noch mal eine andere Ebene oder eine andere Dauer an der Firmengeschichte gesehen haben. Ich glaube, das war immer ein ganz wichtiger Anklüfungspunkt. Ich glaube, das zweite ist Firmen, die ähnliche Probleme gelöst haben, aber in einer anderen Generation, also der CEO von Visa oder die Leute, die hinten dran sozusagen diese Terminals gebaut haben für diese Trading-Desks, also wo du heute irgendwie anschauen kannst, wie Aktienkurse irgendwie laufen. Das ist eine private Firma, die glaube ich auch über 100 Milliarden zwischen Wert ist, die aber auch schon seit 100 Jahren am Markt existiert. Das heißt, glaube ich, John and Patrick haben ganz viel Zeit, damit verbracht, wirklich zu verstehen, so ein bisschen wie sind eigentlich diese Firmen, die über 100 Jahre laufen, wie sind die eigentlich geführt worden? Wie schaffst du, dass das so eine Firma irgendwie baust, die über Generationen eigentlich bestehen kann? Und ich glaube, dann zusätzlich dazu gibt es manchmal einfach noch Leute, die entlang des Weges sich als so eine Mischung aus Freunde und Experiencedpartner entwickeln. Und ich glaube, das ist bei John and Patrick war das Klärz, zum Beispiel die CEO, die einfach ganz, ganz lange Stripe mitbegleitet hat. Da gibt es bestimmt auch noch eine ganze Gruppe an so einen engen vertreuten Kreis, die man gar nicht öffentlich kennt. Und ich glaube, das Wichtig ist, einfach hinten dran so eine Balance zu finden, von zu verstehen, was haben andere Firmen gemacht, um wirklich noch mal diese nächsten Schritt in Sachen Größe und Relevanz zu machen, zu verstehen, was haben Firmen gemacht, die es geschafft haben, wirklich auch Generationen darüber daoren. Weil, wenn man ehrlich ist als Entrepreneur, es ist, glaube ich, die Firmen, die wirklich unsere Gesellschaft prägen sind, die die nicht mehr so stark an eine Person geknüpft sind. Und ich glaube, das ist auch eine Entwicklung, die für Meter gesellschaftlich irgendwann wichtig wird. Das ist eigentlich ein Teil von Wille State, die uns als Gesellschaft gehört, und ich mag individual. Und ich glaube, die sind diesen Schritt, und dann sich selbst treu zu bleiben. Ich glaube, diese Kombination hinzubekommen. Das ist so wahrscheinlich eine heilige Graal, wie man gute Führung langfristig hinbekommen. Das vorhin sind gemäß gesagt, das Kernprodukt ist die Software, nicht die Prozesse darum herum, oder der Overhead und so weiter. Kannst du das noch mal ein bisschen ausfinden, weil auch vielleicht mit Blick auf das, was ihr heute macht. Weil ich hätte jetzt fast gesagt, Stripe ist doch eigentlich tendenziell eher, oder generell Fintech eigentlich, vielleicht Trade Republic, weniger, weil die, glaube ich, ein B2C-Produkt hinterher haben. Und dadurch eben, was nicht das Kundeninterface eine größere Rolle spielt. Aber ich hätte fast gesagt, Fintech ist doch oft regulatorig und Prozesse, oder? Ja, eine spannende Fragestellung. Also ich glaube, das wichtige hinten dran ist, ja, Fintech hat viel Regulatorik, und da gibt es viele Prozesse. Aber wenn du darüber nachdenkst, was der Tech in Fintech eigentlich wofür steht, ist diese Dinge zu nehmen und zu sagen, ich baue eine Maschine, die diese Prozesse aus deiner Organisation rauszieht und für dich komplett übernimmt. Das heißt, das sozusagen, ich hab ein Interface, ein klassischer Bereich, nennt man das eine API, sozusagen eine App Software-Schnittstelle, wo ich mich verlassen kann darauf. Ich gebe dir irgendwie Informationen und ich hab einen fixen quasi virtuellen Vertrag, wo ich weiß, das bekomme ich von dir zurück. Ich kann mich darauf verlassen, dass du das für mich erledigst. Und die Art und Weise, wie eigentlich die besten Fintech-Produkte gebaut sind, ist, dass egal, was da hinten dran, dann vielleicht noch operativ passiert, oder wie da auch Menschen vielleicht noch involviert sind, die eigentliche Schnittstelle zum Kunden ist eine technische Schnittstelle, die dieses Problem quasi aus dem ganzen, aus dem Organigramm, aus der Softwarestruktur der anderen Firma rausnimmt und komplett für dich löst, und die am Ende die Lösung wieder zurückspielt, mit der du dann weiterarbeiten kannst. Das ist eigentlich die ideale Weise, wie Fintech-Produkte gebaut sind. Und deswegen ist am Kern es eigentlich dieses Produkt, wie sieht dieses Interface aus? Wie kann ich diese Schnittstelle so gestalten, dass ich mich da voll darauf verlassen kann, dass eine Organisation sich darauf vertrauen kann, dass dieser Prozess so stattfindet, und wie ein Softwareinterface funktioniert. Das ist, glaube ich, das, was man irgendwie erreichen muss, und das Versprechen einen hinter der Idee von Fintechs. Wird zu sagen, das endet sich gerade jetzt durch so Spieler wie OpenEI und Cloud und so weiter, ein Tropic. Also würdest du sagen, da entsteht dann mal eine ganz neue Logik, wo diese technische Schnittstelle immer wichtiger werden? Spannende Frage, also ich glaube, es gibt so zwei Camps hinten dran und ich weiß gar nicht genau, ob ich einen Hut schon ein paar Teil begreifen kann. Es gibt die eine Gruppe an Leuten, die sagen, wir sind immer noch mit so einer ganz frühphase, wo sich technologisch so viel verändert, dass wir gar nicht wissen, wie das in zwei oder drei Jahren aussieht. Also vielleicht ist dieses Thema von, ich ihn entwickelt überhaupt Schnittstellen, ist irgendwann gar nicht mehr notwendig, sondern ich hab hinten dann einfach ein System, was ich selbst sozusagen diese Dinge beibringt und selbst im Hilosungen irgendwie sucht, und das kann dann auf bestehenden Faden oder auf neuen Verärden eigentlich sein. Auf der anderen Seite, was man schon sieht im Softwarebereichen, das ist vor allem beim Thema AI ganz spannend, ist, wenn man mit wirklich Centioren entwickeln, also so Entwickler werden in der Regel, sagt man dann sowas, Start Engineers, Start Engineers, Principles oder Architekten. Gibt es sehr viele, die relativ skeptisch sind mit dieser ganzen Geschichte, dass sozusagen AI den gesamten Softwarebereich aufressen wird. Und mein Eindruck ist, dass man schon, also was man noch sieht, und da hat, glaube ich, der CEO von Figma, von so einem großen Design-Tool, hat da, glaube ich, ganz, ganz schöne Analogie irgendwie zu beschrieben, hat mich gesagt, also wenn man irgendwie darüber nachdenkt, wie AI in der Software Entwicklung benutzt wird, dann ist es so ein bisschen wie, wenn man irgendwie über sind zu Hause nachdenkt. Also, wenn man in Kühlschrank einrund, muss man irgendwie jeden Tag oder mindestens einmal die Woche geht man einkaufen. Das heißt, da rediert jeden Tag, oder jede Woche kommt dann neue Dinge rein, Dinge wieder raus. Für solche Prozeste sind AI-Tools heute sehr sechend, oder einfach schnell kurzfristig. Du kannst schnellen Sachen ändern. Es gibt keine langfristigen Entscheidungen, die irgendwie dich an irgendwas geinten. Wenn du feststellst, dass das was in Kühlschrank drin ist, die nicht gefällt, dann kannst du es einmal ausfreiben bei Sachen einkaufen, alles ist gut. In dem Moment, in dem du darüber nachdenkst, dein Haus umzubauen, einen Anbau dranzusetzen, einen Stockwald aufzusetzen, einen neuen Garten anzulegen, umzuziehen. Sind das viel größere Entscheidungen, die teilweise Jahre lang drauchen, und wo du auch wirklich im Detail die kleinen Entscheidungen irgendwie treffen möchtest, wo du genau verstehen möchtest, wo liegen, irgendwie die Kabel in der Wand, wo sind die Steckdosen, wie funktioniert irgendwie alles. Und das sind Bereiche, wo auch heute und zumindest von allem, was ich heute vorhersegen kann, was ich aus diesen Kreisen höhere, wo auch noch zumindest eine Tattezöne da gerade an Softwareentwicklungen weiter notwendig ist. Und dementsprechend, also ich würde mal behaupten, die meisten Findwerkprodukte, die guten, sind eher sozusagen Bausteine oder Gewerke beim Hausbau als Inhalt eines Kühlschranks. Das wäre so ein bisschen meine Analogie. Und dann lass uns mal über euer Gewerksprechend, das ist ja jetzt ganz spannend. Wir haben jetzt viele andere Themen aufgemacht. Wir haben noch nicht im Kern drüber gesprochen, welches Problem ihr für welche Zielgruppe löst, ne? Ja, genau, also die Kernidee hinter Luna ist eigentlich, was wir lösen möchten, ist das Konzept von Digitale in die Digitalität, vor allem fokussiert auf Film. Und das ist mal ganz einfach irgendwie aufzuschreiben. Wir haben es inzwischen geschafft, dass wir speichende Maschinen bauen. Dass wir uns mit im Chatbot unterhalten können. Aber es ist heute immer noch so, wenn wir uns irgendwo online ausweisen. Das Privatpersonen aber noch mehr so als Vertreter einer Firma, dass wir Ausweisdokumente in der Kamera halten, dass wir einen Berg an Papierdokumenten irgendwie einschen und irgendwo hochladen müssen. Und dass wir hinten dran Prozesse haben, wo dann Menschen all diese Dokumente auswerten und versuchen daraus, nen Bild sich zu generieren, mit wem ich den eigentlich dort arbeite. Das hört sich jetzt erst mal ziemlich abstrackt, dann bei vielleicht so ein konkretes Beispiel. Also wenn man sich so eine Firma anschaut wie Amazon, Amazon on board, glaube ich, in Europa über 100.000 Händler an auf diese Plattform. Und hinten dran, dieser Prozess, wenn ein Händler sich dann bei Amazon anmeldet. Das ist immer noch was teilweise tagende Wochen braucht. Und unheimliche Menge an vieler Quellen, an falschen Entscheidungen oder auch an Betrucksmöglichkeiten eröffnet. Also es gibt heute quasi noch kein Konzept für eine Firma, in der Art und Weise, dass ich mich digital wirklich ausweisen kann, dass ich nachweisen kann, ich da will irgendwie Vertreter für Duna, ich kann Verträge unterzeichnen und alle Informationen, die Döver Duna wissen muss. Was machen wir eigentlich ganz genau? Wie geht's uns irgendwie ökonomisch, haben wir irgendwelche Reputationsprobleme, über die man wissen sollte? Wie sieht unsere Geschäftsbeziehung aus, mit Ländern, die vielleicht problematische sind, wie zum Beispiel Russland? Wie sieht sowas irgendwie aus, gibt es heute kein System, da das Strukture abbildet, wo ich das einfach ausweisen kann und auf der anderen Seite in der Maschine, die das auswerten kann. Und darauf verlässig sagen kann, kann ich mit dieser Firma zusammenarbeiten, oder nicht. Und das ist das, was wir mir bauen. Wir wollen diese Infrastruktur für diesen digitalen Passverfirmen anlegen. Und es ist wirklich einfach machen, dass ich als Firma, wenn ich mich für Bankkontobewerbe, wenn ich einen Kredit irgendwo haben möchte, wenn ich auf einem Marktplatz tätig werden möchte, dass ich idealerweise in echt Zeit mit zwei Klicks, diesen Account anlegen kann und auf der anderen Seite Systeme bestehen, die mich bewerten können, die mir zeigen können, kann ich mit diesen Händlern zusammenarbeiten, oder nicht. Welche Risiken gehe ich dort ein? Und wie genau funktioniert dieser Händler eigentlich, und was macht er? Genau. Das ist das, das Kämpfer sprechen hier in der Dona. Konto ist ein smartes Geschäftskonto für Unternehmerinnen und Unternehmer, die app kombiniert "Modernes Business Banking" mit effizienter Finanzbuchhaltung, bietet dabei volle Kontrolle, mit Datafintegration und Echtzeit einblicken in jede Transaktion. Mehr Infos in unseren Show Notes oder auf Konto.de und wichtig Konto am Anfang mit "Koo". Es folgt eine kurze Werbepause. Paul Kaiser, Gründer von Vestigers, hat nämlich 15 von ihren 40 Mitarbeitenden aus dem Tag- und Sales-Bereich über die Recruiting-Plattformen in Staffo gewonnen. Hi Paul, freue mich, dass du da bist. Hi Jan, freue mich, ich will hier zu sein. Ja, cool, wir kennen uns aus dem Podcast schon, aber vielleicht für die, die ich noch nicht kenne, oder auch Westiger ist noch nicht kennen, ein paar Sätze zu euch. Genau, ich bin Paul, oder der Mitgründer von Vestigers. Wir sind Supply Jam-Plattformen in der Bauindustrie. Jetzt gerade groß 8 Millionen Grays, haben letztes Jahr Superstagswachstum mit 10 Xen gelegt und sind da sehr, sehr froh drüber und freut mich auch, hier zu sein, lieber in Staffo zu reden. Genau, in Staffo hat uns zusammengebracht, ist unser Partner und du kennst dir auch gut, ihr nutzt dir schon länger, ne? Absolut, also, jetzt seid ein bisschen mehr als einem Jahr im Einsatz und bald 15 Leute darüber geheiert, sowohl Teck als auch Sales, als auch andere Bereiche. Und ein super spannender Weg, weil's grad so eine stark korratierte Kattform ist. Das heißt, ah, gute Leute, die auch alle auf Suche sind, und das habe ich ja eigentlich ne, wo sonst. Also, ich höre raus, rund um empfehlenswert. Absolut, mit 15 von unseren bald 40 Leuten haben wir dann auch sehr, sehr viele gute Leute darüber bekommen. Deswegen, ich kann es nur empfehlen. Paul, dann lieben Dank und weit ja viel Erfolg. Vielen, vielen Dank, dir. Tut so. Ja, und für alle, die in Staffo mal ausprobieren möchten, unter in Staffo.com/inseiter, könnt ihr die Software testen und bekommt auch noch einen Willkommensrebat in Höhe von 500 Euro. Startup Insider. Also, eben angefangen hast, klang das erste, das wär's ein B2C-Case, oder? Genau, also vielleicht hintergrund dazu, es gibt vielleicht irgendwann mal eine Welt, wo wir auch Produkte für Konsumenten anbieten, weil, also jeder, der mal in Deutschland umgezogen ist und nachsehender Anträge anlegen musste und in jeglichem Online-Shop wieder seine Adress-Daten abdaten musste, oder eine Kreditkarte, die irgendwie verfallen ist, kennt diesen Prozess. Das sind alles Dinge, die heute, glaube ich, technologisch nicht mehr notwendig werden und wo es bessere Lösung gibt. Aber im Firmenbereich, also wenn man jetzt müssen, die seltschaftlich drauf schaut, ist es so, dass die wirklich problematischen Sachen, also wo Geldwäsche betrieben wird, wo irgendwie Gelder abgezweigt werden, um Terrorismus zu finanzieren, wo Kriegsaktivität finanziert wird, so er hinten dran wirklich Kriminalität und wie Geld bekommt. Das sind in der Regel Firmenkunden, das sind verzweigte Firmenkonstrukte, wo es irgendwie schwer ist, zu verstehen genau, wer steht denn eigentlich dahinter, was passiert mit dem Geld und was machen die überhaupt? Und dementsprechend ist das ein Geschäftsfeld, wo es wirklich einfach einen breiten Spektrum an Problemen und Interessanten Themen brechen gibt. Also wenn man das so mathematisch ausdrucken würde, ein Konsument hat, vielleicht 10, 15, 20 interessante Datenpunkte, wenn man über digitale Identität nachdenkt, eine Firma reden wir über 400, 500, 600 Datenpunkte, über die man überlegen kann, wie man die digitär zur Verfügung stellt und wie man die Ausweitwehr macht. Und deswegen ist unser Fokus ganz stark auf wirkliche Firmenkunden. Dieses KYC, KYB, habt ihr jetzt nicht erfunden, das werden Bereich, der ich würde fast von außen sagen, gefühlt so ein Red Ocean, ich bin jetzt kein Expert, aber man sieht immer Wiederlösung in den Bereich, was macht euch jetzt anders oder warum, also warum ihr habe ich verstanden, ihr bringt da natürlich so eine Expertise mit und eine Reputation, aber warum jetzt und warum braucht es überhaupt noch, warum genau das? Ja, also ich glaube zwei Sachen, dass eine vielleicht doch mal ein bisschen zum Kontext auch wieder auf meinen Werdegang, wir haben bei Stripe damals eine der Projekte, die ich mit verantwortet habe, war internationaler Expansion. Man sich war sehr aktiv mit daran beteiligt, dass wir damals mein Projekt hat, um zu versuchen, in 100 Länder zu expandieren. Und eine der großen Probleme, die wir hatten, damals bei Stripe war, wie kriegen wir es hin, was wir ein System bauen, wo wir in 100 Ländern wirklich, also bei, irgendwie, eine Million Kundenpromonat und also neuen Geschäften zu dem damaligen Zeitpunkt, irgendwie die Überprüfung vornehmen können, sind das eigentlich gute Kunden, dürfen wir die überhunden unterstützen, dürfen das rechtlich, dürfen wir das von der Reputation, welche Risiken gehen wir da überhaupt ein. Und du wärst also total überrascht, wenn du verstehst, also was es dafür, absurde Situationen gibt. Z.B. Ombroding im Indonesiener-Rinäichen noch, also das ist damals 20/2021, war es notwendig, dass du eine Integation mit den lokalen Späteequalente, d.h. 70/11 heißen die, schreiben musst, weil jeder Händler sich vor Ort physisch in diesen Läden identifizieren muss. Es gab keine Alternative zu dem Zeitpunkt für diesen konkreten corridor, wie eine Identifizierung möglich gewesen wäre. D.h. wie mit etwa unser gesamtes Produkt umbauen müssen, für so eine quasi spätige Reffizierung, damit ein Händler dann online zahlen uns ein Beta-Konto anschließen kann. Und das war, glaube ich, so einer der Auslöser von "Ahh, ich glaube diese Welle an Fintechs wie Stripe" waren die ersten, die wirklich mal in so einer Größenordnung angefangen haben, online Ombrodingen für Businesses anzuschlossen. Ich glaube, das vorher gab es das noch nicht, also sozusagen viele der Transaktionen bei einem sehr lokalen Bankanbietern, dem entsprechend, glaube ich, sind wenig Plattformen jemals zu dieser Größenordnung gekommen, auch in dieser, in dieser Dimension überhaupt Ombrodingen Systemen bauen zu müssen. Das ist, glaube ich, das eine und das zweite, was dann natürlich passiert ist, ist, dass wir heute technologisch mit dem, was uns Eier möglich ist. Auch der Art und Weise, wie die Software sich in den letzten Jahren weiterentwickelt hat, dass wir eine Chance haben, wirklich ein System hinten dran zu bauen, wo es nicht mehr notwendig ist, dass für den Großteil dieser Überprüfung Menschen neben diesem System sitzen müssen und diese Überprüfung manuell vornehmen zu müssen. Also ich gebe dir ein Beispiel, was vor vier, fünf Jahren, glaube ich, noch und denkbar gewesen wäre, ist, wenn du jetzt eine Auswertung machen möchtest, mit dieser Händler hat 20 Google Reviews. Bewerten mal, ob diese Google Reviews jetzt problematisch oder nicht problematisch sind. Also sind denn jetzt 4,1 Sterne gut oder schlecht? Wie genau bewertigt denn eigentlich den Text hinten dran, was dort geschrieben ist? Muss ich mir irgendwie auch anschauen, wer denn genau diese Videos geschrieben hat, also wie aktiv sind die? Was könnte davon vielleicht irgendwie wieder automatisiert generiert worden sein? Was sind davon vielleicht Fake Reviews? Solche Arten von Bewertungen gab es vor drei, vier Jahren noch keine Systeme, die das für dich hätten automatisiert machen können. Dementsprechend war immer ein Mensch, damit verantwortlich, sich das dann anzugucken und drauf zu schauen und zu sagen, oh, da sehe ich, was so ein Muster, das finde ich problematisch. Dahinter lasse ich meine kleine Notiz, das müssen wir uns mal aktiver angucken, wie sich das entwickelt. Und in dieser Sachen sind heute technisch möglich, wahrscheinlich jetzt seit den letzten zwei oder drei Jahren. Und das gibt erstmals diese Möglichkeit, dass wir wirklich so ein System bauen können, was das in echt Zeit und wirklich voll automatisiert abbilden kann. Das ist, glaube ich, so ein bisschen dieser große Schritt zu dem Thema, warum jetzt? Und wenn ich dann nochmal darüber nachdenke, wo soll das denn eigentlich hinführen und wie gehen wir in dieses Thema ran? Ich glaube, für uns, und ich glaube auch, die Identität hinter Duna ist ganz stark darauf gestützt, dass wir viele Leute bei uns im Team haben, die aus dieser Fernenschuss-Service und Fintech-Belle kommen. Und viele von uns haben vor allem im ganzen Thema Payment-Systeme gearbeitet. Und ich glaube, die Kernfragestellung, die wir uns immer gestellt haben, ist, wie sind denn eigentlich damals Systeme, wie Visa oder Swift entstanden? Also, dass ich so viele Banken und Institutionen und die ganze Welt zusammengetaner und gesagt haben, wir legen ein Standard fest. Wie wir jetzt auf einmal miteinander Transaktionen ausführen können. Das heißt, wenn du heute irgendwie reißt und irgendwie auf den Bahamas bist, oder im tiefsten Dschungel in Mittelamerika, oder irgendwie in Australien. Überall werden deine Visa-Nase-Kart-Karten akzeptiert. Das ist ein riesiger Schritt für uns technologisch, dass wir das schon so lange unterstützen. Und warum ist das nicht möglich, bei Identität, was ähnliches anzubieten? Und was bräuchte, ist, dass wir da hinkommen können. Das ist, glaube ich, das, wo wir wirklich einen neuen Ansatz verfolgen mit dieser Idee, wie kommen wir dahin, dass wir wirklich eine Struktur schaffen, die Identität greifer macht, die digitalen Pass irgendwie anlegt und die sich in die Systeme, die Handwaute schon haben, wirklich einsetzt und diesen Prozess übernimmt und wirklich voll automatisiert. Das ist das, wo wir hin wollen. Ich höre raus, also ihr löst das Problem quasi besser oder schneller oder effizienter und kostengünstiger oder, also weil so ein bisschen gelöst ist, ist es ja schon, ne? Ja, also, eigene Erfahrungen aus unserer Hand, wir haben damals bei einem großen Bankanbieter in den Niederlanden und dann einer großen Zahnungsanbieter für internationale Transaktionen, damals versucht konnten aufzumachen. Wir sind als Firma damals, das war ein Ducco nicht, in den ersten Monaten, es sind wir bei zwei großen Niederländischen Banken abgelehnt worden. Eine Begründung zu viel schwieriges Firmenkonstrukt, einem Visierenwurstwestor, zwei Gründer, unklares Geschäftsmodell, es gab noch keine Webseite. Dementsprechend hat die Bank uns keinen Bankkonto anbieten wollen, es ist kein Spaß und bei dem internationalen Zahnungsanbieter, den wir damals nutzen wollten, um Gelder auszuzahlen für die ersten Mitarbeiter, waren wir in Summe 95 Tage im Prozess, damals waren wir vier Mitarbeiter hatten, glaube ich, gerade unseren ersten, unser erstes Dokument unterschrieben mit dem ersten Kunden. Es gab noch keine Online-Webseite, vier, neunze Tage sind wir da und haben darauf gewartet, dass man uns den Konto aufmacht, damit wir dann Geldbewegungen in Fund und in Nuestelleutätigen können. Heißt das jetzt irgendwie, dass dieses Problem überall nicht gelöst ist? Nein, aber in Summe, das, was ich heute noch sehe, ist, dass der Alltag, glaube ich, noch weiter weg davon ist, dass wir wirklich einen digitalen Identifizierungsmechanismus haben, der in der Breite nutzbar ist. Und jetzt mal die Frage umgedreht, wenn du auf deine Rolle irgendwie schaust, Thema Journalismus, wie schwierig es heute ist, überhaupt Firmenkonstrukte zu verstehen. Also die Investigation damals für Bayercard, das ganze Thema, was mit FDX passiert ist, wo dann Leute Monate lang dahinter sitzen, versuchen, auseinander zu dividieren, wie eigentlich diese Firma funktioniert hat und wo die Gelder irgendwie liegen, würde ich zumindest sagen, das fühlt sich für mich noch nicht gelöst an. Dieses ganze Thema AI, du hast es ja gerade schon angeschnitten, das klingt ja jetzt so, als wir das eben so teilt dieses Why Now, hast du denn, wenn man so auf diesen Cybersecuritymarkt drauf schaut, dann hör ich immer wieder, du hast quasi AI auf beiden Seiten, du hast AI quasi bei der Verteiligung, aber auch beim Angriff und das, was du jetzt gerade beschrieben hast mit den Reviews, das könnt ja eigentlich genau so werden, irgendwann mal, oder dass das im Prinzip dann Leute, die verstehen, wie ihr arbeitet, dann auch quasi Profile schon mit AI vorbereiten, so dass eure AI wiederum darauf reinfällt, oder? Ja, also absolut richtig, ich glaube, dass wir ein Welt sehen werden, wo AI auf beiden Seiten miteinander kämpfen werden, aus ein Rennen darum wird, welche von beiden sich schneller und besser entwickelt. Was, wenn ich jetzt als Bürger dieses Landesücken die drauf schaue, ich teilweise auch wirklich erschreckt und finde, weil habe ich vertrauen darin, dass unsere Sparkassen und Volksbanken die besten Systeme irgendwie bauen, um sich gegen so etwas schützen zu können, das kann ich nicht in die besten Gewissen mit einem Jahr beantworten. Und muss gleichzeitig sagen, es in unserem ökonomischen System sind diese drei Säulen, also sowohl die Landesbanken als auch diese, diese lokalen Sparkassen sind ganz wichtiger Bausteinen, wie unsere Volkswirtschaft funktioniert. Und dementsprechend ist, glaube ich, diese Thematik, wie bauen wir eigentlich kritische Infrastruktur, die mit dieser neuen Betrohungswektoren umgeht, und das Systeme, die sich demer wären und die auch technologisch immer fortschritt mithalten, wird eine der großen Herausforderungen des nächsten Jahrzehens werden. Und das ist jetzt was, wo ich den sage, okay, ich bin in dem Geschäftsfeld, was irgendwie sehr relevant wird, würde ich mir das gesellschaftlich vielleicht anders wünschen, dass es, ich finde, das teilweise wirklich auch besorgt, serigend, weil wir sehen das heute schon, also die Anzahl an Kunden oder auch Menschen, die interessiert sind, an Dunnern, die mit uns in Gesprächen sind, über Betrugsversuche, wirklich sehr gut angelegte Maschen auf Firmen, die virtuell angelegt sind, Dokumente, die gefälscht sind, die dann dazu verfügungstellt werden, und auch AIH. Und das ist ja sehr wichtig, die dann wirklich versuchen, in so einem Blutforce-Mechanismus, also sozusagen kostet es, was es wolle, durch Anboding-Systeme nicht arbeiten, das ist ein reales Problem und das Problem wechselt. Mit dem was sogar da beschreibst, und man hört ja quasi auch die Leidenschaft gerade raus, aber damit kommt euch ja auch eine extreme Verantwortung zu. Also kann man damit gut umgehen, also wie es schläft, schläft es so guter, ist es eher so, du blickst nachsbach und überlegst, okay, wir haben hier vielleicht noch ein paar Blendeflecken, ein paar Themen, die haben wir noch nicht gelöst, wir müssen noch mal schauen, wie vielleicht eine Extra-Runde schieben. Ja, ich glaube dieses, man könnte immer noch eine Extra-Runde auf irgendeinem Thema schieben, es glaube ich, was, was dich immer begleitet, wenn du deine eigene Firma aufbaust. Ob es einen Kunden noch glücklicher zu machen, ob es ein Produkt schneller irgendwie zu bauen. Ich glaube, das ist was, was man glaube ich nie ganz ablegt, insofern vielleicht gibt es irgendwann mal in 20 oder 30 Jahren, wo ich dann wirklich ruhig einen Schlaf irgendwie nachts habe. Aktuell zumindest aus den letzten 15 Jahren kann ich mich nicht daran erinnern, dass es nicht immer irgendwie ein Thema gibt, was mich irgendwie ein bisschen wach hält. Das ist, glaube ich, was mit sich, wo ich mich selbst in auch meine Familie inzwischen so ein bisschen, glaube ich, abgefunden habe, dass das einfach zu einem Teil meiner, meines Arbeitsallteils und auch meiner Persönlichkeit gehört. Nächstes, so trotz ich glaube, dass es, also zu diesem Thema Verantwortung, wenn ich darüber nachdenke, ich habe ein sechsjähriges Gen zuhause, eine der wichtigen Fragestellungen, die ich mir mal stellen muss, ist, womit verringlich meine Zeit. Was mache ich irgendwie eigentlich? Warum bin ich nicht irgendwie auf dem Spielplatz oder der Stütze bei der Schule oder bei anderen Sachen, sondern warum sitz ich irgendwie hier und baue das, was ich baue? Und ich glaube, daher ist eine dieser, dieser Dimension hinten dran, es kann ich ein Baustein beitragen, wie wir eine bessere Gesellschaft bauen. Also, wie wir es hinbekommen, ein besseres ökonomisches System zu bauen, die Art und Weise, wie wir wir wirtschaften, auch die Art und Weise, wie wir schlechte Aktoren in dem ganzen irgendwie rausfiltern können, wie wir das schlechte, was passiert, irgendwie besser unterbinden können. Da würde ich sagen, dass das was, wo ich mich sehr wohl damit fühle, zu sagen, okay, ich möchte dort Verantwortung übernehmen, ich möchte die Möglichkeit haben, damit zu gestalten und mein Wissen und meine Fähigkeiten dafür einzusetzen, das in diese Richtung einzuleiten. Und sofern, ich glaube, ist diese zwei schneide geschwert, natürlich haben wir eine große Verantwortung, wir müssen einen sehr hohen Standard entsprechend und deswegen haben wir intern auch ganz klare Prinzipien, wie wir operieren. Einst davon ist in Endes Meeting the Fundpage Test, also das, was wir machen, wenn irgendjemand interne Nachrichten von uns extern liegen würde, oder, wenn man sich bei uns den Sourcecode anschaut, dann muss das, wie wir heute arbeiten, muss in der Zeitung veröffentlichtbar sein, ohne dass sich mich morgen schämen muss, auf der Straße unterwegs zu sein. Das ist, glaube ich, der Referenzpunkt, wie ich darüber nachdenke, aber diese Verantwortung gibt eben auch die Möglichkeit, an wirklich relevanten gesellschaftlichen Themen mitzuarbeiten. Weil, wie du halt sagst, das Thema digitale Identität ist, wenn wir dort in relevanten Einfuss darüber haben, wer mit welcher Firma, wie zusammenarbeiten kann, während Bankkonto bekommt, während Kredit bekommt, wer bei den Steuerbehörden irgendwo auf eine Rote-Liste bekommt, wenn das Dinge sind, die mit unserer Software angestoßen werden, dann müssen wir ja ganz hohen moradischen Ansprüchen genügend. Als Firma, das ist so, weil so das einfach inerrent, dem ganzen Domain-Eidentität quasi angeheftet, würde ich sagen, und ich glaube, das ist was, was wir uns bewusst ausgesucht haben, und daher muss ich mich messen lassen. Und man hört ja auch raus, ihr sucht ja auch so ein bisschen diese Größe, nur die Verantwortung. Spannend fand ich, du hast vorhin Sinngemäß gesagt oder sammeld drauf geguckt, hast gesagt, es gibt Unternehmen, die 100 Jahre bestehen und fand es irgendwie gut und hast es positiv erwähnt. Jetzt habt ihr eine Finanziehungsrunde abgeschlossen, ihr seid im Venture-Campbell-Game. Das ist ja jetzt wahrscheinlich nicht, dass mit dem du rausgehen kannst, kann es sagen, jetzt hier, wie heißen Sie G-Campbell oder so, also Google Ventures. Das ist unsere Vision, wir möchten hier irgendwie ein Unternehmen aufbauen, was für immer besteht, weil dann sind ja mögliche Exit-Kanäle auch zu oder kann man sowas offen ansprechen. Ehrlicherweise haben wir das ganz offen angesprochen. Vielleicht ein bisschen, was ich hinten dran nach einem erzählen kann. Wir haben ab Tag 1, als wir Duna als Firma in Korb, also offiziell gegründet haben und dann auch richtig eingetragen haben. Haben wir in den Scheidung getroffen, dass wir ein Drittel des Gründer Kapitals, also neben Duke and Mia, ein Drittel des Gründer Kapitals in eine Stiftung betragen haben. Und diese Stiftung ist weiterhin ein Anteilseiten an dieser Firma, diese Stiftung ist losgelöst vom ökonomischen Eigentum von Duke and Mia. Und diese Stiftung wird die Zeit dann von dem Team und wir werden uns noch bei Gelegenheit, wenn wir als Firma auch ein bisschen größer sind, doch genauer dann darüber Gedanken machen, wie diese Stiftung genau strukturiert werden soll, aber die Kernidee dahinter ist, dass wir innerhalb unserer Firmenstrukturen auch der Entscheidungsfindung ein Konstrukt haben, was Entscheidungen treffen kann. Und losgelöst von den Interessen von den Gründern und losgelöst von den Interessen von den Investoren. Und auch glaube ich also für mich persönlich ist, ja, ich möchte eine große erfolgreiche Firma aufbauen und ja, ich möchte auch allen beteiligten sowohl Investoren als auch den ganzen Team, die dahinter stehen. Eine Möglichkeit bieten diese Achterbahnfahrt, ich jetzt selbst schon zweimal erlebt habe, mitzunehmen und auch die ökonomischen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Nichtsdestotrotz, am Ende des Tages ist es für mich der Maßstab, die nicht selbstbewertung nehmen ist. Es schaffen wir es, dass wir was relevantes beitragen können, was nicht mit den Namen der Beschreibung oder Ducco-Vandanschut verbunden ist, sondern ein Teil der ökonomischen Infrastruktur. Und das ist für mich der vierwichtigere Baustein. Und wenn das heißt, dass ich über die Zeit immer mehr meiner eigenen Anteil schafft, ob es ökonomisch oder in Sachen Einflussnahme abgebe, dann ist es das Richtige zu tun. Jetzt hast du ja Ducco eben so auf der Wehnt, es klingt ja also, als guckt ihr beide relativ gleich auf Themen drauf. Gibt es denn Dinge, über die auch streitet oder was sind es für Themen, bei denen ihr so die meisten auseinandersetzungen oder meines verschiedenenheiten habt? Es wird sich das gefragt. Wir sind beide verheiratet und unsere Frauen reden immer darüber, dass wir quasi in zwei Ehen leben. Ich glaube, wir verbringen ähnlich viel Zeit miteinander. Ich glaube, es ist auch wirklich interessant, wir kennen uns inzwischen seit ich glaube zwölf Jahren und waren traurzeiligen bei unseren Hochzeiten. Die Art und Weise, wie sie beschreiben würde, ich glaube, wir sind im Kern, der Kernvorstellung, wie Duna funktioniert muss, in der Kernvorstellung, welche Probleme es löst, in der Kernvorstellung, wie Kunden das Produkt nutzen, sind wir liegen wir komplett übereinander. Ich glaube, das sind wir uns komplett einig, wenn es zwischen uns Diskussionen gibt, gibt es immer eher, geht es darum, wie können wir Dinge besser lösen, wie können wir Sachen schneller lösen? Was sind vielleicht Sachen, wo wir irgendwas nicht so gut können oder nicht so gut wissen, Sachen, wo wir vielleicht uns auch nicht bewusst sind, wo wir vielleicht Feder haben? Das ist, glaube ich, ein ganz großer Teil, wo ich sagen würde, wenn wir heute Reibungspunkte haben, dann sind es die, wirklich bewusst zu schauen, wo sind Dinge, die in diesen blinden Fleck zwischen uns beiden fallen. Und ich glaube, wir haben beide eine sehr ähnliche Vorstellung, was wir wollen und haben auch deswegen bewusst diese Entscheidung getroffen. Also daher diese Analogie von ich glaube der zweiten Ehe, weil es sich auch so anfühlt. Also es ist einfach so ein Bund auf irgendwie Lebenszeit, das gemeinsam irgendwie zu schaffen und aufzubauen. Und ich vermute Ducco würde da genau das gleiche Antworten. Da bin ich sehr sicher, kannst du gerne anrufen und fragen, ich bin mir sicher, dass er das auch antwortet, genauso sagt wird. Und du hast vielleicht nochmal kurz rückblickend, gibt es sind Dinge, die du oder die ihr jetzt anders gemacht hättet beim Firmenaufbau? Ich muss es wirklich kurz überlegen, ich habe den großen Vorteil gehabt, dadurch, dass ich diese vielen Jahres-Strike-Mitarät hab, dass ich auch noch mal gesehen habe, wie andere Gründer mit Christian und Thomas Trader-Public aufgebaut haben. Wir hatten beide diesen riesigen Vorteil, dass wir wirklich uns jahrelang Gedanken darüber machen konnten. Wie soll Duna eigentlich aussehen? Was für eine Art von Firma wollen wir bauen? Wie wollen wir genau operieren? Wie gestalten wir irgendwie das Team? Wie gestalten wir unser Produkt? Wofür stehen wir? Und das ist uns irgendwie wichtig. Deswegen fällt es mir jetzt gerade wirklich schwer zu sagen, dass ich Dinge jetzt gerade anders machen würde. Ich hatte den großen Vorteil, dass ich entweder Fehler schon mal gemacht habe, oder sie wirklich so beobachten konnte, dass in der Eigenwarnigung Fehler ist, glaube ich, ein großes Vorteil. Das sind Dinge, die ich anders gemacht hätte und weiß hier nie genau, was man besser funktioniert oder nicht. Aber die meisten Entscheidungen, die wir jetzt getroffen haben oder alle Entscheidungen, die mir jetzt auf die schnelle einfallen, haben wir eigentlich intentional getroffen. Das einzige, glaube ich, ist, wir hätten früher mit Duna anfangen sollen. Also das einzige, wo ich heute mir auf die Fahne schreiben würde, die haben doch am Ende des Tages kam dann doch die. die eigene Unsicherheit und das traue ich mir das zu, kriegen wir das irgendwie hin, standen uns doch noch mal ganze Weile im Weg. Und da würde ich mir heute wünschen, dass ich früher über meinen Schattensprung mehr. Kannst du noch, also ist ja auch eine spannende Aussage, ne? Kannst du noch dich dran erinnern? Was waren so quasi die Dinge, die euch haben zögern lassen? Und was hat dann dazu geführt, dass ihr dann doch doch gesagt, wir machen das jetzt? Also vielleicht, ich nehme dich mal so ein bisschen mit auf die in eine Zeit 30. Ich glaube, diese Gespräche bei Dokonie haben angefangen, an so einem Projekt zu arbeiten. Wahrscheinlich schon so 2018/2019. Ah, wirklich? Ja, ja, also es ist artus schon wirklich viele Jahre begleitet und wir waren dann an so einer Phase in unserem Leben, glaube ich, wo es sich eigentlich richtig angefühlt hat zu oben, 2020/2021 und dann ist Kobet passiert. Ich hatte ein kleines Kind zu Hause. Ich weiß noch genau, ich bin mit dem Kinderwagen irgendwie auf so ein 3/4 Radmeter, dabei kommen irgendwie rumgelaufen mit irgendwie Handschuhe und Maske im Gesicht. Und das war so eine Phase, wo ich, glaube ich, mich in Summe, in der Art und Weise, wie Gesellschaft um mich umfunktioniert hat, so unsicher gefühlt habe, wo wir eigentlich hinteraufen. Wie sieht unsere Zukunft irgendwie aus, dass ich nicht gut und die Wissens hätte sagen können, ich baue jetzt in der Firma auf und ich mache das Versprechen, dass Menschen ihren Lebensmodell abbauen und uns auf diesen Weg begleiten, wenn ich selbst keinen überzeugen genau darüber hatte, wie irgendwie die Welt aussieht. Und ich glaube, das war dieser Zeitpunkt, wo ich sagen würde, da hätten wir ja schon anfangen können, vielleicht auch schon ein bisschen früheren. Aber das war so, eigentlich hatten wir alle Bausteine schon da und dann, glaube ich, ist so ein bisschen die Welt passiert. Und ich glaube, es brauchte dann diese Phase, dieses Gefühl, dass wir wieder zurückkehren, von einem gewissen Art, von Normalität und so ein Vertrauen darin, dass wir gesellschaftlich wieder eine Basis haben, auf der man auch wirklich mit einer Langfristperspektive Organisation aufbauen kann. Aber das ist jetzt auch unsere zweite Runde. Ich weiß gar nicht, hättest du gerne 20/20/2021 die erste Runde abgeschlossen und dann irgendwie zwei Jahre später versucht, eine vollgründe zu schließen? Ich glaube, also sozusagen einiges des Tages, das Problem, was wir lösen, habe es damals auch schon. Ich glaube technologisch, während wir da noch früher in so einem Fenster reingelaufen, wo vielleicht schon Sachen möglich gewesen wären. Insofern, und ja, natürlich war das auch ganz schön verrückter Markt zwischen drin, wenn man auf Investoren nachdenkt, aber Investoren sind nur einen Baustein in dem Ganzen. Ich glaube, dass wir die Kunden, mit denen wir heute arbeiten, auch schon vor einem Jahr oder vor zwei Jahren, ähnliche Probleme hatten und wir dann weiter gewesen wären. Insofern, ich würde schon guten Gewissen sagen, mit dem, was ich heute weiß, wie sich auch Covid entwickelt hatte, hätten wir damals schon diese Entscheidung treffen können. Und ich glaube, wir werden heute nochmals zwei Schritte weiter als Organisation. Ich finde, darfst trotzdem, oder ihr dürft trotzdem wirklich sein, wo ihr heute steht. Also ich finde es eine richtig coole Reise, das war ein super Gespräch damit, muss ich sagen. Ganz lieben Dank, dass du alles geteilt hast, gibt es denn Leute, die sich bei dir melden sollen oder bei euch melden sollen? Also ich vermute mal Investoren, das ist jetzt gerade kein Thema, aber Kunden oder vielleicht wahrscheinlich Mitarbeiter, ne? Genau, also ich glaube, die zwei Themen für uns ist immer, für Leute, die glaube ich Spaß daran haben, also wir sind ein sehr technisches Team. Wir sind über 90 Prozent der Leute bei tuner sind Entwickler. Wir denken auch an dieses Problem, ein Softwareproblem, wir bauen Infrastruktur für unsere Gesellschaft. Insofern, ich glaube, Entwickler, die Spaß an diesen Thema haben oder Designer, die eine Software-Entwicklung freude haben, können sie immer sehr, sehr gerne in die melden. Und ansonsten gibt es wieder Organisationen daraus, ob es große, wie Koppelt sind, die sich über ihre Wertschöpfungskette Gedanken machen oder eben regulierte Firmen, die ihr onboarding gestalten müssen. Und ich glaube, wir sind immer offen für Gespräche und zu verstehen, welche Probleme es da gibt und ob wir helfen können. Cool David, wir sind hier auch immer offen für Gespräche, ich freue mich auf eine Fortsetzung, dank dir, bis zum nächsten Mal. Danke, vielen Dank, vielen Dank. Ciao. Als Unternehmerinnen und Unternehmer kümmert man sich oft selbst um die Finanzen, hat dabei über viel zu viele Tools und viel zu wenig Überblick, kurz gesagt, Buchhaltung nervt. Mehr Infos in unseren Show Notes oder auf konto.de und wichtig Konto am Anfang mit KOO. So, das war's mit dem Moment. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht. Vielen Dank fürs Zuhören. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und eure Zeit. Wenn euch gefallen haben, sollte was ihr hört, dann empfehlt uns gerne weiter und oder hinterlass eine Bewertung auf Apple Podcast oder Spotify. Das hilft uns wirklich, haben alle meisten diesen Podcast bekannt zu machen. Und vielleicht nochmal kurz der Hinweis, dieser Podcast ist ja kostenlos erst Werbefinanziert. Dementsprechend freuen wir uns natürlich, dass wir Werbepartner haben, die uns unterstützen. All diese Werbepartner findet ihr verlinkt in den Show Notes oder auf www.insider.de/Werbung. Schaut doch gerne mal vorbei und falls ihr Selbstwerbung schalten möchtet. Podcast ist ja wirklich einer der besten Kanäle, um sich im Gehör beziehungsweise im Bewusstsein eurer Zielgruppe zu verankern. Dann kontaktiert uns gerne. Ihr findet auf unserer Plattform www.datafintegr.de/Werbung-Schalten. Da findet ihr unser MediaKit zum Download. Da kriegt ihr schon mal einen sehr guten Eindruck. Aber natürlich ist unser Team auch jederzeit für einen Beratungsgespräch offen. Kommt gerne auf uns zu, wie gesagt, www.insider.de und dann oben rechts auf den Button Werbung klicken und vielleicht passt es ja für euch oder für jemanden, den ihr kennt. Also auch gerne das weitem fehlen. Vielen Dank dafür und ansonsten euch einen tollen Tag und ja, vielleicht besser her oder sonst bis morgen. Tschüss. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. David Schreibern hat eine lange Karriere in der Startup-Szene mit Stationen bei Project A, McKinsey, Stripe und Trade Republic.
  2. Sein Wendepunkt war ein gescheitertes Digitalprojekt in der Unternehmensberatung, das ihn zur Softwareentwicklung und zu Stripe führte.
  3. Bei Stripe erlebte er das Wachstum von 200 auf 5.000 Mitarbeiter und prägte seine Sicht auf Technologie und Produktentwicklung.
  4. Aktuell ist er Mitgründer von Duna, wo er die Phase von 0 zu X erlebt und Wert auf ein kundenfokussiertes Produkt legt, unabhängig von der Unternehmensgröße.

Summary:

David Schreibern blickt auf eine 15-jährige Karriere im Startup-Umfeld zurück, beginnend bei Project A und Tirendo, wo er zunächst im Marketing tätig war. Ein entscheidender Wendepunkt war ein gescheitertes Digitalprojekt während seiner Beraterzeit, das ihn zur Erkenntnis brachte, dass Software nachhaltigere Veränderungen bewirken kann als klassische Beratung. 000 Mitarbeiter miterlebte und tiefe Einblicke in Softwareentwicklung und Skalierung gewann.

Nach Stationen bei McKinsey und Trade Republic gründete er schließlich Duna, um erneut die frühe Phase eines Startups zu durchlaufen. Er betont die emotionalen Herausforderungen des Neuanfangs und die Bedeutung eines kundenorientierten Produkts. Für ihn steht nicht die Mitarbeiterzahl im Vordergrund, sondern die Wirkung des Produkts und eine gesunde Unternehmenskultur.

Seine Erfahrungen zeigen, wie persönliche Lernprozesse und die Bereitschaft, Risiken einzugehen, seinen Weg von Marketingaufgaben hin zu einer leidenschaftlichen Produkt- und Technologieorientierung geprägt haben.

FAQs

Duna ist ein Fintech-Startup, das darauf abzielt, die Welt im Finanzmarkt zu verbessern, indem es innovative Softwarelösungen entwickelt, um komplexe Probleme zu lösen und nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

Seine Zeit bei Stripe, wo er von 200 auf 5.000 Mitarbeiter wuchs, sowie frühe Erfahrungen bei Project A und Tirendo prägten ihn stark, insbesondere im Bereich Softwareentwicklung und Produktaufbau.

Er erkannte, dass Software dauerhafte Veränderungen in Organisationen bewirken kann, im Gegensatz zum zeitbasierten Beratungsmodell, und wollte mehr Gestaltungsmöglichkeiten in der Technologiebranche.

Jede Phase hat ihre Vorzüge, aber er schätzt aktuell die frühe Phase bei Duna, in der direkte Produktentwicklung und Kundenimpact im Vordergrund stehen, bevor das Unternehmen in die Skalierungsphase eintritt.

Seine Familie, die nach der Wende neu anfangen musste, lehrte ihn ursprünglich Risikoaversion, doch dies motivierte ihn später, alternative Wege zu suchen, um sich zu verwirklichen und gestalterisch tätig zu sein.

Ein gescheitertes Digitalprojekt in der Beratung zeigte ihm die Grenzen des Beratungsmodells auf und überzeugte ihn, dass Software nachhaltigere Lösungen bietet, was ihn zum Wechsel in die Tech-Branche bewegte.

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