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#30 Geschäftsmodell wegen Corona dahin – Aimie Carstensen, Artnight

38m 32s

#30 Geschäftsmodell wegen Corona dahin – Aimie Carstensen, Artnight

Im Podcast "So geht Startup" spricht Gründerin Amy Kasten von Art Night über ihre Erfahrungen. Das Unternehmen startete 2016 mit analogen Malkursen in Restaurants, inspiriert vom US-amerikanischen "Paint Night"-Konzept, jedoch mit europäischer Anpassung: weniger Alkohol, mehr Wert auf Expertise und ein authentisches Lernerlebnis in geselliger Atmosphäre („Adutainment“). Die COVID-19-Pandemie traf das Geschäft unerwartet hart und zwang zur sofortigen Umstellung auf Online-Events, was einen massiven Umsatzeinbruch verursachte. Der anfängliche Wachstumspfad basierte auf Bootstrapping, intensivem Kundenfeedback und Mundpropaganda, da das Konzept anfangs unbekannt war. Nach Erreichen eines Proof of Concept (monatlich 20.000 € Umsatz) gelang die Investorensuche, einschließlich eines TV-Deals bei „Die Höhle der Löwen“, der wertvolle Reichweite brachte. Amy betont, dass erfolgreiche Adaption etablierter Modelle legitim ist, solange eine eigene Vision verfolgt wird, und unterstreicht die ständige Notwendigkeit von Anpassungsfähigkeit und Fokus im Unternehmertum.

Transcription

6660 Words, 40548 Characters

German
Wir standen von heute auf morgen, wo der Herausforderung und so schätzen wir es eigentlich dahin. Unsere Umsätze rausschämmt in den Keller und das massivst. Und wir haben sie ehrlich gesagt auch unterschätzt. Also wir hätten niemals die gitarle Produkte auf dem Arkt gebracht, wenn es Corona nicht gegeben hätte. Hallo zusammen, ich bin Sarah Häuberger, ich bin Redakteurin bei Gründer Zine und wir vielleicht schon aufgefallen ist haben wir unserem Podcast mit einem neuen Logo ein bisschen frischen Anstrich gegeben. Ansonsten hat sich aber nicht so viel verändert, denn wir konzentrieren uns bei "So geht Startup weiter auf unser Kerngeschäft". Wir haben nicht Gründer geschichten. Wir sprechen mit Gründerinnen und Gründern, Investoren und Investoren über ihren Weg in die Szene, über ihre bisherigen Höhen und Tiefen, über ihre Learnings und natürlich ihre besten Tipps für andere Startup begeisterte. Und davon hat man heutiger Gast die Artnet-Gunderin Amy Kastenzen auch einige Parat. Zum Beispiel nämlich, was man tut, wenn ein wegen einer globalen Pandemie von einem Tag auf den anderen, weil man die Geschäftsgrundlage entzogen wird und man sich ganz schnell was anderes ausdenken muss. So ist es nämlich irgelgangen und ihrem Startup-Art-Night. Wer das nicht kennt, dass es eine Plattform über die Workshops vermittelt werden, angefangen hat das 2016 mal mit Marlkursen, mittlerweile sind auch andere Formate dazu gekommen. Aber alle Events sind eben tiefst analog und das ist eigentlich auch mal das, was Artnet so ausgemacht hat, sagt Amy zumindest. Bis eben Corona kam und dann musste sie von heute auf morgen alles umbauen und die Events online veranstalten. Und über diese Zeit spricht Amy ganz ehrlich und erzählt auch davon, wie sie überhaupt zum Grunde gekommen ist und wie das alles so angefangen hat bei Artnet. Und wegen Corona haben wir uns nur digital getroffen. Amy war den ersten Tag wieder in ihrem Büro und war mit über FaceTime aus einer kleinen Telefonkabine zugeschaltet und da war die Verbindung leider nicht immer optimal und das bitten wir natürlich zu unschuldigen. Amy, wie waren denn die letzten Wochen so für dich? Ja, also für mich persönlich war es, hat es mir einfach wieder gezeigt, dass auch wenn man immer wieder denkt als Gründer irgendwann mal bin es ruhiger oder man hat alles so in Plays, dann kommt wieder von extern irgendeinen Faktor der Enda wieder rausreist und das war wieder eine gute Selbsterkennung. Es wird glaube ich nie ruhiger, es kann es hier immer unvorher siebbare Dinge, genauso wie es jetzt eben auch mit Corona passiert ist. Jetzt seid ihr vor vier Jahren ungefähr gestartet mit Artnet, seid ihr mit Malkursen gestartet, ihr bei eure Plattform vermittelt, mittlerweile sind auch noch Backkurse, Cocktailkurse und alles Mögliche zusammengekommen. Aber das Konzept für eure Idee sozusagen, die gibt es ja eigentlich schon, ne? Also vor einiger Zeit wurde da sowas innings auch schon in USA gegründet, da heißt das Format Paint Night, glaube ich, würde es dir sagen, ihr seid ein Copycat oder? Ja, also ganz grob kann man das sagen, beziehungsweise am Anfang war es auch ein bisschen unser Plan. 16 mit Malkursen, Basen und Restaurants gestartet, jeder dachte, Mensch sind jetzt irgendwie verrückt. Malen, das tut ja kein Mensch. Heute haben wir schon über 300.000 Menschen mit uns gemalt, was ganz schön ist zu sehen. Wir haben aber dann auch relativ schnell festgestellt, dass wir eben kein Copycat sind, weil unsere Vision da noch ein Stückchen weiter ging und wie das Geschäftsmodell auch auf den europäischen Markt anpassen mussten. Und da wird und ich, wir sind selber keine Künstler und haben da vorhin nicht so viel gemalt. Und unsere Vision, was eben immer Menschen offline und heute sozusagen auch online zusammen zu bringen und sie eben mit Adutaining-Events zu begeistern. Und was wir unter Adutainment verstehen, ist, dass wir eben Menschen gerne unterhalten in einer schönen Atmosphäre und eben die Möglichkeit geben, dass man was neues lernt oder auch ausprobiert. Und das war bei unseren Malkursen tatsächlich der Fall. Darauf haben wir uns dann knapp zwei bis zweieinhalb Jahre fokussiert und haben dann letztes Jahr noch Fake Night, eben Backkurse in richtigen Bäckereien und Konditorien sozusagen gekründet. Fake Night ist ein Cocktailkurse im Baas und Pläntner, dessen Kurse rund um Pflanzen und durch yourself. Und was würdest du sagen, weil du meines, dass jeder das Modell so ein bisschen das Geschäft modell anpassen musst auf den europäischen Markt. Also wo sind da jetzt genau die Unterschiede zwischen Pain Night und Art. Pain Night und Art Night? Also auf Deutsch gesagt geht es bei Pain Night und eben beim amerikanischen Modell 4 mehr um Alkoholkonsum, als es bei uns der Fall ist. Also da sucht man sich sozusagen auch ein Grund, um Trinken zu können und lieber ein bisschen zu mal. Und bei uns haben wir relativ schnell festgestellt, dass eben es wichtig ist auch von unsere Gäste, dass die jeweiligen Workshows wirklich von Experten durchgeführt werden, dass man was lernt. Man trink natürlich schon auf meinen Gläschen rein und bei Fake Night ja insbesondere mehr. Aber gerade bei Art Night geht es ja eben so vom Eventcharakter her um was anderes. Da geht es einfach wirklich darum, mit anderen Menschen zu konnecken, was neues zu lernen und eben das ganze inner schönen Atmosphärer. Also beim einen geht es mehr ums saufen und beim anderen weniger, das so runtergebrochen. So genau, will ich jetzt nicht sagen. Aber man kann es schon so sagen, wir haben das am Anfang auch getestet, weil wir fanden das nämlich ganz cool und haben sozusagen unsere ersten Gäste mit kostenlosen Alkohol und auch damals hier gewollt, dass die europäische Kultur nicht dafür da ist. Unter der Woche so viel Alkohol zu konsumieren. Okay, interessant, hätte ich jetzt, wenn man sich jetzt in Berlin umschaut, würde man das jetzt nicht unbedingt denken. Ja, aber wir fanden es auch im Endeffekt. Also wir haben natürlich viel getestet, wir haben uns angeguckt, wie machen die Amerikaner das. Es gibt das ganze Konzept Social Painting, gab es nicht nur in USA, sondern auch schon in Australien und Koh und wir haben uns einfach angeguckt, was es eben in Deutschland oder auch in Europa-Fahrheit ja, die in Z.B. Volksschule gibt. Und da gab es nicht so viel Angebot und da hat sich mal eben sehr gut angeboten, weil malen auch was ist, wo man eben kreativ sein kann, es ist komplett subjektiv nicht wertend und wo man einfach mal wieder frei was schaffen kann. Also wenn jetzt jemand zu euch sagt, ihr seid eine Kopi-Kalt, dann nimmst du das jetzt nicht irgendwie, das ist ja eher so negativ, konnotiert normalerweise, aber für dich ist das jetzt nicht so ein Vorwurf oder so. Nee, ich finde es kommt auch immer wieder darauf an, was man draus macht. Also wenn man sich Inspirationen holt und dann sozusagen jeweilige Geschäftsmodelle, die sich in anderen Ländern schon etabliert haben, sozusagen für den eigenen Markt oder auch für mehrere Märkte anpasst und ausbaut, dann finde ich das durchaus in Ordnung. Was ich schon ein bisschen schwierig finde, wenn es um Kopi-Kats geht, ist, wenn eben Marken-Identitäten auch komplett kopiert werden und da keine eigene Vision dahinter steckt, sondern einfach eins zu eins, was ein andere Macht kopiert wird. Da bin ich kein großer Fan davon, weil ich glaube auch nicht, dass man dadurch erfolgreich werden kann, aber wenn man sich eben erfolgreichere Geschäftsmodelle anguckt und diese adaptiert, dann finde ich, kann man durchaus sagen, ist es eine Kopi-Wert. War das denn bei euch auch so, dass ihr wirklich auch das amerikanische Vorbild hat, als ihr überlegt habt, sowas ähnliches in Deutschland zu starten? Also war das so eine Inspiration? Ja, also mein Mitgrund der David hatte die Idee, weil er war in USA, um wieder seine Ex-Freundin von sich zu überzeugen und hat damals immer so ganz berückte Dates auch organisiert und ist da auf das Konzept zur Social Painting gestoßen und dachte sich Mensch, das ist ja super interessant und als er wieder nach Deutschland zurück kam, war mit der Ex-Freundinheit nicht geklappt, dann hatten wir davon erzählt und ich fand die Idee einfach so cool, weil ich selber immer ein Mensch war, der eigentlich kein kontinuöliches Hobby hatte, sondern ich habe es immer geliebt, neue Dinge auszuprobieren und wie gesagt mit dem Angebot, was es eben bisher auf Markt gibt und auch gab, hat es immer direkt gehalten, ich muss irgendwie eine Zehnerkarte kaufen oder ich muss mich für ein halbjährigen, ganzjährigen Kurs anmelden und ich fand es einfach cool, man neue Dinge auszuprobieren und genau das war so unser Hintergedanke und da war eben wie gesagt unser Ziel, was nicht die amerikaner ein zu ein zu kopieren, sondern befanden die Idee einfach cool und haben uns überlegt, wie kann man eben so ein Konzept auch eben in unseren Markt bringen? Das musst du bei der, aber nicht irgendwie lesensieren oder sowas, war das irgendwie geschützt? Nein, also wir kennen die Gründe auch vom Painter jetzt sehr gut, wir sind auch heute noch im Austausch, wir wussten auch, dass sie eben nicht vor haben, den in den europäischen Markt zu gehen, von dem her war das immer ein super freundlicher Austausch und dann hier unser Ding gemacht. Du hast ja eigentlich in so eher klassischeren Verlagshäusern gearbeitet, bevor du guckst, was du bei Springer oder Bertels, mein glaub ich, war das eigentlich dein Plan mal irgendwas zu gründen oder war das wirklich eher dein Mitgründer, der dich dann mit der Idee dann überzeugt hat, dein Job zu kündigen und das zu starten? Ich wollte eigentlich immer vorstellen, dass das DAX 30 Unternehmen werden, das erzähl ich auch immer, weil meine Eltern sind beides Unternehmer und die haben jetzt keine Fans, die wie getan es da rubsgegründet, meine Mutter hat beispielsweise eine Reinigungssfirma, mein Vater, ein Ingenieursunternehmen und die haben damals als ich Kind und Jugendliche war, mehrere Unternehmen, also kranatisch gegen die Wand gefahren und ich habe mir immer gesagt, so vor mir, da ich kein Bock drauf, ich koche Sicherheit, ich möchte mal nicht voller Einzimmerwochen wieder in den Haus und wieder zurück in der Einzimmerwochen ziehen, um sozusagen meine Idee im Kopf zu verwirklichen, sondern ich möchte ganz klassisch Franzärkarriere machen, eben mit der Institution Vorstand und den Karriereweg habe ich erst mal eingeschneppen, habe ein duales Studium gemacht, wer kennen, bin als Axis Springer, gewächstes war dann bei Bertelsmann und habe dann bei Bertelsmann auch gemerkt, da habe ich ein Unternehmen sozusagen schon aufgebaut mit Mitte 20, dass mein Entrepreneur Herz einfach so doll schlägt und ich mich nicht dagegen werken, doch lauter schlägt es, ja und bin dann ganz konkret auf die Suche gegangen nach verschiedenen Ideen und ich bin vom Typ her der Umsetzer und ich liebe es eben Ideen, so in die Realität umzuwenden. und daraus ein Geschäftsmodell zu machen. Und damit ist bei uns der Visionär und da traf sich das ganz gut und wir haben uns eigentlich zum Dörgeessen getroffen, weil wir eine ganz andere Idee hatten im Hochzeitsbereich und fanden das da in aber beide Dorf und dann kamen damit eben mit der Malkurs-Idee um die Ecke und die hat mich direkt gekämmt und dann haben wir es sehr spontan und relativ schnell zusammengegründet. Und meize, dass du doch nochmal irgendwann den DAX 30 Weg einschlagen willst oder ist jetzt erstmal. ja ich glaube da kann man mal nie. Also in Moment bin ich sehr glücklich unter mir und dann zu sein. Ich kann mir auch ehrlich gesagt nichts anderes mehr vorstellen. Aber es kommt immer darauf an in welcher Lebenssituation man ist und ich finde es immer, ich finde es immer nicht so gut, wenn man das ein oder das andere vertäufelt und sagt so "Bohar, großkonzern, schrecklich" oder "Mitteltstandes" unternehmen, könnte ich mir nie vorstellen oder gründen, könnte ich mir nie vorstellen, sondern dass man sich das einfach offen hält und einfach schaut, worauf man gerade Bock hat, woraus man so die meiste Energie zieht, dass man so ein Flow ist und was es bei mir in ein paar Jahren sein wird. Ich hoffe immer noch unternehmerin hier mit Artne, J.K. Night, Backmail, Plater doch viel mehr. Aber ich nimm nur noch und ich dem gegenüber werde ich ganz offen. Ja. Und als ihr dann bei beim Burger essen den Fluss gefasst hat, dass ihr das jetzt wieder hier in wollt, wie ging das denn los? Es wurde das etwas vollgemanjahr erstmal komische Ideen, Malkurse, so keiner malt, wurde das den gleich gut angenehm oder habt ihr erstmal so ein paar Einlegendrück schlägen zu kämpfen gehabt. Also problem Nummer eins war, wir hatten absolut keine Kohle. Also da wird und ich werden beide eben ein paar tausende Euro zur Seite gelegt und wir wussten, dass wir von dem tausende Euro eben die nächsten Monate leben müssen und so beanders unternehmen finanzieren müssen und sind dann wirklich ganz klassisch Geburtstrap gestartet. Wir hatten beide Teilenahe von Kunst und weder vom Malen, das heißt wir sind auf eBay kleiner zeigen erstmal auf die Suche gegangen nach Künstlern und haben versucht, eben so diesen Malkurs wie wir uns das wohl bestellt haben umzusetzen. Und am Anfang war unsere größte Herausforderung nicht zum Beispiel Künstler zu finden und so eine Art Wirkschub zu kreieren. Locations haben wir auch relativ schnell gefunden, aber Marketing war wirklich was, das war eine Riesennhauer-Rausforderung, weil das Konzept kannte niemand. Also als man damals noch gesagt hat, hey lass uns mal irgendwie zum Beine Art oder zum Malentreffen in der Bard und mein Restaurant, dann musste man erst mal in einer gefühlt zehn Sätzen den Leuten erklären, was das ist. Ein lokaler Künstler ist vor Ort, es ist alles aufbereitet, sieht aus wie drei Gegebenühen oder du hast kein Teller und Besteck vor dir, sondern einen Linewunge und da verleihe und fahr sie um Künstler und der Künstler zeige dann innerhalb von zwei bis zwei und einhalb Stunden in der Gruppengröße von 25 Leuten, wie du dein eigenes Künstler gefeestet auf Leigmann mal. Ist jetzt nicht für die lustige Elevator-Pitt. Ja, ist sehr lange aufgefahren. Weil Markus im Basen-Restaurant runter konnte sich kein Mensch was vorstellen und das heißt, das hat eine Weile gedauert, bis wir so für uns den richtigen fünf Setzepitt hatten, dass die Leute verstanden haben, um was es geht und eben auch die ersten Teilnehmer zu begeistern und da wird und ich, wir haben wirklich alles gemacht. Also wir waren in U-Bahn-Hülfen und haben Flyer verteilt, wir standen an Weihnachtsmerken und haben versucht, Geschenkboxen zu verkaufen und wenn wir mal eine Box verkauft haben, dann war das so unser Highlight of the Day und haben einfach ganz, ganz viel ausprobiert. Weil wir hatten natürlich am Anfang auch nicht massig Geld zum Beispiel für Performance-Marketing und das, was für uns immer am wichtigsten war und das kann ich wirklich jedem einfach nur raten, war das Produkt an sich. Also wir haben eben versucht relativ viel Teilnehmer, auch kostenlos teilweise am Anfang dazu zu holen, um einfach Feedback zu bekommen und das wertvollste, was war, war das einfach das Erlebnis und das Event an sich so cool war, dass die Leute es dann beitere, erzählt haben, dass die Fotos gepostet haben und co und da ist Produkt wirklich das aller allerwichtigste und auch Fokus. Wir haben am Anfang gesagt, wir machen einfach Malkurse, war es zum Restaurants, maximal 25 Leute. In einer Stadt wahrscheinlich auch das man. Genau, wir waren erst in einer Stadt, dann sind wir in noch zwei andere gegangen, mit so ein bisschen anderen demografischen Merkmalen, um das eben zu testen und sich dann einfach darauf zu fokussieren und dabei auch zu bleiben und das ist ein Rat, den ich wirklich hier damit geben kann, Fokus ganz gezielt Feedback einzuholen von Kunden, ganz viel auch in echten Kunden testen und auch zuhören. Manchmal gefällt ein das Feedback nicht, aber man muss uns auf jeden Fall sich zu herzen nehmen, das ist ein Rat, den ich jedenfalls anfangen mitgehen kann. Und dann würdest du sagen, also diese Muntsmundproperganda, also Teilnehmer, das dann weiter empfehlen über ihre eigenen Kandidale, scheinen, das war das, was am besten funktioniert hat, so Marketing technisch würdest du sagen? Definitiv. Das ist auch heute noch was, wo wir eben viele unsere Gäste begeistern können, weil uns das Produkt so am Herzen liegt und da wäre das nach wie vor permanent weiterentwickeln und man muss sich bei uns vorstellen, also man bestellt ja nicht einfach so ein paar Sneak-Amen, wenn sie am gefallen, gibt man die wieder zurück, sondern wenn unser Erlebnis doof ist, dann sind wir quasi dafür verantwortlich, dass jemand zwei oder zwei einheit Stunden seines Lebens ein domes Event gehabt hat und das wollen wir natürlich vermeiden und messen, das auch seit Anfang an, um einfach ganz coole Erlebnisse die jeden meiner Änerung bleiben auch zu schaffen. Und wie war das denn aus Investoren sich, also du meinst, ja seitdem sehr wenig Geld gestartet, dann habt ihr wahrscheinlich bald versucht irgendwie Geld zu raisen, wie waren denn die Investoren von der Idee, Maikurse zu vermitteln, so begeistert oder wie war da die Reaktion? Ja, ich glaube, ich weiß nicht mehr wie viel klicken, weil sie damit damals auch geputzt da, weil er dafür verantwortlich war und da sozusagen auf Investoren suche gegangen ist. Was wir relativ schnell wussten, war, dass wir erst mal so ein Proof auf Konzeptien legen müssen und dass wir sozusagen einen gewissen Umsatzbetrag erreichen müssen, damals waren es für uns quasi nach drei, vier, vier Monaten nach einem uns des Zielgesetzes, so 20.000 Euro Umsatz zu zwei zu machen, pro Monat und als wir das dann geschafft haben, dann konnte man sozusagen auch die Investoren von den Geschäftsmodells überzeugen. Da sind wir dann damals auf ähnliche Suche gegangen und parallel waren wir beim Casting von Hölle der Löwen und da haben wir dann auch ein Deal mit Geocroflag gemacht, aber zeiglich auch noch mit anderen Business-Ainders und dann sozusagen nach einem halben Jahr unser erstes Finanzierungsrund abgeschlossen. Da war es aber wichtig, dadurch, dass das Konzept so neu war, sozusagen da erst mal diesen Proof auf Konzeptien zu legen, weil alle dachten, am Anfang wir wollen Event-Agentur machen, aber wir haben immer von Anfang an gesagt, wir sind eine Plattform und umso Verhobkompetenz ist quasi das Erlebnis an sich, Tech und Marketing und wir agieren eben nicht wie eine Agentur und das muss man erstmal beweisen. 2017 war der hier bei DHDL, das war ja, also ihr habt den erfolgreichen Deal mit Geocroflag abgeschlossen, aber wahrscheinlich war es natürlich auch super, weil der BTC seid auch einfach um um, um eure Namen bekannte zu machen und potentielle neue Kunden zu, zu generieren oder? Der war das doch richtig super. Ja, also die Reichweite auch, die wir durch höhere Löhme generiert haben, die wir für uns gold wert, insbesondere weil wir quasi einen längeren Beitrag Zeit hatten, Menschen zu erzählen, was unsere Idee ist und da ist es eben nicht so wie im Online-Marketing, dass man in einem Satz das komplett runterbrechen muss, sondern das war für den Start, war das wirklich perfekt und wir haben uns dann gedacht, oh Fernsehen ist ja ganz spannend und haben dann auch uns weitere Dinge überlegt und das hat dann auch daran geändert, dass wir zum Beispiel einer Dating-Show-Bahn, weil wir einfach versucht haben, irgendwie Fernsehen reichweit zu generieren und die Möglichkeit zu haben, unser Business zu pitchen, wo es geht. Aber eher als privatperson auf der Suche nach Dating-Dat-Nach. Ja richtig. Und das ist auch ganz gut weiter. Also Arbeit schon, für sein, dass es wirklich nicht so ist. Aber das ist ja ein voller Einsatz auf jeden Fall. Definitiv. Jetzt mittlerweile seid ihr ja, ich glaube in fünf Ländern, also Deutschland, Österreich, Schweiz, wahrscheinlich Niederlande und, was hab ich dann? Okay. Okay, okay. Und 84 Städte habe ich mir auch geschrieben. Das ist ja, wahrscheinlich hatte ihr weitere Länder geplant, das ist jetzt wahrscheinlich erst mal durch Corona erstmal pausiert oder die Expansion. Ja, wir haben jetzt dieses Jahr nicht vorgehabt, in weitere Länder zu gehen, weil wir eben auch letztes Jahr Schelknight, Baconight und Pläthneid gelonst haben und weil wir eher uns im Moment und dieses Jahr auch sowieso drauf fokussieren wollten, das bestehende Angebote auszubauen. Insbesondere auch umbereicht Timi-Wenz. Also wir haben schon seit Anfang an Behratenheit auch viele Timi-Wenz angeboten und auch bei Schelknight, Baconight und Pläthneid und das sind eben Konzepte, die wir da weiter ausbauen wollten. Und deswegen stand kein weiteres Land erst noch auf dem Plan. Mhm. Also B2B wäre das ja noch so Firmen, die dann ihre Events über euch laufen lassen, sozusagen. Wie viel, wie viel Prozent macht das mittlerweile schon aus von einem Umsatz? Kannst du das ungefähr? Ja, also ich kann es jetzt erst mal bei Artnetz sind zu ca. 30 Prozent bei den anderen Vertikels mehr. Bei Schelknight ist es quasi in Corona-Zeiten einer der Bestseller bei uns. Also wir haben jetzt in letzten Monat alleine schon 46 digitale Schelknight durchgeführt, wo man eben über Zoom mit einem Wartender, der dann wirklich in seiner Wahrstät und seinem Team oder eben freundem Cocktails mixt und sich dann zu Hause jeweils dann so ein bisschen beschüttelt und aber richtig gute Cocktails abmacht und lernt und das funktioniert sehr gut. Mhm. Aber bisher hat es ja noch gar nicht noch gar nicht online gehabt. Also jetzt hat es ja sozusagen erstmal Corona gebraucht und das passiert ist. Warum habt ihr das nicht schon vorher gemacht? Weil es uns ganz ganz wichtig war, eben tatsächlich offline menschliche Kontakte unter anderem zu schaffen. Und wir glauben auch nach wie vor und deshalb freuen wir uns darauf, auch wenn Corona sage ich mal vorbei ist. Das echte soziale Interaktion immer noch nicht durch eine digitale Interaktion zu ersetzen ist. Das heißt, wenn ich jemand wirklich offline treffe, dann ist es vom Gefühle her und von der Bedürfnisbefriedigung, wenn man mal so nach masslos bedürfnispüren jede Gehift, die wahrscheinlich einige kennen, ist soziale Interaktion einfach ein menschliches Bedürfnis und das zeigen auch Studien und Zahlen in den vergangenen Jahren, was eben auch Digitalisierung mit uns macht. Und zwar führt es insbesondere dazu, dass Menschen sich immer einsam erfüllen und dadurch eben auch krank werden. Also körperlich krank, aber auch psychisch krank. Und das war immer so ein wichtiger Aspekt, dass wir gesagt haben, wir wollen eben im Zeitalter der Digitalisierung mit offline kontakten Menschen zusammenbringen. Jetzt sind wir heute in einer ganz anderen Situation, denn ich glaube Corona und alles, was passiert ist und je nachdem, wie lange es jetzt auch geht. Zwingt uns natürlich dazu, unsere Bedürfnisse dann Stück weit umzustellen und eben auch zu schauen, dass wir soziale, digitale Kontakte aufbauen und aufrechterhalten und auch da gab es eben nicht so viel Angebot. Weshalb uns das angeschaut haben und gesagt haben, Mensch, lass uns doch mal versuchen, live, online, eben Menschen zusammenzubringen. Und ein ganz tolles Beispiel ist hier zum Beispiel "Bakenight", wo da vor eben "Bakenight" stattgefunden haben in der Backstube und Co. Es ist jetzt so, dass wir eben auch bis zu 25 Personen digital auch über Zoom zusammenbringen und man eben von einem Profibacker lernt, wie man zum Beispiel "Sawerteigbrot" macht oder "Nackaross" oder wie "Degarnis Banana Bread" und man hat den Profi direkt vor sich. Man sieht auf die anderen Teilen mit ihrer Küche agian und das ist so ein coole Produkt, wo man dann sozusagen selber backt. Und das hat uns eben auch gezeigt, dass digital Menschen zusammenbringen, auch was ganz, ganz toll ist es. Aber dann muss ich jetzt ein paar Nachhaken, weil eigentlich ist es ja, geht es ja sozusagen gegen euer Grundkonzept dieses Inziten von Digitalisierung Menschen offline zusammenbringen. Wenn das sozusagen die Grundidee von "Bakenight" und so weiter war. Und jetzt auf einmal macht die 180 Gradwende. Wir hatten ja auch keine andere Wahl. Also wie gesagt offline im Amsterdam ist immer unser Kängeschäft bleiben, wenn es auch wieder möglich ist, so noch offline Menschen zusammenzubringen. Weil das aber nicht geht, ist eben digital Menschen zusammenbringen für uns auf eine tolle Alternative. Und wir haben es ehrlich gesagt auch unterschätzt, also wir hätten niemals digitale Produkte auf Mark gebracht, wenn es Corona nicht gegeben hätte. Das war ganz, ganz weit hinten in unserer Gänne. Und es hat uns eben auch gezeigt, dass das auch cool sein kann. Und wie gesagt, auch bei "Bakenight" als Beispiel, was ich gerade benannt habe, wo man einfach auch Kunden, dass er möglichst an Events teilzunehmen und diese Interaktion zu haben, die jetzt zum Beispiel nicht in Urbangebieten leben oder die zum Beispiel auf Grund von ihrer von den Arbeitszeiten oder Kipps nicht zu den Events können, wenn sie tatsächlich stattfinden, sondern man dadurch aus flexibler ist. Und deswegen sind wir jetzt im Moment dabei, dass wir denken, so einige digitale Produkte werden wir parallel zu den offline Produkten auf ihren Veraufrecher halten. Das war ja so Anfang März oder so, wo dann auf einmal, wo es so wirklich so Schlag auf Schlag ging, die Kontaktssperre und es wurde immer krasser von Tag zu Tag. Da wurde euch ja quasi dann über Nacht die Geschäftskundlage inzogen. Wie schnell habt ihr denn da gemerkt, okay, jetzt, wenn wir jetzt nicht unser Geschäft zum Leibe komplett umbauen, dann gibt es uns vielleicht bald nicht mehr. Also wie schnell kam das sozusagen bei euch in eurem Köpfen an? Relativ schnell. Wir haben das natürlich in den Umsätzen, sie rekt gesehen und wir waren einmal zu niemen Stelle gemunatliche Umsätze gemacht und dann raustürst auf einmal runter wieder auf sechsstellig und weniger. Dazu kommt noch gerade in der Eventbranche und da sage ich mal, es ist bei uns noch relativ umarnd, weil wir eben immer Kleingruppen-Events hatten, aber wir kennen ja auch einige Kunden, die festivals veranstalten und ko und da gibt es auch keine Regelung. Also jetzt an 14. Mai 2020 soll es noch mal im Bundestag eine Sitzung geben, wo darüber gesprochen wird, wie es mit Rückerstattung aussieht. Das heißt, wenn man Events verschieben muss, dass man dann die Tickets nicht zurückerstatten muss. Das heißt, wir standen von heute vor der Herausforderung. Wir haben eigentlich unsere Schätzung der ist eigentlich dahin. Unsere Umsätze rauschennen in den Keller und das massivst und wir haben noch die Gefahr, dass wir sozusagen, wenn wir Events verschieben müssen, die Tickets zurückerstatten müssen, weil es da keine einheitliche auch noch ropa Regelung gibt dazu. Und das ist natürlich schon ein bisschen hart und was wir dann gemacht haben ist, auf der einen Seite ganz klassisch erstmal zu durchzurechnen und sagen, okay, wir können wir kosten sparen. Wie kann man sozusagen das Ganze, wenn man auch komplett nicht wusste, wie lang geht das Ganze? Also hat man gehört, bis Ende 2020, es war zwei oder drei Monate, muss man mal gucken, das weiß ja heute noch keiner. Das heißt, man muss einfach schauen, wie kann man sozusagen seine Kosten relativ schnell rudenschaffen? Und dir auch parallel? Habt ihr Kurzarbeit auch gemacht und oder wie habt ihr die Kosten eingespart? Wir haben Kurzarbeit erst ab Mai jetzt angemeldet und haben davor eben die Power des gesamten Teams genutzt, das Geschäftsmodell eben umzuwandeln und das war das, was wir parallel gemacht haben. Wir haben relativ schnell uns überlegt, okay, was brauchen die Menschen jetzt? Und dann gab es ja immer so diesen Hashtag Social-Distancing und der hat uns immer so aufgeregt, wer gesagt haben, nein, Social-Distancing ist nicht, das, was die Leute brauchen, sondern physical das Distancing, aber man braucht eben Social-Kontakte und das ist eben ganz, ganz wichtig. Und auf jeden Fall haben wir dann unsere Geschäftsmodell relativ schnell umgestellt und uns überlegt, wie können wir unsere Geschäftsmodell digitalisieren, welche neuen Angebote können wir schaffen? Und das haben wir dann wirklich in einer Nacht und Nebelaktion umgesetzt, das ganze Team und da bin ich so stolz und dankbar, war komplett flexibel. Also jemand, der davor irgendwie im ganz anderen Bereich im Marketing gearbeitet hat, war plötzlich im Customer Service. Jemand, der Gwub-Events gemacht hat, hat plötzlich eine digitale Website aufgebaut, um eben Tutorials zu verkaufen. Jemand aus dem Operations-Team hat plötzlich dann sich umsetzgekümmern, die wir verkaufen können. Und da war wirklich jeder im Team so flexibel, wir haben sozusagen das Special Task Force kreiert für unterschiedliche Produkte und sind damit dann in einer Halb von einer Woche auf den Markt gegangen. Und haben dann erst mal ganz wie getestet unsere Kunden gefragt, bis sie dann eben bei jedem Wörtige, also Adner, Checknet, Backnet und Plenet, das Produkte herausgefunden haben, womit wir eben auch digital unsere Kunden begeistern können. Und was hat sich jetzt so konkret geändert im Produkt, außer dass es jetzt halt über Sumis und nicht mehr im Real Life sozusagen gibt es noch irgendwie an Anpassungen, die ihr vornehmen musstet? Ja und zwar, also ich habe ja schon vorhin euch schon vorgewert, dass unsere Geschäfte, wo der nicht in einem Satz erklären muss. Deshalb geht es einmal ganz kurz durch, was wir bei Adner et und bei Plenet, gemacht haben, ist, dass wir eben setz geschaffen haben. Das heißt, man kann sich sozusagen seinen Adner et mal set mit zwei Keramisch, daflei, Pinsel, Farbe nach Hause bestellen. Bei Plenet, haben wir das Ganze mit so Tiny Gardens, also so quasi kleiner Garten in einem Glas oder eben auch mit Macra-Megemacht, was man online eben bestellen kann, um zu Hause kreativ aktiv zu werden. Das dann gepaart mit Tutorials, also Videokursen, wo man eben sieht von Künstlern angeleitet oder eben von Workshop Post, wie das Ganze funktioniert, wie man das der was schaffen kann, so dass man eben zuhause ist ganz privat und zeitunerpengig eine Adner et oder Plenet erleben kann. Das haben wir da gemacht. Wir haben auch bei Adner et eben Live Online Adner et, das heißt, wo wirklich über Zoom, wenn man anderen mit anderen Menschen zusammen alt. Al Bake Night sieht ganz ähnlich aus, da haben wir auch Backsets, wo man sozusagen dazu Hause backen kann und sich alle Utensilien bestellen kann. Jetzt kommt auch bald noch ein richtig gutes Mehl dazu und man hat eben bei Bake Night insbesondere Live Online Bake Night, das heißt, wo man eben mit maximal 25 a na Personen zusammen backt in seine eigenen Küche. Da kann man mir vorstellen, dass es ja eigentlich voll Sinn macht, weil man dann, also man würde ja eh in seine eigenen Küche zu Hause backen und dann hat man gleich schon, also da macht es irgendwie am meisten für mich Sinn. Ja, das ist echt total cool, wenn man dann eben ein Profi auch fragen kann, also ne, jeder Backdrucken ist auf anderem so man kann dann einfach mit seinen Utensilien zu Hause und mit dem, wo man auch normalerweise backen würde, Tipps von Profi bekommen und das ist total cool. Also ich habe selber schon an 5 Bake Night Sets teilgenommen, Banana, Bread, Macarons, alles wirklich gebacken. Jetzt züchten doch auch noch die Erleure in sauer Tag zu Hause. Ja, genau und da haben wir eben auch sauer Tag und Workshops, wo man wirklich dann mit dem Backer direkt spricht, der dann dann auch noch Tipps gibt, falls was schiefgeht. Genau. Das heißt, wir haben eigentlich unser Geschäfts-Maltern von Live Online Events, also das bieten wir sozusagen an und zusätzlich Tutorials und Sets. So kann man es ganz gut zusammenfassen. Und kannst du da, hast du da schon erste Zahlen wieder so angenommen wird, weil ich meine jetzt könnte eigentlich eine viel größere Zielgruppe ansprechen, auch jetzt nicht Ortsgebunden mehr und jetzt auch nicht mehr für so Tutorials oder so gibt es jetzt auch keine maximal größere einer Gruppe oder so. Also äußert sich das dann auch schon so einen Zahlen bei euch? Ja, also vergleichbar ist das ehrlich gesagt nicht, weil damit wo mit mir unsere Hauptlönigs gemacht haben, die letzten Veränderung hat ja auch und den Hauptumsatz gemacht haben, war eben offline Events. Und auch wenn es jetzt Events sind, trotzdem ist es ein komplett neues Produkt und man wir haben auch festgestellt, dass wenn man man kann nicht einfach was ähnliches auf dem Markt schmeißen, denken, "Frups, jetzt funktioniert es wieder so wie vorher", sondern es ist ein neues Produkt. Man ist gefühlt wieder bei der ersten Stage im Start-up. Man hat ein neues Produkt, man muss das erst mal testen, man muss gucken, wie macht man das Performance-Marketing? Was kommt gut an? Was ist die Marketing-Message? Und es ist schon eine Herausforderung. Die Produkte laufen sehr gut an und sind auch die letzten Monate ganz gut angelaufen. Aber es ist trotzdem neu und wir müssen uns neu aufstellen. Das heißt, wir sind dann noch lang nicht bei den Zahlen, bei denen wir waren. Wir haben immer viele Teilnehmer und bei Beggenheit beispielsweise, ist es auch so, dass wir eben jetzt schon über knapp tausend, also sind zu 925 Über-Live-Eventschung gemacht haben. Und das ist natürlich cool, weil dadurch bringt man viele Menschen zusammen, aber es ist ehrlich gesagt nicht vergleichbar, mit dem, was wir da vorgemacht haben. Das heißt, wenn es jetzt habt ihr dann schon planen, wie es weitergehen soll, also falls es bald mal irgendwann wieder normal sein wird in Anführungszeichen, wie wollt ihr dann weiterfahren? Also dann legt ihr weiterhin einen Fokus auf offline und werdet aber vielleicht ein paar Online-Kurse beibehalten? Nee, wir werden bald ist definitiv parallel machen. Keiner kann die Situation einschätzen und vor uns ist eben wichtig, mit Entertainment, die Menschen online oder offline zu unterhalten, wenn wir offline wieder loslegen können und da ist wie gesagt der Vorteil, dass wir relativ kleine Events haben, also mit maximal 20-25 Personen, dass sie es auch unter gewissen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden können, sobald die Gastronomie dann auch wieder öffnet. Und es werden wir dann auch tun, aber werden da immer den Rat auch der Bundesregierung folgen, was eben wichtig ist, da auch zu beachten und ob man das schon machen kann oder nicht. Und parallel werden wir auch weiterhin unsere Online-Angebote ausbauen und auch weiterhin stattfinden lassen. Und für uns ist der Plan, das definitiv, dass es auf jeden Fall ist Ende des Jahres, erstmal mit bothem auch so weitergehen wird und wir werden in Zukunft auch Online und digitale, sei ich mal, Produkte, beibehalten. Und ich meine jetzt weiß ja gerade keiner so, genau wie es weitergeht, aber wann plantet in ungefähr wieder mit dem mit zum vorsichtigen Start der offline Events? Kann ich dir nicht sagen. Also wir gehen noch nicht davon aus, dass im Mai unsere Events stattfinden werden, sondern da werden wir wirklich pro Bundesland einfach drauf gucken, was sozusagen gestattet ist, was auch sinnvoll ist durchzuführen oder was auch nicht und dann einfach schauen, wann man wieder loslegen können. Wir sind da relativ flexibel und da uns kann es auch relativ schnell wieder losgehen, aber die Gesundheit und auch die Sicherheit aller Gäste und Work-Shopros steht ja jemanden erst erst a Stelle und deswegen werden wir da sehr vorsichtig sein, aber wenn es wieder möglich ist, dann werden wir das auch tun. Aber wann es ist, kann ich dir heute noch nicht sagen. Das wäre wahrscheinlich auch unsere ist da jetzt so eine Quillen, eine Einstellung zu geben. Das wollen wir hier nicht verbreiten. Einfach hat ich gerade noch vergessen, wie ist denn so eure Zielgruppe, also hat die sich so ein bisschen verändert? Durch online kannst du dazu was sagen? Nee, eigentlich nicht. Also unsere Zielgruppe war da vor, eben waren schon beaterheitbeischungsweise und bepläten halt tatsächlich Frauen, so um alte zwischen 25 und Ende 30 und das ist auch weiterhin so. Bei Schatene, wie gesagt, dass die Zielgruppe sind, hoppe tatsächlich eben Teams und private Gopen, sowie aber Frauen und Männer jeden alt hast, also jeder, der eben auch auf gute Drinks steht. Und bei "Bakenet" ist das ehrlich gesagt ganz gemischt. Also was ganz schönes ist, dass wir bei "Bakenet" jetzt eben auch Kinder mit aufnehmen konnten. Also wir machen auch jetzt "Bakenet" gemeinsam mit Eltern und Kindern und es gestaltet sich offline immer so ein bisschen schwierig, aber es ist eben online sehr, sehr möglich und deshalb gibt es da ja die Möglichkeit bei "Bakenet" unertraue, also bei "Adenheit", dass wir eben die Zielgruppe noch etwas weiter verjüngt haben, bei das dann möglich ist auch für die kleineren Teil zu nehmen. Oder auch nach oben hin öffnen. Zwischem'n Vater ist jetzt auch im Sauer-Teig-Game drin. Ach, das würde der für dich, würde das ja vielleicht auch passen. Kannst du unbedingt mal auspringen? Ja, ich sage immer, ich stehe ja. Okay, aber nochmal vielleicht da ein letztes Satz, aber grundsätzlich da in unseren Events und es war uns auch immer ganz wichtig, es ist für jedes Alter, ne? Also ich sage es bei einer Art, da ist schon neben der 70-jährigen UMA und dann nehmen wir dann eine 18-jährige, 18-jährige Teenager und das ist eben das, was es eben auch so charmant macht. Auch offline, wenn man einfach mit Menschen zusammenkommt, die man jetzt im Alltag oder im Berufsleben nicht unbedingt begegnen würde und das immer auch so den Horizont von einmal weitert. Okay, zum Schluss haben wir noch ein paar schnelle Entweder-Oda-Fragen für dich. Da musst du dich einfach für eine Sache kurz entscheiden, nicht zu langzügern. 9-5 oder Nachtschicht? Nachtschicht. Allein Gründen oder im Team? Im Team. Seriengründer oder Langzeitcheffen? Langzeitcheffen. Kopieren oder selbst erfinden? Einmal schon. Okay, Kuchen oder Cocktails? Kuchen? Sacker-Burg oder Besus? Sacker-Burg? Zebra oder Einhorn? Zebra. Wie sie oder Bootstrapping? Bootstrapping und später wie sie, erst mal Bootstrapping. Einz nach dem anderen. Sehr gut. Und zum Schluss welche Gründerin oder welche Gründer sollten wir denn noch in diesen Podcast einladen? Aber es gibt ganz viel Spannende. Ich habe ehrlich gesagt jetzt nicht rein geguckt, wen du schon interviewt hattest. Es gibt gerade so viele spannende Gründer, wen ich gerne gerne mal, das ist auch nur eine gute Freundin von mir als z.B. Katie Ernst von Uschi. Wir haben gerade. Ach ja, okay, dann. Aber ja, das ist ja ein guter. gute Kandidatin, fanden wir auch. Ja, dann. Es gibt gerade echt drei Leute, die viel Spannende ist. Muss ich in meiner Nummer nachdenken? Gibt mir noch eine Sekunde? Ja, wer auch interessant ist, ist Maxi, heißt sie von Femna, die sozusagen digital-Health-Vorsorge für Frauen digitalisieren, auch durch Boxen, die man Hause geschickt bekommen. Also das ganze Thema Ferndiagnose, das ist wenn ich mega spannend und auch richtig cool. Und dann habe ich auch mit der Gründerin letzte Woche gesprochen, das kann ich auch richtig gut, also auch quasi im medizinischen Bereich. Da geht das drum, das Unternehmen heißt "Steps" und da geht das drum. Einlege-Sool, weil ich gegenmungen, John. Einlege-Sool für Schuhe, sozusagen über ein Paket, was man nach Hause bekommt und wieder zurückschickt, nach Hause geschickt zu bekommen. So dass man sich den Weg zum Arzt, dann zum Orthopäden, dann diese Sohlen appulen, dass man sich den spart. Weil ich brauche nämlich seit anderthalb Jahr neue Sohlen. Und ich habe auch welchem das immer so total. Das ist immer total der. sehr umständlich immer. Man schiebt das immer, weil sich her. Ja. Okay, cool, das ist doch schon mal sehr gute Inspiration. Ich sage da nochmal, scheitfeil sich ein Intro-Brauche. Ja. Okay, vielen, vielen Dank für deine Zeit und die ganzen Insights und dass du so ehrlich mit uns gesprochen hast. Weiterhin alles Gute für euch und. Genau. Wir sprechen mit euch auch. Danke, danke dir. Deutschland kämpft um sein Geschäftsmodell. Nicht nur in den Unternehmen, sondern auch in Berlin. In unsere neuen Podcastpower & Policy tauchen wir tief in die Wirtschaftspolitik ein, lange bevor sie gesetzt wird. Dazu sprechen wir mit COS, Startsekretären und Top-Incheinern mit exklusiven Infos, Off-Direct-Hot-Eindlichen und natürlich Analysen aus erster Hand. Ich bin Jürgen Klöckner, Redaktionsleiter von Politiko Deutschland. Und ich bin Joana Lena, Polizierreporterin bei Politikupro. Power & Policy, Emma Donnerstags. Hört rein, überall, wo es Podcast gibt.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Art Night startete 2016 mit analogen Malkursen als Inspiration vom US-amerikanischen "Paint Night"-Konzept, passte das Geschäftsmodell jedoch an den europäischen Markt an (weniger Fokus auf Alkohol, mehr auf Expertise und Lernerlebnis).
  2. Die COVID-19-Pandemie zwang das Unternehmen von heute auf morgen, alle Events auf Online-Formate umzustellen, was eine massive Herausforderung und Umsatzeinbruch bedeutete.
  3. Das Wachstum basierte stark auf Mundpropaganda und einem Fokus auf Produktqualität, anfänglich mit Bootstrapping und später erfolgreicher Investorensuche nach Proof of Concept, einschließlich eines Deals bei "Die Höhle der Löwen".
  4. Gründerin Amy Kasten betont die Wichtigkeit von Kundenfeedback, Fokus und der Anpassungsfähigkeit als Unternehmerin, sowie die Offenheit für Inspiration ohne reine Kopie.

Summary:

Im Podcast "So geht Startup" spricht Gründerin Amy Kasten von Art Night über ihre Erfahrungen. Das Unternehmen startete 2016 mit analogen Malkursen in Restaurants, inspiriert vom US-amerikanischen "Paint Night"-Konzept, jedoch mit europäischer Anpassung: weniger Alkohol, mehr Wert auf Expertise und ein authentisches Lernerlebnis in geselliger Atmosphäre („Adutainment“). Die COVID-19-Pandemie traf das Geschäft unerwartet hart und zwang zur sofortigen Umstellung auf Online-Events, was einen massiven Umsatzeinbruch verursachte.

Der anfängliche Wachstumspfad basierte auf Bootstrapping, intensivem Kundenfeedback und Mundpropaganda, da das Konzept anfangs unbekannt war. 000 € Umsatz) gelang die Investorensuche, einschließlich eines TV-Deals bei „Die Höhle der Löwen“, der wertvolle Reichweite brachte. Amy betont, dass erfolgreiche Adaption etablierter Modelle legitim ist, solange eine eigene Vision verfolgt wird, und unterstreicht die ständige Notwendigkeit von Anpassungsfähigkeit und Fokus im Unternehmertum.

FAQs

Art Night ist eine Plattform, die Workshops wie Malkurse vermittelt und 2016 gestartet ist. Mittlerweile wurden weitere Formate wie Back- und Cocktailkurse hinzugefügt, wobei der Fokus auf 'Adutainment' liegt – einer Mischung aus Unterhaltung und Lernen in ansprechender Atmosphäre.

Während 'Paint Night' in den USA stärker auf Alkoholkonsum ausgerichtet ist, legt Art Night mehr Wert auf fachkundige Workshops und das gemeinsame Lernen in einer schönen Umgebung. Alkohol ist zwar vorhanden, steht aber nicht im Mittelpunkt.

Art Night musste aufgrund der Pandemie von heute auf morgen alle analogen Events einstellen und auf Online-Veranstaltungen umstellen. Dies erforderte eine schnelle Anpassung des Geschäftsmodells.

Mundpropaganda und persönliche Weiterempfehlungen durch begeisterte Teilnehmer waren die effektivste Marketingmethode. Zudem wurde viel Wert auf ein herausragendes Produkterlebnis gelegt, um positive Bewertungen und Social-Media-Posts zu generieren.

Die Gründer starteten mit Bootstrapping, nutzten persönliche Ersparnisse und setzten auf kostengünstige Methoden wie Flyerverteilen und persönliches Networking. Sie holten frühzeitig Feedback von Teilnehmern ein, um das Produkt kontinuierlich zu verbessern.

Der Auftritt in der Sendung brachte enorme Reichweite und die Möglichkeit, das Geschäftsmodell ausführlich zu präsentieren. Es führte zu einem Deal mit Investor Georg Kofler und trug wesentlich zur Bekanntheit bei.

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